• 3SAT

    • 3SAT od do

      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Die Kinder der Villa Emma

        Fernsehfilm Österreich/Deutschland (2016). Nach wahren Begebenheiten erzählt das bewegende Drama "Die Kinder der Villa Emma" von einer gefährlichen Flucht, die sich während des Zweiten Weltkriegs zugetragen hat. Wien 1941: Die Nazis haben die Stadt besetzt, Juden sind nicht mehr sicher. Auf Veranlassung ihres besorgten Vaters findet sich die 14-jährige Betty in einer Gruppe jüdischer Kinder wieder, die von einer Hilfsorganisation nach Palästina geschleust werden soll. Betty verliert alles: ihr Zuhause, ihre Familie und ihre beste Freundin. Auf dem beschwerlichen Weg findet die Gruppe in einem Landhaus bei Zagreb kurzzeitig Unterschlupf. Als ihr Begleiter Georg erschossen wird, müssen die Kinder, nun angeführt vom jungen Josko und dessen Helferin Helga, ganz auf sich gestellt ihre Flucht fortsetzen. Schließlich erreichen sie das italienische Dorf Nonantola und beziehen dort eine leerstehende Villa. Für einen Moment können die Jungen und Mädchen wie andere Gleichaltrige sein: Freundschaften finden sich und romantische Gefühle kommen auf. Schon bald werden die Flüchtenden von der harten Realität des Kriegs eingeholt. Auf ihrer gefährlichen Reise ins Ungewisse müssen sie erneut weiterziehen. 1942/1943 war das italienische Dorf Nonantola tatsächlich Zufluchtsort von 73 jüdischen Kindern, die sich auf ihrem Weg ins "gelobte Land" Palästina dem gnadenlosen Zugriff der Nationalsozialisten entziehen wollten. Regisseur Nikolaus Leytner schildert die gefährliche Reise als spannende Bewährungsprobe, dargestellt von einer talentierten jungen Besetzung. Angesicht des Schicksals von Kindern und Jugendlichen, die heute unbegleitet vor Kriegen auf der Flucht sind, entfaltet die historische Geschichte eine besondere Aktualität.

      • ZIB 2

        Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

      • One Life - Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt

        Spielfilm Grossbritannien (2023). Prag 1938: Der Londoner Börsenmakler Nicky Winton wird mit dem Elend der Flüchtlinge konfrontiert. Nicky handelt. Eine Liste soll jüdischen Kindern die Flucht nach England ermöglichen. Die unglaubliche, aber wahre Geschichte eines Lebens, das einen Unterschied machte. Nicholas Winton rettete de facto 669 Kinder vor dem sicheren Tod im Lager. Der Mann, der sich selbst als einen Europäer, Agnostiker und Sozialisten bezeichnete, wurde von Queen Elizabeth für seine Verdienste um die Menschlichkeit geadelt. Gott - oder eine höhere Macht, wie man will - belohnte den bescheidenen Mann, dessen Engagement lang nur einem kleinen Kreis von Menschen bekannt war, mit dem stolzen Alter von 106 Lebensjahren und einer glücklichen Familie, zu der im erweiterten Sinn auch all jene Menschen gehören, deren Leben er rettete. Maidenhead in der Nähe Londons 1987: Nicholas Winton lebt mit seiner Frau Grete in einem großen Haus mit Pool. Er engagiert sich für soziale Belange und ist ein leidenschaftlicher Sammler. Zu leidenschaftlich, findet seine Frau, die ihn vor einer Reise nach Bad Godesberg, der Partnerstadt Maidenheads, auffordert, sein Arbeitszimmer und den Anbau der Garage auszumisten, um Platz für das erste Enkelkind zu schaffen. Im Schreibtisch seines Arbeitszimmers liegt Nicholas' kostbarster Besitz - eine alte Lederaktentasche mit den Initialen TC und einem schweren Buch, das eine Namensliste enthält. Nicholas erinnert sich. Prag 1938: Hitlers Truppen haben das Sudetenland annektiert, Großbritanniens Appeasement-Politik wird scheitern, der Zweite Weltkrieg wirft seine Schatten voraus. Nicholas, Londoner Börsenmakler mit schönem Zuhause, reist auf Einladung von Freunden nach Prag. Dort halten sich viele Geflüchtete, darunter auch zahlreiche Kinder, unter elenden Bedingungen auf. Während jüdische Kinder aus Deutschland und Österreich in sogenannten Kindertransporten zu Pflegeeltern nach England verbracht werden können, steht Kindern aus der zerschlagenen Tschechoslowakei diese Möglichkeit nicht offen. Nicholas will das ändern. Gemeinsam mit seinen Freunden Trevor Chadwick, Doreen Warriner und Hannah Hejdukova, die als Beauftragte für tschechische Flüchtlinge vor Ort tätig sind, erweitert Nicholas das Programm auf Kinder. Von Rabbi Hertz erhält er eine Liste mit den nötigen Namen. Um diese Kinder in einem Zug durch halb Europa nach London bringen zu können, benötigt Nicholas das Engagement seiner Mutter Babette Winton vor Ort in London. Die Kinder brauchen Visa, einen Paten, 50 britische Pfund für eine Rückreise, die es nie geben wird, und eine Pflegefamilie. Nicholas und seine Mutter sind im Dauereinsatz bei Ämtern und Behörden, sammeln Spenden und suchen Pflegefamilien. Insgesamt acht Züge fahren in einem knappen Jahr von Prag zum Londoner Bahnhof Liverpool Street, 669 Kinder werden erfolgreich in England untergebracht. Ein neunter Zug kann Prag nicht verlassen. Am 1. September 1939 überfällt Nazideutschland Polen. Der Zweite Weltkrieg beginnt - und mit ihm die systematische Umsetzung der deutschen "Endlösung der Judenfrage" in den besetzten Gebieten Europas. Sir Nicholas George Winton wurde am 19. Mai 1909 in London geboren und starb am 1. Juli 2015 in Slough. Die Liste mit den Namen "seiner" Kinder liegt in der israelischen Holocaustgedenkstätte Yad Vashem. "Yad Vashem" bedeutet ungefähr so viel wie "Ich baue Dir ein Denkmal in meinem Haus". Der Titel des Films bezieht sich auf einen Vers aus dem Talmud. Der bewegende Film erzählt seine Geschichte auf zwei Zeitebenen. Die BBC-Sendung, in der Nicholas "seine" Kinder als Erwachsene wiedersah, ist keine rührende Erfindung der Filmemacher, sondern hat sich so ereignet wie geschildert. Basierend auf wahren Erlebnissen gelingt dem britischen Regisseur James Hawes ("Black Mirror", "Enid") mit "One Life" ein bewegendes Porträt eines außerordentlich couragierten Mannes, der gegen alle Widrigkeiten und mit unerschütterlicher humanitärer Kraft das Unmögliche möglich zu machen versucht – ein bis zum Ende spannender Wettlauf gegen die Zeit. "One Life" feierte seine Weltpremiere beim "Toronto International Film Festival 2023" und vereint ein brillantes Schauspielensemble, das den Film zu einem berührenden Zeitzeugnis werden lässt: Oscarpreisträger Sir Anthony Hopkins in der Rolle des bescheidenen und fast anonymen älteren Sir Nicholas Winton. Der junge Nicky wird von Johnny Flynn gespielt. Ihnen zur Seite stehen unter anderen die mehrfach oscarnominierte Schauspielerin Helena Bonham Carter, Lena Olin, Romola Garai und der oscarnominierte Schauspieler Jonathan Pryce. "One Life" ist einfühlsames Kino und eine zeitlose Erinnerung an unsere Fähigkeit, etwas bewirken zu können.

