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Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Die verschwundene Familie (2/2)
Fernsehfilm Deutschland (2019). Vier Jahre nach dem Mord an einer 14-jährigen Schülerin wird die Kleinstadt Nordholm erneut durch einen Schicksalsschlag erschüttert. Ein Familienvater wird tot am Strand gefunden, Frau und Tochter sind spurlos verschwunden – ohne eine Notiz zu hinterlassen, ohne die Katze zu versorgen. Niemand weiß, wo sie sind. Nur der jüngere Sohn der Familie taucht plötzlich in der verlassenen Wohnung auf. Simon Kessler von der Hamburger Mordkommission übernimmt die Ermittlungen. Für ihn deutet alles auf einen erweiterten Suizid hin. Seine Kollegin Hella Christensen, die mittlerweile in Kiel arbeitet, will daran nicht glauben. Sie kennt die Familie und ist sich absolut sicher, dass der Vater zu so einer Tat nicht imstande gewesen wäre. Doch je länger sie ermitteln, desto mehr häufen sich die Zweifel. Wie stand es um die Ehe des Opfers und seiner verschwundenen Ehefrau? Während Kessler den Jungen unter seine Fittiche nimmt und damit sein eigenes Familienleben aufarbeiten muss, führen alle Hinweise in die Gemeinschaft des Ortes. Für Kessler und Hella wird es ein Kampf gegen die Zeit. Überall begegnen ihnen Lügen und Geheimnisse. Doch sie geben die Hoffnung nicht auf, die beiden noch lebend und gleichzeitig den Mörder zu finden.
Edinburgh - Die Perle Schottlands
Spielfilm. Edinburgh hat einiges zu bieten: Die Stadt ist die Heimat von Harry Potter, birgt geheimnisvolle Unterwelten und bietet wagemutigen Fahrradkünstlern Sprungschanzen. Außerdem gilt sie als Hauptstadt der Piping-Welt. Nicht nur das schätzt Nils Michael, ein deutscher Dudelsackspieler von Weltniveau. Er schwärmt auch von den Kulturfestivals und der Schönheit Edinburghs. Immerhin zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Danny MacAskill, ein Trial-Biker und YouTube-Star, hat seine Karriere in Edinburgh begonnen und ist dort schon einmal von der berühmtesten Burg Schottlands gesprungen. J. K. Rowling hat dort die Geschichte ihres Zauberlehrlings geschrieben, und täglich pilgern Fans zu den Orten, an denen sich die Autorin ihre Inspirationen holte. Die "Victoria Street" etwa soll Vorbild für die "Diagon Alley" gewesen sein, die Straße, in der Harry Potter seine Zauberutensilien kaufte. Wer sich für Geschichte interessiert, wagt einen Blick in die Unterwelt. Unter der Royal Mile, der zentralen Straße in Edinburghs mittelalterlicher Altstadt, verbirgt sich "Mary King's Close". Einst war sie eine der typischen Gassen der Stadt, in der die Menschen lebten, arbeiteten oder auch starben, besonders, wenn in Edinburgh eine Pestepidemie wütete. Dann wurde "Mary King's Close" überbaut und vom Sonnenlicht abgeschnitten. Heute kann man Führungen in die gut erhaltene Gasse machen und in die Geschichte der Menschen von damals eintauchen.
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
Spreewaldkrimi - Tödliche Heimkehr
Fernsehfilm Deutschland (2018). Tanja Bartko wird beschuldigt, den Anwalt Malchow getötet zu haben - mit einer Armbrust. Kommissar Krüger soll den Tathergang aufklären. Aber kann er das trotz seiner alten Zuneigung zu Tanja? Tanja Bartko ist mit ihrem Sohn Daniel und ihrem Lebensgefährten Holger Bingel in den Spreewald zurückgekehrt, um auf dem geerbten Ufergrundstück eine große Hotelanlage mit exklusivem Spa-Bereich zu bauen. Dafür konnten sie sogar internationale Investoren gewinnen. Doch bei der Baugenehmigung gibt es Schwierigkeiten. Steht hinter den angeblichen Naturschutzvorbehalten womöglich nur blanker Neid und Missgunst? Ein polnischer Investor meldet Regressansprüche an, die in einer Anhörung unter Leitung eines englischen Richters geklärt werden sollen. Doch wird Tanjas Anwalt tot an einem Wehr gefunden, und ihr Lebensgefährte ist verschwunden. Gegen Tanja wird Anklage erhoben. Ausgerechnet Kommissar Krüger, der sich vor Jahren bei einem anderen Fall in Tanja verliebt hatte, soll ihre Schuld beweisen. Zur Vorbereitung des Gerichtsverfahrens versuchen Krüger und sein Team zu rekonstruieren, was wirklich passiert ist.
Dengler - Am zwölften Tag
Thriller nach dem Bestseller von Wolfgang Schorlau, Deutschland (2016). Jakob Dengler ist verschwunden. Sein Vater, Privatermittler Georg Dengler, hatte keine Ahnung, dass sein Sohn als Aktivist beim Tierschutz arbeitet und in einer heiklen Mission unterwegs ist. Der Hilferuf der mysteriösen Hackerin Olga aus Berlin kommt Dengler zwar ungelegen, aber er schuldet ihr was und befreit sie in einer waghalsigen Aktion von ihren Verfolgern vom BKA. Gemeinsam suchen sie nach Jakob, der zuletzt auf einem Hof für Massentierhaltung war. Während Dengler versucht, Olga beim Untertauchen zu helfen, macht Denglers Ex-Frau Hilde ihm die Hölle heiß, denn sie macht sich große Sorgen um ihren gemeinsamen Sohn, der mit seinen Freunden Cem und Laura als Ermittler für eine Tierschutzvereinigung arbeitet. Offenbar sind die drei bei ihren Recherchen über die blutigen Geschäfte der Massentierhaltungsindustrie auf noch ganz andere Machenschaften gestoßen: die brutale Ausbeutung rumänischer Zeitarbeiter. Neben schrecklichen Videos, die gequälte Tiere zeigen, finden Olga und Dengler auf Jakobs Computer Hinweise auf den König der Massentierhaltung, Carsten Osterhannes. Wenn die Jugendlichen ihm in die Quere gekommen sind, dann hat ihr Verschwinden einen bitterbösen Hintergrund, denn mit dem Großindustriellen ist nicht zu spaßen. Dengler fährt mit Olga nach Brandenburg, in die Nähe des Hofes von Bauer Zemke, wo Jakobs Handy zuletzt eingeloggt war. Aber das BKA ist ihm wegen Olga ganz dicht auf den Fersen. Denglers Ex-BKA-Boss Dr. Müller zwingt ihn in ein Dilemma: Wenn er Dengler helfen soll, seinen Sohn zu retten, dann soll er ihm Olga ausliefern - hat Dengler da eine Wahl?
