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Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Die Schweiz – Der Geschmack der Berge (1/2)
Spielfilm. Die Natur birgt viele Schätze, auch solche, die zur Gaumenfreude beitragen. Berge, traditionelles Handwerk gepaart mit innovativen Ideen prägen den Geschmack der Schweiz. Alchemistische Naturküche, meisterhafte Käsekunst, kreative Metzgerkultur – das kulinarische Erbe begleitet Persönlichkeiten, die mit der Natur in Einklang leben und Meister ihres Faches sind. Die Dokumentation führt in die kulinarische Seele der Schweiz. Dorthin, wo Handwerk, Herkunft und Innovation aufeinandertreffen. Fünf Persönlichkeiten zeigen, wie sie aus Rohstoffen der Natur Lebensmittel herstellen, die sie zur Kunst erheben. In den Hügeln des Toggenburgs wird aus Milch ein Weltstar. Der Käsemeister Willi Schmid schmeckt von welcher Kuh die Milch kommt und gar, was sie gefressen hat. Im Entlebuch verwandelt der Sternekoch Stefan Wiesner Natur in Poesie und schöpft aus Krisen neue Kraft und bringt die Natur mit Feuerküche auf den Teller. Im Bündnerland zeigt die Metzgerin Tanya Giovanoli, dass altes Handwerk und moderne Kreativität sich nicht ausschließen, sondern den Geschmack neu erfinden. Im Zürcher Oberland entsteht in der Manufaktur von Patrick Marxer aus Experimentierlust und Exzess eine Küche für die Zukunft, in der selbst Tempeh ohne Soja möglich wird. Und im Bergell mahlt eine Mühle seit über 300 Jahren Getreide – getragen von der Familie Scartazzini, die beharrlich und erfinderisch zugleich ist, weil Tradition nicht Stillstand bedeuten darf. Die zweiteilige Dokumentation erzählt von Höhenflügen und Rückschlägen, von Selbstzweifeln und Befreiungsschlägen, von Visionärinnen und Visionären, die nicht nach Trends arbeiten, sondern aus tiefem Antrieb heraus agieren. Sie alle verbindet eine Beziehung zum Land, zur Natur und zu den Menschen, die ihre Produkte genießen. Die Dokumentation "Die Schweiz - Der Geschmack der Berge" zeigt die Schweiz als ein Land, in dem Genuss Identität ist – stolz, eigenwillig und immer im Wandel.
Die Schweiz – Der Geschmack der Berge (2/2)
Spielfilm. Die Natur birgt viele Schätze, auch solche, die zur Gaumenfreude beitragen. Berge, traditionelles Handwerk gepaart mit innovativen Ideen prägen den Geschmack der Schweiz. Alchemistische Naturküche, meisterhafte Käsekunst, kreative Metzgerkultur – das kulinarische Erbe begleitet Persönlichkeiten, die mit der Natur in Einklang leben und Meister ihres Faches sind. Die Dokumentation führt in die kulinarische Seele der Schweiz. Dorthin, wo Handwerk, Herkunft und Innovation aufeinandertreffen. Fünf Persönlichkeiten zeigen, wie sie aus Rohstoffen der Natur Lebensmittel herstellen, die sie zur Kunst erheben. In den Hügeln des Toggenburgs wird aus Milch ein Weltstar. Der Käsemeister Willi Schmid schmeckt von welcher Kuh die Milch kommt und gar, was sie gefressen hat. Im Entlebuch verwandelt der Sternekoch Stefan Wiesner Natur in Poesie und schöpft aus Krisen neue Kraft und bringt die Natur mit Feuerküche auf den Teller. Im Bündnerland zeigt die Metzgerin Tanya Giovanoli, dass altes Handwerk und moderne Kreativität sich nicht ausschließen, sondern den Geschmack neu erfinden. Im Zürcher Oberland entsteht in der Manufaktur von Patrick Marxer aus Experimentierlust und Exzess eine Küche für die Zukunft, in der selbst Tempeh ohne Soja möglich wird. Und im Bergell mahlt eine Mühle seit über 300 Jahren Getreide – getragen von der Familie Scartazzini, die beharrlich und erfinderisch zugleich ist, weil Tradition nicht Stillstand bedeuten darf. Die zweiteilige Dokumentation erzählt von Höhenflügen und Rückschlägen, von Selbstzweifeln und Befreiungsschlägen, von Visionärinnen und Visionären, die nicht nach Trends arbeiten, sondern aus tiefem Antrieb heraus agieren. Sie alle verbindet eine Beziehung zum Land, zur Natur und zu den Menschen, die ihre Produkte genießen. Die Dokumentation "Die Schweiz - Der Geschmack der Berge" zeigt die Schweiz als ein Land, in dem Genuss Identität ist – stolz, eigenwillig und immer im Wandel.
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
DocuMe – Hello new body, how are you today?
