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Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Das Mädchen von früher
Fernsehfilm Deutschland (2023). Kriminalhauptkommissarin Maria Voss wird mit ihrem Kollegen Teo Kromann zu einem Feld in Brandenburg gerufen. Dort liegt der verkohlte Leichnam der 15-jährigen Bente. Bente, eine Schulabbrecherin, war ein Pflegekind auf dem abgelegenen Hof der Familie Strand. Die Rechtsmedizin findet in Bentes Magen einen Schlüssel. Wohin war das Mädchen mit zwei Benzinkanistern unterwegs? Warum hat ihr der Tankwart im Ort Benzin verkauft, obwohl bekannt war, dass sie eine Brandstifterin war? In welches Schloss passt dieser Schlüssel? Der ortsansässige Polizist Lars Klapproth könnte vielleicht etwas zur Lösung des Falles beitragen, aber tut es nicht. Denn Lars ist der Vater von Marias verschwundener Tochter Matilde. Er hatte das Kleinkind zur Wendezeit mithilfe staatlicher DDR-Stellen verschwinden lassen. Nachdem die republikflüchtige Maria kurz nach dem Mauerfall zurückkam, um ihre Tochter zu holen, war Matilde schon adoptiert und für sie unauffindbar. Als Lars Klapproth unerwartet stirbt, erbt Maria sein altes Haus. Darin Hunderte von Notizen, Fotos, Stundenprotokollen und Zeitleisten. Und alles dreht sich um den Strand-Hof und um tödliche Unfälle zweier ehemaliger Pflegekinder. Was ist über die Jahrzehnte auf diesem Hof passiert? Warum hielt Lars seine Recherchen geheim? Stand er möglichen Tätern näher als den Opfern? War etwa eine dieser jungen Frauen Marias Tochter? Maria will die Leichen der Frauen exhumieren lassen, aber dafür muss sie Gründe finden, die über ihre private Geschichte hinausgehen. Ihr Ehrgeiz in dem Fall wird von ihrem Kollegen Teo kritisch hinterfragt. Sorgen werden laut, dass Maria zu persönlich agiert und deshalb scheitern wird. Doch Maria lässt sich nicht beirren.
kinokino
Das Filmmagazin. Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
Die Spaltung der Welt (5/6) - Heiliges Land
Dokumentation Deutschland (2024). Sechs Menschen, ihre Träume und ihre Kämpfe: Die Drama-Serie erzählt reale Schicksale und folgt den Lebenswegen unter anderem von Wernher von Braun, Nikita Chruschtschow und Golda Meir. Als Kombination aus aufwendigen Spielszenen, Augenzeugenberichten und Archivmaterial dokumentiert die Serie die Zeit vom Zweiten Weltkrieg bis in die 1960er-Jahre, die Epoche der Spaltung der Welt in Ost und West und der beginnenden Dekolonialisierung. Golda Meirs größter Traum ist 1947 endlich zum Greifen nahe: Die Briten werden das Mandatsgebiet Palästina verlassen. Die neu gegründeten Vereinten Nationen beschließen die Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat. Doch die Schaffung eines jüdischen Staats erfordert Geld. Viel Geld – insbesondere angesichts des heftigen Widerstands der arabischen Bevölkerung und Nachbarstaaten. So reist Golda Meir durch die USA und sammelt innerhalb weniger Wochen mehr als 50 Millionen US-Dollar. Als am 14. Mai 1948 der Staat Israel ausgerufen wird, stürzt dieser sofort in den Krieg, und die israelische Politikerin findet sich in einem neuen Konflikt wieder. Gleichzeitig setzt sich die US-Physikerin Joan Hinton für eine friedliche Nutzung der Atomkraft ein. Als ihr klar wird, dass das US-Militär ihr Promotionsstipendium bezahlt, entschließt sie sich, zu ihrem Verlobten Sid nach China zu gehen. Doch dort herrscht mittlerweile ein brutaler Bürgerkrieg, die Kommunisten rücken immer weiter vor. Wird Joan Hinton den USA für immer den Rücken kehren? Wernher von Braun kommt unterdessen in den Vereinigten Staaten an. Die Amerikaner haben ihn zu sich geholt, damit er nun seine Raketenforschung für sie fortsetzt. Endlich will der deutsche Wissenschaftler seinen Traum verwirklichen, den ersten Flug zum Mond. Doch beim US-Militär gibt es Zweifel an der Zusammenarbeit mit Nazis aus Deutschland. Von Braun sieht sich mit seiner dunklen Vergangenheit konfrontiert.
Die Spaltung der Welt (6/6) - Eine neue Ära
Dokumentation Deutschland (2024). In Lyon schließt der Kriegsveteran Frantz Fanon sein Medizinstudium ab. Als Psychiater entscheidet er sich für ein Angebot im größten psychiatrischen Krankenhaus in Französisch-Algerien. Kurz nachdem er mit seiner Frau Josie dort ankommt, kommt es zu Aufständen, um die Unabhängigkeit von Frankreich zu erreichen. In seiner Klinik erlebt Chefarzt Fanon gebrochene Kämpfer beider Parteien. Moskau 1953: Josef Stalin stirbt. Sein Tod verändert alles. Durch einen Militärputsch gegen seinen Gegner, Geheimdienstchef Beria, steigt Nikita Chruschtschow zum Ersten Sekretär auf und verkündet auf dem 20. Parteitag der Kommunistischen Partei eine radikale Wende. In Ungarn und Polen rebelliert das Volk gegen die totalitären Regime. Die Sowjets schlagen gewaltsam alle Freiheitsbewegungen nieder. Joan Hinton bringt in China ihren zweiten Sohn zur Welt. Ihre Entscheidung steht fest: Sie will mit ihrem Mann in der Volksrepublik bleiben. Statt Kernwaffen zu entwickeln, möchte sie ihr technisches Wissen nun einsetzen, um den Kommunismus aufzubauen. Sie träumt von einem besseren Leben für alle – allerdings in einer Welt, die inzwischen unübersehbar immer tiefer gepalten ist. Sechs Menschen, ihre Träume und ihre Kämpfe: Die dokumentarische Drama-Serie erzählt reale Schicksale und folgt den Lebenswegen unter anderem von Wernher von Braun, Nikita Chruschtschow und Golda Meir. Als Kombination aus aufwendigen Spielszenen, Augenzeugenberichten und Archivmaterial dokumentiert die Serie die Zeit vom Zweiten Weltkrieg bis in die 1960er-Jahre, die Epoche der Spaltung der Welt in Ost und West und der beginnenden Dekolonialisierung.
