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MDR od do
Elefant, Tiger & Kids: Zoo-Praktikum backstage (7)
Zombie-Spaß im Zoo. Doku-serie Deutschland (2025). Gruselalarm im Zoopark Erfurt! Yak und Trampeltier wagen sich mit unseren jungen Zoo-Praktikanten in den dunklen Wald. Doch dort lauern Hexen, Monster und seltsame Geräusche … und dabei bleibt es nicht.
Europäische Sehnsuchtsziele, die Sie kennen sollten
Italien, Portugal, die Türkei: Überall in Europa gibt es Orte, die viele Menschen einmal sehen wollen - es sind Sehnsuchtsorte. Island zum Beispiel ist für viele eines dieser Sehnsuchtsziele. Vulkane haben das Land entstehen lassen. Überall gibt es "Hotspots", Badeseen mit 40 Grad warmem Wasser. Italien, Portugal, die Türkei: Überall in Europa gibt es Orte, die viele Menschen einmal sehen wollen - es sind Sehnsuchtsorte. Manche liegen auch in der Schweiz, in Tschechien oder Dänemark. Andere Tausende Kilometer weit entfernt. Island zum Beispiel ist für viele eines dieser Sehnsuchtsziele. Vulkane haben das Land entstehen lassen. Überall gibt es "Hotspots", Badeseen mit 40 Grad warmem Wasser. Nur darin, sagen die Isländer, können sie die kalten Winter überstehen. Im portugiesischen Küstenort Nazaré gibt es zu manchen Zeiten die höchsten Wellen der Welt: für Profi-Surfer ein Sehnsuchtsort. Auch der Montblanc, mit mehr als 4.800 Meter der höchste Gipfel der Alpen, hat es den Menschen angetan. Heute können Abenteuerlustige mit der Seilbahn bis auf 3.800 Meter fahren. Wer noch höher hinauf will, muss eine Bergsteigerausrüstung dabei haben. Städte, Landschaften, Naturspektakel: Es gibt so viele schöne Orte in Europa. die Sehnsucht nach ihnen ist immer erlaubt.
MDR aktuell
Anschließend: das MDR-Wetter
Stalins Cola
Das süße Geheimnis der Sowjetunion. Was, wenn statt Coca-Cola eine sowjetische Limo eines der populärsten Getränke der Welt geworden wäre? Hat Stalin wirklich selbst ein solches Getränk in Auftrag gegeben? Auf der Suche nach der kommunistischen Superbrause. Wie wäre die Weltgeschichte wohl verlaufen, wenn nicht Coca-Cola eines der populärsten Getränke der Welt geworden wäre, sondern eine Konkurrenz-Limonade aus der Sowjetunion? Hätte der Kalte Krieg ein anderes Ende gefunden, wenn Coke nicht zum begehrenswerten Symbol der Freiheit geworden wäre, sondern stattdessen eine kommunistische Brause "made in USSR" die Menschen im Westen verzaubert hätte? Sowjetdiktator Josef Stalin soll 1952 ein Erfrischungsgetränk in Auftrag gegeben haben, das besser sein sollte als die amerikanische Coca-Cola. Der vielfach ausgezeichnete Filmemacher Stefan Tolz hat sich auf die Suche nach dem Rezept dieser kommunistischen Superbrause gemacht und ist über mehrere Jahre den Spuren von „Stalins Cola“ gefolgt. Zentrale Figur in seinem spannend erzählten Dokumentarfilm ist der georgische Limonadenfabrikant Mitrofan Lagidze, der über Jahrzehnte den Geschmackssinn der Sowjetbürger prägte. Seine Rezepturen finden sich bis heute in vielen Erfrischungsgetränken in den Nachfolgestaaten der UdSSR. Doch wie schon der Erfinder von Coca-Cola kein reicher Mann wurde, so schöpften auch aus Lagidzes Kreationen den Profit andere ab: Oligarchen und Großkonzerne für Lebensmittelaromen kämpfen um sein Erbe und haben selbst in den USA versucht, Coca-Cola, Pepsi & Co. Konkurrenz zu machen. Der Schöpfer von "Stalins Cola" war in vielen Dingen seiner Zeit voraus: Mitrofan Lagidze legte schon früh Wert auf ausschließlich natürliche Zutaten und verzichtete auf Konservierungsstoffe. Die dadurch bedingte geringe Haltbarkeit und die Realität der sozialistischen Planwirtschaft verhinderten aber eine Verbreitung über die Grenzen der UdSSR hinaus. Den "kalten Krieg" der Erfrischungsgetränke entschieden folglich die Amerikaner für sich: Coca-Cola wurde auf der ganzen Welt zum Begriff. Dagegen kennen die meisten Menschen bis heute weder den Namen noch den Geschmack von Lagidzes Limonaden. Regie Stefan Tolz
Johann Sebastian Bach - Osteroratorium
BWV 249. Bachs Osteroratorium BWV 249 wurde zum ersten Mal am Ostersonntag 1725 aufgeführt. Das Werk wird als Oratorium eingeordnet, weil ihm ein erzählender Bibeltext zu Grunde liegt; dieser wird aber, abweichend von Bachs anderen oratorischen Werken, nicht vom Evangelisten und den handelnden Personen wörtlich vorgetragen, sondern in frei nachgedichteter Form wiedergegeben. Picander musste seinen Text einer weltlichen Glückwunschkantate unterlegen, die Bach Ende Februar 1725, rund fünf Wochen vor der Uraufführung des Osteroratoriums, anlässlich des Geburtstags Herzog Christians von Sachsen-Weißenfels komponiert hatte. Protagonisten des Oratoriums sind Maria Magdalena (Alt), Maria Jacobi (Sopran), Petrus (Tenor) und Johannes (Bass). Nachdem Maria Magdalena dem auferstandenen Jesus zuvor begegnete und dieses den Jüngern berichtete (was im Oratorium zu Beginn des ersten Rezitativs nur ganz kurz angedeutet wird), eilen die Jünger zum Grab und finden dieses leer, da Jesus auferstanden ist. Das Konzert wird vom belgischen Vokalensemble Vox Luminis unter der Leitung von Lionel Meunier in Eisenach aufgeführt.
