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      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Waldelefanten - Architekten des Regenwaldes

        Spielfilm. Von ferne sieht es aus wie eine tanzende Schlange auf der dichten Vegetation des Regenwalds. Dann tauchen zwei lange, rosafarbene Stoßzähne aus dem Blätterwerk auf: Waldelefanten. Sie gehören zu einem Elefantenbullen, der wie ein verblüffter Tourist die gewaltigen Kongou-Wasserfälle beobachtet. Er steht am Rand dieses abgelegenen Naturwunders im Ivindo-Nationalpark in Zentralgabun und versucht, mögliche Gefahren zu wittern. Plötzlich setzt der Dickhäuter zu einem gewagten Trapezakt an: Vorsichtig setzt er einen Fuß vor den anderen und jongliert seine rund vier Tonnen Lebendgewicht über die steile Kante der Fälle - ein fast unmöglich erscheinender Stunt, der so nirgendwo sonst zu beobachten ist. "Er ist auf der Suche nach einer Delikatesse, die es wert ist, das Risiko einzugehen", flüstert Eco-Guide Gislain Botsika ehrfürchtig: besondere Wasserpflanzen aus der Familie der Flussunkräuter - "das Gemüse der Wasserfälle". In Gabun gelten Elefanten als Nachbarn, die fast das ganze Land mit den Menschen teilen. Die meisten Menschen betrachten sie jedoch als eher schwierige Nachbarn, die ihre Lebensgrundlage und sogar ihr Leben bedrohen. Daher beginnt der Naturschutz mit dem guten Willen und der Toleranz der lokalen Gemeinschaften für eine Tierart, die dafür bekannt ist, den Regenwald zugänglich zu machen, indem sie Wege baut und ihn durch die Verbreitung von Samen von Bäumen reproduziert. In Gabun erfüllen diese "Architekten des Regenwaldes" die wichtige Funktion, den Waldbestand zu erhalten und damit eine zentrale Kohlenstoffsenke für den Erhalt des Weltklimas.

      • Giraffen - Afrikas sanfte Giganten

        Spielfilm. Dr. Julian Fennessy hat zwei Jahrzehnte seines Lebens der Erforschung von Giraffen gewidmet. Nun beginnt er, ihre Geheimnisse zu lüften - und warnt, dass sie vom Aussterben bedroht sind. Ihre Zahl ist in nur zwei Jahrzehnten um 40 Prozent zurückgegangen. In einer dringenden und waghalsigen Mission möchte er mit einem entschlossenen ugandischen Team 20 der seltensten Giraffen der Welt einfangen und über den mächtigen Nil bringen. Dabei steht viel auf dem Spiel, aber wenn sie Erfolg haben, verspricht es eine bessere Zukunft für eine Tierart, die lange Zeit übersehen wurde.

      • ZIB 2

        Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

      • Besuch im Bubenland

        Dokumentarfilm von Katrin Schlösser, Österreich (2024). Im Südburgenland ist es still. Dort leben Männer unterschiedlichen Alters, deren Leben durch Schicksalsschläge oder Ungeschick aus der Bahn geraten ist. Der Dokumentarfilm begleitet die Protagonisten bei der Suche nach einem neuen Männlichkeitsbild. Sie sprechen offen über Wünsche, Gefühle und die Veränderungen, die ihr Leben geprägt haben, und gewähren Einblicke in ihren Alltag, ihre Familien und ihr Inneres. "Besuch im Bubenland" von Katrin Schlösser ist ein sensibles Porträt von Männern, die ihren eigenen Weg finden müssen.

      • 37°: Durchstarten im Alter

        Spielfilm. Gunther Linges startet mit 77 einen Job als Servicekraft. Jörg Daube hatte mit 65 noch einmal ein Lokal übernommen, will dort Jung und Alt zusammenbringen. Doch das Projekt droht zu scheitern. Schauplatz ist ein Gasthaus im strukturschwachen Stadtteil Essen-Borbeck. Hier treffen Gunther und Jörg aufeinander. Etwas Sinnhaftes tun und noch einmal in ihrem Leben durchstarten, davon träumen die beiden und lassen sich auch nicht von Hindernissen beirren. "Ich kann die Hände nicht in den Schoß legen", beteuert Gunther Linges. Der 77-Jährige ist ein waschechtes Essener Urgestein. "Ich brauche den Kontakt zu den Menschen und will mich irgendwie noch einbringen in diese Gesellschaft. " Also hat er zusammen mit seiner Frau Beate – sie ist 65 Jahre alt und arbeitet in ihrem Kosmetikstudio – die Stellenangebote studiert und ist fündig geworden. Die "Wundertüte" in Essen-Borbeck, eine außergewöhnliche Mischung aus Treffpunkt und Restaurant für Jung und Alt, sucht Personal für Gästeempfang und Service. Die Betreiber der Wundertüte, Jörg Daube (69) und seine Frau Gabriele (79), gehören ebenfalls zur älteren Generation, die etwas Sinnstiftendes machen will. Die Eheleute sind Quereinsteiger in der Gastronomie. Sie schrecken vor Neuanfängen nicht zurück. Vor vier Jahren gab die griechische Taverne in ihrem Mehrparteienhaus coronabedingt auf, und die beiden hatten den Mut, daraus einen Treffpunkt für Jung und Alt zu machen. "Unsere Idee ist, dass die Gäste nicht nur für sich sitzen und essen, sondern sich aktiv kennenlernen und zwar über Generationen hinweg", erzählt Jörg Daube. Schon vor 1900 war dieser Ort in Essen-Borbeck weit und breit die einzige Gaststätte. Taufen, Hochzeiten und Leichenschmaus haben die Borbecker hier gefeiert und begangen. Das wollten die Daubes dem Stadtviertel nicht wegnehmen, das heute eher Waschstraßen und Spielhallen beherbergt. Ein seltenes Projekt, das Generationen sowohl über die Arbeit als auch über das Essen zusammenbringen will. Bis 2036 werden laut Statistischem Bundesamt 13 Millionen Erwerbstätige das Renteneintrittsalter überschritten haben. Der Film zeigt Beispiele für ein gelingendes Miteinander der Generationen.

