• 3SAT

    • 3SAT od do

      • The True Story of Johnny Depp

        Spielfilm. Johnny Depp ist einer der facettenreichsten Charakterdarsteller aller Zeiten. Doch 2016 kommt eine neue Seite des Schauspielers ans Licht, die kostet Hollywoods Bad Guy fast die Karriere. "The True Story of Johnny Depp" analysiert die Biografie eines gefeierten Hollywoods Stars, der als verrückter Pirat in die Filmgeschichte eingeht. Doch Johnny Depp verliert die Kontrolle. Über sich selbst und über sein Leben. Als Captain Jack Sparrow schreibt er Filmgeschichte. Doch Johnny Depp ist mehr als nur der schräge Pirat. Mit Exzentrik und Genialität verleiht er unzähligen Film- und Seriencharakteren eine einzigartige Strahlkraft und erkämpft sich so seinen Weg in den Olymp Hollywoods. Doch eigentlich träumt der Junge aus Kentucky nicht von dem großen Auftritt auf der Kinoleinwand. Schon in der Kindheit hat Johnny Depp mit den Auswirkungen eines gewaltgeprägten Elternhauses zu kämpfen, flüchtet sich in Drogen und Alkohol. Der einzige Lichtblick: die Musik. Mit gerade einmal 16 Jahren bricht Johnny Depp die Schule ab, zieht mit seiner Band nach Los Angeles und hofft auf den großen Durchbruch. Musikalisch lässt der aber bis heute auf sich warten. Finanziell versucht sich Johnny Depp mit Gelegenheitsjobs über Wasser zu halten, bis er Mitte der 80er dank Vitamin B auf die Castinglisten Hollywoods gelangt. Dank der Rolle des verdeckten Ermittlers Tom Hanson bei "21 Jump Street" wird Johnny Depp über Nacht zum absoluten Teenieschwarm. Doch erst als "Edward mit den Scherenhänden" ist Johnny Depp das goldene Ticket nach Hollywood sicher und als Captain Jack Sparrow schreibt er 2002 endgültig Filmgeschichte. Doch fernab der Leinwand befindet sich der Schauspieler in einer Abwärtsspirale aus Drogen, Alkohol und Schulden. Zum Verhängnis wird ihm schlussendlich die Beziehung und spätere Ehe mit der Schauspielerin Amber Heard. Die Ehe endet 2022 in einer medialen Schlammschlacht vor Gericht und kostet den Schauspieler fast seine Karriere.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Wasserwunderwelt Schweiz (1/2)

        Spielfilm. Baden in unberührter Natur ist in der Schweiz keine Seltenheit. Ob türkisfarbene Bergseen, tiefe Felsschluchten oder wilde Flüsse: Die Schweiz bietet eine Fülle an wilden Bademöglichkeiten. Wo einst Gletscher gewaltige Wasserlandschaften formten, erfrischen sich heute die ganz Mutigen in eisigen Naturpools, die über Jahrtausende in den Fels geschwemmt wurden. Am Caumasee in Graubünden schimmert das Wasser in surrealem Türkis. Diese Lagune ist längst eine Internet-Berühmtheit und zieht Touristinnen und Touristen aus aller Welt an. In den Flimserbergen auf der Alp Mora reihen sich Strudeltöpfe aneinander wie eine Perlenkette. Bei gerade mal sieben Grad Wassertemperatur kostet das Bad in den glasklaren Natur-Whirlpools ein wenig Überwindung. Die steinernen Klippen an der Maggia im Tessin ziehen die wagemutigsten Highdiver der Welt an. Aus 18 Metern springen sie in die glasklaren Wasserbecken der Maggia, des einzigen Flusses, dessen hohe Klippen und tiefe Wasserbecken perfekte natürliche Bedingungen für diese Sportart bietet. Das Reuss-Delta ist ein gelungenes Beispiel für das Miteinander von Mensch und Natur: Künstlich geschaffene Badeinseln laden zum Verweilen ein, während sich die Natur ungestört entfalten kann. Und im Tessiner Onsernone-Tal versteckt sich ein frei zugängliches Thermalbad mitten im Kastanienwald, gespeist von warmen Quellen. Wildbaden lädt ein, die sinnlich-ursprüngliche Seite der Schweiz zu erkunden.

      • Wasserwunderwelt Schweiz (2/2)

        Spielfilm. Die Schweiz hat nah am Wasser gebaut. Viele der Schweizer Städte laden mit tiefblauen Seen, glasklaren Brunnen und froschgrünen Weihern inmitten der urbanen Landschaft zum Baden ein. Diese Oasen sind weit mehr als Rückzugsorte – sie sind lebendige Treffpunkte gesellschaftlichen Miteinanders, Teil einer gelebten und innig geliebten Alltagskultur. Im Wasser ist die Schweiz in ihrem Element. An der legendären Riviera von Montreux pulsiert das Leben vor allem entlang der Stadtstrände am Genfersee. Seit Jahrzehnten Sehnsuchtsort für Reisende wie Einheimische, weiß die Stadt mit ihrer französisch-inspirierten Lebensart zu punkten. Seine Bahnen ziehen kann man in Schweizer Städten aber längst nicht nur in Seen: So etwa erfreut sich in Basel das Brunnenbaden größter Beliebtheit. Die großzügigen Trinkbrunnen der Stadt werden im Sommer zu Pools umfunktioniert, in denen Hitzegeplagte Abkühlung finden. Die künstlich angelegten "Drei Weiher" in St. Gallen wiederum sind nicht nur ein beliebter Erholungsort, sondern auch wertvolles Biotop und damit ein wahres Juwel der Biodiversität. In die morgendliche Stille des Genfersees klingen barocke Harmonien: Man begrüßt die aufgehende Sonne im Sommer mit Konzertreihen direkt am Wasser, bevor halb Genf sich in die Fluten bei den legendären "Bains de Paquis" stürzt – stets begleitet von einem spektakulären Blick auf den Jet d'Eau. In Zürich ist man besonders stolz auf seine historischen Badeanstalten aus Holz. Seit über 100 Jahren schaukeln sie auf dem Wasser, einst als Orte der Reinlichkeit genutzt, sind sie längst zu Orten der Erholung geworden, die den Sommer über kleine Fluchten aus dem Alltag ermöglichen. Das Stadtbaden ist Teil eines Lebensgefühls.

      • ZIB 2

        Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

      • Die wundersame Verwandlung der Arbeiterklasse in Ausländer

        Dokufilm Schweiz (2024). Persönlich und politisch erzählt Regisseur Samir von der Transformation, die aus Arbeitenden Ausländerinnen und Ausländer machte – ein vielschichtiger Blick auf Migration und Identität. SP und Gewerkschaften prägten über hundert Jahre eine solidarische Schweizer Arbeiterkultur. Was einst als gemeinsame Klassenidentität galt, wurde in den 70er-Jahren zunehmend durch eine nationalistisch geprägte Integrationsdebatte ersetzt. Der Dokumentarfilm von Samir beleuchtet diese tiefgreifende gesellschaftliche Veränderung in der Schweiz. Samir, selbst als Migrantenkind in Dübendorf im Kanton Zürich aufgewachsen, verwebt persönliche Erinnerungen mit historischen Analysen und innovativer Bildsprache. Er erzählt eindrücklich, dass der Aufschwung der Schweizer Wirtschaft in der Nachkriegszeit auch auf dem Rücken von ausländischen Gastarbeitern erreicht wurde. Diese arbeiteten oft im Bau- und Gastgewerbe und verrichteten Arbeiten, die die Schweizer Bevölkerung nicht mehr machen wollte. Meist durften die Betroffenen ihre Familien nicht mitbringen und mussten unter miserablen Bedingungen arbeiten. Der Film verknüpft Archivmaterial, Interviews und Animationen zu einem Kompendium über die politische Instrumentalisierung von Migration. Mit dokumentarischer Akribie und aus persönlicher Perspektive, erzählt der Filmemacher wie die Schweizer Gesellschaft jene Menschen ausgrenzte, die sie wirtschaftlich dringend brauchte – damals wie heute.

