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Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Schweizer Hundegeschichten: Herdenschutzhunde - Die alpinen Beschützer gegen Wolf & Co.
Spielfilm. Die zweiteilige Dokumentationsreihe "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Mensch und Hund. Porträtiert werden besonders bemerkenswerte Hunde und ihre Menschen. Hunde, die für das Seelenheil und Sicherheit sorgen. So sieht der Herdenschutzhund die Schafe als seine Familie und nicht den Urvater Wolf, den er, wenn es sein muss, bis aufs Blut bekämpft. Es ist frühmorgens. Noch liegt Nebel über den satten grünen Wiesen. Er streift langsam durch die Herde, beobachtet die Umgebung, bleibt immer wieder stehen und versucht verdächtige Gerüche auszumachen. Es ist Bello, der alte Herdenschutzhund. Irene Jauch ist die Hirtin der Alp Oberberg im Kanton Uri. Nach dem Wolfsangriff im Jahr 2015 hat sie den Alpbetrieb von ihrer Schwiegermutter übernommen und setzt seither auf die tatkräftige Unterstützung von Herdenschutzhunden. Das Filmteam begleitet sie und ihre Hunde bei ihrer Arbeit auf der Alp und gibt einen Eindruck von der atemberaubenden Idylle, aber auch von der harten Arbeit, die die Präsenz des Wolfes im Land mit sich bringt. David Gerke ist einer der wenigen Schäfer, die den Wolf in der Schweiz verteidigen. Er weiß um die Angst und den Mehraufwand der Hirtinnen und Hirten im Land, sieht die Existenz des Wolfs aber als natürliche und für die Regulierung des Wildtierbestands notwendige Fügung. Alfred Bernet züchtet Herdenschutzhunde italienischer Abstammung und bildet sie aus. Weil die Hunde die beste Option gegen Wolfsangriffe zu sein scheinen, steigt deren Nachfrage mit der Ausbreitung des Wolfs stark an. Die Herausforderung für Bernet besteht darin, Quantität und Qualität unter einen Hut zu bringen. Daniel Brechbühl gibt seine Schafe seit Jahren zu Irene Jauch auf die Alp. Auch ihm sitzt der Schock des Wolfsangriffs von 2015 noch immer in den Knochen. Die Herdenschutzhunde und zusätzlichen Schutzmaßnahmen von Seiten der Hirtin stimmen ihn jedoch positiv. Er besucht seine Schafe auf der Alp Oberberg und unterzieht sie einer Hufpflege.
Schweizer Hundegeschichten: Der Bernhardiner vom Großen Sankt Bernhard - Weit mehr als ein Mythos
Spielfilm. Ein treuherziger Blick und ein Fässchen um den Hals: Der Bernhardiner ist der Nationalhund der Schweiz. Die zweite Folge stellt Besitzer von Bernhardinern vor. Bernhardiner haben ihre Bekanntheit vor allem dem berühmten "Barry I" zu verdanken, der in seinem Hundeleben 40 Menschenleben gerettet hat. Daher ist es auch heute noch in den Köpfen der Schweizer, dass er als Lawinenhund unzählige Menschenleben rettet. Doch das ist schon lange nicht mehr so. Der heutige Bernhardiner ist viel zu groß und zu schwer für die Lawinensuche. Daher hat er eine neue Aufgabe bekommen, nämlich als Sozialhund. Claudia Müller lebt mit ihren zwei Bernhardinerhunden Alba und Halix sowie ihrem Wolfshund Tarek in einem kleinen Dorf namens "Fang" im Kanton Wallis. Claudia ist ausgebildete Heilpädagogin und hat sich in Richtung "tiergestützte Interventionen" spezialisiert. Sie führt mit ihrer Bernhardinerhündin verschiedene Sozialeinsätze in verschiedenen Einrichtungen, wie zum Beispiel dem Spital Brig, durch. Toni Britschgi lebt mit seinen drei Bernhardinerhunden Emma, Sofie und Bubbel in St. Antönien. Diese Gemeinde befindet sich auf 1450 Metern über dem Meer im Kanton Graubünden. In der unberührten Natur befindet sich der "Michelshof". Dieses Berggasthaus ist die Grundlage der Existenz, die sich Britschgi zusammen mit seiner Frau Käthi aufgebaut hat. Seit Käthis Tod führt er den Berggasthof Michelshof allein weiter. Die zweiteilige Dokumentation "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Hund und Mensch. Sie porträtiert bemerkenswerte Hunde und ihre Besitzer. Hunde, die fernab vom lauten Trubel der Orte für Seelenheil und Sicherheit sorgen.
