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    • 3SAT od do

      • Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

        Spielfilm. Keine einzige Straße führt ins Donaudelta. Die Region gehört zu den abgelegensten Europas. Weitab von Städten finden sich verträumte Dörfer, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Der Film zeigt die Naturschönheiten des UNESCO-Welterbes Donaudelta. Der Blick vom Hochufer ist überwältigend. Flache Lagunen und wilde Wälder aus schwankendem Schilf so weit das Auge reicht, durchzogen von einem Labyrinth aus glitzernden Wasserläufen. Knorrige Silberweiden säumen die Ufer, dann wieder gibt es klare, krautreiche Seen mit bunten Blumenteppichen und lautstarkem Froschkonzert. Es ist eine schier endlos erscheinende Wildnis aus Wasser und Land. Wer dort leben will, muss mit dem auskommen, was die Natur bietet. Doch die Lebensfülle ist überwältigend. Das Delta gehört zu den fischreichsten Landschaften Europas, und nur hier gehen noch große Schwärme von Pelikanen auf die Jagd.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Ladies Night

        Kabarettistischer Abend mit reiner Frauenbesetzung. aus dem Gloria Theater in Köln. Einen kabarettistischen Abend mit reiner Frauenbesetzung verspricht die "Ladies Night". Wechselnde Gastgeberinnen laden Kabarettistinnen und Comediennes mit ihren ganz eigenen Themen ein. In welcher geheimnisvollen Welt leben eigentlich Frauen? Antworten und noch mehr Fragen zu diesem Thema gibt es in der "Ladies Night".

      • Bosetti Late Night

        Sarah Bosetti nimmt wieder die aktuellen gesellschaftlichen Debatten satirisch unter die Lupe und geht gemeinsam mit ihren Gästen den dahinterliegenden Problemen auf den Grund. Was sind derzeit die Aufreger in den Medien und auf der Straße? Wie reden wir miteinander darüber, und geht das nicht auch besser? Sarah Bosetti beleuchtet die Probleme mit Fakten, Humor und wortgewandter Analyse. Sarah Bosettis Texte zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Poesie und die Komik des Streits auf den Punkt bringen. Mit den verschiedensten satirischen Spielarten und kabarettistischen Gästen geht sie den Problemen auf den Grund, mischt festgefahrene Debatten gründlich durch und sortiert sie neu. Anschließend spricht Sarah Bosetti mit kompetenten Gästen aus dem aktuellen Diskurs auf ihre einzigartig tiefgehende und einfühlsame Art über das jeweilige Thema. So bekommt sie immer wieder Antworten jenseits standardisierter Politinterviews. Auch das Publikum wird über Social Media, einem Rednerpult im Studio und dem "Bullshit Button" in die Debatte involviert. 2024 wurde die Late-Night-Show mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

      • Extraklasse 2+

        Komedie Deutschland (2021). Gemeinsam mit seinen Schülern wird Ralph vor eine unliebsame Aufgabe gestellt: Die Abendschule zieht in ein innovatives Bildungszentrum um. Ralph hält das für einen schlechten Scherz. Die neue Schule geht Ralph gehörig auf den Geist, auch wenn seine Chefin Dörte Wiedebusch vom Konzept überzeugt ist. Ralph glaubt, dass an dem Bildungszentrum und dem feinen Direktor etwas faul ist. Kurzerhand geht Ralph der Sache auf den Grund. Dabei setzt er nicht nur seinen Job, sondern auch Dörtes Vertrauen aufs Spiel. Und das, obwohl er Dörte doch am liebsten auch privat wieder näherkommen würde. Doch anstatt an ihre gemeinsame Nacht aus dem Sommer anzuknüpfen, ist Dörte strenger denn je zu ihm. Kostenlose Ratschläge zu Dörtes Gefühlslage bekommt Ralph von seiner Mitbewohnerin Karin. Für sie ist die Sache klar: Die Wiedebusch ist in Ralph verknallt. Und das soll ihre Art sein, ihm das zu zeigen? Ralph findet das absurd. Während Ralph noch seine Gefühle sortiert, haben es ein paar arrogante Abiturienten auf seine Klasse abgesehen. Dörte hält es für Anfangsschwierigkeiten, Ralph für Mobbing. Doch nicht nur das Selbstwertgefühl seiner Klasse leidet, auch die Noten lassen zu wünschen übrig. Ralph hat also alle Hände voll zu tun, seine Schüler zum Abschluss zu bringen.

      • Jo Nesbř's Headhunters

        Spielfilm Dänmark/Deutschland/Norwegen/Schweden (2011). Der Personalberater Roger Brown verdient sich durch gut geplante Kunstdiebstähle etwas dazu. Beim Raub eines kostbaren Rubens' merkt er zu spät, dass er in eine Falle geraten ist. Der abgründige Thriller stammt aus der Feder des Norwegers Jo Nesbř, einem der erfolgreichsten nordischen Krimiautoren. In der Titelrolle überzeugt Aksel Hennie als Antiheld, der Komplexe durch Arroganz und Schikane kompensiert. Roger Brown hat vieles, wovon andere nur träumen. Er lebt in einer stilvollen Bauhaus-Villa und ist mit der blendend aussehenden Galeristin Diana verheiratet. Leider misst er nur 1, 68 Meter und muss sich die Zuneigung seiner um einiges größeren Gattin mit Luxusgeschenken erkaufen, für die selbst sein üppiges Salär als erfolgreicher Headhunter nicht ausreicht. Den aufwendigen Lebensstil finanziert der arrogante Personalmanager durch perfekt organisierte Kunstdiebstähle. Informationen für seine jeweiligen Einbrüche sammelt Roger in Bewerbungsgesprächen, bei denen er seine betuchten Klienten auf ihre Kunstbestände hin aushorcht. Sein alter Freund Ove, den er bei einer Überwachungsfirma eingeschleust hat, muss dann nur noch die Alarmanlage zur vereinbarten Zeit deaktivieren. Bisher lief alles glatt, und der nächste Fischzug ist schon in Planung: Über die Galerie seiner Frau lernt Roger den smarten Holländer Clas Greve kennen, der ein geeigneter Kandidat für den Geschäftsführerposten einer GPS-Firma ist und außerdem einen kostbaren Rubens besitzt. Zu spät bemerkt Roger, dass er mit dem Raub des Gemäldes in eine heimtückische Falle getappt ist, die aus dem Headhunter einen gnadenlos Gejagten macht. Das perfekt getimte Drehbuch geizt nicht mit rabenschwarzem Humor und gipfelt in einer albtraumartigen Hatz, bei der die Verfolgungsjagd auf skandinavische Weise neu definiert wird.