      • 37°: Zwischen uns die Wahrheit

        Spielfilm. Debatten über Corona, Kriege oder verborgene Interessen spalten nicht nur in Talkshows; sie belasten Familien und Freundschaften. Was bleibt, wenn jeder seine eigene Wahrheit hat? Der Film begleitet Menschen, die auf sehr unterschiedliche Weise um Orientierung ringen – und fragt, warum Vertrauen in Medien, Politik und Institutionen schwindet und weshalb manche Menschen in alternativen Deutungsmustern Halt finden. Statt vorschneller Zuschreibungen richtet der Film den Blick auf die Menschen hinter den Überzeugungen – auf Ängste, Hoffnungen, Widersprüche und die Sehnsucht nach Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt. Fritz Düker ist Oralchirurg, Lokalpolitiker – und für viele in seiner Heimatstadt Offenburg eine Reizfigur. Seit der Corona-Pandemie tritt er öffentlich als scharfer Kritiker staatlicher Maßnahmen auf. Er ist überzeugt, Zusammenhänge zu erkennen, die andere übersehen, und hält unbeirrt an seiner Sicht auf gesellschaftliche Entwicklungen fest. Wegen des Ausstellens unrechtmäßiger Maskenatteste wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt. Trotz seines Misstrauens gegenüber etablierten Medien öffnet Düker dem Film die Tür zu seiner Welt: zu emotional aufgeladenen Stadtratssitzungen, Demonstrationen und einem spirituellen Retreat auf Kreta. So entsteht das Porträt eines Mannes, der für die einen mutiger Querdenker, für die anderen Verschwörungsideologe ist. Cecilia ringt um die Beziehung zu ihrer Mutter – und um das Gefühl, sie an eine andere Wirklichkeit zu verlieren. Seit der Pandemie hat sich der Blick ihrer Mutter auf die Welt zunehmend verändert: Sie misstraut Medien und Institutionen, glaubt an alternative Erklärungsmodelle und hält Corona für eine Lüge. Während Cecilia selbst politisch aktiv ist und mit Sorge auf gesellschaftliche Polarisierung blickt, spielt sich der schmerzhafteste Konflikt zu Hause ab. Der Bruch mit ihrer Mutter belastet sie. "Ich habe Angst, meine Mutter zu verlieren", sagt sie offen. Wie können Menschen sich noch nahe sein, wenn sie an völlig verschiedene Wahrheiten glauben? Claudia kennt die Welt von Misstrauen und alternativen Wahrheiten aus eigener Erfahrung. Jahrelang war sie Teil einer christlichen Gemeinschaft, die in einem eigenen Onlinesender von "Satansritualen beim Euro-Vision-Song-Contest" und einer "geheimen Weltregierung" spricht – davon, dass "sämtliche Massenmedien in eine Freimaurerhand zusammenlaufen". Sie arbeitete selbst in der Redaktion mit. Staatlichen Institutionen und etablierten Medien misstraute sie damals. Heute blickt sie mit Distanz auf diese Zeit zurück. Statt einfacher Antworten sucht sie nach Erklärungen: Warum war sie einst so überzeugt? Was gab ihr Halt? Und weshalb erscheinen manche Erzählungen so plausibel, dass Menschen bereit sind, selbst enge Beziehungen und ihr bisheriges Weltbild aufs Spiel zu setzen? Der Film nähert sich dem gesellschaftlichen Konflikt nicht über Schlagabtausch und politische Zuschreibungen, sondern über persönliche Geschichten, Beziehungen und Widersprüche. Nah an seinen Protagonistinnen und Protagonisten und kritisch, ohne vorschnell zu urteilen, fragt "Zwischen uns die Wahrheit": Was passiert mit uns als Gesellschaft, wenn wir einander nicht mehr glauben? Warum verlieren Menschen Vertrauen – in Medien, Politik und einander? Und wie können Menschen wieder miteinander im Gespräch bleiben, wenn jede Seite überzeugt ist, im Besitz der Wahrheit zu sein? Auf einer Meta-Ebene erweitert der Film den Blick: Gemeinsam mit der Transformationsforscherin Maja Göpel, dem Soziologen Hartmut Rosa, dem Philosophen Philipp Hübl und der Journalistin Nena Brockhaus geht "Zwischen uns die Wahrheit" grundlegenden Fragen nach: Was verstehen wir überhaupt unter Wahrheit – und wie entsteht sie? Warum schwindet Vertrauen? Welche Verantwortung tragen Medien, Politik und gesellschaftliche Institutionen in Zeiten wachsender Polarisierung? Und wie wollen wir künftig miteinander umgehen?

      • 10 vor 10

        "10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

      • Ein perfekter Planet: Vulkane

        Spielfilm. Ohne Vulkane gäbe es kein Leben auf der Erde. Sie sorgen für ausreichend Wärme, fruchtbare Böden und gestalten als Architekten die Oberfläche unseres Planeten immer wieder neu. Unzählige Tierarten sind von den Feuerbergen abhängig. In Tansania schuf der "Ol Doinyo Lengai" den Natronsee, Nistplatz für Millionen Zwergflamingos. Auf den Galapagosinseln klettern weibliche Landleguane in den Krater des "La Cumbre", um dort ihre Eier abzulegen. Die erste Episode der Reihe "Terra X: Ein perfekter Planet" zeigt, wie tiefgreifend Vulkane Einfluss auf die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde nehmen. Die Feuerberge spielen bis heute eine zentrale Rolle bei der Entstehung neuer Arten. Sie erschaffen beispielsweise neues Land, indem sie Magma aus dem Inneren der Erde auftürmen und in den Weiten der Ozeane neue Inseln erschaffen. Solche Vulkaninseln machen nur fünf Prozent der gesamten Landmasse aus, beherbergen aber fast 25 Prozent aller Arten. Die neueste Spezies weltweit ist der bluttrinkende Vampirfink. Ohne ausreichend pflanzliche Nahrung auf einer Vulkaninsel gestrandet, verwandelte sich der einstige Körnerfresser zum Dracula unter den Vögeln. Wenn Vulkaninseln vom unterseeischen Magmafluss abgeschnitten werden, tragen die Erosionskräfte von Wind und Meer sie wieder ab - so entstehen Atolle. Eines der größten ist Aldabra im Indischen Ozean. Dort sind Riesenschildkröten zu Hause, die auf ihrem Eiland zwar gut geschützt vor Feinden leben, aber durch den kontinuierlichen Verlust ihres Lebensraums zunehmend unter Druck geraten. Nahrung gibt es zwar noch genug für die stattlichen Pflanzenfresser, aber weil immer weniger Bäume auf den schwindenden Inselresten wachsen können, fehlt zunehmend der Schatten. Er bewahrt die Reptilien davor, in ihren Panzern gekocht zu werden. Doch Vulkane bauen nicht nur Land auf, sie erwärmen es auch und ermöglichen Leben an Orten, an denen es sonst viel zu kalt für das Leben wäre. Die Bären von Kamtschatka sind nach ihrem Winterschlaf auf das frische Gras im Frühling angewiesen, das im Tal der Geysire nur deshalb sprießen kann, weil es von den heißen Fontänen gleichzeitig gewärmt und gedüngt wird. Trotz all ihrer Leben spendenden Eigenschaften sind Vulkane auch gefährlich. Mindestens fünf Mal haben sie in der Erdgeschichte Massensterben verursacht. Zu viel Kohlendioxid in der Atmosphäre führte zu tiefgreifendem Klimawandel, an den sich die allermeisten Arten nicht anpassen konnten. Heute ist es der Mensch, der durch ein Zuviel von CO2 das nächste Massensterben provozieren könnte.

