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      • Spektakuläre Bergbahnen der Schweiz: "Brienzer Rothorn" – Die Charmante

        Spielfilm. Schweizer Bergbahnen fahren durch majestätische Landschaften und winden sich auf spektakuläre Gipfel. Sie beeindrucken mit einer einzigartigen Mischung aus Tradition, Technik und Natur. Und ziehen Menschen in ihren Bann. Mit Dampf, Schweiß und Fingerspitzengefühl befahren auch heute noch historische Loks und Triebwagen aus dem 19. Jahrhundert die Strecken. Wie ihre modernen Nachfolger, die mit dem neuesten Stand der Technik und Technologie glänzen. Das Brienzer Rothorn im Berner Oberland darf sich eines der spektakulärsten Panoramen rühmen, die die Alpenwelt zu bieten hat, und auch die einzige Bergbahnstrecke der Schweiz mit täglichem Dampfbahnbetrieb sein Eigen nennen. Vor 130 Jahren von Hand in den Berg getrieben, führt die 7, 6 Kilometer lange Strecke vom Fuß des smaragdgrünen Brienzersees bis auf 2244 Meter Seehöhe. Hinauf geht es mit einer der traditionsreichen Dampfloks – die ältesten stammen noch aus dem 19. Jahrhundert. Lokführer Ueli Fischer nimmt die Zuschauer mit auf das Rothorn. Er und Zugbegleiterin Stefanie Aebersold sind ein eingespieltes Team, das Zug und Passagiere sicher ans Ziel bringt. Durch die charakteristischen Felsengalerien an der Flanke des Rothorns bahnt sich der Zug seinen Weg vorbei an allerlei tierischen und neugierigen Zaungästen, über die Mittelstation Planalp mit ihrem traditionellen Berggasthaus hinauf bis zur Rothorn-Kulm. Ein Highlight für Bahnfans aus aller Welt sind die regelmäßigen Fahrten mit dem "Würschtli-Bummler", einem Nostalgiegespann, das neben dem Lokführer auch einen Heizer braucht und für einmal Pilatus und zurück 300 Kilogramm Kohle benötigt. Das Rothorn ist aber nicht nur Magnet für Touristen und Erholungssuchende: Der Berg bietet einen idealen Lebensraum für eine vielfältige Flora und Fauna wie Adler oder große Gämsen- und Steinbockpopulationen. Auch die Menschen zieht es in die Höhen des Rothorns. Sie suchen oft alternative Wege – ob bei einer Wanderung oder im Leben generell – und finden auf dem Berg ihre eigene Vorstellung von Zufriedenheit. Ob beim sommerlichen Käsen auf der Planalp, als Wildhüter oder als Gastwirtin. Ihr Alltag ist dabei oft eng mit den Geschicken der Bahn verwoben, die ein Leben auf dem Berg erst möglich machen.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Suchkind 312

        Fernsehfilm Deutschland (2007). Die Zeit nach dem Krieg ist hart, doch Hunger und Entbehrungen gehören für Ursula Gothe der Vergangenheit an. Ihr Mann Richard, ein aufstrebender Ingenieur, bietet ihr ein luxuriöses Leben. Ursulas geordnetes Leben wird jedoch jäh erschüttert, als sie in einer Illustrierten die Suchanzeige eines Mädchens entdeckt. Das "Suchkind 312" ist ihre Tochter Martina, von der sie auf der Flucht aus dem Osten getrennt wurde - und von der sie glaubte, sie sei tot. Deshalb hat sie Richard nie erzählt, dass sie mit dem als in Russland gefallen geltenden Offizier Achim Lenau bereits ein Kind hatte. Nun aber ist ihre Sehnsucht nach Martina, die in einem Heim untergebracht wurde, groß. Aber Ursula hat auch Angst, mit dem Bekenntnis zu ihrem unehelichen Kind ihre Ehe aufs Spiel zu setzen. Als sie ihren Mann endlich einweiht, fühlt er sich hintergangen und zeigt wenig Verständnis. Richard steht kurz vor der ersehnten Beförderung zum Fabrikdirektor und will vor seinem Chef Lohmann das Gesicht wahren. So zwingt er Ursula, nichts zu unternehmen. Erst als seine Schwester Johanna ihm zuredet, ist Richard bereit, das Kind zu adoptieren. Da inzwischen eine zweite Frau behauptet, Martina sei ihre Tochter, muss die Frage der Mutterschaft vor Gericht entschieden werden. In dieser schwierigen Situation kehrt der tot geglaubte Achim unverhofft aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurück. Ursula ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu ihm und ihrem gemeinsamen Kind auf der einen und ihrer Verpflichtung gegenüber ihrem Mann, mit dem sie auch einen kleinen Sohn hat, auf der anderen Seite. Nach den Erfolgen als "Frau des Heimkehrers" und "Erntehelferin" verkörpert Christine Neubauer als Ursula Gothe abermals eine perfekt auf sie zugeschnittene Frauenrolle in einem bewegenden Nachkriegsmelodram. Gabi Kubach setzte die emotional mitreißende Geschichte atmosphärisch in Szene. Das Buch von Susanne Beck und Thomas Eifler basiert auf dem erfolgreichen Fortsetzungsroman von Hans-Ulrich Horster alias Eduard Rhein, der bereits 1955 von Gustav Machatý verfilmt wurde.

      • Papagei

        Kurzfilm Deutschland (2016). Der blonde Transvestit Christina läuft mit seinem blonden Mops Teddy durch Dresden und verteilt Friedensbotschaften. Plötzlich wird Christina direkt in ihrer Wohnung vom Krieg eingeholt. Ein Film über Krieg oder wie nah der Krieg uns ist.

