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Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Immer mehr Wut – Warum sind wir so aggressiv?
Spielfilm. Aggression und Ärger nehmen zu: Laut Umfragen erleben 84 Prozent mehr Verrohung und eskalierende Konflikte im Alltag – ob im Straßenverkehr oder online. Werden wir zur Wutgesellschaft? Wut kennt jeder. Sie spaltet, treibt an und verbindet. Sie wirkt zerstörerisch, aber auch konstruktiv: Wut mobilisiert, macht Missstände sichtbar und verändert unser Zusammenleben stärker, als vielen bewusst ist. Doch was passiert, wenn Wut zur Norm wird? Wut äußert sich nicht nur öffentlich - etwa in sozialen Medien, auf Demonstrationen oder im Straßenverkehr: Auch im Körper löst sie Stressreaktionen aus, die unsere Gesundheit beeinträchtigen können. Forschungen aus Psychologie, Neurobiologie und Soziologie zeigen, warum Menschen unterschiedlich auf Ärger reagieren, welche Rolle Neurotransmitter und Hirnareale spielen und wie Kinder erst lernen müssen, Impulse zu kontrollieren. Die "NANO Doku" untersucht Ursachen und Mechanismen hinter der steigenden Gereiztheit. Sie begleitet die Polizei im Einsatz, eine Schulklasse bei einem Projekt zur Impulskontrolle und testet, wie wir effektiv Wut abbauen können. Sie zeigt Betroffene, die mit ihrer eigenen Aggression kämpfen, und Menschen, die Wege gefunden haben, sie in etwas Positives zu verwandeln. Und sie zeigt, wie aus einem explosiven Gefühl ein Werkzeug werden kann – für Veränderung, Widerstand und ein besseres Miteinander. Um 20. 15 Uhr beleuchtet die NANO Doku relevante wissenschaftliche Themen, die uns bewegen; um 21. 00 Uhr diskutieren die Moderatorinnen Alena Buyx und Stephanie Rohde im Wechsel im "NANO Talk" mit ihren Gästen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven über das Thema.
Neuer Faschismus – Freie Wahlen in die Unfreiheit
Liberale Demokratien geraten unter Druck. Faschistoide Systeme etablieren sich. Moderatorin Alena Buyx diskutiert mit Ihren Gästen, was Wähler dazu bringt, die Freiheit abzuwählen. Der Virus des Faschismus verbreitet sich schnell. Eine veränderte globale Weltordnung befördert Unsicherheit. Geringerer Wohlstand schürt Unzufriedenheit mit dem Etablierten. Autoritäre Systeme versprechen dagegen klare Ordnung und Besserung der Verhältnisse. Aktuelle Untersuchungen zur Krise westlicher Demokratien zeigen: Viele Menschen werden von Frustration und Wut getrieben. Der Eindruck, mit ihren Bedürfnissen von der politischen Führung nicht gehört zu werden, lässt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern das Gefühl politischer Ohnmacht entstehen. Dazu kommt, dass demokratische Entscheidungsprozesse oft als kompliziert und zu weit entfernt vom eigenen Alltag wahrgenommen werden. Der ideale Nährboden für Populisten und autoritär faschistische Bewegungen. Aber die Geschichte zeigt: Autoritäre faschistische Regime halten ihre Heilsversprechen nicht. Am Ende stehen die Auflösung aller Rechtstaatlichkeit, der Verlust der Freiheit und die Missachtung der Menschenrechte. Wie ist es möglich, dass sich auf dem Boden demokratischer Verfassungen faschistische Strukturen etablieren und demokratische Instrumente missbraucht werden, um autoritäre Systeme zu schaffen? Warum scheint die Demokratie so anfällig für Zerstörung zu sein? Welche Rolle spielen dabei Bildung und Medien? Wie lässt sich die Resilienz der Demokratie stärken und der Erfolg der Populisten stoppen? Darüber diskutiert Alena Buyx im "NANO Talk" mit ihren Gästen.
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
auslandsjournal - die doku: Ungarn vor der Wahl
Spielfilm. Ungarn hat die Wahl: weitere vier Jahre unter Viktor Orbán? Oder gelingt dem Oppositionsführer Péter Magyar die Sensation? So oder so steht viel auf dem Spiel. Für Ungarn, aber auch für die gesamte EU und nicht zuletzt für die Ukraine. Denn auf europäischer Bühne hat sich Ungarn unter Orbán immer mehr ins Abseits gestellt mit seinen nationalistischen und russlandnahen Positionen. In Ungarn selbst werden ihm und seiner Partei massive Vetternwirtschaft, Autoritarismus und Beschädigung der Unabhängigkeit von Justiz und Medien vorgeworfen. Und für die Ukraine steht viel auf dem Spiel, weil die Regierung Orbán stets ein Ende der militärischen Unterstützung Kiews fordert. ZDF-Korrespondent Michael Bewerunge analysiert die politische Ausgangslage in Budapest und Brüssel. Er ist unterwegs im Land, trifft Wähler, analysiert die Rolle von Bots und KI im Wahlkampf und beleuchtet die Lage der Menschenrechte in Ungarn unter Orbán, der nach wie vor insbesondere auf dem Land auf viel Rückhalt zählen kann.
Familien am Limit – Wenn Kinder alle Grenzen sprengen
Spielfilm. Trotzige Kinder, Gewaltausbrüche, Panikattacken, überforderte Eltern und Fachstellen: Was bedeutet es für Familien, wenn Kinder mit Blockaden oder gewalttätigen Wutausbrüchen reagieren? Der neunjährige Livio ist ein lieber, aufgeweckter Junge – solange er bestimmen kann. Werden an ihn aber Anforderungen gestellt, kann er ausrasten. Seine Eltern und Fachpersonen sind überfordert. Auch die 15-jährige Emilia und der fünfjährige Lion zeigen ein ähnliches Verhalten. Neuere Forschungen begründen die extreme Vermeidung von Anforderungen neurologisch. Das Syndrom: "Pathological Demand Avoidance" (PDA) - eine krankhafte Vermeidung von Anforderungen. Ob es mit einer Autismus-Spektrum-Störung im Zusammenhang steht, ist umstritten. PDA ist im deutschsprachigen Raum noch wenig erforscht. Schätzungen gehen davon aus, dass nur wenige Kinder von PDA betroffen sind. Umso gravierender sind aber die Folgen für Familien und Umfeld. Die Dokumentation porträtiert Kinder und Jugendliche, die wegen ihrer PDA-Verhaltensstörung jedes System ans Limit bringen.