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
STÖCKL
Die Moderatorin Barbara Stöckl steht für Kompetenz, Glaubwürdigkeit, Offenheit und Neugier. Sie sucht nicht die Konfrontation, sie entdeckt den Menschen hinter der Persönlichkeit. Bei "STÖCKL" trifft Erfahrung auf Neues, finden große Themen unserer Zeit und die privaten Ereignisse der Gäste zu einem interessanten Ganzen zusammen.
Pink Lake - Vielfalt am Wörthersee
Spielfilm. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 ist das "Pink Lake Festival" ein fester Treffpunkt für die internationale queere Community am österreichischen Wörthersee. Etwa 2000 Menschen, meist Männer aus Österreich und Deutschland, kommen auch 2025 zum größten LGBTQ-Festival dieser Art in Österreich. Die Dokumentation zeigt die Vielfalt der Großveranstaltung und die positiven Auswirkungen auf die Region und Denkmuster der Menschen. Die Vergangenheit war für die "Regenbogen"-Community nicht einfach, der Schmerz von Verfolgung und Verurteilungen sitzt tief. Mittlerweile wurde aber viel erreicht, Festivals wie diese sollen auch dazu beitragen, dass Verbesserungen erhalten bleiben. Es geht den Teilnehmenden vorwiegend um Gleichberechtigung, Akzeptanz und die Freiheit, so zu leben, wie sie es wollen.
Orient-Express (1/4)
Spielfilm. In der goldenen Ära des Orient-Express können Reisende mit nur einem Ticket von London bis Istanbul reisen. Unterwegs warten Städte voller Geschichte – und einzigartige Begegnungen. Die erste Etappe führt von London an die Südküste Englands. Zubringerzüge bringen die feine Gesellschaft bis an den Hafen. Danach geht es mit der Fähre nach Frankreich – wo eine Nacht in der damals aufregendsten Metropole der Welt auf die Passagiere wartet. Das Filmteam folgt den Spuren des legendären Orient-Express – mit heutigen Verbindungen entlang der historischen Route. Schritt für Schritt erschließt sich so eine Reise, die einst zu den exklusivsten Europas zählte. Unterwegs kommen zahlreiche Expertinnen und Experten zu Wort: Sie erzählen von den exklusiven – und nicht selten auch zwielichtigen – Gästen des berühmten Luxuszugs – darunter die "Queen of Crime", Agathie Christie, und der skrupellose Waffenhändler Basil Zaharoff. Historiker beleuchten die politische und kulturelle Bedeutung des Orient-Express. Und im Pariser "Moulin Rouge" zeigt sich, warum Paris in den 1920er-Jahren Pflichtprogramm für die Reisenden war. Zwischen Gegenwart und Vergangenheit entsteht ein vielschichtiges Bild: Immer wieder blendet der Film zurück und erzählt, wie die Passagiere vor 100 Jahren diesen Abschnitt der Reise erlebt haben.
Orient-Express (2/4)
Spielfilm. Die zweite Etappe der Reise führt von Paris nach Salzburg. Sie erzählt vom Glanz und von den Abgründen des Orient-Express: Luxusdesign, Automobilvisionen und Europas dunkelstem Kapitel. Von der Schmuckstadt Pforzheim geht es über Stuttgart, München bis Salzburg. Der Orient-Express wird zum Spiegel einer Epoche. Er prägt die Schmuckindustrie, inspiriert das Design deutscher Automobile und wird als politisches Symbol instrumentalisiert und bekämpft. Das Filmteam folgt der historischen Strecke von Paris durch Süddeutschland und Österreich – und zeigt, wie eng der Orient-Express mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts verknüpft ist. Expertinnen und Experten beleuchten den Einfluss des Zugs auf Design und Industrie: In Pforzheim prägt er die Schmuckkunst, in Stuttgart inspiriert er die Entstehung luxuriöser Automobile. Die Reise führt auch nach München, Gründungsort der NSDAP und damals ein Zentrum des Nationalsozialismus. Dort wird der Orient-Express zum politischen Symbol, von Hitler instrumentalisiert und bekämpft – während mutige Widerstandsgruppen wie die "Weiße Rose" Geschichte schreiben. In Salzburg wird es kulturell: Das Filmteam besucht ein über 100 Jahre altes Marionettentheater. Das einzigartige Porträt eines Luxuszugs, der weit mehr war als eine Bahnverbindung.
Orient-Express (3/4)
Spielfilm. Auf den Spuren des Orient-Express von München über Wien weiter nach Budapest: Diese Etappe vereint Ingenieurskunst und politische Geschichte – ein Zug als Spiegel Europas in Krisenzeiten. Über die Semmeringstrecke erreicht der Orient-Express Wien. Dort trifft kaiserlicher Glanz auf politische Umbrüche: Sigmund Freud flieht 1938 mit dem Zug ins Exil. In Ungarn wird die Route 1931 Schauplatz eines Attentats mit 22 Toten. Das Filmteam folgt der historischen Strecke über den Semmering nach Wien und weiter nach Budapest. Es zeigt, wie der Orient-Express nicht nur Luxus und Eleganz verkörpert, sondern auch Schauplatz dramatischer Ereignisse ist. In Wien führt die Reise ins "Hotel Imperial", in den Prater und zur Praxis Sigmund Freuds – dessen Flucht 1938 mit dem Orient-Express zu den bewegendsten Kapiteln der Zuggeschichte zählt. Kurz vor Budapest erhebt sich das Eisenbahnviadukt Biatorbágy, das 1931 Ziel eines brutalen Angriffs wird. In Budapest erleben die Reisenden eine Stadt zwischen imperialer Pracht und sozialistischer Vergangenheit – von den prachtvollen Thermalbädern bis zur Kindereisenbahn, einem Relikt aus der Zeit des Kommunismus. Im Eisenbahnmuseum schließlich steht einer der letzten originalen Teakholz-Wagen des Orient-Express – ein seltenes Relikt jener Epoche, in der der Luxuszug Europa verbindet.