      • ZIB 2

        Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

      • Femme Fatale

        Spielfilm Frankreich/Schweiz/USA (2002). Ein Gaunertrio raubt während der Filmfestspiele von Cannes ein Diamantcollier. Der Coup geht schief, doch es gelingt der Diebin Laura, die Beute an sich zu nehmen und allein zu fliehen. Ihre Komplizen überlässt sie ihrem Schicksal. Durch eine Verwechslung landet Laura bei einem Ehepaar, das sie für ihre Tochter hält. Laura schlüpft in die Rolle und reist unter falschem Namen nach Amerika, wo sie einen US-Politiker heiratet. Mit ihm kommt sie Jahre später als Botschaftergattin zurück nach Frankreich. Als ihr Foto auf dem Titel einer Illustrierten erscheint, kommen ihr die ehemaligen Komplizen auf die Spur und sinnen auf Rache. In einer gelungenen Mischung aus Suspense und Erotik spielt Regie-Altmeister Brian De Palma geschickt mit Identitäten und präsentiert ein visuell beeindruckendes Werk, das mit Rebecca Romijn und Antonio Banderas glänzend besetzt ist.

      • 10 vor 10

        "10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

      • extra 3

        Satiremagazin mit Christian Ehring. Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche. "extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.

      • Kabarett unter Sternen

        Was wäre der Sommer ohne Kabarett? Damit auch in der heißesten Zeit des Jahres die Lachmuskeln trainiert werden, sorgt "Kabarett unter Sternen" für beste Unterhaltung. Vor der beeindruckenden Kulisse des Stifts Melk lädt Moderator Gerald Fleischhacker zur satirischen Sommer-Ausgabe der "Tafelrunde" in die Wachauarena Melk ein. Zu Gast sind einige der lustigsten Kabarettistinnen und Kabarettisten des Landes: Gery Seidl, Lydia Prenner-Kaspar, Stefan Haider und Antonia Stabinger. Gemeinsam widmen sie sich den aktuellen Themen aus dem Weltgeschehen bis hin zu kuriosesten Nachrichten des letzten Monats.

      • Stefan Danziger: Mittel und Wege

        Im Programm "Mittel und Wege" nimmt Stefan Danziger das Publikum mit auf eine urkomische Reise durch Geschichte und Gegenwart. Logik trifft Wahnsinn – am Ende ergibt alles Sinn. Irgendwie. Mit schrägen Gedankensprüngen, und überraschenden Fakten zerlegt er historische Ereignisse und verbindet sie mit dem ganz normalen Irrsinn des Lebens. Grandiose 45 Minuten Spaß sind garantiert. 3sat präsentiert den Auftritt aus dem "Frankfurter Hof" in Mainz. Geschichte ist bei Stefan Danziger kein verstaubtes Schulfach, sondern ein riesiges Chaos aus Zufällen, Missverständnissen und überraschenden Zusammenhängen. In seinem neuen Programm "Mittel und Wege" verbindet er scheinbar belanglose Details mit den großen Linien der Weltgeschichte – und landet dabei plötzlich bei der Frage: Was hat eigentlich eine Sonnenblume mit Kolonialismus zu tun? Von dort aus springt er mühelos zwischen Jahrhunderten, Gedanken und Lebensrealitäten. Da begegnen uns plötzlich freundliche Wikinger, ein erstaunlich moderner – vielleicht sogar polyamoröser – Iwan der Schreckliche und andere historische Gestalten in völlig neuem Licht. Immer wieder landet der Prix-Pantheon-Gewinner in seiner eigenen Gegenwart: bei Erinnerungen an seine Kindheit im Ostblock und im wunderbar chaotischen Leben als junger Vater zwischen Spielzeugwelten, Fantasiegeschöpfen und neuen Alltagsabenteuern.

      • Daphne de Luxe: Das pralle Leben

        Daphne de Luxe ist die Grand Dame der Comedy. Mit einer Mischung aus Selbstironie, rauchiger Stimme und fränkischem Humor erobert sie die "3satFestival"-Bühne. Der Titel ihres Programms "Das pralle Leben" hält, was er verspricht: Daphne de Luxe nimmt ihr Publikum mit auf eine Reise der Erinnerungen und gibt dem Zuschauer das Gefühl, den Geschichten der besten Freundin zu lauschen. Daphne de Luxe ist seit 1991 auf den deutschsprachigen Bühnen unterwegs. In ihren Programmen nimmt sie unter anderem Fitness-Gurus und Diätwahn aufs Korn oder singt mit rauchiger Stimme Pop-, Swing- und Chansonstücke. In ihrem Programm "Das pralle Leben" beweist sie gekonnt Humor und Haltung, wenn sie aus dem prallen Leben schöpft und einen amüsierten Blick auf ihre Mitmenschen wirft. Mit ansteckender Heiterkeit und Selbstironie widmet sie sich den Tücken des Alltags und geht gesellschaftlichen Phänomenen auf den Grund, indem sie vor allem das Verhalten der eigenen Familie hoch amüsant unter die Lupe nimmt. Und auch das eigene Spiegelbild kommt beim kritischen Blick der Humoristin niemals zu kurz. Daphne de Luxe steht für diese besondere Mischung aus stilvollem Auftritt, amüsanter Unterhaltung, augenzwinkernder Selbstironie, kabarettistischem Tiefgang, Authentizität und ausgewählten Liedern.

      • Sebastian 23: Die schönsten Untergänge der Welt

        In "Die schönsten Untergänge der Welt" rechnet Sebastian 23 satirisch mit gängigen Untergangsszenarien ab und stellt ihnen seine narrativen Utopien entgegen – mit Humor, Herz und Hoffnung. Sebastian 23 untersucht den Weltuntergang ironisch konkret: Ölknappheit, Gendersternchen, Klimakrise. Doch die Menschheit widersetzt sich: Sie kämpft für Klimaschutz, Gerechtigkeit, Pommes – eine satirische Rettungsaktion mit Wortwitz und Utopien statt Panik. Sebastian 23, Jahrgang 1979, ist studierter Philosoph, Slam-Poet, Buchautor und Comedian. 2008 gewann er die deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften in Zürich. Er tritt auf verschiedenen Comedy- und Kabarettbühnen, in Mixed-Shows und Fernsehsendungen auf. In seinen Programmen kombiniert er Sprachwitz, Gesellschaftskritik und Optimismus – in "Die schönsten Untergänge der Welt" sein bestes Gegenmittel zur Weltuntergangspanik. Ausgezeichnet unter anderem mit dem Prix Pantheon (2010) und dem Deutschen Kabarettpreis (2024), ist er nun zu Gast beim "3satFestival 2025".