Einsam trotz Familie – Warum fühlen sich Eltern allein?
Spielfilm. Pamela hat alles, was sie sich gewünscht hat: einen unterstützenden Mann, einen spannenden Job und seit ein paar Monaten ein Kind. Und doch fühlt sie sich häufig einsam und isoliert. Reporterin Anna Kreidler fragt sich, warum Einsamkeit gerade Mütter und Väter trifft. Tobias Gerber lebt getrennt von seiner Familie. Die drei Kinder sind nur am Wochenende bei ihm. "Am schlimmsten ist der Sonntagabend, wenn sie wieder weg sind. Dann ist es so still. " Auch Pamela Heiniger kennt die Einsamkeit – obwohl sie mitten im Familienleben steht. Sie will alles perfekt machen, hat Mühe Kontrolle abzugeben: "Ich fühle mich einsam in den eigenen vier Wänden. " Laut Pro Familia und dem Elternnotruf ist die Einsamkeit ein Thema bei Müttern und Vätern. Häufig geht sie einher mit sozialer Isolation oder fehlender Unterstützung. Und wenn die Einsamkeit chronisch wird, kann sie zu Depression oder Angststörungen führen. Wie finden Eltern aus der Einsamkeit heraus? Davon handelt diese Reportage.
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
Hart aber fair
Talkshow. Moderator Louis Klamroth lädt Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem aktuellen Thema ein – Zuschauer können per Mail, Telefon und über die sozialen Medien mitdiskutieren. Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen - Talk auf Augenhöhe - so sieht Louis Klamroth seine Aufgabe bei "Hart aber fair". Jeder seiner Gäste muss so lange Auskunft geben, bis die Frage wirklich beantwortet ist.
Das Mädchen von früher
Fernsehfilm Deutschland (2023). Kriminalhauptkommissarin Maria Voss wird mit ihrem Kollegen Teo Kromann zu einem Feld in Brandenburg gerufen. Dort liegt der verkohlte Leichnam der 15-jährigen Bente. Bente, eine Schulabbrecherin, war ein Pflegekind auf dem abgelegenen Hof der Familie Strand. Die Rechtsmedizin findet in Bentes Magen einen Schlüssel. Wohin war das Mädchen mit zwei Benzinkanistern unterwegs? Warum hat ihr der Tankwart im Ort Benzin verkauft, obwohl bekannt war, dass sie eine Brandstifterin war? In welches Schloss passt dieser Schlüssel? Der ortsansässige Polizist Lars Klapproth könnte vielleicht etwas zur Lösung des Falles beitragen, aber tut es nicht. Denn Lars ist der Vater von Marias verschwundener Tochter Matilde. Er hatte das Kleinkind zur Wendezeit mithilfe staatlicher DDR-Stellen verschwinden lassen. Nachdem die republikflüchtige Maria kurz nach dem Mauerfall zurückkam, um ihre Tochter zu holen, war Matilde schon adoptiert und für sie unauffindbar. Als Lars Klapproth unerwartet stirbt, erbt Maria sein altes Haus. Darin Hunderte von Notizen, Fotos, Stundenprotokollen und Zeitleisten. Und alles dreht sich um den Strand-Hof und um tödliche Unfälle zweier ehemaliger Pflegekinder. Was ist über die Jahrzehnte auf diesem Hof passiert? Warum hielt Lars seine Recherchen geheim? Stand er möglichen Tätern näher als den Opfern? War etwa eine dieser jungen Frauen Marias Tochter? Maria will die Leichen der Frauen exhumieren lassen, aber dafür muss sie Gründe finden, die über ihre private Geschichte hinausgehen. Ihr Ehrgeiz in dem Fall wird von ihrem Kollegen Teo kritisch hinterfragt. Sorgen werden laut, dass Maria zu persönlich agiert und deshalb scheitern wird. Doch Maria lässt sich nicht beirren.
Die Spaltung der Welt (5/6) - Heiliges Land
Dokumentation Deutschland (2024). Sechs Menschen, ihre Träume und ihre Kämpfe: Die Drama-Serie erzählt reale Schicksale und folgt den Lebenswegen unter anderem von Wernher von Braun, Nikita Chruschtschow und Golda Meir. Als Kombination aus aufwendigen Spielszenen, Augenzeugenberichten und Archivmaterial dokumentiert die Serie die Zeit vom Zweiten Weltkrieg bis in die 1960er-Jahre, die Epoche der Spaltung der Welt in Ost und West und der beginnenden Dekolonialisierung. Golda Meirs größter Traum ist 1947 endlich zum Greifen nahe: Die Briten werden das Mandatsgebiet Palästina verlassen. Die neu gegründeten Vereinten Nationen beschließen die Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat. Doch die Schaffung eines jüdischen Staats erfordert Geld. Viel Geld – insbesondere angesichts des heftigen Widerstands der arabischen Bevölkerung und Nachbarstaaten. So reist Golda Meir durch die USA und sammelt innerhalb weniger Wochen mehr als 50 Millionen US-Dollar. Als am 14. Mai 1948 der Staat Israel ausgerufen wird, stürzt dieser sofort in den Krieg, und die israelische Politikerin findet sich in einem neuen Konflikt wieder. Gleichzeitig setzt sich die US-Physikerin Joan Hinton für eine friedliche Nutzung der Atomkraft ein. Als ihr klar wird, dass das US-Militär ihr Promotionsstipendium bezahlt, entschließt sie sich, zu ihrem Verlobten Sid nach China zu gehen. Doch dort herrscht mittlerweile ein brutaler Bürgerkrieg, die Kommunisten rücken immer weiter vor. Wird Joan Hinton den USA für immer den Rücken kehren? Wernher von Braun kommt unterdessen in den Vereinigten Staaten an. Die Amerikaner haben ihn zu sich geholt, damit er nun seine Raketenforschung für sie fortsetzt. Endlich will der deutsche Wissenschaftler seinen Traum verwirklichen, den ersten Flug zum Mond. Doch beim US-Militär gibt es Zweifel an der Zusammenarbeit mit Nazis aus Deutschland. Von Braun sieht sich mit seiner dunklen Vergangenheit konfrontiert.
