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      • Trend Reloaded: Film & Fernsehen - Wie Retro unsere Gegenwart prägt

        Spielfilm. Serien, Filme und Fernsehshows feiern eine popkulturelle Rückbesinnung: Revivals und Remakes wohin man schaut. Warum ist der Blick zurück gerade in Film und Fernsehen derzeit so beliebt? TV-Sender und Streamer legen Kultserien der 1980er bis 2000er-Jahre neu auf. Kinoprojekte setzen auf vertraute Namen und ikonische Looks. Alte TV-Shows haben ihren Reiz nicht verloren: Sie kehren in Neuauflagen zurück und sind noch Jahrzehnte später Teil der Popkultur. Ob Serien, Filme oder Mode – die Vergangenheit ist zurück. Und sie ist präsenter denn je. Kultformate wie "Sex and the City " erleben als "And Just Like That" ein Comeback, "Gilmore Girls" kehrte als "A Year in the Life" zurück. Mit vertrauten Gesichtern und neuen Geschichten erobern sie erneut die Bildschirme – über 20 Jahre nach ihrem ersten Siegeszug. Auch das Kinojahr 2025 steht ganz im Zeichen der Fortsetzungen: Hollywood setzt auf Remakes alter Klassiker, wie "Der Rosenkrieg" oder die "Nackte Kanone". Und auch deutsche Produktionen greifen den Retro-Trend auf: Der Coming-of-Age-Film "Mädchen, Mädchen" wird als Neuinszenierung in die heutige Zeit transportiert und Michael "Bully" Herbig bringt mit "Das Kanu des Manitu" eine neue Komödie ins Kino – ganze 23 Jahre nach dem Kultfilm "Der Schuh des Manitu". Neben Neuauflagen zeigt sich eine weitere Retro-Spielart: neu produzierte Formate, die bewusst in vergangenen Jahrzehnten spielen. Serien wie "Stranger Things" oder "Kleo" nutzen den Charme vergangener Zeiten, um neue Geschichten zu erzählen – bildgewaltig und emotional aufgeladen. Retro ist kein neues Phänomen. Schon in den 1970er Jahren suchten Filme wie "Grease" oder "Happy Days" Zuflucht in den 1950ern – als Reaktion auf gesellschaftliche Umbrüche, Kriege und Skandale. Heute beschleunigen soziale Medien diesen Zyklus: Trends kommen schneller, wirken intensiver. Zwischen Archiv und Algorithmus verschwimmen die Grenzen. Was einst als trashig galt, ist heute ironisch und stilprägend. "Trend Reloaded" beleuchtet in drei Teilen die Retro-Wellen in Film & Fernsehen, Musik und Mode. Die Reihe fragt, was der aktuelle Retro-Hype über unsere Gesellschaft aussagt – und nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine bildstarke Reise durch die popkulturellen Jahrzehnte, entlang ikonischer Persönlichkeiten und prägender Phänomene.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Die lustige Witwe

        Publikumslieblinge Daniel Schmutzhard und Anett Fritsch singen in dieser Neuinszenierung der wohl bekanntesten Operette von Franz Lehár an der Volksoper Wien. Die französische Regisseurin Mariame Clément debütiert mit ihrer Inszenierung der turbulenten Handlung zwischen Liebe und Staatsräson am Haus. Am Pult des Orchesters der Volksoper steht ihr neuer Musikdirektor, Ben Glassberg.

      • Weinstadt Wien

        Spielfilm. Wien und der Wein – viele meinen, dass sich diese beiden Namen nicht zufällig so ähneln, besteht doch zwischen der Stadt und dem Getränk eine besonders innige Beziehung. Dabei war Wien über lange Zeit nicht nur Konsument des Rebensafts, sondern auch einer der größten Produzenten. Städtische Weingüter wie etwa am Cobenzl sind nur letzte Reste der einstigen önologischen Größe der Kaiserstadt. Da Wasser, das meistens verseucht war, als Getränk ausschied, tranken Erwachsene gegen den Durst nur Wein oder Bier. Entsprechend hoch war der Konsum, und so war auch die Logistik ausgelegt: Riesige Weinkeller zogen sich durch den Bauch Wiens. Bis heute ist in der Innenstadt Wiens das weltgrößte Weinfass zu bestaunen. Die Dokumentation zeigt die gigantische Weindimension im historischen Wien.

      • The Straight Story - Eine wahre Geschichte

        Spielfilm Frankreich/Grossbritannien/USA (1999). In seiner Jugend war Alvin Straight ein wilder Bursche mit einem nicht zu bändigenden Drang in die Ferne. Doch das Alter hat seinen Tribut gefordert. Vom jugendlichen Übermut ist nur noch die Erinnerung geblieben, und Gebrechlichkeit bestimmt den Alltagsrhythmus im bescheidenen Heim in Laurens, Iowa, das sich Alvin mit seiner ältesten Tochter, der "langsamen" Rose teilt. Die alte Rastlosigkeit wird geweckt, als Alvin erfährt, dass sein Bruder im 500 Kilometer entfernten Mount Zion in Wisconsin einen Schlaganfall erlitten hat. Seit einem Streit vor zehn Jahren haben die beiden kein Wort mehr miteinander gesprochen. Alvin will die Sache bereinigen und begibt sich nach einem Fehlstart auf seinem Rasenmäher der Marke John Deere, Baujahr 1966, auf die Reise durchs amerikanische Heartland. Er tuckert den Lost Highway entlang, vorbei an Mais- und Kornfeldern, Ortschaften und Fabriken. Eines Abends gesellt sich eine Ausreißerin an Alvins Lagerfeuer, und er erzählt von seiner Familie, so wie er später vom Älterwerden und von seinen Kriegserlebnissen berichten wird. Eine Autofahrerin überfährt vor seinen Augen auf offener Strecke ein Reh - und gesteht aufgelöst, dass ihr das seit Wochen täglich passiert. Alvin gerät in leichte Panik, als bei einer Abfahrt die Bremsen versagen und der Rasenmäher auf Tempo 50 beschleunigt. Die nötige Reparatur gelingt, und nun stehen ihm noch die Überquerung des Mississippi und zwei weitere aufregende Begegnungen bevor, bis er seinem Bruder gegenübersteht. David Lynchs Road Movie war die Sensation der Kinosaison 1999, gerade weil man vom Meister des raffinierten und verschlüsselten Horrors eine so gradlinig (straight) und schnörkellos erzählte Geschichte nicht erwarten konnte. Sensationell ist auch der Hauptdarsteller von "The Straight Story" - der damals 79-jährige Richard Farnsworth, Stuntman seit 1937 und Charakterdarsteller seit den späten 1970er-Jahren. Er wurde nicht nur für den Oscar nominiert, sondern auch für den Golden Globe, hinzukamen unter anderem der "Independent Spirit Award" und der Preis der New Yorker Kritiker. David Lynch wurde 1946 in der Kleinstadt Missoula im US-Bundesstaat Montana geboren. Später studierte er in Boston und Philadelphia Malerei. Auch damals schon malte er surrealistische Bilder. Das Markenzeichen seiner Filme waren später auch surrealistische Bilder und mysteriöse Geschichten, unterlegt mit einem bedrohlichen Sound. Zwischen 1977 und 2006 drehte er zehn Spielfilme und die Kultserie "Twin Peaks" über Sex, Drogen und Gewalt. Seinen Durchbruch hatte er mit "Eraserhead". Legendär sind seine Filme "Blue Velvet", "Wild at Heart", "Lost Highway" und "Mulholland Drive".