      • Inselwelt Philippinen: Gefährliche Vulkane auf Luzon

        Spielfilm. Luzon, die größte philippinische Insel, liegt auf dem Pazifischen Feuerring: Von den dortigen 33 Vulkanen sind acht zurzeit aktiv. Die Bewohner Luzons sind mit den Naturgewalten konfrontiert. Der letzte große Ausbruch des Taal-Vulkans 2020 verwüstete die Heimat lokaler Fischer unweit Manilas. So ist die Arbeit von Deborah Fernandez am philippinischen Vulkan-Institut besonders wichtig. Mit ihrem Team überwacht sie den Mayon, den aktivsten Vulkan des Landes. Die Wissenschaftler reparieren eine der Messstationen in unmittelbarer Nähe zum Vulkan – eine Zone in permanenter Gefahr. Sie haben den Vulkan durch ein weites Netz von Sensoren und Kameras genau im Blick, und die Menschen in der Umgebung können bei bevorstehenden Ausbrüchen evakuiert werden. Der Ausbruch des Pinatubo im Jahr 1991 vertrieb das indigene Volk der Aeta, die am Fuß des Vulkans lebten. Noch immer ist die Landschaft meterhoch mit feiner Vulkanasche bedeckt und hat sich stark verändert. Doch vor einigen Jahren konnten die Aeta in ihre Heimat zurückkehren und einen Neuanfang in ihrem Stammesgebiet wagen. Neben den gewaltigen Vulkanen ist Luzon die Heimat weiterer beeindruckender Naturwunder: Urwälder und hohe Bergketten beheimaten eine große Artenvielfalt. Dort sind endemische Arten wie der Luzon-Hornvogel und der philippinische Javaneraffe zu Hause.

      • La Palma - Protokoll eines Vulkanausbruchs

        Spielfilm. Im September 2021 bricht auf La Palma die Erde auf. Gigantische Lavaströme vernichten einen Teil der Insel. Tausende Menschen verlieren ihre Existenz. Der Schrecken hält bis heute an. "Terra X" rekonstruiert die Naturkatastrophe minutiös. Dabei kombiniert der Film Augenzeugenberichte, private Aufnahmen und neueste Erkenntnisse der Forschung und klärt auf, wie es zu der Eruption kommen konnte und ob sich das Ereignis möglicherweise wiederholt. Hunderte Beben Tage und Wochen vor dem Ausbruch deuteten bereits an, dass es unter La Palma rumort. Und doch kommt die Wucht dieser Naturkatastrophe am 19. September 2021 für die Menschen auf der Kanareninsel unerwartet. Manche haben nicht einmal mehr die Chance, in ihr Haus zurückzukehren, um wenigstens noch Kleidung und Dokumente herauszuholen, auch weil viele Bereiche zu Sperrzonen erklärt werden. Über 7000 Menschen müssen evakuiert werden. Viele verlieren alles, was sie besitzen. Augenzeugen und Betroffene blicken in diesem Film zurück, erzählen, wie sie diese Zeit erlebt haben. In dieser "Terra X"-Dokumentation soll es daher nicht nur um die rein wissenschaftliche Betrachtung einer Naturkatastrophe gehen. Es sollen vielmehr die Bewohnerinnen und Bewohner La Palmas im Mittelpunkt stehen. Dabei ist unter anderen die Reporterin des kanarischen Fernsehens, Magaly Caseres, die sich zufällig genau im Moment des Ausbruchs in unmittelbarer Nähe befindet und von dort eine Liveschalte zu ihrem Sender hat. Sie berichtet über ihre Erlebnisse zu dieser Zeit und die vielen Beobachtungen, die sie in den Wochen danach macht. Denn durch ihre Arbeit konnte sie sich einen umfassenderen Überblick verschaffen als viele Betroffene. Darüber hinaus berichten Menschen in Form bewegender Interviews von dem, was sie erlebt - und auch für immer verloren haben. Auf diese Weise ist so ein Protokoll des monatelangen Verlaufs des verheerenden Vulkanausbruchs entstanden. Auf der wissenschaftlichen Seite erklären Geologen, wie es zu dem Ausbruch kam und wie groß die Gefahr erneuter Eruptionen ist. Nach 85 Tagen und der Zerstörung von rund 1200 Hektar Land und rund 3000 Gebäuden ist urplötzlich wieder Ruhe auf einer der schönsten Inseln der Kanaren. Der Archipel im Atlantik gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Dieser Film erinnert mit spektakulären Bildern und der Geschichte von Einheimischen wie Zugewanderten an den großen Vulkanausbruch von La Palma.

      • Der letzte Tag von Pompeji

        Spielfilm. Der letzte Tag von Pompeji spielte sich ganz anders ab, als bisher angenommen. Nicht einmal das überlieferte Datum der Katastrophe stimmt. Eine Jahrhundertgrabung lüftet die letzten Geheimnisse. Mehr als 100 Archäologen, Vulkanologen, Anthropologen, Historiker und Architekten arbeiteten während der Grabungskampagne 2019 an bislang unberührten Teilen der weltberühmten römischen Stadt Pompeji, die 79 nach Christus unter den Aschewolken des Vesuv versank. 1500 Quadratmeter Stadtfläche wurden während der neuen Ausgrabung freigelegt, darunter vor allem die "Gasse der Balkone", eine kleine Straße, die ganz besondere Einblicke in das Alltagsleben der Römer erlaubt, kurz bevor die Stadt von der tödlichen Katastrophe getroffen wurde. Die Archäologen förderten täglich neue erstaunliche Funde aus den bislang unberührten Grabungsabschnitten zutage, darunter auch Skelette von einzelnen Bewohnern. Diese Funde sind deshalb so außergewöhnlich, weil man in Pompeji zumeist keine Überreste der Bewohner gefunden hat, sondern nur Hohlräume im vulkanischen Material. Gipsabdrücke dieser Hohlräume haben bis heute das Grauen des Ausbruchs konserviert und beeindrucken die vier Millionen Besucher der Ausgrabungsstätte jedes Mal von Neuem. Die Skelette bieten jedoch erstmals die Möglichkeit, mehr über Pompejis Bewohner selbst zu erfahren. Durch DNA-Untersuchungen sind Wissenschaftler dazu in der Lage, aus Knochenproben Alter, Geschlecht, Verwandtschaftsbeziehungen und ethnische Zugehörigkeit zu ermitteln. Insgesamt hat sich seit den letzten größeren Ausgrabungen in den 1950er- und 60er-Jahren der Charakter einer archäologischen Untersuchung stark verändert. Neue Messtechniken ermöglichen 3-D-Grafiken der Fundsituation, bevor die Grabung selbst den Fundort verändert. All diese Informationen und viele neu entdeckte wunderbare Mosaiken und Objekte erlauben einen frischen Blick auf das städtische Leben in der Antike. "Terra X" begleitet Chefausgräber Massimo Osanna und seine Mitarbeiter bei ihrer Arbeit während der gesamten Grabungszeit. Und es zeigt sich schon bald, dass Pompeji eine lebendige Stadt war und nicht das Museum, das viele heute in ihr sehen. Massimo Osanna ist begeistert: "Wir sehen hier Szenen des hektischen Lebens einer chaotischen Stadt im Süden Italiens, eine Stadt mit knapp 40 000 Einwohnern, in der sich ständig alles bewegte. Überall wurde gearbeitet, Wasserleitungen wurden repariert, Häuser wurden renoviert, Straßen instand gesetzt. Es war keine perfekte Stadt, in der zum Zeitpunkt des Ausbruchs alles intakt war. " Die aktuellen Funde und Analysen des Teams haben die aufwendigen Inszenierungen und Computeranimationen inspiriert, die genau das zeigen sollen: ein lebendiges Bild der Römerzeit und den letzten Tag von Pompeji.

