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    • 3SAT od do

      • Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

        Spielfilm. Zentrum des UNESCO-Weltkulturerbes Falun ist die noch begehbare Kupfermine. Gleich neben der Mine klafft ein großes Loch - Ergebnis des verheerenden Einsturzes eines ganzen Kupferbergs. Auch dieses Loch steht unter dem Schutz der UNESCO - es dokumentiert den Preis für die hemmungslose Ausbeutung von Naturschätzen und Arbeitskräften. Geschützt sind auch die Grubenarbeiter-Siedlung mit ihren winzigen Häusern und einige Herrenhöfe der Grubenbetreiber. Alles zusammen bildet eine einzigartige Industrielandschaft, die sich in einem Umkreis von 20 Kilometern um die einstige Kupfermetropole Falun zieht. Dieses Welterbe verweist auch auf die Kehrseite des sagenhaften Reichtums, den die Kupfermine ihren Betreibern brachte. Es erinnert an all die Menschen, die ihr Leben dafür ließen, dass sich Schweden einst in eine Kupfergroßmacht verwandeln konnte.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Till Reiners' Happy Hour – Takeover

        Primetime-Comedy mit Ana Lucía und Gästen (2026). Freundliche Übernahme in der "Happy Hour": In der zweiten Spezialfolge überlässt Till Reiners die Bühne seiner Kollegin und Stand-up-Comedienne Ana Lucía. Die Senkrechtstarterin der Comedy-Szene begrüßt Max Uthoff, Florentine Osche, Nikita Miller, Maraam sowie die Comedy-Magier Siegfried & Joy in der Berliner Kulturbrauerei. Im 15. Jahr ihres Bestehens wird die "Happy Hour" um vier Spezialausgaben erweitert: Zwischen 17. Mai und 23. August 2026 übernehmen vier unterschiedliche Hosts vorübergehend das Format von Gastgeber Till Reiners, der ab Oktober wieder als Moderator der Sendung zurückkehrt. Auf der traditionsreichen "Happy Hour"-Bühne in der Berliner Kulturbrauerei präsentieren die Gast-Hosts Höhepunkte ihrer eigenen Bühnenprogramme sowie hochkarätige Gäste aus Comedy, Kabarett und Musik. In dieser Sendung übernimmt Ana Lucía die Moderation. Sie gehört zu den hellsten Shootingstars der Stand-up-Comedy und ist sowohl aus der "Happy Hour" als auch aus der Comedy-Szene schon jetzt nicht mehr wegzudenken. 2024 wurde sie als "Senkrechtstarterin" mit dem Bayerischen Kabarettpreis ausgezeichnet und aktuell auch mit dem Förderpreis beim Deutschen Kleinkunstpreis. Bei der "XXL Comedy-Nacht" hat sie vor 14. 000 Menschen gespielt und war fürs ZDF unterwegs als Reporterin der "heute-show". Ana Lucía stellt die Fragen ihrer Generation und findet dabei nicht immer Antworten - aber immer einen guten Gag.

      • Bosetti Late Night

        Sarah Bosetti nimmt wieder die aktuellen gesellschaftlichen Debatten satirisch unter die Lupe und geht gemeinsam mit ihren Gästen den dahinterliegenden Problemen auf den Grund. Was sind derzeit die Aufreger in den Medien und auf der Straße? Wie reden wir miteinander darüber, und geht das nicht auch besser? Sarah Bosetti beleuchtet die Probleme mit Fakten, Humor und wortgewandter Analyse. Sarah Bosettis Texte zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Poesie und die Komik des Streits auf den Punkt bringen. Mit den verschiedensten satirischen Spielarten und kabarettistischen Gästen geht sie den Problemen auf den Grund, mischt festgefahrene Debatten gründlich durch und sortiert sie neu. Anschließend spricht Sarah Bosetti mit kompetenten Gästen aus dem aktuellen Diskurs auf ihre einzigartig tiefgehende und einfühlsame Art über das jeweilige Thema. So bekommt sie immer wieder Antworten jenseits standardisierter Politinterviews. Auch das Publikum wird über Social Media, einem Rednerpult im Studio und dem "Bullshit Button" in die Debatte involviert. 2024 wurde die Late-Night-Show mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

      • Good Bye, Lenin!

        Spielfilm Deutschland (2003). Ostberlin Sommer 1990: Deutschland steht vor der Wiedervereinigung - freie Marktwirtschaft! Alex Kerner, gerade Anfang 20, muss der Geschichte Einhalt gebieten. Er hat triftige Gründe. Seine alleinerziehende Mutter Christiane, eine "Verdiente Aktivistin" der DDR, war kurz vorm Mauerfall ins Koma gefallen. Jede Aufregung kann lebensbedrohlich für sie sein. Deshalb lässt Alex den real existierenden Sozialismus im Plattenbau wiederauferstehen. Was anfänglich noch leichtfällt, wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Die Veränderungen draußen sind nicht mehr aufzuhalten. Doch wie soll er der Mutter den veränderten Blick aus dem Fenster mitsamt dem brandneuen Coca-Cola-Plakat erklären? Alex muss improvisieren, und so erfindet er eine ganz andere Version der Ereignisse. Fünf Jahre nach "Das Leben ist eine Baustelle" schuf Regisseur Wolfgang Becker 2003 mit "Good Bye, Lenin! " eine im wahrsten Sinne des Wortes (gesamt-)deutsche Komödie, die national und international vielfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Deutschen und dem Europäischen Filmpreis. Gleichzeitig rasend komisch, hinreißend grotesk und sehr bewegend, erzählt der Film auf charmant-eigenwillige Weise eine andere Geschichte der gesamtdeutschen Historie – und lässt dabei nicht nur eine Nation, sondern vor allem eine Ostberliner Familie zusammenwachsen. Auf fast visionäre Weise wird die Aufbruchsstimmung dieser Zeit nach der Maueröffnung von einer gewissen Melancholie, Nostalgie und nachvollziehbarer Verunsicherung konterkariert, die besonders in den östlichen Bundesländern auch die Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung prägte. In den Hauptrollen zu sehen sind Daniel Brühl ("Ich und Kaminski", "Becoming Karl Lagerfeld"), Katrin Sass ("Sein letztes Rennen"), Burghart Klaußner ("Der Staat gegen Fritz Bauer", "Brecht") und Michael Gwisdek ("Der Tangospieler", "Nachtgestalten").

