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      • Monsieur Claude und seine Töchter 2

        Spielfilm Frankreich (2019). In Sachen multikultureller Offenheit macht Claude Verneuil und seiner Frau Marie so schnell keiner etwas vor: Ihre vier Töchter haben Einwanderer aus vier verschiedenen Kulturkreisen geheiratet. Um die Angehörigen ihrer Schwiegersöhne kennenzulernen, unternimmt das wohlsituierte Ehepaar Verneuil eine kleine Weltreise. Von den Strapazen können sich Claude und Marie jedoch nur kurz erholen, denn ihre Töchter haben die nächste Überraschung parat. Alle vier beabsichtigen, ihren Männern zuliebe auszuwandern, die sich in Frankreich wegen ihrer Herkunft diskriminiert fühlen. Ségolčne und Chao zieht es nach China, Isabelle und Rachid nach Algerien und Odile und David nach Israel. Sogar Charles und die hochschwangere Laure möchten nichts wie weg – allerdings nicht zur Elfenbeinkünste, sondern nach Indien, wo der unterbeschäftigte Schauspieler auf eine Bollywood-Karriere hofft. Dass sich ihre geliebte Großfamilie in alle Winde zerstreuen soll, nehmen Claude und Marie jedoch nicht kampflos hin. Um ihre Schwiegersöhne mit ihrem geliebten Frankreich zu versöhnen, ist ihnen jedes Mittel recht. Schon bald erkennen die vier verbitterten Herren ihre bislang ungeliebte Heimat nicht wieder. Mit rund vier Millionen Kinobesuchern landete die französische Culture-Clash-Komödie "Monsieur Claude und seine Töchter" im Jahr 2014 einen sensationellen Kinoerfolg in Deutschland. "Monsieur Claude 2" schreibt die unterhaltsame Geschichte des leidgeprüften Familienvaters fort, dessen Töchter ihn mit ihrer multikulturellen Partnerwahl auf die Probe stellen. Regisseur Philippe de Chauveron nahm die weitverbreitete Kritik von Einwanderern, in Frankreich in vielen Lebensbereichen benachteiligt zu werden, als Ausgangspunkt für die amüsante Geschichte. In Zentrum stehen Christian Clavier und Chantal Lauby als wohlsituiertes Ehepaar, das seinen Schwiegersöhnen die geliebte "Grande Nation" im besten Licht präsentieren muss.

      • Die Witwe Clicquot

        Spielfilm USA (2023). Die französische Provinz Champagne im frühen 19. Jahrhundert: Nach dem Tod ihres Mannes übernimmt die 27-jährige Barbe-Nicole Clicquot die Leitung der familieneigenen Weinkellerei. Mit Entschlossenheit und Leidenschaft manövriert Clicquot das Unternehmen durch turbulente Zeiten, legt mit Innovationen den Grundstein für die moderne Champagnerherstellung und avanciert mit dem exklusiven Schaumwein ihres Hauses zur "Grande Dame der Champagne". In dem eindrucksvollen Frauenporträt, das auf dem "New York Times"-Bestseller der Kunsthistorikerin Tilar J. Mazzeo basiert, beleuchtet Thomas Napper das Leben von Barbe-Nicole Clicquot Ponsardin, die als junge Witwe den Konventionen einer patriarchalischen Gesellschaft trotzte und zu einer der erfolgreichsten Unternehmerinnen aufstieg. Die Titelrolle übernahm Haley Bennett ("Girl on the Train"), die zudem an der Seite von "Stolz und Vorurteil"-Regisseur Joe Wright sowie Christina Weiss Lurie ("Inside Job") auch als Produzentin fungierte. Weitere Rollen sind mit Sam Riley ("Control"), Tom Sturridge ("Sandman") und "Peaky Blinders"-Star Natasha O'Keeffe besetzt. Für die Musik zeichnete Bryce Dessner von The National verantwortlich.

      • Kommissar Dupin - Bretonischer Stolz

        Fernsehfilm Deutschland (2017). Der ehemalige Schauspielstar Sophie Bandol entdeckt des Nachts eine Leiche. Aufgeschreckt ruft sie die Polizei, doch als diese eintrifft, ist die Leiche verschwunden. Hat sie sich das Gesehene nur eingebildet? Handelt es sich um Auswüchse der Fantasie einer etwas kapriziösen Diva, wie Inspektor Kadeg vermutet? Kommissar Dupin sieht das anders. Dass es erst einmal keine Leiche gibt, heißt nicht, dass kein Verbrechen stattgefunden hat. Dupin vergräbt sich in die Ermittlungen und kommt auf die Spur eines vermissten schottischen Geschäftsmanns. Kurz darauf wird ein weiterer Toter gefunden. Ebenfalls ein Schotte. Augenscheinlich hängen die beiden Todesfälle zusammen. Beide Männer waren kürzlich aus Schottland in die Bretagne gereist - um sich dort gegenseitig zu erschlagen? Das ergibt keinen Sinn. Dupins Recherche führt ihn zu dem Austernzüchter Baptiste Kolenc und dem Geschäftsmann Matthieu Tordeux. Beide Männer haben etwas zu verbergen, doch die Wurzel des Verbrechens scheint noch weiter zurückzuliegen. Akribisch, wie es seine Art ist, versucht Dupin, das Geheimnis zu entschlüsseln - doch diese Zeit will ihm sein ungeduldiger Vorgesetzter Locmariaquer nicht geben und bringt Dupin in ernste Schwierigkeiten.

