
3SAT
3SAT od do
Ägypten von oben - Leben am Nil
Spielfilm. Seit jeher ist der Nil nicht nur Ägyptens Wasser- und Lebensspender, sondern auch die wichtigste Verkehrsader des Landes. Der zweiteilige Film zeigt das Land am Nil aus der Vogelperspektive. Teil eins führt von den antiken Bauwerken Ägyptens mitten hinein ins moderne Leben des Landes, mit seinen Verkehrsadern und dicht bevölkerten Großstädten von Kairo bis Alexandria. Der zweiteilige Film zeigt Ägypten aus der Vogelperspektive und bietet so einen neuen Blickwinkel auf Geschichte und Kultur des nordafrikanischen Landes. Er kombiniert beeindruckende Luftbilder, die mithilfe von Drohnen und Heißluftballons aufgenommen wurden, mit Szenen aus dem ägyptischen Alltag. Auf diese Weise führt er nicht nur zu den antiken Monumenten des Landes und zu Zukunftsprojekten zur Energiegewinnung oder der Erweiterung des Suezkanals, sondern auch in belebte Basare und in die vielfältige Glaubenswelt des modernen Ägyptens. Von den Pyramiden spannt sich der Bogen zum heutigen Kairo, seinen Moscheen, Kirchen und Plätzen bis hin zur neuen Verwaltungshauptstadt Ägyptens - einem Megaprojekt, das rund 50 Kilometer von Kairo entfernt für die Regierung und acht Millionen Einwohner gebaut wird. Weitere Stationen sind die magische Küstenstadt Alexandria am Mittelmeer und die abgelegene Oase Siwa.
Tod auf dem Nil
Spielfilm Grossbritannien (1977). Der exzentrische Meisterdetektiv Hercule Poirot unternimmt mit seinem alten Freund Colonel Race eine Schiffstour auf dem Nil. Eigentlich zum Ausspannen, doch dann passiert ein Mord an Bord. Race hat den geheimen Auftrag, dem schurkischen Rechtsanwalt Andrew Pennington auf die Finger zu schauen. Pennington steht unter Verdacht, das Vermögen der reichen Industrie-Erbin Linnet Ridgeway zu veruntreuen, die sich auf demselben Schiff befindet. Sie ist mit ihrem Ehemann Simon in den Flitterwochen. Als Linnet ermordet wird, ist Poirots detektivischer Spürsinn gefordert: Alle Mitreisenden stehen mit der Ermordeten in irgendeiner Verbindung und haben jeweils ein Mordmotiv. Die Tatverdächtige mit dem stärksten Motiv ist Jacqueline de Bellefort, denn Linnet hat ihr den Verlobten Simon ausgespannt. Doch sie verfügt als Einzige über ein stichfestes Alibi. Nach zwei weiteren Morden wird es für Hercule Poirot knifflig.
Brokenwood - Mord in Neuseeland: Tödliche Niederlage
Fernsehfilm Neuseeland (2016). In Brokenwood ist mittlerweile eins klar: Detective Mike Shepherd ist ein Ermittler mit recht eigenartigen Methoden, aber er versteht es, dem Verbrechen auf den Grund zu gehen. Aus seiner Liebe zu Countrymusik und Kassettenrekorder sowie seinem Hang zu Oldtimern macht der Ermittler keinen Hehl. Sonst allerdings gibt er eher wenig von sich preis – auch nicht seinen Assistenten, Kristin Sims und D. C. Breen gegenüber. Lieber stellt er die Fragen. Dass er dabei regelmäßig auch in Zwiegespräche mit den Opfern gerät, deren Mordfall es zu ermitteln gilt, ist eine weitere seiner Eigenheiten. Eigenartig sind auch die Umstände dieses Falls: Arnie Landstone, der langjährige Trainer der Brokenwood-Rugbymannschaft, wird nach der 50. Niederlage in Folge tot aufgefunden – gefesselt an den Torpfosten auf dem Rubgyfeld. Nackt. Die Todesursache ist, wie Pathologin Dr. Gina Kadinsky bei der Obduktion herausfindet, überaus ungewöhnlich: Das wehrlose Opfer wurde mit Spitzenunterwäsche erstickt. Shepherds Intuition sagt ihm: Landstone kannte seinen Mörder. Daher gehören die Rugbyspieler, zu denen sein Assistent Breen zählt, zu den Verdächtigen. Von ihnen erfährt Sims jedoch nur Gutes über Landstone. Er brachte als Trainer zwar wenig zustande, war aber für viele ein väterlicher Freund und Helfer. Als in einem Waldstück eine Leiche gefunden wird, erscheint der Fall noch rätselhafter, denn die vermisst gemeldete Frau wurde fast zur gleichen Zeit wie Arnie getötet. Kann das ein Zufall sein? Auf seine besondere Art versucht Shepherd herauszufinden, was hinter den beiden Morden steckt.
Bali und Lombok - Inseln der Sehnsucht
Spielfilm. Bali, die "Insel der 1000 Tempel", und Lombok, die "Insel der 1000 Moscheen", haben etwas gemeinsam: Sie sind Sehnsuchtsorte, an denen Einheit trotz religiöser Vielfalt gelebt wird. Diese Orte sind vielleicht weltweit einzigartig, weil sie zwei Weltreligionen miteinander verbinden, die andernorts oftmals im Konflikt stehen: Islam und Hinduismus. Einmal im Jahr, beim größten und spektakulärsten Festival von Lombok, zeigt sich das besonders. Zum Tempelfest des heiligen Wassers kommen Tausende Gläubige beider Religionen zusammen, Jung und Alt, aus nah und fern, aus allen Schichten der Gesellschaft, um gemeinsam zu feiern. Der Höhepunkt des Festivals, das Perang Topat, weist auf die historischen Auseinandersetzungen zwischen den balinesischen Hindus und den muslimischen Sasak hin. "Perang Topat" heißt: "der Krieg mit Reiskuchen". Symbolisch wird eine Schlacht mit in Palmblätter gewickelten Reiskuchen-Bällchen ausgetragen. Hindus und Muslime bewerfen sich rituell mit diesen Nahrungsmitteln. Eine, die dieses Ritual sehr gut kennt, ist die 84-jährige Tempelpriesterin Jero Mangku Istril Kerti Sejatil: "Wenn Du die Wurfgeschosse danach einsammelst, können sie Dir als Dünger für deine Felder dienen. Alle Pflanzen gedeihen damit prächtig, und so tragen sie zu Versorgung und Wohlstand bei. " Das Tempelfest liefert den zentralen Ausgangspunkt für die allumfassende Bedeutung des religiösen Friedens für nachhaltige ökonomische Entwicklung und stabile politische Verhältnisse in Indonesien. In dem bevölkerungsreichsten mehrheitlich muslimischen Inselstaat ist das Motto "Einheit in Vielfalt" ein Verfassungsgrundsatz. Die Filmemacher Werner Zips und Angelica V. Marte begeben sich auf die tropischen Trauminseln Indonesiens, beleuchten die kulturellen und geografischen Besonderheiten dieser Orte, ohne dabei die Schattenseiten wie Verkehr oder wachsende Müllberge auszublenden.
