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    • MDR od do

      • Tierisch tierisch

        Das Tiermagazin des MDR. Mit Uta Bresan

      • Wut. Eine Deutschlandreise

        Spielfilm. Über ein Jahr lang war Grimme-Preisträger Matthias Schmidt unterwegs im Land, auf den Spuren der Wut. Er ist durch den Osten gefahren und hat Menschen gefragt, was sie wütend macht. Er hat mit ostdeutschem Blick den Westen besucht und dort die Fragen gestellt, die im Osten seit 35 Jahren gestellt werden. Dem Filmemacher ging es vor allem darum, zuzuhören und herauszufinden, was die Menschen umtreibt. Was trennt, was eint uns? Der 90-minütige Film "Wut. Eine Deutschlandreise" ist ein Fazit dieser Reisen. Ein Abbild der Stimmung im Land. Am Ende der Reise kommen einige der Menschen, denen Schmidt in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen begegnete, in Dresden zusammen und ins Gespräch darüber, wie sie die jeweils anderen Geschichten wahrgenommen haben. Eine Begegnung von Ost und West, von jung und erfahren. Diese zwei Tage voller Gespräche und Erlebnisse in Dresden sind das Finale der großen Deutschland-Erkundung. Regie Matthias Schmidt

      • MDR aktuell

        Anschließend: das MDR-Wetter

      • Legenden

        Polizeiruf 110 - die Krimidokumentation. Verbrechen und Kriminalität im real existierenden Sozialismus - das war eigentlich undenkbar! Doch vor fünfzig Jahren flimmerte zum ersten Mal eine Krimi-Reihe in die Wohnzimmer der DDR, die längst zu einer Legende im deutschen Fernsehen geworden ist. 1971 geht der "Polizeiruf 110" auf Sendung, weil Staatschef Erich Honecker "unterhaltsamere und spannendere Programmangebote" fordert. Ein Jahr nach dem "Tatort" wird eine Krimiserie geboren, die anders aber nicht weniger erfolgreich war und ist. Der "Polizeiruf 110" hatte nicht nur die erste Ermittlerin im deutschen Fernsehen, er wollte auch realistischer sein, näher an der Arbeit der Kriminalisten, weniger reißerisch. Die Krimi-Reihe aus dem Osten wurde vielleicht auch deshalb schnell zum Straßenfeger und nach der Wende zur gesamtdeutschen Krimi-Alternative. Selbstverständlich war das nicht! Nach der Wende musste sich der "Polizeiruf 110" behaupten und seinen Platz im gesamtdeutschen Fernseh-Krimi finden. Die DDR ist längst Geschichte, aber ihre legendäre Krimireihe gibt es immer noch! Sonntags, 20:15 Uhr wird das Böse gejagt und die Welt wieder ein bisschen besser! Wer "Polizeiruf 110" wählt, bekommt ausgeschlafene Kommissare und spannende Fälle. Inzwischen gibt es fast 400 Folgen, ermittelten 50 Kommissarinnen und Kommissare. Einige sind inzwischen selbst Legenden. Und so gibt es zum 50. Jubiläum des "Polizeiruf 110" nicht nur ein Wiedersehen mit den Kommissaren Fuchs und Beck, mit Oberleutnant Thomas Grawe, dem "Schimanski des Ostens" und mit Polizeihauptmeister Horst Krause. Wir schauen auch hinter die Kulissen des neuen "Polizeiruf 110" aus Halle und treffen mit Charly Hübner, Anneke Kim Sarnau, Claudia Michelsen, Maria Simon, Edgar Selge, Michaela May, Jaecki Schwarz, Ben Becker und Andreas Schmidt-Schaller viele bekannte "Polizeiruf"-Gesichter.

