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Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Vor der Eiszeit - Jagd nach dem ältesten Erbgut der Welt
Spielfilm. Zwei Millionen Jahre alte DNA in Grönland enthüllt eine verlorene, heiße Welt - ein Blick in die Vergangenheit, die auch unsere klimatische Zukunft sein könnte. Ein hartnäckiger Wissenschaftler glaubt an seine Idee von der Umwelt-DNA und setzt sich gegen alle Hindernisse durch. Am Ende einer langen Forschungsreise enthüllt er eine zwei Millionen Jahre alte, heiße Welt auf Grönland mit einer reichen Tierwelt. Im Zentrum steht der dänische Wissenschaftler Eske Willerslev mit einer Idee, für die er am Anfang seiner Karriere nur Spott erntet: aus Dreck, Eis und der Umwelt Erbgut zu extrahieren, sogenannte Dirt- oder auch Umwelt-DNA. Denn nicht nur Menschen, sondern auch Tiere und Pflanzen hinterlassen DNA in der Erde - bis zu Millionen Jahre alt, abhängig von den Temperaturen, denn Erbgut konserviert sich in einer kalten Welt besser als in einer warmen. Heute ist Eske Willerslev ein gefeierter Evolutionsgenetiker, in seiner Zunft weltweit ein Star. Doch ist sein Forscherleben kein geradliniger Weg – und es ist ein kleines Wunder, dass aus ihm ein renommierter Wissenschaftler wurde. Als 20-Jähriger begibt er sich mit seinem Zwillingsbruder Rane in einem Kanu auf Entdeckungsfahrt nach Sibirien. Dort wollen die Brüder ein fast ausgestorbenes Volk finden, die Yugakirs. Zwar gelingt es ihnen, aber Rane kehrt nach Dänemark zurück, und für Eske beginnt die härteste Zeit seines Lebens in Einsamkeit, gepaart mit Hunger und Kälte. Nach seiner Rückkehr nach Dänemark durchlebt Eske Willerslev mehrere Krisen und denkt sogar an Suizid. Bis er eines Tages aus seinem Fenster schaut und im strömenden Regen einen Hund sieht, der sein Geschäft macht, was ihn zum Nachdenken bringt: Was passiert mit der DNA in dem Häufchen des Hundes? Was mit dem Erbgut von verwelkenden Blättern, Wurzeln und allem anderen, was lebt? So entsteht in seinem Kopf die Idee von der Extraktion der DNA aus Schmutz, Erde und Eis. In Eis deshalb, weil die älteste DNA fast sicher auch die kälteste sein muss, da sie in der Wärme großen Verfallsprozessen ausgesetzt ist. Doch seine Idee wird von seinen damaligen Kollegen und seinem Chef mit Spott aufgenommen, und so macht sich Eske Willerslev auf eine fast 15-jährige Reise, um seine These vom Erbgut, das sich überall in der Umwelt finden lässt, zu belegen. Neben dem nie nachlassenden Willen und Ehrgeiz, seine Annahme zu beweisen, baut der dänische Wissenschaftler auf modernste DNA-Sequenzierung, die vor einigen Jahren in einem neuen Verfahren den Durchbruch und den Beweis seiner These von der Umwelt-DNA erbringt. Aus dem einst Verspotteten wird ein Star der Evolutionsgenetik. Gefeiert in Fachjournalen und ausgezeichnet mit Wissenschaftspreisen. Über fast 20 Jahre zeichnet der Film Eske Willerslevs Reise nach und zeigt eine der ungewöhnlichsten Geschichten der Wissenschaft auf. Eine Geschichte, die auch Relevanz für die Zukunft hat: Denn das Erbgut, das Willerslev in Grönland findet und analysieren kann, bringt uns eine Welt von vor zwei Millionen Jahren nahe, die viel heißer war als heute, bewohnt von einer reichen Tierwelt mit dem Mastodon, dem Vorläufer des Elefanten, als dem überraschendsten Fund. Und mit Erkenntnissen für heute. Denn die Erkenntnisse aus der damaligen Erdepoche, dem Pliozän, einem Zeitalter mit ähnlichen CO2-Werten wie heute, sind nicht nur für die Vergangenheit bedeutsam: Sie bieten auch eine Anleitung für die Herausforderungen unserer Zukunft. "Das Klima des Pliozäns ist wie ein Handbuch für das, was kommt", sagt Maureen Raymo, Paläoklimatologin der Columbia University. Um für diese zukünftige Zeit gerüstet zu sein, wird in Dänemark bereits an Pflanzen geforscht, die in einer heißeren Welt Nahrung für uns alle garantieren können. So wurde durch die Arbeit von Willerslevs Team auch eine industrielle Revolution in der Sequenzierung uralter DNA eingeleitet. Mithilfe dieser Technologie wurde bereits die erste Pflanze – arktische Gerste – entwickelt, die für eine heiße Zukunft geeignet ist. "Wir stehlen die genetischen Geheimnisse der Vergangenheit, um die Zukunft zu retten", erklärt Eske Willerslev.