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
Traumseen der Schweiz: Sommergeschichten am Wasser
Philippe Grob, Ulrike Nitzschke und Nicole Ulrich. Die Schweiz ist ein Land der Seen. Ob Vierwaldstättersee oder Silsersee, die Seen sind Lebensraum für Menschen, Pflanzen und Tiere. Der Film stellt Menschen vor, die an ihren Ufern leben. Auf dem Vierwaldstättersee verabschiedet sich Kapitän Kuno Stein von seinem Schiff. Am Walensee wagen sich Höhlentaucher in ein Labyrinth. Und das Strandbad "Bain de Pâquis" am Genfer See hat Geschichte. Genf, das ist die "kleinste Metropole der Welt", so meinen seine Bewohner liebevoll. Im altehrwürdigen Strandbad "Bain des Pâquis" am Ufer des Sees treffen sich alle: vom Bankier bis zu Vertretern des angrenzenden Rotlichtviertels. Philippe Constantin gehört schon fast zum Inventar des Strandbads und hat jahrelang für den Erhalt dieses historischen Kleinods gekämpft. Die Seepolizei der Stadt Genf ist an der "Rive Gauche", dem linken Seeufer der Stadt, stationiert. Während der heißen Sommermonate müssen die Beamten auf Badeunfälle vorbereitet sein, denn es sind mehr Menschen als sonst auf und im See unterwegs. Deswegen finden zweimal die Woche Tauchtrainings statt. Die Ufer des Walensees sind fast das ganze Jahr hindurch geprägt von einem milden Klima. Mit Unterstützung des ehemaligen Höhlentauchers Christian Steiner erkundet ein Taucherteam das Unterwasser-Tunnelsystem hinter den Seerenbachfällen. Ein gefährliches Unterfangen, denn es besteht immer die Gefahr, sich zu verschwimmen oder aufgrund der starken Strömung keine Kraft mehr für den Rückweg zu haben. Nicht weit von den Seerenbachfällen liegt Quinten. Fast scheint es so, als verstecke sich das kleine Dorf mit seinen knapp 60 Einwohnern vor dem Rest der Schweiz. Mit dem Auto ist Quinten nicht zu erreichen. Nur zu Fuß oder über den See. Der ehemalige Tunnelbauer Hampi Cadonau hat sich mit seinem Weinanbau oberhalb von Quinten ein kleines Paradies geschaffen. Nun möchte die Eigentümerin seines Pachtlandes die Liegenschaft zum Verkauf ausschreiben. Luzern, die größte Stadt am Vierwaldstättersee, ist ein touristischer Hotspot. Dabei ist das Luzerner Seebecken Ausgangspunkt für Ausflüge mit der legendärsten historischen Dampfschiffflotte der Schweiz. Der Schaufelraddampfer "Stadt Luzern" ist das Flaggschiff. Bald geht der Dampfer für drei Jahre in die Werft und wird überholt. Auch sein Kapitän Kuno Stein geht von Bord und wird pensioniert. Die letzten gemeinsamen Fahrten stehen an. In aufwendigen Landschaftsbildern erzählt der Film von Menschen, die an Schweizer Traumseen im ständigen Wechsel der vier Jahreszeiten leben.
Die Nordreportage: Beauty, Tattoos, Burlesque
Die Schönheits-WG vom Fischmarkt. Reportage von Timo Gramer. Auf Hamburgs Wohnungsmarkt wird es eng: nicht nur für Mieter, sondern auch für Gewerbetreibende. Selbstständige Kreative leiden unter hohen Ladenmieten und weniger Kaufkraft der Kundschaft. Eine Friseurin, ein Tätowierer und eine Kosmetikerin haben ein ungewöhnliches Experiment gewagt: Gemeinsam färben, tätowieren und schminken sie im Schönheitssalon "Stand By Me" - ein Laden, drei Gewerke. Haarexpertin Bella ist Chefin und Betreiberin der WG, Tätowierer Mark und Beautyartist Sophie sind ihre Untermieter. Bella gilt zudem als Gründerin und Star der deutschen Burlesque-Szene, gleich zum Jahresstart plant sie erstmals Shows in Übersee. Zudem tüftelt sie an einer aufwendigen neuen Choreografie und will auch als Sängerin neue Songs produzieren. Gleichzeitig sucht sie weitere Untermieter und eine neue Mitarbeiterin oder einen neuen Mitarbeiter für ihre Beauty-WG. Der bekannten Sankt-Paulianerin steht mit diesen vielen Herausforderungen ein äußerst wilder Winter bevor. Die Verwandlungskünstlerin ist seit mehr als 20 Jahren im Burlesque-Geschäft, richtete im Sommer 2025 das erste "German Burlesque Festival" aus. Stargast damals in Hamburg: Ikone Dita von Teese. Burlesque versteht sie als "Kunst des stilvollen Striptease". "Ja, ich bin die Vordenkerin und war schon immer ein Chamäleon. Ich habe immer die Visionen und die Vorstellungen, eben auch auf der Bühne, im Tonstudio oder hier in meinem Laden! " Bella möchte unbedingt so bald, wie möglich weitere Untermieter in ihre Beauty-WG locken. Dafür hämmert Ehemann Björn unter ihrer Anleitung bereits neue Frisier- und Kosmetiktische aus Strandgut zusammen. Parallel tüftelt Bella an frischen Choreografien, neuen Shows, einem zweiten Burlesque-Festival und einer weiteren Platte mit ihrer Band Cinderellas, die bei ihrem Start 2012 als erste Burlesque-Band der Welt galt. Untermieter Marc verbindet große Hoffnungen mit seinem Neustart in Bellas Schönheits-WG am Hamburger Fischmarkt. Der Tätowierer ist seit 30 Jahren im Geschäft, die Konkurrenz ist groß, die Kundschaft hält ihr Geld zusammen. Im neuen Ambiente und mit dem Schwung seiner Mitbewohnerinnen und Mitbewohner möchte der gebürtige Badener schon bald neue Kundschaft anlocken. Sophie ist das Küken der WG. Die 21-Jährige hat erst vor rund einem Jahr ihre Ausbildung beendet und will nun als Make-up-Artist voll durchstarten. Ihre Spezialität: permanente Augenbrauen, insbesondere für Frauen. Zudem möchte sie sich außerhalb des Salons mit Twerk-Workshops ein zweites Standbein aufbauen. Twerking ist ein Tanzstil mit schnellen, kreisförmigen Hüft- und Po-Bewegungen.