Traumziele Südostasiens: Die Philippinen und Vietnam
Spielfilm. Südostasien ist voller Naturschätze und kultureller Vielfalt. Die Reihe "Traumziele Südostasiens" stellt die beeindruckende Region vor. Diese Folge führt auf die Philippinen und nach Vietnam. Zahlreiche UNESCO-Welterbe-Stätten finden sich in Vietnam und auf den Philippinen. Das reiche Kulturerbe Südostasiens zeigt sich in historischen Städten wie der einstigen Handelsmetropole Hội An und der Vielfalt in Nationalparks wie dem artenreichen Tubbataha-Riff. Der Film gibt Einblicke in Naturwunder wie die Tropfsteinhöhlen von Puerto Princesa, zeigt seltene Tiere wie den Philippinen-Koboldmaki und stellt traditionelle Kulturen ebenso vor wie die Einflüsse des Kolonialismus und das Leben der Menschen in Landschaften wie dem vietnamesischen Mekongdelta. Die Reise führt von Korallenriffen durch Regenwälder und historische Städte bis auf den über 3000 Meter hohen Fansipan.
Traumziele Südostasiens: Von Myanmar bis Thailand
Spielfilm. Von Myanmar führt diese Folge durch Laos und Kambodscha bis nach Thailand. Landschaften, geprägt von alten Hochkulturen und den lebendigen Weltreligionen Buddhismus und Hinduismus. Einzigartige Baudenkmäler lassen sich in Südostasiens Norden entdecken: Paläste und Pagoden wie in Amarapura, einst Hauptstadt von Burma, heute Myanmar. In Kambodscha liegt die weltbekannte Tempelanlage von Angkor Wat im historischen Königreich der Khmer. Vor allem der Mekong und seine Nebenflüsse bilden die Lebensader dieser Länder Südostasiens. Die Flüsse zeigen sich in großer natürlicher Vielfalt: Mit Regenwäldern, Stromschnellen und Wasserfällen wie dem Kuang Si in Laos und Seen wie dem weitläufigen Tonle Sap in Kambodscha, dessen Wasserspiegel durch den Monsun jedes Jahr um über zehn Meter ansteigt. Südostasien ist voller Naturschätze und kultureller Vielfalt. Die Reihe "Traumziele Südostasiens" führt zu Vulkanen und Tempeln, in moderne Metropolen und zu Korallenriffen quer durch eine faszinierende Region der Erde.
Traumziele Südostasiens: Von Sumatra nach Malaysia
Spielfilm. Von Sumatra im Westen des indonesischen Archipels geht die Reise nach Singapur und Malaysia – mit Einblicken in letzte naturbelassene Regenwälder und den Großstadtdschungel moderner Metropolen. In Singapur und der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur leben Menschen verschiedenster Religionen und Kulturen friedlich nebeneinander. Auch ein Teil der Insel Borneo gehört zu Malaysia. Dort liegt der 4095 Meter hohe Kinabalu im Zentrum einer imposanten Bergwelt. Sumatras Lage direkt am Pazifischen Feuerring macht sich durch zahlreiche aktive und ruhende Vulkane bemerkbar, aber auch durch gefährliche Erbeben und Tsunamis. Vom einstigen dichten Regenwald der Insel Sumatra sind nur noch Reste übrig – darunter Schutzgebiete für die letzten Sumatra-Tiger und -Elefanten sowie für zwei stark bedrohte Arten der Orang-Utans. Südostasien ist voller Naturschätze und kultureller Vielfalt. Die Reihe "Traumziele Südostasiens" führt zu Vulkanen und Tempeln, in moderne Metropolen und zu Korallenriffen quer durch eine faszinierende Region der Erde.
Traumziele Südostasiens: Indonesische Inselwelten
Spielfilm. Indonesiens Inselwelt ist reich an Traumzielen - vom Taucherparadies Raja Ampat über die von Tempeln geprägten Inseln Bali und Java mit ihren gewaltigen Vulkanen bis in Borneos Urwälder. Mit Indonesiens Hauptstadt Jakarta und anderen Millionenstädten zählt die Insel Java zu den am dichtesten besiedelten Regionen der Erde. Mit fast 360 verschiedenen Bevölkerungsgruppen ist die Anzahl der Völker und Ethnien in Indonesien so hoch wie nirgends sonst. Doch finden sich dort auch eine Reihe aktiver Vulkane, von denen einige von den Einheimischen als Sitz von Gottheiten verehrt werden. Auf den zahlreichen indonesischen Inseln mit unterschiedlichen klimatischen und geologischen Bedingungen entwickelte sich eine Vielfalt an Lebensräumen und einzigartigen Tierarten wie den riesigen Komodowaranen oder den bizarr anmutenden Nasenaffen. Südostasien ist voller Naturschätze und kultureller Vielfalt. Die Reihe "Traumziele Südostasiens" führt zu Vulkanen und Tempeln, in moderne Metropolen und zu Korallenriffen quer durch eine faszinierende Region der Erde.
Karibische Traumziele
Dominikanische Republik, Trinidad, Kuba. Salsa-Kurse, handgedrehte Zigarren, Rum und ungebrochene Lebensfreude trotz aller politischen und wirtschaftlichen Probleme: So erleben Touristen die Karibikinsel Kuba. Sie genießen die Strände auf der Halbinsel Varadero oder die quirlige Hauptstadt Havanna. Nirgendwo sonst sieht man so viele auf Hochglanz polierte, betagte Straßenkreuzer - und das vor der Kulisse alter Kolonialpaläste, die nach und nach restauriert werden. Trotzdem können Kubaner ihren Alltag nur meistern, in dem sie ständig improvisieren. Wer die Nähe zur Bevölkerung sucht und Bettenburgen meiden will, findet preisgünstige Unterkünfte in Privathäusern und hat die Chance, einen Einblick in das Leben der Einheimischen zu bekommen. Vor allem aber lohnen sich Ausflüge in die verschiedenen Landschaften der Insel: zum Beispiel in den beeindruckenden Alexander-von-Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas: ein Regenwald, in dem der kleinste Frosch der Welt zu Hause ist. Er misst knapp einen Zentimeter und kommt nur dort vor. Auch Trinidad hat alles, was ein Traumziel ausmacht. Palmen gesäumte Strände bieten Urlaubern Entspannung, unberührte Urwälder sind die Heimat zahlreicher bunter Tropenvögel. Die Geburtsinsel der Steelbands und der Calypso- und Soca-Musik bietet zudem - gleich nach Rio de Janeiro - die prunkvollsten Karneval-Veranstaltungen weltweit und machen die Insel für ein paar Tage zu einem wahrhaft heißen Pflaster. Aber auch das gibt es im wahrsten Sinne des Wortes: Nahe der kleinen Ortschaft La Brea befindet sich der Pitch Lake, ein See aus Naturasphalt von rund 1500 Metern Durchmesser und rund 100 Metern Tiefe. Dieses Naturphänomen findet man weltweit nur noch zweimal, bei Los Angeles und in Venezuela. Die Dominikanische Republik ist eins der beliebtesten Sonnenziele weltweit. Jedes Jahr besuchen rund vier Millionen Urlaubsgäste die kleine Karibikinsel, die sich die "DomRep" mit dem Nachbarstaat Haiti teilt. Auch bei deutschen Urlaubern sind die "All-Inclusive"-Hotels an den Stränden im Inselosten beliebt. Dabei hat die Insel weit mehr zu bieten, als nur das warme Meer vor der Hotelbar. Das Hinterland mit tropischen Wäldern und Wasserfällen und der noch weitgehend vom Tourismus unberührte Westen mit ganz eigener Vegetation und einem riesigen naturgeschützten See sind es wert, mit organisierten Touren oder auch auf eigene Faust entdeckt zu werden.