      • Monsieur Claude und seine Töchter 2

        Spielfilm Frankreich (2019). In Sachen multikultureller Offenheit macht Claude Verneuil und seiner Frau Marie so schnell keiner etwas vor: Ihre vier Töchter haben Einwanderer aus vier verschiedenen Kulturkreisen geheiratet. Um die Angehörigen ihrer Schwiegersöhne kennenzulernen, unternimmt das wohlsituierte Ehepaar Verneuil eine kleine Weltreise. Von den Strapazen können sich Claude und Marie jedoch nur kurz erholen, denn ihre Töchter haben die nächste Überraschung parat. Alle vier beabsichtigen, ihren Männern zuliebe auszuwandern, die sich in Frankreich wegen ihrer Herkunft diskriminiert fühlen. Ségolčne und Chao zieht es nach China, Isabelle und Rachid nach Algerien und Odile und David nach Israel. Sogar Charles und die hochschwangere Laure möchten nichts wie weg – allerdings nicht zur Elfenbeinkünste, sondern nach Indien, wo der unterbeschäftigte Schauspieler auf eine Bollywood-Karriere hofft. Dass sich ihre geliebte Großfamilie in alle Winde zerstreuen soll, nehmen Claude und Marie jedoch nicht kampflos hin. Um ihre Schwiegersöhne mit ihrem geliebten Frankreich zu versöhnen, ist ihnen jedes Mittel recht. Schon bald erkennen die vier verbitterten Herren ihre bislang ungeliebte Heimat nicht wieder. Mit rund vier Millionen Kinobesuchern landete die französische Culture-Clash-Komödie "Monsieur Claude und seine Töchter" im Jahr 2014 einen sensationellen Kinoerfolg in Deutschland. "Monsieur Claude 2" schreibt die unterhaltsame Geschichte des leidgeprüften Familienvaters fort, dessen Töchter ihn mit ihrer multikulturellen Partnerwahl auf die Probe stellen. Regisseur Philippe de Chauveron nahm die weitverbreitete Kritik von Einwanderern, in Frankreich in vielen Lebensbereichen benachteiligt zu werden, als Ausgangspunkt für die amüsante Geschichte. In Zentrum stehen Christian Clavier und Chantal Lauby als wohlsituiertes Ehepaar, das seinen Schwiegersöhnen die geliebte "Grande Nation" im besten Licht präsentieren muss.

      • Bonjour Tristesse

        Spielfilm Grossbritannien/USA (1957). An der Seite ihres verwitweten Vaters Raymond führt die 17-jährige Cecile ein unbeschwertes und luxuriöses Leben. Empfindlich gestört wird dieses Idyll durch die Ankunft von Patentante Anne. "Bonjour Tristesse" entstand nach dem gleichnamigen Bestseller von Françoise Sagan. In den Hauptrollen brillieren Jean Seberg, Deborah Kerr und David Niven. Ceciles Patentante Anne ist eine Modeschöpferin und Freundin der verstorbenen Mutter. Der Frauenheld Raymond beginnt, sich für Anne zu interessieren, hat jedoch zunächst wenig Erfolg. Als er ihr eine Heirat vorschlägt, erliegt jedoch auch sie seinem Charme. Als sich Anne immer stärker in Ceciles Erziehung einmischt, ersinnt Cecile einen perfiden Plan, um sie loszuwerden. Der von Otto Preminger stilsicher und intelligent inszenierte Film beeindruckt durch die kühl-distanzierte Haltung zu den Figuren und seinen unbestechlichen Blick auf das luxuriöse Ambiente.

      • Traumorte - Paris

        Spielfilm. Paris ist mit seiner Vielzahl an berühmten Gebäuden, Denkmälern und Plätzen ein wahres Freilichtmuseum – und eine Quelle der Inspiration für Menschen aus aller Welt. Um die 50 Millionen Touristen zieht es jedes Jahr in die französische Hauptstadt – mehr als in jede andere europäische Metropole. Dafür sorgen Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, der Arc de Triomphe und der Louvre mit seinen Kunstschätzen. Wie die Stadt blicken auch die Pariser Baudenkmäler auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Zahlreiche Könige und Kaiser schritten durch ihre Pforten; viele wurden im Lauf der Jahrhunderte zerstört und wiederaufgebaut. Die Dokumentation führt quer durch die Pariser Arrondissements und zeigt die schönsten Ecken einer magischen Stadt. Von den Jardins de Trocadéro, die den besten Blick auf den Eiffelturm bieten, über die rund zwei Kilometer lange Prachtstraße Champs-Élysées bis zum Hôtel des Invalides, einer historischen Militäranlage, in der bis heute kriegsversehrte Veteranen betreut werden. Der Film stellt aber auch Orte vor, die abseits der üblichen Touristenpfade liegen: den Parc de la Villette zum Beispiel, ein modernes Viertel mit Museen, Kinos und einem gigantischen künstlichen See.

      • Traumorte - Das Loiretal

        Spielfilm. Die Reihe "Traumorte" führt zu den schönsten Orten der Welt. In dieser Folge geht es ins Loiretal. Es ist bekannt für märchenhafte Schlösser und exzellente Weine. Doch auch abseits der ausgetretenen Pfade hat die Weltkulturerbe-Region viel zu bieten. Zwischen Orléans und Saumur gibt es neben reizvollen Landschaften und imposanten Zeugen der Vergangenheit auch touristische Kabinettstückchen zu erleben. Man kann Ausflugsfahrten mit historischen Zügen, mit der legendären "Ente" oder im Heißluftballon machen. Aber auch die klassischen Höhepunkte dürfen bei einer Reise durchs Loiretal nicht fehlen. In Orléans ist die französische Nationalheldin Jeanne d'Arc allgegenwärtig. Im prachtvollen Schloss Chambord gibt eine Ausstellung Einblicke in die Geschichte des französischen Königshauses, das über einen langen Zeitraum nomadisch lebte und einzelne Schlösser nur sporadisch bewohnte. Chenonceau, das "Schloss der Damen", ist nach Versailles das meistbesuchte Schloss Frankreichs. Bei einem Rundgang durch die ehrwürdigen Gemäuer wird klar, warum: In den liebevoll eingerichteten Räumen wird Geschichte lebendig. Bei Candes-Saint-Martin steht der größte Klosterkomplex Europas. Die Abtei Fontevraud war einst ein gemischtes Kloster für Frauen und Männer, gefördert vom Herrscherhaus Plantagenęt. Nach den Wirren der Französischen Revolution wird sie zum Staatsgefängnis umfunktioniert.

