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Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Männlichkeit auf Abwegen - Was tun gegen Frauenhass?
Spielfilm. Toxische Männlichkeit ist auf dem Vormarsch. Machos aus Politik und Wirtschaft werden zu Role-Models der Mannosphäre, Misogynie breitet sich aus. Woher kommt diese Entwicklung? Rollenbilder sind unklar. Das macht das Ideal des dominanten Alphamanns verführerisch. 40 Prozent aller jungen Männer glauben, dass ihnen mehr Rechte zustünden als Frauen. Jeder dritte findet Gewalt gegen Frauen in Ordnung. Frauenhass wird zum Social-Media-Trend. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Doch wie gegensteuern? Forschende führen den aktuellen Backlash vor allem auf eine zunehmende Verunsicherung und Orientierungslosigkeit unter Männern zurück. Im Kölner Männerseminar "Warrior Spirit" von Coach Bernd Wachsmann können Geschlechtsgenossen ihre Männlichkeit erleben. Ein Raum für Stärke, Kraft und Aggressionen. Welche Rolle spielt dabei das männliche Hormon Testosteron – können Männer vielleicht gar nicht anders? Dazu forscht Psychologe Oliver Schultheiss an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Er findet keine Hinweise dafür. Sein Züricher Kollege Markus Theunert warnt: "Wir dürfen als Gesellschaft das Feld nicht Figuren wie Andrew Tate überlassen, sondern müssen selbst Lösungsansätze bieten. " Der selbst ernannte britisch-amerikanische Alphamann Tate ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Frauenhasser im Netz. Die Kölner Bildungsinitiative "Detox Identity" setzt im Kampf dagegen auf Jugendarbeit. In einem Workshop in einer Berufsschule sprechen die Mitarbeitenden mit jungen Menschen über fragwürdige Rollenbilder und Geschlechtermythen, die vor allem über Social Media verbreitet werden. "Hacking the Manosphere", ein Online-Theater-Projekt in Düsseldorf, will verunsicherte Heranwachsende durch Unterwanderung der Mannosphäre im Netz dazu bringen, umzudenken. Die Message: Patriarchale Muster beuten nicht nur Frauen aus – auch Männer selbst leiden darunter. Um 20. 15 Uhr beleuchtet die "NANO Doku" relevante wissenschaftliche Themen, die uns bewegen; um 21. 00 Uhr diskutieren die Moderatorinnen Alena Buyx und Stephanie Rohde im Wechsel im "NANO Talk" mit ihren Gästen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven über das Thema.
Männlich – toxisch? Männer zwischen Trad und Trans
Längst überwunden geglaubte Rollenbilder sind wieder auf dem Vormarsch, insbesondere bei jungen Männern. Moderatorin Stephanie Rohde spricht mit ihren Gästen über die Ursachen und Folgen. Viele heranwachsende junge Männer haben ein Identitätsproblem. Auf der Suche nach Vorbildern werden sie vermehrt auf Social-Media-Kanälen fündig, wo eine gefährliche Riege von Männlichkeitserklärern ein autoritäres Männer -und traditionelles Frauenbild glorifiziert. Dieser Backlash traditioneller Rollenbilder ist kein Zufall und nicht nur das Ergebnis normaler soziokultureller Prozesse innerhalb der Gesellschaft: Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass er vielfach politisch motiviert und gesteuert ist. Sogenannte Alpha-Male-Narrative transportieren rechtspopulistische bis rechtsextreme Ideologien mit den entsprechenden Deutungsmustern – mit allem, was nach dieser Vorstellung dazugehört: körperliche Kraft und Stärke bis hin zur Akzeptanz von Gewalt als Normalität. In diesem Zusammenhang gehört auch das lange vorherrschende Frau-Mann-Schema, nicht selten verbunden mit der Legitimation von Gewalt gegenüber Frauen. Gleichzeitig entwickelt sich aber ein wissenschaftliches und gesellschaftliches Interesse an neuen Vorstellungen von Männlichkeit jenseits traditioneller Normen und stattdessen geprägt von emotionaler Intelligenz, Gefühlen, Gleichberechtigung und ganz neuen Identitätsformen. Wie lassen sich die gegensätzlichen Prozesse und Entwicklungen erklären? Wie kann es gelingen, ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, in dem sich innovative Formen männlicher Identität entwickeln können – ohne dass die Diskussion ideologisch oder politisch instrumentalisiert wird? Welche Rolle spielt das Selbstverständnis der Frauen dabei? – Über diese und andere Fragen diskutiert Stephanie Rohde mit ihren Gästen.
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
auslandsjournal extra
ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt. "auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.