      • 10 vor 10

        "10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

      • Reschke Fernsehen

        Die Recherche-Show mit Anja Reschke. Der Kinderwunsch ist privat, doch für die AfD ist er ein politischer Auftrag, ein Dienst am Staat. Die AfD steht für eine Familienpolitik, die erschreckende Parallelen zu NS-Zeiten aufweist. Die Geburtenrate Ungarns wird als wertvoller gewertet, da es sich dort um "ungarische hellhäutige Kinder" handele. Frauen sollen sich aufs Kinderkriegen und Hausarbeit konzentrieren. Gleichgeschlechtliche Ehen lehnt die AfD ab. Die Partei reaktiviert Methoden wie das "Baby-Willkommensdarlehen", das stark an das NS-"Ehestandsdarlehen" zur Förderung "arischer" Geburten erinnert. Diese Agenda, international vernetzt, ist ein beunruhigendes Indiz für die Wiederkehr von längst überwunden geglaubten Ideologien und zeigt, dass Familien- und Migrationspolitik für die AfD zwei Seiten derselben Medaille sind.

      • Willkommen Österreich

        Late-Night-Satire-Talkshow mit Stermann & Grissemann. Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor - fernab von Political Correctness.

      • Bodo Wartke: Wunderpunkt

        Sprachwitz, Reime und Klavierspiel - das und vieles mehr verspricht Bodo Wartke. Ein Abend voller Freude, auf den sich das Publikum auf der Zeltbühne beim "3satFestival 2025" freuen kann. "Wunderpunkt", das siebte Programm des Musik-Virtousen Bodo Wartke, verspricht unterhaltsames Musikkabarett, wortakrobatischen Zungenbrecher-Slam und jede Menge klugen Humor. All das vermischt er mit einer Portion Leichtigkeit, präsentiert auf der 3sat-Bühne in Mainz. Bodo Wartke begeistert mit seinem Klavierkabarettprogramm "Wunderpunkt" als virtuoser Musiker, Sprachakrobat und Entertainer. Zwischen Humor, Tiefgang und Gesellschaftskritik verbindet er Lyrik, Pop und Kabarett – stets spielerisch, poetisch und klug. Ein Wunderpunkt voller Leichtigkeit, den er mit nach Mainz in das 3sat-Zelt bringt.

      • Lars Reichow: Boomerland

        Scharfer Blick und feiner Humor – das beschreibt Lars Reichow und verspricht einen Abend voller Begeisterung auf dem "3satFestival 2025". Eine musikalische satirische Reise mit klugen Texten. Lars Reichow, selbst Muster-Boomer, nimmt seine Generation in seinem neuen Programm "Boomerland" unter die Lupe. Zwischen Konzertflügel und Sprachwitz trifft in Reichows Texten "Wohlstand auf Dekadenz" – emotional im Ton, deutlich in der Sache. In "Boomerland" lädt Lars Reichow auf der 3sat-Bühne zu einer musikalisch-satirischen Reise ein. Ein Abend voller Optimismus, Kritik und Freiheit – in Dur und Moll, zwischen Transformation, Unterhaltung und einem klaren Bekenntnis zur Demokratie.