      • Das Ende einer Affäre

        Spielfilm Grossbritannien/USA (1999). London im Zweiten Weltkrieg. Schriftsteller Maurice Bendrix verliebt sich unsterblich in die verheiratete Sarah. Nach einem Bombeneinschlag in sein Haus hält sie den Geliebten für tot. Doch er hat überlebt. Aber sie hat ein Versprechen gegeben, von dem Maurice nichts ahnt, und beendet die Affäre. – Starbesetzte Verfilmung einer Romanvorlage von Graham Greene. Erzählt wird eine melodramatische Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund. Im Sommer 1939 beginnt der Londoner Schriftsteller Maurice Bendrix eine Affäre mit der Frau eines Bekannten, Sarah Miles. Bendrix ist sehr eifersüchtig, auch auf Henry Miles, Sarahs Mann, der als Beamter für die englische Krone arbeitet. Zwei Jahre nach Beginn ihrer leidenschaftlichen Affäre hat Sarah Maurice ohne Angabe von Gründen abrupt verlassen. Kurz zuvor hatten sie sich noch leidenschaftlich geliebt. Dabei versäumten sie, rechtzeitig den Keller aufzusuchen, als London von den Deutschen angegriffen wurde. Eine deutsche V1-Rakete traf Maurices Haus, es wurde schwer beschädigt, er selbst lag zwischen den Trümmern. Sarah hielt ihn für tot und gab Gott und sich selbst ein Versprechen – Maurice nicht mehr zu treffen, wenn er überlebt. Maurice hat überlebt und vermutet, Sarah habe ihn wegen eines anderen Mannes verlassen, da er ihre wahren Beweggründe nicht kennt. Er beauftragt die Detektei Savage damit, Sarah zu beschatten. Mr. Parkis und sein kleiner Sohn Lance folgen Sarah auf Schritt und Tritt, erstatten Maurice regelmäßig Bericht. Sarah ist verzweifelt, dass sie Maurice nicht mehr treffen kann. Sie sucht Hilfe und Trost bei dem katholischen Priester Reverend Smythe, den Maurice fälschlicherweise für einen Liebhaber Sarahs hält. Sarah hat Maurice nie erklärt, warum sie ihn verließ. Ein Versuch, dies in einem Restaurant bei einem Essen nachzuholen, scheitert. Nach Ende des Krieges sehen sich Maurice, Henry und Sarah wieder. Aus Sarahs Tagebuch, das Mr. Parkis an sich genommen und Maurice übergeben hat, kennt Maurice nun den wahren Grund für das Ende ihrer Affäre. Sarah bricht ihr Gelübde und kehrt in Maurices Arme zurück – mit Wissen ihres Mannes. Doch Sarah ist krank und bereits vom Tode gezeichnet. Henry lädt Maurice in sein Haus ein. Gemeinsam kümmern sie sich um die sterbende Sarah. Nach ihrem Tod trifft Maurice auf dem Friedhof Mr. Parkis und Lance wieder. Das Feuermal, das eine Hälfte von Lances Gesicht bedeckte, ist wie durch ein Wunder verschwunden. Ein Wunder, das Sarah bewirkte, als sie den Jungen einst bemerkte und das Mal küsste? Neil Jordan erzählt die Geschichte einer obsessiven Liebe nicht chronologisch, sondern in einer verschachtelten, mit Rückblenden arbeitenden Struktur. Die Schlüsselszene, wenn die deutsche V1-Rakete Maurices Haus trifft, wird sowohl aus der Perspektive von Maurice als auch aus Sarahs Sicht gezeigt. Julianne Moore erhielt für ihre differenzierte Darstellung Sarahs eine Oscarnominierung, Kameramann Roger Pratt war für die Bildgestaltung des Films ebenfalls für einen Oscar nominiert. Stephen Rea wird in der Fachpresse oft als Neil Jordans Lieblingsschauspieler bezeichnet. Er hat in fast allen Filmen des Regisseurs mitgespielt, häufig auch die Hauptrolle, zum Beispiel in "The Crying Game". Der Film basiert auf einer autobiografischen Romanvorlage von Graham Greene. Gedreht wurde in den Shepperton-Studios, in London und Brighton. Zu den Londoner Drehorten gehörten "The Whitehall Theatre", "Rules Restaurant", die U-Bahn-Station "Maida Vale" und der Friedhof "Kensal Green".

      • Afrika: Kontinent der Vielfalt (1/3)

        Spielfilm. Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika: Kontinent der Vielfalt" bietet neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. In dieser Folge der Reihe dreht sich alles um die Reichtümer des Kontinents, die besonders in seiner ursprünglichen Natur liegen. Bis heute hat eine unvergleichliche Großtierwelt überlebt, doch der Kontinent bietet auch Bodenschätze und grüne Energie. Der Kasanka-Nationalpark in Sambia ist recht klein – doch er bietet eines der größten Naturschauspiele Afrikas. Jedes Jahr zwischen Oktober und Dezember versammeln sich dort in einem kleinen Waldgebiet bis zu zehn Millionen Palmenflughunde. Lärmend hängen sie in den Bäumen und verdunkeln fast den Himmel, wenn sie gemeinsam auffliegen – es ist die größte Wanderung von Säugetieren der Erde. Sie kommen, um die Früchte von Mahagonibäumen und andere Wildfrüchte zu verzehren, die mit Beginn der Regenzeit reichlich vorhanden sind. Dabei verteilen sie die Samen und spielen eine wichtige Rolle bei der Vermehrung und Verbreitung der Pflanzen. Schon nach wenigen Wochen ist der Spuk vorbei – und die Palmenflughunde verschwinden wieder genauso geheimnisvoll, wie sie gekommen sind. Eine andere kaum bekannte Besonderheit Afrikas ist die Danakil-Senke im Norden Äthiopiens. Sie wirkt, als wäre sie nicht von dieser Welt. Brodelnde Vulkane, scharfkantiges Gestein und dampfende Fumarolen prägen die Region. Die Senke liegt rund 100 Meter unter dem Meeresspiegel und gehört zu den heißesten Orten der Erde. In dem Geothermalgebiet liegen bizarr geformte Wasserbecken, die durch Schwefel und Kaliumsalze bunt verfärbt sind. Bisher konnten darin keine Hinweise auf Leben festgestellt werden. Selbst die widerstandsfähigsten Mikroben können sich offenbar nicht gegen die extremen Bedingungen behaupten. Die Energie, die in den Tiefen der Erde schlummert, wird regional über Geothermalkraftwerke genutzt. Aber auch Wind- und Solarkraftwerke liefern im großen Stil grüne Energie für den aufstrebenden Kontinent. Hochwertige Aufnahmen, die durch zahlreiche Drohnenbilder ergänzt werden, präsentieren die unglaubliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents und zeigen Menschen, Regionen und Wildtiere jenseits ausgetretener Pfade. So liefert "Afrika: Kontinent der Vielfalt" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven – sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Fakten.

      • Afrika: Kontinent der Vielfalt (2/3)

        Spielfilm. In dieser Folge dreht sich alles ums Wasser – ein Element, ohne das kein Leben möglich ist. Der Film zeigt, wie Flüsse, Seen und Küsten die Existenz von Menschen und Wildtieren prägen. Wasser ist der Ursprung allen Lebens. Auf den afrikanischen Kontinent, der durch große Trockengebiete geprägt ist, trifft das in besonderer Weise zu. Große Seen wie der Lake Viktoria oder der mächtige Nil ermöglichten erst die Entwicklung vielfältiger Kulturen. Wie sehr die Menschen vom Wasser abhängen, zeigt sich besonders eindrucksvoll am Sambesi. Wenn der Fluss jedes Jahr über die Ufer tritt, feiert das Volk der Lozi "Kuomboka", was in etwa "aus dem Wasser kommen" bedeutet. Das Fest findet jedes Jahr zum Ende der Regenzeit statt. Wenn der Fluss seinen höchsten Stand erreicht hat, ziehen die Menschen per Boot in höher gelegene Gegenden um. Der uralte Brauch hat sich längst zu einem Spektakel entwickelt, das zahlreiche Schaulustige anzieht. Etwa ein halbes Jahr später, in der Trockenzeit, kehren die Bewohner wieder in die Dörfer zurück, aus denen sie gekommen sind. Einige fantastische Naturreservate Afrikas, wie etwa das Okavango-Delta, werden ebenfalls vom Wasser geprägt. Der Okavango erreicht niemals das Meer. Er fließt in eine abflusslose Senke in der Kalahari Botsuanas, wo er für Überschwemmungen sorgt und dann versickert und verdunstet. Vorher erschafft er jedoch eines der größten und wichtigsten Feuchtgebiete Afrikas, in dem charakteristische Wildtiere wie Elefanten, Büffel, Löwen und Giraffen leben. Die Ausdehnung des Deltas schwankt mit der Wassermenge und kann bis zu 20. 000 Quadratkilometer umfassen. Die Flussarme versickern nach und nach in der Kalahari, die Trockenheit gewinnt wieder die Oberhand – bis mit der nächsten Flut das üppige Leben zurückkehrt. Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika: Kontinent der Vielfalt" bietet völlig neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. Hochwertige Aufnahmen zu Lande, unter Wasser und aus der Luft präsentieren die unglaubliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents und zeigen Menschen, Regionen und Wildtiere jenseits ausgetretener Pfade. So liefert die Reihe in doppelter Hinsicht neue Perspektiven – sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Fakten.

