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      • Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz II: Im "Bernina Express" von St. Moritz nach Tirano

        Spielfilm. Der Blick aus dem Zugfenster, das ist wie fahrendes Kino: Auch die zweite Staffel der Doku-Reihe stellt außergewöhnliche Bahnstrecken und Züge des "Eisenbahn-Wunderlands" Schweiz vor. Zu den schönsten Linien gehört der "Bernina Express". 60 Kilometer lang ist die Strecke von St. Moritz nach Tirano in Italien. Vorbei an Bergen, Gletschern und Seen klettert der Zug bis auf 2253 Meter - eine den spektakulärsten Alpenquerungen auf Schienen. Über 110 Jahre alt ist die Verbindung von St. Moritz über den Berninapass nach Tirano. Von Anfang an als Touristenbahn gebaut, bezaubert die landschaftlich abwechslungsreiche Strecke die Passagiere bis heute. Sie ist mit einer Steigung von 70 Promille die steilste Eisenbahn der Welt ohne Zahnrad. Dank spektakulären Brücken, Galerien und Tunneln gehört die Strecke zum UNESCO-Welterbe. Die Reise beginnt am Bahnhof von St. Moritz, auf 1800 Metern über dem Meer. Pünktlich um 9. 17 Uhr bringt Lokführer Ernst Demonti die 230 Tonnen Stahl des "Bernina Express" ins Rollen. Der 62-Jährige ist der dienstälteste Lokomotivführer auf der Strecke. Mit Anekdoten und Einblicke aus seinem Alltag nimmt er die Zuschauer mit auf die Reise. Nach wenigen Kilometern zieht der Zug an imposanten 4000ern vorbei. Weit oben lebt eine der größten Steinbock-Kolonien Europas. Unten im Tal, im Bahnhof Pontresinas, wacht Marianne Wyss über die Geleise. Mit einem der letzten Stellpulte der Rhätischen Bahn stellt sie die Weichen noch von Hand. Auf dem Anstieg zur Passhöhe blicken die Fahrgäste bei Morteratsch direkt auf die Bellavista. Ein vergletscherter Gratkamm von vier Gipfeln, die alle knapp 4000 Meter hoch sind. Im Talboden liegt der Morteratschgletscher, der größte seiner Art im Kanton Graubünden. Mit dem Ospizio Bernina überquert der Zug den höchsten Punkt seiner Reise, 2253 Meter über dem Meer. Ein Rekord, denn keine andere Zugstrecke in ganz Europa steigt ohne Tunnel in eine solche Höhe. Dort sitzt eine bedeutende Wasserscheide. Das Wasser des Schwarzen Sees fließt nordwärts in die Donau und später ins Schwarze Meer. Das Wasser des Weißen Sees fließt südwärts in den Fluss Po und weiter ins adriatische Meer. Der "Bernina Express" quietscht sich dem Puschlaver Tal entgegen. Vorbei an einem Wald mit kostbaren Schätzen aus der letzten Eiszeit: 102 Gletschermühlen. Romeo Lardi führt durch den Gletschergartens in Cavaglia. Unten im Tal liegt Poschiavo. Der Ort ist bekannt für seine Palazzi aus dem 19. Jahrhundert. Damals sind viele Puschlaver als Wirtschaftsflüchtlinge ausgewandert und haben als Zuckerbäcker in Europa und Amerika Reichtum erlangt. Zurück in Poschiavo haben sie ihren Erfolg und Reichtum mit Prunkbauten zur Schau gestellt. Kurz vor der italienischen Grenze fährt der "Bernina Express" durch Brusio. Dank seines Kreisviadukts wurde der Ort weltberühmt. Innerhalb von 140 Metern überwindet der "Bernina Express" so rund 17 Meter Höhenunterschied auf seinem Weg Richtung Italien und dem Zielbahnhof Tirano.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Gotthard (1/2)

        Fernsehfilm Schweiz (2016). Frühjahr 1873: Täglich kommen neue Menschen aus ganz Europa in das kleine Bergdorf Göschenen. Sie suchen Arbeit auf der größten Baustelle der Neuzeit, dem Eisenbahntunnel durch den Gotthard. Unter den Begeisterten sind Max, der angehende Ingenieur aus Deutschland, und Tommaso, der stolze Mineur aus dem Piemont. Die beiden jungen Männer streiten sich um das letzte Logierbett auf dem Hof der Fuhrmannstochter Anna. Schließlich teilen sie es sich aus finanziellen Gründen. Nicht nur die knochenharte Arbeit schweißt Max und Tommaso zusammen, sondern auch ihre Freundschaft mit der zupackenden Anna. Während der charismatische Unternehmer und Visionär Louis Favre gegenüber dem Schweizer Bundesrat wie auch den europäischen Investoren behauptet, die Bauarbeiten liefen nach Plan, kommt es im Tunnel immer wieder zu Rückschlägen. Der harte Granit zerstört die Bohrer, weiche Gesteinspartien lassen Teile des Stollens einstürzen. Die ersten Toten sind zu beklagen. Als sich der wütende Tommaso gegen die schlechte Behandlung durch das Unternehmen Louis Favres wehrt, wird er entlassen. Ohne Arbeit droht Tommaso die Abschiebung. Max hingegen kommt seinem Traum, ein großer Ingenieur zu werden, näher: Favre schickt ihn in die Zentrale nach Luzern, wo er seine Ideen umsetzen soll. Anna, von Max' Abschied verletzt, macht Tommaso einen Heiratsantrag: So könnte er in Göschenen bleiben, und sie hätte den "Geschlechtervormund", den sie als Frau braucht, um ein Logierhaus zu bauen und ein Gewerbe zu führen. Der Fernsehfilm "Gotthard" unter Regie von Urs Egger wurde 2017 im Rahmen der Verleihung des "43. Prix Walo" in der Kategorie "TV-Produktion" ausgezeichnet.

