Neue Geschichten vom Pumuckl

Super RTL

Florian Eder und seine Schwester Bärbel haben die alte Schreinerwerkstatt ihres Onkels geerbt. Lange stand sie leer. Jetzt soll sie verkauft werden. Ein Interessent ist schnell gefunden: Herr Dangel möchte die Werkstatt für seine Enkelin Marlene kaufen. Doch als Eder für einen Moment allein in der Werkstatt ist, geschehen seltsame Dinge. Und dann wiederholt sich die Geschichte: Pumuckl bleibt am Leimtopf kleben und wird für Eder sichtbar. Der traut seinen Augen nicht. Ein Kobold! Kann das wirklich sein? Der Verkauf der Werkstatt wird kurz darauf per Handschlag besiegelt. Marlene freut sich besonders über ein kleines Puppen-Bettchen, das ihr jetzt auch gehört. Sie nimmt es mit. Pumuckl wird wieder für Eder sichtbar. Und ist wütend. Das ist sein Bett! Und das wird er sich jetzt zurückholen! Beim Mittagessen erzählt Eder seinen Freunden von dem kleinen Kobold, der ihm in der Werkstatt erschienen sei. Die Werkstatt zu verkaufen war ein Fehler. Eders Freunde wundern sich über ihn. Doch Flori macht sich auf den Weg zu den Dangls, wo der Pumuckl versucht, heimlich sein Bett zurückzuholen. Doch dann tritt Dangl das Bett aus Versehen kaputt. Pumuckl ist todtraurig. Und das alles nur wegen Flori, der die Werkstatt verkauft hat! Flori bietet Pumuckl an, das Bettchen zu reparieren. Eder und Pumuckl kehren in die Werkstatt zurück. Bärbel überbringt schlechte Nachrichten. Dangl sei vom Kauf zurückgetreten. Flori, der sich längst in den Ort verliebt hat, beschließt, seinen Job im Baumarkt zu kündigen und die Werkstatt als ehemals gelernter Schreiner zu übernehmen. Und von nun an bei Pumuckl zu bleiben. Pumuckl ist frustriert. Sein alter, kleiner Stuhl ist nicht mehr auffindbar. Eder weiß leider auch nicht, wo er sein könnte. Als der Paketbote klingelt, nimmt Flori etwas überrumpelt Pakete für die ganze Nachbarschaft entgegen. Das weckt Pumuckls Neugier. Können sie nicht kurz in die Pakete hineinsehen? Eder verbietet es ihm. Doch als die Nachbarn kommen, um ihre Pakete abzuholen, wird Pumuckl versehentlich in einem der Pakete eingesperrt und mitgenommen. Als Eder kurz darauf bemerkt, dass Pumuckl verschwunden ist, schwant ihm Übles. Schnell macht er sich auf den Weg zu den Nachbarn. Pumuckl wartet sehnsüchtig auf seine Rettung, denn seine Notdurft wird immer größer: Er muss dringend auf Toilette! Eder bittet die verwunderten Nachbarn unter abstrusen Vorwänden ihre Pakete zu öffnen. Er muss Pumuckl finden! Der hat es mittlerweile alleine aus dem Paket geschafft und ist mitten in den Geburtstag des Nachbarkindes hineingeraten. Gerade noch rechtzeitig kann er sich im Blumentopf erleichtern. Nie wieder wird er in ein fremdes Paket hineinsehen! Da fällt sein Blick auf eine Piňata gefüllt mit Schokolade. Die Verlockung ist einfach zu groß. Und schwupps - ist Pumuckl in der Piňata. Und kurz darauf schon wieder eingesperrt. Die Piňata wird aufgehängt. Die Kinder schlagen mit Stöcken auf sie ein! In letzter Sekunde kann Eder den Kobold retten. Nicht, ohne sich dabei bis auf die Knochen zu blamieren. Zurück in der Werkstatt erholen sich die beiden völlig erschöpft von den Strapazen. Und als ihn Eder mit einem selbstgebauten Stuhl überrascht, ist auch