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      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Agentenkinder - Wenn die Eltern spionieren (1/2)

        Dokumentation. Spione führen ein Doppelleben. Ihre Kinder auch, doch ohne es zu wissen. Sie wachsen in Familien auf, in denen geschwiegen, getäuscht und verdrängt wird. Nach außen ist alles normal: Schule, Ferien, Abendbrot. Doch hinter der Fassade arbeiten die Eltern für einen Geheimdienst. Der Zweiteiler "Agentenkinder - Wenn die Eltern spionieren" zeigt Spionage nicht als Abenteuer, sondern als Familiengeschichte. Im Mittelpunkt stehen die Kinder der Agenten - sechs Menschen, die nicht gefragt wurden und trotzdem mit den Folgen leben mussten. Was macht es mit einem, wenn der eigene Vater oder die eigene Mutter plötzlich als Spion enttarnt wird? Wenn aus den Eltern Verräter oder Staatsfeinde werden? Und wenn die politische Entscheidung der Erwachsenen am Ende ein ganzes Familienleben zerstört? Ihre Geschichten führen mitten hinein in die deutsch-deutsche Geheimdienstwelt, aber sie erzählen vor allem von Loyalität und Enttäuschung, von Schweigen, Schuld und der lebenslangen Suche nach Antworten. Teil eins befasst sich mit Familien in der DDR, in denen Eltern für westliche Geheimdienste arbeiteten. Jürgen Tatzkow ist 15 Jahre alt, als seine Eltern verhaftet werden. Der Vater und die Mutter werden wegen Spionage für den Westen zu hohen Haftstrafen verurteilt. Für Jürgen und seinen Bruder bricht die Familie auseinander. Halt gibt ihnen schließlich die DDR, der Staat, der ihre Eltern als Feinde verurteilt. Rainer Brauns ist erst 20 Jahre alt, als er erlebt, wie der Staat mit voller Härte gegen seine Eltern vorgeht. Margarete und Erich Brauns liefern dem Westen Informationen aus der DDR-Wirtschaft. Als sie auffliegen, folgen Prozess, Haft - und für Rainer ein Leben, das eine ganz andere Richtung nimmt, als er es sich einmal vorgestellt hat. Eine andere Geschichte beginnt mit einer spektakulären Flucht: Werner Stiller, Offizier der Staatssicherheit, setzt sich 1979 in den Westen ab und nimmt brisante Unterlagen mit. Seine Familie lässt er in der DDR zurück. Für den Westen ist es ein Coup, für die Stasi eine schwere Niederlage, für seine Kinder Edina und Andreas aber der Verlust des Vaters. Vor allem Edina lässt sein Verrat an der Familie ein Leben lang nicht los.

      • Agentenkinder - Wenn die Eltern spionieren (2/2)

        Dokumentation. Spione führen ein Doppelleben. Ihre Kinder auch, doch ohne es zu wissen. Sie wachsen in Familien auf, in denen geschwiegen, getäuscht und verdrängt wird. Nach außen ist alles normal: Schule, Ferien, Abendbrot. Doch hinter der Fassade arbeiten die Eltern für einen Geheimdienst. Der Zweiteiler "Agentenkinder - Wenn die Eltern spionieren" zeigt Spionage nicht als Abenteuer, sondern als Familiengeschichte. Im Mittelpunkt stehen die Kinder der Agenten - sechs Menschen, die nicht gefragt wurden und trotzdem mit den Folgen leben mussten. Was macht es mit einem, wenn der eigene Vater oder die eigene Mutter plötzlich als Spion enttarnt wird? Wenn aus den Eltern Verräter oder Staatsfeinde werden? Und wenn die politische Entscheidung der Erwachsenen am Ende ein ganzes Familienleben zerstört? Ihre Geschichten führen mitten hinein in die deutsch-deutsche Geheimdienstwelt, aber sie erzählen vor allem von Loyalität und Enttäuschung, von Schweigen, Schuld und der lebenslangen Suche nach Antworten. Teil zwei blickt auf Kinder aus dem Westen, deren Eltern für die DDR arbeiteten oder in den Osten übergelaufen sind. Pierre Boom ist der Sohn von Günter und Christel Guillaume. Als sein Vater 1974 im Kanzleramt als DDR-Spion enttarnt wird, stürzt die Affäre Willy Brandt politisch in die Krise und Pierre privat in ein Leben, das nicht mehr seins ist. Er ist 17 Jahre alt und soll in der DDR ein neues Leben beginnen. Es wird ein Leben in einem System, das ihm fremd bleibt. Auch die Familie wird nie wieder zusammenfinden. Thomas Raufeisen ist 16 Jahre, als sein Vater die Familie in die DDR bringt. Was als scheinbar privater Schritt erscheint, entpuppt sich als Teil eines Agentenlebens. Thomas gerät selbst in den Zugriff des Staats, sitzt in Untersuchungshaft und später im Stasigefängnis in Bautzen. Der Verrat des Vaters wird für ihn zur existenziellen Erfahrung. Martina Tiedge ist die Tochter von Hansjoachim Tiedge, einem hochrangigen Verfassungsschützer aus dem Westen. 1985 läuft er in die DDR über, ausgerechnet er, der alles über die Spionageabwehr der Bundesrepublik weiß. Für seine Töchter ist es der nächste Verlust: Die Mutter ist bereits gestorben, nun verschwindet auch der Vater aus ihrem Leben. Martina hält lange zu ihm. Doch diese Loyalität hat einen hohen Preis.

      • ZIB 2

        Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

      • Operation Zucker. Jagdgesellschaft

        Fernsehfilm Deutschland (2015). Karin Wegemann hat das LKA nach den Geschehnissen von "Operation Zucker" verlassen und unterrichtet an einer Polizeischule. Sie begegnet dem investigativen Journalisten Maik Fellner. Seit Jahren ist der Kinderhandel in Deutschland Fellners Thema, doch seine Artikel haben letztlich keinerlei Wirkung, seine erschütternden Recherchen werden höchstens als Verleumdung verunglimpft. Fellner braucht Wegemann, aber er braucht sie als aktive Polizistin. Fellner setzt Wegemann unter Druck, erzählt ihr von einer 14-jährigen Zeugin, die ihn auf die Spur eines Kinderhändlerrings in Potsdam gebracht hat. Die Hinweise sind so konkret, dass auch Wegemann sich dem logischen nächsten Schritt nicht entziehen kann. Nachdem sie ihren Vorgesetzten davon überzeugen konnte, dass sie die nötige emotionale Stabilität mitbringt, lässt sie sich nach Brandenburg schicken, um mit ihrem anfangs undurchsichtigen Potsdamer Kollegen Ronald Krug vor Ort zu ermitteln. Mithilfe von Victor, dessen Freundin Laura ebenfalls dem Kinderhändlerring ausgesetzt ist, wird Wegemann auf die zehnjährige Lucy aufmerksam. Auffällig geschminkt sitzt das Mädchen allein am Bahnsteig. Als Wegemann die Kleine anspricht, kommt eilig der angesehene Potsdamer Bauunternehmer Kai Voss dazu und stellt sich als Lucys Vater vor. Obwohl Krug und Staatsanwalt Mack für Kai Voss und seine Frau bürgen, weiß Wegemann die Zeichen zu deuten. Sie nimmt die Spur auf und entdeckt, dass mit Vanessa noch ein zweites Kind neben Lucy im Haus Voss wohnt. Karin Wegemann gerät bei ihren Ermittlungen in größte Not, denn auch die Täter wissen, dass es eine Zeugin gibt.