      • Kielings wilde Welt (1/3)

        Spielfilm. Noch nie war der Einblick in Andreas Kielings "wilde Welt" so persönlich wie in dieser Trilogie. In dieser Folge blickt er zurück auf Bärengeschichten aus 30 Jahren als Tierfilmer. Für drei Jubiläumsfolgen ist der Tierfilmer mit seinem Tiny House in seiner Wahlheimat Eifel unterwegs. In "Terra X: Kielings wilde Welt – Der Bärenmann" berichtet er im Hier und Jetzt von seinen eindrücklichsten Erlebnissen mit Bären. Im Lake-Clark-Nationalpark in Alaska leben besonders große Küstenbraunbären. Ihre Lieblingsspeise nach der Winterruhe sind Muscheln. Wie finden die Bären die Delikatessen, und wie nähert man sich als Tierfilmer einem Bären? Auch andere Väter gehen mit ihren Söhnen angeln – doch nicht so wie Andreas mit dem neunjährigen Erik. Vier Monate lang leben sie auf den Aleuten und teilen sich mit Bären die Nahrung der Saison: Lachs. Doch was passiert, wenn großer Bär und kleiner Junge aufeinandertreffen? Kaum irgendwo ist der Indian Summer schöner als im Denali-Nationalpark Zentralalaskas. Dort leben die Vegetarier unter den Grizzlys. Immer wieder hat Andreas im Denali gefilmt. Der Vergleich mit früheren Reisen zeigt schwindende Gletscher und Permafrostboden, der taut. Der Eisbär ist gefürchtet. Doch die wahre Herausforderung für Tierfilmer im Norden Kanadas ist die brutale Kälte. Tagelanges Warten im Schneesturm bezahlt Andreas mit Erfrierungen, die er bis heute spürt. Der Lohn sind einmalige Aufnahmen. Dass Misserfolg auch zum Tierfilmerleben gehört, erfährt Andreas bei der Suche nach dem Großen Panda in China. Im Bambuswald an der Grenze zu Tibet findet er Spuren, jedoch kein einziges Tier. Warum ist Fortpflanzung bei Pandas so schwer – und welche Wege gehen die Chinesen? In Slowenien kommen 1000 Bären auf zwei Millionen Einwohner. Doch die Slowenen haben Wege gefunden, Siedlungen und Vieh zu schützen. Andreas lernt tierische Bewacher kennen und geht der Frage nach, ob man Bären im Wald füttern darf, um sie von Dörfern fernzuhalten.

      • Kielings wilde Welt (2/3)

        Spielfilm. Noch nie war der Einblick in Andreas Kielings "wilde Welt" so persönlich wie in dieser Trilogie. In dieser Folge blickt er zurück auf Primatengeschichten aus 30 Jahren als Tierfilmer. Für drei Jubiläumsfolgen ist der Tierfilmer mit seinem Tiny House in seiner Wahlheimat Eifel unterwegs. In "Terra X: Kielings wilde Welt – Nahe Verwandte" berichtet er im Hier und Jetzt von seinen eindrücklichsten Erlebnissen mit Primaten. Die vielleicht schönsten Affen leben im Hochland Äthiopiens. Mehr als 4400 Meter ragen dort die Simien Mountains in den Himmel. Bartgeier und Krähen kreisen über einer fast unwirklich schönen, majestätischen Landschaft. Andreas mischt sich unter die Dscheladas und erlebt Machos genau wie Frauenpower. Aber auch, wie der Mangel an Weideland den Lebensraum dieser besonderen Primaten bedroht. Die Familie um Silberrücken Makumba ist die erste habituierte Gruppe Westlicher Flachlandgorillas. Sie im Regenwald Zentralafrikas zu finden, gelingt nur dank der Fährtenleser. Doch die Aufnahmen werden durch Bienen erschwert, die Schweiß auf nackter Haut über alles lieben. Japanmakaken sind die Wellness-Kings unter den Primaten. Andreas nimmt mit den Schneeaffen ein Bad in heißen Quellen und staunt über ihre Lernfähigkeit. Denn die Makaken sind nicht nur die kälteresistentesten Primaten der Welt. Sie haben auch im Lauf der Evolution das Tauchen gelernt und geben diese Fähigkeit an ihre Nachkommen weiter. Schimpansen sind uns nicht nur genetisch am ähnlichsten, sondern auch in ihrem Verhalten. In den Mahale Mountains Tansanias wird Andreas Zeuge eines Staatsstreiches und einer Treibjagd auf kleinere Affen. Und erlebt einen Affenalltag, in dem sich Streit und Versöhnung in schneller Folge abwechseln. Im Grenzgebiet Ruandas zum Kongo sterben immer wieder Berggorillas durch Wilderer und Bürgerkrieg. Andreas und sein Team geraten in einen Schusswechsel, erleben aber auch Berggorillas hautnah. Wie fühlt es sich an, einem Silberrücken in die Augen zu schauen und von einem Weibchen umarmt zu werden? Fressen, Lust und Lebensfreude bestimmen das Leben der Nasenaffen auf Borneo. Andreas schließt Freundschaft mit einem neugierigen Nasenträger, der großes Interesse an Kameratechnik zu haben scheint. Wie schwer es ist, Orang-Utans auszuwildern, erlebt Andreas auf Sumatra. Die meisten Tiere sind durch die Gefangenschaft traumatisiert. Von Fressen bis Klettern – für das Leben in der Wildnis müssen sie vieles neu lernen. Und doch gelingt der Weg in die Freiheit nicht bei jedem Tier.

      • Kielings wilde Welt (3/3)

        Spielfilm. Noch nie war der Einblick in Andreas Kielings "wilde Welt" so persönlich wie in dieser Trilogie. In dieser Folge blickt er zurück auf Elefantengeschichten aus 30 Jahren als Tierfilmer. Für drei Jubiläumsfolgen ist der Tierfilmer mit seinem Tiny House in seiner Wahlheimat Eifel unterwegs. In "Terra X: Kielings wilde Welt – Graue Riesen" berichtet er im Hier und Jetzt von seinen eindrücklichsten Erlebnissen mit den größten Landsäugetieren der Welt. Wüstenelefanten begegnen dem Wassermangel im trockenen Namibia mit cleveren Tricks. Die selbstbewussten Tiere können auch kämpfen und fordern Respekt ein. Doch was, wenn ein Tierfilmer der Chance auf gute Bilder nicht widerstehen kann und ihnen zu nahe kommt? In der Kalahari Botswanas formt der Okavango ein gewaltiges Delta, das sich – ausgerechnet zur Trockenzeit – mit Wasser füllt. Wie eine große Arche wird es zum Zufluchtsort, auch für Dickhäuter. Andreas wird Zeuge einer Unbeschwertheit durch Überfluss, die besonders nahe Begegnungen möglich macht. Der Kaziranga-Nationalpark im Nordosten Indiens wird vom mächtigen Brahmaputra geprägt. Doch in der Regenzeit tritt der Fluss über die Ufer und vertreibt die Tiere. Was, wenn hungrige Elefanten sich in Plantagen und Ortschaften wiederfinden? Vor der imposanten Kulisse des Kilimandscharo wird Andreas Kieling Zeuge einer Elefantengeburt. Ein Highlight in jedem Tierfilmerleben – doch die Kamera läuft nicht. Welche Erinnerungen bleiben dennoch? Dem größten Elefanten seines Lebens begegnet Andreas in Simbabwe. Narben und Steckschüsse zeugen von der menschlichen Gier nach Elfenbein. Und doch lässt der Gigant menschliche Nähe zu – ein besonders berührender Moment. Waldelefanten sind vom Aussterben bedroht. Einer der letzten Zufluchtsorte: eine Regenwaldlichtung in Zentralafrika. Dort gelingen Andreas Bilder vom vielleicht größten kleinen Elefanten.

