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Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Berghütten in Gefahr - Leben zwischen Gletscherschmelze und Felsstürzen
Spielfilm. Die Berghütten der Alpen bieten Schutz und Verlässlichkeit, doch nun sind sie durch den Klimawandel selbst bedroht: Gletscher schwinden, Wasser wird knapp, Bergstürze bedrohen Gebäude und Wege. Die Mutthornhütte im Berner Oberland ist die erste Hütte des Schweizer Alpenclubs, die aus Sicherheitsgründen geschlossen wurde. Die alpine Infrastruktur ist verletzlich geworden und konfrontiert das Hüttenwesen mit zunehmenden Herausforderungen. Es sind Orte, die seit Generationen für Schutz, Orientierung und Gemeinschaft stehen: die Berghütten des Schweizer Alpenclubs SAC. Doch die Klimaerwärmung verändert die Alpen rasch, Risiken und Gefahren tauchen auf - und mit ihnen die Frage: Sind die Hütten noch am richtigen Ort, braucht es sie noch? Die Mutthornhütte im Berner Oberland musste 2021 von den Behörden geschlossen werden. Grund dafür sind instabile Felsmassen, die durch den tauenden Permafrost gelockert wurden. Die Hütte droht abzustürzen. Es hätte nicht viel gefehlt, und die Mutthornhütte wäre als erste SAC-Hütte von der Landkarte verschwunden. Doch nun wird sie 900 Meter entfernt auf sicherem Grund durch einen Neubau ersetzt. Ähnliches widerfuhr der Trifthütte: Dort traf eine Lawine das Gebäude, das mehr als 100 Jahre am gleichen Ort gestanden hatte. Das Abschmelzen des Gletschers hinterließ eine veränderte Topografie, die als Ursache für das Unglück gilt. Auch diese Hütte wird an einem anderen Ort neu gebaut. Laut Studien des SAC ist ein Großteil der Hütten vom Klimawandel betroffen. Sie stehen in einer hochsensiblen Landschaft. Da die Gletscher schwinden und der Schnee der Winters früher wegschmilzt, kämpfen viele mit Wassermangel. Auch die Tage der ikonischen Konkordiahütte, die hoch über dem Aletschgletscher thront, sind voraussichtlich gezählt. Je weiter der Gletscher absinkt, desto länger wird der anstrengende Aufstieg zur Hütte. Mittlerweile sind es über 500 Stufen. Die Arbeiten zur Verlängerung der Treppe, die alle paar Jahre fällig werden, kosten Hundertausende von Franken. Für den SAC und die dazugehörigen Sektionen stellt sich die Frage, wie viel Geld man längerfristig investieren will und kann, um die nötigen Anpassungen umzusetzen. Zudem fragt sich, wie man die Klimaziele von Nettonull erreichen soll, wenn es immer mehr Touristen in die Höhe zieht und Helikopter sowohl für Bau als auch für Unterhalt der Hütten unverzichtbar bleiben. Der Film erzählt nicht nur von Verlust und Risiken, sondern auch von Identität und Verantwortung: Wie sieht die Zukunft der SAC-Hütten aus – zwischen Nachhaltigkeit, Tourismus und der Tradition der hochalpinen Kultur? Wie könnten Hütten aussehen, wo könnten sie stehen, wenn Landschaft und Bergsport sich verändern? Mit eindrucksvollen Bildern, persönlichen Geschichten und wissenschaftlichen Fakten ist der Film auch ein Porträt der Schweizer Alpen in einer sich radikal verändernden Bergwelt.
Überrannt – Wie viele Touristen erträgt die Schweiz?
Spielfilm. Die Schweiz feiert Tourismusrekorde, doch vielerorts kippt die Stimmung. Der Film zeigt, wo Reisende träumen und Einheimische stöhnen, und erzählt vom Land hinter der Postkartenkulisse. Der Tourismus in der Schweiz erreicht neue Höhen: 2025 wurden über 60 Millionen Logiernächte verzeichnet – zum dritten Mal in Folge ein Rekord. Doch immer mehr Menschen fühlen sich von den Massen gestört. Verkehrsachsen geraten an ihre Belastungsgrenzen und lokale Identitäten stehen unter Druck. Im Zentrum des Films steht Luzern, wo sich die Besucherzahlen in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt haben. Autos rollen weiterhin direkt zu den Uhrengeschäften und verstopfen die Innenstadt. Auch das restriktive Airbnb-Reglement zeigt, wie stark die Bevölkerung den Overtourismus spürt. Auf beliebten Bahnstrecken wie nach Engelberg oder Interlaken verschärfen überfüllte Züge die Spannungen zwischen Einheimischen und Gästen. Besonders drastisch ist die Situation in Lungern: Seit eine koreanische Netflix-Romanze am Lungerersee gedreht wurde, strömen Touristinnen und Touristen in Scharen ins kleine Obwaldner Dorf. Währenddessen investiert der Titlis bereits in seine touristische Zukunft: Herzog & de Meuron entwickeln ein futuristisches Projekt mit Aussichtsturm, Gourmet-Restaurant, Rolex-Boutique und Infrastruktur für Hunderte Gäste. Der Film von Jörg Huwyler stellt die Frage: Wie viel Tourismus verträgt die Schweiz?
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
Kommissarin Louise Boně - Jäger in der Nacht
Fernsehfilm Deutschland (2016). Eine Studentin verschwindet in Aachen. Der Leiter des Kommissariats Rolf Bermann überlässt Louise Boně den Fall. Louise hat gerade eine Entziehungskur mit Auszeit hinter sich. Allmählich mehren sich die Hinweise, dass Nadine, der Studentin, etwas zugestoßen ist. Dann verschwindet auch noch ein 15-jähriger Junge. Louise findet heraus, dass Eddie in einer leer stehenden Scheune zufällig auf die offenbar entführte Nadine gestoßen ist. Offenbar konnte sie ihren Peinigern entkommen. Wenig später wird Eddies Leiche entdeckt. Nadine bleibt verschwunden. Eddies gewalttätiger Vater wird verhaftet, doch Louise glaubt nicht wirklich an ihn als Mörder seines Sohnes und als Entführer der jungen Studentin. Sie stößt auf eine Spur, die zu zwei alten Damen führt: zu den Schwestern Ettinger, denen die Scheune gehört, in der Eddie auf Nadine getroffen war. Wissen die beiden Schwestern etwas über den Verbleib Nadines? Und wenn ja: Warum haben sie die Polizei nicht informiert? Louise wird misstrauisch. Doch Bermann befürchtet, dass Louise dem Fall so kurz nach ihrem Entzug nicht gewachsen ist. Für Bermann ist Eddies Vater der Täter, denn inzwischen wurde eine Zigarettenkippe in der Scheune mit der DNA des Vaters entdeckt. Jetzt müssen sie nur noch Nadine finden. Da geschieht ein weiterer Mord. Ganz offensichtlich hat der Tote - ein Arzt - mit Nadine zu tun gehabt. Eine fieberhafte Suche beginnt, die für Louise immer mehr zum Spagat wird, denn in ihr keimt der Verdacht, dass einer der Täter ein Polizist ist, womöglich sogar ein Kripokollege. In letzter Sekunde verhindert sie, dass der Mörder in die Wohnung in Belgien eindringt, in die die Schwestern Ettinger Nadine in Sicherheit gebracht haben. Doch dort, in Belgien, erfährt Louise etwas, was sie in ihrer Vermutung bestärkt: dass an der Entführung und Misshandlung von Nadine mehrere Täter beteiligt waren. Der Arzt war einer von ihnen. Der andere, dessen Identität noch immer nicht bekannt ist, hatte eine Polizeimarke. Kurzzeitig fällt der Verdacht auf Lederle, Louises Kollegen. Nach seiner Krebserkrankung und der Chemotherapie hat er sich stark verändert, ist seltsam geworden. Louise weiß nicht mehr, was sie denken soll. In ihrer Not vermisst sie den Alkohol, ihren alten Freund, mehr als sie sich eingestehen will. Als sie und Bermann den Täter endlich gefunden haben, wird Louise selbst sein nächstes Opfer.