      • Blitze - Himmel unter Strom

        Spielfilm. Blitze sind eindrucksvolle, gefährliche Naturschauspiele. Sie zerstören Leben, aber sie waren vielleicht sogar der Grund, warum Leben auf der Erde überhaupt entstehen konnte. Die spektakulärsten Blitze sind für uns Menschen jedoch meist unsichtbar: Transient Luminous Events sind Lichterscheinungen in tiefem Blau oder Rot in 90 Kilometer Höhe, die erst jetzt dokumentiert und erforscht werden können. "Terra X" zeigt Blitze in beeindruckenden Aufnahmen von der Erde aus gesehen, aber auch von der Weltraumstation ISS. Häufigkeit und Intensität von Blitzen haben in den letzten Jahren zugenommen. Forscher in den USA haben berechnet, dass pro 1 °C Erderwärmung die Zahl der Blitze um circa 12 Prozent steigen könnte. Der Film dokumentiert Gefahren für Mensch und Technik und zeigt, wie der Mensch sich schützen könnte: Einem Team der Genfer Universität ist es nun gelungen, Blitze mithilfe eines gezielten Laserstrahls zu lenken. Auch die Frage, wie Blitze überhaupt entstehen, wird neu diskutiert. Eine Hypothese des renommierten amerikanischen Physikers und Blitzforschers Joseph Dwyer sieht einen Zusammenhang zwischen kosmischer Strahlung und der Entstehung von Blitzen. Anhand von Fulgurit-Funden dokumentiert "Terra X" zudem, welche Rolle Blitze in der Erdgeschichte gespielt haben könnten. Fulgurit ist ein glasähnliches Material, das entsteht, wenn Blitze in Sand oder Gestein einschlägt. Es enthält Phosphor, ein Element, das quasi lebensnotwendig ist. Vor rund 3, 8 Milliarden Jahren trafen bis zu fünf Milliarden Blitzeinschläge unseren Planeten pro Jahr. Das ist zehnmal mehr als heute. In dieser Zeit könnten Phosphorverbindungen aus Fulgurit in Kombination mit Wasser in den großen Ozeanen an chemischen Reaktionen beteiligt gewesen sein, die zur Bildung biologischer Moleküle führten. Ohne Blitze wäre Leben auf der Erde womöglich nie entstanden.

      • Expedition Anden: Gebirge in Bewegung

        Spielfilm. Die Anden – ein Gebirge voller Kraft: Vulkane steigen auf, die Erde bebt, Rohstoffe entstehen. Geologe Colin Devey begibt sich auf Expedition, um die Kräfte des Erdinneren zu erforschen. Seine Reise führt vom alten Inka-Erbe in Cusco bis ins raue chilenische Hochland. Überall spürt man die Kraft des Erdinneren. Tektonik, Vulkane und Rohstoffe verwandeln die Anden in ein Naturlabor – und stellen die Menschen immer wieder vor Herausforderungen. Die Anden sind das längste Gebirge der Welt – und geologisch so aktiv wie kaum ein anderes. Ihre vielfältigen Landschaften unterliegen einem ständigen Wandel. Die Anden wachsen und verändern sich Tag für Tag – doch welche Kräfte treiben sie an? Der Geologe Colin Devey begibt sich auf eine Reise entlang des Gebirges, um Erdbeben, Vulkanismus und die tektonischen Kräfte des Erdinneren zu erforschen. In Cusco, der alten Hauptstadt der Inka, erlebt er hautnah, wie Erdbeben das Leben seit Jahrhunderten prägen. Die Anden erzählen jedoch nicht nur von der Geschichte, sondern sind auch ein lebendiges Labor der Natur. Im Süden flacher, im Norden höher, treibt die Subduktion als tektonische Kraft das Wachstum des Gebirges voran – sichtbar auch durch die vielen Vulkane. Am Vulkan Cotopaxi erlebt Colin Devey die bedrohliche Schönheit aktiver Feuerberge. Der höchste Gipfel, der Aconcagua, wächst durch die Subduktion der Nazca-Platte, die als ozeanischer Gebirgszug unter Südamerika abtaucht. Und selbst die Tierwelt des Amazonas liefert Einblicke, wie Plattenbewegungen ganze Kontinente einem stetigen, wenn auch langsamen Wandel unterwerfen. Im Hochland von Chile zeigt sich: Mit der Entstehung der Vulkane und dem Aufstieg der Anden entstehen Rohstoffe – doch ihr Abbau wirft entscheidende Fragen für unseren Umgang mit der Natur auf. Eine bewegte Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart entlang des längsten Gebirges der Welt.

      • Expedition Anden: Die Kraft von Wind und Wasser

        Spielfilm. Von Patagoniens Gletschern bis zur Atacama-Wüste erkundet Geologe Colin Devey, wie Wind, Eis und Wasser die Anden formen. Ein Naturlabor, in dem atmosphärische Kräfte Landschaften bilden. Vom Vulkan Chimborazo aus durchwandert er alle Klimazonen und folgt dem Wasser gen Osten bis zum Amazonas. Im Westen herrscht extreme Trockenheit. In der Atacama-Wüste, mit einer der größten Lithiumlagerstätten der Welt, trotzen Mensch und Natur extremen Bedingungen. Die Anden sind geprägt von Hochebenen, Canyons, schroffen Bergen, Wüsten und Gletschern. Doch nicht nur Kräfte aus dem Erdinneren formen diese Landschaften – auch die Atmosphäre spielt eine entscheidende Rolle. Auf seiner Reise beantwortet Geologe Colin Devey die Frage, wie Wind, Eis und Wasser die längste Gebirgskette der Erde gestalten. In Patagonien schleifen tosende Winde und gigantische Gletscher Täler ins Gebirge. Der ständige Wechsel von Frost und Tau lässt selbst massive Felsen langsam zerfallen. Auf dem Chimborazo folgt Colin Devey dem Weg des Naturforschers Alexander von Humboldt, durchwandert alle Klimazonen – von schneebedeckten Gipfeln bis ins Amazonasbecken. Er besucht das Ursprungsgebiet der Kartoffel und erfährt, wie Artenvielfalt die Nahrungsmittelsicherheit der Zukunft sichern kann. Er erkundet, warum der kalte Humboldtstrom vor der Westküste Südamerikas extreme Trockenheit im Hinterland und die höchste Sonneneinstrahlung der Erde verursacht. Die Atacama-Wüste ist daher der perfekte Ort, um ins Weltall zu blicken. Schon die indigenen Völker dachten dort über den Ursprung des Lebens nach. Und heute werden mit raffinierten Methoden selbst in der trockensten Wüste Weinberge kultiviert. Für Colin Devey sind die Anden ein geologisches Labor der Extreme, in dem die Kräfte der Atmosphäre ihre spektakulärsten Kunstwerke schaffen.