Jan Dismas Zelenka - Missa Paschalis
Jan Dismas Zelenkas "Missa paschalis" ist eine feierliche und formal kompakte Messvertonung. Vier Trompeten und Pauken verleihen diesem brillanten Beispiel Dresdner Hofmusik eine besonders festliche Stimmung. In seinen herausragenden geistlichen Werken für den Hof Augusts des Starken verbindet Zelenka archaische Satztechniken mit den modernsten Ausdrucksmitteln seiner Zeit zu hochexpressiven Schöpfungen. Mitte der 1720er-Jahre wurde er immer häufiger aufgefordert, die musikalische Leitung der Liturgie anstelle des Hofkapellmeisters Heinichen zu übernehmen, der 1729 an Tuberkulose starb. Zu Beginn des Jahres 1726 hatte er bereits sechs phantasievolle Messvertonungen für Dresden geschrieben. Zukunft Zoo
Elefant, Tiger & Co. - Spezial
Pongoland – Ein Haus für Menschenaffen. "Pongoland - Ein Haus für Menschenaffen" ist ein Film voller Emotionen und Geschichten. Von getauschten und geklauten Affenbabys über leidenschaftliche Freundschaften und Rivalitäten bis hin zu unvergesslichen Momenten der Zuneigung - hier zeigt sich: Wir Menschen sind auch nur Primaten unter Primaten. Humorvoll, berührend blickt dieses "Elefant, Tiger & Co. - Spezial" zurück auf ein Vierteljahrhundert Pongoland. Willkommen in einem einzigartigen Reich mitten im Leipziger Zoo: Hier teilen Orang-Utans, Schimpansen, Gorillas und Bonobos nicht nur denselben Lebensraum - sondern sie zeigen auch, wie nah sie uns als unsere nächsten Verwandten sind. Dieses "Elefant, Tiger & Co. - Spezial" blickt exklusiv hinter die Kulissen eines Ortes, der vor 25 Jahren Neuland betrat. Europas größte Menschenaffenanlage vereint Leben, Forschung und Emotionen unter einem Dach - an einem Ort, an dem Intrigen, Freundschaften, Liebe und Drama Hand in Hand gehen. Seit 2001 erforscht das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie im Leipziger Pongoland das Verhalten unserer nächsten Verwandten. Schimpansen spielen Schach, Gorillas drehen an Kurbeln, Orang-Utans erkunden magische Apparate - und das alles freiwillig und voller Neugier. Der Film begleitet die Forschenden rund um den Direktor der Abteilung für Vergleichende Kulturpsychologie des MPI, Daniel Haun, ebenso wie die Tierpflegerinnen und Tierpfleger um den Bereichsleiter Daniel Geissler bei ihrer täglichen Arbeit. Gemeinsam zeigen sie, welche erstaunlichen Erkenntnisse die Studien über Affen - und uns Menschen - ans Licht gebracht haben. Zoodirektor Prof. Jörg Junhold erinnert dabei an die Anfänge des Pongolands und an die Idee, mit dieser Anlage neue Maßstäbe in der Menschenaffenhaltung zu setzen. "Pongoland - Ein Haus für Menschenaffen" von Eva Demmler ist ein Film voller Emotionen und Geschichten aus 25 Jahren. Von getauschten und geklauten Affenbabys über leidenschaftliche Freundschaften und Rivalitäten bis hin zu unvergesslichen Momenten der Zuneigung - hier zeigt sich: Wir Menschen sind auch nur Primaten unter Primaten. Humorvoll, berührend und überraschend blickt dieses "Elefant, Tiger & Co. - Spezial" zurück auf ein Vierteljahrhundert Pongoland - und seine Affen, die mehr über uns verraten, als wir je erwartet hätten.
Charité (5)
Sepsis. Fernsehserie Deutschland 2021, Staffel III Ingeborg Rapoport versucht weiter, mit Prof. Kraatz in Dialog zu treten, als eine Neugeborenen-Sepsis auf drastische Art zeigt, dass die Wege zwischen Gynäkologie und Neonatologie zu weit auseinanderliegen. Hausmeister Fritz hat sich bei der Arbeit verletzt und leidet an einer Blutvergiftung. Doch es gibt im Krankenhaus nur noch eine Ration des lebensrettenden Penicillins - und das benötigt auch ein schwerkranker Landwirt. Dr. Alexander Nowack wurde zum Oberarzt der Inneren ernannt. Ella kennt den Preis, den er dafür bezahlt hat: Schweigen im Fall des Wismut-Patienten. Nach dem Weggang von Curt Bruncken und Nowacks Beförderung ist sie desillusioniert. Auch ihre Zusammenarbeit mit Prof. Prokop leidet darunter. Ella zieht sich zurück und versucht, sich auf ihre Forschung zu konzentrieren. Sie spricht nicht mehr mit ihrem Mentor und als er ein Gespräch einfordert, eskaliert die Situation. Ingeborg Rapoport versucht weiter vergeblich, mit Prof. Kraatz in Dialog zu treten, als eine Neugeborenen-Sepsis auf drastische Art zeigt, dass die Wege zwischen Gynäkologie und Neonatologie zu weit auseinanderliegen. Das Neugeborene kann zwar dank Rapoports schnellem Eingreifen gerettet werden, doch können bleibende Hirnschäden nicht ausgeschlossen werden. Auf der Inneren wird ein Landwirt eingeliefert, dem Dr. Nowack eine Schuppenflechte diagnostiziert. Ella widerspricht. Sie untersucht den Patienten ohne Abstimmung mit ihrem Kollegen und kommt zu einem anderen Ergebnis. Hausmeister Fritz "Pflaster" hat sich bei der Arbeit am Finger verletzt und leidet an einer Blutvergiftung. Er benötigt Penicillin ebenso dringend wie der Landwirt. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten ist jedoch nur noch eine Ration des lebensrettenden Medikaments verfügbar. Beide Patienten verlieren das Bewusstsein, die Ärzte müssen dringend entscheiden, wem sie das Medikament verabreichen. Während Nowack als neuer Oberarzt in Schockstarre fällt, trifft Ella die Entscheidung. Darsteller: Nina Gummich, Nina Kunzendorf, Philipp Hochmair, Uwe Ochsenknecht, Max Wagner, Patricia Meeden, Hildegard Schroedter, Uwe Preuss, Nicholas Reinke, Anatole Taubman, Amber Marie Bongard, Cristin König, Aurel Manthei, Markéta Richterová, Pia-Micaela Barucki, Leonard Hohm, Zdenka Sajfertová, Hana Baronová, Lennox Völklein, Tim Herz, Zuzana Zvonícková, Zdenek Pechácek. Regie Christine Hartmann (48 min)
Charité (6)