Die Spaltung der Welt (6/6) - Eine neue Ära
Dokumentation Deutschland (2024). In Lyon schließt der Kriegsveteran Frantz Fanon sein Medizinstudium ab. Als Psychiater entscheidet er sich für ein Angebot im größten psychiatrischen Krankenhaus in Französisch-Algerien. Kurz nachdem er mit seiner Frau Josie dort ankommt, kommt es zu Aufständen, um die Unabhängigkeit von Frankreich zu erreichen. In seiner Klinik erlebt Chefarzt Fanon gebrochene Kämpfer beider Parteien. Moskau 1953: Josef Stalin stirbt. Sein Tod verändert alles. Durch einen Militärputsch gegen seinen Gegner, Geheimdienstchef Beria, steigt Nikita Chruschtschow zum Ersten Sekretär auf und verkündet auf dem 20. Parteitag der Kommunistischen Partei eine radikale Wende. In Ungarn und Polen rebelliert das Volk gegen die totalitären Regime. Die Sowjets schlagen gewaltsam alle Freiheitsbewegungen nieder. Joan Hinton bringt in China ihren zweiten Sohn zur Welt. Ihre Entscheidung steht fest: Sie will mit ihrem Mann in der Volksrepublik bleiben. Statt Kernwaffen zu entwickeln, möchte sie ihr technisches Wissen nun einsetzen, um den Kommunismus aufzubauen. Sie träumt von einem besseren Leben für alle – allerdings in einer Welt, die inzwischen unübersehbar immer tiefer gepalten ist. Sechs Menschen, ihre Träume und ihre Kämpfe: Die dokumentarische Drama-Serie erzählt reale Schicksale und folgt den Lebenswegen unter anderem von Wernher von Braun, Nikita Chruschtschow und Golda Meir. Als Kombination aus aufwendigen Spielszenen, Augenzeugenberichten und Archivmaterial dokumentiert die Serie die Zeit vom Zweiten Weltkrieg bis in die 1960er-Jahre, die Epoche der Spaltung der Welt in Ost und West und der beginnenden Dekolonialisierung.
Aarhus, da will ich hin!
Mit Simin Sadeghi. Aarhus, die zweitgrößte Stadt Dänemarks, ist für Simin Sadeghi eine wahre Entdeckung. Die Moderatorin trifft junge Deutsche, die in Aarhus leben. Sie zeigen Simin die "hygge" Altstadt und das moderne Aarhus, sie schwimmen im Hafenbad und versuchen sich im Wakeboarden, essen Street Food und zeigen ihr Kulturhaus Dokk1 als kostenlosen Freizeitort für alle. Ein ganz besonderes Erlebnis bietet das "ARoS Aarhus Kunstmuseum" mit seinem begehbaren Regenbogen auf dem Dach. Die Altstadt ist gemütlich und lebendig, die weitläufige Fußgängerzone und die schmalen Gassen im Latiner Viertel mit ihren vielen Läden und Cafés laden zum Bummeln ein. Und dann gibt es das moderne Aarhus, das dort entsteht, wo sich vor rund 30 Jahren noch der Industriehafen befand. Heute ist von ihm fast nichts mehr zu sehen – der Hafen wurde weiter ins Meer verlagert. Mit dem Stadtteil Aarhus Ř und seiner modernen Hafenfront entsteht ein ganz neuer Ort zum Wohnen, Arbeiten und für die Freizeit, ein Erlebnis auch für Touristen.
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
nano
Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Alpenpanorama
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
ZIB
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
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Im Herzen Balis - Tempel, Tropen, Traditionen
Spielfilm. Bali ist bekannt für Traumstrände, doch das Herz der indonesischen Insel offenbart sich im grünen Inneren: tropischer Regenwald, Tempelanlagen, Reisterrassen, hinduistische Kultur und Vulkane. Bali ist aber auch die Insel der Götterverehrung und Rituale. Galungan ist das bedeutendste religiöse Fest im 210 Tage umfassenden balinesischen Kalender. Dann wird der Sieg des Guten über das Böse gefeiert. In prächtigen Prozessionen ziehen die Menschen durch die Straßen, die traditionell von Penjors gesäumt sind. Das sind lange, gebogene Bambusstangen, an deren Ende Opfergaben hängen und die den heiligen Berg Agung symbolisieren. Das Filmteam folgt Erna und ihrer Großfamilie durch die farbenfrohen Feiertage. Opfergaben müssen vorbereitet, der traditionelle Tanz geprobt und die Festtagskleidung zusammengesucht werden. Nach dem Glauben der Balinesen kehren in dieser Zeit auch die Ahnen zurück, um die Menschen zu segnen. Um dem schädlichen Wirken böser Geister zu entgehen, besucht man auf Bali traditionelle Heiler genauso selbstverständlich wie Ärzte. Wo die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt, können die magischen Kräfte der Heiler, Beschwörungsformeln und Räucherwerk Abhilfe schaffen, da sind sich die Patienten von Heiler Jro Putu Arnawa sicher. Balis moderne Seite zeigt sich rund um die Stadt Ubud, wo ein Zentrum der Bambusarchitektur entstanden ist. Der Architekt Ewe Jin Low will die Einheimischen wieder für das traditionelle Baumaterial begeistern. Und das internationale Team von "Pablo Luna" erforscht sein Potenzial für modernes Bauen. Die Wiederentdeckung des nachhaltigen Werkstoffs könnte wegweisend für die Zukunft sein: schnell nachwachsend, lokal verfügbar, mit guten klimatischen Eigenschaften. Die windige Jahreszeit wird von Kite-Festivals geprägt. Traditionell war das Drachensteigen ein Ritual zum Erntefest, heute treten Kite-Gruppen bei Wettbewerben gegeneinander an, haben sich die Festivals zu einer Mischung aus Traditionsveranstaltung und internationalem Sportereignis entwickelt. Höhepunkt ist ein großes Drachenevent am Strand von Sanur. Obwohl sie früher überall auf der Insel heimisch waren, sind die Bali-Stare fast ausgestorben. Die "Begawan Foundation" will die Tiere mithilfe von Vogelpaten in den Dörfern wieder ansiedeln und Wilderei verhindern. Einige Brutpaare gibt es bereits wieder, nun sind die nächsten Jungvögel so weit.