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
Lust oder Qual - Die vielen Seiten des Alleinseins
Spielfilm. Allein oder einsam: Seit der Coronakrise rückt das Thema in den Fokus der gesellschaftlichen Debatte. Doch nicht jeder Mensch, der allein ist, ist gleichzeitig einsam. Gern Zeit mit sich selbst zu verbringen, hat keinen guten Ruf. Experten warnen vor Gesundheitsrisiken, sprechen von einer "Epidemie der Einsamkeit". Doch wo endet lustvolles Alleinsein, und wo beginnt quälende Einsamkeit? In Großbritannien gibt es seit 2018 ein "Ministry of Loneliness". Immer mehr Länder setzen das Thema auf ihre Agenda, sprechen von einer Krankheit, die so gefährlich sei wie 15 Zigaretten pro Tag. Ein Drittel aller Österreicherinnen und Österreicher, Schweizerinnen und Schweizer und Deutschen lebt allein, Tendenz steigend, und wer den Immobilienmarkt beobachtet, merkt, dass Singlewohnungen dominieren. Sarah Diehl zeigt in ihrem Buch "Die Freiheit, allein zu sein: Eine Ermutigung", warum vor allem Frauen immer noch zu wenig Räume zum Alleinsein haben. Für sie ist unabhängig sein ein "Bei-sich-sein", das auch Schaffenskraft wecken kann. Ein Zustand, ein Gefühl, das man in allen Religionen seit Jahrtausenden kennt. Pater Christian lebt im Trappistenkloster Engelszell in Oberösterreich. Der frühere Jurist verbringt den Großteil seines Tages schweigend, auf der inneren Suche nach Gott. Er sagt: "Schweigen, Stille sind für uns Instrumente, Handwerkszeug. Wir schweigen nicht, weil das etwas ist, was uns Spaß macht, sondern wir versuchen, Lärmquellen auszuschalten, uns zu sammeln und konzentrieren uns auf unsere eigentliche Aufgabe. Die Regel des heiligen Benedikt definiert die Rolle eines Mönches als den Gott suchenden Menschen. " Andererseits kann das Alleinsein auch in Einsamkeit abgleiten und wird immer öfter auch als Epidemie, die uns krank macht, bezeichnet. Ist die Gesellschaft tatsächlich einsamer als früher? Wissenschaftsjournalist und Soziologe Jakob Simmank spricht eher von sozialer Isolation als von Einsamkeit: "Hinter der vermeintlichen Einsamkeits-Epidemie versteckt sich vor allem ein soziales Problem. " Für ihn ist Altersarmut ein klassischer Prädiktor für soziale Isolation. "Man sollte eher fragen, wie man verhindern kann, dass Menschen nicht unfreiwillig vereinzelt und isoliert sind", meint er und schlägt vor, dass etwa Nachbarschaftsprojekte nicht eingespart, sondern gefördert werden. Projekte wie etwa das Generationencafé "Vollpension" in Wien, eine Initiative gegen Altersarmut und -einsamkeit. "Das ist wie meine Familie", sagt Lucia Hahn, eine der "Back-Omis", die dort arbeiten. Oder wie der Verein "Freunde alter Menschen", über den sich Jorge und Ateş in Berlin kennengelernt haben - mittlerweile verbindet die beiden eine besondere Freundschaft. Sie sehen sich zweimal im Monat, telefonieren wöchentlich. Jorge meint: "Ja, ich denke, wichtig ist, man weiß, dass der andere für dich da ist. Das ist das Wichtigste", und Ateş stimmt zu: "Es ist eine Freundschaft auf Augenhöhe. " Studien zeigen: Nicht nur alte, sondern auch junge Menschen kennen das Gefühl der Vereinzelung, des sich "lost" Fühlens, aber, und das betont auch Jakob Simmank, gleichzeitig sei das Alleinsein verpönt, was den Druck und die "Fear of missing out" ("FOMO") noch fördere - also die Bedenken, etwas zu verpassen. Das bestätigt auch die Kärntner Comedienne Ina Jovanovic: "Man hat, glaube ich, als junger Mensch dann schon oft die Angst, einfach Sachen zu verpassen, wenn man nur zu Hause allein sitzt und die anderen leben so das Leben - vor allem mit Social Media - da sieht man ja dann noch mehr, wie cool das Leben der anderen ist. Und du selbst hast halt nicht das Geld oder nicht diese coolen Freunde oder die Möglichkeiten. ".
