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      • Spreewald - Labyrinth des Wassermanns

        Spielfilm. Der Spreewald, im Osten Deutschlands gelegen, ist ein geschütztes Biosphärenreservat und ein in Europa einzigartiges Binnendelta. Der Film stellt die historische Kulturlandschaft vor. In dem Labyrinth von stillen Wasserläufen und Seen sind manche Ortschaften bis heute nur mit dem Kahn erreichbar. Ein Kahnfahrer stellt mit seinem Holzboot das Flussgebiet vor und treibt durch die "Fließe" genannten Kanäle. Dabei trifft er auf die dort ansässigen Sorben, eine slawische Minderheit. Sie haben eine lebendige, eigene Kultur mit farbenfrohen Bräuchen und Festen.

      • Spreewaldkrimi - Eine tödliche Legende

        Fernsehfilm Deutschland (2012). Kommissar Krüger ermittelt in zwei Todesfällen in Lübbenau: Der eine Tote scheint im Suff in einem Fließ ertrunken zu sein, der andere ist angeblich an Herzversagen im Hotel gestorben. Bald stellt sich heraus, dass die Ursache in beiden Fällen Schlangengift war. Die Verhöre führen Krüger tief zurück in die Geschichte Lübbenaus, in alte Familiengeschichten und über die Boden-Verstaatlichung in der DDR zu einem Motiv: Rache für erlittenes Unrecht. In den Klagen von Alt-Eigentümern auf Rückgabe des verstaatlichten Grund und Bodens findet er diesen vielversprechenden Ermittlungsansatz. Zu DDR-Zeiten hatte man Grund und Boden von Republikflüchtigen enteignet und in Volkseigentum verwandelt. Mit der Wende wurde der Grund und Boden in Privateigentum verdienter Genossen gegeben, und damit wurde altes Unrecht in neues Unrecht verwandelt. In vielen Fällen haben die rechtmäßigen Besitzer die Grundstücke bis heute nicht zurückerhalten. Die Geheimnisse der Vergangenheit verdichten sich und führen bis in die Gegenwart und zu gegenseitigen Verdächtigungen in der Spreewaldgemeinde. Es gibt Morddrohungen. Kommissar Krüger hat alle Mühe, in den Verstrickungen alter Mythen und Sagen dem Täter auf die Spur zu kommen und den selbst ernannten "Schlangenkönig" zu überführen.

      • Spreewaldkrimi - Mörderische Hitze

        Fernsehfilm Deutschland (2014). Ein Mann wirft sich mit Selbstmordabsicht vor einen Lkw. Bei den Untersuchungen wird festgestellt, dass er ein schweres Verbrechen begangen haben muss. Aber wer und wo ist das Opfer? Der schwer verletzte Mann liegt im künstlichen Koma und ist nicht vernehmungsfähig. Er war zuletzt als Postbote im unwegsamen Spreewald tätig, war verheiratet und hatte eine Tochter. Die Ermittlungen ergeben, dass er einen Menschen getötet haben muss. In einer für den "Spreewaldkrimi" typischen Erzählweise wird diesmal nicht der Täter, sondern das Opfer gesucht. In der Hitze des Hochsommers folgen Kommissar Krüger und sein Team dem Weg des Paketboten durch den Spreewald. Sie stoßen dabei auf ein Familiendrama. Billiglöhne im Zustelldienst und der Umstieg von Holz auf Leichtmetall beim Bootsbau sind für die Handlung wichtige Aspekte. Der Produzent und Mitinitiator der Reihe, Wolfgang Esser, hat für diesen sechsten "Spreewaldkrimi" das Team des ersten Films wieder zusammengebracht: Regisseur Kai Wessel, Kameramann Holly Fink, Cutterin Tina Freitag, Mischmeister Richard Borowski und Komponist Ralf Wienrich - der diesmal das Filmorchester Babelsberg für den zwischen Klassik und Jazz oszillierenden Score engagieren konnte. "Spreewaldkrimi - Mörderische Hitze", wie alle anderen von Thomas Kirchner geschrieben, erzählt die Geschichte eines sympathischen Außenseiters, der zum Mörder wird. In der Spreewald-Gemeinde findet der eingeheiratete Gottfried Richter trotz aller gutwilligen Bemühungen nicht seinen Platz.

      • Ol' Man River - Mächtiger Mississippi

        Spielfilm. Der Mississippi ist mit mehr als 3800 Kilometern der drittlängste Strom der Erde. Der Film unternimmt eine Zeitreise in die Vergangenheit des Stroms. Computeranimationen und Spielszenen führen in die Zeiten Marks Twains, des spanischen Konquistadors de Soto oder der frühen französischen Entdecker. Von der geologischen Entstehung bis zu den Millionenstädten, die heute an seinen Ufern liegen, war es ein weiter Weg. Der Mississippi, auch "Ol' Man River" genannt, ist ein Fluss der Superlative: Sein Einzugsgebiet hat die Größe des indischen Subkontinents, sein Lauf misst mehr als 3800 Kilometer vom Quellgebiet im Itascasee in Minnesota bis zur Mündung in den Golf von Mexiko. Die Tierwelt, die an den Ufern des Mississippi lebt, ist beeindruckend: Bisons und riesige Alligatoren, im Wasser selbst Fische wie Knochenhecht und Löffelstör, die es bereits seit prähistorischen Zeiten gibt.

      • Hudson River - Der Fluss zwischen Wildnis und Skyline

        Spielfilm. Der Hudson River ist rund 500 Kilometer lang und entspringt am Mount Marcy, dem höchsten Berg des Bundesstaats New York. - Eine inspirierende und atemberaubende Reise entlang dieses Flusses. Der Hudson ist eine der berühmtesten und ökologisch wichtigsten Wasserstraßen Nordamerikas. Er zieht seine Bahnen durch einen der größten Nationalparks der USA, den Adirondacks, bis er schließlich in New York City in den Atlantik mündet. Die indigenen Stämme nannten den Hudson River "Muhheakantuck" oder "Fluss, der in zwei Richtungen fließt". Ein passender Name für einen Fluss, dessen Ströme sowohl nach Norden als auch nach Süden fließen. Der Hudson ist aber viel mehr als nur ein Fluss - er ist ein Gezeitenmündungsgebiet, in dem der Ozean auf Bergwasser trifft. Tausende Hektar ungezähmter Lebensraum, Wälder, Sandbänke, Sümpfe, Wasserfälle und Seen bieten unzähligen Tierarten Unterschlupf. Unter teils extremen Wetterbedingungen müssen sich die Tiere den rauen Gegebenheiten anpassen und um ihr Überleben kämpfen. Einer der Hauptdarsteller des Films ist der Weißkopfseeadler, der zugleich das Wappentier der Vereinigten Staaten darstellt. Aber auch Schwarzbären, Kojoten, Elche, Biber und Füchse zählen zu den Bewohnern des Hudson River und seiner Umgebung. Ihre Geschichten durchlaufen alle vier Jahreszeiten und führen die Zuschauer in unberührte und atemberaubende Gebiete nördlich der Weltmetropole New York. Über drei Jahre dokumentierte das Filmteam um Regisseur John Dutton die einzigartige Natur und Artenvielfalt entlang des Hudson River.