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
Im Land der Wölfe
Dokufilm Deutschland (2023). Eine Welt, über die Viele eine starke Meinung haben, aber die Wenige wirklich kennen: die Welt der Wölfe in Deutschland - eine Kinoerzählung. 100 Jahre nach ihrer Ausrottung kehren die Wölfe nach Deutschland zurück, in ein Industrieland voller Menschen. Sie kommen wieder, weil wir sie lassen. Das haben wir demokratisch entschieden - mit positiven und negativen Konsequenzen. Der Dokumentarfilm "Im Land der Wölfe" von Ralf Bücheler erzählt vom Leben unserer neuen Nachbarn. Die Tiere leben nicht in einer verwunschenen Wildnis in Naturschutzgebieten, sondern mitten unter uns. Sie finden Nischen in der Kulturlandschaft. Sie ziehen sich in die Wüstungen alter Tagebaue zurück, nutzen unsere Wege, überqueren Autobahnen und laufen durch Dörfer. Ihre Welpen spielen mit unseren Abfällen und trinken aus den Furchen, die Maschinen im Waldboden hinterlassen. Manchmal fressen Wölfe Nutztiere. Und viele Menschen haben eine tiefsitzende Angst vor ihnen. Die Landnahme der Wölfe fordert uns heraus – Verwaltung, Wissenschaft, Landwirtschaft: Forscher, Schäfer, Rissgutachter, Politiker, Naturschützer und viele andere agieren in einem Klima, das kennzeichnend ist für unsere Gegenwart: Polarisierend und auch polemisch wird über Wölfe debattiert. Im Film stehen Aufnahmen von Wildkameras neben privaten Videoaufnahmen von Wolfssichtungen. Sie zeigen zwei Seiten derselben Wahrheit: die wilden Tiere, die nachts jagen, verspielt herumtollen und die Kameras beschnüffeln, aber auch die Tiere, die tagsüber über Straßen laufen und den Menschen nahekommen. So wird deutlich, wie die verschiedenen Konfliktpositionen entstehen: Ist der Wolf ein schützenswertes Wildtier - oder eine Bedrohung? Der Dokumentarfilmer Ralf Bücheler beobachtet auch die Arbeit des "LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung" in Sachsen. Für die Menschen im Institut ist klar: Der Wolf ist zwar ein Raubtier, jedoch keines, dem wir mit Angst begegnen müssen. Stattdessen gilt dem Wolf wissenschaftliches Interesse, dem nachgegangen wird. Doch auch gerissene Schafe werden gezeigt, und wie ein Schäfer versucht, seine Herde vor den Wölfen zu schützen. Im Land der Wölfe" feierte Ende 2023 Premiere auf den Internationalen Hofer Filmtagen. Der Film wurde für den Deutschen Dokumentarfilmmusikpreis auf dem "Dok. fest München" 2024 nominiert und bei der Ökofilmtour 2025 mit dem Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm ausgezeichnet. Ralf Bücheler, Jahrgang 1975, wuchs im Allgäu auf und studierte Volkskunde, Ethnologie und Literatur in München und Swansea. Anschließend Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Filme (Auswahl): "Mission Control Texas" (2015), "Leben - Gebrauchsanleitung" (2016), "Elternschule" (2018).
37°: Kampf im Kopf: Leben mit Depression
Spielfilm. Unsichtbar, unterschätzt und oft missverstanden: die Depression. Mehr als fünf Millionen Erwachsene in Deutschland sind aktuell von dieser psychischen Erkrankung betroffen. Michelle, Thorsten und Thomas sprechen offen über ihre Erfahrungen mit Depression und zeigen, wie unterschiedlich die Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten sein können, aber auch wie sehr sie das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen verändern. Mindestens 20 Prozent der Deutschen erleben einmal im Leben eine Depression, so das Bundesgesundheitsministerium. Wer eine Depression hat, ist nicht einfach nur "ein bisschen traurig" – die Depression ist eine ernsthafte Störung der mentalen Gesundheit. Michelle (33) ist alleinerziehend, berufstätig und kämpft nicht nur mit depressiven Phasen, sondern auch mit Schuldgefühlen ihren Kindern gegenüber und dem Druck, im Alltag zu funktionieren. Ihre Depression ist für Außenstehende kaum sichtbar: Sie lächelt und funktioniert, obwohl sie innerlich oft leer ist. Schon mit 20 Jahren erhält sie die Diagnose Depression. In der Therapie lernt Michelle, was ihr in den schweren Phasen guttut: Sport, Sauna – kleine Auszeiten nur für sich. Ihre Mutter versucht, für sie da zu sein, kann die Krankheit aber nicht verstehen. Thorsten (58), Betriebswirt und leidenschaftlicher Feuerwehrmann, ist seit Jahren gefangen in seiner Depression. Zurückgezogen lebt er bei seinen Eltern, hat durch die Krankheit nicht nur seinen Job, sondern auch seine Familie verloren. Die klassische Therapie – Medikamente und Psychotherapie – hat bei ihm nicht angeschlagen: Thorsten gilt als therapieresistent. Doch seine Mutter gibt nicht auf und stößt bei ihren Recherchen auf die Transkranielle Magnetstimulation (TMS) an der Charité Berlin. Die TMS hilft rund 50 Prozent der Patienten mit therapieresistenter Depression. Kann sie auch Thorsten helfen? Thomas (41) hatte eigentlich alles erreicht: Topjob bei einem globalen Technologieunternehmen, eine Familie und gesellschaftliche Anerkennung. Scheitern gehörte in seinem Leben nicht zu seiner Vita. Doch dann der Zusammenbruch. Von außen hat keiner erkannt, wie es in ihm aussah – bis er nicht einmal mehr lesen konnte. Zwei Aufenthalte in der Psychiatrie folgten. Erst als er erkennt, dass er nie wieder "der Alte" sein wird, beginnt die Heilung und er krempelt sein Leben komplett um. Seine Frau ist dabei immer an seiner Seite.
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
Caren Miosga
Talkshow. "Caren Miosga" diskutiert mit Entscheidern in Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft das aktuell relevanteste Thema der Woche. Dabei sollen unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen auf ein Problem sowie die dahinterstehenden politischen Prozesse deutlich werden. Ziel ist es, Mehrwert und Erkenntnisgewinn zu generieren und Gesprächswert für die kommende Woche zu schaffen.
Unsere Kontinente: Afrika
Mit Prof. Harald Lesch. Seit 1982 berichtet "Terra X" über die Natur und Kultur der Welt. Die Jubiläumsreihe "Unsere Kontinente" fügt beides zu einer großen Gesamtschau zusammen. Wie hat die Natur unseres Planeten die Kulturen geformt? Prof. Harald Lesch, Prof. Colin Devey, Prof. Antje Boetius, Mirko Drotschmann, Dr. Mai Thi Nguyen-Kim und Jasmina Neudecker präsentieren die sechs dauerhaft von Menschen besiedelten Kontinente. Die gewaltigen tektonischen Kräfte erschaffen in Afrika eine einzigartige Landschaft: das Great Rift Valley. Die natürlichen Bedingungen Ostafrikas werden zur Wiege der Menschheit und zum Startpunkt ihrer langen Reise: Von dort aus ziehen die Menschen los, um nach und nach andere Kontinente zu besiedeln. Der afrikanische Kontinent erstreckt sich über sehr viele Breitengrade und äußerst vielfältige Naturlandschaften und Klimazonen. Seine so unterschiedlichen Regionen und Bedingungen erfordern immer wieder andersartige Anpassungsstrategien und das Erlernen neuer Kulturtechniken. Vielerorts sind die Böden des Kontinents ausgelaugt. Es entwickeln sich völlig unterschiedliche Lebensmodelle als Antwort auf die extremen Naturbedingungen. Die natürlichen Barrieren des Kontinents – Flüsse, die nicht durchgängig schiffbar sind, die tropische Zone mit ihren tödlichen Krankheiten, undurchdringliche Wälder und die großen Wüsten im Norden und Süden des Kontinents – verhindern den Austausch der verschiedenen Kulturen in Afrika. Darüber hinaus verfügen die Nord- und Westküste über wenige natürliche Häfen und zum Teil schwer zu beherrschende Winde, was einen Austausch der Kulturen über die Grenzen des Kontinents hinaus lange Zeit verhindert. Das gut schiffbare Kap – gelegen auf den internationalen Schiffhandelsrouten – wird zum Einlasstor für Abenteurer und Ausbeuter, die selten das Wohl des Kontinents im Fokus haben. Es sind auch diese natürlichen Faktoren, die Afrikas Aufschwung behindert haben. Und das, obwohl der Kontinent reich an Rohstoffen und Bodenschätzen ist, die bis heute systematisch ausgebeutet werden.
