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      • Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz: Im "Gotthard Panorama Express" vom Vierwaldstättersee ins Tessin

        Spielfilm. Täglich fahren Schweizer Züge ihre Gäste bis in entlegene Winkel nördlich und südlich der Alpen. Der legendäre "Gotthard Panorama Express" verbindet die deutsche und die italienische Schweiz. Vom malerischen Vierwaldstättersee reist der "Gotthard Panorama Express" durch den alten Gotthardtunnel Richtung Süden. Auf seinem Weg nach Lugano bietet der Panoramazug beeindruckende Ausblicke auf die sonnenverwöhnten Dörfer und Landschaften des Tessins. Wer will, der beginnt seine Reise mit dem "Gotthard Panorama Express" auf dem Vierwaldstättersee. Ab Luzern geht es mit einem der historischen Raddampfer nach Flüelen, dann auf den Zug Richtung Süden. Kurz vor dem Gotthardtunnel in Göschenen wird der Zug von einem mit einer Schweizerfahne freundlich winkenden Mann begrüßt: Xavier Andermatt wohnt drei Meter neben den Gleisen in einem ehemaligen Bahnwärterhäuschen und liebt dieses Ritual. Ein Höhepunkt der Reise ist der geschichtsträchtige alte Gotthardtunnel. Der Streckenwärter Markus Indergand kennt die "Röhre" wie seine Westentasche. Täglich kontrolliert er für die Schweizer Bundesbahnen die Gleise auf mögliche Schäden und gibt Einblicke in seine dunkle Welt. Einige Hundert Meter weiter oben bezwingt Daniel Würgler mit einer historischen Postkutsche wie anno dazumal den alten Gotthardpass. Von Andermatt bis nach Airolo braucht er etwa fünf Stunden. Ein wichtiger Mann an Bord des "Gotthard Panorama Express" ist René Flaim. Der 49-Jährige ist seit vier Jahren Reiseleiter. Er kennt jede Kurve, jeden Bahnhof und unzählige Anekdoten aus der Gotthardregion. Im Tessin hat René Flaim mit seiner Familie eine neue Heimat gefunden: im beschaulichen Dorf Calonico oberhalb des Leventina Tals. Nach zweieinhalb Stunden erreicht der Panoramazug seinen Zielbahnhof in Lugano an einem der schönsten Seen der Schweiz mit Blick nach Italien.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Zwischen Fels und Fluss - Das Sulmtal

        Spielfilm. Die Reihe "Zwischen Fels und Fluss" zeigt die Täler in ihrer vollen Pracht und gibt Einblicke in die Welt der Menschen, die dort leben. Von Traditionen und Bräuchen sowie altem Handwerk bis zu schwer zugänglichen und unberührten Landschaften: Der Film führt durch das malerische Sulmtal in der Weststeiermark, ein Natura-2. 000-Schutzgebiet, geprägt von den Flüssen Schwarze und Weiße Sulm. Die Schwarze Sulm entspringt auf 1715 Höhenmetern und ist einer der wenigen naturnahen Gebirgsflüsse Mitteleuropas, während die Weiße Sulm auf 1570 Metern entspringt. Beide Flüsse vereinen sich zur Sulm, einem Nebenfluss der Mur. Historische und archäologische Funde zeigen die jahrtausendelange Besiedlung der Region. Das Hochmoor von Garanas mit einer sechs Meter dicken Torfschicht birgt uralte Heilkräuter, die im Heilmoorbad von Schwanberg verwendet werden. Auch der Weinbau mit der Wildbacherrebe und die Kürbiskernölproduktion prägen die Region, die für ihr "Grünes Gold", das steirische Kürbiskernöl, weltweit bekannt ist.

      • Zwischen Fels und Fluss - Das Erlauftal

        Spielfilm. Dieser Teil der Reihe "Zwischen Fels und Fluss" begleitet die Erlauf von ihrem Ursprung im wilden Ötschergebiet bis zur Mündung in die Donau. Die filmische Reise führt durch eine eindrucksvolle Landschaft, in der alpine Ursprünglichkeit und bäuerliche Tradition mit Innovation und Gemeinschaftssinn eine Verbindung eingehen. Zwischen imposanten Schluchten, stillen Seen und historischen Märkten leben Menschen im Einklang mit Wasser, Wald und Land. Ihre Geschichten, Heimatliebe und Handwerk verleihen dem Tal seine unverwechselbare Identität - ein lebendiges Porträt des Mostviertels und seiner Täler.

      • Pielach - Im Garten der Voralpen

        Bearbeitung: Margarita Pribyl. Das Pielachtal im südwestlichen Niederösterreich besitzt viele überraschende Facetten - man muss sie nur zu entdecken wissen. Eine Reise mit Gespür fürs Detail durch den Vorgarten der Alpen. Im Fluss leben beachtliche Bestände des Huchen, des legendären zwei Meter langen Donaulachses, und viele kuriose Fische wie Strömer, Zingel und Goldsteinbeißer. An den Ufern brüten Gänsesäger, darüber schwirren rare Eisvögel und 20 verschiedene Libellen-Arten. Ebenso selten, wenn auch der Zivilisation ein wenig näher, sind die traditionellen Handwerksberufe, die im Pielachtal noch ausgeübt werden - seien es Schmied, Besenbinder oder Hirschhornknopfmacher. Sinn für Traditionen liegt im Wesen dieses Landstrichs: Kaum sonst irgendwo reichen die Spuren menschlicher Besiedelung so tief in die Vergangenheit. Bereits in der Altsteinzeit siedelten Mammut-Jäger an der Pielach, später hinterließen Kelten und Römer ihre Spuren.

      • ZIB 2

        Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

      • Angry Spirits - Wenn die Geister erwachen

        Dokufilm Deutschland (2023). Die mongolische Erotiktänzerin Ainur, die in Ulan-Bator lebt, fühlt sich von dunklen Mächten heimgesucht. Sie hat das Gefühl, dass böse Geister von ihr Besitz ergreifen. Während ihre Kinder bei den Großeltern auf dem Land leben, fühlt sie sich in der Hauptstadt krank, einsam und entwurzelt. Sie folgt dem Rat der Schamanen und begibt sich auf eine Reise zurück zu ihren Wurzeln in die Wüste Gobi. Dort sucht sie Heilung und eine Verbindung zu den Geistern der Natur sowie zu den Ahnen ihres Stammes. Auf ihrer Reise durch die Mongolei wird Ainur jedoch mit der Zerstörung der atemberaubenden Landschaft ihres Landes konfrontiert. Die größte Kupfer- und Goldmine der Welt macht die Region für Menschen und Tiere unbewohnbar. Ist es das von Menschen geschaffene Chaos, das die Geister in Aufruhr versetzt? Iris Pakulla, Regisseurin und Anthropologin an der Universität Cambridge, hat viele Jahre in der Mongolei gelebt und geforscht. Sie hat die Protagonistin Ainur über viele Jahre eng begleitet und ein Vertrauensverhältnis zu ihr aufgebaut. Der dabei entstandene Dokumentarfilm bietet sehr persönliche Einblicke in das Leben der jungen Frau und in die einzigartige, oft unbekannte Welt der mongolischen Kultur, in der Naturgeister, Opferrituale und Schamanen zum Alltag gehören. Die beeindruckenden Landschaften der Wüste Gobi werden mit postsowjetischen Szenarien in Ulan-Bator und ungeschönten Einblicken in Ainurs Arbeit als Nachtclubtänzerin in Kontrast gesetzt. In ihrem hybriden Dokumentarfilm verwebt die Regisseurin Szenen aus Ainurs Alltag mit inszenierten Traumsequenzen. Pakulla begleitet Ainur nicht nur auf der Suche nach Heilung, sondern zeigt auch die fragile Balance zwischen Mensch und Natur.