      • Follies - Hinter den Kulissen der Wiener Volksoper

        Spielfilm. 1971 in New York uraufgeführt und mit sieben Tony Awards ausgezeichnet, steht "Follies" am Anfang von Stephen Sondheims 20-jähriger Haupt-Schaffensperiode. Sondheim taucht darin in die Welt der Revuen der 1920er- bis 1940er-Jahre ein und erzählt eine Geschichte zwischen Nostalgie und harter Lebensrealität, die sich ausgehend vom Wiedersehen einiger - mittlerweile um Jahrzehnte gealterter - Revuegirls entfaltet. An der Wiener Volksoper wird der Musical-Klassiker, für den Sondheim einige seiner bekanntesten Songs, wie "I'm Still Here", "Broadway Baby" und "Losing My Mind", komponiert hat, im April 2025 von Regisseur Martin G. Berger erstmals in Österreich auf die Bühne gebracht. Die Dokumentation begleitet das hochkarätige Ensemble - angeführt von Bettina Mönch, Ruth Brauer-Kvam, Drew Sarich, Peter Lesiak und Sona MacDonald - bei den Proben und gibt Einblicke hinter die Kulissen der Wiener Volksoper.

      • Vertrieben 1938 - Erinnerungen an das Volksopernensemble

        Spielfilm. Am 14. Dezember 2023 feierte die Volksoper Wien ihren 125. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums fand die Uraufführung von "Lass uns die Welt vergessen - Volksoper 1938" statt. Damit wurde all jenen Mitgliedern des Hauses gedacht, die von den Nazis verjagt, verfolgt oder ermordet wurden. Die Dokumentation widmet sich dieser dunklen Periode und taucht in die Geschichte der Volksoper ein. Bereits in den ersten Monaten des Jahres 1938 dringt das politische Geschehen in die Volksoper ein. Und zwar während der Proben zur Operette "Gruß und Kuß aus der Wachau" von Jara Beneš. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten im März 1938 bringt für die Volksoper und deren Mitglieder gravierende Veränderungen mit sich: Entlassungen auf allen Ebenen des Hauses folgen. Menschen, die aufgrund ihrer jüdischen Wurzeln verfolgt wurden, mussten ihre Karrieren in Wien beenden und das Land verlassen. Aber nicht allen gelang die Flucht. In der Operette "Lass uns die Welt vergessen – Volksoper 1938" setzt sich die Wiener Volksoper mit der eigenen Geschichte auseinander. Sie wirft einen Blick in den Spiegel der Vergangenheit und stellt sich der Frage, was Intoleranz und Faschismus mit den an der Volksoper tätigen Menschen gemacht hat.

      • Schlaflos in Portugal

        Fernsehfilm Deutschland (2021). Die Ehepaare Livia und Richard sowie Amira und Martin sind Nachbarn und Freunde, ihre Kinder sind "best buddies". Einmal im Jahr fahren sie gemeinsam in Urlaub. Doch dieses Jahr ist plötzlich alles anders: Architektin Amira ist beruflich verhindert, Livia entdeckt, dass ihr Mann Richard fremdgeht. Ein gemeinsamer Urlaub unter diesen Umständen - undenkbar! Andererseits: Warum sollen alle verzichten? Damit würde auch den pubertierenden Kindern der Spaß verdorben. So argumentiert durchaus zwingend die pragmatische Amira. Also packen Livia und Martin die Kinder ein und fahren gemeinsam in das liebgewonnene Ferienhaus an der Algarve. Aber natürlich fühlt sich nichts richtig an. Livia und Martin stellen fest, dass sie sich, obwohl seit Jahren befreundet, eigentlich gar nicht kennen. Was sollen sie miteinander anfangen, wo sie doch gedanklich zu Hause in Deutschland sind? Das kann so nicht weitergehen. Notgedrungen versuchen Martin und Livia, das Beste aus der Situation zu machen - und kommen einander näher, als sie es sich hätten vorstellen können. Plötzlich spüren sie miteinander eine Intensität, die ihrem Leben seit Langem fehlt. Als Amira und Richard unerwartet vor der Tür stehen, müssen die Verliebten herausfinden, ob für sie wirklich etwas Neues beginnt.

      • Die Azoren

        Naturerlebnis im Atlantik. Vulkane mit azurblauen Kraterseen, Wasserfälle im Dschungel, heiße Quellen und Portugals höchster Berg: Die Azoren sind ein grünes Paradies mitten im Atlantik. Die Inselgruppe bietet alles für einen naturnahen Abenteuerurlaub - inklusive Wandern, Canyoning, Surfen, Tauchen, Kanufahren und Baden im Naturschwimmbecken. Tamina Kallert besucht drei der insgesamt neun Inseln. Die Hauptinsel, Săo Miguel, ist berühmt für ihre üppige Vegetation mit riesigen Farnen, Baumheide, Lorbeerhecken und Blumen, die nur auf den Azoren wachsen. Die malerische Hauptstadt Ponta Delgada erinnert mit ihrem typischen Kopfsteinpflaster und ihrer Architektur in vielem an das Mutterland Portugal. Auf Faial blühen am Straßenrand unzählige blaue Hortensien, deshalb nennen die Einheimischen sie die "blaue Insel". Nur ihre Westküste gleicht einer Mondlandschaft. Die Insel ist ein beliebter Treffpunkt der Weltumsegler. Pico, benannt nach dem 2351 Meter hohen Vulkan "Ponta do Pico", ist die Insel des Weins und der Wale.