      • Starbugs Comedy: Showtime!

        Fabian Berger, Wassilis Reigel, Martin Burtscher: Das sind "Starbugs Comedy". Mit vollem Körpereinsatz und umwerfender Mimik begeistern sie mit Physical comedy beim "3satFestival". Ohne große Worte, aber mit maximaler Energie liefern die drei Schweizer in ihrem neuen Programm "Showtime! " eine rasante Show voller Witz, Kreativität und überraschenden Wendungen. Von Jung bis Alt – Lachen ist vorprogrammiert. "Showtime! " ist nonverbale Comedy auf hohem Niveau. Kreativ, dynamisch und immer wieder überraschend – 30 Minuten pure Lebensfreude.

      • Joab Nist: Notes of Berlin

        Joab Nist kuratiert in "Notes of Berlin" die kuriosesten Zettelbotschaften aus der Hauptstadt. Echtes Berliner Lebensgefühl, direkt von Laternen und Hausfluren auf die 3satFestivalbühne. Joab Nist lässt Alltagsliteraten zu Wort kommen: ob WG-Casting-Drama, Kiez-Liebesgeständnis oder Beschwerden zu Paketlieferungen – er verwebt echte Aushänge aus dem urbanen Raum mit Hintergrundgeschichten zu einer liebevoll-humorvollen Reise durch Berlins Seele. Der Wahlberliner Joab Nist ist Gründer des erfolgreichen Blogs "Notes of Berlin", auf dem er seit 2010 Tausende im öffentlichen Raum fotografierte Zettel – die sogenannten Notes – sammelt und dokumentiert. In seiner Liveshow verwandelt er diese Fundstücke in humorvolle Stadtgeschichten und lässt Berlin in seiner vollen, absurd-poetischen Alltagskraft lebendig werden.

      • Simon & Jan: Das Beste

        Alles begann mit zwei Gitarren und zwei Stimmen. 16 Jahre später präsentieren Simon & Jan das Beste aus 16 Liedermacherjahren beim "3satFestival". Ungeschminkt und unzensiert. Das Künstlerduo stellt ihr Erfolgsrezept unter Beweis: unverschämt böse und kluge Texte zu einem Harmoniegesang, der meist von zartem Vibrato und larmoyanten Tönen bestimmt wird. Damit sind sie mittlerweile fest in der deutschen Musikkabarett-Szene etabliert. Rund 1600 Auftritte, 8. 000. 000 zurückgelegte Kilometer, vier abendfüllende Programme – das sind 16 Jahre Simon & Jan. Das Duo hatte seine ersten Auftritte in Kneipen, bevor es auf den großen Bühnen der Republik landete. Nach ersten Konzerten als Support für Größen wie Götz Widmann, Monsters of Liedermaching oder Konstantin Wecker fanden sie schnell ihren eigenen musikalischen Weg. Dieser zeichnet sich aus durch leise Töne und Nuancen. Ihr Harmoniegesang zur akustischen Gitarre lässt an Simon und Garfunkel denken, aber nur, solange man bei den Texten nicht genau hinhört. Denn darin wird gnadenlos ironisiert. Dabei schont das Duo weder andere noch sich selbst, und von Political Correctness halten sie nicht viel. In den vergangenen Jahren haben die beiden die einschlägigen Liedermacher- und Musikkabarett-Preise in Deutschland abgeräumt, vom "Troubadour" über den "Prix Pantheon" bis zum "Deutschen Kleinkunstpreis". Sie hatten zahlreiche Auftritte in Funk und Fernsehen, haben ihr eigenes Label gegründet und ein Festival ins Leben gerufen. Und vor allem haben sie eins: Musik gemacht. Simon & Jan sind nicht explizit politisch und hinterfragen doch den gesellschaftlichen Status Quo. Die Highlights ihrer Reise präsentieren sie nun auf dem 3satFestival.

      • Bosetti Late Night

        Familie definiert, wer wir sind, und gibt Geborgenheit, sorgt aber auch für Streit und Ungleichheit. Sarah Bosetti fragt: was wäre eigentlich, wenn wir Familie abschaffen würden? Familie sucht man sich nicht aus. Aber sie bestimmt, ob man arm, reich, behütet oder auf sich alleingestellt in die Welt hineinwächst. Mit ihren Gästen Cordula Stratmann und Sebastian Lehmann ergründet Sarah Bosetti, was Familie ist, kann und was wir ohne sie wären. Sarah Bosettis Texte zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Poesie und die Komik des Streits auf den Punkt bringen. Mit den verschiedensten satirischen Spielarten und kabarettistischen Gästen geht sie den Problemen auf den Grund, mischt festgefahrene Debatten gründlich durch und sortiert sie neu. Anschließend spricht Sarah Bosetti mit kompetenten Gästen aus dem aktuellen Diskurs auf ihre einzigartig tiefgehende und einfühlsame Art über das jeweilige Thema. So bekommt sie immer wieder Antworten jenseits standardisierter Politinterviews. Auch das Publikum wird über Social Media, einem Rednerpult im Studio und dem "Bullshit Button" in die Debatte involviert. 2024 wurde die Late-Night-Show mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

      • WeltWeit: Liebe ohne Grenzen. Wie geht der Weg zum Glück?