Dokufilm Deutschland (2026). Mit Anfang 30 erkrankt Laura Kansy an ME/CFS. Eine Erkrankung, für die noch kein Weg zur Heilung bekannt ist. Was bedeutet es, nicht zu wissen, ob und wann man wieder gesund sein wird? Wie findet man seinen Platz in dem neuen, nun kranken Körper? Der autobiografische Film ist der Versuch, das Filmemachen nicht aufzugeben, sondern es zu nutzen, um lebendig zu bleiben. Ein Versuch, in der Unfreiheit einen Raum von Freiheit zu erkämpfen. Die Filmemacherin Laura Kansy ist eine von geschätzt 650. 000 Menschen in Deutschland, die an ME/CFS erkrankt sind. Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom ist eine Multisystemerkrankung, die seit 1965 von der WHO gelistet ist und meist durch Viren wie COVID oder Epstein-Barr ausgelöst wird. Obwohl die Krankheit lebenseinschneidend ist — 60 Prozent der Erkrankten sind arbeitsunfähig, 25 Prozent können das Haus oder sogar das Bett nicht mehr verlassen — gibt es kaum Forschung und keine Behandlungsmöglichkeiten. Viele Erkrankte sind auf tägliche Pflege angewiesen; die Verantwortung lastet auf pflegenden Angehörigen, die oftmals keine Unterstützung aus dem Gesundheitssystem bekommen. Laura Kansys künstlerischer Dokumentarfilm vermittelt in einer Mischform aus Beobachtungen, Elementen eines filmischen Tagebuchs und Animationen, welche Auswirkungen die Krankheit hat. Statement der Regisseurin Laura Kansy: "Dieser Film ist ein sehr persönlicher. Denn er geht um mich. Eines Morgens bekomme ich eine leichte Grippe: Gliederschmerzen, Muskel- und Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Ohrenschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, nicht endende Müdigkeit. Diese Symptome halten bis heute — zweieinhalb Jahre später — an. Dieser Film ist ein Film über Carearbeit, über einen kranken Körper und einen Geist, der lernen muss, in ihm weiterzuleben. Er entsteht aus dem Bett heraus, in einer Zeit größter Unsicherheit: Werde ich wieder arbeiten können, wieder Filme machen, mein Leben selbstständig führen? Die Erinnerung an mein früheres, freies Leben ist nah — und zugleich fern. " Laura Kansy hat an der Hochschule für Fernsehen und Film München, am "Satyajit Ray Film and Television Institute" in Kalkutta, Indien, und an der Filmuniversität Babelsberg Kamera und
DocuMe – Nikolai
Dokufilm Deutschland (2025). Sucht und Straftaten – mit 17 Jahren hatte Nikolai die Wahl zwischen einem Jahr Gefängnis oder Therapie: Er entschied sich für die stationäre Jugendsuchthilfe in Leimbach. Der Film begleitet Nikolai knapp zwei Jahre auf seinem Weg: vom erstem "Clean-Geburtstag" - damit ist ein Jahr nüchtern sein gemeint - bis zum Ende der richterlichen Auflagen und erzählt von Nikolais Ringen mit Regeln und seinem Kampf mit inneren Dämonen. Die Frankfurter Kamerafrau Vita Spieß begleitete für ihren ersten Dokumentarfilm den inzwischen 20-jährigen Nikolai auf seinem langen und nicht immer einfachen Weg aus der Sucht - bis hin zu einem erfolgreichen Schulabschluss. Mit Geduld und Empathie fängt sie Momente voller Humor und Lebensfreude ein. Inmitten von Rückschlägen und kleinen Siegen offenbart sich Nikolais unerschütterlicher Wille, sich selbst neu zu finden: "Aufgeben ist keine Option für mich", sagt er. Unterstützung findet er dabei in der Gemeinschaft der Jugendhilfe Leimbach, einer vollstationären Einrichtung für süchtige männliche Jugendliche. Grundlage für das Leimbacher Modell ist eine Lebensgemeinschaft von ehemals süchtigen Erwachsenen, die aufgrund ihrer eigenen Biografie eine Nähe zur Erlebnis- und Erfahrungswelt der Jugendlichen aufbauen können und 365 Tage im Jahr mit ihnen zusammenleben, zusammen lernen und zusammen arbeiten. Vita Spieß hat sich als Cinematografin dem künstlerischen Dokumentarfilm für Kino und Fernsehen verschrieben. Besonders interessiert es sie, Menschen zu begleiten und dabei eine besondere Nähe zu den Protagonist*innen herzustellen. Viele der von ihr fotografierten Filme wurden mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem 2021 mit dem Preis von HessenFilm und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur für die beste Bildgestaltung des Kinodokumentarfilms "Heil Dich Doch Selbst" von Yasmin C. Rams. 3sat zeigt "Nikolai" im Rahmen der 3sat-Dokumentarfilmreihe "DocuMe", die von Menschen in Veränderungsprozessen erzählt und mit Erzählformen abseits des medialen Mainstream experimentiert.
DocuMe – Alice in Paris
Dokufilm Deutschland (2025). Alisa Safina hatte eine Karriere als Künstlerin in Moskau vor sich. Doch dann hielt es sie im Land Putins nicht mehr. Mit 200 Euro in der Tasche ging sie auf volles Risiko nach Paris. Zunächst gelingt ihr eine sanfte, wenn auch nicht komfortable Landung in der Pariser Künstlerszene. Alisa betreut eine frühere Galeristin mit Parkinson, und erfindet sich als Performance-Künstlerin neu. Doch Ölfarben und das Leben in Paris sind teuer. Privat findet Alisa schnell Anschluss. Erstmals in ihrem Leben kann sie ihre Liebe zu Frauen offen zeigen, und erstmals hat sie eine feste Freundin. Es sind dann nicht nur finanzielle Gründe, die Alisa und ihre Partnerin Katya zum Umzug nach Marseille veranlassen. Alisa nimmt dort ihr "Kimono-Projekt" in Angriff, in dem sie sich auf ihre Heimat Russland bezieht, wo Patriarchen sich traditionell gern im Morgenmantel fotografieren lassen. Auch begibt sie sich nach Phasen des Grübelns und der Selbstzweifel als eine Art Vergangenheitsbewältigung zurück in die Welt des Eiskunstlaufs, der sie als Kind einige Zeit angehörte, auch wenn ihr Körper dafür immer zu groß geraten war. Der ebenfalls aus Russland stammende Filmemacher Mikhail Barynin hat Alisa seit ihrer Ankunft in Paris begleitet. Wie er ist Alisa mittlerweile Teil einer russischen Diaspora von Künstlerinnen und Kreativen in der französischen Hauptstadt, die bereits im 19. Jahrhundert Referenzpunkt für Kunstambitionen und unkonventionelle Lebensentwürfe war. "Alice in Paris" zeichnet das Porträt einer unangepassten jungen Frau, die gern vorgeschriebene Rahmen sprengt und als Künstlerin versucht, in einem fremden Land Fuß zu fassen. Mikhail Barynin, Jahrgang 1985, ist Absolvent der renommierten "Moscow International Film School". Sein Dokumentarfilm "24 Snow" über die harten Lebensbedingungen eines Pferdezüchters in der Arktis wurde 2017 auf der Berlinale gezeigt. 3sat zeigt "Alice in Paris" im Rahmen der 3sat-Dokumentarfilmreihe "DocuMe", die von Menschen in Veränderungsprozessen erzählt und mit Erzählformen abseits des medialen Mainstream experimentiert.
37°: Young Sex – Wie liebt die Gen Z?