Der Bismarck-Archipel
Tropisches Paradies mit deutscher Vergangenheit. Vor der Ostküste Papua-Neuguineas liegt eine kaum bekannte Inselwelt. Sie besticht durch eine faszinierende Landschaft aus Urwäldern, Vulkanen und Stränden. Über 200 Inseln gibt es im Bismarck-Archipel, die meisten davon unbewohnt. 1884 wurde der Archipel zum deutschen Schutzgebiet erklärt. In der Kolonie entstand die einzige deutsche Kreolsprache, das geheimnisvolle "Unserdeutsch". Schülerinnen und Schüler der Mission in Vunapope erfanden diese vollkommen neue Sprache, bestehend aus deutschen und einheimischen Wörtern. Die erste Generation gab sie als Muttersprache an ihre Kinder weiter, der Wortschatz verfeinerte sich. Doch dann verliert sich die Spur. Péter Maitz, Linguistikprofessor aus Augsburg, besucht die alte Mission von Vunapope. Im Kolonialarchiv sucht er nach Spuren der verschollenen Sprache und den letzten Überlebenden, die diese Sprache noch sprechen. 1914 wurde das kurze koloniale Gastspiel durch die Niederlage im Ersten Weltkrieg beendet. Spuren der ehemaligen Kolonialherren finden sich im gesamten Archipel. Zum Beispiel der Boluminski Highway, die ehemalige Kaiser-Wilhelm-Chaussee. Damals war sie eine der größten und längsten Straßen der Südsee. Kokospalmen-Plantagen begründeten den Reichtum der Kolonie. Alle Pflanzen wurden exakt in Reih und Glied gepflanzt. Mit dem Niedergang der kaiserlichen Kolonien geriet auch das "Unserdeutsch" in Vergessenheit. Es wurde wieder ruhig auf dem Bismarck-Archipel. Damals wie heute leben die Menschen vom Fischfang, den Kokospalmen-Plantagen und vom Bootsbau. Der Einbaum ist auch heute noch eines der wichtigsten Verkehrsmittel zwischen den Inseln. Kaum ein anderes Land ist so unerschlossen und fremdartig wie diese Inselwelt. Dass der Archipel seinen Zauber bewahren konnte, liegt vor allem an der großen Abgeschiedenheit.
Kochstories: Ein Philosoph in der Küche
Spielfilm. Patrick Schwentke aus Frankfurt liebt es, sich Wissen anzueignen und kreativ zu sein. Im Rahmen seines Philosophie-studiums kommt er durch Studentenjobs in die Gastronomie. Er erkennt, dass dort beides möglich ist: kreative Gerichte erfinden und alles über verschiedene Kochmethoden zu lernen. Mit zwei Freunden wagt er nach dem Studium den Schritt in die Selbstständigkeit und will das erste eigene Restaurant in Frankfurt eröffnen. Der Start ist mehr als holprig, es fehlt an allem, und Patricks Traum von überraschendem Essen mit Tiefgang droht gleich am Anfang zu platzen.
Servicezeit
Magazin. Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.
Bergauf-Bergab
Das Magazin für Bergsteiger. Das Magazin für Bergsteiger vom BR Fernsehen. Eine Bergsendung, die mit dem "Erlebnis Berg" nicht nur den Spezialisten, sondern ein breites Spektrum an Bergfreunden erreicht.
Mythos Wal
Spielfilm. Jahrhundertelang war Walfang ein lukrativer Wirtschaftszweig. Heute riskieren Walretter für jedes Tier, wenn nötig, ihr Leben. Wann hat sich die Beziehung vom Menschen zum Wal verändert? Der Dokumentarfilm beleuchtet die Geschichte der Beziehung zwischen Mensch und Wal und begleitet Walretter bei ihrer gefährlichen Mission. Empfindet der Mensch eine tiefe Verbundenheit oder ein Schuldgefühl gegenüber den Walen? Ein Pionier der Walrettung ist der Australier Doug Coughran: Als er zum ersten Mal einen Wal aus einem Fischereinetz befreite, waren die Meeressäuger fast ausgestorben. Dougs Erfahrung als Walretter ist mittlerweile weltweit gefragt, der Schutz der Wale zu einem internationalen Anliegen geworden. 1970 veröffentlichte ein US-Biologe eine Schallplatte mit den Gesängen von Buckelwalen. Sie war die Initialzündung für eine umfassende Naturschutzbewegung. Roger Payne wollte etwas zur Rettung der Wale beitragen und ließ die melodischen Tonfolgen der Buckelwalmännchen auf Vinyl pressen. Paynes Botschaft: Liebt die Wale! Schützt sie vor der Ausrottung! Das Buch "Moby Dick" des Amerikaners Herman Melville ist für viele Menschen das Erste, was ihnen zu Walen einfällt. Der Hollywood-Film über den zornigen Kapitän Ahab und seine selbstmörderische Jagd nach dem weißen Pottwal hat "Moby Dick" weltweit berühmt gemacht. Doch für den New Yorker Melville-Biografen John L. Bryant steckt mehr hinter der facettenreichen Sammlung von Mythen und Wal-Anekdoten: die Angst der Menschen vor dem von Gott gesandten Seeungeheuer. Getragen von eindrucksvollen Aufnahmen in Superzeitlupe geht der Film der Faszination rund um die Riesen der Ozeane nach.
Mythos Australien
Eine Spurensuche. Sydney gilt als eine der schönsten Städte weltweit. Ihr Opernhaus am Hafen ist ein ebenso unverkennbares Markenzeichen wie der Eiffelturm in Paris oder die Freiheitsstatue in New York. Sydney ist zwar nicht die Hauptstadt Australiens, sondern "nur" die des Bundesstaates New South Wales, aber mit fast fünf Millionen Einwohnern ist es die größte Stadt des Kontinents und ein Anziehungspunkt für Besucher aus der ganzen Welt.