Habsburgs starke Frauen - Eine Spurensuche in Niederösterreich
Susanne Pleisnitzer. Die Geschichte Habsburgs liest sich heute wie eine Geschichte der Männer. Doch sie erweist sich viel weiblicher, als es der weitverbreiteten Wahrnehmung entspricht. Die Dokumentation erzählt von drei Frauen, die aus dem Hintergrund die Fäden zogen: Zita von Bourbon-Parma, die letzte Kaiserin von Österreich, Maria Theresia von Neapel-Sizilien und Elisabeth Petznek, das einzige Kind des Kronprinzen Rudolf von Österreich. Diese Frauen beschränkten sich nicht darauf, die Machtreflexe der Männer zu kopieren: Sie entwickelten zur Durchsetzung Ziele eigene Strategien. Und alle drei Frauen haben eines gemeinsam: Entscheidende Stationen ihres Lebens und Wirkens sind in Niederösterreich zu finden. Zita von Bourbon-Parma war eine politische Frau, die immer wieder versuchte, im Hintergrund die Fäden zu ziehen. Etwa bei der "Sixtus-Affäre": Geheime Verhandlungen des österreichischen Kaiserhauses mit Frankreich sollten den Frieden für die Donaumonarchie bringen. Zita war hier aufgrund ihrer italienisch-französischen Herkunft maßgeblich involviert. Ihre prägenden Schauplätze in Niederösterreich erinnern sowohl an festliche Momente wie die Hochzeit in Schloss Schwarzau, aber auch an dramatischere Zeiten, als sie mit ihrer Familie nach der Verzichtserklärung 1918 in Schloss Eckartsau Zuflucht fand. Zita sah die Kaiserkrone mit ihren unverrückbaren Wertvorstellungen als "gottgegeben". Ein Abdanken kam deshalb zeit ihres Lebens nicht in Frage. Sie war hart, aber auch herzlich. Auf ihr Bestreben wurde das erste Ministerium für Volksgesundheit gegründet. Ebenso zielstrebig und herzlich: Maria Theresia von Neapel-Sizilien. Die erste Kaiserin von Österreich war das Herz der Familie und eine gesellige, fröhliche Frau. Die Enkelin von Maria Theresia stand ganz klar für eine anti-napoleonische Agenda. Galt ihr Mann als entscheidungsschwach, konnte man das von Maria Theresia nicht behaupten. Zeugen berichteten von einigen politischen Debatten im Park von Schloss Laxenburg, ihrem Wohnsitz. Gemeinsam mit ihrem Ehemann ließ sie diesen tatkräftig umbauen und vergrößern. Elisabeth Petznek, geboren als Erzherzogin Elisabeth Marie Henriette Stephanie Gisela von Österreich, kam dort viele Jahre später zur Welt. Elisabeth lebte einige Zeit in Schloss Schönau. Dieser Ort, mitten im Herz der Rüstungsindustrie des Ersten Weltkriegs, prägte sie maßgeblich. Sie öffnete die Türen für die Kinderfreunde und versorgte die Ortsbewohnerinnen und -bewohner mit Obst und Gemüse aus ihrem Garten. Die Lieblingsenkelin von Kaiser Franz Joseph wurde engagiertes Mitglied der Sozialdemokratie, was ihr den Beinamen "rote Erzherzogin" einbrachte. Der Schauspieler Friedrich von Thun begibt sich auf Spurensuche und besucht die niederösterreichischen Schauplätze von Habsburgs heimlichen Herrscherinnen.
Wildes Wasser, blanker Fels - Nationalpark Gesäuse
Spielfilm. Tief in die Ennstaler Alpen eingeschnitten, an der Grenze zu Oberösterreich, erstrecken sich ein Naturparadies und die größte Felsschlucht Europas: das Gesäuse. Es ist der mit mehr als 11. 000 Hektar drittgrößte Nationalpark Österreichs, eine Welt wilden Wassers zwischen senkrecht aufragenden Steilwänden, furchterregenden Kalkmauern und bizarren Felsgestalten. Nirgendwo in den Alpen liegen Wasser, Wald und Fels so steil übereinander. Am Eingang des Gesäuses steht ein ehemals bedeutendes Zentrum der Wissenschaft, das weltberühmte Benediktinerstift Admont. Die Mönche des Stifts begannen bereits Anfang des 19. Jahrhunderts, die Tier- und Pflanzenwelt dieser Berge zu erforschen.
Untersberg - Sagenreiche Natur
Spielfilm. Der Untersberg ist ein riesiger Gebirgsstock zwischen Salzburg und Bayern. Zahlreiche Mythen ranken sich um ihn. Von den Bewohnern der Region wird er auch "Wunderberg" genannt. Mehr als ein Jahr lang waren Thomas Rilk und Bernd Seidel für den Film am schwer begehbaren Massiv des Untersbergs unterwegs. Im Wechsel der Jahreszeiten wird die vielfältige Bedeutung des Bergs für die Lebensgrundlage der dort angesiedelten Menschen deutlich.
Wiener Gstettn
Spielfilm. Umgeben von Stadtwüste und sterilem Beton verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch sich zurückzieht, sprießt und krabbelt es. So auch mitten in Wien. Die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele frei lebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt. Die Dokumentation aus der Reihe "Universum" präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.
Naturparadies Seefeld - Im Reich des Wanderfalken
Spielfilm. Der Wanderfalke ist ein ganz besonderer Vogel: Er ist mit 300 Kilometern pro Stunde auf Jagdflügen im Naturparadies Seefeld unterwegs. Manfred Corrine und seine Kamerateams haben ein Brutpaar ein Jahr lang begleitet - von den eindrucksvollen Balzflügen im Frühjahr über die Aufzucht der Jungen, das Ausfliegen der neuen Generation bis zu deren ersten Jagdversuchen. Die Filmemacher waren vom Seefelder Plateau bis zur höchsten Spitze des Karwendels in allen Landschaften der Region unterwegs und trotzten auch den Schneemassen, um alle Bewohner dieses Gebiets im Jahreslauf zu beobachten. Im Grenzgebiet von Tirol und Bayern hat sich eines der größten Wildnisgebiete der Alpen erhalten: Das auf 1200 Metern Höhe liegende Seefelder Plateau und die es begrenzenden Gebirgszüge sind ein hoch dynamischer Lebensraum, geprägt von rauen klimatischen Bedingungen. Es ist eine Region, die von Anpassungskünstlern bewohnt wird, die zwischen tiefen Tälern und Schluchten und Berggipfeln mit beinahe 3000 Metern Höhe ihr Zuhause gefunden haben. Sie sind die Protagonisten dieses Films: Steinböcke, Gämsen, Murmeltiere, Wasseramseln und Alpenskorpione.
Karnische Alpen - Ein Gebirge voller Kostbarkeiten
Spielfilm. Die Karnischen Alpen liegen ganz im Süden von Österreich und ziehen sich von Villach aus entlang der italienischen Grenze bis hinüber nach Osttirol. Sie sind eine bemerkenswerte Formation. Für die Dreharbeiten legte das Filmteam um Manfred Christ viele Tausende Kilometer zurück - auf der Autobahn zwischen Wien und dem Gailtal, mit dem Geländewagen auf sämtlichen Forststraßen der Region. Die Karnischen Alpen sind ein Grenzgebirge, das verbindet: die Italiener mit den Österreichern und die Alpen mit dem Mittelmeer. Naturliebhaber schätzen sie wegen ihrer unverdorbenen Ruhe, wegen der unzähligen beschaulichen Almen und Wanderwege. Manfred Christ filmte die Region entlang des Gail- und Lesachtals vom Heißluftballon, vom Hubschrauber, vom Flugzeug und vom Führerstand eines Zugs der Gailtalbahn aus. Mehr als 60 Tage lang machte sein Kamerateam die Gegend zwischen Hermagor und der Osttiroler Grenze unsicher, stieg mit Geologen in steile Wände ein, fuhr mit Raftingbooten in die Lesachtalschlucht. Am Ende wagten sich noch Taucher mit einer Unterwasserkamera in den 2000 Meter hoch gelegenen Wolayersee. Weltberühmt wurde das Gebirge wegen seiner Vergangenheit. Dort öffnet die Erdgeschichte Grenzlinien zwischen den Zeitaltern. Davon berichten viele versteinerte Pflanzen und Meerestiere. Die Karnischen Alpen gelten als eines der geologisch am besten untersuchten Gebiete der Erde. Schon seit dem Biedermeier beschäftigen sich Forscher mit der Formation. Mit weitem Rock, Hammer und Meißel stiegen sie damals in die Berge. Hans-Peter Schönlaub, Direktor der Geologischen Bundesanstalt, spielt so einen frühen Forscher. Schönlaub ist in Kötschach-Mauthen zu Hause, also ein Einheimischer, und zieht bereits seit 40 Jahren im Dienste der Forschung durch die Karnischen Alpen.
