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Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Die Königin des Nordens
Spielfilm Dänmark/Norwegen/Schweden (2021). Eine große Frau der Weltgeschichte, Margarethe I., Herrscherin über Dänemark, Norwegen und Schweden, muss sich zwischen ihren persönlichen Gefühlen und politischer Macht entscheiden. Trine Dyrholm ("Astrid", "Königin") verkörpert eindrucksvoll die machtbewusste Königin Margarethe I. Unter der Regie von Charlotte Sieling ("Borgen", "Homeland") entstand eine der teuersten Produktionen Skandinaviens, ein fesselndes "Game of Thrones". 1402: Nach geschicktem und äußerst machtbewusstem Vorgehen hat die legendäre Herrscherin Margarethe I. Dänemark, Norwegen und Schweden fünf Jahre zuvor zu einer Allianz in der Hand ihrer Familie, dem dänischen Königshaus, vereint. Als alleinige ungekrönte Regentin lenkt sie die Geschicke der Kalmarer Union im Norden Europas mittels ihres jungen Adoptivsohnes Erik, des eigentlichen Königs. Doch das mächtige Bündnis hat viele Feinde: Margarethes intrigante Gegenspieler behaupten plötzlich, ihr tot geglaubter Sohn Olaf sei noch am Leben. Das Gerücht geht um, sie habe ihn damals ermorden lassen wollen, um selbst an der Macht zu bleiben. Als ausgerechnet zur Verlobung Eriks mit der Tochter des Königs von England ein Mann auftaucht, der sich tatsächlich als Olaf ausgibt, muss Margarethe nicht nur um ihre Pläne und das Überleben ihres Großreiches kämpfen, sondern auch ihre zwiespältigen Gefühle in Einklang bringen. Denn eine ausländische Verschwörung, ausgehend vom Deutschen Orden, ist im Gange, die Zwietracht unter den nordischen Staaten säen und Margarethe alles kosten könnte, an das sie glaubt – besonders die Einheit ihres Reiches. Kaum denkt sie, in dem Fremden tatsächlich ihren tot geglaubten Sohn zu erkennen, muss sie aus Staatsräson eine unmenschliche Entscheidung treffen.
Die Caine war ihr Schicksal
Spielfilm USA (1954). Als sein Kapitän während eines Sturms den Verstand zu verlieren scheint, übernimmt ein junger Leutnant das Kommando des Kriegsschiffs. Danach muss er sich vor Gericht verantworten. Edward Dmytryk inszenierte das Meisterwerk nach dem Pulitzer-Preis-Roman von Herman Wouk. Als paranoider Kapitän zeigt Humphrey Bogart eine der besten darstellerischen Leistungen seiner Karriere. Philip Francis Queeg, verdienter Kapitän der US-Marine, übernimmt 1943 das Kommando auf dem Minensucher "Caine". Sein ehrgeiziger Versuch, das verwahrloste Schiff durch Disziplin und Härte wieder auf Vordermann zu bringen, führt zu wachsenden Spannungen in der Besatzung. Allmählich zeigt sich, dass der Kommandant nervlich zerrüttet ist und in kritischen Situationen versagt. Als er das Schiff durch seine Unfähigkeit in Seenot bringt, übernimmt der Erste Offizier Leutnant Maryk das Kommando - und muss sich daraufhin gemeinsam mit dem Fähnrich vor dem Kriegsgericht gegen den Vorwurf der Meuterei verteidigen. 34 Jahre nach Edward Dmytryk inszenierte Robert Altman mit Jeff Daniels und Eric Bogosian seine Filmversion des Stoffes, die auf dem Bühnenstück Herman Wouks beruht: "Die Caine-Meuterei vor Gericht" ("The Caine Mutiny Court-Martial", 1988).
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
Reschke Fernsehen
Die Recherche-Show mit Anja Reschke
Willkommen Österreich
Late-Night-Satire-Talkshow mit Stermann & Grissemann. Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor - fernab von Political Correctness.
Tobias Mann: REAL/FAKE
Witz, inhaltlicher Tiefgang und clevere Satire zeichnen den Mainzer Kabarettisten Tobias Mann aus – und genau darauf kann sich das Publikum beim diesjährigen "3satFestival" freuen. In seinem achten Programm "Real/Fake" stellt Tobias Mann die Frage: Was ist heute noch echt? Zwischen bearbeiteten Profilbildern, gefakten Emotionen und digitalen Wunschwelten verschwimmen Realität und Fiktion. Ein Abend voller kluger Satire und herrlichen Blödsinn. Mit viel Witz, Charme und willensstarkem Humor, den er auf der 3sat-Bühne seinem Publikum präsentiert, nimmt sich Tobias Mann in "Real/Fake" falschen Wahrheiten und echten Fakes an.
Nicole Jäger: Walküre
Von Tiefsinnig bis witzig – das ist Nicole Jäger. Diese Mischung verspricht einen grandiosen Abend auf dem "3satFestival 2025". Mit ihrem Programm "Walküre" verbindet Nicole Jäger nicht nur liebevollen Humor mit einer klugen Beobachtungsgabe, sondern auch eigene Perspektiven, die einen garantiert mit ins Boot der Comedy holen. Nicole Jäger bewegt und begeistert: Mit feinem Humor, Herz und Tiefgang bringt sie Menschen zum Lachen – und kurz darauf zum Innehalten. Ihr Programm "Walküre" reflektiert Alltag, Absurditäten und Emotionen klug, berührend und überraschend echt. All das bringt sie mit auf die 3sat-Bühne.