Unsere Kontinente: Asien
Mit Prof. Colin Devey. Asien, der größte Kontinent der Erde, überbietet sich in Superlativen: Er reicht von Sibirien im Nordosten bis zum Suezkanal im Südwesten. In Asien befinden sich der kälteste Ort, die seismisch heißeste Region und die höchsten Gebirge des Planeten. Die Geschichte des Superkontinents Asien beginnt vor 55 Millionen Jahren. Damals schiebt sich der indische Subkontinent unter Eurasien und faltet den Himalaja auf. Dieses gewaltige Hochland bildet eine natürliche Barriere für Regenwolken und teilt Asien in zwei sehr unterschiedliche Teile: einen regnerischen und fruchtbaren Süden und einen trockenen und kalten Norden. Eine Pflanze verändert im feuchten und fruchtbaren Südosten Asiens die Siedlungsgeschichte. Reis wird Nahrungsgrundlage einer stetig und schnell wachsenden Bevölkerung. Es ist dieses besondere Klima, ermöglicht durch den Himalaja, das Südostasien bis heute zur Heimat der größten Megacitys der Welt macht. Asien ist aber auch ein Kontinent der Gegensätze und der menschlichen Anpassung an die unterschiedlichen Lebensräume. Das Wüstenklima im Südwesten inspiriert Weltreligionen, in der Mitte des Kontinents diktiert die Steppe die Lebensbedingungen der Menschen. Das weite Grasland bietet ideale Bedingungen für Pferde. Ihre Domestizierung lässt die Menschen der Steppe zu gefürchteten Kriegern und Herrschern der größten Reiche der Welt werden. Sibirien und Saudi-Arabien halten harte Lebensbedingungen bereit, ihr Reichtum an Bodenschätzen zieht dennoch Menschen in diese eher lebensfeindlichen Regionen. Kein anderer Kontinent hat die Ideen vom Zusammenleben der Menschen so geprägt wie Asien – als Taktgeber für den Rest der Welt. Asien war der Schauplatz der Anfänge der neolithischen Revolution. Heute hat der Kontinent die größte Ansammlung an Megacitys.
Unsere Kontinente: Australien und Ozeanien
Mit Prof. Antje Boetius. Kein anderer Kontinent ist so weit von allem anderen entfernt wie Australien und Ozeanien. Die Abgeschiedenheit lässt einzigartige Tierarten und paradiesische Besonderheiten ohne Fremdeinfluss entstehen und eine der ältesten Kulturen der Welt überleben. Doch gerade diese natürliche Vielfalt zieht die Europäer an den Pazifik und verändert die Inseln für immer. Vor 50 Millionen Jahren bricht der bislang letzte Kontinent auseinander: Australien und die Antarktis entstehen. Die Antarktis vereist und Australien driftet nach Norden, wo es zum trockensten Kontinent der Erde wird. Die Eiszeit schafft eine Landbrücke zwischen Australien und Papua-Neuguinea und macht Australien zur Heimat einer der ältesten Kulturen der Erde. Aboriginal People schaffen es dank Anpassung und Kulturtechniken, den gesamten Kontinent als Lebensraum zu erschließen. Vor allem deren Wissen um versteckte Wasserquellen ermöglicht es später europäischen Einwanderern, hier zu siedeln. Die Vulkane des Pazifischen Feuerrings werden Schöpfer der einzigartigen Inselwelt Ozeaniens. Mineralien im Magma düngen die Böden und verwandeln die Inseln des Südpazifiks in Paradiese, während Korallenriffe das reiche Meeresleben fördern. Polynesien wird die Heimat mutiger Seefahrer, die in ihren Katamaranen Tausende von Kilometern zurücklegen, um neues Land zu erschließen – sie kommen bis nach Neuseeland. Neuseelands Kulturgeschichte ist deutlich jünger. Windverhältnisse machen eine Besiedlung zunächst unmöglich, bis sich im Mittelalter ein kurzes Zufallsfenster auftut, das es den Polynesiern gestattet, hier zu landen. Neuseeland und die pazifischen Inseln werden als letzte weiße Flecken auf dem Planeten besiedelt. Bis hierhin breitet sich die polynesische Kultur aus, die heute ein fester Bestandteil der neuseeländischen Alltagskultur geworden ist. Die Welten von Australien, Ozeanien und Neuseeland könnten unterschiedlicher nicht sein. Was sie eint, ist ihre Isolation. Und der jahrhundertealte kulturelle und wirtschaftliche Austausch, der die Region viel mehr verbindet als die Geologie.