      • Amerikas Flüsse: Der Miami River - Krokodile und Kreuzfahrtschiffe

        Spielfilm. Nur kurze neun Kilometer lang, aber voller Kontraste - das ist der Miami River. Er entspringt in den Everglades, dem weltberühmten Sumpfgebiet im Süden der USA. Dort, im engen Schilfdickicht, versteckten sich einst die Seminolen-Indianer und widersetzten sich ihrer Umsiedlung. Wenige Kilometer weiter mündet der Miami River vor der glitzernden Skyline von Miami in den Atlantik. Schrottreife Frachter erzählen vom Handel mit Entwicklungsländern, Luxusjachten und Kreuzfahrtschiffe vom nicht immer sauberen Geld des Baubooms. Wolkenkratzer reiht sich an Wolkenkratzer. Dort interessieren sich alle fürs Geld - und nur wenige für die Spuren der jahrtausendealten Geschichte entlang des Miami River. Flüsse gaben weltberühmten Städten ihren Namen, doch kaum einer kennt heute noch die Flüsse, die dort münden. Die oscarnominierte Filmemacherin Katja Esson erzählt in der Reihe "Amerikas Flüsse" ungewöhnliche Flussgeschichten. Mit beeindruckenden Bildern und aus überraschenden Blickwinkeln. Auf ihrer Reise trifft sie bemerkenswerte Menschen, die mit Charme und großer Offenheit davon erzählen, wie ihr Leben vom Fluss geprägt wird.

      • Amerikas Flüsse: Der Colorado River - Ein gedrosselter Riese

        Spielfilm. Dramatische Felsenschluchten und Wildwasserstromschnellen - das ist der Colorado River, mit 2330 Kilometern der zweitlängste und größte Fluss Nordamerikas. 30 Millionen Menschen im Westen der USA versorgt er mit Wasser und Energie. Zehn Staudämme wurden dafür gebaut - der Hoover-Damm ist der berühmteste. Durch diesen massiven Eingriff erreicht der Fluss nicht mehr seine natürliche Mündung in den Pazifik. Das Flussdelta im benachbarten Mexiko ist seit 50 Jahren ausgetrocknet. Nach jahrelangen Verhandlungen darf jetzt einmal im Jahr Wasser im ausgetrockneten Flussbett über die Grenze fließen - für die Bewohner der mexikanischen Grenzstadt, die den Namen des Colorado trägt, ein historischer Moment. Flüsse gaben weltberühmten Städten ihren Namen, doch kaum einer kennt heute noch die Flüsse, die dort münden. Die oscarnominierte Filmemacherin Katja Esson erzählt in der Reihe "Amerikas Flüsse" ungewöhnliche Flussgeschichten. Mit beeindruckenden Bildern und aus überraschenden Blickwinkeln. Auf ihrer Reise trifft sie bemerkenswerte Menschen, die mit Charme und großer Offenheit davon erzählen, wie ihr Leben vom Fluss geprägt wird.

      • Amerikas Flüsse: Der Detroit River - Von den Großen Seen zur großen Pleite

        Spielfilm. Der Detroit River hoch im Norden der USA prägte die wechselhafte Geschichte der Industriestadt Detroit. Durch den Fluss stieg die Stadt zu einer der reichsten des Landes auf. Der Detroit River gehört zu den "Great Lakes", den fünf zusammenhängenden Seen im Norden der USA. Durch ihn wuchsen Handel und Autoindustrie und machten Detroit in den 1960er-Jahren zur reichsten Stadt der USA. Der Fluss bildet die Landesgrenze zu Kanada. Den Detroit River zu überwinden, war einst für viele Sklaven aus den Südstaaten die letzte Hürde auf der Flucht ins freie Nachbarland. In Zeiten der Prohibition blühte der abenteuerliche Schmuggel von Alkohol über den Fluss. Heute ist Detroit geprägt vom Niedergang der Autoindustrie. Doch die wirtschaftlich für tot erklärte Stadt erlebt am Ufer ihres Flusses eine überraschende Wiederbelebung. Flüsse gaben weltberühmten Städten ihren Namen, doch kaum einer kennt heute noch die Flüsse, die dort münden. Die oscarnominierte Filmemacherin Katja Esson erzählt in der Reihe "Amerikas Flüsse" ungewöhnliche Flussgeschichten. Mit beeindruckenden Bildern und aus überraschenden Blickwinkeln. Auf ihrer Reise trifft sie bemerkenswerte Menschen, die mit Charme und großer Offenheit davon erzählen, wie ihr Leben vom Fluss geprägt wird.

      • Amerikas Flüsse: Der Chicago River - Ein Fluss im Rückwärtsgang

        Spielfilm. Der Chicago River machte seine Stadt zu einer der führenden Wirtschaftsmetropolen der USA, weil der Mensch den Fluss bezwang und ihn in künstliche Bahnen lenkte. An seinen Ufern entstanden die ersten Wolkenkratzer der USA. Chicagos Aufstieg zur drittgrößten Stadt der USA verdankt es seinem Fluss - und einem Ingenieurs-Coup. Der Chicago River versorgte die Menschen der nordamerikanischen Metropole mit Trinkwasser. Er transportierte aber auch die Abwässer der Stadt in den Michigansee - Teil des größten Süßwasserreservoirs der Welt, der fünf Großen Seen im Norden der USA. Ein 1900 gebauter Kanal - gefeiert als Jahrhundertbauwerk - sorgte dafür, dass der Fluss seine Strömungsrichtung änderte und seitdem rückwärts fließt. Die unliebsamen Abwässer der Metropole werden so nicht mehr in den See, sondern gen Süden in den Mississippi geleitet. Flüsse gaben weltberühmten Städten ihren Namen, doch kaum einer kennt heute noch die Flüsse, die dort münden. Die oscarnominierte Filmemacherin Katja Esson erzählt in der Reihe "Amerikas Flüsse" ungewöhnliche Flussgeschichten. Mit beeindruckenden Bildern und aus überraschenden Blickwinkeln. Auf ihrer Reise trifft sie bemerkenswerte Menschen, die mit Charme und großer Offenheit davon erzählen, wie ihr Leben vom Fluss geprägt wird.

