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Max Ernst – Der Surrealist und das Trampeltier
Spielfilm. Der Maler Max Ernst: Freigeist, Frauenliebling, Antifaschist. Zum 50. Todestag am 1. April 2026 erzählt der Film die spannende Geschichte des revolutionären Wegbereiters des Surrealismus. Die rätselhaft-magischen Bildwelten Max Ernsts (1891–1976) faszinieren und verstören zugleich. Geprägt von seinen Erfahrungen mit Krieg und Faschismus spiegeln sie eine künstlerische Haltung, die bis heute nichts von ihrer Dringlichkeit verloren hat. Im Juni 1940 befindet sich Max Ernst in einer bedrohlichen Situation: Während die deutschen Truppen immer weiter in Richtung Südfrankreich vorrücken, ist er mit anderen deutschen und österreichischen Staatsbürgern als vermeintlich "feindlicher Ausländer" in einem Internierungslager bei Aix-en-Provence inhaftiert. Für den Hitler-Gegner Max Ernst, dessen Werke von den Nationalsozialisten als "entartete Kunst" diffamiert werden, wäre es gefährlich, in ihre Hände zu fallen. Von diesem Moment aus erzählt der Film rückblickend das Leben des epochalen Künstlers bis zu seinem US-amerikanischen Exil in den 1940ern. Im ersten Weltkrieg hatte Max Ernst selbst als Soldat in den Kampf ziehen müssen. Die traumatisierende Fronterfahrung wird zu einem Schlüsselerlebnis in seiner Biografie. Von diesem Zeitpunkt an ist Max Ernst immer auch ein politischer Künstler. Ein Künstler, der die alte Gesellschaftsordnung zerstören will. Zusammen mit den Pariser Surrealisten um André Breton zettelt er eine kulturelle Revolution an, deren Erschütterungen über die Kunstwelt hinaus gehen. Mit seinem 1937 entstandenen Werk "Der Hausengel" – dem "Trampeltier, das alles, was ihm in den Weg kommt, zerstört und vernichtet", thematisiert Max Ernst die menschliche Zerstörungslust. Die Figur des Trampeltiers ist eine Allegorie auf die Diktatoren seiner Zeit, die heute aktueller denn je ist. Mit Archivmaterial, Elementen der Graphic Novel und hochrangigen Interviewpartnern zeichnet der Film ein lebendiges Porträt des Malers in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Die Entführung aus dem Serail
Aus der Staatsoper Berlin mit Comedian Bülent Ceylan. Oper trifft Comedy: Die Neuinszenierung der Berliner Staatsoper Unter den Linden besetzt die Figur Bassa Selim mit Comedian Bülent Ceylan, der zum ersten Mal auf der Opernbühne zu erleben ist. "Die Entführung aus dem Serail" greift bis heute relevante Motive auf: Rollenbilder, Vorurteile und den Umgang mit dem Fremden. Die Neuinszenierung stellt Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und dem Zusammenleben verschiedener Kulturen in den Mittelpunkt. Mozarts Oper erzählt die Geschichte einer Befreiung aus einem orientalischen Serail und stellt dabei Fragen nach Freiheit, Macht und Menschlichkeit. Regisseurin Andrea Moses eröffnet eine neue Perspektive auf das Werk: Die Geschichte wird aus unterschiedlichen kulturellen Blickwinkeln betrachtet und eröffnet einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Bülent Ceylan mit seiner Sprechrolle als Bassa Selim begleitet das Geschehen, greift die Handlung auf und ordnet sie aus heutiger Sicht ein. So entsteht eine Verbindung zwischen Mozarts Werk und dem Hier und Jetzt. Biografische Parallelen werden sichtbar: Wie die Opernfigur Bassa Selim steht Bülent Ceylan zwischen verschiedenen kulturellen Welten. Diese Verbindung greift die Inszenierung gezielt auf und macht sie zum Ausgangspunkt der Erzählung, wie Verständigung heute gelingen kann. Mit Mitte 20 komponierte Mozart seine Erfolgsoper, die 1782 in Wien ihre Premiere hatte. Als Singspiel verbindet sie Oper mit Schauspiel: Musikalische Nummern werden mit gesprochenen Dialogen verbunden. So entsteht ein lebendiger Wechsel zwischen Gesang und Schauspiel, der Figuren und Handlung erfahrbar macht. In ihrer Vielfalt zwischen virtuosen Arien, differenzierten Ensembles und charakterisierenden Klangfarben zeichnet sie die Figuren präzise und verleiht den Konflikten emotionale Tiefe. Ein Spannungsfeld, das die Inszenierung bewusst in Beziehung zur Gegenwart setzt.
Das Geheimnis von Bayreuth
150 Jahre Festspiele und die Macht des Rings. 150 Jahre Bayreuther Festspiele: ein Jubiläum, aufgeladen mit allen Triumphen der Oper und den Schrecken der Geschichte. Jedes Jahr wird das Werk Richard Wagners dort neu befragt. Bayreuth: ein Theater, das für ein Werk geschaffen wurde. Vor 150 Jahren hat Richard Wagner dort seine monumentales Werk "Der Ring des Nibelungen" uraufgeführt - und es begeistert noch immer. - Eine Reportage über die Geschichte eines Phänomens. Richard Wagners Traum vom Gesamtkunstwerk hat in Bayreuth seinen Original-Ort gefunden. Für das Festspielhaus hat er sein zentrales Werk geschrieben, die große Welterklärungstetralogie "Der Ring des Nibelungen". Ein Werk deutscher Kulturgeschichte, an dem sich Bayreuth immer wieder selbst erneuern musste — ästhetisch, politisch, ideologisch, familiär. Der Film konzentriert sich auf die Perspektive einiger der namhaftesten Bayreuth-Regisseure, die dort ihre Erfahrungen gesammelt haben: an einem Ort, an dem jede Deutung sofort zur Grundsatzfrage wird. Er erzählt von der Magie dieser Kunst, aber auch von den Wirrnissen und Abgründen einer Familie. Einst ein historisches Familienunternehmen, sind die Festspiele heute, in Zeiten schrumpfender finanzieller Mittel, ein mehr oder weniger moderner Kulturbetrieb mit tarifvertraglichen Strukturen. Den Balanceakt zwischen Tradition und Erneuerung leitet Katharina Wagner, Urenkelin des Komponisten, als Festspielleiterin - und trotzt manchen Zweiflern. Bayreuth, das ist für seine Fans eine Wallfahrt mit Schweißflecken unterm Hemd. Wenn das verloren ginge, wäre es das Ende? Es ist eben der Original-Ort.
Trockenzeit
Spielfilm Deutschland/Slowakei/Tschechische Republik (2024). Ein Dorf im Süden Tschechiens, der mährischen Toskana. Der trockene Sommer vertieft den Konflikt zwischen zwei Familienclans, die von dominanten Vätern geführt werden. Josef zwingt seine Familie zu einer alternativen Lebensweise und führt den Kampf gegen die örtliche Landwirtschaft, mit der Viktor viel Geld verdient. Josefs Familie leidet darunter, dass er den Kindern den Zugang zu Computern, Mobiltelefonen und dem Internet verbietet. Doch um den Lebensunterhalt für die Familie zu sichern, muss seine Frau Eva in Viktors Agrarbetrieb arbeiten. Viktor will mit seinem Land vor allem Profit erzielen. Die Folgen für die Umwelt sind ihm egal. In den Sommerferien kommt Viktors Sohn Míra, der seit über einem Jahr bei seiner Mutter in Prag lebt, nach Hause. Viktor möchte Míra in die Leitung des Agrarunternehmens einbeziehen, aber Míra weigert sich, weil er mit dem Konzept seines Vaters nicht einverstanden ist. Stattdessen freundet er sich mit Josefs Tochter Žofka an, aber ihre Beziehung ist turbulent, vor allem als die beiden Teenager beginnen, sich gegen ihre herrschsüchtigen Väter aufzulehnen. Viktor versucht, Míra davon zu überzeugen, sich nicht mit Žofka zu treffen, während Josef es nicht gern sieht, dass Žofka sich von seinem Einfluss löst. Als Míra und Žofka beschließen, gemeinsam aus dem Dorf wegzulaufen, scheint dies die beste Lösung für ihre Situation zu sein. Zwei verfeindete Dorffamilien kämpfen hartnäckig um den richtigen Umgang mit der Natur und dem Leben. Letztendlich sind es ihre Kinder, die die Differenzen überwinden und die verschiedenen Ansichten in Einklang bringen. Die Geschichte um Žofka und Míra kreist um die Frage, ob eine Versöhnung zwischen unterschiedlichen Lebenskonzepten und Weltanschauungen möglich ist und ob der Riss, der die Gesellschaft spaltet, wieder geschlossen werden kann.
lebensArt
Magazin. Peter Schneeberger und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und Bildender Kunst. Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv.
das aktuelle sportstudio
Magazin. Der Sport am Samstagabend: hintergründig, informativ und unterhaltsam. Im "aktuellen sportstudio" talken Moderatoren mit Top-Sportlern, Newcomern und Weltstars. Sie alle müssen sich an der Torwand beweisen. Sechs Treffer hat noch keiner geschafft. In mehr als 50 Jahren nicht.