      • Bahnhöfe dieser Welt - Nächster Halt Zukunft

        Dokumentation. Das globale Bahnnetz hat eine glorreiche Vergangenheit. Aber hat es auch eine Zukunft? Dieser Frage geht der Film am Beispiel der legendären Eisenbahngesellschaft "Indian Railways" nach. 23 Millionen Gäste befördert die "Indian Railways" jeden Tag. In den nach Geschlechtern getrennten Vorort-Zügen von Mumbai trifft Korrespondentin Barbara Lüthi Frauen, die sich freie und sichere Fahrt erkämpfen. Manchmal entstehen im Zug sogar Freundschaften fürs Leben.

      • Mein Genf

        Spielfilm. Wer weiß schon, dass in Genf im renommierten Kernforschungszentrum CERN die Grundlagen für das Internet erfunden wurden und dass Kaiserin Sisi dort einem Attentat erlegen ist? Oder dass die britische Rockband Deep Purple nach einem Kasino-Brand am Genfersee dort ihren Kult-Hit "Smoke on the Water" schrieb? Schweiz-Korrespondentin Raphaela Stefandl führt in diesem Film durch diese etwas andere Schweizer Stadt. Die Stadt Genf am Genfersee in der französischen Schweiz rangiert regelmäßig unter den Top Ten der Städte mit der weltweit besten Lebensqualität und gleichzeitig unter den Städten mit den höchsten Lebenshaltungskosten. Zuletzt waren knapp 18 Prozent der Genfer Bevölkerung Millionäre. Genf ist damit, hinter Monaco, die Stadt mit der zweithöchsten Millionärsdichte weltweit. Außerdem beheimatet Genf neben New York die meisten internationalen Organisationen, allen voran einen Hauptsitz der UNO. Die Stadt ist ein Zentrum für Diplomatie: US-Präsident Joe Biden und Russlands Präsident Wladimir Putin trafen dort im Juni 2021 zu einem Gipfeltreffen zusammen.

      • Der Marathon-Mann

        Spielfilm USA (1976). Student Babe Levy wird durch seinen Bruder in die Machenschaften einer Organisation ehemaliger Nazis verwickelt, an deren Spitze ein sadistischer früherer KZ-Zahnarzt steht. Thriller-Klassiker mit Dustin Hoffman und Marthe Keller. Babe Levy ist ein stiller, in sich gekehrter Geschichtsstudent, der sich in New York auf seine Doktorarbeit vorbereitet und nebenbei als Marathonläufer für die Olympischen Spiele trainiert. Eines Tages taucht überraschend sein Bruder Doc bei ihm auf. Der CIA-Mann wurde gerade Opfer eines Mordanschlags und stirbt kurz darauf in den Armen von Babe. Als der junge Mann die Hintergründe des Mords an seinem Bruder zu recherchieren beginnt, kommt er einer gefährlichen Bestie auf die Spur. Doc verfolgte die Spur des ehemaligen KZ-Arztes Szell, der während des Zweiten Weltkriegs Juden grausam zu Tode folterte, nicht ohne ihnen zuvor alle Wertgegenstände abzunehmen, insbesondere Diamanten. Kurz vor Kriegsende hatte sich der Nazischerge dann nach Südamerika abgesetzt. Die Gier nach mehr hat Doktor Szell nun aber aus der Deckung kommen und nach New York reisen lassen, wo er mit den geraubten Steinen große Kasse zu machen hofft. Nachdem der naive Student und Marathonläufer Babe anstelle seines ermordeten Bruders die Ermittlungen weiterführt, eskaliert die Situation. Babe realisiert zu spät, dass er niemandem trauen darf - auch nicht der hübschen Elsa Opel, von der er nicht weiß, wo sie steht, und die anscheinend etwas zu verbergen hat.

      • 10 vor 10

        "10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

      • Science Busters - Wer nichts weiß muss alles glauben

        Rund um Sex und Empfängnisverhütung gibt es viele Mythen und Märchen. Die "Science Busters" schaffen Abhilfe und klären: Wo liegt der Weltrekord im Eisprung? Und quietschen Kondome weniger, wenn man sie gut ölt? Gemeinsam mit Kabarettist Martin Puntigam geben die Verhaltensbiologin Dr. Elisabeth Oberzaucher und die Infektiologin Dr. Ursula Hollenstein Gummi. Wissenschaft hauchdünn und gefühlsecht.

      • Science Busters - Wer nichts weiß muss alles glauben

        Wissenschaft trifft Wortwitz: Die "Science Busters" aus Graz sind zurück – diesmal mit Stabreim, Glück und Glas. Doch wie flüchtig ist das Glück wirklich? MC Martin Puntigam und Associate Prof. Peter Weinberger sowie Verhaltensbiologin Dr. Elisabeth Oberzaucher klären unterhaltsam: Kann Glück heute noch davongehen – oder prallt es an Glasfassaden ab? Nebenbei beantworten sie verblüffende Fragen: Wie flüssig ist Glas wirklich? Können Meisenknödel zur Gefahr werden? Und wann freut sich ein Eagle über ein Birdie? Wissenschaft, Humor und überraschende Erkenntnisse garantiert!

      • Was gibt es Neues?