Traumseen der Schweiz: Herbstgeschichten am Wasser
Philippe Grob, Ulrike Nitzschke und Nicole Ulrich. Für die Menschen sind die Schweizer Traumseen mehr als faszinierende Wasser-Wunderwelten, nämlich Heimat und Lebensgrundlage im Wechsel der Jahreszeiten. Nun ist es Herbst. Der Herbst taucht den Silsersee in goldenes Licht. Romano Salis ist Wildhüter und kümmert sich um die Forellen des Sees. Am Walensee ist eine Familie mehr auf dem Wasser als daheim. Und Abfalltaucher Matthias Ardizzon sucht im Vierwaldstättersee nach Unrat. Herbst am Silsersee: Zu dieser Jahreszeit präsentieren sich die Lärchen als ein goldfarbenes Naturspektakel. Romano Salis arbeitet als Wildhüter. Damit im Silsersee wieder mehr Fische leben, helfen Romano und seine Kollegen in ihrer Fischzucht etwas nach. Mit dem Auto ist Quinten am Walensee nicht zu erreichen. Die Bewohner des Dorfs brauchen ein Boot und verbringen viel Zeit auf dem See. Margrit Bärlocher betreibt ein kleines Lädchen mit regionalen Produkten und hält vier Schafe. Weil es im Sommer in Quinten zu wenig Futter gibt, grasen die Tiere auf einer Alp. Die liegt hoch oben auf der anderen Seite des Walensees. Jetzt im Herbst ist es Zeit für die Rückkehr - und auch das geht nur über den Wasserweg. Vor einigen Jahren hat Beda Brun del Re Zürich verlassen, um für seine sechsköpfige Familie am Walensee ein Haus zu bauen. Morgens fährt er mit dem Kajak zur Arbeit und seine Frau mit dem Kanu einkaufen. Seitdem die Familie direkt am See lebt, spart sie sich die Ferien und bleibt zu Hause am Walensee. Unterhalb seiner Wasseroberfläche lässt der Vierwaldstättersee den Betrachter eintauchen in eine kalte, aber magisch anmutende Welt. Tief unten auf dem Grund zeigt sich jedoch bisweilen eine verstörende Unterwasserlandschaft: Müll, Abfall und andere Überbleibsel. Der Abfalltaucher Matthias Ardizzon versucht mit seinem Team, den See wieder sauber zu kriegen. An den Hängen hoch über dem Genfer See werden seit Generationen Reben kultiviert. Die Weinterrassen des Lavaux im Kanton Waadt mit Blick auf den See und die Alpen zählen zum UNESCO-Welterbe. Der Weinbauer Gilles Wannaz ist sich seiner Verantwortung bewusst und möchte den Genfer See als größten Süßwasserspeicher Westeuropas vor chemischer Verunreinigung bewahren. Statt mit Kunstdünger werden seine Reben mit Kuhmist untergraben. Auf Pestizide wird verzichtet. Das Weingut wird biodynamisch, sprich naturnah und nachhaltig, betrieben. In aufwendigen Landschaftsbildern erzählt die vierteilige Reihe von Menschen, die an Schweizer Traumseen im ständigen Wechsel der vier Jahreszeiten leben.
Traumrouten der Schweiz II: Mit dem Postauto über den Gotthardpass
Spielfilm. Der Gotthard ist kein Berg, sondern ein Massiv mit mehreren Gipfeln. Und ein Mythos. Die Postautostrecke über den Pass ist eine der ältesten der Schweiz. Vor 100 Jahren fuhr das Postauto sie zum ersten Mal. Als Vergnügungstour. Domenico Barenco und Maura Marchetti wollen die Strecke mit einem Oldtimerbus als Jubiläumsfahrt anbieten. Doch steht der "Saurer-Alpenwagen" von 1954 die steile Strecke durch? Für die reine Querung gab es schon damals den Zug. Eine Strapaze wie davor mit der Postkutsche war es nicht. Aber ungemütlich konnte es trotzdem werden: Denn das Unternehmen setzte gern das berühmte Cabrio der Firma Saurer ein: das "Car Alpin". Domenico Barenco fährt den Nachfolger von 1954. Er und seine Kollegin Maura Marchetti haben – wie sie sagen – "gelbes Blut". Sie kommen aus traditionsreichen Postautofamilien. Mit dem Oldtimerbus wollen sie eine Jubiläumsfahrt anbieten. Doch schafft der Saurer-Alpenwagen den steilen Anstieg durch die wildromantische Schöllenenschlucht vorbei an der Teufelsbrücke? Der enge Felsriegel oberhalb Göschenen versperrte lange den Zugang zum Gotthard und damit den Übergang Richtung Süden in den Kanton Tessin. Nur mithilfe des Teufels konnten die Urner – der Sage nach – die Brücke bauen. Neben ihr liegt ein steiler Klettersteig mit spektakulärem Ausblick. Danusia Riva will ihn gemeinsam mit ihren Kletterkollegen bezwingen. Dicker Nebel macht ihr Vorhaben jedoch zur unberechenbaren Gefahr. Obwohl der Gotthard mit nur einem Auf- und Abstieg zu überqueren war, galt er lange als unbezwingbarer als andere Alpenpässe. Bis die Postkutsche kam. Mit einer detailgetreu nachgebauten Version des historischen Fünfspänners bietet Postillion Daniel Würgler schon seit über 30 Jahren touristische Gotthardquerungen an. Freiberger-Schimmel Marlon ist noch ein Teenager und diese Saison zum ersten Mal dabei. In der Blütezeit des schweizerischen Pferdepostverkehrs gab es rund 20 Unfälle im Jahr. Meistens weil die Pferde scheuten. Steinböcke, Murmeltiere, Gämsen, Ziegen, aber auch die größte Yak-Herde der Schweiz leben rund um die Strecke. Wer die Natur hautnah erleben will, bewältigt sie am besten zu Fuß. 14 Jahre haben die Brüder Dubacher daran gearbeitet, dass das möglich ist. Sie sind die Erbauer des Vier-Quellen-Wegs. Eines Tages fiel ihnen auf: Gleich vier Flüsse haben ihr Quellgebiet rund ums Gotthardmassiv: Rhein, Rhone, Reuß und Ticino. Die haben sie per Wanderweg verbunden. Trotzdem hört ihre Arbeit nie auf, denn der Klimawandel macht Strecken plötzlich unpassierbar, lässt ganze Abschnitte verschwinden. Heute müssen die drei schon wieder mit dem Helikopter nach oben. Obwohl die Brüder alle schon über 70 sind, betreuen sie die 120 Kilometer lange Strecke noch selbst, stemmen zentnerschwere Felsbrocken, um die beliebte Wanderstrecke passierbar zu halten.
