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MDR od do
Elefant, Tiger & Co. (1198)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Wunderbares Schlagerland
Sachsen. Aus Löbau präsentiert Uta Bresan Schlagerstars an den schönsten Flecken Sachsens - Andreas Gabalier, Nik P., Angelika Mann und natürlich Stefanie Hertel als Botschafterin des Vogtlands sind unter anderem mit dabei, wenn es gilt, das Bundesland zwischen Leipzig und Görlitz neu zu entdecken. Aus Löbau präsentiert Uta Bresan Schlagerstars an den schönsten Flecken Sachsens - Andreas Gabalier, Nik P., Angelika Mann und natürlich Stefanie Hertel als Botschafterin des Vogtlands sind unter anderem mit dabei, wenn es gilt, das Bundesland zwischen Leipzig und Görlitz neu zu entdecken. Erleben Sie die Vielfalt und Einzigartigkeit Sachsens mit den schönsten Bildern seiner Landschaften von der Oberlausitz über das Erzgebirge bis hin zum malerischen Elbtal und lernen Sie Sachsen kennen, die den Erfindergeist dieser besonderen Region in die weite Welt tragen. Mit: Andreas Gabalier, Nik P., Angelika Mann, Stefanie Hertel, Feuerherz, Hubertus von Garnier, Anita und Alexandra Hofmann, Fantasy, Santiano, Michelle, Patrick Lindner, Angelika Milster, Ronny Weiland, Lindt Bennett, D'Artagnan und Ute Freudenberg.
MDR aktuell
Anschließend: das MDR-Wetter
Riverboat
Die MDR-Talkshow aus Leipzig. Gäste: Bodo Ramelow, Bundestagsvizepräsident Wencke Myhre, Show- und Schlagerlegende Carina Wiese, Schauspielerin Christine Neubauer, Schauspielerin Tristan Jurisch, Sachsens jüngster Pilzsachverständiger und Influencer Moderation: Kim Fisher & Joachim Llambi
ZERV - Zeit der Abrechnung (1)
Andere Zeiten. Serie Deutschland (2022). Die neu gegründete Zentrale Ermittlungsstelle für Regierungs- und Vereinigungskriminalität, "ZERV“, nimmt 1991 ihre Arbeit auf. Peter Simon, Kommissar aus Westdeutschland in der ZERV, muss gemeinsam mit Karo Schubert, der Kollegin der Ost-Berliner Mordkommission, ermitteln, doch ihre Arbeitsweisen unterscheiden sich stark. Berlin 1991: Die neu gegründete Zentrale Ermittlungsstelle für Regierungs- und Vereinigungskriminalität, "ZERV“, nimmt ihre Arbeit auf. Schon gibt es einen ersten Toten: Matthias Trockland, mitverantwortlich für die Auflösung der NVA in der wiedervereinigten Bundesrepublik, wird tot in seinem Kleingarten gefunden. Peter Simon, Kommissar aus Westdeutschland in der ZERV, muss gemeinsam mit der Kollegin der Ost-Berliner Mordkommission, Karo Schubert, ermitteln. Anfangs können beide das nur schwer akzeptieren, denn ihre Arbeitsweisen und ihre Vorstellungen von Kompetenz unterscheiden sich stark. Karo Schubert geht gemeinsam mit ihrer Kollegin und Freundin Ute Lampert von der Spurensicherung davon aus, dass Trockland ermordet wurde, Simon schließt Selbstmord nicht aus. Er macht mit seinem Team Hans-Joachim Gärster in Trocklands beruflichem Dunstkreis ausfindig: Gärster hatte bereits zu DDR-Zeiten beim Bereich Kommerzielle Koordinierung mit Waffen gehandelt. Als Schubert und Simon auf geheime Unterlagen von Trockland stoßen, merken sie, dass Gärster lügt: Auf einem alten NVA-Übungsgelände machen sie einen Waffenfund in ungeahnter Dimension. Darsteller: Nadja Uhl, Fabian Hinrichs, Thorsten Merten, Fritzi Haberlandt, Leon Ullrich, Henriette Hölzel, Max Hubacher, Alina Stiegler, Rainer Bock, Imogen Kogge, Peter Schneider, Vanessa Loibl, Caroline Cousin, Valentin Kleinschmidt, Arnd Klawitter, Leon Seidel, Michael Specht, Christian Wewerka, Henriette Gonnermann, Jonas Broxtermann, Dominik Hermanns, Werner Braunschädel. Regie Dustin Loose (47 min)
ZERV - Zeit der Abrechnung (2)
In Deckung. Serie Deutschland (2022). Bei den Ermittlungen zu illegalen Waffengeschäften stellt sich heraus, dass Karos Eltern die Verdächtigen kannten. Simon will nicht weiter mit ihr zusammenarbeiten. Also ermittelt Karo auf eigene Faust weiter. Peter und seine Kollegin Frauke werden auf dem NVA-Gelände von einer Detonation überrascht - mit schlimmen Folgen. Musste Trockland sterben, weil er illegalen Waffengeschäften auf die Spur gekommen ist? Die ZERV stellt auf dem Militärgelände große Mengen von NVA-Waffen sicher, die offiziell bereits als verschrottet galten. Peter Simon und seine Mitarbeiter bewachen das mit Peilsendern versehene Kriegsgerät, weil sie den Waffenhändlern auf die Spur kommen wollen. Simon und Karo Schubert erfahren, dass Gärster Karos Vater aus KoKo-Zeiten kannte und Karos Mutter mit Trockland ein Liebesverhältnis hatte. Simon platzt der Kragen angesichts der persönlichen Verstrickung seiner Kollegin und will mit ihr nicht weiter zusammenarbeiten. Karo Schubert macht eine weitere Entdeckung: Ihr Vater verunglückte vor fünf Jahren tödlich - am Tag seines Todes gab es ein Treffen zwischen Trockland, ihrem Vater, Gärster und zwei weiteren Männern. Trockland hatte Fotos gemacht. Was hatte es mit dem Treffen auf sich und wo sind die Fotos? Die ZERV nimmt sich eines Falls von Zwangsadoption in der DDR an: Roland Merker sucht seine Tochter. Die damals 3-Jährige wurde ihm nach einem missglückten Fluchtversuch entzogen und zur Adoption freigegeben. Merker wurde acht Jahre ins Gefängnis gesteckt. Bis heute weiß er nicht, wo sein Kind ist. Peter Simon und seine Kollegin Frauke Beckmann werden auf dem NVA-Gelände von einer Detonation überrascht. Zwei schwere LKWs rasen mit den Waffen aus den Hallen, Frauke wird angeschossen. Darsteller: Nadja Uhl, Fabian Hinrichs, Thorsten Merten, Fritzi Haberlandt, Leon Ullrich, Henriette Hölzel, Max Hubacher, Alina Stiegler, Rainer Bock, Imogen Kogge, Peter Schneider, Vanessa Loibl, Caroline Cousin, Valentin Kleinschmidt, Arnd Klawitter, Jürgen Lehmann, Leon Seidel, Falk Rockstroh, Jörg Witte, Susanne Böwe, Jörg Bundschuh, Vanessa Boritzka, Michael Specht. Regie Dustin Loose (46 min)
Der (voraussichtlich) letzte Streich der Olsenbande