      • Joab Nist: Notes of Berlin

        Joab Nist kuratiert in "Notes of Berlin" die kuriosesten Zettelbotschaften aus der Hauptstadt. Echtes Berliner Lebensgefühl, direkt von Laternen und Hausfluren auf die 3satFestivalbühne. Joab Nist lässt Alltagsliteraten zu Wort kommen: ob WG-Casting-Drama, Kiez-Liebesgeständnis oder Beschwerden zu Paketlieferungen – er verwebt echte Aushänge aus dem urbanen Raum mit Hintergrundgeschichten zu einer liebevoll-humorvollen Reise durch Berlins Seele. Der Wahlberliner Joab Nist ist Gründer des erfolgreichen Blogs "Notes of Berlin", auf dem er seit 2010 Tausende im öffentlichen Raum fotografierte Zettel – die sogenannten Notes – sammelt und dokumentiert. In seiner Liveshow verwandelt er diese Fundstücke in humorvolle Stadtgeschichten und lässt Berlin in seiner vollen, absurd-poetischen Alltagskraft lebendig werden.

      • Starbugs Comedy: Showtime!

        Fabian Berger, Wassilis Reigel, Martin Burtscher: Das sind "Starbugs Comedy". Mit vollem Körpereinsatz und umwerfender Mimik begeistern sie mit Physical comedy beim "3satFestival". Ohne große Worte, aber mit maximaler Energie liefern die drei Schweizer in ihrem neuen Programm "Showtime! " eine rasante Show voller Witz, Kreativität und überraschenden Wendungen. Von Jung bis Alt – Lachen ist vorprogrammiert. "Showtime! " ist nonverbale Comedy auf hohem Niveau. Kreativ, dynamisch und immer wieder überraschend – 30 Minuten pure Lebensfreude.

      • Till Reiners' Happy Hour

        Primetime-Comedy mit Till Reiners und Gästen (2025). "Happy Hour" ist Stand-up-Comedy mit Herz, Humor und Haltung. Zu Gast bei Till Reiners sind heute Johann König, Ana Lucía, Olaf Schubert, Matilde Keizer und die Band MOLA. Ob politische Satire oder Unfug auf hohem Niveau: Bei Tills Primetime-Comedy zur besten Sendezeit ist alles willkommen, was für Humor mit doppeltem Boden sorgt. In dieser Ausgabe macht Till sich Gedanken über ein sauberes Stadtbild, Johann König wird furchtbar missverstanden, Ana Lucía rettet die Welt, Matilde Keizer immerhin deutsche Männer, Olaf Schubert wird Rapper und die Band MOLA feiert musikalisch die weibliche Unabhängigkeit. Till Reiners ist erfolgreicher Stand-up-Comedian, Moderator und Podcaster. Im Frühjahr 2025 hat er seinen 40. Geburtstag gefeiert und ist mit seinem Soloprogramm "Mein Italien Grandissimo" auf große Arena-Tour gegangen. Seit 2022 ist der Gastgeber der "Happy Hour". Im Sommer 2025 hat er mit "Till Tonight" seine erste eigene Late-Night-Show im ZDF-Hauptprogramm moderiert.

      • Till Reiners' Happy Hour

        Primetime-Comedy mit Till Reiners und Gästen (2025). "Happy Hour" ist Stand-up-Comedy mit Herz, Humor und Haltung. Zu Gast bei Till Reiners sind dieses Mal Claus von Wagner, Torsten Sträter, Maria Ziffy, Moritz Neumeier und Miss Allie. Ob politische Satire oder Unfug auf hohem Niveau: Bei Tills "Prime Time Comedy" zur besten Sendezeit ist alles willkommen, was für Humor mit doppeltem Boden sorgt. Staffelfinale in der Happy Hour: In dieser Ausgabe macht sich Till Gedanken über eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht, Claus von Wagner verzweifelt am gesamten Universum, Moritz Neumeier findet den ultimativen Ausweg aus jedem Smalltalk, Maria Ziffy wird unfreiwillig erwachsen, Torsten Sträter geht seinen Wurzeln auf die Spur und Miss Allie hat eine musikalische Bitte an Europa. Till Reiners ist erfolgreicher Stand-up-Comedian, Moderator und Podcaster. Im Frühjahr 2025 hat er seinen 40. Geburtstag gefeiert und ist mit seinem Soloprogramm "Mein Italien Grandissimo" auf große Arena-Tour gegangen. Seit 2022 ist der Gastgeber der "Happy Hour". Im Sommer 2025 hat er mit "Till Tonight" seine erste eigene Late-Night-Show im ZDF-Hauptprogramm moderiert.