Friedemann Weise: Das bisschen Content
Was ist eigentlich Content? Geschichten aus dem Leben, verpackt mit jeder Menge Humor? Diese und andere Fragen klärt der Kabarettist Friedemann Weise in seinem Programm "Das bisschen Content". Dabei holt er sich selbst, aber auch andere aus dem geregelten Alltag und befördert die Zuschauer hinein in seine eigene Welt. Tolle 45 Minuten Entertainment sind dabei garantiert. 3sat präsentiert den Auftritt aus dem "Frankfurter Hof" in Mainz. Friedemann Weise ist Satiriker, Autor, Liedermacher, Kabarettist und Comedian mit Leidenschaft. Der mehrfach preisgekrönte und durch "heute-show"-Auftritte und Radiobeiträge bekannte Entertainer verbindet alles in seinem Programm: Musik, Spaß und anregende Geschichten. So auch in "Das bisschen Content". Dabei geht es primär um die Frage, was es eigentlich mit Content auf sich hat. Niemand geringeres als Friedemann Weise selbst widmet sich diesem Thema und versucht, Fragen dazu zu beantworten. Und wenn er kein Experte ist, wer sonst? Denn alles bei ihm ist Content - von seinen Witzen und Liedern über seine Moves bis hin zu seinen einzigartigen Geschichten. Oder wie er es - frei nach Descartes - sagen würde: "Ich mache Content, also bin ich".
Till Reiners' Happy Hour - Takeover
Primetime-Comedy mit Claus von Wagner und Gästen (2026). Rollentausch in der "Happy Hour": In dieser Spezialfolge überlässt Till Reiners die Bühne seinem Freund und Kollegen Claus von Wagner. Der Kabarettist und frisch gekürte Kleinkunstpreisträger begrüßt zum Auftakt der "Takeover"-Reihe Bastian Bielendorfer, Dr. Pop, Kristina Bogansky, Stefan Danziger und Miss Allie in der Berliner Kulturbrauerei. Im 15. Jahr ihres Bestehens wird die "Happy Hour" um vier Spezialausgaben erweitert: Zwischen 17. Mai und dem 23. August 2026 übernehmen vier unterschiedliche Hosts vorübergehend das Format von Gastgeber Till Reiners, der ab Oktober wieder als Moderator der Sendung zurückkehrt. Auf der traditionsreichen "Happy Hour"-Bühne in der Berliner Kulturbrauerei präsentieren die Gast-Hosts Höhepunkte ihrer eigenen Bühnenprogramme sowie hochkarätige Gäste aus Comedy, Kabarett und Musik. Den Anfang macht in dieser Ausgabe mit Claus von Wagner einer der renommiertesten Kabarettisten Deutschlands. Die lange Liste seiner Auszeichnungen wurde erst kürzlich um den Deutschen Kleinkunstpreis (Sparte Kabarett) erweitert. Er ist auf der Theaterbühne ebenso zu Hause wie in der TV-Satire: als Ensemblemitglied des ZDF-Satire-Flaggschiffs "heute-show" und als Gastgeber von "Neues aus der Anstalt" zeigt er regelmäßig, dass er nicht nur akribischer Aufklärer, sondern auch spielfreudiger Comedian und echter Teamplayer ist. Seit Jahren ist er ein enger Wegbegleiter von Till Reiners - und nun ist es an der Zeit, seinem Freund und Kollegen eine Sendung lang die Show zu stehlen.
Bosetti Late Night
Sarah Bosetti nimmt wieder die aktuellen gesellschaftlichen Debatten satirisch unter die Lupe und geht gemeinsam mit ihren Gästen den dahinterliegenden Problemen auf den Grund. Was sind derzeit die Aufreger in den Medien und auf der Straße? Wie reden wir miteinander darüber, und geht das nicht auch besser? Sarah Bosetti beleuchtet die Probleme mit Fakten, Humor und wortgewandter Analyse. Sarah Bosettis Texte zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Poesie und die Komik des Streits auf den Punkt bringen. Mit den verschiedensten satirischen Spielarten und kabarettistischen Gästen geht sie den Problemen auf den Grund, mischt festgefahrene Debatten gründlich durch und sortiert sie neu. Anschließend spricht Sarah Bosetti mit kompetenten Gästen aus dem aktuellen Diskurs auf ihre einzigartig tiefgehende und einfühlsame Art über das jeweilige Thema. So bekommt sie immer wieder Antworten jenseits standardisierter Politinterviews. Auch das Publikum wird über Social Media, einem Rednerpult im Studio und dem "Bullshit Button" in die Debatte involviert. 2024 wurde die Late-Night-Show mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.
Dr. Pop: Hitverdächtig
Mit Samples von Pop bis Klassik entschlüsselt Dr. Pop in seinem Programm "Hitverdächtig", warum Termiten sich mit Heavy Metal schneller durchs Holz beißen und wie Musik Leben retten kann. Dr. Pops Musik-Comedy ist ein kluger Parcours durch Popkultur und Wissenschaft. In "Hitverdächtig" erklärt er mit Witz und Tastenklängen, warum ein Hit fünf Leute im Studio braucht und was Barry White mit Evolutionslehre zu tun hat. Markus Henrik, alias "Dr. Pop", Jahrgang 1982, hat Medienwissenschaften und Popmusik studiert und promovierte zum Thema Orientalismus in der Popmusik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Mit seiner wöchentlichen Kolumne "Dr. Pops Tonstudio" wurde er vom Grimme-Institut für den Deutschen Radiopreis als "Beste Comedy" nominiert. Mit seinem ersten Solo-Live-Programm ist er nun auch auf der 3satFestivalbühne zu sehen.