      • 10 vor 10

        "10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

      • Caren Miosga

        Talkshow. "Caren Miosga" diskutiert mit Entscheidern in Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft das aktuell relevanteste Thema der Woche. Dabei sollen unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen auf ein Problem sowie die dahinterstehenden politischen Prozesse deutlich werden. Ziel ist es, Mehrwert und Erkenntnisgewinn zu generieren und Gesprächswert für die kommende Woche zu schaffen.

      • 70 Jahre ESC - Das Konzert: Reloaded by RSO

        Aus dem großen Sendesaal des ORF RadioKulturhaus, (2026). Seit 1956 prägt der Eurovision Song Contest die europäische Musikkultur - als Bühne großer Emotionen, als Experimentierfeld für neue Klänge und als Treffpunkt gelebter Vielfalt. Was als visionäres Fernsehprojekt begann, wurde rasch zu einem musikalischen Forum, in dem Länder ihre kulturelle Identität zeigen und zugleich ein gemeinsames europäisches Erlebnis schaffen. Der ESC spiegelt seither die Entwicklungen seiner Zeit wider. Zum Jubiläum beleuchtet das ORF Radio-Symphonieorchester Wien diesen einzigartigen Klangkosmos in einem festlichen Konzertabend neu. Unter der musikalischen Leitung von Christian Kolonovits erhalten ikonische ESC-Hits eine symphonische Gestalt, die vertraute Melodien neu hörbar macht. Durch den Abend führen Lilian Klebow und Teresa Vogl. Von den hoffnungsvollen Nachkriegsjahren über gesellschaftliche Aufbrüche bis hin zur heutigen global vernetzten Popwelt: Eine erzählerische Ebene ergänzt das Programm und beleuchtet historische und kulturelle Hintergründe. Sie zeigt, wie stark Musik, Mediengeschichte und gesellschaftliche Entwicklungen im ESC miteinander verbunden sind und warum bestimmte Momente zu kollektiven Erinnerungen wurden. Fernsehmomente, die einst Millionen begeisterten, gewinnen im Konzertsaal zusätzliche Tiefe. "70 Jahre ESC - Das Konzert" wird so zu einer musikalischen Zeitreise, die Vergangenheit und Gegenwart verbindet und erlebbar macht, warum der Eurovision Song Contest bis heute ein einzigartiges europäisches Ereignis geblieben ist.

      • Donauinselfest 2026

        Konzert. Musik aus Österreich beim größten Open-Air-Festival Europas bei freiem Eintritt: Ness zählt zu den erfolgreichsten weiblichen Musikexporten des Landes. Im gesamten deutschsprachigen Raum hat sie sich eine außergewöhnlich starke Fangemeinde aufgebaut. Ihre Songs verbinden große Pop-Refrains mit radikaler Ehrlichkeit und treffen damit den Nerv eines stetig wachsenden Publikums. Als eine der spannendsten Stimmen ihrer Generation verbindet Ness Haltung mit Relevanz – und prägt damit die österreichische Popmusik weit über die Landesgrenzen hinaus.

      • Donauinselfest 2026

        Konzert. In Italien ist der italienische Musiker ein Star, in Österreich ist er unvergessen wegen seines großen Hits "Laura non c'č": NEK. Mit der "NEK Hits"-Tour ist er endlich zurück auf der Livebühne, auf der er seine größten Erfolge und die besten Songs seiner Karriere Revue passieren lässt.

      • Menschen mit Gespür für Holz

        Spielfilm. Vom Küfer bis zum Schindelmacher, vom Dendrochronologen bis zum Holzhausbesitzer: Viele Menschen in Vorarlberg haben eine besonders intensive Beziehung zu Holz. Sie arbeiten damit oder leben in Holzhäusern. Die Dokumentation lässt Holz-Fans aus Vorarlberg zu Wort kommen und begleitet einige von ihnen bei ihrer Arbeit. Dabei sind alte Holzhäuser ebenso zu sehen wie neue Beispiele der Holzbautradition Vorarlbergs. Was versteht man unter "Holzjuwelen"? Diese Raritäten wachsen in Vorarlberg nur an ganz ausgesuchten Orten. Es sind mächtige Weißtannen, jahrhundertealt mit engen Jahresringen. Sie sind begehrt bei Instrumentenbauern und den letzten Küfern in Vorarlberg, die daraus Holzgefäße anfertigen - alles Handarbeit.