        Reportage von Eva Pöcksteiner, Lena Hager. und Benedict Feichtner. Viele Menschen sehnen sich in Zeiten von Krisen und Unsicherheit stärker nach Verlässlichkeit und Stabilität in ihrem unmittelbaren Umfeld - sprich in Beziehungen und Partnerschaft. Aber wie diese Stabilität konkret aussieht, wird heute individueller interpretiert als früher. Ob sich ein Paar für die traditionelle Ehe entscheidet oder das Zusammenleben ohne Trauschein vorzieht, ist meist von der kulturellen Einbettung abhängig. Auch in westlich Gesellschaften ist Partnerschaft nach wie vor wichtig, aber Qualität zählt mehr als Dauer. Die "WeltWeit"-ReporterInnen haben sich unterschiedliche Wege zum "Liebesglück" angeschaut. Benedict Feichtner geht an der Ostküste der USA der Frage nach, ob - und wenn, wie - Technologie heute Liebe ermöglicht. Er trifft Paare, deren Beziehungen ohne digitale Hilfe vielleicht nie entstanden wären: David Duda aus den USA und Hong Liang aus China verstehen die Sprache des jeweils anderen nicht. Sie kommunizieren deshalb fast ausschließlich mithilfe von Echtzeit-Übersetzungsprogrammen. Tony nutzt gemeinsam mit seiner Verlobten Sarah eine KI-gestützte Beziehungs-App, die er selbst mitentwickelt hat - als digitalen Therapeuten für die eigene Partnerschaft. Indien und Pakistan sind seit Jahrzehnten verfeindete Länder. Die Grenze zu passieren ist für Bewohnerinnen und Bewohner nur schwer möglich. Was passiert, wenn sich zwei Menschen aus diesen Ländern ineinander verlieben, hat Eva Pöcksteiner in Indien herausgefunden. Sie trifft Seema und Sachin, denen genau das passiert ist: Sie haben sich bei einem Onlinespiel kennengelernt und ihre Herzen aneinander verloren. Unter schwierigsten Bedingungen und den Umweg über Nepal haben sie es geschafft, zusammenzukommen. Filme, Märchen und gesellschaftliche Normen prägen von klein auf unser Bild von der großen Liebe - und die soll es in einer romantischen Partnerschaft geben. Ohne sie fehle etwas im Leben. Seit einigen Jahren werden jedoch Stimmen laut, die das Fokussieren auf genau diese EINE Liebesbeziehung hinterfragen und zu einem breiteren Verständnis von Liebe aufrufen. Lena Hager ist in Dänemark und trifft die 29-jährige Frida Retz, die vor drei Jahren ihren "Goldmenschen", ihre beste Freundin, geheiratet hat, um ein Zeichen für die platonische Liebe zu setzen. Seit der Hochzeit hat sich jedoch viel verändert. Frida ist Mutter geworden und wohnt mit dem Vater ihres Kindes zusammen. Trotzdem will sie der Freundschaft den gleichen Stellenwert wie ihrer Partnerschaft mit dem Mann zukommen lassen.

      • Die Bretagne - Frankreichs wilde Küste

        Spielfilm. Die Bretagne ist die größte Halbinsel Frankreichs. Ihre fast 3000 Kilometer lange Küste wechselt von mächtigen Granitklippen zu versteckten Buchten und weiten Sandstränden. Es ist eine geschichtsträchtige Region, in der die Legenden blühen, wo Traditionen und Brauchtum bis heute gepflegt werden. Die Küstenlandschaft ist von Wind und Wellen geprägt. Aber durch das milde Klima gedeiht an manchen Orten eine fast schon mediterrane Vegetation.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

      • Wunderwelt Schweiz: Winterliches Graubünden

        Erzählt von Max Moor. Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz - in dieser Folge Graubünden. Graubünden im Winter, das heißt für viele Pistenspaß und Aprés-Ski-Vergnügen. In der Natur herrscht jedoch wegen Kälte, Schnee und Eis ein ständiger Kampf ums Überleben. Ob Steinbock, Murmeltier oder Kreuzotter, sie alle haben sehr unterschiedliche Strategien, um in der Eiseskälte des Alpenwinters zu überleben.

      • Bilder aus Südtirol

        Magazin. "Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.

      • Berghütten in Österreich – Arbeiten auf hohem Niveau

        Spielfilm. Hüttenwirte sind wahre Universalgenies. Die Vorstellung, hoch oben die Ruhe der Bergwelt genießen zu können, ist allerdings ein Trugschluss: Oft gehören mehr als 80 Wochenstunden zum Alltag. Die Dokumentation taucht in den herausfordernden und abwechslungsreichen Alltag der Hüttenwirtinnen und -wirte ein und führt dabei quer durch die vielfältigen Gegenden Österreichs. Teresa Wiesinger übernahm das auf 1884 Metern Höhe am Dachstein gelegene Wiesberghaus von ihrer Mutter. Vom Brot über Striezel und Knödel bereitet sie alles eigenhändig zu. Die Zutaten werden von der Materialseilbahn geliefert. Im südlichen Niederösterreich befindet sich die Knofelebenenhütte, die von Marco Auer und seiner Lebensgefährtin Jennifer Baumgartner geführt wird. Eine der größten Herausforderungen ist für die beiden, den Trubel bei strahlendem Sonnenschein zu meistern, während sie bei Schlechtwetter tagelang keine Menschenseele zu Gesicht bekommen. Über verschiedene Wanderwege ist das Schutzhaus Hochanger in der Steiermark zu erreichen. Die Pächterin Eva Gruber schätzt an ihrer Arbeit vor allem, dass die Zeit in den Bergen langsamer zu verrinnen scheint: Dort oben sei alles viel entspannter. Unweit davon ist Erich Stocker Hüttenwart der Selbstversorgerhütte Blosmoaralm. In der Nacht ist es dort stockfinster, weshalb man sich am freien Blick auf das ungetrübte, mit Sternen durchwobene Himmelszelt erfreuen kann. Seit Kindesbeinen kennt Verena Maier das Hüttenleben - schon ihre Eltern waren Pächter zweier Hütten. Heute betreibt die 24-Jährige gemeinsam mit ihrem Partner Max Rainer das auf 1950 Metern gelegene Hofgasteinerhaus in Salzburg. Die Johann-Waller-Hütte bei Graz in der Steiermark wurde in der Nachkriegszeit als Rückzugsort für Jugendliche und Familien erbaut. Heute versucht der aktuelle Hüttenbetreiber, Felix Winkler, junge Menschen wieder für Natur und Berge zu begeistern. Er hat dabei ständig neue Geistesblitze, wie etwa einen DJ auf die hauseigene Terrasse einzuladen. Letzte Station ist die Winterleitenhütte in der Steiermark, die vom Musikliebhaber Andreas Wieser betrieben wird. Daher gibt es dort auch jeden ersten Sonntag "Musi auf der Alm".