      • Amerikas Flüsse: Der Los Angeles River - Aus den Bergen ins Betonbett

        Spielfilm. Flüsse gaben berühmten Städten ihren Namen, doch kaum einer kennt die Flüsse, die dort münden. Katja Esson erzählt ungewöhnliche Flussgeschichten aus überraschenden Perspektiven. Auf ihrer Reise trifft die Filmemacherin bemerkenswerte Menschen, die mit Charme und großer Offenheit davon erzählen, wie ihr Leben vom Fluss geprägt wird. Diese Folge stellt den "Los Angeles River" vor. Der "Los Angeles River" ist - von seinen Ursprüngen im "San Fernando Valley" bis zu seiner Mündung in den Pazifischen Ozean - fast ausschließlich in seinem Betonbett kanalisiert. 82 Kilometer lang fließt er durch die Metropolregion Los Angeles. Nachdem Aktivisten jahrelang für einen natürlichen Fluss kämpften, ist die Stadt nun endlich bereit, den Fluss teilweise aus seinem Betonkorsett zu befreien und sein bisher verschmähtes Wasser nicht einfach in den Pazifik ablaufen zu lassen. Die Metropolregion Los Angeles gehört mit 18 Millionen Menschen zu den größten der Welt. All diese Menschen brauchen Wasser - Wasser, das es in der kalifornischen Wüste eigentlich nicht gibt. Der ursprüngliche "Los Angeles River" entspringt als kleiner Bach im "San Fernando Valley". Da sein Wasser nicht ausreicht, wird seit 200 Jahren mit einem riesigen Aquädukt Wasser aus dem "Owens Valley" in die Region transportiert - 370 Kilometer weit. Ein historischer Kraftakt der Ingenieurskunst. Kämpfe um Macht und Geld wurden um dieses Wasser geführt, viele Hollywoodfilme erzählen davon. Der "Los Angeles River" verkam zu einem Flutschutz- und Abwasserkanal und fließt auf seiner gesamten Länge in einem berühmt gewordenen Betonbett durch die Metropole. Flüsse verbinden Menschen. Sie sind Lebensadern, Wirtschaftsförderer, Verkehrsstraßen. Der Mensch bändigte sie über die Jahrhunderte, begradigte, kanalisierte und regulierte das Wasser. Die atemberaubenden Eingriffe in die Natur waren in keinem Land so extrem wie in den USA, lange das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dort gibt es die größten Dämme, die tiefsten Schleusen, die längsten Kanäle und Aquädukte. Flüsse fließen rückwärts oder werden durch Computer in ein künstliches Flussbett geleitet.

      • Hudson River - Der Fluss zwischen Wildnis und Skyline

        Spielfilm. Der Hudson River ist rund 500 Kilometer lang und entspringt am Mount Marcy, dem höchsten Berg des Bundesstaats New York. - Eine inspirierende und atemberaubende Reise entlang dieses Flusses. Der Hudson ist eine der berühmtesten und ökologisch wichtigsten Wasserstraßen Nordamerikas. Er zieht seine Bahnen durch einen der größten Nationalparks der USA, den Adirondacks, bis er schließlich in New York City in den Atlantik mündet. Die indigenen Stämme nannten den Hudson River "Muhheakantuck" oder "Fluss, der in zwei Richtungen fließt". Ein passender Name für einen Fluss, dessen Ströme sowohl nach Norden als auch nach Süden fließen. Der Hudson ist aber viel mehr als nur ein Fluss - er ist ein Gezeitenmündungsgebiet, in dem der Ozean auf Bergwasser trifft. Tausende Hektar ungezähmter Lebensraum, Wälder, Sandbänke, Sümpfe, Wasserfälle und Seen bieten unzähligen Tierarten Unterschlupf. Unter teils extremen Wetterbedingungen müssen sich die Tiere den rauen Gegebenheiten anpassen und um ihr Überleben kämpfen. Einer der Hauptdarsteller des Films ist der Weißkopfseeadler, der zugleich das Wappentier der Vereinigten Staaten darstellt. Aber auch Schwarzbären, Kojoten, Elche, Biber und Füchse zählen zu den Bewohnern des Hudson River und seiner Umgebung. Ihre Geschichten durchlaufen alle vier Jahreszeiten und führen die Zuschauer in unberührte und atemberaubende Gebiete nördlich der Weltmetropole New York. Über drei Jahre dokumentierte das Filmteam um Regisseur John Dutton die einzigartige Natur und Artenvielfalt entlang des Hudson River.

      • Erlebnisreisen: Die Maas

        Eine Flussreise durch Belgien und Holland. Die "Erlebnisreise" beginnt im belgischen Dinant und führt über Namur und Lüttich ins niederländische Roermond, nach 's-Hertogenbosch und nach Rotterdam, wo die Maas in die Nordsee mündet. Es ist eine abwechslungsreiche Tour zu Schlössern, einer Tropfsteinhöhle in Dinant und nach Namur, in die Stadt der Schnecken, die dort auch traditionell auf der Speisekarte stehen. Weiter geht es nach Lüttich zu Waffelbäckern und in eine Mikrobrauerei im alten Gemäuer. Im holländischen Teil geht es durch das Wassersportrevier rund um Roermond mit Segelschule und Elektroboot-Verleih in die gemütliche Altstadt von 's-Hertogenbosch und schließlich ins "Manhattan" Hollands - nach Rotterdam mit seiner spektakulären Hochhausarchitektur.