      • Polizeiruf 110: Thanners neuer Job

        Kriminalfilm Deutschland (1991). So hat sich Kommissar Thanner die Arbeit in Berlin nicht vorgestellt. Von Duisburg an die Spree versetzt, wo er eine Arbeitsgruppe der Kripo leiten soll, geht es gleich am ersten Tag seiner Ankunft um Leben und Tod. Rechtsradikale Jugendliche haben eine Bank überfallen und die Kunden als Geiseln genommen. Hauptkommissar Fuchs lässt sich gegen die Geiseln austauschen. So hat sich Kommissar Thanner die Arbeit in Berlin nicht vorgestellt. Von Duisburg an die Spree versetzt, wo er eine Arbeitsgruppe der Kripo leiten soll, geht es gleich am ersten Tag seiner Ankunft um Leben und Tod. Rechtsradikale Jugendliche haben eine Bank überfallen und die Kunden als Geiseln genommen. Hauptkommissar Fuchs lässt sich gegen die Geiseln austauschen. Die in die Enge getriebenen Jugendlichen schrecken auch vor Mord nicht zurück. Ein Amoklauf beginnt, bei dem Fuchs in Lebensgefahr gerät. Obwohl der frisch aus dem Westen importierte Chef bei seinen Ostkollegen Misstrauen, ja Aggression, auslöst, ist nun Zusammenarbeit gefragt. Der letzte "Polizeiruf 110" vom DFF (Erstausstrahlung am 22.12.1991) mit den "Polizeiruf 110"-Kommissaren Peter Fuchs und Thomas Grawe, die mit dem Tatort-Kommissar und Schimanski-Kollegen Christian Thanner einen neuen Vorgesetzten bekommen. Darsteller: Peter Borgelt, Eberhard Feik, Andreas Schmidt-Schaller, Thomas Lawincky, Jens Knospe, Cathlen Gawlich, Matthias Poppe, Jens-Uwe Bogadtke, Astrid Bless. Regie Bodo Fürneisen (82 min)

      • Polizeiruf 110: An der Saale hellem Strande

        Kriminalfilm Deutschland (2021). Die Kommissare Henry Koitzsch und Michael Lehmann wissen nicht weiter: Vor drei Monaten lag Uwe Baude tot im Eingang seines Hauses, ermordet durch Stiche in Unterleib und Lunge. Der Fall ist mysteriös, es gibt keine Anzeichen auf ein Motiv, der Täter verschwand spurlos in der Nacht und bislang gibt es keinen Verdächtigen. Kriminalhauptkommissar Henry Koitzsch und Kriminalkommissar Michael Lehmann wissen nicht weiter: Vor drei Monaten lag Uwe Baude tot im Eingang seines Hauses, ermordet durch Stiche in Unterleib und Lunge. Der Fall ist mysteriös, es gibt keine Anzeichen auf ein Motiv, der Täter verschwand spurlos in der Nacht. Den beiden Ermittlern gelang es bisher nicht, einen Verdächtigen ausfindig zu machen, Indizien liegen nicht vor, niemand hat etwas gesehen. Was genau geschah in jener Nacht vor Uwe Baudes Haus? Nun soll als letztes Mittel eine groß angelegte Funkzellenauswertung helfen. Personen, die in der Mordnacht in der Umgebung des Tatorts telefoniert haben, werden vorgeladen. Koitzsch und Lehmann sind mit einer Vielzahl an Aussagen und möglichen Zeugen konfrontiert. Sie befragen akribisch, sortieren aus und geraten an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. In den Fokus geraten drei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: der vorbestrafte Maik Gerster, der desorientierte alte Eisenbahner Günter Born und das sprunghafte Irrlicht Katrin Sommer. Die Zeugen widersprechen sich, geraten ins Straucheln. Haben sie etwas gesehen oder sogar mit dem Fall zu tun? Die Kommissare blicken in ganz verschiedene Leben und Welten, der Mörder von Uwe Baude bleibt dabei ein Phantom, das stets die Wege der Zeugen gekreuzt haben muss. Doch endlich gibt es eine heiße Spur: Die Aussage eines gewissen Rainer, der in der Tatnacht direkt vorm Haus telefonierte, führt die Ermittler zu Uwe Baudes Nachbarn, Olaf und Silke Berger. Olaf, Silke und Rainer widersprechen sich, sie versuchen etwas zu vertuschen. Immer tiefer geraten die Ermittler in den bizarren Lügensumpf der Trinkerfreunde. Doch was geschah wirklich in dieser Nacht vor drei Monaten? Darsteller: Peter Kurth, Peter Schneider, Anita Vulesica, Till Wonka, Hermann Beyer, Cordelia Wege, Andreas Schmidt-Schaller, Sebastian Weber, Tilla Kratochwil, Thomas Gerber, Harald Polzin, Eva Weißenborn, Thomas Lawinky, Susanne Böwe, Hannah Ehrlichmann, Magdalene Zedelius, Torsten Ranft, Sven Reese, Atef Vogel. Regie Thomas Stuber (89 min)