      • 37°: Rente? Reicht nicht!

        Spielfilm. Immer mehr Menschen im Rentenalter arbeiten, um über die Runden zu kommen. Wir begleiten drei, die immer weitermachen, auch wenn die Kräfte weniger werden. Aber wie lange geht das noch? Vanessa (85), Angelika (75) und Ebi (71) leben in teuren Großstädten und arbeiten hart, um ihren Lebensstandard halten zu können - aber auch, weil sie in der Tätigkeit Erfüllung finden. Optimistisch und kämpferisch stellen sie sich ihrem letzten Job. Vanessa ist selbstständige Fußpflegerin. Wenn sie krank ist, fehlt am Monatsende Geld. Sie hat drei Söhne allein großgezogen. Sobald die Kinder aus dem Gröbsten heraus waren, hat sie als Friseurin und später bei der Arbeiterwohlfahrt gearbeitet, 25 Jahre in Vollzeit. "Ich bin sparsam, aber das Geld würde nie langen. " Vanessa wohnt in einer Sozialwohnung. Ihre Kundschaft kommt aus dem Viertel, in dem Vanessa seit 50 Jahren wohnt. Angelika arbeitet in Spätschicht. Sie nimmt einen weiten Arbeitsweg in Kauf, um Regale in einem Supermarkt einzuräumen. Eine körperlich schwere Arbeit für eine 75-jährige Frau. Einen Job in ihrer Nachbarschaft sucht sie bisher vergeblich. Früher war sie verheiratet und kümmerte sich um ihre Tochter. Die Scheidung war eine Zäsur, aber auch eine Befreiung, sagt Angelika heute. Insgesamt war sie 28 Jahre berufstätig, geblieben sind ihr 800 Euro Rente. Ihre größte Sorge ist, "anderen Leuten zur Last zu fallen. " Ebi liebt seine Arbeit als Deutschlehrer für Migrantinnen und Migranten. Dass er noch mal Lehrer werden würde, war nicht geplant. Ebi war es in jüngeren Jahren gewohnt, Geld zu haben. Seine wohlhabende Familie im Iran schickte ihn auf ein Internat nach Deutschland, später zum Studium in die Schweiz. Danach arbeitete er erfolgreich als Geschäftsmann. Durch einen Bandscheibenvorfall war plötzlich alles vorbei. Die Geldrücklagen waren irgendwann aufgebraucht und in die Rentenkasse hatte er als Selbstständiger nicht einbezahlt. Ebi sagt heute, dass er Glück gehabt hat. "Die Arbeit gibt mir Kraft und Energie. " Trotz Rente weiterarbeiten, das hat viele Gründe, zeigen Studien. Soziale Kontakte oder die Freude am Job spielen eine wichtige Rolle, aber auch das Geld. Bei vier von zehn Rentnerinnen und Rentnern liegt das Nettoeinkommen unter der Armutsgrenze - betroffen sind vor allem Frauen.

      • 10 vor 10

        "10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

      • Jan Delay & Disko No. 1

        Konzert (2023). Jan Philipp Eißfeldt aka Jan Delay hat einen langen Marsch durch die Genres hinter sich: Zuerst Hip-Hop mit den Beginnern, dann mit der Sam Ragga Band im Rücken Reggae und Dancehall. Seit einigen Jahren ist der Oberstyler nun bei Funk und Pop angelangt. Seine verschiedenen musikalischen Konzepte haben bisher alle perfekt funktioniert, was nicht zuletzt an Eißfeldts schlauen Texten und seinen Qualitäten als Entertainer liegt. Vielleicht mit Ausnahme seines Anfang 2014 erschienenen Albums "Hammer und Michel", das es zwar auf Platz 1 der Albumcharts schaffte, jedoch von vielen Fans abgelehnt und von Kritikern zerrissen wurde. Für den Vorgänger, sein drittes Solo-Album "Wir Kinder vom Bahnhof Soul", hatte Jan Delay 2009 noch die begehrte "1LIVE Krone" erhalten. Bei Konzerten tritt Delay seit einigen Jahren gemeinsam mit seiner Funk-Band Disko No. 1 auf, die zu den besten Livebands Deutschlands gehört und mit der jeder Gig zu einer Tanzparty wird. Gemeinsam schöpfen sie aus mehreren Jahrzehnten Popgeschichte und bringen Einflüsse aus Pop, Disco, Funk, Rock, Elektro, Ska, Reggae, Soul und Hip-Hop zusammen. 2021 erschien ihr drittes gemeinsames Studioalbum mit dem passenden Titel "Earth, Wind & Feiern", mit dem sie "gegen finstere Zeiten" vorgehen wollen. Neben seinen musikalischen Erfolgen verdingt sich der Hamburger Künstler außerdem als Synchronsprecher für Kinofilme, er spricht den bekannten frechen "Raben Socke" und tritt immer wieder in Fernsehshows auf.

      • Modular Festival 2025 - MilleniumKid

        PULS Festivalheimat. Die Reihe "PULS Festivalheimat" präsentiert einige der schönsten Sommerfestivals in Bayern, darunter das "Modular Festival" in Augsburg. In dieser Folge mit dabei: MilleniumKid. Irgendwo zwischen düsterer Romantik und atmosphärischen Synthesizer-Klanglandschaften treffen treibende Beats auf eine raue, hallende Stimme. Mit bittersüßer Melancholie weckt seine Musik eine Sehnsucht nach Liebe in der Leere unseres Daseins. So überzeugend und authentisch, dass man beim Zuhören Herzschmerz und Einsamkeit selbst empfindet. MilleniumKid ist kein beliebiger Vertreter der Neuen Deutschen Welle, sondern verleiht seinem Sound eine kantige, hypnotische Eigenständigkeit und zählt damit zu den aktuell spannendsten Entwicklungen der deutschsprachigen Musiklandschaft.

      • Modular Festival 2025 - ELLICE

        PULS Festivalheimat. Die Reihe "PULS Festivalheimat" präsentiert einige der schönsten Sommerfestivals in Bayern, darunter das "Modular Festival" in Augsburg. In dieser Folge mit dabei: das Ausnahmetalent Ellice. Die Singer-Songwriterin eroberte 2023 bei "The Voice Kids" mit ihrer Performance von "Grüne Augen lügen nicht" die Herzen der Jury und die des Publikums. Nach rasantem Erfolg mit der Single "Angst>Liebe" startet sie 2025, mit 17 Jahren, ihre Deutschlandtournee.

      • Modular Festival 2025 - frytz

        PULS Festivalheimat. Die Reihe "PULS Festivalheimat" präsentiert einige der schönsten Sommerfestivals in Bayern, darunter das "Modular Festival" in Augsburg. In dieser Folge mit dabei: frytz.