Spielfilm. Sechs Menschen, eine Generation, fünf Liebesleben. In einer Bar kommen sie zusammen, ohne irgendetwas voneinander zu wissen: ein Blind Date zum Thema Sex, Liebe und Glück in der Gen Z. Sexuell offen, kinky, monogam – im Gespräch fallen die Hemmungen, und alle erzählen, wer und wie sie im Bett sind. Aber ist die Gen Z nicht eigentlich prüde? Zumindest legt das eine Studie nahe. Die sechs sprechen offen über intime Wünsche, Fantasien und Ängste. Die sechs Protagonist*innen treffen zum ersten Mal aufeinander: Nine, eine 30-jährige Jungfrau, Nico und Jo, ein monogames Paar, das vor Kurzem geheiratet hat, die lesbische, nach Liebe suchende Defne, der polyamor lebende Emmanuel "Emma" und Surferin Yaz, die ihre Sexualität völlig frei lebt, ohne zu definieren, mit wem oder wie vielen – Hauptsache ungebunden. Wer ist hier wer? Worin finden sich Schnittmengen, und wer kann mit wem so gar nichts anfangen? Das erste Beschnuppern geht los, und ziemlich schnell wird klar: Hier treffen sich fünf Extreme. Interessant wird es, als jede*r sagen soll, mit wessen Lebensentwurf er oder sie sich so gar nicht identifizieren kann – der Startschuss für eine spannende Reise mit Höhen und Tiefen, Lachen und Weinen, kleineren und größeren Konflikten und überraschenden Bekenntnissen. Decken sich diese mit den Erkenntnissen der aktuellen Studie "Jugendsexualität" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, nach der junge Menschen später und weniger Sex haben als die Generationen vor ihnen? Ist die Gen Z trotz ihrer sexuellen Freiheiten nicht vielleicht sogar prüde? Die Protagonist*innen sprechen Klartext miteinander: über Dating, Lust, ihre intimen Fantasien, sexuelle Ideale oder Kinks. Aber auch über Scham, Unsicherheiten, Intimitätsängste und andere Schwierigkeiten beim Thema Sex.
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
Caren Miosga
Talkshow. "Caren Miosga" diskutiert mit Entscheidern in Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft das aktuell relevanteste Thema der Woche. Dabei sollen unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen auf ein Problem sowie die dahinterstehenden politischen Prozesse deutlich werden. Ziel ist es, Mehrwert und Erkenntnisgewinn zu generieren und Gesprächswert für die kommende Woche zu schaffen.
Tierische Überflieger (1/5)
Spielfilm. Tiere können erstaunlich schnell sein: zum Beispiel eine Schlange, die besonders flink über den Sand huscht, oder ein einem Vogel, der im Sturzflug über 300 Stundenkilometer schnell wird. Aber nicht alle tierischen Rekordhalter laufen, schwimmen oder fliegen besonders schnell – manche ihrer Höchstleistungen betreffen nur eine bestimmte Bewegung. Das sonst eher langsame Chamäleon etwa schnappt seine Beute mit der schnellsten Zunge der Tierwelt. Der schnellste Zweibeiner der Erde ist kein menschlicher Sprinter, sondern der Vogel Strauß. Mit seinen langen Beinen legt er bis zu fünf Meter bei jedem Schritt zurück und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von fast 70 Kilometern pro Stunde. An Land wird er nur von Vierbeinern übertroffen, die ebenfalls in Afrika zu Hause sind – wie der Springbock und natürlich der Gepard, der in nur drei Sekunden von Null auf 100 beschleunigen kann. Tiere haben Verhaltensweisen entwickelt, von denen auch der Mensch lernen kann. In der fünfteiligen Reihe werden jeweils 20 tierische Rekordhalter vorgestellt, die auf unterschiedliche Weise beeindrucken.
Tierische Überflieger (2/5)
Spielfilm. Tiere erschaffen einzigartige Konstruktionen, ganz ohne Bauplan. Von den Fangnetzen kleiner Spinnen bis hin zu mächtigen Horsten der Steinadler oder den Staudämmen der Biber. Menschen können sich von den tierischen Baumeistern einiges abschauen, wie zum Beispiel die natürliche Klimatisierung der Termitenhügel, die nur durch geschickt angelegte Luftschächte gekühlt werden. Manche modernen Hochhäuser nutzen diese Technik bereits. Auch die Baumaterialien der Natur sind beeindruckend - so etwa die extrem zugfeste Spinnenseide. Sie ist zehnmal stärker als die besten synthetischen Materialien, und dabei dünner als ein Menschenhaar. In der Medizin kann Spinnenseide vielseitig angewendet werden, zum Beispiel zum Vernähen nach chirurgischen Eingriffen. Denn Spinnenseide ist antibakteriell, biologisch abbaubar und für den menschlichen Körper gut verträglich. Tiere haben Verhaltensweisen entwickelt, von denen auch der Mensch lernen kann. Die fünfteilige Reihe stellt jeweils 20 "Tierische Überflieger" vor, die auf unterschiedliche Weise beeindrucken.
Tierische Überflieger (3/5)
Spielfilm. Einige Tiere überraschen mit zirkusreifen Fähigkeiten. Darunter Flugechsen, singende Lemuren, Wale, synchron winkende Krabben und tanzende Vögel. Manche Tiere fallen schon durch ihre grellbunten Farben und Muster auf. Das ist in der Natur meist eine Warnung an Fressfeinde. Die südamerikanischen Pfeilgiftfrösche etwa sondern über ihre Haut Giftstoffe ab, die schon in kleinsten Mengen tödlich wirken. Bei den meisten Showtalenten der Natur dient ein auffälliges Verhalten der Kommunikation mit Artgenossen – vor allem bei der Partnerwerbung. Dann ziehen vor allem männliche Tiere alle Register. Sie singen, rufen, springen, tanzen und zeigen prachtvollen Körperschmuck - so wie die in allen Farben schillernden Paradiesvögel in den Regenwäldern Neuguineas. Tiere haben Verhaltensweisen entwickelt, von denen auch der Mensch lernen kann. Die fünfteilige Reihe stellt jeweils 20 "Tierische Überflieger" vor, die auf unterschiedliche Weise beeindrucken.
Tierische Überflieger (4/5)
Spielfilm. Dank körperlicher Anpassung sind manche Tiere zu ungeahnten Höhenflügen in der Lage. Das gilt für "fliegende" Frösche und Schlangen nicht minder als für Vögel, die Tausende Meter hoch fliegen. Geier lassen sich von aufsteigender Warmluft in große Höhen tragen. Streifengänse hingegen steigen aus eigener Kraft bis über 7000 Meter auf und überqueren so zweimal jährlich den Himalaja. Auch kleinere Vögel und sogar Schmetterlinge halten Flugrekorde. Zu den Flugkünstlern der Tierwelt zählen auch weniger bekannte Tiere wie der Gleitbeutler – ein kleines Beuteltier, das in den Regenwäldern von Neuguinea lebt und mithilfe einer Flughaut von Baum zu Baum durch die Luft gleitet. Sogar manche Fische scheinen gern zu fliegen: die Teufelsrochen schnellen bis zu zwei Meter hoch aus dem Wasser und landen mit einem Bauchklatscher wieder. Tiere haben Verhaltensweisen entwickelt, von denen auch der Mensch lernen kann. Die fünfteilige Reihe stellt jeweils 20 "Tierische Überflieger" vor, die auf unterschiedliche Weise beeindrucken.