Muren und Sturzfluten – Alpenorte kämpfen um ihre Zukunft
Spielfilm. Überall in den Alpen bedrohen Sturzfluten, Muren und Schlammlawinen die Menschen und ihre Heimat und richten gewaltige Schäden an. Das geht nicht erst seit den dramatischen Bildern aus dem Schweizer Lötschental durch die Schlagzeilen, wo im Mai 2025 das Bergdorf Blatten von einer Mure verschüttet wurde. Doch wie können sich die Orte besser schützen? Im Oktober 2025 wurde in Garmisch-Partenkirchen ein neuartiges Schutzbauwerk oberhalb der berühmten Partnachklamm eingeweiht. Das Auffangbecken mit Rechen soll den Alpenort besser vor Ereignissen wie im Sommer 2018 schützen, als eine Sturzflut aus der Partnachklamm ein Todesopfer und große Schäden verursacht hat. Es brauche eine "schnelle Lernkurve", sagt der Münchner Geologieprofessor Michael Krautblatter, der Forschungen zu den Naturereignissen betreibt. Mit besonderen seismischen Methoden und Bohrungen weist er in großen Schuttrinnen am Tiroler Plansee nach, dass in den vergangenen Jahrzehnten die Zahl und Größe der Muren um ein Mehrfaches zugenommen hat. Ausgelöst werden die Hangrutsche vor allem durch häufigere und stärkere Unwetter wie Starkregen, die sich schwer vorhersagen lassen. Im Aostatal haben das die Einwohner und Touristen im Juni 2024 erlebt. Vier Wochen war der Ort Cogne von der Außenwelt abgeschnitten, weil die Straße ins Tal weggerissen wurde. Nathalie Fattore hat am Fenster ihres kleinen Traditionshotels beobachten müssen, wie eine Schlammlawine vom Berg nur um Haaresbreite das Gebäude verfehlte. Jetzt suchen die Menschen dort nach Lösungen, um den Ort widerstandsfähiger zu machen. "Mehr Freiraum für die Bergbäche" ist eine der Strategien. In Garmisch-Partenkirchen wacht man nun noch strenger über die Bauleitplanung der Gemeinde, damit Rückhalteflächen nicht versiegelt werden. Zugleich werden in der Schweiz und in Bayern neue Frühwarnsysteme entwickelt. Denn Schutzbauten allein, die teuer sind und einen großen Eingriff in die Natur bedeuten, reichen nicht aus, um mit den immer größeren Risiken umzugehen.
WeltWeit: Europas Unabhängigkeit. Sein oder Schein?
Magazin. Die aktuellen Umfragen prophezeien bei den Parlamentswahlen in Ungarn das Ende der Ära Victor Orbáns. Fast 16 Jahre hat er mit seinem EU-feindlichen Kurs Brüssel immer wieder herausgefordert. Doch Orbáns Aus allein wird Europas Probleme nicht lösen. Die EU muss sich neu aufstellen, um weniger anfällig für geopolitische Erschütterungen zu sein: allem voran in der Energieversorgung, im Technologiesektor und bei den Lieferketten. Die "WeltWeit"-Reporterinnen haben sich angeschaut, wie es um Europas Abhängigkeiten steht. Wir planen via Google Maps unsere Reiseroute, kaufen unsere Fahrkarte online und machen das alles vom Handy aus. Doch dafür braucht es zahlreiche sogenannter Schlüsseltechnologien – und die stammen meist aus den USA oder China. Mikrochips zum Beispiel sind nicht nur in Laptops und Smartphones verbaut, sondern auch in vielen Alltagsgegenständen wie Rolltreppen oder Wasserkochern. Mit enormen Investitionen ins "Silicon Saxony", einem Hightech-Netzwerk in Sachsen, soll die europäische Chipindustrie weiter ausgebaut werden. Lena Hager schaut sich auf einer 60. 000 Quadratmeter großen Reinraum-Produktionsfläche um und erfährt, wie komplex und global verflochten die Branche ist. Lieferengpässe bei Medikamenten sind in Europa längst keine Ausnahme mehr, selbst in gut organisierten Gesundheitssystemen wie dem in Dänemark. Isabella Purkart trifft einen Vater, der vor Kurzem erfahren hat, dass die Augentropfen, auf die seine Tochter dringend angewiesen ist, nicht mehr erhältlich sind. Ohne die Tropfen droht dem Mädchen im schlimmsten Fall der Verlust des Augenlichts. Wie anfällig Europas Medikamentenversorgung geworden ist, zeigt auch die dänische Pharmafirma "Xellia". Das Unternehmen muss seine Produktionsstätte von Kopenhagen nach China verlegen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Der Krieg im Iran hat einmal mehr Europas starke Abhängigkeit von Energieimporten aufgezeigt. Eine EU-Strategie für den Kernenergieausbau soll die Stromversorgung in Zukunft leistbar und krisensicher machen. Frankreich bezieht schon jetzt rund 65 Prozent seines Stroms aus Kernkraft. Zahlreiche Start-Ups arbeiten mit finanzieller Unterstützung des Staates an neuen Technologien, um kleinere Kraftwerke zu entwickeln. Denn der SMR – der Small Modular Reaktor – soll die Zukunft der Atomenergie sein. Wie stark der Rückhalt in der Bevölkerung für die Renaissance der Kernkraft ist, erfährt Cornelia Primosch in der Normandie. An der Ärmelkanalküste machen sich lokale Fischer für ein neues AKW stark, um den Bau eines Offshore-Windparks zu verhindern. Drei Reporter auf Spurensuche. Jeweils ein Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und aus verschiedenen Regionen der Welt.
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
maischberger
Talkshow. Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.