      • Afrika: Kontinent der Vielfalt (3/3)

        Spielfilm. In Afrika existieren viele unterschiedliche Volksgruppen. Ihre Art zu leben unterscheidet sich stark – von sehr ursprünglich als Jäger und Sammler bis hochmodern in den Großstädten. Die Kultur Äthiopiens ist eine der ältesten Afrikas. Sie ist sehr ursprünglich geblieben, weil das Land nie von einer Kolonialmacht erobert wurde und sich stets unabhängig entwickelte. Die vorherrschende Religion ist das äthiopisch-orthodoxe Christentum. Besonders berühmt ist die heilige Stadt Lalibela mit ihren elf monolithischen Kirchen, die ins Gestein gemeißelt wurden – Meisterleistungen früher Baukunst. Bis heute ist Lalibela ein Wallfahrtsort, in den vor allem zu Ostern zahlreiche Pilger strömen. In Kamerun in Zentralafrika herrscht tropisches Klima. Regelmäßige starke Regenfälle setzen den Straßen zu, denn nur wenige sind asphaltiert. Schlamm und große Schlaglöcher machen die Verkehrswege für normale Autos oft unpassierbar. Motoräder kommen besser voran, bieten aber nur wenig Platz. Daher hat der Mechaniker Emmanuel Wembe eine Lösung gesucht, um den Menschen trotzdem jederzeit eine Transportmöglichkeit zu bieten. In Bafoussam, einer der größeren Städte Kameruns, betreibt er eine kleine Werkstatt. Dort hat er ein Motorrad umgebaut: Die Verlängerung des Radstands, ein breiterer Lenker und zusätzliche Stoßdämpfer verwandeln es in eine geräumige "Limousine" auf zwei Rädern. Acht Passagiere kann Emmanuel Wembe damit transportieren – innerhalb der Stadt, in die umliegenden Dörfer, bei Regen oder Sonnenschein. Das Gefährt bekäme vom deutschen TÜV wohl keine Plakette – aber es funktioniert. Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika: Kontinent der Vielfalt" bietet völlig neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. Hochwertige Aufnahmen zu Lande, unter Wasser und aus der Luft präsentieren die unglaubliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents und zeigen Menschen, Regionen und Wildtiere jenseits ausgetretener Pfade. So liefert die Reihe in doppelter Hinsicht neue Perspektiven – sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Fakten.

      • Afrikas Ikonen der Tierwelt (1/3)

        Spielfilm. Die drei großen Raubkatzen der Serengeti – Löwen, Leoparden und Geparden – können aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebensweisen und Jagdmethoden gut koexistieren. In Nationalparks, vor allem in Ostafrika, wirkt die Welt der Raubkatzen noch heil. Dort jagen Löwenrudel, schlafen Leoparden auf Bäumen, und Geparden stellen den Antilopen nach. Doch der Schein trügt, denn diese symbolträchtigen Tierarten werden immer seltener. Seit Jahrzehnten sind Afrikas große Katzen Gegenstand zahlreicher Naturfilme und begehrte Fotomotive für Safaritouristen. Trotz eingerichteter Schutzgebiete sind die mächtigen Löwen, die verborgen lebenden Leoparden und die schnellen Geparden durch Wilderei und schnelle Ausbreitung der Menschen bedroht. Die großen Katzen verlieren immer mehr von ihrem Lebensraum. Die aufwendig gedrehte Dokumentation stellt die großen Raubkatzen Afrikas vor, gibt Einblicke in deren Familienleben und Jagdmethoden und thematisiert auch deren Gefährdung durch den Menschen.

      • Afrikas Ikonen der Tierwelt (2/3)

        Spielfilm. Zu den Tieren der Savanne zählen auch unbeliebte Arten wie Hyänen, Wildhunde und Geier. Ihr schlechter Ruf gründet sich in alten Legenden, doch für ihren Lebensraum sind sie unverzichtbar. Raubtiere wie Hyänen und Wildhunde gelten oft als Diebe, die Löwen ihre Beute stehlen. In Wahrheit ist es oft genau umgekehrt. Und Aasfresser wie die Geier bilden die lebenswichtige Gesundheitspolizei der Savanne. Die meisten Hyänen sind selbst geschickte Jäger, denen der Ruf des Aasfressers zu Unrecht anhängt. Nur eine Art, die Streifenhyäne, ernährt sich überwiegend von Kadavern. Die bekannteren Tüpfelhyänen leben in Clans und gehen in Gruppen auf die Jagd. Gemeinsam erlegen sie auch große Beutetiere wie Gnus und Zebras. Dank besonderer Enzyme in ihrem Magen können sie, ähnlich wie viele Geier, sogar Knochen und Leder verdauen – also Körperteile, die andere Raubtiere nicht fressen.

      • Afrikas Ikonen der Tierwelt (3/3)

        Spielfilm. Die großen Pflanzenfresser der Serengeti, darunter Elefanten, Gnus, Büffel und Giraffen, ziehen immer auf der Suche nach saftigen Weidegründen umher. Ihre Wanderungen sind spektakulär. Sie sind die mächtigen Vegetarier der Savanne: Gnus, die jedes Jahr in riesigen Herden wandern, und die afrikanischen Elefanten mit ihrer komplexen Sozialstruktur. Deren Matriarchinnen erinnern sich noch nach Jahrzehnten an einmal zurückgelegte Wegstrecken. Die Serengeti-Ebenen in Ostafrika sind jedes Jahr Schauplatz der spektakulären Wanderung der Gnus und Zebras. Sie folgen zu Hunderttausenden einem uralten Muster, das durch Regenfälle und Weidegründe bestimmt wird. Auf ihrer epischen Reise legen die Gnus über 2000 Kilometer im Jahr zurück. Selbst neugeborenen Kälber müssen schnell der Herde folgen können, sonst fallen sie den zahlreichen Raubtieren zum Opfer. In den Flüssen der Serengeti lauern die größten Krokodile der Welt, die jedes Jahr viele der wandernden Grasfresser erlegen.

      • Freche Viecher: Nandus

        Spielfilm. Die einzige Kolonie wilder Nandus in Europa lebt in einem kleinen Areal in Norddeutschland. Dort brachen die Vorfahren der straußenähnlichen Vögel vor circa 20 Jahren aus einem Gehege aus. Seither vermehren sie sich ungestört. Landwirte beklagen Ernteverluste, und Naturschützer vermuten einen Einfluss auf seltene Insekten. Ein Forscher ist den größten Vögeln Europas auf der Spur. Nandus mögen es in der Regel eher warm. Sie leben in den offenen Pampas und Ebenen Südamerikas und sind dort vom Aussterben bedroht. Wegen ihrer Federn, ihrer Lederhaut und auch für das Fleisch werden sie in Europa in Farmen gehalten. Einige Exemplare entwichen zwischen 1999 und 2001 aus einem Privatgehege bei Lübeck. Seitdem tauchen Nandus im benachbarten Mecklenburg-Vorpommern auf. In der offenen Landschaft dominieren weitläufige Agrarsteppen. Dort finden die Nandus, was sie brauchen, um kalte Winter zu überstehen: Raps, Rüben und Maispflanzen aus der modernen industriellen Landwirtschaft. Natürliche Feinde haben die Nandus hierzulande kaum. An einigen Stellen sorgen die großen Vögel mit ihrem Appetit für Ernteschäden und Missmut bei den Bauern. Auch Naturschützer schlagen Alarm: Junge Nandus würden bedrohte Insekten und Eidechsen verspeisen. Obwohl streng geschützt, hat das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommerns die exotischen Laufvögel ins Jagdrecht überführt. Seither werden Nandus geschossen. Gleichzeitig locken die exotischen Vögel vermehrt neugierige Wochenendtouristen und Naturfotografen zu Nandu-Safaris an. Sie sind von den Straßen leicht zu beobachten, weil sie kaum Scheu zeigen. Sind Nandus eine Gefahr für Bauern und Natur? Ein Biologe folgt den Laufriesen und sammelt Fakten, um mehr über den potenziellen Schädling zu erfahren.