      • Der Fischerpfad

        Wandern im Südwesten Portugals. Wer auf dem Fischerpfad an der Westküste Portugals wandert, erlebt ungestüme Schönheit, den Duft wilder Pflanzen und die Geräusche des tosenden Ozeans, vermischt mit Möwengeschrei. 226, 5 Kilometer lang ist die Route. Sie beginnt im Dorf Săo Torpes in der Provinz Alentejo und verläuft über die äußerste Spitze Europas - bei Sagres - bis nach Lagos an der Algarve. Eine traumhafte Felsküste mit unentdeckten Stränden. Die geschützte Natur hat dort einen wilden Charakter. Die Strände reihen sich aneinander. Die majestätischen Kaps auf hohen Felsen, Sardăo und Sagres, sind eine Offenbarung. Mehrere Flüsse - einige gehören zu den saubersten Europas - münden in die Fluten des Ozeans. Katerina Polemi, eine 32-jährige griechisch-brasilianische Künstlerin und Filmmusik-Komponistin, kommt auf der Suche nach Inspiration für ihre neue CD nach Portugal. Sie wandert auf dem Fischerpfad und lädt die Zuschauerinnen und Zuschauer ein, Natur und Menschen zu entdecken.

      • Ländermagazin

        Heute aus Bayern

      • Südafrikas Osten von oben

        Spielfilm. Vom Indischen Ozean bis in die über 3000 Meter hohen Drakensberge bietet Südafrika vielfältige Landschaften, weite Strände und moderne Millionenstädte mit einer bewegten Geschichte. Der Film präsentiert den flächenmäßig größten Teil Südafrikas von der Ostküste bis an die Grenze Botswanas. Er zeigt die ganze Vielfalt des Landes mit mächtigen Metropolen, wilden Landschaften, Felsküsten, Wasserfällen und endlos erscheinenden Ebenen. Südafrikas Osten wartet mit zahlreichen touristischen Attraktionen auf. Darunter viele Wildreservate und Schutzgebiete wie der "Kruger Nationalpark" und traumhafte, grüne Berglandschaften mit Wasserfällen und tief eingeschnittenen Schluchten. Mit Pretoria und Bloemfontein liegen zwei der drei Hauptstädte des Landes im Osten, und die Hafenstadt Durban lockt mit Stränden und Casinos. Doch auch die Kolonialgeschichte Südafrikas ist allgegenwärtig, und zahlreiche Orte erinnern an die blutigen Schlachten einstiger Kriege und Aufstände.

      • Die Elefanten der Victoriafälle

        Spielfilm. Die Victoriafälle gehören zu den spektakulärsten Naturwundern Afrikas. Aber nicht nur Menschen zieht es dorthin – auch viele Wildtiere, denn dort können sie ihren Durst löschen. Der Sambesi speist die mächtigen Victoriafälle. Um an seinen Ufern zu trinken, laufen Elefanten oft durch die Stadt Victoria Falls, denn die liegt mitten auf einer ihrer alten Wanderrouten. Das führt immer wieder zu Konflikten zwischen Menschen und Elefanten. Der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone hatte im November 1855 ein Erlebnis, das ihn zutiefst beeindruckte. Er gilt als der erste Europäer, der die größten Wasserfälle Afrikas erblickte und nannte sie "Victoria Falls" – zu Ehren der damaligen britischen Königin Victoria. Mittlerweile gehören sie zum Weltnaturerbe der UNESCO. Lange vor Livingstone taufte die einheimische Bevölkerung die Fälle "Mosi-oa-Tunya", was "donnernder Rauch" bedeutet. Diesen klangvollen Namen verdienen die Victoriafälle vor allem nach der Regenzeit, wenn riesige Wassermassen in die Tiefe stürzen und hohen Sprühnebel entstehen lassen, der noch aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen ist. Daher regnet es in unmittelbarer Umgebung der Wasserfälle fast ständig. Die Anziehungskraft der Victoriafälle besteht auch darin, dass die Umgebung bis heute ihren ursprünglichen Charakter bewahrt hat. Landschaft und Wasserfälle sehen noch weitgehend so aus, wie Livingstone sie vorgefunden hatte. Besondere Bedeutung hat der Sambesi auch für Wildtiere, denn die Victoriafälle liegen mitten in einem wichtigen Netzwerk großer Schutzgebiete. Obwohl es an den Fällen Wasser im Überfluss gibt, ist ihre Umgebung sehr trocken. Die Tiere sind auf das lebenspendende Wasser des Sambesi angewiesen. Die Stadt Victoria Falls wurde mitten auf einer alten Wanderroute von Elefanten errichtet, die immer wieder in der Stadt auftauchen und Menschen gefährden. Lokale Naturschützer statten daher Elefanten mit Sendehalsbändern aus. Eine heikle Operation, doch die Mühe lohnt sich. Mit den Ergebnissen möchten die Naturschützer von "Connected Conservation" und vom "Victoria Falls Wildlife Trust" mehr Informationen über die Wanderungen der Dickhäuter erhalten. Ziel ist es besser zu verstehen, wann die Elefanten gefährlich werden. Die Dokumentation von Axel Gomille zeigt in herausragenden Bildern die Schönheit eines der größten Naturwunder Afrikas und geht der Frage nach, wie die Koexistenz von Menschen und Elefanten besser gelingen kann.

      • kinokino

        Das Filmmagazin. Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

      • Sternstunde Philosophie

        SRF-Gesprächsreihe. In der Schweizer Gesprächssendung "Sternstunde Philosophie" diskutieren Philosophen, Wissenschaftler und Künstler Themen einer immer komplexer werdenden Welt. "Sternstunde Philosophie" schlägt den großen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn?

      • erLesen

        Magazin. Mit Biss und Charme begrüßt Heinz Sichrovsky Prominente und Autorinnen und Autoren zum Literaturgespräch. Im Büchermagazin wird über Lieblingslektüre, aktuelles Tagesgeschehen, Historisches und auch sehr Persönliches gesprochen.