      • Kielings wilde Welt: Graue Riesen

        Spielfilm. Noch nie war der Einblick in Andreas Kielings "wilde Welt" so persönlich wie in dieser Trilogie. In dieser Folge blickt er zurück auf Elefantengeschichten aus 30 Jahren als Tierfilmer. Für drei Jubiläumsfolgen ist der Tierfilmer mit seinem Tiny House in seiner Wahlheimat Eifel unterwegs. In "Terra X: Kielings wilde Welt – Graue Riesen" berichtet er im Hier und Jetzt von seinen eindrücklichsten Erlebnissen mit den größten Landsäugetieren der Welt. Wüstenelefanten begegnen dem Wassermangel im trockenen Namibia mit cleveren Tricks. Die selbstbewussten Tiere können auch kämpfen und fordern Respekt ein. Doch was, wenn ein Tierfilmer der Chance auf gute Bilder nicht widerstehen kann und ihnen zu nahe kommt? In der Kalahari Botswanas formt der Okavango ein gewaltiges Delta, das sich – ausgerechnet zur Trockenzeit – mit Wasser füllt. Wie eine große Arche wird es zum Zufluchtsort, auch für Dickhäuter. Andreas wird Zeuge einer Unbeschwertheit durch Überfluss, die besonders nahe Begegnungen möglich macht. Der Kaziranga-Nationalpark im Nordosten Indiens wird vom mächtigen Brahmaputra geprägt. Doch in der Regenzeit tritt der Fluss über die Ufer und vertreibt die Tiere. Was, wenn hungrige Elefanten sich in Plantagen und Ortschaften wiederfinden? Vor der imposanten Kulisse des Kilimandscharo wird Andreas Kieling Zeuge einer Elefantengeburt. Ein Highlight in jedem Tierfilmerleben – doch die Kamera läuft nicht. Welche Erinnerungen bleiben dennoch? Dem größten Elefanten seines Lebens begegnet Andreas in Simbabwe. Narben und Steckschüsse zeugen von der menschlichen Gier nach Elfenbein. Und doch lässt der Gigant menschliche Nähe zu – ein besonders berührender Moment. Waldelefanten sind vom Aussterben bedroht. Einer der letzten Zufluchtsorte: eine Regenwaldlichtung in Zentralafrika. Dort gelingen Andreas Bilder vom vielleicht größten kleinen Elefanten.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • The True Story of Johnny Depp

        Spielfilm. Johnny Depp ist einer der facettenreichsten Charakterdarsteller aller Zeiten. Doch 2016 kommt eine neue Seite des Schauspielers ans Licht, die kostet Hollywoods Bad Guy fast die Karriere. "The True Story of Johnny Depp" analysiert die Biografie eines gefeierten Hollywoods Stars, der als verrückter Pirat in die Filmgeschichte eingeht. Doch Johnny Depp verliert die Kontrolle. Über sich selbst und über sein Leben. Als Captain Jack Sparrow schreibt er Filmgeschichte. Doch Johnny Depp ist mehr als nur der schräge Pirat. Mit Exzentrik und Genialität verleiht er unzähligen Film- und Seriencharakteren eine einzigartige Strahlkraft und erkämpft sich so seinen Weg in den Olymp Hollywoods. Doch eigentlich träumt der Junge aus Kentucky nicht von dem großen Auftritt auf der Kinoleinwand. Schon in der Kindheit hat Johnny Depp mit den Auswirkungen eines gewaltgeprägten Elternhauses zu kämpfen, flüchtet sich in Drogen und Alkohol. Der einzige Lichtblick: die Musik. Mit gerade einmal 16 Jahren bricht Johnny Depp die Schule ab, zieht mit seiner Band nach Los Angeles und hofft auf den großen Durchbruch. Musikalisch lässt der aber bis heute auf sich warten. Finanziell versucht sich Johnny Depp mit Gelegenheitsjobs über Wasser zu halten, bis er Mitte der 80er dank Vitamin B auf die Castinglisten Hollywoods gelangt. Dank der Rolle des verdeckten Ermittlers Tom Hanson bei "21 Jump Street" wird Johnny Depp über Nacht zum absoluten Teenieschwarm. Doch erst als "Edward mit den Scherenhänden" ist Johnny Depp das goldene Ticket nach Hollywood sicher und als Captain Jack Sparrow schreibt er 2002 endgültig Filmgeschichte. Doch fernab der Leinwand befindet sich der Schauspieler in einer Abwärtsspirale aus Drogen, Alkohol und Schulden. Zum Verhängnis wird ihm schlussendlich die Beziehung und spätere Ehe mit der Schauspielerin Amber Heard. Die Ehe endet 2022 in einer medialen Schlammschlacht vor Gericht und kostet den Schauspieler fast seine Karriere.

      • Italiens Inseln

        Von Capri bis nach Palmarola. Die Inseln vor der Westküste Italiens sind weltbekannt und wahre Touristenmagneten. Neben Capri und Ischia sind auch die Pontinischen Inseln Palmarola, Ponza und Ventotene einen Besuch wert. Capri bietet kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten in Hülle und Fülle. Ischias feine Sandstrände locken nicht nur Sommerurlauber, sondern auch viele Tages- und Wochenendbesucher vom Festland an. Beschaulicher geht es auf den kleinen Pontinischen Inseln zu. Capri ist reich an Kunstschätzen und historischen Highlights, die von der bewegten Geschichte der Insel zeugen. Ein traumhafter Panoramablick bietet sich vom Gipfel des Monte Solaro, den man mit einem Sessellift erreicht. In Anacapri erkundet das Filmteam aufwendig dekorierte Kirchen und lauschige Plätze. Auf Ischia ist die erste Station der Reise das Castello Aragonese. Die Festung hat eine turbulente Vergangenheit und ist heute das Wahrzeichen der Insel. Auf Procida, der kleinsten Kampanischen Insel, besuchet das Team den Fischerhafen Marina Corricella mit seinem pastellfarbenen Häusermeer. Weiter geht es auf die Pontinischen Inseln mit ihren zerklüfteten Steilküsten, die sich bis heute ihre wilde Schönheit bewahrt haben. Die nur drei Kilometer lange Insel Ventotene ist ein kleines, ursprüngliches Paradies. Einst dienten die Höhlen an der Küste als Piratenversteck. Ponza empfängt seine Besucher mit einer malerischen Häuserfassade, die das halbrunde Hafenbecken säumt. Schmale Treppengassen winden sich den Hügel hinauf. Das Filmteam stattet dem spektakulär gelegenen Friedhof einen Besuch ab und unternimmt eine Bootstour zu den Grotten des Pilatus. Die Reise endet auf der Insel Palmarola, deren weiße Steilküste einen reizvollen Kontrast zum tiefblauen Meer bildet.