Herzflimmern. Fernsehserie Deutschland 2021, Staffel III Ella soll Prof. Prokop auf einem Forschungskongress in West-Berlin vertreten und dort ihre neuesten Ergebnisse vorstellen. Um ausreisen zu können, muss Dr. Nowack für sie bürgen. Auf der Gynäkologie entbindet die Frau von Prof. Prokop. Prof. Kraatz bittet erstmals seine Kollegin Ingeborg Rapoport in den Kreißsaal, damit dem Kind im Fall einer Komplikation sofort geholfen werden kann. Ella soll Prof. Prokop auf einem Forschungskongress in West-Berlin vertreten und dort ihre neuesten Ergebnisse vorstellen. Um ausreisen zu können, muss Dr. Nowack für sie bürgen. Beide wissen, dass es ihn als Oberarzt, seinen Job kosten kann, sollte Ella nicht zurückkehren. Leistungsturnerin Katharina sucht derweil mit ihrem Trainer Hilfe bei Ingeborg Rapoport. Das Mädchen leidet unter Schwäche- und Ohnmachtsanfällen, die ihre Karriere im westdeutschen Olympiakader aufs Spiel setzen. Die Symptome sind erst nicht zu erklären, bis Rapoport die psychische Ebene erkennt. Auf der Gynäkologie entbindet die Frau von Prof. Prokop. Prof. Kraatz bittet erstmals seine Kollegin Ingeborg Rapoport in den Kreißsaal, damit dem Kind im Fall einer Komplikation sofort geholfen werden kann. Rapoports Bemühungen haben gefruchtet. Nun diskutieren die beiden Fachärzte über den geplanten Neubau der Frauenstation und einen geeigneten Platz für die Kinderstation. Prof. Prokop hat erneut eine Leiche mit Bisswunden auf dem Seziertisch. Sein entscheidender Hinweis bringt den Kommissar Hertweck auf die richtige Fährte bei der Suche nach dem Mörder. Ella präsentiert ihre Forschungsergebnisse in West-Berlin und genießt den Austausch. Sie begegnet auch Curt wieder. Als sie das Angebot erhält, für eine Forschungsgruppe im Westen zu arbeiten, muss sie sich fragen, wo ihre Zukunft liegt. Darsteller: Nina Gummich, Nina Kunzendorf, Philipp Hochmair, Uwe Ochsenknecht, Max Wagner, Hildegard Schroedter, Uwe Preuss, Patricia Meeden, Nicholas Reinke, Anatole Taubman, Amber Marie Bongard, Thimo Meitner, Cristin König, Aurel Manthei, Christian Beermann, Pia-Micaela Barucki, Lilly von Klitzing, Max Urlacher, Tereza Režnarová, Hana Baronová, Peter Miklusz, Amalie Glorie Gharibyan. Regie Christine Hartmann (48 min)
Unterwegs in Thüringen
Erfurt schmecken und entdecken
Pünktchen und Anton
Spielfilm Deutschland (1953). Der reiche Strumpffabrikant Pogge und seine Frau haben keine Zeit für ihre Tochter Pünktchen. Deren Freund Anton ist arm. Er versorgt seine kranke Mutter und hilft im Café aus, um Geld zu verdienen. Als Pünktchen erfährt, dass nur ein Aufenthalt in den Bergen Antons Mutter genesen lassen kann, will sie mit dem Verkauf von Streichhölzern dazu beitragen. Berlin um 1930: Der Strumpffabrikant Pogge (Paul Klinger) und seine Frau Eva (Hertha Feiler) sind so mit sich selbst beschäftigt, dass sie kaum Zeit haben, sich um ihre neunjährige Tochter Pünktchen (Sabine Eggerth) zu kümmern. Deren Erziehung überlassen sie dem Kindermädchen Fräulein Andacht (Jane Tilden). Pünktchens Freund Anton Gast (Peter Feldt) dagegen muss gerade nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine kranke Mutter (Heidemarie Hatheyer) sorgen. Bis spät in die Nacht hilft der Zwölfjährige im Café Sommerlatte aus, damit sie über die Runden kommen. Als Anton vor Erschöpfung im Unterricht einschläft und sein Lehrer der Mutter einen Beschwerdebrief schreiben will, greift Pünktchen ein. Heimlich erzählt sie dem Lehrer von allem. Anton bekommt schulfrei, bis seine Mutter genesen ist. Um richtig gesund zu werden, müsste Frau Gast zur Erholung in die Berge fahren, doch dafür hat sie kein Geld. Da kommt Pünktchen auf eine Idee: Sie stibitzt zu Hause Streichhölzer und verkauft diese an einer Straßenecke. Die dabei verdienten 10 Mark steckt sie Anton unauffällig in die Jackentasche. Als dessen Mutter den Schein findet, glaubt sie, ihr Sohn hätte das Geld im Café gestohlen und bringt es zurück. Im Café Sommerlatte ist auch Fräulein Andacht oft zu Gast, um sich mit ihrem zwielichtigen Verehrer Robert (Hans Putz) zu treffen. Eines Tages beobachtet Anton, wie Robert aus ihrer Handtasche den Schlüssel zur Villa der Pogges entwendet und sich aus dem Staub macht. Am gleichen Abend sieht der Lausejunge Klepperbein (Claus Kaap) Pünktchen, als armes Mädchen verkleidet, Streichhölzer verkaufen. Prompt verkauft er diese brisante Information an ihre Eltern. Erich Kästner schrieb den gleichnamigen Roman 1931. 22 Jahre später wurde er verfilmt. Seit Generationen ist die Geschichte über die Freundschaft zwischen einem Mädchen aus reichem Elternhaus und dem Jungen einer armen alleinerziehenden Mutter ein Filmklassiker. Es spielt: Das Orchester Carl de Groof. Darsteller: Sabine Eggerth, Peter Feldt, Hertha Feiler, Paul Klinger, Heidemarie Hatheyer, Annie Rosar, Jane Tilden, Hans Putz, Michael Janisch, Maria Eis, Claus Kaap, Carl Möhner, Herbert Kroll, Hermann Erhardt, Otto Wögerer, Richard Eybner (87 min)
Glaubwürdig: Christoph Arenhövel
Christoph Arenhövel möchte, dass sich was ändert in seinem Bistum. Ökologische und fair gehandelte Produkte sind in den Kirchgemeinden vor Ort selten Thema. Der Kaffee für die Gemeindefeste wird nach persönlichem Geschmack oder Geldbeutel der "Besorger" ausgewählt und nicht, ob er umweltverträglich und sozial produziert worden ist. Kleinigkeiten? Nicht für den Katholiken Christoph Arenhövel. Deshalb engagiert sich der Weimarer in der Initiative "öko+fair vor Ort" im Bistum Erfurt. Biologische Vielfalt in Pfarrgärten, Mehrwegflaschen im Pflegeheim und Recyclingpapier in der Verwaltung sind für Christoph Arenhövel gute Anfänge. Der Biologe hat über viele Jahrzehnte die Natur im Blick und kann in der eigenen Rückschau beurteilen, wie Arten zurückgehen. Er hat schon in der DDR mit einer Umweltgruppe Biotope gesäubert und intakte Natur angemahnt. Als Christ sieht er sich und seine Kirche in der Pflicht.