      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • nano

        Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Alpenpanorama

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      • ZIB

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      • Alpenpanorama

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      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • nano

        Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

      • North und South Carolina von oben

        Spielfilm. North und South Carolina bilden den vielleicht schönsten Abschnitt der amerikanischen Atlantikküste: von den malerischen Outer Banks im Osten bis zu den "Great Smoky Mountains" im Westen. Aus der Luft zeigt sich die ganze Vielfalt der beiden Bundesstaaten, die auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Auf Roanoke Island starten englische Siedler den ersten Kolonisationsversuch. In den Städten ist das historische Flair bis heute allgegenwärtig. Erste Station der Reise sind North Carolinas Outer Banks, eine langgezogene Inselkette am Atlantik. Im Lauf der Jahrtausende haben Wind und Wellen Sandbänke, Strände und Marschland geformt. Und die Landschaft verändert sich weiter – immer extremere Stürme lassen die Küstenlinie schrumpfen. Auf Roanoke Island erinnert die "Fort Raleigh National Historic Site" an die historische Bedeutung der nur 16 Kilometer langen Insel. Im Amphitheater der Anlage wird seit 1937 das gigantische Spektakel "The Lost Colony" aufgeführt. In Städten wie Raleigh, dem Technologiezentrum North Carolinas, und der Motorsport-Stadt Charlotte präsentiert sich North Carolina von seiner urbanen Seite. Der kleinere Schwesternstaat South Carolina bietet eine außergewöhnlich vielfältige Natur sowie zahlreiche State-Parks und Schutzgebiete. Darunter der "Table Rock State Park" am Rand der majestätischen "Blue Ridge Mountains". Er zählt zu den beliebtesten Touristenattraktionen des Bundesstaats. Auch der Congaree-Nationalpark lockt mit wilder Natur und einer großen Artenvielfalt. Dort findet sich der größte noch zusammenhängende Hartholz-Auenwald der USA. Das ehemalige Fischerdorf Myrtle Beach hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der angesagtesten Urlaubsziele an der amerikanischen Ostküste entwickelt. Unzählige Hotels, Restaurants und eine lebendige Bar- und Clubszene locken Touristen aus aller Welt. Atemberaubende Luftaufnahmen der Reihe "... von oben" zeigen neben dem Osten und Westen Südafrikas auch die amerikanischen Bundesstaaten South Dakota sowie North und South Carolina von ihrer schönsten Seite.

      • South Dakota von oben

        Spielfilm. South Dakota im Mittleren Westen der USA steht für endlose Weiten, Western-Charme und eine reiche indigene Kultur. Ein Bundesstaat voller Kontraste und Naturschönheiten. Atemberaubende Luftaufnahmen zeigen South Dakota aus einer völlig neuen Perspektive: von den tiefgrünen Wäldern der Black Hills über die Prärien und Felsformationen der Badlands bis zum majestätischen Mount Rushmore. Die Reise beginnt in den Black Hills, einem Gebirgszug im Westen South Dakotas. Ihren Namen verdanken sie den dichten Kiefernwäldern, die aus der Ferne wie ein dunkles Band wirken. Als "Juwel der Black Hills" gilt der Sylvan Lake, einer der malerischsten Seen in der Region. Mit seinen Wanderwegen, Bootsverleihen und Schwimmstellen ist er vor allem im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel. Der See liegt mitten im "Custer State Park", einem rund 287 Quadratkilometer großen Schutzgebiet. Berühmt ist er nicht nur für seine beeindruckende Landschaft, sondern auch seine Artenvielfalt. Im Park lebt eine der größten, frei umherziehenden Bisonherden Nordamerikas. Deadwood ist eine alte Goldgräberstadt im Herzen der Black Hills – und wohl eine der berühmtesten Städte des Wilden Westens. Die historische Mainstreet mit ihren Museen und Wild-West-Shows erinnert bis heute an die Zeiten der Goldgräber. Urbaner wird es in Sioux Falls, der mit Abstand größten Stadt des Bundesstaats. Sie gilt als eine der lebenswertesten Städte der USA - mit niedriger Arbeitslosigkeit und einem reichen kulturellen Angebot. Atemberaubende Luftaufnahmen der Reihe "... von oben" zeigen neben dem Osten und Westen Südafrikas auch die amerikanischen Bundesstaaten South Dakota sowie North und South Carolina von ihrer schönsten Seite.

      • Entlang der Oder

        Spielfilm. Von den großen deutschen Flüssen ist die Oder vielleicht der unbekannteste. Als Grenzfluss zum benachbarten Polen liegt er für die meisten Deutschen zu weit weg, um seine Ufer zu erkunden. Bei Ratzdorf mündet die Neiße in die Oder. Dort am Deich erscheinen die Ufer – gerade bei Hochwasser – unerreichbar weit entfernt. Ratzdorf mit seinem berühmten Pegelhäuschen fühlt sich an wie der letzte Zipfel Deutschlands. Einer der wenigen Gasthöfe in der dünn besiedelten Gegend ist die "Kajüte" direkt hinterm Deich. Lange stand das Gebäude mit dem großen Tanzsaal leer. Dorothee Schmidt-Breitung, eine Restauratorin aus der Gegend, die den "ollen Schwoof-Schuppen" trockengelegt und behutsam wieder flottgemacht hat, lädt hin und wieder zum Tanze ein. 20 Kilometer flussabwärts ragt plötzlich ein Wahrzeichen deutscher Industriegeschichte in den Himmel. Der Hochofen des Stahlwerkes Eisenhüttenstadt. Mitten durch die Anlagen führt eine der Trainingsrouten des Rudervereins Fürstenberg/Oder. Einige der Stahlwerker powern nach der Schicht weiter – auf einem Einer, Zweier oder Achter. Eine der Ruderinnen ist Kerstin Stein-Mahlig. Sie erzählt, wie es heute um den Arbeiterstolz der Stahl- und Hüttenwerker bestellt ist und welche Rolle das Nachbarland Polen für sie spielt. Wohnen in Polen, studieren in Deutschland – dazwischen nur ein Fußweg über die Brücke. Dieses Modell gibt es ausschließlich in der Doppelstadt Frankfurt-Słubice. Im polnischen Studentenheim kosten die Zimmer nur etwa die Hälfte im Vergleich zu Frankfurt/Oder. Einige deutsche Studenten wohnen in Polen und müssen die Grenze täglich mehrfach passieren. Zum Beispiel Jan Wasser, der an der Viadrina Jura im ersten Semester studiert. Er zeigt das Studentenleben westlich und östlich der Oderufer. Was macht man zwischen den Vorlesungen, und wo werden die besten Partys gefeiert – auf der polnischen oder deutschen Seite? Das Dorf Hohenwutzen ist wegen seiner Lage an der Oder berühmt bis mindestens nach Berlin. Denn es verfügt über eine Brücke nach Polen. Und über diese Brücke geht es für manche direkt ins Paradies – zum riesigen, sogenannten Polenmarkt direkt am gegenüberliegenden Ufer der Oder. Er ist der größte seiner Art. Täglich fahren gut gebuchte Shuttlebusse für fünf Euro aus dem 75 Kilometer entfernten Berlin hierher. Seit dem Ölpreisschock hat auch das Tanken in Polen wieder kräftig zugelegt, weshalb die Besucherzahlen auf dem Markt gleich mit gestiegen sind. Erhältlich ist alles, was das Herz von Schnäppchenjägern höherschlagen lässt: Korbwaren, Gardinen, Porzellan, Lebensmittel, Gartenzwerge. Ein Paradies für Schnäppchensammler.