      • Traumorte - Malta

        Spielfilm. Im Herzen des Mittelmeers entfaltet der maltesische Archipel sein einzigartiges Erbe: spektakuläre Natur, beeindruckende Geschichte und uralte Traditionen, die bis heute gepflegt werden. Zwischen eindrucksvollen Festungen, beschaulichen Gassen und filigranem Handwerk zeigen die maltesischen Inseln ihr mannigfaltiges Gesicht – genau wie die Einwohner, die ihre Traditionen mit Hingabe und Leidenschaft lebendig halten. An kaum einem anderen Ort treffen Einflüsse verschiedener Kulturen und Sprachen so deutlich aufeinander wie auf den maltesischen Inseln. Sie wurden geprägt von den Arabern, den Phöniziern, den Spaniern, den Römern, den Briten und den Ordensrittern der Johanniter. So extrem dieser Kontrast auch erscheinen mag: Auf dem maltesischen Archipel scheinen all diese Einflüsse miteinander zu harmonieren. Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.

      • Traumorte - Cinque Terre

        Spielfilm. Ligurien liegt zwischen Gebirge und Küste. Die Region begeistert mit ihrer rauen Schönheit, in der Natur und Mensch in einzigartiger Harmonie zusammenleben. Willkommen in den Cinque Terre – fünf bunte Dörfer, die sich zwischen Himmel und Meer an die Felsen schmiegen. Jedes besitzt eigenen Charme, Geschichte und lebendige Traditionen. La Spezia, mit seinem Golf und den grünen Bergen, bildet das pulsierende Herz der Region und das Tor zu dieser faszinierenden Landschaft. Pastellfarbene Häuser, alte Kirchen und Palazzi erzählen von einer jahrhundertealten Kultur. Die Küstenorte und das bergige Hinterland spiegeln die tiefe Verbindung der Menschen zur Natur wider. Der Nationalpark Cinque Terre erstreckt sich über 15 Kilometer und umfasst die Dörfer Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore. Einst nur über Fußwege verbunden, ziehen sie heute Besucher aus aller Welt an – auf der Suche nach einem Ort, an dem Mensch und Natur im Einklang leben. Grüne Hügel und das blaue Meer verschmelzen dort zu einer Landschaft, die Künstler, Dichter und Träumer seit jeher inspiriert. Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.

      • Am Pass - Geschichten aus der Spitzenküche

        Spielfilm. René Frank, mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneter Koch und international renommierter Patissier, hat einen ungewöhnlichen Ansatz: Er verbindet süße und herzhafte Produkte. Frank verarbeitet alles mit den Techniken der Patisserie. Dabei geht er weit über die klassischen Grenzen der Dessertküche hinaus. Er versucht, sich von Konventionen zu befreien, um neue Geschmackserlebnisse zu kreieren und gewohnte Muster zu durchbrechen. Seine Küche nennt René Frank "non-binär", da sie immer Süßes mit herzhaften Elementen vereint, sich nicht nur auf eins von beidem konzentriert. Ein Ansatz, der sich in Gerichten wie dem "Caviar Popsicle" widerspiegelt – ein luxuriöses Eis am Stiel in einem Mantel aus Kaviar.

      • Servicezeit-Reportage: Wer kann das bezahlen?

        3 Menschen - 3 Budgets. Was bleibt übrig, wenn Miete, Essen und Rechnungen bezahlt sind? Anna Planken spricht mit Menschen aus NRW, die offenlegen, wofür sie ihr Geld wirklich ausgeben. In "3 Menschen – 3 Budgets" gewähren drei Menschen Einblick in ihre Finanzen. In Folge 3 geht es um Wünsche, Hobbys und Extras: vom Fitnessprogramm über teure Freizeitaktivitäten bis hin zur sorgenfreien Rente. Anna Planken trifft Samir aus Köln, der trotz eines Gehalts im Öffentlichen Dienst viel Geld in seine Gesundheit investiert. Azubi Jojona aus Krefeld zeigt, wie sie sich trotz knappen Budgets ein kostspieliges Hobby leistet. Rentner Jürgen aus Quadrath-Ichendorf verrät, wie er finanziell so gut vorsorgen konnte, dass er heute ohne Geldsorgen lebt. Die Gespräche liefern persönliche und überraschende Einblicke in den Umgang mit Geld in Nordrhein-Westfalen.

      • Reisezeit - Traumhafte Ziele

        Spielfilm. Ein beliebtes Urlaubsziel der Österreicher ist Italien. Hier führen bekanntlich alle Wege nach Rom. Von der "Ewigen Stadt" aus geht die Reise weiter nach Capri und an die Amalfiküste. Unterwegs warten unzählige Attraktionen: Hier lockt der frische Büffelmozzarella, dort kann man im Kloster ein paar Minuten in Gedanken an Thomas von Aquin verweilen und im nächsten Fischerdorf genussvoll den Sonnenuntergang betrachten.

      • unterwegs - Thailand

        Bergdörfer, Tempel und Elefanten. Der Norden Thailands bietet weite Naturlandschaften, Regenwälder, idyllische Bergdörfer und wundervolle Tempel. Damit ist der Norden ganz anders als Bangkok und die Traumstrände im Süden. Moderatorin Wasiliki Goutziomitros beginnt ihre Reise in einem Zug, der sie von Bangkok direkt ins Herz von Nordthailand bringt: Chiang Mai. Sie besucht eine Manufaktur, in der Thaischirme nach alter Tradition von Hand zusammengebaut und bemalt werden. Weiter geht es zum Goldenen Dreieck. Dort treffen nicht nur die Flüsse Mekong und Ruak aufeinander - es ist auch der Grenzpunkt von Thailand, Laos und Burma. Letzte Station ist das Elefantencamp des deutschen Auswanderers Bodo Förster, wo Wasiliki Goutziomitros einen Tag mit Elefanten verbringt, ihre Verhaltensweisen beobachtet und einen Ausritt macht - mit einem Bad im Bergsee als Höhepunkt.

      • unterwegs - Vietnam

        Geschichte, Reisfelder und Frühlingsrollen. Großartige Landschaften, sattgrüne Reisfelder, eindrucksvolle Felsformationen in der Ha-Long-Bucht und gastfreundliche Menschen prägen das Bild von Vietnam. Moderatorin Andrea Jansen besucht das asiatische Land für eine Reportage der Reihe "unterwegs" und fragt: Ist Vietnam das Land der Zukunft?

      • unterwegs - Philippinen

        Inseln, Vulkane und Korallen. Wie lebt es sich in einem Inselstaat? Mit dieser Frage erkundet Nicole Berchtold das Inselreich der Philippinen. Sie beginnt auf Bohol im Herzen der Philippinen. Dort schaut sie dem Koboldmaki, einer kleinen Affenart, in die Augen und entdeckt ein Restaurant, in dem nur gehörlose Angestellte arbeiten. Von Bohol geht es nach Cebu und von dort in die Millionenstadt Manila. Als die Götter im glasklaren Ozean die erste philippinische Insel schufen, waren sie von ihrem Werk so begeistert, dass sie in ihrer Euphorie über 7000 weitere Inseln formten - so erzählt es die Legende.

      • Fernweh: Zug um Zug

        Die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde: In der Reihe "Zug um Zug" erkunden Reporter die verschiedensten Ecken der Welt mit der Bahn. In dieser Folge schaut Reporterin Mona Vetsch nach, wie es um die Bahn in den indischen Nilgiribergen heute steht. Sie begibt sich in Madagaskar auf die Suche nach "Frieda", der Forchbahn. Reto Brennwald reist im Patagonien-Express durch Argentinien.

      • Fernweh: Zug um Zug

        In dieser Folge ist Patrick Schellenberg im Liebeszug in Neuseeland unterwegs. Vanessa Nikisch rattert in einem Schrottzug durch den Dschungel in Madagaskar. Dominic Hiss und Marc Gieriet berichten über große Träume in kleinem Maßstab. - In der Reihe "Zug um Zug" erkunden Reporter die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.