      • Tierisch tierisch

        Das Tiermagazin des MDR. Mit Uta Bresan

      • Elefant, Tiger & Co. (581)

        Geschichten aus dem Leipziger Zoo. Au Backe Maria Bischoff sorgt sich um den kleinen Smart. Seit Tagen hat der einzige Sohn der Plumploris eine dicke Backe. Heute soll er in der Tierklinik in Narkose gelegt und operiert werden. Doch schon der Krankentransport erweist sich als schwierig. Smart klammert sich mit aller Kraft am Ast fest - will nicht in die Klinik. Wird Maria den ängstlichen Patienten beruhigen können? Und muss Smart wirklich unters Messer? Alte Liebe rostet nicht Jörg Gräser will heute einer alten Liebe Tür und Tor öffnen. Seit Monaten leben die Schneeleoparden Laura und Onegin getrennt voneinander. Jörg hoffte, dass die Schneeleopardin Nachwuchs bekommen würde. Deshalb blieb sie vom Kater getrennt. Doch nun ist klar, dass Laura keine Babies bekommt. Jetzt kann Jörg das alte Ehepaar wieder zusammen lassen. Die Trennung auf Zeit hat den Katzen gut getan. Sie schmusen wie zwei frisch Verliebte. Stecknadel im Heuhaufen Fünfzehn Präriehunde warten in der Rückwärtigen Tierhaltung der Tropenhalle auf ihre Abreise. Bevor es losgeht serviert Hubertus Schmuck das Frühstück. Doch keiner der Präriehunde lässt sich blicken. Sie haben sich in einem riesigen Strohhaufen verschanzt und stecken kaum die Nase raus. Für Ruben Holland und seine acht "Hundefänger" beginnt die Suche nach dem Präriehund im Heuhaufen.

      • Reisebilder aus Bulgarien und Griechenland - Biwak nonstop

        Vom Rila-Kloster bis zum Olymp. Ländermagazine

      • Ländermagazine

        Ländermagazine

      • Ländermagazine

        Ländermagazine

      • Ollewitz

        Spielfilm Deutschland (2022). Ollewitz - ein Dorf am Abgrund. Hier, wo keine Kaufhalle, kein Fleischer und kein Arzt mehr zu finden sind, zieht es die Jungen in die ferne Großstadt. Geblieben ist der Fußballplatz des FC Vorwärts Ollewitz, eingezwängt zwischen einem kleinen Wald und dem "Schlund" - einem gigantischen gefluteten Braunkohleloch. Ollewitz - ein Dorf am Abgrund. Hier, wo keine Kaufhalle, kein Fleischer und kein Arzt mehr zu finden sind, zieht es die Jungen in die ferne Großstadt. Geblieben ist der Fußballplatz des FC Vorwärts Ollewitz, eingezwängt zwischen einem kleinen Wald und dem "Schlund" - einem gigantischen gefluteten Braunkohleloch. Das Leben der standhaften Einwohner kondensiert dort wie heißer Wasserdampf an einer kalten Duschraumfensterscheibe. Als Kathleen Würfel nach Jahren zur Beerdigung ihres Vaters in ihr Heimatdorf zurückkehrt - im Schlepptau ihre fünfzehnjährige Tochter Jessi, stehen die Zeichen auf Krawall. Denn Kathleens Bruder Dirk, seine Exfrau Dana und ihr Sohn Julian können nur eines weniger ertragen als sich selbst: Großstadtschnösel. Doch zwischen einem gründlich missratenen Gedenkfußballspiel gegen die Erzrivalen aus dem benachbarten Echtewitz, einer Trauerfeier mit reichlich Rostbratwürsten, Bier und Kartoffelsalat und den Wirren um einen verschwundenen Pokal beginnen sich die Karten neu zu mischen. Denn nicht nur ein unerwartetes Erbe versetzt die ohnehin verworrenen Familienbanden in neue Bewegung. Da sind auch noch der Schlund - und der stille Platzwart Jörg. Darsteller: Cordelia Wege, Stephan Grossmann, Tilla Kratchowill, Annika Fabich, Julian Gutmann, Henning Peker, Stephanie Müller-Spirra, Robin Pietsch, Benny Kirsten. Regie Mareike Engelhardt (40 min)