Spielfilm Dänmark (1974). Egon ist einer international berühmten Juwelensammlung auf der Spur. Sein Plan ist so genial und kompliziert, dass er ihn unmöglich allein durchziehen kann. Benny und Kjeld, auf die Egon eigentlich wegen ihrer Schafsköpfigkeit verzichten wollte, haben somit wieder eine Chance. Wieder einmal wird Egon Olsen (Ove Sprogoe) aus dem Gefängnis entlassen. Doch diesmal kehrt der Gauner seinen trotteligen Kumpanen Benny (Morten Grunwald) und Kjeld (Poul Bundgaard) den Rücken. Höhere Aufgaben warten auf den Tresorspezialisten mit den sensiblen Händen. Egon soll im Auftrag eines multinationalen Konsortiums von Schiebern und Spekulanten den Privatsafe eines verstorbenen Schweizer Bankiers in Zürich öffnen. Ein lohnender Auftrag, denn in dem Tresor befinden sich die Bedford-Diamanten, die wertvollsten in Privatbesitz befindlichen Juwelen, und Egon erhofft sich eine entsprechend großzügige Bezahlung. Doch kaum hat der Gauner den Tresor - Modell "Franz Jäger", Berlin 1923, Egons Spezialgebiet - geknackt, muss er feststellen, dass er fürchterlich hereingelegt wurde. Mit knapper Not entkommt er der Schweizer Polizei und kehrt reumütig zu seinen Kumpanen Benny und Kjeld zurück. Mit Hilfe eines komplizierten Plans, der ausnahmsweise bis ins letzte Detail funktioniert, gelingt es dem Trio, die kostbaren Diamanten an sich zu bringen. Obwohl Kjelds Frau Yvonne (Kirsten Walther) beinahe in letzter Sekunde alles verpatzt, ist die Olsenbande diesmal (erfolg-)reich. Darsteller: Ove Sprogoe, Morten Grunwald, Poul Bundgaard, Kirsten Walther, Jes Holtso, Axel Strobye, Ole Ernst, Bjorn Watt-Boolsen, Ove Verner Hansen. Regie Erik Balling (87 min)
Es ist kälter geworden
Spielfilm Deutschland (2022). Frank muss in der DDR als Reservist zur Armee. Täglich schreibt er nach Hause an seine Frau im Erzgebirge. Das junge Paar, das bereits eine Tochter hat, sucht Wege, mit der Trennung umzugehen. Doch die Zeit in der Kaserne bleibt verlorene Lebenszeit, und die Beschreibung des Wetters wird zur Chiffre für die seelische Verfassung. Jahrzehnte später findet Enkel Elia die Briefe und alten Fotos der Großeltern und gestaltet sie zu einem berührenden Film. (8 min)
Biegen und Brechen
Spielfilm Deutschland (2023). Weil seine Mutter die DDR kritisiert, wird der elfjährige Alex ins Heim gesteckt. Von dort flieht er mehrmals - bis er mit 14 Jahren in den berüchtigten Geschlossenen Jugendwerkhof im sächsischen Torgau kommt. Torgau ist die Höchststrafe für unangepasste Jugendliche in der DDR, ein staatliches Umerziehungsgefängnis mit härteren Bedingungen als der Strafvollzug für Kriminelle. Als erwachsener Mann und Familienvater blickt Alex auf seine eigene Leidensgeschichte und die anderer Jugendlicher zurück. Heute sagt er: "Ich mag das Wort Erziehung schon mal nicht. Ich denke, es ist besser, Kinder zu begleiten.". Regie Falk Schuster, Mike Plitt (8 min)
TelH78
Kurzfilm Deutschland (2011). Heute rottet sie dahin und ist fast aus dem Stadtbild verschwunden: die gelbe Telefonzelle der Post. Es gab Zeiten, da war so eine Telefonzelle ein zentraler Ort. Sie bot einen Quadratmeter Privatsphäre im öffentlichen Raum. Der Film sucht nach den letzten ihrer Art und entlockt ihnen fast vergessene Geschichten. (6 min)
Dieser lange Atem, Beates Laden betreffend
Kurzfilm Deutschland (2023). Nachwendezeit an der deutsch-tschechischen Grenze: Kaum jemand verirrt sich in Beates Laden, und wenn doch, wollen die meisten nur schauen. Zwischen Heizdecken, Fleischklopfern und seltsamem Kinderspielzeug versuchen die Figuren in diesem Film, in der Leistungsgesellschaft anzukommen. Der allgegenwärtige Wende-Hit "Wind of Change" ist auch mit dem Baseballschläger nicht totzukriegen. Und warum hat Lotta eigentlich das Auto des erfolglosen Vertreters gestohlen? Ein Erinnerungsprotokoll mit Lücken aus dem Jahr 1992. (21 min)
Ländermagazine
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Unterwegs in Sachsen-Anhalt
Carcamping für Anfänger: Übernachten im Auto am Grünen Band Übernachten im Auto ist ein Abenteuer - ob in den Bergen des Harzes oder unter dem Sternenhimmel in der Altmark. Die Freiheit der Landstraße - darum geht es bei "Unterwegs in Sachsen-Anhalt". Reporter Tom Gräbe nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf seine Erlebnistour. Die einen schätzen die Freiheit, im Urlaub nicht an einen Ort gebunden zu sein, die anderen lieben den Minimalismus und die Entschleunigung. Urlaub im Auto liegt im Trend, in handelsüblichen Kombis oder sogar Kleinwagen mit Matratzen. Die Besitzer reisen von Stellplatz zu Stellplatz oder von Campingplatz zu Campingplatz. MDR-Reporter Tom Gräbe war entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze unterwegs, vom Harz bis in die nordwestliche Altmark. Am idyllischen Grünen Band hat er seine ersten Erfahrungen mit Übernachtungen im Auto gesammelt. Auf dem Campingplatz in Elbingerode trifft der MDR-Reporter Lucia Grün. Die junge Frau aus Aschersleben hat einen Kastenwagen zu einem mobilen Zuhause umgebaut - mit vielen Ideen und handwerklichem Geschick- eine Wohnung auf vier Rädern. "Für mich ist das Campen auf einem Campingplatz der Unterschied zum Pauschalurlaub. Eine Kombination aus Freiheit und trotzdem sein Zuhause dabeizuhaben", sagt sie. Man sei woanders und habe trotzdem alles, was man zu Hause auch hat. Sie schläft am besten in ihrem selbst ausgebauten Van und gibt Tipps für Touren und Übernachtungen im Auto. Hilfreich auch: Sie hat alles dabei, was Reporter Tom auf seiner Reise vergessen hat. Die Reise führt auch zum Grenzdenkmal Wülperode. Dort halten Schülerinnen und Schüler das Areal mit Graben und Zaun instand - ein Stück gelebte Erinnerungskultur. Noch minimalistischer als im selbst ausgebauten Van reist Sirkka Moses. Sie ist in einem knallroten Twingo unterwegs und gibt auf Instagram Tipps, wie sich selbst ein Kleinwagen mit einfachen Mitteln zu einem mobilen Zuhause umbauen lässt. Wochenlang reist sie mitunter mit ihrem Auto durch Europa. "Es hat mir auf jeden Fall viel Selbstvertrauen gegeben, weil man viele Entscheidungen selbst treffen muss, wenn man alleine reist. Und die haben sich bisher immer als ziemlich gut erwiesen", stellt sie fest. "Ich finde, das ist überhaupt kein Verzicht, sondern eher eine Bereicherung, wenn man auf so eine Art und Weise Urlaub machen kann."