Menschen im Karst - Leben zwischen Himmel und Hölle
Spielfilm. Der Karst war lange der unwirtlichste Flecken Erde zwischen Wien und Triest. Regisseur Kurt Mayer hat die Karstlandschaft über zwei Jahre lang intensiv bereist. Das Karstplateau ist durchlöchert wie ein Schwamm, es saugt alles auf, was fließen kann. Seine Unterwelt, riesige Höhlendome, von wilden Flüssen durchbraust, prägte schon Dantes Bild der Hölle. Niko Luin und seine Frau Katarina sind - wie viele Bauern im Karst - in ihrer Freizeit begeisterte Höhlenforscher. Jeder Karstbewohner träumt von einer eigenen Grotte. Viele Bauern haben tatsächlich ihren eigenen Eingang zur Unterwelt. Dort keltern sie Wein, lagern den Karstschinken oder lassen Käse reifen. In der Höhle von Škocjan, einer der größten Höhlen Europas, verschwindet ein reißender Fluss, die Reka, um knapp 50 Kilometer weiter südlich bei Duino als Timavo ins Meer zu münden. Mehr als 9000 Höhlen sind im Karst inzwischen vermessen, aber es gibt auch Bereiche, die noch niemand dokumentiert hat.
Faszinierende Wildtiere im Park
Nach einem Film von Mario Kreuzer und Leander Khil. In Stadtparks kann man die Natur hautnah erleben. Eine reichhaltige Vogelwelt, aber auch andere Tierarten können dort entdeckt werden. Der Film geht auf Entdeckungsreise in verschiedene Parks. Am Ufer des Wörthersees erstreckt sich der etwa 22 Hektar große Europapark in Klagenfurt und bietet die Möglichkeit, Tiere zu beobachten. Im Wiener Wasserpark trifft Wildnis auf Großstadt. Eine Insel in der Alten Donau bietet einer Graureiher-Kolonie sichere Brutplätze. Im Klagenfurter Europapark zeigt sich eine bunte Vogelartenvielfalt bei der Brut: Neben gut bekannten Arten wie Amseln oder Kohlmeisen findet im alten Baumbestand auch ein Paar des Waldbaumläufers einen geeigneten Nistplatz. Abends werden Fledermäuse und Fledermaus-Forscher aktiv. Vier bis fünf Eier legt jedes Graureiher-Weibchen wie diejenigen im Wiener Wasserpark in sein großes, aber recht unordentliches Nest. Während manche Paare schon im März ihre Jungen füttern, brüten andere noch im April auf den Eiern. Nach 25 Tagen schlüpfen die Jungen, verbringen aber noch fast zwei Monate in den Nestern, bis sie ausgewachsen sind. Ihre Flügel erreichen dann knapp zwei Meter Spannweite. Graureiher sind meisterhafte Flieger, die auch vor langen Strecken nicht zurückscheuen. Nicht alle bleiben im Winter in Europa. Manche wandern weit nach Süden, einige bis nach Westafrika.
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
nano
Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Alpenpanorama
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
ZIB
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
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Zauberberge - Die Wildnis der Hohen Tatra
Spielfilm. Auch im dicht besiedelten Europa gibt es noch wilde Naturlandschaften. Eine solche ist die Hohe Tatra an der Grenze zwischen der Slowakei und Polen. Mit einer Grundfläche von nur 30 mal 20 Kilometern nennt man die Hohe Tatra auch "das kleinste Gebirge der Welt". Diese Bezeichnung ist jedoch irreführend: Viele der 300 Gipfel sind über 2500 Meter hoch. Der höchste Berg - die Gerlachspitze - misst 2655 Meter. Es ist ein armes Land, dünn besiedelt, der Tourismus noch immer bescheiden, exzessive Forstwirtschaft hat es nie gegeben. So blieb vor allem im Bereich des Nationalparks ein urwüchsiger Wald erhalten - eine Mischung aus Laub- und Nadelhölzern, durchflossen von unregulierten Flüssen und Bächen. Die Sommer sind heiß und kurz, die stürmischen, bitterkalten Winter verwandeln die Gipfelregionen monatelang in eine Eiswüste, und die Wetterstürze können mit jenen in den Alpen spielend mithalten. In dieser Region hat sich eine Tierwelt erhalten, die man im restlichen Europa nicht mehr findet. So leben in den slowakischen Karpaten rund 200 Wölfe in Rudeln. Im Unterschied dazu ist der Luchs ein überzeugter Einzelgänger, den man in freier Wildbahn kaum zu sehen bekommt. Die Karpaten sind die letzte Hochburg der Luchse. In der Slowakei gibt es nach Schätzungen von Biologen rund 400 dieser großen Katzen. Auch Braunbären finden in der Hohen Tatra noch ausreichend Lebensraum: Zu Hunderten streifen sie durch die einsamen Wälder, nicht selten zum Ärger von Hirten, Bauern und Imkern. Die Gämsen der Tatra bilden eine eigene Unterart. Dass sie sich von den alpinen Gämsen unterscheiden, hat man erst 1970 entdeckt. Doch die Bestände sind durch intensive Bejagung stark zurückgegangen.
Untersberg - Sagenreiche Natur
Spielfilm. Der Untersberg ist ein riesiger Gebirgsstock zwischen Salzburg und Bayern. Zahlreiche Mythen ranken sich um ihn. Von den Bewohnern der Region wird er auch "Wunderberg" genannt. Mehr als ein Jahr lang waren Thomas Rilk und Bernd Seidel für den Film am schwer begehbaren Massiv des Untersbergs unterwegs. Im Wechsel der Jahreszeiten wird die vielfältige Bedeutung des Bergs für die Lebensgrundlage der dort angesiedelten Menschen deutlich.
Tatort Südburgenland - Krimiboom in der Idylle
Spielfilm. Die Landkrimis von Thomas Stipsits – "Eierkratzkomplott" und "Kopftuchmafia" - bieten originelle Verbrechensaufklärung im Südburgenland, getragen von Scharfsinn und trockenem Humor. Auch andere Autoren finden immer wieder Kriminalgeschichten, um die Schattenseiten und Verwerfungen hinter der idyllischen Landschaft sichtbar zu machen. Peter Nagy geht in der Dokumentation der Frage nach, warum das Südburgenland einen "Krimi-Boom" erlebt. "Zuagroast" oder "Hamdraht" von Martina Parker spielen ebenfalls in der sanften Gartenlandschaft des Südburgenlandes und haben es wochenlang auf die Bestenliste des heimischen Buchhandels geschafft.