      • Servicezeit

        Magazin. Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.

      • Normandie, da will ich hin!

        Mit Michael Friemel. Seit dem 19. Jahrhundert ist die Côte Fleurie, die französische Blumenküste, beliebtes Urlaubsziel für gestresste Pariser - sie kommen dorthin, um frische Meeresluft zu tanken. Cabourg, Deauville, Honfleur - das sind einige der bekanntesten Badeorte der Côte Fleurie. Im Beiwagen eines Retro-Motorrads erkundet Michael Friemel zusammen mit seinem Fahrer Tom diesen Teil der Normandie. Tom kennt die Gegend wie seine Westentasche. Er weiß, wer auf dem Fischmarkt von Trouville die leckersten Krustentiere verkauft und wo der Jetset in Deauville flanieren geht. In Dives-sur-Mer, etwas weiter im Westen, besucht Michael den Verein Capac, der traditionelle Segelschiffe in mühsamer Handarbeit restauriert. Aber nicht nur das, gemeinsam mit einer kleinen Crew geht es mit einem traditionellen Segler entlang der Küste Richtung Seine-Mündung. Die spektakuläre "Pont de Normandie" verbindet die Ufer und ist weithin sichtbares Wahrzeichen. Von der Brücke aus hat man einen guten Blick auf le Havre und Honfleur - den wohl schönsten Ort der Côte Fleurie. Im alten Hafenbecken trifft Michael den Maler Laurent Leblanc, der am liebsten an Deck seines alten Schiffskutters malt. Gemeinsam erkunden sie den historischen Stadtkern von Honfleur, und Michael erfährt, warum Künstler seit jeher von diesem Ort begeistert sind. Cidre, Calvados und Camembert - das sind die berühmten drei "C" der Normandie. Man findet sie vor allem im Hinterland - dem Pays d'Auge. Mit dem Fahrrad macht sich Michael auf den Weg zu Cidrerien und alteingesessenen Käsereien und entdeckt nebenbei eine traumhaft schöne Landschaft. Eine Genussreise, die alle Sinne anspricht. Klar, dass Urlauber die Côte Fleurie schon um die Jahrhundertwende für sich entdeckt haben.

      • An den Ufern der Ammer

        Spielfilm. Die einstigen Wildflüsse der Alpen fließen nur noch selten frei und wild. Eine Ausnahme im deutschen Alpenraum ist die bayerische Ammer. Auf 80 Kilometern zwischen Alpen und Ammersee ist sie Bindeglied zwischen der vielfältigen Natur, beeindruckenden Klöstern und einer traditionellen Kulturlandschaft. Filmemacher Jens-Uwe Heins hat die Ammer von der Mündung bis zu ihren Quellen besucht. Dort gibt es noch Schluchtwälder und grandiose Wasserfälle, Canyons, die an Nordamerika erinnern, genauso wie Moore mit vielfältiger Blütenpracht. Doch das Flussparadies war in den letzten 100 Jahren auch immer wieder bedroht. Um die Ammer zu bändigen, wurden Deiche und Wehranlagen zum Schutz vor Überschwemmungen angelegt - auf Kosten der Natur. Der Film stellt Menschen vor, die sich für den Fluss engagieren. Eine Biologin überwacht die letzten auf den Wiesen der Ammermündung brütenden Brachvögel. Im Bauerndorf Raisting gibt es die größte Weißstorchkolonie in Südbayern. Mithilfe der Feuerwehr werden dort jeden Sommer die Jungvögel beringt. Mitarbeiter des Landesfischereiverbands untersuchen alljährlich den Fischbestand der Ammer und haben ein Schutzprojekt zur Rettung der Seeforellen gestartet. Ein Förster betreut den geschützten Naturwald in der Ammerschnalz und ärgert sich über uneinsichtige Touristen. Der WWF hat einen Plan zur Barrierefreiheit der Ammer entwickelt. Meteorologen erforschen auf dem Hohen Peißenberg das Wetter und haben gute und schlechte Nachrichten. Und der Landesbund für Vogelschutz kämpft für die Lebensräume von Flussuferläufer, Schwarzstorch und vom Aussterben bedrohten Heuschrecken. Die Ziele der Naturschützer sind ambitioniert: Die Ammer soll ein Vorbild für alle bayerischen Alpenflüsse werden.

      • Versteckte Paradiese - Unser Lech

        Spielfilm. Der Lech galt lange Zeit als schönster und artenreichster Voralpenfluss in Bayern. Doch heute hat der Lech mit einem natürlichen Wildfluss nichts mehr gemein. 43 Staustufen und Wehre versperren ihm zwischen Füssen und Donaumündung den Weg. Sein Verlauf in Schwaben ist geprägt von Stauseen und Kanälen. Doch es gibt Hoffnung: Naturschützer kämpfen für die Renaturierung des Lechs. Ein Zukunftsprogramm soll dem geschundene Fluss seine ökologische Funktion als Lebensader zwischen Alpen und Donau zurückgeben. Ein Jahrhundertprojekt mit dem Ziel, dass der Lech wieder leben kann. Von seinen Quellen in den österreichischen Alpen bis zur Mündung in die Donau legt der Lech gut 250 Kilometer zurück. Auf den ersten 80 Kilometern, in Österreich bis zur deutschen Grenze, ist er noch ein richtiger Wildfluss. Canyons und ausgedehnte Schotterbänke prägen dort den Lech. Aber wie sieht es nach der Grenze in Bayern aus? Ein Jahr lang ist der Filmemacher Jens-Uwe Heins dem Lech über seinen gesamten Verlauf gefolgt. Auf seiner Flussreise hat er Menschen getroffen, die sich am Lech für die Natur einsetzen. Tomas Frey etwa ist Projektleiter beim Bund für Umwelt und Naturschutz in Bayern. Er kennt jeden Meter am Fluss und will den Lech in Bayern wieder zu einem natürlichen Wildfluss machen. Michael Schödl vom Landesbund für Vogelschutz kämpft mit seinem Team am Lech für die letzten Brutpaare von Flussuferläufer und Regenpfeifer. Bei Landsberg stört ein Mäusebussard jedes Jahr im Frühling Jogger und Spaziergänger – eine Rangerin hat Verhaltensregeln für sie parat. Über das Aussterben der Eschenbäume berichtet ein Förster im Westernholz. Eberhard Pfeifer setzt sich seit 40 Jahren für die Erhaltung des Lechs ein und erlebt während der Dreharbeiten eine Umweltkatastrophe. Ein Team des Seewiesener Max-Planck-Instituts für biologische Intelligenz erforscht am Lech, warum Blaumeisen gern fremdgehen. Und im Augsburger Stadtwald werden seltene Przewalski-Pferde als Landschaftspfleger eingesetzt, und in der Donaumündung helfen Biobauern mit Wasserbüffeln und ein Förster bei der Rettung gefährdeter Orchideen. Mit traumhaften Naturbildern führt die Dokumentation in die letzten Paradiese am Lech. Dorthin, wo Uhu, Haubentaucher, Nachtigall und neuerdings auch Bienenfresser ihre Heimat haben. Ein filmisches Plädoyer für den Erhalt der Natur in dieser Region. Die Reihe "Versteckte Paradiese" zeigt die Schönheit weitgehend unbekannter Naturgebiete in Bayern und gibt Geheimtipps für Naturliebhaber. Sie stellt Flora und Fauna, Geotope und besondere Sehenswürdigkeiten der jeweiligen Region vor, vor allem aber die Menschen, die dort mit der Natur verbunden sind und sich für ihren Schutz engagieren.