      • Kulturzeit

        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • nano

        Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

      • Alpenpanorama

        "Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

      • ZIB

        Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

      • Alpenpanorama

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      • ZIB

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      • Dolomiten

        Von der Seiser Alm zum Pragser Wildsee. Geheimnisvolle Dolomiten! Die Bleichen Berge! Tamina Kallert wandert mit acht Personen und einem Hund von West nach Ost einmal quer durch die italienischen Dolomiten. Von der Seiser Alm führt der Weg auf den Gipfel des Schlern und zum Plattkofel. Über die fünf Täler am Sellamassiv und den traditionellen Urlaubsort Cortina d'Ampezzo geht es weiter zum legendären Gebirgszug "Drei Zinnen". Endpunkt ist der Pragser Wildsee. Mehrere Südtiroler Berghütten, leichte und schwere Wanderetappen stehen auf dem Programm, eine Begegnung mit der ladinischen Volkskultur und jede Menge Mythen und Geschichten dieser sagenhaften Berglandschaft. Die Musik der Sendung stammt von der Komponistin Verena Guido. Es singen und spielen Marlene Schuen von der ladinischen Pop-Gruppe Ganes und das WDR Funkhausorchester unter der Leitung von Enrico Delamboye. Fünf Stunden und 600 Höhenmeter sind für Tamina Kallert und ihre Wandergruppe - zwei Frauen aus Köln, zwei Männer aus Gelsenkirchen und eine Familie mit zwei Söhnen aus Büren - schon am ersten Tag zu schaffen. Das sei eine eher leichte Etappe, erklärt ihr Südtiroler Bergführer. Die Müdigkeit steht den Teilnehmern, die keine versierten Wanderer sind, nach manchem Tag ins Gesicht geschrieben. Die Wandergruppe trifft durch Zufall eine Reitergruppe und fühlt sich wie im Westernfilm. Ein fremder Hund schließt sich an, weil er sich wohl in die kleine, mitwandernde Hündin Lotta aus Büren verliebt hat. Am Falzarego-Pass wird allen mulmig zumute. Dort kämpften im Ersten Weltkrieg hoch in den Bergen Österreicher gegen Italiener, also Freunde und Nachbarn. Eine Situation mit aktuellem Bezug.

      • Am Pass - Geschichten aus der Spitzenküche

        Spielfilm. Benjamin Peifer, mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet und vom Gault-Millau zum Koch des Jahres 2025 gekürt, hat sich über Social Media einen Zugang zur japanischen Kochkunst erarbeitet. Obwohl er nie in Japan gekocht hat, hat er sich intensiv mit der japanischen Küche auseinandergesetzt und interpretiert sie auf seine eigene Weise. Er verwendet dabei aber vorwiegend regionale Lebensmittel. Der Restaurantbesuch fühlt sich an wie eine Japanreise. Peifers Signature Dish sind aufwendig zubereitete Hechtklößchen, die als Trüffel serviert werden. Auch sein "Bienenstich" ist längst über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

      • Servicezeit

        Magazin. Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.

      • Reisezeit - Traumhafte Ziele

        Spielfilm. "Reisezeit" führt diesmal in den Süden Frankreichs - in die Region Languedoc-Roussillon. Montpellier ist Hauptort der Region und wird heutzutage als "Boomtown" bezeichnet. Doch schon im 13. Jahrhundert war Montpellier eine wichtige Handelsstadt. Mitten im "Land der Katharer" thront die Abtei von Fontfroide wie ein Fels in der Brandung. Der mächtige Bau war eine der wichtigsten Bastionen im Kampf gegen die Katharer. Die Ländereien der Zisterzienserabtei umfassten damals 30. 000 Hektar. Carcassonne, einst wichtiger Stützpunkt der Katharer, liegt am Fuß der Montagne Noire, dort wo die Aude Richtung Mittelmeer fließt. Die wunderschön erhaltene mittelalterliche Stadt darf man auf keinen Fall verpassen. Eines der reizvollsten Dörfer im Languedoc entstand im 11. Jahrhundert rund um das Kloster Gellone: Saint-Guilhem-le-Désert. Dort kann man den Duft des Südens förmlich riechen. Denn die Umgebung des Ortes ist von einer mediterranen Buschlandschaft mit duftenden Kräutern und widerstandsfähigen Gewächsen geprägt.

      • Islands Papageitaucher - Geliebt und gefährdet

        Spielfilm. Nirgendwo sonst gibt es so viele Papageitaucher wie auf den isländischen Westmännerinseln. Doch immer weniger Küken der Vögel überleben. Die Isländer tun alles, um sie zu retten. In Island wurden Papageitaucher lange gejagt, aber diese Tradition wird heute infrage gestellt. Seit 2003 sinkt die Zahl der Vögel, denn sie finden nicht mehr genug von ihrer Hauptnahrung, den Sandaalen. Deren Bestand ist aufgrund der Meereserwärmung zusammengebrochen. Viele Touristen kommen auch deshalb nach Island, weil sie sich schöne Fotos von Papageitauchern erhoffen. Auf ihrer Suche stressen sie die brütenden Vögel oft unnötig. Wissenschaftler wie Erpur Snćr Hansen, der Leiter des Naturforschungsinstituts von Südisland, plädieren für eine bessere Lenkung der Touristen und ein Verbot der Jagd auf Papageitaucher. Hansen und sein Team untersuchen den Zustand der Papageitaucher-Population jedes Jahr und machen sich große Sorgen. Sie befürchten, dass steigende Oberflächentemperaturen des Meeres den größten Teil der Papageitaucher in Süd- und Westisland innerhalb weniger Jahrzehnte vernichten werden.

      • Säugetiere (1/6)