Traumrouten der Schweiz II: Mit dem Postauto durch das Engadin
Spielfilm. Eine Reise mit dem Postauto durch den Südosten der Schweiz: Die Route führt durch das Unterengadin und endet im Samnauntal. Das Auto fährt durch Seitentäler, enge Tunnel, entlang des Inn. Von Ftan geht es über Scuol. Es ist die einzige Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln an die österreichische Grenze. Unterwegs locken Seitentäler, ein Gletscher, ein Versuch im Fliegenfischen. Die letzte Teilstrecke führt durch 100 Jahre alte Tunnel. Das Filmteam startet die Reise auf etwa 1600 Meter über Null, in Ftan. Postautofahrer Kurt Schmidli fährt die Linie 921 seit acht Jahren. Ende September findet in Ftan der jährliche Alpabzug statt, zu diesem Großereignis kommt das ganze Dorf zusammen. Das Team begleitet die Älpler-Familie Gufler beim Schmücken der Kühe und ist dabei, wenn es für die Tiere nach dem Sommer auf der Alp wieder zurück in den Ort geht. Das Besondere an dieser Gegend sind die vielen Unterengadiner Seitentäler, die sich links und rechts der Postautoroute auftun. Ins Val Tasna fährt kein Postauto, das Gelände ist steil, der Tagesablauf für Senner Tobias und Sennerin Sabine streng getaktet. Den Sommer über sind sie auf fast 2000 Metern für 140 Geißen zuständig. Früh morgens und abends wird gemolken, dazwischen gekäst, außerdem sind sie mit den Tieren unterwegs. Zurück auf der Postautoroute führt die Straße von Ftan aus serpentinenartig ins Haupttal - mit Blick auf die Unterengadiner Dolomiten. Das Filmteam begleitet den Glaziologen Felix Keller ins Val Lischana zum Lischanagletscher. Felix möchte die Wasserversorgung der Lischanahütte auf rund 2500 Metern sichern und beobachtet die Gletscherschmelze mit Sorge. Unterhalb der Lischanahütte steuert das Postauto den Unterengadiner Hauptort Scuol an. Dort hat Renato Vitalini seine Werkstatt: Er baut und verkauft Fliegenfischer-Ruten und nimmt das Filmteam mit in eines seiner Lieblingsseitentäler, ins Val Scharl. Zurück ins Haupttal führt die Postautoroute immer weiter entlang des Inn, Richtung österreichische Grenze. Es geht vorbei am Val Sinestra: In das mystischste der Seitentäler führt von der Haupttalroute eine Linie bis zum "Hotel Val Sinestra", das 1912 als Kurhaus eröffnet wurde. Die dort entspringenden Mineralquellen waren der Grund für den Bau des Kurhauses. Sie sind besonders eisen- und arsenhaltig und versprachen den Gästen Linderung bei vielerlei Gebrechen. Heute ist das Haus ein Hotel, in dem es nachts angeblich spuken soll. Auch Trail-Läuferin Fränzi kennt die Geschichten rund ums Val Sinestra. Fränzi ist mit ihren Hündinnen Moira und Tipony gern rund um die Postautoroute unterwegs. Sie liebt es, in das Postauto zuzusteigen, irgendwo auf der Strecke auszusteigen und mit den Tieren durchs Gelände zu laufen. Fränzi zeigt dem Filmteam ein ganz besonderes Naturspektakel: die uralten Erdpyramiden im Val Sinestra.
Traumrouten der Schweiz II: Mit dem Postauto ins Val d'Anniviers
Spielfilm. Die Linie ins entlegene Schweizer Val d'Anniviers ist ein Abenteuer und führt zu den höchsten Gipfeln der Alpen. Die abwechslungsreiche Strecke startet im mediterranen Rhônetal. Sie führt über gewaltige Serpentinen und steile Schluchten in die Walliser Bergwelt. Malerische Holzhaus-Dörfer, fantastische Ausblicke auf spektakuläre Gipfel und ein traumhaft türkisfarbener Stausee säumen die Route bis zum Fuß der Viertausender mit ihren Gletschern. Christelle Daoud fährt die Strecke seit Jahren. Was anderen oft zu schaffen macht, ist für sie Alltag: enge Straßen und Höhenunterschiede. Von seinem Start in Sierre an der Rhône bis zur Endstation am Gletscher überwindet das Postauto fast 2000 Höhenmeter. Eine Strecke voller Attraktionen. "Wir haben einfach Glück, dass wir in einem so schönen Tal jeden Tag spazieren fahren dürfen", schwärmt die Walliserin. Der erste Teil der Linie führt durch liebliche Weinreben und den wilden Naturpark Pfyn-Finges, wo Bio-Winzerin Felicitas Mathier ihr Weingut naturnah bewirtschaftet. Nach 700 Metern Anstieg hält das Postauto an einem Hotspot für Adrenalin-Junkies: Die Hängebrücke Niouc mit einer Höhe von 190 Metern zieht Bungee-Jumper an. Ganaëlle Copt lässt das grazile Bauwerk über die wilde Schlucht jedoch erstarren. Sie hat ein Höhenangstseminar bei Wanderführerin Pascale Haegler gebucht. Weiter oben schiebt sich das Postauto durch die enge Schlucht Les Pontis mit ihren schroffen Felswänden. Dort ist manch einer froh, wenn er im Postbus und nicht am eigenen Steuer sitzt. Christelle Daoud bleibt gelassen. Ein Stück weiter oben öffnet sich das Tal. Eine Kette alter Bergdörfer schmückt die bewaldeten Hänge. Eins davon ist Fang, wo Claudia Müller mit ihren Hunden wohnt. Die Deutsche arbeitet in einem ehemaligen Grandhotel in der Nähe eines gigantischen Felskessels: dem Illgraben. Der durch einen Bergsturz entstandene Abgrund zieht Touristen, aber auch Wissenschaftler aus der ganzen Welt an. Das mittelalterliche Vissoie ist Treffpunkt des Tals und zentraler Busbahnhof zugleich. Dort teilt sich das Tal, und es steht ein Buswechsel an. Auf der linken Bergflanke geht es hinauf in das beschauliche Bergdorf Chandolin, den Heimatort von Christelles Lebensgefährten Sébatien Bonnard. Selbst Busfahrer, führt er Touristen in seinem Postauto-Oldtimer in sein Dorf und lässt sie dort den im Val d'Anniviers einmaligen Gletscherwein probieren. Der zweite Bus fährt in den Wanderort Zinal am Fuß der Viertausender. Wo Bergbauern früher mit ihrem Vieh Zwischenstopp machten, verwirklichen Sarah Huber und ihr Mann ihren Lebenstraum: Sie bewirtschaften den nur zu Fuß erreichbaren Hof "Alpage de Cottier" mit atemberaubendem Ausblick, wo Sarah auch Naturkosmetik produziert. Über das malerische Dorf Grimentz, das mit alten Holzhäusern und ursprünglichem Charme Touristen aus der ganzen Welt anzieht, fährt der dritte Bus hinauf bis an den Stausee Moiry. Dort steigt der 88-jährige Gérard Revey regelmäßig aus. Er hat die Staumauer mitgebaut und liebt es, in Erinnerungen an die Entstehung des monumentalen Bauwerks zu schwelgen. Entlang des traumhaft türkisfarbenen Stausees fährt das Postauto bis an seine Endstation auf 2300 Metern. Dort beginnt die raue Welt der Gipfel und Gletscher, die Wanderführer und Geologe Jacques Mourey anzieht. Die imposante Bergwelt aus Stein und Eis überwältigt ihn seit seiner Kindheit. Der Rückzug der Gletscher bereitet ihm jedoch tiefe Sorge. Ein Phänomen des Klimawandels, das auch Alpinisten bedroht: Einige der Wanderwege mussten längst umgelegt werden und sind durch Steinschlag und brüchige Gletscher bedroht. Mit eigens erstellten Karten weist der Wissenschaftler Bergsteiger auf Gefahren hin und zeigt ihnen sicherere Wanderwege auf. Damit die Naturliebhaber den Weg zu den Viertausendern, für die das entlegene Val d'Anniviers so bekannt ist, auch weiterhin beschreiten können.