Orient-Express (4/4)
Spielfilm. Vom Abendland ins Morgenland: Die letzte Etappe führt nach Istanbul, das historische Ziel des Orient-Express – und der krönende Abschluss dieser einzigartigen Zugreise. Auf dem Weg in die Türkei geht es quer durch Bulgarien, vorbei an Sofia und Plowdiw. Im Kalten Krieg wird der Orient-Express dort streng kontrolliert – als wichtige Verbindung zwischen Ost und West gilt er als "Zug der Spione". Das Filmteam folgt der historischen Strecke bis nach Istanbul – dem Sehnsuchtsort, der dem Orient-Express seinen Namen gibt. Über den Dragoman-Pass erreicht der Zug Sofia, wo er im Kalten Krieg zum "Zug der Spione" wird. In Plowdiw stehen römische Ruinen neben eleganten Stadthäusern der Gründerzeit – ein weiteres Kapitel europäischer Geschichte entlang der Schienen. Mit der Einfahrt in den Sirkeci-Bahnhof schließt sich der Kreis: Istanbul, das Tor zwischen Europa und Asien, ist fast ein Jahrhundert lang Endstation der legendären Reise. Im "Pera Palace", eigens für die Gäste des Orient-Express gebaut, setzt sich der Luxus fort. Dort, zwischen Minaretten und Palästen, endet die Route. Der Orient-Express ist mehr als ein Zug: Er ist Bühne europäischer Geschichte, Stoff für Träume und Symbol einer Epoche, die das Reisen für immer verändert hat.
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
nano
Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Alpenpanorama
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
ZIB
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
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Unter Krokodilen - Westaustraliens Mitchell River Nationalpark
Spielfilm. Weites Outback, rote Felsen, sengende Hitze: Westaustraliens bizarre Landschaft hat raue Lebensbedingungen. Die Kimberleys im Norden gehören den Aborigines, dem Volk der Wunambal-Gaambera. Sie nutzen ihr Ahnenwissen, um Flächenbrände unter Kontrolle zu bekommen. Sie glauben, dass Wandjina - Wolken- und Regengeister - Felsen, Bäume und die Tiere erschaffen haben, die sie jagen. Zeichnungen der Wandjina sind auf vielen Felswänden verewigt. Der dreistufige Mitchell-River-Wasserfall ist die Ikone der Kimberleys. Cathy, die Älteste einer Aborigine-Familie, erzählt dort die Geschichte von Wungurr, der Regenbogenschlange. Die unbestrittenen Herrscher der Windjana-Schlucht sind die Süßwasserkrokodile. Aber seit sich die hochgiftige Aga-Kröte ausbreitet, sind sie in Lebensgefahr. Miles versucht deshalb, die wilden Krokodile so zu trainieren, dass sie keine Kröten mehr fressen.
Durch die Rote Wüste Westaustraliens - Karijini Nationalpark
Spielfilm. "Pilbara" nennen die Ureinwohner die wüstenartige, rote Landschaft im Westen Australiens. Tiefe Schluchten, sprudelnde Bäche und dichte Wälder durchziehen die trockene Ebene. Westaustralien ist extrem trocken. Sobald Regen fällt, breitet sich ein Blumenmeer aus, wo eben nur rostroter Staub zu sehen war. Botaniker erforschen, wie die Pflanzensamen die Trockenzeit überstehen und woher sie die Nährstoffe bekommen, um zu blühen. Vor etwa 50 Millionen Jahren löste sich Australien von allen anderen Kontinenten. Seitdem ist seine Tier- und Pflanzenwelt isoliert. Geologen, die der Frage nachgehen, wie und wann organisches Leben auf der Erde entstanden ist, werden im Karijini-Nationalpark fündig: Sie entdecken dort Fossilien von ersten Organismen.
Servicezeit
Magazin. Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.
Querbeet
Magazin. Ob im Garten, in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Gewächshaus: "Querbeet" vermittelt das Wissen um Aussehen, Pflege und Verwendung der Pflanzen. "Querbeet" macht Lust, es selbst auszuprobieren und die Liebe zum Garten und zum Gärtnern zu entdecken.
Traumorte - Hokkaido
Spielfilm. Hokkaidō ist Japans nördlichste Hauptinsel und ein Paradies für Naturfreunde. Dichter Schnee und eine von Treibeis bedeckte Küste verwandeln sie in in ein Winterwunderland. Die Landschaft ist wild und oft noch unberührt – mit Vulkanen, Caldera-Seen und heißen Quellen. Zahlreiche Naturschutzgebiete und Nationalparks sollen die empfindlichen Ökosysteme und ihre Bewohner schützen, wie Sikahirsche, Ezo-Rotfüchse oder Mandschurenkraniche. Auf Hokkaidō zeigt sich Japan von seiner rauen Seite. Die Winter dort sind kalt und schneereich. Dafür sorgen sibirische Winde, die über das Japanische Meer ziehen. Aktivitäten wie Skifahren, Eisangeln oder Sightseeing-Touren mit dem Eisbrecher locken Touristen aus dem In- und Ausland. Die Insel ist das Kerngebiet des indigenen Volkes der Ainu. Ihre Vorfahren siedeln dort seit über 15. 000 Jahren. Der animistische Glaube der Ainu sieht göttliche Kräfte in Tieren und Pflanzen, aber auch in Bergen, Seen und anderen Naturphänomenen. Das Kulturzentrum Upopoy in Shiaroi soll ihre Bräuche, Sprache und Traditionen lebendig halten. Einen urbaneren Eindruck vermittelt Sapporo, die Hauptstadt Hokkaidōs. Wahrzeichen wie der Uhrenturm oder Statue von William Smith Clark erinnern an die bewegte Vergangenheit der Insel. In den engen Gassen der Stadt können sich Besucher mit dampfenden Schüsseln Ramen-Suppe aufwärmen. Die Dokumentation zeichnet das Portrait einer Insel, die im Kontrast zu gängigen Japan-Klischees steht: geprägt von Weite, Ruhe und schroffer Wildnis. Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.