        Spielfilm. Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Diese Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche verblüffenden Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben in klirrender Kälte zu meistern – denn sie brauchen ständig Energie. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Ob Polarfuchs, Giraffe oder Schimpanse – einige Merkmale haben fast alle Säugetiere gemeinsam: vier Gliedmaßen, Haare, eine konstante, warme Körpertemperatur, Lungenatmung sowie verschiedene Typen spezialisierter Zähne. Bis auf wenige Ausnahmen entwickeln sich die Babys im Mutterleib, sie haben Lippen und werden mit nahrhafter Milch gesäugt – daher der Name Säugetiere. Nach dem Untergang der Dinosaurier begannen die Säugetiere nach und nach, jeden Winkel des Planeten zu erobern. Heute bevölkern über 6500 verschiedene Arten dieser vielleicht erfolgreichsten Tiergruppe alle Kontinente – sie haben sogar die Lüfte und die meisten Gewässer erobert. In eisiger Kälte sind sie ebenso zu Hause wie in heißen Wüsten, in tropischen Regenwäldern wie in Städten. Viele sind nachtaktiv und haben ihre Lebensweise an die Dunkelheit angepasst. "Terra X – Säugetiere" zeigt die erstaunliche Intelligenz, die es ihnen ermöglicht, zu lernen, sich zu erinnern, Probleme zu lösen, erfolgreiche Eltern zu sein und mit Artgenossen zu kooperieren. Mit neuester Kameratechnik präsentiert die Reihe verblüffende Verhaltensweisen, von denen einige noch nie zuvor gefilmt wurden. Ermöglicht haben das weltweit agierende Produktionsteams, zusammengesetzt aus Forschenden, Kameracrews und örtlichen Scouts. Für alle wichtig ist die neueste Technik: Hochauflösende Drohnenkameras und automatische Kamerafallen sind mittlerweile entscheidende Instrumente für den Tierfilm. Drohnen erlauben es, Tiere und ihr Verhalten aus der Luft aufzunehmen und ihnen über große Distanzen zu folgen, und Kamerafallen können rund um die Uhr aufzeichnen – auch, wenn keine Menschen in der Nähe sind. So liefern die Kameras nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse. Die Folge "Kälte" zeigt, welche raffinierten Strategien Säugetiere entwickelt haben, um das Leben in kalten Regionen der Erde zu meistern. Säugetiere wie Eisbären oder manche Robben haben sich im Laufe von Jahrmillionen an eisige Temperaturen angepasst. Geschützt durch dichtes Fell und eine isolierende Fettschicht schaffen sie es, mit besonders nahrhafter Milch ihre Jungen aufzuziehen. Heute kämpfen diese Kältespezialisten mehr und mehr ums Überleben, denn ihre eisige Welt verändert sich immer schneller. Durch den Klimawandel wird die Robbenjagd für Eisbären immer schwieriger. Sie brauchen das Eis, um dort jagen zu können. Doch seit das Meer aufgrund des Klimawandels später zufriert, müssen die Jäger immer mehr Zeit an Land verbringen. Das kann zu dramatischen Situationen führen: In einer spektakulären Sequenz ist zu sehen, wie ein Eisbär Rentiere jagt. Für die Folge "Säugetiere" haben Kamerateams große Strapazen auf sich genommen, um die Tricks der Kältespezialisten in Bildern festzuhalten. So gelang es mithilfe von Wissenschaftlern zu filmen, wie groß die elterliche Fürsorge von Vielfraßen ist. Sie dokumentieren, wie ein Männchen dieser großen Marder ein totes Karibu entdeckt, aber kaum davon frisst. Es trägt ein großes Stück weg und lässt es im vermeintlichen Nirgendwo fallen. Das Kamerateam harrt in der Kälte aus und entdeckt, dass der Vielfraß seiner Gefährtin, die in einer Höhle verborgen ist, Nahrung bringt. Erst nach Tagen verlässt sie ihr Versteck – mit einem Jungen. Etwa 90 Prozent aller männlichen Säugetiere kümmern sich nicht um ihren Nachwuchs. Die Vielfraß-Männchen sind eine der wenigen Ausnahmen.

      • Säugetiere (2/6)

        Spielfilm. Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Diese Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche erstaunlichen Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben bei hohen Temperaturen zu meistern – denn Wasser ist in ihren Lebensräumen knapp. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Aber sie müssen regelmäßig trinken und darauf achten, nicht zu überhitzen. Daher stellen hohe Temperaturen für sie eine ständige Herausforderung dar. Eine Familie Rückenstreifen-Kapuzineraffen im Osten Brasiliens, wo die Trockenzeit sieben Monate lang dauern kann, hat die Nacht hoch oben in den Felswänden verbracht. Jetzt müssen die Tiere hinunter auf den Waldboden, um zu trinken. Im Inneren einiger Baumhöhlen hat sich Wasser der letzten Regenfälle gesammelt. Wie viele Säugetiere sind die durstigen Kapuziner gewiefte Problemlöser: Eine Affenmutter taucht ihren behaarten Schwanz in eine Baumhöhle, er saugt sich wie ein Schwamm voll Wasser, und sie kann ihren Durst stillen. Verborgene Wasserreservoire zu nutzen, ist mehr als nur ein cleverer Trick. Es ist eine lebensrettende Lektion, die auch der Rest ihrer Familie schnell lernt. Durch die trockenen Eukalyptuswälder Australiens streift ein besonders bizarrer Bewohner, ein Kurzschnabeligel, eines der urtümlichsten Säugetiere überhaupt. Ein Weibchen sucht nach Ameisen und Termiten. Damit die empfindliche Nase optimal funktioniert, muss sie feucht bleiben – trotz der Trockenheit. Dafür haben Ameisenigel ein ungewöhnliches Talent entwickelt: Sie erzeugen Blasen aus Schnodder. Diese Blasen verdunsten, die Nase kühlt ab und funktioniert wieder bestens. Larvensifakas sind an ein Leben in den Baumkronen angepasst. Im Süden Madagaskars spenden die Bäume zwar etwas Schatten, aber mittags steigen die Temperaturen oft über 45 Grad Celsius. Doch die cleveren Lemuren haben eine Strategie gegen die Hitze: Sie umarmen Baumstämme. Manche Bäume sind kühler als andere, weil sie lange Wurzeln haben, mit denen sie Wasser aus großer Tiefe nach oben befördern. Dadurch sind ihre Stämme ein paar Grad kühler als die Umgebung. Manche Bäume sind so beliebt, dass es um die Mittagszeit kaum freie Plätze gibt. Viele Säugetiere haben außergewöhnliche Fähigkeiten, Wasser zu finden und sich abzukühlen. Dadurch können sie in einigen der rauesten und heißesten Landschaften der Erde leben. Diese Anpassungen haben sich seit Jahrmillionen bewährt. Doch der Klimawandel stellt auch solche spezialisierten Säugetiere vor immer größere Herausforderungen.