Die Nordreportage: Vom Türsteher zum Herbergsvater
Reportage von Ralph Alexowitz. Er ist ein echtes Kiez-Urgestein: Der durchtrainierte Kampfsportler Olli Zeriadtke, 57, war Hausmeister und Barkeeper, Türsteher, Koberer und Inkasso-Dienstleister im Rotlichtmilieu. Olli Zeriadtke verkehrte mit Reeperbahn-Größen wie Carsten Marek und Thomas Born ("Karate-Tommy") und wurde dann schon mit Anfang 20 Vater. Deshalb beschloss er, "solide zu werden" und kaufte sich ein Reetdachhaus auf dem Land, wo er seine drei Töchter großzog. Dort machte er sich erst selbstständig mit einer Firma für Wintergärten und wechselte dann in eine Boom-Branche: Solarenergie. Doch mit der Änderung der Einspeisungsvergütung ging seine Solarfirma 2014 mit 40 Mitarbeitern pleite, und er suchte sein Glück erneut auf dem Kiez. Nach einigen gefährlichen Situationen als Türsteher sattelte er noch einmal um und arbeitet nun als Kiez-Führer für Touristen als Angestellter von Kult-Dragqueen Olivia Jones. Doch sein Herzblut fließt seit drei Jahren in ein soziales Projekt: "Olli's Regenbogenhaus", eine Unterkunft für ehemals obdachlose Menschen auf der Reeperbahn. Dies hat Olli von der langjährigen ehemaligen Pächterin übernommen, die keinen Nachfolger finden konnte. Seitdem sind seine Mieter wie eine Familie für ihn - er kennt ihre Geschichten und Sorgen, lacht und spielt mit ihnen im Gemeinschaftsraum des Hauses und hilft auch dem einen oder anderen bei Problemen mit Behörden oder begleitet sie zu Arztterminen. "Olli's Regenbogenhaus" ist auch ein echtes Familienunternehmen: Ollis Frau Antje ist Krankenschwester und verbringt einen Großteil ihrer Freizeit damit, sich zusammen mit ihrem Mann um das Haus und seine Bewohner zu kümmern. Und auch Ollis Tochter Laura, die als Tischlerin bei der Polizei arbeitet, springt immer wieder ein, wenn handwerkliche Probleme im Haus zu beheben sind. Nach einem schweren Brand im Jahr 2025, bei dem ein Bewohner ums Leben kam, musste die komplette zweite Etage renoviert werden. Nun sind die Arbeiten abgeschlossen, und Olli muss in allen 14 Zimmern neue Möbel aufbauen und sie für den Einzug fertig machen. Dabei helfen ihm einige der Bewohner und seine Tochter Laura. Alles muss so schnell wie möglich fertig werden - denn Wohnraum in Hamburg ist extrem knapp, vor allem für die Menschen, die bei Olli wohnen möchten - Menschen, denen sonst niemand einen Mietvertrag ausstellen würde, weil sie gestrauchelt sind, Probleme mit Alkohol und Drogen hatten und meist auf der Straße leben. Für Olli steht fest: Er hat Dinge in seinem Leben getan, auf die er heute nicht mehr stolz ist. Aber all das hat ihn genau an diesen Ort geführt, wo er auf seinem geliebten Kiez anderen helfen kann.
Der Äquator - Breitengrad der Extreme (1/5)
Spielfilm. Kaum eine Region der Welt bietet so viele Extreme wie der Äquator. Auf dem 40. 075 Kilometer langen "Gürtel der Erde" findet man bittere Armut, intakte Natur sowie deren Gefährdung. Am Beispiel ausgewählter Protagonisten und ihrer Geschichten zeigt die Reihe, dass das, was am Äquator geschieht, stellvertretend steht für einige der großen Herausforderungen unserer Zeit. Im Mittelpunkt des ersten Teils steht Iotobina Terieta Tekatawa. Iotobina Terieta Tekatawa wohnt auf Kiribati - ein Inselstaat zwischen Hawaii und Australien. Sie fragt sich, wieso das Meer mit jeder Flut höher steigt und ihren Schutzwall zerstört.
Der Äquator - Breitengrad der Extreme (2/5)
Spielfilm. Teil zwei zeigt eine Welt voller Gegensätze: In Kenia kehrt die junge Massai Mary nach zwei Wochen im Dorf ihrer Mutter zurück an die Schule. Dort wird sie zum Safari-Guide ausgebildet. Für Mary ein Aufbruch in eine neue Welt. Während sie kaum genug Geld für einen Friseurbesuch hat, verdient die Jetset-Lady Georgia Lee in Singapur mit Schönheitsbehandlungen ein Vermögen. Kaum eine Region der Welt bietet so viele Extreme wie der Äquator. Auf dem 40. 075 Kilometer langen "Gürtel der Erde" findet man bittere Armut und opulenten Luxus, die Schönheit der Natur sowie deren Gefährdung. Am Beispiel ausgewählter Protagonisten und ihrer Geschichten zeigt die Reihe, dass das, was am Äquator geschieht, stellvertretend steht für einige der großen Herausforderungen unserer Zeit.
Der Äquator - Breitengrad der Extreme (3/5)
Spielfilm. Teil drei zeigt die Natur am Äquator in ihren extremen Facetten. Auf Galapagos bringt Touristenführer Mathias Espinosa seine Kunden in die Nähe der gefürchtetsten Hai-Arten der Welt. Gleichzeitig entdeckt er, dass auch diese gefährlichen Tiere bedroht sind – von illegaler Fischerei. In Kenia geht die Ausbildung der Massai-Frau Mary Kiserian zur Touristenführerin weiter. Kaum eine Region der Welt bietet so viele Extreme wie der Äquator. Auf dem 40. 075 Kilometer langen "Gürtel der Erde" findet man bittere Armut und opulenten Luxus, die Schönheit der Natur sowie deren Gefährdung. Am Beispiel ausgewählter Protagonisten und ihrer Geschichten zeigt die Reihe, dass das, was am Äquator geschieht, stellvertretend steht für einige der großen Herausforderungen unserer Zeit.
