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Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Tagesschau
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Wundermittel Cortison: Neue Forschung – Weniger Nebenwirkungen
Spielfilm. Cortison ist eins der stärksten entzündungshemmenden Medikamente, hat aber Nebenwirkungen. Forschende entschlüsseln den Wirkmechanismus, um neue Therapien zu entwickeln. Die Nebenwirkungen können gravierend sein: Bluthochdruck, Osteoporose und das berüchtigte Vollmondgesicht. Sogar Psychosen können auftreten. Doch bislang sind Glukokortikoide unverzichtbar. Wie weit ist die Suche nach neuen, verträglicheren Medikamenten? Ob bei Allergien, Asthma oder chronischen Darmentzündungen – für viele Betroffene gehört die Therapie mit Cortison zum Alltag. Es unterdrückt das Immunsystem und stoppt Entzündungen enorm schnell. In der Notfallmedizin rettet es Leben. Cortison wirkt, indem es im Körper dieselben Signalwege nutzt wie das körpereigene Hormon Cortisol. Auch für Menschen mit rheumatischen Erkrankungen ist seit über 80 Jahren im Akutfall Cortison das erste Mittel der Wahl – jedoch nicht als Dauertherapie. Nicht nur auf Social Media wird nun immer häufiger vor Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit der dauerhaften Einnahme gewarnt. Die Psychologin Katja Wingenfeld von der Charité Berlin ordnet den Trend zum "Cortisol-Detox" wissenschaftlich ein und erklärt, warum das Hormon Cortisol für den Körper lebenswichtig ist. Generell überdenken Medizinerinnen und Mediziner den Einsatz von Cortison, überarbeiten Behandlungsleitlinien, setzen auf niedrigere Dosierungen – und konsequentes Ausschleichen der Therapie. Am Helmholtz Zentrum München erforscht die Molekularbiologin Henriette Uhlenhaut gemeinsam mit ihrem Team, wie Cortison auf den sogenannten Glukokortikoid-Rezeptor wirkt und so Entzündungen steuert. Diese Erkenntnisse könnten die Entwicklung neuer Medikamente grundlegend verändern. Aber was macht die Suche nach Alternativen mit viel Wirkung, aber wenigen Nebenwirkungen so schwer? Und wie könnten neue Medikamente aussehen?
Dopamin – Macht im Gehirn
Lange galt Dopamin als simples Glückshormon. Alena Buyx zeigt in ihrer Sendung, dass der Botenstoff viel mehr kann: Er wirkt als hochpräziser Steuermechanismus im Gehirn. Statt uns einfach nur glücklich zu machen, bestimmt Dopamin, wie wir lernen, Entscheidungen treffen und die Welt interpretieren. Es prägt Erwartungen und Vorhersagefehler – also die Diskrepanz zwischen dem, was wir erwarten, und dem, was tatsächlich eintritt. Genau diese Signale formen unsere Wahrnehmung, Motivation und letztlich unser Verhalten. Dabei wirkt Dopamin nicht diffus im ganzen Gehirn, sondern punktgenau in lokalen Netzwerken – wie ein präziser Laser. Dopamin steuert sowohl Annäherung als auch Vermeidung, je nach Kontext. So beeinflusst es Emotionen, soziale Entscheidungen und komplexe Lernprozesse. Dopamin ist damit mächtiger als bislang angenommen. Besonders deutlich wird die Bedeutung von Dopamin in der Medizin. In der Parkinson-Forschung zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab: Dopamin gilt nicht mehr nur als "Antrieb" für Bewegung, sondern als grundlegende Voraussetzung dafür, dass Bewegung überhaupt möglich ist. Denn wenn Dopamin in den fein abgestimmten neuronalen Systemen fehlreguliert ist, führt dies neben Parkinson auch zu psychischen Erkrankungen wie Depression, Angststörungen, Sucht oder Schizophrenie. Die Medizin hat heute ein tieferes Verständnis des Botenstoffs und kann daraus innovative Therapien ableiten, die erstaunliche Ergebnisse versprechen. Aber auch in der Populärmedizin ist der Botenstoff im Trend: Beim "Dopamin Detox" wird bewusst auf schnelle Reize wie Smartphones, Soziale Medien und ungesundes Essen verzichtet. Wissenschaftlich gesehen wird das Gehirn dabei nicht chemisch "entgiftet", vielmehr werden neue Verhaltensweisen trainiert. Das Ziel: verbesserte Impulskontrolle und Konzentration. Damit wird klar: Dopamin ist kein Randphänomen des Wohlbefindens, sondern ein zentraler Baustein menschlicher Denk- und Verhaltensprozesse. Wer seine Funktionsweise versteht, bekommt tiefe Einblicke in die Mechanik des Gehirns – und neue Ansätze, um einige der größten neurologischen und psychischen Erkrankungen unserer Zeit zu behandeln. Alena Buyx geht gemeinsam mit ihren Gästen der Frage nach, wie Dopamin als unterschätzte Macht im Gehirn unser Leben bestimmt. Gästevorstellung: Falk Kiefer leitet als Ärztlicher Direktor die Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Er ist Professor für Suchtforschung an der Universität Heidelberg und zählt zu den führenden deutschen Experten auf dem Gebiet der Suchtmedizin. Seine Forschung konzentriert sich auf die neurobiologischen Grundlagen von Suchterkrankungen, die Entwicklung innovativer psychotherapeutischer und pharmakologischer Behandlungsansätze sowie die Identifikation von Risiko- und Schutzfaktoren. Martin Korte ist Neurobiologe und Professor für Zelluläre Neurobiologie an der Technischen Universität Braunschweig, wo er zugleich das Zoologische Institut leitet. Darüber hinaus leitet er eine Forschungsgruppe zu Neuroinflammation und Neurodegeneration am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den zellulären Grundlagen von Lernen und Gedächtnis, synaptischer Plastizität sowie neurodegenerativen Erkrankungen. Als Autor und Wissenschaftsvermittler macht er neurobiologische Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Brit Mollenhauer ist Neurologin und eine international renommierte Parkinson-Forscherin. Sie ist Ärztliche Direktorin und Chefärztin für Bewegungsstörungen an der Paracelsus Elena Klinik in Kassel sowie Associate Professor an der Universitätsmedizin Göttingen. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Validierung von Biomarkern zur Früherkennung, Differenzialdiagnose und Verlaufskontrolle der Parkinson-Erkrankung. Darüber hinaus hat sie mehrere wegweisende Langzeit- und Beobachtungsstudien initiiert und engagiert sich in internationalen Forschungsnetzwerken zur Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen.