      • Säugetiere (3/6)

        Spielfilm. Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige "Terra X"-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Die dritte Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche raffinierten Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben in Wäldern zu meistern. Diese bieten zwar Unterschlupf und Nahrung, sind aber auch voller Gefahren. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. In Wäldern leben sie besonders häufig, ob in den Tropen oder in gemäßigten Breiten. Vom Unterholz bis hoch in die Baumkronen haben Säugetiere jede Ebene des Waldes erobert. Alle Bewohner haben ihre Nische: Nager, die sich im Erdreich tummeln, große Arten wie Tiger, die am Boden zu Hause sind, oder Affen, die in den Baumkronen leben. Alle sind Teil eines eng verwobenen Netzes. Für die Folge "Wald" konnte in Gabun ein ungewöhnliches Verhalten von Menschenaffen gedreht werden. Das dominante Männchen einer Schimpansen-Gruppe hat am Boden Honig gerochen. Es bohrt einen Stock in die Erde, schnuppert und prüft, ob seine Vermutung stimmt, dass es dort ein unterirdisches Nest von stachellosen Bienen gibt. Der Affe hat gelernt, dass er nichts zu befürchten hat, wenn er ihre Waben ausgräbt. Nach kurzem Graben zieht er mit seinem langen Arm den süßen Jackpot herauf. Aber der Schimpanse teilt die Köstlichkeit nicht mit seinen Familienmitgliedern: Sie sind nur Zuschauer und bestenfalls Lernende, denen allerdings das Wasser im Mund zusammenläuft. Schimpansen ernähren sich zwar überwiegend vegetarisch, Fleisch ist für sie jedoch eine begehrte Zusatzkost. Gelegentlich jagen sie kleinere Affen, wie Rotscheitelmangaben. Eine aufwändige, strategische Jagd ist aber nur im Team möglich. Der hauptsächliche Grund dafür dürfte jedoch weniger die Ernährung sein. Mit dem Fleisch scheint das dominante Männchen vor allem Allianzen zu stärken und seine Position in der Gruppe zu festigen. Zudem zeigt der Film einen Rotluchs, eigentlich wasserscheu, der für die Reihe "Säugetiere" erstmals beim Lachsfang gefilmt wurde – in der märchenhaften Landschaft des Olympic-Nationalparks in den USA.

      • Säugetiere (4/6)

        Spielfilm. Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Diese Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche verblüffenden Strategien Säugetiere entwickelt haben, um das Leben im Wasser zu meistern, obwohl sie Luft zum Atmen brauchen. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Auch Seen und Flüsse – und sogar die Ozeane. Nur sehr wenige Säugetiere haben es geschafft, alle Verbindungen zum Land abzubrechen und ausschließlich im Wasser zu leben – eine der größten Herausforderungen für Lungenatmer. Meeressäuger gehören zu den Klügsten von allen, mit überraschenden Verbindungen nicht nur zu ihren Artgenossen, sondern auch zu anderen Säugetierarten. So gehen Kleine Schwertwale und Große Tümmler gemeinsam auf die Jagd. Für die Folge "Wasser" konnte zum ersten Mal gefilmt werden, wie Kleine Schwertwale ihre Beute mit hungrigen Artgenossen teilen. Vor der Westküste Australiens hat sich durch Schutzmaßnahmen die Population von Buckelwalen erholt. Dort leben auch Orcas, die sich auf die Jagd von Buckelwalkälbern spezialisiert haben. Dort wurde zum ersten Mal gefilmt, wie Schwertwale ein Buckelwalbaby vom Rücken seiner Mutter entführen. Die Orcas ahmen sogar das Verhalten der Walmutter nach, indem sie das Jungtier auf den Rücken nehmen und dicht an ihrem Körper schwimmen lassen. Das ahnungslose, unerfahrene Walbaby folgt ihnen bereitwillig – direkt in sein Verderben. Diese ungewöhnliche Entwicklung beweist, wie erfolgreich sich die intelligenten Meeressäuger auf neue Situationen einstellen. Eine Gruppe Pottwale ruht sich nahe der Meeresoberfläche aus. Die Giganten verbringen nur rund sieben Prozent ihres Lebens schlafend, weniger als fast jedes andere Säugetier. Eine Gesellschaft von Pottwalen besteht im Wesentlichen aus verwandten Weibchen und ihrem Nachwuchs. Schon bei der Geburt misst ein Pottwalbaby etwa drei Meter, für seine Entwicklung braucht es viel Milch. Während die Mutter auf die Jagd geht, wird ihr Junges von der Familie behütet. Pottwale können über 1000 Meter tief tauchen, sie halten körperliche Veränderungen aus, die für andere Lebewesen tödlich wären. Mit zunehmender Tiefe steigt der Druck und presst die Lungen zusammen. Da auch Pottwale unter Wasser nicht atmen können, müssen sie Sauerstoff sparen. Die Verdauung und die Arbeit von Nieren und Leber werden vorübergehend eingeschränkt. Eine Kamera, die am Kopf der Walmutter befestigt ist, liefert seltene Bilder des Tauchgangs bei ihrer Jagd. Um sich in der Finsternis zu orientieren und Nahrung zu finden, nutzen Pottwale Echoortung. Dabei senden sie eine Reihe von Klicklauten aus, deren Frequenz steigt, wenn sie auf mögliche Beute wie etwa Riesenkalmare stoßen. Als die Mutter nach erfolgreicher Jagd zurückkehrt, beginnt ihr Junges sofort, zu trinken. Pro Tag schluckt es rund 100 Liter Milch und nimmt dabei geschätzte 300. 000 Kalorien zu sich, ein ganzes Jahr oder länger. Um den enormen Bedarf ihres Riesenbabys zu decken, muss die Pottwalmutter bis zu 15-mal am Tag abtauchen.