Servicezeit
Magazin. Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.
Unkraut
Magazin. Modern, frisch und widerborstig berichtet das Umweltmagazin "Unkraut" über neueste Entwicklungen im Umwelt- und Naturschutz, aber auch über Umweltsünden und wie man sie verhindern kann. Dazu gibt es ökologische Hintergründe - in Themensendungen vernetzt präsentiert.
Die magische Welt der Bäume - Die Lärche
Spielfilm. Lärchen wuchsen bereits vor 60 Millionen Jahren auf der Erde. In der Schweiz findet man einen Großteil dieser Baumart vor allem im Wallis, in den Tälern des Tessin sowie in Graubünden. Die lichtbedürftige Lärche gehört zur Gattung der Nadelbäume und ist eine Pionier-Baumart. Dank ihrer bis zu sieben Meter tief verankerten Wurzeln ist sie als Schutzbaum sehr beliebt. Die Europäische Lärche wird bis zu 54 Meter hoch und über 1000 Jahre alt. Heute ist die Europäischen Lärche vor allem im Alpenraum, den Sudeten, den Karpaten sowie dem südöstlichen Polen verbreitet. In der Schweiz wachsen Lärchen in der Regel oberhalb von 1400 Metern über Meer. Als Pionier-Baumart passt sie sich den örtlichen Begebenheiten an und ist ein guter Schutzbaum. Dank ihrer kräftigen, tiefen Wurzeln festigt die Lärche vor allem im Gebirge erosionsgefährdete Waldböden. Sie ist ein wichtiges Element im inneralpinen Schutzwald. Ihre dicke Borke zeichnet sie zudem als "Prellbock" bei Steinschlag aus. Im Mischwald wird sie deshalb gern gefördert. Wegen ihres gut bearbeitbaren und dauerhaften Holzes wird sie sehr geschätzt. In tieferen Lagen muss sie im Mischwald gepflegt werden, weil ihr dort Tannen und Fichten das notwendige Licht rauben. Das witterungsbeständige, schwere Lärchenholz findet Verwendung im Innenausbau, Erd-, Brücken- und Schiffsbau sowie bei Wasserarbeiten. Unter Wasser wird es steinhart. Auch als Schindelholz ist es beliebt. Überdies ist die Lärche aus forstwirtschaftlicher Sicht eine wertvolle Baumart. Wie die meisten Bäume lebt sie in Symbiose mit Pilzen. Die fetten Lärchensamen dienen vielen Vögeln als Nahrungsquelle. Eine spezielle Bedeutung kommt der Lärche in den Alpentälern zu: Das Vieh kann sich gut vom reichlich wachsenden Gras unter den lichten, schattenspendenden Kronen der Lärchen ernähren. Unter dem dichten, wintergrünen Geäst von Fichten würde hingegen kaum Gras wachsen. Als einziger Nadelbaum färben sich die Nadeln der Lärche im Herbst goldgelb und fallen schlussendlich ganz ab. Mit dieser Strategie übersteht die Lärche den Winter unbeschadet. Wegen ihrer schützenden Kräfte wurde die Lärche schon früh kultisch verehrt. Im Altertum galt sie als heiliger Baum. Weiter wird der Lärche heilende Wirkung zugeschrieben. Am bekanntesten ist das Terpentin, bekannt auch unter dem Namen "Venezianisches Terpentin": Die aus der Lärche gewonnene Harzsalbe soll gegen Gicht, Hexenschuss, Rheuma, Neuralgien, Erkältungen, Durchblutungsstörungen und Infektionen wirksam sein.
Panamericana (1/7)
Von Alaska nach Feuerland. In sieben Etappen bereist der Schweizer Reto Brennwald den amerikanischen Kontinent von Nord nach Süd, von Alaska nach Feuerland. Die erste Etappe führt von Alaska bis nach Atlin in Kanada. Zwei Kontinente, zehn Länder, 20. 000 Kilometer: Die Reihe "Panamericana" ist eine Annäherung an Nord- und Südamerika, gekennzeichnet durch Begegnungen mit Menschen und Landschaften. Zunächst begleitet Reto Brennwald die Ureinwohner Alaskas, die Inupiat, auf der Jagd. Dabei vermittelt er Einblicke des Lebens am äußersten Rand des amerikanischen Kontinents. Mit dem Truck reist Reto Brennwald weiter auf einem der einsamsten Highways der USA durch die Tundra nach Süden. Die Stadt Cordova im Prinz-William-Sund lebt vom Lachsfang und ist umgeben von einer faszinierenden Gletscherlandschaft. Schließlich reist der Filmemacher mit dem Zug über die Grenze nach Kanada. Am White Pass verfolgt er die Spuren des Goldrauschs und trifft auf moderne Vertreter dieser Glücksritter.
Panamericana (2/7)
Von Alaska nach Feuerland. Die zweite Etappe führt von Atlin in Kanada nach San Francisco. In der Goldmine im Goldsuchernest Atlin spielt Ron Smallwood Golf und ist auf der Jagd nach dem raren Edelmetall. Der Banff-Nationalpark ist berühmt für seine Wölfe und Bären. Der Schweizer Peter Dettling fotografiert sie in freier Natur und nimmt Reto Brennwald mit auf eine Foto-Jagd. Weiter östlich spricht man Deutsch, bei den Hutterern, einer Täufergemeinde aus Südtirol. Ihr strenges, aber heiteres Leben in Gütergemeinschaft beeindruckt Reto Brennwald. Südlich der Grenze zu den USA folgt ein landschaftlicher Höhepunkt: der Yellowstone, ein brodelnder Vulkankessel unter dem gleichnamigen Nationalpark. Zwei Kontinente, zehn Länder, 20. 000 Kilometer: Die Reihe "Panamericana" ist eine Annäherung an Nord- und Südamerika, gekennzeichnet durch Begegnungen mit Menschen und Landschaften.
Panamericana (3/7)
Von Alaska nach Feuerland. Mit den unbekannten Seiten der Traumstadt San Francisco beginnt der dritte Teil der Reise. Reto Brennwald unterhält sich auf einem Stadtrundgang über das Leben der Schwarzen in den USA. Auf dem legendären Highway 1 hat er spontane Begegnungen mit Asphalt-Abenteurern und gelangt nach Santa Cruz, der Hauptstadt der kalifornischen Surfer. Eine völlig andere amerikanische Realität ist das konservative Utah. Im Staat der Mormonen trifft Reto Brennwald Waffenliebhaber und erhält Einblicke, die überraschend, aber auch schockierend sind. Mit einer Gruppe bärtiger Harley-Fahrer gelangt der Reporter zum Naturwunder Arches-Nationalpark im Südosten vom Colorado River und schließlich in die Pueblo-Stadt Taos in New Mexico. Zwei Kontinente, zehn Länder, 20. 000 Kilometer: Die Reihe "Panamericana" ist eine Annäherung an Nord- und Südamerika, gekennzeichnet durch Begegnungen mit Menschen und Landschaften.