Welten-Saga: Die Schätze Afrikas
Film mit Christopher Clark. Afrika ist ein Kontinent der Superlative. Dort ist die Wiege der Menschheit, steht das einzig erhaltene Weltwunder und befindet sich eines der spektakulärsten Weltnaturerben: die Serengeti. Christopher Clarks Reise führt von den Pyramiden und Tempeln Ägyptens zu den Kirchen und Festungen Äthiopiens bis zur Swahili-Stadt Lamu in Kenia. Seine kulturelle Vielfalt und einzigartige Tierwelt machen den Kontinent so universell bedeutsam. Wer kennt sie nicht, die Pyramiden von Gizeh? Schon in der Antike zählten sie zu den Weltwundern, denn bis ins Mittelalter gab es kein höheres Bauwerk als die Cheopspyramide. Unzählige Legenden und Mythen ranken sich um den Bau der gigantischen Grabmäler – noch immer sind nicht alle Rätsel gelöst. Ägypten hat eine reiche und vielfältige Geschichte. Eine davon erzählt das Hilali-Epos, eine mündlich überlieferte Heldensaga aus dem 10. Jahrhundert, die noch heute mit musikalischer Begleitung vorgetragen wird. Die UNESCO hat es zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt – in der Hoffnung, dass sich diese einzigartige Tradition erhält. Für weltweites Aufsehen sorgte die UNESCO in den 1960er-Jahren. In einer groß angelegten Rettungsaktion schaffte sie es, die Tempel von Abu Simbel und Philae zu verlegen, die sonst durch den Bau des Assuanstaudamms geflutet worden wären. Die Tempel wurden nach einer weltweiten Kampagne auf sicheres Gebiet umgesetzt – ein Riesenerfolg für die Organisation. Die Tempel sind Meisterwerke der Felsbaukunst. Berühmt ist das "Sonnenwunder" von Abu Simbel, wenn zwei Mal im Jahr Sonnenlicht in das Heiligtum fällt und drei der vier Götterstatuen beleuchtet. Heute sind die Tempel wieder in Gefahr: Salafistische Terroristen drohen, sie in die Luft zu sprengen. Christopher Clark zeigt in Äthiopien, wie vielsagend das Welterbe sein kann. Da sind die christlichen Klöster und Kirchen von Lalibela, in den Fels gehauene Wunderwerke. Da ist der Palastbezirk der alten Königsstadt Gondar, die nicht nur den Einfluss des gesamten Orients zeigt, sondern auch den Stil des europäischen Barocks aufnimmt. So kann man dort die kulturelle Vielfalt Äthiopiens wie durch ein Brennglas sehen. Kein Wunder, dass sich die Wiege der Menschheit unweit davon im Awash-Tal befindet: Dort wurde das dreieinhalb Millionen Jahre alte Skelett eines weiblichen Urzeitmenschen gefunden: "Lucy", die Urmutter der Menschheit. Auf seiner Reise in den Süden macht Clark in Lamu in Kenia halt, der Hauptstadt der gleichnamigen Insel vor der Küste Kenias und UNESCO-Weltkulturerbe. Mit seinen farbenfrohen Häuserfronten und langen Promenaden steht Lamu für 2000 Jahre Geschichte, vom geschäftigen Goldhandel der Swahili bis zum massenhaften Verkauf von Sklaven in den Orient. Clarks Reise findet ihren Abschluss im Serengeti-Nationalpark, ein Weltnaturerbe. Dort beobachtet er eines der eindrucksvollsten Naturschauspiele der Welt: die größte Wanderung von Landtieren.
Welten-Saga: Die Schätze Indiens
Film mit Christopher Clark. Indien ist das Land der Länder, voller Wunder und Mythen. Der Film zeigt die Highlights des UNESCO-Weltkulturerbes zwischen Mumbai und dem Himalaja, vom Tadsch Mahal zu den Burgen Rajasthans. Eine Vielfalt von Sprachen, Völkern und Religionen: Moderator Sir Christopher Clark geht anhand der legendären Bauten, Landschaften, Sitten und Gebräuche der Frage nach, was die 1, 4 Milliarden Menschen Indiens zusammenhält. In Varanasi, der legendären Pilgerstadt am Ganges, beginnt diese "Welten-Saga" mit einem Einblick in die spirituelle Welt der Hindus: Seit rund 2500 Jahren kommen gläubige Hindus hierher, um im Fluss zwischen Lotosblüten und schwimmenden Kerzen zu baden, am liebsten wollen sie dort sterben und verbrannt werden. Weiter reist Christopher Clark zur Insel Elephanta vor der Megacity Mumbai. In den Höhlen von Elephanta wird noch heute Shiva verehrt, sie sind ein spirituelles Zentrum des Hinduismus. Rund 1000 Kilometer weiter nördlich trifft man auf eine ganz andere, heute noch lebendige Märchenwelt: Rajasthan, das Land der prachtverwöhnten Ritter und sagenhaft reichen Maharadschas. Das Weltkulturerbe Fort Amber ist ihr perfektes Machtsymbol: monumentale Burg und prunkvoller Palast in einem. In der nahen Hauptstadt Jaipur besucht Christopher Clark anschließend den märchenhaften Palast der Winde, ein goldener Käfig für die zahlreichen Damen des Hofes. Vor 1000 Jahren eroberten islamische Heerführer aus Afghanistan Indien und beherrschten es jahrhundertelang als Moguln. Ihnen verdankt die Nation einzigartige Bauwerke: Das Grabmal des Großmoguls Humayun in Delhi symbolisiert die Harmonie des Paradieses, und der Tadsch Mahal in Agra ist gar eines der berühmtesten Bauwerke der Welt. Unweit des Tadsch Mahal erkundet Christopher Clark einen weiteren weltberühmten indischen Schatz: das Yoga. Ein Experte und Lehrer dieser uralten indischen Errungenschaft erklärt ihm, warum der Mensch ein Reisender ist. Als sich die Engländer vor 300 Jahren in Indien festsetzten, brachten sie die europäische Kultur mit. Und später Handel, Industrie, Bahnhöfe und Züge. Der Victoria-Terminus, ein im viktorianisch-gotischen Stil erbauter riesiger Bahnhof in Mumbai, ist ein lebendiges Beispiel für diese Epoche. Clark fährt von dort aus in den Nordosten des Landes, an den Fuß des Himalaja. In der Kalka-Shimla-Bahn, einer von den Engländern gebauten Schmalspurbahn in die Berge, erlebt er spektakuläre Aussichten auf Schluchten und Wasserfälle und das Vorgebirge des Himalaja.