      • Säugetiere (5/6)

        Spielfilm. Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Die fünfte Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche erstaunlichen Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben in der Dunkelheit zu meistern – denn rund zwei Drittel aller Säugetiere sind nachtaktiv. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Schon die frühen Säugetiere waren nachtaktiv, um den überwiegend tagaktiven Dinosauriern aus dem Weg zu gehen. Seitdem haben sich viele von ihnen mithilfe ihrer Supersinne zu Meistern der Nacht entwickelt: Sie haben ein ausgezeichnetes Gehör, können auch im Dunkeln sehr gut sehen, können feinste Gerüche wahrnehmen oder haben einen ausgeprägten Tastsinn. Technisch gesehen ist das Filmen bei Nacht eine große Herausforderung. Doch inzwischen gibt es Kameras mit extrem lichtempfindlichen Sensoren, leistungsfähige Infrarotkameras und Wärmebildkameras, die auf die Temperatur der Motive reagieren. Damit gelang es einem Team, eine Leopardin zu filmen, die nachts schlafende Paviane jagt. Die großen Raubkatzen sehen auch nachts ausgezeichnet. In ihren Augen befindet sich eine reflektierende Schicht, dadurch wird das einfallende Licht besser genutzt und verstärkt das Sehvermögen. Die Paviane können nachts nicht gut sehen, hören aber gut. Als sie die Leopardin wahrnehmen, herrscht höchste Alarmbereitschaft. Im Chaos flüchten die Affen – einer von ihnen in die falsche Richtung. Aber wie lässt sich nachts Beute aufspüren, die gar nicht zu sehen ist? Die Sahara in Nordafrika ist eine der leisesten Regionen der Erde. In der Kühle der Nacht sind Geräusche besser zu hören als in der Hitze des Tages. Das nutzt ein besonderes Tier zu seinem Vorteil. Es lässt sich nur schwer beobachten, denn es hört Geräusche schon aus großer Entfernung: der Fennek oder Wüstenfuchs. In einem riesigen Meer aus Sand lauscht ein Wüstenfuchs auf die kaum hörbaren Schrittchen seiner Beute, einer Kleinen Ägypten-Rennmaus zum Beispiel. Er ortet mit den leistungsfähigen Lauschern sogar Tiere, die sich im Sand verstecken. Mit etwas Glück kann er sie ausgraben. Außer Nagetieren verspeist der Wüstenfuchs auch Reptilien und Insekten. Sein gutes Gehör dient nicht nur der Nahrungssuche. Wüstenfüchse haben ein recht großes Repertoire unterschiedlicher Laute. Sie helfen unter anderem dabei, dass sich paarungswillige Fenneks in der riesigen Wüste finden und für die nächste Generation von Nachtspezialisten sorgen. Heute kehren wieder einige Säugetierarten fast vollständig zu einem Leben in der Dunkelheit zurück, da ihre Lebensräume tagsüber von Menschen dominiert sind und immer gefährlicher für sie werden. So durchstreifen mittlerweile über viertausend Kojoten den Großraum Chicago, wo sie sich von Müll ernähren oder in den ausgedehnten Parks jagen.

      • Säugetiere (6/6)

        Spielfilm. Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Diese Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche erstaunlichen Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben in der Nachbarschaft der Menschen zu meistern – denn weltweit verschwinden ihre Lebensräume. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Doch wenn ihre Heimat zerstört wird oder sich in der Nachbarschaft der Menschen neue Chancen bieten, ziehen manche Wildtiere um. Fledermäuse bilden eine sehr große Gruppe unter den Säugetieren, und sie sind mit den Flughunden die einzigen, die aktiv fliegen können. Sie kommen fast weltweit vor – auch in Städten. In Austin, Texas, leben inzwischen mehr Fledermäuse als Menschen. An der Pazifikküste Südamerikas sind Mähnenrobben weitverbreitet, und weil sie in den überfischten Meeren immer weniger Nahrung finden, besuchen die Mutigsten von ihnen regelmäßig Fischmärkte. Dort fällt für die großen Meeresbewohner immer etwas ab, dort funktioniert die Nachbarschaft mit den Menschen erstaunlich gut – wenn da nicht die verwilderten Hunde wären. In der geschäftigen Metropole Singapur sind besonders aufgeweckte Säugetiere berühmt geworden: Indische Fischotter. 17 Otterfamilien sind auf der Hauptinsel Singapurs bekannt. Um dort zu überleben, mussten sie ihre Scheu vor Menschen ablegen. Otter gehörten schon immer zur einheimischen Tierwelt der Malaiischen Halbinsel. Doch in Singapur hatten große Mengen Abwasser und Müll die Lebensbedingungen für die Tiere derart verschlechtert, dass sie dort ausstarben. Im Rahmen eines aufwendigen Projektes wurde die Wasserqualität verbessert und der Müll entfernt. Schließlich wanderten die Otter aus benachbarten Gebieten wieder ein. Die Otterfamilie Zouk, benannt nach einem Nachtklub, in dessen Nähe sie zum ersten Mal gesichtet wurde, hat eines der begehrtesten Otterreviere Singapurs erobert – mit Teichen, Springbrunnen und anderen Annehmlichkeiten. Um das Luxusrevier zu behalten, müssen die Familienmitglieder ständig Grenzpatrouillen durchführen und konkurrierende Gruppen mit Duftmarkierungen auf Abstand halten. Gleichzeitig müssen sie aufpassen, nicht überfahren zu werden. Damit Wildtiere in der Welt der Menschen überleben können, brauchen sie Anpassungsfähigkeit, Einfallsreichtum – und manchmal auch ein wenig Hilfe von uns Menschen.

