WeltWeit: Iran-Krieg. Unsicherheit als einzige Konstante
Reportage von David Kriegleder, Rosa Lyon. und Christophe Kohl. "Operation epischer Zorn", so lautet der amerikanische Codename für den Iran-Krieg. Doch mit jedem Tag mehr wird der Krieg zum "epischen Desaster". Ein Desaster, das nicht nur den Nahen Osten, sondern die gesamte Weltwirtschaft mit sich reißt. - Drei Reporter begeben sich auf Spurensuche. Nach martialischen Drohungen von US-Präsident Trump, Häme aus Teheran, amerikanisch-israelischen Luftschlägen, iranischen Gegenangriffen auf Israel und die arabischen Nachbarländer, der Sperre der Straße von Hormus, einer höchst fragilen Waffenruhe und gescheiterten Friedensgesprächen steht fest - Unsicherheit ist die einzige Konstante in diesem Krieg. Was es heißt, nie zu wissen, was der nächste Tag bringt, erfahren die ORF-Korrespondenten nicht nur am eigenen Leib, sondern auch im Gespräch mit den Menschen in ihrer Region. Der Waffenstillstand bringt der israelischen Bevölkerung gerade eine Verschnaufpause. Doch kaum jemand traut der aktuellen Ruhe. Korrespondent David Kriegleder, der selbst seit Wochen ein Leben zwischen Bunker und Live-Berichterstattung führt, macht sich ein Bild von der Stimmung im Land. Er trifft Israels bekannteste Instagram-Familie und einen Musiker, um über ihre Kriegserfahrungen, Hoffnungen und Sorgen zu sprechen. Und er spricht mit Menschen im israelisch-libanesischen Grenzgebiet, wo die Kämpfe zwischen Israel und der Terrormiliz-Hisbollah andauern. Korrespondentin Rosa Lyon konnte am Tag, als der Krieg im Iran begonnen hat, gerade noch das Land verlassen. Seither ist sie mit Menschen vor Ort in Kontakt und erfährt, dass sich viele Gegner und Kritikerinnen des Regimes im Iran dieser Tage hinter ihre
Režie:rung stellen. Der Hass gegenüber den beiden E worden, noch mehr verletzt. Schulen, Krankenhäuser, Brücken, Energieanlagen wurden zerstört. Die Menschen Bunker, in denen sie Schutz suchen können, die Bemühungen um Freiheiten und Menschenrech Krieg, den ihr Präsident begonnen hat, zwar geographisch weit entfernt, doch die Auswirkungen werden im Alltag immer Farmer, der neben den hohen Spritkosten mit massiven warnen, dass die steigenden Produktionskosten langfri könnten.