Mit dem Schiff rund um die Ostsee
Von Skandinavien ins Baltikum. Auch im Norden Europas sind sommerliche Schönwetterphasen beständiger geworden. So reisen seit dem Ende des Kalten Kriegs immer mehr Menschen, oft auf dem Wasser, Richtung Ostsee. Sie wird auch "Baltische See" genannt und ist eins der jüngsten Meere auf dem Globus, entstanden nach der letzten Eiszeit. Typisch sind die gut erhaltenen Stadtburgen, die malerischen Schären am Rand des Mare Baltikum, die weiten, ursprünglichen Landschaften. Ebenso bezaubern verträumte Dörfer, geschichtsträchtige Handelsmetropolen und schier endlose Sandstrände. Die Dokumentation widmet sich der Schönheit dieser Küstenlandschaften und ihrer überraschenden Lebendigkeit, konzentriert sich auf Highlights der Natur und beeindruckender Städte und trifft auf Einheimische, die die Besonderheiten ihrer Heimat sichtbar machen. Die Reise über die sommerliche Ostsee führt von Schweden über Finnland und Sankt Petersburg bis ins Baltikum. In Schweden besucht das Filmteam eine Schäferin auf Gotland, entdeckt die Nachbarinsel Fĺrö mit ihren verlassenen Fischerdörfern sowie die Raukar - Kalksteinsäulen im Meer - und fährt kurz nach Sonnenaufgang durch die Schären in die Hauptstadt Stockholm. Etwas außerhalb der finnischen Hauptstadt Helsinki, der nördlichsten Metropole der Welt, geht es um die langen Tage im nordischen Sommer und die kurzen Tage im Winter, um die dünne Besiedlung Finnlands, Berührungsängste und Einsamkeit und um deren skurrile Auswirkungen auf das Miteinander der Finnen. Dabei trifft das Filmteam auf überraschend fröhliche Tangomusiker, einen erfahrenen Bergsteiger, der auf einem einsamen Leuchtturm lebt, auf Grenzschützer in einem abgelegenen ehemaligen Sperrgebiet und auf nordische Wärmeliebhaber. In Sankt Petersburg begegnet das Team einem visionären Stadtgestalter, der mit seiner Barkasse die Häfen der Industrievororte erobert, begleitet einen Hochzeitsfotografen im Einsatz an den attraktivsten Motiven der Ostseemetropole und besucht ein "Wodkazimmerchen". In Estland trifft Hightech auf Tradition: Im Hafen begegnet das Filmteam einem Spezialisten für Unterwasserroboter. Denselben Elektronikexperten trifft das Filmteam am Abend beim Volkstanz in klassischen Trachten wieder. Der Gegensatz von Moderne in Zeiten des Internets und einer traditionsbewussten Idylle mit ihrem Glauben an die magischen Kräfte der Natur wird vor allem auch auf dem Land deutlich sichtbar: Im Sumpfgebiet Soomaa stoßen die Filmemacher auf einen traditionellen Holzbootbauer im Einbaum und auf der Insel Saaremaa auf Frauen, die den besonderen Kräften des Wacholders auf der Spur sind. Als letzte Station steuert das Schiff die lettischen Hauptstadt Riga an. Auf dem Programm stehen das lettische Sängerfest, bei dem mehr als 12. 000 Menschen gleichzeitig auf der Bühne stehen und gemeinsam singen. Ein Erbe der "Singenden Revolution". Auf dem Landweg geht es dann zum Fest der Mittsommernacht in Litauens Hauptstadt Vilnius, zum Berg der Kreuze in Šiauliai und zum Schluss wieder an die Ostsee auf die Kurische Nehrung. Und auch dort wird gesungen. Die Alltagsgeschichten der Menschen, die das Filmteam trifft, machen die Besonderheit dieser Orte spürbar. Sie sind Schlüssel zu den außergewöhnlichen Landschaften mit all ihrer Schönheit, ihrer ganz eigenen "Exotik" und ihren Herausforderungen.
Roadtrip durch Polen
Danzig bis Hohe Tatra mit Sarazar. Segeln auf der Ostsee, Klettern in der Hohen Tatra – und dazwischen jede Menge Kultur. So abwechslungsreich haben die Freunde Sarazar, Benni und Max auf ihrem Roadtrip Polen kennengelernt. Auf ihrer Tour von der Küste im Norden bis in die Berge an der Grenze zur Slowakei besuchen sie Danzig, Warschau und Krakau. Sie erkunden Ritterburgen und wagen sich in die spektakulären Tiefen eines Salzbergwerks. Ihre Erlebnisse halten sie in atemberaubenden Bildern fest und lassen die Zuschauer teilhaben an ihren Abenteuern. Den Schlusspunkt der Reise bildet eine Klettertour vor der Kulisse des Tatra-Gebirges.
Glück auf vier Rädern
Fernsehfilm Deutschland (2006). Nach erfülltem Akademikerleben stolpert Psychologieprofessor Friedrich Sibelius in ein neues, turbulentes Dasein zwischen Familie, Versuchungen und überraschenden Chancen. Statt Ruhe erwarten ihn Vorlesungen für die Enkel, ein Salsakurs, Gutachten für den Sohn und Babysitting. Beim Führerschein trifft er auf die charmante Fahrlehrerin Eva – und gerät zusätzlich als Schauspieler in eine Filmproduktion. Friedrich genießt die neue Aufmerksamkeit und fällt sogar absichtlich durch die Prüfung, um mehr Zeit mit Eva zu verbringen. Nach einem Unfall ergibt sich endlich ein Rendezvous – doch stellt sich die Frage, ob er dieses Erlebnis seinem Freund, Weihbischof Schaffele, beichten muss.
Eisige Welten II: Planet der Extreme
Spielfilm. Im Fokus dieser Folge stehen die besonderen Anpassungsstrategien der Bewohner an die Veränderungen in den klimatisch herausfordernden Lebensräumen. Die Reise beginnt auf dem gefrorenen Kontinent der Antarktis im äußersten Süden, dem lebensfeindlichsten Ort der Erde. Nachdem sie im Winter auf dem Eis aufgewachsen sind, werden die Kaiserpinguinküken im Frühjahr von ihren Eltern verlassen. Um zu überleben, müssen sie ihren eigenen Weg über das tückische Meereis zu den reichen Gewässern des Südlichen Ozeans finden. Die Gewässer rund um die Antarktis mögen zu den reichsten auf unserer Erde zählen, aber sie sind auch die Heimat des Schwertwales, eines außergewöhnlich raffinierten Räubers. Selten zu sehen, aber dort von den Teams eingefangen: der Angriff einer Orca-Gruppe auf Seeleoparden. Die großen Robben mit gewaltigem Gebiss sind eigentlich die Top-Prädatoren des Südpolarmeeres, und Killerwale attackieren diese aggressiven Beutegreifer nur, wenn sie sehr ausgehungert sind und kaum andere Opfer finden. Weiter Richtung Norden den Polarkreis überquerend, landet man oberhalb des borealen Waldes in der Tundra, einer Kältesteppe der subpolaren Klimazone. In diesem kargen Übergangsgebiet zwischen arktischem Eis und nördlichem Nadelwald lebt der Moschusochse – ein Relikt der letzten Eiszeit. Es grenzt an ein Wunder, dass es diese uralten Steppenbisons heute noch – oder besser gesagt wieder – gibt. Wegen der Klimaveränderung und als Folge der Bejagung durch den Menschen waren sie ihrem Aussterben sehr nahe. Für die Kälte sind sie gut gerüstet, doch Begegnungen mit Grizzlybären können vor allem für ihren Nachwuchs tödlich enden. Auf der Reise nach Norden erreicht man den Arktischen Ozean, das einzige Meer des Planeten, das vollständig zufrieren kann. Dort lebt die Klappmützenrobbe, eines der merkwürdigsten Tiere der Erde. Die Männchen haben außergewöhnliche, aufblasbare Nasen – die sie während der Paarungszeit einsetzen. Doch all diese gefrorenen Lebensräume haben eines gemeinsam – die Bedrohung durch den menschengemachten Klimawandel. Grönland beherbergt die größte Eisfläche der nördlichen Hemisphäre. Die Zuschauer werden Zeuge, wie die globale Erwärmung das Eisschild schneller als je zuvor zum Schmelzen bringt. Wie weitreichend die Folgen für den globalen Meeresspiegel sind, lässt sich gar nicht abschätzen, denn das Abschmelzen hat schon heute Dimensionen, die bislang keine Modellrechnung erfassen konnte. Zum Abschluss der Reihe erlauben die Teams Einblicke in die beschwerliche Zeit der Dreharbeiten. Auch wenn nur ansatzweise deutlich werden kann, welch unglaubliche Strapazen die Kamerateams in Kauf genommen haben, so dokumentieren ihre einmaligen Aufnahmen, welche Belastungen sie bewältigt haben – aber am Ende vor allem, welche extremen Herausforderungen die Helden der eisigen Welten zu bestehen haben.