      • Mit dem Zug entlang der Côte Bleue

        Spielfilm. Der schnellste Weg mit der Bahn von Paris an die Côte d'Azur geht über Lyon und Marseille. Wer Zeit hat, steigt 50 Kilometer vor Marseille in Miramas um - in den "Train de la Côte Bleue". Der Zug fährt auf einer herrlichen Panoramastrecke Südfrankreichs, 60 Kilometer meist entlang der Mittelmeerküste mit wundervollen Sandstränden, Felsbuchten und glasklaren Flüsschen. Auch ist die Côte Bleue nicht so überlaufen wie ihre große Schwester Côte d'Azur. Die Reise geht vom Eisenbahnerstädtchen Miramas in Richtung Süden und über eine einmalige Eisenbahnbrücke, die den Canal de Caronte überspannt. Bei Bedarf öffnet sich einmal am Tag die Drehbrücke, damit große Frachtschiffe den Kanal passieren können. Danach beginnt der wohl landschaftlich schönste Abschnitt der "Ligne de la Côte Bleue". Die nächste Station heißt Carry-le-Rouet. Einst ein abgelegenes Fischernest, war der Ort nach dem Bau der Bahnlinie ab 1915 gut an Marseille angebunden. Heute gilt Carry-le-Rouet als wichtigster Badeort der Côte Bleue. Schon der französische Schauspieler und Sänger Fernandel war von Carry-le-Rouet so angetan, dass er sich dort nach dem Zweiten Weltkrieg eine Villa über dem Hafen bauen ließ. Weiter führt die Reise über das Viaduc de Méjean. Direkt darunter im Restaurant "Le Mange-Tout" gibt es leckere "Friture", kleine Fische, die am Stück gegessen werden. In Niolon gibt es Tauchkurse der UCPA, einer Vereinigung für Sport im Freien. Ihr Ziel ist, dass auch junge Menschen mit kleinem Geldbeutel den Tauchsport lernen und soziale Kontakte herstellen können. Die Schönheit unter Wasser ist an der Côte Bleue unvergleichlich. Danach stellt der Film das ehemalige Künstlerdorf L'Estaque mit seinen ineinander verschachtelten Häuschen vor. Der Ort wurde von Georges Braque, Paul Cézanne, Raoul Dufy und vielen anderen Künstlern besucht und hat sie inspiriert. Braques Gemälde "Häuser in L'Estaque" (1908) brachte erstmals den Begriff "Kubismus" hervor. Im Bahnhof Marseille Saint-Charles steigen jährlich knapp 20 Millionen Menschen ein und aus, und man sollte Marseille wirklich mit der Bahn besuchen. Schon 1931 schrieben Klaus und Erika Mann in ihrem "Buch von der Riviera" über Marseille: "Die Einfahrt mit dem Wagen trägt einen leicht katastrophalen Charakter ... Wenn es sich trifft, dass Sie zwischen fünf und sieben Uhr abends ankommen, ist es besonders teuflisch. " Die blaue Stunde an der Côte Bleue war eben schon damals sehr beliebt. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

      • Die Bretagne - Frankreichs rauer Westen

        Spielfilm. Mit ihrer wilden Landschaft ist die Bretagne ein Sehnsuchtsziel in Europa. Der Westen Frankreichs ist umrandet vom Meer. Stürmisches Wetter und ein raues Klima verleihen ihm eigenen Charme. Im Binnenland liegen tiefe Wälder und hügelige Heide, an den Küsten zerklüftete Steilhänge mit bizarren Felsformationen, dazwischen karibisch anmutende Strände mit weißem Sand. Kein Ort ist weiter als 80 Kilometer von der Küste entfernt. Die meisten Bretonen leben von und mit dem Meer. Der Film von Elke Bille erzählt die Geschichte typischer Bretonen. Sie zeigen ihren Alltag und ihre Herausforderungen. Die Reise beginnt am Mont Saint-Michel. Der liegt zwar offiziell in der Normandie, ist aber in Sichtweite der Bretagne. Das Örtchen Cancale ist berühmt für seine Austern. Familie Raccine betreibt an der Promenade ein kleines Restaurant, in dem es ausschließlich Austern aus der eigenen Zucht gibt. Die Bänke, auf denen die Austern wachsen, stehen mitten im Meer und sind mit dem Trecker nur bei Ebbe erreichbar. Jedes Mal ein Wettlauf mit den Gezeiten, denn nur knapp sechs Stunden haben sie Zeit, Austern zu ernten und sich um die Zucht zu kümmern, dann setzt die Flut mit starker Strömung wieder ein. In Saint-Malo gibt es das Phänomen der Springflut, die "grande marée", die besonders bei Sturm den ufernahen Häusern mit hohen Wellen heftig zusetzt. In der Nähe von Saint-Malo liegt das Gezeitenkraftwerk La Rance, das 1966 gebaut wurde und mehr als 40 Jahre lang das größte Kraftwerk seiner Art war. Die Bretagne ist berühmt für Buchweizen. Früher ein Arme-Leute-Getreide, heute dagegen eine kulinarische Spezialität des Landes, besonders als Zutat von Galettes. Im Mittelalterstädtchen Vitré dreht sich fast alles um den Buchweizen: Landwirt Immanuel Guardon baut ihn vor den Toren der Stadt an, der Müller Arnaud Chenard mahlt ihn in der ältesten Mühle der Gegend zu Mehl, das Nadine Keroudan in ihrem Food-Truck für Galettes auf dem Markt verwendet. In Lamballe liegt ein Nationalgestüt aus Napoleonischer Zeit. Dort ist die Hengststation für die berühmte Zugpferderasse der Bretagne, Postier Breton. Kutscher Stephane Baillif trainiert die Pferde und bildet sie aus. Und er geht mit ihnen zur Arbeit, mitten in Lamballe. Etwas weiter westlich liegt Brocéliande. Der Sage nach soll dort Merlin begraben sein. Typisch bretonisch sind die Epagneul Bretons, eine bretonische Jagdhundrasse. Patrick Morin züchtet mit großem Erfolg, doch jedes Mal, wenn ein Kunde ein Tier abholt, steht der Züchter vor einer besonderen Herausforderung: Wird der Hund das neue Herrchen akzeptieren? In Carantec betreibt Jean Marie Jezequel eine kleine Werft, in der ausschließlich Holzboote gebaut werden. Schon der Urgroßvater baute an der Bucht von Morlaix kleine Jachten. Später übernahmen der Großvater und dann der Vater die Werft. Heute ist Jean-Marie der Chef in einer der letzten Werften in Frankreich, die Holzjachten baut. Etwas weiter an der Küste Richtung Westen liegt im Finistčre das Örtchen Plouguerneau. Dort züchtet Sylvain Huchette mitten im Atlantik Abalonen, also Seeohren, eine Schneckenart. Er ist der erste Züchter dieser Schnecken in Europa und beliefert Pariser Gourmetrestaurants. Ouessant ist die westlichste Insel Frankreichs. Sie ist berühmt für ihre fünf Leuchttürme und liegt sehr einsam weit draußen vor dem Festland. Dort lebt Charlene Creac'h, eine junge Schäferin, die sich vor vier Jahren mit ihrer Milchschafherde selbstständig gemacht hat. Eine große Aufgabe mit viel Verantwortung, sagt sie, aber sie wollte unbedingt auf Ouessant leben, denn nirgendwo gibt es mehr Freiheit und Zusammenhalt als auf dieser Insel. Von Ouessant geht es über Crozon weiter nach Quimper. Dort baut Marin Lhopiteau ganz besondere Instrumente: keltische Harfen in echt. Eine filmische Entdeckungsreise zum Staunen und Träumen entlang der Küste und quer durch die magische Bretagne.