Traumrouten der Schweiz II: Mit dem Postauto über den Julierpass
Spielfilm. Die Fahrt von Chur über den Julier nach St. Moritz gilt als eine der schönsten Postauto-Routen der Schweiz. Die Linie führt über zwei Alpenpässe und erschließt den Naturpark "Parc Ela". Unterwegs wird Geschichte erlebbar. Archäologen und Historiker erforschen entlang der Strecke Spuren der Romanisierung Graubündens, denn der Passübergang über den Julier war schon vor mehr als 2000 Jahren eine wichtige Verkehrsachse. Die Fahrt der Buslinie 182 beginnt in Chur, der ältesten Stadt der Schweiz. In zahlreichen Serpentinen schlängelt sich das Postauto hoch in die Wintersportregion Lenzerheide-Arosa. An der Mittelstation der Wetterhornbahn liegt das drei Hektar große Gelände des "Arosa Bärenland". Dort finden aktuell vier Braunbären, die von der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" aus furchtbaren Haltungsbedingungen befreit wurden, ein artgerechtes Zuhause. Vom Hochtal Lenzerheide chauffiert Martin Egger das Postauto hinunter ins Albulatal. Der Bündner ist gelernter Lkw-Fahrer. Seit zwei Jahren steuert er die gelben Busse. Die Route über den Julierpass ist seine Lieblingsstrecke, weil sie landschaftlich so abwechslungsreich ist. In dem Dorf Alvaneu liegt die kleine Werkstatt des Instrumentenbauers Beat Kollegger. Der über 60-Jährige ist so etwas wie eine lebende Legende im Bündnertal. Seine Alphörner sind das Maß der Dinge. Sein Meisterwerk aber ist die Schwyzerörgeli "Stradivarius", von der es nur 150 Exemplare geben soll. Jahrzehntelang hat Kollegger getüftelt und entwickelt, um dieses traditionelle Schweizer Instrument herstellen zu können. Im Gebiet der Crap-Ses-Schlucht zwischen Tiefencastel und Cunter kämpften vor mehr als 2000 Jahren einheimische Räter gegen vorrückende römische Legionäre. Auf dem ehemaligen Schlachtfeld wurde vor einiger Zeit ein seltener, reich verzierter römischer Dolch gefunden. Anlass genug für ein Team um den Baseler Archäologen Peter Schwarz, nach weiteren Fundstücken zu suchen. Und tatsächlich kommt neben antiken Steingeschützen auch ein gut erhaltenes römisches Schwert zum Vorschein. Weite Teile der Strecke führen entlang des "Parc Ela", dem größten regionalen Naturpark der Schweiz. Oberhalb der Waldgrenze findet man dort Moorlandschaften von nationaler Bedeutung. Eine davon ist die besonders artenreiche Hochebene Alp Flix. Dort erforscht die Biologiestudentin Salomé Suter das Verhalten von Kleinsäugern in einer Höhe von 2500 Metern. Dafür hat sie Fotofallen aufgestellt, in denen vor allem Schneemäuse und Hermeline vor die Linse geraten. Mulegns stellte jahrzehntelang eine besondere Herausforderung für Chauffeur Martin Egger und seine Kollegen dar. Denn in dem kleinen Dorf an der Julierstrecke ragte die denkmalgeschützte "Weiße Villa" weit in die Straße hinein und machte sie zum Nadelöhr. Immer wieder kam es zu Kollisionen. 2019 nahm sich die Stiftung "Nova Fundaziun Origen" unter der Leitung des Theaterintendanten Giovanni Netzer der Sache an. Sie kaufte das Gebäude und verschob es im Ganzen um etwa sechs Meter nach hinten. So wurde die Straße verbreitert, und die altehrwürdige Villa blieb erhalten. Hinter dem Ort Bivio beginnt die Auffahrt zum Julierpass. Für viele Fahrgäste der reizvollste Teil der Strecke. Die Straße führt in Serpentinen steil hinauf, rechts und links eine schroffe und gleichzeitig imposante Berglandschaft. Auf der Passhöhe macht sich der Archäologe Rouven Turck auf den Weg zu einem abgelegenen, nur schwer zugänglichen Stollen. Er ist 30 Meter lang und sieben Meter hoch, an den Wänden grüner Malachit. Dort wurde vor 2700 Jahren im großen Stil Kupfer abgebaut. Insgesamt sechs solcher Stollen haben Turck und seine Kollegen von der Uni Zürich in den letzten Jahren im Gebiet um den Julierpass entdeckt. Mit moderner Lasertechnik versuchen die Wissenschaftler, die ursprünglichen Ausmaße der Abbaustellen zu rekonstruieren. Von der Passhöhe geht es für das Postauto nur noch bergab. Nach zahlreichen Kurven öffnet sich der Blick auf das Seenplateau bei Silvaplana. Im mondänen St. Moritz endet die Fahrt der Postautolinie 182.