      • Bali und Lombok - Inseln der Sehnsucht

        Spielfilm. Bali, die "Insel der 1000 Tempel", und Lombok, die "Insel der 1000 Moscheen", haben etwas gemeinsam: Sie sind Sehnsuchtsorte, an denen Einheit trotz religiöser Vielfalt gelebt wird. Diese Orte sind vielleicht weltweit einzigartig, weil sie zwei Weltreligionen miteinander verbinden, die andernorts oftmals im Konflikt stehen: Islam und Hinduismus. Einmal im Jahr, beim größten und spektakulärsten Festival von Lombok, zeigt sich das besonders. Zum Tempelfest des heiligen Wassers kommen Tausende Gläubige beider Religionen zusammen, Jung und Alt, aus nah und fern, aus allen Schichten der Gesellschaft, um gemeinsam zu feiern. Der Höhepunkt des Festivals, das Perang Topat, weist auf die historischen Auseinandersetzungen zwischen den balinesischen Hindus und den muslimischen Sasak hin. "Perang Topat" heißt: "der Krieg mit Reiskuchen". Symbolisch wird eine Schlacht mit in Palmblätter gewickelten Reiskuchen-Bällchen ausgetragen. Hindus und Muslime bewerfen sich rituell mit diesen Nahrungsmitteln. Eine, die dieses Ritual sehr gut kennt, ist die 84-jährige Tempelpriesterin Jero Mangku Istril Kerti Sejatil: "Wenn du die Wurfgeschosse danach einsammelst, können sie dir als Dünger für deine Felder dienen. Alle Pflanzen gedeihen damit prächtig, und so tragen sie zu Versorgung und Wohlstand bei. " Das Tempelfest liefert den zentralen Ausgangspunkt für die allumfassende Bedeutung des religiösen Friedens für nachhaltige ökonomische Entwicklung und stabile politische Verhältnisse in Indonesien. In dem bevölkerungsreichsten mehrheitlich muslimischen Inselstaat ist das Motto "Einheit in Vielfalt" ein Verfassungsgrundsatz. Die Filmemacher Werner Zips und Angelica V. Marte begeben sich auf die tropischen Trauminseln Indonesiens, beleuchten die kulturellen und geografischen Besonderheiten dieser Orte, ohne dabei die Schattenseiten wie Verkehr oder wachsende Müllberge auszublenden.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Alpenpanorama

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      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Forever Jan: 25 Jahre Jan Delay (3/3)

        Spielfilm. Mit unverwechselbarem Stil, Style und Stimme beherrscht Jan Delay Genres wie Funk, Reggae, Soul und Rock. Mit seinem Sound und seinen Texten wurde er zu einem der einflussreichsten Musiker. Die dreiteilige Serie zeigt seinen Aufstieg aus der Hamburger Hip-Hop-Szene mit der legendären Gruppe Absolute Beginner bis hin zu seinem Erfolg als Solokünstler und innovativer Liveact. Durch Interviews mit Weggefährten und Musikexperten werden nicht nur Jan Delays künstlerische Erfolge, sondern auch persönliche Herausforderungen und die ständige Weiterentwicklung seines Sounds beleuchtet. Diese Hommage an einen der einflussreichsten Musiker Deutschlands offenbart, wie Jan Delay es geschafft hat, musikalische Grenzen zu sprengen und dabei stets seiner Vision treu zu bleiben.

      • Erlebnisreisen: Palermo

        Spielfilm. "Erlebnisreisen" sind die Zusammenfassung von Magazinbeiträgen oder kürzere exklusive Reportagen. Die Attraktivität der dargestellten Reiseziele steht im Vordergrund. Es werden praktische Tipps und konkrete Anregungen gegeben. Die Routen und Ziele sind nachvollziehbar beschrieben.

      • Andalusien - Spaniens maurischer Süden

        Spielfilm. Umgeben vom Atlantischen Ozean und dem Mittelmeer, bildet Andalusien mit dem Felsen von Gibraltar die südlichste Region der Iberischen Halbinsel und des europäischen Festlands. Seine vielfältigen Landschaften, die reiche Kultur und die schönen Städte, in denen lebendige Geschichte und altes Handwerk blühen, machen Andalusien zu einem der attraktivsten Reiseziele Europas.

      • Kuba - Juwel der Karibik

        Spielfilm. Die Geschichte Kubas beginnt 1492 mit der Landung von Christoph Kolumbus. Sie läutete die spanische Kolonialzeit ein, die das Antlitz von Havanna bis heute prägt. Jahr für Jahr locken Musik, Tabak und Tropensonne Tausende Touristen aus aller Welt auf die Insel. Doch kaum einem offenbart sich das Kuba jenseits der Strände: Die Korallenriffe vor der Insel sollen die besten Fischgründe in der Karibik sein. Seit der Revolution im Jahr 1959 sind die Hoheitsgewässer Kubas für die internationalen Fischereiflotten gesperrt. In den glasklaren Gewässern tummeln sich bizarre Rifffische und Haie, die erahnen lassen, wie die gesamte Karibik noch vor relativ kurzer Zeit ausgesehen haben muss. Außerdem beherbergt die größte der Karibischen Inseln neben einer Reihe von Arten, die nur dort vorkommen, auch den kleinsten Vogel, den kleinsten Frosch und die aggressivsten Krokodile der Welt. Doch wie kamen diese Tiere auf die Insel?

      • Mexikos magische Tierwanderungen

        Deutsche Bearbeitung: Doris Hochmayr. Ganz gleich ob Monarchfalter, Grauwal, See-Elefant oder Flamingo - sie und viele weitere Arten legen Tausende Kilometer zurück, um ein ganz besonderes Ziel zu erreichen: Mexiko. Der Staat südlich der USA zählt zu den wichtigsten Biodiversitäts-Hotspots der Erde und ist eines der artenreichsten Länder der Welt. Dort findet fast jede Spezies einen geeigneten Platz zum Gedeihen, für den es sich lohnt, große Wanderungen auf sich zu nehmen. Die meisten Tierarten kommen dorthin, um der Kälte zu entfliehen, sich fortzupflanzen oder um sich satt zu fressen und Energie zu tanken. Blütenfledermäuse landen in der Kakteenwüste im Norden Mexikos, um dort ihre Jungen großzuziehen. Millionen Schmetterlinge überwintern in den Bergwäldern Michoacáns, Lederschildkröten legen ihre Eier an der Küste von Oaxaca im Süden des Landes ab, und Grauwale schützen ihre Jungen in der San-Ignacio-Lagune im Westen. Zu jeder Jahreszeit und aus allen Windrichtungen herrscht in Mexiko ein reges Kommen und Gehen – egal, ob zu Wasser, zu Land oder in der Luft. Die Dokumentation zeigt die unterschiedlichen Lebensräume, die das Land innerhalb seiner Staatsgrenzen vereint – vom Gebirge über Dschungel, Wüste und Grasland bis zum Küstengebiet. Grenzen, die für die Tierwelt nicht von Belang sind. Denn die Tiere wandern seit Jahrtausenden auf denselben Strecken zu ihren angestammten Plätzen. Wenig verwunderlich also, dass in Mexiko nicht nur eine der größten Artenvielfalten der Welt anzutreffen ist, sondern auch besonders viele Tiere große Wanderungen auf sich nehmen, um dort einen Teil des Jahres zu verbringen.

