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Schlager-Spaß mit Andy Borg
Andy Borg erinnert an Peter Alexander, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Mit diesen Gästen: Die jungen Zillertaler , Volker Heißmann, Nockis, Madlen Rausch, Bata Illic, Staufberg Musikanten, Pupo, Tammy, Simone Andy Borg erinnert an Peter Alexander Andy Borg freut sich auf eine neue Ausgabe von "Schlager-Spaß mit Andy Borg" und lädt wieder in seine gemütliche Weinstube ein. Mit seinen Gästen verbringt er einen musikalischen und geselligen Abend. Neben guter Laune und Gemeinsamkeit erklingen diesmal unter anderem auch die Lieder von Peter Alexander. Andy Borg erinnert damit an einen Großen der Musik- und Showbranche, dessen Melodien unvergessen sind und die nicht nur Andy Borg bis heute am Herzen liegen. Peter Alexander wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Andy Borg und seine Gäste singen bekannte Lieder von Peter Alexander sowie andere Evergreens aus Schlager und Volksmusik. Zu Gast sind unter anderen Die jungen Zillertaler, Volker Heißmann, die Nockis Madlen Rausch sowie die Legende Bata Illic. Mit dabei sind auch die Staufberg Musikanten, Pupo, Tammy sowie die Newcomerin Simone.
Olafs Klub
HumorZone – Spezial (5)
Mord auf Shetland - Das Familiengeheimnis
Spielfilm Grossbritannien (2023). Kurz vor ihrer Rückkehr nach London wird Ruth Calder von einer Tragödie gestoppt: Ihre Jugendliebe Cal liegt tot an einer Küstenstraße. Calder übernimmt den Fall. Sie stößt auf ein Geflecht aus Lügen, Erpressung und einer vertuschten Tragödie. Erst als sie mit Interims-Polizeichefin Tosh die Puzzleteile zusammenfügt, kommt die Wahrheit ans Licht. Sie ist schockierender als beide ahnten. "Met"-Ermittlerin Ruth Calder (Ashley Jensen) steht kurz vor der Rückreise nach London. Eine schreckliche Todesnachricht macht alle ihre Pläne hinfällig: Im Gras an einer Küstenstraße liegt die Leiche ihrer Jugendliebe Cal (Jamie Sives). Nun zieht Calder, obwohl der Polizeibeamte Sandy (Steven Robertson) die Shetland-Heimkehrerin stoppen möchte, den neuen Fall an sich. Auf der Farm der Bains fängt Calder einen Streit mit Bobby Bain (Russ Bain) an, dem Onkel der ermordeten Ellen (Maisie Norma Seaton). Unterdessen geht Interims-Polizeichefin Tosh (Alison O'Donnell) einer Spur nach, die sich aus einer Vielzahl von Vermutungen ergibt. Was hat Ellen von der Insel getrieben? Welche Rolle spielen der Psychiater Dr. Azir Sadat (Bamshad Abedi-Amin) und dessen Frau Farida (Manjinder Virk)? Als Tosh von den beiden nach einer Befragung anwaltlichen Druck bekommt, folgt die Ermittlerin erst recht ihrer Intuition. Dabei stößt sie auf eine vertuschte Tragödie und kommt einer Erpressung auf die Spur. Erst nachdem sie und Calder ihre Erkenntnisse zusammenführen, erklären sich den beiden die wahren Zusammenhänge. Ein ungeklärter Mord, ein tödlicher Autounfall und heimliche Drogengeschäfte – je mehr die "Shetland"-Ermittlerinnen herausfinden, umso rätselhafter erscheinen die Verstrickungen. Ashley Jensen und Alison O'Donnell bilden ein ungewöhnliches Detective-Duo, das parallel ermittelt und immer mehr zueinanderfindet. Regisseurin Giulia Gandini verdichtet die psychologischen Elemente der Wahrheitssuche mit den heimlichen Konflikten der Inselbewohner zu einem packenden Spannungssog. Darsteller: Ashley Jensen, Alison O'Donnell, Steven Robertson, Lewis Howden, Anne Kidd, Steven Miller, Barry O'Connor, Dawn Steele, Nina Toussaint-White, Manjinder Virk, Jamie Sives, Phyllis Logan, Karl Collins, Conor McCarry, Kevan MacKenzie, Bamshad Abedi-Amin, Russ Bain, Tibu Fortes, Angus Miller, Lorraine Mcintosh, Neil Pendleton, Maisie Norma Seaton, Jennifer Black, Dylan Blore. Regie Giulia Gandini (114 min)