Tropenparadies Bali - Eine Perle Indonesiens
Spielfilm. Bali gilt als eine der schönsten Inseln der Welt. Ein Urlaubsparadies mit üppigen Landschaften und einer faszinierenden Kultur. Dazu kommt eine traditionsreiche und schmackhafte Landesküche. Bali ist die touristisch bekannteste der über 17. 000 Inseln des indonesischen Archipels. Die meisten Touristen zieht es an die Strände im Süden zwischen Kuta und Seminyak. Deshalb wird dieser Küstenabschnitt auch die "Copacabana Indonesiens" genannt. Ein Paradies für Kunstliebhaber und Sammler ist die Gegend um Ubud. Wer aber das ursprüngliche Bali sucht, sollte einen Abstecher in den Norden der Insel machen: Reisterrassen wechseln sich dort mit malerischen Dörfern und eindrucksvollen Vulkanbergen ab.
Erlebnisreisen: Thailand
Spielfilm. Das Filmteam erkundet mit Roller, Boot und Taxi den Süden Thailands. Das Abenteuer beginnt während des thailändischen Neujahrsfests Songkran, der größten Wasserschlacht der Welt.
Das Geheimnis der Meister: Max Beckmann
Spielfilm. Max Beckmann ist eine Ikone der deutschen Moderne. Sein "Selbstbildnis mit Sektglas" steht sinnbildlich für die frühe Weimarer Republik. Die Korken knallen, doch gibt es etwas zu feiern? Das "Geheimnis der Meister"-Team um Kunsthistorikerin Bianca Berding begibt sich auf eine detektivische Spurensuche. Mithilfe modernster Technik recherchiert es die Entstehungshintergründe des Werks und versucht sich an der perfekten Kopie. Max Beckmann gilt als Meister des Selbstporträts, im Lauf seiner Karriere schuf er rund 35 davon, dazu noch zahlreiche grafische Arbeiten und verschlüsselte Darstellungen seiner selbst in großen Tafelbildern. Er orientierte sich dabei in Perspektive und Farbigkeit an den großen Meistern des Mittelalters und schuf so den grotesken Look der 1920er-Jahre, der zwischen Expressionismus und Gotik oszilliert, Inbegriff der deutschen klassischen Moderne. Sein ganzes Leben lang war er der Stadt Frankfurt am Main und dem Städel Museum eng verbunden. Von seinen Abenden in der Bar des "Frankfurter Hof" inspiriert, wo er mit Sekt seine Verkäufe feierte, nur wenige Gehminuten vom Museum entfernt in seinem Atelier gemalt, hängt das "Selbstbildnis mit Sektglas" heute wieder im Frankfurter Städel. In jeder Folge von "Geheimnis der Meister" wird ein Hauptwerk der Malerei ganz genau unter die Lupe genommen: Welche Farben wurden verwendet, welche Charakteristiken hat der Pinselstrich, wie sind Lichtstimmung und Farbgebung? Was wurde übermalt oder retuschiert? Verbirgt sich gar ein Bild unter dem Bild? Durch die Rekonstruktion werden nicht nur die Entstehungshintergründe der Werke, sondern auch die Lebensumstände der Künstlerinnen und Künstler durchleuchtet. Welche tragischen Ereignisse oder Glücksmomente haben die Werke beeinflusst, welche Strömungen in Kunst, Kultur und Politik der Entstehungszeit spiegeln sie wider? Nach fünf Wochen Recherche und Malprozess hängen am Ende Original und Rekonstruktion nebeneinander im Museum, und das Publikum kann selbst entscheiden, ob die Kunstdetektivinnen und -detektive einen guten Job gemacht haben. Konnten sie dem Meisterwerk seine Geheimnisse entlocken? Ist eine überzeugende Kopie gelungen?
Grönland – Leben mit den Inuit
Spielfilm. Qaanaaq ist die Metropole Nordgrönlands. 600 Menschen leben dort, die trotz der unwirtlichen Kälte ein Auskommen finden. Seit mehr als 4000 Jahren ist die Region besiedelt. Ihr Leben ist geprägt von Traditionen, tradiert von Generation zu Generation. Doch dieses Leben ist bedroht. Filmemacherin Josefin Kuschela strandet auf einer privaten Reise in Qaanaaq und verbringt einen ganzen Winter mit den Menschen in dem kleinen Ort. Beeindruckt und fasziniert von den einzigartigen Erlebnissen entschließt sie sich, das Leben der Inughuit, einer Gruppe von indigenen Grönland-Inuit, zu dokumentieren und reist mit ihrer Kamera zurück. Ein halbes Jahr verbringt sie mit ihnen, taucht ein in die Lebenswelt der Inughuit und dokumentiert den enormen Wandel, dem diese Gesellschaft ausgesetzt ist – durch den Klimawandel, aber auch durch westliche Einflüsse.
Alpenpanorama
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
ZIB
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
Alpenpanorama
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Alpenpanorama
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Das Geheimnis der Meister: Max Beckmann
Spielfilm. Max Beckmann ist eine Ikone der deutschen Moderne. Sein "Selbstbildnis mit Sektglas" steht sinnbildlich für die frühe Weimarer Republik. Die Korken knallen, doch gibt es etwas zu feiern? Das "Geheimnis der Meister"-Team um Kunsthistorikerin Bianca Berding begibt sich auf eine detektivische Spurensuche. Mithilfe modernster Technik recherchiert es die Entstehungshintergründe des Werks und versucht sich an der perfekten Kopie. Max Beckmann gilt als Meister des Selbstporträts, im Lauf seiner Karriere schuf er rund 35 davon, dazu noch zahlreiche grafische Arbeiten und verschlüsselte Darstellungen seiner selbst in großen Tafelbildern. Er orientierte sich dabei in Perspektive und Farbigkeit an den großen Meistern des Mittelalters und schuf so den grotesken Look der 1920er-Jahre, der zwischen Expressionismus und Gotik oszilliert, Inbegriff der deutschen klassischen Moderne. Sein ganzes Leben lang war er der Stadt Frankfurt am Main und dem Städel Museum eng verbunden. Von seinen Abenden in der Bar des "Frankfurter Hof" inspiriert, wo er mit Sekt seine Verkäufe feierte, nur wenige Gehminuten vom Museum entfernt in seinem Atelier gemalt, hängt das "Selbstbildnis mit Sektglas" heute wieder im Frankfurter Städel. In jeder Folge von "Geheimnis der Meister" wird ein Hauptwerk der Malerei ganz genau unter die Lupe genommen: Welche Farben wurden verwendet, welche Charakteristiken hat der Pinselstrich, wie sind Lichtstimmung und Farbgebung? Was wurde übermalt oder retuschiert? Verbirgt sich gar ein Bild unter dem Bild? Durch die Rekonstruktion werden nicht nur die Entstehungshintergründe der Werke, sondern auch die Lebensumstände der Künstlerinnen und Künstler durchleuchtet. Welche tragischen Ereignisse oder Glücksmomente haben die Werke beeinflusst, welche Strömungen in Kunst, Kultur und Politik der Entstehungszeit spiegeln sie wider? Nach fünf Wochen Recherche und Malprozess hängen am Ende Original und Rekonstruktion nebeneinander im Museum, und das Publikum kann selbst entscheiden, ob die Kunstdetektivinnen und -detektive einen guten Job gemacht haben. Konnten sie dem Meisterwerk seine Geheimnisse entlocken? Ist eine überzeugende Kopie gelungen?