      • Heinrich Vogeler - Maler, Genosse, Märtyrer

        Dokumentation (2022). Der Künstler Heinrich Vogeler, der vor allem für seine Werke im Jugendstil bekannt ist, war Anfang des 20. Jahrhunderts Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede und Liebling des Bürgertums. Doch der Erste Weltkrieg weckte sein politisches Interesse, das ihn und seine Kunst für immer veränderte. - Dokudrama mit Florian Lukas, Anna Maria Mühe, Johann von Bülow und Alice Dwyer.

      • Die Giacomettis - Eine außergewöhnliche Künstlerfamilie

        Dokufilm Schweiz (2023). Das schroffe Bergell hat eine Künstlerdynastie hervorgebracht: die Giacomettis. Die Dokumentarfilmerin Susanna Fanzun folgt den Spuren dieser außergewöhnlichen Familie. Die Giacomettis: Vom Vater Giovanni, der als Impressionist der ersten Stunde gilt, bis zu den Kindern Alberto, Diego, Ottilia und Bruno waren sie alle mit bemerkenswertem künstlerischem Talent ausgestattet. Allen voran der weltbekannte Bildhauer, Maler und Graveur Alberto, der die Kunstwelt mit seinen dünnen Skulpturen revolutionierte. Annetta, die strenge Mutter und ruhender Pol im Kreis ihrer Lieben, hielt die Familie zusammen. Zentrum war das Haus in Stampa im Bergell. Das intensive familiäre Zusammenleben, eingebettet in die karge alpine Landschaft, schuf eine besondere Voraussetzung für die künstlerische Entfaltung der Giacomettis. Offenheit, der Austausch mit anderen Kulturen und das Leben in Metropolen prägten ihr Leben und Werk. Die Engadiner Dokumentarfilmerin Susanna Fanzun begibt sich auf die Spuren der Familie Giacometti. Meisterhafte Gemälde – gepaart mit Skizzen, persönlichen Briefen, Zeitzeugen und atemberaubenden Aufnahmen der alpinen Landschaft – lassen ins Innerste dieser eindrücklichen Familie blicken.

      • ZIB

        Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

      • Schladminger Bergwelten - Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden

        Spielfilm. Die österreichische Region Schladming-Dachstein hat sich im Lauf ihrer Geschichte zur vielseitigen Kultur- und Tourismuslandschaft entwickelt. Einst war Schladming eine blühende Silberbergbaustadt. In den Pioniertage des Fremdenverkehrs mussten Flüsse reguliert werden, um Schienen legen zu können - für Eisenbahnen, die es auch Familien aus der Stadt erlaubten, zur Sommerfrische in die Berge zu fahren. Auf Berge wurden später Lifte gebaut, um den Grundstein für ein Freizeit- und Kletterparadies im Winter und im Sommer zu legen. Zu Wort kommen der österreichische Schriftsteller Bodo Hell, der seine Sommer seit Jahren als Senner auf der Grafenberg-Alm im Dachsteingebiet verbringt, Albert Baier, der mehr als 40 Jahre für die Geschicke der Planai-Bahnen verantwortlich war, Bergführer und Bergretter Albert "Api" Prugger sowie Günther Jontes, einer der angesehensten Volkskundehistoriker Österreichs.

      • Die Azoren – Grünes Inselparadies

        Spielfilm. Die Azoren ragen als Spitzen riesiger Unterwasservulkane aus dem Atlantik. Der immergrüne Archipel inmitten des Ozeans lockt mit beeindruckenden Landschaften und idyllischen Dörfern. Whalewatching, Touren zu erloschenen Vulkanen, Baden in heißen Quellen und Wandern durch Wälder und Weingärten: Die Azoren bieten Inselhopping zu vielfältigen Paradiesen für Wanderer, Naturliebhaber, Geotouristen und Wassersportler - fernab vom Massentourismus.

      • New York von oben

        Dokumentation. Der US-Bundesstaat New York ist erstaunlich vielfältig. Von den Wolkenkratzern Manhattans geht es nach Norden zu ausgedehnten Wäldern, zu Seen voller Inseln und zu den Niagarafällen. Reisende kennen vor allem die größte Stadt des Staates: New York City an der Mündung des Hudson River. Der Fluss durchzieht den Bundesstaat als wichtige Verkehrsachse von Nord nach Süd. Seine Quelle liegt im Adirondack Park, einem der größten Naturparks der USA. Der amerikanische Bundesstaat New York umfasst eine Fläche, die etwa halb so groß ist wie Italien - mit vielfältiger Geschichte und Landschaft. Viele Städte wie Buffalo oder Albany, die Hauptstadt des Bundesstaats, gehen auf die frühen Kolonialisten des 17. Jahrhunderts zurück. Das fruchtbare Land war lange Zeit umstritten - zuerst von niederländischen und englischen Siedlern, dann von Briten und Franzosen sowie der indigenen Bevölkerung und schließlich im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Zahlreiche Festungen aus dem 18. Jahrhundert zeugen noch von dieser bewegten Vergangenheit.

      • North und South Carolina von oben

        Spielfilm. North und South Carolina bilden den vielleicht schönsten Abschnitt der amerikanischen Atlantikküste: von den malerischen Outer Banks im Osten bis zu den "Great Smoky Mountains" im Westen. Aus der Luft zeigt sich die ganze Vielfalt der beiden Bundesstaaten, die auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Auf Roanoke Island starten englische Siedler den ersten Kolonisationsversuch. In den Städten ist das historische Flair bis heute allgegenwärtig. Erste Station der Reise sind North Carolinas Outer Banks, eine langgezogene Inselkette am Atlantik. Im Lauf der Jahrtausende haben Wind und Wellen Sandbänke, Strände und Marschland geformt. Und die Landschaft verändert sich weiter – immer extremere Stürme lassen die Küstenlinie schrumpfen. Auf Roanoke Island erinnert die "Fort Raleigh National Historic Site" an die historische Bedeutung der nur 16 Kilometer langen Insel. Im Amphitheater der Anlage wird seit 1937 das gigantische Spektakel "The Lost Colony" aufgeführt. In Städten wie Raleigh, dem Technologiezentrum North Carolinas, und der Motorsport-Stadt Charlotte präsentiert sich North Carolina von seiner urbanen Seite. Der kleinere Schwesternstaat South Carolina bietet eine außergewöhnlich vielfältige Natur sowie zahlreiche State-Parks und Schutzgebiete. Darunter der "Table Rock State Park" am Rand der majestätischen "Blue Ridge Mountains". Er zählt zu den beliebtesten Touristenattraktionen des Bundesstaats. Auch der Congaree-Nationalpark lockt mit wilder Natur und einer großen Artenvielfalt. Dort findet sich der größte noch zusammenhängende Hartholz-Auenwald der USA. Das ehemalige Fischerdorf Myrtle Beach hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der angesagtesten Urlaubsziele an der amerikanischen Ostküste entwickelt. Unzählige Hotels, Restaurants und eine lebendige Bar- und Clubszene locken Touristen aus aller Welt. Atemberaubende Luftaufnahmen der Reihe "... von oben" zeigen neben dem Osten und Westen Südafrikas auch die amerikanischen Bundesstaaten South Dakota sowie North und South Carolina von ihrer schönsten Seite.