      • PULS Gartenfest 2025 - lovehead

        Konzert. Die Band lovehead ist ein Indie-Rock-Trio aus dem österreichischen Burgenland. Kennengelernt haben sich Elena Karacsony, Mara Stricker und Anna Stefanitsch über Instagram. Nach dem viralen Erfolg ihrer ersten Single "denkst du an mich? " geht es für lovehead musikalisch steil bergauf – die Fans feiern die humorvollen Texte und die Good Vibes auf der Bühne. Letzteres bewiesen lovehead auch beim "PULS Startrampe Gartenfest". Direkt von Beginn an waren lovehead ein musikalisch perfektes Match. Seit 2021 machen sie gemeinsam Musik und sind bekannt für ihren Mix aus Indie-Rock, Lo-Fi-Sounddesign und eingängigen Melodien.

      • PULS Gartenfest 2025 - JOSY

        Konzert. Ihren ersten Erfolg feierte Musikerin JOSY als Teenagerin. Gemeinsam mit ihrer Schwester Mimi nahm sie bei "The Voice Kids" teil und blieb nicht nur den Juroren im Kopf. 2025 gewann JOSY schließlich die "PULS Startrampe"-Wildcard und damit auch einen Auftritt beim "PULS Startrampe Gartenfest". Die Newcomerin gab einen souveränen Mix aus verschiedenen Musikstilen zum Besten - und begeisterte das Publikum nachhaltig.

      • Land zwischen Belt und Bodden: Von Flensburg bis Lübeck

        Spielfilm. Die Ostseeküste zwischen Flensburg und Travemünde mit den Förden, Sandhaken, Inseln, Hafenstädten und Fischerorten ist von Sonne und Wind verwöhnt. - Eine Entdeckungsreise mit dem Segelboot. Wenn der Raps in Blüte steht, findet man dort ein leuchtend gelbes "Meer". Unzählige Findlinge in der Landschaft und Strände mit feinem Sand ziehen alljährlich Urlauberscharen an. Doch was steckt hinter dem Touristentrubel? Was ist die Ostsee für ein seltsames Meer? Der Film geht diesen Fragen nach und stellt Menschen vor, deren Leben von der Ostsee geprägt ist. Darunter ein Taucher, der seit über 40 Jahren am Ostseegrund in Geschichte von frühen Siedlern und Kanonenkugeln alter Schlachten eintaucht. Eine junge Frau, die auf ihrem Katamaran mit den Ostseewinden kämpft - ihr Ziel ist olympisches Gold. Und ein moderner Wikinger, der in Haithabu Segel setzt, wie es vor 1000 Jahren die Nordmänner taten, während der Glasperlenmacher am Ufer um ledernes Schuhwerk nach mittelalterlichem Vorbild feilscht. Nicht ganz so alt sind die historischen Frachtsegler, die in Flensburg zur Rumregatta starten. Edler Rum, den noch heute ein Flensburger mühevoll im Eichenfass rollt. In dunkler Nacht muss ein Fährschiff durch die enge Trave gesteuert werden, bei jedem Wind, bei jedem Wetter mit Kurs auf Schwedens ferne Küste. Würdevolle Seebären der Lübecker Schiffergesellschaft erhalten ein 500 Jahre altes Erbe in der Hansestadt Lübeck, der "Königin der Hanse". Auf Gut Panker läuft ein Landgraf seinen edlen Pferden hinterher. Kieler Wissenschaftler quetschen das Beste aus Algen heraus. Worin besteht das Geheimnis des Lübecker Marzipans oder das der Hühnergötter am Strand? Warum ist die Schlei für viele die schönste Ostseeförde? Wie werden silberne Sprotten golden, und warum werfen Schweinswale noch heute so viele Rätsel auf?

      • Land zwischen Belt und Bodden: Die Ostseeküste von Wismar bis Hiddensee

        Spielfilm. Über Wasser und Land geht es von der Hansestadt Wismar über das Seebad Heiligendamm, den Kreuzfahrthafen Warnemünde und die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst bis zur Insel Hiddensee. Abstecher führen in die atemberaubende Natur des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft mit Dünen, sturmgebückten Kiefern und den Kranichen mittendrin, aber auch zur Hanse und ihren Koggen - und natürlich auf See. Dort tüfteln Wissenschaftler daran, dass der Plattfisch künftig durchs Netz schlüpfen kann. In Rerik wird das Geheimnis gelüftet, wie das Salzhaff zu seinem Namen kommt. Nicht weit entfernt, in Kühlungsborn, steht ein grauer Zeitzeuge: der letzte Ostseegrenzturm. Welche Rolle spielte er in der DDR? Und warum ist es gut, dass er noch heute dort steht? In Heiligendamm wird es historisch: Der mecklenburgische Großherzog geht samt Gefolge baden. Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst laden in Ahrenshoop Künstler in ihre Ateliers. Die Maskenbastler aus Born hingegen verstecken sich hinter ihren Masken. Mit großem Spektakel und hoch zu Ross werden nebenan die Heringstonnen abgeschlagen. Aber woher stammen die bekannten "Darßer Türen"? Das Fischen mit den Zeesbooten hat Tradition in Mecklenburg-Vorpommern, ebenso das Regattasegeln. Auf Hiddensee fallen die Hausmarken der alten Inselfischer ins Auge, auch der Dornbusch mit seinem Leuchtturm, und allgegenwärtig ist der Künstler Gerhart Hauptmann. Der Schriftsteller hatte sich vor 130 Jahren in die kleine, damals einsame Insel verliebt. Vor allem wohl der Küstenlandschaft wegen, die die Ostsee mit ihrer gewaltigen Natur unentwegt neu formt. Grandiose Luftbilder zeigen diese Arbeit des Meeres.

      • Erlebnisreisen: Bornholm

        Dänische Ostseeinsel. Das Reisemagazin stellt rund um den Globus attraktive Reiseziele vor. Diesmal zeigt "Erlebnisreisen" Urlaub und Leben auf der dänischen Ostseeinsel Bornholm.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

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        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz: Im "Gotthard Panorama Express" vom Vierwaldstättersee ins Tessin

        Spielfilm. Täglich fahren Schweizer Züge ihre Gäste bis in entlegene Winkel nördlich und südlich der Alpen. Der legendäre "Gotthard Panorama Express" verbindet die deutsche und die italienische Schweiz. Vom malerischen Vierwaldstättersee reist der "Gotthard Panorama Express" durch den alten Gotthardtunnel Richtung Süden. Auf seinem Weg nach Lugano bietet der Panoramazug beeindruckende Ausblicke auf die sonnenverwöhnten Dörfer und Landschaften des Tessins. Wer will, der beginnt seine Reise mit dem "Gotthard Panorama Express" auf dem Vierwaldstättersee. Ab Luzern geht es mit einem der historischen Raddampfer nach Flüelen, dann auf den Zug Richtung Süden. Kurz vor dem Gotthardtunnel in Göschenen wird der Zug von einem mit einer Schweizerfahne freundlich winkenden Mann begrüßt: Xavier Andermatt wohnt drei Meter neben den Gleisen in einem ehemaligen Bahnwärterhäuschen und liebt dieses Ritual. Ein Höhepunkt der Reise ist der geschichtsträchtige alte Gotthardtunnel. Der Streckenwärter Markus Indergand kennt die "Röhre" wie seine Westentasche. Täglich kontrolliert er für die Schweizer Bundesbahnen die Gleise auf mögliche Schäden und gibt Einblicke in seine dunkle Welt. Einige Hundert Meter weiter oben bezwingt Daniel Würgler mit einer historischen Postkutsche wie anno dazumal den alten Gotthardpass. Von Andermatt bis nach Airolo braucht er etwa fünf Stunden. Ein wichtiger Mann an Bord des "Gotthard Panorama Express" ist René Flaim. Der 49-Jährige ist seit vier Jahren Reiseleiter. Er kennt jede Kurve, jeden Bahnhof und unzählige Anekdoten aus der Gotthardregion. Im Tessin hat René Flaim mit seiner Familie eine neue Heimat gefunden: im beschaulichen Dorf Calonico oberhalb des Leventina Tals. Nach zweieinhalb Stunden erreicht der Panoramazug seinen Zielbahnhof in Lugano an einem der schönsten Seen der Schweiz mit Blick nach Italien.