Pumuckl wieder guter Laune. Es ist ein schöner Frühlingstag. Frau Stürtzlinger pflanzt ungefragt Geranien in die Blumenkästen vor Eders Werkstattfenster. Als Flori sie davon abhalten will, entdecken sie die Brille vom alten Meister Eder. Frau Stürtzlinger schwelgt in Erinnerungen an den verstorbenen Schreinermeister. Pumuckl weiß, dass der alte Meister Eder tot ist. Doch schnell wird klar, dass er nicht wirklich versteht, was das bedeutet. Schließlich muss ja irgendwann Schluss sein mit dem "Totsein"! Umständlich versucht Florian Eder dem Kobold zu erklären, wo der Meister Eder jetzt ist: An einem schönen Fleckerl auf einem Friedhof. Pumuckl will ihn natürlich sofort da besuchen! Und macht sich auf den Weg. Überrumpelt läuft Flori hinterher. Am Grab angekommen will Pumuckl wissen, wo sie denn nun den Meister Eder finden können. Überfordert lenkt Flori ab und schlägt vor, erst einmal eine neue Grabkerze zu kaufen: bei einem Kerzenautomat. Als der Automat streikt, klettert Pumuckl kurzerhand hinein. Bitteschön, jetzt haben sie genug Kerzen! Doch dann wird Pumuckl im Automaten eingeklemmt. Andere Friedhofsbesucher werden auf das Chaos aufmerksam. Sie vermuten ein Eichhörnchen im Automaten. Es muss befreit werden! Eders größte Sorge gilt dem Pumuckl. Ihm darf nichts passieren! Schließlich ist Pumuckl in Sicherheit. Als sie gemeinsam die Grabkerze anzünden, findet Flori endlich die richtigen Worte. Er erklärt Pumuckl, was es wirklich bedeutet, tot zu sein. Er stützt den kleinen Kobold in seiner Trauer. Gemeinsam gedenken sie dem alten Meister Eder - natürlich auf Kobolds-Art. Der letzte Tag im Jahr. Wann ist endlich Mitternacht? Pumuckl kann es kaum erwarten. Denn dann darf er endlich die Wunderkerze aus dem Geschenkkorb eines Kunden anzünden. Die Zeit vergeht dem Kobold viel zu langsam. Doch für Eder ist der gemütliche Abend mit selbstgekochtem Gulasch genau richtig. Er kann dem Silvestertrubel nicht besonders viel abgewinnen. Doch da kommt Michi, und will Eder zum Raclette einladen. Eder findet schnell eine Ausrede. Er sei doch schon bei Klara eingeladen. Doch als diese später ihn zum Essen einladen möchte, behauptet Eder, er sei bei Michi eingeladen. Die Lüge fliegt auf. Und so beschließen die Freunde ihren wunderlichen Freund gemeinsam zum Essen einzuladen. Und seinen Kobold, den soll er ruhig mitbringen. Beim Abendessen in Michis Werkstatt wird aber Flori schnell klar, dass sich die Freunde Sorgen machen, er würde vereinsamen. Den Kobold würde er sich deshalb einbilden. Flori ist gekränkt. Gemeinsam mit Pumuckl heckt er einen Plan aus. Und als dann unerklärliche Dinge in der Radl-Werkstatt passieren, sind sich die Freunde gar nicht mehr so sicher, ob es den Kobold vielleicht nicht doch gibt. Schließlich ist es Mitternacht. Zufrieden spazieren Eder und Pumuckl durch die Straßen Münchens. Im Innenhof der Schreinerei feiern die Nachbarn aus dem Vorderhaus. Vom Dachfenster aus bewundern Eder und Pumuckl das Feuerwerk über der Stadt. Gemeinsam zünden sie nun die Wunderkerze an. Und wünschen sich ein frohes neues Jahr, für das Pumuckl auch schon koboldhafte Vorsätze hat. Und das wird bestimmt lustig werden. Denn er ist schließlich der Pumuckl.

2023  Deutschland

Uvidíte v TV