Goethes Faust
Spielfilm Deutschland (2019). Die zeitgemäße Verfilmung des bekannten Theaterstücks "Gothes Faust" handelt von dem Intellektuellen Faust, der sich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens mit dem Teufel einlässt und mit dessen Hilfe das Herz Gretchens gewinnt. Dass er der Liebe seines Lebens begegnet ist, merkt Faust erst, als er Gretchens Leben bereits zerstört hat. Faust ist 24 Jahre alt und ein ehrgeiziger und genialer Hacker. Die Nächte schlägt er sich am Computer um die Ohren, auf der Suche nach einem System, das offenbart, was die Welt im Innersten zusammenhält. Seinen Lebensunterhalt verdient Faust mit gehackten Programmen oder Codes, die er an anonyme Kundschaft verkauft. Eines Nachts wird er dabei von einem anderen Hacker erwischt und in seine Grenzen verwiesen. Von Zweifeln geplagt verliert Faust den Glauben an sein Genie und die Lust am Leben. Ein LSD-Trip, zu dem ihn sein Freund Wagner einlädt, soll Faust ablenken. Doch der Rausch hat schwerwiegende Folgen. Noch in derselben Nacht wird Faust von Stimmen heimgesucht und einer jungen Frau, Meph, die behauptet, der Teufel selbst zu sein. Verzweifelt geht Faust mit Meph einen folgenschweren Pakt ein. Für den Preis seiner Seele wird Meph zu seiner Dienerin. Als Faust dem unschuldigen und tugendreichen Gretchen begegnet, nimmt er Mephs Dienste erstmals in Anspruch. Er ist fasziniert von dem Mädchen, das ein anderes Leben lebt, als er es kennt, rechtschaffend und liebevoll. Sein Verlangen nach ihr ist unerträglich und so soll Meph ihm helfen, Gretchen zu verführen. Mit List und Beharrlichkeit gelingt es Faust Gretchens Herz zu erobern. Doch was sich für Faust zunächst wie Liebe anfühlt, offenbart sich als vergängliche Lust. Faust lässt Gretchen fallen, nicht wissend, dass sie ein Kind von ihm erwartet. Meph führt ihn zu einem Festival, wo er sich seiner Lust hingibt, während Gretchens Leben zunehmend aus den Fugen gerät. Von ihrer Mutter wird sie zur Abtreibung gedrängt. Erst in einer Vision erkennt Faust seinen Fehler. Er will Gretchen beistehen und eilt zu ihr, trifft jedoch auf ihren wütenden Bruder, der Faust schwer verletzt. Auf Mephs Zutun rettet Gretchen Faust das Leben, indem sie ihren Bruder tötet. Faust und Meph fliehen vor der Polizei, Gretchen hingegen stellt sich ihrer Schuld. Sie wird für verrückt gehalten, bis Faust ihr zu Hilfe kommt. Doch es ist zu spät. Als Gretchen Meph erblickt, springt sie in den Tod. Faust erkennt, dass er das, was die Welt zusammenhält, in diesem Augenblick verloren hat. Seine Seele soll fortan Meph gehören. Reumütig erkennt er das Göttliche an, und sich als einfachen Menschen. "Goethes Faust" ist eine zeitgemäße Verfilmung eines der bekanntesten und populärsten Theaterstücke der deutschen Kultur: Johann Wolfgang von Goethes "Faust". Der Film wagt es, Goethes "Faust" in die Moderne zu überführen. Dabei bleibt er dem Stil des Werkes treu, indem er Texte und Substanz frei und ungestüm umsetzt. Der junge Goethe war selbst erst 24 Jahre alt, als er den Urfaust, den ersten Entwurf des Theaterstücks, verfasste. "Goethes Faust" ist stürmisch und voller Drang sowie wild in Form und Sprache, genauso wie es Goethes Werk seinerzeit war. Darsteller: Bernardo Arias Porras, Runa Pernoda Schaefer, Helena Siegmund-Schulze, Gabi Herz, David Halina, Heidrun Bartholomäus, Kalle Perlmutter. Regie Karsten Pruehl (107 min)