      • Frankfurt Flughafen

        Menschen, Maschinen und Mega-Ausbau. Mit mehr als 60 Millionen Fluggästen im Jahr ist der Flughafen Frankfurt am Main der größte Verkehrsflughafen in Deutschland und einer der größten Europas. Jeden Monat starten und landen dort rund 35. 000 Flugzeuge. Aber nicht nur für Urlauber und Geschäftsreisende ist der Airport eine wichtige Anlaufstelle - für mehr als 80. 000 Menschen ist der Flughafen ihr täglicher Arbeitsplatz. Flugkapitänin Steffi Bub startet regelmäßig von Frankfurt in die Luft. "Ich wollte schon im Kindergarten Pilotin werden, es war mein Traum, und es ist immer noch mein Traum", erzählt sie über den Wolken. Auf manchen Flügen ist sie die einzige Frau in einer ansonsten kompletten Männer-Crew. Nico Schneider arbeitet beim Zoll und kontrolliert das Gepäck von Reisenden, bevor sie einreisen. Regelmäßig findet er verbotene Waren in den Koffern der Reisenden. Gerade aus fernen Ländern wird gern ohne Erlaubnis frisches Obst und Gemüse mitgebracht. Nico Schneider meint: "Oft ist es aus dem eigenen Garten und schmeckt bestimmt gut, aber wir können trotzdem kein Auge zudrücken. " Dunkle Gänge, niedrige Decken und ohrenbetäubender Lärm - das ist der Arbeitsplatz von Miriam Strecker und Giorgio Chianella. Die beiden sind Servicetechniker in der Gepäckförderanlage des Frankfurter Flughafens. Sie betreuen mehr als 80 Kilometer Gepäckbänder, auf denen täglich mehr als 100. 000 Gepäckstücke befördert werden. Und wenn sich die Schlaufe eines Rucksacks verfängt, ein Koffer vom Band rutscht oder irgendwo ein Band blockiert, dann haben die beiden nicht mehr als zehn Minuten Zeit, um dieses Problem zu beheben. Kein Wunder also, dass die beiden sagen, die Sommer sei für sie besonders stressig. Und der Flughafen soll weiter wachsen. 2015 erfolgte der Spatenstich für ein neues, drittes Terminal, 2026 soll es in Betrieb gehen - zunächst mit einer Kapazität von 19 Millionen Reisenden, ausbaubar für bis zu 25 Millionen Reisende. Die Baustelle von Terminal 3 ist Europas größtes privat finanziertes Infrastrukturprojekt. Voraussichtliche Kosten: vier Milliarden Euro. Harald Rohr verantwortet dieses Megaprojekt. Er sagt: "Wir bauen nicht nur einen Flughafen, wir bauen eine neue Infrastruktur. Mit zehn Kilometern neuen Straßen und Brücken, einem neuen Anschluss an die Autobahn A5, Europas größtem Parkhaus und einem komplett neuen Personentransportsystem. " Die "ZDF. reportage" blickt hinter die Kulissen des Frankfurter Flughafens.

      • Servicezeit-Reportage: Ausgerechnet - Fliegen

        Spielfilm. Warum kostet derselbe Flug für Passagiere unterschiedlich viel? Und wie schaffen es so genannte "Billigflieger" trotz steigender Preise immer wieder, mit Schnäppchen zu locken? Reporter Daniel Aßmann geht in "Ausgerechnet – Fliegen" auf Spurensuche. Er blickt hinter die Kulissen des Frankfurter Flughafens, besucht die Deutsche Flugsicherung und erfährt, welche Kosten wirklich in einem Flugticket stecken. Auf einem Flug von Frankfurt nach Wien begleitet Daniel Aßmann die Crew bei ihrer Arbeit. Außerdem erfährt er im Hauptquartier von Österreichs größter Fluggesellschaft, was eine Tankfüllung und ein neuer Reifen für einen Airbus A320 kosten und wann Flüge am günstigsten gebucht werden können.

      • Barcelona, da will ich hin!

        Mit Simin Sadeghi. In Barcelona noch Ecken zu finden, die nicht überlaufen sind, ist gar nicht so einfach. Moderatorin Simin Sadeghi nimmt die Herausforderung an und stößt auf einige Überraschungen. Sie klettert zum Castillo de Montjuďc, das weniger bekannt ist als der Tibidabo. Auch den "Jardin de las Tres Chimeneas" findet man nicht in jedem Reiseführer. Der Park ist vor allem in der Graffitiszene bekannt. Der Architekt Antoni Gaudí spielt eine große Rolle in Barcelona. Simin Sadeghi entscheidet sich für das erste Haus, das der Architekt entworfen hat: die Casa Vicens im Stadtteil Grŕcia. Dort lockt auch eine Bodega mit hausgemachten Tapas.

