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(1) Federica Manzon und die Rückkehr nach Triest Wie soll man wissen, wer man ist, wenn man in einer so vielseitigen Stadt wie Triest geboren wird? Die norditalienische, vormals österreichische Metropole liegt an der Grenze zwischen West- und Osteuropa und vereint verschiedene Sprachen und Religionen. Federica Manzons Romanheldin "Alma" kehrt nach 30 Jahren in ihre Heimatstadt zurück und macht sich auf die Suche nach den eigenen Wurzeln. Für den gleichnamigen Roman gewann Manzon 2024 den italienischen Literaturpreis Premio Campiello. (2) Madagaskar: In Antsiranana ist Träumen erlaubt Im äußersten Norden Madagaskars scheint alles möglich. 1885 legten die Franzosen hier den Grundstein für Diego Suarez, die einzige Kolonialstadt auf der großen Insel im Indischen Ozean. Seit 1975 heißt sie Antsiranana. Da sie nur schwer vom Rest der Insel aus zu erreichen ist, wird die Stadt bald zu einer Welt für sich: Sie ist zugleich imperialistische Illusion, Zufluchtsort für egalitäre Utopien und Heimat wildester Fantasien. In der paradiesischen Bucht von Antsiranana sind alle Träume erlaubt. (3) Frankreich: Gabys Limousin-Pastete In Fonsoumagne bekommt die Limousin-Pastete bald ihren eigenen Wettbewerb! Gaby bereitet eine Variante mit Gemüse aus dem eigenen Garten zu. Sie rollt ihren hausgemachten Blätterteig in einer Form aus und belegt ihn mit Kartoffeln und einer Wurstmasse, die sie mit Petersilie, Knoblauch, Schalotten und Eigelb verfeinert hat. Dann bestreicht sie das Ganze mit Créme fraîche, faltet den Teig zusammen und formt in der Mitte eine Öffnung. Und ab in den Ofen! (4) Kyoto: Japans Amazone In Japan mangelt es nicht an Geschlechterklischees: Für Frauen die Geisha, für Männer der Samurai. Doch das war nicht immer so. In einem Tempel bei Kyoto ruht Tomoe Gozen, eine leidenschaftliche Kriegerin von legendärem Ruf …

2026  Frankreich