      • nano

        Die Welt von morgen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

      • heute

        Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

      • 3sat-Wetter

        3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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        Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD. "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

      • Tagesschau

        ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

      • Erzgebirgskrimi - Tödliche Abrechnung

        Fernsehfilm Deutschland (2022). Bei einer Waldführung sieht Altförster Georg Bergelt, wie ein Kletterer eine steile Felswand hinabstürzt. Die Kommissare entdecken, dass der Mann zum Zeitpunkt des Sturzes bereits tot war. Es handelt sich um Dr. Lenhard Hellmann, den Gründer eines innovativen und erfolgreichen Textil-Start-ups in Chemnitz. Seine beiden Geschäftspartner, Julia Jacobi und Phillip Mertens, zeigen sich erschüttert über den Tod ihres Kollegen. Julia Jacobi war zudem die Lebenspartnerin von Lenhard Hellmann. Die Kommissare Robert Winkler und Karina Szabo werden gleich mit zwei Überraschungen konfrontiert: Die Leiche war vor dem Sturz eingefroren, und von Lenhards Smartphone wurden noch nach dem Sturz Nachrichten gesendet. Adressatin war unter anderen Frau Prof. Köhler, die Leiterin der Textilhochschule in Zwickau. Gemeinsam mit Lenhard arbeitete sie an der Entwicklung innovativer medizinischer Textilien. Dr. Hellmann war dabei angeblich ein Durchbruch gelungen: eine Textilhülse mit integrierten Leitfasern für die Nervenbahnen. Auch der alteingesessene Textilunternehmer Bernd Lauber hatte regen SMS-Verkehr mit Lenhard – er hatte sich in der Hoffnung auf Rendite finanziell umfassend an dem Forschungsauftrag beteiligt. Seine Nichte Lissy Krömer gerät ebenfalls unter Verdacht, war sie als Mit-Initiatorin doch erstaunlicherweise gerade dann aus Lenhards Dunstkreis verschwunden, als der Erfolg seiner Firma sich abzeichnete. Nach und nach tauchen immer mehr Verdächtige auf, für die der Tod des Genies Lenhard Hellmann vorteilhaft zu sein scheint. Robert Winkler und Karina Szabo ermitteln in alle Richtungen. Die Försterin Saskia Bergelt bittet zudem Robert um Hilfe, denn sie erhält kryptische Nachrichten und mysteriöse Besuche im Forsthaus, die auf einen Vorfall in ihrer familiären Vergangenheit deuten.

      • Pop Secret Stories: Wie Rechte & Tech-Eliten "Herr der Ringe" umdeuten

        Spielfilm. Diese "Pop Secret Stories"-Folge zeigt, wie J. R. R. Tolkiens Fantasyroman "Der Herr der Ringe" seit Jahrzehnten politisch gedeutet – und immer wieder neu instrumentalisiert wird. Was als Geschichte über Macht, Versuchung und Moral begann, wird immer wieder von ganz unterschiedlichen Gruppen für die eigenen Narrative genutzt: von der Hippie-Bewegung über die Zeit nach dem 11. September 2001 bis zu Tech-Eliten mit politischer Agenda. Warum feiern heute ausgerechnet rechte Politiker und Silicon-Valley-Milliardäre die Hobbits? Was steckt hinter Firmennamen wie "Palantir"? Und: Was hat Tolkien selbst dazu gesagt – und was wird bewusst uminterpretiert?

      • ZIB 2

        Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

      • Die Rothschild-Saga - Aufstieg, Glanz, Verfolgung

        Spielfilm. Der Name Rothschild steht für eine der mächtigsten Bankiersfamilien des 19. Jahrhunderts. Wenig bekannt sind die Umstände, durch welche die Rothschilds zu ihrem Reichtum kamen. Das Doku-Drama erzählt die Geschichte der Dynastie aus der Perspektive einer Frau: Miriam Rothschild, eine angesehene Wissenschaftlerin des 20. Jahrhunderts, geht angesichts der Verfolgung durch den Nationalsozialismus den Ursprüngen ihrer Familie auf den Grund. Als Jude verachtet und diskriminiert, lebte Mayer Amschel Rothschild Ende des 18. Jahrhunderts im Frankfurter Ghetto. Seine fünf Söhne arbeiteten sich, über ganz Europa verteilt, zu einflussreichen Bankiers empor. Sie finanzierten Dynastien und Kriege, bauten Eisenbahnnetze, begründeten Industriekonzerne, waren wohltätig. Immer aber waren die Rothschilds mit Antisemitismus konfrontiert: Er kulminierte in den Verbrechen der Nationalsozialisten. Sie arisierten das Vermögen der Rothschilds in Wien, Frankfurt und Paris und vertrieben die Familie ins Exil. Es blieben ein großer Name, eine reiche Geschichte und ein unsterblicher Mythos.