Tierische Überflieger (5/5)
Spielfilm. Viele tierische Rekorde werden von Raubtieren gehalten, die bei der Jagd Höchstleistungen erbringen. Dieser Film zeigt 20 der schnellsten, stärksten oder trickreichsten Jäger der Tierwelt. Unter den Meisterjägern der Natur finden sich bekannte Namen wie Löwe, Wolf, weißer Hai oder Steinadler. Doch in manchen Lebensräumen stehen weniger bekannte oder deutlich kleinere Tiere an der Spitze der Nahrungskette – so wie die Fossa oder die Wasserspinne. Ein ungewöhnlicher Jäger lebt in den philippinischen Regenwäldern: der Philippinen-Koboldmaki. Er hätte mit seinen 50 Gramm Gesamtgewicht in einer Menschenhand Platz, zählt aber zu den Primaten. Seine übergroßen Augen lassen ihn wie ein niedliches Stofftier aussehen, doch er ist ein reiner Fleischfresser, der nachts erfolgreich auf Beutefang geht. Tiere haben Verhaltensweisen entwickelt, von denen auch der Mensch lernen kann. Die fünfteilige Reihe stellt jeweils 20 "Tierische Überflieger" vor, die auf unterschiedliche Weise beeindrucken.
Queensland - Australiens Sonnenstaat
Spielfilm. Von der sonnigen Millionenstadt Brisbane bis ins verschlafene Cooktown im tropischen Monsungürtel: Queensland ist die wohl abwechslungsreichste Region Australiens. Bei einer Reise von Süden nach Norden erlebt das Filmteam die vielen Facetten des australischen Bundesstaats. Es trifft auf interessante Gesprächspartner, atemberaubende Natur und eine weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Die Reise beginnt 70 Kilometer vor den Toren von Queensland: Byron Bay ist Australiens Surferstadt. Schneeweiße Strände und großartige Wellen locken Wassersportler aus aller Welt. Von dort geht es weiter nach Brisbane. Die quirlige Metropole hat es mehrmals auf die Liste mit den lebenswertesten Städten der Welt geschafft. Sie verfügt nicht nur über zahlreiche spektakuläre Strände außerhalb der Stadt, sondern auch über eine künstliche Lagune mit Sandstrand und Palmen mitten im Zentrum. Nördlich von Brisbane erstreckt sich das Great Barrier Reef über mehr als 2300 Kilometer entlang der australischen Ostküste. Die gigantische Struktur aus Korallenbändern und Inseln ist das größte lebende Bauwerk der Erde und sogar vom Weltall aus sichtbar. Über Küstenstädte wie Cairns und das Kasuar-Paradies Cape Tribulation geht es weiter ins Dorf Wujal Wujal mit seinen pittoresken Wasserfällen. Die Reise endet in Cooktown, benannt nach dem englischen Entdecker James Cook. Während des Goldrauschs blüht die Stadt auf und zählt bald 30. 000 Menschen. Heute ist Cooktown ein verschlafenes Nest mit rund 2000 Einwohnern, dessen prachtvolle, bunte Holzhäuser an vergangene Zeiten erinnern.
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
nano
Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Alpenpanorama
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
ZIB
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
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Der Zauber des Grand Canyon
Die berühmteste Schlucht der Welt. Millionen Jahre alt und von überwältigender Schönheit: Der Grand Canyon, die wohl berühmteste Schlucht der Welt, gehört zu den großen Naturwundern der Erde. Es ist ein magischer Ort, der zu jeder Jahreszeit atemberaubend ist. Die Dokumentation führt in diese weitgehend unbekannte Welt und stellt Menschen vor, die am Grand Canyon leben. Dazu gehören Cowboys, ein Planetologe, eine Malerin, ein Angelscout und ein Lokführer. Sie geben Einblicke in ihren Alltag und lüften Geheimnisse, die der Colorado River bis zu 1800 Meter tief in den Sandstein gespült hat. Auf der Ranch von Familie Johnson werden in siebter Generation Rinder gezüchtet. Die Familienmitglieder trainieren regelmäßig mit dem Lasso und verbringen den Arbeitstag hauptsächlich auf dem Pferd. Direkt an die Felskante des Canyons zieht es den Astrophysiker David Koerner immer wieder. Bei sternklarem Himmel holt er die Geige aus dem Kasten und spielt seine Lieblingsstücke. Musizieren in dieser Kulisse ist für ihn ein geradezu poetisches Erlebnis. Karl Karlstrom, Geologe an der Universität New Mexico, hat sich schon sein Leben lang mit dem Grand Canyon beschäftigt. Er fand heraus, dass Teile der Schlucht relativ jung sind: Statt der angenommenen 70 Millionen Jahre sind sie nur fünf bis sechs Millionen Jahre alt. Auch die Geochemikerin Laura Crossey ist oft in der Schlucht unterwegs: Sie erforscht die mehr als Tausend Quellen, die im Canyon entspringen. Die Malerin Serena Supplee dagegen fasziniert das Licht in dieser einzigartigen Landschaft. Frühmorgens sitzt sie am Rand des Canyons und zeichnet die unterschiedlichen Gesteinsschichten in immer neuen Farben. Auf dem Colorado River im Canyon arbeitet Natalie Jensen als Angelscout. Sie kennt die richtigen Stellen für die Regenbogenforellen und kann sich keinen schöneren Arbeitsplatz vorstellen.