      • Borkum ... mit Judith Rakers

        Und Jana von Rautenberg. Judith Rakers entdeckt die größte der Ostfriesischen Inseln durch die Menschen, die dort entweder leben und arbeiten oder Urlaub machen und Erholung suchen. Mit rund 30 Kilometern liegt die "Hochseeperle des Nordens" von allen Ostfriesischen Inseln am weitesten vom Festland entfernt, was auch das Klima beeinflusst. Das Hochseeklima ist ideal für Allergiker und Asthmatiker. Die Luft ist pollenarm und reich an Jod. Die Insel Borkum ist nicht nur für ihr heilsames Klima bekannt, sie zählt mit durchschnittlich 2000 Stunden im Jahr auch zu den Sonnen-Spitzenreitern in Deutschland. Außerdem punktet die Insel mit ihrer wunderschönen Natur mit langen Sandstränden, Dünen, Wald und Watt sowie einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Auf Moderatorin Judith Rakers wartet eine musikalische Wanderung mit Albertus Akkermann, der durchs Wattenmeer führt. Sein Markenzeichen: das Akkordeon. Zwischen Wattwurm, Muschelkunde und Schlick bringt er seine Gäste mit maritimen Ständchen in Stimmung. Danach macht sich Judith Rakers auf den Weg ins "Nordsee Aquarium". Dort taucht sie in die Unterwasserwelt ein. Für Futternachschub sorgt sie am nächsten Tag beim "Krabbenschieben", einer uralten Borkumer Tradition aus der Zeit des Walfangs: Dabei steht man bis zur Brust im Wasser und schiebt mit einem Schiebenetz Garnelen an den Strand, die gleich vor Ort gekocht, gepult und verspeist werden. Auch Kutschen gehören zum Inselbild Borkums. Mit Pferd und Wagen geht es ins Naturschutzgebiet der Insel, dem Ostland. Im gleichnamigen Café backt Judith Rakers ihre erste Ostfriesentorte. Dr. Helmer Zühlke, der seit 1973 als Inselarzt auf Borkum arbeitet und neben der Praxis das Heimatmuseum Dykhus betreibt, zeigt der Moderatorin seinen größten Schatz: ein vollständiges, riesiges Pottwal-Skelett. Mit Olympia-Bronzemedaillengewinner Christian Keller ist Judith Rakers im Gezeitenbad zum Training verabredet. Seinen Erfolg hat der Schwimmer auch Borkum zu verdanken: Er kam bereits als Kind auf die Insel, da er unter Asthma litt. Das gesunde Hochseeklima hat den Hochleistungssportler fast beschwerdefrei gemacht. Seitdem ist Christian Keller ein großer Borkum-Fan: Am 7. 7. 2007 hat er sogar dort geheiratet. Ohne die bunten Strandzelte ist Borkum undenkbar. Sie stehen fast überall am Strand. Judith Rakers darf bei der Tischlerei Byl ein Zelt ganz nach ihren Wünschen selbst bauen - unter fachmännischer Anleitung, versteht sich. Anschließend besucht sie Schnuckenschäfer Christoph Müller. Er ist der Letzte seines Berufs auf den Ostfriesischen Inseln. Im Hauptjob Physiotherapeut, sind die Heidschnucken jedoch sein Ein und Alles. Beim Umsiedeln der Mutterschafe auf eine andere Weide muss Judith Rakers richtig mit anpacken. Beim alljährlichen Borkumer Meilenlauf nimmt Judith Rakers die Teilnehmenden im Ziel in Empfang. Auf unterschiedlichen Strecken werden die Sieger ermittelt, vom Piratenlauf für Kinder bis zum Halbmarathon für Profis - ein absolutes Highlight für Insulaner und Touristen.

      • Pellworm - Grüne Insel im Wattenmeer

        Unterwegs mit Tamina Kallert. Saftiges Grasland, weiter Himmel, unzählige Schafe auf dem Deich. Das sind die typischen Markenzeichen von Pellworm. Was hat diese kleine Insel, was andere nicht haben? Das will Tamina Kallert herausfinden. Dazu begibt sie sich auf eine Reise mit vielen Unbekannten. Die drittgrößte nordfriesische Insel liegt mitten im "Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer" und ist umgeben von den weltweit einmaligen Halligen.

      • Nordjütland

        Dänemarks wilde Küsten. Moderatorin Tamina Kallert macht sich in Nordjütland, der nördlichsten Region Dänemarks, auf die Suche nach der sprichwörtlichen dänischen Gemütlichkeit - Hygge. Dabei findet sie entspannte Menschen, alte Traditionen, spektakuläre Naturphänomene, Städtchen mit pastellfarbenen Häusern - und ein ganz besonderes Licht. Über das idyllische Lřnstrup geht es in die Surfer-Stadt Lřkken und an die wilde Jammerbucht. Tamina Kallert fährt durch den Limfjord an die Ostseeküste und kehrt über Sćby zurück nach Skagen. Ihre ständigen Begleiter sind der Wind und der Sand: an den Stränden, auf der größten Wanderdüne Nordeuropas und an der Steilküste von Lřnstrup, wo ein Leuchtturm fast vom Sand begraben wurde. Sie stellt fest: Tatsächlich ist vieles hyggelig - das kalte Bier in der Strandsauna ebenso wie das meditative Arbeiten an der Töpferscheibe.

      • Inselhopping in Dänemark

        Spielfilm. Die Dänische Südsee: ein Gebiet, das 55 Inseln und Holme umfasst, eingebettet zwischen dem Kleinen Belt und Großen Belt. Die meisten Inseln sind unbewohnt und keinen Quadratkilometer groß. Sie haben exotisch klingende Namen wie Avernakř, Skarř und Birkholm. Jede Insel hat ihren eigenen Mikrokosmos mit wenigen Nachbarn, höchstens einen Kaufmannsladen gibt es. Die Dänische Südsee gilt als eins der beliebtesten Segler- und Angelreviere unter Touristen. Wer aber dauerhaft dort leben möchte, muss auch ohne Kino oder Krankenhaus klarkommen. Die Fähren als einzige regelmäßige Festlandsverbindung bestimmen den Takt der Insulaner. Ständig auf Expedition in der Einsamkeit - oder pure Freiheit und wirkliche Gemeinschaft? Der Film lädt ein zum Inselhopping in ganz unterschiedliche Welten, die doch so nah beieinander liegen. Das erste Ziel wird nach Stunden mit zwei Schifffahrten und einer Inselüberquerung erreicht: Nur so kommt man vom Festland nach Birkholm. Die 0, 9 Quadratkilometer Inselfläche sind schnell zu Fuß umrundet. Dazwischen: ein paar ehemalige Bauernhöfe, ein kleiner Hafen, Sommerhäuser, eine Wiese für Zelte, eine Freiluftdusche. Ganz knapp über dem Meeresspiegel leben dort zehn Menschen dauerhaft. Jens Kjćrsgaard-Rasmussen und Simone Lotus Mřller sind seit Oktober 2021 mit ihrem Sohn Teil des Mikrokosmos und so etwas wie die "Hausmeister von Birkholm". Ihr Alltag dreht sich um die "Birkholmposten", ein kleines Transportschiff. Keine Ampeln, aber viele Trecker und Strände, aufgeteilt auf zwei Moräneninseln mit rund 100 Einwohnern: Der totale Kontrast zur Stadt Faaborg, denn von dort aus muss man die Fähre "Svanen" für 40 bis 60 Minuten nehmen, um Avernakř zu besuchen. Gittes Gäste im Landhotel tun am liebsten nichts, so sagt Gitte. Und dieses "Nichts" findet in ihrem Garten seinen Ausdruck: Zwischen Angorakaninchen, aus deren Fellhaaren Gitte am Lagerfeuer Garn spinnt, einem blühenden Gemüsebeet, Hängematten und Ziegen liegt das Paradies im Paradies. Und das teilt die Hotelbesitzerin, die ursprünglich als Krankenschwester auf die Insel kam, mit ihren Gästen des 30-Betten-Landhotels. In 35 Minuten bringt die "Hjortřboen"-Fähre die Passagiere von Svendborg nach Skarř. Die Insel ist nicht so groß wie Avernakř, aber auch nicht so winzig wie Birkholm. Immerhin 20 Bewohner leben in Bilderbuchhäusern. Mittelpunkt ist der Inselteich, um den herum lautstark Frösche quaken. Skarř ist vor allem lecker. Neben einem Restaurant gibt es dort mehrfach weltweit prämiertes Eis. Martin Jřrgensen wurde durch Zufall Eismacher, als er eigentlich die Wirkung von Birkensaft auf Allergien erforschte. Heute steckt der auf Skarř selbst geerntete Saft mit lokalen Zutaten in seinem Bio-Eis, ganz ohne Zusatzstoffe. Martin ist der kreative Kopf, ein Tüftler ohne klassische Ausbildung zur Eiszubereitung, der lieber mit Wissenschaftlern experimentiert als am Schreibtisch zu sitzen. Seine Frau Britta Tarp hält den Betrieb am Laufen - pragmatisch, organisiert, zäh. Ohne sie, sagt Martin, ginge nichts, und umgekehrt gäbe es ohne Skarř sein Eis nicht. "Skarř Is" war zunächst nur ein kleines Sommergeschäft - bis die dänische Königin das Eis probierte und Martin seitdem sein Ananassorbet an Singapore Airlines liefert. Krankenhäuser, Festivals und sogar Lidl sind als Abnehmer dazugekommen - und auch eher funktionale Eiscreme für Krebspatienten, die proteinreich ist und beim Muskelaufbau hilft. Es gibt sogar eigens entwickelte, leicht verdauliche Sorten für Sportler und Narkosepatienten. Britta kümmert sich um Produktion und Termine – Martin um die Gäste im eigenen Café und bei Eisverkostungen.

