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    • 3SAT od do

      • Gotthard (2/2)

        Fernsehfilm Schweiz (2016). Drei Jahre sind vergangen, und der Tunnelbau am Gotthard kommt nur schleppend voran. Zu langsam für die Investoren, die Favre den Geldhahn zudrehen. Max kehrt nach Göschenen zurück. Im Gepäck hat er "Favre-Franken". Die müssen von den Arbeitern und dem Gewerbe gutgeheißen werden, sonst ist der Tunnelbau am Ende. Es ist eine Reise mit gemischten Gefühlen. Wie wird es sein, Anna und Tommaso nach so vielen Jahren wieder zu begegnen? Max gelingt es zwar, die Leute vom neuen Zahlungsmittel zu überzeugen, aber die Zustände, die er an der Baustelle vorfindet, sind verheerend. Es werden immer mehr Tote aus dem Tunnel getragen. Die Luft tief im Berg ist vom Dampf der Lokomotiven so verschmutzt, dass das Atmen für die Arbeiter fast unmöglich geworden ist. Die Missstände werden von einer Widerstandsgruppe mit Flugblättern bekämpft. Max entdeckt, dass Tommaso, der mittlerweile mit Anna eine kleine Tochter hat, der Kopf der Rebellen ist. Das Band, das Anna, Tommaso und Max zusammengehalten hat, droht zu reißen, als Tommaso von Max Unterstützung für seinen Kampf fordert und Anna und Max ihre Gefühle zueinander wieder entdecken. Es kommt zum Streik, bei dem sich Max und Tommaso als Gegner gegenüberstehen. Trotz aller Schlichtungsversuche durch Max wird der Aufruhr blutig beendet. Tommaso überlebt, aber es bleibt ihm nur die Flucht. Anna wirft Max vor, die bewaffnete Bürgerwehr geholt zu haben und für die Toten verantwortlich zu sein. Sie will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Als Favre auch noch stirbt und Max entdeckt, dass sich im Dorf wegen der katastrophalen hygienischen Bedingungen eine Seuche ausbreitet, muss er sich entscheiden: Ist er bereit, über alle Missstände hinwegzusehen, nur damit der Tunnel fertig wird?

      • 3 1/2 Stunden

        Fernsehfilm Deutschland (2021). Die Reisenden des Interzonenzugs von München nach Ostberlin erfahren 3, 5 Stunden vor dem Grenzübertritt, dass in Berlin die Mauer gebaut wird. In dieser kurzen Zeit bis zur ostdeutschen Grenze müssen sie eine existenzielle Entscheidung treffen: aussteigen oder weiterfahren? Die gesamte politische Befindlichkeit eines zerrissenen Landes spitzt sich in einem menschlichen Mikrokosmos auf Schienen zu. München am 13. August 1961: Der Interzonenzug D-151 mit DDR-Bürgern als Reisegästen macht sich auf den Weg nach Ostberlin. Unterwegs spricht sich die Nachricht von einem Mauerbau wie ein Lauffeuer herum. Die überzeugte Kommunistin Marlies, Tochter eines hohen NVA-Offiziers, erkennt sofort, welche Auswirkungen dadurch auf ihre Ehe und die beiden Kinder drohen. Ihr Ehemann Gerd, ein regimekritischer Ingenieur, drängt auf das Bleiben in der BRD. Mit jedem Halt rückt die Entscheidung näher, ob die Familie zerbricht – oder zu welchem Preis sie zusammenbleiben kann. Auch die Band von Sängerin Carla, die von einem finanziell ernüchternden Gastspiel in den Osten zurückfährt, steht vor einer Zerreißprobe: Sie und zwei Musiker entscheiden sich für einen Neuanfang im Westen, trotz der Ungewissheit. Carlas große Liebe, der Bassist Sasha Goldberg, möchte jedoch nicht aussteigen - und das, obwohl er um das düstere Geheimnis weiß, das die Bandleaderin hinter sich lassen will. Unterdessen bereitet sich auf der Ostseite die junge Lokführerin Edith Salzmann darauf vor, wie gewohnt den Zug am letzten bundesrepublikanischen Halt zu übernehmen. Für sie ist es ein besonderer Arbeitstag, denn ein DEFA-Filmreporter soll über Edith als eine der ersten Frauen in diesem Beruf berichten. Doch auch bei ihr kommen nun Gedanken an eine Flucht in die Freiheit auf.