      • Männerwirtschaft

        Klaus wundert sich über das sonderbare Verhalten seines Vaters Walter. Kein Wunder, denn obwohl schon Rentner, arbeitet dieser heimlich weiter. Seine Freundin Hanni hält derweil den Männerhaushalt in Schuss. Walter verbündet sich mit seinem Enkel Peter, der ebenfalls heimlich Damenbesuche empfängt. Während Klaus zum Lehrgang fährt, treffen Hanni, Klaus' Stellvertreterin Fräulein Semmel und Peters Freundin Dorit in der Junggesellenbude überraschend aufeinander. Das Verhalten seines Vaters erscheint Klaus Plong in letzter Zeit sonderbar. Kein Wunder, denn Walter verschweigt ihm, dass der verschworene Männerhaushalt dreier Generationen längst durch Hanni in Schuss gehalten wird, während der angebliche Rentner weiter in seiner Autowerkstatt arbeitet. Walter verbündet sich mit seinem halbwüchsigen Enkel Peter, der ebenfalls heimlich Damenbesuche empfängt und froh ist, dass sein prinzipienfester Vater für ein paar Tage zum Lehrgang fährt. Misstrauisch hat Klaus Plong jedoch zuvor seiner Stellvertreterin, dem hübschen und tüchtigen Fräulein Semmel, den Wohnungsschlüssel überlassen, damit sie dort gelegentlich nach dem Rechten sieht. So begegnen sich schließlich die erstaunte Hanni, ein verlegenes Fräulein Semmel und Peters Freundin Dorit in der Junggesellenbude. Und da Fräulein Semmel offenbar eine Schwäche für ihren Chef hat, reift bei der Familie der Plan, die beiden miteinander zu verkuppeln. Darsteller: Ingeborg Krabbe, Herbert Köfer, Dietmar Richter-Reinick, Helga Piur, Marion Wiegmann, Kaspar Eichel, Gerd E. Schäfer. Regie Günter Stahnke (68 min)

      • Glaubwürdig: Jessica Schmidt

        Jessica Schmidt liebt Hard Core und Motorräder, ist gepierct und hat viele Tattoos. Im Ambulanten Hospizdienst Bad Salzungen fällt die 23-Jährige auf. Das Durchschnittsalter der Hospiz-Ehrenamtlichen liegt zwischen 51 und 70. Die junge Frau aus Steinbach aber engagiert sich hier schon seit sie 19 ist - als Sterbe- und Trauerbegleiterin. Sie hält Sitzwache bei Sterbenden, sie macht Unternehmungen mit unheilbar Erkrankten und sie hat eine Trauergruppe für Kinder und Jugendliche gegründet. Dort wird gebastelt, musiziert, gequatscht oder mit Alpakas gewandert. "Trauer ist nicht nur schwarz", sagt Jessica Schmidt, "Die Kids sollen sich angenommen fühlen und auch mal wieder Spaß haben". Die Gruppe ist ihr Herzensprojekt: Sie selbst war 12, als ihr Vater an Krebs erkrankte und 14, als er starb. Kraft schöpft Jessica Schmidt aus ihrem Glauben: "Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich Christin bin. Wer möchte, mit dem bete ich. Aber das ist kein Muss." Eines ihrer Tattoos zeigt einen Kompass mit einem Kreuz: Religion als Wegweiser.