Erlebnisreisen: Roadtrip durch Albanien
Und Maximilian Leinfelder. Auf ihrem Roadtrip durch Albanien reisen Sarazar und seine Freunde Benni und Max rund 1000 Kilometer durch das südosteuropäische Land: von Tirana, der Riviera bis in die Albanischen Alpen. Früher eher abgeschottet, ist Albanien heute ein beliebtes Reiseziel mit schönen Stränden, interessanten Städten und majestätischen Bergen. Von der Hauptstadt Tirana geht es zum Bovilla-Reservoir, dem Osum-Canyon und den heißen Quellen von Permet. Die Reise führt über märchenhafte Orte wie Berat und Gjirokastra bis an die Albanische Riviera. Dort liegen die Halbinsel Ksamil, Porto Palermo, der Gjipe Beach und die Ruinen von Butrint. Nach einem Besuch von Städten wie Vlora, Kruja oder Shkodra wandern die Freunde in den spektakulären Albanischen Alpen - mit imposanten Bergen und malerischen Dörfern wie Theth und Valbona.
Alpenpanorama
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
ZIB
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.
Geburtenrückgang – Gibt es bald zu wenige Menschen?
Paul Morland ist einer der einflussreichsten Demografen weltweit. Und er hat eine alarmierende Nachricht: Nicht mehr die Bevölkerungsexplosion ist die große Gefahr, sondern das Gegenteil. Wir könnten bald zu wenige sein. Wie kam es dazu und was lässt sich dagegen tun? Barbara Bleisch ist zu Gast am St. Gallen Symposium und fragt bei Paul Morland nach. Heute leben bereits über acht Milliarden Menschen auf der Welt. Auch wenn diese Zahl derzeit weiterwächst, die Überbevölkerung ist langfristig nicht das Problem. Denn ab dem Jahr 2080 soll die Menschheit laut Berechnungen der UNO wieder schrumpfen. Mit verheerenden Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft, warnen führende Demografen, darunter Paul Morland. Der Brite ist ein Experte auf diesem Gebiet und warnt vor einem "demografischen Armageddon", das auch Länder wie die Schweiz langfristig nicht mit Zuwanderung werden lösen können. Ist das reine Panikmache oder eine größere Gefahr als die Klimakrise, wie Paul Morland sagt?
Der Klang Salzburgs - Mozarts Vermächtnis
Erzähler: Philipp Hochmair. Salzburg ist weltweit ein Begriff für Musik - in der Barockstadt schwingen und erklingen viele berühmte Töne und Melodien. Allgegenwärtig ist allerdings die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart. Seit gut 250 Jahren hat sich die ganze Stadt dem Genie verschrieben und agiert gleichermaßen als Gralshüterin seines umfassenden Werkes. Doch dort wird das Werk des meistgespielten Komponisten der Welt auch weiterentwickelt. So etwa mit dem Projekt "Spot on MozART". Die Stiftung Mozarteum, die Salzburger Festspiele, die Mozartwoche, die Mozartmuseen, die digitale Mozart Edition, die Universität Mozarteum, das Mozarteum Orchester und das Domquartier sind nicht nur die Bewahrer der Kunst des meistgespielten Komponisten der Welt, sie entwickeln sein Werk auch weiter: So etwa mit dem Projekt "Spot On Mozart" der Kunstuniversität Mozarteum, mit welchem man seine legendäre Musik auch jungen Menschen zugänglich und für sie anschau- und hörbar machen möchte. Oder wie jüngst mit einer globalen Premiere von uraufgeführten, noch nie gehörten neuen Werken, wie etwa bei der digitalen Mozart Woche mit den "94 Sekunden neuer Mozart". Dazu kommen viele neue junge Salzburger Künstlerinnen und Künstler wie Rafael Fingerlos, Christoph Sietzen, Julia Hagen oder Elias Keller, um nur einige zu nennen, die sich dem Klang Salzburgs auf ihre ganz bestimmte Art und Weise in Ton, Wort und Bild verschrieben haben. Sie erfüllen traditionelle, aber auch neue Spielstätten mit ihren eigenwilligen Interpretationen und machen so die ganze Stadt, das ganze Jahr zur Bühne. Neben der Mozartwoche gibt es auch noch die Oster-, Pfingst- und natürlich die Sommerfestspiele, die mit ihren Solisten und den Wiener Philharmonikern seit 100 Jahren den Klang Salzburgs mitdefinieren - und das nicht nur mit Mozart, sondern mit allem, was die musikalische Tradition Europas ausmacht. Der Film "Der Klang Salzburgs" erzählt diese Geschichte aus heutiger Sicht, zeigt das Volumen einer Musik, die heute weitaus mehr Menschen hören und erleben können als zur Zeit ihrer Schöpfung – und doch muss sie immer wieder neu belebt und gestaltet, ja sogar gegenwarts- und zukunftstauglich gemacht werden.
Festakt zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2026
Aus der Felsenreitschule. Den traditionellen Festakt zur "Eröffnung der Salzburger Festspiele" überträgt 3sat auch im Jahr 2026 live aus der Salzburger Felsenreitschule. Neben Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur wird die belarussische Bürgerrechtlerin und Musikerin Maria Kalesnikava als Festrednerin erwartet. Kalesnikava ist zum einen Leitfigur der belarussischen Opposition, zum anderen Künstlerin Flötistin, Dirigentin sowie Kulturmanagerin und zudem Ehrenprofessorin an der Universität Mozarteum und Ehrendoktorin der Kunstuniversität Graz. Die ehemalige politische Gefangene setzt sich für Menschenrechte, Freiheit und Frauenrechte ein. Sie ist Trägerin des renommierten Karlspreises, der an Personen vergeben wird, die sich um die europäische Einigung und den Frieden in Europa verdient gemacht haben. Maria Kalesnikava setzt ihre künstlerische und gesellschaftliche Arbeit fort und gilt als herausragendes Beispiel für die Verbindung von künstlerischer Exzellenz und zivilem Mut. Musikalisch eingerahmt wird der Festakt vom Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Vitali Alekseenok, einem belarussischen Musikerkollegen der Festrednerin, Vilde Frang (Violine) sowie dem Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor. Die Musik von Olivier Messiaen, Édouard Lalo und Lili Boulanger geben einen Ausblick auf den Salzburger Festspielsommer. Die offizielle Eröffnung erfolgt durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
ZIB
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.
Die Gloriette - Krone Schönbrunns
Spielfilm. Wie eine Krone thront die Gloriette über der Schönbrunner Anlage. Heute Anziehungspunkt für Tausende Touristen, war sie als Monument Habsburgischer Unbesiegbarkeit geplant und gebaut. Im Wechselspiel zwischen historischem Bild- und Filmmaterial, opulenten Neuaufnahmen und Luftbildern, begleitet durch Schilderungen von Experten, taucht die Dokumentation ein in die bewegte Geschichte des Prunkbaus von der Entstehung bis in die Gegenwart. Gleich zu Planungsbeginn meldete sich Kaiserin Maria Theresia, die für ihre Sparsamkeit bekannt war und sich gern mit Bauangelegenheiten beschäftigte, mit einem richtungsweisenden Schreiben an den Architekten: "Es befindet sich zu Neugebau eine alte Galerie von steinernen Säulen und Gesimsen, welche nichts nutzet. " Also verfügt die Kaiserin, "solche von dort abbrechen zu lassen und nachher Schönbrunn bringen zu lassen". Das alte Schloss Neugebäude musste dafür demoliert und recycelt und Tonnen an Zielen und Säulen mussten auf den Schönbrunner Hügel befördert werden. Der rein zu Repräsentationszwecken geplante Prunkbau Gloriette erhielt bald einen zweiten, profaneren Zweck: Kaiser Franz Joseph ließ im Mittelteil sein Frühstückszimmer einrichten. Dafür wurden die drei mittleren Bögen der Gloriette noch im letzten Lebensjahr Maria Theresias verglast. Bis ins 19. Jahrhundert wurde der verglaste Innenraum als höfisches Speisezimmer benutzt.