Unsere Kontinente: Europa
Mit Mirko Drotschmann. Europa ist der klimatische "Gunstkontinent". Sein überaus vorteilhaftes Klima verdankt er einem Ereignis auf der anderen Seite des Atlantiks. Die Schließung der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika erschafft den Golfstrom, dessen warme Gewässer in Europa ein außergewöhnliches Klima entstehen lassen - Palmen in Irland und Obstbäume in Norwegen. In allen anderen Regionen der Erde ist es auf demselben Breitengrad deutlich kälter. Gletscher der letzten Eiszeit hinterlassen in Europa fruchtbaren Löss, der durch Wind und Wasser über den ganzen Kontinent verteilt wird und eine getreidebasierte Landwirtschaft ermöglicht. Die Vielfalt der Backwaren in Europa zeugt bis heute davon. Auch die Küsten Europas werden für den Kontinent zum Vorteil: Tektonische Ereignisse zwischen der afrikanischen und der eurasischen Platte prägen die zerklüftete Mittelmeerküste mit ihren vielen Buchten und Inseln, natürlichen Häfen und sanften Strömungen und prädestinieren sie für Besiedlung und Schifffahrt. Schon in der Antike wird der Mittelmeerraum zum Umschlagplatz für Waren und vor allem Ideen, die Europa bis heute prägen. Den engen Raum auf dem Kontinent teilen sich mehr Länder als irgendwo sonst auf der Welt – das fördert Wettbewerb und Innovation. In der Neuzeit wird Europa dank Schätzen aus dem Untergrund zum Kontinent des Fortschritts. Kohle ist der Treibstoff für die Industrialisierung, eine europäische Erfindung, die das Wesen des Kontinents und das Leben seiner Bewohner nachhaltig verändert.
Unsere Kontinente: Nordamerika
Mit Dr. Mai Thi Nguyen-Kim. Nordamerika – ein Kontinent zwischen Eis und Feuer. Die natürlichen Bedingungen bestimmen seit jeher Leben und Kultur seiner Bewohner. Der polare Norden bildet die Wiege der nordamerikanischen Zivilisationen. Hier, wo sich die ersten Amerikaner niederlassen, sind die Bedingungen mit bis zu minus 50 Grad so hart, dass sich nur eine kleine Inuit-Bevölkerung behaupten kann. Die Landschaft und das Leben im Süden prägen Vulkane. Es ist die Region, in der die zweite Einwanderungswelle eine indigene amerikanische Zivilisation schafft. Im Laufe der Geschichte erweisen sich die Vulkane als Fluch und Segen zugleich. Ihre fruchtbare Asche sorgt für ertragreiche Böden und ermöglicht so die Landwirtschaft, aber allzu häufig offenbaren sie auch ihren zerstörerischen Charakter und lösen Naturkatastrophen aus. Der Mittlere Westen von Nordamerika ist das Filetstückchen des Kontinents. Es ist vor allem der Gunstraum zwischen Appalachen und Rocky Mountains, gepaart mit dem schier unendlichen Ressourcenreichtum und einer günstigen, natürlichen Infrastruktur, die es den USA ermöglicht, in kürzester Zeit wirtschaftlich an die Weltspitze aufzusteigen und Kulturen aller anderen Kontinente mitzuprägen. In den Südstaaten bietet die Natur ideale Bedingungen für den Anbau von Tabak, Reis und Baumwolle – allerdings auch für Krankheiten übertragende Insekten. Afrikanische Sklaven erweisen sich tragischerweise als widerstandsfähige Arbeiter in diesem heißen und feuchten Klima. Die Trennung zwischen den Rassen hat ihre Wurzeln in dieser Zeit und prägt bis heute die Alltagskultur in den USA.
Queensland - Australiens Sonnenstaat
Spielfilm. Von der sonnigen Millionenstadt Brisbane bis ins verschlafene Cooktown im tropischen Monsungürtel: Queensland ist die wohl abwechslungsreichste Region Australiens. Bei einer Reise von Süden nach Norden erlebt das Filmteam die vielen Facetten des australischen Bundesstaats. Es trifft auf interessante Gesprächspartner, atemberaubende Natur und eine weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Die Reise beginnt 70 Kilometer vor den Toren von Queensland: Byron Bay ist Australiens Surferstadt. Schneeweiße Strände und großartige Wellen locken Wassersportler aus aller Welt. Von dort geht es weiter nach Brisbane. Die quirlige Metropole hat es mehrmals auf die Liste mit den lebenswertesten Städten der Welt geschafft. Sie verfügt nicht nur über zahlreiche spektakuläre Strände außerhalb der Stadt, sondern auch über eine künstliche Lagune mit Sandstrand und Palmen mitten im Zentrum. Nördlich von Brisbane erstreckt sich das Great Barrier Reef über mehr als 2300 Kilometer entlang der australischen Ostküste. Die gigantische Struktur aus Korallenbändern und Inseln ist das größte lebende Bauwerk der Erde und sogar vom Weltall aus sichtbar. Über Küstenstädte wie Cairns und das Kasuar-Paradies Cape Tribulation geht es weiter ins Dorf Wujal Wujal mit seinen pittoresken Wasserfällen. Die Reise endet in Cooktown, benannt nach dem englischen Entdecker James Cook. Während des Goldrauschs blüht die Stadt auf und zählt bald 30. 000 Menschen. Heute ist Cooktown ein verschlafenes Nest mit rund 2000 Einwohnern, dessen prachtvolle, bunte Holzhäuser an vergangene Zeiten erinnern.