Neuer Kolonialismus – Kampf um Macht in neuen Sphären
Der Kolonialismus von heute wütet auch im Internet, in der Tiefsee und im Weltall. Wie dabei dieselben Mechanismen wie früher greifen, darüber diskutiert Stephanie Rohde mit ihren Gästen. Der moderne Kolonialismus unterscheidet sich kaum vom Kolonialismus der frühen Neuzeit. Auch wenn die Kolonialherren andere Namen tragen, bleiben die Mechanismen gleich: Es wird geraubt, ausgebeutet und Abhängigkeit geschaffen. Mit der "Entdeckung" Amerikas begann das koloniale Zeitalter. Damals ging es hauptsächlich um Landnahme, Gold und Versklavung. Heute geht es auch um digitale Daten, seltene Erden und eine Vormachtstellung im Weltall. Die neuen Kolonialmächte sind nicht mehr nur Staaten, sondern auch Firmen wie Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, Huawei und DeepSeek. Hat das Kolonialzeitalter am Ende gar nicht aufgehört zu existieren? Versklavt der moderne Kolonialismus per Glasfaser uns alle? Geht es am Ende wieder um globale Allmachtsfantasien und Weltherrschaft? Darüber diskutiert Stephanie Rohde mit ihren Gästen.
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
auslandsjournal extra
ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt. "auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.
DDR Herbst '89 - Stimmen einer Revolution
Spielfilm. Die entscheidenden Tage in der DDR im Herbst 1989, von der Prager Botschaft am 30. September bis zur Leipziger Montagsdemo am 9. Oktober: unkommentiert, nur mit Originalfilm- und Tonmaterial. Aus den Bildern von TV-Kameraleuten und Amateurfilmern sowie Funksprüchen und Telefonaten von DDR-Staatssicherheit und Volkspolizei entsteht ein faszinierendes Bild dieser zehn Tage, in denen es auf Messers Schneide stand, ob die Revolution friedlich bleiben würde. Einige dieser Aufnahmen wurden noch nie im deutschen Fernsehen gesendet. Zum Beispiel Bilder von der Montagsdemonstration in Leipzig am 2. Oktober, als eine Woche vor dem "Tag der Entscheidung" 25. 000 Menschen auf die Straße gingen. Ein Reporter eines amerikanischen TV-Senders war damals als Tourist in der DDR. Er hatte mit einer Videokamera gedreht und die Bilder dann in den Westen geschmuggelt. Auf ähnliche Weise gelangen auch andere Aufnahmen, wie beispielsweise in Dresden. Die DDR-Führung um Erich Honecker hatte entschieden, die Menschen in der Prager Botschaft zwar in den Westen ausreisen zu lassen, die Flüchtlingszüge zuvor aber über DDR-Territorium zu schicken. Daraufhin kam es am Dresdner Hauptbahnhof mehrere Nächte lang zu regelrechten Straßenschlachten. Dort und an anderen Orten filmten auch Angehörige der Staatssicherheit und der DDR-Volkspolizei – vorrangig mit dem Ziel, "Rädelsführer" der Proteste auszumachen und festzusetzen. Mit dem "Spuk antisozialistischer Kräfte" müsse "durch energisches Vorgehen Schluss" gemacht werden, lauteten die Anweisungen der Staatsmacht. Vor allem Leipzig kam dabei eine entscheidende Rolle zu. Vor der Montagsdemonstration am 9. Oktober fürchteten Oppositionelle die Abrechnung – zu Recht, wie eine heimlich mitgeschnittene Ansprache des Leipziger Oberbürgermeisters vom Morgen dieses Tages zeigt: Es müssten jetzt "ein paar Leute aus dem Verkehr" gezogen werden, erklärte er. "Schluss! Das kann sich der Staat und können wir uns nicht mehr bieten lassen. " Dass es trotz dieser Ankündigungen und trotz eines massiven Aufgebots von bewaffneten Einheiten dann doch anders kam, gehört zu den großen Wundern dieses Herbstes 1989.