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
Die Brexit-Erben: Uns reicht’s!
Spielfilm. Sie durften ihre Zukunft nicht wählen: Vor zehn Jahren waren Alisha, Dylan, Samuel und Ceira noch zu jung, um beim Brexit-Referendum in Großbritannien abzustimmen. Heute, als junge Erwachsene, müssen sie die Folgen tragen. Bezahlbarer Wohnraum, gute Jobs? Fehlanzeige. Europa-Tournee für Alisha und ihre Band? Bürokratie und Zölle fressen den Gewinn auf. Dylan kann es sich nicht leisten, zu Hause auszuziehen. Allen reicht's. Sie wollen ihre Zukunft jetzt selbst in die Hand nehmen. Doch wo liegt die? Wieder in der EU? Oder doch abgeschottet, Seite an Seite mit Trumps USA?
WeltWeit: 9/11 - Terror mit weltweiten Folgen
Magazin. 25 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 blickt "WeltWeit" auf ein Ereignis zurück, das die USA erschütterte und Politik, Gesellschaft und Sicherheit weltweit veränderte. Die "WeltWeit"-Reporterinnen und Reporter schauen sich an, wie sehr die Anschläge und ihre Folgen die Welt verändert haben. Barbara Wolschek reist nach New York und Washington, spricht mit Hinterbliebenen und einem Mitgestalter des umstrittenen Patriot Act. Sie fragt, wie stark die USA bis heute von den Folgen von 9/11 geprägt sind. Karim El-Gawhary kehrt in den Irak zurück, dessen Geschichte seit der US-Invasion 2003 eng mit den Folgen der Bush-Doktrin verknüpft ist. Er trifft Menschen, die bis heute unter den Auswirkungen von Krieg und Gewalt leiden. Benedict Feichtner besucht Molenbeek in Brüssel, einst als Zentrum der europäischen Dschihadisten-Szene bekannt. Dort spricht er mit einem ehemaligen Extremisten und mit Menschen, die sich dafür einsetzen, Radikalisierung zu verhindern und Jugendlichen neue Perspektiven zu eröffnen.
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
maischberger
Talkshow. Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.
Die Nordreportage: Höher, bunter, teurer
Kindergeburtstag in der Großstadt. Reportage von Christian Brandt. Die 30-minütige Reportage stellt ungewöhnliche Menschen und ungewöhnliche Orte in Norddeutschland vor.
unterwegs - Rajasthan
Wüste, Wasser und Paläste. Die Reise durch Rajasthan beginnt in Jaipur, der Hauptstadt des indischen Bundesstaats. Dort taucht Andrea Jansen in das chaotische Verkehrsgetümmel ein und besucht den Palast der Winde. Außerdem trifft sie in Jaipur einen jungen Musiker, der mit seiner Band traditionelle indische Musik mit modernen Beats mischt. Zusammen besuchen sie den Kamelmarkt von Pushkar. Im kleinen Tilonia lernt sie den Gründer eines indischen Selbsthilfeprojekts kennen. Bunker Roy hat sich schon früh entschieden, sein reiches Elternhaus zu verlassen und sich dem Dorfleben zuzuwenden. Unter anderem hat er ein Kinderparlament ins Leben gerufen und Schulen gebaut. Udaipur gilt als die romantischste Stadt Rajasthans. Dort trifft Andrea Jansen einen Maharadscha und eine Prinzessin. In Udaipur liegt der Pichola-See mit dem berühmten "Lake Palace Hotel". In dem luxuriösen Hotel wurden Szenen für den James-Bond-Film "Octopussy" gedreht, und Prominente aus aller Welt verbringen im ehemaligen Palast mitten auf dem See ihre Ferien.
unterwegs - Thailand
Bergdörfer, Tempel und Elefanten. Der Norden Thailands bietet weite Naturlandschaften, Regenwälder, idyllische Bergdörfer und wundervolle Tempel. Damit ist der Norden ganz anders als Bangkok und die Traumstrände im Süden. Moderatorin Wasiliki Goutziomitros beginnt ihre Reise in einem Zug, der sie von Bangkok direkt ins Herz von Nordthailand bringt: Chiang Mai. Sie besucht eine Manufaktur, in der Thaischirme nach alter Tradition von Hand zusammengebaut und bemalt werden. Weiter geht es zum Goldenen Dreieck. Dort treffen nicht nur die Flüsse Mekong und Ruak aufeinander - es ist auch der Grenzpunkt von Thailand, Laos und Burma. Letzte Station ist das Elefantencamp des deutschen Auswanderers Bodo Förster, wo Wasiliki Goutziomitros einen Tag mit Elefanten verbringt, ihre Verhaltensweisen beobachtet und einen Ausritt macht - mit einem Bad im Bergsee als Höhepunkt.