Das doppelte Lottchen
Spielfilm Deutschland (1950). In einem Ferienheim treffen zwei zehnjährige Mädchen aufeinander: Luise aus Wien und Lotte aus München. Die beiden sehen sich zum Verwechseln ähnlich und stellen fest, dass sie Zwillinge sind. Bevor die Ferien zu Ende sind, beschließen sie, die Rollen zu tauschen. Ob der Schwindel auffliegen wird? In einem Ferienheim am Bühlsee im Walsertal treffen sich zwei zehnjährige Mädchen, die einander zum Verwechseln ähnlich sehen. Das lebhaftere heißt Luise Palfy und kommt aus Wien. Das stillere heißt Lotte Körner und kommt aus München. Die erste Bestürzung, die sich bei Luise bis zur Wut steigert, weicht allmählich einer zärtlichen Freundschaft, in deren Verlauf die beiden Kinder entdecken, dass sie Zwillinge sein müssen: Von nun an suchen sie unermüdlich und doch vergeblich, das Geheimnis ihres Lebens zu entdecken. Schließlich beschließen sie, die Rollen zu tauschen: Luise fährt als Lotte zur Mutter Luiselotte Körner nach München und Lotte als Luise zu Kapellmeister Ludwig Palfy, dem Vater, nach Wien. Obwohl sich die beiden bis zum Ferienende wechselseitig über das Leben der anderen gründlich informiert haben, ereignen sich natürlich noch viele Zwischenfälle, über die sich die Umgebung kopfschüttelnd wundert. Schlimm wird es, als der Vater wieder heiraten will und Lotte daraufhin an einem schweren Nervenfieber erkrankt. Die Mutter kommt durch ein Foto der Mädchen hinter das Geheimnis. Als Luise ihr alles beichtet, ist zumindest ein erstes Wiedersehen aller vier sicher. Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom doppelten Lottchen, Erich Kästners berühmten Roman aus dem Jahre 1949? "Das doppelte Lottchen" wurde 1951 als erster deutscher Film mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Kästners Romane wie "Emil und die Detektive", "Pünktchen und Anton", "Das doppelte Lottchen" oder "Das fliegende Klassenzimmer" lassen noch heute Kinderherzen höher schlagen. Darsteller: Antje Weisgerber, Peter Mosbacher, Jutta Günther, Isa Günther, Senta Wengraf, Hans Olden, Auguste Pünkösdy, Maria Krahn, Gustav Waldau, Lisl Karlstadt, Inge Rosenberg, Gaby Philipp, Walter Ladengast, Gertrud Wolle, Rudolf Rhomberg, Erich Kästner. Regie Josef von Baky (99 min)
Schneewittchen
Märchen Deutschland (1961). Aus Eifersucht und Neid will die böse Königin ihre Stieftochter Schneewittchen aus dem Weg schaffen lassen. Der Jäger jedoch lässt das Mädchen im Wald laufen. Schneewittchen gelangt zu den sieben Zwergen und findet freundliche Aufnahme. Als die Königin durch ihren Spiegel davon erfährt, will sie Schneewittchen selbst beseitigen. Das freundliche und hilfsbereite Schneewittchen wird von allen am Hofe gemocht. Nur die eitle Stiefmutter, geplagt von Eifersucht und Neid, verfolgt das Mädchen mit Hass. Als ihr Zauberspiegel eines Tages verkündet, nicht mehr sie, die Frau Königin, sondern Schneewittchen sei jetzt die Schönste im Lande, beschließt sie dessen Tod. Der Jäger soll im Wald das grausame Werk vollbringen. Aus Mitleid lässt er jedoch das Mädchen laufen. Schneewittchen gelangt zu den sieben Zwergen und findet bei ihnen liebevolle Aufnahme. Bald erfährt die Königin durch ihren Spiegel davon. Außer sich vor Zorn, will sie Schneewittchen nun selbst töten. Verkleidet und mit todbringenden Geschenken macht sie sich auf den Weg und überlistet die Arglose. Beim dritten Versuch gelingt ihr schließlich die Tat. Zweimal können die Zwerge Schneewittchen retten, beim dritten Mal erwecken dann die Liebe des jungen Königs und die Tollpatschigkeit eines Sargträgers das Mädchen wieder zum Leben. Die Hochzeit folgt auf dem Fuße - und natürlich wird auch die böse Stiefmutter eingeladen, die vor lauter Angst aber die Flucht ergreift. Die Filmadaption des beliebten Märchens hält sich eng an die literarische Vorlage. Allerdings lernt der Königssohn Schneewittchen schon am Beginn der Geschichte kennen, und am Ende gibt es für die böse Stiefmutter kein grausames Ende - sie wird einfach ausgelacht. Darsteller: Doris Weikow, Marianne Christina Schilling, Wolf-Dieter Panse, Harry Hindemith, Steffie Spira, Fred Delmare, Arthur Reppert, Jochen Koeppel, Georg Irmer, Heinz Scholze, Willi Scholz, Horst Jonischkan. Regie Gottfried Kolditz (60 min)
Alma schafft alle
Fernsehfilm Deutschland (1980). Alma sorgt sich um das Liebesglück von Rosi. Rosi hat sich in Kellner Hannes verliebt, der aber schon einmal einer anderen die Ehe versprochen hat. Tierarzt Herbert wäre der bessere Kandidat, der vergräbt sich aber nur in seinen Fachbüchern. Die Frauen von Groß-Klückow müssen vereint dafür sorgen, dass Hannes bei Rosi nicht zum Zug kommt. Alma sorgt sich um das Liebesglück der ledigen Kindergärtnerin Rosi. Dem neuen Tierarzt Herbert schenkt Rosi keine besondere Beachtung, und der Junggeselle vergräbt sich zu Almas Leidwesen immer nur tief in Fachbüchern. Dann, beim Ausflug nach Warnemünde, funkt es kräftig zwischen Rosi und dem charmanten Kellner Hannes. Als Alma erfährt, dass Hannes auch Ilona mal die Ehe versprochen hatte, ist es bereits zu spät, um Rosi den smarten Herzensbrecher wieder auszureden. Statt Worte sollen Taten ihr die Augen öffnen. Unter Almas Anleitung wird Ilona ausstaffiert, um den Kellner Hannes erneut zu verführen. Doch Ilonas frische Attraktivität zündet nicht bei Hannes, sondern beim Tierarzt Herbert. Das bringt natürlich Almas Pläne gründlich durcheinander. So müssen die Frauen von Groß-Klückow vereint dafür sorgen, dass Hannes bei Rosi nicht zum Zuge kommt. Dafür wiederum schwören die Männer des Ortes eifersüchtig und bierselig, Rache zu nehmen an dem mittlerweile schon fast bedauernswerten schönen Hannes. Darsteller: Agnes Kraus, Fred Mahr, Günter Schubert, Gojko Mitic, Hellena Büttner, Birgit Edenharter, Fred Delmare, Anne Wollner. Regie Konrad Petzold (81 min)