      • Glacierexpress - Von St. Moritz zum Matterhorn

        Spielfilm. Die Fahrt mit dem "Glacier Express" ist eine der berühmtesten Eisenbahnreisen der Welt. Acht Stunden zwischen St. Moritz und Zermatt mit knapp 300 Kilometern Schweizer Alpenlandschaft. Seit 1930 gehört die Reise mit dem "langsamsten Schnellzug der Welt" zu einer der aufregendsten und bequemsten Möglichkeiten, die Alpen zu entdecken. Die Reise beginnt im mondänen St. Moritz, dem Geburtsort der alpinen Winterferien, natürlich im Winter. Hier bläst Hans Peter Danuser ins Alphorn. Der ehemalige Kurdirektor von St. Moritz hat schon in den 1980er-Jahren in New York mit dem Alphorn für den "Glacier Express" geworben. Schon bald hinter St. Moritz fährt der Zug durch den Albulatunnel. Auf der anderen Seite geht es bis Thusis bergab auf einem UNESCO-Weltkulturerbe, der Albulalinie. Die Strecke ist harmonisch in die Landschaft eingebettet und gilt als Paradestück der Bahnpionierzeit. Den großen Höhenunterschied von 1000 Metern überwindet der Zug mittels mehrerer Kreiskehrtunnel. Bis Bergün ist der Schwindel ganz nah. Es folgt der Besuch an einem der "schönsten Flecken der Schweiz", dem Bergsee "Lai de Palpuogna". Über die berühmteste Eisenbahnbrücke der Schweiz, dem Landwasserviadukt, fährt der "Glacier Express" langsam Chur entgegen. In der Brunnenstadt klärt sich die Bedeutung des Wortes "Waschweib". Nun überquert der "Glacier Express" in Reichenau genau die Stelle, wo sich Vorder- und Hinterrhein zum Rhein vereinigen. Es folgt die Fahrt durch die Ruinaulta, wie die Rheinschlucht zwischen Reichenau und Ilanz auf Rätoromanisch heißt. Weiße Felsen und bizarre Gesteinsformationen haben diesen Abschnitt berühmt gemacht. Vom "Grand Canyon der Schweiz" ist es nicht mehr weit bis Disentis, wo das Streckennetz der Rhätischen Bahn endet. Es folgt der Besuch des Klosters Disentis. Darin befindet sich ein berühmtes Gymnasium, die älteste Schule des Kantons Graubünden. Hier wird noch Rätoromanisch gelehrt. Eine neue Zahnradlok ist angehängt, nun geht es steil bergauf zum höchsten Punkt der Reise im "Glacier Express" - auf den 2033 Meter hohen Oberalppass. Im Winter ist die Passstraße gesperrt, und der rote Zug schlängelt sich durch eine einzigartige Gebirgslandschaft. Wegen Lawinengefahr ist die Strecke über den Oberalppass ab und zu auch für den Zug gesperrt. Dann startet morgens um 5. 00 Uhr für das Schleuderteam der Arbeitstag, und die Schneeräumung beginnt. Oben am Pass wartet bereits ein Hubschrauber der Lawinenwacht. Vom Helikopter aus werden Gefahrenstellen ausgemacht und gesprengt. Am Vormittag kann der Oberalppass wieder freigegeben werden, und der Zug fährt weiter nach Andermatt im Kanton Uri. Andermatt ist ein kleines Städtchen am Fuße des Gotthardmassivs und war einst eine wichtige Garnison in der Schweiz. In Realp verschwindet der "Glacier Express" im 1982 erbauten Furka-Basistunnel. In den ersten fünf Jahrzehnten fuhr der Zug über die Furka-Bergstrecke, von wo aus man den namensgebenden Rhonegletscher, den Glacier, sehen konnte. Mit dem neuen Tunnel wurde die Bergstrecke gesperrt. Eisenbahnfreunde haben sich daraufhin darangemacht, die Strecke zu erhalten und zu betreiben. Der Film zeigt den Aufbau der Steffenbachbrücke, eine Klappbrücke, die jedes Jahr auf- und abgebaut wird, um im Winter einer Lawine Platz zu lassen. Den Rhonegletscher kann man allerdings auch bei diesen Fahrten nicht mehr sehen. Er hat sich stark zurückgezogen und allein im Sommer 2017 acht Meter Dicke verloren. In Oberwald geht es wieder in den "Glacier Express", um die Grenze zum Kanton Wallis zu passieren. Gemächlich geht es nun bergab - die letzten Kilometer bis nach Brig im Rhonetal. Das Städtchen war schon immer ein wichtiger Transit-Ort. Reger Handel brachte der Stadt Wohlstand, davon legt noch heute der Stockalperpalast, ein bedeutender barocker Palastbau in der Schweiz, Zeugnis ab. Am Nachmittag verlässt der "Glacier Express" das Rhonestädtchen. Das Wallis, die Sonnenstube der Schweiz, zeigt sich hier von seiner schönsten Seite. Vor Stalden beginnt die steilste Strecke des "Glacier Express" mit 125 Promille. Etwas weniger Promille wird hier in schrägen Gläsern im Zug dargereicht - Heidawein. Die Weingläser sind schräg, damit sie bei steiler Bergfahrt auf dem Tisch gerade stehen. Der Wein übrigens stammt aus der Gegend. Oberhalb der Strecke, bei Visperterminen, befindet sich der höchstgelegene Weinberg nördlich des Alpenhauptkammes auf einer Höhe von 1150 Metern. Auf den letzten Kilometern vor der Endstation Zermatt zeigt eine Kellnerin zirkusreife Akrobatik im Einschenken von Grappa. Wahrlich im "hohen Bogen" gießt sie aus circa einem Meter Entfernung die Flüssigkeit ins Schnapsglas. Ins autofreie Zermatt darf man nur mit einem Pendelzug oder eben mit dem "Glacier Express" fahren. Was ab Mitte des 19. Jahrhunderts für die englische High Society St. Moritz für Skifahrer war, ist Zermatt für Bergsteiger gewesen. Rund um Zermatt thronen 30 Viertausender - darunter auch "Gottes Pyramide", das Matterhorn. Krönender Abschluss einer Fahrt mit dem "Glacier Express" ist daher für viele die Fahrt mit der Gornergratbahn. Vom mehr als 3000 Meter hohen Gornergrat bietet sich vor allem am Spätnachmittag ein unvergleichlicher Blick auf den meistfotografierten Berg der Welt, das Matterhorn.

      • Snowpiercer

        Spielfilm, Südkorea/Tschechische Republik/Frankreich/, Frankreich/Südkorea/Tschechische Republik (2013). In naher Zukunft ist die Erde von Eis und Schnee bedeckt und alles Leben zu Tode erstarrt. Nur ein Zug, der diese Kältehölle durchquert, bietet der überlebenden Menschheit Schutz. In der rasenden Arche Noah haben die Überlebenden ihre letzte Zuflucht gefunden. Doch die Mehrheit fristet in den Waggons hinten ein Leben in Dunkelheit, während weiter vorn wenige Privilegierte Komfort genießen. Ein Aufstand bahnt sich an. Regisseur Bong Joon-ho, 2019 oscarprämiert für "Parasite", schuf mit "Snowpiercer" einen rasanten Science-Fiction-Thriller, der nicht nur actiongeladen ist, sondern auch visuell beeindruckend. Die Hauptrollen besetzte der Südkoreaner mit Chris Evans, Tilda Swinton, John Hurt, Ed Harris, Jamie Bell und Song Kang-ho. Als Filmvorlage diente ihm die Graphic Novel "Schneekreuzer" ("Le Transperceneige") von Jacques Lob, Benjamin Legrand und Jean-Marc Rochette. "Als ich 'Schneekreuzer' zum ersten Mal las, weckte dieser einzigartige filmische Raum des Zuges mein Interesse", sagt Bong Joon-ho. "In diesem engen Zug gibt es kein Zurück. Man muss sich immer weiter nach vorne bewegen, um überhaupt irgendwo anzukommen. Die daraus resultierenden Konflikte gipfeln in Kämpfen, bei denen sich Schweiß mit Blut vermischt. Ich wollte die eindrucksvolle Energie und filmische Erfahrung des Zuges darstellen. Ich will es nicht mit dem Begriff 'Action' vereinfachen, denn innerhalb dieses intensiven Konflikts findet man die verschiedensten Gefühle wie Freude, Traurigkeit, Liebe und Vergnügen, mit denen sich jeder Mensch identifizieren kann. ".

      • Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz: Im "Goldenpass Belle Époque" von Montreux ins Berner Oberland

        Spielfilm. Der historische "Goldenpass Belle Époque", ein Nachbau des "Golden Mountain Pullman Express" der 1930er-Jahre, ist ein Zug der Extraklasse. Er bietet zugleich Nostalgie, Luxus und Abenteuer. Zweimal am Tag fährt er vom palmengesäumten Ufer in Montreux nach Zweisimmen im Berner Oberland. Dafür schlängelt er sich durch die Weinberge des malerischen Lavaux und passiert auch die historischen Werkstätten der Montreux-Berner Oberland-Bahn in Chernex. Durch den Jaman-Tunnel auf 1100 Metern Höhe verlässt der "Goldenpass Belle Époque" den Kanton Waadt und kreuzt den Kanton Freiburg und damit das Greyerzer Tal. Die Käse der Region sind auf der ganzen Welt beliebt. Jahrhundertelang wurden die Milchprodukte von Gruyčre über den Jaman-Pass bis nach Montreux oder Vevey auf dem Rücken von Maultieren transportiert. Pierre Gendre versucht mit seinen Maultiertouren ein Kulturgut zu bewahren und an junge Leute weiterzugeben. Die Etappe zwischen Monbovon und Rossiničre gehört zu den eindrücklichsten Landschaften, die der "Goldenpass Belle Époque" durchfährt. Es geht vorbei am Lac du Vernex, einem Stausee, der von der Saane gespeist wird. Bekannt ist das Tal für seine Tradition des Scherenschnitts. Pionier war Jean-Jacques Hauswirth. Wann immer sich die Gelegenheit ergab, holte der arme Köhler Papier und Schere hervor und machte Scherenschnitte. Diese tauschte er dann gegen Mahlzeiten ein. 1871 starb Hauswirth. Aber die Tradition lebt weiter. Corinne von Karnstädt macht Scherenschnitte und zeigt ihr filigranes Kunsthandwerk. Maxim Lenoir steuert den "Goldenpass Belle Époque" mit viel Fingerspitzengefühl. Seinen Traumberuf als Lokführer, den erfüllt sich Maxim auch privat, denn zu Hause geht die Fahrt einfach weiter. Unter dem Dach seines Hauses baut Maxime die Strecke vom Montreux nach Zweisimmen mit viel Liebe zum Detail nach. Der Bahnhof von Château-d'Oex ist preisgekrönt und ein touristischer Hotspot für Eisenbahnfreunde und Kunstliebhaber gleichermaßen. Das Stationsgebäude besteht komplett aus Holz und wurde in seinen alten Chalet-Stil zurückgebaut. Aber das Beste liegt unter den Gleisen: Die preisgekrönte Unterführung zeigt mit aufwendigen Wandmalereien des Franzosen Franck Bouroullec die Geschichte der Gegend und zeugt vom Handwerk und den Traditionen dieser Region. Der "Röstigraben" markiert inoffiziell und mit großem Augenzwinkern die Sprachgrenze zwischen der deutschen und französischen Schweiz. Der "Goldenpass Belle Époque" überquert den Röstigraben nach Rougemont, lässt die französischsprachige Schweiz hinter sich und befindet sich ab Saanen im Berner Oberland - und damit in der deutschen Schweiz. Saanen ist eines der schönsten Chaletdörfer des Berner Oberlandes. Die Saanengeiß - ohne Hörner - ist das Wahrzeichen des Orts. Aber mindestens genauso bekannt ist der blumenverzierte Bahnhof, den die 85-jährige Silvia Gysler mit viel Liebe hegt und pflegt. Gstaad ist mit 1049 Metern über dem Meeresspiegel einer der höchsten Orte auf der Strecke des "Goldenpass Belle Époque". Nachdem Gstaad 1905 an die Eisenbahn angeschlossen wurde, entwickelte sich das kleine Dorf zu einem mondänen Ort für den internationalen Jetset. Davon profitierte auch das Grandhotel "Gstaad Palace". 1913 öffnete das Haus seine Pforten. Seitdem genossen unzählige Berühmtheiten ihre Drinks an der Hotelbar: Louis Armstrong, Feldmarschall Montgomery, das Skandalpaar Elizabeth Taylor und Richard Burton und Roger Moore. Züge wie der "Goldenpass Belle Époque" bringen täglich Hunderttausende von Fahrgästen sicher und schnell bis in die entlegensten Winkel der Schweiz. In aufwendigen Landschaftsbildern porträtiert der Film einen Zug der Extraklasse und erzählt von Menschen, die an seiner Strecke arbeiten und leben.

      • Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz: Vom Dreiseenland durch das Lavaux bis nach Genf

        Spielfilm. Die Jurasüdfusslinie gehört zu den schönsten Bahnstrecken der Schweiz. Entlang der französischen und deutschen Sprachgrenze geht die Reise am Westufer des malerischen Lac Léman bis Genf. Vom Dreiseenland fährt der Zug Richtung Süden in das idyllische Lavaux, die bekannteste Weinregion der Schweiz. Zwischen Vevey und Morges geht es für ein kurzes Stück weiter mit dem Schiff über den Lac Léman. Die letzte Etappe nach Genf reist man dann wieder mit dem Zug. Schön, aber noch weitgehend unbekannt ist die sogenannte die Jurasüdfusslinie. Am Bielersee beginnt die Reise. Der Zug passiert die Südhänge des Juras, wo die Sonne die Reben kräftig gedeihen lässt. Danach geht es weiter entlang des Neuenburgersees durch das "Grosse Moos", die Gemüsekammer der Schweiz. In Murten lebt der 13-jährige Leonard Riesen. Er ist der jüngste Museumsdirektor der Schweiz und sammelt Bahnutensilien für seine Ausstellung. Richtung Süden schlängelt sich der Zug gemächlich durch das Freiburgerland. Nach dem Tunnel bei Puidoux eröffnet sich dem Zugreisenden ein magischer Anblick: Im Vordergrund die Weinreben des Lavaux, dahinter schimmert blau der Genfersee, und in der Ferne zeigen sich die verschneiten Hänge des majestätischen Montblancs. Die Weinberg-Terrassen des Lavaux zählen seit 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Familie von Christelle Conne betreibt dort seit Generationen ein Weingut und erlaubt dem Filmteam einen Blick hinter die Kulissen. Ein Stück der Reise geht es mit dem historischen Belle-Époque-Zug von Blonay nach Chamby. Die Fans alter Lokomotiven kommen dabei voll auf ihre Kosten. Mit an Bord ist der Zugchef Alain Candellero. Seit 1982 ist er Mitglied des Museumsvereins, der die Bahn betreibt. Ab Vevey geht es weiter, diesmal auf dem Wasser und per Dampfschiff bis nach Morges. Für die letzte Etappe geht es wieder auf die Schienen entlang des Lac Léman hinunter bis nach Genf.

      • Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz: Im "Glacier Express" von Zermatt nach St. Moritz

        Spielfilm. Der "Glacier Express" nennt sich stolz "langsamster Schnellzug der Welt". Vom Matterhorn bis ins Engadin nimmt der Zug seine Gäste mit auf eine unvergessliche Reise quer durch die Schweiz. Über 291 Brücken und durch 91 Tunnel schlängelt sich der legendäre "Glacier Express" auf seiner achtstündigen Fahrt von Zermatt bis in das mondäne St. Moritz. Auf seiner Strecke durchfährt der Zug die atemberaubenden Landschaften der Kantone Wallis, Uri und Graubünden. Im Walliser Bergdorf Zermatt unterhalb des Matterhorns beginnt die Reise mit dem "Glacier Express". Seit einem Jahr bietet der Zug seinen Passagieren eine neue Luxusklasse, genannt "Excellence". Kim Varela Maneta ist Portugiese und kümmert sich als Concierge um das Wohlbefinden seiner Gäste. In der Küche zaubert sein Kollege und Koch Kaila auf nur wenigen Quadratmetern Essen für die hungrigen Touristen. Durch das Mattertal fährt der Zug vorbei an Visp und Brig. Danach geht es weiter durch das Goms und den Furkatunnel bis in den Kanton Uri. Bei einem kurzen Abstecher zur historischen Furkabahn lernt das Filmteam Michaela Rapp kennen. Die junge Deutsche hat ihre Leidenschaft für Eisenbahnen zum Beruf gemacht und arbeitet in Chur für die Rhätische Bahn. Nachdem der "Glacier Express" das Urserental und Andermatt hinter sich gelassen hat, geht es über den Oberalppass nach Graubünden. Zwischen Disentis und Chur passiert der Zug schließlich die spektakuläre Rheinschlucht. Dort lebt der Bahn-Fotograf Tibert Keller in einem ehemaligen Bahnwärterhäuschen und zeigt, wie er seine spektakulären Fotos macht. Nachdem der Zug das weltberühmte Landwasserviadukt zwischen Chur und Filisur überquert hat, trefft das Filmteam in Samedan Armin Brügger und seine Kollegen vom "Club 1899". Mit viel Liebe und Leidenschaft restaurieren die Herren historische Lokomotiven und Eisenbahnen. Wenig später endet die Fahrt des "Glacier Express" am Bahnhof in St. Moritz.

      • Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz: Im "Gotthard Panorama Express" vom Vierwaldstättersee ins Tessin

        Spielfilm. Täglich fahren Schweizer Züge ihre Gäste bis in entlegene Winkel nördlich und südlich der Alpen. Der legendäre "Gotthard Panorama Express" verbindet die deutsche und die italienische Schweiz. Vom malerischen Vierwaldstättersee reist der "Gotthard Panorama Express" durch den alten Gotthardtunnel Richtung Süden. Auf seinem Weg nach Lugano bietet der Panoramazug beeindruckende Ausblicke auf die sonnenverwöhnten Dörfer und Landschaften des Tessins. Wer will, der beginnt seine Reise mit dem "Gotthard Panorama Express" auf dem Vierwaldstättersee. Ab Luzern geht es mit einem der historischen Raddampfer nach Flüelen, dann auf den Zug Richtung Süden. Kurz vor dem Gotthardtunnel in Göschenen wird der Zug von einem mit einer Schweizerfahne freundlich winkenden Mann begrüßt: Xavier Andermatt wohnt drei Meter neben den Gleisen in einem ehemaligen Bahnwärterhäuschen und liebt dieses Ritual. Ein Höhepunkt der Reise ist der geschichtsträchtige alte Gotthardtunnel. Der Streckenwärter Markus Indergand kennt die "Röhre" wie seine Westentasche. Täglich kontrolliert er für die Schweizer Bundesbahnen die Gleise auf mögliche Schäden und gibt Einblicke in seine dunkle Welt. Einige Hundert Meter weiter oben bezwingt Daniel Würgler mit einer historischen Postkutsche wie anno dazumal den alten Gotthardpass. Von Andermatt bis nach Airolo braucht er etwa fünf Stunden. Ein wichtiger Mann an Bord des "Gotthard Panorama Express" ist René Flaim. Der 49-Jährige ist seit vier Jahren Reiseleiter. Er kennt jede Kurve, jeden Bahnhof und unzählige Anekdoten aus der Gotthardregion. Im Tessin hat René Flaim mit seiner Familie eine neue Heimat gefunden: im beschaulichen Dorf Calonico oberhalb des Leventina Tals. Nach zweieinhalb Stunden erreicht der Panoramazug seinen Zielbahnhof in Lugano an einem der schönsten Seen der Schweiz mit Blick nach Italien.

      • Auf den Schienen des Doppeladlers - Aufbruch ins Eisenbahnzeitalter

        Spielfilm. Über 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren. Der Film aus der Reihe "Auf den Schienen des Doppeladlers" zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist und welche bautechnischen Leistungen vollbracht wurden, um die Steppen Galiziens mit den Küsten der Adria zu verbinden. Beleuchtet werden auch die vielfältigen Folgen des Bahnbaues: sei es die Entstehung der Sommerfrische in den verschiedensten Regionen, die Vereinheitlichung der Zeit oder die enorme Bedeutung der Eisenbahn für das Militär und die Kriegsführung. Die Bahn ist für Millionen Menschen weltweit zur Passion und Leidenschaft geworden. Unvergleichlich größer und fundamentaler muss dieses Erlebnis wohl für die Menschen im Österreich der Donaumonarchie gewesen sein. Chronisten aus dieser Zeit verglichen das Aufkommen der Eisenbahn mit der Entdeckung Amerikas oder dem Buchdruck. Entlang der historischen Bahnstrecken der ehemaligen Donaumonarchie führt die Reihe "Auf den Schienen des Doppeladlers" zu den bedeutendsten Orten und in die entlegensten Winkel des einstigen Habsburgerreiches, die durch die Eisenbahn verbunden waren und sind. Es waren die Eisenbahnen, die das weite Reich mit Leben erfüllten, Menschen und Waren zirkulieren ließen und so zum Florieren von Handel, Industrie und Fremdenverkehr entscheidend beitrugen.

      • Im k.u.k. Luxuszug an die Adria

        Spielfilm. Das Reiseziel Adria entdeckten die Habsburger, als die Eisenbahn erstmals schnelle Reisen bis zum Mittelmeer erlaubte. Orte wie Abazzia (Opatia) erlebten daraufhin einen Tourismus-Boom. Die Gegend wurde zum Sehnsuchtsort der Sommerfrischler. Der Film begleitet eine Fahrt in den k. u. k. Originalwaggons an die Adria und erzählt die Geschichte dieser Strecke und der Menschen, die sie damals befahren haben. Für die oberen Zehntausend der K. -u. -k. -Monarchie bedeutete das mediterrane Paradies eine neue Passion, die sie nach Kräften auslebten. Viele Spuren der damaligen Lebenskultur haben sich entlang dieser Südbahn-Route erhalten. Die Luxushotels in Abazzia und Crikvenica vermarkten bis heute das Flair des Doppeladlers.

      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • nano

        Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

      • Kulturplatz

        Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen. Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.

      • Bilder aus Südtirol

        Magazin. "Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.