unterwegs - Bali
Reisterrassen, Strände und Götter. Bali ist eine indonesische Insel voller Magie und Exotik. Moderatorin Wasiliki Goutziomitros besucht die Insel in Südostasien und trifft dort die unterschiedlichsten Menschen. Die Götter spielen eine große Rolle im Leben der Balinesen. Einer der höchsten Priester Balis gewährt ihr Einblick in seine privaten Zeremonien und seine persönlichen Heiligtümer. Mit einem Bootsbauer spricht Goutziomitros über den Rückgang der Fischbestände. Außerdem nimmt Wasiliki an einer Bootssegnung teil. Sie geht mit einem Schweizer auf eine Trekkingtour durch unberührte Landschaften, und sie lässt sich von einem Tanzlehrer die Bedeutung des balinesischen Tanzes erklären. Ihre Reise führt sie außerdem an traumhafte Strände, durch Reisfelder und in die Stadt Ubud, das kulturelle Zentrum Balis.
unterwegs - Inselwelt Thailand
Von Similan über Phuket zu den Phi-Phi-Islands. Moderator Roland Luder reist für die Reihe "unterwegs" durch die Inselwelt von Thailand. Seine Reise beginnt im Tauchparadies Similan. Dieser aus neun Inseln bestehende tropische Archipel ist heute ein Nationalpark und daher nur per Boot erreichbar. Auf der Insel Surin besucht Roland Luder am nächsten Tag echte Seenomaden, die sogenannten Moklen. Sie leben noch größtenteils auf ihren Booten. Die Moklen sind staatenlos und glauben an Naturgeister. Danach reist Roland Luder weiter nach Phuket. Die größte Insel Thailands besticht durch eine paradiesische Landschaft und bietet gleichzeitig ein anregendes Nachtleben und schöne Ausflugsziele: zum Beispiel den Big Buddha. Mit einem landestypischen Longtail-Boot erkundet der Moderator später die Umgebung von Krabi und stößt auf einen Phallusschrein. Er trifft ein junges Paar, das sich Kinder wünscht und deshalb dort ein Fruchtbarkeitsritual abhält. Als krönenden Abschluss seiner Reise wählt Roland Luder die Phi-Phi-Inseln. Dort sucht er nach der verborgenen Lagune aus dem Film "The Beach".
unterwegs - La Réunion
Weinreben, Vulkane und Steilküsten. Man nennt sie "die Insel mit den 100 Gesichtern": L'Île de la Réunion, das etwas andere Stück Frankreich mitten im Indischen Ozean, ist mehr als nur eine Badeinsel. La Réunion besticht durch seine Vielfalt: Vom Sandstrand bis zum Vulkankrater, vom tropischen Regenwald bis zu 3000 Meter hohen Bergen hat das französische Überseedepartement einiges zu bieten. Moderatorin Wasiliki Goutziomitros nimmt die Insel unter die Lupe. Zu Beginn ihrer Reise hilft Wasiliki Goutziomitros einem Winzer bei der Traubenernte. Anschließend fährt sie ans Meer. Die einzigartige Natur der Insel, die grün bewachsenen Berge und steilen Abhänge bezaubern sie. Auf ihrer Reise trifft die Moderatorin einen ganz speziellen Inselbewohner: Angélo Thiburce ist seit fast 40 Jahren Postbote in der abgelegensten Bergregion der Insel. Er nimmt Wasiliki Goutziomitros mit auf Wanderschaft und zeigt ihr die wunderbaren Naturschätze, die Mafate zu bieten hat.
Unsere wilde Schweiz: Das Oberengadin
Spielfilm. Die Landschaft um die Engadiner Seenplatte bietet mehrere Superlative: die höchste Schifffahrtslinie Europas, die größte Steinbockpopulation der Schweiz, die ältesten Zirbelkiefern Graubündens. Auf dem Weg dorthin geht es 200 schroffe Höhenmeter den Malojapass nach oben – nur abwärts geht es vorerst nicht. Stattdessen gibt es ein Hochplateau mit vier eindrucksvollen Seen inmitten einer bombastischen Bergwelt mit steil aufragenden Gipfeln.
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
nano
Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Alpenpanorama
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
ZIB
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
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Hoch hinaus II: Die Jägerin aus Leidenschaft – Eine Familientradition lebt weiter
Spielfilm. Die Schweiz ist ein Land der Berge. Schweizer sind geprägt von ihnen, leben und arbeiten oder suchen Zuflucht in den Bergen. Viele von ihnen in sicheren Höhen, die gut zu erreichen sind. Doch es gibt auch Menschen, die höher gehen, die weit oben arbeiten oder etwas wagen und dabei ihre Erfüllung finden. So auch die Protagonisten der zweiten Staffel von "Hoch hinaus" - zum Beispiel die Bündner Jägerin Silvana Stecher. Für sie ist das Jagen nicht nur ein Hobby, sondern eine Passion - so wie ihr das der Vater und der Bruder vorgelebt haben. Während der Jagdsaison im Herbst ist die Mutter einer fünfjährigen Tochter tagelang weit oberhalb der Baumgrenze unterwegs. Weil sie keine Jagdhütte hat, übernachtet sie allein im Freien und muss immer alle Lebensmittel, Schlafsack und Gewehr mitschleppen. Was sie antreibt: die Faszination für die Natur, die Tierwelt und die Hoffnung, eine Gams zu erlegen. Die Hochjagd im Herbst dauert nur drei Wochen. Für die 32-Jährige ist das Thema aber das ganze Jahr präsent. Regelmäßig ist sie in den Unterengadiner Bergen unterwegs, beobachtet das Wild oder trainiert das Schießen. Während ihr Vater dieses Jahr erstmals kein Jagdpatent mehr gelöst hat, interessiert sich Silvana Stechers fünfjährige Tochter bereits für das Thema – gut möglich, dass sie die Familientradition der Jagd weiterführt.