        Herzlichen Glückwunsch, Oliver Baier! In der Geburtstagsausgabe von "Was gibt es Neues? " steht der Jubilar im Mittelpunkt - und zum ersten Mal weiß der Moderator nicht, was auf ihn zukommt. Michael Niavarani, Eva Maria Marold, Thomas Maurer, Malarina und Clemens Maria Schreiner beschenken den Moderator zu seinem 60. Geburtstag mit Goodies - und es zeigt sich, die Wurfgeschicklichkeit des Rateteams lässt zu wünschen übrig! Eindeutig talentierter ist das Rateteam, wenn es um das Beantworten kurioser Fragen geht. So will das Geburtstagskind wissen, worum es sich bei einem Auswärtsdreier handeln könnte, wie die kroatische Insel Babina Guzica zu ihrem Namen gekommen ist und warum bis in die 1980er-Jahre am Praterstern in Wien an manchen Tagen ein blaue Fahne gehisst wurde. Ein besonderes Highlight: Der Radio Wien Chor überrascht Oliver mit einem Ständchen, und ein prominenter Fragensteller sorgt für einen spannenden Cliffhanger, der erst im Lauf der Sendung gelüftet wird. Ein Fest der guten Laune für und mit Oliver Baier!

      • Was gibt es Neues?

        Das Rateteam - Günter Lainer, Katharina Straßer, Herbert Steinböck, Chrissi Buchmasser und Clemens Maria Schreiner - wird in dieser Folge mit lautstarken Geschenken für gute Antworten belohnt. Denn am "Tag des internationalen Soundchecks" wird es auch im Studio von Oliver Baier laut und lustig. Auf der Suche nach der Bedeutung der "Pfeiftafel" ertönt so manch gute Pointe, und die Londoner "Farting Lane" sorgt für anfallsartige Lacher und abstruse Ideen. Moderator Oliver Baier führt mit Witz und Wind durch die Sendung, in der auch das "Ding der Woche" für große Erheiterung sorgt. Spoiler, Hamster könnten damit Muskeln aufbauen. Prominenten Besuch gibt es von Schauspielerin Verena Altenberger. Sie möchte wissen, welchen Trend Marie-Antoinettes Sohn Louis-Charles Ende des 18. Jahrhunderts in französischen Adelskreisen auslöste.

      • Was gibt es Neues?

        Am "Tag des Schaumbads" widmet sich Oliver Baier gemeinsam mit seinem Rateteam den wirklich wichtigen Fragen des Lebens. Und weil es nach den Feiertagen nicht nur um Entspannung, sondern auch um Mobilität geht, müssen sich Lukas Resetarits, Katharina Straßer, Paulus Bohl, Lydia Prenner-Kasper und Florian Scheuba die Köpfe darüber zerbrechen, was ein "Querfalter" sein könnte. Die Biologie kommt eventuell auch bei einer weiteren Frage nicht zu kurz - oder warum sonst sollte man im Allgemeinen Krankenhaus in Wien ausgerechnet Spinnen halten? Schauspieler Thomas Mraz legt zum Schluss noch eins drauf und möchte wissen, wie es sein kann, dass justament die Füße von Hühnern und Tauben als "belatschte Ständer" bezeichnet werden.

      • Was gibt es Neues?

        Dass Oliver Baier ein Hutgesicht hat, ist bekannt. Wie allerdings das Rateteam mit Kopfschmuck aussieht, zeigt diese Folge zum Thema "Hut". Caroline Athanasiadis, Omar Sarsam, Clemens Maria Schreiner, Lydia Prenner-Kasper und Günther Lainer rätseln gleich zu Beginn, ob der gesuchte "Bayrische Würfel" vielleicht auch eine Kopfbedeckung sein könnte. Für alle nachvollziehbar und vor allem auch wünschenswert ist die gefragte "Bequemlichkeitsregel". Den krönenden Abschluss bildet die Promifrage von Ö3-Hitparaden-Legende Udo Huber. Er möchte vom Rateteam wissen: Welche ungewöhnliche Rolle spielten Frettchen bei der pompösen Hochzeit von Lady Diana und Prinz Charles im Jahr 1981? Hut ab, das ist eine runde Sendung!

      • Was gibt es Neues?

        Punkti, Punkti, Strichi, Strichi: Fertig ist die neueste "Was gibt es Neues? "-Folge zum Thema "Punkte". Oliver Baier belohnt sein Rateteam mit getupften Goodies. Gleich zu Beginn will er wissen, was ein "Get Back Coach" beruflich macht. Für Herbert Steinböck, Katharina Strasser, Clemens Maria Schreiner, Antonia Stabinger und Florian Scheuba kein Problem, im Sport sind sie daheim! Doch im Aquarium ringen sie dann nach Luft. Denn warum für einen Mondfisch Kleidung an die Scheiben des Beckens geklebt wurde, stellt sie alle vor ein Rätsel. Ganz einfach und greifbar ist dafür das "Ding dieser Woche". Die Runde landet nach wilden Spekulationen über Gynäkologenwerkzeuge, Hundekotgreifer und Eierheber schließlich bei der richtigen Lösung. Spoiler: Man kann es über einen Hamster stülpen. Die Promifrage kommt von Christoph Spörk, der wissen will, warum der Polarforscher Georg Balthasar Neumayer 6500 Flaschen ins Meer werfen ließ. Humorvoll, schlagfertig und mit viel Wortwitz beweist das Rateteam erneut, dass bei "Was gibt es Neues? " der Weg zur Lösung oft der unterhaltsamste Teil ist.

      • Was gibt es Neues?

        Oliver Baier fährt die Stacheln aus, denn diesmal dreht sich alles um den Igel. Für Andreas Vitásek, Eva Maria Marold, David Scheid, Isabell Pannagl und Severin Groebner kein Problem. Denn kennen sie sich doch in Fauna und Flora gut aus. Oder glauben es zumindest. Wozu bläst der australische Ameisenigel absichtliche Rotzblasen auf, und was macht das männliche Baumstachelschwein sicherheitshalber vor der Paarung? Ja, diese Fragen können ein bisschen pieksen, aber danach wird man gelacht haben, versprochen! Die Promifrage stellt in dieser Woche Nici Schmidhofer. Die Super-G-Weltmeisterin 2017 will vom Rateteam wissen, zu welchem ungewöhnlichen Zweck bei den Olympischen Spielen 1984 in Sarajevo im Startbereich extra noch ein Haus gebaut wurde.