      • Kalabrien - Land zwischen den Meeren

        Spielfilm. Schon Homer hat es besungen: Kalabrien, das Land an der Stiefelspitze Italiens. Es ist eine sonnenverwöhnte Region, voller Kultur und mit einer mehr als tausendjährigen Geschichte. Den Zeugnissen dieser Geschichte begegnet man in den Städten und Dörfern. Kalabrien liegt zwischen zwei Meeren. Umspült vom Tyrrhenischen und dem Ionischen Meer, locken fast 800 Küstenkilometer mit feinen Sandstränden und einsamen Buchten zwischen Granitfelsen.

      • Urlaubsglück vor deutschen Küsten

        Inseltouren auf Sylt und Rügen. So unterschiedlich wie Nord- und Ostsee sind auch die Inseln, die in den beiden Meeren liegen: Sylt und Rügen. Der Film zeigt die Besonderheiten der beiden beliebten Urlaubsziele. Sylt zeigt sich von seiner natürlichen Seite auf einer Führung durch das UNESCO-Weltnaturerbe. Die Tour über Rügen stellt beliebte Urlaubermagneten wie die Kreidefelsen vor, aber auch den eher stillen unbekannten Westen der Insel. Sylt - die Insel "der Reichen und Schönen". So zumindest will es das gängige Vorurteil, wenn es um Deutschlands nördlichste Insel geht. Aber man würde Sylt keinesfalls gerecht, wenn man es darauf reduziert, Tummelplatz für Promis zu sein. Denn es gibt auf Sylt zwölf Naturschutz- und noch einmal sieben Landschaftsschutzgebiete. Damit steht fast die Hälfte der gesamten Inselfläche sowie des sie umgebenden Wattenmeeres unter Naturschutz. Wer mehr über den Lebensraum Wattenmeer wissen will, kann sich einer informativen Führung durch das Weltnaturerbe anschließen. Die rund 40 Kilometer Sandstrand sind natürlich ein ebenso guter Grund für einen Aufenthalt auf Sylt. Da findet sich für jeden ein Plätzchen, ob in der Abgeschiedenheit der Dünen, im Strandkorb oder am quirligen "Funbeach" in Westerland. Auch die große Schwester vor der Ostseeküste Rügen ist berühmt für ihre langen Sandstrände - und für ihre Seebäder mit den weißen Holzbalkonen, für das Kap Arkona, für die Kreidefelsen und die dampfenden Loks der Schmalspurbahn "Rasender Roland". Die ist ein gutes Transportmittel für alle, die sich von Seebad zu Seebad fahren lassen wollen - ganz ohne Stau auf den im Sommer oft überfüllten Landstraßen. Abseits dieser bekannten Routen aber gibt es ein stilles Rügen und Orte, in denen gerade jüngere Rüganer versuchen, mit sehr viel Eigeninitiative ihr Auskommen auf der Insel zu finden, im Einklang mit den natürlichen Ressourcen. Auf einer Fahrt in den unbekannten Westen der Insel kann man etwa vorbeischauen in dem Laden "Ein Tag am Meer" in Putbus, wo wunderhübsche Mitbringsel aus Strandgut entstehen, in Schaprode den Biobauern und Gastwirt Mathias Schilling besuchen oder auf der kleinen, stillen Insel Ummanz die sensationell leckeren Torten im "Café Zuckerkuss" genießen.

      • Am Pass - Geschichten aus der Spitzenküche

        Spielfilm. Peter Fridén, Küchenchef des Restaurants "PURS" in Andernach, führt auf eine kulinarische Reise, die tief in seiner persönlichen Geschichte verwurzelt ist. Geboren in Südkorea, aufgewachsen in Schweden und seit 2014 in Deutschland tätig, vereint Fridén in seiner Küche unterschiedliche kulturelle Einflüsse, die nicht nur seine Gerichte prägen, sondern auch seine Identität als Koch. Mit einem neuen Team in Andernach setzt er seine Vision um und bringt frische Impulse in das Restaurant. Besonders spannend ist die Integration des schwedischen Löjrom-Kaviars – eines Produkts, das für Fridén ein Symbol seiner kulturellen Wurzeln und seiner Suche nach Authentizität darstellt. Lange hat er nach einem Weg gesucht, diesen besonderen Kaviar in seine Küche zu integrieren und den einzigartigen Geschmack Schwedens nach Deutschland zu bringen.

      • Servicezeit-Reportage: Money Maker

        Spielfilm. Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.

      • Ein Stück Österreich: Das historische Graz

        Spielfilm. Graz hat bereits eine fast tausendjährige Geschichte. Die erste Erwähnung geht auf das Jahr 1128 zurück. Viele Wahrzeichen zieren die Stadt und zeugen von einer reichen Vergangenheit. Es ist aber auch eine Geschichte der mittelalterlichen Kriege und Auseinandersetzungen, in der die Landeshauptstadt der Steiermark durch die Zeit hindurch immer wieder attackiert wurde - von Ungarn, den Türken und den Franzosen. Einige Bauwerke am Schlossberg blieben nach der französischen Besatzung erhalten. Auch innerhalb der Stadt erinnern einige historische Bauwerke an ihr geschichtsträchtiges Wachstum, etwa der Grazer Dom, die Zwillingstreppe in der Grazer Burg und der spätere Herrschaftssitz Schloss Eggenberg. Mit dem Zeughaus besitzt Graz auch noch die einzige erhaltene Waffenkammer weltweit.

      • Traumziel Costa Rica

        Mittelamerikas grüne Schatzkammer. Costa Rica, zwischen Karibischem Meer und Pazifik auf der mittelamerikanischen Landbrücke gelegen, vereinigt auf einer Fläche kleiner als Bayern eine enorme Pflanzen- und Tiervielfalt. Ein Viertel des Landes wurde unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Der Film besucht Menschen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, dieses Paradies zu erhalten beziehungsweise "paradiesische" Zustände wiederherzustellen. Denn Raubbau und Monokulturen - Hauptexportgüter sind Früchte wie Ananas und Bananen - haben das Gesicht des Landes längst verändert. Die multinationalen Konzerne und Nachfolger der United Fruit Company wollen und können auf den massiven Einsatz von Chemie nicht verzichten. Dass es auch anders geht, zeigen Projekte, die im Film vorgestellt werden. Auf der Insel Chira haben sich die Frauen dem Erhalt der ökologisch wichtigen Mangrovensümpfe verschrieben. In Monte Alto werden ehemalige Viehweiden wieder aufgeforstet. Durch den Nebelwald von Monte Verde führen Schüler der örtlichen Berufsschule und wecken ein neues Bewusstsein für den schonenden Umgang mit der Natur. Der Film zeigt außerdem beispielhaft und unter Einbezug von Protagonisten landschaftliche Höhepunkte und Besonderheiten des Landes von Vulkanrücken über Nebel- und Regenwälder bis hin zu den Stränden und vorgelagerten Inseln. Costa Rica gilt zu Recht als Naturparadies; aber es muss ständig gegen kommerzielle Interessen verteidigt werden.