Welten-Saga: Die Schätze des Orients
Film mit Christopher Clark. "Welten-Saga" besucht die UNESCO-Weltkulturerbestätten im Iran und in Jordanien. Denn die Alte Welt und der Orient sind die Wiege der Zivilisation und der Ursprung der Religionen. Moderator Sir Christopher Clark bereist Jordanien und begibt sich dann entlang der Handelswege bis nach Persepolis im Iran. Er erforscht die Schätze der Kulturen auf den Spuren der Nabatäer, Römer, Griechen und Perser bis zur großen Kolonisierung durch den Islam. Der Orient ist reich bestückt mit den Schätzen, die die UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt hat - nur noch das alte Europa verfügt über eine solche Dichte an großartigen Bauwerken, Plätzen, Landschaften und Gotteshäusern. In Jordanien trifft Christopher Clark in der Wüste nomadische Berber. Auch ihre einmalige, seit Jahrtausenden gepflegte Lebensweise wurde von der UNESCO zum Kulturerbe erklärt. Im Wadi Rum, unweit der Grenze zu Saudi-Arabien, lässt sich Clark eine der ältesten Stätten der Menschheit zeigen. Seit 12. 000 Jahren entstanden dort im Fels unendlich viele Inschriften und Zeichnungen – und ein erstes Alphabet. Einen Eindruck von der wirtschaftlichen Macht der Nabatäer gibt die alte Handelsstadt Petra, einst Zentrum der hellenistischen Welt und unvergesslich mit ihrer in den Fels geschlagenen Tempelstadt. Weiter reist Clark ins alte Persepolis, vor 2500 Jahren die Hauptstadt des ersten Weltreichs. Das Perserreich erstreckte sich von Ägypten im Westen bis zum heutigen Pakistan im Osten. Noch heute kann man nachempfinden, wie zum persischen Neujahrsfest die Delegationen der unterworfenen 28 Länder die Freitreppe zum Palast betraten, um Kyros dem Großen zu huldigen. Auch Isfahan stammt aus dieser Zeit – und erlebte 2000 Jahre später eine Renaissance: Shah Abbas I. machte die Stadt im 17. Jahrhundert zu einer der ersten modernen Großstädte. Sie war ein Knotenpunkt für den asiatischen Handel und für den Reisenden ein Zauberort voller Luxus und Überfluss. Dass die Moscheen,
Welten-Saga: Die Schätze Lateinamerikas
Film mit Christopher Clark. Lateinamerika ist geprägt von der Begegnung der Alten mit der Neuen Welt. Dort finden sich das Vermächtnis präkolumbischer Hochkulturen, koloniale Architektur und herrliche Naturschätze. Christopher Clark besucht spanische Kolonialbauten in Havanna und Quito, begibt sich in Palenque und Teotihuacán auf die Spuren früher Hochkulturen, erkundet das Vińales-Tal auf Kuba und den Nationalpark der Galapagosinseln. Höhepunkt eines Besuchs in der kubanischen Hauptstadt Havanna ist eine Fahrt mit einem amerikanischen Straßenkreuzer aus den 1950er-Jahren. Auch Clark nutzt einen dieser Oldtimer, um die Stadt zu besichtigen. Seit die Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, wird sie nach und nach aufwendig restauriert. Kuba ist längst weltweit für seine Musik bekannt. Auf die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit hat es die Rumba geschafft, entstanden in den Armenvierteln Havannas. Was ist ihr Geheimnis? Rumba wurzelt in der afrikanischen Kultur, enthält aber Elemente des spanischen Flamenco und der Kultur der Antillen. Im Vińales-Tal im Westen findet Clark ein weiteres typisches Beispiel kubanischer Lebensart: Tabak, aus dem die berühmten kubanischen Zigarren gedreht werden. Im heutigen Mexiko gibt es ein Dutzend Welterbestätten, dort findet man großartige Zeugnisse präkolumbischer Kulturen. Die riesige Stadtanlage Teotihuacán, etwa 50 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt gelegen, war in ihrer Blütezeit um 350 mit rund 150. 000 Einwohnern die größte Stadt Amerikas und ein bedeutendes kulturelles Zentrum. Die Ruinen von Palenque lagen lange im Dschungel versteckt und wurden dadurch vor Plünderungen bewahrt: Ein Glücksfall für Archäologen, denn dort finden sich kunstvoll verzierte Gebäude der Maya. Auch die mexikanische Küche steht für die Kultur des Landes. Als besonders schützenswert galten der UNESCO die traditionelle gemeinschaftliche Zubereitung der Speisen und die uralten kulinarischen Bräuche. Weiter geht es nach Süden. Quito, die Hauptstadt Ecuadors, erhielt als erste Stadt überhaupt 1978 den Titel Weltkulturerbe. Die Altstadt auf den Fundamenten einer alten Inka-Siedlung beeindruckt heute mit ihren kolonialen Kunstschätzen. Der Galápagos-Nationalpark 1000 Kilometer vor der südamerikanischen Küste ist ein berühmter Schauplatz der Natur- und Wissenschaftsgeschichte. Dort entwickelte sich eine ganz eigene Tierwelt – deren Beobachtung Charles Darwin zu seiner bahnbrechenden Evolutionstheorie inspirierte.
Welten-Saga: Die Schätze Europas
Film mit Christopher Clark. Die wichtigsten Epochen des Kontinents, gezeigt in herausragenden Monumenten und Zeugnissen des UNESCO-Weltkulturerbes: ein "Best of Europa" mit seinen Städten, Burgen und Kathedralen. Die Sendung beginnt in Venedig. Tausend Jahre lang eine mächtige Handelsstadt, Ziel der Seidenstraße und immer schon Europas Verbindung in den Orient. Dort komponierten die einflussreichsten Musiker des Kontinents, dorthin pilgerten Maler, Bildhauer und Architekten. Venedig ist jedoch auch ein Beispiel für bedrohtes Kulturerbe. Der Massentourismus vertreibt die Einwohner von ihrer einmaligen Inselwelt, Abgase zerstören Fassaden und Fundamente, Kreuzfahrtschiffe vor dem Canal Grande verursachen gefährliche Bodenerosion. Auch der Vatikan in Rom ist ein singuläres Welterbe, das fortwährend Touristenströme anlockt. Er steht nicht nur für das Christentum, sondern auch für einmalige Kunstwerke. Der Jakobsweg wurde in den 1990er-Jahren ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Aus ganz Europa münden Teilstrecken in den von Klöstern und Herbergen gesäumten Pilgerweg in Nordspanien. Christopher Clark wandert ein Stück des Weges nach Santiago de Compostela und nimmt dort an einem Pilgergottesdienst teil. Anschließend geht es zur Seine in Paris, dem meistfotografierten Flussufer der Welt. Entlang der romantischen Seine-Brücken erkundet Clark dieses Weltkulturerbe mit seinen einmaligen Bauten zwischen Notre-Dame und Eiffelturm, zwischen Louvre und Madeleine. Clark entdeckt ein bedeutendes "immaterielles Kulturerbe": den Orgelbau. Er schaut einem Orgelbaumeister bei dessen Handwerk über die Schulter und spielt sogar selbst auf dem Instrument. Auch die Ritterburgen gehören zur Geschichte Europas. Die UNESCO hat die Burgenlandschaft Oberes Mittelrheintal als "Zeugnis kulturellen Austauschs" zum Weltkulturerbe erklärt. Da ist es nur logisch, dass mit der Völklinger Hütte ein weiteres, typisch europäisches Ereignis mit weltweiten Folgen geehrt wurde: die Industrialisierung.