Donat auf Achse: Von 9/11, Gott und ungewollter Schwangerschaft
Reportage von Donat Hofer und Vanessa Nikisch. Dieses Mal trifft Donat ein Paar, das 9/11 auf ganz unterschiedliche Weise erlebte: er vor Ort, als die Twin Towers einstürzten, sie in Angst um ihn daheim. Und er begegnet einer jungen Frau, deren Veloabenteuer wegen der Liebe eine unerwartete Wendung nimmt.. In "Donat auf Achse" reist Moderator Donat Hofer durch die Schweiz, ohne festen Plan, geleitet vom Zufall und den Begegnungen am Weg. Er folgt dem, was sich ergibt, bleibt stehen, wo Menschen ihre Geschichten teilen, und lässt sich treiben durch Straßen, Plätze, Dörfer und Städte. Was bewegt die Schweiz im Alltag? Wie leben, lieben, hoffen oder zweifeln ihre Menschen? In spontanen Gesprächen entstehen direkte und oft überraschende Portraits. Es geht um das, was selten ausgesprochen wird: Tabus, Schmerz, Liebe und Menschlichkeit. Und immer wieder auch um das Leichte, das Unerwartete, das kleine Glück am Wegesrand.
Sehen statt Hören
Fernsehen in Gebärdensprache. "Sehen statt Hören" ist das einzige TV-Magazin für Menschen mit Hörbehinderung in Gebärdensprache. Offene Untertitel sind fester Bestandteil der Sendung und kein Zusatzangebot. In wöchentlich 30 Minuten bietet das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Themen aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Ein barrierefreies Angebot für alle, die sich von diesem besonderen Magazin angesprochen fühlen.
Das Geheimnis der Gesundheit
Spielfilm. Seit Menschengedenken forschen Ärztinnen und Ärzte an den Ursachen von Krankheiten. Gesucht war die Gesundheit, aber ihre Ursachen standen viel seltener im Fokus. Kaum beachtet wurde auch die Frage, was Gesundheit eigentlich ausmacht. Die Dokumentation von Andrea Eder geht neuen Ansätzen in der Medizin nach und dem Einfluss von Seele, Psyche, Lebenseinstellung und Religion auf die Gesundheit.
37°Leben
Jannis (23) lebt mit der Angst, wegen seines Aussehens negativ bewertet zu werden. Der Blick in den Spiegel kostet ihn an manchen Tagen viel Überwindung. Das will er in einer Therapie ändern. Als Schüler wurde er wegen seines Gewichts gehänselt und ausgegrenzt. Über mehrere Jahre nahm er stark ab und treibt seitdem intensiv Sport. Trotzdem kämpft er mit seinem Selbstbild: Wenn er heute in den Spiegel schaut, sieht er immer noch den Jannis von früher. "37°Leben" begleitet den Lehramtsstudenten aus Wolfenbüttel, der nebenher im Irish Pub jobbt und sich vorstellen kann, auch als Schauspieler zu arbeiten, auf seinem Weg in die Therapie. Gemeinsam mit Psychotherapeut Daniel Wagner wagt Jannis den Schritt und setzt sich in den Sitzungen mit seinem negativen Selbstbild auseinander. Er lernt, sich selbst mehr zu akzeptieren.
Yellowstone - Feuer und Eis
Deutsche Bearbeitung: Heinz Leger. Als ein Trapper im Winter 1807 auf der Suche nach Pelztieren ins Herz der Rocky Mountains vordrang, entdeckte er dort an den Ufern des Yellowstone River ein Stück unberührter Natur. 1872 wurde dieser Flecken Erde mit seinen vulkanischen Geysiren und heißen Quellen zum Nationalpark erklärt, dem ersten der Welt. Die dreiteilige Reihe zeichnet ein Porträt dieser einzigartigen Landschaft, ihrer Bewohner und Naturwunder. Der Yellowstone-Nationalpark ist geprägt vom Gegensatz zwischen Feuer und Eis: Vulkanische Aktivität im Untergrund sorgt auch im Winter für offene Wasserstellen, während die Landschaft ringsum bei 40 Grad Celsius unter Null in Frost und Kälte erstarrt. Diese Wasserstellen sind im Hochwinter die Bühne für so manches Drama: Dort bekommt es der noch unerfahrene Nachwuchs des Wolfsrudels zum ersten Mal mit einem ausgewachsenen Elchbullen zu tun. Was anfangs nach einer klaren Sache für den mächtigen Geweihträger aussieht, entwickelt sich im Laufe des Winters zu einem Kampf auf Leben und Tod. Im Gebiet des Yellowstone-Nationalparks herrschen einzigartige Umweltbedingungen: Durchschnittlich fallen im Bergmassiv der Rocky Mountains während der kalten Jahreszeit etwa drei Meter Schnee. Durch tiefe Gebirgseinschnitte gelangen jedoch feuchte Luftmassen vom Pazifischen Ozean im Westen bis nach Yellowstone, wo sie rasch abkühlen - und den Winter über für bis zu 15 Meter Schnee sorgen. Die mächtigen Bisons kommen mit der Kälte im Normalfall gut zurecht. Ihr dichtes, dickes Fell schützt sie weitgehend vor dem Frost. Yellowstone beherbergt die