Panamericana (4/7)
Von Alaska nach Feuerland. Die vierte Etappe führt Reto Brennwald von Taos über Mexiko nach El Salvador. Am Rande von Taos erkundet er die "Earthships" des Architekten und Abfallpropheten Mike Reynolds. Bärbeißig und beharrlich verfolgt Reynolds seine Vision. Seine "Erdschiffe" sind aus recycelten Materialien gebaute und mit Erdwärme und Solarenergie versorgte, bewohnbare Häuser, die auch einen Teil der Ernährung der Bewohner liefern. Einladende Plazas und prunkvolle Paläste prägen das Bild der mexikanischen Kolonialstadt Guanajuato auf fast 2100 Metern Höhe. Die barocken und neoklassischen Gebäude und Kirchen aus der Blütezeit der Silberminen im 18. Jahrhundert sind wahre Meisterwerke und gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. In San Salvador zeigt das vom Bürgerkrieg geprägte El Salvador sein furchterregendes Gesicht: Die berüchtigten Mara-Salvatrucha-Banden erpressen, vergewaltigen und morden. Zwei Kontinente, zehn Länder, 20. 000 Kilometer: Die Reihe "Panamericana" ist eine Annäherung an Nord- und Südamerika, gekennzeichnet durch Begegnungen mit Menschen und Landschaften.
Panamericana (5/7)
Von Alaska nach Feuerland. Für Reto Brennwald geht es weiter von Panama bis nach Peru. Im Dschungel von Panama trifft er die Embera-Indianer. Sie leben größtenteils noch nach ihren überlieferten Traditionen. Die Embera empfangen Reto Brennwald freundlich und geben ihm einen Einblick in ihre Lebensweise. Weiter südlich ist die Panamericana durch den Darién-Gap, einen wilden Dschungel, unterbrochen, den man nicht mit Fahrzeugen durchqueren kann. Die Reise auf dem Luft- und Wasserweg nach Kolumbien führt entlang der Route der Drogenschmuggler. Die Fahrt mit einem Schnellboot über den Golf von Turbo ist besonders abenteuerlich. Medellín im Norden Kolumbiens hat noch immer den Ruf einer Drogenhölle. Doch Reto Brennwald erfährt, dass die zweitgrößte Metropole des Landes eine annähernd sichere Stadt geworden ist. Die Etappe endet mit der Ankunft in Cusco, der ehemaligen Hauptstadt des Inka-Königreichs. Zwei Kontinente, zehn Länder, 20. 000 Kilometer: Die Reihe "Panamericana" ist eine Annäherung an Nord- und Südamerika, gekennzeichnet durch Begegnungen mit Menschen und Landschaften.
Panamericana (6/7)
Von Alaska nach Feuerland. Die sagenumwobene Ruinenstadt Machu Picchu wirkt erst mystisch im Nebel, entfaltet aber im Sonnenlicht ihren vollen Zauber. Von dort aus reist Reto Brennwald weiter nach Bolivien. Die Grenze von Peru nach Bolivien überquert er per Schilfboot auf dem Titicacasee und gelangt später nach La Paz, dem mit fast 4000 Metern über dem Meer höchstgelegenen
Panamericana (7/7)
Von Alaska nach Feuerland. Reto Brennwalds letzte Etappe führt von Argentinien bis nach Feuerland. Buenos Aires nennt man auch "das Paris Lateinamerikas". Die Bewohner lieben den eleganten Auftritt. Sie gelten aber auch als selbstverliebt und neurotisch. Kaum etwas illustriert das besser als der Tango. Viel bodenständiger ist das Leben der Gauchos auf den großen Estancias im Norden des Landes. Zu Pferde kontrollieren sie Herden von bis zu 4000 Rindern. Schließlich gelangt Brennwald an die Südspitze des amerikanischen Kontinents, in die letzte Stadt Feuerlands, Ushuaia. 20 000 Kilometer nach dem Start in Wainwright, Alaska, gelangt Brennwald schlussendlich ans "fin del mundo", ans Ende der Welt am Beagle-Kanal. Zwei Kontinente, zehn Länder, 20. 000 Kilometer: Die Reihe "Panamericana" ist eine Annäherung an Nord- und Südamerika, gekennzeichnet durch Begegnungen mit Menschen und Landschaften.
nano
Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
heute
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
3sat-Wetter
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Männlichkeit auf Abwegen - Was tun gegen Frauenhass?
Spielfilm. Toxische Männlichkeit ist auf dem Vormarsch. Machos aus Politik und Wirtschaft werden zu Role-Models der Mannosphäre, Misogynie breitet sich aus. Woher kommt diese Entwicklung? Rollenbilder sind unklar. Das macht das Ideal des dominanten Alphamanns verführerisch. 40 Prozent aller jungen Männer glauben, dass ihnen mehr Rechte zustünden als Frauen. Jeder dritte findet Gewalt gegen Frauen in Ordnung. Frauenhass wird zum Social-Media-Trend. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Doch wie gegensteuern? Forschende führen den aktuellen Backlash vor allem auf eine zunehmende Verunsicherung und Orientierungslosigkeit unter Männern zurück. Im Kölner Männerseminar "Warrior Spirit" von Coach Bernd Wachsmann können Geschlechtsgenossen ihre Männlichkeit erleben. Ein Raum für Stärke, Kraft und Aggressionen. Welche Rolle spielt dabei das männliche Hormon Testosteron – können Männer vielleicht gar nicht anders? Dazu forscht Psychologe Oliver Schultheiss an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Er findet keine Hinweise dafür. Sein Züricher Kollege Markus Theunert warnt: "Wir dürfen als Gesellschaft das Feld nicht Figuren wie Andrew Tate überlassen, sondern müssen selbst Lösungsansätze bieten. " Der selbst ernannte britisch-amerikanische Alphamann Tate ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Frauenhasser im Netz. Die Kölner Bildungsinitiative "Detox Identity" setzt im Kampf dagegen auf Jugendarbeit. In einem Workshop in einer Berufsschule sprechen die Mitarbeitenden mit jungen Menschen über fragwürdige Rollenbilder und Geschlechtermythen, die vor allem über Social Media verbreitet werden. "Hacking the Manosphere", ein Online-Theater-Projekt in Düsseldorf, will verunsicherte Heranwachsende durch Unterwanderung der Mannosphäre im Netz dazu bringen, umzudenken. Die Message: Patriarchale Muster beuten nicht nur Frauen aus – auch Männer selbst leiden darunter. Um 20. 15 Uhr beleuchtet die "NANO Doku" relevante wissenschaftliche Themen, die uns bewegen; um 21. 00 Uhr diskutieren die Moderatorinnen Alena Buyx und Stephanie Rohde im Wechsel im "NANO Talk" mit ihren Gästen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven über das Thema.