      • Sommer in Hvide Sande

        Ferien an der dänischen Westküste. Kilometerlange Strände und die wohl schönsten Sonnenuntergänge Dänemarks: Hvide Sande an der dänischen Westküste ist ein beliebter Urlaubsort. Moderatorin Britta von Lucke testet das besondere Ferienfeeling, ob aktiv beim Trendsport Surfen, kreativ beim Sandskulpturenfestival oder kulinarisch bei der traditionellen Fischauktion.

      • nano

        Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

      • heute

        Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

      • 3sat-Wetter

        3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Im Zaubertal der Kröten

        Spielfilm. Jedes Frühjahr findet am bayerischen Alpenrand eine einzigartige Tierwanderung statt: Mehr als 10. 000 Erdkröten begeben sich dort auf eine abenteuerliche Reise. Sie sind bereit, alles auf sich zu nehmen, um sich zu paaren und ihren Laichplatz zu erreichen. Ihr Ziel sind drei glasklare Seen in einem scheinbar idyllischen Tal zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl. Doch für ihre Mission müssen die Amphibien nicht nur steile Felswände überwinden und eine vielbefahrene Alpenstraße queren: Auch ihre Fressfeinde warten auf sie und ihren künftigen Nachwuchs, der in den Seen heranreifen soll. Vor allem für die Krötenweibchen ist diese Reise die größte Herausforderung ihres Lebens. Denn ausgerechnet ihre Partner, die Krötenmännchen, bringen sie durch ihren unbändigen Drang, sich fortzupflanzen, immer wieder in größte Gefahr. Nur ein kleiner Teil der Weibchen überlebt. Der Film erzählt eine unglaubliche Geschichte über die Tiere, die vielen zunächst wenig sympathisch erscheinen - doch deren Leidenschaft, Komik, Mut und Gelassenheit sie einfach bewundernswert machen.

      • An den Ufern der Lippe - Fluss mit vielen Gesichtern

        Spielfilm. Über 200 Kilometer lang schlängelt sich die Lippe durch das dicht besiedelte Nordrhein-Westfalen, durch Städte und Industriegebiete – und ist doch ein Fluss mit viel Natur. Die Dokumentation zeigt die Lippe von der Quelle in Bad Lippspringe bis zur Lippemündung in den Rhein. Lange Flussabschnitte sind in den vergangenen 20 Jahren renaturiert worden und bieten vielen Tieren einen "wilden" Lebensraum mitten in der Zivilisation.

      • Erlebnisreisen: Bretagne

        Rauer Norden und rosa Granit. Eine Region für Genießer: historische Altstädte, schicke Seebäder und eine Küste mit vorgelagerten Inseln und Sandstränden - die Bretagne im Nordwesten von Frankreich. Die Reise führt von Cancale über Saint-Malo nach Rennes und wieder zurück ans Meer nach Trégastel und zur berühmten Côte de Granit Rose.

      • ZIB 2

        Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

      • Last Man Standing – Gangster, Rap und der Mord an Tupac Shakur

        Dokufilm Grossbritannien (2020). Tupac Amaru Shakur wird 1996 in seinem Auto an einer Straßenkreuzung in Las Vegas erschossen. Obwohl er nur 25 Jahre alt wurde, gilt er vielen bis heute als größter Rapper aller Zeiten. Der erschütternde Mordfall wird nie aufgeklärt. Doch fast 30 Jahre später wird aufgrund neuer Ermittlungsergebnisse einem mutmaßlichen Mittäter der Prozess gemacht. In der True-Crime-Doku ergründet Filmemacher Nick Broomfield die tragische Geschichte. Er zeichnet nach, wie Tupacs toxische Freundschaft zum zwielichtigen Plattenboss Suge Knight eine Abwärtsspirale in Gang setzt. Die Dokumentation führt außerdem vor Augen, wie im Los Angeles der 1990er-Jahre Straßengangs die Musikwelt dominieren. Bis dato nie gehörte Zeugenaussagen decken Verbindungen in oberste Polizeikreise auf. Jenes Geflecht aus Gang-Rivalität, organisierter Kriminalität und Korruption fordert schließlich das Leben der widersprüchlichen Rap-Legende.