letzten wilden Bison-Herden, die dort seit Jahrtausenden überlebt haben. Aber auch die Bisons haben ihre Grenzen. Wenn es zu kalt wird, suchen sie einen ganz bestimmten Fluss auf, der von warmem Wasser aus der Tiefe gespeist und damit eisfrei gehalten wird. Der Fluss leitet die Bisonherde in ein Gebiet voller Geysire, deren heißes Wasser den Boden ringsum schneefrei hält und das verdorrte Gras zugänglich. Doch die Tiere dürfen nicht zu viel davon fressen, denn das dürre Gras enthält hohe Konzentrationen von Kieselerde und Arsen. Diese Nahrung ist nicht nur sehr karg, sondern sogar gesundheitsgefährdend. Den meisten Bewohnern des Nationalparks machen Schnee und Eis zu schaffen - so auch dem Fuchs. Dennoch hat er einen Weg gefunden, den Winter zu überstehen: Er jagt Schneemäuse, die sich am Boden in Gängen und Höhlen unter dem Schnee verbergen. Bei seinem Lauschangriff achtet der Fuchs auf das leiseste Geräusch, das den Standort einer Schneemaus verrät. Hat er ein potenzielles Opfer ausgemacht, vollführt der Fuchs eine sehenswerte Aktion: Er springt hoch in die Luft und taucht mit der Schnauze voran tief in den Schnee, wo er mit etwas Glück die begehrte Beute erwischt. Die winterlichen Bedingungen sind auch für die Otter ein Problem. Die meisten Flüsse und Bäche sind jetzt von einer zentimeterdicken Eisschicht bedeckt, und darüber türmen sich die Schneemassen. Die Otter ziehen die Ufer entlang, um einen offenen Zugang zum Wasser zu finden, wo sie ihre wichtigste Nahrung jagen können, Fische. Als einer der Otter endlich einen erwischt, hat er dabei einen höchst interessierten Beobachter: Ein Kojote trachtet danach, dem Otter den Fisch abzujagen. Dieser denkt jedoch nicht daran, seine Beute aufzugeben, sondern taucht blitzschnell ab und versteckt sich unter der verschneiten Eisdecke im Fluss. Am Ende muss der Kojote unverrichteter Dinge abziehen. Wenn es kalt genug ist, zeigt sich in Yellowstone ein faszinierendes Naturschauspiel: Aus heiterem Himmel gefriert die Feuchtigkeit der Luft zu winzigen Eiskristallen, die in der Sonne glitzern, ein Phänomen, das als "Diamond Dust", "Diamantenstaub", bekannt ist.
Yellowstone - Leben auf dem Vulkan
Deutsche Bearbeitung: Heinz Leger. Ein halbes Jahr lang halten Eis und Schnee Yellowstone in frostigem Griff. Doch schließlich erwacht das Leben im Nationalpark langsam wieder. Nach dem langen Winterschlaf führt eine Grizzlybärin ihre neugeborenen Jungen zum ersten Mal durch ihr Revier. Doch sie könnte zu früh erwacht sein, denn das Land liegt dieses Jahr noch unter einer dicken Schneedecke verborgen – und so gibt es kaum Futter. Einmal mehr zeigt sich, wie anpassungsfähig Grizzlys sind. Mit Tatzen, die mit einem Hieb einen Hirsch töten können, tastet die Bärenmutter unter den Eisschollen nach Fischen, die sich zum Überwintern ein allzu seichtes Gewässer ausgesucht haben – und daher erfroren sind. Die Bärin stärkt sich mit gefrorenem Fisch, um bei Kräften zu bleiben und ihre Kleinen säugen zu können. Sobald die Tage wärmer werden, kehren auch Rudel von mächtigen Wapitihirschen und Herden pfeilschneller Gabelböcke auf das Hochplateau zurück. Die Hirsche hatten in den Wäldern am Rand des Nationalparks Schutz vor der Kälte gesucht, die Gabelböcke haben hingegen eine Wanderung von beinahe 200 Kilometern hinter sich. Die Winterquartiere der schnellsten Sprinter Amerikas liegen fernab der unwirtlichen Hochtäler. Gabelböcke sind faszinierende Tiere, die auf der Flucht Geschwindigkeiten von etwa 80 Kilometern pro Stunde erreichen können. Jetzt ist die Zeit für den Nachwuchs: Ob Bisons, Wapitis oder Gabelböcke – sie alle bekommen nun ihre Jungen. Auf diesen Moment haben die Wölfe und Kojoten nur gewartet, denn auch sie müssen ihre neugeborenen Kleinen durchbringen, bis diese sich selbst versorgen können. Dabei stoßen die Tiere auf unerwartete Probleme: Die spezielle Lage und Geologie von Yellowstone bringen es mit sich, dass dort sogar im Juni gelegentlich noch heftige Schneestürme über die Landschaft hereinbrechen. Sie ahnen nichts davon, aber all die Bewohner des Nationalparks verbringen ihr Leben auf einem schlafenden Supervulkan. Tief im Untergrund von Yellowstone verbirgt sich ein gewaltiges Magma-Reservoir. Im Lauf der Erdgeschichte kam es dort bereits mehrfach zu unvorstellbaren Ausbrüchen – seit einigen Jahren registrieren Forscher immer wieder einen