      • Die Habsburger in Mariazell

        Spielfilm. Mariazell und Habsburg - eine lange währende Verbindung. Otto Habsburg konnte zwar nicht in Mariazell heiraten. Dafür feierte er dort seine Silberne und Goldene Hochzeit. Karl Habsburg heiratete dort Francesca Thyssen-Bornemisza. Und Kaiser Franz Joseph war immer wieder in der Gemeinde - zuletzt reiste er mit der Mariazellerbahn an. Einst hatte Maria Theresia auf ihrer Hochzeitsreise in Mariazell Station gemacht. Die große Verehrung des Herrscherhauses für diesen zentralen heimischen Wallfahrtsort hatte schon in der Zeit der Gegenreformation begonnen und den Aufstieg der "Magna Mater Austriae" zum Nationalheiligtum befördert.

      • An der schönen blauen Donau - Wien und sein Fluss

        Spielfilm. Mächtig und friedlich fließt die Donau durch Wien. Die Filmautoren Sandra Rak und Karl Pridun erzählen die Geschichte des Flusses und seine Bedeutung für die Stadtgeschichte. Bis zu knapp 9000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde strömen flussabwärts. Die Donau als gebändigtes Gewässer ist allerdings eine junge Errungenschaft – über Jahrtausende lief sie völlig ungeregelt durch Stadt und Land. Je nach Wasserstand suchte sich die Donau einen anderen Hauptkanal für den Durchfluss durch Wien. Schon das antike Vindobona büßte am heutigen Kai einen Teil seiner Fläche ein, der vom Wasser mitgetragen wurde. Auf den Donauinseln weidete das ungarische Rind, bevor es am Heumarkt verkauft wurde. Heute befindet sich dort der Schwedenplatz.

      • Wienerwald - Habsburgs grüne Sünde

        Spielfilm. Den Wienerwald, das beliebte Naherholungsgebiet der Wiener, sollte es eigentlich nicht mehr geben. Ende des 19. Jahrhunderts kursierten konkrete Pläne, ihn zu roden. Mit dem Verkauf des Holzes sollten die habsburgischen Finanzen saniert werden. Entsprechende Verträge waren bereits unterschrieben. Am Ende war es dem Einsatz eines einzigen, des Journalisten Josef Schöffel, zu verdanken, dass der Wald bestehen blieb. Schöffel machte die Pläne publik und gab damit den Anstoß zu einer Vorform der Graswurzelbewegung. Lange bevor den Menschen der eigenständige Wert einer intakten Natur bewusst geworden war, forderte diese Widerstandsgruppe einen prototypischen Umweltschutz ein. Ihre Kampagne wurde durch eine selbstbewusste Presse möglich, die damals so mutig war, auch offen gegen die Interessen des Herrscherhauses anzuschreiben.

      • Thema

        Magazin. Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.

      • ZIB

        Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

      • Notizen aus dem Ausland

        Dokumentation. "Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.

      • quer

        ... durch die Woche mit Christoph Süß. Das aktuelle Wochenmagazin "quer" präsentiert ungewöhnliche Blicke auf das Zeitgeschehen. Kritisch und informativ, bissig und direkt, aber auch unterhaltsam präsentiert Moderator und Kabarettist Christoph Süß die Themen der Woche aus Politik, Gesellschaft, Szene, Sport und Kultur aus neuen, "queren" Blickwinkeln.

      • Ländermagazin

        Magazin. Ob alte Musikinstrumente, original eingerichtete Handwerkstätten aus dem 19. Jahrhundert oder eine mobile Lazarett-Zahnarztpraxis aus dem Ersten Weltkrieg - Hermann Geiger sammelt seit Jahren. Alles rund um seine Heimat Unterbrunn im Landkreis Starnberg trägt er auf seinem Bauernhof zusammen und ist dafür überregional bekannt. Ob Filmrequisiteure, Heimatpfleger oder Besucher seiner Ausstellungen, seine Expertise ist gefragt. Der leidenschaftliche Sammler kennt zu jedem seiner Objekte die Geschichte "dahinter". Manche halten ihn für "gspinnert", aber für seine Gemeinde ist dieses Engagement von unschätzbarem Wert. Hermann Geiger ist sogar Ehrenbürger Unterbrunns und wurde vom Bayerischen Ministerpräsident für seinen ehrenamtlichen Einsatz ausgezeichnet.

      • Kunst + Krempel

        Familienschätze unter der Lupe. Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.

      • Natur im Garten (1/10)

        Magazin. Karl Ploberger führt in die prachtvollen Gärten von Schloss Hof, gibt praktische Tipps zur Aussaat und erklärt, wie Mikroorganismen den Gartenboden lebendig und gesund halten. "Kräuterhexe" Uschi Zezelitsch widmet sich dem beliebten Bärlauch – kulinarisch wie heilkundlich. Auf der "Garten Tulln" zeigen die Gärtnerinnen, wie man Gemüsebeete optimal für die neue Saison vorbereitet. Diesmal führt die Reise in die historischen Barockgärten von Schloss Hof. Die Anlage im niederösterreichischen Marchfeld verbindet Gartengeschichte, Handwerk und Naturerlebnis – ein inspirierender Ort, der zeigt, wie prachtvoll traditionelle Gartenkultur bis heute wirken kann. Wenn die ersten Sonnenstrahlen den Garten kitzeln und die Sehnsucht nach frischem Grün erwacht, ist es Zeit, mit der Aussaat zu beginnen. Damit die kleinen Pflänzchen kräftig und gesund wachsen, hat Karl Ploberger zehn bewährte Tipps. Bei Uschi Zezelitsch dreht sich alles um den kraftvollen Bärlauch. Sie zeigt, worauf man bei der Ernte achten muss, spricht über Heilwirkungen und ihre persönliche "Bärlauch-Frühlingskur". Außerdem zaubert sie bärenstarke Bärlauch-Makis – ein frisches, würziges Fingerfood für jedes Frühlingsbuffet. Damit im Gemüsegarten eine reiche Ernte gelingt, ist ein gesunder Boden das A und O. Die Gärtnerinnen der "Garten Tulln" kümmern sich um die Bodenvorbereitung: von der richtigen Auflockerung über Gründüngung und Bodenhilfsstoffe bis zum Schutz vor Austrocknung und Unkraut. Schritt für Schritt zeigen sie, wie man Gemüsebeete optimal in die Saison startet. Karl Ploberger beantwortet die Gartenfrage der Woche: Was bewirken Mikroorganismen?

      • Die Flensburger Förde

        Spielfilm. Hoch im Norden Deutschlands, direkt an der dänischen Grenze, liegt die Flensburger Förde - eine Urlaubsregion mit maritimem Flair und skandinavischer Gemütlichkeit. Mal waren die Gebiete an der Ostsee dänisch, mal deutsch. Moderatorin Tamina Kallert sucht nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Kulturen.