      • 10 vor 10

        "10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

      • STÖCKL

        Die Moderatorin Barbara Stöckl steht für Kompetenz, Glaubwürdigkeit, Offenheit und Neugier. Sie sucht nicht die Konfrontation, sie entdeckt den Menschen hinter der Persönlichkeit. Bei "STÖCKL" trifft Erfahrung auf Neues, finden große Themen unserer Zeit und die privaten Ereignisse der Gäste zu einem interessanten Ganzen zusammen.

      • Sagenhaftes Südtirol - Mystische Berge und Legenden

        Spielfilm. Geheimnisvolle Steinmänner, versunkene Reiche und rot glühende Felsen: Die Südtiroler Dolomiten sind nicht nur eine beeindruckende Bergwelt, sondern auch Schauplatz uralter Sagen. Die schroffen Gipfel inspirierten seit Jahrhunderten Geschichten über Könige, Hexen und übernatürliche Kräfte. Zu den bekanntesten zählen die Sage von König Laurins Rosengarten und die Legenden um die "Stoanernen Mandln" auf der Hohen Reisch. Auch die Erzählungen über das Reich der Fanes sind bis heute Teil der ladinischen Kultur. Ruinen und Schalensteine geben Archäologen Rätsel auf, während die Grenzen zwischen historischer Realität und Legende oft fließend bleiben.

      • Wildes Indien (1/3)

        Spielfilm. Der indische Monsunwald ist ein Ort der Zuflucht und der Extreme. Von der langen Trockenzeit bis zu den erlösenden Monsunfluten sind alle Tiere den Gesetzen der Natur unterworfen. Dort herrscht Asiens größtes Raubtier: der Königstiger. Hungrig durchstreift er sein Revier auf der Suche nach Beute. Oft legt er 20 Kilometer am Tag zurück. Indische Elefanten ziehen auf den von ihren Vorfahren überlieferten Wanderrouten durch den Wald. Ihr Ziel ist der Kabini River, ein 240 Kilometer langer Fluss in Südindien. Er ist eine letzte Zuflucht, wo die Elefanten ihren Durst löschen können. Die Königskobra lauert im Dschungel auf Beute. Der größten Giftschlange der Welt sind dort kaum Grenzen gesetzt. Im Osten der Nilgiri-Berge leben auch die Rothunde. Ihre Art zählt zu den seltensten Raubtieren der Welt. Für sie ist es eine Herausforderung, die Welpen in Zeiten des Mangels durchzubringen. Ob sie wandern, ihre Jungen aufziehen oder sich gegen Raubtiere verteidigen, die wilden Waldbewohner haben sich angepasst, um die brutale Trockenzeit zu überstehen. Diejenigen, die überleben, finden eine Atempause in den lebensrettenden Regenfällen des Monsuns. Doch es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Die günstigen Bedingungen müssen ausgenutzt werden, bevor die Trockenzeit wieder beginnt.

      • Wildes Indien (2/3)

        Spielfilm. Indiens Wüsten sind ein harter und erbarmungsloser Lebensraum. Raub- und Beutetiere kämpfen in den kargen Salzebenen und verbrannten Graslandschaften um Nahrung, Wasser und Territorium. Unter den extremen Bedingungen haben die Tiere Fähigkeiten entwickelt, um Hitze und Wassermangel zu überstehen. Der Indische Leopard ist hervorragend angepasst an die trockenen Bedingungen, seine Tarnung funktioniert im trockenen Gras genauso wie im Dschungel. Auch die Bengalfüchse sind mit ihrem sandfarbenen Fell gut getarnt in der trockenen Landschaft. Sie kommen nur auf dem indischen Subkontinent vor. Streifenhyänen hingegen sind von West- und Ostafrika über den Nahen Osten bis nach Indien verbreitet. Die sozialen Tiere ziehen ihre Jungen im Team auf. Der Indische Wolf geht allein oder zu zweit auf Jagd. Antilopen und Nagetiere stehen auf seinem Speiseplan. Der seltene Asiatische Löwe kommt nur noch im Gir-Nationalpark vor. Die nächste Generation muss von den Eltern lernen, dort zu überleben. Nur mit ihrer Unterstützung schaffen es die Jungtiere, bei dieser extremen Trockenheit erwachsen zu werden. Auch der Indische Halbesel war einst weitverbreitet. Heute leben die Letzten ihrer Art auf den lebensfeindlichen Salzwiesen im Kleinen Rann von Kachchh. Das Schutzgebiet ist ihre letzte Zuflucht. Trotz der harten Lebensbedingungen sind die Wüsten ein Lebensraum, in dem sich die unglaubliche Vielfalt und Anpassungsfähigkeit der Natur eindrucksvoll zeigt.

      • Wildes Indien (3/3)

        Spielfilm. Von den hohen Gipfeln des Himalajas bis zu den Bergregenwäldern der Westghats ist das Leben in den indischen Bergen eine tägliche Herausforderung. Doch diese Gebirgszüge sind auch die Wiege einer großartigen Tierwelt und die letzte Zuflucht für einige der widerstandsfähigsten Arten des Subkontinents. In den Bergen der Westghats suchen die Indischen Elefanten Schutz vor der sengenden Hitze des Sommers. Doch in den letzten Jahrzehnten gehen immer mehr Korridore für die wandernden Tiere verloren. Der Wald muss Teeplantagen weichen. Der Schneeleopard, eins der seltensten und scheuesten Raubtiere Indiens, findet seinen letzten Zufluchtsort in den entlegenen Regionen des Himalajas. Er ist ein Bergspezialist, bestens an das Leben auf bis zu einigen Tausend Meter Höhe angepasst. Auch der Westliche Kleine Panda liebt die Höhe. Er ist ein geschickter Kletterer und kann in den Wäldern seinen Appetit auf Bambus stillen. Der Kampf ums Überleben ist eröffnet: Wandernde Riesen, Meisterjäger und seltene Exoten behaupten sich in den unerbittlichen und grandiosen Gebirgsregionen Indiens. Kaum ein anderes Land verfügt über eine so große und beeindruckende Vielfalt an Gebirgszügen wie Indien. In der majestätischen Arena aus schroffen Gipfeln und tiefen Schluchten, in der die Natur ihre gewaltige Kraft demonstriert, spielen sich täglich dramatische Szenen ab.