Wilde Zeiten. Das letzte Jahr der DDR
Spielfilm. Als 1989 die Mauer fällt, ist nichts mehr so wie vorher. Das Jahr bis zur Wiedervereinigung ist wild, verrückt und chaotisch. Keiner weiß, was die Zukunft bringt, alles scheint möglich. Nach 40 Jahren sozialistischer Diktatur bricht plötzlich die staatliche Kontrolle weg. Viele DDR-Bürger fühlen sich befreit, viele aber auch verunsichert und alleingelassen. Im ganzen Land herrscht eine Stimmung zwischen Aufbruch und Anarchie. Die Erstürmung der Stasi-Zentrale in Ostberlin geht um die Welt. Aber die Bürger der DDR räumen auch anderswo auf. Parteichefs, Bürgermeister und Schuldirektoren werden aus ihren Ämtern gefegt. Die Volkspolizei ist höchstens noch geduldet, längst nicht mehr respektiert. In Ostberlin tanzen Tausende in verlassenen Kellern am Todesstreifen, ehemaligen Bunkern und Industrieruinen. Techno wird das große Freiheitserlebnis, vereint Ossis und Wessis in Trance. Auch Wohnungsbesetzungen sind ein Phänomen dieser Zeit. Allein in Berlin entstehen im Sommer 1990 über 100 solcher "Hausprojekte". Freiheit endlich auch beim Thema Sex: Überall in der noch-DDR schießen Sexshops aus dem Boden. Mit Dildos, Pornofilmen und Dessous erzielen die neuen Erotikläden Rekordverkäufe. Der Kaufrausch nach bunten Waren aus dem Westen macht auch vor Gebrauchtwagen nicht halt. Schrottautos aus dem Westen werden zu völlig überhöhten Preisen im Osten verhökert. "Wenn sie rosten, ab in den Osten! ", heißt es unter Autohändlern. Zeitzeugen aus Ost und West, darunter die Schauspielerin Christiane Paul und Jimmy Hartwig, damals erster Fußballtrainer aus dem Westen in der DDR, berichten über die "Wilden Zeiten" im Jahr nach dem Mauerfall.
SRFglobal
Auslandmagazin mit Sebastian Ramspeck. "SRF global" ist das Auslandsmagazin des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Moderator Sebastian Ramspeck greift einmal im Monat ein aktuelles internationales Thema auf.
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
maischberger
Talkshow. Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.
Die Nordreportage: Vom Transporter zum Camper
Laura und die Wunsch-Wohnmobile. Ein Camper ganz nach persönlichen Wünschen und möglichst ökologisch: Darauf hat sich Laura Woggan spezialisiert. In ihrer Vanmanufaktur in Weyhe baut sie Transporter zu Wohnmobilen um. Damit setzt die 35-Jährige voll auf den Campingtrend. Im Jahr 2025 haben laut Statistischem Bundesamt so viele Menschen wie noch nie auf Campingplätzen in Deutschland übernachtet. Gerade soll Laura mit ihrem Team einen klassischen Kastenwagen zum Camper ausbauen. Mit einer Solarzelle auf dem Dach, zertifiziertem Holz im maßgeschneiderten Innenraum und Sonderwünschen wie einer ausziehbaren Toilette. Die größte Herausforderung jedoch ist ein alter TV-Übertragungs-Lkw, mit dem am Ende sieben Personen in den Urlaub fahren wollen. Doch bereits bei den Fenstern gibt es die ersten Probleme. Seit 2022 hat sich Laura auf den Umbau von unterschiedlichen Transportern zu individuellen Campern spezialisiert. Damit ist die Mechatronikerin eine der wenigen Frauen in diesem Job. Auch heute noch sind viele Männer, mit denen sie beruflich zu tun hat, anfangs skeptisch, sagt Laura. Doch ihre Auftragsbücher sind voll. Anfang 2026 ist sie mit ihrem vielseitigen Team in eine große Werkhalle in Weyhe gezogen. Der zweite Mechatroniker ist schon seit ihrer Ausbildung an ihrer Seite, die Tischlermeisterin hat früher Schiffe gebaut, der Metallarbeiter war Profi-Bassist – und der Praktikant ist eigentlich Raumfahrtingenieur. "Die Nordreportage" begleitet Laura und ihre Mitarbeitenden über mehrere Wochen beim Ein-, Um- und Ausbau ihrer Camper-Unikate bis hin zur TÜV-Abnahme.
Oasen - Inseln des Lebens: Ein Traum von 1001 Nacht
Spielfilm. Mitten in der endlosen Weite der ägyptischen Sahara liegt ein Ort wie aus einem Märchen: Siwa, eine grüne Oase, in der Leben gegen jede Wahrscheinlichkeit gedeiht. Aus Hunderten Quellen sprudelt Wasser aus dem Wüstenboden – ein Naturwunder, das seit Jahrtausenden Menschen, Pflanzen und Tiere nährt. Über 200. 000 Dattelpalmen recken sich dort in den Himmel, gespeist von fossilem Wasser, das seit 40. 000 Jahren unter der Erde ruht. Seit jeher bilden sie die Lebensgrundlage der Anwohner. Abdou Mohammed ist einer von ihnen – ein Hüter der Palmen, dessen Wissen tief in der Tradition seiner Vorfahren verwurzelt ist. Siwa ist mehr als nur grün: Salz prägt die Landschaft und das Leben. Wo einst ein urzeitliches Meer war, glitzern heute riesige Salzseen. Aus dem salzhaltigen Schlamm entstehen Häuser und Kunstwerke. Fatma Essa verwandelt das "weiße Gold" in filigrane Lampen und Skulpturen, jedes Stück ist ein Ausdruck von Kreativität und Widerstandskraft. In der endlosen Wüste rund um die Oasenstadt wagt Survival-Experte Mohammed Shahin ein extremes Selbstexperiment: Allein streift er durch das große Sandmeer auf der Suche nach Wasser, Nahrung und Überlebensstrategien. Sein Ziel: die Rückkehr ins lebensspendende Grün von Siwa. Trotz der Abgeschiedenheit in der lebensfeindlichen Wüste ist Siwa voller Leben und Geschichten: von traditionellen Hochzeiten, Palmherzen als Liebesgabe und Lehmtürmen für Tauben bis hin zu Spuren uralter Zivilisationen. Siwa ist mehr als eine Oase – sie ist ein Symbol für Widerstandskraft, kulturelle Identität und das fragile Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur.