      • 37°: Stuntfrauen – Spiel mit dem Risiko

        Spielfilm. Spielfilme ohne Stuntleute - undenkbar. Tanja, Angie und Cecilia gehören zu den knapp 30 Stuntfrauen, die in Deutschland in der Filmbranche arbeiten. Für sie ist das Wagnis ihr täglich Brot. Sie überschlagen sich im Auto, springen über Häuserschluchten oder stürzen sich aus dem Flugzeug. Ein Beruf mit hundertprozentigem Verletzungsrisiko in einer Welt, die traditionell von Männern dominiert wird. Tanja de Wendt ist selbstbewusst, mutig und Single. Ein selbst gewähltes Schicksal: "Männer haben schlichtweg ein Problem mit meinem Job. Ich kann zum Beispiel einfach viel besser Auto fahren", lacht sie. "37°" erlebt Tanja am Hockenheimring. Es geht darum, ein Auto bei voller Geschwindigkeit durch einen Trainingsparcours zu manövrieren. Driften nennt sich das. Nichts für schwache Nerven. Tanja will damit ihre Fähigkeiten für Autostunts weiter perfektionieren. Auf ihrem Hof im Bergischen Land lebt Tanja gemeinsam mit vier Pferden, einem Hund und ein paar Katzen. Direkt an ihrem Haus steht ein fünf Meter hohes High-Fall-Gerüst. Auch mit 57 Jahren hält sie sich täglich fit. Regelmäßig stürzt sie sich vom höchsten Brett auf ein Luftkissen. Ihr spektakulärster Stunt war ein Sprung vom Düsseldorfer Rheinturm aus 180 Metern Höhe. Als Stuntfrau hat Tanja bisher in über 90 Produktionen mitgewirkt, darunter "Cloud Atlas", "Inglourious Basterds" und "Der Clown". Die 33-jährige Cecilia Diesch hat inzwischen in über 100 Filmen mitgespielt. "Bad Banks", "John Wick 4", auch viele "Tatort"-Produktionen gehören zu ihrer Vita. Angefangen hat alles auf einer Segeljacht in der Türkei. Ihr Vater, eigentlich Arzt, war in seinem zweiten Leben Profisegler. Um seine Kinder auf dem Boot zu beschäftigen, funktionierte er das riesige Spinnaker-Segel zu einer Schaukel um. So schwebte Cecilia gemeinsam mit ihren Geschwistern zehn Meter über der Wasseroberfläche im Wind. Ein prägendes Erlebnis. Heute gehören High-Falls zu Cecilias Spezialgebiet. "37°" begleitet Cecilia zum Filmpark in Babelsberg. Dort trainiert sie unterschiedliche Sprünge aus 14 Metern Höhe. Es geht darum, den besten Move für den anstehenden Filmdreh zu finden. Cecilia liebt die Freiheit, das Abenteuer und den Wechsel zwischen den Drehorten überall auf der Welt. Und doch hat sie sich jetzt entschlossen, mit ihrem Freund Paul zusammenzuziehen - in Dresden. Die Stuntfrau Antje "Angie" Rau lebt in Berlin. Eine Powerfrau voller Lebensfreude, immer auf der Suche nach dem nächsten sportlichen Kick. Zu ihren Referenzen gehören Filme wie "V wie Vendetta", "Inglourious Basterds" und "In 80 Tagen um die Welt". In über 230 Filmen hat sie mitgewirkt und schon Stars wie Nina Hoss, Diane Kruger, Katja Riemann, Veronika Ferres und Christiane Paul gedoubelt. Die hemdsärmelige Berlinerin ist im Osten Deutschlands aufgewachsen. Ihr Vater liebt Fußball und Motorradfahren, ihre Mutter ist Turnerin. Schon früh fühlt sich auch Angie zum Leistungssport hingezogen, erst Schwimmen, dann Leichtathletik. Als sie dann aber in Berlin einige Stuntleute kennenlernt, ist es um sie geschehen: Das soll ihr Leben werden. Mit gut 20 Jahren Berufserfahrung mischt Angie immer noch voll mit im Stuntgeschäft – mal als aktive Stuntfrau, mal als Stuntkoordinatorin. Sie ist eine Allrounderin: High-Falls, auch aus Flugzeugen, Kletter- und Pferdestunts, Kampfchoreografien, auch Pyrotechnik. Mit visuell beeindruckenden Aufnahmen bietet der Film Einblick in eine für viele Menschen unbekannte Welt und beobachtet, wie diese besonderen Frauen ihren Beruf ausüben, mit der Gefahr umgehen und wie ihr Alltag aussieht.

      • 10 vor 10

        "10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

      • Donauinselfest 2026

        Konzert. Die Wiener Rockband My Ugly Clementine mixt Indie, Pop und Garage-Rock-Revival. Die Texte sind geprägt von feministischen Diskursen, von Empowerment und Gleichberechtigung. Einen "Amadeus Austrian Music Award" und den Titel "Band des Jahres" 2020 vom österreichischen Radiosender FM4 hat die Band bereits verbuchen können.

      • Donauinselfest 2026

        Konzert. "Bäng, bäng, bäng! Hier kummt die PÄM! " Und mit ihr das Empowerment-Album "Kunstfigur" - ein Manifest für Frauenpower, radikale Selbstliebe und gegen gesellschaftliche Normen. Die niederösterreichische Künstlerin PÄM feiert darauf Body Positivity ohne Filter und erinnert daran, dass Echtheit immer stärker ist als fremde Zuschreibungen. Mit purer Energie, Humor und Selbstbewusstsein schafft sie Musik, die Herzen erreicht. Und zugleich den Status quo herausfordert - diesmal auf der Ö3-Bühne am Donauinselfest. Eine klangvolle Rebellion, die leise Stimmen lauter macht und zeigt: So wie man ist, ist man genau richtig!

      • Donauinselfest 2026

        Konzert. Ob "September", "Boogie Wonderland", "After The Love Has Gone" oder "Let's Groove" – die Tribute-Band Earth, Wind & Fire Experience ist ein Muss für alle Fans großartiger Livemusik. Ihre Show bringt den Sound einer der erfolgreichsten Funk- und Soul-Bands aller Zeiten zurück auf die Bühne. Auf dem Donauinselfest spielt die Band, eine der heißesten Live-Formationen in Funk & Soul, unter der Leitung des ehemaligen EWF-Gitarristen Al McKay auf. Ein Feuerwerk aus mitreißendem Groove, legendären Hits und purer Energie.