Traumroute durch die Alpen - Der Bernina-Express
Spielfilm. Sie gilt als schönste Bahnfahrt der Welt: die Alpenüberquerung mit dem "Bernina Express". Unterwegs kann man spektakuläre Landschaften und architektonische Meisterwerke genießen. Bergseen und Gletscher ziehen an den Fenstern vorbei, und im nächsten Augenblick säumen Palmen die Trasse der Rhätischen Bahn, und Italianitŕ macht sich breit. Die Strecke der Albula- und Berninabahn ist als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Auf der Fahrt von Chur nach Tirano fährt die Bahn über 196 Brücken und durch 55 Tunnel. Einer der Höhepunkte ist der 65 Meter hohe Landwasserviadukt, der in einen Tunnel mündet. Für die 144 Kilometer lange Strecke von Chur ins italienische Tirano braucht der Zug vier Stunden.
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
nano
Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Alpenpanorama
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
ZIB
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
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Rundschau
Das Schweizer Politmagazin. Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.
Polizei Obwalden am Limit? – Eine Behörde schlägt Alarm
Spielfilm. "Reporter" rückt Menschen sowie deren Schicksale und Abenteuer ins Zentrum, deren Geschichte in der Schweiz und weltweit gesellschaftliche oder politische Trends illustriert. Die Inhalte sind weit gefächert. Gezeigt werden neben den großen Abenteuern auch die kleinen Sensationen des Alltags. "Reporter" pflegt die klassische Reportage: Lineare Dramaturgien, subjektives Erzählen, der Reporter als Augenzeuge, authentische Emotionen.
Einfach Mensch
Spielfilm. Als Comedians nehmen Nora Yog und Toby Käp ihre Behinderung auf die Schippe. Sie hat Narkolepsie – eine Schlafkrankheit -, er ist schwerhörig. Ihr Ziel: Berührungsängste abbauen. Für Toby Käp gibt es keine Tabuthemen, wenn er auf der Bühne steht und offen über seine Schwerhörigkeit spricht. Auch Nora Yog geht offen um mit ihrer neurologischen Krankheit. Täglich überkommen die junge Frau bei starken Emotionen plötzliche Schlafattacken. Doch wo liegen die Grenzen bei Witzen mit Behinderung? Gibt es ein richtig oder falsch? Heute lebt Toby Käp in Mannheim und tritt regelmäßig auf großen Bühnen auf. Nora Yog verliert mehrmals am Tag ihre Muskelanspannung und sackt zusammen. Manchmal für Sekunden, manchmal für Minuten. Eine Herausforderung, denn als Comedian bringt sie die Zuschauer zum lachen. Sie selbst darf es nicht lustig finden, sonst riskiert sie, mitten in der Show umzukippen.
puzzle
Viele Kulturen - Ein Land. Die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern ist besonders. Mütter sind für die Töchter meist das erste Vorbild, die erste Identifikationsfigur. Doch wie prägt Migration diese Beziehung? Wie verändern kulturelle Unterschiede, Traditionen und neue Lebensrealitäten diese besondere Verbindung, und wie fordern sie sie heraus? "puzzle" hat zwei ehemalige sogenannte Gastarbeiterinnen mit ihren Töchtern getroffen. Und eine Mutter, die erst später nach Deutschland kam, wo deren Tochter gerade große musikalische Erfolge feiert.
Das Grazer Mumienbuch
Spielfilm. In der Bibliothek der Karl-Franzens-Universität Graz stieß man durch Zufall auf eine wissenschaftliche Sensation: auf das älteste handgeschriebene Dokument in Buchform. Das Fragment eines ägyptischen Papyrus aus dem 3. Jahrhundert vor Christus ist rund 400 Jahre älter als die bislang bekannten ersten Bücher der Welt. Bald wird deutlich: Mit dieser Entdeckung muss die Geschichte des Buchs neu geschrieben werden.
37°Leben
Ostern, das ist auch die Zeit der bewussten Veränderung: Frühjahrsputz, Osterspaziergang - Versuche, frei zu werden von dem Alten und sich zu besinnen auf das Wesentliche. Linus restauriert alte Boote. Ein Traum für ihn. Doch bei seinem sozialen Leben vermisst er die Bodenhaftung. Julia (34) arbeitet bei der Stephanus-Stiftung mit Menschen, die nach Krisen wieder Stabilität brauchen. Doch auch sie selbst sucht nach einer neuen Haltung. Julia Maugsch (34) leitet eine Einrichtung der Stephanus-Stiftung. Sie arbeitet mit jungen und erwachsenen Menschen, die konstant an Stabilität und Selbstbestimmung arbeiten, oft nach Brüchen oder Krisen. Julias eigener Neuanfang ist ein bewusster Haltungswechsel: weg von Härte, hin zu Wohlwollen und systemischem Denken. Sie begleitet Teams in schwierigen Situationen und versucht, Veränderung möglich zu machen, ohne Druck und Zuschreibungen. Linus Gripp (29) verwirklicht sich einen Traum: Er restauriert große, hundert Jahre alte Boote, mitten in Berlin und verwandelt sie in Kulturräume. Gleichzeitig spürt er, dass er auch sich selbst, kurz vor seinem dreißigsten Geburtstag neu erfinden muss, um vor allem mehr Bodenhaftung in sein soziales Leben zu bringen. Er möchte die Dinge jetzt "richtig" angehen - weniger impulsiv, mehr geplant, in einer Balance zwischen Herz und Verstand. Gebraucht wird dabei vor allem: Geduld. Genehmigungen, Zuständigkeiten und Widerstände machen es ihm schwer, nicht alles hinzuschmeißen. Wie bei seinen alten Schiffen will er aus sich etwas Neues formen und muss sich entscheiden: Was schmeiße ich raus und was ist das, was mich trägt?
Rift Valley - Der große Graben (1/3)
Spielfilm. Das Rift Valley ist kein Tal, sondern ein Landstrich, geschaffen von den Kräften der Erde: Vor 40 Millionen Jahren kollidierte die Afrikanische Platte mit Europa. Arabien trennte sich von Afrika ab, im Lauf von Jahrmillionen öffnete sich eine Lücke und machte Platz für das Rote Meer. Unter dem Kontinent sammelten sich in Ostafrika gleichzeitig gewaltige Lavamassen und wölbten das Land auf. Durch den Druck bildeten sich Risse, Magma trat aus und floss wie ein Meer aus Feuer über das Land. So entstanden die Hochebenen von Äthiopien und Kenia, später Naturwunder wie der Kilimandscharo, der Mount Kenia, die Virunga-Berge, die Serengeti und der Tanganjikasee. Der erste Teil der dreiteiligen Reihe führt in die Serengeti, Heimat der "Big Five" Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard und Löwe, und stellt Menschen vor, die dort leben.