Unser Dorf hat Wochenende
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Käthe und ich - Freundinnen für immer
Spielfilm Deutschland (2022). Nach ihrer Demenz-Diagnose bittet Christine den Psychologen Paul Winter um Hilfe – nicht für sich, sondern für ihre Tochter Marianne. Sie fürchtet deren Vereinsamung und hofft, dass Paul die Ex-Schauspielerin aus ihrer Krise holt. Doch seine Suche nach Antworten bringt unerwartete Wahrheiten ans Licht. Psychologe Paul Winter (Christoph Schechinger) und seine Therapiehündin Käthe bekommen eine ungewöhnliche Anfrage. Die 79-jährige Christine Saalfeld (Christine Schorn) bittet nach ihrer Demenz-Diagnose nicht für sich, sondern für ihre Tochter Marianne (Ulrike Krumbiegel) um Unterstützung. Die vorausschauende Seniorin fürchtet, dass ihre alleinstehende Tochter komplett vereinsamt, sobald die Krankheit aus dem Anfangsstadium voranschreitet. Um die niedergeschlagene Ex-Schauspielerin, deren vielversprechende Karriere nach der Wende ins Stocken geriet, aus ihrer tiefen Lebenskrise zu holen, macht sich Paul auf die Suche nach einer biographischen Bruchstelle: das abrupte Ende einer Jugendfreundschaft, der Marianne immer noch nachtrauert. Bevor es zu einer Begegnung kommen kann, arbeitet Paul mit Käthes Unterstützung daran, dass sich Marianne öffnet. Was er herausfindet, berührt ihn zutiefst. Eine zufällige Beobachtung führt Paul in das Spannungsfeld der Ehe von Jule (Mona Pirzad). Er weiß nun, dass Aaron (Ben Braun) eine heimliche Affäre hat. Ihm bleibt keine Wahl, als seiner besten Freundin die Wahrheit zu sagen – auch, wenn das sein ohnehin komplexes Verhältnis zu Aaron belastet. Freundschaft steht im Zentrum des siebten Films der beliebten Reihe "Käthe und ich": Hauptdarsteller Christoph Schechinger muss sich in "Freundinnen für immer" als Therapeut Paul zugleich als sensibler Vermittler und beharrlicher Versöhner bewähren. Sein konsequenter Ansatz, sich auch unbequemen Wahrheiten zu stellen, kann jedoch nicht nur Blockaden lösen, sondern auch Konflikte dramatisieren. Der Fernsehfilm von Regisseur Oliver Liliensiek nach dem Drehbuch von Brigitte Müller reflektiert auf ebenso philosophische wie lebensnahe Weise, was eine tiefe Verbundenheit zwischen Menschen wirklich ausmacht. Darsteller: Christoph Schechinger, Mona Pirzad, Ben Braun, Ulrich Brandhoff, Anna Hausburg, Hildegard Schroedter, Christine Schorn, Ulrike Krumbiegel, Sinja Dieks, Thelma Buabeng, Lukas von Horbatschewsky, Lilith Balke, Amelie Plaas-Link, Christina Petersen, Daria Wolf, Ella Lee, Jack Owen Berglund, Elisabeth Bellé, Heidi Tebroke, Hannah Prasse, Tobias Lamort, Margit Bendokat. Regie Oliver Liliensiek (89 min)
Glaubwürdig: Susan Ranfeld
Susan Ranfeld hat das Staunen nicht verlernt: Wenn sie mit den Jungen und Mädchen ihres Kindergartens im erzgebirgischen Leubsdorf jeden Tag im Wald die kleinen Wunder der Schöpfung entdeckt - und wenn sie auf ihren Lebens- und Glaubensweg blickt, der sie bis nach Uganda führte. Als sie neun Jahre alt war, verlor sie ihren Bruder an Leukämie. Sie haderte mit Gott. Und suchte seitdem einen neuen Bruder. Sie fand ihn in der ugandischen Hauptstadt Kampala: In Richie Zion, der noch vor kurzem Boss einer Gangsterbande war. Inzwischen kümmert er sich um Straßenkinder und singt als bekannter Rapper von seiner Umkehr. Mit ihm zieht Susan Ranfeld nun auch durch das Erzgebirge, um seine Projekte zu unterstützen - und von kleinen und großen Wundern zu erzählen.