      • Afrika: Kontinent der Vielfalt (1/3)

        Spielfilm. Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika: Kontinent der Vielfalt" bietet neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. In dieser Folge der Reihe dreht sich alles um die Reichtümer des Kontinents, die besonders in seiner ursprünglichen Natur liegen. Bis heute hat eine unvergleichliche Großtierwelt überlebt, doch der Kontinent bietet auch Bodenschätze und grüne Energie. Der Kasanka-Nationalpark in Sambia ist recht klein – doch er bietet eines der größten Naturschauspiele Afrikas. Jedes Jahr zwischen Oktober und Dezember versammeln sich dort in einem kleinen Waldgebiet bis zu zehn Millionen Palmenflughunde. Lärmend hängen sie in den Bäumen und verdunkeln fast den Himmel, wenn sie gemeinsam auffliegen – es ist die größte Wanderung von Säugetieren der Erde. Sie kommen, um die Früchte von Mahagonibäumen und andere Wildfrüchte zu verzehren, die mit Beginn der Regenzeit reichlich vorhanden sind. Dabei verteilen sie die Samen und spielen eine wichtige Rolle bei der Vermehrung und Verbreitung der Pflanzen. Schon nach wenigen Wochen ist der Spuk vorbei – und die Palmenflughunde verschwinden wieder genauso geheimnisvoll, wie sie gekommen sind. Eine andere kaum bekannte Besonderheit Afrikas ist die Danakil-Senke im Norden Äthiopiens. Sie wirkt, als wäre sie nicht von dieser Welt. Brodelnde Vulkane, scharfkantiges Gestein und dampfende Fumarolen prägen die Region. Die Senke liegt rund 100 Meter unter dem Meeresspiegel und gehört zu den heißesten Orten der Erde. In dem Geothermalgebiet liegen bizarr geformte Wasserbecken, die durch Schwefel und Kaliumsalze bunt verfärbt sind. Bisher konnten darin keine Hinweise auf Leben festgestellt werden. Selbst die widerstandsfähigsten Mikroben können sich offenbar nicht gegen die extremen Bedingungen behaupten. Die Energie, die in den Tiefen der Erde schlummert, wird regional über Geothermalkraftwerke genutzt. Aber auch Wind- und Solarkraftwerke liefern im großen Stil grüne Energie für den aufstrebenden Kontinent. Hochwertige Aufnahmen, die durch zahlreiche Drohnenbilder ergänzt werden, präsentieren die unglaubliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents und zeigen Menschen, Regionen und Wildtiere jenseits ausgetretener Pfade. So liefert "Afrika: Kontinent der Vielfalt" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven – sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Fakten.

      • Afrika: Kontinent der Vielfalt (2/3)

        Spielfilm. In dieser Folge dreht sich alles ums Wasser – ein Element, ohne das kein Leben möglich ist. Der Film zeigt, wie Flüsse, Seen und Küsten die Existenz von Menschen und Wildtieren prägen. Wasser ist der Ursprung allen Lebens. Auf den afrikanischen Kontinent, der durch große Trockengebiete geprägt ist, trifft das in besonderer Weise zu. Große Seen wie der Lake Viktoria oder der mächtige Nil ermöglichten erst die Entwicklung vielfältiger Kulturen. Wie sehr die Menschen vom Wasser abhängen, zeigt sich besonders eindrucksvoll am Sambesi. Wenn der Fluss jedes Jahr über die Ufer tritt, feiert das Volk der Lozi "Kuomboka", was in etwa "aus dem Wasser kommen" bedeutet. Das Fest findet jedes Jahr zum Ende der Regenzeit statt. Wenn der Fluss seinen höchsten Stand erreicht hat, ziehen die Menschen per Boot in höher gelegene Gegenden um. Der uralte Brauch hat sich längst zu einem Spektakel entwickelt, das zahlreiche Schaulustige anzieht. Etwa ein halbes Jahr später, in der Trockenzeit, kehren die Bewohner wieder in die Dörfer zurück, aus denen sie gekommen sind. Einige fantastische Naturreservate Afrikas, wie etwa das Okavango-Delta, werden ebenfalls vom Wasser geprägt. Der Okavango erreicht niemals das Meer. Er fließt in eine abflusslose Senke in der Kalahari Botsuanas, wo er für Überschwemmungen sorgt und dann versickert und verdunstet. Vorher erschafft er jedoch eines der größten und wichtigsten Feuchtgebiete Afrikas, in dem charakteristische Wildtiere wie Elefanten, Büffel, Löwen und Giraffen leben. Die Ausdehnung des Deltas schwankt mit der Wassermenge und kann bis zu 20. 000 Quadratkilometer umfassen. Die Flussarme versickern nach und nach in der Kalahari, die Trockenheit gewinnt wieder die Oberhand – bis mit der nächsten Flut das üppige Leben zurückkehrt. Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika: Kontinent der Vielfalt" bietet völlig neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. Hochwertige Aufnahmen zu Lande, unter Wasser und aus der Luft präsentieren die unglaubliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents und zeigen Menschen, Regionen und Wildtiere jenseits ausgetretener Pfade. So liefert die Reihe in doppelter Hinsicht neue Perspektiven – sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Fakten.

      • Afrika: Kontinent der Vielfalt (3/3)

        Spielfilm. In Afrika existieren viele unterschiedliche Volksgruppen. Ihre Art zu leben unterscheidet sich stark – von sehr ursprünglich als Jäger und Sammler bis hochmodern in den Großstädten. Die Kultur Äthiopiens ist eine der ältesten Afrikas. Sie ist sehr ursprünglich geblieben, weil das Land nie von einer Kolonialmacht erobert wurde und sich stets unabhängig entwickelte. Die vorherrschende Religion ist das äthiopisch-orthodoxe Christentum. Besonders berühmt ist die heilige Stadt Lalibela mit ihren elf monolithischen Kirchen, die ins Gestein gemeißelt wurden – Meisterleistungen früher Baukunst. Bis heute ist Lalibela ein Wallfahrtsort, in den vor allem zu Ostern zahlreiche Pilger strömen. In Kamerun in Zentralafrika herrscht tropisches Klima. Regelmäßige starke Regenfälle setzen den Straßen zu, denn nur wenige sind asphaltiert. Schlamm und große Schlaglöcher machen die Verkehrswege für normale Autos oft unpassierbar. Motoräder kommen besser voran, bieten aber nur wenig Platz. Daher hat der Mechaniker Emmanuel Wembe eine Lösung gesucht, um den Menschen trotzdem jederzeit eine Transportmöglichkeit zu bieten. In Bafoussam, einer der größeren Städte Kameruns, betreibt er eine kleine Werkstatt. Dort hat er ein Motorrad umgebaut: Die Verlängerung des Radstands, ein breiterer Lenker und zusätzliche Stoßdämpfer verwandeln es in eine geräumige "Limousine" auf zwei Rädern. Acht Passagiere kann Emmanuel Wembe damit transportieren – innerhalb der Stadt, in die umliegenden Dörfer, bei Regen oder Sonnenschein. Das Gefährt bekäme vom deutschen TÜV wohl keine Plakette – aber es funktioniert. Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika: Kontinent der Vielfalt" bietet völlig neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. Hochwertige Aufnahmen zu Lande, unter Wasser und aus der Luft präsentieren die unglaubliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents und zeigen Menschen, Regionen und Wildtiere jenseits ausgetretener Pfade. So liefert die Reihe in doppelter Hinsicht neue Perspektiven – sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Fakten.