Australiens unbekanntes Paradies
Die Inseln der Torres-Straße. Aus der Torresstraße, der seichten warmen Meerenge zwischen Australien und Papua-Neuguinea, erheben sich über 270 Inseln mit weißen Korallensandstränden. Ein entlegener und exotischer Archipel, den in Europa kaum jemand kennt. Diese Dokumentation bietet überraschende Einblicke in einen der letzten weißen Flecken auf der Landkarte der Weltreisenden: eine einzigartige Inselwelt, paradiesisch und rau zugleich. Schon der Name der Hauptinsel klingt nach Robinson Crusoe: Thursday Island, die Donnerstagsinsel. Das Leben im entlegenen Südseeparadies hat seine Herausforderungen: Von den rund 20 bewohnten Inseln liegen viele etliche Kilometer voneinander entfernt. Kaum eine eignet sich für einen Flugplatz. Wer seine Familie und Freunde besuchen will, muss über ein Meer mit unberechenbaren Gezeitenströmungen reisen. Auch Frachtschiffe, die die Inseln vom Festland aus mit Medikamenten und anderen lebensnotwendigen Dingen versorgen, kommen nicht immer pünktlich an, wie Matrose Lachie McDermott berichtet. Der Isolation und Ressourcenknappheit begegnen die Ureinwohner seit jeher mit großem Einfallsreichtum. Da das Internet noch längst nicht überall angekommen ist, ist das lokale Radio nach wie vor die zentrale Instanz, über die die Menschen miteinander kommunizieren, Grüße ausrichten und ihre Treffen verabreden. Die Dokumentation begleitet einige Insulaner der Torresstraße. Dazu gehören der Ranger Barry Pau, der jahrhundertealte Fischfallen betreut, Wally Kris, der die Kinder die überlieferten Tänze lehrt, und der Künstler Ken Thaiday, der traditionelle, bewegliche Tanzmasken und Skulpturen schnitzt. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich mit dem Inselleben arrangiert. Schwangere Frauen werden von der "fliegenden" Hebamme Paula Dawson betreut, die jährlich Tausende Flugmeilen zurücklegt, damit sie die Frauen auf ihren abgelegenen Heimatinseln besuchen kann. Die Lokalzeitung wird von Aaron Smith geleitet. Er ist Redakteur, Fotograf und Zeitungsjunge zugleich - und froh, wenn die auf dem Festland gedruckte Zeitung rechtzeitig mit dem Schiff ankommt. Es ist wohl eine der wenigen Zeitungen der Welt, die es nicht im Internet gibt.
Westaustralien - Überleben im Outback
Spielfilm. Rote Felsen, wildes Outback, es ist eine weite, karge Fläche, über der die Sonne erbarmungslos brennt. Westaustralien ist eine der ältesten Landschaften der Erde. Große Gebiete mit lebensfeindlichen und entbehrungsreichen Bedingungen sind unbesiedelt. Wer dort von einem Ort zum anderen will, sollte gut vorbereitet sein. Es gibt zwar Straßen, aber die wenigsten sind befestigt und als solche erkennbar. In der Trockenzeit entladen sich tropische Gewitter, die zu verheerenden Bränden führen. Vor allem die großen Wälder im Südosten Westaustraliens brennen wie Zunder. Tayla Asplund und ihre Kolleginnen und Kollegen sind im Einsatz, um das Schlimmste zu verhindern. Sie arbeiten für die Feuerwehr der Naturschutzbehörde Parks and Wildlife. Das heiße, staubige Herz Westaustraliens ist die Pilbara. Mittendrin liegt der Karijini Nationalpark mit seinen Schluchten. Hierher zieht es ein internationales Team von Geologen. Ihre Expedition soll ihnen Antworten auf den Ursprung allen Lebens auf dem Planeten Erde geben. Yarrie Station heißt die Rinderfarm von Annabelle Coppin. Einmal im Jahr gibt es eine Art Inventur, das sogenannte mustering. Dafür müssen 5000 Rinder auf einer Fläche so groß wie Schleswig- Holstein zusammengetrieben, gezählt und gewogen werden. Ein Knochenjob, bei dem Annabelle am liebsten mit Frauen zusammenarbeitet. Sie dirigiert im Helikopter aus der Luft, ihre Mitarbeiterinnen treiben die Rinder am Boden mit Pferden zusammen. In einer Schlucht am Südrand der Kimberleys leben viele Süßwasserkrokodile. Sie haben keine natürlichen Feinde. Der Mensch hat das geändert. Er wollte eine Käferplage mit den giftigen Agakröten bekämpfen. Das hat nicht funktioniert, und nun breiten die giftigen Kröten sich ungebremst aus. Für die Süßwasserkrokodile ein tödlicher Leckerbissen. Jetzt gibt es ein Trainingsprogramm für die Raubtiere. Sie sollen lernen, sich auf andere Beute zu konzentrieren. Eine ganz besondere Bedeutung für die indigenen Völker haben die Corroborees. Diese feierlichen Zusammenkünfte sind eine Mischung aus Tanz, Gedenken an die Ahnen und einem Festmahl. In den Kimberleys nennen die Familienclans dies auch Junba. Es wird viel gesungen. Das dürfen nur die Stammesältesten. Niemand hat ihre Lieder aufgeschrieben. Doch sie dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Durch häufige Wiederholungen werden sie an die Jüngeren weitergegeben. Die Indigenen sind davon überzeugt: Mit den Corroborees erhalten sie das ganze Land am Leben.
Mit dem Zug durch Neuseeland (1/2)
Spielfilm. "Aotearoa", "Land der langen weißen Wolke", so nannten die Maori einst Neuseeland. Damit könnten sie die dampfenden Vulkane im Norden und schneebedeckten Gebirge im Süden gemeint haben. Durch diese ursprünglichen Landschaften fahren die neuseeländischen Züge. Eine Panoramareise ohne Pünktlichkeitsgarantie. Denn die Launen der Natur geben den Takt an. Es ist eins der schwierigsten Gelände der Welt, durchzogen von Gebirgen und dichten Urwäldern. Lange Zeit war Neuseeland schienenfrei, erst in den 1960er-Jahren wurde der Bau der Trassen fertiggestellt. Seitdem fahren drei Züge durchs Land. Der "Northern Explorer" fährt in Auckland ab und führt ins vulkanische Herz des Landes. Die Millionenstadt brodelt, rund 50 Vulkane ragen in den Himmel. Noch schlafen sie, aber sie können wieder ausbrechen. Nördlich von Auckland liegt "Little Barrier Island", eine Vulkaninsel mit gigantischen Insekten. Nicola Toki, Botschafterin für bedrohte Arten, ist auf der Suche nach der Wetapunga, der größten Heuschrecke der Welt. Nur noch ein paar Dutzend sollen in freier Wildbahn leben. Für spektakuläre Lichteffekte sorgen die Glühwürmchen in den Waitomo Caves. In den dunklen, feuchten und engen Höhlen arbeitet Umweltschützerin Shannon Corkill. Sie kennt den Weg zur Glühwürmchen-Brutstätte, in der blaue Lichter tanzen. Weiter südlich dampft es. Am Rotorua-See ist Soltice Morrison aufgewachsen. Es ist ein geothermales Gebiet, um deren Wärme sich die Ureinwohner angesiedelt haben. Die Umweltwissenschaftlerin arbeitet an einem Mammutprojekt. Sie hat sich dem Schutz der insgesamt 3800 Seen gewidmet und verbindet altes Maori-Wissen mit neuer Wissenschaft. Im Zentrum der Nordinsel liegt der Tongariro-Nationalpark, wo sich der Zug um den Mount Ruapehu schlängelt, den höchsten Vulkan des Landes. Sein smaragdgrüner Kratersee lockt Bergsteiger an seine Ränder. Es ist ein riskantes Abenteuer, auch weil der Vulkan noch aktiv ist. Endstation ist die Hauptstadt Wellington, wo eine Fähre die Nord- mit der Südinsel verbindet. Die Seereise ist den Launen der Natur völlig ausgeliefert. Starke Westwinde schlagen hohe Wellen, oft kommt die Fähre zu spät, manchmal für Stunden und Tage.