Oasen - Inseln des Lebens: Die Perle des Pazifiks
Spielfilm. Moorea, die Nachbarinsel Tahitis, liegt wie ein grünes Juwel im Südpazifik: ein längst erloschener Vulkan mit von tropischem Regenwald bewachsenen Gipfeln, umringt von einem Korallenriff. Trotz der extremen Abgeschiedenheit von den nächsten Festlandküsten haben hier Pflanzen, Tiere und Menschen über Millionen von Jahren eine fragile, aber vielfältige Lebensgemeinschaft geschaffen. Schon unter Wasser beginnt das Wunder. Unter der Wasseroberfläche entfaltet sich ein komplexes Ökosystem samt Riffhaien und Rochen, Seesternen und Schildkröten, das Forschende zu bewahren versuchen. Doch invasive Arten, Klimawandel und gefräßige Räuber wie der Dornenkronenseestern bedrohen die Existenz der Korallenriffe – und mit ihnen das Gleichgewicht der gesamten Oase. Auch an Land zeigt sich Mooreas ökologische Einzigartigkeit: Seltene, endemische Pflanzen und Tierarten wie die Partula-Baumschnecken leben dort – bedroht von eingeschleppten Raubtieren, die sich im Regenwald ausbreiten. Jenseits der flachen Korallenlagunen werden Tigerhaie und Wale beobachtet, denn Moorea ist ein Refugium für Buckelwale und eine Kinderstube für Junghaie. Die Forschungsstation CRIOBE spielt eine zentrale Rolle für das Verständnis und den Schutz dieser einmaligen Insel des Lebens.
Oasen - Inseln des Lebens: Die Lebensader der Anden
Spielfilm. M Süden Perus zieht sich eine ungewöhnliche Schlucht durch die karge Bergwelt der Hohen Anden: der Colca-Canyon. Über Jahrmillionen hat sich der Fluss in das Vulkangestein gefräst. Mit etwa 3200 Metern ist er heute fast doppelt so tief wie der Grand Canyon. Umrahmt von Vulkanen, die mehr als 6000 Meter in den Himmel ragen, ist das Tal von trockenen Hochebenen, steinigen Steilhängen und abweisenden Kakteen geprägt. Es scheint eher unwahrscheinlich, dort florierendes Leben zu finden. Doch der Colca-Fluss ist wie eine lebensspendende Ader in der rauen Felslandschaft. Abgeschiedene Dörfer schmiegen sich wie grüne Perlen an den Wasserlauf. In den Oasen leben indigene Gemeinschaften vom Ackerbau auf den steilen Terrassenfeldern, die ihre Ahnen bereits vor mehr als 1000 Jahren in die Steilhänge gruben. In der Oase Canco im tiefsten Teil der Schlucht werden sogar gigantische – als Camaron bekannte – Garnelen aus dem mineralhaltigen Gewässer gefischt. Eine überraschende Vielfalt von Pflanzen, Tieren und Menschen haben sich an die extremen Bedingungen des Canyons angepasst. Überall finden sich kleine Inseln des Lebens inmitten der abweisenden Schlucht. Pflanzen wie die endemische Riesenbromelie Puya Raimondii, mehrere Tausend Jahre alte Yaretas, der majestätische Andenkondor, scheue Vicuńas, und pelzige Vizcachas trotzen dem windigen, rauen Klima der Hochebenen, während Riesenkolibris, Andenhirsche und der Andenschakal die Vorteile des Canyons für sich in Anspruch nehmen. Sie alle haben sich mit besonderen Anpassungen das Leben im Colca-Tal und in seinen blühenden Oasen gesichert.