Traumschlösser und Ritterburgen - Südtirol
Spielfilm. Sie handeln von Narren, die die Welt regieren, von Bergsteigerschicksalen und ruhelosen Burggeistern: die Geschichten rund um Südtirols Burgen und Schlösser. Vom Vinschgau bis ins Ahrntal – in Südtirol sind Anzahl und Dichte an Burgen und Schlössern so hoch wie kaum sonst wo in Europa. Gepflegt und belebt werden sie von Menschen, die Verantwortung spüren, nicht nur für das Erbe ihrer Ahnherren, sondern für das ganze Land. Besonders wenn der Sommer dem Herbst weicht, werden sie in ein außergewöhnliches Licht gerückt: Südtirols Burgen und Schlösser stehen nun in der Auslage. Im Vinschgau im dem äußersten Westen des Landes ist für Johannes Trapp die Zeit der Obsternte angebrochen. Vom Frühjahr bis in den Herbst lebt er auf der "Churburg" über Schluderns, die seit mehr als 500 Jahren im Besitz seiner Familie ist. Der "Herr Graf", wie er im Ort genannt wird, kümmert sich auch persönlich um die Führungen durch die um 1259 errichtete Burg. Weiter östlich im Burggrafenamt rund um die Stadt Meran befindet sich Schloss Schenna. In dem um 1350 erbauten Baujuwel dreht sich alles um den Ahnherren der Grafen von Meran, den "Steirischen Prinzen", Erzherzog Johann, der sich schon als Kind in das Tiroler Land verliebt hatte. Dort wollte er begraben sein. Der heutige Schlossherr Franz Spiegelfeld begegnet dem Wirken seines Vorfahren und dessen Verdiensten mit dankbarer Demut. Von herausragender Bedeutung für das ganze Land ist Schloss Tirol. Die im 11. Jahrhundert errichtete Anlage im Dorf Tirol gilt als Wiege der Grafschaft Tirol. Heute beherbergt sie das "Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte". Der Museumsdirektor und Kunsthistoriker Leo Andergassen präsentiert dort eine mittelalterliche Bilderwelt, die ihresgleichen sucht. Am Fuß von Schloss Tirol ist die Brunnenburg ein weiterer architektonischer Blickfang. Die hochmittelalterliche Hangburg wurde um 1250 zur Absicherung des Weges erbaut. Heute lebt und wirkt Siegfried de Rachewiltz in den verwinkelten Gemäuern. Der Kulturhistoriker und Schriftsteller ist der Enkelsohn des amerikanischen Dichters Ezra Pound, der zwischen 1958 und 1962 auf der Brunnenburg gelebt hat. Dort wollte er sein Hauptwerk "Die Cantos" beenden, dort haderte er aber auch mit seiner Vergangenheit als Unterstützer des italienischen Faschismus. Über dem Südwesten des Bozener Talkessels thront die Festungsanlage von Schloss Sigmundskron – auch "Firmian" genannt. Sie ist ein symbolischer Ort für die Südtiroler Zeitgeschichte. Heute beherbergt Sigmundskron das Herzstück der Museenwelt von Reinhold Messner. Die Südtiroler Bergsteigerlegende hat sich dort einen Traum erfüllt. Geführt wird das Haus von Messners Tochter Magdalena. Seit dem 13. Jahrhundert wacht Burg Taufers auf ihrem felsigen Thron über dem Eingang zum Ahrntal. Der Kastellan Alexander Maier setzt bei seinen Führungen durch die einstmalige "Dynastenburg" der Herren von Taufers vor allem auf Humor. Ob bei der Schilderung der grausamen mittelalterlichen Rechtsprechung im ehemaligen Gerichtssaal oder beim Hinweis auf knarrende Spukerscheinungen im sogenannten Geisterzimmer – stets erzählt er die Geschichten in den mystischen Mauern mit einem Augenzwinkern.
Traumschlösser und Ritterburgen - Šibenik
Spielfilm. Šibenik ist heute eine lebendige Stadt an der kroatischen Adriaküste – die wechselvolle Geschichte des Ortes lässt sich heute noch an der Architektur, vor allem an den Wehrbauten, ablesen. St. Michael, St. Johannes, St. Nikolaus und Barone - insgesamt vier Burgen gibt es in Šibenik. Burg Knin im Hinterland ist die größte Festungsanlage Kroatiens. Die Balance zwischen historischen Wurzeln und Öffnung für die Moderne macht die Atmosphäre Šibeniks aus. Šibenik wurde als antike Siedlung gegründet und erlebte seine Blütezeit als Festung unter venezianischer Herrschaft. Die Küstenstadt ist reich an kulturellen Schätzen, die zum Teil zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, wie die Kathedrale des Heiligen Jakob, ein Meisterwerk der Renaissance-Architektur. Das Belvedere wurde von den 1875 zu Ehren von Kaisers Franz Joseph I. anlässlich seines Besuchs gebaut. Beeindruckt von der herrlichen Aussicht, soll der Kaiser lange Zeit damit verbracht haben, die landschaftlichen Schönheiten zu betrachten. Die St. -Michael-Festung ist der Kern, um den sich die Stadt Šibenik entwickelt hat. Die 60 Meter hohe Steinmauer liegt an der Mündung des Flusses Krka. Die Festung des Heiligen Michael wurde auf der steilen, steinigen Erhöhung erbaut, von der sich ein wunderschöner Blick auf die zahlreichen Inseln des Šibenik-Archipels und die mittelalterliche Stadt bietet. Der kroatische König Petar Krešimir veröffentlichte dort 1066 eine Charta, in der Šibenik zum ersten Mal erwähnt wurde. Die ältesten erhaltenen Teile der Festung stammen aus dem 13. Jahrhundert. Die Festung des Heiligen Johannes ist die größte und höchstliegende unter den vier Burgen der Stadt. Sie wurde 1646 auf einem Hügel errichtet, der 120 Meter über das Zentrum von Šibenik ragt. Die Burganlage, die im Kroatischen "Tvrđava Sveti Ivan" heißt, liegt an der Nordseite des Stadtkerns. Die Festung ist nach einer kleinen Kirche benannt, die dort mehrere Jahrhunderte gestanden hatte. Die erhöhte Lage der Festung Barone ermöglichte die Kontrolle der Bucht von Šibenik sowie des Kanals ins offene Meer, aber auch des Umlands. Benannt ist die Festung nach dem deutschen Baron Christoph Martin von Degenfeld, der für die Errichtung der Anlage verantwortlich zeichnete. Die Festung des Heiligen Nikolaus ist eine der neuesten Ergänzungen auf der Liste des UNESCO-Welterbes und integraler Bestandteil des venezianischen Verteidigungssystems vom 15. bis zum 17. Jahrhundert. 1895 wurde das erste integrale Elektroenergiesystem mit Wechselstrom in Kroatien in Betrieb genommen. Es bestand aus einem Wasserkraftwerk am Fluss Krka, einer elf Kilometer langen Drei-Kilovolt-Stromübertragungsleitung auf Holzmasten und der öffentlichen Beleuchtung der Stadt Šibenik. Der architektonische Komplex des Wasserkraftwerks befindet sich in der Nähe der Festung Knin, einst ein periodischer Sitz der elf Grafschaften des kroatischen Königreichs. Im Westen der Innenstadt von Knin, auf dem Berg Spas oberhalb der Krka erbaut, ist sie mit ihrer unglaublichen Länge von 470 Metern und einer Breite von etwa 110 Metern die größte Festungsanlage in Kroatien.