Mit dem Zug durch Neuseeland (2/2)
Spielfilm. Die Südinsel Neuseelands ist die rauere, wildere Schwester der Nordinsel. Dort überwinden die Züge spektakuläre Strecken vom Pazifischen Ozean bis zu den Bergen der Südalpen Neuseelands. Entlang der Ostküste kommt der "Coastal Pacific-Train" am Lake Rotoiti vorbei. Im Gletschersee forscht Biologe Don Jellyman nach neuseeländischen Langflossenaalen. Es sind meterlange, respekteinflößende und etwas gruselige Urtiere. Sie steigen aus den kalten Tiefen empor und schwimmen irgendwann zum Laichen in den tropischen Ozean, wo sie spurlos verschwinden. Vorbei an der Kaikoura-Halbinsel geht es nach Christchurch. Im Jahr 2011 legte ein Erdbeben die Stadt in Schutt und Asche. Riki Manuel ist einer der bekanntesten Maori-Holzschnitzkünstler des Landes. In seinen Werken verarbeitet er die Katastrophe und trägt die Geschichte von Generation zu Generation weiter. In Christchurch übernimmt der "TranzAlpine" die Führung. Doch die Südinsel ist auch Erdbebengebiet. Immer wieder verbiegen Verwerfungen die Schienen. Der Zug durchquert die Südalpen, Gebirge und Gletscherflüsse, bis er die Westküste erreicht. Dort sind die weißen Strände fast menschenleer. Das raue Klima und die isolierte Lage haben die Urlandschaften bewahrt. Es ist auch eine Fahrt zurück in die Kolonialgeschichte. Die europäischen Siedler gründeten in der Einsamkeit der Natur die ersten Dörfer. Seit Generationen werden Hunderte von Rindern zwischen Regenwäldern und steilen Felswänden durch den Gletscherfluss am Arawhata-Tal getrieben. Eine Familie ist bis heute geblieben. Seit Generationen betreibt JJ Nolan dort traditionelle Rinderzucht. Mit seinem Jetboat lenkt er die Tiere unfallfrei durch das kalte Wasser des Arawhata-Flusses mitten in einem Urwald. Viehtrieb mit dem Motorboot, das dürfte weltweit einmalig sein. Weiter südlich verdichten sich die Regenwälder in Fiordland, der größten Urlandschaft Neuseelands. Bis heute ist sie für die schmalen Gleise unbezwingbar und gilt als eins der am wenigsten erforschten Gebiete der Welt. Ein Bergsteiger soll eine alpine Eidechse gesehen haben. Es ist eine seltene Art, die seit Jahrmillionen in diesem rauen Klima ausharrt, doch seit der Begegnung fehlt vom Urtier jede Spur.
nano
Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
heute
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
3sat-Wetter
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Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Tagesschau
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Kritisch Reisen: Gardasee - Wo ALLE Urlaub machen
Spielfilm. "Der Gardasee, das ist mein Herz. Ich liebe es, morgens auf dem Wasser zu sein, wenn die Sonne aufgeht, der See ruhig ist und ich ganz allein hier bin", sagt Alberto Rania. Er ist der einzige Fischer, der im Norden des Sees noch geblieben ist. Rania kann gut verstehen, dass es so viele Deutsche hierher zieht - in eine wunderschöne Landschaft mit kristallklarem Wasser, Bergen, Olivenhainen und malerischen Dörfern. Es gibt leckeres Essen, guten Wein, man kann wandern, klettern, Rad fahren oder Wassersport treiben. Und fast überall wird deutsch gesprochen - 70 Prozent der Touristinnen und Touristen kommen aus Deutschland. Raffaello Boni ist heute 73 Jahre alt, hat als Junge im See schwimmen gelernt: "Als Jugendliche sind wir aus dem Dorf zum See gefahren, um die deutschen Mädchen zu treffen, die hier auf den Campingplätzen Urlaub gemacht haben. " Heute engagiert er sich in der Umweltorganisation Legambiente. Er will den See und die Region retten und fordert ein Umdenken der Behörden. 25 Millionen Übernachtungen pro Jahr werden zur Belastung, findet er: "Durch den Übertourismus geht die Identität der Region und der Menschen hier verloren. Irgendwann muss man sagen: Stopp! Es reicht jetzt! " Die Gegend dürfe nicht weiter mit Hotelanlagen und Feriensiedlungen zubetoniert werden. Der "L'Espresso"-Journalist Paolo Biondani aus Lazise war vor 15 Jahren einer der ersten, der auf die Gefahr von Bauspekulationen, Geldwäsche und den Einfluss der Mafia am Gardasee hingewiesen hat. Er hat Recht behalten. Inzwischen sind acht Unternehmen wegen Mafiaverbindungen unter Zwangsverwaltung gestellt worden. Dazu zählen Bauunternehmen, Immobilienfirmen und ein Feriendorf. In seinen Artikeln warnt Biondani vor den Folgen des Massentourismus auf die Umwelt. Noch sei die Wasserqualität des Sees gut, aber die Abwässer und die hohen CO2-Emmissionen durch den enormen Autoverkehr seien ein echtes Problem. Wie soll das nur weitergehen? Das fragen sich viele Bewohner hier am See. Die Touristen, die durch historische Orte wie Sirmione schlendern, bekommen davon nichts mit, genießen "la dolce vita" und sind froh, dass dort im Sommer weder Autos noch Fahrräder fahren dürfen. Denn dann ginge es in den engen Gassen gar nicht mehr voran. Sirmione, der Ort auf der Halbinsel des südlichen Gardasees, ist so etwas wie der Brennpunkt des Tourismusbooms. Autorin Justine Rosenkranz hat den Gardasee umrundet und mit denen gesprochen, die vom Tourismus leben, mit Einheimischen und Umweltschützern, die gern etwas ändern würden, und mit Touristen, die im Urlaub die Schönheit des Gardasees genießen. Trotz allem.
Wer rettet Mallorca?