      • Mit dem Zug durch Ecuador

        Spielfilm. Die Eisenbahn in Ecuador erlebt eine Renaissance, seit der ehemalige Präsident Rafael Correa sie zu einem Symbol der nationalen Einheit Ecuadors erklärt und ihren Wiederaufbau beschlossen hat. Seit 2013 ist die Hauptstrecke zwischen der Küstenstadt Guayaquil und der Hauptstadt Quito wieder in Betrieb. Der Filmemacher Alexander Schweitzer geht mit dem Zug auf Entdeckungsreise durch dieses ferne, südamerikanische Land. Seit Sommer 2013 fährt der "Tren Crucero", ein historischer Zug, vom Pazifik hinauf in die Anden. Jeder Waggon ist einer bestimmten historischen Epoche gewidmet, sodass die Passagiere auch in die Geschichte des Landes eintauchen können. Nachdem der Zug die Küste verlassen hat, wechselt in Durán das Zugpferd. Bis Bucay wird der Zug von einer Dampflokomotive gezogen. Die filmische Reise führt in den Nebelwald zu den Mitgliedern einer Shuar-Gemeinde, eines indigenen Volkes. Von dort geht es weiter nach Riobamba. In der beliebten Bergsteigerprovinz gibt es eine typische Blumenfarm zu entdecken. Im Museum am Bahnhof erfährt man etwas über die bewegende Geschichte der letzten Eisstecher des Chimborazo, dessen schneebedeckten Gipfel man von dort gut sehen kann. Mittags ist eine Stärkung nötig, denn nun beginnt der abenteuerlichste Teil der Reise, die Zugfahrt auf die Teufelsnase. Diese Strecke galt als die schwierigste der Welt. Dort beginnt der Andenanstieg an der "Nariz del Diablo" - der "Teufelsnase". Die Teufelsnase ist ein 100 Meter großer Felsvorsprung, durchschnitten von Spitzkehren, in denen die Geleise fast übereinander liegen. 500 Höhenmeter werden dort überwunden. Die Strecke wurde zwischen 1899 und 1908 gebaut und war damals ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Der Zug fährt bis auf eine Höhe von 3600 Metern über dem Meer. Die Reise führt weiter nach Lasso: Auf der "Allee der Vulkane" befindet sich der Cotopaxi-Nationalpark. Nun sind es nur noch 50 Kilometer bis nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors, dem Endpunkt dieser Reise mit dem "Tren Crucero".

      • Die Dominikanische Republik

        Lebenslust und Lockenwickler. Traumhaftes Inselparadies, Land voller Lebensfreude: Die Dominikanische Republik, der "Ballermann der Karibik", ist ein Eldorado für Sonnenhungrige. Aber wie sieht der Alltag dort aus? Zwischen Traumstränden, Wasserfällen und Kokospalmen leben Menschen, deren Geschichten das Klischee vom All-inclusive-Paradies vergessen lassen. Fernab von Hotelanlagen und Massentourismus taucht der Film in den Alltag der Menschen auf der Karibikinsel ein. Dabei begegnen sie unterschiedlichen Charakteren wie etwa Evaristo Angurria. Er ist Street-Art-Künstler. Seine Lieblingsmotive sind Frauen mit Lockenwicklern. Riesige, knallbunte Porträts schmücken Friedhofsmauern, Baseballstadien und Kirchenfassaden. Inspiration findet Evaristo im Frisiersalon seiner Mutter. Medina Rosado verdient sein Geld mit dem Verkauf von Kokosnüssen. In Esperanza treffen die Autoren Ana Maria Marin und Marco Berger auf die erst 14-jährige Chantal Polanco. In ihrem Baseballverein ist sie der Star. Auch US-amerikanische Clubs haben das Ausnahmetalent bereits im Blick. "Aqua-Man" heißt eigentlich José Castillo. Der studierte Biologe ist ein bekannter Influencer, selbst ernannter Botschafter eines sanften Tourismus für seine Heimat. Mit seinen Texten und Fotos in den sozialen Netzwerken macht er Lust auf Abenteuer abseits ausgetretener Pfade. "Aqua-Man" geht auf eine Mission ins Inselinnere, wo Dschungel und Wasserfälle locken, die unbekannte Seite der Dominikanischen Republik. "Merengue" heißt der Rhythmus, zu dem die Dominikaner die Hüften kreisen lassen. Jeden Sonntag strömen Hunderte Dominikaner in die historische Altstadt von Santo Domingo, wo die Gruppe Bonyé, fünf ältere Herren, die Tanzmusik voller Leidenschaft spielen. Der 24-jährige Luis Miguel träumt davon, mit ihnen auf der Bühne zu stehen. Eine Hochzeit ohne ein Chacabana ist keine richtige Hochzeit. Nichts gehört so sehr zu feierlichen Momenten wie das traditionelle Leinenhemd. Die begehrtesten Modelle liefert Francisco Rodríguez, der sich gern "Tropen-Versace" nennt.

      • Unbekanntes Mexiko (1/3)

        Spielfilm. Von der Pazifikküste im Westen nach Monterrey im Osten bietet das nördliche Mexiko unberührte Strände, die westliche Sierra Madre mit der Kupferschlucht und die Wüste im Bundesstaat Coahuila. An der Südspitze der Halbinsel Baja California liegt der kleine Ort Cabo Pulmo. Bis Mitte der 1990er-Jahre lebten die Menschen dort vom Fischfang, doch die Bestände schrumpften dramatisch. Die Fischer regten an, das Riff von Cabo Pulmo unter Naturschutz zu stellen. Heute ist Cabo Pulmo ein Geheimtipp bei Tauchern, das Riff hat sich wieder erholt. Gegenüber der Halbinsel, auf dem mexikanischen Festland, durchquert Mexikos einziger Personenzug die westliche Sierra Madre von Los Mochis nach Chihuahua. "El Chepe", wie der Zug liebevoll genannt wird, braucht für die rund 650 Kilometer gute 16 Stunden. Dafür gehört die Bahnstrecke durch die Kupferschlucht zu den spektakulärsten der Welt. Viermal so groß wie der Grand Canyon ist das Schluchtensystem. Der Zug windet sich durch die atemberaubende Landschaft. Monterrey ist Mexikos drittgrößte Stadt. Eine spezielle Polizeieinheit bekämpft dort die Kriminalität. Mit dabei sind auch Frauen, die schwer bewaffnet auf Streife gehen. "Beschützen und Dienen" ist ihr Credo. Dort, wo sich heute die Coahuila-Wüste erstreckt, lebten vor rund 70 Millionen Jahren Dinosaurier. Der Paläontologe Héctor Rivera-Sylva folgt ihren Spuren.