      • Erlebnisreisen: Südfrankreich

        Die Côte d'Azur neu entdeckt. "Erlebnisreisen Südfrankreich" führt entlang der Côte d'Azur und stellt in den Städten Aix-en-Provence, Marseille, Hyčres und Nizza regionale Highlights und Spezialitäten vor.

      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • nano

        Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Alpenpanorama

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      • ZIB

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      • Alpenpanorama

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      • Kulturzeit

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      • Inseln im Strom - Vergessenes Paradies im Ärmelkanal

        Spielfilm. Die Kanalinseln Jersey, Guernsey, Sark und Alderney wirken wie aus Zeit und Raum gefallen. Ein Film über Vergangenheit und Gegenwart der "Inseln im Strom". Zwischen England und Frankreich gelegen, fühlt sich keiner richtig für die Inseln zuständig. Die beiden größeren genießen den zweifelhaften Ruf, Steueroasen zu sein, Sark ist eine unabhängige Baronie und Alderney nur noch die Heimat einiger Hummerfischer.

      • Rundschau

        Das Schweizer Politmagazin. Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.

      • Palantir und die Schweiz – Zwischen Daten und Macht

        Reportage von Kathrin Winzenried. Ein Journalistenkollektiv und ein Tech-Gigant vor Gericht: Palantir bestreitet die Darstellung seiner gescheiterten Schweizer Ambitionen und beharrt auf einer Gegendarstellung. Palantir Technologies bereitet im Auftrag von Militärs weltweit riesige Datenmengen auf und hat seit einigen Jahren seinen Europa-Hub in der Schweiz. Dort gehören Unternehmen zur Kundschaft, doch keine Behörden. Ein interner Armeebericht warnt vor Datenabfluss an US-Geheimdienste. Als das WAV-Recherchekollektiv und das Online-Magazin "Republik" diese Dokumente öffentlich machten, zog Palantir vor Gericht. Ein Film über Macht, Daten – und die Rolle der Zivilgesellschaft.

      • Einfach Mensch

        Spielfilm. Das Ehepaar Gaub hat das Downsyndrom und führt mit Unterstützung ein selbstbestimmtes Leben. Als erster Rollstuhlfahrer bundesweit macht Nico Mackert eine Ausbildung bei der DB Regio. Wie Nico Mackert leben die Gaubs auch beruflich Inklusion. Hanna ist in einem inklusiven Café sowie in einem nachhaltigen Obstanbaubetrieb tätig. Silas arbeitet in einem gemeinnützigen Gartenprojekt. Nico Mackert engagiert sich zudem als Inklusionsbotschafter. Mackert hat seit seiner Geburt eine Hirnblutung, die zu einer starken Einschränkung seiner Motorik führt. Die meiste Zeit ist er auf den Rollstuhl angewiesen, vor allem wenn er längere Strecken unterwegs ist. Als Kind und Teenager lebt er zurückgezogen. Zu groß sind seine Ängste, nicht akzeptiert zu werden. Ein erster Wendepunkt ist die Entscheidung, in den sozialen Medien seine Fotos von Zügen zu posten. Nico lernt andere Zugbegeisterte kennen, schließt Freundschaften. Trotz anfänglicher Bedenken wegen seines Rollstuhls beginnt er bei der DB Regio eine Ausbildung zum Kaufmann für Verkehrsservice. Mit ihrer Behinderung ergeben sich für das Ehepaar Gaub viele Herausforderungen: Strukturiertes Denken und das Erkennen von Zusammenhängen fallen ihnen schwer, sie brauchen mehr Zeit. Dinge, die für ein selbständiges Leben und die berufliche Integration nötig sind, müssen beide üben. Dazu gehören auch das Merken von Kontakten und Terminen sowie der Umgang mit Geld. Hanna und Silas leben zwar allein, benötigen jedoch Unterstützung. Eine stundenweise Betreuung hilft ihnen, Einkaufs- und Reinigungspläne zu erstellen und sich in der Umgebung zurechtzufinden. Hanna und Silas Gaub sind sehr sportlich und nehmen sogar an den Special Olympics, den olympischen Wettbewerben für Menschen mit kognitiven Einschränkungen, teil. Dort haben sie 2025 unter anderem beim Laufen, Weitsprung und Schwimmen zahlreiche Medaillen errungen.