Deine Niere für unser Leben
Spielfilm. Zuerst war da nur ein schwarzer Punkt im Auge. Doch bald war klar: Philipp hat eine schwere Nierenkrankheit. Die Diagnose: IgA-Nephropathie. Der schwarze Punkt stellte sich als gequetschter Sehnerv aufgrund von Bluthochdruck heraus, eine Folge der eingeschränkten Nierenleistung. 2024 sinkt seine Nierenleistung unter zehn Prozent. Der erfolgreiche Leiter eines Unternehmenscontrollings muss dreimal pro Woche zur Dialyse. Er beginnt, sich mit dem Thema Transplantation auseinanderzusetzen. Da es in Deutschland im Schnitt acht bis zehn Jahre dauert, die Organspende eines Verstorbenen zu bekommen, sucht er nach Lebendspendenden. Sowohl seine Eltern als auch seine Schwester kommen nicht in Frage. Einzige Chance ist seine Frau Kirsten. Gegen alle Ängste, auch um die drei gemeinsamen Kinder, entscheidet sich Kirsten, ihrem Mann eine Niere zu spenden. Für die Familie eine mentale Achterbahnfahrt mit ungewissem Ausgang. Selbstbestimmt. Regie Mica Stobwasser
Brauchen wir Helden? fragt Mathias Mester
Mathias Mester ist bekannt für Frohsinn und für weite Würfe mit dem Speer. Der ehemalige Profi-Sportler ist einer der erfolgreichsten Para-Leichtathleten weltweit. Ein Held? Er will herausfinden, was wahre Helden ausmacht und ob sie heute überhaupt noch gebraucht werden. Er begegnet Menschen, die Großartiges leisten und zu Vorbildern geworden sind: im Sport, im Beruf, im Alltag. Wie Sophia Schmidt, eine Tennisspielerin, die bei den Special Olympics antritt oder Anne Lochschmidt, die ehrenamtlich bei der Sächsischen Bergwacht Menschen rettet. Wie die Mitglieder des Vereins "Sozialhelden" aus Berlin und Steffi Nerius, seine ehemalige Trainerin und Weltmeisterin.
Wildes Deutschland
Der Harz - Eisige Gipfel, wilde Täler. Über zwei Jahre war Tierfilmer und Harzkenner Uwe Anders für seine zweiteilige Naturdokumentation im Harz unterwegs. Ihm ist ein besonderes Naturportrait gelungen, mit einzigartigen Landschaftsaufnahmen und überraschenden Verhaltensportraits der wilden Harzbewohner. Verwunschene Wälder, große Katzen, wilde Schafe und ein langer, harter Winter – Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge hat vieles zu bieten. Der Harz ist sagenumwobener Treffpunkt der Hexen, war einst Inselreich von Urzeitechsen und ist heute ein Naturjuwel mit einer Tierwelt, die man in Deutschland anderswo kaum noch findet. Über 1.000 Meter hoch ragt der Brocken, der höchste Berg des Harzes aus der flachen norddeutschen Landschaft. Kahl und windumpeitscht ist sein Gipfel, dunkel und wasserreich sind seine bewaldeten Hänge. Der Harz ist ein Regenfänger. Hier fällt zwei- bis dreimal so viel Niederschlag wie im Umland. Im Winter kommt der Niederschlag als Schnee und verwandelt das Gebirge in eine erstarrte, weiße Traumlandschaft. Dabei kann es in den Hochlagen ungemütlich werden. Am elfhundert Meter hohen Brocken erreichen Stürme nicht selten Orkanstärke und die Temperaturen fallen regelmäßig unter -20 Grad. Wildkatze und Luchs streifen durch die nebelverhangenen Wälder, Mufflon und Rothirsch leben hier. Der Luchs ist längst zum Symboltier der Region geworden. Er zeigt, dass Naturschutz und Tourismus erfolgreich nebeneinander existieren können. Manchmal kommt er den Harzbesuchern sogar sehr nah. Doch die gut getarnte Katze wird fast nie bemerkt. Der erste Teil der Dokumentation beginnt im schneereichen Winter und endet im milden Sommer des 2000 Quadratkilometer großen Mittelgebirges. Über zwei Jahre war Tierfilmer und Harzkenner Uwe Anders für seine zweiteilige Naturdokumentation im Harz unterwegs. Ihm ist ein besonderes Naturportrait gelungen, mit einzigartigen Landschaftsaufnahmen und überraschenden Verhaltensportraits der wilden Harzbewohner. Regie Uwe Anders
Die eiserne Maske