Der Äquator - Breitengrad der Extreme (4/5)
Spielfilm. Im Mittelpunkt der vierten Folge steht das Leben im Urwald. Lubun Stanley Petrus gehört zu den Penan, einem der Urvölker Malaysias. Sie wurden durch den Schweizer Bruno Manser weltberühmt. Lubun und seine Mitstreiter sind im Urwald von Ba Jawi und sammeln Daten mittels GPS. Sie kartografieren Beweismittel für eine Landrechtsklage gegen die Regierung von Sarawak. Ihr Ziel ist es, einen der letzten intakten Regenwälder vor dem Abholzen zu retten. Kaum eine Region der Welt bietet so viele Extreme wie der Äquator. Auf dem 40. 075 Kilometer langen "Gürtel der Erde" findet man bittere Armut und opulenten Luxus, die Schönheit der Natur sowie deren Gefährdung. Am Beispiel ausgewählter Protagonisten und ihrer Geschichten zeigt die Reihe, dass das, was am Äquator geschieht, stellvertretend steht für einige der großen Herausforderungen unserer Zeit.
Der Äquator - Breitengrad der Extreme (5/5)
Spielfilm. Die letzte Folge steht ganz im Zeichen der Hoffnung: Viele Tausend Kilometer voneinander entfernt befinden sich die fünf Protagonisten der Reihe an entscheidenden Wendepunkten ihres Lebens. In Kenia sitzt Massai-Frau Mary Kiserian mitten in der Savanne an der Tafel reicher Touristen und verrät, was sie mit ihrem neuen Leben vorhat. Die Ärztin und Jetsetterin Georgia Lee jagt in Thailand ihrem Traum nach: Mit Kosmetikprodukten will sie Asien erobern. Sicherheitshalber bittet sie aber zusätzlich noch die Götter um Hilfe. Auch Iotobina Tekatawa wendet sich in Kiribati an höhere Mächte. Lubun Stanley Petrus filmt die Abholzungsarbeiten internationaler Firmen im Regenwald. Zusammen mit weiteren Stammesmitgliedern hat er am Ende seiner Reise durch den Dschungel alle Fakten für eine Klage in der Hand und hofft, die letzten Regenwälder seines Stammesgebiets retten zu können. Kaum eine Region der Welt bietet so viele Extreme wie der Äquator. Auf dem 40. 075 Kilometer langen "Gürtel der Erde" findet man bittere Armut und opulenten Luxus, die Schönheit der Natur sowie deren Gefährdung. Am Beispiel ausgewählter Protagonisten und ihrer Geschichten zeigt die Reihe, dass das, was am Äquator geschieht, stellvertretend steht für einige der großen Herausforderungen unserer Zeit.
Die Meeresgärtner von Sansibar
Es gibt viel zu tun im Paradies. Reportage von Anna Gossenreiter. Christian Vaterlaus und Connie Sacchi haben auf ihren Reisen das Paradies gesucht - und gefunden. Auf Sansibar versuchen sie, mit dem Anbau von Schwämmen die Armut zu bekämpfen. Sie wollen nachhaltige Jobs schaffen und das Bewusstsein der Einheimischen für den Schutz der Meere wecken. Gereist sind sie immer viel, die beiden Globetrotter aus Zürich. Doch dann kam der Wunsch, irgendwo am Meer einen Zweitwohnsitz zu haben. Auf Sansibar, einer Insel, die zu Tansania gehört, fanden Christian Vaterlaus und Connie Sacchi ihren Traum - und aus der Ferien-Destination im Dorf Jambiani wurde allmählich ihr Hauptwohnsitz. Es waren die Seegrasfrauen Sansibars, die das Schweizer Paar auf die Idee gebracht haben, im Meer etwas anzubauen. Der Anbau von Seegras für die Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie war früher für Tausende Frauen ein einträgliches Gewerbe - heute sind die Preise im Keller, die Einheimischen können davon nicht mehr leben. Auf ihrer Suche nach einer Alternative zum Seegras stießen Chrigel und Connie, wie sie in Jambiani genannt werden, schließlich auf die Schwämme. Mit den Schwammfarmen fanden die beiden eine Möglichkeit, nachhaltige Jobs zu schaffen, vor allem für Frauen, die in dieser traditionellen, muslimischen Gesellschaft noch weniger Erwerbsmöglichkeiten haben als Männer. Zusammen mit Freunden gründeten sie 2008 den Verein "Marinecultures. org". Zudem sind die "Meeresgärtner von Sansibar" dabei, zusammen mit den Einheimischen eine Korallenzucht aufzubauen. Reporterin Anna Gossenreiter hat das innovative Paar im kleinen Dorf Jambiani besucht. Ihr Film zeigt, wie sich das Engagement der beiden auf das Bewusstsein, die Lebensweise der Einheimischen und auf die Natur auswirkt.
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
nano
Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Alpenpanorama
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
ZIB
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
Alpenpanorama
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Rundschau
Das Schweizer Politmagazin. Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.
Reporter
"Reporter" rückt Menschen sowie deren Schicksale und Abenteuer ins Zentrum, deren Geschichte in der Schweiz und weltweit gesellschaftliche oder politische Trends illustriert. Die Inhalte sind weit gefächert. Gezeigt werden neben den großen Abenteuern auch die kleinen Sensationen des Alltags. "Reporter" pflegt die klassische Reportage: Lineare Dramaturgien, subjektives Erzählen, der Reporter als Augenzeuge, authentische Emotionen.
Sehen statt Hören
Magazin für Hörgeschädigte mit Untertiteln und Gebärdensprache. "Sehen statt Hören" ist das einzige TV-Magazin für Menschen mit Hörbehinderung in Gebärdensprache. Offene Untertitel sind fester Bestandteil der Sendung und kein Zusatzangebot. In wöchentlich 30 Minuten bietet das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Themen aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Ein barrierefreies Angebot für alle, die sich von diesem besonderen Magazin angesprochen fühlen.