Traumschlösser und Ritterburgen - Split
Spielfilm. Die historischen Baujuwele von Split bis Stari Grad auf der Insel Hvar locken nicht nur viele Gäste nach Dalmatien – sie sind vor allem eines: der Stolz der Menschen, die dort leben. Passioniert tradiert man die Geschichten der Prachtbauten – wie jene der Uskoken auf der Festung Klis, die sich beharrlich gegen die Osmanen gewehrt haben, oder jene von Petar Hektorović auf Schloss Tvrdalj, der den Fischern ein literarisches Denkmal gesetzt hat. So manch architektonisches Vermächtnis der stolzen Vergangenheit Dalmatiens ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Der Diokletianpalast in Split, der zweitgrößten Stadt Kroatiens, zählt ohne Zweifel weltweit zu den am besten erhaltenen Denkmälern römischer Baukunst. Einst ließ sich der römische Kaiser Diokletian diesen weitreichenden Palastkomplex als Alterssitz erbauen, ab 305 nach Christus residierte er dort und inszenierte sich als gottgleicher Herrscher. Die zum Palast gehörenden Bauwerke wie das einstmalige Mausoleum Diokletians und das Peristyl bilden heute das Herzstück der Altstadt von Split. Die Gemäuer des Komplexes haben die Fantasie von Anita Birimiša schon als Kind beflügelt, heute lässt sie als leidenschaftliche Stadtführerin ihre Gäste in die Welt des Diokletian eintauchen. In Stari Grad auf der Insel Hvar hat sich der bedeutende kroatische Dichter und Edelmann Petar Hektorović im 16. Jahrhundert über einen Zeitraum von 40 Jahren nach eigenen Entwürfen ein Schloss errichten lassen: Schloss Tvrdalj. Heute lebt dort Niko Politeo, ein Nachkomme der Familie des Universalgelehrten. Während er sich darum kümmert, das Bauwerk und den Schlossgarten in Schuss zu halten, hat sich die Stadtführerin Klaudija Gamuli ganz dem Wirken und der Philosophie von Petar Hektorović verschrieben. Rund 14 Kilometer nordwestlich von Hvar auf der Insel Šolta wurde im 18. Jahrhundert vom für Kroatien so bedeutenden Adeligen Ivan Petar Marchi ein Schloss gebaut – Martinis Marchi. Das Anwesen war nach seinem Wirken weitgehend dem Verfall preisgegeben. Zu Beginn der 2000er-Jahre wurde es unter der Expertise des Architekturhistorikers und Konservators Radoslav Bužančić restauriert, der auf die Herausforderungen in der Erhaltung der historischen Bausubstanz zurückblickt. Martinis Marchi beherbergt heute ein luxuriöses Hotel. Zurück auf dem Festland: Zehn Kilometer nördlich von Split thront die Festung Klis auf einem imposanten Felsmassiv. Die bereits im Jahr 852 als Fürstensitz erwähnte Burg war aufgrund ihrer strategisch herausragenden Lage stets von großer militärischer Bedeutung. Im 16. Jahrhundert wurde Klis zu einem für ganz Europa wichtigen Bollwerk gegen die Osmanen, eine Schlüsselrolle nahmen hier die Uskoken unter der Führung des Adeligen Petar Kružić ein. Heute hält ein Verein die Erinnerung an die außergewöhnlichen Krieger hoch. Das Zentrum der Hafenstadt Trogir westlich von Split gleicht einem Museum, seit 1997 zählt die gesamte Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein wahres Urgestein von Trogir ist Milan Bilić, der als Stadtführer mit unermüdlichem Esprit und stets mit einer kleinen Kroatien-Flagge in den Händen die so vielfältigen architektonischen Schätze seiner geliebten Heimat präsentiert – von der Kathedrale Sveti Lovro über den Cipiko-Palast bis hin zur Festung Kamerlengo, die den Hafen von Trogir bewacht.
Traumschlösser und Ritterburgen - Dubrovnik
Spielfilm. Von der römischen Siedlung zur mächtigen Seerepublik – die kroatische Küstenstadt Dubrovnik hat eine bewegte Geschichte. Die historische Stadtmauer und die Festungsanlagen zeugen davon. Die Festungen Lovrijenac, Bokar, St. Johannes und Sokol sowie die Befestigungen rund um das Fischerdorf Ston sind Juwele mittelalterlicher Baukunst und wurden als Verteidigungsstruktur für die Abwehr von feindlichen Angriffen und Naturkatastrophen errichtet. Atemberaubende Luftaufnahmen von Dubrovnik zeigen die Schönheit der Altstadt und ihre historische Stadtmauer mit den imposanten Festungsanlagen. Die beeindruckenden Wehrbauten bezeugen eine jahrhundertealte Geschichte – von der Gründung der kroatischen Küstenstadt als römische Siedlung und ihrer Entwicklung zur mächtigen Seerepublik. Rund zwei Kilometer lang und bis zu 30 Meter hoch ist die Festungsmauer, die die Altstadt von Dubrovnik umschließt und seit 1979 zum UNESCO-Welterbe zählt. Kriege und Naturkatastrophen haben die Architektur der Altstadt geprägt, ebenso wie der Seehandel und die Zeit der Ragusa-Republik. Die Festung Lovrijenac, auch als "St. Lawrence Fortress" bekannt, thront majestätisch auf einem 37 Meter hohen Felsen im Westen der Altstadt. Sie liegt außerhalb der Stadtmauer, ihre Geschichte reicht zurück bis ins 11. Jahrhundert. Mit 60 Zentimeter dicken Mauern in Richtung Stadt und zwölf Meter dicken Mauern zum Meer hin wurde die Festung als Sicherungsort für die Bevölkerung gebaut. Nur Napoleon Bonaparte gelang es mit einem Trick, die Burgfestigung zu durchbrechen. Die Festung Bokar am westlichen Ende der Stadtmauer von Dubrovnik spielte eine wesentliche Rolle bei den Verteidigungsstrategien der Stadt. Ihre strategisch günstige Lage am Meer erwies sich außerdem als ideal für Artillerieübungen. Neben ihrer Verteidigungsfunktion diente die Festung im 19. Jahrhundert zeitweise auch als Gefängnis. Die Festung des Heiligen Johannes, Sv. Ivan, beschützte den alten Hafen von Dubrovnik. Runde und schräg abfallende Mauern zur Seeseite hin erschwerten potenzielle Angriffe vom Meer aus. Der Turm des Heiligen Johannes war nicht nur ein Verteidigungsbauwerk, sondern diente auch als Symbol der Stärke für die Bewohner Dubrovniks. 300 Kilometer nördlich von Dubrovnik liegt das Fischerdorf Ston, das im Mittelalter ebenfalls befestigt wurde. Die imposanten Verteidigungsanlagen umfassen zahlreiche Festungen, zehn runde und 31 quadratische Flankentürme sowie sechs halbkreisförmige Bastionen. Die Mauern erwiesen sich als äußerst widerstandsfähig und schützten die Stadt über mehrere Jahrhunderte vor feindlichen Angriffen. Die Salzwerke von Ston gelten als die ältesten und größten Salzwerke in der Geschichte des Mittelmeers. 60 Kilometer von Dubrovnik entfernt im Landesinneren sitzt die Festung Sokol auf einem imposanten Felsen. Im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, wurde sie von Dubrovnik im Jahr 1420 erobert und wechselte danach mehrmals den Besitzer, bis sie schließlich im 17. Jahrhundert nach einem Erdbeben aufgegeben wurde.
Katja, die ungekrönte Kaiserin
Spielfilm Frankreich (1959). Russland 1865: Zar Alexander II. lernt beim Besuch eines Mädchenpensionats die Schülerin Katja kennen. Auf Anhieb verlieben sich die beiden ineinander, und Katja wird die Geliebte des Zaren. Nach dem Tod seiner Frau möchte der Zar das Verhältnis legalisieren und Katja heiraten. Zudem will er eine neue Verfassung proklamieren, die den Russen mehr Freiheiten zubilligen soll. Innerhalb der Regierung wird jedoch gegen ihn intrigiert.
Museums-Check mit Markus Brock
Gast: Verena Altenberger. Gustav Klimts weltberühmter "Kuss", barocke Schlossarchitektur und Kunstschätze vom Mittelalter bis zur Gegenwart: Das "Belvedere" in Wien zählt zu Europas bedeutendsten Museen. Zu Gast im "Museums-Check" ist Verena Altenberger. Gemeinsam mit Markus Brock erkundet sie das Museum mit seinen barocken Palästen und Gärten. Anfang des 18. Jahrhunderts ließ Prinz Eugen von Savoyen das "Belvedere" als Sommerresidenz errichten. Nach seinem Tod wurde 1777 im Oberen Belvedere die kaiserliche Gemäldegalerie eröffnet – als eins der ersten öffentlich zugänglichen Museen der Welt. Heute führt die herausragende Sammlung durch rund 800 Jahre Kunstgeschichte. Im Oberen Belvedere ist die Dauerausstellung zu sehen. Zu den Highlights zählen die Bestände der Wiener Moderne mit Werken von Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Gustav Klimt. Zugleich schlägt das Museum den Bogen in die Gegenwart – mit Arbeiten bedeutender Künstlerinnen und Künstler wie Valie Export und Maria Lassnig. Im Unteren Belvedere sind die Prunkräume von Prinz Eugen erhalten. Der einstige Prunkstall beherbergt Gemälde und Skulpturen vom Mittelalter bis zur Renaissance. Außerdem ist dort bis zum 10. Januar 2027 die Schau "Erna Rosenstein. Jenseits der Stille" zu sehen, eine umfassende Retrospektive der polnisch-jüdischen Künstlerin. Geprägt von Krieg, Verfolgung und dem Verlust ihrer Eltern entwickelte Rosenstein eine unverwechselbare Bildsprache zwischen Surrealismus und poetischer Fantasie. Die Österreicherin Verena Altenberger gehört zu den profiliertesten Schauspielerinnen ihrer Generation. Einem breiten Publikum wurde sie als Ermittlerin im "Polizeiruf 110" bekannt. Bei den Salzburger Festspielen stand sie 2021 und 2022 als Buhlschaft im Stück "Jedermann" auf der Bühne. Wien und seine Kunst- und Kulturszene sind seit vielen Jahren ihr Lebensmittelpunkt.