      • 37°Leben

        Nico (29) und Kristina (30) verdienen Geld mit ihrem Körper: er durch Plasmaspende, sie mit einer Medizinstudie. Für den Körper bedeutet das Strapazen. Warum tun sie sich das dennoch an? An Nicos Arm ist mittlerweile eine Narbe. Trotzdem spendet er zweimal pro Woche Plasma - für ihn ein regelmäßiges Zubrot. Kristina lässt ein neues Medikament in ihren Körper - für viel Geld. Sie sei Hypochonderin, sagt sie. Und doch wagt sie diesen großen Schritt. Nico und Kristina geben ihren Körper her und belasten ihn für etwas Gutes, aber das Hauptargument dabei ist das Geld. Nicos Plasmaspenden sind für ihn ein Zuverdienst, von dem er sich auch schon mal ein Handy geleistet hat. Nico hat viele Wege gefunden, über die er sich etwas Geld dazuverdienen kann. Mit Mystery Shopping, als Lichtdouble oder auch mal als Statist beim Film - er macht viele kleine Gelegenheitsjobs. Seinen Körper möchte er in Zukunft vielleicht sogar noch mehr einsetzen - er überlegt auch, sich als Samenspender zu registrieren. Kristina nimmt an einer medizinischen Studie teil und lässt sich ein neues Medikament intravenös verabreichen. Ihr Körper ist ihr sehr wichtig, sie schaut, dass sie gesund isst und viel Sport macht. Und trotzdem macht sie etwas, vor dem viele zurückschrecken würden: ein Medikament testen, das es so noch gar nicht gibt. Falls das Medikament auf den Markt kommt, kann es vielen Menschen das Leben verbessern. Das spielt für Kristina eine Rolle, aber auch das Geld. Denn Kristina hat Schulden, die sie abbezahlen muss. Das Geld für die Teilnahme an der Studie gibt ihr die Möglichkeit, sich schnell wieder Schönes leisten zu können und nicht alles in die Schuldentilgung zu stecken. Die Geschichten von Nico und Kristina bilden eine Folge des "37°Leben"-Zweiteilers "Mein Körper, mein Kapital".

      • puzzle

        Viele Kulturen - Ein Land. Vielfältig und einmalig zugleich - das ist "puzzle", das InterKulturMagazin. Das Format stellt interkulturelle Themen und Menschen vor, die die Kultur und das Leben in Deutschland auf ihre Weise mitprägen.

      • Im Flug über Rio de Janeiro

        Spielfilm. Traumhafte Strände, pulsierendes Stadtleben, Karneval am Zuckerhut, aber auch die Armut der Favelas, das gehört zu Rio de Janeiro. Aus der Luft zeigt sich die ganze Vielfalt der Region. Der Bundesstaat Rio de Janeiro reicht weit über seine Hauptstadt hinaus. Dort finden sich einsame Buchten, Nationalparks mit herrlicher Natur, historische Siedlungen und kleine Inseln. Doch auch dort ist der Regenwald durch die Ausdehnung der Landwirtschaft bedroht. Die Portugiesen gründen Rio de Janeiro im Jahr 1565. In den folgenden Jahrhunderten wird die Stadt zur bedeutendsten Brasiliens. Vielerorts sind in der Metropole und ihrem Hinterland noch Spuren der Kolonialzeit erhalten: Paläste, Kirchen und Siedlungen. Bis heute ist Rio de Janeiro Inbegriff eines exotischen Sehnsuchtsortes. Die Christusstatue auf dem Corcovado blickt herab auf die berühmten Strände von Copacabana und Ipanema, eine Seilbahnfahrt auf den Zuckerhut gehört für viele Touristen zum Pflichtprogramm. Und an das Stadion Maracană haben gerade deutsche Fans beste Erinnerungen. Der Bundesstaat Rio de Janeiro ist etwa so groß wie Dänemark. Er hat mehr als 17 Millionen Einwohner, aber auch viele Flecken unberührter Natur.

      • Unsere Kontinente (1/6)

        Mit Prof. Harald Lesch. Seit 1982 berichtet "Terra X" über die Natur und Kultur der Welt. Die Jubiläumsreihe "Unsere Kontinente" fügt beides zu einer großen Gesamtschau zusammen. Wie hat die Natur unseres Planeten die Kulturen geformt? Prof. Harald Lesch, Prof. Colin Devey, Prof. Antje Boetius, Mirko Drotschmann, Dr. Mai Thi Nguyen-Kim und Jasmina Neudecker präsentieren die sechs dauerhaft von Menschen besiedelten Kontinente. Die gewaltigen tektonischen Kräfte erschaffen in Afrika eine einzigartige Landschaft: das Great Rift Valley. Die natürlichen Bedingungen Ostafrikas werden zur Wiege der Menschheit und zum Startpunkt ihrer langen Reise: Von dort aus ziehen die Menschen los, um nach und nach andere Kontinente zu besiedeln. Der afrikanische Kontinent erstreckt sich über sehr viele Breitengrade und äußerst vielfältige Naturlandschaften und Klimazonen. Seine so unterschiedlichen Regionen und Bedingungen erfordern immer wieder andersartige Anpassungsstrategien und das Erlernen neuer Kulturtechniken. Vielerorts sind die Böden des Kontinents ausgelaugt. Es entwickeln sich völlig unterschiedliche Lebensmodelle als Antwort auf die extremen Naturbedingungen. Die natürlichen Barrieren des Kontinents – Flüsse, die nicht durchgängig schiffbar sind, die tropische Zone mit ihren tödlichen Krankheiten, undurchdringliche Wälder und die großen Wüsten im Norden und Süden des Kontinents – verhindern den Austausch der verschiedenen Kulturen in Afrika. Darüber hinaus verfügen die Nord- und Westküste über wenige natürliche Häfen und zum Teil schwer zu beherrschende Winde, was einen Austausch der Kulturen über die Grenzen des Kontinents hinaus lange Zeit verhindert. Das gut schiffbare Kap – gelegen auf den internationalen Schiffhandelsrouten – wird zum Einlasstor für Abenteurer und Ausbeuter, die selten das Wohl des Kontinents im Fokus haben. Es sind auch diese natürlichen Faktoren, die Afrikas Aufschwung behindert haben. Und das, obwohl der Kontinent reich an Rohstoffen und Bodenschätzen ist, die bis heute systematisch ausgebeutet werden.