      • Australiens Wildnis (1/3)

        Dokumentation. Biologin Lizzie Daly umrundet den australischen Kontinent und zeigt die einzigartige Tierwelt entlang der Küste. Ihre Reise beginnt im tropischen Norden und führt zum Great Barrier Reef. Dort kämpfen Meeresschildkröten ums Überleben, Salzwasserkrokodile werden zur Gefahr für Menschen, und der Epaulettenhai trotzt den extremen Bedingungen der Gezeitenzone. Höhepunkt der Reise ist der Tauchgang am artenreichen Great Barrier Reef. Lizzie Dalys Reise entlang Australiens Küsten beginnt im Nordwesten des Kontinents. An einem Strand beobachtet sie frisch geschlüpfte Grüne Meeresschildkröten, die den kurzen, aber gefährlichen Weg bis zum Meer bewältigen müssen. Nicht nur die hohen Temperaturen können ihnen zum Verhängnis werden – auch an Land und im Wasser lauern zudem zahlreiche Fressfeinde. Rund um die Küstenstadt Darwin haben sich die Bestände der bis zu sechs Meter großen Salzwasserkrokodile dank erfolgreicher Schutzmaßnahmen derart erholt, dass die urzeitlichen Reptilien zunehmend zur Gefahr für den Menschen werden. Tiere, die dem Stadtgebiet zu nahe kommen, werden regelmäßig eingefangen und in Auffangstationen oder Tierparks gebracht. Die Biologin begleitet einen Ranger bei der Kontrolle einer Krokodilfalle. Australien ist berühmt für seine zahlreichen Gifttiere. Gemeinsam mit dem Toxikologen Jamie Seymour fängt Lizzie eine Seewespe – die giftigste Qualle der Welt. Das Great Barrier Reef zählt zu den artenreichsten Ökosystemen der Erde. Bei einem Tauchgang begegnet Lizzie unter anderem einem imposanten Napoleon-Lippfisch. In einem Korallenforschungszentrum an der Ostküste erforschen Wissenschaftler hitzeresistente Korallen, um geschädigte Teile des Riffs wiederherzustellen und den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Immer wieder wird deutlich, wie empfindlich die Küstenökosysteme Australiens sind und welchen Bedrohungen sie ausgesetzt werden. Biologin Lizzie Daly erkundet die spektakuläre Unterwasserwelt Australiens. Auf ihrer Rundreise um den Kontinent entdeckt sie beeindruckende Meeresbewohner und ihre vielfältigen Lebensräume.

      • Australiens Wildnis (2/3)

        Dokumentation. Lizzie Daly erkundet die Unterwasserwelt Australiens. Im Süden treffen tropische und antarktische Meeresströmungen aufeinander und schaffen einen artenreichen Lebensraum. Die Biologin taucht mit Sandtigerhaien, folgt den Spuren einer einzigartigen Walfangtradition und erkundet die geheimnisvollen Kelpwälder. Außerdem besucht sie ein Schutzgebiet für Zwergpinguine sowie eine der größten Kolonie Australischer Seelöwen. Lizzie Daly setzt ihre Reise entlang Australiens Küsten fort und macht zunächst im Süden von Queensland Halt. Gemeinsam mit "Shark Girl" Madison Stewart erlebt sie einen unvergesslichen Tauchgang inmitten von Sandtigerhaien. Trotz ihres furchteinflößenden Gebisses gelten die beeindruckenden Räuber für Menschen als weitgehend ungefährlich. In einer der ältesten Walfangstationen nahe der Küstenstadt Eden erfährt Lizzie mehr über die außergewöhnliche Geschichte der Walfänger, die einst von Orcas bei der Jagd unterstützt wurden. Da die Tiere als Belohnung die nahrhaften Zungen und Lippen der erlegten Wale erhielten, entstand eine einzigartige Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier. Auf Phillip Island besucht Lizzie die größte Zwergpinguin-Kolonie der Welt. Wiederkehrende Hitzeperioden bedrohen den Bestand der kleinen Seevögel. Dank umfangreicher Schutzmaßnahmen werden auf der Insel jedoch wichtige Erfolge beim Erhalt der Art erzielt. Kelpwälder gelten als das marine Pendant zu den Regenwäldern an Land. In diesem uralten Lebensraum finden Tarnungskünstler wie Anglerfische, Seedrachen und Tintenfische ideale Bedingungen. Noch auffälliger sind die farbenprächtigen Meeresschnecken, die zu den buntesten Tieren der Welt zählen. In Port Lincoln, Heimat der größten Fischereiflotte Australiens, stellt der industrielle Fischfang das Zusammenleben von Mensch und Tier vor große Herausforderungen. Besonders gefährdet ist der Australische Seelöwe. Auf einer kleinen Insel vor der Küste zählt Lizzie gemeinsam mit Meeresbiologen die neugeborenen Jungtiere einer Seelöwenkolonie. Kein ungefährliches Unterfangen, denn die Muttertiere verteidigen ihren Nachwuchs entschlossen. Biologin Lizzie Daly erkundet die spektakuläre Unterwasserwelt Australiens. Auf ihrer Rundreise um den Kontinent entdeckt sie beeindruckende Meeresbewohner und ihre vielfältigen Lebensräume. Erneut wird deutlich, wie verletzlich diese einzigartigen Lebensräume sind und welchen Bedrohungen sie dauerhaft ausgesetzt werden.

      • Australiens Wildnis (3/3)