      • Sylt - Deutschlands edles Nordlicht

        Spielfilm. Kaum eine Insel ist stärker geprägt von Gegensätzen als Sylt: zwischen Luxus und Ursprünglichkeit, Glamour und natürlicher Idylle. Ein bildgewaltiger Blick auf einen Ort voller Magie. Unter seiner Attraktivität leidet Sylt allerdings auch: Mehr als 750. 000 Besucher jährlich statteten der Insel vor Corona einen Besuch ab, zum Nutzen, aber auch zum Leidwesen der Einheimischen. Dieser Film wirft einen Blick auf die Parallelwelt im hohen Norden. Außergewöhnlich ist für viele Touristen allein schon die Anreise nach Sylt. Die meisten kommen mit ihrem Wagen huckepack auf dem Autotransporter von Niebüll aus mit der Bahn an, erleben rechts und links des Hindenburgdamms die Wasserwelt des Wattenmeers. Auf der Insel geht es mit den Gegensätzen weiter: zwischen Luxus und Ursprünglichkeit, zwischen Kampen und Camping. Sylt ist eine Insel der Gegensätze. Quirliges Leben in Westerland, menschenleere Strandabschnitte am Lister Ellenbogen. Die Kurzreportage gibt einen Einblick in die Parallelwelt einer majestätischen und vermeintlich extravaganten Insel, jenseits der Touristen-Hotspots. Im Mittelpunkt des Films stehen dabei auch waschechte Insulaner, wie Landwirt John-Ricklef Petersen. Er ist einer von rund 14. 000 Menschen, die von dort stammen und sogar noch den Sylter Dialekt Söl'ring beherrschen. Seit mehr als 100 Jahren betreibt die Familie Petersens auf den Wiesen der Insel Landwirtschaft, bereits in dritter Generation. Das Herzstück des landwirtschaftlichen Biobetriebes bilden die 250 Galloway-Angusrinder aus eigener Zucht. Die Familie arbeitet auch dann auf den Feldern und am Deich, wenn in der Hochsaison die Touristen in ihren Hotel- und Ferienhausbetten noch schlummern. Das Verhältnis zwischen ihnen und den Einheimischen ist zwiegespalten. Die Insel lebt vom Tourismus, doch die Naturschutzgebiete werden dadurch belastet und treiben die Immobilienpreise in die Höhe. Viele Einheimische können sich ihre eigene Insel schon lange nicht mehr leisten. Inzwischen fest verwurzelt mit der Insel ist der 20-jährige Phillip Grossmann. Ihn findet man meist vor Sylts Südspitze, etwa sechs Kilometer von Bauer Petersens Salzwiesen entfernt, auf der "Simon Alexander". Es ist eines von nur fünf Fangschiffen, das vor Sylt Muscheln fischen darf. Die Ausbeute ist groß, denn Sylt gilt als ein Paradies für Miesmuscheln. Landwirt John-Ricklef Petersen hat nicht nur seine Rinder ständig im Blick, sondern vor allem auch seine ebenso vielen Salzwiesen-Schafe, 250 wollige Ureinwohner von Sylt. Sie weiden bis in den November hinein auf den Salzwiesen an der Ostseite der Insel und bestimmen den Jahresrhythmus der Familie. Alles ist fast auf den Tag genau getaktet, damit rechtzeitig zu Ostern etwa 400 Lämmer das Licht der Welt erblicken.

      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • nano

        Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

      • Kulturplatz

        Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen. Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.

      • Bilder aus Südtirol

        Magazin. "Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.

      • Mozart lebt! Lebt Mozart?

        Spielfilm. Mozart, er ist überall in Salzburg. Auf den Straßen, in den Gassen, in den Kaffeehäusern und Supermärkten, in den Souvenirgeschäften und natürlich den CD-Regalen oder Konzertsälen. Das "Genie der Genies" dominiert die Salzachstadt wie eh und je. Gepflegt wird das Mozart-Erbe vor allem von der Stiftung Mozarteum, die seit 100 Jahren in einem stattlichen Haus an der Schwarzstraße untergebracht ist. Aber wie lässt sich Mozart frisch und aktuell halten? Wie viel ist noch übrig vom Geist des Genies, wer zieht Inspiration aus seiner Musik? Und wie lässt sich das alles weitergeben an die nächste Generation?

      • Der Klang Salzburgs - Mozarts Vermächtnis

        Spielfilm. Salzburg ist weltweit ein Begriff für Musik - in der Barockstadt schwingen und erklingen viele berühmte Töne und Melodien. Allgegenwärtig ist allerdings die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart. Seit gut 250 Jahren hat sich die ganze Stadt dem Genie verschrieben und agiert gleichermaßen als Gralshüterin seines umfassenden Werkes. Doch dort wird das Werk des meistgespielten Komponisten der Welt auch weiterentwickelt. So etwa mit dem Projekt "Spot on MozART". Die Stiftung Mozarteum, die Salzburger Festspiele, die Mozartwoche, die Mozartmuseen, die digitale Mozart Edition, die Universität Mozarteum, das Mozarteum Orchester und das Domquartier sind nicht nur die Bewahrer der Kunst des meistgespielten Komponisten der Welt, sie entwickeln sein Werk auch weiter: So etwa mit dem Projekt "Spot On Mozart" der Kunstuniversität Mozarteum, mit welchem man seine legendäre Musik auch jungen Menschen zugänglich und für sie anschau- und hörbar machen möchte. Oder wie jüngst mit einer globalen Premiere von uraufgeführten, noch nie gehörten neuen Werken, wie etwa bei der digitalen Mozart Woche mit den "94 Sekunden neuer Mozart". Dazu kommen viele neue junge Salzburger Künstlerinnen und Künstler wie Rafael Fingerlos, Christoph Sietzen, Julia Hagen oder Elias Keller, um nur einige zu nennen, die sich dem Klang Salzburgs auf ihre ganz bestimmte Art und Weise in Ton, Wort und Bild verschrieben haben. Sie erfüllen traditionelle, aber auch neue Spielstätten mit ihren eigenwilligen Interpretationen und machen so die ganze Stadt, das ganze Jahr zur Bühne. Neben der Mozartwoche gibt es auch noch die Oster-, Pfingst- und natürlich die Sommerfestspiele, die mit ihren Solisten und den Wiener Philharmonikern seit 100 Jahren den Klang Salzburgs mitdefinieren - und das nicht nur mit Mozart, sondern mit allem, was die musikalische Tradition Europas ausmacht. Der Film "Der Klang Salzburgs" erzählt diese Geschichte aus heutiger Sicht, zeigt das Volumen einer Musik, die heute weitaus mehr Menschen hören und erleben können als zur Zeit ihrer Schöpfung – und doch muss sie immer wieder neu belebt und gestaltet, ja sogar gegenwarts- und zukunftstauglich gemacht werden.