      • Die Victoriafälle

        Spielfilm. Die Victoriafälle gehören zu den spektakulärsten Naturwundern Afrikas. Auf einer Breite von rund 1700 Metern stürzen die Wassermassen in die Tiefe – kein anderer Wasserfall ist breiter. Der Sambesi speist die mächtigen Victoriafälle, die im südlichen Afrika zwischen Simbabwe und Sambia liegen. Der Fluss ist die Lebensader für die ganze Region. Viele Elefanten kommen an seine Ufer, um zu trinken – dabei laufen sie mitten durch die Stadt Victoria Falls. Der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone hatte im November 1855 ein Erlebnis, das ihn zutiefst beeindruckte. Er gilt als der erste Europäer, der die größten Wasserfälle Afrikas erblickte und nannte sie "Victoria Falls" – zu Ehren der damaligen britischen Königin Victoria. Mittlerweile gehören sie zum Weltnaturerbe der UNESCO. Lange vor Livingstone taufte die einheimische Bevölkerung die Fälle "Mosi-oa-Tunya", was "der Rauch, der donnert" bedeutet. Diesen klangvollen Namen verdienen die Victoriafälle vor allem nach der Regenzeit, wenn riesige Wassermassen in die Tiefe stürzen und hohen Sprühnebel entstehen lassen, der noch aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen ist. Daher regnet es in unmittelbarer Umgebung der Wasserfälle fast ständig. Die Anziehungskraft der Victoriafälle besteht auch darin, dass die Umgebung bis heute ihren ursprünglichen Charakter bewahrt hat. Landschaft und Wasserfälle sehen noch weitgehend so aus, wie Livingstone sie vorgefunden hatte. Besondere Bedeutung hat der Sambesi auch für Wildtiere, denn die Victoriafälle liegen mitten in einem wichtigen Netzwerk großer Schutzgebiete. Obwohl es an den Fällen Wasser im Überfluss gibt, ist ihre Umgebung sehr trocken. Die Tiere sind auf das lebenspendende Wasser des Sambesi angewiesen. Die Stadt Victoria Falls wurde mitten auf einer alten Wanderroute von Elefanten errichtet, die immer wieder nahe der Stadt auftauchen und Menschen gefährden. Naturschützer statten daher wilde Elefanten mit Sendehalsbändern aus, um die Wanderungen der Dickhäuter besser zu verstehen. Die Dokumentation von Axel Gomille wirft einen unterhaltsamen und informativen Blick auf eines der größten Naturwunder Afrikas und geht der Frage nach, wie die Koexistenz von Menschen und Elefanten besser gelingen kann.

      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • nano

        Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • nano

        Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

      • Wilder Oman (1/2)

        Spielfilm.

      • Wilder Oman (2/2)

        Spielfilm.

      • Entlang der Elbe

        Spielfilm. Kaum ein Fluss wurde durch die Wende so verändert wie die Elbe. Dabei war der Strom nur auf rund 100 Kilometern Grenzfluss. Es war die extrem starke Belastung besonders durch Schwermetalle, die zu DDR-Zeiten sprichwörtlich war und die mit dem Rückbau der chemischen Industrie aufhörte. Die einstige Kloake ist heute ein Freizeitparadies. Aber viele Jobs sind weg. Sarah Schmied kann sich ein Leben ohne ihre geliebte Elbe nicht vorstellen. Gemeinsam mit Freundinnen macht die 35-jährige Dresdnerin regelmäßig Fahrradtouren entlang des Flusses – auf Deutschlands längstem und wohl schönstem Radwanderweg. Unterwegs wird gepicknickt, gezeltet und viel gelacht. Höhepunkt ist eine Schlauchbootfahrt entlang des malerischen Elbsandgebirges. Sarahs Fazit: "Wir wohnen da, wo andere Urlaub machen – wie traumhaft ist das denn bitte? " So traumhaft und paradiesisch war die Elbe dort aber viele Jahrzehnte lang nicht. Im Gegenteil: Vielerorts präsentierte sie sich als stinkende Kloake, in die man auf keinen Fall auch nur den großen Zeh stecken wollte. Schuld war die Großindustrie der DDR, die auf weiten Teilen der Elbe Abwasser, Chemikalien und Müll großflächig in den Fluss kippte. Torsten Fiedler kann sich noch sehr gut an diese Zeit erinnern. Als Student zu DDR-Zeiten ruderte er ab und zu mal auf der Elbe: "Der Gestank war kaum auszuhalten. Die Angst, hineinzufallen, riesengroß. " Heute weiß Torsten Fiedler um die Sauberkeit seiner Elbe. Inzwischen geht er sogar regelmäßig in ihr schwimmen – und mit ihm viele andere. Die Elbschwimmer sind inzwischen bekannt in Sachsen. Georg Plenikowski war damals Direktor der Munitionsfabrik in Schönebeck an der Elbe. Die Fabrik – einst mitbeteiligt am Umweltfrevel. Noch immer finden sich giftige Stoffe im Boden. Heute engagiert sich Georg Plenikowski wie kein Zweiter für ein Stück Wiedergutmachung an seiner Heimatstadt. Er betreibt ein Industrie- und Kunstmuseum, ist dabei, wenn die einstige Industriestadt in neuem Glanz erstrahlt, kämpft um jeden jungen Menschen für die Region. Für den 76-Jährigen ist es eine Lebensaufgabe geworden, die Industriegeschichte von Schönebeck nicht zu vergessen – und die Stadt an der Elbe gleichzeitig wieder lebenswert zu machen. "Es kann doch nicht sein, dass immer alle wegziehen, weil sie meinen, woanders wäre es schöner", sagt René Leue. Sagt es und schraubt an einem nackten Fahrradrahmen. Die Fahrräder, die dort gebaut werden, sind Maßanfertigungen für die Kunden. Keines wie das andere. Alles Handarbeit. Seine Firma heißt Weltrad. Es hat "Weltrad" schon einmal gegeben, um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert. Damals eine riesige Fabrik – heute eine kleine Manufaktur. Dabei ist es nicht geblieben: Inzwischen hat der Schönebecker eine hochwertige Gaststätte ans Elbufer gebaut, einen Gästegarten, wie man ihn dort nicht vermuten würde, Elbpanorama inklusive. Auch Übernachtungen gibt es für die Radwanderer. Sein Tourismuskonzept wurde bereits prämiert. Leue sagt, "die Leute sollen bleiben, wenigstens ein paar Nächte, und sehen, wie sich Schönebeck gemausert hat vom verseuchten Industrieort zu einem liebenswerten Städtchen am Elbufer. ".

      • Servicezeit

        Magazin. Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.