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
nano
Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Alpenpanorama
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
ZIB
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.
Kulturplatz
Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen. Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.
Bilder aus Südtirol
Magazin. "Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.
Meisterhandwerk: Die Goldschmiede der Habsburger
Spielfilm. Die Goldschmiedekunst gehört zu den ältesten Handwerken der Welt, und in Wien gaben im Oktober 1366 die Brüder Albrecht III. und Leopold III. den Goldschmieden ihre erste Gewerbeordnung. Nadeschda und Alexander Schukoff nahmen 2016 das 650. Jubiläum zum Anlass für einen filmischen Streifzug durch die Geschichte der Zunft, aber auch durch die Werkstätten der Gold- und Silberschmiede. Sie zeigen, wie ein schlichter handgemachter Ring entsteht, wie die Glieder einer Kette geschmiedet werden - und das seit Jahrhunderten - und wie ein Stein am Edelmetall befestigt wird – gefasst. Außerdem zeigen beeindruckende Aufnahmen aus dem Kunsthistorischen Museum, dem Naturhistorischen Museum, dem Museum für angewandte Kunst und der Silberkammer in der Wiener Hofburg die Früchte der Sammelleidenschaft der Habsburger, die zu allen Epochen auf der Suche nach dem Seltenen, Außergewöhnlichen und Einzigartigen waren.
Meisterhandwerk: Der Klang von Wien
Spielfilm. Diese Folge der Reihe "Meisterhandwerk" widmet sich der Spurensuche und Geschichte des Instrumentenbaus in Österreich und versucht, das Geheimnis des legendären "Wiener Klangs" zu lüften.
Hochwiener Lifestyle - Der Semmering in Bildern von damals
Spielfilm. Sobald in Wien die Ballsaison vorüber war, zog es die Hautevolee hinaus aus der Stadt, die ihnen zu schmutzig und zu laut war. Zu den Lieblingsdestinationen entwickelte sich der Semmering. In den Fotos von damals präsentiert sich die Voralpenregion als Abziehbild des Wiener Lifestyles. Wer diese Bilder heute betrachtet, blickt wie in eine untergegangene Welt aus Charleston, Mercedes Benz und livrierten Lakaien. Die Dokumentation zeigt anhand des historischen Bildmaterials, was das leichte Leben am Semmering über die Wiener High Society von damals erzählt. Als Experten sprechen unter anderen die Historiker Wolfgang Kos, Désirée Vasko-Juhász, Lisa Fischer und der Lokalhistoriker Horst Schröttner.
Thema
Magazin. Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.
ZIB
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.
Notizen aus dem Ausland
Dokumentation. "Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.
Bezzel & Schwarz - Die Grenzgänger
Dokumentation. In dieser Folge schauen Sebastian Bezzel und Simon Schwarz in München drei Tage lang hinter die Kulissen eines der weltweit größten Technik- und Wissenschaftsmuseen: des Deutschen Museums. Sie besuchen die riesigen Katakomben des beeindruckenden Gebäudeensembles und erleben die umfangreichsten Umbauarbeiten in der Geschichte des Museums. Im bereits fertig renovierten Teil erkunden sie die beeindruckenden Ausstellungen. Außerdem treffen die beiden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die alle viel mehr mit dem Deutschen Museum verbindet als nur die Arbeit. Elisabeth Straßer, die Leiterin der Bildhauerwerkstatt des Museums, zeigt Simon Schwarz und Sebastian Bezzel, wie vielfältig ihr Job ist und vor welchen Herausforderungen sie täglich steht, um den Besucherinnen und Besuchern ein beeindruckendes Museumserlebnis zu ermöglichen. In einem Flugsimulator testen die Grenzgänger zudem ihre Flugkünste und bringen nicht nur die Technik, sondern auch ihren Fluglehrer an die Grenzen. Christian Ermair, Leiter der Betriebstechnik im Verkehrszentrum des Deutschen Museums, zeigt Sebastian und Simon die beeindruckende Sammlung von Fahrzeugen, Zügen und Kutschen. Die beiden testen unter anderem, wie sich Kaiserin Sisi während einer Kutschfahrt gefühlt haben muss, und schwingen sich mit einem Kran in schwindelerregende Höhen über München.
Ländermagazin
Magazin. Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.
Kunst + Krempel
Familienschätze unter der Lupe. Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.