      • "Die kleinste Großstadt der Welt" 100 Jahre Landeshauptstadt Eisenstadt

        Spielfilm. Am 30. April 1925 wurde Eisenstadt zum Sitz der burgenländischen Landesregierung gekürt. Das junge österreichische Bundesland erhielt damit einen offiziellen Regierungssitz. Die kleine Freistadt am Leithagebirge, Wohnsitz der Fürsten Esterhazy, Wirkungsstätte Joseph Haydns, war jedoch nicht die erste Wahl als Landeshauptstadt: Vorgesehen war das zentral gelegene Sopron/Ödenburg, das nach einer Volksabstimmung 1921 bei Ungarn blieb. Dem ländlich geprägten Burgenland ging damit die einzige größere Stadt verloren. Die Suche nach einem geeigneten Ersatz für Ödenburg sollte Jahre dauern. Denn der Entscheidung des Landtags ging ein erbitterter Wettstreit mehrerer burgenländischer Dörfer voraus. Auch Sauerbrunn, Mattersdorf und Pinkafeld wollten damals Hauptstadt werden. Dass es dann doch Eisenstadt wurde, ist nicht zuletzt dem geschickten Agieren des damaligen Bürgermeisters zu verdanken. Heute ist Eisenstadt mit gut 16. 000 Einwohnern unbestritten politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Burgenlands und wirbt damit, "Die kleinste Großstadt der Welt" zu sein.

      • Hoch hinaus - Der Flugplatz St. Gallen-Altenrhein

        Spielfilm. 1926 entschied der Konstrukteur Claude Dornier, das Flugboot "Do X" im schweizerischen Altenrhein zu bauen und gründete den Flugplatz St. Gallen-Altenrhein nah der Vorarlberger Grenze. Im Jahr 1927 wurde die erste 600 Meter lange Graspiste errichtet, die bis zum Zweiten Weltkrieg für Linienflüge nach Basel, Dübendorf, Innsbruck und München verwendet wurde. Heute ist der Flugplatz eine wichtige Luftverbindung von Vorarlberg nach Wien. Geschäftsreisende und Urlauber aus Vorarlberg nutzen ihn für ihren Flug nach Wien, für private Flüge oder auch für Destinationen der am Flugplatz stationierten Reisebüros. Diese Dokumentation zeigt, wie aus einer Flugboot-Idee ein Flugplatz mit einer breiten Palette an Geschäftsfeldern wurde, welche Ideen Claude Dorniers heute noch faszinieren und warum es in Vorarlberg nie zu einem kommerziell genutzten Flugplatz gekommen ist.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

      • Wunderwelt Schweiz: Das Tessin

        Erzählt von Max Moor. Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz - in dieser Folge das Tessin. Von der rauen Bergwelt der Tessiner Hochalpen bis ins liebliche Muggiotal in der südlichsten Ecke des Tessins: Kaum ein anderer Kanton steckt so voller Kontraste.

      • Bilder aus Südtirol

        Magazin. "Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.

      • Und er bewegte sich doch - Neues vom Wiener Kongress

        Spielfilm. Vor 200 Jahren fand in Wien ein einmaliges Treffen statt: Acht Monarchen und Vertreter aus 65 Staaten sowie ein Heer von Begleitpersonal und Mitgliedern der Hofgesellschaften bevölkerten Wien. Die Stadt und ihre Vororte waren nahezu neun Monate lang besetzt. Rund um den Kongress wurde viel getanzt, geredet und geflirtet, aber die hohe Politik litt nicht darunter. Der Wiener Kongress legte in Europa zahlreiche Grenzen fest und definierte neue Staaten. Das Friedenswerk von 1814/1815 hielt immerhin ein Jahrhundert lang. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen zwei Genies und deren Beziehung zueinander: Napoleon und sein Gegenspieler Fürst von Metternich. Ein historisches Treffen, das zwischen den beiden im Jahr 1813 in Dresden stattgefunden hat, zeigt einen siegessicheren Metternich und einen verbohrten Napoleon, der lieber in Ehre untergehen will, als sich den alten Mächten kampflos zu beugen. Die Filmemacher Roswitha und Ronald P. Vaughan lassen die beiden Hauptakteure in einer Spielszene zusammentreffen: Die Schauspieler Peter Strauss und Victor Couzyn rekonstruieren das verbale Duell von Metternich und Napoleon in einer Zeit, als die Stadt Wien ein letztes Mal "Player" in der Weltgeschichte war. Nie mehr danach sollte die Habsburgermetropole eine solche internationale Bedeutung erlangen, als zu der Zeit, in der dort die Neuordnung Europas festgeschrieben wurde - ein Spezialgebiet von Prof. Dr. Henry Alfred Kissinger. Der Politologie-Professor an der Harvard University, US-Präsidentenberater, Außenminister und Friedensnobelpreisträger, schrieb seine erste große wissenschaftliche Arbeit zum Thema "Das Gleichgewicht der Großmächte". Zum Thema Metternich nahm sich die Politiklegende Zeit, um über jenen österreichischen Machtpolitiker zu reden, der für ihn vielleicht auch ein Stück Vorbild war.