Die Entscheidung – Samuel Friedman: Jude ohne Gott
Spielfilm. Samuel Friedman, 39, wuchs in einer streng orthodoxen jüdischen Gemeinde in Zürich auf. Mit elf Jahren hat er sich entschieden, seine Schläfenlocken abzuschneiden. Es war der erste Schritt in Richtung Ausstieg. Der erste Schritt in ein für ihn freies Leben. Ohne Religion, ohne Regeln, ohne Gott. Samuel Friedman ist das dritte von fünf Kindern. Er hat eine liebevolle Kindheit, die aber von vielen Regeln geprägt ist. Sein Leben scheint vorgespurt. Er wird gar Vorbeter in der Synagoge. Sehr früh merkt er aber, dass ihn all das, was sein Umfeld beschäftigt, nicht interessiert. Auf Glaubensfragen findet er keine Antwort. Viel lieber schaut er Fußball. Mit dem Abschneiden seiner Schläfenlocken wird erstmals sichtbar, was ihn in seinem Innern beschäftigt: Er will nicht so leben. Auch wenn diese Entscheidung für ihn definitiv ist, beginnt nun ein langer Prozess des Aussteigens. Er verabschiedet sich vom streng religiösen Leben, in das er hineingeboren wurde. Als Kind und Jugendlicher heimlich, nach der Hotelfachschule in Israel öffentlich. Er fährt Auto am Sabbat, isst unkoscher und sticht sich Dutzende Tattoos. Mithilfe des Fußballs hat er einen Religionsersatz gefunden. In der Südkurve des FC Zürich ein Auffangnetz. In der Gastroszene Freunde und Zerstreuung. Erst mit über 30 Jahren, bereits Vater einer Tochter und geschieden, legt er seine Kippa ab. Auch wenn seine Mutter jeden Tag betet, dass er zurückkommen möge, hat seine Familie zu ihm gehalten. Er ist ein Teil von ihr geblieben. In der ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde hingegen wird er nicht gern gesehen. Ihm ist die Kultur des Judentums jedoch nach wie vor wichtig. Sein Weg bleibt schwierig. Beim Bemühen, sich vom streng reglementierten Leben zu lösen, stolpert er immer wieder. Zum Beispiel über die Liebe. Sie kommt und geht. Er eckt an mit seiner direkten und lauten Art, und dennoch bleibt er sich selbst treu. Auf der Suche nach seinem eigenen Weg. Als Jude. Aber ohne Gott.
37°Leben
Zwei Ordensmenschen und der gemeinsame Antrieb, aus dem Glauben an Gott Gutes zu tun. Micha und Clara Marie stehen für Katholikinnen und Katholiken, die Verantwortung übernehmen. Die beiden Ordensleute zeigen Haltung und werden dort aktiv, wo die Gesellschaft sie braucht. Micha und Clara Marie gehen neue Wege und wollen so die katholische Kirche ein kleines bisschen verändern. Sie gehen mutig neue Wege und trotzen Widerständen. Schwester Micha (34) möchte in Kassel einen Ort für alle Menschen schaffen, die sich Gott nahe fühlen möchten. Dafür ist sie Teil einer kleinen Gemeinschaft geworden, die es sich zur Aufgabe macht, aus einem alten Pfarrhaus ein ökumenisches Stadtkloster zu errichten - Glaube, Gemeinschaft und gesellschaftliche Fragen sollen hier neu gedacht werden. Schwester Micha hat als nicht-binäre Person in der katholischen Kirche früh erfahren, wie herausfordernd es sein kann, Identität und Glauben miteinander zu verbinden - und setzt sich deshalb heute für die Sichtbarkeit queerer Menschen innerhalb der Kirche ein: "Ich hatte immer das Gefühl, getrennte Leben leben zu müssen. Das will ich für andere ändern. " Dafür engagiert sich Sr. Micha im Vorstand des Vereins "Out in Church" und gestaltet Gottesdienste, Workshops und Protestaktionen. Schwester Clara Marie (29) findet ihren Weg im direkten Dienst am Menschen. Im Crescentiakloster in Kaufbeuren ist die Essensausgabe an Bedürftige fester Bestandteil ihres Alltags. Hier begegnet sie Menschen auf Augenhöhe, hört zu, teilt Essen und Zeit. Für sie ist dieser Ort mehr als nur Versorgung - er ist ein Raum der Würde und Gemeinschaft: "Ich spüre eine enge Geschwisterlichkeit zu den Menschen, die zu uns kommen und fühle mich jedes Mal durch die Dankbarkeit der Gäste getragen. " Ihr Tag strukturiert sich durch die regelmäßigen Gebetszeiten, doch Sr. Clara Marie findet Gott auch außerhalb: "Beim Bouldern und Wandern habe ich eine ganz innige Verbindung zu Gott und frage mich da immer: Was ist mein Halt? Worauf kann ich mich verlassen? " "37°Leben" begleitet beide Ordensmenschen in ihrem Alltag zwischen Gebet, Engagement und persönlicher Suche. Der Film zeigt, wie vielfältig das Ordensleben heute sein kann - und was erreicht werden kann, wenn man für andere auf- und einsteht.