Natur im Garten (6/10)
Magazin. Diesmal führt die Sendung in einen Gastgarten nach Brunn am Gebirge am Rande des Wienerwaldes. Karl Ploberger widmet sich der Pfingstrose, Uschi Zezelitsch dem duftenden Flieder. Auf der Garten Tulln stehen Gestaltung und ökologische Bedeutung von Fugenvegetation im Mittelpunkt. Eine Wohlfühloase auf kleinstem Raum – das ist der Garten von Elke Tonner Kempter und Rudolf Kempter in Brunn am Gebirge in Niederösterreich. Mit alten Materialien und persönlichen Erinnerungsstücken gestaltet, bietet er klare Beete, gemütliche Sitzplätze und eine bewusst ausgewählte Pflanzenvielfalt. Obstbäume, Gemüse in Mischkultur, Kräuter und Frühblüher prägen die 120 Quadratmeter große Fläche. Ein kleiner Schwimmteich sowie Insekten- und Vogelquartiere schaffen zusätzlichen Lebensraum. Karl Ploberger zeigt Wissenswertes rund um die Pfingstrose. Die traditionsreiche Bauerngartenpflanze liebt sonnige Plätze und nährstoffreiche, gut aufgelockerte Böden. Entscheidend ist die richtige Pflanztiefe: zu tief gesetzte Stöcke blühen schlecht. Kräuterhexe Uschi Zezelitsch widmet sich dem Flieder und zeigt, wie Fliederöl und ein duftendes Duschgel entstehen – vom Trocknen und Ausziehen der Blüten über die Zubereitung bis zur fertigen Mischung. Der Flieder, ursprünglich aus dem Balkan, gilt seit Jahrhunderten als treuer Gartenbewohner. Er wächst sonnig, verträgt verschiedene Bodentypen und zeigt eine große Farbenvielfalt. Auf der Garten Tulln dreht sich alles um Fugenvegetation. Begrünte Fugen schaffen zusätzliche Pflanzflächen, bieten Lebensraum für Kleinstlebewesen und ermöglichen das Versickern von Regenwasser.
Herr Jäger und sein Bock
Auf Jagd nach dem König der Alpen. Reportage von Curdin Fliri. 36 Jahre hat Domenic Jäger auf den Moment gewartet, einen kapitalen Steinbock zu erlegen. Das wäre der Höhepunkt seines Jägerlebens. "Reporter" begleitet ihn auf die Jagd. "Der Steinbock ist unser Wappentier, unser Stolz. Nur alle zehn Jahre kriegt man die Chance, diese Tiere zu jagen; einen richtig großen, einen kapitalen Steinbock sogar nur einmal im Leben! ", schwärmt Domenic Jäger wenige Tage vor Jagdbeginn. Doch mit der Freude kommen beim Jäger auch Bedenken auf: Normalerweise kennt er sein Jagdgebiet in- und auswendig. Die Berge und Täler im Albrisgebiet oberhalb von Pontresina aber, wo sich die Steinbockkolonie befindet, die er bejagen darf, sind Neuland für ihn. Der Druck ist groß. Reporter Curdin Fliri heftet sich an Domenic Jägers Fersen. Er macht sich mit ihm auf die Suche nach den majestätischen Tieren, die im kargen Gebirge mit bloßem Auge kaum wahrzunehmen sind, pirscht sich mit ihm zwischen Felsen und Geröll an, auf der Jagd nach seinem Traum.
Traumrouten der Schweiz: Durchs wildromantische Rosenlauital
Mit dem Postauto durch die Schweiz. Die "Rosenlaui-Linie" von Meiringen nach Grindelwald gilt als eine der spektakulärsten Postauto-Routen der Schweiz. Die landschaftlich beeindruckende Strecke führt entlang schroffer Felswände und tiefer Schluchten durch das malerische Reichenbachtal auf die Grosse Scheidegg. Die ganze Fahrt über bieten sich fantastische Ausblicke auf die Bergriesen des Berner Oberlandes. Die einspurige Straße über die knapp 2000 Meter hohe Grosse Scheidegg nach Grindelwald ist für den motorisierten Verkehr gesperrt. Nur das Postauto darf dort fahren. Für die Chauffeure ist die Strecke mit ihren scharfen Kurven und steilen Anstiegen eine Herausforderung. "Ein bisschen Nervenkitzel ist immer dabei", sagt Chauffeur Christian Eggler, der die "Rosenlaui-Linie" schon seit 15 Jahren befährt. Schon Goethe war von der Landschaft fasziniert, nachdem er 1779 das Rosenlauital durchschritten hatte. Die Postauto-Route bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten: zum Beispiel den gigantischen Reichenbachfall. Für Sherlock-Holmes-Fans ist ein Ausflug zu diesem 120 Meter hohen Wasserfall fast schon ein Muss. Denn dort forderte der berühmte Detektiv seinen Erzfeind Professor Moriarty zum Kampf. Das Handgemenge endete mit dem Sturz beider in die Tiefe. Kurz hinter Rosenlaui, der kleinsten Gemeinde der Schweiz, liegt die berühmte Gletscherschlucht gleichen Namens. Ein Kunstwerk der Natur – 600 Meter lang und bis zu 150 Metern tief. Die Schlucht mit ihren spektakulären Wasserfällen, geheimnisvollen Grotten und bizarren Felsschliffen ist Teil des UNESCO- Welterbes "Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch" und zählt rund 20. 000 Besucher im Jahr. Gleich nebenan liegt das Hotel "Rosenlaui". In dem altehrwürdigen Gasthaus wird man beim Schritt über die Türschwelle in die Zeit der Belle Époque zurückversetzt. Die Geschichte des Hotels erzählt auch von den Anfängen des Tourismus in der Schweiz: als Pioniere die Alpen eroberten und in diesen noblen Räumen ihre Erfahrungen austauschten. Den Betreibern des traditionsreichen Hauses, der Familie Kehrli, liegen die Hotelgeschichte und die Erhaltung des viktorianischen Baustils samt seiner heute fast schon kitschig anmutenden Schnörkel am Herzen. Auf liebevolle Art scheint das Hotel aus der Zeit gefallen. Auf WLAN, Fernseher und Handyempfang wird ganz bewusst verzichtet. An der Haltestelle Schwarzwaldalp erfolgt ein Fahrerwechsel. Nun dirigiert Sämi Zumbrunn das Postauto die schmale Straße Richtung Grosse Scheidegg hinauf. Der erfahrene Chauffeur ist vielfach preisgekrönter Jodler und beglückt die Fahrgäste regelmäßig mit seiner Gesangskunst. Den höchsten Punkt der Postauto-Route bildet die Grosse Scheidegg. Die Passhöhe liegt auf 1962 Metern und bietet einen einzigartigen Ausblick auf den imposanten Eiger, die Wand des Wetterhorns und die schroffen Engelhörner. Kaum jemand kennt die Bergwelt um Grindelwald so gut wie Peter "Speedy" Füllemann. Er führte fast 40 Jahre ein Sportbekleidungsgeschäft in Grindelwald. Seitdem er im Ruhestand ist, widmet sich der heute 74-Jährige ganz der Naturfotografie. Er hat bereits mehrere Bildbände veröffentlicht. Seine große Leidenschaft sind Tieraufnahmen. Aber er dokumentiert mit seinen Bildern auch die Schmelze der ehemals mächtigen Grindelwaldgletscher. Der Rückgang des ewigen Eises erfüllt den Naturfotografen mit tiefer Sorge. Von der Grossen Scheidegg geht es durch viele Haarnadelkurven hinab ins Tal. Im beliebten Wintersportort Grindelwald am Fuß von Eiger, Mönch und Jungfrau endet die spektakuläre Fahrt des Postautos.