      • Der unheimliche Untersberg

        Spielfilm. Der Salzburger Untersberg zählt zu den gefährlichsten Bergen der Ostalpen, ein hochalpiner Berg mit 1800 Metern am Rande der Stadt Salzburg. Er gilt unter Einheimischen als unheimlicher Berg. In den vergangenen 100 Jahren sind mindestens 40 Menschen dort verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Die freiwilligen Bergretter sowie die Alpinpolizisten müssen oft zu gefährlichen Suchaktionen ausrücken, viel ertragen und mit ansehen. Aber immer wieder können sie Verunglückte noch rechtzeitig finden und retten. Im Untersberg-Massiv existieren neben rund 500 bekannten Höhlen auch zahllose unerforschte Höhlensysteme, von denen manche mit Wasser geflutet sind.

      • Ein See für drei Staaten - Der Bodensee als Gemeinschaftsbesitz

        Spielfilm. Österreich, Deutschland und die Schweiz teilen sich den drittgrößten See Mitteleuropas: den Bodensee. Wie der See aufgeteilt wird, darüber ist man sich uneinig. Doch manches klappt auch. Anders als bei der Grenzziehung funktioniert die Zusammenarbeit der drei Anrainerstaaten in vielen anderen Bereichen: Fischfang, Fischzucht, Wasserqualität, Beschränkung der Bootsliegeplätze, Schifffahrt, Seepolizei und Wasserrettung. Der Film zeigt, wie.

      • Liebesg'schichten und Heiratssachen (2/10)

        Spielfilm. Nina Horowitz hilft Amor auf die Sprünge: Kai aus dem Mittelburgenland hat das Online-Dating satt, er möchte auf diesem Wege einen Mann für Weinwanderungen und gemütliche Abende finden. Inge aus dem Südburgenland weiß, dass sie ihr restliches Leben nicht mehr allein sein möchte und Bernd aus dem Murtal sehnt sich nach einer Frau mit schönen Augen, mit der er eine liebevolle Beziehung führen kann. Alice aus Wien möchte einen Mann kennenlernen, bei dem sie wieder Schmetterlinge im Bauch fühlen kann, Manfred aus Salzburg träumt von einer Frau, die elegant und rustikal zugleich ist und Renate glaubt daran, dass sie den Richtigen für romantische Spaziergänge finden kann.

      • ZIB

        Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

      • Notizen aus dem Ausland

        Dokumentation. "Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.

      • quer

        ... durch die Woche mit Christoph Süß. Das aktuelle Wochenmagazin "quer" präsentiert ungewöhnliche Blicke auf das Zeitgeschehen. Kritisch und informativ, bissig und direkt, aber auch unterhaltsam präsentiert Moderator und Kabarettist Christoph Süß die Themen der Woche aus Politik, Gesellschaft, Szene, Sport und Kultur aus neuen, "queren" Blickwinkeln.

      • Ländermagazin

        Magazin. Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.

      • Kunst + Krempel

        Familienschätze unter der Lupe. Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.

      • Ein Stück Österreich: Die Südsteiermark im Jahresverlauf

        Spielfilm. Der Wandel der vier Jahreszeiten beeinflusst Menschen, Tiere und die gesamte Umwelt. Besonders sichtbar wird dieser Wandel in den Weinbergen der Südsteiermark. Das ganze Jahr über geht es dort darum, sich an die natürlichen Gegebenheiten anzupassen und innerhalb des Jahreszyklus zu wirtschaften. Auch an die veränderten Klimabedingungen müssen sich die Weinbauern anpassen. Schneebedeckte Winterlandschaften sind rar geworden, kalte Tage im späten Frühling zerstören die jungen Triebe, Unwetter und Hitze im Sommer lassen ganze Ernten ausfallen. Die Natur demonstriert jedes Jahr aufs Neue ihre Unberechenbarkeit und erinnert daran, dass auch der Mensch nur Teil eines Kreislaufs ist und sich den natürlichen Gegebenheiten fügen muss.

      • Roadtrip durch Polen

        Danzig bis Hohe Tatra mit Sarazar. Segeln auf der Ostsee, Klettern in der Hohen Tatra – und dazwischen jede Menge Kultur. So abwechslungsreich haben die Freunde Sarazar, Benni und Max auf ihrem Roadtrip Polen kennengelernt. Auf ihrer Tour von der Küste im Norden bis in die Berge an der Grenze zur Slowakei besuchen sie Danzig, Warschau und Krakau. Sie erkunden Ritterburgen und wagen sich in die spektakulären Tiefen eines Salzbergwerks. Ihre Erlebnisse halten sie in atemberaubenden Bildern fest und lassen die Zuschauer teilhaben an ihren Abenteuern. Den Schlusspunkt der Reise bildet eine Klettertour vor der Kulisse des Tatra-Gebirges.