Auf schmaler Spur
Die Preßnitztalbahn. Wie aus Dampf und Tradition die Zukunft entsteht Ein Bild, dass an den Bau amerikanischer Bahnen im Wilden Westen erinnert. Rund 20 engagierte Vereinsmitglieder haben ihr Wochenende geopfert, um dabei zu sein: Die Preßnitztalbahn wächst. Von Hand werden am Endbahnhof Jöhstadt in praller Sonne Gleise verlegt. Bald soll es hier wieder so aussehen wie einst in den siebziger Jahren. Dabei war die Bahn vor 30 Jahren stillgelegt - Gleise, Wagen und Loks nicht mehr als ein Haufen Schrott. In Eigenregie haben Eisenbahner wie Mario Böhme und Jörg Müller Anfang der 90er die Preßnitztalbahn ehrenamtlich wieder aufgebaut - "Die Verrückten", wie sie selbst im Heimatort genannt wurden, haben es geschafft: Die mustergültig gepflegte Museumsbahn auf neun Kilometer Strecke ist eine Zeitreise ins vergangene Jahrhundert. Das reichte Ihnen nicht, es folgte der nächste Streich: Um die Eisenbahner in der Region zu halten, gründeten sie im Jahr 2000 die PRESS GmbH. Am Anfang fuhr das Unternehmen mit einer einzigen Diesellok Güterzüge für die Bahn. Die PRESS hat es geschafft, heute betreibt sie mit ca. 200 Mitarbeitern Regionalbahnen und Loktransporte auf der Straße. Modernste Güterzüge fahren vom erzgebirgischen Jöhstadt aus gelenkt durch halb Europa. Und es folgten weitere Streiche: Als dem "Rasenden Roland" auf Rügen das Aus drohte, sprangen die Erzgebirger ein ... und betreiben seit 2008 erfolgreich die Kult-Bahn auf der Ferieninsel. Das hat nichts an ihrer Heimatverbundenheit geändert: Wenn bei Steinbach das jährliche Ziegenfest startet, werden die bunt geschmückten Geißlein mit einem Güterwaggon zum Wildbach, dem Ort des Festes, transportiert. Die junge Generation bei der Bahn soll die nächsten Ziele erreichen. Unter anderem, dass am Bahnhof Jöhstadt wieder die Züge einfahren können. Ein Teil der Gleise ist schon gelegt. Die Eisenbahner von der Preßnitztalbahn nehmen ihre Zukunft mal wieder in die eigene Hand.
Eisenbahn-Romantik XL
Das Mansfelder Land - Vielfalt auf Schienen. Rund um den kleinen Doppelbahnhof Klostermannsfeld-Benndorf herrscht ein geschäftiges Treiben. Eine Bahnwerkstatt und eine Bergwerksbahn sind hier zu Hause. Der Doppelbahnhof Klostermansfeld-Benndorf liegt in Sachsen-Anhalt an der DB-Strecke von Magdeburg nach Erfurt. Alle zwei Stunden fährt ein Regionalzug auf der sogenannten Kanonenbahn. Sie wurde aus militärstrategischen Gründen gebaut, um nach dem Deutsch-Französischen Krieg Metz und damit das neu eroberte Elsass-Lothringen an die Reichshauptstadt Berlin anzuschließen. Das Bahnhofsgebäude gehört inzwischen dem Verein der Mansfelder Bergwerksbahn, der sich in der Tradition des Kupferschieferbergbaus und Hüttenwesens sieht. Sein Zug startet direkt hinter dem Normalspurbahnhof Klostermansfeld am Schmalspurbahnhof Benndorf und transportiert heutzutage nicht mehr Kupferschiefer, sondern Eisenbahnfans. Im Sommerhalbjahr fährt an den Wochenenden zusätzlich die Wipperliese der Kreisbahn Mansfelder Land. Mit modernisierten Esslinger Triebwagen geht es entlang der Wipper bis nach Wippra. Dass Bergwerksbahn und Wipperliese auf instandgesetzte Fahrzeuge zurückgreifen können, liegt an der MaLoWa Bahnwerkstatt, einem Spezialwerk für historische Schienenfahrzeuge, das ebenfalls seinen Sitz am Doppelbahnhof hat. Wie all dieses Eisenbahn-Fachwissen ineinandergreift und sich befruchtet, erzählt dieser Film.
Die Lausitz - Experiment Natur
Spielfilm. Die Lausitz südöstlich von Berlin war eines der größten Braunkohlereviere Deutschlands. Gigantische Flächen wurden jahrzehntelang umgegraben - inzwischen haben fast alle Tagebaue ihren Betrieb eingestellt. Auf den ersten Blick wirken die einstigen Gruben und Abraumhalden karg und lebensfeindlich - doch gerade hier konnten sich Tiere und Pflanzen ansiedeln und entwickeln, die andernorts kaum noch Lebensräume finden. So haben Insekten, Vögel und Amphibien viele Brachen zum Leben erweckt. Wolf, Kranich und Seeadler erobern neue Naturschutzgebiete; Sandwüsten, Feuchtgebiete, Wald und Heide. Einige der Tiere sind Generalisten, die von der Weite der Landschaft profitieren und davon, dass der Mensch sie in den Schutzgebieten nicht stört. Für andere Tierarten, die auf offene Lebensräume angewiesen sind, kann die sich schnell ausbreitende Vegetation zur Bedrohung werden. Die Naturschützer stellt dieser Wandel vor neue Herausforderungen: Wo können sie die natürliche Entwicklung zulassen, wo müssen sie gegensteuern, damit seltene Biotope nicht überwuchert werden? Offene Lebensräume wie die Heide werden gepflegt, damit sich Vögel wie der Ziegenmelker dort fortpflanzen können. Der Film begleitet ein einzigartiges Abenteuer: die Entwicklung und Gestaltung einer neuen, artenreichen Landschaft. Im Fokus stehen Naturschützer, die ihre Leidenschaft verbindet, sich auf die Spur einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt zu begeben - eine Welt, mit deren Entstehen hier vor nicht allzu langer Zeit noch kaum jemand gerechnet hätte. Regie Michael R. Gärtner, Sebastian Koerner
Die Prinzessin mit dem goldenen Stern