      • Cześć Polska – Hallo Polen

        Unterwegs auf der Autobahn der Freiheit. "Sie heißt Autobahn der Freiheit, weil sie uns mit dem Westen verschmelzen lässt", meint Fernfahrer Adam. Die A2 wurde Symbol des Wirtschaftsaufschwungs in Polen seit dem EU-Beitritt 2024. Aber auf ihr wird auch demonstriert - gegen Vorschriften aus Brüssel. Das Filmteam folgt der Straße quer durchs Land, vom Grenzübergang Świecko über Warschau bis an die EU-Außengrenze in Terespol. Cześć Polska! Der Film taucht ein in das Leben von Polinnen und Polen entlang einer der wichtigsten Verkehrsadern des Landes – der Autostrada Wolności, auf deutsch: Autobahn der Freiheit. Die - bislang unvollendete - Straße ist ein Symbol des Aufschwungs. Seit 2024 ist Polen Teil der Europäischen Union und profitiert von den offenen Grenzen nach Westen. Mit Hilfe von Geldtransfers aus Brüssel konnte das Land seine Infrastruktur modernisieren und die Wirtschaftsleistung verdoppeln. Die Gehälter steigen dort schneller als anderswo in Europa. Die Polinnen und Polen gehören nach wie vor zu den Befürwortern des europäischen Staatenverbunds. Aber viele erwarten mehr von der Gemeinschaft. Filmemacher Lutz Pehnert und sein Team folgen der Autobahn der Freiheit (A2) von der deutsch-polnischen Grenze über Warschau bis an die EU-Außengrenze und treffen dabei Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auf Europa und ihr Land im Wandel blicken.

      • Die Rosenkrieger

        Fernsehfilm Deutschland (2002). Die Scheidungsanwälte Elvira und Millosch sind nicht nur erbitterte Konkurrenten. Sie lieben es, einander zu hassen, und nutzen jede Gelegenheit, sich nach allen Regeln der Kunst zu ärgern. Der Seniorchef der Kanzlei Dr. Mertens kann die Fehde zwischen seinen Mitarbeitern oft zu seinem Vorteil nutzen. Diesmal scheint alles schief zu laufen: Maertens' Neffe, der frisch verheiratete Thomas, hat seiner jungen Gattin Julia eine dumme Notlüge aufgetischt. Die sensible Julia leidet unter der Scheidung ihrer Eltern, und so flunkert Thomas ihr vor, wenigstens er stamme aus einer glücklichen Familie. Als Julia darauf brennt, die Traum-Schwiegereltern kennen zu lernen, gerät Thomas in Schwierigkeiten, denn auch seine Eltern sind geschieden. In seiner Not wendet Thomas sich an seinen Onkel Dr. Maertens. Der alt eingesessene Kanzleichef "bittet" nun die in seinen Diensten stehende Anwältin Elvira, in die Rolle der Mutter zu schlüpfen. Zunächst widerwillig, dann mit Wohlwollen spielt Elvira bei der Komödie mit. Der Imagewechsel wirkt überaus belebend auf die sauertöpfische Juristin, die sich auf Kosten des Chefs ein schickes neues Outfit zulegt. Doch Elviras wundersame Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling und die konspirativen Sitzungen im Büro des Chefs erscheinen dem Kollegen Millosch höchst verdächtig. Als Elvira in geheimer Mission nach Mallorca reist, wo Julia und Stefan sich kirchlich trauen wollen, wittert Millosch eine Verschwörung und folgt seiner Kollegin. Als er auf Julia trifft, die ihn für Elviras liebenswerten Ehemann hält, ist auch Milloschs schauspielerisches Talent gefragt. Die beiden Streithähne müssen nun zwangsweise nett zueinander sein - und kommen dabei gegen ihren Willen auf den Geschmack.

      • heute

        Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

      • 3sat-Wetter

        3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

      • Kunst für die Ewigkeit: Raffael

        Spielfilm. Raffael steht wie kaum ein anderer Künstler für das Ideal der Renaissance. Seine Kunst vereint Harmonie, Anmut und zeitlose Schönheit, die bis heute fasziniert. Zwischen Florenz und Rom entstehen seine größten Werke: Madonnen, Fresken und Porträts von außergewöhnlicher Präzision. Sie zeigen meisterhafte Perspektiven, subtile Lichtführung und eine künstlerische Klarheit, die Maßstäbe für Generationen von Künstlern setzt. Raffaello Sanzio da Urbino (1483–1520) wächst in Urbino in einem Umfeld auf, das von Humanismus und höfischer Kultur geprägt ist. Schon früh zeigt sich sein außergewöhnliches Talent, das ihn rasch zu einem der gefragtesten Maler Italiens macht. Die kleine Stadt wird so zu seiner künstlerischen Wiege, in der er Techniken, Perspektive und Komposition erlernt - Grundlagen, die sein gesamtes Schaffen prägen. In Florenz studiert er die Meisterwerke Leonardo da Vincis und anderer zeitgenössischer Meister, bevor er nach Rom berufen wird, wo er im Auftrag mehrerer Päpste arbeitet. Im Vatikan entstehen Fresken von ikonischer Bedeutung, die man später "die Stanzen des Raffael" nennen wird. Mit meisterhafter Komposition, subtiler Lichtführung und dynamischen Szenen schafft der Maler ein Bild der Renaissance, das Humanismus, Idealismus und künstlerische Vollendung vereint. Auch seine Madonnenbilder strahlen eine unvergleichliche Ausdruckskraft aus: Technische Perfektion und emotionale Tiefe machen seine Werke europaweit zu Vorbildern. Raffaels früher Tod mit nur 37 Jahren beendet eine außergewöhnliche Karriere, doch sein Werk bleibt Maßstab und Inspiration. Es zeigt die perfekte Harmonie zwischen Form, Ausdruck und Komposition – eine Bildsprache, die seit Jahrhunderten Künstler und Betrachtende begeistert. Raffael wird so zum Inbegriff der Renaissance – ein Künstler, dessen Einfluss weit über seine Zeit hinausreicht.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Fräulein Else

        Fräulein Else vom Wiener Volkstheater erzählt von seelischem Druck und gesellschaftlichen Erwartungen. Arthur Schnitzlers innerer Monolog wird zum intensiven Theatererlebnis. Im Zentrum steht die junge Else, die sich in einer existenziellen Ausnahmesituation wiederfindet. Zwischen familiären Verpflichtungen, moralischen Zumutungen und eigenen Sehnsüchten entfaltet sich das Porträt einer Frau am Rand des Erträglichen. Die Inszenierung am Wiener Volkstheater konzentriert sich ganz auf die innere Bewegung der Figur. Mit reduzierter, präziser Bildsprache entsteht ein Raum, in dem Gedanken, Zweifel und Affekte unmittelbar erfahrbar werden. Sprache, Körper und Rhythmus verdichten sich zu einem psychologischen Kammerspiel von großer Nähe. Julia Riedler gestaltet die Figur der Else mit eindringlicher Präsenz und feiner Genauigkeit. Für ihre Darstellung wurde sie von "Theater heute" 2025 zur Schauspielerin des Jahres gewählt. "Fräulein Else" nach Arthur Schnitzlers gleichnamiger Novelle von 1924 zeigt, wie gesellschaftlicher Druck und persönliche Abhängigkeiten ineinandergreifen – und stellt Fragen nach Autonomie und Grenzüberschreitung, die bis heute nachwirken.