Rift Valley - Der große Graben (2/3)
Spielfilm. Das Rift Valley ist Respekt einflößend: Es ist mehr als 6000 Kilometer lang und reicht vom Jordantal über das Rote Meer, das Hochland Äthiopiens und Ostafrika bis nach Mosambik. Zwischen den östlichen und westlichen Bergen liegen kaum 500 Kilometer Luftlinie. Doch die Regionen könnten kaum unterschiedlicher sein. Denn der Osten des Rift Valley liegt im Regenschatten der Berge. Das westliche Rift hingegen ist grün, tropisch und fruchtbar.
Rift Valley - Der große Graben (3/3)
Spielfilm. Vermutlich begann die Geschichte des Rift Valley in Äthiopien, wo heute die Simien-Berge sind. Dort bildete dünnflüssige Lava vor 35 Millionen Jahren ein Hochland und mächtige Vulkane. Als das innere Feuer erlosch, meißelten Wind und Regen die Berge aus dem Vulkangestein. Der höchste Gipfel ist über 4500 Meter hoch. Über den steilen Klippen schwebt stets eine bunte Vogelschar, dominiert von Raben und Greifvögeln aller Art. In den Wüsten und Tälern zwischen Äthiopien und Tansania fanden Wissenschaftler Fossilien früher Menschen. Immer wieder legen Regenfälle und Fluten neues Forschungsmaterial frei. In dieser Region liegt vermutlich auch das älteste Siedlungsgebiet der Menschheit: An den Ufern des Omo-Flusses in Äthiopien fanden Forscher 195. 000 Jahre alte Skelettreste. Es sind die bisher ältesten Fossilien des Homo sapiens in Afrika und damit die ältesten der Welt.
Die Kanarischen Inseln - Im Reich der Feuerberge
Spielfilm. Die Kanarischen Inseln sind weit mehr als nur Urlaubsparadies für sonnenhungrige Mitteleuropäer: Sie sind ein Naturjuwel, ein einmaliges Habitat für besondere Tier- und Pflanzenarten. Die sieben Inseln im Atlantischen Ozean entstanden durch gewaltige vulkanische Aktivität und sind geprägt durch außergewöhnliche Artenvielfalt auf kleinstem Lebensraum. Der Film lädt zu einer Reise entlang beeindruckender Küsten und über bizarre Vulkanrücken ein. Einst nannte man sie "Inseln am Rande der Welt". Als der antike Geograf Ptolemäus um circa 150 nach Christus die erste Landkarte der Welt erstellte, waren sie noch genau das: das Ende der alten Welt. Seither hat die Geschichte menschlicher Kolonisation Spuren hinterlassen, und die Kanarischen Inseln wurden zum exotischen Paradies für jährlich zwölf Millionen Touristen. Wenige Plätze der Erde wurden vom Menschen so stark verändert und haben dennoch ihre Wildheit bewahrt wie die Kanaren. Da die Regenmenge auf den Inseln so unterschiedlich ist, hat sich die Landschaft auf den einzelnen Inseln ganz eigenwillig entwickelt. Es gibt wüstenartige Zonen voll karger Schönheit, aber auch üppig bewachsene Wälder, dicht besiedelt von endemischen Pflanzenarten, in denen sich seltene Tiere verstecken. Dazu die Gipfelzonen der Vulkane, bis über 3700 Meter hoch. Jede einzelne der sieben Kanaren-Inseln ist ein Kontinent im Kleinen. Wenn subtropische Nebelwälder auf karge Vulkanlandschaften treffen und schneebedeckte Gipfel bei Sonnenuntergang ihre kegelförmigen Schatten aufs tiefblaue Meer werfen, ist es eine Reise durch nahezu alle Klimazonen dieser Erde. Den Küsten vorgelagert sind marine Schutzräume. Dort können sich die Bestände großer Meeressäuger, unter anderem die der Grindwale, langsam wieder erholen.
Im Bann der Drachenberge
Spielfilm. Sie sind die längste und höchste Gebirgskette im südlichen Afrika, die von der Kapregion bis in den Nordosten Südafrikas reicht: die Drakensberge - deutsch "Drachenberge". Sie wurden Ende der 1990er-Jahre zum Nationalpark ernannt, seit dem Jahr 2000 ist das Gebirge UNESCO-Weltnatur- und Weltkulturerbe. Die Hauptdarsteller des Films "Im Bann der Drachenberge" sind eine Gruppe Paviane und eine Herde Elen-Antilopen. Die Tiere ziehen mit den Jahreszeiten und dem verfügbaren Nahrungsangebot Jahr für Jahr aus den Ebenen am Fuß der Drakensberge hinauf in die Gipfelregion.
NANO: Anti-Krebs-Hacks – Dein Lebensstil zählt
Spielfilm. Jährlich bekommen allein in Deutschland mehr als 500. 000 Menschen eine Krebsdiagnose. Dabei wären bis zu 40 Prozent der Neuerkrankungen vermeidbar. Medizinische Früherkennung ist der Schlüssel. Jasmina Neudecker begibt sich auf die Suche: Wie lässt sich das Risiko minimieren? Eine große Rolle spielt der eigene Lebensstil. So kann regelmäßige Bewegung im Körper Prozesse beeinflussen, sodass sich potenziell schädliche Zellen gar nicht erst entwickeln. Die Biologin Nadira Gunasekara von der Sporthochschule Köln zeigt in ihrer Forschung, wie Sport und Bewegung das Immunsystem stärken und ihm dabei helfen, Krebszellen besser zu bekämpfen. Im Fokus steht aktuell der Einfluss von Krafttraining – neben klassischem Ausdauertraining. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Myokine, das sind Botenstoffe, die bei Muskelaktivität freigesetzt werden. Neben Bewegungsmangel zählen auch Übergewicht, Rauchen und Alkohol zu den beeinflussbaren Krebsrisikofaktoren. "Die große Chance besteht darin, dass ich selbst aktiv werden kann", sagt die Präventionsmedizinerin Ursula Will vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKZF) in Heidelberg. Den eigenen Lebensstil zu verändern, gelingt vielen besser, wenn sie dabei Unterstützung haben. Jasmina Neudecker besucht bei Eintracht Frankfurt das Projekt "Fußballfans im Training" der Deutschen Krebshilfe. Als einer von 26 Bundesligavereinen bietet der Club seinen Fans die Möglichkeit, durch Sport und gesunde Ernährung Übergewicht abzubauen. Zur Krebsprävention gehört auch die Früherkennung. Am Uniklinikum Dresden testet Jasmina Neudecker einen modernen Ganzkörperscanner, der Pigmentveränderungen der Haut früh sichtbar macht. Das Gerät erstellt mit KI-Unterstützung aus 92 hochauflösenden Fotos ein 3D-Modell des Körpers. Wie wichtig UV-Schutz schon von klein auf ist, erlebt die Journalistin bei einem besonderen Kindergartenprojekt.