Meister Eder und sein Pumuckl (32)
Die Blechbüchsen. Kinderserie Deutschland (1988-1989). Charlotte aus dem Vorderhaus wirft Steine gegen Meister Eders Werkstattfenster. Darüber gerät Eder mit der Mutter des Mädchens aneinander. Pumuckl baut sich ein Schlagzeug aus Blechbüchsen und veranstaltet mit seinem Trommeln einen Höllenlärm. Meister Eder flüchtet vor dem Radau aus der Werkstatt. Doch dann taucht Charlotte wieder auf. Mit der Hilfe von Meister Eder lernt der neugierige Pumuckl, wie man auf dem Hochseil geht, ohne herunterzufallen. Charlotte, ein Mädchen aus dem Vorderhaus, hat Langeweile und wirft Steine gegen Meister Eders Werkstattfenster. Das mag der überhaupt nicht. Charlottes Mutter aber verteidigt ihre Tochter. Pumuckl glaubt zu verstehen, dass Kinder Lärm machen dürfen, baut sich ein Schlagzeug aus Blechbüchsen und veranstaltet mit seinem Trommeln einen Höllenlärm. Meister Eder flüchtet vor dem Radau aus der Werkstatt. Nun aber kriegt es Pumuckl mit Charlotte zu tun. Darsteller: Gustl Bayrhammer, Hans Clarin, Michaela May, Kerstin Pöppelmann. Regie Ulrich König (24 min)
Meister Eder und sein Pumuckl (33)
Die Schatzsucher. Kinderserie Deutschland (1988-1989). Pumuckl beobachtet drei Buben, die "Schatzsuche" spielen. Natürlich möchte er mitmachen. Er nimmt Meister Eder geliebtes Taschenmesser mit zu den Kindern, um es für sie als Schatz zu verstecken. Während Meister Eder nach dem teuren Messer sucht, haben es die Kinder gefunden und streiten, wem es gehören soll. Pumuckl beobachtet drei Buben, die "Schatzsuche" spielen. Natürlich möchte er mitmachen. Er nimmt Meister Eder geliebtes Taschenmesser mit zu den Kindern, um es für sie als Schatz zu verstecken. Während Meister Eder nach dem teuren Messer sucht, haben es die Kinder gefunden und streiten, wem es gehören soll. Pumuckl nimmt es ihnen heimlich wieder weg und bringt es Meister Eder zurück. Der ist froh, dass er es wieder hat. Doch weil die drei Buben sich nun erst recht in die Haare kriegen - weil jeder glaubt, dass der andere es versteckt hält - entwendet Pumuckl das Messer ein zweites Mal. Darsteller: Gustl Bayrhammer, Hans Clarin, Hans Stadtmüller, Horst Besser, Tobias Herrmann, Helmut Scheich. Regie Ulrich König (24 min)
Fritzi - Eine Wendewundergeschichte
Zeichentrickfilm Belgien/Deutschland/Tschechische Republik (2019). "Fritzi - Eine Wendewundergeschichte" erzählt von der geschichtsprägenden Zeit im Herbst 1989 in Leipzig: Die zwölfjährige Fritzi kümmert sich in den Sommerferien liebevoll um den kleinen Hund ihrer besten Freundin Sophie, die mit ihrer Mutter nach Ungarn gereist ist. Doch Sophie kommt nicht wieder. "Fritzi - Eine Wendewundergeschichte" erzählt von der geschichtsprägenden Zeit im Herbst 1989 in Leipzig: Die zwölfjährige Fritzi kümmert sich in den Sommerferien liebevoll um den kleinen Hund ihrer besten Freundin Sophie, die mit ihrer Mutter nach Ungarn gereist ist. Doch als die Schule im September wieder beginnt, kommt Sophie nicht zurück. Wie viele andere ist Sophies Mutter mit ihr in den Westen geflohen. Mutig macht sich Fritzi auf die Suche nach ihrer Freundin und gerät in ein Abenteuer, das die Zukunft des ganzen Landes verändert. Detailgetreu, authentisch und mit sicherem Gespür für Atmosphäre schildert "Fritzi - Eine Wendewundergeschichte" die Friedliche Revolution im Herbst 1989 aus dem Blickwinkel eines Kindes. Ein spannender und unterhaltsamer Animationsfilm über die Kraft und den Mut, die Geschichte zu verändern, der nicht nur junge Zuschauer berühren wird. Der Film wurde 2020 mit dem Preis der deutschen Filmkritik als "Bester Kinderfilm" und dem Preis des MDR Rundfunkrates für das "Beste Drehbuch" ausgezeichnet. Im gleichen Jahr war er für den Deutschen Filmpreis als "Bester Kinderfilm" nominiert und 2021 für den Grimme-Preis. Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) würdigte den Historienfilm für die ganze Familie mit dem Prädikat "besonders wertvoll". Darsteller: Naomi Hadad, Amelie Sophie von Redecke, Ben Hadad, Jördis Triebel, Katharina Lopinski, Winfried Glatzeder, Peter Flechtner, Jan Treviňo Kräling. Regie Ralf Kukula, Matthias Bruhn (78 min)
Glaubwürdig: Klaus Zeh
Er ist schon ein bisschen stolz, wenn er von seinen Schützlingen spricht - wie sie sich durchbeißen, Jobs suchen, für ihre Familien einstehen. Klaus Zeh weiß, welche Anstrengungen die Geflüchteten gemeistert haben, um hier Fuß zu fassen und bleiben zu dürfen. Das Ausländerrecht ist kompliziert, aber mit Behördendeutsch deutscher Behörden kennt er sich aus. Dr. Klaus Zeh war 10 Jahre Minister in Thüringen und vor seinem Ruhestand Oberbürgermeister in Nordhausen. Jetzt, nach seiner aktiven Zeit, betreut er privat Geflüchtete. Es sind komplizierte Fälle, die in kein Raster passen und deshalb wenig Bleibeperspektive haben. Mit Gutachten für die Härtefallkommission hat er bereits einigen Geflüchteten Zeit verschafft, noch besser in Thüringen anzukommen und so ihre Chancen auf einen dauerhaften Aufenthalt zu erhöhen. Sie haben ihre Schulausbildung abgeschlossen, arbeiten im Hotel, auf dem Bau oder studieren. Weil ihm diese Menschen nahe gehen und er deren Potenziale für unsere Gesellschaft sieht, setzt sich Klaus Zeh für die Geflüchteten ein.