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
nano
Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Alpenpanorama
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
ZIB
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
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Polarwölfe - Überleben in Kanadas Arktis
Spielfilm. Im äußersten Norden Kanadas liegt eine der unwirtlichsten Regionen der Erde: Ellesmere Island. Knapp 800 Kilometer vom Nordpol entfernt, ist die Insel die Heimat von Polarwölfen. Die Naturdokumentation folgt dem Eureka-Polarwolf-Rudel und zeigt ihren Kampf ums Überleben und ihren enormen Einsatz bei der Aufzucht der Welpen. Ein Porträt einer Tierart, die bisher kaum gefilmt werden konnte. Ein Wolfsrudel ist nichts anderes als eine Großfamilie, in der alle zusammenhalten müssen. Snow White und Alpha, die Eltern des Rudels, sind schon seit Jahren ein eingespieltes Team. Wieder einmal haben sie ihre Familie sicher durch den dunklen und eiskalten Winter geführt. Nun wartet die nächste Herausforderung auf sie: Die neue Generation Welpen kommt in Kürze zur Welt. Im kurzen arktischen Sommer keine leichte Aufgabe, Gefahren lauern überall, vor allem fremde Wolfsrudel stellen eine Bedrohung dar. Snow White kann sich zum Glück auf den Schutz ihres Rudels verlassen. Und so machen ihre Welpen bald die ersten Schritte außerhalb der Höhle. Wenig später stößt ein Weibchen zur Familie: Blackspot, die sich intensiv um die Welpen kümmert. An der Wolfshöhle der Eurekas bleiben oft nur wenige Tiere zurück. Als ein Eindringling angreift, verteidigen Blackspot und Snow White die Welpen. Als Team sind sie unschlagbar. Mit intimen Einblicken in das Leben der Polarwölfe erzählen die Filmemacher Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg eine bewegende und dramatische Geschichte, eine Geschichte von Loyalität und Freundschaft, von Fehlschlägen und Triumphen einer Wolfsfamilie, die nur gemeinsam in der feindlichen Welt der kanadischen Arktis überleben kann.
Polarwölfe - Familienbande
Spielfilm. Im äußersten Norden Kanadas liegt eine der unwirtlichsten Regionen der Erde: Ellesmere Island. Knapp 800 Kilometer vom Nordpol entfernt, ist die Insel die Heimat von Polarwölfen. Der Film folgt dem Eureka-Rudel und zeigt seinen Kampf ums Überleben und seinen enormen Einsatz bei der Aufzucht der Welpen. Snow White und Alpha, die Eltern des Rudels, sind schon seit Jahren ein eingespieltes Team. Im kurzen arktischen Sommer versuchen sie, eine neue Generation Welpen großzuziehen. Keine leichte Aufgabe. Gefahren lauern überall, vor allem fremde Wolfsrudel stellen eine tödliche Bedrohung dar. Snow White kann sich zum Glück auf den Schutz ihres Rudels verlassen. Und sie bekommt Unterstützung, als ein einzelnes Weibchen zur Familie stößt: Blackspot. Schnell stellt sich heraus, dass sich Blackspot nicht nur um Snow Whites Nachwuchs kümmert, sondern ihn sogar säugt. Ein Verhalten, das noch nie gefilmt werden konnte und selbst für Wissenschaftler erstaunlich ist. Die Zusammenarbeit der beiden Weibchen verschafft den Welpen einen Vorteil und erhöht ihre Chancen, die ersten Wochen zu überleben. Auch wenn der Sommer auf Ellesmere Island als Zeit des Überflusses erscheint, gibt es in der Arktis keine Jahreszeiten, in denen das Überleben einfach ist. Nahrung ist für die Wölfe nicht leicht zu finden, und sie müssen weit laufen, um ausreichend Beute zu machen. Blackspot und Snow White sind durch die Welpen an die Höhle gebunden. Und während die Leitwölfin vom Rudel versorgt wird, geht die Amme meist leer aus. Eine tragische Situation, die Snow White dazu zwingt, mit ihren Jungen weiterzuziehen. Eine Reise voller Gefahren. Werden sie und ihre Welpen überleben?
Iss besser! - Tariks wilde Küche
Magazin. Tarik Rose, Spitzenkoch von der Elbe, geht auf kulinarische Rundreise durch den schönen Norden. Quer durchs Land besucht er Züchter, Bauern und Fischer, die gesunde Lebensmittel produzieren. Diesmal fährt Tarik für seine "wilde Küche" in die wunderschöne Elbtalaue nach Niedersachsen. Dort liegt östlich der Elbe mitten im Biosphärenreservat der ökologisch bewirtschaftete Hof von Jürgen Niederhoff. Der Landwirt hält alte Nutztierrassen wie den Auerochsen. Die stattlichen Tiere verbringen ihr gesamtes Leben im Freien und stehen nicht einen Tag lang im Stall. Sie werden auch zur Landschaftspflege eingesetzt. Im Geländewagen bricht Tarik Rose auf zu einer Safari zu den Heckrindern, wie die Auerochsen heißen. In dieser Traumlandschaft macht sich der Koch an ein traumhaftes Gericht: "Ossobuco ŕ la Tarik" - geschmorte Auerochsenbeinscheiben mit Gemüse und Grillkartoffelstampf.
Servicezeit
Magazin. Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.
Natur im Garten (6/10)
Magazin. Diesmal führt die Sendung in einen Gastgarten nach Brunn am Gebirge am Rande des Wienerwaldes. Karl Ploberger widmet sich der Pfingstrose, Uschi Zezelitsch dem duftenden Flieder. Auf der Garten Tulln stehen Gestaltung und ökologische Bedeutung von Fugenvegetation im Mittelpunkt. Eine Wohlfühloase auf kleinstem Raum – das ist der Garten von Elke Tonner Kempter und Rudolf Kempter in Brunn am Gebirge in Niederösterreich. Mit alten Materialien und persönlichen Erinnerungsstücken gestaltet, bietet er klare Beete, gemütliche Sitzplätze und eine bewusst ausgewählte Pflanzenvielfalt. Obstbäume, Gemüse in Mischkultur, Kräuter und Frühblüher prägen die 120 Quadratmeter große Fläche. Ein kleiner Schwimmteich sowie Insekten- und Vogelquartiere schaffen zusätzlichen Lebensraum. Karl Ploberger zeigt Wissenswertes rund um die Pfingstrose. Die traditionsreiche Bauerngartenpflanze liebt sonnige Plätze und nährstoffreiche, gut aufgelockerte Böden. Entscheidend ist die richtige Pflanztiefe: zu tief gesetzte Stöcke blühen schlecht. Kräuterhexe Uschi Zezelitsch widmet sich dem Flieder und zeigt, wie Fliederöl und ein duftendes Duschgel entstehen – vom Trocknen und Ausziehen der Blüten über die Zubereitung bis zur fertigen Mischung. Der Flieder, ursprünglich aus dem Balkan, gilt seit Jahrhunderten als treuer Gartenbewohner. Er wächst sonnig, verträgt verschiedene Bodentypen und zeigt eine große Farbenvielfalt. Auf der Garten Tulln dreht sich alles um Fugenvegetation. Begrünte Fugen schaffen zusätzliche Pflanzflächen, bieten Lebensraum für Kleinstlebewesen und ermöglichen das Versickern von Regenwasser.