heute
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
3sat-Wetter
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Mit Hightech gegen Haie – Australiens Kampf gegen die Haigefahr
Spielfilm. Australien ist das Land mit den meisten tödlichen Haiangriffen weltweit. Kaum sonst irgendwo liegen Faszination und Furcht so nah beieinander wie an den Stränden von New South Wales. Nach mehreren tödlichen Vorfällen – allein 2025 verloren fünf Menschen ihr Leben – nimmt der Druck zu. Seit 2015 leitet der Meeresbiologe Paul Butcher das staatliche Shark-Management-Programm von New South Wales. Sein Ansatz markiert einen Paradigmenwechsel: weg von tödlichen Netzen, hin zu Hightech. Smart Drumlines, die Haie lebend fangen, markieren und wieder freilassen, sollen gefährliche Begegnungen reduzieren, ohne die Tiere zu töten. Ergänzt wird das Programm durch das weltweit größte luftgestützte Drohnenüberwachungssystem. Bis zu 400 Pilotinnen und Piloten kontrollieren in der Hochsaison rund 50 Strandabschnitte entlang der Küste. Der Film begleitet Butcher und sein Team hinaus aufs Meer, wenn sie Haie fangen, vermessen und mit Sendern ausstatten. Einer seiner wichtigsten Partner ist Mark Atkins, Leiter des Drohnenprogramms. Die Kameras aus der Luft dienen nicht nur der unmittelbaren Warnung von Schwimmern und Surfern, sie liefern auch wertvolle Daten für die Forschung. An einem Strand bei Ballina begleitet das Filmteam den Drohnenpiloten Gabriel Roxburg auf Patrouille. An diesem Morgen herrscht erhöhte Alarmbereitschaft: Dichte Schwärme von Köderfischen ziehen knapp unter der Wasseroberfläche entlang der Küste, ein Magnet für große Raubfische. Doch nicht alle vertrauen auf Technologie. Der Surfer und Anti-Hai-Aktivist Daniel Webber fordert härtere Maßnahmen. Für ihn gefährdet der Verzicht auf klassische Hainetze Menschenleben. Im benachbarten Queensland setzt man weiterhin auf solche Netze, mit erheblichen Folgen für Meeresschildkröten, Delfine und andere Arten. Umweltaktivistinnen wie Brylee Robinson und die Meeresbiologin Bella Graham kämpfen deshalb gegen ihren Einsatz.
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Spielfilm. Es ist eine Landschaft, die sich ständig verändert: das Wattenmeer. Der Film zeigt die ungeheure Vielfalt des Weltnaturerbes, zu dem neben der deutschen auch die niederländische Küste zählt. Zweimal täglich zieht sich das Wasser an den Nordseeküsten zurück und gibt den flachen Meeresgrund frei. Eine weite graue Fläche, durch die sich schmale Flüsse winden, die Priele, die im Sonnenlicht wie flüssiges Silber leuchten. Bei Ebbe kann man ins scheinbar verschwundene Meer hinaus wandern, sogar mit Pferdekutschen durch den Schlick zu einer der nahe gelegenen Inseln oder einer Hallig fahren. Man kann auf einer Sandbank Seehunde beobachten, die sich sonnen, oder Möwen und zahllosen Seevögeln dabei zusehen, wie sie über dem freigelegten Meeresgrund nach Nahrung suchen. Ihr Tisch ist reichlich gedeckt, denn das Watt ist das weltweit artenreichste Biotop.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Die Anstalt
Politsatire mit Max Uthoff, Maike Kühl und Claus von Wagner. Am 4. Februar 2014 präsentierten Max Uthoff und Claus von Wagner zum ersten Mal "Die Anstalt" im ZDF. Aktuell gestalten sie gemeinsam mit Maike Kühl bereits Folge 100 des Kabarettformats. Anlässlich der Jubiläumsfeier haben sich unter anderem Christian Tramitz, Lutz van der Horst, Gisa Flake, Julia Gámez und Die Sterne angekündigt. Zur 100. Ausgabe bietet die Anstalt wie gewohnt Satire, die informiert, irritiert und zum Lachen und Nachdenken anregt.
Johann König findet: Fitness ist was Wunderbares
In seiner neuen, im Bonner Pantheon aufgezeichneten TV-Show "Johann König findet: ... " widmet sich der Gastgeber Woche für Woche einem großen Thema. Unterstützt wird der Humorarbeiter der Extraklasse von einer hochkarätigen Riege großartiger Comedians. In der Folge "Johann König findet: Fitness ist was Wunderbares" sind zu Gast: Abdelkarim, Aurel Mertz, Helene Bockhorst, Hans Thalhammer und Josepha Walter. Mit seiner gewohnt eigensinnigen Perspektive, trockenem Humor und liebevoll bissiger Lebensabsurdität beleuchtet Johann König das Alltägliche auf ganz und gar unalltägliche Art und Weise. Seine Gäste bringen ihre eigenen Erfahrungen, Gedanken und Pointen mit und eröffnen neue, manchmal überraschende Blickwinkel auf das tönende Thema des Abends. So entsteht ein rundes, manchmal herrlich schiefes, in jedem Fall aber sehr lustiges Gesamtbild - ein Abend zwischen Denkanstoß und Comedy-Workout der üblichen Lachmuskelverdächtigen, zwischen absurdem Theater und wahrem Leben. Absolut pointenpervers und königlich bekloppt - oder wie Johann es ausdrückt: "Das muss man sich nur immer wieder sagen! "
Zum Glück zurück
Komedie Deutschland (2021). Lehrerin Anne Sandmeier ist irgendwo zwischen Familie, Arbeit und Für-alle-anderen-da-Sein das eigene Glück abhandengekommen. Ein Wochenende in Paris mit ihrem Mann Nils, das wär's! Zu allem Überfluss beschließen ihre Eltern Luise und Kurt plötzlich, dass sie noch mal "leben wollen wie früher". Die beiden lassen sich treiben, lernen neue Leute kennen, führen tiefgründige Diskussionen am Lagerfeuer und kiffen, anstatt sich um ihre Enkel zu kümmern. Annes Welt gerät immer mehr aus den Fugen, denn ihre Eltern haben Spaß, genießen das Leben und kündigen an, das Elternhaus zu verkaufen und um die Welt reisen zu wollen. Luise ist dabei die treibende Kraft, und sie zur Vernunft zu bringen, entpuppt sich als schier unmögliches Vorhaben. Annes Bruder Sebastian ist auch keine Unterstützung. Er sieht sich mit eigenen Veränderungen konfrontiert, denn sein langjähriger Lebensgefährte David möchte heiraten und Kinder bekommen. Aber braucht Sebastian das wirklich zu seinem Glück? Als Anne, die sowieso schon viel Zeit in der Notaufnahme verbringt, weil Sohn Lenny sich oft verletzt, ihren Vater wegen eines Erschöpfungszusammenbruchs aufgrund von Marihuana-Konsums aus der Klinik abholen muss, kochen die Konflikte so richtig hoch. Darüber hinaus scheint auch Nils etwas vor ihr zu verbergen, und Teenager-Tochter Mascha findet es cooler, mit ihrer Großmutter über die anstehende Klima-Demo zu sprechen als mit ihrer uncoolen Mutter. Anne gibt sich endgültig geschlagen. Sie hört auf, sich um alles kümmern und alles perfekt machen zu wollen, und gibt damit dem Glück und dem Leben endlich eine zweite Chance.