      • Unsere Kontinente (2/6)

        Mit Prof. Colin Devey. Asien, der größte Kontinent der Erde, überbietet sich in Superlativen: Er reicht von Sibirien im Nordosten bis zum Suezkanal im Südwesten. In Asien befinden sich der kälteste Ort, die seismisch heißeste Region und die höchsten Gebirge des Planeten. Die Geschichte des Superkontinents Asien beginnt vor 55 Millionen Jahren. Damals schiebt sich der indische Subkontinent unter Eurasien und faltet den Himalaja auf. Dieses gewaltige Hochland bildet eine natürliche Barriere für Regenwolken und teilt Asien in zwei sehr unterschiedliche Teile: einen regnerischen und fruchtbaren Süden und einen trockenen und kalten Norden. Eine Pflanze verändert im feuchten und fruchtbaren Südosten Asiens die Siedlungsgeschichte. Reis wird Nahrungsgrundlage einer stetig und schnell wachsenden Bevölkerung. Es ist dieses besondere Klima, ermöglicht durch den Himalaja, das Südostasien bis heute zur Heimat der größten Megacitys der Welt macht. Asien ist aber auch ein Kontinent der Gegensätze und der menschlichen Anpassung an die unterschiedlichen Lebensräume. Das Wüstenklima im Südwesten inspiriert Weltreligionen, in der Mitte des Kontinents diktiert die Steppe die Lebensbedingungen der Menschen. Das weite Grasland bietet ideale Bedingungen für Pferde. Ihre Domestizierung lässt die Menschen der Steppe zu gefürchteten Kriegern und Herrschern der größten Reiche der Welt werden. Sibirien und Saudi-Arabien halten harte Lebensbedingungen bereit, ihr Reichtum an Bodenschätzen zieht dennoch Menschen in diese eher lebensfeindlichen Regionen. Kein anderer Kontinent hat die Ideen vom Zusammenleben der Menschen so geprägt wie Asien – als Taktgeber für den Rest der Welt. Asien war der Schauplatz der Anfänge der neolithischen Revolution. Heute hat der Kontinent die größte Ansammlung an Megacitys.

      • Unsere Kontinente (3/6)

        Mit Prof. Antje Boetius. Kein anderer Kontinent ist so weit von allem anderen entfernt wie Australien und Ozeanien. Die Abgeschiedenheit lässt einzigartige Tierarten und paradiesische Besonderheiten ohne Fremdeinfluss entstehen und eine der ältesten Kulturen der Welt überleben. Doch gerade diese natürliche Vielfalt zieht die Europäer an den Pazifik und verändert die Inseln für immer. Vor 50 Millionen Jahren bricht der bislang letzte Kontinent auseinander: Australien und die Antarktis entstehen. Die Antarktis vereist und Australien driftet nach Norden, wo es zum trockensten Kontinent der Erde wird. Die Eiszeit schafft eine Landbrücke zwischen Australien und Papua-Neuguinea und macht Australien zur Heimat einer der ältesten Kulturen der Erde. Aboriginal People schaffen es dank Anpassung und Kulturtechniken, den gesamten Kontinent als Lebensraum zu erschließen. Vor allem deren Wissen um versteckte Wasserquellen ermöglicht es später europäischen Einwanderern, hier zu siedeln. Die Vulkane des Pazifischen Feuerrings werden Schöpfer der einzigartigen Inselwelt Ozeaniens. Mineralien im Magma düngen die Böden und verwandeln die Inseln des Südpazifiks in Paradiese, während Korallenriffe das reiche Meeresleben fördern. Polynesien wird die Heimat mutiger Seefahrer, die in ihren Katamaranen Tausende von Kilometern zurücklegen, um neues Land zu erschließen – sie kommen bis nach Neuseeland. Neuseelands Kulturgeschichte ist deutlich jünger. Windverhältnisse machen eine Besiedlung zunächst unmöglich, bis sich im Mittelalter ein kurzes Zufallsfenster auftut, das es den Polynesiern gestattet, hier zu landen. Neuseeland und die pazifischen Inseln werden als letzte weiße Flecken auf dem Planeten besiedelt. Bis hierhin breitet sich die polynesische Kultur aus, die heute ein fester Bestandteil der neuseeländischen Alltagskultur geworden ist. Die Welten von Australien, Ozeanien und Neuseeland könnten unterschiedlicher nicht sein. Was sie eint, ist ihre Isolation. Und der jahrhundertealte kulturelle und wirtschaftliche Austausch, der die Region viel mehr verbindet als die Geologie.

      • Unsere Kontinente (4/6)

        Mit Mirko Drotschmann. Europa ist der klimatische "Gunstkontinent". Sein überaus vorteilhaftes Klima verdankt er einem Ereignis auf der anderen Seite des Atlantiks. Die Schließung der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika erschafft den Golfstrom, dessen warme Gewässer in Europa ein außergewöhnliches Klima entstehen lassen - Palmen in Irland und Obstbäume in Norwegen. In allen anderen Regionen der Erde ist es auf demselben Breitengrad deutlich kälter. Gletscher der letzten Eiszeit hinterlassen in Europa fruchtbaren Löss, der durch Wind und Wasser über den ganzen Kontinent verteilt wird und eine getreidebasierte Landwirtschaft ermöglicht. Die Vielfalt der Backwaren in Europa zeugt bis heute davon. Auch die Küsten Europas werden für den Kontinent zum Vorteil: Tektonische Ereignisse zwischen der afrikanischen und der eurasischen Platte prägen die zerklüftete Mittelmeerküste mit ihren vielen Buchten und Inseln, natürlichen Häfen und sanften Strömungen und prädestinieren sie für Besiedlung und Schifffahrt. Schon in der Antike wird der Mittelmeerraum zum Umschlagplatz für Waren und vor allem Ideen, die Europa bis heute prägen. Den engen Raum auf dem Kontinent teilen sich mehr Länder als irgendwo sonst auf der Welt – das fördert Wettbewerb und Innovation. In der Neuzeit wird Europa dank Schätzen aus dem Untergrund zum Kontinent des Fortschritts. Kohle ist der Treibstoff für die Industrialisierung, eine europäische Erfindung, die das Wesen des Kontinents und das Leben seiner Bewohner nachhaltig verändert.