        Dokumentation. Biologin Lizzie Daly erkundet die Westküste Australiens. Eine Region mit einzigartigen Bewohnern, in der Wüste, Meer und vielfältige Lebensräume aufeinandertreffen. Von den ausgedehnten Salzwasserwiesen in Shark Bay über die Korallenriffe am Ningaloo Reef bis zu den Mangrovenwäldern des Nordwestens: Lizzie erlebt das einzigartige Naturschauspiel der Korallenblüte und taucht mit Tigerhaien, Meeresschildkröten und Mantarochen. Der letzte Reiseabschnitt führt sie in den Südwesten Australiens, wo rund um die unterseeischen Canyons eine geheimnisvolle, weitgehend unerforschte Welt existiert. Am Bremer Canyon findet man nicht nur die größte Ansammlung von Orcas auf der Südhalbkugel, dort beobachten Walforscher auch die Population der stark gefährdeten Südlichen Glattwale. Die Gegend um Shark Bay ist bekannt für ihre großen Populationen von Haien, Delfinen und Dugongs - Gabelschwanzseekühe. Sie leben rund um die Seegraswiesen, die sich über eine Fläche von rund 4000 Quadratkilometern erstrecken. Für Meeresschildkröten und Dugongs sind die Wiesen ein wichtiger Futterplatz – für Seepferdchen eine geschützte Kinderstube. Am 260 Kilometer langen Ningaloo Reef erlebt Lizzie die Korallenblüte – ein Massenlaichen, bei dem alle Riffkorallen gleichzeitig Ei- und Spermazellen freisetzen. Das Naturphänomen lockt Mantarochen und Walhaie an. Letztere überwinden für dieses Ereignis sogar Entfernungen von über 5000 Kilometern. Lizzie taucht dort mit einem der gefräßigsten Räuber des Meeres: dem Tigerhai. Ihre letzte Station sind die Mangrovenwälder in der Region Kimberley im Nordwesten. Dort beobachtet Lizzie die geschickte Jagdtechnik des Schützenfischs und begegnet putzigen Schlammspringern. Biologin Lizzie Daly erkundet die spektakuläre Unterwasserwelt Australiens. Auf ihrer Rundreise um den Kontinent lernt sie zahlreiche beeindruckende Meeresbewohner und ihre vielfältigen Lebensräume kennen. Auch entlang der Westküste wird deutlich, wie fragil diese Ökosysteme sind und unter welchem Druck sie stehen.

      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • nano

        Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

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        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

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        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • nano

        Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

      • Wildes Indien: Wälder

        Spielfilm. Der indische Monsunwald ist ein Ort der Zuflucht und der Extreme. Von der langen Trockenzeit bis zu den erlösenden Monsunfluten sind alle Tiere den Gesetzen der Natur unterworfen. Dort herrscht Asiens größtes Raubtier: der Königstiger. Hungrig durchstreift er sein Revier auf der Suche nach Beute. Oft legt er 20 Kilometer am Tag zurück. Indische Elefanten ziehen auf den von ihren Vorfahren überlieferten Wanderrouten durch den Wald. Ihr Ziel ist der Kabini River, ein 240 Kilometer langer Fluss in Südindien. Er ist eine letzte Zuflucht, wo die Elefanten ihren Durst löschen können. Die Königskobra lauert im Dschungel auf Beute. Der größten Giftschlange der Welt sind dort kaum Grenzen gesetzt. Im Osten der Nilgiri-Berge leben auch die Rothunde. Ihre Art zählt zu den seltensten Raubtieren der Welt. Für sie ist es eine Herausforderung, die Welpen in Zeiten des Mangels durchzubringen. Ob sie wandern, ihre Jungen aufziehen oder sich gegen Raubtiere verteidigen, die wilden Waldbewohner haben sich angepasst, um die brutale Trockenzeit zu überstehen. Diejenigen, die überleben, finden eine Atempause in den lebensrettenden Regenfällen des Monsuns. Doch es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Die günstigen Bedingungen müssen ausgenutzt werden, bevor die Trockenzeit wieder beginnt.

      • Wildes Indien: Wüsten

        Spielfilm. Indiens Wüsten sind ein harter und erbarmungsloser Lebensraum. Raub- und Beutetiere kämpfen in den kargen Salzebenen und verbrannten Graslandschaften um Nahrung, Wasser und Territorium. Unter den extremen Bedingungen haben die Tiere Fähigkeiten entwickelt, um Hitze und Wassermangel zu überstehen. Der Indische Leopard ist hervorragend angepasst an die trockenen Bedingungen, seine Tarnung funktioniert im trockenen Gras genauso wie im Dschungel. Auch die Bengalfüchse sind mit ihrem sandfarbenen Fell gut getarnt in der trockenen Landschaft. Sie kommen nur auf dem indischen Subkontinent vor. Streifenhyänen hingegen sind von West- und Ostafrika über den Nahen Osten bis nach Indien verbreitet. Die sozialen Tiere ziehen ihre Jungen im Team auf. Der Indische Wolf geht allein oder zu zweit auf Jagd. Antilopen und Nagetiere stehen auf seinem Speiseplan. Der seltene Asiatische Löwe kommt nur noch im Gir-Nationalpark vor. Die nächste Generation muss von den Eltern lernen, dort zu überleben. Nur mit ihrer Unterstützung schaffen es die Jungtiere, bei dieser extremen Trockenheit erwachsen zu werden. Auch der Indische Halbesel war einst weitverbreitet. Heute leben die Letzten ihrer Art auf den lebensfeindlichen Salzwiesen im Kleinen Rann von Kachchh. Das Schutzgebiet ist ihre letzte Zuflucht. Trotz der harten Lebensbedingungen sind die Wüsten ein Lebensraum, in dem sich die unglaubliche Vielfalt und Anpassungsfähigkeit der Natur eindrucksvoll zeigt.

      • Steirische Moore - Zeugen der Eiszeit

        Spielfilm. Moore sind alte, unvergleichliche Lebensräume mit einer eigentümlichen, vielfältigen Flora und Fauna und speziellen klimatischen Gegebenheiten. Die feuchten, schwammigen Gebiete sind Klimaschutzräume und Orte einer besonderen Mikrobenwelt. Fast 400 Moorflächen gibt es allein in der Steiermark. Ein Großteil steht unter Schutz.

      • Servicezeit

        Magazin. Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.

      • Unkraut

        Magazin. Modern, frisch und widerborstig berichtet das Umweltmagazin "Unkraut" über neueste Entwicklungen im Umwelt- und Naturschutz, aber auch über Umweltsünden und wie man sie verhindern kann. Dazu gibt es ökologische Hintergründe - in Themensendungen vernetzt präsentiert.

      • Galapagos (1/2)

        Spielfilm. Im Pazifik liegt eine Welt wie keine andere. Ein Land voller seltsamer Kreaturen, die kaum irgendwo sonst auf der Erde zu finden sind, mit unberührter Wildnis und einer aufregenden Historie. Seit Charles Darwin 1835 einen Fuß auf die Galapagosinseln setzte, sind sie ein Ort des Staunens und der Faszination für Menschen auf der ganzen Welt. Eine Reise zu dem Archipel führte zu Darwins bahnbrechenden Werk über den Ursprung der Arten. Seine Theorie der Evolution durch natürliche Auslese begann mit den Erkenntnissen auf diesen Inseln. Mit einer einzigartigen Flora und Fauna strahlt Galapagos noch heute einen Zauber aus, wie ihn Darwin zu seiner Zeit erlebte. Die Existenz der Lebewesen wurde durch den Ozean und die vulkanischen Böden tiefgreifend geprägt. Mit eindrucksvollen Bildern der unberührten Natur und den außergewöhnlichsten Kreaturen entdeckt die Dokumentation die besondere Naturgeschichte der Galapagosinseln und die Ansiedlung ihrer Tier- und Pflanzenwelt. Die Schönheit des Archipels entfaltet sich in der Vielfalt der Landschaften sowie in Flora und Fauna der verschiedenen Inseln – wie zum Beispiel piratenhafte Fregattvögel, die charismatischen Blaufußtölpel oder die größten Schildkröten der Welt. Unter Wasser tummeln sich junge Pelzrobben und Hammerhaie, die in den Mangroven darauf warten, dass sie groß genug werden, um sich in die Weiten des Ozeans zu wagen. Über Wasser bieten Geysire ein wahres Spektakel.