      • Sommerfrische in den Wiener Alpen

        Spielfilm. Die Wiener Alpen sind eine Region im Aufbruch. Der Film zeigt eine der schönsten Kulturlandschaften Mitteleuropas, die durch nachhaltige Bewirtschaftung zu neuer Blüte gelangt. Die Filmemacher stellen das vielfältige Gebiet zwischen Buckliger Welt und Schneebergland vor, entdecken Küche und Kultur und treffen die Menschen, die für Landschaftserhaltung, hervorragende Gastronomie und ein reichhaltiges Angebot an Sehenswürdigkeiten sorgen.

      • Bergseen in Kärnten - Juwele der Alpen

        Spielfilm. Hoch oben, weit über der Baumgrenze, hat Österreichs südlichstes Bundesland viele Schätze zu bieten: glitzernde Bergseen, eingebettet in intakten Natur- und uralten Kulturlandschaften. Die filmische Wanderung führt zu den schönsten Bergseen Kärntens - darunter die Gradenseen und der Wangenitzsee in der Schobergruppe, der Dösener See in den Hohen Tauern sowie der Wolayersee in den Karnischen Alpen. Hunderte Bergseen liegen wie Juwelen in den weiten Berglandschaften Kärntens. Die meisten der Hochgebirgsseen in den Alpen haben sich durch das Abschmelzen des Eises und den Rückzug der Gletscher am Ende der letzten Eiszeit herausgebildet. Wissenschaftler unterscheiden je nach der Art ihrer Entstehung zwischen Karseen, Moränenseen und Toteisseen. Für Wanderer und Bergsteiger sind die malerischen Bergseen attraktive Orte für Ruhephasen. Vera Polaschek dokumentiert mit ihrer Kamera die Veränderungen im Hochgebirge, die durch den Klimawandel ausgelöst wurden - etwa am Blockgletscher des Gradensees. An der Gletscherzunge des rasant abschmelzenden Pasterzengletschers hat sich in den letzten Jahren ein neuer Bergsee gebildet. Filmemacher Gernot Stadler begleitet die Fotografin auf ihrer Wanderung zu den Gradenseen und auf ihrem Überstieg zum Wangenitzsee, Kärntens größtem natürlichen Bergsee. Mit den Folgen der Erderwärmung im Hochgebirge beschäftigt sich auch der Gewässerökologe Stephen Wickham von der Universität Salzburg. Mit seinem Team erforscht er die Veränderungen des Nahrungsangebots in hochalpinen Gewässern in der Ankogelregion im Nationalpark Hohe Tauern und ihre Auswirkungen auf das Ökosystem in den Alpen. Der Hektik des Alltags entkommen und ein wenig Ruhe finden möchte Michaela Stornig am Dösener See bei Mallnitz. Ihr Aufstieg durch das Dösental führt vorbei an der Konradlacke und weiter entlang des Dösenbachs hinauf zum Arthur-von-Schmid-Haus, einer Schutzhütte des Österreichischen Alpenvereins. Zwischen Juni und September kümmern sich dort der Hüttenwirt Bernd Fuchsloch und seine Frau Pia um Bergwanderer. Der Dösener See, der größte Karsee der Hohen Tauern, liegt umgeben von den Dreitausendern der Ankogelgruppe am Rand eines mächtigen Blockgletschers. Viele Wanderer machen sich von dort aus auf den Weg zum größten künstlichen Bergsee Österreichs, dem Speichersee Kölnbrein. Beeindruckend ist die mächtige Staumauer nicht nur von außen, stellt Gernot Stadler fest, als er einen der Sperren-Wärter bei seinem Kontrollgang ins Innere der Staumauer begleiten darf. Neben den vielen, oft kaum bekannten Seen im Hochgebirge kann Kärnten mit einer weiteren Besonderheit aufwarten: dem Weißensee, Europas höchst gelegenem Badesee. Er liegt, einem Fjord gleich, umgeben von den Gailtaler Alpen auf knapp 1000 Metern Seehöhe - und doch erwärmt er sich im Sommer auf 24 Grad. Glasklar ist das Wasser, die Ufer sind kaum verbaut. Früh am Morgen holt Martin Müller weit im Osten des Sees, wo die Wälder bis ans Ufer reichen, seine Netze ein. Martin Müller ist nicht nur Berufsfischer, sondern auch Gewässerökologe. Seit 1999 hat er Daten zum Fischbestand im Weißensee gesammelt und darauf basierend die Fischpopulationen nachhaltig aufgebaut. Denn so manche Fischart, die den Anglern zuliebe im See eingesetzt wurde, hat die Bestände autochthoner Fische stark zurückgedrängt. Doch immerhin: Nicht zuletzt durch Martin Müllers Engagement können sich heute alle Fischarten im See ohne künstlichen Besatz weitgehend selbst erhalten.

      • Liebesg'schichten und Heiratssachen (1/10)

        Spielfilm. Die agile Silvana aus Niederösterreich sucht einen Mann, der nicht perfekt sein muss, aber lieben und geliebt werden kann. Otto, ebenfalls aus Niederösterreich, will einfach nicht mehr allein sein und Brigitta aus dem Waldviertel sucht den Traummann, bei dem die Erotik nicht zu kurz kommen darf. Michl, ein 51-jähriger Bäcker aus Tirol, hält nach einer natürlichen, liebevollen Frau Ausschau. Karin aus Linz träumt von einer kulturaffinen Gefährtin an ihrer Seite, mit der sie ihr Leben teilen kann und der 33-jährige Daniel aus Graz sucht eine treue Partnerin mit einem bezaubernden Lächeln. Nina Horowitz porträtiert in insgesamt zehn neuen Folgen virtuos Menschen bei ihrer Partnersuche.

      • ZIB

        Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

      • Notizen aus dem Ausland

        Dokumentation. "Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.