Im Auge des Hurrikans
Spielfilm USA (2017). Während eines gewaltigen Hurrikans überfällt eine professionelle Verbrecherbande in der Kleinstadt Gulfport eine Einrichtung des US-Finanzministeriums. Allerdings werden die Pläne der Verbrecher von der Bundesbeamtin Casey und den Brüdern Will und Breeze durchkreuzt, die sich ebenfalls im Sturmgebiet befinden. Mutig stellen sich die drei den Geldräubern in den Weg, während überall der Hurrikan tobt. Der Plan scheint perfekt zu sein: Während eines Hurrikans der Kategorie 5 will Connor Perkins mit seinem aus professionellen Dieben, Hackern und Ex-Söldnern bestehenden Team eine Einrichtung des US-Finanzministeriums in der Kleinstadt Gulfport überfallen. Das Ziel der Gauner sind aussortierte Geldscheine mit einem Wert von 600 Millionen Dollar, die eigentlich geschreddert werden sollen. Da die Einrichtung während des Hurrikans schlecht bewacht wird und der korrupte Sheriff Dixon ihnen Rückendeckung gibt, haben die Verbrecher zunächst leichtes Spiel. Doch dann taucht die engagierte Bundesbeamtin Casey Corbyn auf und stellt sich den Räubern mutig in den Weg. Unterstützung erhält sie dabei zudem von den sehr unterschiedlichen Brüdern Will und Breeze Rutledge. Während der mit einem Sturmmobil ausgestattete Akademiker Will sich der Erforschung von Stürmen verschrieben hat, weigert sich der Mechaniker Breeze, erwachsen zu werden, und hat mit einem Alkoholproblem zu kämpfen. Über die Jahre haben sich die beiden Brüder immer mehr voneinander entfremdet. Allerdings verbindet sie eine tragische Vergangenheit: 25 Jahre zuvor kam ihr Vater vor ihren Augen bei einem Sturm ums Leben, und das hat bei beiden Brüdern seelische Narben hinterlassen. Da die Kleinstadt Gulfport wegen des Hurrikans völlig ausgestorben ist und der örtliche Sheriff mit den Verbrechern paktiert, sind Casey, Will und Breeze vollkommen auf sich allein gestellt – Hilfe von außerhalb werden sie nicht bekommen. Im Kampf gegen die skrupellose Verbrecherbande und den Hurrikan wachsen die drei schließlich über sich hinaus. Regisseur Rob Cohen begann seine Karriere beim Fernsehen, wo er unter anderem einige Episoden der beliebten Krimiserie "Miami Vice" inszenierte, und wechselte mit dem aufwendigen Fantasyfilm "Dragonheart" ins Blockbuster-Fach. Im Jahr 2001 brachte er den ersten Teil der erfolgreichen Actionreihe "The Fast and the Furious" in die Kinos und blieb diesem Genre auch mit dem Vin-Diesel-Vehikel "xXx – Triple X" treu. Es folgten Produktionen wie "Die Mumie – Das Grabmal des Drachenkaisers" und "The Boy Next Door", ehe er sich dem temporeichen Katastrophen-Actionfilm "Im Auge des Hurrikans" widmete. Die Saffir-Simpson-Hurrikan-Windskala teilt einen Sturm anhand seiner Windgeschwindigkeit in eine von fünf Kategorien ein ("schwach", "mäßig", "stark", "sehr stark" und "verwüstend"). In "Im Auge des Hurrikans" bekommen es die Protagonisten mit einem Hurrikan der Kategorie 5 zu tun.
Traumschlösser und Ritterburgen - Tirol
Spielfilm. Einst Schauplätze erbitterter Kämpfe, heute beliebte Ausflugsziele: Tirols Burgen und Schlösser haben in der wechselvollen Geschichte nichts von ihrer herrschaftlichen Anmut eingebüßt. Vom Festungsensemble von Ehrenberg bei Reutte über das prächtige Schloss Tratzberg bis zur Festung Kufstein – quer durch Tirol engagieren sich Menschen dafür, dass die bedeutenden Geschichten ihrer Herrschaftshäuser lebendig bleiben. Der Festungskomplex von Ehrenberg bei Reutte im nördlichen Tiroler Voralpenland zählt zu den herausragendsten Festungsensembles Mitteleuropas – bestehend aus der Burgruine Ehrenberg, der Festung Schlosskopf, Fort Claudia und der Ehrenberger Klause. Die Wiederbelebung des Befestigungssystems mit Ursprüngen im 13. Jahrhundert ist zum Lebensprojekt für Armin Walch geworden. 2001 hat sich rund um den Architekten aus Reutte ein Verein formiert, mit dem Ziel, aus den Gemäuern ein Ausflugsziel mit Geschichtsbewusstsein und Action-Angeboten zu machen. Sukzessive hat das Team die Burganlagen in den vergangenen Jahrzehnten revitalisiert. Bei Führungen durch die Burgenwelt erfährt man von dramatischen Eroberungen und Rückeroberungen der strategisch so wichtigen Festungsanlage im Grenzland zu Bayern. Auf der Burg Hasegg in Hall in Tirol, die im ausgehenden 13. Jahrhundert als Teil der Stadtbefestigung errichtet wurde, erinnert Münzmeister Werner Anfang an die bedeutende Münzprägestätte, die sich von 1567 bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Burg befunden hat. Sein besonderer Stolz ist dabei der Nachbau einer acht Meter langen Walzprägemaschine, die weltweit zum ersten Mal in Hall eingesetzt wurde und im 16. Jahrhundert als technische Sensation galt. Nicht minder stolz präsentiert Sieglinde Posch ihre Wohnung in der Burg Hasegg. Seit 70 Jahren lebt die heute 92-Jährige in den historischen Gemäuern, in denen einst auch Maximilian I. residierte. Das heutige Erscheinungsbild von Schloss Tratzberg in Stans geht im Wesentlichen auf eine achtjährige Bauphase ab 1500 zurück. Seit 1847 ist es im Besitz der Familie von Ulrich Goëss-Enzenberg, der das Haus für Touristen und Kulturbegeisterte geöffnet hat. Gemeinsam mit seiner Frau Katrin und den beiden Töchtern lebt er ständig im Schloss. Bei seinen detailverliebten Schlossführungen macht er besonders auf das originale, bestens erhaltene Inventar der Renaissance-Räumlichkeiten aufmerksam. Vom Inntal nach Osttirol: In Lienz beheimatet Schloss Bruck, das ab 1277 den einflussreichen Grafen von Görz als Residenzburg gedient hatte, seit 1943 das Stadtmuseum. Der Fokus des Museums liegt auf dem Werk des 1868 geborenen Malers Albin Egger-Lienz, der zu den Wegbereitern der Moderne in Österreich zählt und bis heute der wohl bekannteste Sohn der Stadt Lienz ist. Museumsleiter Stefan Weis präsentiert das Gesamtwerk des Malers – vom Historismus bis zum Expressionismus. Schließlich führt der Film zur bayrischen Grenze im Nordosten Tirols nach Kufstein. Das unverrückbare, erstmals im Jahr 1205 erwähnte Wahrzeichen der Stadt, die Festung Kufstein, beherbergt heute ein Heimatmuseum. Bei Museumsleiter Hugo Oberkofler lernt man unter anderem den ungarischen Häftling aus Zelle 13 im ehemaligen Staatsgefängnis der K. -u. -k. -Monarchie im Kaiserturm kennen, der die Damenwelt von Kufstein verzückt haben soll.
Traumschlösser und Ritterburgen - Dubrovnik
Spielfilm. Von der römischen Siedlung zur mächtigen Seerepublik – die kroatische Küstenstadt Dubrovnik hat eine bewegte Geschichte. Die historische Stadtmauer und die Festungsanlagen zeugen davon. Die Festungen Lovrijenac, Bokar, St. Johannes und Sokol sowie die Befestigungen rund um das Fischerdorf Ston sind Juwele mittelalterlicher Baukunst und wurden als Verteidigungsstruktur für die Abwehr von feindlichen Angriffen und Naturkatastrophen errichtet. Atemberaubende Luftaufnahmen von Dubrovnik zeigen die Schönheit der Altstadt und ihre historische Stadtmauer mit den imposanten Festungsanlagen. Die beeindruckenden Wehrbauten bezeugen eine jahrhundertealte Geschichte – von der Gründung der kroatischen Küstenstadt als römische Siedlung und ihrer Entwicklung zur mächtigen Seerepublik. Rund zwei Kilometer lang und bis zu 30 Meter hoch ist die Festungsmauer, die die Altstadt von Dubrovnik umschließt und seit 1979 zum UNESCO-Welterbe zählt. Kriege und Naturkatastrophen haben die Architektur der Altstadt geprägt, ebenso wie der Seehandel und die Zeit der Ragusa-Republik. Die Festung Lovrijenac, auch als "St. Lawrence Fortress" bekannt, thront majestätisch auf einem 37 Meter hohen Felsen im Westen der Altstadt. Sie liegt außerhalb der Stadtmauer, ihre Geschichte reicht zurück bis ins 11. Jahrhundert. Mit 60 Zentimeter dicken Mauern in Richtung Stadt und zwölf Meter dicken Mauern zum Meer hin wurde die Festung als Sicherungsort für die Bevölkerung gebaut. Nur Napoleon Bonaparte gelang es mit einem Trick, die Burgfestigung zu durchbrechen. Die Festung Bokar am westlichen Ende der Stadtmauer von Dubrovnik spielte eine wesentliche Rolle bei den Verteidigungsstrategien der Stadt. Ihre strategisch günstige Lage am Meer erwies sich außerdem als ideal für Artillerieübungen. Neben ihrer Verteidigungsfunktion diente die Festung im 19. Jahrhundert zeitweise auch als Gefängnis. Die Festung des Heiligen Johannes, Sv. Ivan, beschützte den alten Hafen von Dubrovnik. Runde und schräg abfallende Mauern zur Seeseite hin erschwerten potenzielle Angriffe vom Meer aus. Der Turm des Heiligen Johannes war nicht nur ein Verteidigungsbauwerk, sondern diente auch als Symbol der Stärke für die Bewohner Dubrovniks. 300 Kilometer nördlich von Dubrovnik liegt das Fischerdorf Ston, das im Mittelalter ebenfalls befestigt wurde. Die imposanten Verteidigungsanlagen umfassen zahlreiche Festungen, zehn runde und 31 quadratische Flankentürme sowie sechs halbkreisförmige Bastionen. Die Mauern erwiesen sich als äußerst widerstandsfähig und schützten die Stadt über mehrere Jahrhunderte vor feindlichen Angriffen. Die Salzwerke von Ston gelten als die ältesten und größten Salzwerke in der Geschichte des Mittelmeers. 60 Kilometer von Dubrovnik entfernt im Landesinneren sitzt die Festung Sokol auf einem imposanten Felsen. Im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, wurde sie von Dubrovnik im Jahr 1420 erobert und wechselte danach mehrmals den Besitzer, bis sie schließlich im 17. Jahrhundert nach einem Erdbeben aufgegeben wurde.
