Schloss Einstein (670, 671/896)
896-teilige deutsche Jugendserie 1998-2017 670 - Folge Elias entwendet Tommy dessen Geschichtsaufsatz und lässt ihn mit einer schlecht geschriebenen Alternative zurück. Bruno und Jo merken, dass ihnen eine Freundschaft besser steht, als eine Beziehung. Coco und Clara befürchten gesundheitliche Probleme bei Frau Bräuning und deren Baby. Elias und Tommy stehen im Zechs Geschichtsunterricht beide auf fünf. Die letzte Chance zur Aufbesserung der Note ist ein Aufsatz. Abgabe: morgen. Gemacht: nichts. Die Beiden müssen sich nun ranhalten. Während Elias die halbe Bibliothek ausleiht, kommt Tommy gut gelaunt mit einem kleinen Büchlein zurück, welches exakt das Thema des Aufsatzes in kompaktem Umfang behandelt. Elias’ einzige Aussicht auf Erfolg ist eine alte Arbeit von Phillip zum Thema. Allerdings hatte er damals auch nur eine drei erhalten. Schließlich entwickelt Elias einen Plan, Tommy die Arbeit zu entwenden. Durch ein Ablenkungsmanöver lockt er Tommy aus dem Zimmer und kopiert die Arbeit, nicht ohne sie danach zu löschen. Dem verzweifelten Tommy bietet er großherzig die Arbeit von Phillip an. Ohne Beweise, bleibt Tommy nichts anderes übrig, als Elias‘ Spiel mitzuspielen. Die Konsequenzen gestalten sich aber nicht zu Ungunsten Tommys. Mittlerweile ist es offiziell. Bruno und Jo halten in der Öffentlichkeit Händchen und alle sind begeistert von dem neuen Einstein-Pärchen. Ihre nächste gemeinsame Aktion wird das Konzert von „The Trigger“. Schon vor dem Konzert wird Bruno klar, dass er eigentlich nur Freundschaft für Jo empfindet und sich aus dem Wunsch heraus eine Freundin haben zu wollen, etwas eingeredet hat. Das zu erklären, traut sich Bruno jedoch nicht. Gut, dass Jo nach dem Konzert von sich aus darauf zu sprechen kommt. So langsam machen sich Coco und Clara ernsthaft Sorgen, denn der schwangeren Frau Bräuning scheint es tatsächlich Tag für Tag schlechter zu gehen. Auch Pasulke macht sich anscheinend Gedanken. Nach zahlreichem Mutmaßen und undeutlichen Anmerkungen Pasulkes, spricht Coco Frau Bräuning schließlich an und erfährt von derer doppelten Belastung. 671 - Folge Annika kommt beim Gesangswettbewerb „Stimme 2011“ ins Finale und wird von einer Mitarbeiterin des „Erfurter Kuriers“ interviewt. Die Projektgruppe Ronja, Justus und Jo rufen mehrere Anti-Plastik Aktionen ins Leben, um ihren Mitschülern die Gefahren von Plastikmüll zu verdeutlichen. Annikas Auftritt beim Gesangswettbewerb „Stimme 2011“ naht. Mehr denn je wird sie von Versagensängsten geplagt. Liz entpuppt sich einmal mehr als wichtige Stütze für die Freundin, sodass diese dann sogar darauf verzichtet als „Nika“ aufzutreten und voll und ganz auf sich und ihr Talent vertraut. Das kommt gut an bei den Jungs von „Apollo 3“, die in der Jury sitzen und Annika mit viel Lob, sowie der Zusage für das Finale, entlassen. Als Liz und Annika wieder im Internat sind, erwarten sie bereits ihre Freunde zu einer Spontanparty. Am selben Abend erhält Annika einen Anruf einer Mitarbeiterin des „Erfurter Kurier“, die mit Annika ein Interview führen möchte. Ninos Warnung über die Scheinheiligkeit der Journalisten des Kuriers in den Wind schlagend, nimmt Annika diese Gelegenheit wahr. Im Interview erfährt sie, dass zusätzlich noch eine Homestory geplant sei. Auf Wolke 7 schwebend, kommt Annika voller Tatendrang an und überzeugt die etwas überrumpelte Liz das Zimmer aufzupeppen. Doch als Annika dann von Liz verlangt, schickere Klamotten zu tragen und die Zahnspange beim Lächeln zu verbergen, ist Liz getroffen. Ronja, Justus und Jo referieren in Bergers Projektunterricht über die Gefahren von Plastikmüll für Menschen, Tiere und Umwelt. Dabei will vor allem Ronja über ein normales, langweiliges Referat hinausgehen. Das würde niemanden umstimmen. So geht die Gruppe das Problem praktisch an, produziert einen kleinen Film zum Thema und sammelt jeglichen Plastikmüll auf Einstein ein. Das Resultat der von vieler Seite belächelten Aktion steht einen Tag später auf dem Schulhof: Eine riesige Skulptur, bestehend aus dem Plastikmüll zweier Tage. Scheint die Aktion anfangs tatsächlich die Schüler zum Umdenken zu bewegen, gerät das Projekt und dessen Intention jedoch bald ins Wanken.