      • Burgund per Hausboot, da will ich hin!

        Mit Simin Sadeghi. Der "Canal du Nivernais" mitten im Burgund gilt als eine der schönsten Wasserstraßen Frankreichs. Dort scheint die Zeit irgendwann stehen geblieben zu sein. Mit durchschnittlich acht Kilometern pro Stunde auf dem Boot und beim Warten in dutzenden Schleusen gerät die Zeit in Vergessenheit. Auf dem Kanal lernt man die Entschleunigung wieder. So geht es auch Simin Sadeghi und Elisa Teichmann. Die beiden Frauen stechen in See. Begleitet werden sie von den Matrosen Ben Eck und Gregor Hempelmann alias Kamera- und Tonmann. Auf einer Strecke von 100 Kilometern, zwischen Tannay und Migennes, lernen die Frauen, wie es sich anfühlt, einmal Binnenschiffkapitänin zu sein, wie brenzlig es mit Unterwasseralgen wirklich werden kann und wie gut man gleichzeitig lenken und tanzen kann. Die kleine Mannschaft entdeckt die idyllischen Dörfer links und rechts der Wasserstraßen, plaudert mit irischen Flussnomaden oder einem Schleusenwärter mit dem schönsten Schleusenhäuschen und lernt von den einheimischen Lebensmittelverkäuferinnen manches über die Geschichte dieser geheimnisvollen, fast ausgestorbenen Orte. Zu den Highlights der Strecke gehören neben einem Besuch in den unterirdischen Weinkellern von Bailly auch ein Ausflug in den Trampolinpark von Prégilbert und eine kulinarische Entdeckungsreise durch die regionalen Köstlichkeiten von Auxerre - denn natürlich wird im Burgund auch immer wieder genascht und genippt. So schippern Kapitänin, Co-Kapitänin und Matrosen von Dorf zu Dorf, von Geschichte zu Geschichte - jede Nacht in derselben Koje, aber jede Nacht an einem anderen Ort.

      • Costa Rica

        Mittelamerikas grüne Schatzkammer. Das Naturparadies Costa Rica, zwischen Karibischem Meer und Pazifik auf der mittelamerikanischen Landbrücke gelegen, muss ständig gegen kommerzielle Interessen verteidigt werden. Auf einer Fläche kleiner als Bayern vereinigt Costa Rica eine enorme Pflanzen- und Tiervielfalt. Ein Viertel des Landes wurde unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Der Film porträtiert Menschen, die dieses Paradies retten wollen. Denn Raubbau und Monokulturen - Hauptexportgüter sind Früchte wie Ananas und Bananen - haben das Gesicht des Landes längst verändert. Die multinationalen Konzerne und Nachfolger der United Fruit Company wollen und können auf den massiven Einsatz von Chemie nicht verzichten. Dass es auch anders geht, zeigen Projekte, die im Film vorgestellt werden. Auf der Insel Chira haben sich die Frauen dem Erhalt der ökologisch wichtigen Mangrovensümpfe verschrieben. In Monte Alto werden ehemalige Viehweiden wieder aufgeforstet. Durch den Nebelwald von Monte Verde führen Schüler der örtlichen Berufsschule und wecken neues Bewusstsein für den schonenden Umgang mit der Natur. Der Film zeigt außerdem unter Einbezug von Protagonisten landschaftliche Höhepunkte und Besonderheiten des Landes von Vulkanrücken über Nebelwälder, Regenwälder bis hin zu den Stränden und vorgelagerten Inseln.

      • Karibik für Entdecker

        Dominikanische Republik. Die Dominikanische Republik ist eines der beliebtesten Sonnenziele weltweit. Jedes Jahr besuchen rund vier Millionen Urlaubsgäste die kleine Karibikinsel. Auch bei deutschen Urlaubern sind die Quartiere rings um Punta Cana oder Puerto Plata sehr beliebt, vor allem in Form von "All-Inclusive"-Pauschalreisen. Diese punkten mit guten Preisen, Hotelstandards und einem perfekten Badeklima. Darüber hinaus hat die Insel aber auch noch weit mehr zu bieten als nur die Sandstrände vor den Hotelanlagen. Wer sich einmal - und sei es nur für einen Tag - aus der eigenen Anlage bewegt, kann mit wenig Aufwand das interessante Hinterland mit seinen tropischen Wäldern, Flüssen und Dörfer mit karibischem Lebensstil kennenlernen. Wer sich noch etwas weiter aus der touristisch geprägten Küstenregion ins Landesinnere traut, wird mit dem Besuch von atemberaubenden Naturschutzgebieten sowie einer einzigartigen Artenvielfalt belohnt. Und weil sich landesweit immer mehr kleinere, ökologische Hotelprojekte als Alternative zu den Bettenburgen an der Küste etablieren, muss man bei einer solchen "Expedition" nicht einmal mehr auf einen gewissen Komfort verzichten.

      • Die gefährlichsten Schulwege der Welt - Kolumbien

        Spielfilm. Dichter Dschungel und Sumpfgebiete: Für die Kinder aus der Region Bajo Cauca im Norden von Kolumbien führt der einzige Schulweg über eine instabile, morsche Brücke. Diese besteht aus wenigen dünnen, rutschigen und notdürftig zusammengebundenen Holzstämmen. Die zehnjährige Kendys hat jedes Mal Angst, dass ihr oder ihren Freunden etwas passiert. Sie könnten ausrutschen, von der Brücke fallen und sich dann schwer verletzen. In der Region Bajo Cauca, gut 300 Kilometer nördlich von Medellín, liegt das kleine Dorf Vereda la Escuela. Dort wechseln sich dichter Dschungel und Sumpfgebiete ab. Die Menschen, die dort leben, haben kaum mehr als das Allernötigste. Der einzige Ausweg: ein guter Job in der Stadt. Wer der Armut entkommen will, schafft dies meist nur durch eine gute Schulbildung. Der zehnjährige Juan muss zwar nicht über die Brücke, doch ist sein Schulweg durch Dickicht und Schlamm kaum minder gefährlich. Denn auch Juan muss den Fluss überqueren - in einem wackligen Einbaum. Die Schulwege allein sind bereits beschwerlich genug für die Kinder. Hinzu kommen jedoch ganzjährige Temperaturen von etwa 36 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 97 Prozent - Umstände, die die Schulkinder aus dem kolumbianischen Dorf täglich auf sich nehmen, um zur Schule zu kommen. Denn nur durch den regelmäßigen Unterricht können sie hoffen, eines Tages ihren Traum von einem besseren Leben Realität werden zu lassen. Sie müssen stundenlang marschieren, ja sogar klettern oder schwimmen, um in die Schule zu gelangen: Die Dokumentationsreihe "Die gefährlichsten Schulwege der Welt" zeigt Kinder aus der ganzen Welt, die ihren Schulweg unter extremen Bedingungen zurücklegen. Die kleinen Helden schrecken weder vor Eiseskälte noch tiefen Abgründen zurück, kämpfen gegen Überschwemmungen, begegnen wilden Tieren und haben doch nur ein Ziel vor Augen: ein besseres Leben.