Wyoming - Im einsamen Herzen Amerikas
Spielfilm. Viele Eigenheiten prägen den US-Bundesstaat Wyoming. Autor und Amerikakenner Klaus Scherer trifft erstaunliche Menschen, die dort leben. Schneegekrönte Viertausender, wilde Flussläufe, weitläufige Nationalparks. Dazu einzigartige Bestände an Bisons, Bären und Wölfen sowie die Wildwestnostalgie vieler Bewohner: Das sind die Eigenheiten, die Wyoming prägen. Auf seiner Reise durch den dünn besiedelten Staat trifft Klaus Scherer Menschen, die sehr unterschiedliche Herausforderungen zu meistern haben. Darunter die Gäste einer Prärie-Ranch, die sich dort im Schnellkurs zum Hilfscowboy ausbilden lassen wollen. In nur zwei Tagen wollen sie sich die die nötigen Reitkenntnisse aneignen, um eine Herde Rinder mit auf neues Weideland zu treiben. Mit erstaunlichen Resultaten. In der Westernstadt Cody City trainiert der zehnjährige Kasin für eine große Rodeoshow. Sechs Sekunden lang muss er sich auf einem auf dem Rücken eines wild tobenden Jungbullen halten - eine kleine Ewigkeit. Aber er will es unbedingt schaffen und in die Fußstapfen seines Vaters treten. Denn der ist schon ein bekannter Rodeostar. In den Nationalparks Yellowstone und Grand-Teton arbeitet eine junge Übersiedlerin aus Florida. Als Tourguide führt sie Gäste zu Geysiren und zu von Bakterien bunt gefärbten heißen Quellen. Bevor sie nach Wyoming kam, hatte sie nicht einmal Schnee gesehen. Nun will sie nie mehr weg. Denn sie hat abseits der Hauptrouten Orte von atemberaubender Schönheit entdeckt. Doch aus dem trockenen Prärieland wandern immer mehr Bewohner ab. Wyoming, das nur noch knapp 600. 000 Einwohner zählt, ist inzwischen der US-Bundesstaat mit der geringsten Bevölkerung. Dafür kaufen reiche US-Amerikaner aus den Großstädten sich dort zunehmend repräsentative Häuser und treiben so auch noch die Immobilienpreise in absurde Höhen. Die einheimische Bevölkerung kann sich das Wohnen in ihren plötzlich "trendigen" Heimatorten oft nicht mehr leisten. Normalverdiener müssen "zusammenrücken" oder wegziehen. Eine schwierige Heimat ist Wyoming auch für den Volksstamm der Northern Arapahoe in der "Wind River Indian Reservation". Sie leben in einem Identitätszwiespalt zwischen westlicher Zivilisation und ihren uralten Traditionen. Klaus Scherers Team wird von ihnen zu einer Stammesfeier mit spektakulären Powow-Tänzen eingeladen. Eine große Geste und Ausnahme: "Sie finden weder für Touristen, Gäste oder Kameras statt. Authentischer geht es nicht", so der Reporter.
Iss besser! Mit dem Ernährungs-Doc
Kochen mit Tarik Rose und Dr. Matthias Riedl. Im Einsatz für leckere und zugleich gesunde Ernährung schwingen Fernsehkoch Tarik Rose und Ernährungs-Doc Matthias Riedl gemeinsam die Kochlöffel. Diesmal im Fokus: gesunde Gewürze und Kräuter. Neben den geschmacklichen Vorteilen haben die vielseitigen Aromastoffe und Küchenhelfer nämlich viele positive Effekte, wenn es um Gesundheit oder die Steigerung von Kräften geht. Das Fitnessmenü beginnt mit einer Sommerrolle und einer Tomaten-Kräuter-Salsa. Dafür werden Spitzkohlblätter zunächst blanchiert und mit einem Rohkost-Gemüsesalat gefüllt. Dabei kommt Curry zum Einsatz. Die Gewürzmischung beinhaltet eine Vielzahl an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen. Sie stärken zum Beispiel das Immunsystem, sind entzündungshemmend und regulieren die Verdauung. Auf den Rohkostsnack folgen Ofengemüse mit Blitzrouladen. Tarik Rose würzt mit Ingwer, Knoblauch, Sternanis und Zitronenschale. Ganz im Sinn von Matthias Riedl, denn diese Gewürze können ebenfalls bei vielerlei Beschwerden helfen und gegebenenfalls die Einnahme von Medikamenten reduzieren. Gegen jedes Übel ist ein Kraut gewachsen, sagt der Volksmund. Ganz recht, denn zum Abschluss serviert Tarik zu einem Himbeer-Kokosmilch-Dessert frisches Basilikum. Die feinwürzigen Blätter geben der Süßspeise einerseits einen raffinierten Kick, anderseits soll Basilikum auch bei Diabetes und einigen Krebsarten nützlich sein.
Servicezeit
Magazin. Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.
Ein Stück Österreich: Vom Gletscher zum Wein (1/2)
Spielfilm. Von eisigen Höhen des Dachstein-Gletschers bis in die sanften Weinhügel der Südsteiermark: Der Film lädt zu einer eindrucksvollen Reise durch Österreichs Natur- und Kulturlandschaften ein. Auf 524 Kilometern und 35 Etappen führt der Weitwanderweg durch spektakuläre Gebirgszüge, malerische Almen, historische Orte und idyllische Weinberge. Man trifft erfahrene Bergsteiger, Wanderer und Menschen, die Einblicke in Schönheit und Anforderungen des Wegs geben. Ein besonderes Erlebnis ist der atemberaubende Sonnenaufgang am Gipfel des Hochschwab, der die Wanderer nach den Herausforderungen der hochalpinen Etappen belohnt. Eine filmische Hommage an das Wandern, die Natur und die österreichische Lebensart - von den Bergen bis zum Wein.
Unsere wilde Schweiz: Das Vanil Noir
Spielfilm. Nahe der Heimat des berühmten Gruyčre-Käses thront das Juwel der Voralpen: das Vanil Noir. Der Gipfel zählt nicht zu den höchsten Bergen der Schweiz, besticht aber durch wilde Schönheit. Mit seiner außergewöhnlich vielfältigen Flora und der reichhaltigen Fauna formt der 2389 Meter hohe Gipfel an der Grenze zwischen den Kantonen Freiburg und Waadt das Herz eines Naturschutzgebietes. Ein Geheimtipp für Wanderer und Naturliebhaber.