      • Unbekanntes Mexiko (2/3)

        Spielfilm. Mexikos Mitte ist landwirtschaftlich geprägt. Das Grundnahrungsmittel Mais gibt es in vielen Variationen. Damit diese Vielfalt erhalten bleibt, sammelt Nereida Sanchez Samen aus ganz Mexiko. Über 1000 verschiedene Samen hat sie schon zusammengetragen: Ihr Beitrag zur Rettung mexikanischer Esskultur. Auch die Maguey-Agave ist typisch mexikanisch. Ihr Saft liefert den Grundstoff für das Getränk Pulque, den vergorenen Agavensaft, auch "Aztekenbier" genannt. In der Hauptstadt wird jetzt Grün gedacht. Mexiko-Stadt ist mit rund 20 Millionen Einwohnern eine Megametropole und galt noch vor wenigen Jahren als eine der schmutzigsten der Welt. Die vertikalen Gärten des Architekten Fernando Ortíz Monasterio helfen, die Luft zu verbessern. Er begrünt die Pfeiler der Stadtautobahn. Außerhalb des Stadtzentrums zeigt die Metropole ein ganz anderes Gesicht. Xochimilco, der "schwimmende Garten" der Hauptstadt, ist ein Kanalsystem mit vielen kleinen Inseln, wo noch heute Gemüse angebaut wird. Ganz im Süden der Hauptstadt beginnt Mexikos größtes Anbaugebiet für Nopal. Der Kaktus ist mexikanisches Nationalheiligtum und sogar auf der Landesflagge abgebildet. Man kann ihn essen oder als Arznei verwenden. Die Stadt Puebla in Sichtweite zum Vulkan Popocatépetl ist berühmt für ihre Talavera-Keramik. Sängerin Audry Funk besingt hier allerdings nicht nur die schönen Seiten ihres Landes: Die feministische Rapperin verleiht den Frauen Mexikos eine kritische Stimme.

      • Unbekanntes Mexiko (3/3)

        Spielfilm. Mexikos Süden ist vor allem durch seine "Riviera Maya" bekannt - den langen Küstenabschnitt südlich von Cancún mit weißen Traumstränden und luxuriösen Hotels. Doch abseits dieser Badedestination auf der Yucatán-Halbinsel, im Inselinneren, leben die Nachfahren der alten Maya. Sie knüpfen an ihre prähispanische Vergangenheit an und versuchen, alte Bräuche und Traditionen der jahrtausendealten Hochkultur neu zu beleben. Das sind beispielsweise die Chicleros, die 30 Meter hohe Breiapfelbäume besteigen und aus Kautschuk Bio-Kaugummi herstellen; eine Modedesignerin, die mit Blüten recycelte Dessous ökologisch färbt und entwirft, oder eine Bienenzüchterin, die die einheimische stachellose Melipona-Biene wieder neu ansiedelt. Auch in den angrenzenden Bundesstaaten Chiapas und Oaxaca, den ärmsten Gegenden Mexikos, besinnen sich Mexikaner ihrer indigenen Wurzeln - zum Beispiel als Tamales-Verkäufer im Foodtruck. Mexikanische von Hand gemachte Maisfladen werden in einem alten VW-Bulli angeboten, der jeden Tag an einem anderen Platz in San Cristóbal de las Casas hält. Die Hochkultur der Maya, die ihre Blütezeit zwischen 600 und 900 nach Christus hatte und dann plötzlich verschwand, gehört trotz intensiver Forschung noch immer zu den großen Mysterien dieses Planeten. Von ihrem universellen Wissen zeugen ihre astronomischen Karten, die genauer als die unsrigen waren. Auch verfügten sie über große Kenntnisse in Mathematik, Architektur und bildender Kunst. Das Filmteam macht sich auf die Suche nach Vertretern dieser alten Kultur in Mexikos Süden und lernt dabei neben der beeindruckenden, vielfältigen Natur - vom Tiefland bis ins Hochgebirge - sympathische, selbstbewusste Menschen kennen, die stolz sind auf ihr Land und ihre Vergangenheit.

      • Zwischen Anden und Pazifik - Unterwegs im Norden Chiles

        Spielfilm. Extreme Landschaften, visionäre Ideen und beeindruckende Menschen: Eine Reise in den Norden Chiles zwischen Wüste, Ozean und Anden eröffnet überraschende Perspektiven. Die Dokumentation führt durch die Atacama-Wüste, entlang des Humboldtstroms und bis in die Anden. Unterwegs trifft das Filmteam Forschende, Unternehmer und Abenteurer – von Walbiologen über Astronomen bis zu Surfern. Im Valle del Elqui wird mit Sonnenenergie gekocht, vor der Küste erforscht ein Meeresbiologe Finnwale. Astronomen entdecken am Paranal-Observatorium neue Himmelskörper. In der Wüste entsteht Bier aus Nebelwasser, während in Arica eine lebendige Surfszene internationale Gäste anzieht. Eine eindrucksvolle Reise zu Menschen, die in einer der extremsten Regionen der Erde leben.

      • mareTV: Guadeloupe

        Karibisch, französisch, bunt. Strände, wie sie auf Postkarten abgebildet sind, tropische Regenwälder und knallbunte Häuser: Guadeloupe erfüllt alle Karibik-Klischees – und erzählt zugleich überraschende Geschichten. Der zu den Kleinen Antillen gehörende Archipel ist französisches Überseegebiet und Teil der EU. Französisches Flair trifft auf karibisch-kreolische Gelassenheit – doch das Leben dort ist teuer, und wer Erfolg haben will, braucht Ideen. So wie Teddy Belgrain, der mit Kokosnüssen Guadeloupe und am liebsten gleich die ganze Welt verbessern will. Aus Schalen und Fasern stellt er Biokohle her – für Grills und als Filter gegen Wasserprobleme. Die Kokosnussberge im Garten seiner Mutter wachsen weiter, sehr zu ihrem Stolz – und leichten Missfallen. Fred Bernier und sein Team bergen regelmäßig Wracks vor Guadeloupe. Doch eine seit zehn Jahren verrottende Segeljacht bringt selbst die Profis an ihre Grenzen. In den stürmischen Gewässern des Hurrikangebiets sind Schiffswracks keine Seltenheit. Emilie Flemin fährt mit ihrem mobilen Schönheitssalon über die Inseln und bringt Masken, Massagen und Maniküren in entlegene Orte. Ihr Kalender ist voll, denn Schönheit ist wichtig – und das Gespräch ebenso. Im Zentrum von Pointe-ŕ-Pitre verfallen kreolische Häuser, doch Freiwillige restaurieren nutzen jeden Sonntag zum Restaurieren. Der Verein "Pli Bel La Ri" - "Unsere Straße soll schöner werden" - bringt Farbe zurück. Belohnt wird das Engagement mit Ti Punch. Marie-Galante hat sich seinen ursprünglichen Charme bewahrt. Dort lebt Pierre Mouda als Selbstversorger und bewahrt ein seltenes Handwerk: Er ist der letzte Indigofärber der Insel.

      • heute

        Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

      • 3sat-Wetter

        3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

      • Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz: Im "Goldenpass Belle Époque" von Montreux ins Berner Oberland