Geschwister
Fernsehfilm Deutschland (1975). Hella Wille und Herbert Lohner wollen heiraten. Beide haben Kinder, die sich nach einer Hochzeit auch gut verstehen sollen. Und so beschließt Hella, dass ihre Kinder Ekkehard und Ilona die Sommerferien in Wesendorf an der Ostsee verbringen, wo der kleine Andreas Lohner bei einem älteren Ehepaar lebt. Werden sie zu Geschwistern zusammenwachsen? Die Mutter von Ekkehard und Ilona und der Vater des kleinen Andreas Lohner sind sich einig. Sie möchten heiraten. Sehr vernünftig sagen sie sich, aber was nutzt es, wenn die Erwachsenen einig sind, aber die Kinder sich eventuell nicht vertragen. Für Mutter Wille steht auch die Frage im Raum, ihren Beruf aufzugeben. Auf alle Fälle wäre sie auf die starke Unterstützung der beiden großen Kinder angewiesen. Ilona und Ekkehard versichern, das sei alles kein Problem, und drängen die Erwachsenen, sich endlich zu entscheiden. Herbert Lohner und Hella Wille machen es sich wahrlich nicht leicht und entschließen sich zu einer nicht alltäglichen Bewährungsprobe. Der Film erzählt von gemeinsamen Sommerferien der Kinder am Bodden, wo man gegen manches unerwartete Hindernis ankämpfen und um geschwisterliche Harmonie ringen muss. Ein heiter Fernsehfilm um ungewöhnliche Begebenheiten einer Familiengründung. Darsteller: Marijam Agischewa, Stefan Naujokat, Bert Paul, Walfriede Schmitt, Dietmar Richter-Reinick, Elli Jessen-Somann, Hans Klering, Burkhard Völkel, Angelika Herrmann, Michael Schwarz. Regie Wolfgang Hübner (74 min)
Jena und seine Uni - Exzellenz aus Tradition
Seit Jahrhunderten verändert und prägt die Friedrich-Schiller-Universität die Stadt Jena in Thüringen - mit ihren Studenten, Forschenden, innovativen Projekten und Gebäudekomplexen. Dazu läuft an der Universität seit sechs Jahren eines der größten interdisziplinären Forschungsprojekte Europas. Daran sind europaweit fast 20 Institutionen und Forschungseinrichtungen beteiligt. Die Wissenschaftler beschäftigen sich mit den Anfängen der Universität, ihrem Einfluss auf die Entwicklung Jenas und gleichzeitig mit der Wirksamkeit ihrer wissenschaftlichen Methoden. Im 16. Jahrhundert war Jena ein kleines Weinbauernstädtchen. Bis die Universität kam, mit Professoren, Studenten aus ganz Europa. Das Handwerk blühte auf und aus dem Städtchen wurde eine Stadt, deren Herzstück die Universität war und bis heute ist. Die Jenaer Universität ist auf dem Weg eine Exzellenz-Universität zu werden. Zwei Exzellenzcluster hat sie bereits: "Balance of the Microverse" will mikrobielle Gemeinschaften verstehen, hier geht es zum Beispiel um Antibiotikaresistenzen. Das andere Cluster, "Practices and Dynamics of Social Imagining", beschäftigt sich mit dem, was eine Gesellschaft im Innersten zusammenhält: gemeinsam geteilte Vorstellungen, Narrative, Weltbilder und Zukunftsentwürfe. Der Film gibt Einblick in diese Forschungsprojekte und zeigt, welchen Einfluss die Universität auf Jena hatte und hat, erzählt von der wahrscheinlich ältesten protestantischen Universität als "Hidden Champion" in der europäischen Universitätslandschaft. Der Osten - Entdecke wo du lebst
Mauer, Bunker, Grünes Band - Die neue Erinnerungskultur
Fast vier Jahrzehnte lang teilte sie Deutschland in zwei Hälften, trennte in Ost und West: die innerdeutsche Grenze. Der Tag des Mauerfalls am 9. November 1989: ein Tag der Freude und des Glücks für die Allermeisten, die in ihrer unmittelbaren Nähe lebten. Kein Wunder also, dass entlang der 1.300 Kilometer langen Grenze zwischen Ostsee und Vogtland die Menschen fast überall bestrebt waren, das Bollwerk so gut wie möglich verschwinden zu lassen. Auch in Sachsen-Anhalt war das so. Zwischen Altmark und Oberharz verschwanden Grenzpfähle und Streckmetallzaun, Wachtürme und nach und nach selbst die Kolonnenwege, auf denen die Grenzer patrouillierten. Die Menschen beiderseits der einst so hermetisch abgeriegelten Trennlinie nahmen alte Beziehungen zwischen hüben und drüben wieder auf. Die Natur durfte sich das Grenzgebiet zurückerobern: es wurde zum "Grünen Band", einem einzigartigen Naturraum, der bereits am 9. Dezember 1989 ins Leben gerufen wurde - vor nunmehr 35 Jahren. Das ist genauso lange her wie der Fall der Mauer. Das Naturparadies ist zugleich ein Ort des Erinnerns. Inzwischen ist entlang des "Grünen Bandes" eine neue Entwicklung zu beobachten: Die Grenze, die man einst so rasch vergessen wollte, rückt wieder in den Blickpunkt. Die Menschen in den Dörfern entlang der Landesgrenze zu Niedersachsen - allen voran die Generation derer, die zur "Wendezeit" gerade erst geboren wurden - begreifen die alten Sperranlagen und das Erinnern daran als Teil ihrer Heimatgeschichte. Auf einem Streifzug durchs frühere Grenzgebiet - vom Lappwald übers nördliche Harzvorland in die Altmark und zurück - stellt der Film solche Menschen und ihre Vorhaben vor. Junge Heimathistoriker haben in Stapelburg einen alten Grenzbunker reaktiviert und nutzen ihn als Museum. Gymnasiasten aus Osterwieck, deren Eltern den Mauerfall allenfalls als Kinder erlebten, pflegen nun bei Wülperode eine alte Sperranlage als Denkmal. Engagierte Bürger aus Walbeck im Landkreis Börde haben den Wiederaufbau eines Grenzwachturms erkämpft. Der Film zeigt an einem Beispiel aus Jahrsau in der Altmark, wie eine Smartphone-App ermöglicht, Geschichte zu entdecken und die Erinnerungen von Zeitzeugen vor dem Vergessen zu bewahren. Und er macht Station in Hötensleben. An keinem anderen Ort in Deutschland kann man den Aufbau der Grenzanlagen noch in seinem ganzen Ausmaß erleben. Sein Grenzdenkmal hat das Bördedorf bekannt gemacht. War man dort also besonders weitsichtig, als man beschloss, Mauer und Stacheldraht nicht abzureißen? Die Reportage geht dieser und anderen Fragen nach. Sie ergründet, woher das neue Interesse an der alten Grenze rührt und stellt die Frage, ob das Erinnern daran auch nach 35 Jahren wertvoll und wichtig ist. 35 Jahre Deutsche Einheit