      • 15 Dörfer, 12 Kirchen und drei Frauen

        Spielfilm. 15 Dörfer, 12 Kirchen und die drei Frauen: Christina Kampf und ihre beiden Mitstreiterinnen. Christina Kampf ist Gemeindediakonin und kurvt mit ihrem kleinen blauen Wagen über die Dörfer im südlichen Brandenburg. Im Gepäck ein Beamer für Kinoabende, ein Taufbecken und viel Energie. In Zeiten, in denen immer mehr Menschen aus der Kirche austreten, geht sie neue Wege. Sie organisiert Filmvorführungen und Konfirmationen, begleitet den Gottesdienst mit der Gitarre und plant nebenbei einen naturnahen Bestattungs-Wald. Dabei geht sie manchmal bis an den Rand ihrer Kräfte. Fast 700 Mitglieder und unzählige Windräder gehören zu ihrem Einzugsgebiet. Zusammen mit der Gemeindepädagogin Annette Petzold teilt sie sich eine Stelle. Pfarrerin Lý-Elisabeth Dang ist die Dritte im Bunde. Ohne viele helfende Hände in den Dorfgemeinschaften ging es im ländlichen Raum allerdings nicht. Viele von ihren Unterstützern haben noch nie gebetet - fühlen sich aber in der Gemeinschaft wohl. Während drinnen der Gottesdienst läuft, wird draußen gegrillt. Mit frisch gebackenem Brot von der Gemeindediakonin. Regie Pia Kollonitsch

      • Ein Hahn im Korb

        Theatervorstellung Deutschland (1978). Die befreundeten Ehepaare Klemmer und Neubert kaufen heimlich einen alten Wagen, was zu turbulenten Verwicklungen führt. Die befreundeten Ehepaare Klemmer und Neubert bewohnen ein Zweifamilienhaus. Einen Tag vor ihrer Fahrprüfung kaufen Egon Klemmer und Bruno Neubert heimlich von Frau Stepper einen kleinen blauen "Saporoshez". Der Autokauf wird zum Auslöser turbulenter Verwicklungen. Schuld daran hat in erster Linie Egon, der den kleinen Blauen für eine heimliche Spritztour nutzt. Dabei nimmt er Gisela, Brunos Frau und zugleich seine Fahrlehrerin, die Vorfahrt, kann aber unerkannt entkommen. Im nächsten Augenblick fährt er Elvira Filitz' Zuchthahn an und kidnappt das vermeintlich tote Tier. Zu Hause mit den Taten des unbekannten Rasers konfrontiert, geraten Egon und Bruno mächtig ins Schwitzen. Die beiden Heimlichtuer geraten zusätzlich in Bedrängnis, als in ihrem Hause die entnervten Fahrschüler Dr. Ahlschweig und Ilona Wiggensittich, die geschädigte Elvira und Ehemann Stepper, der sein Auto wieder zurückzuhaben will, auftauchen. Brunos und Egons Nerven liegen blank. Und als wäre das alles nicht Unglück genug, rauscht Egon am kommenden Morgen durch die Prüfung. Darsteller: Heinz Behrens, Margot Ebert, Rolf Herricht, Ingeborg Krabbe, Helga Hahnemann, Wolfgang Penz, Birgit Edenharter, Lutz Riemann, Heidi Weigelt. Regie Jens-Peter Proll (82 min)

      • Sendung wird nachgereicht!

        80 Jahre DEFA

      • Rumpelstilzchen oder Das Zaubermännchen

        Märchen Deutschland (1960). Die Müllertochter Marie landet durch die Prahlsucht ihres Vaters als Gefangene im Königsschloss. Der Müller hatte behauptet, sie könne Stroh zu Gold spinnen. Da erscheint dem verzweifelten Mädchen ein Männchen und bietet seine Hilfe an. Als Gegenleistung muss sie ihm allerdings ihr erstgeborenes Kind versprechen. Die Prahlsucht des Müllers Kunz bringt dessen Tochter Marie als Gefangene in das Schloss des Königs. Der Müller hatte behauptet, seine Marie könne Stroh zu Gold spinnen, und so soll sie die leeren Kassen des Königs füllen. Der verzweifelten Marie erscheint plötzlich ein Männchen und bietet ihr an, das ganze Stroh zu Gold zu spinnen, wenn sie ihm ihr erstgeborenes Kind verspreche. In ihrer Not willigt die Müllerstochter ein. Nach einem Jahr, Marie ist inzwischen die Frau des Königs, kommt ihr Kind zur Welt. Plötzlich steht das Männchen vor ihr und will seine Belohnung. Die erschrockene Marie fleht das Männchen an, ihr das Kind zu lassen. Dieses zeigt Großmut und ist unter der Bedingung, dass sie seinen Namen errät, zum Verzicht bereit. Mithilfe des Müllerburschen Hans kommt es schließlich zu einem guten Ende. Darsteller: Karl-Heinz Rothin, Karin Lesch, Siegfried Seibt, Reinhard Michalke, Peter Dommisch, Nikolaus Paryla, Bodo Mette. Regie Christoph Engel, Erwin Anders (69 min)