Grönland – Leben mit den Inuit
Spielfilm. Qaanaaq ist die Metropole Nordgrönlands. 600 Menschen leben dort, die trotz der unwirtlichen Kälte ein Auskommen finden. Seit mehr als 4000 Jahren ist die Region besiedelt. Ihr Leben ist geprägt von Traditionen, tradiert von Generation zu Generation. Doch dieses Leben ist bedroht. Filmemacherin Josefin Kuschela strandet auf einer privaten Reise in Qaanaaq und verbringt einen ganzen Winter mit den Menschen in dem kleinen Ort. Beeindruckt und fasziniert von den einzigartigen Erlebnissen entschließt sie sich, das Leben der Inughuit, einer Gruppe von indigenen Grönland-Inuit, zu dokumentieren und reist mit ihrer Kamera zurück. Ein halbes Jahr verbringt sie mit ihnen, taucht ein in die Lebenswelt der Inughuit und dokumentiert den enormen Wandel, dem diese Gesellschaft ausgesetzt ist – durch den Klimawandel, aber auch durch westliche Einflüsse.
Laos Wunderland
Spielfilm. Endlose Wildnis, weite Urwälder, fantastische Artenvielfalt, mythische Tiere und stolze, geheimnisvolle Völker: All das findet sich in Laos. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der "World Conservation Society" begibt sich in dem südostasiatischen Binnenstaat auf die Suche nach den seltensten Tier- und Pflanzenarten der Welt. Der Mekong ist einer der letzten ungezähmten Ströme der Erde. Gespeist von Hunderten Nebenflüssen bildet er eines der artenreichsten Süßwassersysteme der Erde, vergleichbar nur mit dem Kongo und mit dem Amazonas. Die Fauna der Urwälder scheint einem Märchenbuch entsprungen: Tiger und Leoparden, Millionen regenbogenfarbener Schmetterlinge, groß wie Handteller, und einige der seltensten Tierarten der Erde leben in diesem unzugänglichen Paradies.
Borneo - Grünes Juwel am Äquator
Deutsche Bearbeitung: Doris Hochmayr. Im Herzen des Malaiischen Archipels liegt die drittgrößte Insel der Welt: Borneo. Das südostasiatische Grünjuwel im Pazifischen Ozean zählt zu den artenreichsten Lebensräumen der Erde. Mehr als 60. 000 Tier- und Pflanzenarten leben in den dichten Dschungeln und Moorwäldern, die zu den ältesten des Planeten zählen. Dort turnen Borneo-Orang-Utans im grünen Blättergewirr, und Malaienbären wieseln in Sekundenschnelle hoch bis in die Baumkronen. Winzige Laubfrösche machen hohle Baumstämme zur Konzerthalle, und Wollfledermäuse schlafen in fleischfressenden Kannenpflanzen. Borneo ist ein einzigartiger Ort, mit unzähligen endemischen Geschöpfen, die allerdings stark gefährdet sind. Denn große Palmölplantagen verdrängen zunehmend die altehrwürdigen Wälder, und im Korallenriff vor der Küste strandet immer mehr Plastikmüll.
Winter in Borkum
Spielfilm. Borkum – im Sommer ein Urlaubsmagnet. Doch was passiert im Winter? Wer dort geboren wurde, bleibt oft das ganze Jahr auf Deutschlands größter ostfriesischer Insel. Besonders die jungen Inselbewohner setzen sich dafür ein, dass Borkum ein lebenswerter Ort bleibt. Gemeinschaft und Zusammenhalt prägen das Leben hinter Deich und Dünen. Erik Nabrotzky backt seit 25 Jahren Brötchen für Borkum. Inzwischen hilft sein Sohn Peer in der Backstube mit. "Man will den eigenen Sohn nicht leichter, aber auch nicht härter anfassen als die anderen Kollegen", sagt Erik. Im Sommer verkaufen sie bis zu 15. 000 Brötchen täglich, im Winter ist es nur ein Viertel. Ob Peer den Betrieb eines Tages übernimmt, ist noch offen: "Peer soll machen, was er möchte", betont Erik. Der 20-Jährige schätzt die Arbeit, möchte aber zumindest mal eine Zeit lang woanders leben. Ganz anders Frieda: Sie zog erst 2019 vom Festland nach Borkum und betreibt ein Restaurant direkt am Strand. "Wer auf Borkum lebt, muss damit klarkommen, im Winter viel Zeit mit sich alleine zu verbringen", erklärt sie. Während im Sommer die Strände voll und die Tage hektisch sind, wird es im Winter ruhiger: Die rund 5000 Bewohner genießen die Abgeschiedenheit, viele Betriebe schließen für mehrere Monate. Frieda nutzt die Zeit, um zu reiten und anderen Hobbys nachzugehen. Doch die Wintermonate stellen auch eine finanzielle Belastung dar. "Es ist schwer, zu sehen, wie das Konto immer leerer wird. Aber man muss daran denken, dass man im Sommer dafür umso mehr arbeitet", sagt die 33-Jährige. Sören Hüppe (36) entschied sich vor Jahren bewusst für das Inselleben. Gemeinsam mit seiner Schwester Neele Benken (42) möchte er Borkum auch in der Nebensaison attraktiver machen. Ihr Hotel, das ganzjährig geöffnet ist, soll um einen großen Gastronomiebereich erweitert werden. Auf der Insel bringt das besondere Herausforderungen mit sich: "Bauen darf man nur im Winter, das bedeutet enormen Zeitdruck. Wenn man nicht fertig wird, muss alles bis zum nächsten Winter warten. " Sören ist ein "Macher", der notfalls selbst anpackt – genau wie Daniel Ohlsen, ein Heizungsfachmann, der auf Borkum aufgewachsen ist. Gemeinsam arbeiten sie an der Realisierung des neuen Gastro-Konzepts. Zusammenhalt ist ein Schlüssel zum Inselleben. Die Freiwillige Feuerwehr spielt eine wichtige Rolle. Brandmeister Aike (39) betont: "Wir sind hier immer auf uns allein gestellt. Verstärkung wie auf dem Festland können wir nicht einfach anfordern. " Neben Bränden sind es oft Schiffsbergungen, zu denen die Feuerwehrleute ausrücken. Aike lebt seit jeher auf der Insel und will nie weg: "Diese Lebensqualität findet man einfach sonst nirgendwo. " Eine "ZDF. reportage" über Borkum im Winter – mit starken Persönlichkeiten und ihrer besonderen Verbindung zur Insel.