Spielfilm Frankreich/Italien (1962). Auf einer Insel im Mittelmeer wird ein Gefangener mit einer eisernen Maske gefangen gehalten. Wer ihn ohne Maske sieht, wird mit dem Tode bestraft. Als König Ludwig XIV. schwer erkrankt, wird klar, wer er ist: Dessen Zwillingsbruder Henri, seit seiner Geburt versteckt. Nach dem Willen seiner Mutter soll er nun Ludwig ersetzen. Frankreich um 1660: Auf der Insel Sainte-Marguerite im Mittelmeer wird ein Unbekannter gefangen gehalten, den ein großes Geheimnis umgibt. Jeder wird mit dem Tode bestraft, der ihn ohne seine eiserne Maske sieht. Doch nach einer gewonnenen Schlacht über die Spanier erkrankt der junge König Ludwig XIV. (Jean-Francois Poron) lebensbedrohlich. Kardinal Mazarin (Enrico Maria Salerno) und Königinmutter Anna von Österreich (Germaine Montero), die mit Spanien so schnell wie möglich einen Friedensvertrag unterzeichnen wollen, beschließen, den König zu ersetzen - durch seinen Zwillingsbruder. Es ist jener Unbekannte mit der eisernen Maske, dessen Existenz seit 20 Jahren sorgsam vertuscht wird. D'Artagnan (Jean Marais), Musketier des Königs, wird von Mazarin nach Sainte-Marguerite geschickt, um ihn nach Paris zu holen. Doch d'Artagnan kommt zu spät. Henri (Jean- Francois Poron), so heißt der Gefangene, ist mit Hilfe seiner geliebten Isabelle (Claudine Auger), der Tochter des Gouverneurs der Zitadelle, Baron de Saint-Mars (Noël Roquevert), mit einem kleinen Boot geflohen. Da er nicht weiß, wer er in Wirklichkeit ist, wundert er sich über die Aufmerksamkeit der Leute in einem Provinzstädtchen, die gerade einer öffentlichen Hinrichtung zusehen wollen. Allein schon seine Anwesenheit hilft der hübschen Marion (Sylva Koscina), ihren Kompagnon Lastréaumont (Jean Rochefort) vor dem sicheren Tod zu bewahren. Die beiden werden sich in Zukunft als wirkliche Freunde erweisen. Aber auch d'Artagnan ist mit von der Partie, um nunmehr Henri vor den Wachen zu retten - ohne allerdings zu wissen, um wen es sich da handelt. Marion und ihr Freund bringen Henri nach Paris. Dort hat sich die Situation am Hofe gewandelt. Der König ist genesen. Als d'Artagnan von Henris Flucht berichtet, ist der Kardinal entsetzt. Er wollte Henri diesmal in der Bastille lebend begraben. Im Gefolge des Musketiers befinden sich aber auch Isabelle, ihr Vater und Renaud de Lourmes (Jean Lara), ein Aufseher des Gefängnisses auf Sainte-Marguerite. Als Ludwig XIV. Isabelle gegenübertritt, fällt sie in Ohnmacht, da sie glaubt, Henri vor sich zu haben. Der König wiederum verliebt sich auf der Stelle in die junge Frau. Das erspart den Dreien die Bastille, doch Lourmes soll Henri herbeischaffen, besser tot als lebendig. In der Zwischenzeit ist aber Marquis de Vaudreuil (Philippe Lemaire), der einer Verschwörung gegen den König angehört, durch Marion auf den Zwillingsbruder des Königs aufmerksam geworden. Mit Henris Hilfe wollen sie den König stürzen ... Einen unbekannten und geheimnisvollen Staatsgefangenen soll es in der Zeit Ludwigs XIV. tatsächlich gegeben haben, der Schriftsteller Alexandre Dumas hat seinerzeit das Thema aufgegriffen, das wiederum bis heute mehr als ein Dutzend Mal verfilmt wurde. Die Inszenierung von Henri Decoin aus dem Jahr 1962 lebt neben der sehr üppigen Ausstattung vor allem von einem gut aufgelegten Schauspielerensemble. Darsteller: Jean Marais, Sylva Koscina, Jean Francois Poron, Jean Rochefort, Enrico Maria Salerno, Claudine Auger, Noël Roquevert, Philippe Lemaire, Giselle Pascal, Jean Lara. Regie Henri Decoin (104 min)
Riverboat
Die MDR-Talkshow aus Leipzig
Anne auf Green Gables (2/3)