      • Plantagenstraße 19

        Fernsehfilm Deutschland (1979). Die Bewohner des Hauses Plantagenstraße 19 und ihre familiären, beruflichen und erzieherischen Herausforderungen stehen im Mittelpunkt der Handlung. Neue Mieter, der plötzliche Tod einer Bewohnerin und jugendliche Streiche sorgen für Aufregung. Die Bewohner des Hauses Plantagenstraße 19 stehen im Mittelpunkt der Handlung. Familiäre Ereignisse und Konflikte, berufliche und Erziehungsprobleme markieren ihre unterschiedlichen Haltungen und Lebensvorstellungen. Neben den individuellen Geschehnissen ereignen sich auch solche, die alle beschäftigen oder betroffen machen: der rätselhafte Einzug neuer Mieter, die Auswirkungen des plötzlichen Todes einer langjährigen Mitbewohnerin, die übermütigen Streiche der Jugendlichen des Hauses, die den Abschnittsbevollmächtigten auf den Plan rufen, aber auch die Verhaltensweise des Witwers. Darsteller: Erwin Geschonneck, Elsa Grube-Deister, Horst Drinda, Annekathrin Bürger, Peter Reusse, Barbara Dittus, Horst Weinheimer, Walfriede Schmitt. Regie Helmut Krätzig (91 min)

      • Auf schmaler Spur

        Mit Expresszügen der Reichsbahn durch Mitteldeutschland. Es waren die Vorzeigezüge der Deutschen Reichsbahn: Der SVT, der in den 1960er und 1970er-Jahren mit bis zu 160 km/h über die Gleise fegte und auch nach Wien und Kopenhagen fuhr. Letztes Jahr hat das Projekt begonnen, den "ICE des Ostens" wieder zum Fahren zu bringen. Unter der Leitung der Leipziger Mario Lieb und Ingo Kamossa hat der erste Schritt funktioniert: Die Überführung des Zugs von Lichtenfels in Oberfranken nach Dresden. Zwei Dieselloks haben den 300 Tonnen schweren SVT, der weder einen funktionierenden Motor noch Bremsen hatte, über den Frankenwald gezogen. Ein Jahr später sind einige technische Fortschritte geschafft. Außerdem soll der Speisewagen bald wieder in Betrieb gehen. Hier soll es in Zukunft wieder zünftige Hausmannskost auf altem Mitropa-Geschirr geben - so wie in den 60er Jahren. Auch auf der Modellbahn drehen die Expresszüge ihre Runden. Die Anlage von Jens Werner zeigt die Zeit von 1945 bis 1990. Und in Königsbrück lässt Andreas Haufe im Maßstab 1:87 seinen SVT-Zug fahren. Der Clou: Er zeigt den Zug so, wie er im letzten Jahr bei der Überführungsfahrt nach Dresden ausgesehen hat - inklusive Graffitis auf dem Triebwagen. "Auf schmaler Spur" stellt Menschen vor, die alte Reichsbahn-Expresszüge in ihr Herz geschlossen haben und sie, im Großen und im Kleinen, wieder auf die Schiene bringen.