Männlich – toxisch? Männer zwischen Trad und Trans
Längst überwunden geglaubte Rollenbilder sind wieder auf dem Vormarsch, insbesondere bei jungen Männern. Moderatorin Stephanie Rohde spricht mit ihren Gästen über die Ursachen und Folgen. Viele heranwachsende junge Männer haben ein Identitätsproblem. Auf der Suche nach Vorbildern werden sie vermehrt auf Social-Media-Kanälen fündig, wo eine gefährliche Riege von Männlichkeitserklärern ein autoritäres Männer -und traditionelles Frauenbild glorifiziert. Dieser Backlash traditioneller Rollenbilder ist kein Zufall und nicht nur das Ergebnis normaler soziokultureller Prozesse innerhalb der Gesellschaft: Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass er vielfach politisch motiviert und gesteuert ist. Sogenannte Alpha-Male-Narrative transportieren rechtspopulistische bis rechtsextreme Ideologien mit den entsprechenden Deutungsmustern – mit allem, was nach dieser Vorstellung dazugehört: körperliche Kraft und Stärke bis hin zur Akzeptanz von Gewalt als Normalität. In diesem Zusammenhang gehört auch das lange vorherrschende Frau-Mann-Schema, nicht selten verbunden mit der Legitimation von Gewalt gegenüber Frauen. Gleichzeitig entwickelt sich aber ein wissenschaftliches und gesellschaftliches Interesse an neuen Vorstellungen von Männlichkeit jenseits traditioneller Normen und stattdessen geprägt von emotionaler Intelligenz, Gefühlen, Gleichberechtigung und ganz neuen Identitätsformen. Wie lassen sich die gegensätzlichen Prozesse und Entwicklungen erklären? Wie kann es gelingen, ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, in dem sich innovative Formen männlicher Identität entwickeln können – ohne dass die Diskussion ideologisch oder politisch instrumentalisiert wird? Welche Rolle spielt das Selbstverständnis der Frauen dabei? – Über diese und andere Fragen diskutiert Stephanie Rohde mit ihren Gästen.
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
auslandsjournal extra
ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt. "auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.
Muren und Sturzfluten – Alpenorte kämpfen um ihre Zukunft
Spielfilm. Überall in den Alpen bedrohen Sturzfluten, Muren und Schlammlawinen die Menschen und ihre Heimat und richten gewaltige Schäden an. Das geht nicht erst seit den dramatischen Bildern aus dem Schweizer Lötschental durch die Schlagzeilen, wo im Mai 2025 das Bergdorf Blatten von einer Mure verschüttet wurde. Doch wie können sich die Orte besser schützen? Im Oktober 2025 wurde in Garmisch-Partenkirchen ein neuartiges Schutzbauwerk oberhalb der berühmten Partnachklamm eingeweiht. Das Auffangbecken mit Rechen soll den Alpenort besser vor Ereignissen wie im Sommer 2018 schützen, als eine Sturzflut aus der Partnachklamm ein Todesopfer und große Schäden verursacht hat. Es brauche eine "schnelle Lernkurve", sagt der Münchner Geologieprofessor Michael Krautblatter, der Forschungen zu den Naturereignissen betreibt. Mit besonderen seismischen Methoden und Bohrungen weist er in großen Schuttrinnen am Tiroler Plansee nach, dass in den vergangenen Jahrzehnten die Zahl und Größe der Muren um ein Mehrfaches zugenommen hat. Ausgelöst werden die Hangrutsche vor allem durch häufigere und stärkere Unwetter wie Starkregen, die sich schwer vorhersagen lassen. Im Aostatal haben das die Einwohner und Touristen im Juni 2024 erlebt. Vier Wochen war der Ort Cogne von der Außenwelt abgeschnitten, weil die Straße ins Tal weggerissen wurde. Nathalie Fattore hat am Fenster ihres kleinen Traditionshotels beobachten müssen, wie eine Schlammlawine vom Berg nur um Haaresbreite das Gebäude verfehlte. Jetzt suchen die Menschen dort nach Lösungen, um den Ort widerstandsfähiger zu machen. "Mehr Freiraum für die Bergbäche" ist eine der Strategien. In Garmisch-Partenkirchen wacht man nun noch strenger über die Bauleitplanung der Gemeinde, damit Rückhalteflächen nicht versiegelt werden. Zugleich werden in der Schweiz und in Bayern neue Frühwarnsysteme entwickelt. Denn Schutzbauten allein, die teuer sind und einen großen Eingriff in die Natur bedeuten, reichen nicht aus, um mit den immer größeren Risiken umzugehen.
WeltWeit: Europas Unabhängigkeit. Sein oder Schein?
Magazin. Die aktuellen Umfragen prophezeien bei den Parlamentswahlen in Ungarn das Ende der Ära Victor Orbáns. Fast 16 Jahre hat er mit seinem EU-feindlichen Kurs Brüssel immer wieder herausgefordert. Doch Orbáns Aus allein wird Europas Probleme nicht lösen. Die EU muss sich neu aufstellen, um weniger anfällig für geopolitische Erschütterungen zu sein: allem voran in der Energieversorgung, im Technologiesektor und bei den Lieferketten. Die "WeltWeit"-Reporterinnen haben sich angeschaut, wie es um Europas Abhängigkeiten steht. Wir planen via Google Maps unsere Reiseroute, kaufen unsere Fahrkarte online und machen das alles vom Handy aus. Doch dafür braucht es zahlreiche sogenannter Schlüsseltechnologien – und die stammen meist aus den USA oder China. Mikrochips zum Beispiel sind nicht nur in Laptops und Smartphones verbaut, sondern auch in vielen Alltagsgegenständen wie Rolltreppen oder Wasserkochern. Mit enormen Investitionen ins "Silicon Saxony", einem Hightech-Netzwerk in Sachsen, soll die europäische Chipindustrie weiter ausgebaut werden. Lena Hager schaut sich auf einer 60. 000 Quadratmeter großen Reinraum-Produktionsfläche um und erfährt, wie komplex und global verflochten die Branche ist. Lieferengpässe bei Medikamenten sind in Europa längst keine Ausnahme mehr, selbst in gut organisierten Gesundheitssystemen wie dem in Dänemark. Isabella Purkart trifft einen Vater, der vor Kurzem erfahren hat, dass die Augentropfen, auf die seine Tochter dringend angewiesen ist, nicht mehr erhältlich sind. Ohne die Tropfen droht dem Mädchen im schlimmsten Fall der Verlust des Augenlichts. Wie anfällig Europas Medikamentenversorgung geworden ist, zeigt auch die dänische Pharmafirma "Xellia". Das Unternehmen muss seine Produktionsstätte von Kopenhagen nach China verlegen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Der Krieg im Iran hat einmal mehr Europas starke Abhängigkeit von Energieimporten aufgezeigt. Eine EU-Strategie für den Kernenergieausbau soll die Stromversorgung in Zukunft leistbar und krisensicher machen. Frankreich bezieht schon jetzt rund 65 Prozent seines Stroms aus Kernkraft. Zahlreiche Start-Ups arbeiten mit finanzieller Unterstützung des Staates an neuen Technologien, um kleinere Kraftwerke zu entwickeln. Denn der SMR – der Small Modular Reaktor – soll die Zukunft der Atomenergie sein. Wie stark der Rückhalt in der Bevölkerung für die Renaissance der Kernkraft ist, erfährt Cornelia Primosch in der Normandie. An der Ärmelkanalküste machen sich lokale Fischer für ein neues AKW stark, um den Bau eines Offshore-Windparks zu verhindern. Drei Reporter auf Spurensuche. Jeweils ein Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und aus verschiedenen Regionen der Welt.