Der wilde Wald der Kaiserin
Spielfilm. Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Park: die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin "Sisi" bauen. Heute strömt jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die vielfältige Tierwelt. Zu den Tieren, die in dem 25 Quadratkilometer großen Tiergarten leben, zählen Wildschweine, Mufflons und Damwild. Wenn Sisi in ihrem Märchenschloss stimmungsvolle Gedichte verfasste, war sie dort auch von den Bildern der Natur umgeben. Zeitgenössische Malerfürsten wie Makart und die Brüder Klimt hatten auf Initiative des Kaisers das Schlafzimmer von Elisabeth in einen opulenten Naturraum verwandelt. All diese Motive wurden von Filmemacher Thomas Rilk in aufwendigen Dreharbeiten mit Krankameras, Heißluftballon und Hubschrauber eingefangen. Im Lauf der Zeit hat sich der Gütenbach in den Untergrund eingeschnitten. Tiefe Gräben, sogenannte Tobel, sind entstanden. Sie sind der Lebensraum unterschiedlicher Mikroorganismen, beispielsweise von Libellenlarven, die jahrelang im Bachbett eingegraben auf Beute lauern, um dann mit ihrer Fangmaske blitzschnell nach Beute zu schnappen. Erst in Superzeitlupe wird diese perfekte Fangtechnik für das menschliche Auge sichtbar. In unmittelbarer Nähe zu den Larven findet die Geburt von Feuersalamandern statt. Ein Weibchen setzt seine Jungen in den Gütenbach. Die Kleinen kommen mit Kiemen zur Welt und verbringen ihre ersten Monate unter Wasser. Der "wilde Wald der Kaiserin" bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart: Vor etwa 60 Jahren in Österreich ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt. Weitere vergleichsweise winzige Vertreter der Fauna im Lainzer Tiergarten sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Diese Schmetterlingsraupen formieren sich in der Abenddämmerung zu bizarren Karawanen und kriechen Eichenstämme aufwärts auf der Suche nach Futterplätzen in der Baumkrone. Die Dokumentation "Der wilde Wald der Kaiserin" beobachtet diese Prozession und enthüllt zudem das Liebesleben der bekannten knallroten Feuerwanzen an der zirka 22 Kilometer langen Tiergartenmauer.
Wildschweine - Das Comeback
Spielfilm. Sie wurden gejagt und abgeschlachtet, in vielen Regionen Europas waren sie ausgerottet. Doch die Wildschweine sind zurück. Ihre Waffen: Intelligenz, Anpassungsfähigkeit und scharfe Sinne. Letztendlich haben Wildschweine die exzessivsten Treibjagden Europas überlebt und fühlen sich in europäischen Wäldern wieder heimisch. Der Film begibt sich auf eine Spurensuche quer durch Europa und erzählt die Geschichte eines eindrucksvollen Comebacks.
Kitz & Co - Die Kunst des Verschwindens
Spielfilm. Viele Wildtiere wie Feldhase oder Rehkitz harren völlig unbewegt aus, wenn Menschen oder andere Tiere in ihre Nähe geraten - Teil einer ihnen angeborenen Überlebensstrategie. Wesentlich ist bei allen "Verschwindungskünstlern" eine Kombination aus Tarnfarbe und starrem Liegeverhalten am Boden. Der Film begleitet das Heranwachsen eines jungen Rehs und zeigt, wie Tierkinder das Versteckspiel im Wald meisterlich beherrschen. Warum hat ein Rehkitz weiße Flecken - und warum verschwinden sie, wenn es älter wird? Wieso sind Frischlinge gestreift und erwachsene Wildschweine nicht? Diesen und anderen Fragen geht der Film nach.
Radioaktive Wölfe
Spielfilm. Tschernobyl, 30 Jahre nach dem Super-GAU: Am Schauplatz des größten Reaktorunfalls der Geschichte ist in den letzten Jahrzehnten ein unbeabsichtigtes ökologisches Experiment abgelaufen. Für Menschen ist das Gebiet immer noch verbotene Zone. Doch riesige Rudel von Wölfen haben die Region erobert und streifen durch die Schwemmgebiete des Prypjat und die verlassenen Siedlungen. Was einst die Kornkammer der Sowjetunion war, ist nun von Wäldern bedeckt. Mit der neuen Vegetation sind Bisons, Luchse und Wölfe zurückgekehrt. Für diese Dokumentation konnte erstmals ein westliches Filmteam mit den Wolf-Experten Barbara und Christoph Promberger in die verbotene Zone vordringen und dieser spektakulären Wiederkehr der Natur nachforschen. Der Film von Klaus Feichtenberger zeigt eine faszinierende, paradoxe Welt, die beides zugleich ist: ein Blick in die Zeit lange vor der menschlichen Zivilisation und ein Fenster in die Zukunft nach der ultimativen nuklearen Katastrophe.
Vom Almenland in die Waldheimat
Spielfilm. In Krieglach, auf etwa 1000 Metern Höhe, bewirtschaftet Hubert Schwaiger einen Hof, in dem noch vier Generationen unter einem Dach leben. Selbst seine Mutter hilft bei der Bewirtschaftung mit und kümmert sich hauptsächlich um die Blumen. Doch schon bald soll die nächste Generation das Ruder übernehmen: Huberts Sohn soll innerhalb der nächsten vier Jahre den Hof mit seiner Lebensgefährtin führen. In Brandlucken ist Christoph Jantscher Teil einer Bauerngesellschaft, die einander gegenseitig unterstützen. Friedrich Bauernhofer hatte bis vor wenigen Jahren nur zehn Kühe und führte seinen Hof im Nebenerwerb. Mittlerweile hat er aufgerüstet und bewirtschaftet das Gut mit mehr als 60 Kühen im Vollerwerb. Daneben ist er Obmann vom Brandluckner Huabn-Theater, wo er selbst auch jedes Jahr eine Rolle übernimmt. Weitere Protagonisten in dem Film von Alfred Ninaus sind die Ziegenbäuerin Elisabeth Harrer aus Passail und die Bäuerin Waltraud Froihofer aus Fischbach.