Servicezeit
Magazin. Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.
Südtirol, da will ich hin!
Mit Michael Friemel. Südtirol, die nördlichste Provinz in Italien, ist die Heimat von Bergsteigern und Bergbauern. Die Gipfel der Dolomiten sind weltberühmt und ziehen viele Touristen an. Dieses Naturparadies ist im Winter ein Dorado für Wintersportler. Besonders schneesicher: der Kronplatz, der Hausberg des Städtchens Bruneck im Norden von Südtirol. Deshalb hat sich Moderator Michael Friemel diese Region für seinen Winteraufenthalt ausgesucht. Auf der Fanesalm in den Dolomiten macht er zusammen mit Bergsteiger und Bergführer Simon Gietl eine Schneeschuhwanderung. Mit ihm fährt er auch auf den Kronplatz und besucht das "Messner Mountain Museum Nr. 6", das "MMM Corones", in dem es um die Entwicklung des alpinen Bergsteigens geht. Das Besondere: Das Museum liegt mitten im Skigebiet und ist ein in den Berg gebautes architektonisches Highlight von Zaha Hadid. In Bruneck kostet Michael Friemel von den kulinarischen Köstlichkeiten Südtirols und lernt einen Sammler alter restaurierter Aufschnitt-Schneidemaschinen kennen. Von Bruneck fährt er ins nördlich gelegene Tauferer Ahrntal und besucht den Bergbauernhof "Kofler zwischen den Wänden", wo Südtiroler Spezialitäten wie Speck und Kaminwurzen aufgetischt werden. Dort trifft Friemel auch Bergsteigerlegende und Bergführer Hans Kammerlander. Er ist als Bergbauernbub im Tauferer Ahrntal aufgewachsen, wo er bis heute lebt.
Freche Viecher (1/3)
Spielfilm. Die einzige Kolonie wilder Nandus in Europa lebt in einem kleinen Areal in Norddeutschland. Dort brachen die Vorfahren der straußenähnlichen Vögel vor circa 20 Jahren aus einem Gehege aus. Seither vermehren sie sich ungestört. Landwirte beklagen Ernteverluste, und Naturschützer vermuten einen Einfluss auf seltene Insekten. Ein Forscher ist den größten Vögeln Europas auf der Spur. Nandus mögen es in der Regel eher warm. Sie leben in den offenen Pampas und Ebenen Südamerikas und sind dort vom Aussterben bedroht. Wegen ihrer Federn, ihrer Lederhaut und auch für das Fleisch werden sie in Europa in Farmen gehalten. Einige Exemplare entwichen zwischen 1999 und 2001 aus einem Privatgehege bei Lübeck. Seitdem tauchen Nandus im benachbarten Mecklenburg-Vorpommern auf. In der offenen Landschaft dominieren weitläufige Agrarsteppen. Dort finden die Nandus, was sie brauchen, um kalte Winter zu überstehen: Raps, Rüben und Maispflanzen aus der modernen industriellen Landwirtschaft. Natürliche Feinde haben die Nandus hierzulande kaum. An einigen Stellen sorgen die großen Vögel mit ihrem Appetit für Ernteschäden und Missmut bei den Bauern. Auch Naturschützer schlagen Alarm: Junge Nandus würden bedrohte Insekten und Eidechsen verspeisen. Obwohl streng geschützt, hat das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommerns die exotischen Laufvögel ins Jagdrecht überführt. Seither werden Nandus geschossen. Gleichzeitig locken die exotischen Vögel vermehrt neugierige Wochenendtouristen und Naturfotografen zu Nandu-Safaris an. Sie sind von den Straßen leicht zu beobachten, weil sie kaum Scheu zeigen. Sind Nandus eine Gefahr für Bauern und Natur? Ein Biologe folgt den Laufriesen und sammelt Fakten, um mehr über den potenziellen Schädling zu erfahren.
Freche Viecher (2/3)
Spielfilm. Asiatische Halsbandsittiche erobern zunehmend die Städte Mitteleuropas. Die grünen Papageien fallen durch ihr lautes Gekreische und große Schwärme auf. Sie verschmutzen Straßen mit Kot und stehen unter Verdacht, Bäumen zu schaden und heimischen Vogelarten die Bruthöhlen zu stehlen. In Köln wollen Vogelkundler wissen, ob die Vorwürfe berechtigt sind. Wegen ihres hübschen Aussehens waren Papageien Mitte des 20. Jahrhunderts als Hausgenossen in Käfighaltung sehr gefragt. Etliche Exemplare entkamen ihren Besitzern und eroberten die Stadtparks. Sie überstanden die milden Winter und vermehrten sich. Vogelkundler schätzen den europäischen Bestand auf nahezu 100. 000 Sittiche. Die Europäische Union sieht die gebietsfremde Art als potenziell invasiv an. Die Sittiche mit dem kräftigen roten Schnabel brüten in Baumhöhlen und streiten mit Dohlen und Eichhörnchen um die Nistplätze. Zudem hinterlassen die Scharen der geschickten Vögel bei ihrer Nahrungssuche nach Früchten, Nüssen und Samen oft kahl gefressene Bäume. Anwohner sind genervt. Jeden Abend treffen sich große Schwärme unter lautstarkem Rufen zu Tausenden an einem zentralen Schlafplatz, wo sie die Straßen mit ihrem Kot verschmutzen. Wiederholt wurde versucht, die Plagegeister zu vertreiben - vergeblich. Ein Kölner Ornithologe beobachtet die Vögel in ihrer Umgebung. Er stellt fest, dass sich die Art erstaunlich schnell an die neuen Lebensbedingungen angepasst hat, und macht interessante Beobachtungen, die so gar nicht ins Meinungsbild vom ungeliebten Störenfried passen.