zunehmenden Druck im Erdinneren, durch den manche Bereiche des Nationalparks langsam angehoben werden. Die spektakulären Landschaften von Yellowstone wurden auch von den Eiszeiten geprägt: Als die Gletscher wuchsen und vordrangen, planierten sie weite Gebiete und schliffen dabei den Untergrund ab. Als sich die Eismassen wieder zurückzogen, bildete der mineralreiche Gesteinsstaub einen besonders fruchtbaren Boden für schier endlose Grasebenen. Zu Beginn des Sommers beginnt das Land dort unter der sengenden Sonne zu verdorren. Mit Fortschreiten der heißen Jahreszeit trocknet die Landschaft immer mehr aus – und schon ein Blitzschlag genügt, um verheerende Waldbrände auszulösen. Diese alles vernichtenden Feuerstürme sind eine große Bedrohung für das Leben in Yellowstone. So zerstörte 1988 ein katastrophaler Waldbrand etwa ein Drittel des Baumbestandes im Nationalpark. Doch auch diese Brände sind Teil eines ewigen Kreislaufs – denn die Asche düngt den Boden, auf dem dann rasch wieder neues, üppigeres Leben gedeiht. Als ein Trapper im Winter 1807 auf der Suche nach Pelztieren ins Herz der Rocky Mountains vordrang, entdeckte er dort an den Ufern des Yellowstone River ein Stück unberührter Natur. 1872 wurde dieser Flecken Erde mit seinen vulkanischen Geysiren und heißen Quellen zum Nationalpark erklärt, dem ersten der Welt. Die dreiteilige Reihe zeichnet ein Porträt dieser einzigartigen Landschaft, ihrer Bewohner und Naturwunder.
Yellowstone - Zeit des Wandels
Deutsche Bearbeitung: Heinz Leger. Im Sommer, wenn die Wiesen ein Meer aus Blumen und Blüten bilden, bietet der Yellowstone-Nationalpark einen eindrucksvollen Anblick. Doch diese Pracht währt nur kurz. Schon nach wenigen Wochen erlebt der Park erneut eine Zeit des Wandels. Der Herbst hält Einzug, und ein besonderes Schauspiel beginnt: Bei der Brunft der mächtigen Wapiti-Hirschbullen kommt es zu spektakulären Kämpfen um die Vorherrschaft über Weibchen und Revier. Andere Tiere bereiten sich auf den nahenden Winter vor: Biber überprüfen und reparieren ihre kunstvollen Baue, mit denen sie Bäche und kleinere Flüsse zu Teichen aufstauen. Diese Gewässer sind auch ein Anziehungspunkt für Elche. Diese gewaltigen Geweihträger ernähren sich unter anderem von Wasserpflanzen, die in den seichten Teichen wachsen. Daneben fressen Elche auch Zweige und Äste, aus denen wiederum die Biber ihre Baue errichten. Als ein Elch einem Biberbau zu nahekommt, verteidigt der Nager seinen Unterschlupf und vertreibt den riesigen Störenfried, indem er mit seinem breiten Schwanz auf die Wasseroberfläche schlägt. Yellowstone, ein unberührtes Naturjuwel, in dem seit Menschengedenken allein der Rhythmus der Jahreszeiten das Leben bestimmt? Nicht ganz! Zwar ist der älteste Nationalpark der Welt größer als so mancher amerikanische Bundesstaat, doch die Wildtiere kümmern sich nicht um Parkgrenzen und von Menschen willkürlich festgelegte Zonen. Als ein Trapper im Winter 1807 auf der Suche nach Pelztieren ins Herz der Rocky Mountains vordrang, entdeckte er dort an den Ufern des Yellowstone River ein Stück unberührter Natur. 1872 wurde dieser Flecken Erde mit seinen vulkanischen Geysiren und heißen Quellen zum Nationalpark erklärt, dem ersten der Welt. Die dreiteilige Reihe zeichnet ein Porträt dieser einzigartigen Landschaft, ihrer Bewohner und Naturwunder.
Wild ist der Weste(r)n
Spielfilm. So kennt man es aus Western-Filmen: Klapperschlangen beißen in Pferdeläufe, Skorpione flüchten in Cowboystiefel, Kojoten heulen vor dem Vollmond, und die Geier kreisen am Horizont. Aber was ist Fakt und was Mythos in der Naturdarstellung von Hollywoods "Wildem Westen"?
Wilde Appalachen - Die Berge der Cherokee
Spielfilm. Die Appalachen sind eine uralte Gebirgskette entlang der nordamerikanischen Ostküste. Die Wälder, die die Bergkämme und Täler bedecken, zählen zu den artenreichsten der Welt. Der Film führt zum südlichen Teil des Gebirges, das vor 250 Millionen Jahren geformt wurde, als Afrika mit Nordamerika kollidierte - zu einer Zeit, als alle Kontinente einen einzigen Superkontinent namens Pangäa bildeten. Dieses uralte Gebirge ist im Laufe der Zeit verwittert und bildete Bergkämme und Täler, die dicht bewaldet sind - eine undurchdringliche Wildnis für die ersten Entdecker wie den berühmten Trapper Daniel Boone, dem James Fenimore Cooper als "Lederstrumpf" ein literarisches Denkmal setzte.