Welten-Saga: Die Schätze Südostasiens
Film mit Christopher Clark. In dieser Folge der "Welten-Saga" erkundet Christopher Clark den kulturellen Reichtum Südostasiens: Angkor in Kambodscha, die alten Königsstädte Hue in Vietnam und Luang Prabang in Laos. Die Halong-Bucht, die größte Höhle der Welt in Vietnam und die Reisterrassen auf Bali beweisen: Natur und Kultur sind oft eins. Ob Völker, Gebräuche, Religionen oder Landschaften: Südostasien zeichnet sich durch eine große Vielfalt aus. Angkor war einst die größte Stadt der Welt, ihre Ausdehnung entsprach etwa der des heutigen Berlin. Heute sind die Ruinen der Tempelstadt das größte Kulturdenkmal Südostasiens. Vietnam kann mit mehreren spektakulären UNESCO-Welterbestätten aufwarten. Die Halong-Bucht, eine bizarre Insellandschaft im Golf von Tonkin, wurde weltweit zum Inbegriff des Aussteigerparadieses und leidet mittlerweile enorm unter den Auswirkungen des Massentourismus. Die Fischer der "Floating Villages", der schwimmenden Dörfer in der Bucht, scheint das nicht zu stören. Sie erklären Christopher Clark, dass sie ihr traditionelles Leben weiterführen werden, wie bisher. Der Nationalpark "Phong Nha-Kẻ Bŕng" im Zentrum des Landes ist durchzogen von mehr als 300 Tropfsteinhöhlen, manche so groß wie Kathedralen, und unterirdischen Flüssen. Die erst 2009 entdeckte Son-Doong-Höhle soll die größte der Welt sein. Wie stark der Einfluss Chinas in Vietnam war, zeigt die einstige Kaiserstadt Hue. In ihrem Zentrum befindet sich die Purpur-Stadt, die nach dem Vorbild der Verbotenen Stadt in Peking entworfen wurde. Hue wurde im Vietnamkrieg fast zerstört. Erst seit der Ort 1993 zum Weltkulturerbe ernannt wurde, konnten viele Gebäude wiederhergestellt werden. Der Buddhismus prägt den Lebensrhythmus in diesem Teil der Welt, und in Luang Prabang spürt das Moderator Christopher Clark ganz besonders. Einen Tag lang lernt er die Paläste, Klöster und Tempel der Stadt kennen, die über Jahrhunderte die Königsstadt von Laos war, dem "Reich der Millionen Elefanten". Reis ist das wichtigste Nahrungsmittel Asiens und wird seit Jahrtausenden kultiviert. Beeindruckend sind die Reisterrassen im bergigen Land von Jatiluwih auf der indonesischen Insel Bali. Ihr ausgeklügeltes Bewässerungssystem ist UNESCO-Welterbe.
nano
Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Im Flug über Südspanien
Spielfilm. Spaniens Süden ist reich an schönen Städten mit einer multikulturellen Architektur, Küche und Geschichte. Ihre Vielfalt macht die Region zu einem der beliebtesten Reiseziele Europas. Die südspanische Landschaft beeindruckt mit langen Sandstränden, aber auch mit schroffen Felsformationen, weiten Olivenhainen und Europas einziger Wüste. Historische Städte und Burgen mit ihrem einzigartigen Stilmix zeugen von der bewegten Geschichte des Landes. Von den römischen Ruinen in Mérida über die andalusischen Städte Sevilla, Córdoba und Granada mitsamt seiner weltberühmten Alhambra führt die Reise in den äußersten Süden des Landes und zu einem Felsen, der seit dem 18. Jahrhundert gar nicht mehr spanisch ist: Gibraltar. Weiter geht es entlang der Ostküste zu beliebten Urlaubsorten wie Benidorm – als Geburtsort des Pauschaltourismus bekannt und vor allem bei nordeuropäischen Besuchern ein Inbegriff des Sommerurlaubs. Aus der Luft betrachtet zeigen sich Natur, Städte und Kulturdenkmäler in ihrer ganzen Schönheit. So ist es auch beim Norden und Süden Spaniens - mit allen Kontrasten, die das Land zu bieten hat. In beeindruckenden Luftaufnahmen präsentieren die Filmemacher die unterschiedlichen Landschaften der Iberischen Halbinsel. Spaniens Kultur, Baukunst und Wirtschaft, allesamt geprägt von der abwechslungsreichen Geschichte des Landes, machen jede der Regionen einzigartig.
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Neben der Spur - Amnesie
Thriller Deutschland (2015). Der Hamburger Psychiater Dr. Johannes "Joe" Jessen traut seinen Augen kaum, als Vincent Ruiz plötzlich völlig verzweifelt in seinem Garten steht. Er ist der Kommissar, der ihn noch vor einigen Monaten unbedingt des Mordes an zwei jungen Frauen überführen wollte. Doch Ruiz ist in ernsten Schwierigkeiten. Vor wenigen Tagen wurde er angeschossen und bewusstlos aus der Elbe gefischt, lag zeitweilig im Koma. Mittlerweile geht man davon aus, dass er von einem Motorboot gefallen sein muss, das unbemannt auf der Elbe trieb. Auf dem Motorboot selbst wurden Einschüsse und Blutspuren gefunden, die darauf schließen lassen, dass mindestens zwei Menschen verletzt wurden - einer von ihnen Ruiz. Das Problem ist nur: Ruiz hat keinerlei Erinnerung an die fragliche Nacht, und die Ungewissheit treibt ihn schier in den Wahnsinn. In seiner Not klammert er sich momentan nicht nur an schmerzlindernde Morphiumpillen, sondern auch an die Hoffnung, dass ihm eben jener Mann helfen kann, den er selbst noch vor nicht allzu langer Zeit gejagt hat: Joe Jessen. Der willigt schließlich ein und beginnt gemeinsam mit Ruiz und der jungen Polizistin Anna Bartholomé das Puzzle aus den Erinnerungsfetzen des verwundeten Kommissars zusammenzusetzen. Dabei taucht Joe nicht nur in Ruiz' dunkle Vergangenheit ein, sondern auch in einen alten, ungelösten Fall, der Ruiz bis heute nicht losgelassen hat: Es handelt sich um ein verschwundenes Kind, das angeblich einem Mord zum Opfer gefallen ist, dessen Leiche jedoch nie gefunden wurde. Ist dieses Kind die Antwort auf die Frage, was Ruiz mitten in der Nacht auf dem Boot wollte? Hatte er ein Lebenszeichen des kleinen Mädchens entdeckt und war der Spur nachgegangen? Joes und Ruiz' Suche nach der Wahrheit kostet Ruiz schließlich nicht nur seinen Job, sondern auch beinahe Annas Leben. Denn was immer es ist, das Ruiz mit dem Blut auf dem Motorboot verbindet, es ist irgendjemandem einiges wert, das Geheimnis für immer unter Verschluss zu halten.