Oasen - Inseln des Lebens: Das grüne Herz von Mumbai
Spielfilm. Indiens Megacity Mumbai: Inmitten der pulsierenden 20-Millionen-Metropole liegt eine grüne Oase: der "Sanjay Gandhi National Park", umgeben von einer Betonwüste. Der Park ist Rückzugsort für die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt, Heimat von rund 50 Leoparden und einer der größten Stadtparks der Welt. Das kontrastreiche Aufeinandertreffen von Wildnis und Großstadt bringt besondere Herausforderungen mit sich. Wildtierretter helfen Schlangen und Krokodilen, die sich in die Stadt verirrt haben. Leoparden begeben sich am Stadtrand auf die Jagd und sorgen für Aufregung unter den Anwohnenden. Stetig arbeitet eine Gruppe von Fachleuten daran, das Zusammenleben von Mensch und Leopard zu verbessern. Für die indigene Gemeinschaft der Warli ist der Park ein wichtiger Rückzugsort, denn dort können sie ihre traditionelle Lebensweise bewahren. Ihre tiefe Verbindung zum Wald und seinen Geschöpfen drücken sie in beeindruckenden Wandmalereien aus. Vor einer uralten buddhistischen Tempelanlage warten Affen auf arglose Touristinnen und Touristen. Sie haben es auf deren Proviant abgesehen. Eine Frage bleibt: Wie lässt sich das grüne Herz von Mumbai auch in Zukunft bewahren?
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
nano
Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Alpenpanorama
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
ZIB
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
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Rundschau
Das Schweizer Politmagazin. Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.
Donat auf Achse: Von Kindheitstraumas, ESC-Stars und Raubkunst
Reportage von Donat Hofer und Vanessa Nikisch. Dieses Mal trifft Donat auf einen Mann, der als Kind häusliche Gewalt erlebte und heute alles daransetzt, in seiner Familie neue Muster zu leben. Und ein ESC‑Star öffnet überraschend die Tür und gewährt einen seltenen Einblick in sein Zuhause. In "Donat auf Achse" reist Moderator Donat Hofer durch die Schweiz, ohne festen Plan, geleitet vom Zufall und den Begegnungen am Weg. Er folgt dem, was sich ergibt, bleibt stehen, wo Menschen ihre Geschichten teilen, und lässt sich treiben durch Straßen, Plätze, Dörfer und Städte. Was bewegt die Schweiz im Alltag? Wie leben, lieben, hoffen oder zweifeln ihre Menschen? In spontanen Gesprächen entstehen direkte und oft überraschende Portraits. Es geht um das, was selten ausgesprochen wird: Tabus, Schmerz, Liebe und Menschlichkeit. Und immer wieder auch um das Leichte, das Unerwartete, das kleine Glück am Wegesrand.
Einfach Mensch
Filme von Andrea Schuler. Sprache verbindet Menschen und hat viele Formen. Thomas Zander ist taub. Er spricht mit den Händen - in Deutscher Gebärdensprache. Andreas Pennings kommuniziert mit den Augen. Der frühere Bankkaufmann lebt nach mehreren Schlaganfällen mit dem Locked-in-Syndrom. Über ein Augensteuerungssystem teilt er sich mit, schreibt Emails und gestaltet sein Leben selbst bestimmt. Thomas Zander arbeitet als Journalist und ist Kind hörender Eltern. Zunächst lernte er die Lautsprache durch Lippenlesen. Gebärden waren in seiner Schulzeit nicht erlaubt. Erst später erlernte er die Deutsche Gebärdensprache - im Austausch mit anderen Menschen. Heute lebt Thomas Zander mit seiner Familie ganz selbstverständlich in der Welt der Gebärdensprache. Seine Frau ist hörend und Gebärdendolmetscherin. Gemeinsam mit den Kindern kommuniziert die Familie ausschließlich in Deutscher Gebärdensprache. Für "Sehen statt Hören" entwickelt er Beiträge, führt Interviews und arbeitet mit hörenden Kamerateams zusammen. Seine Arbeit zeigt, dass gute Kommunikation viele Wege kennt. Andreas Pennings richtet den Blick auf das Sehen und zeigt, wie viel unsere Augen zur Verständigung beitragen und wie Blicke, Mimik und Wahrnehmung unser Miteinander prägen. "All das ist Sprache", macht er deutlich. Menschen verständigen sich auf unterschiedliche Weise. Ob mit Händen, den Augen oder mit den Worten – Sprache ist vielfältig und verbindet.
Eine Geschichte des heimlichen Widerstands
Spielfilm. Die Verfolgung der Jesuiten in Tirol unter den Nationalsozialisten ist ein kaum beleuchtetes Kapitel der österreichischen Geschichte. Sie wurden enteignet und vertrieben. Die Dokumentation zeigt, wie sie ins Visier der Nazis gerieten. Sie beleuchtet aber auch den heimlichen Widerstand der Jesuiten und erzählt die Geschichte einer fast vergessenen Frau, die sich mit Zivilcourage mutig gegen die Verfolgung der Jesuiten stellte.