      • Habsburgs Rothschilds - Die Macht der Banker

        Spielfilm. Die Rothschilds und die Habsburger - das war eine besondere Beziehung. Denn von Bankhäusern wie ihrem waren die Herrscher de facto abhängig in Zeiten ständig überzogener Staatsbudgets. Durch ihren Stammsitz in Frankfurt und ihre Niederlassungen in London, Paris und Neapel waren die Wiener Rotschilds besser vernetzt als ihre Mitbewerber in der Habsburger Monarchie. Darüber hinaus verfügten sie über ein hervorragendes Kommunikationssystem. Sie konnten wichtige Entscheidungen auf den Finanzmärkten schneller als andere treffen. Die Filmemacher Martin Vogg und Matthias Widter gehen in Interviews mit Historikern und Wirtschaftswissenschaftlern der Frage nach, welche Macht die Rothschilds in Österreich und Europa tatsächlich besaßen: Bedienten sie die Interessen der Herrschenden, oder bestimmten sie die Interessen der Herrschenden? Entschieden sie tatsächlich über Krieg und Frieden im Europa des 19. Jahrhunderts, oder waren sie nur eine von mehreren Banken, die die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen mit ihrem Geld finanzierten?

      • Donat auf Achse: Von Asyl, Luxus und einem Leben im Rollstuhl

        Reportage von Donat Hofer und Vanessa Nikisch. "Reporter" rückt Menschen sowie deren Schicksale und Abenteuer ins Zentrum, deren Geschichte in der Schweiz und weltweit gesellschaftliche oder politische Trends illustriert. Die Inhalte sind weit gefächert. Gezeigt werden neben den großen Abenteuern auch die kleinen Sensationen des Alltags. "Reporter" pflegt die klassische Reportage: Lineare Dramaturgien, subjektives Erzählen, der Reporter als Augenzeuge, authentische Emotionen.

      • 10 vor 10

        "10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

      • Hart aber fair

        Talkshow. Moderator Louis Klamroth lädt Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem aktuellen Thema ein – Zuschauer können per Mail, Telefon und über die sozialen Medien mitdiskutieren. Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen - Talk auf Augenhöhe - so sieht Louis Klamroth seine Aufgabe bei "Hart aber fair". Jeder seiner Gäste muss so lange Auskunft geben, bis die Frage wirklich beantwortet ist.

      • Erzgebirgskrimi - Tödliche Abrechnung

        Fernsehfilm Deutschland (2022). Bei einer Waldführung sieht Altförster Georg Bergelt, wie ein Kletterer eine steile Felswand hinabstürzt. Die Kommissare entdecken, dass der Mann zum Zeitpunkt des Sturzes bereits tot war. Es handelt sich um Dr. Lenhard Hellmann, den Gründer eines innovativen und erfolgreichen Textil-Start-ups in Chemnitz. Seine beiden Geschäftspartner, Julia Jacobi und Phillip Mertens, zeigen sich erschüttert über den Tod ihres Kollegen. Julia Jacobi war zudem die Lebenspartnerin von Lenhard Hellmann. Die Kommissare Robert Winkler und Karina Szabo werden gleich mit zwei Überraschungen konfrontiert: Die Leiche war vor dem Sturz eingefroren, und von Lenhards Smartphone wurden noch nach dem Sturz Nachrichten gesendet. Adressatin war unter anderen Frau Prof. Köhler, die Leiterin der Textilhochschule in Zwickau. Gemeinsam mit Lenhard arbeitete sie an der Entwicklung innovativer medizinischer Textilien. Dr. Hellmann war dabei angeblich ein Durchbruch gelungen: eine Textilhülse mit integrierten Leitfasern für die Nervenbahnen. Auch der alteingesessene Textilunternehmer Bernd Lauber hatte regen SMS-Verkehr mit Lenhard – er hatte sich in der Hoffnung auf Rendite finanziell umfassend an dem Forschungsauftrag beteiligt. Seine Nichte Lissy Krömer gerät ebenfalls unter Verdacht, war sie als Mit-Initiatorin doch erstaunlicherweise gerade dann aus Lenhards Dunstkreis verschwunden, als der Erfolg seiner Firma sich abzeichnete. Nach und nach tauchen immer mehr Verdächtige auf, für die der Tod des Genies Lenhard Hellmann vorteilhaft zu sein scheint. Robert Winkler und Karina Szabo ermitteln in alle Richtungen. Die Försterin Saskia Bergelt bittet zudem Robert um Hilfe, denn sie erhält kryptische Nachrichten und mysteriöse Besuche im Forsthaus, die auf einen Vorfall in ihrer familiären Vergangenheit deuten.

      • Die Rothschild-Saga - Aufstieg, Glanz, Verfolgung

        Spielfilm. Der Name Rothschild steht für eine der mächtigsten Bankiersfamilien des 19. Jahrhunderts. Wenig bekannt sind die Umstände, durch welche die Rothschilds zu ihrem Reichtum kamen. Das Doku-Drama erzählt die Geschichte der Dynastie aus der Perspektive einer Frau: Miriam Rothschild, eine angesehene Wissenschaftlerin des 20. Jahrhunderts, geht angesichts der Verfolgung durch den Nationalsozialismus den Ursprüngen ihrer Familie auf den Grund. Als Jude verachtet und diskriminiert, lebte Mayer Amschel Rothschild Ende des 18. Jahrhunderts im Frankfurter Ghetto. Seine fünf Söhne arbeiteten sich, über ganz Europa verteilt, zu einflussreichen Bankiers empor. Sie finanzierten Dynastien und Kriege, bauten Eisenbahnnetze, begründeten Industriekonzerne, waren wohltätig. Immer aber waren die Rothschilds mit Antisemitismus konfrontiert: Er kulminierte in den Verbrechen der Nationalsozialisten. Sie arisierten das Vermögen der Rothschilds in Wien, Frankfurt und Paris und vertrieben die Familie ins Exil. Es blieben ein großer Name, eine reiche Geschichte und ein unsterblicher Mythos.