      • Mozarts Wien

        Spielfilm. Wolfgang Amadeus Mozart gilt als einer der berühmtesten Komponisten Österreichs. Wenn auch in Salzburg geboren, verbrachte er einen Großteil seines Lebens in Wien, wo er 1791 gestorben ist. Es ist weder völlig klar, wo er bestattet worden ist, noch welche Krankheit den 35-Jährigen das Leben gekostet hat. Einigermaßen gesichert ist allerdings der Ort, wo Mozart seinen letzten Atemzug tat: seine Wohnung in der Rauhensteingasse in der Wiener Innenstadt. An Mozart erinnerte dort lange Zeit nur wenig - das "Sterbehaus" ist heute ein mehrstöckiges Kaufhaus. Doch an den Ausnahmekünstler wird dort nun wieder ganz umfangreich gedacht. Der Moderator Karl "Kari" Hohenlohe besucht eine multimediale Ausstellung, die sich nicht nur mit dem Leben Mozarts auseinandersetzt, sondern - und das ist das ambitionierte Ziel - Mozarts Musik und Wirken durch akustische, räumliche und mediale Inszenierungen für die Besucherinnen und Besucher erfahrbar machen will.

      • Thema

        Magazin. Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.

      • ZIB

        Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

      • Notizen aus dem Ausland

        Dokumentation. "Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.

      • quer

        ... durch die Woche mit Christoph Süß. Das aktuelle Wochenmagazin "quer" präsentiert ungewöhnliche Blicke auf das Zeitgeschehen. Kritisch und informativ, bissig und direkt, aber auch unterhaltsam präsentiert Moderator und Kabarettist Christoph Süß die Themen der Woche aus Politik, Gesellschaft, Szene, Sport und Kultur aus neuen, "queren" Blickwinkeln.

      • Ländermagazin

        Magazin. Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.

      • Kunst + Krempel

        Familienschätze unter der Lupe. Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.

      • Auf Entdeckungsreise mit Karl Ploberger - Traumgärten auf Mallorca

        Magazin. Mallorca wird gern als Perle des Mittelmeeres bezeichnet. Das Wechselspiel von wilder Natur, versteckten Oasen und pulsierendem Leben lockt heute immer mehr Touristen aus ganz Europa an. Auch Biogärtner Karl Ploberger kann sich der Magie dieser Insel nicht entziehen. Er wandelt zwischen duftenden Pinien, Orangenhainen sowie Weinreben im Hinterland und entdeckt versteckte, imposante Traumgärten, die den Touristen größtenteils verborgen bleiben.

      • Türkei mit Sarazar

        Istanbul, Türkische Riviera und Kappadokien. Auf einem Roadtrip erkundet Sarazar mit seinen Freunden Benni und Anton die Türkei. Von Istanbul über Bodrum und Antalya nach Kappadokien. Ihre Reise führt Sie auf einer Strecke von mehr als 2. 200 Kilometern durch wunderschöne Landschaften, historische Städte und atemberaubende Naturwunder.

      • Kefalonia

        Berge, Buchten, Badestrände. Kefalonia liegt im Golf von Patras im Ionischen Meer. Obwohl Kefalonia die sechstgrößte Insel Griechenlands ist, ist sie touristisch noch weitgehend unberührt. Fernab vom Massentourismus fasziniert diese grüne Insel mit Zypressenwäldern und traumhaften Stränden. Die Hauptstadt Argostoli wurde auf einem Hügel erbaut und besitzt einen kleinen Hafen. Die 787 Quadratkilometer große Insel hat viel zu bieten: Tropfsteinhöhlen mit glasklarem Wasser, Wildpferde, Wandertouren durch eine faszinierende Naturwelt, Baden und Chillen an traumhaften Stränden. Corona und somit die Möglichkeit zum Homeoffice waren der Grund, dass Ion Lindartos und seine Frau Susanne nach Kefalonia ausgewandert sind. Der Film begleitet die beiden Enddreißiger beim Gang über den Markt, wo sie auf Fischer treffen, die ihren Fang erklären und zu den beeindruckenden Carretta-Schildkröten am Hafen. Mit einem Ruderboot und einem Führer geht es zum Melissani, einem glasklaren unterirdischen See, und kommen schließlich in ein zwei Kilometer langes Labyrinth aus Stalaktiten und Stalagmiten. Von den sechs Ionischen Inseln ist Kefalonia die größte und zugleich die militärisch wichtigste. Dadurch dass sie den Golf von Patras und damit die Einfahrt in den Isthmus von Korinth versperrt, war sie in der Antike von großer Bedeutung, da sie eine wichtige Station auf dem Weg von Sizilien und Italien nach Griechenland war. Lange war die Insel von den Venezianern besetzt. Überall haben sie ihre Spuren hinterlassen. In der Sprache, im Essen oder in gewaltigen Bauten, wie der Festung in Assos. Der beeindruckende venezianische Bau liegt im Norden der Insel und thront über dem kleinen Fischerdorf Assos. Kefalonia hat wunderschöne Strände, Ion und Susanne zeigen ihren Traumstrand. Er ist nur zu Fuß erreichbar. Eine kurze spektakuläre Wanderung führt zum Ftari Beach, der vom Guardian zum besten Strand Europas gekürt wurde. Katharina, eigentlich Heilpädagogin und Pferdenärrin, hat sich den Eseln auf Kefalonia angenommen. Früher trugen die Esel alles, was transportiert werden musste, heute sind es Getränke, Snacks, die Wanderausrüstung oder müde Kinderbeine. Katharina umsorgt ihre Wanderpartner und liebt die intelligenten Tiere mit typischen Eigenheiten. Ihr Tempo übertrage sich auf die Menschen, das wirke entschleunigend und gibt dem Menschen die Gelegenheit ganz ohne Hektik und Stress die Natur Kefalonias zu genießen.