      • Mit dem Zug durch Panama

        Spielfilm. Um Amerika zu durchqueren, haben die Menschen schon immer die schmalste Stelle des Kontinents in Panama benutzt - zunächst zu Fuß, dann auf Pferden und mit Kutschen. Später mit dem Zug. Ab 1855 wurden mit Zügen größere Waren von Schiff zu Schiff transportiert. Dieser erste Schienenweg des "Panama Canal Railway" liegt heute über weite Strecken unter Wasser. Über ihn fahren die großen Schiffe hinweg: auf dem Kanal und im aufgestauten Gatúnsee. Letzterer ist 1, 3-mal so groß wie der Bodensee und versorgt die Kanalschleusen mit Wasser. Die "Panama Canal Railway" wurde entlang des Isthmus während der Jahre 1850 bis 1855 gebaut – also vor dem Bau des Kanals. Ihre Länge beträgt 47 Meilen, das sind 76 Kilometer. Sie verbindet Colón am Atlantischen Ozean mit Ciudad de Panamá am Pazifik. Beim Bau der Strecke starben schätzungsweise zwischen 6000 und 12. 000 Arbeiter unter widrigsten Bedingungen, vorwiegend an Cholera und Malaria. Für die Entscheidung zum Bau des Kanals in Panama spielte die Existenz der Eisenbahnstrecke eine entscheidende Rolle. Während des Kanalbaus wurde auf der Bahnlinie das größte Frachtvolumen pro Zug in der Welt befördert. Im 19. Jahrhundert befand sich das Zentrum des Transportes über den Isthmus auf der karibischen Seite Panamas, das damals ein Teil Kolumbiens war. Dort, in Colón, im Gebäude des heutigen Hotels "Washington", residierte die Eisenbahngesellschaft und steuerte den interozeanischen Transport auf der Schiene. Der schnellste und bequemste Weg von San Francisco nach New York führte durch Panama. Die Bahn war so gefragt und erfolgreich, dass die Aktien der Panama-Railroad eine Zeitlang die teuersten an der New Yorker Börse waren. 1913, ein Jahr bevor der Panama-Kanal in Betrieb genommen wurde, transportierte die Bahn fast drei Millionen Passagiere und mehr als zwei Millionen Tonnen Waren. Ohne die Bahn und deren Transportkapazitäten hätte der Kanal niemals gebaut werden können. Der Transport von Passagieren - überhaupt erst seit sechs Jahren wieder möglich - ist heute sehr bescheiden: Ein einziger Zug fährt morgens von Panama-Stadt nach Colón und abends wieder zurück. Es ist die schnellste Verbindung zwischen den Ozeanen. 57 Minuten benötigt der Luxuszug der ersten Klasse, um über den Isthmus zu fahren. Auf der stets verstopften Straße benötigen die Reisenden unter Umständen zwei Stunden und mehr. Die Schiffe auf dem Kanal schaffen es - allerdings nach einer tagelangen Wartezeit draußen vor den Zufahrten zum Kanal - in rund acht Stunden. Genutzt wird der Zug von Reisenden und Kreuzfahrtpassagieren, die sich eine Auszeit vom Schiff nehmen, und von Geschäftsleuten. Kaum ist der Zug losgefahren, werden die Laptops aufgeklappt. Für die Händler aus der Freihandelszone in Colón ist der Zug mit seinen herunter gekühlten Waggons ein idealer Treffpunkt, um mit Einkäufern und Partnern noch Feinabstimmungen zu besprechen, Preise zu vergleichen und Angebote vorzulegen. Durch die großen Fenster können sie dabei das Grün des tropischen Waldes genießen. Immer wieder öffnet sich der dichte Vorhang und gibt den Blick frei auf den Gatúnsee, über den die großen Dampfer gleiten. An einigen Stellen gleitet auch der Zug, mitten durch den See, auf einem Damm knapp über die Wasseroberfläche dahin. Für Touristen und Fotografen ist der beste Platz im Zug der Panoramawagen mit gläserner Kuppel. Eine ganz andere Art von Eisenbahnsystem ist die sogenannte Treidelbahn, eine Schiffsschleppbahn, die die Schiffe durch die Schleusen ziehen und sie gegen die Strömungen in den Schleusenkammern beim Wasserein- und -auslass stabilisieren. Die Loks, auch "Mulis" genannt, wiegen rund 45 Tonnen und funktionieren mit einem Zahnstangensystem des berühmten Schweizer Konstrukteurs Riggenbach. So bewältigen die Lokomotiven, die erst seit 2012 im Einsatz sind, die bis zu 45 Grad steilen Rampen zwischen den Schleusenkammern. Eine faszinierende Arbeitswelt.

      • Mit dem Zug auf St. Kitts

        Spielfilm. Mit der "St. Kitts Scenic Railway" erlebt man St. Kitts. Abseits des gängigen Karibik-Klischees überrascht die Insel der Kleinen Antillen durch schwarze Strände und hohe Berge. Ruinen von Zuckermühlen und Herrenhäusern erinnern an die Kolonialzeit, als versklavte Afrikaner Knochenarbeit leisten mussten, und die UNESCO-Weltkulturerbe-Festung Brimstone Hill an Seeschlachten zwischen Engländern und Franzosen. Die "St. Kitts Scenic Railway" zählt zu den wenigen Eisenbahnen der Kleinen Antillen. Bei einer Fahrt auf den Gleisen der ehemaligen Zuckerrohrbahn geht es an der Atlantikküste über Schluchten. Im urwüchsigen Norden beeindruckt ein erloschener Vulkan. Heimische Schildkröten und eingewanderte Affen bevölkern die tropische Natur. Menschen entlang der Strecke machen mit ihrer Kultur und den Bräuchen vertraut. Zu Ostern lassen sie Drachen steigen und bereiten aus Süßkartoffeln "Conkie" zu. Neben den Klängen von Steeldrums ist auch ein berühmtes Kirchenlied verbunden mit St. Kitts: John Newton beteiligte sich dort am Sklavenhandel und schrieb später geläutert "Amazing Grace".