      • Unsere Kontinente (5/6)

        Mit Dr. Mai Thi Nguyen-Kim. Nordamerika – ein Kontinent zwischen Eis und Feuer. Die natürlichen Bedingungen bestimmen seit jeher Leben und Kultur seiner Bewohner. Der polare Norden bildet die Wiege der nordamerikanischen Zivilisationen. Hier, wo sich die ersten Amerikaner niederlassen, sind die Bedingungen mit bis zu minus 50 Grad so hart, dass sich nur eine kleine Inuit-Bevölkerung behaupten kann. Die Landschaft und das Leben im Süden prägen Vulkane. Es ist die Region, in der die zweite Einwanderungswelle eine indigene amerikanische Zivilisation schafft. Im Laufe der Geschichte erweisen sich die Vulkane als Fluch und Segen zugleich. Ihre fruchtbare Asche sorgt für ertragreiche Böden und ermöglicht so die Landwirtschaft, aber allzu häufig offenbaren sie auch ihren zerstörerischen Charakter und lösen Naturkatastrophen aus. Der Mittlere Westen von Nordamerika ist das Filetstückchen des Kontinents. Es ist vor allem der Gunstraum zwischen Appalachen und Rocky Mountains, gepaart mit dem schier unendlichen Ressourcenreichtum und einer günstigen, natürlichen Infrastruktur, die es den USA ermöglicht, in kürzester Zeit wirtschaftlich an die Weltspitze aufzusteigen und Kulturen aller anderen Kontinente mitzuprägen. In den Südstaaten bietet die Natur ideale Bedingungen für den Anbau von Tabak, Reis und Baumwolle – allerdings auch für Krankheiten übertragende Insekten. Afrikanische Sklaven erweisen sich tragischerweise als widerstandsfähige Arbeiter in diesem heißen und feuchten Klima. Die Trennung zwischen den Rassen hat ihre Wurzeln in dieser Zeit und prägt bis heute die Alltagskultur in den USA.

      • Unsere Kontinente (6/6)

        Mit Jasmina Neudecker. Südamerika ist der einzige Kontinent, der lange nicht mit anderen Landmassen verbunden war. Seine Natur hat sich in Jahrmillionen der Isolation entwickelt. Erst die Entstehung der mittelamerikanischen Landbrücke hat den Kontinent tiefgreifend verändert und ihn zu dem Ort gemacht, den wir heute kennen. Tiere wie Puma und Panther wandern über die neue Landbrücke und erobern Südamerika, später folgen die Menschen. Die erste von vielen Einwanderungswellen, die der Kontinent erleben wird. Die Anden erzeugen sehr verschiedene Lebensbedingungen mit unterschiedlichen Herausforderungen und Möglichkeiten. Ausgerechnet an der trockenen Westseite der Anden entstehen die ersten Hochkulturen 2000 vor Christus – dank ausgeklügelter Bewässerungstechniken. Im Hochland Perus wird das einzige tropische Eisfeld der Welt und ein reiches Süßwasservorkommen zum Schlüsselfaktor für den Aufstieg der bedeutenden Inka-Kultur. Die Wasserressourcen helfen den Inkas, ihr Territorium zu erweitern und das größte Reich im präkolumbianischen Amerika zu organisieren. Ihr Erbe prägt die Region bis heute. Südamerika ist reich an natürlichen Ressourcen wie Silber, Gold, Salzen und Seltenen Erden. Das weckt seit Jahrhunderten Begehrlichkeiten. Zunächst von europäischen Eindringlingen auf der Suche nach dem sagenumwobenen El Dorado. Heute erobern internationale Konzerne und Investoren den Kontinent und prägen das Leben der Menschen. Auf der anderen Seite der Anden bestimmt der Amazonas Regenwald den Kontinent. Die Anden halten die Wolken auf. Gewaltige Regenmassen speisen unzählige Flüsschen, die sich im Amazonasfluss vereinen. Auf einem äußerst nährstoffarmen Boden entsteht eine unvergleichliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Möglich macht das vor allem die Düngung durch das Herüberwehen transatlantischen Saharasandes.

      • NANO: Let’s sweat! – Warum Schwitzen gesund ist

        Spielfilm. Schwitzen gehört nicht zu den beliebtesten Körperfunktionen. Doch die Rolle, die Schweiß für unser Überleben spielt, wird oft unterschätzt. Mit diesem hocheffektiven Kühlsystem können wir unsere Körpertemperatur konstant regulieren. Wissenschaftler entdecken den Schweiß als wertvolle Informationsquelle. Was verrät die besondere Körperflüssigkeit über Krankheiten, Ernährung, Fitness und unsere DNA? Host und Sozialwissenschaftler Anthony Morgan begibt sich auf eine schweißtreibende Reise. In Finnland trifft er eine "Saunaelfe" und lernt das Lieblingsritual der Nordeuropäer kennen. In verschiedenen Experimenten stellt er sich in den Dienst der Wissenschaft: Der Journalist unterzieht sich einer Schweißanalyse und lässt sich in einem überhitzten Raum an die körperlichen Grenzen bringen. So wird seine Feuchtkugeltemperatur bestimmt - eine Messgröße, die im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit eine wichtige Rolle spielt. Aber wo liegen die Grenzen dieses genialen Kühlsystems der Natur? Und kann es uns auch in Zukunft einen evolutionären Vorteil verschaffen? "Der Mensch hat eine zehnmal höhere Dichte an Schweißdrüsen in der Haut als andere Primaten" erklärt Genetikerin Yana Kamberov in Philadelphia. Schwitzen kann auch krankhaft sein. Thorax Chirurg Kashif Irshad operiert eine junge Patientin, die an Hyperhidrose - übermäßigem Schwitzen - leidet. Für sie beginnt ein Leben ohne ständige Scham.