Ab auf die Alp! (1/5)
Wie Städter zu Sennen werden. Die Alp lockt: Einen Bergsommer lang dem Alltagstrott entfliehen und im Einklang mit der Natur leben - genau das wollen jährlich rund hundert junge Frauen und Männer. In einem fünftägigen Crashkurs der Landwirtschaftsschule Hondrich im Kanton Bern lernen die "Time-out-Sennen" die allernötigsten Grundlagen des Sennen-Handwerks. Dann heißt es für drei Monate: Ab auf die Alp! Harte Arbeit und lange Tage erwarten sie. Wenn das Käsen misslingt oder der Hüttensegen schiefhängt, werden die Aussteiger-Sennen auf die Probe gestellt. Die fünfteilige Reihe "Ab auf die Alp! " zeigt ein unbekanntes Stück Schweiz zwischen Mythos und Moderne.
Ab auf die Alp! (2/5)
Wie Städter zu Sennen werden. Für die Sennen aus der Stadt wird es ernst. Als Erste beginnen Anna und Dänu mit dem Käsen. Anna macht sich Sorgen, weil sie vom Melken starke Schmerzen im Handgelenk hat. Anna käst zum ersten Mal in ihrer primitiv eingerichteten Hütte auf der kleinen Alp Gugglen-Geissrück. Dort ist alles anders als in der hochmodernen Schulkäserei in Hondrich. Sie ist froh, dass ihr der Alpbauer Hans-Peter Schmid noch über die Schulter schaut. Res, der Pöstler aus Bern, und Katharina, die Hebamme aus Stuttgart, haben es auf der Rinderalp noch ruhig. Bei den vier jungen Studenten aus Deutschland endet der Alpaufzug in einer wilden Rinderjagd. Auch Miriam muss käsen - jetzt stellt sich heraus, ob sie in der Sennenschule alles verstanden hat. Es sieht nicht schlecht aus für die Sennen aus der Stadt. Aber der Sommer ist noch lang, und die Schwielen an den Händen tun jetzt schon weh.
Ab auf die Alp! (3/5)
Wie Städter zu Sennen werden. Die Sennen aus der Stadt werden langsam, aber sicher zu richtigen Alp-Profis. Das ist auch nötig, denn jetzt kommen harte Zeiten auf sie zu. In der dritten Folge gibt es einen unerwarteten Wintereinbruch auf der Rinderalp. Auf der Alp Gugglen-Geissrück leidet Anna: Ihr Handgelenk ist noch immer entzündet. Und ein ausgebüxtes Schweinchen hält die deutschen Studenten auf Trab. Der Wintereinbruch hat die steilen Weiden glitschig gemacht. Res und Katharina bringen das Vieh sicherheitshalber in den Stall. Ein Rind lahmt. Pöstler Res muss ihm eine Spritze setzen.
Ab auf die Alp! (4/5)
Wie Städter zu Sennen werden. Die Sennen haben sich auf ihren drei Alpen im Berner Oberland gut eingelebt. Aber zur Ruhe kommen sie nicht. Dänu muss nach Bern, Katharina kehrt nach Stuttgart zurück. Das Vieh auf Gugglen-Geissrück wird auf eine höhere Weide getrieben. Die Hühner bringen das deutsche Studentenquartett auf der Alp Oberer Kaltenbrunnen ins Schwitzen. Denn kaum sind sie da, büxt eines aus, und es beginnt eine wilde Verfolgungsjagd. Eine Kuh sorgt auf der Alp der Studenten für noch mehr Aufregung: Sie will kalben, doch es wird eine Geburt mit großen Komplikationen. Der Bauer ist im Tal. Ob die Studenten es ohne ihn schaffen? Nur Res hat es ruhiger: Er pflegt im Keller der Rinderalp den Käse.
Ab auf die Alp! (5/5)
Wie Städter zu Sennen werden. Bereits einen ganzen Sommer lang leben die Stadt-Sennen auf drei Alpen des Berner Oberlandes. Jetzt kommt die Zeit der Bewährung. Bringen die deutschen Studenten das Kalb trotz der Komplikationen auf die Welt? Wie wird der Käse von Anna und Dänu vom Fachmann taxiert? Der Alpabzug bringt das Ende des Alpsommers. Die deutschen Studenten sind fröhlich und kuscheln ein letztes Mal mit den Kälbern. Bald werden sie wieder in der Uni sitzen. Als Res hilft, die Kuhglocken abzuhängen, kann er plötzlich seine Tränen nicht mehr zurückhalten: Alpabzug heißt für ihn Abschiednehmen vom geliebten Sennenleben. Und Pöstler wird er bald auch nicht mehr sein: Er hat sich für eine berufliche Veränderung entschieden.