      • Unter Raubkatzen und Ameisenbären

        Spielfilm. Mitten im brasilianischen Pantanal, dem größten Feuchtgebiet der Erde, ist die Verhaltensbiologin Lydia Möcklinghoff den Geheimnissen der Großen Ameisenbären auf der Spur. Die Dynamik von Hochwasser und Trockenzeit lässt dort ein Mosaik aus Flüssen, Seen, Sümpfen, Galeriewäldern und Pampa entstehen. Weit ab von Städten liegen vereinzelt Farmen in der Wildnis. Auf der Farm "Fazenda Barranco Alto" wird traditionelle Rinderzucht betrieben. Dort befindet sich das Forschungsgebiet von Lydia Möcklinghoff. Mit dem Pferd oder Kanu kommt sie auch an schwer erreichbare Orte, um Kamerafallen aufzustellen. Auf ihrem Weg begegnen ihr kaum Menschen, dafür aber viele Tiere - darunter natürlich auch Große Ameisenbären. Einige von ihnen kennt sie schon seit Jahren. Sie sind für sie wie alte Bekannte. Sie hat erstmalig eine Methode entwickelt, mit der sie die einzelnen Ameisenbären unterscheiden kann. Dadurch konnte sie schon viel über das geheime Leben dieser beeindruckenden Tiere herausfinden. Während ihrer langjährigen Forschung hat sich ein zweites Projekt entwickelt: Mithilfe von Kamerafallen sollen alle Säugetiere im Forschungsgebiet erfasst werden. Gerade im Pantanal kann man den großen Erfolg von Artenschutzprojekten tagtäglich erleben. Viele Säugetiere und exotische Vögel waren im vergangenen Jahrhundert der Ausrottung nahe. Doch nur was man kennt, kann man schützen. Grundlage des Artenschutzes ist die Forschung. Deshalb sind Lydia Möcklinghoff und viele andere Biologen weiterhin im Pantanal unterwegs. Wie zum Beispiel der Jaguarforscher Ge, den Lydia am Fluss trifft. Mit ihm zusammen baut sie eine Falle für die größte Raubkatze Amerikas. Am Abend trifft Lydia Möcklinghoff die Pantaneiros der Farm. Sie erzählen von einem Pumariss und den verheerenden Feuern im Westen und Norden des Pantanals. Diese Brände vernichteten 2020 fast ein Drittel des Gebiets der Größe Großbritanniens. Gefährdet die Klimakrise die Erfolge im Artenschutz? Expertinnen und Experten befürchten eine zunehmende Trockenheit. Das wäre fatal für das riesige Sumpfgebiet. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Pantanals sind stolz auf ihre Heimat und beschützen sie gemeinsam gegen die vielfältigen Gefahren von außen. Unterstützt werden sie von Forschern wie Lydia Möcklinghoff, die die Geheimnisse der Wildnis erforschen.

      • Zwischen Gletschern und Fjorden - Mit dem Schiff durch Patagonien

        Spielfilm. Eine Schiffsreise entlang der patagonischen Pazifikküste zählt zu den spektakulärsten Seereisen der Welt. Das Fährschiff "Eden" begibt sich in die wundersame Abgeschiedenheit Patagoniens. Zwischen Atlantik und Pazifik auf dem Weg von Puerto Montt im Norden nach Puerto Natales in Südpatagonien führt die Reise durch traumhafte Fjorde, vorbei an zerklüfteten Bergmassiven, an atemberaubenden Gletschern und jahrtausendealten Regenwäldern. Auf dem Schiff und unterwegs trifft das Filmteam Menschen, die eng verknüpft sind mit der Region am Ende der Welt. Sie alle sind echte Patagonier: der junge Schiffsoffizier, der das Schiff sicher durch die Fjorde steuern muss, eine alleinerziehende Mutter, die sich in der Wildnis behauptet, ein Gaucho, der wilde Pferde zureitet, und der Wildhüter, der sich im neuen Patagonia-Nationalpark um die vom Aussterben bedrohten Andenhirsche kümmert.

      • nano

        Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

      • heute

        Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

      • 3sat-Wetter

        3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Naturwunder Schweiz (3/4)

        Spielfilm. Die Schweiz ist das Dach Europas: In Tausenden Metern Höhe, wo Menschen das Atmen schwerfällt, übernimmt die Natur. Beeindruckende Aufnahmen zeugen vom vielfältigen Leben in luftigen Höhen. Größe, die einem den Atem verschlägt: Weit über 4000 Meter ragen die gewaltigsten Gipfel der Schweiz in den Himmel. Eine spektakuläre Reise, die die Wolkendecke durchbricht, vorbei an der Heimat von Hirten und Bartgeiern, und bis in die höchsten Höhen vordringt. Die Schweiz kennt nur eine Richtung: hinauf. Jenseits der Alpweiden, wo die Luft dünn wird, spielen sich faszinierende Geschichten ab. Ultra-Bergläufer aus aller Welt testen dort ihre körperlichen Grenzen aus. Für ihren Marathon überwinden sie Bergpässe und legen dabei Tausende Höhenmeter zurück. Schmetterlingsfans wollen keine Sport-Rekorde brechen, wenn sie auf über 2000 Metern mit Fangnetzen und Kameras unterwegs sind. Der Grund ist vielmehr: Seltene Schmetterlinge wie der Rote Apollofalter sind oft nur noch in hoch gelegenen Gegenden mit Wildpflanzen zu finden. Für ihren Nachwuchs sind die Blumen überlebenswichtig. Noch eine Etage höher ziehen im Alpenraum rund 350 Bartgeier ihre Kreise. Waren sie Ende des 19. Jahrhunderts noch ausgerottet, wurden sie dort wieder angesiedelt – mit Erfolg. Der Film zeigt, wie aufwendig es ist, die großen Tiere in die Natur zurückzubringen. Im Wallis beringen Forscher in schwindelerregender Höhe Zugvögel, um deren Bestand in der Schweiz im Blick zu behalten. Die Tiere, die sie dort beim Überflug nach Frankreich registrieren, liefern ihnen fortan wichtige Daten. Der Film erzählt mit eindrucksvollen Landschafts- und Tieraufnahmen von einem überraschend vielfältigen Leben in luftigen Höhen.

      • Naturwunder Schweiz (4/4)

        Spielfilm. Wasser prägt die Schweiz wie kaum ein anderes Land in Europa. Flüsse, Moore und Seen schaffen in allen Höhenlagen artenreiche Lebensräume. Der Film feiert die Macht des Wassers als Quelle des Lebens. Von den höchsten Bergen bis ins tiefe Erdreich: Wasser ist allgegenwärtig. Es gestaltet Landschaften und ist Heimat hochspezialisierter Tiere und Pflanzen. Eine Entdeckungsreise durch die Schweizer Natur. Wer das Glück hat, die Schweiz von oben zu betrachten, sieht es überall glitzern: Mehr als 1500 Seen verteilen sich über das ganze Land. Der Neuenburgersee beispielsweise ist ein wahres Vogelparadies: Jeden Winter wird er zum Treffpunkt für Zehntausende Wasservögel. Auf dem Vierwaldstättersee verkehren historische Schaufelraddampfer. Doch nicht nur Touristen erkunden den See trockenen Fußes. Auch Haubentaucher-Küken genießen die Fahrt über den See – auf den Rücken der Eltern. Der Riffelsee dagegen besticht mit grandioser Aussicht auf das berühmte Matterhorn und hat auch unter Wasser einiges zu bieten. Doch die Schweiz ist nicht nur ein Land der Seen. Auch viele große Flüsse haben ihren Ursprung in den Schweizer Bergen. So finden an Inn und Thur zahlreiche seltene Tiere eine Heimat – von Biber bis Königslibelle. Im Verborgenen entfaltet sich die Macht des Wassers in den Schweizer Mooren: Dort leben Spezialisten, etwa fleischfressende Pflanzen wie der Sonnentau. Und auch der Lac Souterrain von Saint-Léonard – Europas größter unterirdischen See – hält so manche Überraschung bereit. In opulenten Bildern lädt der Film dazu ein, die Schweiz und ihre vom Wasser geprägte Natur zu erkunden. Atemberaubende Luftaufnahmen – aufwendig mit Drohne und Helikopter gefilmt – führen die landschaftliche Schönheit der Schweiz vor Augen. Extreme Makroaufnahmen und Superzeitlupen lassen den Zuschauer teilhaben an erstaunlichen Tiergeschichten: ob Kolbenenten und Bergmolche auf Partnersuche oder Eisvögel und Wasserskorpione auf der Jagd nach Beute. In großartigen Bildern gibt der Film Einblick in das heimliche Leben einer faszinierenden Tierwelt – geprägt durch die Macht des Wassers.