      • Kreta mit allen Sinnen

        Spielfilm. Die malerische Landschaft der Insel Kreta ist Inspirationsquelle vieler ihrer Bewohner. Dort kreuzen sich Kulturen, und die Sinne werden geschärft – durch Natur, Kunst und die Menschen. Eine Forscherin der griechischen Ernährungskultur kocht unter Olivenbäumen auf offenem Feuer Rezepte, die bis zu zwei Millionen Jahre vor Christus zurückreichen. In den Bergen lassen sich Kräuter für den Malotira-Tee entdecken, die erst ab 1800 Meter Höhe wachsen. Der Maler Angelos Spartalis erschafft nicht nur Ölbilder, sondern arbeitet auch mit dem Medium Film und mit Keramik. Im traditionellen Töpferdorf Margarites wird der Ton Kretas getöpfert und gebrannt, so wie es die Einheimischen schon seit minoischen Zeiten tun. Georgia Dagaki spielt Rockmusik mit einer Lyra, einem antiken Instrument, das auf Kreta bisher nur Männern vorbehalten war.

      • Eine Liebe später

        Fernsehfilm Deutschland (2021). Physiotherapeutin Julika ist jung, attraktiv, Mutter zweier süßer Kinder – und Witwe. Vor zwei Jahren ist ihr Mann Michi tödlich verunglückt. Julika vermisst ihn noch immer schmerzlich. Sie spricht ihm sogar noch regelmäßig auf seine Mailbox. Dennoch lässt sie sich Hals über Kopf auf eine Affäre mit dem leichtlebigen Fahrradstadtführer Konstantin ein. Plötzlich ist das Leben wieder voller Leichtigkeit, Zauber und Abenteuer. Aber ist das wirklich Liebe? Kann es nach ihrer großen Liebe Michi eine neue große Liebe für Julika geben? Für ihre liebevollen, aber manchmal auch etwas übergriffigen Schwiegereltern Georg und Christa ist der Fall klar: Die Affäre mit Konstantin kann nur eine "animalische" Verirrung sein. Georg und Christa haben nach Michis Tod Julika und den Kindern sehr beigestanden, die Familie hängt sehr aneinander, wohnt sogar gemeinsam auf einem Grundstück. Doch mit Konstantin kommt dieses ganze eingespielte Familiengefüge in Unordnung. Und wie sicher kann sich Julika Konstantins sein, der sich bis jetzt in seinem Leben noch nie wirklich festlegen wollte?

      • heute

        Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

      • 3sat-Wetter

        3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

      • Protest! Songs! - Klassenkampf Wie Musik die Welt verändert

        Talking about a revolution. Es sind mehr als Ohrwürmer. Es ist Musik, die die Welt verändern will – und verändert hat: die großen Protestsongs der letzten 100 Jahre. Ob im Kampf gegen Aufrüstung, für sexuelle Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit oder als Stärkung der Schwarzen Protestbewegung: Jede Revolte hat ihre ikonischen Songs, die aufrütteln, anklagen, inspirieren und ermutigen. Die vierteilige Reihe "Protest! Songs! – Wie Musik die Welt verändert" führt auf eine Reise durch Zeit und Klang: von Bob Dylans Friedenshymne "Blowin' in the Wind" (1962) bis zur Liedzeile "Im Schützengraben sind wir alle Bros" im Song "Frieden" (2024) von K. I. Z. Von Aretha Franklins vehement eingefordertem "Respect" (1967) über Peaches' Aufruf "Fuck the Pain Away" (2000) bis zu Beyoncés "Run the World (Girls)" (2011): An den Songs lässt sich ablesen, wie sich zum Beispiel Friedensbewegung und Feminismus verändert haben. Dasselbe gilt für den revolutionären Kampf für soziale Gerechtigkeit von der "Internationalen" (1871) über Ton Steine Scherbens "Keine Macht für Niemand" (1972) und "Killing in the Name" von Rage Against the Machine (1992). Und keine Bewegung hat so viele Welthits produziert wie die Kämpfe um die Gleichberechtigung Schwarzer Menschen: "Say it Loud (I'm Black and I'm Proud)" von James Brown (1968), "Get Up, Stand Up" von Bob Marley (1973), die Black-Lives-Matter-Hymne "Alright" von Kendrick Lamar (2015) und viele mehr. Wie sind diese Songs entstanden? Was sind die Gründe, warum sie so viele Menschen inspirieren? Wie haben sie die Protestbewegungen – und darüber hinaus die Welt – beeinflusst? Und wie leben sie bis heute fort?