37°Leben
Sie haben die DDR nie erlebt und doch spüren sie: Ostdeutsche Wurzeln prägen. Siska, 27, und Hang, 33, fühlen sich wohl in ihrer Heimat, gleichzeitig suchen sie nach ihrer Identität. Siska stammt aus einem kleinen Dorf im Erzgebirge. Erst als Studentin in Freiburg (Breisgau) wird ihr bewusst: "Ja, ich bin ostdeutsch, anders als meine Kommilitoninnen. " Deshalb will sie Brücken bauen - auch durch die Initiative "Wir sind der Osten". Hang, 33, nennt Dresden ihre Heimat. Dort wächst sie auf, arbeitet heute als Fremdsprachenlehrerin. Als Tochter vietnamesischer Vertragsarbeiter wusste sie lange nicht, wer sie ist: Deutsche, Vietnamesin oder Viet-Deutsche? Keine der drei Kulturen schien zu passen. Im Film begibt sie sich auf Spurensuche, fährt nach Radebeul, wo ihre Eltern 1987 ankamen. Sie weiß: "Mein Leben ist gut und hier in Dresden" - ohne altes Rollendenken, ohne Unterordnung der Frau unter den Mann.
Eisenbahnbilder Berlin - Zeitreise entlang der Stadtbahn
Spielfilm. Berlin: Die Geschichte der Stadt mit Herz und Schnauze ist eng verwoben mit den Entwicklungen von S-Bahn, U-Bahn und dem Eisenbahnfernverkehr in alle Himmelsrichtungen. Der Film blickt auf die spannende Historie der Berliner Stadtschnellbahn, begonnen bei den ersten durch Dampfloks gezogenen Nahverkehrszügen Ende des 19. Jahrhunderts bis hin zur elektrischen S-Bahn in der heutigen Hauptstadt Deutschlands. Doch es bleibt auch Zeit, einfach einmal aus dem S-Bahnfenster zu schauen und das moderne, aber auch das historische Berlin in all seinen Facetten zu genießen.
Berlin erleben - Ostberlins Mitte wie es einmal war
Spielfilm. Die 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahre im alten Stadtbezirk Mitte: Alexanderplatz, Unter den Linden und Friedrichstraße sind die schicke Seite der Stadt. Mit Fernsehturm, Staatsoper, Palast der Republik und den vielen Vergnügungsorten an der Friedrichstraße schmückt sich Ostberlin gern. Dort können Einheimische wie Touristen staunen, flanieren und sich amüsieren. Im Ballhaus an der Chausseestraße und in der "Kleinen Revue" am Friedrichstadt-Palast gibt es sogar Erotik-Tanz. Die Schlange vor dem Automobilsalon "Unter den Linden" ist oft lang. Der VW Golf, der dort verkauft wird, ist trotz seines stattlichen Preises begehrt: 35. 000 Ostmark kostet ein Auto aus Wolfsburg, ein Skoda aus der CSSR nur die Hälfte. Doch die Sehnsucht nach einem Westauto ist bei vielen DDR-Bürgern groß. Nur: Wer kann sich das leisten? Ein paar Meter weiter, im Scheunenviertel, sieht der Alltag oft anders aus. Der Putz bröckelt in großen Stücken von der Fassade, viele Fenster schließen nicht. Auch das ist die Hauptstadt der DDR. Wie sah Berlin einmal aus? Der Film zeigt einzigartige Aufnahmen aus dem alten Stadtbezirk Mitte - vom Arkonaplatz bis zur Voltairestraße. Dort warten die Männer der Feuerwache Berlin-Mitte auf ihren Einsatz. Viele Berlinerinnen und Berliner erinnern sich an "ihr" Berlin-Mitte. Mit dabei sind die Schauspieler Rhea Harder, Denise Zich, Andreas Elsholz und Bernd Michael Lade, die ehemalige Fernsehmoderatorin Monika Unferferth, Theologin Ellen Ueberschär, Friedrichstadt-Palast-Solotänzer Rainer Genss, die Journalisten Regine Sylvester und Peter Pragal sowie rbb-Moderator Raiko Thal, der in Ostberlin aufgewachsen ist.