Traumrouten der Schweiz: Im "Palm Express" bis ins Tessin
Mit dem Postauto durch die Schweiz. Der "Palm Express" ist eine der abwechslungsreichsten Postauto-Strecken der Schweiz. Die Route führt von den Gletschern im Oberengadin ins palmenreiche Tessin. Sie führt durch zwei Länder und drei Sprachregionen, vorbei an vier Seen - dazwischen Giacomettis Lieblingslandschaften und das offiziell schönste Dorf der Schweiz, Soglio. Erico Crameri fährt die Strecke von St. Moritz nach Lugano bald 40 Jahre. Langweilig wird ihm dabei nie, die Route ist einfach zu abwechslungsreich. Die erste Etappe führt entlang der Oberengadiner Seen. Im Seitental Val Fex ist Roger Rominger zuhause. Er hat sich einen Namen gemacht für seine Damastmesser. Täglich sprühen Funken in seiner Werkstatt, wo er mit Liebe und Perfektion die Einzelstücke von Hand anfertigt. Ein Steinwurf entfernt – der Malojapass. Crameri schlängelt das Postauto in 22 Spitzkehren sicher ins Bergell. Eine der ersten Stationen ist die Albigna-Seilbahn. Für viele Bergsteiger wartet dort ein Höhepunkt: die prominente Felsnadel Fiamma. Heute will Nina Caprez auf den Gipfel. Die junge Bündnerin erklettert sich die Welt und hat schon manche Preise abgeräumt. Auf der Fiamma war sie allerdings noch nie. Im Tal unten schiebt Crameri das Postauto durch die engen Gassen der Dörfer. Vicosoprano heißt eines der ersten. Dort arbeitet und lebt Jon Bischoff. Zeichnend hält der Illustrator die Geschichte des Tals fest, inspiriert von der rauen Landschaft und den harten Kontrasten. Ein Dorf weiter steht die Mühle der Familie Scartazzini, die wahrscheinlich kleinste und romantischste Mühle der Schweiz. Seit dem 17. Jahrhundert wird dort gemahlen, nun schon in der zehnten Generation. Knapp zehn Postauto-Minuten von der Mühle entfernt liegt mitten in einem Kastanienhain der berühmteste Ort im Bergell - Soglio. Dort steht eine kleine Manufaktur. Aus Kastanienblättern oder Hanf werden Kosmetikprodukte hergestellt, alles von Hand, alles biologisch. Zu Füßen von Soglio, im Ort Castasegna, schleppt Mauro Fumagalli fast 45 Kilogramm schwere Steinplatten zu einem Puzzle zusammen. Die traditionellen Steindächer zu decken ist harte Arbeit, und Fumagalli ist einer der wenigen, die noch wissen, wie es geht. Hinter Castasegna überquert der "Palm Express" die Grenze nach Italien. In Menaggio am Comer See betreibt Luigi Tosi mit seiner Familie einen Fischladen. Felchen sind die Spezialität, die der Fischer jede Nacht aus dem Comer See holt und lokal verkauft. Crameris nächste Station ist der Luganersee. In den Sommermonaten schippert dort jeden Abend ein Kursschiff von Grotto zu Grotto. In den traditionellen Restaurants am Wasser wird Tessiner Küche serviert – bei Sonnenuntergang über dem See und mit Blick auf Lugano, von wo der "Palm Express" am nächsten Tag wieder in Richtung St. Moritz aufbricht.