heute
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
3sat-Wetter
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Beate Uhse - Das Recht auf Liebe
Fernsehfilm Deutschland (2011). In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs landet Beate Uhse mit ihrem zweijährigen Sohn Klaus auf dem englisch besetzten Flughafen Leck in Schleswig-Holstein. Dort wird sie als deutsche Pilotin in britische Kriegsgefangenschaft genommen, ihr Sohn dem Roten Kreuz überführt. Der Film "Beate Uhse - Das Recht auf Liebe" erzählt die Geschichte der deutschen Unternehmerin von 1945 bis 1972. Nach einem Unfall des Gefangenentransports wacht Beate Uhse schwer verletzt in einem britischen Lazarett auf. Ihr Bettnachbar, der Anwalt Georg Tauber, lässt seine Beziehungen spielen und bringt Klaus zurück zu seiner Mutter. Dieses Wiedersehen gibt der Verletzten die Kraft, gegen die Diagnose "nie wieder laufen zu können" anzukämpfen. Schließlich darf sie das Lazarett mit Klaus verlassen. Heimat- und wohnungslos trifft sie auf Ewe Rotermund, der Mutter und Sohn mit in seine Flüchtlingsunterkunft nimmt. Dort berät Beate Uhse die anderen Frauen in Sachen Verhütung. Angesichts der wirtschaftlichen Lage möchte keine von ihnen schwanger werden. Schon 1946 beginnen Beate und Ewe die legendäre "Schrift X" über die Knaus-Ogino-Methode zu vertreiben. Die "Schrift X" wird ein Renner. Bis 1949 verkauft sie sich circa 32. 000 Mal und sichert Beate Uhse das Startkapital für eine eigene Firma. Zu Ratgebern, Katalogen und Schriften kommen bald Kondome und andere Artikel. Als ausgerechnet die Verhütungsexpertin ungewollt schwanger wird, heiraten Beate Uhse und Ewe Rotermund. Doch mit steigendem Umsatz wächst auch der gesellschaftliche Widerstand: Aufgrund des "Unzuchtsparagrafen" 184 wird Beate Rotermund immer wieder vor Gericht zitiert. Eine Klagewelle bricht über die Firma herein. Georg Tauber hilft ihr immer wieder, der Staatsanwaltschaft zu entkommen. Nach vielen Verhaftungen, Hunderten von Anzeigen und entgegen aller Anfeindungen eröffnet Beate Uhse 1962 ihren ersten Laden für "Ehehygiene". Doch die gesellschaftliche Ausgrenzung zerstört ihre Ehe und den Traum von einer glücklichen Familie.
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
Copykill
Spielfilm USA (1995). Nach einem perfiden Mordanschlag ist die als Profilerin arbeitende Psychologin Helen Hudson derart traumatisiert, dass sie kaum noch ihre zur Festung ausgebaute Wohnung verlässt. Über ein Jahr nach dem Anschlag auf sie wird Helen von der Polizei um Hilfe bei der Aufklärung einer besonders brutalen Mordserie gebeten. Zunächst reagiert sie sehr abweisend auf die Anfrage. Doch dann beschäftigt sie sich mit dem Fall. Dabei kommt die Profilerin dem ominösen "Boston Strangler" auf die Spur. Dieser meldet sich kurz darauf mit einem makabren Video, das die nächste Tat ankündigt, höchstpersönlich bei ihr. Von nun an steckt Helen tiefer in diesem Fall, als ihr lieb ist. Atmosphärisch dichter Serienmörder-Thriller mit Sigourney Weaver als traumatisierte Profilerin in einer ihrer besten Rollen. An ihrer Seite überzeugt Holly Hunter als ermittelnde Polizistin.
extra 3: Best of Realer Irrsinn
Satiremagazin mit Christian Ehring. Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche. "extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
Willkommen Österreich
Late-Night-Satire-Talkshow mit Stermann & Grissemann. Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor - fernab von Political Correctness.
Faking Bad
Besser als die Wahrheit. Wurden Sie auch schon einmal von lieben Menschen belogen? Bei "Faking Bad – Besser als die Wahrheit" passiert das ständig. Nicht ganz unschuldig daran ist Gastgeber Oliver Kalkofe. Vier Top-Gäste hat er wieder zum großen Schwindeln eingeladen: Oliver Welke, Torsten Sträter, Laura Karasek und Michael Kessler. Zu irrwitzigen Fragestellungen denken sie sich unmöglich mögliche Antworten aus und versuchen, ihre Kollegen hinters Licht zu führen. In dieser Folge lügen sich Die Fantastischen Vier thematisch um die ganze Welt: von Schottland über Rumänien bis nach Neuseeland. Anschnallen und mitraten!
Faking Bad
Besser als die Wahrheit. "Faking Bad" ist das große Festival der dreisten Lügen. In dieser Folge begrüßt Oliver Kalkofe: Torsten Sträter, Laura Larsson, Michael Mittermeier und Olaf Schubert. Die Gäste denken sich zu absurden Fragestellungen freche Fake-Antworten aus und versuchen, die Kollegen damit zu täuschen. Dieses Mal gilt es, fundiertes Wissen zu den Themengebieten Pinguine, Mittelalter und dem Brief- und Postwesen in Ecuador vorzugaukeln. Aber eine gute Lüge ist nur die halbe Miete. Auch die tatsächlich korrekten Antworten wollen gefunden werden. Wer Lüge und Wahrheit am besten kombiniert, der hat gute Chancen auf den Sieg. Und alle, die zuschauen, haben sowieso schon gewonnen, denn es wird auch dieses Mal ein unglaublich großer Spaß.
Asül für alle
Wenn ein Amt für Nachhaltigkeit von Django Asül geleitet wird, ist das Chaos nicht weit. Wenn ihm dabei Rolf Miller und Wolfgang Krebs ambitioniert zur Seite stehen, naht das Inferno. Auch Kathi Wolf als Gleichstellungsbeauftragte mischt kräftig mit. Als Gäste diesmal mit dabei: Rolf Miller, Wolfgang Krebs, Kathi Wolf, Hannes Ringlstetter und Helmut Schleich.