Spielfilm Kanada (2017). Anne ist glücklich auf Green Gables. Sie bemüht sich sehr, eine gute Schülerin zu sein und alles richtig zu machen. Doch immer wieder kommt ihr ihre Spontanität und Neugierde in die Quere. Außerdem wird Matthews gesundheitlicher Zustand zusehends schlechter und er wird immer vergesslicher. Anne ist glücklich auf Green Gables. Sie bemüht sich sehr, eine gute Schülerin zu sein und alles richtig zu machen. Doch immer wieder kommt ihr ihre Spontanität und Neugierde in die Quere. Die 13-Jährige fühlt sich sehr zu ihrem Schulfreund Gilbert hingezogen und verbringt viel Zeit mit ihm. Sie beginnt sogar ihre ersten, eigenen Geschichten zu schreiben. Aber es gibt etwas, das ihr große Sorgen bereitet: Matthews gesundheitlicher Zustand wird zusehends schlechter und er wird immer vergesslicher. "Anne auf Green Gables" basiert auf Lucy Maud Montgomerys erfolgreichem Kinderbuch aus dem Jahre 1908, das u.a. Astrid Lindgrens "Pippi Langstrumpf" inspirierte. Darsteller: Ella Ballentine, Martin Sheen, Sara Botsford. Regie John Kent Harrison (85 min)
Gritta von Rattenzuhausbeiuns
Spielfilm Deutschland (1984). Die selbstbewusste 13-jährige Gritta lebt mit ihrem Vater, einem verarmten Hochgrafen in einem alten Schloss. Er ist ein Erfinder und arbeitet an einer Thron-Rettungsmaschine für den König. Gritta ist ein Freigeist, doch mit ihrer Freiheit ist es vorbei, als ihr Vater beschließt, wieder zu heiraten. In einem alten, verwitterten Schloss lebt die 13-jährige Gritta mit ihrem Vater, einem verarmten Hochgrafen. Während er als leidenschaftlicher Erfinder an einer Thron-Rettungsmaschine für den König arbeitet, genießt Freigeist Gritta ihre Kindheit in vollen Zügen. Doch damit ist es vorbei, als ihr Vater beschließt, die vornehme Gräfin Nesselkrautia zu heiraten. Diese sorgt dafür, dass Gritta in eine Klosterschule abgeschoben wird. Empört über den dortigen Zwang und die betrügerischen Machenschaften der Äbtissin mit dem habgierigen Gouverneur Pekavus flieht Gritta mit ihren Freundinnen in den Wald. Dort begegnen sie dem jungen Prinzen und freunden sich mit ihm an. Gritta will den König vor Pekavus' Plänen warnen, aber der ist ihr bereits auf der Spur. Märchenhafter, fantasievoll gestalteter DEFA-Kinderfilmklassiker von Jürgen Brauer mit einem klugen, emanzipierten Mädchen als Hauptperson. Darsteller: Nadja Klier, Hermann Beyer, Suheer Saleh, Fred Delmare, Marc Lubosch, Wolf-Dieter Lingk, Peter Sodann, Ilja Kriwoluzky, Heide Kipp, Peter Dommisch, Horst Papke, Kurt Böwe. Regie Jürgen Brauer (78 min)
Wie heiratet man einen König
Märchen Deutschland (1969). Die arme, aber kluge Bauerntochter schafft es, die Liebe des Königs zu gewinnen. Beide heiraten, geraten aber schnell in Streit, weil die junge Königin die Entscheidungen ihres Mannes kritisiert. Als sie wegen ihrer Einsprüche verstoßen wird, schafft sie es, durch ihre Klugheit den König für sich zurückzugewinnen. Auf einem Stück Land, das ein Bauer und seine Tochter vom König erbaten, finden die beiden eine goldene Schatulle, jedoch ohne Deckel. Den Rat der Tochter in den Wind schlagend, bringt der Bauer sie zum König. Wie von ihr vorhergesagt, bezichtigt dieser ihn, den Deckel gestohlen zu haben und sperrt ihn ein. Drei Rätsel muss die kluge und schöne Bauerntochter lösen, um ihren Vater zu befreien. Sie besteht die Probe nicht nur mit Bravour, sondern gewinnt auch die Liebe des jungen Königs. Als Königin lässt sie es sich nicht nehmen, ein Wort mitzureden, wenn es um Recht oder Unrecht geht. Bald schon fühlt sich der König in seiner Eitelkeit gekränkt und weist seine Gemahlin aus dem Schloss. Mitnehmen darf sie nur, was ihr das Liebste ist. Und so kommt es, dass der König am nächsten Morgen in einer ärmlichen Bauernstube erwacht. Gern gibt er sich geschlagen und kehrt mit ihr zurück in die königlichen Gemächer. Darsteller: Cox Habbema, Eberhard Esche, Sigurd Schulz, Hannes Fischer, Peter Dommisch, Alfredo Lugo, Jürgen Holtz, Käthe Reichel, Gerd E. Schäfer. Regie Rainer Simon (76 min)
Wetter für 3
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
Unser Sandmännchen
Pittiplatsch. Moppi und der Riesenschuh "Und jedem hat er, groß und klein, was Schönes mitgebracht" singen Schnatterinchen und Pitti im Frühlingsgarten. Nur Moppi scheint er vergessen zu haben. Deshalb nimmt Moppi die Sache selbst in die Hand.