Venedig, bedrohte Schönheit
Spielfilm. Venedig im Frühjahr: Riesige Kreuzfahrtschiffe schieben sich am Markusplatz vorbei, 100 000 Tagesgäste fluten die Inselstadt. Die Einwohner macht das wütend. "No grandi navi! ", "Keine Kreuzfahrtriesen! ", rufen sie und organisieren sich in Bürgerinitiativen. Denn die Bugwellen der Schiffe erschüttern Venedigs Fundamente mehr als jedes Hochwasser. Schon droht der Entzug des Titels "UNESCO-Weltkulturerbe". Tommaso Cacciari, ein junger Unternehmer auf der kleinen Insel Giudecca, ist sich sicher: "Die Schiffe kriegen wir hier weg. Denn wir wollen hier leben! " Dann zeigt er Beispiele für die katastrophalen Folgen: Durch den Ponte della Paglia vor dem Dogenpalast läuft ein tiefer Riss. Die Fundamente rutschen weg. Die Selfie-Sticks recken sich in die Höhe, die Besucher fragen: "Wo sind wir - in Verona, Padua oder Florenz? " Die Fremdenbetreuerin Gaia Vianelli erzählt schmunzelnd, wie kürzlich Amerikaner auf dem Markusplatz spontan ein Football-Turnier abgehalten haben: "Für manche ist Venedig wie ein Spielplatz, der morgens öffnet und abends zumacht. " Doch schon ein paar Meter abseits der Rennbahn zwischen Accademia-Brücke und Dogenpalast beginnt das Venedig für die Entdecker. Der Film spürt dem Inselgeheimnis nach, geht mit Venezianern frühmorgens auf Bootstour. Dann strahlt Venedig golden wie seit 1000 Jahren. Und wenn der Abend anbricht und die Gäste wie auf einen Schlag verschwinden, verlockt das Venedig der alten Familien, der Handwerker, Künstler und Liebhaber. Sie alle streiten heftig über die Frage: "Wie retten wir unsere Stadt? ".
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
Spreewaldkrimi - Zeit der Wölfe
Fernsehfilm Deutschland (2020). Während Kommissar Krüger sich wie ein einsamer Wolf in den Spreewald zurückzieht, versucht Fichte, die Hintergründe von zwei Unfällen und vom Auftauchen einer Rockerbande aufzuklären. Bei Forstarbeiten und bei einem Motorradunfall sterben kurz hintereinander zwei Menschen. Fichte vermutet einen Zusammenhang mit der kurz vorher aus Süddeutschland aufgetauchten Rockerbande "Die Wölfe". Er braucht für seine Ermittlungen aber Kommissar Krüger. Doch Krüger verweigert sich, er steckt in einer tiefen Sinnkrise. Es kommt zum Bruch zwischen den beiden Ermittlern. Während Fichte zusammen mit der ehrgeizigen Polizeianwärterin Luise Bohn versucht, die mysteriösen Todesfälle aufzuklären, hat sich Krüger tief in den Wald zurückgezogen. Sein Einsiedlerdasein wird nur durch den Jäger Drilling gestört. Der will einen eingewanderten Wolf zur Strecke bringen, der Schafe in der Umgebung reißt. Krüger erkennt in dem einsamen Tier eine Metapher für die zunehmende Vereinsamung und Verrohung in der Gesellschaft und für sich selbst. Denn Krüger hat seine Intuition verloren, die ihm bisher half, seine Kriminalfälle zu lösen. Fichte tappt im Dunkeln. Wie die Toten miteinander in Verbindung stehen und was es mit dem anonymen Gönner zu tun hat, der im Spreewald Geld an soziale Einrichtungen verteilt, wird so lange ein Rätsel bleiben, bis Krüger und Fichte wieder einen Weg gefunden haben, Seite an Seite zu ermitteln.
Dengler - Die schützende Hand
Thriller Deutschland (2017). "Wie kamen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt ums Leben? ", fragt ein Unbekannter. Obwohl die Antwort für ihn eigentlich klar ist, nimmt Privatermittler Georg Dengler den Auftrag an. Mundlos und Böhnhardt erschossen sich selbst. So lautet jedenfalls die offizielle Version. Absurd, sagen Insider. Dengler braucht die in Amsterdam untergetauchte Hacker-Aktivistin Olga Illiescu, um an entscheidende NSU-Akten auf dem Server des BKA zu kommen. Olga ist zunächst überzeugt davon, dass nur die rechte Ecke mit so einem Schwachsinnsauftrag an Dengler herantreten könne, und dass er sich hat kaufen lassen, um die Täter zu Opfern zu machen. Doch als Dengler und Olga beginnen, sich mit dem NSU-Komplex und den Vorfällen in Eisenach-Stregda zu beschäftigen, tauchen immer mehr Widersprüche auf. Unglaubliche Ermittlungspannen treten zutage. Die Polizei vor Ort, der Verfassungsschutz, das BKA – eine Verstrickung verschiedener V-Leute, ein unübersehbares Netz von Abhängigkeiten stülpt sich über die NSU-Thematik. Beraten von seinem Mentor Dr. Schweikert und mithilfe von LKA-Mann Marius Brauer rekonstruieren Dengler und Olga die Vorkommnisse im und um das Wohnmobil in Eisenach-Stregda. Sie stoßen auf Schlampigkeiten, mysteriöse Vorfälle und Widersprüche am Tatort, so auch auf irritierende Autopsie-Berichte von Böhnhardt und Mundlos. Warum hatte Mundlos keinen erhöhten CO-Hb-Wert? Warum sieht man kein Blut an den Wänden? Keine Fingerabdrücke? Wie konnten sich die beiden jahrelang im Untergrund Lebenden mit einem Arsenal an Waffen von zwei Streifenpolizisten so aus der Ruhe bringen lassen, dass sie umgehend Selbstmord begingen? Warum wurde das Wohnmobil vom Tatort abgeschleppt? Dengler steigert sich hinein in Verschwörungstheorien. Er und Brauer sprechen mit involvierten Zeugen: Vermutet man eine Antwort auf eine Frage, taucht schon die nächste Widersprüchlichkeit auf. Dengler, Olga und Brauer tauchen ein in die Untiefen des NSU-Komplexes und das Netzwerk von Staatsschützern und Neofaschisten. So tief, dass Dengler nicht bemerkt, dass die vermuteten Drahtzieher sie selbst ins Visier genommen haben. Er hat in ein Wespennest gestochen.
Y-Kollektiv: Tech-Bros im Paradies - Die erste Privatstadt der Welt: Próspera
Spielfilm. "Y-Kollektiv"-Reporter Lukas Wiehler reist in die wohl erste Privatstadt der Welt - Próspera - auf einer Karibikinsel in Honduras und trifft auf ihre selbst ernannten "Pioniere". Sie sprechen von Innovation, Fortschritt und Profit - und davon, den "lähmenden" Staat hinter sich zu lassen. Sie haben eine radikale Vision einer digitalen Gesellschaft, in der Bitcoin das Zahlungsmittel ist. Zu den Investoren gehören unter anderen PayPal- und Palantir-Gründer Peter Thiel sowie Sam Altman, der Chef von ChatGPT. Ist Próspera ein aufgeblasener Marketing-Bluff oder die Stadt der Zukunft? Wer kommt nach Prospera - und warum?