Der Bärenmann
Reno Sommerhalders Leben unter Bären. Seit 30 Jahren lebt Reno Sommerhalder unter Bären. Dabei hat er erkannt, dass mit diesen Großraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man Respekt vor ihnen hat. Als der junge Schweizer nach der Kochlehre in die Welt zog, war er auf der Suche nach sich selbst - gefunden hat er dabei die Bären und seine neue Heimat Kanada. In Banff, im ältesten Nationalpark Kanadas, wohnt Sommerhalder mit seiner Familie mitten im Bärenland. In all den Jahren hatte Reno Sommerhalder Tausende von Begegnungen mit Bären. Ganze fünf Mal musste er dabei sein Pfefferspray einsetzen, um eine potenziell gefährliche Situation abzuwenden. Doch eigentliche Ernstfälle waren auch das nicht. Wenn man die Grenzen dieser Tiere respektiere, seien Bären extrem tolerante Wesen, sagt Sommerhalder. Er glaubt auch, dass die Schweiz - vor allem das Tessin - durchaus Lebensraum bieten könnte für einige Bären. Der Bär symbolisiert für Reno Sommerhalder in erster Linie ein intaktes Ökosystem. Und deshalb versteht er seinen weltweiten Einsatz für dieses Tier auch als Kampf für eine gesunde Umwelt. Diese sieht er selbst im großflächigen Nationalpark von Banff gefährdet: Millionen von Besuchern strömen jährlich in diese grandiose Landschaft der kanadischen Rocky Mountains - und es werden immer mehr. Selbst im Nationalpark sollen Skigebiete vergrößert werden. Dagegen kämpft der Kanadaschweizer an vorderster Front, denn der touristische Erfolg droht den Lebensraum von Bären, Wölfen und Kojoten zu beschädigen. Und damit schließlich ebenso die Grundlage des Tourismusgeschäftes. Auch in Russland versucht Reno Sommerhalder, die negativen Einflüsse des Menschen auf Tier und Umwelt zu begrenzen: In Sibirien und auf der Halbinsel Kamtschatka wirkte er als "Ersatzmutter" für verwaiste Jungbären, deren Mütter von Jägern getötet worden waren. In der Ussurischen Taiga, an der Grenze zu China, war Sommerhalder mit den jungen Schwarzbären in dem Tigerland unterwegs. Sommerhalder findet sein Auskommen als Vortragsreisender, als Buchautor - und auch als Bärenführer, vor allem in Alaska. Dort, in der bärenreichen Küstengegend, führt er seit Jahren Besucher in die Nähe der beeindruckenden Tiere. Viele der Bären kennt er von früheren Aufenthalten, gab ihnen sogar Namen - und die Tiere scheinen auch Sommerhalder zu kennen, ihm gar zu vertrauen. Ansonsten sehr misstrauische, vorsichtige Bärenmütter mit Jungen suchen die Nähe zu Sommerhalder. Womöglich gibt ihnen dies etwas Sicherheit vor aggressiven Bärenmännchen. Gewiss, Bären-Touren sind nicht unproblematisch, weshalb Sommerhalder nur kleine Gruppen in die Wildnis führt und darauf achtet, so wenig Störung wie möglich zu verursachen.
Schweizer Hundegeschichten: Herdenschutzhunde - Die alpinen Beschützer gegen Wolf & Co.
Spielfilm. Die zweiteilige Dokumentationsreihe "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Mensch und Hund. Porträtiert werden besonders bemerkenswerte Hunde und ihre Menschen. Hunde, die für das Seelenheil und Sicherheit sorgen. So sieht der Herdenschutzhund die Schafe als seine Familie und nicht den Urvater Wolf, den er, wenn es sein muss, bis aufs Blut bekämpft. Es ist frühmorgens. Noch liegt Nebel über den satten grünen Wiesen. Er streift langsam durch die Herde, beobachtet die Umgebung, bleibt immer wieder stehen und versucht verdächtige Gerüche auszumachen. Es ist Bello, der alte Herdenschutzhund. Irene Jauch ist die Hirtin der Alp Oberberg im Kanton Uri. Nach dem Wolfsangriff im Jahr 2015 hat sie den Alpbetrieb von ihrer Schwiegermutter übernommen und setzt seither auf die tatkräftige Unterstützung von Herdenschutzhunden. Das Filmteam begleitet sie und ihre Hunde bei ihrer Arbeit auf der Alp und gibt einen Eindruck von der atemberaubenden Idylle, aber auch von der harten Arbeit, die die Präsenz des Wolfes im Land mit sich bringt. David Gerke ist einer der wenigen Schäfer, die den Wolf in der Schweiz verteidigen. Er weiß um die Angst und den Mehraufwand der Hirtinnen und Hirten im Land, sieht die Existenz des Wolfs aber als natürliche und für die Regulierung des Wildtierbestands notwendige Fügung. Alfred Bernet züchtet Herdenschutzhunde italienischer Abstammung und bildet sie aus. Weil die Hunde die beste Option gegen Wolfsangriffe zu sein scheinen, steigt deren Nachfrage mit der Ausbreitung des Wolfs stark an. Die Herausforderung für Bernet besteht darin, Quantität und Qualität unter einen Hut zu bringen. Daniel Brechbühl gibt seine Schafe seit Jahren zu Irene Jauch auf die Alp. Auch ihm sitzt der Schock des Wolfsangriffs von 2015 noch immer in den Knochen. Die Herdenschutzhunde und zusätzlichen Schutzmaßnahmen von Seiten der Hirtin stimmen ihn jedoch positiv. Er besucht seine Schafe auf der Alp Oberberg und unterzieht sie einer Hufpflege.
Schweizer Hundegeschichten: Der Bernhardiner vom Großen Sankt Bernhard - Weit mehr als ein Mythos
Spielfilm. Ein treuherziger Blick und ein Fässchen um den Hals: Der Bernhardiner ist der Nationalhund der Schweiz. Die zweite Folge stellt Besitzer von Bernhardinern vor. Bernhardiner haben ihre Bekanntheit vor allem dem berühmten "Barry I" zu verdanken, der in seinem Hundeleben 40 Menschenleben gerettet hat. Daher ist es auch heute noch in den Köpfen der Schweizer, dass er als Lawinenhund unzählige Menschenleben rettet. Doch das ist schon lange nicht mehr so. Der heutige Bernhardiner ist viel zu groß und zu schwer für die Lawinensuche. Daher hat er eine neue Aufgabe bekommen, nämlich als Sozialhund. Claudia Müller lebt mit ihren zwei Bernhardinerhunden Alba und Halix sowie ihrem Wolfshund Tarek in einem kleinen Dorf namens "Fang" im Kanton Wallis. Claudia ist ausgebildete Heilpädagogin und hat sich in Richtung "tiergestützte Interventionen" spezialisiert. Sie führt mit ihrer Bernhardinerhündin verschiedene Sozialeinsätze in verschiedenen Einrichtungen, wie zum Beispiel dem Spital Brig, durch. Toni Britschgi lebt mit seinen drei Bernhardinerhunden Emma, Sofie und Bubbel in St. Antönien. Diese Gemeinde befindet sich auf 1450 Metern über dem Meer im Kanton Graubünden. In der unberührten Natur befindet sich der "Michelshof". Dieses Berggasthaus ist die Grundlage der Existenz, die sich Britschgi zusammen mit seiner Frau Käthi aufgebaut hat. Seit Käthis Tod führt er den Berggasthof Michelshof allein weiter. Die zweiteilige Dokumentation "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Hund und Mensch. Sie porträtiert bemerkenswerte Hunde und ihre Besitzer. Hunde, die fernab vom lauten Trubel der Orte für Seelenheil und Sicherheit sorgen.