      • Der Harz - Eisige Gipfel, wilde Täler

        Spielfilm. Verwunschene Wälder, Großkatzen, wilde Schafe und ein langer, harter Winter: Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge, der Harz, hat vieles zu bieten. Der Harz ist sagenumwobener Treffpunkt von Hexen, war einst Inselreich von Urzeitechsen und ist heute ein Naturjuwel mit einer Tierwelt, die man in Deutschland anderswo kaum noch findet. Über 1000 Meter hoch ragt der Brocken, der höchste Berg des Harzes, aus der flachen norddeutschen Landschaft. Kahl und windumtost ist sein Gipfel, dunkel und wasserreich sind seine bewaldeten Hänge. Der Harz ist ein Regenfänger. Dort fällt zwei bis dreimal so viel Niederschlag wie im Umland. Im Winter kommt der Niederschlag als Schnee und verwandelt das Gebirge in eine erstarrte, weiße Traumlandschaft. Dabei kann es in den Hochlagen ungemütlich werden. Am Brocken erreichen Stürme nicht selten Orkanstärke, und die Temperaturen fallen regelmäßig unter minus 20 Grad Celsius. Wildkatze und Luchs streifen durch die nebelverhangenen Wälder, Mufflon und Rothirsch haben dort ihr Revier. Der Luchs ist längst zum Symboltier der Region geworden. Er zeigt, dass Naturschutz und Tourismus erfolgreich nebeneinander existieren können. Manchmal kommt er den Harztouristen sogar sehr nah. Doch die gut getarnte Großkatze wird fast nie bemerkt. Eine weitere Besonderheit in den Tälern des Ostharzes sind die Mufflons: Wildschafe, die ursprünglich aus Sardinien und Korsika stammen und vor 100 Jahren im Harz angesiedelt wurden. Seltene Aufnahmen zeigen die kleinen Wildschafe in den Wäldern des Harzes. Berühmt ist der Harz nicht nur für seine Natur, sondern auch für seine Mythen: Hexen sollen sich in der Walpurgisnacht auf dem Brocken versammeln. Weniger bekannt ist die Vorgeschichte des "Jurassic Harz", von der sensationelle Dinosaurierfunde am Harzrand zeugen, Tausende Knochen einer nah verwandten Art des Brontosaurus, der bis zu 22 Meter lang war. Die Harzer Saurier allerdings waren nur etwa acht Meter lang und erhielten so den Spitznamen "Harzer Zwerg". Die Dokumentation "Der Harz" beginnt im schneereichen Winter und endet im milden Sommer des 2000 Quadratkilometer großen Mittelgebirges.

      • Die zauberhaften Vier

        Unsere Jahreszeiten. Jahreszeiten prägen den Kreislauf des Lebens auf dramatische Weise: Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - jede Jahreszeit ist einzigartig, jede stellt die Natur vor neue Herausforderungen. Der ständige Wandel der Lebensbedingungen verlangt Tieren und Pflanzen das ganze Jahr über Höchstleistungen ab. Und die Überlebensstrategien von Eichhörnchen, Fuchs und Co. könnten faszinierender kaum sein. Der Film geht auf eine atemberaubende Entdeckungstour. Nach den Entbehrungen des Winters explodiert das Leben im Frühjahr, auf die Hitze des Sommers folgt die Erntezeit des Herbstes. Außergewöhnliche Tiergeschichten, mal heiter, mal dramatisch, immer mit Blick für saisonale Besonderheiten, lassen den Zauber unserer Jahreszeiten durch die heimische Natur lebendig werden.

      • Wildes Deutschland: Die Rhön

        Spielfilm. Als das "Land der offenen Fernen" wird die Rhön oft bezeichnet. Für kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu als auf die Rhön. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen. Das Biosphärenreservat beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, man findet Säulen aus Basalt, geheimnisvolle Moore, eiszeitliche Blockschutthalden. Darüber kreisen selten gewordene Greifvögel wie Uhus und Wiesenweihen. Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze.

      • nano

        Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

      • heute

        Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

      • 3sat-Wetter

        3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Das Ei - Aufbruch ins Leben

        Spielfilm. Jeder von uns hat es fast täglich in der Hand: ein Ei. Doch ein Ei ist mehr als nur ein Frühstück oder ein Bestandteil in Nudeln und Torten. Das Ei ist ein wahres Wunder der Natur. Eier gibt es in vielen Größen, Farben und Formen. Wie sich die Eier von Vögeln, Fischen, Amphibien und Insekten unterscheiden und was sie gemeinsam haben, untersucht der Film in der Dachsteinregion, an der Donau vor Wien, in der Ostsee, Afrika und auf den Färöer.

      • Marder - Eine außerordentliche Familie

        Deutsche Bearbeitung: Margarita Pribyl. Die Marderfamilie ist eine der ältesten, größten und vielfältigsten Fleischfresser-Familien der Welt. Aber was macht die Marder so erfolgreich? Vom kleinsten Wiesel über den Riesenotter, den schlauen Honigdachs bis hin zum bemerkenswerten Vielfraß - diese Tierfamilie ist bekannt für ihre Fähigkeiten zur Problemlösung, ihre erstaunliche Beweglichkeit und ihre tödlichen Jagdfähigkeiten. Der Film erzählt beobachtet eine Familie von Hermelinen mit der Kamera, zeigt brandneue Forschungsergebnisse und unglaubliches Tierverhalten und untersucht die einzigartigen Fähigkeiten, die diesen schlauen Tieren geholfen haben, auf fast jedem Kontinent der Erde zu gedeihen.

      • Vielfältige Vogelwelt Österreich

        Deutsche Bearbeitung: Henriette Maslo-Dangl. In Österreich sind mehr als 400 Vogelarten nachgewiesen. Manche fallen optisch besonders auf: etwa der farbenprächtige Bienenfresser, der Fichtenkreuzschnabel oder der Stelzenläufer. Der Bienenfresser zählt zu den buntesten Vögeln Europas. Er ernährt sich nicht nur von Bienen, sondern auch von allerlei großen Insekten. Der Fichtenkreuzschnabel besitzt tatsächlich einen überkreuzten Schnabel, mit dem er leicht an Fichtensamen gelangt. Die Beine des Stelzenläufers sind die längsten Vogelbeine weltweit - im Verhältnis zur Körperlänge. Auch wenn nicht alle der in Österreich nachgewiesenen mehr als 400 Vogelarten durchgehend vorkommen, ist diese Zahl für ein kleines Binnenland relativ hoch. Wann und wo welche Vögel entdeckt werden können, hängt zu einem beträchtlichen Teil von den Witterungsverhältnissen und den landschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Innerhalb eines Jahresverlaufs sind im Schnitt etwa 300 Arten zu beobachten. Im Gebiet des Neusiedler Sees leben die meisten österreichischen Vogelarten. Der Bienenfresser liebt trockenes, warmes Wetter. Bei Sonnenschein ist seine Beute aktiv. Durch die Klimaerwärmung verbreitet er sich derzeit stark in Österreich. Die Vogelwelt der kühlen Bergwälder unterscheidet sich stark von jener in der trockenen Tiefebene. Insektenfresser kommen dort nur in den Sommermonaten vor. Vögel aber, die im Winter Samen fressen, können auch in den Bergen überwintern. Der namengebende überkreuzte Schnabel des Fichtenkreuzschnabels ist ein hoch spezialisiertes Werkzeug, mit dem der Vogel gut die nahrhaften Fichtensamen herauslösen kann, die unter den Zapfenschuppen liegen. Die langen Beine des Stelzenläufers sind eine ideale Anpassung an etwas tiefere Gewässer. So kann er in Bereichen fressen, zu denen verwandte Arten keinen Zugang haben. In Österreich gehört der Stelzenläufer zu den zahlreichen Brutvögeln, die sich am Neusiedler See etabliert haben.