      • South Dakota von oben

        Spielfilm. South Dakota im Mittleren Westen der USA steht für endlose Weiten, Western-Charme und eine reiche indigene Kultur. Ein Bundesstaat voller Kontraste und Naturschönheiten. Atemberaubende Luftaufnahmen zeigen South Dakota aus einer völlig neuen Perspektive: von den tiefgrünen Wäldern der Black Hills über die Prärien und Felsformationen der Badlands bis zum majestätischen Mount Rushmore. Die Reise beginnt in den Black Hills, einem Gebirgszug im Westen South Dakotas. Ihren Namen verdanken sie den dichten Kiefernwäldern, die aus der Ferne wie ein dunkles Band wirken. Als "Juwel der Black Hills" gilt der Sylvan Lake, einer der malerischsten Seen in der Region. Mit seinen Wanderwegen, Bootsverleihen und Schwimmstellen ist er vor allem im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel. Der See liegt mitten im "Custer State Park", einem rund 287 Quadratkilometer großen Schutzgebiet. Berühmt ist er nicht nur für seine beeindruckende Landschaft, sondern auch seine Artenvielfalt. Im Park lebt eine der größten, frei umherziehenden Bisonherden Nordamerikas. Deadwood ist eine alte Goldgräberstadt im Herzen der Black Hills – und wohl eine der berühmtesten Städte des Wilden Westens. Die historische Mainstreet mit ihren Museen und Wild-West-Shows erinnert bis heute an die Zeiten der Goldgräber. Urbaner wird es in Sioux Falls, der mit Abstand größten Stadt des Bundesstaats. Sie gilt als eine der lebenswertesten Städte der USA - mit niedriger Arbeitslosigkeit und einem reichen kulturellen Angebot. Atemberaubende Luftaufnahmen der Reihe "... von oben" zeigen neben dem Osten und Westen Südafrikas auch die amerikanischen Bundesstaaten South Dakota sowie North und South Carolina von ihrer schönsten Seite.

      • Unheimliche Begegnung der dritten Art

        Spielfilm USA (1977). Im Westen der USA treten verschiedene Menschen in Kontakt mit Außerirdischen, die die Erde besuchen. Steven Spielbergs Klassiker des Science-Fiction-Kinos in der "Director's Cut"-Version von 1998. Spielberg schrieb damit bereits fünf Jahre vor "E. T. - Der Außerirdische" Kinogeschichte. In einer amerikanischen Kleinstadt soll der Ingenieur Roy Neary seltsamen Lichtern und elektrischen Phänomenen nachgehen. Doch in einer sternenklaren Nacht wird er plötzlich selbst von einer gleißenden Erscheinung am Himmel überrascht. Fast zur gleichen Zeit verschwindet der kleine Barry. Seine Mutter Jillian ist ebenso wie Roy und viele andere Beobachter der Meinung, dass Ufos im Spiel sind. Doch offizielle Stellen weisen den Verdacht zurück. Gleichzeitig ist ein Team um den Experten Lacombe unterwegs, denn in anderen Teilen der Welt sind ebenfalls unerklärliche Dinge geschehen: Verschollene Schiffe und Flugzeuge tauchen ohne Besatzung an ganz anderen Orten wieder auf. Roy ist jetzt wie besessen von der Idee, dass man es mit Außerirdischen zu tun habe. Eine seltsame Melodie und das Bild eines Tafelbergs gehen ihm nicht aus dem Sinn. Und dann weiß er, wo er wahrscheinlich die Lösung aller Geheimnisse finden kann. Zusammen mit Jillian macht er sich auf den Weg.

      • heute

        Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

      • 3sat-Wetter

        3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

      • Land ohne Frauen – Wie die Taliban den Afghaninnen ihre Freiheit nehmen

        Spielfilm. Seit ihrer Machtübernahme 2021 erlassen die Taliban fast monatlich neue Dekrete, die Frauen in Afghanistan ihre Rechte rauben. Bildung, Arbeit, Freiheit – all das wird ihnen genommen. Frauen sollen aus der Öffentlichkeit verschwinden. Doch viele von ihnen kämpfen weiter – mutig, leise, entschlossen. Obwohl es Frauen mittlerweile auch verboten ist, ohne männlichen Vormund zu reisen, fährt die Ärztin Dr. Hamida Woche für Woche in ein entlegenes Provinzkrankenhaus, wo sie die Frauenabteilung leitet. In Kabul besucht die junge Hebamme Rahela werdende Mütter. Und in einem Wohnzimmer im Kabuler Stadtteil Dashte Barchi widersetzen sich erwachsene Frauen dem Bildungsverbot durch die Taliban. "NZZ Format" erzählt in bewegenden Bildern von weiblichem Widerstand und dem ungebrochenen Willen, nicht unsichtbar zu werden.

      • Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

        Spielfilm. Zentrum des UNESCO-Weltkulturerbes Falun ist die noch begehbare Kupfermine. Gleich neben der Mine klafft ein großes Loch - Ergebnis des verheerenden Einsturzes eines ganzen Kupferbergs. Auch dieses Loch steht unter dem Schutz der UNESCO - es dokumentiert den Preis für die hemmungslose Ausbeutung von Naturschätzen und Arbeitskräften. Geschützt sind auch die Grubenarbeiter-Siedlung mit ihren winzigen Häusern und einige Herrenhöfe der Grubenbetreiber. Alles zusammen bildet eine einzigartige Industrielandschaft, die sich in einem Umkreis von 20 Kilometern um die einstige Kupfermetropole Falun zieht. Dieses Welterbe verweist auch auf die Kehrseite des sagenhaften Reichtums, den die Kupfermine ihren Betreibern brachte. Es erinnert an all die Menschen, die ihr Leben dafür ließen, dass sich Schweden einst in eine Kupfergroßmacht verwandeln konnte.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Till Reiners' Happy Hour – Takeover

        Primetime-Comedy mit Ana Lucía und Gästen (2026). Freundliche Übernahme in der "Happy Hour": In der zweiten Spezialfolge überlässt Till Reiners die Bühne seiner Kollegin und Stand-up-Comedienne Ana Lucía. Die Senkrechtstarterin der Comedy-Szene begrüßt Max Uthoff, Florentine Osche, Nikita Miller, Maraam sowie die Comedy-Magier Siegfried & Joy in der Berliner Kulturbrauerei. Im 15. Jahr ihres Bestehens wird die "Happy Hour" um vier Spezialausgaben erweitert: Zwischen 17. Mai und 23. August 2026 übernehmen vier unterschiedliche Hosts vorübergehend das Format von Gastgeber Till Reiners, der ab Oktober wieder als Moderator der Sendung zurückkehrt. Auf der traditionsreichen "Happy Hour"-Bühne in der Berliner Kulturbrauerei präsentieren die Gast-Hosts Höhepunkte ihrer eigenen Bühnenprogramme sowie hochkarätige Gäste aus Comedy, Kabarett und Musik. In dieser Sendung übernimmt Ana Lucía die Moderation. Sie gehört zu den hellsten Shootingstars der Stand-up-Comedy und ist sowohl aus der "Happy Hour" als auch aus der Comedy-Szene schon jetzt nicht mehr wegzudenken. 2024 wurde sie als "Senkrechtstarterin" mit dem Bayerischen Kabarettpreis ausgezeichnet und aktuell auch mit dem Förderpreis beim Deutschen Kleinkunstpreis. Bei der "XXL Comedy-Nacht" hat sie vor 14. 000 Menschen gespielt und war fürs ZDF unterwegs als Reporterin der "heute-show". Ana Lucía stellt die Fragen ihrer Generation und findet dabei nicht immer Antworten - aber immer einen guten Gag.

      • Bosetti Late Night

        Sarah Bosetti nimmt wieder die aktuellen gesellschaftlichen Debatten satirisch unter die Lupe und geht gemeinsam mit ihren Gästen den dahinterliegenden Problemen auf den Grund. Was sind derzeit die Aufreger in den Medien und auf der Straße? Wie reden wir miteinander darüber, und geht das nicht auch besser? Sarah Bosetti beleuchtet die Probleme mit Fakten, Humor und wortgewandter Analyse. Sarah Bosettis Texte zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Poesie und die Komik des Streits auf den Punkt bringen. Mit den verschiedensten satirischen Spielarten und kabarettistischen Gästen geht sie den Problemen auf den Grund, mischt festgefahrene Debatten gründlich durch und sortiert sie neu. Anschließend spricht Sarah Bosetti mit kompetenten Gästen aus dem aktuellen Diskurs auf ihre einzigartig tiefgehende und einfühlsame Art über das jeweilige Thema. So bekommt sie immer wieder Antworten jenseits standardisierter Politinterviews. Auch das Publikum wird über Social Media, einem Rednerpult im Studio und dem "Bullshit Button" in die Debatte involviert. 2024 wurde die Late-Night-Show mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

      • Good Bye, Lenin!

        Spielfilm Deutschland (2003). Ostberlin Sommer 1990: Deutschland steht vor der Wiedervereinigung - freie Marktwirtschaft! Alex Kerner, gerade Anfang 20, muss der Geschichte Einhalt gebieten. Er hat triftige Gründe. Seine alleinerziehende Mutter Christiane, eine "Verdiente Aktivistin" der DDR, war kurz vorm Mauerfall ins Koma gefallen. Jede Aufregung kann lebensbedrohlich für sie sein. Deshalb lässt Alex den real existierenden Sozialismus im Plattenbau wiederauferstehen. Was anfänglich noch leichtfällt, wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Die Veränderungen draußen sind nicht mehr aufzuhalten. Doch wie soll er der Mutter den veränderten Blick aus dem Fenster mitsamt dem brandneuen Coca-Cola-Plakat erklären? Alex muss improvisieren, und so erfindet er eine ganz andere Version der Ereignisse. Fünf Jahre nach "Das Leben ist eine Baustelle" schuf Regisseur Wolfgang Becker 2003 mit "Good Bye, Lenin! " eine im wahrsten Sinne des Wortes (gesamt-)deutsche Komödie, die national und international vielfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Deutschen und dem Europäischen Filmpreis. Gleichzeitig rasend komisch, hinreißend grotesk und sehr bewegend, erzählt der Film auf charmant-eigenwillige Weise eine andere Geschichte der gesamtdeutschen Historie – und lässt dabei nicht nur eine Nation, sondern vor allem eine Ostberliner Familie zusammenwachsen. Auf fast visionäre Weise wird die Aufbruchsstimmung dieser Zeit nach der Maueröffnung von einer gewissen Melancholie, Nostalgie und nachvollziehbarer Verunsicherung konterkariert, die besonders in den östlichen Bundesländern auch die Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung prägte. In den Hauptrollen zu sehen sind Daniel Brühl ("Ich und Kaminski", "Becoming Karl Lagerfeld"), Katrin Sass ("Sein letztes Rennen"), Burghart Klaußner ("Der Staat gegen Fritz Bauer", "Brecht") und Michael Gwisdek ("Der Tangospieler", "Nachtgestalten").