Spielfilm. Kann man eine Insel kaputt lieben? Mallorca droht das tatsächlich, fürchtet Spanien-Korrespondent Sebastian Kisters. Mit Protesten wie "Euer Luxus ist unser Elend" fordern Bürgerinitiativen in Palma die Touristen auf, diesen Sommer zu Hause zu bleiben – und meinen auch die mehr als vier Millionen Deutschen, die jedes Jahr anreisen. Verrückt, denkt Sebastian Kisters. Noch 2020, während der Corona-Pandemie, sagten ihm Einheimische, ohne Touristen würde Mallorca sterben. Jetzt sind es wieder zu viele. Über mehrere Monate hat Sebastian Kisters auf Mallorca recherchiert und gelernt: Vom Wasserverbrauch bis zu explodierenden Mieten – ausgerechnet die Luxus-Urlauber schaden der Insel mehr als der oft verpönte Ballermann-Tourist. Egal aber, ob "Bierkönig" oder Finca: Wer die Insel retten will, muss der Mallorca-Liebe Grenzen setzen.
Erlebnisreisen: Südfrankreich
Marseille - Meer und Mistral. Marseille – die Metropole im Süden Frankreichs ist eine boomende Stadt. Junge Menschen aus Paris und aus ganz Europa zieht es in den französischen Süden. Aus Hamburg ist die 29-jährige Aileen nach Marseille umgesiedelt. Sie stellt die Hotspots und ihre persönlichen Lieblingsorte in der zweitgrößten Stadt Frankreichs vor.
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
Im Schatten der Angst - Du sollst nicht lügen
Thriller Österreich (2023). Die forensische Psychiaterin Dr. Karla Eckhardt trifft auf eine ehemalige Patientin: Anna Lobrecht ist eine zwanghafte Lügnerin. Sie behauptet, ihren Psychologen ermordet zu haben. Anna leidet unter Pseudologia phantastica, weil sie ihren Vater, einen katholischen Priester, von klein auf verleugnen musste. Karla hatte Annas Begutachtung übernommen, weil diese behauptete, ihr behandelnder Psychologe Christoph Schäfler hätte sie sexuell belästigt und angegriffen. Nun wurde Schäfler erschlagen am Donau-Ufer gefunden, und Anna hat ein Tatgeständnis abgelegt. Angesichts des psychiatrischen Gutachtens von Karla zweifelt die ruppige Kommissarin Irene Radek an Annas Geständnis. Karla will den Fall zunächst aus Befangenheit ablehnen, ein Gespräch mit Anna fordert sie jedoch heraus, denn diese macht ihr schwere Vorwürfe. War ihr Gutachten damals falsch? Bei der verschlossenen Haushälterin des Pfarrhauses, Margarete Lobrecht, Annas Mutter, stößt Karla auf kalte Abweisung. Niemand im Ort weiß, dass Anna die Tochter des ehemaligen Priesters ist. Die Anweisung, zu lügen, verursachte eine toxisch-enge Verbindung zwischen Mutter und Tochter. Karla vermutet hier den Schlüssel zur Lösung des Falles. Die Entdeckung, dass der ehemalige Priester unter ungeklärten Umständen bei einem Kirchenbrand ums Leben kam, führt zu weiteren Ermittlungen. Martin Heller, ein Pfleger in der Psychiatrie, der Anna während ihres stationären Aufenthaltes betreute, gerät in den Fokus der Kommissarin. Wurde er von Anna so manipuliert, dass er Schäfler ermordete? Während Karla sich verfolgt und beobachtet fühlt, wird Anna aus Mangel an Beweisen aus der U-Haft entlassen. Immer mehr Puzzleteile aus Annas Leben trägt Karla zusammen, die sich schließlich zu einem klaren Bild verdichten. Bei einer Konfrontation Annas mit ihrer Vergangenheit, ihren Lügen und der vermeintlichen Wahrheit, gerät Karla selbst ins Visier der verstörten jungen Frau.
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
Heimatforscher - Die unterschätzten Historiker
Spielfilm. Verborgene Gutshöfe, hartnäckige Legenden und wenig bekannte Ordensgeschichten: Engagierte Heimatforschung in Oberösterreich bringt erstaunliche historische Facetten ans Licht. Viele Heimatforscherinnen und Forscher verbringen Stunden in Archiven oder hinterfragen als wahr geltende Mythen. Ohne ihre vorwiegend ehrenamtliche Recherche wäre die Geschichtsforschung um viele Facetten ärmer so der emeritierte Historiker Roman Sandgruber. Er vermisst jedoch gleichzeitig systematische Publikationen dieser Arbeiten, die sich damit den wissenschaftlichen Diskursen entziehen. Der studierte Historiker Siegfried Kristöfl lehrt Geschichtsinteressierten in Kursen das Handwerkszeug für die Heimatforschung, etwa das Lesen der deutschen Kurrentschrift oder das systematische Erforschen von Quellen und ermuntert die Freiwilligen sich zu vernetzen.
Mythos Wal
Spielfilm. Jahrhundertelang war Walfang ein lukrativer Wirtschaftszweig. Heute riskieren Walretter für jedes Tier, wenn nötig, ihr Leben. Wann hat sich die Beziehung vom Menschen zum Wal verändert? Der Dokumentarfilm beleuchtet die Geschichte der Beziehung zwischen Mensch und Wal und begleitet Walretter bei ihrer gefährlichen Mission. Empfindet der Mensch eine tiefe Verbundenheit oder ein Schuldgefühl gegenüber den Walen? Ein Pionier der Walrettung ist der Australier Doug Coughran: Als er zum ersten Mal einen Wal aus einem Fischereinetz befreite, waren die Meeressäuger fast ausgestorben. Dougs Erfahrung als Walretter ist mittlerweile weltweit gefragt, der Schutz der Wale zu einem internationalen Anliegen geworden. 1970 veröffentlichte ein US-Biologe eine Schallplatte mit den Gesängen von Buckelwalen. Sie war die Initialzündung für eine umfassende Naturschutzbewegung. Roger Payne wollte etwas zur Rettung der Wale beitragen und ließ die melodischen Tonfolgen der Buckelwalmännchen auf Vinyl pressen. Paynes Botschaft: Liebt die Wale! Schützt sie vor der Ausrottung! Das Buch "Moby Dick" des Amerikaners Herman Melville ist für viele Menschen das Erste, was ihnen zu Walen einfällt. Der Hollywood-Film über den zornigen Kapitän Ahab und seine selbstmörderische Jagd nach dem weißen Pottwal hat "Moby Dick" weltweit berühmt gemacht. Doch für den New Yorker Melville-Biografen John L. Bryant steckt mehr hinter der facettenreichen Sammlung von Mythen und Wal-Anekdoten: die Angst der Menschen vor dem von Gott gesandten Seeungeheuer. Getragen von eindrucksvollen Aufnahmen in Superzeitlupe geht der Film der Faszination rund um die Riesen der Ozeane nach.