Pirk - Brücke der Einheit
Der Autofahrer auf der A72 nimmt sie nur als unscheinbares Schild war: die Elstertalbrücke bei Pirk. Dabei verkörpert das 60 Meter hohe und über 600 Meter lange Granitbauwerk an der sächsisch-bayerischen Grenze geradezu symbolträchtig die deutsche Wiedervereinigung. Mit den Bauarbeiten wurde bereits 1938 im Zuge des Reichsautobahnbaus Chemnitz-Hof begonnen. Sie galt damals als größte Natursteinbrücke weltweit. Auf der Baustelle wurde täglich 24 Stunden im Zweischichtbetrieb gearbeitet. Insgesamt waren rund 450 Arbeiter im Einsatz. Weil Menschen und Material für den Krieg gebraucht wurden, wurden die Bauarbeiten schließlich Anfang 1940 eingestellt. Bis dahin waren die zwölf Bögen fast fertig. Die Fahrbahn fehlte noch. Ein unvollendeter Torso mitten im vogtländischen Elstertal. Und daran sollte sich 50 Jahre lang nichts ändern. Denn nach der Teilung Deutschlands lag die Brücke am Rand des Grenzsperrgebiets der DDR. Im Frühsommer 1990, noch bevor die "Verkehrsprojekte Deutsche Einheit" 1991 beschlossen wurden, begannen die Voruntersuchungen und im September dann der Weiterbau der Brücke. Die Autobahnverbindung zwischen Plauen und Hof war dringend notwendig. Denn am Fuße der Brücke entwickelte sich in der Gemeinde Pirk ein Verkehrschaos. Seit der Grenzöffnung quälten sich täglich tausende Fahrzeuge über die Dorf- und Landstraßen Richtung Hof und umgekehrt. Die Pirker erinnern sich noch genau an diese Zeit: "Die standen Stoßstange an Stoßstange. Wir kamen nicht mehr aus unseren Einfahrten heraus. Die Luft voller Lärm und Abgase. Wir waren glücklich, als die Brücke weitergebaut wurde." Die Voraussetzungen dafür schuf eine Nürnberger Baufirma, indem sie die Altbausubstanz reinigte und die unzähligen Risse und Kalkablagerungen mit Spezialbeton neu verpresste und die Brücke stabilisierte. Für den Weiterbau wurden die vorgefertigten und nummerierten Granitquader verwendet, die ebenfalls 50 Jahre lang unterhalb der Brücke lagen. Nach nur zwei Jahren Bauzeit wurde die nördliche Fahrbahn am 2. Oktober 1992 für den Verkehr freigegeben, am 6. September 1993 folgte die südliche Fahrbahn. Schnell und unbürokratisch bauten die Sachsen und die Bayern gemeinsam die wichtigste Verbindung zwischen den beiden Freistaaten. Eine 11 Meter hohe Granit-Stele erinnert daran. Der bayerische Politiker Peter Gauweiler, ehemalige Bauleute, Pirker Einwohner und ein Steinmetz erinnern sich an die aufregenden Zeiten vor 35 Jahren und die Dokumentation erklärt ganz nebenbei, was eine kleine Ausflugsgaststätte heute mit dem legendären Brückenimbiss von damals verbindet.
Die Söhne der großen Bärin
Spielfilm Deutschland (1966). Ungern reitet der junge Dakota-Häuptling Tokei-ihto zum Fort Smith. Was soll er dort? Verhandeln? Hat er nicht erst vor Tagen vergeblich versucht, mit den Weißen die Pfeife zu rauchen und Worte des Friedens zu wechseln? Viel lieber würde er mit seinen Kriegern kämpfen. Doch Tokei-ihto muss sich dem Spruch des Ältestenrates beugen. Die Söhne der großen Bärin verdanken ihren Namen dem Mythos der Dakota, nach welchem ihre Stammmutter eine große Bärin gewesen sei. Einer ihrer tapferen Söhne ist der junge Häuptling Tokei-ihto (Gojko Mitic). Von Leutnant Roach (Gerhard Rachold) nach Fort Smith bestellt, ahnt Tokei-ihto nichts Gutes, beugt sich aber der Entscheidung des Ältestenrates. Begleitet wird er von Red Fox (Jirí Vrstála), einem Mann, dem er misstraut. In Fort Smith angekommen, bestätigt sich seine Ahnung. Weil auf dem Gebiet der Dakota Gold gefunden wurde, soll der Stamm das ihm vertraglich zugesicherte Land verlassen. Als Tokei-ihto das ablehnt, nimmt man ihn gefangen. Ihres Häuptlings beraubt, haben die Weißen nun leichtes Spiel mit seinen Stammesbrüdern. Sie werden in die Reservation getrieben und müssen dort unter der Aufsicht der Soldaten leben. Tokei-ihto wird wieder freigelassen. Im Reservat, so glaubt man, ist er ungefährlich. Doch seine Feinde verkennen den Mut und den Freiheitswillen des jungen Häuptlings. Er sammelt seine Stammesbrüder um sich, um mit ihnen nach Kanada zu gehen. Gnadenlos werden sie von ihren weißen Verfolgern gejagt. An der Grenze stehen sich Rex Fox und Tokei-ihto ein letztes Mal gegenüber. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt. Darsteller: Gojko Mitic, Jirí Vrstála, Rolf Römer, Hans Hardt-Hardtloff, Gerhard Rachold, Horst Jonischkan, Jozef Majercik, Jozef Adamovic, Milan Jablonsky, Hannjo Hasse, Helmut Schreiber. Regie Josef Mach (88 min)
Der schönste Sommer meiner Kindheit
Zwischen Kyffhäuser und Usedom. Die weiten Strände der Ostsee, die sonnigen Ufer am Scharmützelsee oder die grünen Hügel im Zittauer Gebirge - diese Landschaften sind die Kulisse für die schönsten Sommer-Erinnerungen aus der Kindheit. Was man hier als junger Mensch im Ferienlager, mit der Familie auf dem Zeltplatz oder im FDGB-Ferienheim erlebte, ist bis heute unvergessen: die Freundschaften, die Gemeinschaft, die Naturerlebnisse, alles war groß und intensiv und das Gefühl von Freiheit grenzenlos! Der Film begleitet in 90 Minuten unterschiedliche Menschen und bringt sie an die Orte, wo sie seit Jahrzehnten nicht mehr gewesen sind. Eine Zeitreise in die Vergangenheit, die durch private Filme und alte Fotos zu neuem Leben erweckt wird. An den Urlaubsorten von damals erinnern sich die Protagonisten an ganz persönliche Momente, an überraschende Erlebnisse, treffen alte Freunde und berichten leidenschaftlich vom schönsten Sommer ihrer Kindheit - zwischen Kyffhäuser und Usedom.