Unsere wilde Schweiz: Das Oberengadin
Spielfilm. Die Landschaft um die Engadiner Seenplatte bietet Superlative: die höchste Schifffahrtslinie Europas, die größte Steinbock-Population der Schweiz, die ältesten Zirbelkiefern Graubündens. Auf dem Weg dorthin geht es 200 schroffe Höhenmeter den Malojapass nach oben – nur abwärts geht es vorerst nicht. Stattdessen gibt es ein Hochplateau mit vier eindrucksvollen Seen inmitten einer bombastischen Bergwelt mit steil aufragenden Gipfeln. Obwohl das Wetter es nicht vermuten lässt, bestehen die Engadiner darauf, die Schnittkante zwischen Afrika und Europa zu sein. So verblüffend das klingt, plattentektonisch gesehen stimmt es: Dort stoßen die Afrikanische und die Eurasische Kontinentalplatte aufeinander. Als sie sich einst entschlossen, zu kollidieren, haben sie die Berge aufgeschoben, und es kam zu der sogenannten Blattverschiebung, die noch heute dafür sorgt, dass es hinter dem Malojapass erst sechs Kilometer später wieder ins Tal geht. Dazwischen liegen die vier Seen. Mit ihren knapp 10. 000 Quadratkilometern Fläche sind sie von großer Bedeutung für den Wasserhaushalt, für das Klima und auch als reichhaltige Ökosysteme. Rund um die Seen und auf den höher gelegenen Bergwiesen, Hochmooren und Gipfelfelsen tummelt sich alles, was in der Flora und Fauna der Alpen Rang und Namen hat: Enzian und Edelweiß, Steinbock und Murmeltier, jahrhundertealte Zirbelkiefern. So kurz der Sommer dort ist, so gewaltig weiß er sich zu inszenieren: eine Symphonie aus Farben und Formen, aus dem plötzlich explodierenden Grün der Almen, gesprenkelt mit der weiß schäumenden Gischt schmelzwasserführender Wildbäche. Auch in Sachen Wetter wird an einem Tag schon mal das ganze Repertoire aufgefahren: Sonnenstrahlen im Morgennebel, gleißendes Mittagslicht, abgelöst von plötzlich aufziehenden spektakulären Wolkenformationen und wildem Gewitter. Alles zusammen ein Naturschauspiel, das schon Philosophen, Dichter und Maler beflügelte, die die Oberengadiner Seenplatte immer wieder bereisten und in deren Licht und Farben sie Inspiration und Frieden fanden.
Unsere wilde Schweiz: Das Verzascatal
Spielfilm. Das Verzascatal mit seinen pittoresken Dörfern und dem smaragdgrünen Fluss, der sich durch eine einzigartige Felslandschaft schlängelt, gilt als eines der schönsten Täler südlich der Alpen. Es ist ein raues, wildes Tal mit mächtigen Wasserfällen und seltenen Tieren. Durch seine Abgeschiedenheit konnte es bis heute viel von seiner Ursprünglichkeit bewahren. Obwohl der Tourismus immer wichtiger wird, pflegen die Bewohner weiterhin die alten Traditionen.
nano
Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Im Flug über Nordfrankreich
Spielfilm. In Nordfrankreich finden sich wildromantische Küstengebiete, prunkvolle Schlösser und Kathedralen sowie eine der schönsten Städte der Welt: Paris. Das Tal der Loire wartet mit prächtigen Burgen und Palästen auf. Aus der Luft erschließt sich die ganze Schönheit des Parks von Versailles, ebenso wie die wilde Kraft des Atlantiks, der die Küste der Bretagne umtost. In den Ardennen und entlang der Küste der Normandie erinnern noch immer viele Festungen, Bunkeranlagen und Soldatenfriedhöfe an die beiden Weltkriege, die in diesem Teil des Landes wüteten.
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Die Diplomatin - Mord in St. Petersburg
Fernsehfilm Deutschland (2021). Auf dem Flughafen BER landet ein Mann mit seiner sechsjährigen Tochter aus St. Petersburg, der um sein Leben fürchtet: der deutsch-russische Journalist Kolja Petrow. Er ist ein Jugendfreund von Karla Lorenz. Doch statt der Diplomatin, die nichts von seinem Besuch weiß, erwartet ihn und die kleine Manja ein russisches Geheimdienstkommando. Bevor ihn die Entführer stellen, lässt Kolja einen Datenstick verschwinden. Rasch kann er auch noch Manja in einem Mietwagen verstecken. Als kurz darauf die Polizei das Mädchen entdeckt, fehlt von dem Entführten jede Spur. Eine Telefonnummer, die Kolja auf Manjas Arm geschrieben hat, führt jedoch zu Karla. Sie wundert sich zwar, nach langer Funkstille auf diese Art von ihm zu hören, nimmt aber seine Tochter bei sich auf. Während sich ihr Freund Jan um das Mädchen kümmert, unterstützt Karla den Krisenstab, darunter auch die BND-Beamtin Weimer. Man findet heraus, dass Kolja in der russischen Botschaft festgehalten wird. Als Staatssekretär Wagner außenpolitischen Druck macht, senden russische Staatsmedien eine überraschende Begründung: Petrow soll geflohen sein, weil er seine Frau in St. Petersburg ermordet habe. Karla, die den Verdächtigen seit Kindertagen kennt, hält das für einen Vorwand. Tatsächlich hatte er Beweise für russische Einflussnahme durch deren Geheimdienste auf wichtige politische Wahlen in Deutschland im Gepäck, die vertuscht werden sollen.
kinokino
Das Filmmagazin. Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
Schwarzes Gold - Geschichte der Ölindustrie in Österreich
Spielfilm. Die Dokumentation widmet sich der Geschichte der Erdölindustrie in Österreich und stellt sie in den Kontext internationaler Ereignisse. Erdöl ist eine der wichtigsten Energiequellen der Gegenwart und gleichzeitig eine der umstrittensten. Viele weltpolitische Zerwürfnisse hatten ihren Ausgangspunkt beim Zugang zum Rohstoff Öl und mündeten in Krisen und Kriegen. Die Geschichte der österreichischen Erdölindustrie begann in der Zeit der Monarchie, als auf den Erdölfeldern Galiziens, des heutigen Polens, das "schwarze Gold" gefördert wurde. In den Jahren des Nationalsozialismus wurde die Erdölwirtschaft "germanisiert". Für die Kriegswirtschaft des Dritten Reiches nahm die "Ostmark" eine bedeutende Rolle ein, 1944 lag etwa der österreichische Anteil an der Erdölproduktion innerhalb des Deutschen Reiches bei über 60 Prozent. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs und nach Abschluss des Staatsvertrags wurde 1956 die ÖMV gegründet, heute als teilprivatisiertes Unternehmen OMV immerhin einer der führenden Öl- und Gaskonzerne Mitteleuropas. Wie sich die Ölindustrie in Österreich unter geänderten weltpolitischen Bedingungen bis hin zur aktuellen Energiekrise entwickelt hat, erzählt Regisseur Alfred Schwarz in einer spannenden Doku-Rückblende.