Wunderbare Waldwelt - Wie diese grünen Oasen zum Klimaschutz und zu unserer Gesundheit beitragen
Spielfilm. Fast die Hälfte der Fläche Österreichs ist bewaldet. Eine große, grüne Lunge, die Sauerstoff erzeugt und Kohlenstoff speichert. Doch könnte der Wald auch ein Ort für Therapien werden? In Japan gibt es die Tradition des Shinrin-Yoku, des heilsamen Waldbadens, schon lange. In Österreich entdecken immer mehr Menschen die Wirkung des Waldes auf Körper und Geist. Spaziergänge sollen Stress abbauen und das Immunsystem stärken. Ist das bewiesen?
NANO: Anti-Krebs-Hacks – Dein Lebensstil zählt
Spielfilm. Jährlich bekommen allein in Deutschland mehr als 500. 000 Menschen eine Krebsdiagnose. Dabei wären bis zu 40 Prozent der Neuerkrankungen vermeidbar. Medizinische Früherkennung ist der Schlüssel. Jasmina Neudecker begibt sich auf die Suche: Wie lässt sich das Risiko minimieren? Eine große Rolle spielt der eigene Lebensstil. So kann regelmäßige Bewegung im Körper Prozesse beeinflussen, sodass sich potenziell schädliche Zellen gar nicht erst entwickeln. Die Biologin Nadira Gunasekara von der Sporthochschule Köln zeigt in ihrer Forschung, wie Sport und Bewegung das Immunsystem stärken und ihm dabei helfen, Krebszellen besser zu bekämpfen. Im Fokus steht aktuell der Einfluss von Krafttraining – neben klassischem Ausdauertraining. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Myokine, das sind Botenstoffe, die bei Muskelaktivität freigesetzt werden. Neben Bewegungsmangel zählen auch Übergewicht, Rauchen und Alkohol zu den beeinflussbaren Krebsrisikofaktoren. "Die große Chance besteht darin, dass ich selbst aktiv werden kann", sagt die Präventionsmedizinerin Ursula Will vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKZF) in Heidelberg. Den eigenen Lebensstil zu verändern, gelingt vielen besser, wenn sie dabei Unterstützung haben. Jasmina Neudecker besucht bei Eintracht Frankfurt das Projekt "Fußballfans im Training" der Deutschen Krebshilfe. Als einer von 26 Bundesligavereinen bietet der Club seinen Fans die Möglichkeit, durch Sport und gesunde Ernährung Übergewicht abzubauen. Zur Krebsprävention gehört auch die Früherkennung. Am Uniklinikum Dresden testet Jasmina Neudecker einen modernen Ganzkörperscanner, der Pigmentveränderungen der Haut früh sichtbar macht. Das Gerät erstellt mit KI-Unterstützung aus 92 hochauflösenden Fotos ein 3D-Modell des Körpers. Wie wichtig UV-Schutz schon von klein auf ist, erlebt die Journalistin bei einem besonderen Kindergartenprojekt.
heute
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
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Kulturzeit
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Die Himmelsleiter (1/2)
Sehnsucht nach Morgen, Deutschland (2015). Köln 1947: Die Rheinmetropole ist komplett zerstört. Das Ende des Kriegs bedeutet noch lange nicht das Ende des Überlebenskampfs - der Winter 1946/47 ist der härteste des Jahrhunderts. Hungrig, geschlagen und müde wollen sich die Menschen nicht einfach der Verzweiflung überlassen. Eine von ihnen ist die dreifache Mutter Anna Roth. Ihr Mann Adam, ein Jude, gilt seit sechs Jahren als vermisst, es besteht kaum noch Hoffnung, dass er überlebt hat. Mit Hamstern, endlosem Schlange stehen und Tauschgeschäften hält die Schneiderin ihre Großfamilie über Wasser. Tochter Sophie hat einen unehelichen Sohn, Paul, und einen italienischen Ehemann, Francesco. Während Evchen, ihre Jüngste, sich als Liedermacherin für den Karneval versucht, schwänzt ihr Sohn Michel die Schule. Über die "Himmelsleiter" – so werden die verminten Waldwege nach Belgien wegen ihrer tödlichen Gefahr genannt – schmuggelt er Kupfer und Blei. Dank Annas unermüdlicher Tatkraft haben die Roths im Kellergeschoss ihres zerbombten Hauses ein bescheidenes Zuhause gefunden. Das Viertel, in dem die Ruine steht, soll jedoch einem Kasernenbau der belgischen Besatzer weichen. Die meisten Trümmergrundstücke hat Armin Zettler hierfür bereits aufgekauft. Mit dem heimtückischen Ex-Parteibonzen, der ihr immer wieder nachstellt, will Anna keine Geschäfte machen. Sie vermutet, dass er ihren Mann denunzierte, hat aber keine Beweise. Im Spruchkammerverfahren, zu dem auch Anna als Zeugin geladen ist, wird man Zettler hoffentlich den Prozess machen. Unterdessen bangt sie um Paul, den man beim Lebensmitteldiebstahl in der belgischen Kaserne erwischt hat. Die Roths erhalten Besuch von dem belgischen Offizier Valmund. Dabei verliebt der junge Leutnant sich in Sophie und sorgt nicht ganz uneigennützig dafür, dass ihr Ehemann Francesco verhaftet wird. In dieser schwierigen Situation steht Anna der Bauer Josef Halfen bei, ein hilfsbereiter Mensch, den sie beim Hamstern kennengelernt