Berlin erleben - Der Ku'damm wie er einmal war
Spielfilm. In "Berlin erleben" geht es diesmal auf den Kurfürstendamm. Wie sah es dort in den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren aus? Der Kudamm ist Westberlins berühmteste Straße. In der ummauerten Stadt war er für viele ein Stück "weite Welt" mit viel Eleganz, schicken Cafés und einem ausschweifenden Nachtleben. Die Stadt schläft nie, sagen viele. Sperrstunde - was ist das? Dreieinhalb Kilometer ist der Kudamm lang. Die freizügigen Shows in den Bars von Playboy Rolf Eden sind eine Attraktion. Vor allem Besucher aus Westdeutschland kommen gern dorthin und genießen das rauschende Nachtleben. Für die Berlinerinnen und Berliner ist der Kudamm eine schöne Flaniermeile. Bei Wertheim und im Europa Center kann man tagsüber gut shoppen. Im Kranzler gibt es Torte und bei Burger King erstmals Fast Food. Mit einmaligen Archivaufnahmen erzählt der Film "Berlin erleben - Der Kudamm wie er einmal war" vom Leben und vom Alltag auf dem Kurfürstendamm. Viele Berliner und Prominente erinnern sich an ihren Kudamm. Mit dabei sind Travestiestar Georg "Mary" Preusse, Schauspiel-Legende Brigitte Grothum und Tochter Debora Weigert, Wahrsagerin Gabriele Hoffmann, die Moderatoren Cherno Jobatey und Harald Pignatelli, Schauspielerin Adisat Semenitsch, Stadtführerin Sue Arns, die langjährige radioeins-Moderatorin Silke Super sowie Beata Cifuentes, die als Bauchtänzerin Beate Zeidler Abend für Abend in den Lokalen rund um den Kudamm auftrat.
Die schönsten Berliner Inselparadiese
Spielfilm. Sie sind kleine Sehnsuchtsorte. Von Wasser umspült, voll lebendiger Natur und Schauplatz für spannende Abenteuer: Über 50 kleine und größere Inseln befinden sich in und rund um Berlin. Viele Inseln bieten eine einzigartige Natur und Tierwelt. Manche haben sogar ein Geheimnis. Der Film lädt zu einer außergewöhnlichen Entdeckungstour mit beeindruckenden Luftaufnahmen, vielen Tipps und Begegnungen ein. Eine Entdeckungsreise ins Inselparadies Berlin. Schon vor Hunderten von Jahren siedelten auf der kleinen Insel Kelchsecke im Müggelsee Fischerfamilien. Heute knüpfen dort die junge Fischerin Maria und ihr Vater Andreas Thamm ihre Netze für den Fang von Aal und Barsch. Wenn sie früh am Morgen raus zu den Reusen fahren, wissen sie nie, was der Tag bringen wird. Auf der Insel Reiswerder im Tegeler See leben die Naturfreunde ohne fließend Wasser und Strom, dafür aber mit Fuchs, Biber, Waschbär und Wasservogel als Nachbarn - eine ganz eigene Welt. Die Insel Lindwerder am Grunewald ist heute eine beliebte Adresse für Gourmets. Die hauseigene Fischsuppe ist der absolute Renner. Das Filmteam ist unterwegs zu den schönsten Berliner Inseln in Dahme, Havel und Spree.
NANO: Mein Körper. Mein Alter
Wer bestimmt, wie alt ich bin? Man ist so alt, wie man sich fühlt – Phrase oder Wirklichkeit? Die Dokumentation geht der Frage nach, wie der Alterungsprozess beeinflusst werden kann und welche Faktoren eine Rolle spielen. Dabei nähert sie sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Denn Fakt ist: Jeder Mensch altert anders. Wie können wir unser biologisches Alter beeinflussen? Die Kölnerin Beatrice nimmt an einem "Verjüngungsprojekt" teil. Für drei Monate absolviert sie ein professionelles Sportprogramm und stellt ihre Ernährung um. Der Vorher-Nachher-Test an der Deutschen Sporthochschule zeigt, ob sie messbar jünger wird. Alternsforscher Prof. Björn Schumacher ordnet ein, wie aussagekräftig Selbsttests für biologisches Alter aus dem Internet sind. Der 82-jährige Friedhelm Adorf entdeckte mit 50 Jahren die Leichtathletik für sich. Seither trainiert er konsequent und läuft den Jungen davon. Ihn zieren 26 Europa- und 13 Weltmeistertitel. Die Dokumentation begleitet ihn zur Deutschen Hallenmeisterschaft 2026. Wird er den Titel erringen – und wie schafft er es, so fit zu bleiben? Gesine Cukrowski, Schauspielerin, Welthungerhilfe-Aktivistin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes für ihr langjähriges Engagement für Frauenrechte und Gleichstellung, kämpft für mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung von Frauen über 47. Sie nimmt die Zuschauer mit hinter die Kulissen ihres aktuellen Theaterstücks "Astrid" und stellt unseren Blick auf das Altern infrage. Hängen bleibt: Wer bestimmt, wie alt wir sind?
heute
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
3sat-Wetter
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Tagesschau
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Wendezeit
Fernsehfilm Deutschland (2019). 1989: Wendezeit. Doppelagentin Saskia Starke gerät in einen emotionalen Ausnahmezustand, als sich das Ende der DDR ankündigt. Sie lebt als Agentin der Stasi in Westberlin. Offiziell arbeitet Saskia Starke in der amerikanischen Botschaft, ist mit einem Amerikaner verheiratet und hat mit ihm zwei Kinder. Inoffiziell heißt das, sie arbeitet für die CIA. Der Stasi ist es also gelungen, eine Agentin direkt beim Klassenfeind zu positionieren. Aber dann passiert etwas, womit vor Monaten noch niemand gerechnet hat: Die DDR ist im Begriff, sich aufzulösen. Dieser Umbruch lässt Saskias Leben implodieren, das von Anfang an auf einer Lüge gegründet war.