Schweizer Hundegeschichten: Laufhund Lilly und die Appenzeller
Spielfilm. Die Dokumentationsreihe "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Hund und Mensch. Porträtiert werden besonders bemerkenswerte Hunde und ihre Menschen. Hunde, die fernab vom lauten Menschentrubel für Seelenheil und Sicherheit sorgen. Schweizer Laufhunde werden zum Beispiel von der Polizei bei der Personensuche eingesetzt. Lilly ist aufgeregt, es geht auf Hasenjagd. "Ob wir wirklich einen Hasen erwischen, ist Nebensache", sagt Fritz Keller. Er ist der Besitzer der Laufhündin Lilly. Er kennt sie bestens und weiß, dass sie eine besondere Hündin ist. Wenn sich Fritz Keller früh morgens bereit für die Pirsch macht, scheint Lilly mit ihm zu sprechen. Die Laute, die sie dann von sich gibt, erinnern an die menschliche Sprache. Lilly gehört zur Rasse der Laufhunde, eine Schweizer Hunderasse, die in den letzten Jahrzehnten beinahe ausgestorben wäre. Vorgaben in der Hundezucht bewirkten, dass die Schweizer Jäger zunehmend auf andere Rassen setzten. Vier Varietäten des Schweizer Laufhundes existieren heute noch: Berner Laufhund, Jura Laufhund, Luzerner Laufhund und Schwyzer Laufhund. Alle haben sie einen außergewöhnlichen Geruchsinn und sind sehr ausdauernd. Pierre Alain Troillet ist einer der Züchter, der erkannte, dass die Laufhunde mehr können, als nur durch den Wald zu stöbern. Der Walliser erfreut sich dieser Tage an einem Wurf. Er hat keine Probleme, Abnehmer für die Tiere zu finden. Als Begleiter für naturbegeisterte Menschen ist der zutrauliche Laufhund bestens geeignet und inzwischen wieder geschätzt. Selbst die St. Galler Kantonspolizei setzt Schweizer Laufhunde bei der Personensuche ein. Gioia heißt die Hündin, welche Lilo Schwarz zurzeit an neue Aufgaben gewöhnt. Gioia sei sehr lernwillig, sagt die Psychologin. Dass Laufhunde einst den Ruf hatten, nicht als Familienhunde zu taugen, hält sie für einen Irrtum. Genau wie Lilly ist auch Gioia anhänglich und zutraulich. Doch wenn es losgeht, auf Hasenjagd, wenn die Berge rufen und die Luft rein und klar ist, dann legen Lilly und Gioia alle Zurückhaltung ab und stürmen los. Stundenlang können sie dann durchs Unterholz rennen, schnüffeln, suchen und laut heulen, wenn sie fündig geworden sind.
Schweizer Hundegeschichten: Ein Appenzeller namens Elvis
Spielfilm. Die Dokumentationsreihe "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Hund und Mensch. Porträtiert werden besonders bemerkenswerte Hunde und ihre Menschen. Hunde, die fernab vom lauten Menschentrubel für Seelenheil und Sicherheit sorgen. So macht die Lernfähigkeit des Appenzeller Bläss ihn zum geeigneten Rettungshund. Den besten Ruf hatte er nicht, der Appenzeller Bläss. Das lag vor allem daran, dass er hauptsächlich als Hofhund eingesetzt wurde. Und so tat er, wie ihm geheißen und bellte Besucherinnen, Wanderer, Postboten und Tierärztinnen an. Dass der Appenzeller Bläss mit seiner charakteristischen Zeichnung, dem schwarzen Fell mit symmetrischen weißen und braunen Abzeichen zum weltweiten Liebling werden könnte, ahnte man lange nicht. Doch inzwischen ist der wohlproportionierte Hund in Deutschland, Holland und Finnland dank seinem lieblichen Aussehen als Familienhund noch populärer als in seiner Heimat. Neben dem Bernhardiner und dem Berner Sennenhund ist der Appenzeller Bläss die beliebteste Schweizer Hunderasse. Für Dina Untersee ist das keine Überraschung. Sie führt ein Leben ganz im Zeichen des Appenzellers. Als Vizepräsidentin des Appenzeller Sennenhunde Clubs besitzt sie vier Tiere mit besonderen Namen: Elvis, Presley-Carob, Scarlet und Hakuhauskan Lentävä-Lumikki. Mit Elvis feierte Dina Untersee international Erfolge im Agility. Auch Presley ist erfolgsverwöhnt, er ist mehrfacher Champion in Schönheitswettbewerben. Die Lernfähigkeit des Appenzeller Bläss macht ihn auch zum geeigneten Rettungshund. Raffael Rauber hat seinen Traum wahrgemacht und seine Hündin zu einer Retterin ausgebildet. Damit konnte er das Image der Rasse endgültig verbessern. Claudia Biedermann kann dies bestätigen, sie ist Präsidentin der Rettungshundeorganisation REDOG. Der Film begleitet Dina Untersee und ihre vier Hunde. Zucht, Ausbildung und Wettbewerbe zeigen die Vielseitigkeit des Appenzellers auf, der einst dazu da war, die verstreuten Bauernhöfe im Appenzellerland zu bewachen.