Gute Geschäfte - Geschichte der Gasversorgung in Österreich
Spielfilm. Jahrzehntelang war die Gasversorgung in Österreich kein Thema. Das hat sich seit dem Ukrainekrieg geändert. Der Film blickt zurück auf die Geschichte der Gasversorgung des Alpenlandes. Dabei spannt der Filmemacher Werner Müller den Bogen vom frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, in der nun versucht wird, sich von alten Abhängigkeiten zu lösen. Dank langfristiger Verträge lieferte Russland seit den späten 1960er-Jahren Erdgas nach Europa - und das zu einem ausgesprochen günstigen Preis. Doch mit dem Ukrainekrieg sind zum Entsetzen der heimischen Wirtschaft diese Lieferungen ins Stocken geraten, was massive Auswirkungen auf das wirtschaftliche und soziale Gefüge Österreichs und ganz Europas hat. Schon einmal war Europas Gasversorgung von einem einzigen Staat abhängig: In England nutzte man am Beginn des 19. Jahrhunderts den dortigen Wissensvorsprung bei der Gasproduktion und Gasversorgung und verkaufte dieses Know-how für teures Geld an das kontinentale Europa. Innerhalb weniger Jahrzehnte machten die Engländer ihr Monopol zur Errichtung von Gaswerken und Leitungen in ganz Europa zu einem lukrativen Geschäft. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts konnte sich Österreich vom Würgegriff der Engländer befreien. 1896 entschied der damalige Wiener Bürgermeister Lueger, die Gasversorgung in die eigenen Hände zu nehmen. Die Gaswerke Simmering und Leopoldau entstanden. Der Bedarf an Gas stieg über die Jahrzehnte massiv an. Da die Gasförderung in Österreich nicht ausreichte, um den Inlandsbedarf zu decken, suchte man nach weiteren Quellen, was letztlich in die Gaslieferverträge mit der Sowjetunion mündete.
Plötzlich gelähmt – Der harte Weg zurück ins Leben
Reportage von Theresa Hofer. Guido Suter, 50, war Elitesoldat, Swiss-Ski-Coach und führte Kriseneinsätze für das EDA – immer bereit, bis ans Limit zu gehen. Vor drei Jahren brach er sich bei einem Skiunfall den zweiten Halswirbel und ist seitdem vom Hals abwärts gelähmt. Wie geht er mit seinem Schicksal um? Nach dem Unfall war für ihn sofort klar: "So will ich nicht leben. " Getragen von der Hoffnung, wieder laufen zu können, kämpft er um jeden Millimeter Fortschritt. Doch die Realität holt ihn ein: In der siebenmonatigen Reha wird klar, dass ein Leben ohne Rollstuhl nicht mehr möglich sein wird. Filmemacherin Theresa Hofer – eine Freundin von Guido Suter – begleitet ihn auf dieser emotionalen Achterbahnfahrt zwischen Hoffnung und vielen Zweifeln.
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
maischberger
Talkshow. Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.
Die Diplomatin - Mord in St. Petersburg
Fernsehfilm Deutschland (2021). Auf dem Flughafen BER landet ein Mann mit seiner sechsjährigen Tochter aus St. Petersburg, der um sein Leben fürchtet: der deutsch-russische Journalist Kolja Petrow. Er ist ein Jugendfreund von Karla Lorenz. Doch statt der Diplomatin, die nichts von seinem Besuch weiß, erwartet ihn und die kleine Manja ein russisches Geheimdienstkommando. Bevor ihn die Entführer stellen, lässt Kolja einen Datenstick verschwinden. Rasch kann er auch noch Manja in einem Mietwagen verstecken. Als kurz darauf die Polizei das Mädchen entdeckt, fehlt von dem Entführten jede Spur. Eine Telefonnummer, die Kolja auf Manjas Arm geschrieben hat, führt jedoch zu Karla. Sie wundert sich zwar, nach langer Funkstille auf diese Art von ihm zu hören, nimmt aber seine Tochter bei sich auf. Während sich ihr Freund Jan um das Mädchen kümmert, unterstützt Karla den Krisenstab, darunter auch die BND-Beamtin Weimer. Man findet heraus, dass Kolja in der russischen Botschaft festgehalten wird. Als Staatssekretär Wagner außenpolitischen Druck macht, senden russische Staatsmedien eine überraschende Begründung: Petrow soll geflohen sein, weil er seine Frau in St. Petersburg ermordet habe. Karla, die den Verdächtigen seit Kindertagen kennt, hält das für einen Vorwand. Tatsächlich hatte er Beweise für russische Einflussnahme durch deren Geheimdienste auf wichtige politische Wahlen in Deutschland im Gepäck, die vertuscht werden sollen.
Schwarzes Gold - Geschichte der Ölindustrie in Österreich
Spielfilm. Die Dokumentation widmet sich der Geschichte der Erdölindustrie in Österreich und stellt sie in den Kontext internationaler Ereignisse. Erdöl ist eine der wichtigsten Energiequellen der Gegenwart und gleichzeitig eine der umstrittensten. Viele weltpolitische Zerwürfnisse hatten ihren Ausgangspunkt beim Zugang zum Rohstoff Öl und mündeten in Krisen und Kriegen. Die Geschichte der österreichischen Erdölindustrie begann in der Zeit der Monarchie, als auf den Erdölfeldern Galiziens, des heutigen Polens, das "schwarze Gold" gefördert wurde. In den Jahren des Nationalsozialismus wurde die Erdölwirtschaft "germanisiert". Für die Kriegswirtschaft des Dritten Reiches nahm die "Ostmark" eine bedeutende Rolle ein, 1944 lag etwa der österreichische Anteil an der Erdölproduktion innerhalb des Deutschen Reiches bei über 60 Prozent. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs und nach Abschluss des Staatsvertrags wurde 1956 die ÖMV gegründet, heute als teilprivatisiertes Unternehmen OMV immerhin einer der führenden Öl- und Gaskonzerne Mitteleuropas. Wie sich die Ölindustrie in Österreich unter geänderten weltpolitischen Bedingungen bis hin zur aktuellen Energiekrise entwickelt hat, erzählt Regisseur Alfred Schwarz in einer spannenden Doku-Rückblende.