      • Fernweh: Zug um Zug

        In dieser Folge berichtet Beat Häner aus Japan, wo Bordellbesitzer von grabschenden Pendlern lernen. Mitja Rietbrock reist in Kanada mit dem Eiszug ans Ende der Welt. Lisa Röösli besucht in Südafrika ein Spital auf Schienen. - In der Reihe "Zug um Zug" erkunden Reporter die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.

      • Fernweh: Zug um Zug

        In dieser Folge berichtet Beat Häner aus Japan über die pünktlichsten Züge der Welt. Karoline Wirth begleitet den Eisenbahnfilmer Mathias Bundi auf seinem letzten Dreh im "Royal Scotsman". Fritz Muri trifft in Bolivien auf einen Schweizer Erforscher eines der größten Eisenbahnfriedhöfe der Welt. - In der Reihe "Zug um Zug" erkunden Reporter die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.

      • Fernweh: Zug um Zug

        In dieser Folge reist Patrick Schellenberg mit Hobos als blinder Passagier durch die USA. Reporterin Lisa Röösli begleitet Philipp Maurer bei seiner südafrikanischen Dampflokprüfung. Eine eigene Dampfbahn in Südafrika – das ist die Vision des früheren Güterlokführers bei den Schweizerischen Bundesbahnen. In der Reihe "Zug um Zug" erkunden Reporter die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.

      • heute

        Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

      • 3sat-Wetter

        3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

      • The True Story of Miley Cyrus

        Spielfilm. Miley Cyrus: Sie ist die Teeniestar-Ikone einer ganzen Generation. Ihr Weg dorthin beginnt früh und ist geprägt vom Kampf um Unabhängigkeit und der Suche nach der eigenen Identität. Der Film zeichnet den Lebensweg einer der größten Disney-Ikonen aller Zeiten nach. Doch der Preis für den Ruhm ist groß. Der Schatten von Hannah Montana verhindert lange den klaren Blick auf die eigenständige Künstlerin Miley Cyrus. Im Februar 2024 ist Sie der Star der Grammys. Für ihren Song "Flowers" sahnt Miley Cyrus zwei Awards ab und legt eine legendäre Perfomance hin. Sie wird gefeiert, und sie feiert sich selbst. Und das, obwohl die 31-Jährige eigentlich dem harten Showbusiness endgültig den Rücken zukehren wollte. Denn Miley Cyrus, geboren als Hope Cyrus in Franklin, Tennessee, kennt nur ein Leben vor der Kamera. Als Tochter des Countrystars Billy Ray Cyrus wird sie schon in jungen Jahren gedrillt, steht auf der Bühne und nimmt Schauspiel- und Gesangsunterricht. Mit 14 Jahren gelingt ihr der große Durchbruch: Als Hannah Montana in der gleichnamigen Disney-Channel-Serie wird sie über Nacht zum weltweiten Teenie-Idol. Unter der Kontrolle ihres Vaters baut sich Miley ein Imperium auf und gilt als Vorzeige-Idol der USA. Doch mit diesem Image bricht die Künstlerin 2013. Mit dem Song "Wrecking Ball" läutet die damals 21-Jährige eine neue Ära ein und schockt mit Alkohol- und Drogenexzessen, On-off-Beziehungen mit Männern und Frauen und provokanten Bühnenauftritten. Miley Cyrus wirft die Konventionen über Bord, wird zum Sprachrohr der LGBTQ+-Community und sucht nach ihrem Platz in der Musikbranche. Und den findet sie 2023 – mit ihrem Song "Flowers" stürmt sie nicht nur die Charts, sie rechnet auch mit ihrem Ex-Mann, Schauspieler Liam Hemsworth, ab und leitet für sich eine neue Ära ein.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Laim und die schlafenden Hunde

        Fernsehfilm Deutschland (2023). Eigentlich sollte Dirk Reimann als Keynote Speaker bei einem Start-up-Pitching auftreten. Doch er wird am Münchner Eisbach gefunden. Getötet durch einen Schlag auf den Hinterkopf. Das haben Laim und Simhandl bald festgestellt. Auch erste Tatverdächtige finden sich schnell – wurde Reimann doch erst vor Kurzem von seinen Mitgründern Anno Waldeck und Lin Yu Choi aus dem Unternehmen geboxt. Doch als Laim ihn vernimmt, kann Waldeck glaubhaft erläutern, dass Reimann sozial dysfunktional war und er sich schweren Herzens von ihm trennen musste, um das Start-up zu retten. Mit Reimanns Dysfunktionalität eröffnet sich eine weitere Spur: Reimann war obdachlos. Das verwundert Laim. Immerhin war das Opfer ein begabter und zeitweise auch gut bezahlter Tech-Entrepreneur. Als die Kommissare Reimanns letzten Aufenthaltsort aufsuchen, geraten sie an Cecily Filander. In deren Familienvilla hat Laim als Kind gespielt, auch mit ihr. Heute ist das ehemalige Hotel ein Rehabilitationsort für Obdachlose, die ihr Leben wieder in den Griff bekommen wollen. Filander hilft ihm – aber um welchen Preis?

      • Pop Secret Stories: Scrubs Comeback

        Warum die 10. Staffel genau das ist, was die Welt jetzt braucht. Anfang 2026 startet die lang erwartete zehnte Staffel der Kultserie "Scrubs". Die Serie gilt als DIE "Comfort-Show". Neben dem Humor ist die Comedyshow auch für emotionale Momente bekannt. Warum geht "Scrubs" bis heute den Zuschauern so nah? "Pop Secret Stories" führt an den Anfang der Serie zurück und ergründet, was sie von anderen Sitcoms abhebt. Dabei wird das Geheimnis um den "echten J. D. " gelüftet und deutlich, warum er die Serie so prägte.

      • ZIB 2

        Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

      • Zwischen Lüge und Wahrheit - Desinformation in Österreichs Geschichte

        Spielfilm. Zwischen Lüge und Wahrheit: Die Dokumentation zeigt, wie gezielte Desinformation in Österreich seit Jahrhunderten eingesetzt wird – von höfischen Intrigen bis zu politischer Propaganda. Spätestens seit "Fake News" zum Begriff wurde, ist klar: Desinformation ist kein neues Phänomen. Historische Beispiele reichen von der Vertuschung um Kronprinz Rudolf über Dollfuß' Eingriffe in Pressefreiheit bis zu gezielter Medienlenkung nach 1945. Um die Jahrhundertwende bemühten sich Berater des Kaiserhauses um die Verschleierung der Ereignisse in Mayerling. 1933 wurde die Presse im Zug politischer Umbrüche erneut zur Zielscheibe, etwa beim Putschversuch rund um den Radiosender Ravag. Auch in der Nachkriegszeit beeinflussten Besatzungsmächte Zeitungsgründungen und die Journalistenszene. Anhand eindrücklicher Fälle analysiert die Dokumentation "Zwischen Lüge und Wahrheit - Desinformation in Österreichs Geschichte" die Mechanismen der Meinungsmanipulation und macht deutlich, wie tief Desinformation in der Geschichte des Alpenlandes verankert ist.