Märchen Tschechoslowakei (1959). Der mächtige König Kazisvět will Lada, die anmutige Prinzessin mit dem goldenen Stern auf der Stirn, heiraten. Ladas Vater versprach ihm einst ihre Hand. Doch die Prinzessin mag den kriegerischen Kazisvět nicht und stellt ihm eine Aufgabe. Prinzessin Lada liebt den duftenden Rhododendron und sie liebt das Singen und Lachen. Der alte König Hostivít wiederum liebt seine Tochter. Von ihrer Schönheit und Anmut kann sich jeder sogleich überzeugen, denn auf ihrer Stirn glänzt ein goldener Stern. Und goldene Sterne locken von jeher die Freier. An diesem Sommertag, der für Lada so unbeschwert begann, kündigt sich der mächtige König Kazisvět an. Der alte König versprach ihm einst Ladas Hand. Die Prinzessin jedoch mag den kriegerischen, klirrenden Kazisvět so ganz und gar nicht. So stellt ihm die Prinzessin eine Aufgabe. Erfülle er die bis zum nächsten Tag, wolle sie seine Frau werden. Drei Kleider soll er ihr nähen lassen: eines aus den funkelnden Strahlen der Morgensonne, eines aus der Stille des Sommertages, eines aus der Sanftheit der Sommernacht. Kazisvět scheitert und erklärt dem Land den Krieg. Doch da ist noch Prinz Radovan: gut, edelmütig und gerecht. Radovan weiß Liebe und Ehre wohl zu verteidigen. Und so bekommt er am Ende des Märchens seine geliebte Prinzessin Lada. Darsteller: Marie Kyselková, František Smolík, Martin Ružek, Josef Zíma, Jarmila Kurandová, Stanislav Neumann. Regie Martin Fric (75 min)
Feuer, Wasser und Posaunen
Märchen (1967). Der böse Zauberer "Gerippe Unsterblich" will die Tochter der Hexe Baba Jaga heiraten. Als Hochzeitsgeschenk erhält er Verjüngungsäpfel, nach deren Genuss ihm seine Braut nicht mehr jung genug ist. Die Wahl fällt nun auf Aljonuschka, die er entführen lässt. Wassja, Aljonuschkas Liebster, begibt sich auf eine abenteuerliche Suche. Der böse Zauberer "Gerippe Unsterblich" will die über hundert Jahre alte Tochter der Hexe Baba Jaga heiraten. Als Hochzeitsgeschenk erhält er Verjüngungsäpfel, nach deren Genuss ihm die Braut nicht mehr jung genug ist. Die Wahl fällt nun auf die schöne Aljonuschka, die er mit List und Tücke entführen lässt. Aljonuschka aber liebt den Köhlerburschen Wassja und um nichts in der Welt ist sie bereit, den bösen Zauberer zu heiraten. Und so macht sich Wassja auf die Suche nach seiner geliebten Aljonuschka. Hasserfüllt prophezeit ihm das "Gerippe Unsterblich" den Untergang mit Feuer, Wasser und Posaunen. Darsteller: Georgi Milljar, Natalja Sedysch, Alexej Katyschew, Vera Altaiskaja, Leonid Charitonow, Lew Potjomkin, Alexander Chwylja. Regie Alexander Rou (76 min)
Rübezahl, Herr der Berge
Märchen Deutschland (1957). Seit Jahrhunderten ist Rübezahl der Herr der Berge im Riesengebirge. Schon lange lebt er zurückgezogen in seiner Höhle, weil ihn die Menschen bitter enttäuscht haben. Als er erfährt, dass sie nicht mehr an ihn glauben, beschließt Rübezahl, in die Täler zu gehen und sie eines Besseren zu belehren. Seit Jahrhunderten ist Rübezahl der Herr der Berge im Riesengebirge. Schon lange lebt er zurückgezogen in seiner Höhle, weil ihn die Menschen bitter enttäuscht haben. Da erfährt er eines Tages, dass unten in den Tälern viel Unrecht geschieht, die Menschen sich gegenseitig betrügen, bestehlen und nicht mehr daran glauben, dass der Berggeist noch lebt. Rübezahl ist traurig und entsetzt über diese Geschichten und beschließt, wieder einmal in die Täler zu gehen. Dort erlebt er, dass die Menschen ihn tatsächlich vergessen haben. So macht er sich einen Spaß daraus, sie durch Zaubereien und Neckereien zu erschrecken und zu belehren. Er beschenkt die guten Menschen und bestraft die bösen. Darsteller: Franz Essel, Otto Mächtlinger, Monika Grewing, Bobby Todd, Helmut Lieber, Helmo Kindermann, Nils Clausnitzer, Paul Bös, Rolf von Nauckhoff, Dietrich Thoms. Regie Erich Kobler (70 min)
MDR aktuell
Der Osten - Entdecke wo du lebst
Pfingstrosen und Tulpen - Mitteldeutschlands Blumenmeer
Spielfilm. Es blüht in Sachsen-Anhalt. Auf höchstem Niveau! Die heimischen Tulpen und Pfingstrosen sind deutschlandweit, ja weltweit begehrt. Hinter den zarten Exportschlagern stehen Menschen mit Leidenschaft. Steffen Schulze aus Nauendorf bei Halle ist mit über 600 Pfingstrosensorten einer der führenden Züchter und Veredler der prachtvollen Päonien in ganz Deutschland. Tulpenzwiebeln sind das Familiengeschäft der Degenhardts. Auf 300 Hektar betreiben sie in Schwaneberg bei Magdeburg hocheffektive Landwirtschaft mit Schwerpunkt auf Produktion der hochwertigen Zwiebeln. In ihrer Größe sind die Degenhardts die einzigen in Deutschland und ihre blühenden Tulpenfelder können es mit den holländischen Markenführern spielend aufnehmen. Jedes Frühjahr versammeln sich unzählige Schaulustige an ihren in allen Farben leuchtenden Feldern. So verschieden die beiden Blumenbetriebe sind, vereint sie die Liebe und Leidenschaft für ihre einzigartigen Produkte. Dabei beschränkt sich die Arbeit nicht auf die besonders attraktive Blütezeit im Frühjahr und Frühsommer. Im Blumenjahr gibt es immer etwas zu tun, nicht zuletzt gilt es, Pfingstrosen zu veredeln und Tulpen zu köpfen. Und wenn es bei der Zwiebelernte auf jede Hand ankommt, packt die ganze Familie an. In Schwaneberg ist bereits die fünfte Generation auf dem Tulpenfeld aktiv, in Nauendorf arbeitet sich gerade die dritte Gärtnergeneration ein. Der Film "Pfingstrosen & Tulpen" schaut über ein ganzes Blumenjahr immer wieder hinter die Kulissen der beiden Familienbetriebe. Regie Britta Bibiko
Wetter für 3
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
Unser Sandmännchen
Moppi und MiWau. Das schräge Bild MiWau schnappt sich ein Buch aus dem Regal, um Moppi eine Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen. Dabei richtet sie ein riesiges Chaos im Leckerladen an. Auch Moppis Bild an der Wand hängt jetzt ganz schief. Während MiWau im Wörterbuch schmökert und versucht, die Bedeutung des Wortes "verschlimmbessern" herauszufinden, scheitert Moppi an den Versuchen, sein Bild wieder geradezuhängen. Am Ende klafft ein riesiges Loch in der Wand und alles ist irgendwie noch schlimmer. Moppi hat die Situation "verschlimmbessert".