Freche Viecher (3/3)
Spielfilm. Nutrias sehen aus wie Biber mit Rattenschwanz, sind aber südamerikanische Nagetiere. Einst aus ehemaligen Pelzfarmen entwichen, besiedeln sie seit Jahrzehnten Europas Gewässer. Dort bauen sie Höhlen in die Ufer und knabbern an der Vegetation. Während Wasserbauer und Naturschützer die Nager vehement bekämpfen, füttern Tierfreunde sie in den Städten. Wie umgehen mit den umstrittenen Pelztieren? Und wie konnten sie sich so ausbreiten? Die Tiere stammen aus Pelzfarmen, in denen sie noch bis Ende des 20. Jahrhunderts wegen ihres Fells gezüchtet wurden. Viele brachen aus. Außerdem wurden nach dem Zusammenbruch des Handels viele Tiere freigelassen. Ungestört verbreiteten sie sich in den vorhandenen Wasserläufen aus. Auf Beschluss der Europäischen Union stehen die gebietsfremden Nager als Invasoren auf der Liste unerwünschter Arten und sollen bekämpft werden. Das hat gute Gründe: Im Naturschutzgebiet Bienener Altrhein im Westen Deutschlands haben sie beispielsweise die Röhricht-Vegetation derart geschädigt, dass seltene Wasservogelarten Brut- und Nahrungsplätze verloren haben. In den Niederlanden versuchen Jäger, die Nutrias auszurotten, weil sie Dämme und Deiche unterhöhlen. In vielen Stadtparks Deutschlands hingegen sind die Tiere mit der Schweinchennase und den orangefarbenen Biberzähnen bei Spaziergängern sehr beliebt und haben kaum Jäger zu fürchten. Die zutraulichen Nager werden trotz Verbots und Strafandrohung gefüttert. In Wildtierstationen päppeln Tierfreunde verwaiste Nutrias mit viel Aufwand sogar wieder auf.
Wilde Bewegungskünstler - Mobilität im Tierreich
Spielfilm. Tiere bewegen sich auf vielfältige Art. Manche können nur kriechen, andere schwimmen oder laufen, und manche fliegen sogar. Wie die Evolution ihre Fortbewegung formt, das zeigt dieser Film. Manche Tiere haben besonders ungewöhnliche Methoden entwickelt, von einem Ort zum anderen zu gelangen: Gibbons, die in Baumkronen leben, hangeln sich schwingend durchs Geäst der Regenwälder. Eine amerikanische Echse, der Basilisk, kann sogar über Wasser laufen. Aus Vorder- und Hinterbeinen entwickelten Wale, Robben und Fische mit der Zeit Flossen, um sich im Wasser effizient fortbewegen zu können. Tintenfische besitzen sogar ein eingebautes "Düsentriebwerk": Im Notfall katapultieren sie sich durch blitzartiges Ausstoßen von Wasser aus der Gefahrenzone. Und nicht nur Vögel beherrschen den Luftraum, auch manche Säugetiere haben das Fliegen gelernt – die Fledermäuse und Flughunde. Daneben gibt es zahllose Insektenarten, die zum Teil spektakuläre Flugmanöver ausführen können. Vor allem Libellen sind dafür bekannt.
Tierische Superbauten (1/3)
Spielfilm. Zu den bekanntesten tierischen Bauten zählen Vogelnester, die Eier und Küken schützen. Je nach Lebensraum und -weise der jeweiligen Vogelart fallen diese Konstruktionen ganz verschieden aus. Vom winzigen Kolibri-Nest, das von Spinnenseide zusammengehalten wird, bis zum tonnenschweren Adlerhorst reicht die Bandbreite der Nester. Auch Bauten aus Lehm und kunstvolle Geflechte aus Pflanzenfasern kommen in der Vogelwelt vor. Inspiriert von diesen Wundern der Natur, versucht sich auch Chris Morgan als Nestbauer. Aus Naturmaterialien versucht er, ein Nest zu konstruieren, das sich mit seinen tierischen Vorbildern messen kann. Mithilfe des Bauingenieurs Corey O'Hern von der Yale University vergleicht er die Belastbarkeit seines Nachbaus mit echten Vogelnestern. Dabei wird deutlich, wie stabil die Strukturen der geflügelten Baumeister sind. Ob Nest, Bau oder Höhle, ob am blanken Erdboden, in luftiger Höhe oder tief im Untergrund - Tiere sind sehr geschickt und erfinderisch, wenn es darum geht, sich eine Behausung einzurichten. Chris Morgan präsentiert tierische Ingenieurskunst. Er erklärt die faszinierenden Konstruktionen und lässt sich von Forschenden in aller Welt neue Erkenntnisse zum Wohnungsbau der Tiere zeigen. Die Reihe "Tierische Superbauten" zeigt ein breites Spektrum an Nestern, Bauten und Höhlen aus vielen Regionen der Erde. Mal steht deren Konstruktion im Mittelpunkt, dann die Auswahl des richtigen Bauplatzes, und schließlich die Vor- und Nachteile des Lebens in einer Kolonie. Die Realaufnahmen werden durch Grafiken ergänzt, die einen Einblick ins Innere der tierischen Bauwerke ermöglichen.
Tierische Superbauten (2/3)
Spielfilm. Diese Folge zeigt, wie wichtig der Standort für das Heim von tierischen Baumeistern ist. Manche von ihnen konstruieren nicht nur den Bau, sie nehmen auch Einfluss auf dessen Umgebung. Biber können als einziges Säugetier außer Menschen ihren Lebensraum aktiv umgestalten, indem sie ein Gewässer mit Dämmen aufstauen und Kanäle zu ihren Futterplätzen graben. Im Zentrum ihres Reviers bauen sie eine Burg, deren Eingänge unter dem Wasserspiegel liegen. Als Ökologe beschäftigt sich Chris Morgan seit über 20 Jahren mit Bären. Er begleitet eine Gruppe von Biologen, die im Osten der USA die wachsende Population der Schwarzbären beobachten. Da diese Tiere die Nähe von Menschen nicht scheuen, werden sie streng überwacht. Die Forschenden möchten eine Bärin während ihres Winterschlafs in ihrer Höhle untersuchen - und entdecken dabei gleich vier kleine Bärenkinder. Ob Nest, Bau oder Höhle, ob am blanken Erdboden, in luftiger Höhe oder tief im Untergrund - Tiere sind sehr geschickt und erfinderisch, wenn es darum geht, sich eine Behausung einzurichten. Chris Morgan präsentiert tierische Ingenieurskunst. Er erklärt die faszinierenden Konstruktionen und lässt sich von Forschenden in aller Welt neue Erkenntnisse zum Wohnungsbau der Tiere zeigen. Die Reihe "Tierische Superbauten" zeigt ein breites Spektrum an Nestern, Bauten und Höhlen aus vielen Regionen der Erde. Mal steht deren Konstruktion im Mittelpunkt, dann die Auswahl des richtigen Bauplatzes, und schließlich die Vor- und Nachteile des Lebens in einer Kolonie. Die Realaufnahmen werden durch Grafiken ergänzt, die einen Einblick ins Innere der tierischen Bauwerke ermöglichen.