Kleine Eheverbrechen
Frei nach dem gleichnamigen Theaterstück. von Eric-Emmanuel Schmitt. Die wendungsreiche Ehegeschichte erzählt von Gilles und Lisa, die sich als Liebespaar voneinander entfernt haben und sich nach einem dramatischen Ereignis sehnsuchtsvoll neu entdecken. Der prominente Krimiautor Gilles Sobiri hat durch einen mysteriösen, angeblichen Unfall in seinem Haus in Potsdam sein Gedächtnis verloren. Seine Ehefrau Lisa kehrt mit ihm aus der Klinik in das gemeinsame Haus am See zurück. Aber ist es wirklich sein Zuhause? Gilles reagiert misstrauisch: Ist die leidenschaftliche und lebenslustige Musiklehrerin Lisa tatsächlich seine Frau? Gilles kann sich – scheinbar? – an nichts erinnern. Wer ist er? Wer ist Lisa? Was für eine Ehe führten sie? Beharrlich versucht er, seine Vergangenheit, sein Leben zu rekonstruieren. Beunruhigt und amüsiert zugleich lauscht er dem wundervollen Porträt, das Lisa von ihm, ihrem Zusammenleben und ihrer gemeinsamen Liebe zeichnet. Doch wenn Lisa nun lügen würde? Ist er tatsächlich so, wie sie ihn beschreibt? Oder spielt gar Gilles falsch? Weiß er mehr, als er zugibt? Das glaubt zumindest sein Freund und Nachbar Marc. Dieser würde Gilles' Amnesie gern ausnutzen, um sich dessen Motorrad zu leihen, muss jedoch feststellen, dass Gilles zögert. Vielleicht erinnert er sich doch daran, dass Marc das teure Gefährt beim letzten Mal beschädigte. Marcs Frau Pia ist mit Lisa eng befreundet, weiß von ihrer Ehekrise und bestärkt sie, die eigentümliche Situation dazu zu nutzen, ihren Mann Gilles als idealen Partner neu zu programmieren und zu formen: Er kennt seine Vorlieben ja nicht mehr! Und so wird Gilles plötzlich zur großen Verwunderung von Lisas Mutter Helen zum Veganer und Hundeliebhaber. Lisa und Gilles überraschen sich immer wieder gegenseitig in ihrem fast krimiartig verlaufenden Versteckspiel zwischen Wunsch und Wahrheit, das tiefer und tiefer in die Historie ihrer großen Liebe führt. Ihre Beziehung war mitunter konfliktreich. Das ahnt Kriminalhauptkommissar Dieter Beil, und das weiß sehr genau Gilles' Literaturagentin Rose McAlistair, die von ihrem Erfolgsautor nicht nur den fälligen neuen Roman möchte. Die hoch intensive, tragikomische Liebes- und Ehegeschichte basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück des international bekannten Dramatikers und Romanautors Eric-Emmanuel Schmitt.
heute
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
3sat-Wetter
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Queer Pop - Ikonen, Codes und Kommerz (1/3)
Spielfilm. Musik, Mode oder Kunst: Queere Menschen eroberten sich in den 1970er- und 80er-Jahren neue Räume. Was zuvor verborgen war, wurde nun Teil einer neuen, lauten und selbstbewussten Popkultur. Peter Ambacher, ein Freund von Freddie Mercury, aus dessen Münchner Tagen Anfang der 1980er, taucht ein in die Berliner Ballroom-Szene und erinnert sich an die Zeiten, die den Weg für queere Communities von heute ebneten, voller Selbstbestimmung und kreativer Kraft. Mit Archivbildern, persönlichen Erlebnissen und eindrucksvollen Geschichten erzählt diese Folge, wie Stars wie Grace Jones, David Bowie oder Robert Mapplethorpe Trends setzten und Generationen prägten. Ihre Kunst war mehr als Stil – sie wurde zu einem Symbol von Freiheit. In den späten 1980er Jahren beginnt die Aids-Krise eine ganze Community zu erschüttern. Doch aus Schmerz und Verlust entstanden neue Ikonen und Bewegungen, die queere Kultur weiter sichtbar machten. Eine eindrucksvolle Zeitreise durch zwei Jahrzehnte voller Mut und Aufbruch.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Das große Staatsopern-Air
Konzert. Die Stars am Opernhimmel live: Glanzvolle Stimmen und große Opernmomente prägen das "Das große Staatsopern-Air" der Wiener Staatsoper in der atmosphärischen Kulisse des Wiener Burggartens. Jonas Kaufmann berührt mit "E lucevan le stelle", Elīna Garanča und Camilla Nylund bezaubern mit dem "Abendsegen", und Benjamin Bernheim präsentiert die Romanze "Je crois entendre encore" – ein Vorgeschmack auf Bizets "Perlenfischer" der Frühjahrssaison 2026. Das vielfältige Programm wird mit beliebten Arien aus "Carmen", der "Fledermaus", "Romeo et Juliette" sowie "Tristan und Isolde" abgerundet. Ensemblemitglieder der Wiener Staatsoper wie Kammersänger Clemens Unterreiner und Kammersänger Hans Peter Kammerer sowie Orchester, Chor und Kinderchor der Wiener Staatsoper gestalten den Abend unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy. Durch das Programm führen Barbara Rett und Bogdan Roščić.
Goldene Note 2026
Konzert. Die "Goldene Note" 2026 feiert ihr zehnjähriges Jubiläum und präsentiert sich mit einer hochkarätig besetzten Starjury. Weltpianistin Khatia Buniatishvili, Kammersängerin Ildikó Raimondi sowie Dirigent und Musikproduzent Christian Kolonovits beurteilen die Darbietungen von neun herausragenden jungen Musikerinnen und Musikern. Der renommierte Klassik-Nachwuchspreis wird vom Internationalen Musikverein zur Förderung hochbegabter Kinder (IMF) unter der Leitung von Leona König vergeben. Die Jubiläumsshow wird von Leona König und Norbert Oberhauser moderiert. Die Finalistinnen und Finalisten treten in den Kategorien Streichinstrumente, Blasinstrumente sowie Tasten- und Zupfinstrumente an. Zusätzlich wird ein Publikumspreis vergeben, der den direkten Austausch zwischen Nachwuchstalenten und Klassikbegeisterten unterstreicht.