Traumschlösser und Ritterburgen - Split
Spielfilm. Die historischen Baujuwele von Split bis Stari Grad auf der Insel Hvar locken nicht nur viele Gäste nach Dalmatien – sie sind vor allem eines: der Stolz der Menschen, die dort leben. Passioniert tradiert man die Geschichten der Prachtbauten – wie jene der Uskoken auf der Festung Klis, die sich beharrlich gegen die Osmanen gewehrt haben, oder jene von Petar Hektorović auf Schloss Tvrdalj, der den Fischern ein literarisches Denkmal gesetzt hat. So manch architektonisches Vermächtnis der stolzen Vergangenheit Dalmatiens ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Der Diokletianpalast in Split, der zweitgrößten Stadt Kroatiens, zählt ohne Zweifel weltweit zu den am besten erhaltenen Denkmälern römischer Baukunst. Einst ließ sich der römische Kaiser Diokletian diesen weitreichenden Palastkomplex als Alterssitz erbauen, ab 305 nach Christus residierte er dort und inszenierte sich als gottgleicher Herrscher. Die zum Palast gehörenden Bauwerke wie das einstmalige Mausoleum Diokletians und das Peristyl bilden heute das Herzstück der Altstadt von Split. Die Gemäuer des Komplexes haben die Fantasie von Anita Birimiša schon als Kind beflügelt, heute lässt sie als leidenschaftliche Stadtführerin ihre Gäste in die Welt des Diokletian eintauchen. In Stari Grad auf der Insel Hvar hat sich der bedeutende kroatische Dichter und Edelmann Petar Hektorović im 16. Jahrhundert über einen Zeitraum von 40 Jahren nach eigenen Entwürfen ein Schloss errichten lassen: Schloss Tvrdalj. Heute lebt dort Niko Politeo, ein Nachkomme der Familie des Universalgelehrten. Während er sich darum kümmert, das Bauwerk und den Schlossgarten in Schuss zu halten, hat sich die Stadtführerin Klaudija Gamuli ganz dem Wirken und der Philosophie von Petar Hektorović verschrieben. Rund 14 Kilometer nordwestlich von Hvar auf der Insel Šolta wurde im 18. Jahrhundert vom für Kroatien so bedeutenden Adeligen Ivan Petar Marchi ein Schloss gebaut – Martinis Marchi. Das Anwesen war nach seinem Wirken weitgehend dem Verfall preisgegeben. Zu Beginn der 2000er-Jahre wurde es unter der Expertise des Architekturhistorikers und Konservators Radoslav Bužančić restauriert, der auf die Herausforderungen in der Erhaltung der historischen Bausubstanz zurückblickt. Martinis Marchi beherbergt heute ein luxuriöses Hotel. Zurück auf dem Festland: Zehn Kilometer nördlich von Split thront die Festung Klis auf einem imposanten Felsmassiv. Die bereits im Jahr 852 als Fürstensitz erwähnte Burg war aufgrund ihrer strategisch herausragenden Lage stets von großer militärischer Bedeutung. Im 16. Jahrhundert wurde Klis zu einem für ganz Europa wichtigen Bollwerk gegen die Osmanen, eine Schlüsselrolle nahmen hier die Uskoken unter der Führung des Adeligen Petar Kružić ein. Heute hält ein Verein die Erinnerung an die außergewöhnlichen Krieger hoch. Das Zentrum der Hafenstadt Trogir westlich von Split gleicht einem Museum, seit 1997 zählt die gesamte Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein wahres Urgestein von Trogir ist Milan Bilić, der als Stadtführer mit unermüdlichem Esprit und stets mit einer kleinen Kroatien-Flagge in den Händen die so vielfältigen architektonischen Schätze seiner geliebten Heimat präsentiert – von der Kathedrale Sveti Lovro über den Cipiko-Palast bis hin zur Festung Kamerlengo, die den Hafen von Trogir bewacht.
Traumschlösser und Ritterburgen - Šibenik
Spielfilm. Šibenik ist heute eine lebendige Stadt an der kroatischen Adriaküste – die wechselvolle Geschichte des Ortes lässt sich heute noch an der Architektur, vor allem an den Wehrbauten, ablesen. St. Michael, St. Johannes, St. Nikolaus und Barone - insgesamt vier Burgen gibt es in Šibenik. Burg Knin im Hinterland ist die größte Festungsanlage Kroatiens. Die Balance zwischen historischen Wurzeln und Öffnung für die Moderne macht die Atmosphäre Šibeniks aus. Šibenik wurde als antike Siedlung gegründet und erlebte seine Blütezeit als Festung unter venezianischer Herrschaft. Die Küstenstadt ist reich an kulturellen Schätzen, die zum Teil zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, wie die Kathedrale des Heiligen Jakob, ein Meisterwerk der Renaissance-Architektur. Das Belvedere wurde von den 1875 zu Ehren von Kaisers Franz Joseph I. anlässlich seines Besuchs gebaut. Beeindruckt von der herrlichen Aussicht, soll der Kaiser lange Zeit damit verbracht haben, die landschaftlichen Schönheiten zu betrachten. Die St. -Michael-Festung ist der Kern, um den sich die Stadt Šibenik entwickelt hat. Die 60 Meter hohe Steinmauer liegt an der Mündung des Flusses Krka. Die Festung des Heiligen Michael wurde auf der steilen, steinigen Erhöhung erbaut, von der sich ein wunderschöner Blick auf die zahlreichen Inseln des Šibenik-Archipels und die mittelalterliche Stadt bietet. Der kroatische König Petar Krešimir veröffentlichte dort 1066 eine Charta, in der Šibenik zum ersten Mal erwähnt wurde. Die ältesten erhaltenen Teile der Festung stammen aus dem 13. Jahrhundert. Die Festung des Heiligen Johannes ist die größte und höchstliegende unter den vier Burgen der Stadt. Sie wurde 1646 auf einem Hügel errichtet, der 120 Meter über das Zentrum von Šibenik ragt. Die Burganlage, die im Kroatischen "Tvrđava Sveti Ivan" heißt, liegt an der Nordseite des Stadtkerns. Die Festung ist nach einer kleinen Kirche benannt, die dort mehrere Jahrhunderte gestanden hatte. Die erhöhte Lage der Festung Barone ermöglichte die Kontrolle der Bucht von Šibenik sowie des Kanals ins offene Meer, aber auch des Umlands. Benannt ist die Festung nach dem deutschen Baron Christoph Martin von Degenfeld, der für die Errichtung der Anlage verantwortlich zeichnete. Die Festung des Heiligen Nikolaus ist eine der neuesten Ergänzungen auf der Liste des UNESCO-Welterbes und integraler Bestandteil des venezianischen Verteidigungssystems vom 15. bis zum 17. Jahrhundert. 1895 wurde das erste integrale Elektroenergiesystem mit Wechselstrom in Kroatien in Betrieb genommen. Es bestand aus einem Wasserkraftwerk am Fluss Krka, einer elf Kilometer langen Drei-Kilovolt-Stromübertragungsleitung auf Holzmasten und der öffentlichen Beleuchtung der Stadt Šibenik. Der architektonische Komplex des Wasserkraftwerks befindet sich in der Nähe der Festung Knin, einst ein periodischer Sitz der elf Grafschaften des kroatischen Königreichs. Im Westen der Innenstadt von Knin, auf dem Berg Spas oberhalb der Krka erbaut, ist sie mit ihrer unglaublichen Länge von 470 Metern und einer Breite von etwa 110 Metern die größte Festungsanlage in Kroatien.