Baja California - Das andere Kalifornien
Deutsche Bearbeitung: Sabine Holzer. Tektonische Kräfte haben die Baja California vor Millionen Jahren vom mexikanischen Festland losgerissen. Die Dokumentation präsentiert die zweitgrößte Halbinsel der Welt. Die Baja California grenzt an Kalifornien, den berühmtesten Küstenstreifen der Welt, dennoch ist über die mexikanische Halbinsel wenig bekannt. Die Küsten sind weitgehend menschenleer, aber voll von atemberaubenden Landschaften und biologischen Sensationen. Die fast 1000 Kilometer lange Landzunge zwischen dem Pazifik und der See von Cortez bietet spektakuläre Megafauna, und in den Lagunen der Pazifik-Seite versammeln sich jeden Winter Grauwale, um ihre Jungen zur Welt zu bringen und sich zu paaren. Auf der anderen Seite der Halbinsel schwimmen Blauwale und Teufelsrochen zwischen Schwärmen von bunten tropischen Fischen.
NANO: Wassernotstand in Bayern – trocknet der Freistaat aus?
Spielfilm. Es sind keine schönen Entscheidungen, die Thomas Helbling inzwischen in fast jedem Sommer treffen muss. Der Bürgermeister von Bad Königshofen muss dann das "Wasser-Spargebot" erlassen. Das bedeutet: Rasenflächen, Spiel- und Sportplätze dürfen nicht besprengt, die landwirtschaftlichen Flächen nicht mehr bewässert werden. Selbst Autowaschen ist verboten. Bad Königshofen ist kein Einzelfall. In ganz Bayern wird das Wasser knapper, die Grundwasserstände sinken. Seit 2010 sei die Grundwasserneubildung im Freistaat um ein Fünftel zurückgegangen. Besonders betroffen ist der Norden Bayerns. Die Region um Bad Königshofen, der Landkreis Rhön-Grabfeld, trägt schon den Spitznamen "Steppe Bayerns". Der Hauptgrund für das knapper werdende Wasserdargebot ist der Klimawandel: Seit Beginn der flächendeckenden Messungen im Jahr 1881 hat sich die Erde um 0, 9 Grad erwärmt, Unterfranken aber um 2 Grad. Mehr als doppelt so viel also wie der globale Durchschnitt! Was tun? Der Film zeigt die Bemühungen in der Landwirtschaft, der Industrie und bei den Kommunen. Die Bewirtschaftung der Felder wird sich vor allem in Nordbayern verändern. "Direktsaat" ist das Zauberwort. Dabei wird das Feld vor der Saat überhaupt nicht mehr bearbeitet, nicht gepflügt, nicht mal gegrubbert. Dadurch bleibt der Boden feuchter. In der Forstwirtschaft wird der Wald für die Zukunft fit gemacht. Der Umbau von Monokulturen zu Mischwäldern ist deshalb so wichtig, weil der Wald eine Schwammwirkung hat, also Wasser "in der Fläche" hält. In der Industrie wird immer mehr Wasser eingespart, etwa durch fast geschlossene Kreisläufe. Und auch die Kommunen sparen Wasser. Einmal im täglichen Verbrauch, hier ist ebenso jeder einzelne Bürger gefragt. Aber auch bei der Umgestaltung der Kommune selbst: weniger Bodenversiegelung, besserer Umgang mit Regenwasser. Ob das reicht?
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Kranke Geschäfte
Fernsehfilm Deutschland (2020). DDR 1988. Armin Glaser, linientreuer Oberleutnant der Stasi, lebt mit seiner Frau Marie und Tochter Kati in Karl-Marx-Stadt. Plötzlich wird bei Kati Multiple Sklerose diagnostiziert. Bei Kindern eine extrem seltene Krankheit, doch es gibt Hoffnung: Im Stadtkrankenhaus gibt es eine neuartige Behandlung, die vielversprechend sein soll. Im Glauben, das Richtige zu tun, geben Armin und seine Frau ihre Tochter in die Obhut von Dr. Sigurd. Doch schon bald treten Ungereimtheiten im Behandlungsverlauf auf. Armin beginnt, die Therapie zu hinterfragen. Er will herausfinden, welche Medikamente die Ärzte seiner Tochter geben, und nutzt seinen hohen Rang in der Stasi, um an Informationen zu kommen. Doch je mehr er sich der Wahrheit zu nähern meint, desto weniger kann er sie glauben. Kann es sein, dass westdeutsche Pharmakonzerne heimlich Medikamente an ostdeutschen Bürgern testen? Armin will seine Tochter sofort aus der Klinik entlassen, doch Marie ist dagegen. Sie hofft, dass Kati so eine Chance auf ein Medikament erhält, das sie so niemals bekommen würde. Doch Armin hat mit seiner Suche bereits die Aufmerksamkeit von Akteuren auf sich gezogen, die eine ganz eigene Agenda verfolgen, und auch auf den Rückhalt seines Vorgesetzten Oberst Petershans kann er nicht mehr zählen. Denn der Deal, den westdeutsche Pharmahändler wie Diller und Jungclausen der an Devisen knappen DDR bieten, soll geheim bleiben. Armin muss eine schwere Entscheidung treffen.