      • Stadt der Spione - Wien im Kalten Krieg

        Spielfilm. Die Dokumentation beschreibt das Wien des "Dritten Mannes": die Jahre der Besatzungszeit und des Kalten Kriegs, als Wien zum Zentrum der Spione aus Ost und West wurde. 1945, mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, erlangt Österreich eine neue Selbstständigkeit, die zu Beginn jedoch stark eingeschränkt ist: Die vier alliierten Mächte - Frankreich, Großbritannien, die USA und die Sowjetunion - besetzen Nachkriegsösterreich. Wien wird gar, ähnlich wie Berlin, zur vierfach besetzten Stadt. Es ist jene Zeit, in der sich die Konfrontation des kapitalistischen und des kommunistischen Blocks immer weiter zuspitzt und das Misstrauen zwischen dem Westen und dem Osten größer wird. Kaum irgendwo wird das offensichtlicher als in der Stadt an der Donau. Wien, wo sich die verfeindeten Großmächte in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, wird zur Stadt der Spione. Die USA sollen 700, die UdSSR gar über 2000 Geheimdienstmitarbeiter in der Stadt stationiert haben, und Tausende Österreicher dienen der CIA und dem KGB als Spitzel und Informanten. Direkt am Eisernen Vorhang gelegen, der den Westen vom Osten über Jahrzehnte trennen sollte, entwickelt sich Wien zum internationalen Schauplatz der Spionage. Die geografische Lage, die Infrastruktur, die österreichische Rechtslage, eine Vielzahl an internationalen Organisationen sowie die politischen Rahmenbedingungen machen die österreichische Hauptstadt zur Spielwiese internationaler Geheimdienste. Bis heute. Denn während mit dem Staatsvertrag von 1955 die alliierten Besatzungstruppen abziehen, bleiben die Nachrichtendienste zurück - Schätzungen zufolge sind noch heute rund 7000 Agenten und Spione in der Stadt. Man hat es sich dort eingerichtet.

      • Landwirtschaft trotz allem – Zwischen Verlust und Umbruch

        Spielfilm. In der Schweiz verschwinden täglich zwei bis drei Landwirtschaftsbetriebe. Oft wegen fehlender Nachfolge, Geldproblemen oder mangels Perspektiven. "Reporter" begleitet Bäuerinnen und Bauern, die trotz aller Widrigkeiten für Hof und Tiere kämpfen. Junglandwirtin Sophie Bührer, 25, erlebt eine schwere Zeit: Auf ihrem Betrieb in Bibern im Kanton Schaffhausen stirbt ein Drittel der Kühe an der Blauzungenkrankheit. Und privat erleidet sie den Verlust ihres Kindes kurz vor der Geburt. Sophie steht vor der schwierigen Entscheidung: aufhören oder weitermachen. Auch Michčle, 38, und Daniel Häfliger, 39, stehen vor einer Herausforderung: Auf ihrem kleinen Bergbauernhof in Romoos wollen sie die Schafsfleischproduktion aufgeben, da das Schlachten nicht mit ihren Werten vereinbar ist. Doch alternative, rentable Betriebszweige sind im steilen Gelände kaum möglich. Können die beiden Familien trotz aller Hindernisse ihren Hof erhalten und neue Perspektiven entwickeln?

      • 10 vor 10

        "10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

      • Laim und die schlafenden Hunde

        Fernsehfilm Deutschland (2023). Eigentlich sollte Dirk Reimann als Keynote Speaker bei einem Start-up-Pitching auftreten. Doch er wird am Münchner Eisbach gefunden. Getötet durch einen Schlag auf den Hinterkopf. Das haben Laim und Simhandl bald festgestellt. Auch erste Tatverdächtige finden sich schnell – wurde Reimann doch erst vor Kurzem von seinen Mitgründern Anno Waldeck und Lin Yu Choi aus dem Unternehmen geboxt. Doch als Laim ihn vernimmt, kann Waldeck glaubhaft erläutern, dass Reimann sozial dysfunktional war und er sich schweren Herzens von ihm trennen musste, um das Start-up zu retten. Mit Reimanns Dysfunktionalität eröffnet sich eine weitere Spur: Reimann war obdachlos. Das verwundert Laim. Immerhin war das Opfer ein begabter und zeitweise auch gut bezahlter Tech-Entrepreneur. Als die Kommissare Reimanns letzten Aufenthaltsort aufsuchen, geraten sie an Cecily Filander. In deren Familienvilla hat Laim als Kind gespielt, auch mit ihr. Heute ist das ehemalige Hotel ein Rehabilitationsort für Obdachlose, die ihr Leben wieder in den Griff bekommen wollen. Filander hilft ihm – aber um welchen Preis?

      • Zwischen Lüge und Wahrheit - Desinformation in Österreichs Geschichte

        Spielfilm. Zwischen Lüge und Wahrheit: Die Dokumentation zeigt, wie gezielte Desinformation in Österreich seit Jahrhunderten eingesetzt wird – von höfischen Intrigen bis zu politischer Propaganda. Spätestens seit "Fake News" zum Begriff wurde, ist klar: Desinformation ist kein neues Phänomen. Historische Beispiele reichen von der Vertuschung um Kronprinz Rudolf über Dollfuß' Eingriffe in Pressefreiheit bis zu gezielter Medienlenkung nach 1945. Um die Jahrhundertwende bemühten sich Berater des Kaiserhauses um die Verschleierung der Ereignisse in Mayerling. 1933 wurde die Presse im Zug politischer Umbrüche erneut zur Zielscheibe, etwa beim Putschversuch rund um den Radiosender Ravag. Auch in der Nachkriegszeit beeinflussten Besatzungsmächte Zeitungsgründungen und die Journalistenszene. Anhand eindrücklicher Fälle analysiert die Dokumentation "Zwischen Lüge und Wahrheit - Desinformation in Österreichs Geschichte" die Mechanismen der Meinungsmanipulation und macht deutlich, wie tief Desinformation in der Geschichte des Alpenlandes verankert ist.

      • Stadt der Spione - Wien im Kalten Krieg

        Spielfilm. Die Dokumentation beschreibt das Wien des "Dritten Mannes": die Jahre der Besatzungszeit und des Kalten Kriegs, als Wien zum Zentrum der Spione aus Ost und West wurde. 1945, mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, erlangt Österreich eine neue Selbstständigkeit, die zu Beginn jedoch stark eingeschränkt ist: Die vier alliierten Mächte - Frankreich, Großbritannien, die USA und die Sowjetunion - besetzen Nachkriegsösterreich. Wien wird gar, ähnlich wie Berlin, zur vierfach besetzten Stadt. Es ist jene Zeit, in der sich die Konfrontation des kapitalistischen und des kommunistischen Blocks immer weiter zuspitzt und das Misstrauen zwischen dem Westen und dem Osten größer wird. Kaum irgendwo wird das offensichtlicher als in der Stadt an der Donau. Wien, wo sich die verfeindeten Großmächte in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, wird zur Stadt der Spione. Die USA sollen 700, die UdSSR gar über 2000 Geheimdienstmitarbeiter in der Stadt stationiert haben, und Tausende Österreicher dienen der CIA und dem KGB als Spitzel und Informanten. Direkt am Eisernen Vorhang gelegen, der den Westen vom Osten über Jahrzehnte trennen sollte, entwickelt sich Wien zum internationalen Schauplatz der Spionage. Die geografische Lage, die Infrastruktur, die österreichische Rechtslage, eine Vielzahl an internationalen Organisationen sowie die politischen Rahmenbedingungen machen die österreichische Hauptstadt zur Spielwiese internationaler Geheimdienste. Bis heute. Denn während mit dem Staatsvertrag von 1955 die alliierten Besatzungstruppen abziehen, bleiben die Nachrichtendienste zurück - Schätzungen zufolge sind noch heute rund 7000 Agenten und Spione in der Stadt. Man hat es sich dort eingerichtet.