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
Die Nordreportage: Tschüss Chaos
Unterwegs mit dem Ordnungscoach.
Welten-Saga: Die Schätze Afrikas
Film mit Christopher Clark. Afrika ist ein Kontinent der Superlative. Dort ist die Wiege der Menschheit, steht das einzig erhaltene Weltwunder und befindet sich eines der spektakulärsten Weltnaturerben: die Serengeti. Christopher Clarks Reise führt von den Pyramiden und Tempeln Ägyptens zu den Kirchen und Festungen Äthiopiens bis zur Swahili-Stadt Lamu in Kenia. Seine kulturelle Vielfalt und einzigartige Tierwelt machen den Kontinent so universell bedeutsam. Wer kennt sie nicht, die Pyramiden von Gizeh? Schon in der Antike zählten sie zu den Weltwundern, denn bis ins Mittelalter gab es kein höheres Bauwerk als die Cheopspyramide. Unzählige Legenden und Mythen ranken sich um den Bau der gigantischen Grabmäler – noch immer sind nicht alle Rätsel gelöst. Ägypten hat eine reiche und vielfältige Geschichte. Eine davon erzählt das Hilali-Epos, eine mündlich überlieferte Heldensaga aus dem 10. Jahrhundert, die noch heute mit musikalischer Begleitung vorgetragen wird. Die UNESCO hat es zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt – in der Hoffnung, dass sich diese einzigartige Tradition erhält. Für weltweites Aufsehen sorgte die UNESCO in den 1960er-Jahren. In einer groß angelegten Rettungsaktion schaffte sie es, die Tempel von Abu Simbel und Philae zu verlegen, die sonst durch den Bau des Assuanstaudamms geflutet worden wären. Die Tempel wurden nach einer weltweiten Kampagne auf sicheres Gebiet umgesetzt – ein Riesenerfolg für die Organisation. Die Tempel sind Meisterwerke der Felsbaukunst. Berühmt ist das "Sonnenwunder" von Abu Simbel, wenn zwei Mal im Jahr Sonnenlicht in das Heiligtum fällt und drei der vier Götterstatuen beleuchtet. Heute sind die Tempel wieder in Gefahr: Salafistische Terroristen drohen, sie in die Luft zu sprengen. Christopher Clark zeigt in Äthiopien, wie vielsagend das Welterbe sein kann. Da sind die christlichen Klöster und Kirchen von Lalibela, in den Fels gehauene Wunderwerke. Da ist der Palastbezirk der alten Königsstadt Gondar, die nicht nur den Einfluss des gesamten Orients zeigt, sondern auch den Stil des europäischen Barocks aufnimmt. So kann man dort die kulturelle Vielfalt Äthiopiens wie durch ein Brennglas sehen. Kein Wunder, dass sich die Wiege der Menschheit unweit davon im Awash-Tal befindet: Dort wurde das dreieinhalb Millionen Jahre alte Skelett eines weiblichen Urzeitmenschen gefunden: "Lucy", die Urmutter der Menschheit. Auf seiner Reise in den Süden macht Clark in Lamu in Kenia halt, der Hauptstadt der gleichnamigen Insel vor der Küste Kenias und UNESCO-Weltkulturerbe. Mit seinen farbenfrohen Häuserfronten und langen Promenaden steht Lamu für 2000 Jahre Geschichte, vom geschäftigen Goldhandel der Swahili bis zum massenhaften Verkauf von Sklaven in den Orient. Clarks Reise findet ihren Abschluss im Serengeti-Nationalpark, ein Weltnaturerbe. Dort beobachtet er eines der eindrucksvollsten Naturschauspiele der Welt: die größte Wanderung von Landtieren.
Welten-Saga: Die Schätze Indiens
Film mit Christopher Clark. Indien ist das Land der Länder, voller Wunder und Mythen. Der Film zeigt die Highlights des UNESCO-Weltkulturerbes zwischen Mumbai und dem Himalaja, vom Tadsch Mahal zu den Burgen Rajasthans. Eine Vielfalt von Sprachen, Völkern und Religionen: Moderator Sir Christopher Clark geht anhand der legendären Bauten, Landschaften, Sitten und Gebräuche der Frage nach, was die 1, 4 Milliarden Menschen Indiens zusammenhält. In Varanasi, der legendären Pilgerstadt am Ganges, beginnt diese "Welten-Saga" mit einem Einblick in die spirituelle Welt der Hindus: Seit rund 2500 Jahren kommen gläubige Hindus hierher, um im Fluss zwischen Lotosblüten und schwimmenden Kerzen zu baden, am liebsten wollen sie dort sterben und verbrannt werden. Weiter reist Christopher Clark zur Insel Elephanta vor der Megacity Mumbai. In den Höhlen von Elephanta wird noch heute Shiva verehrt, sie sind ein spirituelles Zentrum des Hinduismus. Rund 1000 Kilometer weiter nördlich trifft man auf eine ganz andere, heute noch lebendige Märchenwelt: Rajasthan, das Land der prachtverwöhnten Ritter und sagenhaft reichen Maharadschas. Das Weltkulturerbe Fort Amber ist ihr perfektes Machtsymbol: monumentale Burg und prunkvoller Palast in einem. In der nahen Hauptstadt Jaipur besucht Christopher Clark anschließend den märchenhaften Palast der Winde, ein goldener Käfig für die zahlreichen Damen des Hofes. Vor 1000 Jahren eroberten islamische Heerführer aus Afghanistan Indien und beherrschten es jahrhundertelang als Moguln. Ihnen verdankt die Nation einzigartige Bauwerke: Das Grabmal des Großmoguls Humayun in Delhi symbolisiert die Harmonie des Paradieses, und der Tadsch Mahal in Agra ist gar eines der berühmtesten Bauwerke der Welt. Unweit des Tadsch Mahal erkundet Christopher Clark einen weiteren weltberühmten indischen Schatz: das Yoga. Ein Experte und Lehrer dieser uralten indischen Errungenschaft erklärt ihm, warum der Mensch ein Reisender ist. Als sich die Engländer vor 300 Jahren in Indien festsetzten, brachten sie die europäische Kultur mit. Und später Handel, Industrie, Bahnhöfe und Züge. Der Victoria-Terminus, ein im viktorianisch-gotischen Stil erbauter riesiger Bahnhof in Mumbai, ist ein lebendiges Beispiel für diese Epoche. Clark fährt von dort aus in den Nordosten des Landes, an den Fuß des Himalaja. In der Kalka-Shimla-Bahn, einer von den Engländern gebauten Schmalspurbahn in die Berge, erlebt er spektakuläre Aussichten auf Schluchten und Wasserfälle und das Vorgebirge des Himalaja.