Tierische Superbauten (3/3)
Spielfilm. Kolonien sind Städte der Tierwelt. In dieser Folge geht es um deren Funktion für die tierischen Erbauer. Das Zusammenleben auf engem Raum bringt Stress mit sich, aber auch viele Vorteile. Eine Kolonie von Papageitauchern auf den Hebriden ist Hauptschauplatz des Films. Nur in der Brutzeit leben diese Vögel an Land. Zu Tausenden bauen sie nah beieinander ihre Bruthöhlen, in denen jedes Paar ein einzelnes Ei legt - geschützt vor Feinden und Witterung. Nicht nur den Papageitauchern und anderen Vogelarten bringt das Leben in der Kolonie einen großen Vorteil durch die Sicherheit in der Menge: Auch so unterschiedliche Tiere wie amerikanische Landschildkröten, Glattechsen in der Australischen Wüste oder Augenfleck-Lippfische im Mittelmeer profitieren von einer Gemeinschaft mit vielen Nachbarn. Ein besonders interessantes Beispiel für tierische Kolonien liefern Blattschneiderameisen. Chris Morgan begleitet den Biologen Cameron Currie in den Regenwald von Costa Rica, wo sie eine Ameisenstadt mit Millionen Bewohnern beobachten. Ob Nest, Bau oder Höhle, ob am blanken Erdboden, in luftiger Höhe oder tief im Untergrund - Tiere sind sehr geschickt und erfinderisch, wenn es darum geht, sich eine Behausung einzurichten. Chris Morgan präsentiert tierische Ingenieurskunst. Er erklärt die faszinierenden Konstruktionen und lässt sich von Forschenden in aller Welt neue Erkenntnisse zum Wohnungsbau der Tiere zeigen. Die Reihe "Tierische Superbauten" zeigt ein breites Spektrum an Nestern, Bauten und Höhlen aus vielen Regionen der Erde. Mal steht deren Konstruktion im Mittelpunkt, dann die Auswahl des richtigen Bauplatzes, und schließlich die Vor- und Nachteile des Lebens in einer Kolonie. Die Realaufnahmen werden durch Grafiken ergänzt, die einen Einblick ins Innere der tierischen Bauwerke ermöglichen.
nano
Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
heute
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
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Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Abenteuer Kilimandscharo – Die Highlights
Dokufilm Schweiz (2024). Einmal im Leben auf den Kilimandscharo, ausbrechen aus dem Alltag, tun, wovon man immer geträumt hat. Sechs Schweizer wagen das Abenteuer. Sie kennen sich nicht und stammen aus verschiedenen sozialen Milieus. Werden sie es schaffen, den höchsten Berg Afrikas zu besteigen? Eine Hebamme, ein Servicemonteur, eine Landwirtin, ein Verkaufsleiter, ein Arzt und eine Schönheitsfachfrau wollen in acht Tagen auf das Dach Afrikas trekken. Der Kilimandscharo gilt als machbar, aber er hat seine Tücken: Klimatisiert man sich nicht lange genug an, drohen Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfall und im schlimmsten Fall sogar ein Hirnödem. Auch Schlafen im Zelt bei Minustemperaturen ist gewöhnungsbedürftig. Alles muss hochgetragen werden, deshalb sind pro Person drei Träger mit am Berg. Pro Jahr besteigen 60-70. 000 Personen den Kilimandscharo. An schwierigen Stellen gibt es deshalb bereits Staus. Da die Gletscher schmelzen, wird auch das Wasser knapp. Bald machen sich in der Gruppe gesundheitliche Probleme bemerkbar: Kopfschmerzen, Durchfall und Übelkeit wechseln sich ab. Auch die Träger kämpfen mit der Höhenkrankheit. Wie kommen sie mit den Herausforderungen klar und werden sie den Uhuru Peak erreichen?
Dem Himmel entgegen - Hochhäuser der Welt
Dokumentation. Die Reihe erzählt Geschichten von Hochhäusern rund um den Globus. Diese Folge stellt das zweithöchste Gebäude der Welt vor, das in Taipeh, China, steht: Taipeh 101. Der Turm ist 508 Meter hoch und mit 101 Stockwerken in seiner Konstruktion einem Bambus nachempfunden. Diese Bauweise soll den Turm resistent gegen Taifune und Erdbeben machen. Dies ist nötig, verläuft doch nur 200 Meter entfernt eine tektonisch aktive Bruchlinie.
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
Die Hinterlassenschaft des Bruno Stefanini
Dokufilm Schweiz (2024). Bruno Stefanini – Immigrantensohn, Offizier, Frauenschwarm und milliardenschwerer Bauunternehmer: Mit viel Humor verwebt der Dokumentarfilm Sozialgeschichte mit dem Leben Stefaninis. Roter Faden der Geschichte ist Stefaninis Sammelwut, die bereits das Kind Bruno prägte, das als eines der fleißigsten Sammler von Steinfels-Bildchen ausgezeichnet wurde. - Ein Dokumentarfilm des schweizerischen Regisseurs Thomas Haemmerli. Stefanini wuchs im Milieu antifaschistischer italienischer Immigranten auf. Prägend waren die Armut während des Kriegs und die Einsamkeit, die dem Fleiß der Eltern geschuldet war, die Tag und Nacht arbeiteten. Bruno war ehrgeizig, studierte an der ETH. Er stieg über seinen Vater in das Immobiliengeschäft ein. Stefanini sammelte Wohnungen und wurde reich. Er träumte von einem Museum und begann rabiat Bilder, historische Objekte, Krimskrams und Schlösser zu sammeln. Als Charismatiker und Charmeur sammelte Stefanini auch Liebschaften. Seine Ehe ging in die Brüche. Selbst lebte er äußerst karg, schlief oft auf einem Feldbett in seinem Büro. Er achtete auf jeden Rappen und steckte kaum etwas in den Unterhalt seiner Häuser. Der Traum vom großen Volksmuseum platzte endgültig. Als er starb, hinterließ er einen Scherbenhaufen.
37°: Mut durch Magie - Zaubern als Therapie
Spielfilm. Ein Jahr nach dem Training mit den Ehrlich Brothers zeigen Kinder mit halbseitiger Lähmung, wie selbständig sie heute durchs Leben gehen. Eine neue Form der Therapie. Radfahren, Socken anziehen, Zopf binden - einige Alltagsziele der Kinder erreichten sie bereits im Zaubercamp "Magic Moves". Doch können sie das Gelernte behalten? Und trauen sie sich, neue Herausforderungen im Alltag anzugehen? Ein wissenschaftlich-medizinische Team hat die Entwicklung der Kinder ein Jahr lang verfolgt. Bis zu zwei von 1000 Kindern in Deutschland haben eine Hemiparese, verursacht durch eine angeborene oder erworbene Erkrankung des Gehirns. Frühere Studien lassen vermuten, dass gezieltes intensives und maßgeschneidertes Training Netzwerke im Gehirn aktivieren und so den Arm-Hand-Einsatz und die Selbständigkeit im Alltag verbessern kann. Diese Annahme war die Basis für das "Magic Moves"-Camp im Sommer 2024 auf Burg Rabenstein. Das Therapiekonzept, entwickelt von Dr. Michaela Bonfert, Dr. Alexandra Sitzberger und Maike Marx, iSPZ Hauner MUC & LMU Klinikum München, kombiniert alltagsorientierte Ergotherapie, Neurostimulation und Gruppenaktivitäten sowie ein maßgeschneidertes Zaubertraining, das in Zusammenarbeit mit den Ehrlich Brothers entwickelt wurde. Das medizinisch-therapeutische Team wollte zudem herausfinden, ob der Effekt der Therapie auch im Gehirn sichtbar wird. Da die neu erworbenen Bewegungsabläufe auch wieder verlernt werden können, wenn die Zielaktivitäten im Alltag nicht mehr regelmäßig angewendet werden, hat die Reportage-Reihe "37°" vier der Kinder ein Jahr nach dem "Zauber-Camp" besucht, um zu sehen, wie selbständig sie inzwischen ihren Alltag meistern.