MDR aktuell
Anschließend: das MDR-Wetter
Damals war's
Präsentiert von Wolfgang Lippert. Wolfgang Lippert entführt Sie in ein ganz bestimmtes Jahr aus den letzten sechs Jahrzehnten, das erraten werden soll. Mit viel Musik und Humor präsentiert der Moderator ein buntes Zeitgeist-Mosaik aus spannenden Ereignissen, kuriosen Alltagsgeschichten, Klatsch und Tratsch, Mode, Technik sowie den Highlights aus Film und Fernsehen. Die damaligen Trends spürt Trend-Experte Bürger Lars Dietrich auf. Wer das richtige Jahr herausfindet, hat die Chance, einen tollen Preis zu gewinnen.
MDR aktuell
Anschließend: das MDR-Wetter
Sportschau Bundesliga am Sonntag
MDR WISSEN
Mein Körper. Mein Gedächtnis.
Wie wir es verbessern können. Unser Gedächtnis speichert Erlebnisse und große Mengen an Informationen, entscheidet, was wichtig ist. Die Doku zeigt, wie wir es verbessern, stärken und sogar wieder zurückgewinnen können. Unser Gedächtnis ist eine Maschine der Superlative: Es verarbeitet in jeder Sekunde unvorstellbar große Mengen an Informationen, entscheidet, was wichtig ist und was nicht, speichert ab, was wir erleben und lernen. Damit macht es uns auch zu dem, was wir sind. Die gespeicherten Erlebnisse und Gefühle, das bewahrte Wissen - all das verbindet uns mit uns selbst und mit unserer Vergangenheit. Wie aber kann man das Gedächtnis verbessern und leistungsfähiger machen? Wie können wir es fit und gesund halten? Was passiert, wenn es uns verlässt? Diese Doku begleitet Menschen, die auf unterschiedliche Weise mit dem Thema “Gedächtnis“ verbunden sind. Nicole Adam verliert mit Ende Vierzig durch mehrere Hirnschläge ihre Erinnerungen. Entschlossen kämpft sie darum, ihr Gedächtnis wieder zurückzugewinnen - mit Ergotherapie und mit einer VR-Brille. Auf ihrem Genesungsweg stellt sie sich auch die Frage: Wer bin ich, wenn ich nicht weiß, wie ich einmal war? Ihre Geschichte zeigt, wie verletzlich unser Gedächtnis ist - und gleichzeitig wie anpassungsfähig. Für die Schauspielerin Henriette Hölzel wiederum ist es Alltag, große Textmengen für ihre Rollen am Dresdner Staatsschauspiel zu lernen. Acht verschiedene hat sie gleichzeitig parat. Sie verrät, wie sie es schafft, komplexe Dialoge im Kopf zu behalten. Auch Johannes Mallow, der mehrfache deutsche Meister und zweifache Weltmeister im Gedächtnissport, erklärt, wie man sich verschiedene Dinge besser merken kann. Mit Methoden wie dem "Gedankenpalast" zeigt er uns im Magdeburger Dom, wie er sich seine Termine so einprägt, dass er sie nicht mehr vergisst. Doch nicht nur Training hält unser Gedächtnis fit. Tatsächlich ist auch das Vergessen wichtig, um das Gedächtnis gesund zu halten. Der Neurowissenschaftler Andreas Papassotiropoulos erklärt, dass Vergessen ein aktiver Prozess ist, der uns hilft, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Um dem Gedächtnis etwas Gutes zu tun, empfiehlt er Schlaf und Bewegung sowie Kunst und Kultur. Die Heidelberger Neurobiologin Prof. Hannah Monyer macht deutlich, dass unsere Erinnerungen nicht nur unsere Vergangenheit geprägt haben, sondern auch unsere Zukunft formen: Was wir uns heute merken, beeinflusst, wer wir morgen sein werden. Ein Film, der Geschichten vom Lernen und Vergessen erzählt, spannende Forschungsergebnisse präsentiert und vermittelt, wie wir unser Gedächtnis stärken können, damit es uns ein Leben lang begleitet. Regie Claudia Euen
Memory Games/Spiel der Erinnerung