      • Mit dem Schiff rund um die Ostsee

        Von Skandinavien ins Baltikum. Auch im Norden Europas sind sommerliche Schönwetterphasen beständiger geworden. So reisen seit dem Ende des Kalten Kriegs immer mehr Menschen, oft auf dem Wasser, Richtung Ostsee. Sie wird auch "Baltische See" genannt und ist eins der jüngsten Meere auf dem Globus, entstanden nach der letzten Eiszeit. Typisch sind die gut erhaltenen Stadtburgen, die malerischen Schären am Rand des Mare Baltikum, die weiten, ursprünglichen Landschaften. Ebenso bezaubern verträumte Dörfer, geschichtsträchtige Handelsmetropolen und schier endlose Sandstrände. Die Dokumentation widmet sich der Schönheit dieser Küstenlandschaften und ihrer überraschenden Lebendigkeit, konzentriert sich auf Highlights der Natur und beeindruckender Städte und trifft auf Einheimische, die die Besonderheiten ihrer Heimat sichtbar machen. Die Reise über die sommerliche Ostsee führt von Schweden über Finnland und Sankt Petersburg bis ins Baltikum. In Schweden besucht das Filmteam eine Schäferin auf Gotland, entdeckt die Nachbarinsel Fĺrö mit ihren verlassenen Fischerdörfern sowie die Raukar - Kalksteinsäulen im Meer - und fährt kurz nach Sonnenaufgang durch die Schären in die Hauptstadt Stockholm. Etwas außerhalb der finnischen Hauptstadt Helsinki, der nördlichsten Metropole der Welt, geht es um die langen Tage im nordischen Sommer und die kurzen Tage im Winter, um die dünne Besiedlung Finnlands, Berührungsängste und Einsamkeit und um deren skurrile Auswirkungen auf das Miteinander der Finnen. Dabei trifft das Filmteam auf überraschend fröhliche Tangomusiker, einen erfahrenen Bergsteiger, der auf einem einsamen Leuchtturm lebt, auf Grenzschützer in einem abgelegenen ehemaligen Sperrgebiet und auf nordische Wärmeliebhaber. In Sankt Petersburg begegnet das Team einem visionären Stadtgestalter, der mit seiner Barkasse die Häfen der Industrievororte erobert, begleitet einen Hochzeitsfotografen im Einsatz an den attraktivsten Motiven der Ostseemetropole und besucht ein "Wodkazimmerchen". In Estland trifft Hightech auf Tradition: Im Hafen begegnet das Filmteam einem Spezialisten für Unterwasserroboter. Denselben Elektronikexperten trifft das Filmteam am Abend beim Volkstanz in klassischen Trachten wieder. Der Gegensatz von Moderne in Zeiten des Internets und einer traditionsbewussten Idylle mit ihrem Glauben an die magischen Kräfte der Natur wird vor allem auch auf dem Land deutlich sichtbar: Im Sumpfgebiet Soomaa stoßen die Filmemacher auf einen traditionellen Holzbootbauer im Einbaum und auf der Insel Saaremaa auf Frauen, die den besonderen Kräften des Wacholders auf der Spur sind. Als letzte Station steuert das Schiff die lettischen Hauptstadt Riga an. Auf dem Programm stehen das lettische Sängerfest, bei dem mehr als 12. 000 Menschen gleichzeitig auf der Bühne stehen und gemeinsam singen. Ein Erbe der "Singenden Revolution". Auf dem Landweg geht es dann zum Fest der Mittsommernacht in Litauens Hauptstadt Vilnius, zum Berg der Kreuze in Šiauliai und zum Schluss wieder an die Ostsee auf die Kurische Nehrung. Und auch dort wird gesungen. Die Alltagsgeschichten der Menschen, die das Filmteam trifft, machen die Besonderheit dieser Orte spürbar. Sie sind Schlüssel zu den außergewöhnlichen Landschaften mit all ihrer Schönheit, ihrer ganz eigenen "Exotik" und ihren Herausforderungen.

      • Glück auf vier Rädern

        Fernsehfilm Deutschland (2006). Nach erfülltem Akademikerleben stolpert Psychologieprofessor Friedrich Sibelius in ein neues, turbulentes Dasein zwischen Familie, Versuchungen und überraschenden Chancen. Statt Ruhe erwarten ihn Vorlesungen für die Enkel, ein Salsakurs, Gutachten für den Sohn und Babysitting. Beim Führerschein trifft er auf die charmante Fahrlehrerin Eva – und gerät zusätzlich als Schauspieler in eine Filmproduktion. Friedrich genießt die neue Aufmerksamkeit und fällt sogar absichtlich durch die Prüfung, um mehr Zeit mit Eva zu verbringen. Nach einem Unfall ergibt sich endlich ein Rendezvous – doch stellt sich die Frage, ob er dieses Erlebnis seinem Freund, Weihbischof Schaffele, beichten muss.

      • heute

        Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

      • 3sat-Wetter

        3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

      • Max Ernst – Der Surrealist und das Trampeltier

        Spielfilm. Der Maler Max Ernst: Freigeist, Frauenliebling, Antifaschist. Zum 50. Todestag am 1. April 2026 erzählt der Film die spannende Geschichte des revolutionären Wegbereiters des Surrealismus. Die rätselhaft-magischen Bildwelten Max Ernsts (1891–1976) faszinieren und verstören zugleich. Geprägt von seinen Erfahrungen mit Krieg und Faschismus spiegeln sie eine künstlerische Haltung, die bis heute nichts von ihrer Dringlichkeit verloren hat. Im Juni 1940 befindet sich Max Ernst in einer bedrohlichen Situation: Während die deutschen Truppen immer weiter in Richtung Südfrankreich vorrücken, ist er mit anderen deutschen und österreichischen Staatsbürgern als vermeintlich "feindlicher Ausländer" in einem Internierungslager bei Aix-en-Provence inhaftiert. Für den Hitler-Gegner Max Ernst, dessen Werke von den Nationalsozialisten als "entartete Kunst" diffamiert werden, wäre es gefährlich, in ihre Hände zu fallen. Von diesem Moment aus erzählt der Film rückblickend das Leben des epochalen Künstlers bis zu seinem US-amerikanischen Exil in den 1940ern. Im ersten Weltkrieg hatte Max Ernst selbst als Soldat in den Kampf ziehen müssen. Die traumatisierende Fronterfahrung wird zu einem Schlüsselerlebnis in seiner Biografie. Von diesem Zeitpunkt an ist Max Ernst immer auch ein politischer Künstler. Ein Künstler, der die alte Gesellschaftsordnung zerstören will. Zusammen mit den Pariser Surrealisten um André Breton zettelt er eine kulturelle Revolution an, deren Erschütterungen über die Kunstwelt hinaus gehen. Mit seinem 1937 entstandenen Werk "Der Hausengel" – dem "Trampeltier, das alles, was ihm in den Weg kommt, zerstört und vernichtet", thematisiert Max Ernst die menschliche Zerstörungslust. Die Figur des Trampeltiers ist eine Allegorie auf die Diktatoren seiner Zeit, die heute aktueller denn je ist. Mit Archivmaterial, Elementen der Graphic Novel und hochrangigen Interviewpartnern zeichnet der Film ein lebendiges Porträt des Malers in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Die Entführung aus dem Serail