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
Rockpalast Crossroads
Die Sterne. Seit mehr als 30 Jahren sind Die Sterne eine Institution des deutschsprachigen groovigen Indie-Pops – und Protagonisten der immer wieder diskurs-umflorten "Hamburger Schule". Ihre Musik bedient sich aber auch an Hip-Hop, Soul, Funk und elektronischen Anleihen und hat einen mitnehmenden Groove. Die Texte bewegen sich zwischen Politik und Privatem, transformieren die Nabelschau - ohne eindeutige Parolen - in gesellschaftliche Kontexte. In ihrer Anfangsphase wurden die Band in der Musikpresse gar als Nachfolger der Ton Steine Scherben gefeiert. Titel wie "Was hat dich bloß so ruiniert? ", "Universal Tellerwäscher" und "Du musst gar nix" gehören zum Kanon, sind Klassiker auf Indie-Club-Tanzböden und in WG-Küchen. Frank Spilker, Sänger, Gitarrist, Gründungsmitglied und Fixpunkt der Band, bezeichnet die derzeitige Konstellation der Sterne als "weniger Band, mehr Kollaboration". Was der Kohärenz der Gruppe nicht schadet.
Rockpalast Crossroads
Jesper Munk. Es gibt kaum jemanden in der deutschen Indie-Szene, der noch nie etwas von Jesper Munk gehört hat. Er spielt Indie-Neo-Soul mit Blueswurzeln. Jesper Munks Geschichte ist eine von vielen Auf und Abs, von der bluesy Supernova zum zwar hippen, aber unterschätzten Crooner, vom Teenage-Posterboy zum etablierten und gestandenen Singer-Songwriter. Jesper Munk musste in den letzten Jahren Etiketten wie "Blues-Wunderknabe" und "Blues-Erneuerer" loswerden, die man ihm zu Beginn seiner Karriere irgendwo zwischen den "White Stripes" und "The Black Keys" mit seinem Indie-Erstling "For in My Way It Lies" und dem darauffolgenden Major-Debüt "Claim" aufgeklebt hatte. Gerade mal 20 Jahre war er damals jung - kein Wunder, dass ihm da einiges ziemlich gegen den Strich ging, denn wenn eins seine Sache nicht ist, ist das die Vereinnahmung durch inhaltliche Etiketten. "Gerade mal Anfang 30 blickt der im wahrsten Sinne des Wortes in Berlin gestrandete Münchner Jesper Munk auf eine durchaus beeindruckende Karriere als Musiker zurück. Die gute Botschaft vorab: Jesper Munk hat die obligatorischen 27 Jahre überlebt. Und: Er hört auf, sich wichtig zu nehmen. Keine großen Hallen mehr, sondern stinkige kleine Clubs überall auf der Welt. Spielen, zuhören, sich fühlen. Echte Menschen treffen. Lernen. Nur darum geht es ihm, das will er machen. Er fängt an, komplett allein aufzunehmen und macht sich so auf die Suche nach seiner wirklichen musikalischen Bestimmung. Pop-Höhepunkte, wie man sie in ihrer Wahrhaftigkeit und Wärme seit Amy Winehouse nicht mehr gehört hat. Er ist ein Mann mit einer goldenen Stimme. " (Patrick Wagner, Gewalt-Sänger) Zuletzt liefert er sowohl Annäherung und Versöhnung mit seinem Frühwerk als auch Bewältigung verschiedener Themenkomplexe – von Starrummel über Depression, von klischeebehafteten Eskapaden bis Beziehungskrisen, von Kapitalismuskritik bis zur menschlichen Entfremdung, aber auch von sachgemäßem, zwingend notwendigem Eskapismus sowie bedingungsloser Liebe und ein bisschen Zuversicht. Jener gefühlvolle, alles vereinnahmende Spot auf die Musik, die Texte und auf den Vibe. Seine hochkarätige Band trägt dazu bei. Jesper: "Die Cassette-Heads kennenzulernen hat sich für mich angefühlt wie nach Hause kommen ... besser habe ich mich musikalisch ehrlich gesagt noch nie gefühlt. " Seine Begleiter Tim Granbacka an Keyboards und Gitarre, Bassist Hal Strewe und Schlagzeuger Ziggy Zeitgeist kommen aus der Berliner Session-Szene, fungieren aber – egal ob mit oder ohne Jesper – in ihrer Arbeit als Kreative ebenfalls als Komponisten und Produzenten und sind so umso besser in der Lage, Jespers Ideen zielgerecht, manchmal auch virtuos, immer aber mit sehr viel Herz, Können und Wärme umzusetzen. Was die vier Musiker auf einer Bühne zusammen erschaffen, ist moderner Neo-Soul, vom Jazz geküsst, dazu Chanson, R'n'B, bluesy Crooner-Balladen und zarter Indie-Pop bis hin zum Slow Wave. Aber das kann nur eine annähernde Beschreibung sein. Dazu Jesper: "Ich sehe Musik als eine universellen Sprache, bei der sich jegliche Art von Ausgrenzung falsch anfühlt. " Das hat jede Menge Seele, seine Stimme war nie besser, sein Vortrag ist berührend und begeisternd.
Rockpalast Crossroads
Acht Eimer Hühnerherzen. Das Berliner Trio mit dem poetischen Namen "Acht Eimer Hühnerherzen" macht halbakustischen NylonPunk, der die drei Musikstile "Powerviolence-Folk, Kakophonie und Bindungsangst" verquirlt. Sie spielen laut eigener Aussage "Wandergitarren-Hardcore mit Fuzz und Driver für Alleinerziehende, Alleinerzogene, Allergiker und alle Heiter-Depressiven". Apocalypse Vegas Rotzgören-Gesang und Berliner Schnauze fläzen sich lauthals in mitreißende kleine Hits. In diesen werden alle Regeln von Punk, Folk und Songwritertum eiskalt ignoriert. Alles bleibt handgemacht, ohne Tricks und Effekte, aber Spiralgalaxien-entfernt von "Unplugged"-Patina und -Pathos, alles ist schnell und Punk-affin getaktet. Die Genre-Medien überschlagen sich vor Begeisterung: "Acht Eimer Hühnerherzen spielen einen komplett verzerrerfreien, prä-unplugged, Pro-Tools verachtenden und Foo Fighters dissenden Sound, der dir trotz allem und auch gerade deswegen mächtig an deinen Arsch tritt" ("curt München"), "Mischung aus kreativer Brillanz und rotzig-charmanter Biestigkeit, NDW-Anleihe, Indie-Pop und Eisenhüttenstadt-Folklore" (Fred/"Underdog Fanzine") und "Irgendwo zwischen Art-Punk und Rotz-Folk" (Simon/"Away From Life").