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Rolando Villazón: Mozart von A bis Z

        Konzert. "Best of Mozartwoche" ist eine Sendung über die schönsten Ausschnitte der letzten 70 Jahre des Eröffnungskonzert der Mozartwoche.

      • They All Came Out to Montreux (2/3)

        Spielfilm. Claude Nobs machte als Visionär mit Leidenschaft für Jazz aus dem verschlafenen Montreux einen Ort der Musik, wo weltbekannte Künstler in ikonischen Auftritten zu Hochform aufliefen. Eine Zeitreise mit ungesehenem Archivmaterial durch 50 Jahre Musikgeschichte. Im Jahr 1967 hatte der noch junge Claude Nobs die Idee, in seiner Heimat, dem gemächlichen Touristenort Montreux, ein kleines Jazzfestival zu veranstalten. Von Anfang an erlaubte er sich das Träumen, er reiste mit kleinem Budget nach New York zu seinem Lieblingslabel Atlantic Records und konnte dort die Stars gewinnen, die er selbst gern hörte. Der Rest ist Geschichte: Sein "Montreux Jazz Festival" wurde über die Jahre trotz lokaler Widerstände zum Mekka der Musik, wo sich unvergessliche Auftritte von Größen wie Nina Simone, Aretha Franklin, Prince und David Bowie ereigneten. Ein großer Teil des Erfolgs bestand darin, dass Claude Nobs nie einfach eine Tournee-Zwischenstation sein wollte - vielmehr lud der gelernte Koch die Musikerinnen und Musiker auch zu sich nach Hause ein, umsorgte sie kulinarisch und schuf eine kreative Oase, in der sie ihr Bestes geben konnten. Gleichzeitig öffnete Nobs das Festival auch für Stilrichtungen wie Rock, Reggea, Rap und elektronische Musik. Und er hatte früh erkannt, dass die Konzerte nur dann unsterblich sind, wenn sie in Bild und Ton festgehalten werden. So entstand ein Archiv von 11. 000 Stunden Konzertaufnahmen, das Teil des UNESCO-Weltkulturerbes wurde. In diesem Fundus machte sich der Filmemacher Oliver Murray auf die Suche nach den legendären Geschichten, die in Montreux geschrieben wurden. Die dreiteilige Reihe "They All Came Out to Montreux" lädt dazu ein, mit vielen unveröffentlichten Bildern, neuen Interviews und über 30 Konzertausschnitten in ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte einzutauchen. Diese Folge zeigt, wie das 1975 von Claude Nobs erbaute "Mountain Studio" eine ganz neue Generation von Musikern anzieht, darunter David Bowie, Queen und die Rolling Stones, die dort das Album "Black and Blue" aufnehmen. Zu sehen und zu hören sind unter anderen Carol King, Muddy Waters, Monty Alexander, Etta James, Gilberto Gil, King Sunny, David Bowie & Freddie Mercury, Talking Heads, Van Morrison und James Brown.

      • They All Came Out to Montreux (3/3)

        Spielfilm. Diese Folge zeigt, wie sich das Festival für neue Klänge wie Elektro, Indie-Rock und Rap öffnet. Das Festival erstreckt sich inzwischen über zwei Wochen und zieht über 200. 000 Besucher an. Zu hören sind: Marvin Gaye, George Clinton, Buddy Guy, Herbie Hancock, Ray Charles, Miles Davis, Sting, The Roots, ZZ Top, David Bowie, Alicia Keys, Prince und Wyclef Jean. Claude Nobs machte als Visionär mit Leidenschaft für Jazz aus dem verschlafenen Montreux einen Ort der Musik, wo weltbekannte Künstler in ikonischen Auftritten zu Hochform aufliefen. Eine Zeitreise mit ungesehenem Archivmaterial durch 50 Jahre Musikgeschichte. Im Jahr 1967 hatte der noch junge Claude Nobs die Idee, in seiner Heimat, dem gemächlichen Touristenort Montreux, ein kleines Jazzfestival zu veranstalten. Von Anfang an erlaubte er sich das Träumen, er reiste mit kleinem Budget nach New York zu seinem Lieblingslabel Atlantic Records und konnte dort die Stars gewinnen, die er selbst gern hörte. Der Rest ist Geschichte: Sein "Montreux Jazz Festival" wurde über die Jahre trotz lokaler Widerstände zum Mekka der Musik, wo sich unvergessliche Auftritte von Größen wie Nina Simone, Aretha Franklin, Prince und David Bowie ereigneten. Ein großer Teil des Erfolgs bestand darin, dass Claude Nobs nie einfach eine Tournee-Zwischenstation sein wollte - vielmehr lud der gelernte Koch die Musikerinnen und Musiker auch zu sich nach Hause ein, umsorgte sie kulinarisch und schuf eine kreative Oase, in der sie ihr Bestes geben konnten. Gleichzeitig öffnete Nobs das Festival auch für Stilrichtungen wie Rock, Reggea, Rap und elektronische Musik. Und er hatte früh erkannt, dass die Konzerte nur dann unsterblich sind, wenn sie in Bild und Ton festgehalten werden. So entstand ein Archiv von 11. 000 Stunden Konzertaufnahmen, das Teil des UNESCO-Weltkulturerbes wurde. In diesem Fundus machte sich der Filmemacher Oliver Murray auf die Suche nach den legendären Geschichten, die in Montreux geschrieben wurden. Die dreiteilige Reihe "They All Came Out to Montreux" lädt dazu ein, mit vielen unveröffentlichten Bildern, neuen Interviews und über 30 Konzertausschnitten in ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte einzutauchen.