      • Galapagos (2/2)

        Spielfilm. Das Leben auf den Galapagosinseln bringt viele Herausforderungen mit sich. Durch den Ozean und die vulkanischen Böden wurden die Lebewesen hier tiefgreifend geprägt. Der zweite Teil der Dokumentation zeigt die Kämpfe und Erfolge der Tiere, die auf diesen einzigartigen Inseln geboren, aufgezogen und geschützt werden.

      • Oasen - Inseln des Lebens (1/5)

        Spielfilm. Mitten in der endlosen Weite der ägyptischen Sahara liegt ein Ort wie aus einem Märchen: Siwa, eine grüne Oase, in der Leben gegen jede Wahrscheinlichkeit gedeiht. Aus Hunderten Quellen sprudelt Wasser aus dem Wüstenboden – ein Naturwunder, das seit Jahrtausenden Menschen, Pflanzen und Tiere nährt. Über 200. 000 Dattelpalmen recken sich dort in den Himmel, gespeist von fossilem Wasser, das seit 40. 000 Jahren unter der Erde ruht. Seit jeher bilden sie die Lebensgrundlage der Anwohner. Abdou Mohammed ist einer von ihnen – ein Hüter der Palmen, dessen Wissen tief in der Tradition seiner Vorfahren verwurzelt ist. Siwa ist mehr als nur grün: Salz prägt die Landschaft und das Leben. Wo einst ein urzeitliches Meer war, glitzern heute riesige Salzseen. Aus dem salzhaltigen Schlamm entstehen Häuser und Kunstwerke. Fatma Essa verwandelt das "weiße Gold" in filigrane Lampen und Skulpturen, jedes Stück ist ein Ausdruck von Kreativität und Widerstandskraft. In der endlosen Wüste rund um die Oasenstadt wagt Survival-Experte Mohammed Shahin ein extremes Selbstexperiment: Allein streift er durch das große Sandmeer auf der Suche nach Wasser, Nahrung und Überlebensstrategien. Sein Ziel: die Rückkehr ins lebensspendende Grün von Siwa. Trotz der Abgeschiedenheit in der lebensfeindlichen Wüste ist Siwa voller Leben und Geschichten: von traditionellen Hochzeiten, Palmherzen als Liebesgabe und Lehmtürmen für Tauben bis hin zu Spuren uralter Zivilisationen. Siwa ist mehr als eine Oase – sie ist ein Symbol für Widerstandskraft, kulturelle Identität und das fragile Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur.

      • Oasen - Inseln des Lebens (2/5)

        Spielfilm. Moorea, die Nachbarinsel Tahitis, liegt wie ein grünes Juwel im Südpazifik: ein längst erloschener Vulkan mit von tropischem Regenwald bewachsenen Gipfeln, umringt von einem Korallenriff. Trotz der extremen Abgeschiedenheit von den nächsten Festlandküsten haben hier Pflanzen, Tiere und Menschen über Millionen von Jahren eine fragile, aber vielfältige Lebensgemeinschaft geschaffen. Schon unter Wasser beginnt das Wunder. Unter der Wasseroberfläche entfaltet sich ein komplexes Ökosystem samt Riffhaien und Rochen, Seesternen und Schildkröten, das Forschende zu bewahren versuchen. Doch invasive Arten, Klimawandel und gefräßige Räuber wie der Dornenkronenseestern bedrohen die Existenz der Korallenriffe – und mit ihnen das Gleichgewicht der gesamten Oase. Auch an Land zeigt sich Mooreas ökologische Einzigartigkeit: Seltene, endemische Pflanzen und Tierarten wie die Partula-Baumschnecken leben dort – bedroht von eingeschleppten Raubtieren, die sich im Regenwald ausbreiten. Jenseits der flachen Korallenlagunen werden Tigerhaie und Wale beobachtet, denn Moorea ist ein Refugium für Buckelwale und eine Kinderstube für Junghaie. Die Forschungsstation CRIOBE spielt eine zentrale Rolle für das Verständnis und den Schutz dieser einmaligen Insel des Lebens.

      • Oasen - Inseln des Lebens (3/5)

        Spielfilm. M Süden Perus zieht sich eine ungewöhnliche Schlucht durch die karge Bergwelt der Hohen Anden: der Colca-Canyon. Über Jahrmillionen hat sich der Fluss in das Vulkangestein gefräst. Mit etwa 3200 Metern ist er heute fast doppelt so tief wie der Grand Canyon. Umrahmt von Vulkanen, die mehr als 6000 Meter in den Himmel ragen, ist das Tal von trockenen Hochebenen, steinigen Steilhängen und abweisenden Kakteen geprägt. Es scheint eher unwahrscheinlich, dort florierendes Leben zu finden. Doch der Colca-Fluss ist wie eine lebensspendende Ader in der rauen Felslandschaft. Abgeschiedene Dörfer schmiegen sich wie grüne Perlen an den Wasserlauf. In den Oasen leben indigene Gemeinschaften vom Ackerbau auf den steilen Terrassenfeldern, die ihre Ahnen bereits vor mehr als 1000 Jahren in die Steilhänge gruben. In der Oase Canco im tiefsten Teil der Schlucht werden sogar gigantische – als Camaron bekannte – Garnelen aus dem mineralhaltigen Gewässer gefischt. Eine überraschende Vielfalt von Pflanzen, Tieren und Menschen haben sich an die extremen Bedingungen des Canyons angepasst. Überall finden sich kleine Inseln des Lebens inmitten der abweisenden Schlucht. Pflanzen wie die endemische Riesenbromelie Puya Raimondii, mehrere Tausend Jahre alte Yaretas, der majestätische Andenkondor, scheue Vicuńas, und pelzige Vizcachas trotzen dem windigen, rauen Klima der Hochebenen, während Riesenkolibris, Andenhirsche und der Andenschakal die Vorteile des Canyons für sich in Anspruch nehmen. Sie alle haben sich mit besonderen Anpassungen das Leben im Colca-Tal und in seinen blühenden Oasen gesichert.