Die sieben Raben
Märchen Slowakei/Tschechische Republik (2015). Das Mädchen Bohdanka macht sich auf den Weg, ihre sieben Brüder von einem Fluch zu befreien, den die Mutter über sie gebracht hat. Es ist eine Geschichte von Mut, einem starken Willen, der Macht der Sprache und von wahrer Liebe. Das junge Mädchen Bohdanka wächst in einer gramerfüllten Bäckersfamilie auf. Vor vielen Jahren hatte ihre Mutter sieben Söhne, die sie in einem Wutanfall verfluchte und in Raben verwandelte. Diese Familientragödie verschweigen Bohdankas Eltern ihrer Tochter. An der Schwelle zum Erwachsenenalter erfährt das Mädchen schließlich von dem Fluch und entschließt sich, ihre Brüder zu retten. Von einer Hexe erhält sie den Rat, Hemden für ihre Brüder zu nähen. Aber nicht einfach normale Hemden - sie muss Nesseln sammeln, die Fasern zu Stoff verarbeiten und jeden einzelnen Nadelstich selbst machen. Das Mädchen begibt sich auf eine lange Reise, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Darsteller: Martha Issová, Sabina Remundová, Lukáš Príkazký, Václav Neužil, Zuzana Bydžovská, Erika Stárková, Jana Olhová, Marián Geišberg, Juraj Hrcka, Miroslav Noga, Csongor Kassai, Kristína Svarinská, Jakub Zindulka. Regie Alice Nellis (95 min)
Die Geschichte von der Gänseprinzessin und ihrem treuen Pferd Falada
Märchen Deutschland (1988). Prinzessin Aurinia begibt sich mit ihrer Ziehschwester Liesa, die sie als Dienerin begleitet, auf den Weg zum Schloss von König Ewald. Dessen Sohn Ivo wurde sie einst versprochen. Unterwegs zwingt die heimtückische Liesa die Prinzessin zum Rollentausch, denn sie will selbst Königin werden. Prinzessin Aurinia begibt sich mit ihrer Ziehschwester Liesa, die sie als Dienerin begleitet, auf den Weg zum Schloss von König Ewald. Dessen Sohn Ivo wurde sie einst versprochen, um den Bund zweier friedlicher Königreiche zu besiegeln. Unterwegs zwingt die heimtückische Liesa die Prinzessin zum Rollentausch, denn sie will selbst Königin werden. Im Schloss angekommen, versucht Aurinias treues Pferd Falada, die falsche Braut zu entlarven. Liesa lässt Falada köpfen und den Kopf über dem Finsteren Tor aufhängen. Während Aurinia als Gänsemagd mit ihrer Schar jeden Tag dort hindurchziehen muss und dem sprechenden Pferdekopf ihr Leid klagt, wird im Schloss die Hochzeit vorbereitet. Aber König und Prinz sind misstrauisch geworden angesichts der Grausamkeit der vermeintlichen Prinzessin, und Ivo verliebt sich in die freundliche Magd Aurinia. Mithilfe des Hirtenjungen Kürdchen gelingt es, den Betrug aufzudecken, und Liesa bekommt ihre gerechte Strafe. Falada erwacht zu neuem Leben und Aurinia feiert mit Prinz Ivo Hochzeit. Darsteller: Dana Moravsková, Michaela Kuklová, Eberhard Mellies, Regina Beyer, Peter Zimmermann, Gerry Wolff, Alexander Höchst, Karsten Janzon. Regie Konrad Petzold (79 min)
MDR aktuell
Der Osten - Entdecke wo du lebst
Vom Kohlerevier zum Segelparadies
Das Lausitzer Seenland. Es ist die größte künstliche Wasserlandschaft Europas und ein Ort der Verwandlung – das Lausitzer Seenland. Wo seit mehr als 150 Jahren Kohlebagger das Gesicht der Landschaft geprägt haben, entsteht ein riesiges Urlaubsparadies mit mehr als 20 gefluteten Tagebauen. Die fünf größten Seen werden ab Ende Juni 2026 schiffbar miteinander verbunden sein. Als Manuela Zahn am Ufer des Senftenberger Sees vor 15 Jahren mit ihrem Bootsverleih begann, war das noch Zukunftsmusik. Aber die studierte Sportwissenschaftlerin war fasziniert von der Seenland-Idee und investierte. Heute sind ihre Hausboote, Flöße, Kajaks und Segeljollen nahezu immer ausgebucht und so mancher Freizeitkapitän hat bei ihr schon den Segelschein gemacht. Dass diese gigantische Landschaftsmetamorphose noch nicht abgeschlossen ist, zeigt das Ufer gegenüber, an dem der Bergbausanierer LMBV immer wieder Sperrungen vornehmen muss, weil Tagebauböschungen in Bewegung geraten. Einer der ältesten gefluteten Seen, der Knappensee, ist deshalb mit seinen instabilen Uferbereichen zu einem großen Problem geworden. Um die Erd- und Wassermassen in die richtige Balance zu bekommen, steuern und überwachen Fachkundige den Flutungsprozess in einer eigenen Zentrale. Uwe Steinhuber von der LMBV erklärt, dass das die Grundlage für den Wandel vom Kohlerevier zum Touristen-Mekka sei. Eine, die diese Metamorphose hautnah erlebt, ist "Kohlefrau" Silke Butzlaff. Jahrzehnte grub sie im Führerstand einer Abraumförderbrücke F60 buchstäblich ihre Heimat um, bis die gigantische Tagebau-Maschine stillgelegt wurde. Heute steuert die Lausitzerin im Tagebau Welzow-Süd noch immer tonnenschwere Maschinen und mischt sich ein, wenn es um die Zukunft des Reviers nach der Kohle geht. Die Böschungen der neu erschaffenen Seen bieten ungeahnte wirtschaftliche Chancen. Cornelia und Andreas Wobar sind wild entschlossen, sie zu nutzen. Pinotin, Johanniter und Solaris heißen ihre Reben - preisgekrönt und pilzresistent stehen sie genau an dem Ort, an dem auch schon der Wein August des Starken reifte. Natürlich lange bevor ganze Dörfer den Baggerschaufeln weichen mussten. Auch Familie Morgenstern baut am Nordufer des Partwitzer Sees Träume in den Lausitzer Sand. Sie investiert zusammen mit anderen Enthusiasten in eine Ferienhaussiedlung. Keine 10 Meter von der Wasserkante entstehen die ersten von demnächst 31 Holzhäusern. Die Idee sei schon gut 20 Jahre alt, erzählt Karin Mietke, deren Heimatdorf auf dem Grund des Partwitzer Sees schlummert. Mit den Häusern, Cafés und dem gerade entstehenden Hafen soll nun nicht nur der Tourismus einen Schub bekommen. Auch den Partwitzerinnen und Partwitzern wollen die Investierenden ein Stück Heimat zurückgeben. Vom Kohlerevier zum Segelparadies - die Reportage erzählt von Menschen, die an diesen Wandel glauben und ihn gestalten. Schritt für Schritt gelingt es ihnen, die Wunden in der Landschaft zu heilen.
Wetter für 3
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
Unser Sandmännchen
Pittiplatsch. Als Moppi den Sommer beweinte Moppi hat gehört, dass der Sommer zu Ende geht. Er beweint ihn lauthals. Pitti und Schnattchen beschließen Moppi abzulenken und wollen ihm das Märchen von den sieben Geißlein vorspielen.
MDR aktuell
Anschließend: das MDR-Wetter
Unser Dorf hat Wochenende
Mahlis. Mahlis ist ein kleines Dorf in der Döllnitz-Aue bei Wermsdorf in Sachsen. Seit dem Mauerfall hat sich auch hier einiges getan. Der Gutshof ist wiederbelebt, die ehemalige Oberschule renoviert, Vereine arbeiten Hand in Hand. Beim Herbstfeuer etwa, das in erster Linie die Kameraden der mitgliederstarken Freiwilligen Feuerwehr organisieren. Die 390 Einwohner stellen gemeinsam viel auf die Beine. Der alljährliche Suppen-Wettstreit ist ein Aushängeschild. Das Märchen-Theater lockt Publikum aus halb Nordsachsen in die Kirche. Keiner weiß, was gespielt wird. Bis zum Auftritt proben die Mitglieder vorrangig im Geheimen. Besonders engagierten Einwohnern verleiht der Heimatverein eine Auszeichnung. Der diesjährige Preisträger des sogenannten "Laubenthalers" wird während des Herbstfeuers überrascht. Hier im Dorf entwirft auch eine Designerin neue Puppen, ein schottischer Rockmusiker hat sich in das Dorf verliebt und ein Berufsfeuerwehrmann züchtet im Nebenerwerb Rinder.