Momę
Spielfilm Türkei (2019). Auf der Flucht vor dem türkischen Geheimdienst findet eine junge Frau Unterschlupf bei einer politisch engagierten Frau, die ihr sehr ähnlich sieht. Diese Ähnlichkeit nutzen die beiden, um die Überwacher der Frau auszutricksen. Doch letztlich können sie der permanenten Überwachung und Bespitzelung nicht entkommen. Der Film zeichnet ein düsteres Bild der heutigen Türkei mit einer Atmosphäre von Überwachung und Angst und zugleich den Versuchen, dieser umfassenden Bedrückung etwas entgegenzusetzen.
lebensArt
Magazin. Peter Schneeberger und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und Bildender Kunst. Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv.
Traumrouten der Schweiz: Durchs wildromantische Rosenlauital
Mit dem Postauto durch die Schweiz. Die "Rosenlaui-Linie" von Meiringen nach Grindelwald gilt als eine der spektakulärsten Postauto-Routen der Schweiz. Die landschaftlich beeindruckende Strecke führt entlang schroffer Felswände und tiefer Schluchten durch das malerische Reichenbachtal auf die Grosse Scheidegg. Die ganze Fahrt über bieten sich fantastische Ausblicke auf die Bergriesen des Berner Oberlandes. Die einspurige Straße über die knapp 2000 Meter hohe Grosse Scheidegg nach Grindelwald ist für den motorisierten Verkehr gesperrt. Nur das Postauto darf dort fahren. Für die Chauffeure ist die Strecke mit ihren scharfen Kurven und steilen Anstiegen eine Herausforderung. "Ein bisschen Nervenkitzel ist immer dabei", sagt Chauffeur Christian Eggler, der die "Rosenlaui-Linie" schon seit 15 Jahren befährt. Schon Goethe war von der Landschaft fasziniert, nachdem er 1779 das Rosenlauital durchschritten hatte. Die Postauto-Route bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten: zum Beispiel den gigantischen Reichenbachfall. Für Sherlock-Holmes-Fans ist ein Ausflug zu diesem 120 Meter hohen Wasserfall fast schon ein Muss. Denn dort forderte der berühmte Detektiv seinen Erzfeind Professor Moriarty zum Kampf. Das Handgemenge endete mit dem Sturz beider in die Tiefe. Kurz hinter Rosenlaui, der kleinsten Gemeinde der Schweiz, liegt die berühmte Gletscherschlucht gleichen Namens. Ein Kunstwerk der Natur – 600 Meter lang und bis zu 150 Metern tief. Die Schlucht mit ihren spektakulären Wasserfällen, geheimnisvollen Grotten und bizarren Felsschliffen ist Teil des UNESCO- Welterbes "Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch" und zählt rund 20. 000 Besucher im Jahr. Gleich nebenan liegt das Hotel "Rosenlaui". In dem altehrwürdigen Gasthaus wird man beim Schritt über die Türschwelle in die Zeit der Belle Époque zurückversetzt. Die Geschichte des Hotels erzählt auch von den Anfängen des Tourismus in der Schweiz: als Pioniere die Alpen eroberten und in diesen noblen Räumen ihre Erfahrungen austauschten. Den Betreibern des traditionsreichen Hauses, der Familie Kehrli, liegen die Hotelgeschichte und die Erhaltung des viktorianischen Baustils samt seiner heute fast schon kitschig anmutenden Schnörkel am Herzen. Auf liebevolle Art scheint das Hotel aus der Zeit gefallen. Auf WLAN, Fernseher und Handyempfang wird ganz bewusst verzichtet. An der Haltestelle Schwarzwaldalp erfolgt ein Fahrerwechsel. Nun dirigiert Sämi Zumbrunn das Postauto die schmale Straße Richtung Grosse Scheidegg hinauf. Der erfahrene Chauffeur ist vielfach preisgekrönter Jodler und beglückt die Fahrgäste regelmäßig mit seiner Gesangskunst. Den höchsten Punkt der Postauto-Route bildet die Grosse Scheidegg. Die Passhöhe liegt auf 1962 Metern und bietet einen einzigartigen Ausblick auf den imposanten Eiger, die Wand des Wetterhorns und die schroffen Engelhörner. Kaum jemand kennt die Bergwelt um Grindelwald so gut wie Peter "Speedy" Füllemann. Er führte fast 40 Jahre ein Sportbekleidungsgeschäft in Grindelwald. Seitdem er im Ruhestand ist, widmet sich der heute 74-Jährige ganz der Naturfotografie. Er hat bereits mehrere Bildbände veröffentlicht. Seine große Leidenschaft sind Tieraufnahmen. Aber er dokumentiert mit seinen Bildern auch die Schmelze der ehemals mächtigen Grindelwaldgletscher. Der Rückgang des ewigen Eises erfüllt den Naturfotografen mit tiefer Sorge. Von der Grossen Scheidegg geht es durch viele Haarnadelkurven hinab ins Tal. Im beliebten Wintersportort Grindelwald am Fuß von Eiger, Mönch und Jungfrau endet die spektakuläre Fahrt des Postautos.