      • Oasen - Inseln des Lebens (4/5)

        Spielfilm. Indiens Megacity Mumbai: Inmitten der pulsierenden 20-Millionen-Metropole liegt eine grüne Oase: der "Sanjay Gandhi National Park", umgeben von einer Betonwüste. Der Park ist Rückzugsort für die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt, Heimat von rund 50 Leoparden und einer der größten Stadtparks der Welt. Das kontrastreiche Aufeinandertreffen von Wildnis und Großstadt bringt besondere Herausforderungen mit sich. Wildtierretter helfen Schlangen und Krokodilen, die sich in die Stadt verirrt haben. Leoparden begeben sich am Stadtrand auf die Jagd und sorgen für Aufregung unter den Anwohnenden. Stetig arbeitet eine Gruppe von Fachleuten daran, das Zusammenleben von Mensch und Leopard zu verbessern. Für die indigene Gemeinschaft der Warli ist der Park ein wichtiger Rückzugsort, denn dort können sie ihre traditionelle Lebensweise bewahren. Ihre tiefe Verbindung zum Wald und seinen Geschöpfen drücken sie in beeindruckenden Wandmalereien aus. Vor einer uralten buddhistischen Tempelanlage warten Affen auf arglose Touristinnen und Touristen. Sie haben es auf deren Proviant abgesehen. Eine Frage bleibt: Wie lässt sich das grüne Herz von Mumbai auch in Zukunft bewahren?

      • Oasen - Inseln des Lebens (5/5)

        Spielfilm. Mitten in der Sahara erhebt sich ein Naturwunder: das Ennedi-Plateau im Norden der Republik Tschad. Wie eine Landschaft von einem fremden Planeten ragt das Sandsteinmassiv aus dem Wüstensand. Für jeden Wüstenreisenden ist das Guelta d'Archei die erste Anlaufstelle – ein labyrintartiger Canyon, an dessen Grund das ganze Jahr über Wasser sprudelt. In dieser steinernen Kathedrale tränken Kamelnomaden vom Volk der Tubu ihre Herden. Vor Jahrtausenden hinterließen ihre Vorfahren Malereien in den Höhlen des Plateaus: Jagdszenen, Tier- und Menschendarstellungen – eine der größten Ansammlungen prähistorischer Kunst weltweit. Doch auch in dieser scheinbar zeitlosen Welt ist der Wandel spürbar. Der Druck der Moderne, Wilderei und Klimawandel bedrohen das fragile Gleichgewicht. Viele Tierarten wurden an den Rand der Ausrottung gedrängt. Hoffnung bringt ein neues Schutzgebiet. Seit seiner Gründung patrouillieren Ranger auf Kamelen durch die Weiten und schützen vor allem den seltenen Rothalsstrauß. In den Höhlen bringen Streifenhyänen ihre Jungen zur Welt, auf den Felsen thronen Wüstenfalken, Klippschliefer und Mufflons. Eine Tubu-Familie kämpft in der Dürre um die letzten Melonen in ihrem Garten. Ein lokaler Politiker organisiert ein Kamelrennen, um sich die Gunst seiner Dorfgemeinschaft zu sichern. Es ist auch ein Film über die Kraft der Natur, den Überlebenswillen der Menschen – und die Magie eines Ortes, an dem der Schatten König ist.

      • nano

        Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

      • heute

        Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

      • 3sat-Wetter

        3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Vor der Eiszeit - Jagd nach dem ältesten Erbgut der Welt

        Spielfilm. Zwei Millionen Jahre alte DNA in Grönland enthüllt eine verlorene, heiße Welt - ein Blick in die Vergangenheit, die auch unsere klimatische Zukunft sein könnte. Ein hartnäckiger Wissenschaftler glaubt an seine Idee von der Umwelt-DNA und setzt sich gegen alle Hindernisse durch. Am Ende einer langen Forschungsreise enthüllt er eine zwei Millionen Jahre alte, heiße Welt auf Grönland mit einer reichen Tierwelt. Im Zentrum steht der dänische Wissenschaftler Eske Willerslev mit einer Idee, für die er am Anfang seiner Karriere nur Spott erntet: aus Dreck, Eis und der Umwelt Erbgut zu extrahieren, sogenannte Dirt- oder auch Umwelt-DNA. Denn nicht nur Menschen, sondern auch Tiere und Pflanzen hinterlassen DNA in der Erde - bis zu Millionen Jahre alt, abhängig von den Temperaturen, denn Erbgut konserviert sich in einer kalten Welt besser als in einer warmen. Heute ist Eske Willerslev ein gefeierter Evolutionsgenetiker, in seiner Zunft weltweit ein Star. Doch ist sein Forscherleben kein geradliniger Weg – und es ist ein kleines Wunder, dass aus ihm ein renommierter Wissenschaftler wurde. Als 20-Jähriger begibt er sich mit seinem Zwillingsbruder Rane in einem Kanu auf Entdeckungsfahrt nach Sibirien. Dort wollen die Brüder ein fast ausgestorbenes Volk finden, die Yugakirs. Zwar gelingt es ihnen, aber Rane kehrt nach Dänemark zurück, und für Eske beginnt die härteste Zeit seines Lebens in Einsamkeit, gepaart mit Hunger und Kälte. Nach seiner Rückkehr nach Dänemark durchlebt Eske Willerslev mehrere Krisen und denkt sogar an Suizid. Bis er eines Tages aus seinem Fenster schaut und im strömenden Regen einen Hund sieht, der sein Geschäft macht, was ihn zum Nachdenken bringt: Was passiert mit der DNA in dem Häufchen des Hundes? Was mit dem Erbgut von verwelkenden Blättern, Wurzeln und allem anderen, was lebt? So entsteht in seinem Kopf die Idee von der Extraktion der DNA aus Schmutz, Erde und Eis. In Eis deshalb, weil die älteste DNA fast sicher auch die kälteste sein muss, da sie in der Wärme großen Verfallsprozessen ausgesetzt ist. Doch seine Idee wird von seinen damaligen Kollegen und seinem Chef mit Spott aufgenommen, und so macht sich Eske Willerslev auf eine fast 15-jährige Reise, um seine These vom Erbgut, das sich überall in der Umwelt finden lässt, zu belegen. Neben dem nie nachlassenden Willen und Ehrgeiz, seine Annahme zu beweisen, baut der dänische Wissenschaftler auf modernste DNA-Sequenzierung, die vor einigen Jahren in einem neuen Verfahren den Durchbruch und den Beweis seiner These von der Umwelt-DNA erbringt. Aus dem einst Verspotteten wird ein Star der Evolutionsgenetik. Gefeiert in Fachjournalen und ausgezeichnet mit Wissenschaftspreisen. Über fast 20 Jahre zeichnet der Film Eske Willerslevs Reise nach und zeigt eine der ungewöhnlichsten Geschichten der Wissenschaft auf. Eine Geschichte, die auch Relevanz für die Zukunft hat: Denn das Erbgut, das Willerslev in Grönland findet und analysieren kann, bringt uns eine Welt von vor zwei Millionen Jahren nahe, die viel heißer war als heute, bewohnt von einer reichen Tierwelt mit dem Mastodon, dem Vorläufer des Elefanten, als dem überraschendsten Fund. Und mit Erkenntnissen für heute. Denn die Erkenntnisse aus der damaligen Erdepoche, dem Pliozän, einem Zeitalter mit ähnlichen CO2-Werten wie heute, sind nicht nur für die Vergangenheit bedeutsam: Sie bieten auch eine Anleitung für die Herausforderungen unserer Zukunft. "Das Klima des Pliozäns ist wie ein Handbuch für das, was kommt", sagt Maureen Raymo, Paläoklimatologin der Columbia University. Um für diese zukünftige Zeit gerüstet zu sein, wird in Dänemark bereits an Pflanzen geforscht, die in einer heißeren Welt Nahrung für uns alle garantieren können. So wurde durch die Arbeit von Willerslevs Team auch eine industrielle Revolution in der Sequenzierung uralter DNA eingeleitet. Mithilfe dieser Technologie wurde bereits die erste Pflanze – arktische Gerste – entwickelt, die für eine heiße Zukunft geeignet ist. "Wir stehlen die genetischen Geheimnisse der Vergangenheit, um die Zukunft zu retten", erklärt Eske Willerslev.