Ute Freudenberg - Das Abschiedskonzert
Aus der Alten Oper Erfurt. Am 22. Dezember 2023 gab die gebürtige Weimaranerin in der restlos ausverkauften Alten Oper zu Erfurt das letzte Konzert ihrer umjubelten letzten Tournee - es war das letzte Konzert einer über 50 Jahre währenden Karriere. Für dieses Ereignis hat Ute Freudenberg ihr Publikum mit einem ganz besonderen Programm beschenkt. "Ich wusste, dass es emotional werden wird. Aber was ich da oben auf der Bühne gesehen und gespürt habe, das war ganz einfach unsagbar schön", blickt Ute Freudenberg auf ihr letztes Konzert zurück. Dieses Konzert war ein emotionaler und musikalischer Höhepunkt für Ute Freudenberg und ihre Fans, der von der ersten bis zur letzten Minute spürbar ist. Am 22. Dezember 2023 gab die gebürtige Weimaranerin in der restlos ausverkauften Alten Oper zu Erfurt das letzte Konzert ihrer umjubelten letzten Tournee - es war das letzte Konzert einer über 50 Jahre währenden Karriere. Für dieses Ereignis hat Ute Freudenberg ihr Publikum mit einem ganz besonderen Programm beschenkt. So spannt der Abend einen großen Bogen von den frühen Hits der "Gruppe Elefant" bis hin zu ihrem finalen Album "Stark wie nie". Dazwischen wandelt der Zuhörer mit Ute Freudenberg und Band auf den vielfältigen Pfaden der musikalischen Laufbahn einer Ausnahmekünstlerin. Es gibt einen Abstecher auf hohe See mit den schönsten Titeln aus ihrer Entertainerzeit, die sie auf Kreuzfahrtschiffen auf den großen Meeren der Welt gestaltete. In Chansons und Musicalsongs zeigt die brillante Sängerin seltengehörte Facetten aus ihrem Repertoire. Abgerundet wird die musikalische und biografische Reise mit Auftritten des Weggefährten und Duettpartners Christian Lais, der Rockband Karat und Schlagernewcomerin Luna Klee. Der Konzertfilm macht in brillanten Bildern und Klang die Stimmung dieses geschichtsträchtigen Abends noch einmal erfahrbar und lässt in einem aktuellen, exklusiven Interview Ute Freudenberg auf ihr Abschiedskonzert zurückblicken.
Olafs Klub (67)
Comedy and more und mehr. Auferstanden aus Ruinen erhebt sich Olafs Klub erneut in den Humor-Himmel empor und holt Ostdeutschlands vorzeigbarsten Gastgeber und -nehmer Olaf Schubert zurück an den Tresen der abwegigen Abendunterhaltung. Bei diesem künstlerischen Drahtseilakt unterstützen ihn diesmal der introvertierte Multiallergiker Fabian Lampert mit einer ausführlichen intensivmedizinischen Selbstdiagnose, die molto bene integrierte Weltkriegsverliererin der Herzen Matilde Keizer mit der neuen Hausordnung für ihren italienischen Privatpuff, der mittelfränkische Weise Matthias Egersdörfer mit einer linguistischen Odyssee durch das Meer der Liebe, Hautcheck-Fetischistin Kristina Bogansky mit mütterlichen Tipps für ein selbstbefriedigendes Sabbatjahr und Digitalisierungspessimist Johann König mit mutigen Fragen zur großen Tier-Technologie-Verschwörung.
ZERV - Zeit der Abrechnung (3)
Spurensuche. Serie Deutschland (2022). Die ZERV-Kommissarin Frauke Beckmann ist schwer verletzt worden. Es ist unklar, ob sie je wieder laufen kann. Ihr Chef Peter Simon ist am Boden zerstört. Auf der Suche nach den Tätern landen Karo und Simon wieder bei Gärster. Karos Mutter Elisabeth entdeckt die verschwundene Kamera von Trockland mit dem Film aus der Nacht in Leipzig. Die ZERV-Kommissarin Frauke Beckmann ist schwer verletzt worden. Es ist unklar, ob sie je wieder laufen kann. Ihr Chef Peter Simon ist am Boden zerstört. Auf der Suche nach den Tätern landen Karo Schubert und Simon wieder bei Gärster. Dessen Ziehsohn Reiko Böttcher steht unter Verdacht, an dem Waffendiebstahl beteiligt gewesen zu sein. Er wird festgenommen. Indessen hat die ZERV-Ermittlerin Patrizia Schäfer die Adoptionsakte im Zwangsadoptionsfall ausfindig gemacht: Sie haben Merkers Tochter gefunden! Karos Mutter Elisabeth entdeckt die verschwundene Kamera von Trockland mit dem Film aus der Nacht in Leipzig. Auf den entwickelten Bildern ist zu sehen, wie Karos Vater Axel Schubert in einen fremden Wagen mit Westkennzeichen gedrängt wird. Saß ihr Vater also gar nicht in seinem eigenen Auto, das damals in den Fluss stürzte? Karo Schubert und Peter Simon nehmen den jungen Reiko Böttcher im Verhör so sehr in die Mangel, dass dieser das neue Versteck der NVA-Waffen verrät. Während Simon dorthin rast, um die Kriegsgeräte zu sichern, will Schubert dem inhaftierten Böttcher die Zusage für Zeugenschutz überbringen. Darsteller: Nadja Uhl, Fabian Hinrichs, Thorsten Merten, Fritzi Haberlandt, Leon Ullrich, Henriette Hölzel, Max Hubacher, Alina Stiegler, Rainer Bock, Imogen Kogge, Peter Schneider, Vanessa Loibl, Caroline Cousin, Valentin Kleinschmidt, Leon Seidel, Arnd Klawitter, Susanne Böwe, Steffen C. Jürgens, Folke Renken, Jörg Bundschuh, Antje "Angie" Rau, Philipp Schenker, Daria Wolf, Michaela Wiebusch, Leonard Meschter. Regie Dustin Loose (49 min)
ZERV - Zeit der Abrechnung (4)
Die Täter von damals... Serie Deutschland (2022). Karo Schubert betritt nachts ihre Wohnung - es wurde eingebrochen. Alle Unterlagen zum Fall ihres angeblich tödlich verunglückten Vaters sind weg. Und auch Peter Simon wird davon überrascht, dass sämtliche Akten zum Waffenfall vom BND abgeholt werden. Simon und sein Chef Thieme müssen machtlos zuschauen. Karo Schubert durchforstet neu aufgetauchte Firmenunterlagen ihres verschwundenen Vaters. Dabei stößt sie auf Spuren, die zu einer Spedition ihres Vaters führen. Hat er etwas anderes als Möbel transportiert? Frauke Beckmann, die vom Krankenbett aus arbeitet, findet heraus, dass Schuberts Vater tatsächlich in Waffentransporte zwischen Ost und West verwickelt war. Roland Merker verfolgt auf eigene Faust seine heute 15-jährige Tochter im Schulbus und provoziert eine Begegnung, die für ihn schmerzhaft endet. Bianca, die