      • Das Ende einer Affäre

        Spielfilm Grossbritannien/USA (1999). London im Zweiten Weltkrieg. Schriftsteller Maurice Bendrix verliebt sich unsterblich in die verheiratete Sarah. Nach einem Bombeneinschlag in sein Haus hält sie den Geliebten für tot. Doch er hat überlebt. Aber sie hat ein Versprechen gegeben, von dem Maurice nichts ahnt, und beendet die Affäre. – Starbesetzte Verfilmung einer Romanvorlage von Graham Greene. Erzählt wird eine melodramatische Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund. Im Sommer 1939 beginnt der Londoner Schriftsteller Maurice Bendrix eine Affäre mit der Frau eines Bekannten, Sarah Miles. Bendrix ist sehr eifersüchtig, auch auf Henry Miles, Sarahs Mann, der als Beamter für die englische Krone arbeitet. Zwei Jahre nach Beginn ihrer leidenschaftlichen Affäre hat Sarah Maurice ohne Angabe von Gründen abrupt verlassen. Kurz zuvor hatten sie sich noch leidenschaftlich geliebt. Dabei versäumten sie, rechtzeitig den Keller aufzusuchen, als London von den Deutschen angegriffen wurde. Eine deutsche V1-Rakete traf Maurices Haus, es wurde schwer beschädigt, er selbst lag zwischen den Trümmern. Sarah hielt ihn für tot und gab Gott und sich selbst ein Versprechen – Maurice nicht mehr zu treffen, wenn er überlebt. Maurice hat überlebt und vermutet, Sarah habe ihn wegen eines anderen Mannes verlassen, da er ihre wahren Beweggründe nicht kennt. Er beauftragt die Detektei Savage damit, Sarah zu beschatten. Mr. Parkis und sein kleiner Sohn Lance folgen Sarah auf Schritt und Tritt, erstatten Maurice regelmäßig Bericht. Sarah ist verzweifelt, dass sie Maurice nicht mehr treffen kann. Sie sucht Hilfe und Trost bei dem katholischen Priester Reverend Smythe, den Maurice fälschlicherweise für einen Liebhaber Sarahs hält. Sarah hat Maurice nie erklärt, warum sie ihn verließ. Ein Versuch, dies in einem Restaurant bei einem Essen nachzuholen, scheitert. Nach Ende des Krieges sehen sich Maurice, Henry und Sarah wieder. Aus Sarahs Tagebuch, das Mr. Parkis an sich genommen und Maurice übergeben hat, kennt Maurice nun den wahren Grund für das Ende ihrer Affäre. Sarah bricht ihr Gelübde und kehrt in Maurices Arme zurück – mit Wissen ihres Mannes. Doch Sarah ist krank und bereits vom Tode gezeichnet. Henry lädt Maurice in sein Haus ein. Gemeinsam kümmern sie sich um die sterbende Sarah. Nach ihrem Tod trifft Maurice auf dem Friedhof Mr. Parkis und Lance wieder. Das Feuermal, das eine Hälfte von Lances Gesicht bedeckte, ist wie durch ein Wunder verschwunden. Ein Wunder, das Sarah bewirkte, als sie den Jungen einst bemerkte und das Mal küsste? Neil Jordan erzählt die Geschichte einer obsessiven Liebe nicht chronologisch, sondern in einer verschachtelten, mit Rückblenden arbeitenden Struktur. Die Schlüsselszene, wenn die deutsche V1-Rakete Maurices Haus trifft, wird sowohl aus der Perspektive von Maurice als auch aus Sarahs Sicht gezeigt. Julianne Moore erhielt für ihre differenzierte Darstellung Sarahs eine Oscarnominierung, Kameramann Roger Pratt war für die Bildgestaltung des Films ebenfalls für einen Oscar nominiert. Stephen Rea wird in der Fachpresse oft als Neil Jordans Lieblingsschauspieler bezeichnet. Er hat in fast allen Filmen des Regisseurs mitgespielt, häufig auch die Hauptrolle, zum Beispiel in "The Crying Game". Der Film basiert auf einer autobiografischen Romanvorlage von Graham Greene. Gedreht wurde in den Shepperton-Studios, in London und Brighton. Zu den Londoner Drehorten gehörten "The Whitehall Theatre", "Rules Restaurant", die U-Bahn-Station "Maida Vale" und der Friedhof "Kensal Green".

      • Afrika: Kontinent der Vielfalt (1/3)

        Spielfilm. Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika: Kontinent der Vielfalt" bietet neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. In dieser Folge der Reihe dreht sich alles um die Reichtümer des Kontinents, die besonders in seiner ursprünglichen Natur liegen. Bis heute hat eine unvergleichliche Großtierwelt überlebt, doch der Kontinent bietet auch Bodenschätze und grüne Energie. Der Kasanka-Nationalpark in Sambia ist recht klein – doch er bietet eines der größten Naturschauspiele Afrikas. Jedes Jahr zwischen Oktober und Dezember versammeln sich dort in einem kleinen Waldgebiet bis zu zehn Millionen Palmenflughunde. Lärmend hängen sie in den Bäumen und verdunkeln fast den Himmel, wenn sie gemeinsam auffliegen – es ist die größte Wanderung von Säugetieren der Erde. Sie kommen, um die Früchte von Mahagonibäumen und andere Wildfrüchte zu verzehren, die mit Beginn der Regenzeit reichlich vorhanden sind. Dabei verteilen sie die Samen und spielen eine wichtige Rolle bei der Vermehrung und Verbreitung der Pflanzen. Schon nach wenigen Wochen ist der Spuk vorbei – und die Palmenflughunde verschwinden wieder genauso geheimnisvoll, wie sie gekommen sind. Eine andere kaum bekannte Besonderheit Afrikas ist die Danakil-Senke im Norden Äthiopiens. Sie wirkt, als wäre sie nicht von dieser Welt. Brodelnde Vulkane, scharfkantiges Gestein und dampfende Fumarolen prägen die Region. Die Senke liegt rund 100 Meter unter dem Meeresspiegel und gehört zu den heißesten Orten der Erde. In dem Geothermalgebiet liegen bizarr geformte Wasserbecken, die durch Schwefel und Kaliumsalze bunt verfärbt sind. Bisher konnten darin keine Hinweise auf Leben festgestellt werden. Selbst die widerstandsfähigsten Mikroben können sich offenbar nicht gegen die extremen Bedingungen behaupten. Die Energie, die in den Tiefen der Erde schlummert, wird regional über Geothermalkraftwerke genutzt. Aber auch Wind- und Solarkraftwerke liefern im großen Stil grüne Energie für den aufstrebenden Kontinent. Hochwertige Aufnahmen, die durch zahlreiche Drohnenbilder ergänzt werden, präsentieren die unglaubliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents und zeigen Menschen, Regionen und Wildtiere jenseits ausgetretener Pfade. So liefert "Afrika: Kontinent der Vielfalt" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven – sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Fakten.