      • ZIB 2

        Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

      • Mola – Eine tibetische Geschichte von Liebe und Verlust

        Dokufilm Schweiz (2025). Mola, eine 100-jährige Nonne, möchte nach Tibet zurückkehren, um dort zu sterben. Doch aus politischen Gründen ist Molas Wunsch schwierig umzusetzen. Mola flüchtete 1959 vor der chinesischen Besatzung und verlor dabei Mann und Tochter. Ein Dokumentarfilm von Yangzom und Martin Brauen über eine starke, humorvolle Frau und ihr Leben im Exil. Kunsang Wangmo, bekannt als "Mola" - Großmutter -, lebt seit fast 60 Jahren fern von ihrer Heimat Tibet, davon 45 Jahre in Bern. Molas Hingabe zum Buddhismus begann, als sie mit sechs Jahren in ein Kloster eintrat. Sie heiratete später einen Mönch und bekam zwei Töchter. Wie unzählige weitere Tibeterinnen und Tibeter floh die junge Familie nach der chinesischen Machtübernahme 1959 nach Indien. Molas Ehemann und das jüngste Kind überlebten nicht, sodass Mola und ihre Tochter Sonam nur noch einander hatten, bis sie Martin trafen, der Sonam heiratete und beide Frauen in die Schweiz brachte. Nach einem Leben im Exil möchte Mola nun am Ende ihres Lebens ihre Heimat wiedersehen, um dort zu sterben. Ein Dokumentarfilm von Yangzom und Martin Brauen über eine hingebungsvolle und charismatische Frau, die, wie Millionen andere, durch drastische politische Veränderungen vertrieben wurde, und sich fern der Heimat ein neues Leben aufbaute.

      • 37°: Ewig jung und gesund – Longevity

        Spielfilm. Möglichst lange leben und gesund bleiben: Der Longevity-Trend ist längst in Deutschland angekommen und bestimmt das Leben von Daniel, Merle und Felix. Was bedeutet die harte Disziplin für sie? Eine rasant wachsende Szene versucht, mithilfe moderner Forschung, mit Ernährung, Mikronährstoffen und Bewegung den ewigen Jungbrunnen zu finden und richtet mit viel Disziplin den Alltag danach aus - geleitet vom Glauben an die "richtige" Lebensweise. Daniel (53) will gesund alt werden und im Hier und Jetzt das intensive Leben spüren. Sein Highlight: ohne Atemmaske und Neoprenanzug in einem Gletschersee zu tauchen. Nachdem er als Architekt und Unternehmer zwei Burn-outs hatte, fing er an, sich intensiv mit seinem Körper zu beschäftigen. Durch tägliches Eisbaden, eine spezielle Atemtechnik, asiatische Kampfkunst, ein diszipliniertes Leben und diverse Nahrungsergänzungsmittel regt er die Zellerneuerung an. Seine Verjüngung konnte sogar wissenschaftlich nachgewiesen werden. Seine Herzvariabilitätsrate (HVR) entspricht der eines 34-Jährigen. Merle (46) will herausfinden, wie sie ein gesundes und langes Leben führen kann. Nach einer schweren Krebserkrankung und anschließender Chemotherapie, von der sie sich lange nicht erholte, recherchierte sie und testete alles, was moderne Forschung hergibt. Dann hängte sie ihren Job als Fernsehjournalistin an den Nagel, machte eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin und zog mit der Familie an den Schliersee. Seither lebt sie strikt nach Longevity-Regeln. Vor kurzem hörte sie von den Blue Zones, den sagenumwobenen Regionen der Welt, in denen die Menschen sehr alt werden, und reiste auf die abgelegene griechische Insel Ikaria. Wird sie hier den Geheimnissen eines Lebens voller Gesundheit, Glück und Zufriedenheit näherkommen? Felix will unsterblich werden. Dafür beschließt der 47-Jährige, ein neues, gesundes Leben zu beginnen. Doch er kann sich die teuren Longevity-Anwendungen kaum leisten. Deshalb konzentriert er sich auf die günstigen Basics seines Vorbilds Bryan Johnson: Täglich viel Gemüse und Hülsenfrüchte, Sport und Bewegung sowie strikte Schlafhygiene – alles penibel eingehalten. Das Wichtigste: die Kryokonservierung. Nach seinem Ableben soll ihn eine Firma bei - 196 Grad Celsius so lange aufbewahren, bis eine Therapie für die Todesursache gefunden ist; dann soll er aufgetaut, behandelt und unsterblich werden. Um mehr Geld zu verdienen und die Forschung mittels KI voranzubringen, gründet er gerade ein Start-up. Außerdem möchte der Unternehmer mehr für soziale Kontakte tun, die ja auch für die Gesundheit wichtig sind. Wo findet er Gleichgesinnte und eine Partnerin? "37° geht der Frage nach, was diese Menschen antreibt? Was bleibt vom guten Leben, wenn sich alles nur noch um Gesundheit dreht und der Alltag von Entbehrung, Disziplin und Vermessen bestimmt ist?

      • 10 vor 10

        "10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

      • Afrika: Kontinent der Vielfalt (1/3)

        Spielfilm. Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika: Kontinent der Vielfalt" bietet neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. In dieser Folge der Reihe dreht sich alles um die Reichtümer des Kontinents, die besonders in seiner ursprünglichen Natur liegen. Bis heute hat eine unvergleichliche Großtierwelt überlebt, doch der Kontinent bietet auch Bodenschätze und grüne Energie. Der Kasanka-Nationalpark in Sambia ist recht klein – doch er bietet eines der größten Naturschauspiele Afrikas. Jedes Jahr zwischen Oktober und Dezember versammeln sich dort in einem kleinen Waldgebiet bis zu zehn Millionen Palmenflughunde. Lärmend hängen sie in den Bäumen und verdunkeln fast den Himmel, wenn sie gemeinsam auffliegen – es ist die größte Wanderung von Säugetieren der Erde. Sie kommen, um die Früchte von Mahagonibäumen und andere Wildfrüchte zu verzehren, die mit Beginn der Regenzeit reichlich vorhanden sind. Dabei verteilen sie die Samen und spielen eine wichtige Rolle bei der Vermehrung und Verbreitung der Pflanzen. Schon nach wenigen Wochen ist der Spuk vorbei – und die Palmenflughunde verschwinden wieder genauso geheimnisvoll, wie sie gekommen sind. Eine andere kaum bekannte Besonderheit Afrikas ist die Danakil-Senke im Norden Äthiopiens. Sie wirkt, als wäre sie nicht von dieser Welt. Brodelnde Vulkane, scharfkantiges Gestein und dampfende Fumarolen prägen die Region. Die Senke liegt rund 100 Meter unter dem Meeresspiegel und gehört zu den heißesten Orten der Erde. In dem Geothermalgebiet liegen bizarr geformte Wasserbecken, die durch Schwefel und Kaliumsalze bunt verfärbt sind. Bisher konnten darin keine Hinweise auf Leben festgestellt werden. Selbst die widerstandsfähigsten Mikroben können sich offenbar nicht gegen die extremen Bedingungen behaupten. Die Energie, die in den Tiefen der Erde schlummert, wird regional über Geothermalkraftwerke genutzt. Aber auch Wind- und Solarkraftwerke liefern im großen Stil grüne Energie für den aufstrebenden Kontinent. Hochwertige Aufnahmen, die durch zahlreiche Drohnenbilder ergänzt werden, präsentieren die unglaubliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents und zeigen Menschen, Regionen und Wildtiere jenseits ausgetretener Pfade. So liefert "Afrika: Kontinent der Vielfalt" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven – sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Fakten.