Freundin von Karos Tochter Silvie, bricht zusammen, als sie ein Bild von Herrich, dem Leiter der Jugendhilfe, in der Zeitung entdeckt. Herrich war vor der Wende ihr Peiniger in einem Jugendwerkhof. Silvie organisiert einen Protest vor dem Jugendamt. Dort eskaliert die Situation und Bianca sticht Herrich nieder. Zu Böttchers Beerdigung taucht ein Mann auf, den die ZERV kurz darauf als "KoKo-Wutzke" identifiziert, den ehemaligen Chef von Gärster und Karo Schuberts Vater. Schubert und Simon konfrontieren ihn mit dem Waffenfall. Wutzke lässt sie eiskalt abblitzen. Zurück in der ZERV, wird Peter Simon davon überrascht, dass sämtliche Akten zum Waffenfall vom BND abgeholt werden - Simon und sein Chef Thieme müssen machtlos zuschauen. Karo Schubert betritt nachts ihre Wohnung - es wurde eingebrochen. Alle Unterlagen zum Fall ihres angeblich tödlich verunglückten Vaters sind weg. Darsteller: Nadja Uhl, Fabian Hinrichs, Thorsten Merten, Fritzi Haberlandt, Leon Ullrich, Henriette Hölzel, Max Hubacher, Alina Stiegler, Rainer Bock, Imogen Kogge, Peter Schneider, Vanessa Loibl, Caroline Cousin, Valentin Kleinschmidt, Arnd Klawitter, Hilmar Eichhorn, Jürgen Lehmann, Daria Wolf, Jörg Witte, Jörg Bundschuh, Michaela Wiebusch, Steffen C. Jürgens, Tillmann Eckardt, Kjell Brutscheidt, Jana Bauke. Regie Dustin Loose (48 min)
Riverboat
Die MDR-Talkshow aus Leipzig
Elefant, Tiger & Co. (1198)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Elefant, Tiger & Co. (689)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo. Die Natur ist kein Disney-Film Löwen: Eine Ziege zum Mittag Ein blutiger Anblick für uns, aber ein Festmahl für die beiden Löwenjungs. Motshegetsi und Majo bekommen etwas ganz Besonderes zum Fraß: eine frisch geschlachtete Ziege. Obwohl: eigentlich gar nicht besonders. In ihrer Heimat steht so eine Ziege für die Etosha-Löwen auf dem Speiseplan, wenn auch eher selten. Mit Haut und Haaren wird solch ein Leckerbissen verzehrt, kein "Bisschen" wird verschwendet. Doch wissen auch die beiden Zoolöwen, wie man ein ganzes Tier fachgerecht zerlegt? Jörg Gräser ist gespannt, wie seine Jungs auf das seltene Mittagessen reagieren. Nashörner: Kampf statt Liebesakt Der Plan klang sehr harmlos. Nashorn-Bulle Ndugu soll sich mit Saba verpaaren. Schließlich wünscht sich der Zoo schon lange Nashornnachwuchs, und rein rechnerisch müsste Saba wieder so weit sein, um trächtig zu werden. Am Anfang läuft auch alles reibungslos. Keines der beiden Tiere scheint etwas Ungewöhnliches im Schilde zu führen. Doch plötzlich verhält sich der Bulle wie von der Tarantel gestochen, und rast auf Saba zu. Die beiden Kolosse beginnen einen heftigen Kampf mit ihren Hörnern. Was soll das? Krake: Sterben für den Nachwuchs Der Krake Ouzo müsste ja eigentlich Ouza heißen und ist eine Dame. Eine Mutter, die sich für ihren Nachwuchs opfert. Und zwar bis zum geht-nicht-mehr. Kurz nachdem sie ihre Eier abgelegt hatte, ist sie gestorben. Ihre ganze Kraft war in die Produktion des Nachwuchses gegangen. Rund 500.000 Eier hat die Kraken-Mutter gelegt, und die sind nun ganz auf sich alleine gestellt. Werden aus den Eiern tatsächlich kleine Babykraken schlüpfen? Das wäre eine zoologische Sensation. Außerhalb der Meere gilt die Krakennachzucht als extrem schwierig.
Elefant, Tiger & Co. (690)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo. Vertrauen Seit knapp eineinhalb Jahren lebt Nashornbulle Ndugu schon in der Kiwara Kopje - hell, modern und mit eigenem Garten. Doch bislang diente der grüne Austritt vor allem seinen Gesellschafterinnen als Spazierrevier, den Gepardendamen. Verantwortlich dafür sind nicht die Katzen, sondern die den Nashörnern eigene Sensibilität und Vorsicht. Kurzum: Eineinhalb Jahre lang stand Ndugu lieber wie angewurzelt vor seinem Schieber, als sich hinaus in die Natur zu wagen. Seit einigen Wochen jedoch zeigen die steten und geduldigen Bemühungen der Nashornpfleger Wirkung: Ndugu bewegt sich. Nach dem Motto "10 cm am Tag sind irgendwann auch ein Meter" versüßen Frank Meyer und seine Kollegen dem Nashornbullen Schritt für Schritt die Überwindung der eigenen Angstgrenzen. Wie weit ist es noch bis zum Ziel? Forscherdrang Manche Bewohner der Kiwara Kopje verzichten auf persönliche Einladungen, sie machen sich einfach auf den Weg. Nicht immer auf den für sie vorgesehenen. Und so kommt es vor, dass morgens, bevor der Zoo so richtig zum Leben erwacht und die ersten Besucher eintreffen, auf den Überwachungsbildern im Pflegerraum ein pelziger Wanderer zu sehen ist, der dort eigentlich nichts zu suchen hat. Genauer gesagt ist es eine Wanderin, ein Klippschliefer-Weibchen, das sich gern die Welt außerhalb seines Geheges betrachtet. Trotz guter Fütterung - das Gras auf der anderen Seite ist scheinbar immer grüner: Zu appetitlich all der üppige Bewuchs jenseits der Geheges, zu spannend die Wesen, die dort ihres Weges gehen. Doch wann und wo setzt man der Neugier hier die Grenze? Mut Seit fünf Wochen leben sich die beiden jungen Etosha-Löwen Motshegetsi und Majo in Leipzig ein. Das Kennenlernen der hinteren Gehege, der Geräusche, Gerüche, Wege und Nischen, Vertrauen fassen zum Pfleger, Sicherheit gewinnen. All das hat bisher fabelhaft und nahezu störungsfrei funktioniert, dank professioneller Arbeit des Zoos und der Erfahrung und Hingabe des Tierpfleger-Teams. Nun folgt der nächste große Schritt: Motshegetsi und Majo sollen ihre Außenanlage kennenlernen. Hier, wo der stattliche Matadi jahrelang seine Duftmarken auf jedem Quadratzentimeter hinterlassen hat, und wo alles noch so fremd ist. Eine große Herausforderung für die jungen Löwenkater. Werden sie die genug Mut und Neugierde aufbringen, um die Grenze zwischen geschützter Rückzugsmöglichkeit und dem Licht der Öffentlichkeit zu überschreiten?