MDR um 7
Ländermagazine i a e f
MDR aktuell
Anschließend: das MDR-Wetter. Zukunft Zoo
Elefant, Tiger & Kids: Zoo-Praktikum backstage (8)
Gepard trifft Pantomime. Doku-serie Deutschland (2025). Gepardin Judy trainiert für den Tierarztbesuch - und unsere jungen Zoo-Praktikanten helfen der Raubkatze dabei, ihre Angst zu überwinden. Und wer selbst mutig ist, darf Judy mit Fleisch belohnen. Ein spannendes Abenteuer im Zoopark Erfurt.
Sagenhaft - Links und rechts vom Rennsteig
Axel Bulthaupt begibt sich in dieser Folge seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise entlang des Rennsteigs. Über 170 Kilometer schlängelt sich der Rennsteig über den Kamm des Thüringer Waldes. Der Rennsteig hat ein eigenes Lied, einen eigenen Lauf, einen eigenen Gruß, eigene historische Grenzsteine, eine eigene Bahn, ein eigenes Hundeschlittenrennen und eine Menge ganz eigene Traditionen. Über 170 Kilometer schlängelt sich der Rennsteig über den Kamm des Thüringer Waldes. Vom Eisenacher Ortsteil Hörschel bis zur Selbitzbrücke in Blankenstein. Die gute Luft, die Natur, der Wald und die einzigartigen Ausblicke über das Land machen diesen Höhenwanderweg so einzigartig. Er ist der älteste und mit 100.000 Wanderern jährlich der meistbegangene Fernwanderweg Deutschlands. Der Rennsteig hat ein eigenes Lied, einen eigenen Lauf, einen eigenen Gruß, eigene historische Grenzsteine, eine eigene Bahn, ein eigenes Hundeschlittenrennen und eine Menge ganz eigene Traditionen. Axel Bulthaupt begibt sich in einer neuen Folge seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise entlang des Rennsteigs. Er erlebt eine Landschaft - mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen. So z.B. eine Mountainbike-Trainerin und Ex Miss Germany, die die winterlichen Pisten rund um Oberhof im Sommer zu neuer Blüte führen will. Im Bike Park Oberhof gibt sie unter anderem Kurse nur für Frauen. Bei Gustav und Renate aus Mengersgereuth-Hämmern lässt er sich nicht nur in die "richtige" Herstellung der Klöße einführen, sondern auch in die Feinheiten der regionalen Mundart. In Manebach trifft Axel Bulthaupt eine Frau, die aus einem alten Bahnhof einen "Kulturbahnhof" gemacht hat. Mit Tanzkursen, Reisevorträgen und einer megaleckeren Küche. In Schneidemühle, einem Ortsteil von Sonneberg lebt und arbeitet eine Glaskünstlerin, die sich mit ihren filigranen Glasobjekten gigantischen Ausmaßes weltweit einen Namen gemacht hat. Und natürlich muss Axel Bulthaupt dabei sein, wenn der Gutsmuths-Lauf den Wald in Wallung bringt. Er gilt als Europas größter Crosslauf und fordert die vielen ehrenamtlichen Helfer stets aus Neue. Wie gut, dass es den "Rennsteigschleim" gibt. Der Rennsteig ist ein sagenhafter Weg voller Überraschungen. Der Film ist voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern und ganz besonderen Menschen.
MDR aktuell
Anschließend: das MDR-Wetter
Sein letztes Rennen
Spielfilm Deutschland (2013). Der ehemalige Marathonstar Paul zieht mit seiner Frau Margot ins Altersheim und fängt wieder mit dem Laufen an. Als seine Frau stirbt, verfällt er in tiefe Trauer. Doch das Versprechen, das er ihr gegeben hat, den Berlin-Marathon zu schaffen, gibt ihm Kraft - für sich, seine Tochter und die Gemeinschaft, die ihn trägt. Paul Averhoff war einst ein großer Marathonläufer, eine Legende, Gewinner der Goldmedaille in Sydney 1958. Zu seiner Zeit. Jetzt, mit weit über 70, zieht er nach wiederholten Stürzen seiner Frau Margot nach vielen glücklichen Jahren aus dem vertrauten Zuhause aus - auch weil Tochter Birgit sich nicht kümmern kann; sie jettet als Flugbegleiterin durch die ganze Welt und ist nur selten greifbar. Im Altersheim, wo Paul sich plötzlich zwischen Singkreis und Bastelstunde entscheiden muss, drängt sich die entscheidende Frage auf: Das soll es gewesen sein? Nicht mit Paul. Um nicht in tiefe Depression zu verfallen, zieht er seine alten Rennschuhe an und beginnt, im Heimpark zu laufen. Tag für Tag. Runde für Runde. Anfangs schleppend und jämmerlich, dann aber immer schneller. Seine Heim-Mitbewohner halten ihn für verrückt, zumal er behauptet, für den Berlin-Marathon zu trainieren und ihn auch gewinnen zu wollen. Als sich Margot dazu überreden lässt, ihn wie früher mit strenger Hand zu trainieren, und Paul in einem Rennen gegen den jungen Pfleger Tobias gewinnt, schlägt die Zurückhaltung der Bewohner jedoch in Begeisterung um. Die "trüben Tassen" werden wieder lebhaft, sie erinnern sich an ihren Helden aus vergangenen Tagen, feiern mit ihm und feuern ihn an. Und im Altersheim geraten die Abläufe durcheinander. Dann aber stirbt Margot, woraufhin Paul in tiefe Trauer verfällt. Kann er das Versprechen noch einlösen, das seine Frau ihm kurz vor ihrem Tod abgerungen hat? Dass er sein Rennen auch ohne sie zu Ende bringen wird, immer weiter läuft, unaufhaltsam, heraus aus den traurigen Gedanken, in Richtung Marathon. Für sich selbst, aber auch für all jene, denen er es beweisen möchte - seiner Tochter Birgit, seinen Mitbewohnern, einer ganzen Stadt. Darsteller: Dieter Hallervorden, Tatja Seibt, Heike Makatsch, Katharina Lorenz, Katrin Sass, Frederick Lau, Otto Mellies, Annekathrin Bürger, Maria Mägdefrau, Heinz W. Krückeberg, Barbara Morawiecz, Mehdi Nebbou, Jörg Hartmann, Reinhold Beckmann, Matthias Opdenhövel. Regie Kilian Riedhof (106 min)
Lauchhammer - Tod in der Lausitz (5)