      • Sorry We Missed You

        Spielfilm Belgien/Frankreich/Grossbritannien (2019). Der Vater einer Familie macht sich als Kurierfahrer "selbständig". Mit üblen Konsequenzen für Vater, Mutter, Kinder und ihren dringend nötigen Zusammenhalt. Ein hoch emotionales, realitätsnahes Drama von Ken Loach über die falschen Versprechungen neoliberaler Arbeitswelt im Paketdienstgewerbe und die Folgen der Selbstausbeutung für die Betroffenen und das Zusammenleben einer Familie. Ricky, Abby und ihre beiden Kinder Seb und Liza Jane leben in Newcastle. Sie sind eine starke, liebevolle Familie, in der jeder für den anderen einsteht. Während Ricky sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, arbeitet Abby mit großem Engagement als Altenpflegerin. Egal wie sehr die beiden sich jedoch anstrengen, wissen sie doch: Unter diesen Umständen werden sie niemals unabhängig sein oder ein eigenes Haus haben. Doch dann heißt es: Jetzt oder nie! Dank der digitalen Revolution bietet sich Ricky die Gelegenheit, als angeblich selbständiger Kurierfahrer durchzustarten. Der Verdienst ist verlockend. Abby ist zunächst eher skeptisch, doch dann setzen beide alles auf eine Karte. Abby verkauft eher widerwillig ihr Auto, damit Ricky sich einen eigenen Lieferwagen leisten kann, um hohe Mietkosten zu umgehen. Die Zukunft scheint vielversprechend. Doch der Preis für Rickys neue Tätigkeit erweist sich als wesentlich höher als gedacht. Rickys "Chef" Maloney zeigt sich als gnadenloser Antreiber. Die gemeinsam verbrachte Zeit mit der Familie wird immer weniger, und die Nerven liegen wegen allgemeiner Anspannung schneller blank – zumal der pubertierende Sohn Seb die Schule vernachlässigt und immer renitenter auf Ermahnungen reagiert. Gerade jetzt müsste die Familie enger denn je zusammenrücken. Doch dann wird Ricky zu allem Überfluss bei einer Auslieferung brutal überfallen. Einmal mehr erweist sich Ken Loach ("Ich, Daniel Blake") als ein Meister der emotional packenden Darstellung aktueller Lebensverhältnisse im sozialen Wandel. Hier zeichnet er gemeinsam mit seinem langjährigen Drehbuchautor Paul Laverty das exemplarische Bild der neuen digitalen Ökonomie und ihrer "Errungenschaften". Jeder kennt die Bilder abgehetzter Paketzusteller, die jede halbwegs passable Stelle zum Parken nutzen müssen, um ihre Lieferungen an die Frau oder den Mann zu bringen. Doch von den Arbeitsbedingungen und Schicksalen dahinter erfährt man in der Regel nichts. Eindringlicher als in jeder gut gemeinten theoretischen Analyse stellt Loach die Menschen vor, die unmittelbar unter den prekären Arbeitsverhältnissen leiden. "Sorry We Missed You" erzählt eine universelle Geschichte über Leistungsdruck und Ausbeutung, über Pflegenotstand und Nächstenliebe, über Kampfgeist und Zusammenhalt - kurz: über die Themen, die aktuell europaweit die Menschen beschäftigen. Das Onlineportal "kinofenster. de" wählte "Sorry We Missed You" zum Film des Monats Februar 2020. Beim Internationalen Filmfestival von San Sebastian wurde er als bester europäischer Film ausgezeichnet.

      • lebensArt

        Magazin. Peter Schneeberger und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und Bildender Kunst. Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv.

      • Kreta mit allen Sinnen

        Spielfilm. Die malerische Landschaft der Insel Kreta ist Inspirationsquelle vieler ihrer Bewohner. Dort kreuzen sich Kulturen, und die Sinne werden geschärft – durch Natur, Kunst und die Menschen. Eine Forscherin der griechischen Ernährungskultur kocht unter Olivenbäumen auf offenem Feuer Rezepte, die bis zu zwei Millionen Jahre vor Christus zurückreichen. In den Bergen lassen sich Kräuter für den Malotira-Tee entdecken, die erst ab 1800 Meter Höhe wachsen. Der Maler Angelos Spartalis erschafft nicht nur Ölbilder, sondern arbeitet auch mit dem Medium Film und mit Keramik. Im traditionellen Töpferdorf Margarites wird der Ton Kretas getöpfert und gebrannt, so wie es die Einheimischen schon seit minoischen Zeiten tun. Georgia Dagaki spielt Rockmusik mit einer Lyra, einem antiken Instrument, das auf Kreta bisher nur Männern vorbehalten war.