        Aus der Staatsoper Berlin mit Comedian Bülent Ceylan. Oper trifft Comedy: Die Neuinszenierung der Berliner Staatsoper Unter den Linden besetzt die Figur Bassa Selim mit Comedian Bülent Ceylan, der zum ersten Mal auf der Opernbühne zu erleben ist. "Die Entführung aus dem Serail" greift bis heute relevante Motive auf: Rollenbilder, Vorurteile und den Umgang mit dem Fremden. Die Neuinszenierung stellt Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und dem Zusammenleben verschiedener Kulturen in den Mittelpunkt. Mozarts Oper erzählt die Geschichte einer Befreiung aus einem orientalischen Serail und stellt dabei Fragen nach Freiheit, Macht und Menschlichkeit. Regisseurin Andrea Moses eröffnet eine neue Perspektive auf das Werk: Die Geschichte wird aus unterschiedlichen kulturellen Blickwinkeln betrachtet und eröffnet einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Bülent Ceylan mit seiner Sprechrolle als Bassa Selim begleitet das Geschehen, greift die Handlung auf und ordnet sie aus heutiger Sicht ein. So entsteht eine Verbindung zwischen Mozarts Werk und dem Hier und Jetzt. Biografische Parallelen werden sichtbar: Wie die Opernfigur Bassa Selim steht Bülent Ceylan zwischen verschiedenen kulturellen Welten. Diese Verbindung greift die Inszenierung gezielt auf und macht sie zum Ausgangspunkt der Erzählung, wie Verständigung heute gelingen kann. Mit Mitte 20 komponierte Mozart seine Erfolgsoper, die 1782 in Wien ihre Premiere hatte. Als Singspiel verbindet sie Oper mit Schauspiel: Musikalische Nummern werden mit gesprochenen Dialogen verbunden. So entsteht ein lebendiger Wechsel zwischen Gesang und Schauspiel, der Figuren und Handlung erfahrbar macht. In ihrer Vielfalt zwischen virtuosen Arien, differenzierten Ensembles und charakterisierenden Klangfarben zeichnet sie die Figuren präzise und verleiht den Konflikten emotionale Tiefe. Ein Spannungsfeld, das die Inszenierung bewusst in Beziehung zur Gegenwart setzt.

      • Das Geheimnis von Bayreuth

        150 Jahre Festspiele und die Macht des Rings. 150 Jahre Bayreuther Festspiele: ein Jubiläum, aufgeladen mit allen Triumphen der Oper und den Schrecken der Geschichte. Jedes Jahr wird das Werk Richard Wagners dort neu befragt. Bayreuth: ein Theater, das für ein Werk geschaffen wurde. Vor 150 Jahren hat Richard Wagner dort seine monumentales Werk "Der Ring des Nibelungen" uraufgeführt - und es begeistert noch immer. - Eine Reportage über die Geschichte eines Phänomens. Richard Wagners Traum vom Gesamtkunstwerk hat in Bayreuth seinen Original-Ort gefunden. Für das Festspielhaus hat er sein zentrales Werk geschrieben, die große Welterklärungstetralogie "Der Ring des Nibelungen". Ein Werk deutscher Kulturgeschichte, an dem sich Bayreuth immer wieder selbst erneuern musste — ästhetisch, politisch, ideologisch, familiär. Der Film konzentriert sich auf die Perspektive einiger der namhaftesten Bayreuth-Regisseure, die dort ihre Erfahrungen gesammelt haben: an einem Ort, an dem jede Deutung sofort zur Grundsatzfrage wird. Er erzählt von der Magie dieser Kunst, aber auch von den Wirrnissen und Abgründen einer Familie. Einst ein historisches Familienunternehmen, sind die Festspiele heute, in Zeiten schrumpfender finanzieller Mittel, ein mehr oder weniger moderner Kulturbetrieb mit tarifvertraglichen Strukturen. Den Balanceakt zwischen Tradition und Erneuerung leitet Katharina Wagner, Urenkelin des Komponisten, als Festspielleiterin - und trotzt manchen Zweiflern. Bayreuth, das ist für seine Fans eine Wallfahrt mit Schweißflecken unterm Hemd. Wenn das verloren ginge, wäre es das Ende? Es ist eben der Original-Ort.