Seilschaften. Serie Deutschland (2022). Maik Briegands Vergangenheit öffnet sich wie ein Abgrund. Der Tod seiner Jugendliebe Katti vor dreißig Jahren kommt wieder an die Oberfläche. Läuft der Täter von damals noch frei herum? Die Ereignisse überschlagen sich und Maik wird vom Fall abgezogen. Die Veröffentlichungen zu Ramonas Tod haben Maik Briegands Vater Karl, der auch einst Polizist war, aufgeschreckt. Vor 30 Jahren ermittelte er im Fall "Katti". Sie war die Jugendliebe seines Sohnes und starb damals unter mysteriösen Umständen. Maik will von seinem Vater wissen, warum er sich jetzt wieder mit Kattis Tod beschäftigt. Karl erklärt, dass ihm damals die Spezialkommission der Staatssicherheit den Fall aus den Händen genommen hatte. Später hieß es dann, Kattis Tod sei ein Unfall gewesen. Karl waren damals allerdings Ungereimtheiten aufgefallen, die eher auf einen gewaltsamen Tod schließen ließen. Maik ist fassungslos. Wieso hat Karl in all den Jahren nie etwas richtiggestellt? Und läuft der Mörder von damals etwa noch frei herum? Viel Zeit zum Nachdenken bleibt Maik nicht - er wird von einer Gewalttat eingeholt, die er im Affekt aus Sorge um seine Tochter Jackie begangen hat. Darsteller: Mišel Maticevic, Odine Johne, Marc Hosemann, Ella Lee, Jacob Matschenz, Lucas Gregorowicz, Kai Ivo Baulitz, Uwe Preuss, Hildegard Schroedter, Martina Schöne-Radunski, Christian Kuchenbuch, Julischka Eichel, Hilmar Eichhorn, Ramona Kunze-Libnow, Andreas Leupold, Monika Lennartz, Petra Kelling, Christian Grashof, Karina Plachetka, Jan Wenglartz, Lisa Marie Janke, Matthias Reichwald, Mieke Schymura. Regie Till Franzen (45 min)
Lauchhammer - Tod in der Lausitz (6)
Wie sie uns ansehen. Serie Deutschland (2022). Annalena findet heraus, dass der Mörder von Ramona ein Serientäter ist. Sein erstes Opfer war Katti, die Jugendliebe ihres Kollegen Maik Briegand. Doch jetzt ist er bereits unterwegs, um sich das nächste Mädchen zu greifen - und befindet sich schon ganz in seiner Nähe. Ein Wettlauf auf Leben und Tod beginnt. Die LKA-Ermittlerin Annalena Gottknecht stößt bei ihren Nachforschungen auf weitere Mordfälle in der Region, die nicht aufgeklärt wurden. Bei allen Opfern handelt es sich um junge Frauen, die erdrosselt wurden und bei denen ein Sexualdelikt nicht ausgeschlossen werden konnte - wie bei Ramona Schinschke gab es bei den jungen Frauen jedoch keine genitalen Verletzungen oder Spermaspuren. Dieses Indiz und die Suche nach dem Täterfahrzeug führen Annalena und ihren Kollegen Jannick Wolf schließlich auf die Spur eines Mannes. Doch es stellt sich heraus, dass er bereits unterwegs ist, um sich das nächste Mädchen zu greifen - und befindet sich schon ganz in seiner Nähe. Ein Wettlauf auf Leben und Tod beginnt. Darsteller: Mišel Maticevic, Odine Johne, Marc Hosemann, Ella Lee, Jacob Matschenz, Lucas Gregorowicz, Kai Ivo Baulitz, Petra Kelling, Christian Grashof, Uwe Preuss, Christian Kuchenbuch, Julischka Eichel, Hilmar Eichhorn, Monika Lennartz, Hildegard Schroedter, Martina Schöne-Radunski, Andreas Leupold, Andreas Dyszewski. Regie Till Franzen (45 min)
Jeanny - Das fünfte Mädchen
Fernsehfilm Österreich/Deutschland (2022). In einer beschaulichen Kleinstadt in der Nähe von Wien verschwinden seit Jahren in immer kürzer werdenden Abständen Mädchen zwischen 18 und 20 Jahren spurlos. Die Bevölkerung ist beunruhigt, wirft der Polizei Inkompetenz vor. Weil Kommissar Degener nicht weiterkommt, formiert sich eine Bürgerinitiative zum Schutz der Jugendlichen. In einer beschaulichen Kleinstadt in der Nähe von Wien verschwinden seit Jahren in immer kürzer werdenden Abständen Mädchen zwischen 18 und 20 Jahren spurlos. Die Bevölkerung ist beunruhigt, wirft der Polizei Inkompetenz vor. Weil Kommissar Degener nicht weiterkommt, formiert sich eine Bürgerinitiative zum Schutz der Jugendlichen. Als die 19-jährige Schülerin Jeanny (Theresa Riess), die noch auf der Suche nach ihrem Platz in ihrer Familie und der Gesellschaft ist, auf den geheimnisvollen, aber charmanten Steuerberater Johannes (Manuel Rubey) trifft, hat diese Begegnung zunächst etwas Bedrohliches. Aber Johannes sieht so viel mehr in Jeanny als nur ein unschuldiges Mädchen. Und er gibt Jeanny, die in jungen Jahren schon ihren Vater verloren hat, Halt und Anerkennung. Er hilft ihr, die Matura zu bestehen, er weckt ihr Selbstbewusstsein und gibt ihr die Wertschätzung, die sie vermisst. Zwischen den beiden wächst eine ungewöhnliche Liebe, die zunächst vor allen geheim gehalten wird. Doch als Jeanny entdeckt, dass Johannes sie ausspioniert hat, dass er sie heimlich fotografiert hat und dass er nicht der ist, für den sie ihn gehalten hat, wächst das Misstrauen in ihr. Sie findet heraus, dass es ein dunkles Geheimnis in Johannes' Vergangenheit gibt und verstrickt sich in einem Konflikt zwischen Mitleid, Liebe und Misstrauen. Als Jeannys beste Freundin Luzia verschwindet, fällt der Verdacht auf Johannes. Das Klima des Misstrauens und der Angst spitzt sich zu, die aufgebrachten und verängstigten Bürgerinnen und Bürger wollen einen Schuldigen und alles spricht gegen Johannes. Jeanny ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Angst um ihre beste Freundin und ihrer Sorge, dass ein Unschuldiger, ihre große Liebe, zum Sündenbock gemacht wird. Ihr Wunsch das Richtige zu tun, bringt sie dabei selbst in größte Gefahr. Darsteller: Theresa Riess, Manuel Rubey, Laura Bilgeri, Eva Herzig, Patricia Aulitzky, Steffen Schroeder, Johann Nikolussi, Zayneb Buyrac, Rina Juniku, Christian Holzmann, Martin Brambach, Martin Feifel. Regie Andreas Kopriva (98 min)