nano
Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
heute
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
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3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Spurlos in Marseille
Fernsehfilm Deutschland (2020). Auf ein romantisches Wochenende an der Côte d'Azur freut sich der Familienvater Bruno Bassmann, von Beruf Bootsbauer und jetzt Hausmann. Doch die Reise entwickelt sich zum Albtraum. Zusammen mit seiner Frau Katja, einer IT-Expertin, reist er nach Südfrankreich. Um ihre beiden Kinder kümmert sich die Oma. Bei einem Zwischenstopp nach der Landung in Marseille verschwindet Katja, die sich mit einem alten Freund getroffen hat, spurlos. Für Bruno gibt es keinen Zweifel, dass sie entführt wurde. Doch weder die Polizei noch die Botschaft können dem verzweifelten Urlauber helfen. Nur die deutsch sprechende Taxifahrerin Aliya unterstützt ihn bei seiner Suche. Als die beiden tatsächlich Katjas Bekannten ausfindig machen, erwartet sie eine schreckliche Überraschung: Der Journalist wurde in seiner Wohnung ermordet. Um Katja zu retten, muss Bruno herausfinden, um was es den skrupellosen Entführern geht. Eine Spur führt in die Unterwelt von Marseille. Während Aliya ahnt, wie gefährlich es für sie wird, scheut Bruno kein Risiko. Was er nicht ahnt: Auch seine Familie zu Hause ist nicht sicher.
kinokino
Das Filmmagazin. Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
Aufstand im Bordell - Frauenhandel um 1900
Spielfilm. November 1906: Bordellbesitzerin Regine Riehl wird vom K. k. Landesgericht Wien zu dreieinhalb Jahren verurteilt. Sie hat junge Prostituierte eingesperrt, ausgebeutet und misshandelt. Eine von ihnen, Marie König, hat den Aufstand gewagt und sich einem Journalisten anvertraut. Seine Veröffentlichungen lösen einen Skandal aus, der die Wiener Gesellschaft erschüttert und ihre Doppelmoral offenbart. Zugleich werfen Marie Königs Enthüllungen ein scharfes Licht auf die Abgründe des weltweiten Prostitutionsgeschäfts des Fin de Sičcle. Der bewegende Film von Stefan Ludwig spannt den Bogen von Wien über Hamburg bis Buenos Aires. Eine hochkarätig besetzte österreichische Koproduktion mit Maria Hofstätter in der Rolle von Regine Riehl, Alice Prosser als Marie König und Markus Schleinzer als Richter Feigl.
Kampf der Frauen - Anfänge der Frauenbewegung in Österreich
Spielfilm. Um 1900 lebten Dienstmädchen und Mägde fast wie Leibeigene. Man durfte sie schlagen und frei über ihre Zeit und Arbeitskraft verfügen. Ihre Töchter, Enkelinnen und Urenkelinnen sollten es besser haben. Doch es war ein langer und mühevoller Weg. Er benötigte das kämpferische Engagement der Pionierinnen der Frauenbewegung, wie zum Beispiel von Adelheid Popp. Sie wurde die Chefredakteurin der Arbeiterzeitung und war maßgeblich am Erringen des Frauenwahlrechts beteiligt. Doch die Geschichte der Frauenbewegung ist eine Geschichte vieler Rückschläge - und sie ist noch nicht abgeschlossen. Die Dokumentation "Die Anfänge der Frauenbewegung" beschreibt das Leben als Frau in Österreich zur Jahrhundertwende und erzählt von den Kämpferinnen für ein vollwertiges Leben und für politische Rechte.
Landwirtschaft trotz allem – Mit Innovation zum Durchbruch?
Spielfilm. "Reporter" rückt Menschen sowie deren Schicksale und Abenteuer ins Zentrum, deren Geschichte in der Schweiz und weltweit gesellschaftliche oder politische Trends illustriert. Die Inhalte sind weit gefächert. Gezeigt werden neben den großen Abenteuern auch die kleinen Sensationen des Alltags. "Reporter" pflegt die klassische Reportage: Lineare Dramaturgien, subjektives Erzählen, der Reporter als Augenzeuge, authentische Emotionen.
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
Hart aber fair
Talkshow. Moderator Louis Klamroth lädt Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem aktuellen Thema ein – Zuschauer können per Mail, Telefon und über die sozialen Medien mitdiskutieren. Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen - Talk auf Augenhöhe - so sieht Louis Klamroth seine Aufgabe bei "Hart aber fair". Jeder seiner Gäste muss so lange Auskunft geben, bis die Frage wirklich beantwortet ist.
Spurlos in Marseille
Fernsehfilm Deutschland (2020). Auf ein romantisches Wochenende an der Côte d'Azur freut sich der Familienvater Bruno Bassmann, von Beruf Bootsbauer und jetzt Hausmann. Doch die Reise entwickelt sich zum Albtraum. Zusammen mit seiner Frau Katja, einer IT-Expertin, reist er nach Südfrankreich. Um ihre beiden Kinder kümmert sich die Oma. Bei einem Zwischenstopp nach der Landung in Marseille verschwindet Katja, die sich mit einem alten Freund getroffen hat, spurlos. Für Bruno gibt es keinen Zweifel, dass sie entführt wurde. Doch weder die Polizei noch die Botschaft können dem verzweifelten Urlauber helfen. Nur die deutsch sprechende Taxifahrerin Aliya unterstützt ihn bei seiner Suche. Als die beiden tatsächlich Katjas Bekannten ausfindig machen, erwartet sie eine schreckliche Überraschung: Der Journalist wurde in seiner Wohnung ermordet. Um Katja zu retten, muss Bruno herausfinden, um was es den skrupellosen Entführern geht. Eine Spur führt in die Unterwelt von Marseille. Während Aliya ahnt, wie gefährlich es für sie wird, scheut Bruno kein Risiko. Was er nicht ahnt: Auch seine Familie zu Hause ist nicht sicher.
Aufstand im Bordell - Frauenhandel um 1900
Spielfilm. November 1906: Bordellbesitzerin Regine Riehl wird vom K. k. Landesgericht Wien zu dreieinhalb Jahren verurteilt. Sie hat junge Prostituierte eingesperrt, ausgebeutet und misshandelt. Eine von ihnen, Marie König, hat den Aufstand gewagt und sich einem Journalisten anvertraut. Seine Veröffentlichungen lösen einen Skandal aus, der die Wiener Gesellschaft erschüttert und ihre Doppelmoral offenbart. Zugleich werfen Marie Königs Enthüllungen ein scharfes Licht auf die Abgründe des weltweiten Prostitutionsgeschäfts des Fin de Sičcle. Der bewegende Film von Stefan Ludwig spannt den Bogen von Wien über Hamburg bis Buenos Aires. Eine hochkarätig besetzte österreichische Koproduktion mit Maria Hofstätter in der Rolle von Regine Riehl, Alice Prosser als Marie König und Markus Schleinzer als Richter Feigl.