      • 250 Jahre Burgtheater

        Spielfilm. Vor 250 Jahren entstand das Hofburgtheater, Vorläufer des Burgtheaters. Zum Jubiläum besucht Karl Hohenlohe eine Ausstellung mit Artefakten aus der langen Geschichte des Hauses. Karl Hohenlohe erzählt, wie sich das Theater im Lauf der Jahrhunderte verändert hat. So war es einst ein Ort der Unterhaltung für die kaiserliche Familie, in dem auch nur Französisch gesprochen wurde, wie es am Hof damals üblich war. Natürlich darf auch nicht die Geschichte des misslungenen Neubaus am Ring von Semper und Hasenauer fehlen, eine Fehlplanung, die nur mit viel Geld und Geschick wieder repariert werden konnte.

      • Monument

        Dokufilm Deutschland (2024). Anderthalb Jahre, nachdem er aus Russland geflohen ist, nimmt der junge queere Filmemacher Maksim Kontakt mit seinem nationalistisch gesinnten Vater am Telefon auf. Maksim hatte sich schon immer mit seinem Vater gestritten, aber seit 2022 herrschte zwischen ihnen aufgrund der strikten Ablehnung der Positionen des jeweils anderen und der radikal entgegengesetzten Wahrnehmung der Realität lang anhaltendes Schweigen. Der kurze Dokumentarfilm wurde 2025 mit dem 3satNachwuchspreis im Deutschen Wettbewerb der "Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen" ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: "Der Film ist eine Reflexion über das Filmemachen selbst – als Akt des Empowerments und als Versuch, über das Unsagbare zu sprechen. In einer dokumentarischen Annäherung zwischen zwei Generationen wird ein Telefonat mit Familienvideos verflochten und zu einem vielschichtigen Spiegel familiärer, politischer und emotionaler Spannungen. Die Suche nach Verständigung wird zur Auseinandersetzung mit tradierten Werten und ideologischen Konstrukten, ohne einfache Antworten zu liefern. Durch das präzise Zusammenspiel von Ton und Bild, Gegenwart und Erinnerung, Nähe und Distanz entsteht ein offener Raum für Dialog, Zweifel und Transformation. " Maksim Avdeev wurde in der russischen Kleinstadt Agryz geboren. Er lebte in St. Petersburg, schloss die Schauspielschule ab und begann nach seinem Umzug nach Berlin aufgrund der zunehmenden Gefahr für queere Menschen in Russland eine Karriere als Filmemacher, Autor und Regisseur. "Monument" ist Maksim Avdeevs Debütfilm.

      • Chrysanthemum

        Zeichentrickfilm Deutschland (2025). Der experimentelle Kurzfilm zeigt das Trauma eines Todes, der von dem Staat, der ihn verursacht hat, unsichtbar gemacht wird. Was bedeutet es, die eigene Mutter an das Quarantäneregime eines Staats zu verlieren, inmitten einer globalen Pandemie? Die Nachwuchsregisseurin Jingyan Luo nähert sich dieser Frage anhand des Falls einer chinesischen "Selbstmordspringerin" an. "Chrysanthemum" erhielt bei den "Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen" 2025 den Förderpreis des NRW-Wettbewerbs. Aus der Begründung der Jury: "Eine ohnmächtige Trauer, verschwiegen und verdeckt von staatlicher Zensur. Eine Annäherung aus der Distanz. Feinsinnige Animationen und wiederholende Bewegungsmuster schaffen einen poetischen Versuch, das Ungreifbare in Gedenken zu wandeln. " Jingyuan Luo, geboren 1996, ist eine transmediale Künstlerin und studiert an der Kunsthochschule für Medien Köln. Ihr Werk hinterfragt anhand einzelner, intimer Momentaufnahmen die Funktionsweise von Gesellschaft in der Krise.

      • ghosting mother

        Zeichentrickfilm Deutschland (2025). Ein Sohn nimmt Abschied, ist auf Spurensuche. Zu früh ist seine Mutter gestorben. Sie gibt ihm keine Zeit mehr, Fragen zu stellen. Was weiß er schon von ihr jenseits ihrer Mutterrolle? Ausgehend vom zerstörten Grab der Mutter des Filmemachers beginnt eine Suche nach den verbleibenden Erscheinungen. Trauerzeremonie, Erinnerungsbewegung, Wiederbelebungsversuche. Das Filmmaterial zersetzt sich wie ein kranker Körper. Die Bilder verblassen, lösen sich auf. So reflektiert der selbst entwickelte 16-mm-Film in seiner Materialität und dessen Beschädigung den gescheiterten Versuch, das Verlorene festzuhalten. "ghosting mother" erhielt bei den "Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen" 2025 eine lobende Erwähnung der Jury des NRW-Wettbewerbs sowie den Preis der WDR Westart-Zuschauerjury. Aus den Begründungen der Jurys: "Was wissen wir voneinander? Welche Erinnerungen bleiben? Ein sehr persönlicher Film. Zutiefst berührend. Experimentell. Auf der Suche nach Erinnerung porträtiert der Filmemacher nicht nur seine Mutter, sondern auch den Versuch, ein eigenes Ritual der Trauer zu schaffen. " Bernard Mescherowsky, geboren 1996, wuchs in Belgien und Deutschland auf. 2021 nahm er sein Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln auf. Zwischen Ausstellungsraum und Kino kreisen seine Arbeiten um Fragen der Identität, Erinnerung, der sozialen Strukturen und der Medialität des Gedächtnisses.