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
maischberger
Talkshow. Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.
Die Nordreportage: Vom Türsteher zum Herbergsvater
Reportage von Ralph Alexowitz. Er ist ein echtes Kiez-Urgestein: Der durchtrainierte Kampfsportler Olli Zeriadtke, 57, war Hausmeister und Barkeeper, Türsteher, Koberer und Inkasso-Dienstleister im Rotlichtmilieu. Olli Zeriadtke verkehrte mit Reeperbahn-Größen wie Carsten Marek und Thomas Born ("Karate-Tommy") und wurde dann schon mit Anfang 20 Vater. Deshalb beschloss er, "solide zu werden" und kaufte sich ein Reetdachhaus auf dem Land, wo er seine drei Töchter großzog. Dort machte er sich erst selbstständig mit einer Firma für Wintergärten und wechselte dann in eine Boom-Branche: Solarenergie. Doch mit der Änderung der Einspeisungsvergütung ging seine Solarfirma 2014 mit 40 Mitarbeitern pleite, und er suchte sein Glück erneut auf dem Kiez. Nach einigen gefährlichen Situationen als Türsteher sattelte er noch einmal um und arbeitet nun als Kiez-Führer für Touristen als Angestellter von Kult-Dragqueen Olivia Jones. Doch sein Herzblut fließt seit drei Jahren in ein soziales Projekt: "Olli's Regenbogenhaus", eine Unterkunft für ehemals obdachlose Menschen auf der Reeperbahn. Dies hat Olli von der langjährigen ehemaligen Pächterin übernommen, die keinen Nachfolger finden konnte. Seitdem sind seine Mieter wie eine Familie für ihn - er kennt ihre Geschichten und Sorgen, lacht und spielt mit ihnen im Gemeinschaftsraum des Hauses und hilft auch dem einen oder anderen bei Problemen mit Behörden oder begleitet sie zu Arztterminen. "Olli's Regenbogenhaus" ist auch ein echtes Familienunternehmen: Ollis Frau Antje ist Krankenschwester und verbringt einen Großteil ihrer Freizeit damit, sich zusammen mit ihrem Mann um das Haus und seine Bewohner zu kümmern. Und auch Ollis Tochter Laura, die als Tischlerin bei der Polizei arbeitet, springt immer wieder ein, wenn handwerkliche Probleme im Haus zu beheben sind. Nach einem schweren Brand im Jahr 2025, bei dem ein Bewohner ums Leben kam, musste die komplette zweite Etage renoviert werden. Nun sind die Arbeiten abgeschlossen, und Olli muss in allen 14 Zimmern neue Möbel aufbauen und sie für den Einzug fertig machen. Dabei helfen ihm einige der Bewohner und seine Tochter Laura. Alles muss so schnell wie möglich fertig werden - denn Wohnraum in Hamburg ist extrem knapp, vor allem für die Menschen, die bei Olli wohnen möchten - Menschen, denen sonst niemand einen Mietvertrag ausstellen würde, weil sie gestrauchelt sind, Probleme mit Alkohol und Drogen hatten und meist auf der Straße leben. Für Olli steht fest: Er hat Dinge in seinem Leben getan, auf die er heute nicht mehr stolz ist. Aber all das hat ihn genau an diesen Ort geführt, wo er auf seinem geliebten Kiez anderen helfen kann.
Der Äquator - Breitengrad der Extreme (1/5)
Spielfilm. Kaum eine Region der Welt bietet so viele Extreme wie der Äquator. Auf dem 40. 075 Kilometer langen "Gürtel der Erde" findet man bittere Armut, intakte Natur sowie deren Gefährdung. Am Beispiel ausgewählter Protagonisten und ihrer Geschichten zeigt die Reihe, dass das, was am Äquator geschieht, stellvertretend steht für einige der großen Herausforderungen unserer Zeit. Im Mittelpunkt des ersten Teils steht Iotobina Terieta Tekatawa. Iotobina Terieta Tekatawa wohnt auf Kiribati - ein Inselstaat zwischen Hawaii und Australien. Sie fragt sich, wieso das Meer mit jeder Flut höher steigt und ihren Schutzwall zerstört.
Der Äquator - Breitengrad der Extreme (2/5)
Spielfilm. Teil zwei zeigt eine Welt voller Gegensätze: In Kenia kehrt die junge Massai Mary nach zwei Wochen im Dorf ihrer Mutter zurück an die Schule. Dort wird sie zum Safari-Guide ausgebildet. Für Mary ein Aufbruch in eine neue Welt. Während sie kaum genug Geld für einen Friseurbesuch hat, verdient die Jetset-Lady Georgia Lee in Singapur mit Schönheitsbehandlungen ein Vermögen. Kaum eine Region der Welt bietet so viele Extreme wie der Äquator. Auf dem 40. 075 Kilometer langen "Gürtel der Erde" findet man bittere Armut und opulenten Luxus, die Schönheit der Natur sowie deren Gefährdung. Am Beispiel ausgewählter Protagonisten und ihrer Geschichten zeigt die Reihe, dass das, was am Äquator geschieht, stellvertretend steht für einige der großen Herausforderungen unserer Zeit.
Der Äquator - Breitengrad der Extreme (3/5)
Spielfilm. Teil drei zeigt die Natur am Äquator in ihren extremen Facetten. Auf Galapagos bringt Touristenführer Mathias Espinosa seine Kunden in die Nähe der gefürchtetsten Hai-Arten der Welt. Gleichzeitig entdeckt er, dass auch diese gefährlichen Tiere bedroht sind – von illegaler Fischerei. In Kenia geht die Ausbildung der Massai-Frau Mary Kiserian zur Touristenführerin weiter. Kaum eine Region der Welt bietet so viele Extreme wie der Äquator. Auf dem 40. 075 Kilometer langen "Gürtel der Erde" findet man bittere Armut und opulenten Luxus, die Schönheit der Natur sowie deren Gefährdung. Am Beispiel ausgewählter Protagonisten und ihrer Geschichten zeigt die Reihe, dass das, was am Äquator geschieht, stellvertretend steht für einige der großen Herausforderungen unserer Zeit.