      • quer

        ... durch die Woche mit Christoph Süß. Das aktuelle Wochenmagazin "quer" präsentiert ungewöhnliche Blicke auf das Zeitgeschehen. Kritisch und informativ, bissig und direkt, aber auch unterhaltsam präsentiert Moderator und Kabarettist Christoph Süß die Themen der Woche aus Politik, Gesellschaft, Szene, Sport und Kultur aus neuen, "queren" Blickwinkeln.

      • Ländermagazin

        Magazin. Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.

      • Kunst + Krempel

        Familienschätze unter der Lupe. Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.

      • Ein Stück Österreich: Das historische Graz

        Spielfilm. Graz hat bereits eine fast tausendjährige Geschichte. Die erste Erwähnung geht auf das Jahr 1128 zurück. Viele Wahrzeichen zieren die Stadt und zeugen von einer reichen Vergangenheit. Es ist aber auch eine Geschichte der mittelalterlichen Kriege und Auseinandersetzungen, in der die Landeshauptstadt der Steiermark durch die Zeit hindurch immer wieder attackiert wurde - von Ungarn, den Türken und den Franzosen. Einige Bauwerke am Schlossberg blieben nach der französischen Besatzung erhalten. Auch innerhalb der Stadt erinnern einige historische Bauwerke an ihr geschichtsträchtiges Wachstum, etwa der Grazer Dom, die Zwillingstreppe in der Grazer Burg und der spätere Herrschaftssitz Schloss Eggenberg. Mit dem Zeughaus besitzt Graz auch noch die einzige erhaltene Waffenkammer weltweit.

      • Kalabrien - Land zwischen den Meeren

        Spielfilm. Schon Homer hat es besungen: Kalabrien, das Land an der Stiefelspitze Italiens. Es ist eine sonnenverwöhnte Region, voller Kultur und mit einer mehr als tausendjährigen Geschichte. Den Zeugnissen dieser Geschichte begegnet man in den Städten und Dörfern. Kalabrien liegt zwischen zwei Meeren. Umspült vom Tyrrhenischen und dem Ionischen Meer, locken fast 800 Küstenkilometer mit feinen Sandstränden und einsamen Buchten zwischen Granitfelsen.

      • Dora Heldt: Urlaub mit Papa

        Fernsehfilm Deutschland (2009). Eigentlich will Christine nach der Scheidung von ihrem Mann Daniel mit ihrer Freundin Dorothea Urlaub auf Norderney machen und Pensionsbesitzerin Marleen beim Umbau ihrer Kneipe helfen. Doch dann wird Christine zu ihrem Entsetzen von ihrer Mutter dazu verdonnert, ihren Vater Heinz mitzunehmen. Heinz bringt nicht nur alles auf der Baustelle durcheinander, sondern verdächtigt den charmanten Pensionsgast Johann, in den sich Christine verliebt, ein gesuchter Heiratsschwindler zu sein. Und tatsächlich – irgendetwas ist faul an Johann.

      • Dora Heldt: Tante Inge haut ab

        Fernsehfilm Deutschland (2011). Christine will mit ihrem neuen Freund Alex im Ferienhaus ihrer Eltern auf Sylt relaxen. Doch schon am Bahnhof entdeckt sie ihre Tante Inge, die sich merkwürdig verhält. Im Ferienhaus, das eigentlich leer sein sollte, treffen sie auf Vater Heinz und dessen Frau Charlotte. Inge versteckt sich zwar vor Heinz, doch bald findet dieser heraus, dass seine Schwester auf der Insel weilt – und das ohne ihren Mann Walter. Kurzerhand zitiert Heinz seinen ahnungslosen Schwager, einen pensionierten Finanzbeamten, auf die Nordseeinsel. Heinz vermutet, dass seine Schwester Inge eine Affäre hat und sich von Walter trennen will. Inge scheint mit ihrer neuen Freundin Renate, einer überdrehten Lebedame, auf Sylt so richtig einen draufmachen zu wollen. Außerdem trifft sie sich mit dem überaus charmanten Herrn Kampmann. Die Ereignisse überschlagen sich, als Inge von einem Unbekannten überfallen wird. Alle fragen sich: Warum nur ist Inge von zu Hause abgehauen, ohne jemand etwas zu sagen?

