Peppa (106, 107, 108/156)

KiKA

„Peppa“, das kleine Schweinemädchen mit dem roten Kleid, ist quirlig, neugierig und einfallsreich. Voller Begeisterung stürzt sie sich in jedes neue Abenteuer, und sei es auch nur, Papas Brille zu suchen, im Garten zu arbeiten oder Omas neuem Papagei Polly ungewohnte Flötentöne beizubringen. Sie liebt Schokoladenkuchen, Geburtstag feiern, Kostümfeste, mit Opa im Garten arbeiten, Geheimnisse jeder Art, Fahrrad fahren und picknicken. Am allerliebsten mag sie jedoch Matschepampe. Und so gibt es nichts Schöneres, als nach dem Regen durch die Pfützen zu springen. Peppa ist hinreißend. Auch wenn sie in ihrem Enthusiasmus ihren kleinen Bruder George herum kommandiert oder alles besser weiß, kann man ihr nicht böse sein. Vielmehr fühlt der kleine wie auch der große Zuschauer sogleich die Nähe und Vertrautheit zu dieser freundlichen Schweinefamilie. Die Tatsache, dass es sich bei Familie Wutz um Schweine handelt, erlaubt so manche Übertreibung und Überschreitung von Erwartungen an Vorlieben und Abneigungen. So teilt Peppa ihre Leidenschaft für ein ausgedehntes Schlammbad mit dem Rest der Familie. Der feinsinnige, humorvolle und zuweilen recht tiefgründige Blick auf das Alltagsgeschehen lässt nicht selten auch den erwachsenen Zuschauer schmunzeln.. Entstanden ist die Serie in den britischen Studios von Astley-Baker-Davies von Mark Astley und Mark Baker, zu denen bald danach der Produzent Phil Davies stieß. Der Look von „Peppa“ ist jung und schlicht. Dabei vermag die Einfachheit der Grafik schnell über die der Serie zu Grunde liegende gedanklich wie technische Komplexität (CelAction 2D-Animation) hinweg zu täuschen. Die mit Enthusiasmus entwickelte Serie bescherte ihren Machern bereits wichtige Preise. So gewann „Peppa Wutz“ den Hauptpreis als beste TV-Produktion auf dem Internationalen Trickfilmfestival in Annecy und den Preis „Cartoon on the Bay“ als beste Vorschulserie und beste europäische Serie 2005 im italienischen Positano.

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