        Spielfilm. Der historische "Goldenpass Belle Époque", ein Nachbau des "Golden Mountain Pullman Express" der 1930er-Jahre, ist ein Zug der Extraklasse. Er bietet zugleich Nostalgie, Luxus und Abenteuer. Zweimal am Tag fährt er vom palmengesäumten Ufer in Montreux nach Zweisimmen im Berner Oberland. Dafür schlängelt er sich durch die Weinberge des malerischen Lavaux und passiert auch die historischen Werkstätten der Montreux-Berner Oberland-Bahn in Chernex. Durch den Jaman-Tunnel auf 1100 Metern Höhe verlässt der "Goldenpass Belle Époque" den Kanton Waadt und kreuzt den Kanton Freiburg und damit das Greyerzer Tal. Die Käse der Region sind auf der ganzen Welt beliebt. Jahrhundertelang wurden die Milchprodukte von Gruyčre über den Jaman-Pass bis nach Montreux oder Vevey auf dem Rücken von Maultieren transportiert. Pierre Gendre versucht mit seinen Maultiertouren ein Kulturgut zu bewahren und an junge Leute weiterzugeben. Die Etappe zwischen Monbovon und Rossiničre gehört zu den eindrücklichsten Landschaften, die der "Goldenpass Belle Époque" durchfährt. Es geht vorbei am Lac du Vernex, einem Stausee, der von der Saane gespeist wird. Bekannt ist das Tal für seine Tradition des Scherenschnitts. Pionier war Jean-Jacques Hauswirth. Wann immer sich die Gelegenheit ergab, holte der arme Köhler Papier und Schere hervor und machte Scherenschnitte. Diese tauschte er dann gegen Mahlzeiten ein. 1871 starb Hauswirth. Aber die Tradition lebt weiter. Corinne von Karnstädt macht Scherenschnitte und zeigt ihr filigranes Kunsthandwerk. Maxim Lenoir steuert den "Goldenpass Belle Époque" mit viel Fingerspitzengefühl. Seinen Traumberuf als Lokführer, den erfüllt sich Maxim auch privat, denn zu Hause geht die Fahrt einfach weiter. Unter dem Dach seines Hauses baut Maxime die Strecke vom Montreux nach Zweisimmen mit viel Liebe zum Detail nach. Der Bahnhof von Château-d'Oex ist preisgekrönt und ein touristischer Hotspot für Eisenbahnfreunde und Kunstliebhaber gleichermaßen. Das Stationsgebäude besteht komplett aus Holz und wurde in seinen alten Chalet-Stil zurückgebaut. Aber das Beste liegt unter den Gleisen: Die preisgekrönte Unterführung zeigt mit aufwendigen Wandmalereien des Franzosen Franck Bouroullec die Geschichte der Gegend und zeugt vom Handwerk und den Traditionen dieser Region. Der "Röstigraben" markiert inoffiziell und mit großem Augenzwinkern die Sprachgrenze zwischen der deutschen und französischen Schweiz. Der "Goldenpass Belle Époque" überquert den Röstigraben nach Rougemont, lässt die französischsprachige Schweiz hinter sich und befindet sich ab Saanen im Berner Oberland - und damit in der deutschen Schweiz. Saanen ist eines der schönsten Chaletdörfer des Berner Oberlandes. Die Saanengeiß - ohne Hörner - ist das Wahrzeichen des Orts. Aber mindestens genauso bekannt ist der blumenverzierte Bahnhof, den die 85-jährige Silvia Gysler mit viel Liebe hegt und pflegt. Gstaad ist mit 1049 Metern über dem Meeresspiegel einer der höchsten Orte auf der Strecke des "Goldenpass Belle Époque". Nachdem Gstaad 1905 an die Eisenbahn angeschlossen wurde, entwickelte sich das kleine Dorf zu einem mondänen Ort für den internationalen Jetset. Davon profitierte auch das Grandhotel "Gstaad Palace". 1913 öffnete das Haus seine Pforten. Seitdem genossen unzählige Berühmtheiten ihre Drinks an der Hotelbar: Louis Armstrong, Feldmarschall Montgomery, das Skandalpaar Elizabeth Taylor und Richard Burton und Roger Moore. Züge wie der "Goldenpass Belle Époque" bringen täglich Hunderttausende von Fahrgästen sicher und schnell bis in die entlegensten Winkel der Schweiz. In aufwendigen Landschaftsbildern porträtiert der Film einen Zug der Extraklasse und erzählt von Menschen, die an seiner Strecke arbeiten und leben.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Stralsund - Blutige Fährte

        Fernsehfilm Deutschland (2011). Eigentlich stürmte das SEK nur die Wohnung eines Dealers. Dessen Nachbar Boris Gerg gerät dadurch allerdings in Panik – denn er hat einen Menschen getötet und flieht vor der Polizei. Als seine Wohnung durchsucht wird, findet die Polizei eine Leiche. Auf dem Schreibtisch liegen Fotos von sechs Menschen – jeweils mit einem Kreuz und einem Datum versehen. Handelt es sich um eine Todesliste? Nina Petersen und Benjamin Lietz beginnen, zu ermitteln. Das Opfer war Geschäftsführer einer Online-Partnervermittlungsagentur. Die Firma ist seriös, die Kunden sind zufrieden, und im privaten Umfeld des Ermordeten gibt es keinerlei Hinweise auf ein mögliches Motiv. Bei der Auswertung der Fotos entdecken die Ermittler, dass auf einem Benjamin Lietz zu sehen ist. Das Team versucht, die Identitäten der anderen auf der Liste zu klären. Sie stehen vor der Frage, ob sie die Fotos veröffentlichen sollen, um die Betroffenen zu warnen, oder ob sie sie zurückhalten sollen, um dem Mörder nicht zu signalisieren, dass sie ihm auf den Fersen sind. Benjamin Lietz findet einen Ansatzpunkt: Auf einer Abbildung hat er die Frau erkannt, mit der er sich einmal getroffen hat. Kennengelernt hat er sie über die Partnervermittlung des Ermordeten. Zusammen mit seinem Kollegen Karl Hidde macht er sich auf den Weg zu ihr und findet sie tot auf. Währenddessen entdeckt Nina Petersen, dass der Täter den Geschäftsführer der Online-Agentur gekidnappt und ihn gezwungen hat, sich von außen in das System zu loggen. So ist er wahrscheinlich an die persönlichen Daten seiner Opfer gekommen. Doch nach welchem Muster sucht er diese aus? Den Daten der Agentur zufolge hatte sich die ermordete Frau neben ihrem toten Freund nur mit einem weiteren Mann getroffen: Boris Gerg. Für Nina beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit.

      • Pop Secret Stories: Timothée Chalamet - Ist er der nächste Leonardo DiCaprio?

        Spielfilm. Kann man planen, eine Legende zu werden? Timothée Chalamet will zu den ganz Großen gehören – und bekommt ausgerechnet von Leonardo DiCaprio entscheidenden Rat. Mit nur 30 Jahren ist Chalamet bereits zum dritten Mal als bester Hauptdarsteller für den Oscar nominiert. "Pop Secret Stories" blickt auf eine Begegnung im Jahr 2015 zurück, die seine Karriere maßgeblich geprägt haben könnte. Der ambitionierte Schauspieler möchte Kinos allein durch seinen Namen füllen. Doch was braucht es wirklich, um zu einer Ikone zu werden? Und warum kommt der entscheidende Impuls vom "ewig Nominierten" Leonardo DiCaprio?

      • ZIB 2

        Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

      • Geheimnisvolle Orte: Breslau

        Spielfilm. Wrocław, einst Breslau, steht wie kaum eine andere Stadt für die deutsch-polnische Geschichte und war ein wichtiges kulturelles Zentrum Schlesiens mit großer jüdischer Gemeinde. Nach dem Nationalsozialismus und dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde aus dem deutschen Breslau das polnische Wrocław; die Spuren der Vergangenheit wurden lange verdrängt. Der Film begleitet Menschen, die nach den verborgenen Geschichten der Stadt suchen. Sie bewahren jüdisches Erbe, restaurieren deutsche Friedhöfe und erzählen von den Erfahrungen der Polen, die nach 1945 in die zerstörte Stadt kamen. So entsteht das Bild einer Stadt, in der Erinnerung, Verlust und Neuanfang bis heute eng miteinander verbunden sind.