      • heute

        Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

      • 3sat-Wetter

        3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

      • Der verschwundene Van Gogh

        Spielfilm. Van Goghs legendäres "Bildnis des Dr. Gachet" wurde 1990 für 82 Millionen Dollar versteigert und gilt seitdem als verschollen. Was ist mit dem berühmten Werk der Kunstgeschichte geschehen? Diese Frage führt zu einer Recherche von den USA über Frankreich bis nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Über Kontinente und Jahrzehnte hinweg lebt die spannende und wechselvolle Geschichte des Bildes wieder auf. Sechs Wochen vor seinem Tod porträtierte Vincent van Gogh 1890 in Auvers-sur-Oise bei Paris seinen Nervenarzt Paul Ferdinand Gachet, den er - wie er in einem Brief an seinen Bruder schrieb - für "mindestens ebenso krank" hielt wie sich selbst. Van Gogh hat mit dem Bild den Zeitgeist eingefangen und zugleich ein zeitloses Meisterwerk geschaffen. Der Ausdruck von Weltschmerz und Melancholie macht das Gemälde zu einer Ikone der Kunstgeschichte. Anfang des 20. Jahrhunderts fand das berühmte Porträt seinen Weg nach Deutschland und wurde Teil der Sammlung des Städel Museums in Frankfurt am Main – das erste öffentliche Museum weltweit, das ein Van-Gogh-Gemälde erwarb. Doch die nationalsozialistische "Aktion Entartete Kunst" führte zur Beschlagnahmung des Bildes, und Hermann Göring ließ das Bild verkaufen. Fast auf den Tag 100 Jahre nach seiner Entstehung wurde das Bildnis von Dr. Gachet in New York als damals teuerstes Gemälde jemals versteigert, bevor es in einer privaten Sammlung vor den Augen der Öffentlichkeit verschwand. Wo ist es geblieben? Die, die es wissen, wollen nicht darüber reden. Der New Yorker Kunsthändler David Nash sagt: "Das Bild wurde für den Kunstmarkt geschaffen. Irgendwann landen solche Werke wieder in Museen, aber bis dahin verschwinden sie oft in privaten Händen. " Auch die Kunsthistorikerin Cynthia Saltzman, deren jahrzehntelange Recherche tief in die Geschichte des Bildes eintauchen lassen, ist überzeugt, dass das Gemälde eines Tages wieder auftauchen wird: "Es wird wieder zu sehen sein. Ich bin davon überzeugt, aber vielleicht nicht zu meinen Lebzeiten. " Die Dokumentation "Der verschwundene Van Gogh" geht Hinweisen auf den Verbleib des Bildes nach und zeigt dabei nicht nur die Auswüchse des weltweiten Kunsthandels, sondern beleuchtet auch die emotionalen Bindungen, die Menschen zu diesem Werk aufgebaut haben. So wie die Ex-Polizistin Rolanda Ricardez, die in Kalifornien lebt und eine Kopie des Bildes besitzt. Sie sagt: "In meinem Herzen wird es immer das Original sein. Mein Van Gogh. " Ihre Geschichte zeigt, wie stark dieses besondere Kunstwerk das Leben von Menschen bis heute prägt. Zeitgenössische Künstler wie der Maler Norbert Bisky fühlen sich durch das "Bildnis des Doktor Gachet" noch immer inspiriert und verweisen auf die zeitlose Faszination von Van Goghs Werk: "Ich suche immer nach Posen, die eine innere Bewegung widerspiegeln – das ist nicht einfach zu finden. " Die Dokumentation führt von Vincent van Goghs letzter Lebensstation in Auvers-sur-Oise über die Auktionshäuser New Yorks in die Kunstwelt von Paris und Frankfurt bis an einen Schweizer See und erzählt eine Geschichte von Kunst, Macht und Besitz, die bis heute nicht abgeschlossen ist.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Klassik am Odeonsplatz 2026

        Lahav Shani und die Münchner Philharmoniker. Wenn Sommerabend und große Musik verschmelzen: Ein Open-Air-Konzert voller Energie, Romantik und großer Momente entfaltet sich vor der eindrucksvollen Kulisse des Münchner Odeonsplatzes. Bei "Klassik am Odeonsplatz" spielen die Münchner Philharmoniker unter Lahav Shani gemeinsam mit Stargeigerin Janine Jansen. Auf dem Programm: Wagner, Bruch und Mendelssohn – ein Abend voller Emotion, Klangfülle und musikalischer Höhepunkte. Die Ouvertüre zu Wagners "Der fliegende Holländer" eröffnet den Abend mit dramatischer Wucht. Im Zentrum steht Janine Jansen mit Max Bruchs Violinkonzert, das durch emotionale Tiefe und klangliche Intensität besticht. Zum Abschluss führt Mendelssohns "Schottische" Sinfonie in eine poetische Klangwelt voller Weite, Leidenschaft und eindrucksvoller Steigerungen – ein stimmungsvoller Ausklang vor historischer Kulisse.

      • Der Zürcher Drohnenkünstler in der Tech-Elite

        Spielfilm. Marco Tempest wächst in Zürich auf, entdeckt das Zaubern, kombiniert es mit Breakdancing – und wird zum Weltstar. Heute arbeitet er für die NASA und entwirft spektakuläre Drohnenshows. Ein Blick zurück auf die Wurzeln – und in eine Welt, in der Magie und Technologie miteinander verschmelzen. Was passiert, wenn ein Kindheitstraum über jegliche Vorstellungskraft hinauswächst? Marco Tempest hat nie aufgehört, neugierig und experimentierfreudig zu sein – und genau das macht ihn einzigartig. Vom tanzenden Zauberer aus Zürich verwandelt er sich zum digitalen Künstler auf der Weltbühne. Von New York über Paris bis Tokio bezaubert er mit seinen Tech-Illusionen die Massen. Irgendwann wird Marco Tempest das Etikett des Zauberers zu einschränkend – und zu langweilig. Seine Neugierde treibt ihn weiter. Die Zauberei wird zunehmend zum magischen Erzählen mit futuristischer Technik ohne große Selbstinszenierung. Eine seiner besonderen Leidenschaften: das Geschichtenerzählen im Himmel mit modifizierten Drohnen. Wegen seiner Fähigkeiten wird er unter anderem an die NASA oder die ETH berufen, hat Mandate in Japan und Abu Dhabi.

      • König der Raben

        Spielfilm Deutschland (2020). Darko ist ein Überlebenskünstler. Seit Jahren schlägt sich der 22-jährige Mazedonier mit seinen besten Freunden Yanoosh und Manolo ohne Aufenthaltserlaubnis irgendwie durch. Um sich und seine psychisch kranke Mutter über Wasser zu halten, verkauft er alte Autoteile und züchtet Tauben, die er auf Hochzeiten fliegen lässt. Als er die geheimnisvolle Künstlerin Alina auf einer Feier kennenlernt, wirft er sich voller Leidenschaft in eine Affäre. Doch die Liebe zu Alina entfernt Darko immer weiter von dem, was ihm bis dahin Halt gegeben hat. Seine gesamte Existenz und die Hoffnung auf ein besseres Leben stehen auf dem Spiel. Ein Film über die Freundschaft zwischen drei gesellschaftlichen Außenseitern, für die Deutschland ihr Zuhause ist und die dort doch wie Unsichtbare leben müssen – und von einer Amour fou, die die prekäre Balance ihrer Ersatzfamilie in Gefahr bringt. In poetischen Bildern voller Nähe erzählt Piotr J. Lewandowski in seinem zweiten Spielfilm von Darko und seinem Lebenshunger. Malik Blumenthal verkörpert den charismatischen Darko, Antje Traue, Karim Günes und Mert Dincer spielen an seiner Seite.

      • lebensArt

        Magazin. Peter Schneeberger und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und Bildender Kunst. Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv.