      • ZIB 2

        Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

      • YUMI - Der Südpazifik im globalen Klimakampf

        Dokufilm Deutschland (2024). "YUMI" erzählt die Geschichte dreier Jurastudierender aus dem Südpazifik, die sich aufmachen, den Klimawandel über die Vereinten Nationen vor den Internationalen Gerichtshof zu bringen. Ihr Ziel: ihre Heimatinseln vor dem Untergang zu retten. Die drei Studierenden lernen mit Ministern, Botschaftern und Kommissaren umzugehen, erfahren die Frustration diplomatischer Arbeit und stellen sich den Herausforderungen, die ihr ehrgeiziges Ziel mit sich bringt. Sie versuchen eine historische Resolution in den Vereinten Nationen durchzusetzen, welche die Pflichten von Staaten hinsichtlich des Klimawandels juristisch festlegt. Am 23. Juli 2025 wird das Oberste Gericht der Vereinten Nationen eine unverbindliche Stellungnahme abgeben zur Frage, inwieweit Staaten zum Klimaschutz rechtlich verpflichtet sind und ob sie für die von ihnen verursachten Schäden verantwortlich gemacht werden können. Das Rechtsgutachten kann entscheidenden Einfluss auf Klimaprozesse weltweit haben.

      • 37°: 100 Jahre Leben: was wirklich zählt

        Spielfilm. Was zählt nach 100 Jahren Leben? Zwei Menschen erzählen von Liebe und Mut, Humor und Freundschaft – und von der Haltung, die sie bis ins hohe Alter trägt. "37°" begleitet Helmut Luft (101) und Friedel Zimmermann (106). Sie erzählen ihre Geschichten von Flucht, Liebe, Verlust und Neuanfang und zeigen, wie Haltung, Humor und Neugier helfen, auch im hohen Alter verbunden und lebendig zu bleiben. Immer mehr Menschen erreichen heute ein Alter von 100 Jahren und darüber. Doch was bedeutet es wirklich, ein ganzes Jahrhundert zu leben? Welche Erfahrungen prägen, welche Haltung hilft dabei, Krisen, Verluste und Umbrüche zu überstehen? "100 Jahre Leben: Was wirklich zählt" geht diesen Fragen nach – nah, persönlich und überraschend lebensfroh. Im Mittelpunkt stehen zwei Menschen, die schwere Zeiten überstanden, geliebt, gearbeitet und immer wieder neu angefangen haben. Ihre Erinnerungen sind persönlich – und zugleich Zeitgeschichte. Sie geben Antworten auf eine Frage, die viele bewegt: Wie gelingt ein langes Leben – und was ist am Ende wirklich wichtig? Friedel Zimmermann ist 106. Ihren Mann sieht sie nach dem Krieg nie wieder. Sie zieht ihre zwei Söhne alleine groß, erlebt Flucht, Hunger und Unsicherheit. Später erfüllt sie sich einen Traum: Sie geht an Bord eines Segelschiffs, arbeitet dort, reist um die Welt, kommt bis nach Alaska. Neugier und Freiheitsdrang haben sie ihr Leben lang begleitet. Seit zwei Jahren lebt sie nun im Seniorenheim. Der feste Tagesrhythmus, die Abhängigkeit von Hilfe fallen ihr nicht leicht. Und doch versucht sie, Würde und Eigenständigkeit zu bewahren: "Man kann sich ja auch angewöhnen, im Leben immer unglücklich zu sein. Oder die lächelnde Seite zu wählen. Ich hab' die lächelnde Seite gewählt. Ich glaube, die ist besser. " Helmut Luft ist 101 Jahre alt, Psychoanalytiker, Autor und leidenschaftlicher Golfer. Seine "vier L", Laufen, Lachen, Lernen und Lieben, gehören für ihn zu einem erfüllten Leben. Seine Sicht aufs Alter ist überraschend positiv: "Leute, werdet alt. Die zweite Hälfte des Lebens ist die weit bessere! " Als junger Mann erlebte er den Krieg und verlor Freunde. Seine Lehre daraus: Selbst denken, Mensch bleiben, Haltung entwickeln. Der Film ordnet das hohe Alter nicht als Ausnahmezustand ein, sondern als eigenständige Lebensphase mit Entwicklung, Reife und neuen Perspektiven. Die Hundertjährigen sprechen offen über Einsamkeit, Verlust und Grenzen, aber auch über Humor, Freundschaft und Lebensfreude. "100 Jahre Leben: Was wirklich zählt" ist ein Film über Haltung. Über die Kraft, sich dem Leben immer wieder zuzuwenden. Und über Menschen, die uns daran erinnern, dass es nie nur auf die Zahl der Jahre ankommt – sondern darauf, wie man sie lebt.

      • 10 vor 10

        "10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

      • Caren Miosga

        Magazin. "Caren Miosga" diskutiert mit Entscheidern in Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft das aktuell relevanteste Thema der Woche. Dabei sollen unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen auf ein Problem sowie die dahinterstehenden politischen Prozesse deutlich werden. Ziel ist es, Mehrwert und Erkenntnisgewinn zu generieren und Gesprächswert für die kommende Woche zu schaffen.

      • Pop mal anders - Jeremias & Orchester

        Konzert. Mit ihrem Indie-Sound zwischen Funk, Disco, Retrosound und Hits wie "HDL", "Mit mir" und "Grüne Augen lügen nicht" erobert die Band Jeremias Playlists und Herzen. Beim Konzert "Pop mal anders: Jeremias & Orchester" holt das WDR Funkhausorchester unter der Leitung von Leslie Suganandarajah die Newcomer auf die Bühne der Kölner Philharmonie. Moderiert wurde das Konzert von Simon Beeck.

      • Zartmann ft. WDR Funkhausorchester – Live-Session Schönhauser EP

        Konzert. Der deutsche Rapper Zartmann hat etwas gemacht, das für ihn selbst eine Premiere war: Er hat mit dem 50-köpfigen WDR Funkhausorchester performt, im Großen Sendesaal des WDR Funkhauses. Tickets für die exklusive Sektor-Session gab es nicht zu kaufen, nur zu gewinnen. Rund 500 Fans konnten dabei sein und Zartmanns "schönhauser EP" live erleben.

      • hr-Bigband: Pop goes Big! mit Frida Gold

        Konzert. Die Geschichte der Band Frida Gold beginnt 2008, als die Band einen passenden Namen sucht und sich von einem Song inspiriert fühlt. Mit ihrem Indie-Pop mit Disco- und Electroeinflüssen schaffen sie schon mit ihrem Debüt "Juwel" 2010 den Durchbruch in der deutschen Szene. Die Mischung stimmt: Sängerin Alina Süggeler hat Charisma, und Bassist Andi Weizel versteht etwas vom Sound für die Band.