Die Spionin
Spielfilm Belgien/Norwegen/Schweden (2019). 1942 steht Sonja Wigert, der größte Filmstar Skandinaviens, ganz oben auf der Liste der Prominenten, die die Deutschen für ihre Propaganda einspannen wollen. Doch als sie der Einladung zu einem Empfang von Goebbels nicht nachkommt, wird ihr Vater entführt, um sie unter Druck zu setzen. Sonja lässt sich daraufhin vom schwedischen Geheimdienst als Agentin anwerben. Als Geliebte von Josef Terboven, dem Reichskommissar für das besetzte Norwegen, sammelt sie Informationen über den Feind. Als auch Terboven Sonja als Privatspionin einsetzt und sie von Oslo nach Stockholm schickt, beginnt für sie ein gefährliches Spiel als Doppelagentin wider Willen.
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
extra 3
Satiremagazin mit Christian Ehring. Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche. "extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.
Willkommen Österreich
Late-Night-Satire-Talkshow mit Stermann & Grissemann. Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor - fernab von Political Correctness.
Comedy Clash - Best of
Mit Timur Turga, Nicole Jäger und Pam Pengco. Der "Comedy Clash" ist zurück mit einem "Best of". Drei der lustigsten Comedians Deutschlands in einer Show. Dieses Mal mit dabei: Timur Turga, Nicole Jäger, Pam Pengco.
Comedy Clash - Best of
Mit Simon Stäblein, Johannes Floehr und Kawus Kalantar. Der "Comedy Clash" ist zurück mit einem "Best of". Drei der lustigsten Comedians Deutschlands in einer Show. Dieses Mal mit dabei: Simon Stäblein, Johannes Floehr, Kawus Kalantar.
Luise Kinseher - Live auf der Bühne
Höhepunkte aus "Wände streichen. Segel setzen". Luise Kinseher unterhält mit ihrer Figurenvielfalt: Seit Gatte Heinz verstorben ist, bereist Helga Frese auf der "Aida" die Weltmeere und verscherbelt dafür alles. Die immerzu leicht angetrunkene berühmte "Mary from Bavary" erzählt von Mallorca-Sauftouren und dem Waldbaden und mutiert schließlich zur Arien schmetternden "Brava Maria di Bavaria". Die dritte im Bunde ist Frau Kinseher selbst. Die liegt mit ihrer Vermieterin im Clinch, weil im Parkett ein sich ständig vergrößernder Riss aufgetaucht ist. Nach und nach wird aus dem Wohnzimmer ein Biotop, in dem Pilze wachsen und eine seltene Libellenart lebt. Fantasiereich, skurril und immer mit einem Hieb auf die bayerische Politik wartet Luise Kinsehers mitreißendes Kabarettprogramm auf. Die Veranstaltung wurde im Juni 2024 im Alten Speicher Ebersberg aufgezeichnet.
Eva Karl Faltermeier - Live auf der Bühne!
Höhepunkte aus "Es geht dahi!". Die Kabarettistin Eva Karl-Faltermeier nimmt ihre Zuschauer mit auf eine Reise in die Südoberpfalz – Heimat des Nebels und Heimat von Faltermeier selbst. Mit einer großen Portion Fatalismus erzählt sie von wichtigen Stationen aus der Rushhour des Lebens. Dabei skizziert sie ein Potpourri an Fehlschlägen, die sich nur mit Musik von der Popband Vengaboys aushalten lassen. Mit im Reisegepäck ihres ersten Bühnenprogramms "Es geht dahi" ist immer auch unverstellter emanzipatorischer Grant, mit dem sie die Herausforderungen ihres Daseins als berufstätige Mutter auf den Punkt bringt. Ihre Geschichten bewegen sich irgendwo im Grenzbereich zwischen Fantasie und rauer Unverfälschtheit. Die eigene zwiderne Natur kann sie nicht wirklich verbergen, und die Mistigkeiten der Welt machen sie im Alltag zwar manchmal handlungsunfähig, auf der Bühne aber umso überzeugender. 3sat zeigt die Höhepunkte des aktuellen Programms der Kabarettistin, die 2021 mit dem Bayerischen Kabarettpreis in der Kategorie Senkrechtstarter ausgezeichnet wurde. Die Sendung wurde im Münchner Lustspielhaus aufgezeichnet.