      • Neuer Kolonialismus – Kampf um Macht in neuen Sphären

        Der Kolonialismus von heute wütet auch im Internet, in der Tiefsee und im Weltall. Wie dabei dieselben Mechanismen wie früher greifen, darüber diskutiert Stephanie Rohde mit ihren Gästen. Der moderne Kolonialismus unterscheidet sich kaum vom Kolonialismus der frühen Neuzeit. Auch wenn die Kolonialherren andere Namen tragen, bleiben die Mechanismen gleich: Es wird geraubt, ausgebeutet und Abhängigkeit geschaffen. Mit der "Entdeckung" Amerikas begann das koloniale Zeitalter. Damals ging es hauptsächlich um Landnahme, Gold und Versklavung. Heute geht es auch um digitale Daten, seltene Erden und eine Vormachtstellung im Weltall. Die neuen Kolonialmächte sind nicht mehr nur Staaten, sondern auch Firmen wie Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, Huawei und DeepSeek. Hat das Kolonialzeitalter am Ende gar nicht aufgehört zu existieren? Versklavt der moderne Kolonialismus per Glasfaser uns alle? Geht es am Ende wieder um globale Allmachtsfantasien und Weltherrschaft? Darüber diskutiert Stephanie Rohde mit ihren Gästen.

      • ZIB 2

        Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

      • auslandsjournal extra

        ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt. "auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.

      • DDR Herbst '89 - Stimmen einer Revolution

        Spielfilm. Die entscheidenden Tage in der DDR im Herbst 1989, von der Prager Botschaft am 30. September bis zur Leipziger Montagsdemo am 9. Oktober: unkommentiert, nur mit Originalfilm- und Tonmaterial. Aus den Bildern von TV-Kameraleuten und Amateurfilmern sowie Funksprüchen und Telefonaten von DDR-Staatssicherheit und Volkspolizei entsteht ein faszinierendes Bild dieser zehn Tage, in denen es auf Messers Schneide stand, ob die Revolution friedlich bleiben würde. Einige dieser Aufnahmen wurden noch nie im deutschen Fernsehen gesendet. Zum Beispiel Bilder von der Montagsdemonstration in Leipzig am 2. Oktober, als eine Woche vor dem "Tag der Entscheidung" 25. 000 Menschen auf die Straße gingen. Ein Reporter eines amerikanischen TV-Senders war damals als Tourist in der DDR. Er hatte mit einer Videokamera gedreht und die Bilder dann in den Westen geschmuggelt. Auf ähnliche Weise gelangen auch andere Aufnahmen, wie beispielsweise in Dresden. Die DDR-Führung um Erich Honecker hatte entschieden, die Menschen in der Prager Botschaft zwar in den Westen ausreisen zu lassen, die Flüchtlingszüge zuvor aber über DDR-Territorium zu schicken. Daraufhin kam es am Dresdner Hauptbahnhof mehrere Nächte lang zu regelrechten Straßenschlachten. Dort und an anderen Orten filmten auch Angehörige der Staatssicherheit und der DDR-Volkspolizei – vorrangig mit dem Ziel, "Rädelsführer" der Proteste auszumachen und festzusetzen. Mit dem "Spuk antisozialistischer Kräfte" müsse "durch energisches Vorgehen Schluss" gemacht werden, lauteten die Anweisungen der Staatsmacht. Vor allem Leipzig kam dabei eine entscheidende Rolle zu. Vor der Montagsdemonstration am 9. Oktober fürchteten Oppositionelle die Abrechnung – zu Recht, wie eine heimlich mitgeschnittene Ansprache des Leipziger Oberbürgermeisters vom Morgen dieses Tages zeigt: Es müssten jetzt "ein paar Leute aus dem Verkehr" gezogen werden, erklärte er. "Schluss! Das kann sich der Staat und können wir uns nicht mehr bieten lassen. " Dass es trotz dieser Ankündigungen und trotz eines massiven Aufgebots von bewaffneten Einheiten dann doch anders kam, gehört zu den großen Wundern dieses Herbstes 1989.

      • Wilde Zeiten. Das letzte Jahr der DDR

        Spielfilm. Als 1989 die Mauer fällt, ist nichts mehr so wie vorher. Das Jahr bis zur Wiedervereinigung ist wild, verrückt und chaotisch. Keiner weiß, was die Zukunft bringt, alles scheint möglich. Nach 40 Jahren sozialistischer Diktatur bricht plötzlich die staatliche Kontrolle weg. Viele DDR-Bürger fühlen sich befreit, viele aber auch verunsichert und alleingelassen. Im ganzen Land herrscht eine Stimmung zwischen Aufbruch und Anarchie. Die Erstürmung der Stasi-Zentrale in Ostberlin geht um die Welt. Aber die Bürger der DDR räumen auch anderswo auf. Parteichefs, Bürgermeister und Schuldirektoren werden aus ihren Ämtern gefegt. Die Volkspolizei ist höchstens noch geduldet, längst nicht mehr respektiert. In Ostberlin tanzen Tausende in verlassenen Kellern am Todesstreifen, ehemaligen Bunkern und Industrieruinen. Techno wird das große Freiheitserlebnis, vereint Ossis und Wessis in Trance. Auch Wohnungsbesetzungen sind ein Phänomen dieser Zeit. Allein in Berlin entstehen im Sommer 1990 über 100 solcher "Hausprojekte". Freiheit endlich auch beim Thema Sex: Überall in der noch-DDR schießen Sexshops aus dem Boden. Mit Dildos, Pornofilmen und Dessous erzielen die neuen Erotikläden Rekordverkäufe. Der Kaufrausch nach bunten Waren aus dem Westen macht auch vor Gebrauchtwagen nicht halt. Schrottautos aus dem Westen werden zu völlig überhöhten Preisen im Osten verhökert. "Wenn sie rosten, ab in den Osten! ", heißt es unter Autohändlern. Zeitzeugen aus Ost und West, darunter die Schauspielerin Christiane Paul und Jimmy Hartwig, damals erster Fußballtrainer aus dem Westen in der DDR, berichten über die "Wilden Zeiten" im Jahr nach dem Mauerfall.