      • Afrika: Kontinent der Vielfalt (2/3)

        Spielfilm. In dieser Folge dreht sich alles ums Wasser – ein Element, ohne das kein Leben möglich ist. Der Film zeigt, wie Flüsse, Seen und Küsten die Existenz von Menschen und Wildtieren prägen. Wasser ist der Ursprung allen Lebens. Auf den afrikanischen Kontinent, der durch große Trockengebiete geprägt ist, trifft das in besonderer Weise zu. Große Seen wie der Lake Viktoria oder der mächtige Nil ermöglichten erst die Entwicklung vielfältiger Kulturen. Wie sehr die Menschen vom Wasser abhängen, zeigt sich besonders eindrucksvoll am Sambesi. Wenn der Fluss jedes Jahr über die Ufer tritt, feiert das Volk der Lozi "Kuomboka", was in etwa "aus dem Wasser kommen" bedeutet. Das Fest findet jedes Jahr zum Ende der Regenzeit statt. Wenn der Fluss seinen höchsten Stand erreicht hat, ziehen die Menschen per Boot in höher gelegene Gegenden um. Der uralte Brauch hat sich längst zu einem Spektakel entwickelt, das zahlreiche Schaulustige anzieht. Etwa ein halbes Jahr später, in der Trockenzeit, kehren die Bewohner wieder in die Dörfer zurück, aus denen sie gekommen sind. Einige fantastische Naturreservate Afrikas, wie etwa das Okavango-Delta, werden ebenfalls vom Wasser geprägt. Der Okavango erreicht niemals das Meer. Er fließt in eine abflusslose Senke in der Kalahari Botsuanas, wo er für Überschwemmungen sorgt und dann versickert und verdunstet. Vorher erschafft er jedoch eines der größten und wichtigsten Feuchtgebiete Afrikas, in dem charakteristische Wildtiere wie Elefanten, Büffel, Löwen und Giraffen leben. Die Ausdehnung des Deltas schwankt mit der Wassermenge und kann bis zu 20. 000 Quadratkilometer umfassen. Die Flussarme versickern nach und nach in der Kalahari, die Trockenheit gewinnt wieder die Oberhand – bis mit der nächsten Flut das üppige Leben zurückkehrt. Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika: Kontinent der Vielfalt" bietet völlig neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. Hochwertige Aufnahmen zu Lande, unter Wasser und aus der Luft präsentieren die unglaubliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents und zeigen Menschen, Regionen und Wildtiere jenseits ausgetretener Pfade. So liefert die Reihe in doppelter Hinsicht neue Perspektiven – sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Fakten.

      • Afrika: Kontinent der Vielfalt (3/3)

        Spielfilm. In Afrika existieren viele unterschiedliche Volksgruppen. Ihre Art zu leben unterscheidet sich stark – von sehr ursprünglich als Jäger und Sammler bis hochmodern in den Großstädten. Die Kultur Äthiopiens ist eine der ältesten Afrikas. Sie ist sehr ursprünglich geblieben, weil das Land nie von einer Kolonialmacht erobert wurde und sich stets unabhängig entwickelte. Die vorherrschende Religion ist das äthiopisch-orthodoxe Christentum. Besonders berühmt ist die heilige Stadt Lalibela mit ihren elf monolithischen Kirchen, die ins Gestein gemeißelt wurden – Meisterleistungen früher Baukunst. Bis heute ist Lalibela ein Wallfahrtsort, in den vor allem zu Ostern zahlreiche Pilger strömen. In Kamerun in Zentralafrika herrscht tropisches Klima. Regelmäßige starke Regenfälle setzen den Straßen zu, denn nur wenige sind asphaltiert. Schlamm und große Schlaglöcher machen die Verkehrswege für normale Autos oft unpassierbar. Motoräder kommen besser voran, bieten aber nur wenig Platz. Daher hat der Mechaniker Emmanuel Wembe eine Lösung gesucht, um den Menschen trotzdem jederzeit eine Transportmöglichkeit zu bieten. In Bafoussam, einer der größeren Städte Kameruns, betreibt er eine kleine Werkstatt. Dort hat er ein Motorrad umgebaut: Die Verlängerung des Radstands, ein breiterer Lenker und zusätzliche Stoßdämpfer verwandeln es in eine geräumige "Limousine" auf zwei Rädern. Acht Passagiere kann Emmanuel Wembe damit transportieren – innerhalb der Stadt, in die umliegenden Dörfer, bei Regen oder Sonnenschein. Das Gefährt bekäme vom deutschen TÜV wohl keine Plakette – aber es funktioniert. Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika: Kontinent der Vielfalt" bietet völlig neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. Hochwertige Aufnahmen zu Lande, unter Wasser und aus der Luft präsentieren die unglaubliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents und zeigen Menschen, Regionen und Wildtiere jenseits ausgetretener Pfade. So liefert die Reihe in doppelter Hinsicht neue Perspektiven – sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Fakten.

      • Afrikas Ikonen der Tierwelt (1/3)

        Spielfilm. Die drei großen Raubkatzen der Serengeti – Löwen, Leoparden und Geparden – können aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebensweisen und Jagdmethoden gut koexistieren. In Nationalparks, vor allem in Ostafrika, wirkt die Welt der Raubkatzen noch heil. Dort jagen Löwenrudel, schlafen Leoparden auf Bäumen, und Geparden stellen den Antilopen nach. Doch der Schein trügt, denn diese symbolträchtigen Tierarten werden immer seltener. Seit Jahrzehnten sind Afrikas große Katzen Gegenstand zahlreicher Naturfilme und begehrte Fotomotive für Safaritouristen. Trotz eingerichteter Schutzgebiete sind die mächtigen Löwen, die verborgen lebenden Leoparden und die schnellen Geparden durch Wilderei und schnelle Ausbreitung der Menschen bedroht. Die großen Katzen verlieren immer mehr von ihrem Lebensraum. Die aufwendig gedrehte Dokumentation stellt die großen Raubkatzen Afrikas vor, gibt Einblicke in deren Familienleben und Jagdmethoden und thematisiert auch deren Gefährdung durch den Menschen.

      • Afrikas Ikonen der Tierwelt (2/3)

        Spielfilm. Zu den Tieren der Savanne zählen auch unbeliebte Arten wie Hyänen, Wildhunde und Geier. Ihr schlechter Ruf gründet sich in alten Legenden, doch für ihren Lebensraum sind sie unverzichtbar. Raubtiere wie Hyänen und Wildhunde gelten oft als Diebe, die Löwen ihre Beute stehlen. In Wahrheit ist es oft genau umgekehrt. Und Aasfresser wie die Geier bilden die lebenswichtige Gesundheitspolizei der Savanne. Die meisten Hyänen sind selbst geschickte Jäger, denen der Ruf des Aasfressers zu Unrecht anhängt. Nur eine Art, die Streifenhyäne, ernährt sich überwiegend von Kadavern. Die bekannteren Tüpfelhyänen leben in Clans und gehen in Gruppen auf die Jagd. Gemeinsam erlegen sie auch große Beutetiere wie Gnus und Zebras. Dank besonderer Enzyme in ihrem Magen können sie, ähnlich wie viele Geier, sogar Knochen und Leder verdauen – also Körperteile, die andere Raubtiere nicht fressen.