hat. Während sie ihm Klavierstunden gibt, erleben beide Momente des Glücks. Doch dann wird Zettlers jüngster Sohn, der Bahnpolizist Bruno, bei einem Überfall auf den Güterbahnhof angeschossen. In Verdacht gerät Michel, der bei der heimlichen Aktion dabei war. Die Polizei durchsucht das Haus der Roths und verhaftet Anna wegen des Verdachts auf Hehlerei. Plötzlich steht Adam in der Kellerwohnung. Er hat das KZ Mauthausen überlebt und über Ungarn den Weg zurück zur Familie gefunden. Auch er hat noch eine Rechnung mit Zettler offen. Das zweiteilige Nachkriegsdrama "Die Himmelsleiter" basiert auf den autobiografischen Erlebnissen von Peter Zingler, der seine persönlichen Kindheitserinnerungen in die liebenswürdige Figur des kleinen Paul einfließen ließ: Der jüngste Spross der Familie Roth erlebt die Trümmerfelder Kölns als riesigen Abenteuerspielplatz, der Gefahren und Entbehrungen, aber auch wunderbare Glücksmomente bereithält. Regisseur Carlo Rola zeichnet das facettenreiche, vielschichtige Porträt einer Kölner Familie, die stellvertretend für viele in den Trümmern der zerstörten Großstadt unbeirrt ein neues Leben aufbaut. Anhand des Alltags der Familie, die Hoffnung und Ablenkung von den Alltagsnöten im Karneval erfährt - und deren unbändiger Glaube an eine bessere Zukunft, der "Sehnsucht nach morgen", nie erlischt -, zeichnet der Film ein hoch emotionales Gesellschaftsbild der damaligen Zeit.
Zorn dem Volke
Kurzfilm Deutschland (2017). Eine Flutkatastrophe hat den Norden Europas zerstört, viele Menschen sind auf der Flucht. Doch Deutschland nimmt niemanden mehr auf. In einem Flüchtlingslager an der Grenze versucht Nikolai, seine Menschlichkeit zu bewahren. - Der emotionale Kurzfilm von Lorenz Piehl wurde in einer einzigen Kameraeinstellung gedreht.
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
Eröffnung der Wiener Festwochen 2026
Konzert. Wenn experimentelle Ausdrucksformen auf lebendige Geschichte treffen: Die "Wiener Festwochen" feiern 2026 75-jähriges Jubiläum – ein Fest der künstlerischen Offenheit und mutigen Innovation. Zu den erstklassigen Gästen zählt Patti Smith, die wie kaum eine andere für künstlerische Unabhängigkeit, politischen Eigensinn und die Verbindung von Poesie, Rock und Widerstand steht. 2026 wird der Heldenplatz erstmals zur großen Bühne des Eröffnungsevents. 3sat überträgt das Großereignis live zeitversetzt vom Heldenplatz, der sich für eine Nacht in einen offenen Raum zwischen Kunst, Stadt und Publikum verwandelt. Ein Fest für Wien und die Welt – eines, das Menschen vor Ort wie international erreicht, berührt und inspiriert. Die Wiener Festwochen bleiben damit ein kultureller Fixpunkt und zugleich ein Ort des Dialogs, der Reflexion und gesellschaftlichen Weiterentwicklung.
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
extra 3
Satiremagazin mit Christian Ehring. Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche. "extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.
Willkommen Österreich
Late-Night-Satire-Talkshow mit Stermann & Grissemann. Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor - fernab von Political Correctness.
Gute Nacht Österreich
Late Night Satire Talkshow mit Peter Klien. Peter Klien packt sein Mikrofon wieder aus und rückt den Mächtigen dieses Landes mit unnachahmlichem Charme und unerwarteten Fragen zu Leibe! Weitere Fixpunkte sind satirisch-bissige Betrachtungen des Wochengeschehens und hochkarätige Gäste aus der Kabarettszene.
Tafelrunde
Moderator Gerald Fleischhacker begrüßt wieder einige der besten Kabarettisten des Landes. Gemeinsam lassen sie die wichtigsten Themen der letzten Wochen mit viel Humor Revue passieren.
Was gibt es Neues? - Best of Tanzen
Diesmal hat sich das "Was gibt es Neues? "-Team für Oliver Baier eine besondere Überraschung überlegt: Der überzeugte Nicht-Tänzer bekommt von Profitänzerin Conny Kreuter einen Crashkurs. Mindestens genauso verdreht wie die Schrittfolge beim Quickstep ist die Antwort auf die gesuchte "Wirbelfassung". Auf der Leitung steht in dieser Folge nicht nur das Tanzbein, sondern auch so manches Panel-Mitglied. Eva Maria Marold will partout nicht einfallen, was sie wöchentlich am Freitagabend gemacht haben soll: Raten? Lustig sein? - Tanzen, das war's! Alle zurück an den Start und zum Aufwärmen bitte dehnen. Dafür bekommt Michael Niavarani das passende Ding in die Hand gedrückt. Ob er es auch für den richtigen Zweck einsetzt? In dieser "Best of"-Folge raten: Günther Lainer, Pepi Hopf, Florian Scheuba, Viktor Gernot, Katharina Straßer, Rudi Roubinek, Michael Mittermeier, Leo Lukas, Thomas Stipsits, Andreas Vitásek, Ulrike Beimpold, Thomas Maurer, Gerold Rudle, Alex Kristan, Gery Seidl und Clemens Maria Schreiner.