      • Trockenzeit

        Spielfilm Deutschland/Slowakei/Tschechische Republik (2024). Ein Dorf im Süden Tschechiens, der mährischen Toskana. Der trockene Sommer vertieft den Konflikt zwischen zwei Familienclans, die von dominanten Vätern geführt werden. Josef zwingt seine Familie zu einer alternativen Lebensweise und führt den Kampf gegen die örtliche Landwirtschaft, mit der Viktor viel Geld verdient. Josefs Familie leidet darunter, dass er den Kindern den Zugang zu Computern, Mobiltelefonen und dem Internet verbietet. Doch um den Lebensunterhalt für die Familie zu sichern, muss seine Frau Eva in Viktors Agrarbetrieb arbeiten. Viktor will mit seinem Land vor allem Profit erzielen. Die Folgen für die Umwelt sind ihm egal. In den Sommerferien kommt Viktors Sohn Míra, der seit über einem Jahr bei seiner Mutter in Prag lebt, nach Hause. Viktor möchte Míra in die Leitung des Agrarunternehmens einbeziehen, aber Míra weigert sich, weil er mit dem Konzept seines Vaters nicht einverstanden ist. Stattdessen freundet er sich mit Josefs Tochter Žofka an, aber ihre Beziehung ist turbulent, vor allem als die beiden Teenager beginnen, sich gegen ihre herrschsüchtigen Väter aufzulehnen. Viktor versucht, Míra davon zu überzeugen, sich nicht mit Žofka zu treffen, während Josef es nicht gern sieht, dass Žofka sich von seinem Einfluss löst. Als Míra und Žofka beschließen, gemeinsam aus dem Dorf wegzulaufen, scheint dies die beste Lösung für ihre Situation zu sein. Zwei verfeindete Dorffamilien kämpfen hartnäckig um den richtigen Umgang mit der Natur und dem Leben. Letztendlich sind es ihre Kinder, die die Differenzen überwinden und die verschiedenen Ansichten in Einklang bringen. Die Geschichte um Žofka und Míra kreist um die Frage, ob eine Versöhnung zwischen unterschiedlichen Lebenskonzepten und Weltanschauungen möglich ist und ob der Riss, der die Gesellschaft spaltet, wieder geschlossen werden kann.

      • lebensArt

        Magazin. Peter Schneeberger und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und Bildender Kunst. Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv.

      • das aktuelle sportstudio

        Magazin. Der Sport am Samstagabend: hintergründig, informativ und unterhaltsam. Im "aktuellen sportstudio" talken Moderatoren mit Top-Sportlern, Newcomern und Weltstars. Sie alle müssen sich an der Torwand beweisen. Sechs Treffer hat noch keiner geschafft. In mehr als 50 Jahren nicht.

      • Mit dem Schiff rund um die Ostsee

        Von Skandinavien ins Baltikum. Auch im Norden Europas sind sommerliche Schönwetterphasen beständiger geworden. So reisen seit dem Ende des Kalten Kriegs immer mehr Menschen, oft auf dem Wasser, Richtung Ostsee. Sie wird auch "Baltische See" genannt und ist eins der jüngsten Meere auf dem Globus, entstanden nach der letzten Eiszeit. Typisch sind die gut erhaltenen Stadtburgen, die malerischen Schären am Rand des Mare Baltikum, die weiten, ursprünglichen Landschaften. Ebenso bezaubern verträumte Dörfer, geschichtsträchtige Handelsmetropolen und schier endlose Sandstrände. Die Dokumentation widmet sich der Schönheit dieser Küstenlandschaften und ihrer überraschenden Lebendigkeit, konzentriert sich auf Highlights der Natur und beeindruckender Städte und trifft auf Einheimische, die die Besonderheiten ihrer Heimat sichtbar machen. Die Reise über die sommerliche Ostsee führt von Schweden über Finnland und Sankt Petersburg bis ins Baltikum. In Schweden besucht das Filmteam eine Schäferin auf Gotland, entdeckt die Nachbarinsel Fĺrö mit ihren verlassenen Fischerdörfern sowie die Raukar - Kalksteinsäulen im Meer - und fährt kurz nach Sonnenaufgang durch die Schären in die Hauptstadt Stockholm. Etwas außerhalb der finnischen Hauptstadt Helsinki, der nördlichsten Metropole der Welt, geht es um die langen Tage im nordischen Sommer und die kurzen Tage im Winter, um die dünne Besiedlung Finnlands, Berührungsängste und Einsamkeit und um deren skurrile Auswirkungen auf das Miteinander der Finnen. Dabei trifft das Filmteam auf überraschend fröhliche Tangomusiker, einen erfahrenen Bergsteiger, der auf einem einsamen Leuchtturm lebt, auf Grenzschützer in einem abgelegenen ehemaligen Sperrgebiet und auf nordische Wärmeliebhaber. In Sankt Petersburg begegnet das Team einem visionären Stadtgestalter, der mit seiner Barkasse die Häfen der Industrievororte erobert, begleitet einen Hochzeitsfotografen im Einsatz an den attraktivsten Motiven der Ostseemetropole und besucht ein "Wodkazimmerchen". In Estland trifft Hightech auf Tradition: Im Hafen begegnet das Filmteam einem Spezialisten für Unterwasserroboter. Denselben Elektronikexperten trifft das Filmteam am Abend beim Volkstanz in klassischen Trachten wieder. Der Gegensatz von Moderne in Zeiten des Internets und einer traditionsbewussten Idylle mit ihrem Glauben an die magischen Kräfte der Natur wird vor allem auch auf dem Land deutlich sichtbar: Im Sumpfgebiet Soomaa stoßen die Filmemacher auf einen traditionellen Holzbootbauer im Einbaum und auf der Insel Saaremaa auf Frauen, die den besonderen Kräften des Wacholders auf der Spur sind. Als letzte Station steuert das Schiff die lettischen Hauptstadt Riga an. Auf dem Programm stehen das lettische Sängerfest, bei dem mehr als 12. 000 Menschen gleichzeitig auf der Bühne stehen und gemeinsam singen. Ein Erbe der "Singenden Revolution". Auf dem Landweg geht es dann zum Fest der Mittsommernacht in Litauens Hauptstadt Vilnius, zum Berg der Kreuze in Šiauliai und zum Schluss wieder an die Ostsee auf die Kurische Nehrung. Und auch dort wird gesungen. Die Alltagsgeschichten der Menschen, die das Filmteam trifft, machen die Besonderheit dieser Orte spürbar. Sie sind Schlüssel zu den außergewöhnlichen Landschaften mit all ihrer Schönheit, ihrer ganz eigenen "Exotik" und ihren Herausforderungen.