ZIB 2
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
Freies Land
Spielfilm Deutschland (2019). 1992 verschwinden zwei Schwestern in einem mecklenburgischen Städtchen spurlos. Zwei Kommissare suchen nach den Vermissten und machen eine schreckliche Entdeckung. In der ländlichen Umgebung finden sie die Leichen der beiden Mädchen. Bei ihren Befragungen unter den Einheimischen müssen sie feststellen, dass dort in den vergangenen Jahren einige junge Frauen verschwanden, die sich angeblich in den Westen abgesetzt hatten. 1992 in Ostdeutschland: Über dem Land schwebt die vage Hoffnung auf eine rosige Zukunft, doch auf dem Boden der Tatsachen macht sich Enttäuschung breit. So auch in einem kleinen Städtchen in Mecklenburg-Vorpommern nahe der polnischen Grenze. Dort treffen die beiden Kommissare Stein und Bach ein. Sie sollen dem mysteriösen Verschwinden zweier Schwestern auf den Grund gehen. Die Eltern mutmaßen, dass sich die Mädchen in den Westen abgesetzt haben. Die Einheimischen sind wortkarg, die Polizei vor Ort kaum an der Aufklärung der Fälle interessiert. Zumal in den vergangenen Jahren immer wieder junge Mädchen verschwanden - angeblich, um in einem Berliner Hotel zu arbeiten. Kurze Zeit darauf finden Stein und Bach zwei Mädchenleichen, kaum bekleidet und offensichtlich missbraucht. In einem alten Brunnen stoßen die Kommissare schließlich auf die Handtaschen der Mädchen. Ein halb verbranntes Foto mit Aktaufnahmen und die Beobachtungen eines Zeugen führen die beiden schließlich zu einem verlassenen Gehöft, in dem von Zeit zu Zeit Zimmer an Gäste vermietet werden. "Freies Land" entstand als Kino-Koproduktion gemeinsam mit dem ZDF. Nach dem "Montagskino"-Erfolg "Steig. Nicht. Aus! " ist dies bereits die zweite Zusammenarbeit mit Regisseur Christian Alvart, der sich wie folgt zu seinem Film äußerte: "Viele Filme beschäftigen sich mit den Ereignissen der Wende, andere mit dem Erstarken der Rechten im ehemaligen Osten. Es gibt starke Sozialdramen und historische Komödien. Das Wesen des Thrillers ist die Beschäftigung, die Auseinandersetzung mit der Angst. 'Freies Land' nähert sich dem Thema mit den Werkzeugen des Genres. Mit 'La isla mínima – Mörderland' (2014) fand sich eine starke Vorlage, die ihrerseits anhand des Kriminalfalls ein Porträt Spaniens in der Post-Franco-Ära zeichnet. Für die deutsche Version bot sich in der Begegnung der beiden Kommissare die Möglichkeit, sie als eine Begegnung von Ost und West zu erzählen, als ein Aufeinanderprallen unterschiedlicher Charaktere mit radikal entgegengesetzten Lebensläufen – nicht nur exemplarisch, sondern auch als Individuen. ... Unsicherheit prägt nahezu alle Figuren, es gibt keine Gewissheiten mehr, und hinter jeder Antwort lauert die nächste Frage. " Alvart konnte für sein in frostkalten Bildern eingefangenes Krimidrama einen exzellenten Cast vor seiner Kamera versammeln. Mit Felix Kramer hatte er schon für seine Netflix-Serie "Dogs of Berlin" zusammengearbeitet. Hier verpasst er dem attraktiven Schauspieler in der Rolle des ebenso findigen wie unergründlichen Ex-Stasi-Manns Bach eine ungewöhnliche Maske aus Schmerbauch und Brillengestell, die seiner Performance eine große physische Präsenz geben. Trystan Pütter ("Ku'damm") verleiht seinem Kommissar Stein die missmutige Arroganz des Westlers, der in den unbekannten Osten strafversetzt wurde und sich nicht nur regelmäßige Diskussionen mit seinem ungeliebten Partner liefert, sondern schließlich zu detektivischer Hochform aufläuft. An der Seite der beiden spielt Nora Waldstätten ("Die Toten vom Bodensee") die ängstliche Ehefrau und Mutter, die viel zu lange in ihrem versteinerten Leben verharrt. Pressezitate: "Das, was war, lässt sich auf Dauer weder verdrängen noch übertünchen. Aus Idealisten werden im besten Fall Pragmatiker, im schlimmsten Kollaborateure. Das ist das Leben. Christian Alvarts Sicht auf die deutsche Geschichte ist zutiefst fatalistisch. Aber sie hat auch etwas Befreiendes. Er reißt alte Wunden noch einmal auf und hofft, dass sie nun endlich richtig heilen können. " ("epd Film") "Als Helmut Kohl im Wahljahr 1990 von den 'blühenden Landschaften' sprach, in die sich die neuen Bundesländer im Osten bald verwandeln würden, war das die Theorie. Eine Erinnerung an die Praxis sieht man in diesem Film. " ("sueddeutsche. de") "Es geht weniger um den Mordfall als um die triste Stimmung, die heute noch auf dem Land im Osten spürbar ist. Ein atmosphärisch bedrückender, gelungener Krimi. " ("bild. de").
10 vor 10
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
50 Jahre extra 3 - Die Show
Satiremagazin mit Christian Ehring. Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche. "extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.
Willkommen Österreich
Late-Night-Satire-Talkshow mit Stermann & Grissemann. Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor - fernab von Political Correctness.
30 Jahre schlachthof - Die Jubiläumsshow
Kabarett mit Michael Altinger und Christian Springer. In den altehrwürdigen Mauern des Münchener Schlachthofs nehmen Michael Altinger und Christian Springer die Geschehnisse des Monats aufs Korn und sind dabei unschlagbar witzig. Unterstützt werden Michael Altinger und Christian Springer im Schlachthof von renommierten Kabarettkollegen, die solo auf der Bühne stehen und mit denen die beiden Gastgeber auch aktuelle Themen diskutieren. - Die große Geburtstagsshow zum 30-jährigen Bestehen.