      • Afrika: Kontinent der Vielfalt (2/3)

        Spielfilm. In dieser Folge dreht sich alles ums Wasser – ein Element, ohne das kein Leben möglich ist. Der Film zeigt, wie Flüsse, Seen und Küsten die Existenz von Menschen und Wildtieren prägen. Wasser ist der Ursprung allen Lebens. Auf den afrikanischen Kontinent, der durch große Trockengebiete geprägt ist, trifft das in besonderer Weise zu. Große Seen wie der Lake Viktoria oder der mächtige Nil ermöglichten erst die Entwicklung vielfältiger Kulturen. Wie sehr die Menschen vom Wasser abhängen, zeigt sich besonders eindrucksvoll am Sambesi. Wenn der Fluss jedes Jahr über die Ufer tritt, feiert das Volk der Lozi "Kuomboka", was in etwa "aus dem Wasser kommen" bedeutet. Das Fest findet jedes Jahr zum Ende der Regenzeit statt. Wenn der Fluss seinen höchsten Stand erreicht hat, ziehen die Menschen per Boot in höher gelegene Gegenden um. Der uralte Brauch hat sich längst zu einem Spektakel entwickelt, das zahlreiche Schaulustige anzieht. Etwa ein halbes Jahr später, in der Trockenzeit, kehren die Bewohner wieder in die Dörfer zurück, aus denen sie gekommen sind. Einige fantastische Naturreservate Afrikas, wie etwa das Okavango-Delta, werden ebenfalls vom Wasser geprägt. Der Okavango erreicht niemals das Meer. Er fließt in eine abflusslose Senke in der Kalahari Botsuanas, wo er für Überschwemmungen sorgt und dann versickert und verdunstet. Vorher erschafft er jedoch eines der größten und wichtigsten Feuchtgebiete Afrikas, in dem charakteristische Wildtiere wie Elefanten, Büffel, Löwen und Giraffen leben. Die Ausdehnung des Deltas schwankt mit der Wassermenge und kann bis zu 20. 000 Quadratkilometer umfassen. Die Flussarme versickern nach und nach in der Kalahari, die Trockenheit gewinnt wieder die Oberhand – bis mit der nächsten Flut das üppige Leben zurückkehrt. Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika: Kontinent der Vielfalt" bietet völlig neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. Hochwertige Aufnahmen zu Lande, unter Wasser und aus der Luft präsentieren die unglaubliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents und zeigen Menschen, Regionen und Wildtiere jenseits ausgetretener Pfade. So liefert die Reihe in doppelter Hinsicht neue Perspektiven – sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Fakten.

      • Afrika: Kontinent der Vielfalt (3/3)

        Spielfilm. In Afrika existieren viele unterschiedliche Volksgruppen. Ihre Art zu leben unterscheidet sich stark – von sehr ursprünglich als Jäger und Sammler bis hochmodern in den Großstädten. Die Kultur Äthiopiens ist eine der ältesten Afrikas. Sie ist sehr ursprünglich geblieben, weil das Land nie von einer Kolonialmacht erobert wurde und sich stets unabhängig entwickelte. Die vorherrschende Religion ist das äthiopisch-orthodoxe Christentum. Besonders berühmt ist die heilige Stadt Lalibela mit ihren elf monolithischen Kirchen, die ins Gestein gemeißelt wurden – Meisterleistungen früher Baukunst. Bis heute ist Lalibela ein Wallfahrtsort, in den vor allem zu Ostern zahlreiche Pilger strömen. In Kamerun in Zentralafrika herrscht tropisches Klima. Regelmäßige starke Regenfälle setzen den Straßen zu, denn nur wenige sind asphaltiert. Schlamm und große Schlaglöcher machen die Verkehrswege für normale Autos oft unpassierbar. Motoräder kommen besser voran, bieten aber nur wenig Platz. Daher hat der Mechaniker Emmanuel Wembe eine Lösung gesucht, um den Menschen trotzdem jederzeit eine Transportmöglichkeit zu bieten. In Bafoussam, einer der größeren Städte Kameruns, betreibt er eine kleine Werkstatt. Dort hat er ein Motorrad umgebaut: Die Verlängerung des Radstands, ein breiterer Lenker und zusätzliche Stoßdämpfer verwandeln es in eine geräumige "Limousine" auf zwei Rädern. Acht Passagiere kann Emmanuel Wembe damit transportieren – innerhalb der Stadt, in die umliegenden Dörfer, bei Regen oder Sonnenschein. Das Gefährt bekäme vom deutschen TÜV wohl keine Plakette – aber es funktioniert. Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika: Kontinent der Vielfalt" bietet völlig neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. Hochwertige Aufnahmen zu Lande, unter Wasser und aus der Luft präsentieren die unglaubliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents und zeigen Menschen, Regionen und Wildtiere jenseits ausgetretener Pfade. So liefert die Reihe in doppelter Hinsicht neue Perspektiven – sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Fakten.

      • Afrikas Ikonen der Tierwelt (1/3)

        Spielfilm. Die drei großen Raubkatzen der Serengeti – Löwen, Leoparden und Geparden – können aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebensweisen und Jagdmethoden gut koexistieren. In Nationalparks, vor allem in Ostafrika, wirkt die Welt der Raubkatzen noch heil. Dort jagen Löwenrudel, schlafen Leoparden auf Bäumen, und Geparden stellen den Antilopen nach. Doch der Schein trügt, denn diese symbolträchtigen Tierarten werden immer seltener. Seit Jahrzehnten sind Afrikas große Katzen Gegenstand zahlreicher Naturfilme und begehrte Fotomotive für Safaritouristen. Trotz eingerichteter Schutzgebiete sind die mächtigen Löwen, die verborgen lebenden Leoparden und die schnellen Geparden durch Wilderei und schnelle Ausbreitung der Menschen bedroht. Die großen Katzen verlieren immer mehr von ihrem Lebensraum. Die aufwendig gedrehte Dokumentation stellt die großen Raubkatzen Afrikas vor, gibt Einblicke in deren Familienleben und Jagdmethoden und thematisiert auch deren Gefährdung durch den Menschen.