Mythos Australien
Eine Spurensuche. Sydney gilt als eine der schönsten Städte weltweit. Ihr Opernhaus am Hafen ist ein ebenso unverkennbares Markenzeichen wie der Eiffelturm in Paris oder die Freiheitsstatue in New York. Sydney ist zwar nicht die Hauptstadt Australiens, sondern "nur" die des Bundesstaates New South Wales, aber mit fast fünf Millionen Einwohnern ist es die größte Stadt des Kontinents und ein Anziehungspunkt für Besucher aus der ganzen Welt.
Australiens unbekanntes Paradies
Die Inseln der Torres-Straße. Aus der Torresstraße, der seichten warmen Meerenge zwischen Australien und Papua-Neuguinea, erheben sich über 270 Inseln mit weißen Korallensandstränden. Ein entlegener und exotischer Archipel, den in Europa kaum jemand kennt. Diese Dokumentation bietet überraschende Einblicke in einen der letzten weißen Flecken auf der Landkarte der Weltreisenden: eine einzigartige Inselwelt, paradiesisch und rau zugleich. Schon der Name der Hauptinsel klingt nach Robinson Crusoe: Thursday Island, die Donnerstagsinsel. Das Leben im entlegenen Südseeparadies hat seine Herausforderungen: Von den rund 20 bewohnten Inseln liegen viele etliche Kilometer voneinander entfernt. Kaum eine eignet sich für einen Flugplatz. Wer seine Familie und Freunde besuchen will, muss über ein Meer mit unberechenbaren Gezeitenströmungen reisen. Auch Frachtschiffe, die die Inseln vom Festland aus mit Medikamenten und anderen lebensnotwendigen Dingen versorgen, kommen nicht immer pünktlich an, wie Matrose Lachie McDermott berichtet. Der Isolation und Ressourcenknappheit begegnen die Ureinwohner seit jeher mit großem Einfallsreichtum. Da das Internet noch längst nicht überall angekommen ist, ist das lokale Radio nach wie vor die zentrale Instanz, über die die Menschen miteinander kommunizieren, Grüße ausrichten und ihre Treffen verabreden. Die Dokumentation begleitet einige Insulaner der Torresstraße. Dazu gehören der Ranger Barry Pau, der jahrhundertealte Fischfallen betreut, Wally Kris, der die Kinder die überlieferten Tänze lehrt, und der Künstler Ken Thaiday, der traditionelle, bewegliche Tanzmasken und Skulpturen schnitzt. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich mit dem Inselleben arrangiert. Schwangere Frauen werden von der "fliegenden" Hebamme Paula Dawson betreut, die jährlich Tausende Flugmeilen zurücklegt, damit sie die Frauen auf ihren abgelegenen Heimatinseln besuchen kann. Die Lokalzeitung wird von Aaron Smith geleitet. Er ist Redakteur, Fotograf und Zeitungsjunge zugleich - und froh, wenn die auf dem Festland gedruckte Zeitung rechtzeitig mit dem Schiff ankommt. Es ist wohl eine der wenigen Zeitungen der Welt, die es nicht im Internet gibt.
Westaustralien - Überleben im Outback
Spielfilm. Rote Felsen, wildes Outback, es ist eine weite, karge Fläche, über der die Sonne erbarmungslos brennt. Westaustralien ist eine der ältesten Landschaften der Erde. Große Gebiete mit lebensfeindlichen und entbehrungsreichen Bedingungen sind unbesiedelt. Wer dort von einem Ort zum anderen will, sollte gut vorbereitet sein. Es gibt zwar Straßen, aber die wenigsten sind befestigt und als solche erkennbar. In der Trockenzeit entladen sich tropische Gewitter, die zu verheerenden Bränden führen. Vor allem die großen Wälder im Südosten Westaustraliens brennen wie Zunder. Tayla Asplund und ihre Kolleginnen und Kollegen sind im Einsatz, um das Schlimmste zu verhindern. Sie arbeiten für die Feuerwehr der Naturschutzbehörde Parks and Wildlife. Das heiße, staubige Herz Westaustraliens ist die Pilbara. Mittendrin liegt der Karijini Nationalpark mit seinen Schluchten. Hierher zieht es ein internationales Team von Geologen. Ihre Expedition soll ihnen Antworten auf den Ursprung allen Lebens auf dem Planeten Erde geben. Yarrie Station heißt die Rinderfarm von Annabelle Coppin. Einmal im Jahr gibt es eine Art Inventur, das sogenannte mustering. Dafür müssen 5000 Rinder auf einer Fläche so groß wie Schleswig- Holstein zusammengetrieben, gezählt und gewogen werden. Ein Knochenjob, bei dem Annabelle am liebsten mit Frauen zusammenarbeitet. Sie dirigiert im Helikopter aus der Luft, ihre Mitarbeiterinnen treiben die Rinder am Boden mit Pferden zusammen. In einer Schlucht am Südrand der Kimberleys leben viele Süßwasserkrokodile. Sie haben keine natürlichen Feinde. Der Mensch hat das geändert. Er wollte eine Käferplage mit den giftigen Agakröten bekämpfen. Das hat nicht funktioniert, und nun breiten die giftigen Kröten sich ungebremst aus. Für die Süßwasserkrokodile ein tödlicher Leckerbissen. Jetzt gibt es ein Trainingsprogramm für die Raubtiere. Sie sollen lernen, sich auf andere Beute zu konzentrieren. Eine ganz besondere Bedeutung für die indigenen Völker haben die Corroborees. Diese feierlichen Zusammenkünfte sind eine Mischung aus Tanz, Gedenken an die Ahnen und einem Festmahl. In den Kimberleys nennen die Familienclans dies auch Junba. Es wird viel gesungen. Das dürfen nur die Stammesältesten. Niemand hat ihre Lieder aufgeschrieben. Doch sie dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Durch häufige Wiederholungen werden sie an die Jüngeren weitergegeben. Die Indigenen sind davon überzeugt: Mit den Corroborees erhalten sie das ganze Land am Leben.