      • Legendäre Zugabenteuer (1/6)

        Spielfilm. Der "Glacier Express" verkehrt zwischen St. Moritz und Zermatt. Spektakuläre Aufnahmen der Hochgebirgsstrecke wechseln sich ab mit Einblicken in die Technik dieser Schmalspurbahn. Der "Glacier Express" überwindet große Höhendifferenzen, streckenweise mit Zahnradbetrieb. Während die Reisenden die spektakuläre Strecke genießen, sorgt ein Team in Hintergrund für ihre sichere und reibungslose Fahrt. Die erste Teilstrecke des Zuges, die Albulabahn, wurde um 1900 erbaut und ist dank ihrer einzigartigen Streckenführung seit 2008 UNESCO-Weltkulturerbe. Dort überwindet der Zug eine Höhendifferenz von über 400 Metern auf nur 6, 5 Kilometern Luftlinie. Um das möglich zu machen, verlängerten die Erbauer der Bahn die Strecke mithilfe einzigartiger Tunnel- und Brückenbauten auf zwölf Kilometer – eine technische Meisterleistung. Einzigartige Züge durchqueren malerische Landschaften. Angetrieben von Technologie, komplexer Mechanik und harter Arbeit: Spektakuläre Luftaufnahmen zeigen die abenteuerlichsten Bahnstrecken der Welt.

      • Legendäre Zugabenteuer (2/6)

        Spielfilm. Die Strecke von Winnipeg nach Churchill ist eine lebenswichtige Verbindung zu den abgelegenen Gemeinden im hohen Norden Kanadas. Doch Schnee und Eis sind eine ständige Herausforderung. Mit einem Zug der "VIA Rail" geht es durch karge Schneelandschaften, Nadelwald und über zugefrorene Seen auf die zweitägige Reise bis zum nördlichen Polarkreis. Unermüdliche Wartungscrews sorgen mit teils ungewöhnlichen Mitteln für eine stets befahrbare Strecke. Während Passagierzüge zweimal wöchentlich Touristen, Forschern und Einheimischen die 1700 Kilometer lange Reise in den Norden der Provinz Manitoba ermöglichen, versorgen Güterzüge die Einwohner der abgeschieden gelegenen Gemeinden mit lebenswichtigen Vorräten. Die extreme Kälte mit Temperaturen von teilweise bis zu minus 50 Grad sowie heftiger Schneefall sind dabei die größten Herausforderungen für Lokführer, Gleisbauer und Streckeninspektoren. Wird ein zugewehter Abschnitt nicht rechtzeitig freigeräumt, sind die Dörfer und Kleinstädte entlang der Strecke von der Außenwelt abgeschnitten. Auch vereiste Schienen oder ein durch geschmolzenen Schnee weggespültes Gleisbett sind eine ständige Gefahr für einen sicheren, reibungslosen Bahnverkehr. Doch dank des Einsatzes von Schneepflügen, Gleishebern und zur Not Feuer können Passagiere sorglos eine der imposantesten Strecken der Welt erleben. Einzigartige Züge durchqueren malerische Landschaften. Angetrieben von Technologie, komplexer Mechanik und harter Arbeit: Spektakuläre Luftaufnahmen zeigen die abenteuerlichsten Bahnstrecken der Welt.

      • Legendäre Zugabenteuer (3/6)

        Spielfilm. Im mexikanischen Chihuahua verbindet eine einzigartige Bahnstrecke die Berge mit dem Meer: "El Chepe" überwindet auf seiner Fahrt entlang wilder Schluchten über 2400 Meter an Höhendifferenz. Der "Ferrocarril Chihuahua al Pacífico", kurz "Chepe", wurde einst für den Güterverkehr gebaut, um Kupfer und Getreide aus den Bergen an die Küste zu bringen. Heute verkehren dort bequeme Personenzüge, die bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt sind. Die Reise des "El Chepe" beginnt in der Bergstadt Creel und führt entlang des "Barranca del Cobre", auf Deutsch "Kupferschlucht", der Heimat des indigenen Volks der Tarahumara. Die Dokumentation begleitet Bahnangestellte und Streckenkontrolleure, die für kleine und große Reparaturen an der eingleisigen Strecke verantwortlich sind. Die Fahrt endet in Los Mochis an der Küste des Pazifischen Ozeans. Einzigartige Züge durchqueren malerische Landschaften. Angetrieben von Technologie, komplexer Mechanik und harter Arbeit: Spektakuläre Luftaufnahmen zeigen die abenteuerlichsten Bahnstrecken der Welt.

      • Legendäre Zugabenteuer (4/6)

        Spielfilm. Im Nordosten Indiens machen sich eine Dampf- und eine Diesellokomotive der "Darjeeling Himalayan Railway" auf atemberaubende Reise. Besonders der bergige Teil der Strecke ist aufregend. Während die Dampflokomotive von Darjeeling aus mit zwei Personenwagen mehrmals am Tag eine kurze Fahrt nach Ghum unternimmt, muss die Diesellok auf ihrer siebenstündigen Reise 2000 Höhenmeter überwinden. Das geht nur dank eines ausgeklügelten Streckendesigns. Mithilfe von Schleifen und doppelten Spitzkehren können die beiden Züge der Schmalspurbahn den Anstieg bewältigen. Passagiere haben dabei seit einigen Jahren dank eines Panoramadachs eine beeindruckende Aussicht auf die für ihren Tee bekannte Landschaft in Westbengalen. Für Zugführer wie Dilip stellt die steile Strecke derweil eine echte Herausforderung dar, immerhin sind einige Lokomotiven über 100 Jahre alt. Umso wichtiger ist die Arbeit der Mechaniker, die vor allem alte Exemplare in ihrer Werkstatt teilweise komplett überholen. Auch auf der Strecke drohen Gefahren. Während dichter Nebel in den Höhen die Sicht oft einschränkt, können Erdrutsche und Steinschläge durch heftigen Regenfall am Hang zur gefährlichen Bedrohung werden. Einzigartige Züge durchqueren malerische Landschaften. Angetrieben von Technologie, komplexer Mechanik und harter Arbeit: Spektakuläre Luftaufnahmen zeigen die abenteuerlichsten Bahnstrecken der Welt.