      • SRFglobal

        Auslandmagazin mit Sebastian Ramspeck. "SRF global" ist das Auslandsmagazin des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Moderator Sebastian Ramspeck greift einmal im Monat ein aktuelles internationales Thema auf.

      • 10 vor 10

        "10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

      • maischberger

        Talkshow. Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.

      • Die Nordreportage: Vom Transporter zum Camper

        Laura und die Wunsch-Wohnmobile. Ein Camper ganz nach persönlichen Wünschen und möglichst ökologisch: Darauf hat sich Laura Woggan spezialisiert. In ihrer Vanmanufaktur in Weyhe baut sie Transporter zu Wohnmobilen um. Damit setzt die 35-Jährige voll auf den Campingtrend. Im Jahr 2025 haben laut Statistischem Bundesamt so viele Menschen wie noch nie auf Campingplätzen in Deutschland übernachtet. Gerade soll Laura mit ihrem Team einen klassischen Kastenwagen zum Camper ausbauen. Mit einer Solarzelle auf dem Dach, zertifiziertem Holz im maßgeschneiderten Innenraum und Sonderwünschen wie einer ausziehbaren Toilette. Die größte Herausforderung jedoch ist ein alter TV-Übertragungs-Lkw, mit dem am Ende sieben Personen in den Urlaub fahren wollen. Doch bereits bei den Fenstern gibt es die ersten Probleme. Seit 2022 hat sich Laura auf den Umbau von unterschiedlichen Transportern zu individuellen Campern spezialisiert. Damit ist die Mechatronikerin eine der wenigen Frauen in diesem Job. Auch heute noch sind viele Männer, mit denen sie beruflich zu tun hat, anfangs skeptisch, sagt Laura. Doch ihre Auftragsbücher sind voll. Anfang 2026 ist sie mit ihrem vielseitigen Team in eine große Werkhalle in Weyhe gezogen. Der zweite Mechatroniker ist schon seit ihrer Ausbildung an ihrer Seite, die Tischlermeisterin hat früher Schiffe gebaut, der Metallarbeiter war Profi-Bassist – und der Praktikant ist eigentlich Raumfahrtingenieur. "Die Nordreportage" begleitet Laura und ihre Mitarbeitenden über mehrere Wochen beim Ein-, Um- und Ausbau ihrer Camper-Unikate bis hin zur TÜV-Abnahme.

      • Oasen - Inseln des Lebens: Ein Traum von 1001 Nacht

        Spielfilm. Mitten in der endlosen Weite der ägyptischen Sahara liegt ein Ort wie aus einem Märchen: Siwa, eine grüne Oase, in der Leben gegen jede Wahrscheinlichkeit gedeiht. Aus Hunderten Quellen sprudelt Wasser aus dem Wüstenboden – ein Naturwunder, das seit Jahrtausenden Menschen, Pflanzen und Tiere nährt. Über 200. 000 Dattelpalmen recken sich dort in den Himmel, gespeist von fossilem Wasser, das seit 40. 000 Jahren unter der Erde ruht. Seit jeher bilden sie die Lebensgrundlage der Anwohner. Abdou Mohammed ist einer von ihnen – ein Hüter der Palmen, dessen Wissen tief in der Tradition seiner Vorfahren verwurzelt ist. Siwa ist mehr als nur grün: Salz prägt die Landschaft und das Leben. Wo einst ein urzeitliches Meer war, glitzern heute riesige Salzseen. Aus dem salzhaltigen Schlamm entstehen Häuser und Kunstwerke. Fatma Essa verwandelt das "weiße Gold" in filigrane Lampen und Skulpturen, jedes Stück ist ein Ausdruck von Kreativität und Widerstandskraft. In der endlosen Wüste rund um die Oasenstadt wagt Survival-Experte Mohammed Shahin ein extremes Selbstexperiment: Allein streift er durch das große Sandmeer auf der Suche nach Wasser, Nahrung und Überlebensstrategien. Sein Ziel: die Rückkehr ins lebensspendende Grün von Siwa. Trotz der Abgeschiedenheit in der lebensfeindlichen Wüste ist Siwa voller Leben und Geschichten: von traditionellen Hochzeiten, Palmherzen als Liebesgabe und Lehmtürmen für Tauben bis hin zu Spuren uralter Zivilisationen. Siwa ist mehr als eine Oase – sie ist ein Symbol für Widerstandskraft, kulturelle Identität und das fragile Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur.

      • Oasen - Inseln des Lebens: Die Perle des Pazifiks

        Spielfilm. Moorea, die Nachbarinsel Tahitis, liegt wie ein grünes Juwel im Südpazifik: ein längst erloschener Vulkan mit von tropischem Regenwald bewachsenen Gipfeln, umringt von einem Korallenriff. Trotz der extremen Abgeschiedenheit von den nächsten Festlandküsten haben hier Pflanzen, Tiere und Menschen über Millionen von Jahren eine fragile, aber vielfältige Lebensgemeinschaft geschaffen. Schon unter Wasser beginnt das Wunder. Unter der Wasseroberfläche entfaltet sich ein komplexes Ökosystem samt Riffhaien und Rochen, Seesternen und Schildkröten, das Forschende zu bewahren versuchen. Doch invasive Arten, Klimawandel und gefräßige Räuber wie der Dornenkronenseestern bedrohen die Existenz der Korallenriffe – und mit ihnen das Gleichgewicht der gesamten Oase. Auch an Land zeigt sich Mooreas ökologische Einzigartigkeit: Seltene, endemische Pflanzen und Tierarten wie die Partula-Baumschnecken leben dort – bedroht von eingeschleppten Raubtieren, die sich im Regenwald ausbreiten. Jenseits der flachen Korallenlagunen werden Tigerhaie und Wale beobachtet, denn Moorea ist ein Refugium für Buckelwale und eine Kinderstube für Junghaie. Die Forschungsstation CRIOBE spielt eine zentrale Rolle für das Verständnis und den Schutz dieser einmaligen Insel des Lebens.