Traumrouten der Schweiz: Im "Palm Express" bis ins Tessin
Mit dem Postauto durch die Schweiz. Der "Palm Express" ist eine der abwechslungsreichsten Postauto-Strecken der Schweiz. Die Route führt von den Gletschern im Oberengadin ins palmenreiche Tessin. Sie führt durch zwei Länder und drei Sprachregionen, vorbei an vier Seen - dazwischen Giacomettis Lieblingslandschaften und das offiziell schönste Dorf der Schweiz, Soglio. Erico Crameri fährt die Strecke von St. Moritz nach Lugano bald 40 Jahre. Langweilig wird ihm dabei nie, die Route ist einfach zu abwechslungsreich. Die erste Etappe führt entlang der Oberengadiner Seen. Im Seitental Val Fex ist Roger Rominger zuhause. Er hat sich einen Namen gemacht für seine Damastmesser. Täglich sprühen Funken in seiner Werkstatt, wo er mit Liebe und Perfektion die Einzelstücke von Hand anfertigt. Ein Steinwurf entfernt – der Malojapass. Crameri schlängelt das Postauto in 22 Spitzkehren sicher ins Bergell. Eine der ersten Stationen ist die Albigna-Seilbahn. Für viele Bergsteiger wartet dort ein Höhepunkt: die prominente Felsnadel Fiamma. Heute will Nina Caprez auf den Gipfel. Die junge Bündnerin erklettert sich die Welt und hat schon manche Preise abgeräumt. Auf der Fiamma war sie allerdings noch nie. Im Tal unten schiebt Crameri das Postauto durch die engen Gassen der Dörfer. Vicosoprano heißt eines der ersten. Dort arbeitet und lebt Jon Bischoff. Zeichnend hält der Illustrator die Geschichte des Tals fest, inspiriert von der rauen Landschaft und den harten Kontrasten. Ein Dorf weiter steht die Mühle der Familie Scartazzini, die wahrscheinlich kleinste und romantischste Mühle der Schweiz. Seit dem 17. Jahrhundert wird dort gemahlen, nun schon in der zehnten Generation. Knapp zehn Postauto-Minuten von der Mühle entfernt liegt mitten in einem Kastanienhain der berühmteste Ort im Bergell - Soglio. Dort steht eine kleine Manufaktur. Aus Kastanienblättern oder Hanf werden Kosmetikprodukte hergestellt, alles von Hand, alles biologisch. Zu Füßen von Soglio, im Ort Castasegna, schleppt Mauro Fumagalli fast 45 Kilogramm schwere Steinplatten zu einem Puzzle zusammen. Die traditionellen Steindächer zu decken ist harte Arbeit, und Fumagalli ist einer der wenigen, die noch wissen, wie es geht. Hinter Castasegna überquert der "Palm Express" die Grenze nach Italien. In Menaggio am Comer See betreibt Luigi Tosi mit seiner Familie einen Fischladen. Felchen sind die Spezialität, die der Fischer jede Nacht aus dem Comer See holt und lokal verkauft. Crameris nächste Station ist der Luganersee. In den Sommermonaten schippert dort jeden Abend ein Kursschiff von Grotto zu Grotto. In den traditionellen Restaurants am Wasser wird Tessiner Küche serviert – bei Sonnenuntergang über dem See und mit Blick auf Lugano, von wo der "Palm Express" am nächsten Tag wieder in Richtung St. Moritz aufbricht.
Unsere wilde Schweiz: Das Oberengadin
Spielfilm. Die Landschaft um die Engadiner Seenplatte bietet Superlative: die höchste Schifffahrtslinie Europas, die größte Steinbock-Population der Schweiz, die ältesten Zirbelkiefern Graubündens. Auf dem Weg dorthin geht es 200 schroffe Höhenmeter den Malojapass nach oben – nur abwärts geht es vorerst nicht. Stattdessen gibt es ein Hochplateau mit vier eindrucksvollen Seen inmitten einer bombastischen Bergwelt mit steil aufragenden Gipfeln. Obwohl das Wetter es nicht vermuten lässt, bestehen die Engadiner darauf, die Schnittkante zwischen Afrika und Europa zu sein. So verblüffend das klingt, plattentektonisch gesehen stimmt es: Dort stoßen die Afrikanische und die Eurasische Kontinentalplatte aufeinander. Als sie sich einst entschlossen, zu kollidieren, haben sie die Berge aufgeschoben, und es kam zu der sogenannten Blattverschiebung, die noch heute dafür sorgt, dass es hinter dem Malojapass erst sechs Kilometer später wieder ins Tal geht. Dazwischen liegen die vier Seen. Mit ihren knapp 10. 000 Quadratkilometern Fläche sind sie von großer Bedeutung für den Wasserhaushalt, für das Klima und auch als reichhaltige Ökosysteme. Rund um die Seen und auf den höher gelegenen Bergwiesen, Hochmooren und Gipfelfelsen tummelt sich alles, was in der Flora und Fauna der Alpen Rang und Namen hat: Enzian und Edelweiß, Steinbock und Murmeltier, jahrhundertealte Zirbelkiefern. So kurz der Sommer dort ist, so gewaltig weiß er sich zu inszenieren: eine Symphonie aus Farben und Formen, aus dem plötzlich explodierenden Grün der Almen, gesprenkelt mit der weiß schäumenden Gischt schmelzwasserführender Wildbäche. Auch in Sachen Wetter wird an einem Tag schon mal das ganze Repertoire aufgefahren: Sonnenstrahlen im Morgennebel, gleißendes Mittagslicht, abgelöst von plötzlich aufziehenden spektakulären Wolkenformationen und wildem Gewitter. Alles zusammen ein Naturschauspiel, das schon Philosophen, Dichter und Maler beflügelte, die die Oberengadiner Seenplatte immer wieder bereisten und in deren Licht und Farben sie Inspiration und Frieden fanden.