      • Peenemünde - Vom geheimen Militärkomplex zum Naturparadies

        Spielfilm. Am äußersten Rand Deutschlands, abgeschieden und nur von der Ostsee umgeben, liegt Peenemünde – die nördliche Spitze der Insel Usedom. Der Aufstieg und Untergang eines geheimen Militärkomplexes im Zweiten Weltkrieg haben sich dort tief in die Landschaft eingeschrieben und prägen sie bis heute. Eine Landschaft der Kriegsgeschichte, die sich die Natur inzwischen zurückerobert hat. Wo einst ein verschlafenes Fischerdorf lag, bauten die Nationalsozialisten innerhalb weniger Jahre einen riesigen industriellen Militärkomplex. Mehr als 10. 000 Menschen, darunter auch etwa 1500 Zwangsarbeiter, lebten zeitweise in der 25 Quadratkilometer großen "Heeresversuchsanstalt", um im Geheimen Raketen und sogenannte Vergeltungswaffen zu entwickeln und zu testen. Die Alliierten enttarnen dieses Raketenforschungsgelände. Luftangriffe folgen, bei denen 11. 000 Sprengbomben sowie rund 93. 000 Brandbomben über dem Landstrich niedergehen. Bis heute sind diese Narben in die Landschaft eingeschrieben, und weite Teile des Areals sind noch immer vermintes Sperrgebiet. Doch gerade diese Sperrung ist heute ein Glück für das Gelände – es hat sich zu einem Refugium für seltene, geschützte Tier- und Pflanzenarten entwickelt. Auch immer mehr menschliches Leben kehrt auf die Insel zurück.

      • Feuerwehr auf dem Land – Wer brennt noch dafür?

        Reportage von Livio Chistell. Hochwasser, Brände, Unfälle – in ländlichen Gebieten rückt die Miliz-Feuerwehr aus. Doch während die Einsätze zunehmen, fehlt es an Freiwilligen. Warum sinkt diese Bereitschaft? Ein Besuch bei der Feuerwehr Hindelbank zeigt Herausforderungen und Leidenschaft der Helfenden. Es ist zeitintensiv und nicht ungefährlich. Trotzdem sagt der 23-jährige Mick Fankhauser: "Ich könnte nicht ohne die Feuerwehr. " Schon als Kind faszinierten ihn die Einsatzkräfte in ihrer roten Uniform. Doch immer weniger Menschen sind bereit, alles stehen und liegen zu lassen, wenn der Alarm losgeht. In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der Feuerwehrleute in der Schweiz um ein Drittel gesunken. "Die Leute sind heute nicht mehr bereit, etwas für die Gesellschaft zu tun. Es herrscht eine Nehmermentalität", sagt Feuerwehrkommandant Reto Portner. Auch er kämpft darum, Nachwuchs zu finden – eine zunehmend schwierige Aufgabe.

      • 10 vor 10

        "10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

      • Stralsund - Blutige Fährte

        Fernsehfilm Deutschland (2011). Eigentlich stürmte das SEK nur die Wohnung eines Dealers. Dessen Nachbar Boris Gerg gerät dadurch allerdings in Panik – denn er hat einen Menschen getötet und flieht vor der Polizei. Als seine Wohnung durchsucht wird, findet die Polizei eine Leiche. Auf dem Schreibtisch liegen Fotos von sechs Menschen – jeweils mit einem Kreuz und einem Datum versehen. Handelt es sich um eine Todesliste? Nina Petersen und Benjamin Lietz beginnen, zu ermitteln. Das Opfer war Geschäftsführer einer Online-Partnervermittlungsagentur. Die Firma ist seriös, die Kunden sind zufrieden, und im privaten Umfeld des Ermordeten gibt es keinerlei Hinweise auf ein mögliches Motiv. Bei der Auswertung der Fotos entdecken die Ermittler, dass auf einem Benjamin Lietz zu sehen ist. Das Team versucht, die Identitäten der anderen auf der Liste zu klären. Sie stehen vor der Frage, ob sie die Fotos veröffentlichen sollen, um die Betroffenen zu warnen, oder ob sie sie zurückhalten sollen, um dem Mörder nicht zu signalisieren, dass sie ihm auf den Fersen sind. Benjamin Lietz findet einen Ansatzpunkt: Auf einer Abbildung hat er die Frau erkannt, mit der er sich einmal getroffen hat. Kennengelernt hat er sie über die Partnervermittlung des Ermordeten. Zusammen mit seinem Kollegen Karl Hidde macht er sich auf den Weg zu ihr und findet sie tot auf. Währenddessen entdeckt Nina Petersen, dass der Täter den Geschäftsführer der Online-Agentur gekidnappt und ihn gezwungen hat, sich von außen in das System zu loggen. So ist er wahrscheinlich an die persönlichen Daten seiner Opfer gekommen. Doch nach welchem Muster sucht er diese aus? Den Daten der Agentur zufolge hatte sich die ermordete Frau neben ihrem toten Freund nur mit einem weiteren Mann getroffen: Boris Gerg. Für Nina beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit.

      • Geheimnisvolle Orte: Breslau Preußens Provinz, Hitlers Festung und die Metropole Wrocław

        Spielfilm. Wrocław, einst Breslau, steht wie kaum eine andere Stadt für die deutsch-polnische Geschichte und war ein wichtiges kulturelles Zentrum Schlesiens mit großer jüdischer Gemeinde. Nach dem Nationalsozialismus und dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde aus dem deutschen Breslau das polnische Wrocław; die Spuren der Vergangenheit wurden lange verdrängt. Der Film begleitet Menschen, die nach den verborgenen Geschichten der Stadt suchen. Sie bewahren jüdisches Erbe, restaurieren deutsche Friedhöfe und erzählen von den Erfahrungen der Polen, die nach 1945 in die zerstörte Stadt kamen. So entsteht das Bild einer Stadt, in der Erinnerung, Verlust und Neuanfang bis heute eng miteinander verbunden sind.

      • Peenemünde - Vom geheimen Militärkomplex zum Naturparadies

        Spielfilm. Am äußersten Rand Deutschlands, abgeschieden und nur von der Ostsee umgeben, liegt Peenemünde – die nördliche Spitze der Insel Usedom. Der Aufstieg und Untergang eines geheimen Militärkomplexes im Zweiten Weltkrieg haben sich dort tief in die Landschaft eingeschrieben und prägen sie bis heute. Eine Landschaft der Kriegsgeschichte, die sich die Natur inzwischen zurückerobert hat. Wo einst ein verschlafenes Fischerdorf lag, bauten die Nationalsozialisten innerhalb weniger Jahre einen riesigen industriellen Militärkomplex. Mehr als 10. 000 Menschen, darunter auch etwa 1500 Zwangsarbeiter, lebten zeitweise in der 25 Quadratkilometer großen "Heeresversuchsanstalt", um im Geheimen Raketen und sogenannte Vergeltungswaffen zu entwickeln und zu testen. Die Alliierten enttarnen dieses Raketenforschungsgelände. Luftangriffe folgen, bei denen 11. 000 Sprengbomben sowie rund 93. 000 Brandbomben über dem Landstrich niedergehen. Bis heute sind diese Narben in die Landschaft eingeschrieben, und weite Teile des Areals sind noch immer vermintes Sperrgebiet. Doch gerade diese Sperrung ist heute ein Glück für das Gelände – es hat sich zu einem Refugium für seltene, geschützte Tier- und Pflanzenarten entwickelt. Auch immer mehr menschliches Leben kehrt auf die Insel zurück.