      • heute

        Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

      • 3sat-Wetter

        3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Die Königin des Nordens

        Spielfilm Dänmark/Norwegen/Schweden (2021). Eine große Frau der Weltgeschichte, Margarethe I., Herrscherin über Dänemark, Norwegen und Schweden, muss sich zwischen ihren persönlichen Gefühlen und politischer Macht entscheiden. Trine Dyrholm ("Astrid", "Königin") verkörpert eindrucksvoll die machtbewusste Königin Margarethe I. Unter der Regie von Charlotte Sieling ("Borgen", "Homeland") entstand eine der teuersten Produktionen Skandinaviens, ein fesselndes "Game of Thrones". 1402: Nach geschicktem und äußerst machtbewusstem Vorgehen hat die legendäre Herrscherin Margarethe I. Dänemark, Norwegen und Schweden fünf Jahre zuvor zu einer Allianz in der Hand ihrer Familie, dem dänischen Königshaus, vereint. Als alleinige ungekrönte Regentin lenkt sie die Geschicke der Kalmarer Union im Norden Europas mittels ihres jungen Adoptivsohnes Erik, des eigentlichen Königs. Doch das mächtige Bündnis hat viele Feinde: Margarethes intrigante Gegenspieler behaupten plötzlich, ihr tot geglaubter Sohn Olaf sei noch am Leben. Das Gerücht geht um, sie habe ihn damals ermorden lassen wollen, um selbst an der Macht zu bleiben. Als ausgerechnet zur Verlobung Eriks mit der Tochter des Königs von England ein Mann auftaucht, der sich tatsächlich als Olaf ausgibt, muss Margarethe nicht nur um ihre Pläne und das Überleben ihres Großreiches kämpfen, sondern auch ihre zwiespältigen Gefühle in Einklang bringen. Denn eine ausländische Verschwörung, ausgehend vom Deutschen Orden, ist im Gange, die Zwietracht unter den nordischen Staaten säen und Margarethe alles kosten könnte, an das sie glaubt – besonders die Einheit ihres Reiches. Kaum denkt sie, in dem Fremden tatsächlich ihren tot geglaubten Sohn zu erkennen, muss sie aus Staatsräson eine unmenschliche Entscheidung treffen.

      • Die Caine war ihr Schicksal

        Spielfilm USA (1954). Als sein Kapitän während eines Sturms den Verstand zu verlieren scheint, übernimmt ein junger Leutnant das Kommando des Kriegsschiffs. Danach muss er sich vor Gericht verantworten. Edward Dmytryk inszenierte das Meisterwerk nach dem Pulitzer-Preis-Roman von Herman Wouk. Als paranoider Kapitän zeigt Humphrey Bogart eine der besten darstellerischen Leistungen seiner Karriere. Philip Francis Queeg, verdienter Kapitän der US-Marine, übernimmt 1943 das Kommando auf dem Minensucher "Caine". Sein ehrgeiziger Versuch, das verwahrloste Schiff durch Disziplin und Härte wieder auf Vordermann zu bringen, führt zu wachsenden Spannungen in der Besatzung. Allmählich zeigt sich, dass der Kommandant nervlich zerrüttet ist und in kritischen Situationen versagt. Als er das Schiff durch seine Unfähigkeit in Seenot bringt, übernimmt der Erste Offizier Leutnant Maryk das Kommando - und muss sich daraufhin gemeinsam mit dem Fähnrich vor dem Kriegsgericht gegen den Vorwurf der Meuterei verteidigen. 34 Jahre nach Edward Dmytryk inszenierte Robert Altman mit Jeff Daniels und Eric Bogosian seine Filmversion des Stoffes, die auf dem Bühnenstück Herman Wouks beruht: "Die Caine-Meuterei vor Gericht" ("The Caine Mutiny Court-Martial", 1988).

      • 10 vor 10

        "10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

      • Reschke Fernsehen

        Die Recherche-Show mit Anja Reschke

      • Willkommen Österreich

        Late-Night-Satire-Talkshow mit Stermann & Grissemann. Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor - fernab von Political Correctness.

      • Tobias Mann: REAL/FAKE

        Witz, inhaltlicher Tiefgang und clevere Satire zeichnen den Mainzer Kabarettisten Tobias Mann aus – und genau darauf kann sich das Publikum beim diesjährigen "3satFestival" freuen. In seinem achten Programm "Real/Fake" stellt Tobias Mann die Frage: Was ist heute noch echt? Zwischen bearbeiteten Profilbildern, gefakten Emotionen und digitalen Wunschwelten verschwimmen Realität und Fiktion. Ein Abend voller kluger Satire und herrlichen Blödsinn. Mit viel Witz, Charme und willensstarkem Humor, den er auf der 3sat-Bühne seinem Publikum präsentiert, nimmt sich Tobias Mann in "Real/Fake" falschen Wahrheiten und echten Fakes an.

      • Nicole Jäger: Walküre

        Von Tiefsinnig bis witzig – das ist Nicole Jäger. Diese Mischung verspricht einen grandiosen Abend auf dem "3satFestival 2025". Mit ihrem Programm "Walküre" verbindet Nicole Jäger nicht nur liebevollen Humor mit einer klugen Beobachtungsgabe, sondern auch eigene Perspektiven, die einen garantiert mit ins Boot der Comedy holen. Nicole Jäger bewegt und begeistert: Mit feinem Humor, Herz und Tiefgang bringt sie Menschen zum Lachen – und kurz darauf zum Innehalten. Ihr Programm "Walküre" reflektiert Alltag, Absurditäten und Emotionen klug, berührend und überraschend echt. All das bringt sie mit auf die 3sat-Bühne.

      • Friedemann Weise: Das bisschen Content

        Was ist eigentlich Content? Geschichten aus dem Leben, verpackt mit jeder Menge Humor? Diese und andere Fragen klärt der Kabarettist Friedemann Weise in seinem Programm "Das bisschen Content". Dabei holt er sich selbst, aber auch andere aus dem geregelten Alltag und befördert die Zuschauer hinein in seine eigene Welt. Tolle 45 Minuten Entertainment sind dabei garantiert. 3sat präsentiert den Auftritt aus dem "Frankfurter Hof" in Mainz. Friedemann Weise ist Satiriker, Autor, Liedermacher, Kabarettist und Comedian mit Leidenschaft. Der mehrfach preisgekrönte und durch "heute-show"-Auftritte und Radiobeiträge bekannte Entertainer verbindet alles in seinem Programm: Musik, Spaß und anregende Geschichten. So auch in "Das bisschen Content". Dabei geht es primär um die Frage, was es eigentlich mit Content auf sich hat. Niemand geringeres als Friedemann Weise selbst widmet sich diesem Thema und versucht, Fragen dazu zu beantworten. Und wenn er kein Experte ist, wer sonst? Denn alles bei ihm ist Content - von seinen Witzen und Liedern über seine Moves bis hin zu seinen einzigartigen Geschichten. Oder wie er es - frei nach Descartes - sagen würde: "Ich mache Content, also bin ich".