Spielfilm. Ohne unser Gedächtnis sind wir nichts. Unser Gedächtnis macht uns erst zum Menschen. Es bestimmt, wer wir sind. Memory Games gewährt einen faszinierenden Einblick in das Leben von vier Athleten aus den USA, Deutschland und der Mongolei, die um den Titel des Gedächtnisweltmeisters konkurrieren. Ihre einzigartigen Methoden sich Dinge zu merken, sich an eine unglaubliche Menge von Informationen zu erinnern und ihre Lebensgeschichten bilden die Basis für eine visuell überwältigende Dokumentation, die untersucht, wie das Gedächtnis jeden Aspekt unseres Lebens durchdringt. Durch das Einflechten von 3D-Animationen erkunden die Filmemacher Janet Tobias und Claus Wehlisch die erstaunlichen Visualisierungstechniken der Athleten und erschließen uns eine Welt scheinbar grenzloser Erinnerungsfähigkeit, die vielleicht auch uns offen stehen könnte. Regie Janet Tobias, Claus Wehlisch
Dein Buch
Auf der Literaturbühne von ARD, ZDF und 3sat Die Sendung präsentiert die diesjährigen Highlights der gemeinsamen Literaturbühne von ARD, ZDF und 3sat. Gemeinsam mit den Moderatorinnen und Moderatoren der Kulturformate der beteiligten Sender –ttt, artour, Unter Büchern, aspekte, Das Literarische Quartett, Druckfrisch, Kulturzeit und Buchzeit – stellen Autorinnen und Autoren in Einzelgesprächen sowie in Talkrunden ihre aktuellen Romane und Sachbücher vor. ARTE und DLF Kultur sind mit eigenen Slots auf dem Gemeinschaftsstand der Leipziger Buchmesse vertreten und unterstreichen damit die herausragende Bedeutung der Literatur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Deine Niere für unser Leben
Spielfilm. Zuerst war da nur ein schwarzer Punkt im Auge. Doch bald war klar: Philipp hat eine schwere Nierenkrankheit. Die Diagnose: IgA-Nephropathie. Der schwarze Punkt stellte sich als gequetschter Sehnerv aufgrund von Bluthochdruck heraus, eine Folge der eingeschränkten Nierenleistung. 2024 sinkt seine Nierenleistung unter zehn Prozent. Der erfolgreiche Leiter eines Unternehmenscontrollings muss dreimal pro Woche zur Dialyse. Er beginnt, sich mit dem Thema Transplantation auseinanderzusetzen. Da es in Deutschland im Schnitt acht bis zehn Jahre dauert, die Organspende eines Verstorbenen zu bekommen, sucht er nach Lebendspendenden. Sowohl seine Eltern als auch seine Schwester kommen nicht in Frage. Einzige Chance ist seine Frau Kirsten. Gegen alle Ängste, auch um die drei gemeinsamen Kinder, entscheidet sich Kirsten, ihrem Mann eine Niere zu spenden. Für die Familie eine mentale Achterbahnfahrt mit ungewissem Ausgang. Selbstbestimmt. Regie Mica Stobwasser
Brauchen wir Helden? fragt Mathias Mester
Mathias Mester ist bekannt für Frohsinn und für weite Würfe mit dem Speer. Der ehemalige Profi-Sportler ist einer der erfolgreichsten Para-Leichtathleten weltweit. Ein Held? Er will herausfinden, was wahre Helden ausmacht und ob sie heute überhaupt noch gebraucht werden. Er begegnet Menschen, die Großartiges leisten und zu Vorbildern geworden sind: im Sport, im Beruf, im Alltag. Wie Sophia Schmidt, eine Tennisspielerin, die bei den Special Olympics antritt oder Anne Lochschmidt, die ehrenamtlich bei der Sächsischen Bergwacht Menschen rettet. Wie die Mitglieder des Vereins "Sozialhelden" aus Berlin und Steffi Nerius, seine ehemalige Trainerin und Weltmeisterin.
Flusslinien - Die großen Radwege Mitteldeutschlands
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