      • Wenn der Nebel kommt

        Kurzfilm Deutschland/Mexiko (2023). Tijuana/Mexiko: Wenn der Nebel kommt, sind die Chancen am größten, den Grenzzaun zu überwinden. Isna und Miche aus Haiti sowie der Mexikaner José Luís versuchen immer wieder ihr Glück. In einer kunstvollen Verflechtung von Fotografien, Animationen und Tonaufnahmen erzählt der kurze Dokumentarfilm von vier Menschen in der Grenzstadt Tijuana, die in unterschiedlicher Verbindung zur Grenze zwischen Mexiko und den USA stehen. So lernen die Zuschauer Isna und Miche kennen, zwei aus Haiti Geflohene. Sie nahmen den Weg durch elf Länder bis nach Mexiko auf sich, um ihrem "American Dream" ein Stück näher zu kommen. Sie begegnen José Luís, einem Mexikaner, der nach acht gescheiterten Grenzübertritten auf den nächsten Nebel wartet, um es erneut zu versuchen. Sie treffen auf Gustavo, einen Rettungsschwimmer, der Migrantinnen und Migranten aus den Fluten holt, wenn sie das gefährliche Wagnis eingehen, die Grenze durch das Meer zu umschwimmen. "Wenn der Nebel kommt" wurde bei den "Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen" 2024 sowie auf zahlreichen weiteren Festivals gezeigt und ausgezeichnet. Die Filmemacherin Laurentia Genske hat an der Kunsthochschule für Medien KHM studiert, sie lebt und arbeitet in Köln. Für ihre langen Dokumentarfilme "Am Kölnberg" (2014) und "Zuhurs Töchter" (2021) wurde sie gemeinsam mit Ko-Regisseur Robin Humboldt mehrfach ausgezeichnet. Ihr Kurzfilm "El Manguito" erhielt 2017 bei den "Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen" den 3sat-Förderpreis.

      • Trübes Wasser

        Zeichentrickfilm Deutschland (2022). Was, wenn dein Körper dich auffrisst? Wenn der Kampf gegen dich selbst deinen Alltag, deine Beziehungen und deine Freiheiten überschattet? "Trübes Wasser" ist ein kurzer Animationsfilm über den Kampf gegen eine Autoimmunkrankheit und innere Dämonen. Eine an Neurodermitis leidende Frau isoliert sich in ihrer Wohnung und befindet sich damit in einem Dilemma aus erdrückender Sicherheit und sozialer Abschottung. Während sie ihren Alltagsroutinen nachgeht, wird deutlich, wie sehr die Krankheit bereits ihr Leben bestimmt. Das Leiden scheint nicht nur sie selbst zu erdrücken, sondern auch ihre Partnerschaft. Um ihren Zustand zu akzeptieren, muss sie sich schließlich mit ihren inneren Dämonen auseinandersetzen. Der Animationsfilm der Nachwuchsregisseurin Elena Wiener wurde 2021 bei den "Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen" mit dem Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

      • Ab 18! - Dazwischen Elsa

        Dokumentarfilm von Katharina Pethke und, Deutschland (2019). Ein Jahr nach dem Abitur weiß Elsa, 21, noch immer nicht, wer oder was sie sein soll. Ihr Freund winkt mit der großen Freiheit im Ausland, die Eltern erwarten ein Studium. Doch was will Elsa? Sie ist unentschlossen und überfordert, es gibt so viele Optionen. Inzwischen muss Elsa babysitten und die Wohnung renovieren, die ihr Freund vollkommen chaotisch hinterlassen hat. Der Druck wird immer größer. Alle ihre Freunde scheinen sich schon entschieden zu haben: Freiwilliges Soziales Jahr, Weltreise, Studium ... Elsa kriegt das einfach nicht hin. Mit ihrem Freund führt Elsa eine On-Off-Beziehung. Timon ist Koch und arbeitet seit seinem 16. Lebensjahr täglich 16 Stunden. Jetzt hat er gekündigt und ist nach Fuerteventura abgehauen, und Elsa soll nachkommen. Aber vorher muss sie noch die gemeinsame Wohnung in Hamburg auflösen. Währenddessen organisiert Elsas Mutter einen Termin zum Berufscoaching. Doch Elsa verbringt ihre Tage lieber mit schlafen, lesen und nachdenken. Elsa übt passiven Widerstand gegen die Anforderungen von außen, auf der Suche nach ihrem ganz eigenen Weg. Katharina Pethke und Christoph Rohrscheidt haben mit Elsa eine junge Frau im Dazwischen porträtiert. Wie viele ihrer Generation aus dem gehobenen Mittelstand in den westlichen Industrieländern steht sie vor der Frage, was sie mit den vielen Zukunftsoptionen anfangen kann, die ihr diese Gesellschaft bietet. Katharina Pethke ist Absolventin der Kunsthochschule für Medien in Köln und Dokumentarfilmerin. Ihre sechsjährige Professur an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg hat sie für das Dilemma der 20-Jährigen sensibilisiert. Christoph Rohrscheidt hat an der Filmuniversität Babelsberg 2015 sein Kamerastudium abgeschlossen und seitdem zahlreiche Dokumentarfilme fotografiert. "Dazwischen Elsa" ist ihr erster gemeinsamer Film. 3sat zeigt den Dokumentarfilm "Dazwischen Elsa" im Rahmen der Reihe "Ab 18! ", in der Regisseurinnen und Regisseure mit außergewöhnlichen filmischen Handschriften Geschichten vom Erwachsenwerden erzählen.

      • lebensArt

        Magazin. Peter Schneeberger und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und Bildender Kunst. Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv.

      • Die Rosenkrieger

        Fernsehfilm Deutschland (2002). Die Scheidungsanwälte Elvira und Millosch sind nicht nur erbitterte Konkurrenten. Sie lieben es, einander zu hassen, und nutzen jede Gelegenheit, sich nach allen Regeln der Kunst zu ärgern. Der Seniorchef der Kanzlei Dr. Mertens kann die Fehde zwischen seinen Mitarbeitern oft zu seinem Vorteil nutzen. Diesmal scheint alles schief zu laufen: Maertens' Neffe, der frisch verheiratete Thomas, hat seiner jungen Gattin Julia eine dumme Notlüge aufgetischt. Die sensible Julia leidet unter der Scheidung ihrer Eltern, und so flunkert Thomas ihr vor, wenigstens er stamme aus einer glücklichen Familie. Als Julia darauf brennt, die Traum-Schwiegereltern kennen zu lernen, gerät Thomas in Schwierigkeiten, denn auch seine Eltern sind geschieden. In seiner Not wendet Thomas sich an seinen Onkel Dr. Maertens. Der alt eingesessene Kanzleichef "bittet" nun die in seinen Diensten stehende Anwältin Elvira, in die Rolle der Mutter zu schlüpfen. Zunächst widerwillig, dann mit Wohlwollen spielt Elvira bei der Komödie mit. Der Imagewechsel wirkt überaus belebend auf die sauertöpfische Juristin, die sich auf Kosten des Chefs ein schickes neues Outfit zulegt. Doch Elviras wundersame Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling und die konspirativen Sitzungen im Büro des Chefs erscheinen dem Kollegen Millosch höchst verdächtig. Als Elvira in geheimer Mission nach Mallorca reist, wo Julia und Stefan sich kirchlich trauen wollen, wittert Millosch eine Verschwörung und folgt seiner Kollegin. Als er auf Julia trifft, die ihn für Elviras liebenswerten Ehemann hält, ist auch Milloschs schauspielerisches Talent gefragt. Die beiden Streithähne müssen nun zwangsweise nett zueinander sein - und kommen dabei gegen ihren Willen auf den Geschmack.