      • Eisenbahn-Romantik

        Die Ostbahn - Von Berlin in Richtung Masuren. Fast ist es so, wie in der Mitte des 19. Jahrhunderts, wenn auf der Hauptstrecke von Küstrin nach Marienburg der Personen- oder Güterzug am Bahnhof von Bialosliwie lautstark das Signalhorn betätigt und sofort und sozusagen im Duett die Antwort von einem Dampfveteranen aus der Lokomotiven-Fabrik Babelsberg zurückdröhnt. Willkommen in der Ostbahn! Vom Berliner Bahnhof Ostkreuz über den Grenzbahnhof Küstrin nach Polen und danach über Marienburg und Elblag nach Kaliningrad und bis an die damalige Grenze zum Zarenreich, an der heutigen Grenze zwischen Kaliningrad und Litauen. Eine weit über 700 Kilometer lange strategische Eisenbahnlinie, die es dank der Fracht- und Personentransportraten bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs schaffte, als eine der wichtigsten Eisenbahnmagistralen Europas zu gelten. Nach den beiden Weltkriegen war es vorbei mit der Eisenbahnherrlichkeit der königlich-preußischen Ostbahn. Die Strecke war nun praktisch dreigeteilt für den deutschen, den polnischen und den russischen Abschnitt. Wer nun aber denkt, dass die Ostbahn Vergangenheit ist, der täuscht sich: Auf deutscher und polnischer Seite arbeiten Bürgerinitiativen und Wirtschaftsverbände, unterstützt von den regionalen Politikern, daran, die Ostbahn komplett zweispurig und am besten auch gleich elektrifiziert großflächig wiederzubeleben und wenigstens einen Teil der früheren Bedeutung in der Versorgung des polnischen Nord-Ostens, aber vor allem auch den Waren- und Personen-Eisenbahnverkehr zwischen Berlin und den polnischen Grenzregionen voran zu bringen. Der Film zeigt den Weg der Königlich-Preußischen Ostbahn von Berlin-Ostkreuz über Marienburg und Elblag bis nach Braniewo, an der Grenze zu Kaliningrad. Er erzählt die Geschichten entlang der Strecke und lässt eintauchen in die herbstlichen Landschaften der Märkischen Schweiz und des Ermslandes.

      • Ostwärts - Mit dem Hausboot durch Masuren

        Spielfilm. Einmal mit dem Hausboot nach Masuren! Für Julia Finkernagel heißt es Leinen los: von Danzig durch Ermland-Masuren zur Seenplatte. Im Schlepptau ihres polnischen Begleiters Robert begibt sich die Reisejournalistin mit ihrem Kamerateam aufs Wasser und erlebt eine turbulente Fahrt durch Kanäle und Seen mit wilder Natur, bemerkenswerten Menschen und beinahe Schiffbruch. Mit Robert lernt Julia ein Hausboot steuern, fährt mit dem Boot bergauf durch den Oberlandkanal, futtert sich durch die ermländische Küche, entgeht nur knapp einem Sturm, steuert historische Orte wie Sztynort oder Galkowo an, trifft Einheimische - und läuft auf Grund. Nicht nur einmal heißt es für das deutsch-polnische Team Nerven bewahren und den Humor nicht verlieren. "Ostwärts" lebt von den ungeplanten Begegnungen der Protagonistin mit Menschen vor der Kulisse atemberaubender Landschaften. Gewitzt und selbstironisch erzählt die Journalistin diesmal von neuen Reiseabenteuern in Ermland-Masuren. 80 Jahre DEFA. Regie Julia Finkernagel

      • Das singende, klingende Bäumchen

        Märchen Deutschland (1957). Ein Prinz kommt in das Schloss des Königs, um dessen Tochter zu freien. Doch die hochmütige Prinzessin verschmäht sein Geschenk, eine Truhe voll kostbarer Perlen. Stattdessen fordert sie von ihm das singende, klingende Bäumchen. Ein Prinz kommt in das Schloss des Königs, um dessen Tochter zu freien. Doch die hochmütige Prinzessin verschmäht sein Geschenk, eine Truhe voll kostbarer Perlen. Stattdessen fordert sie von ihm das singende, klingende Bäumchen. Nach langer erfolgloser Suche trifft der Prinz auf einen Zwerg, der ihm helfen will. Er gibt dem Prinzen das Bäumchen, das allerdings erst singen wird, wenn die Prinzessin diesen wahrhaft liebt. Bleibt das Bäumchen stumm, so muss der Prinz fortan im Reich des Zwerges leben. Als die Prinzessin das klanglose Gewächs sieht, weist sie den Prinzen erneut ab. Traurig kehrt dieser mit dem Bäumchen zum Zwerg zurück, der ihn in einen Bären verwandelt. Die Prinzessin indes will das Bäumchen unbedingt singen hören und schickt ihren Vater los. Der König erhält es vom Bären und verspricht ihm dafür das erste, was ihm bei seiner Heimkehr begegnet. Bedauerlicherweise ist es seine ungeduldige Tochter, die ihn zuerst begrüßt. Trotz strenger Bewachung dringt der Bär in das Schloss ein und entführt die Prinzessin in das Reich des Zwerges. Dieser zaubert ihr ein hässliches Gesicht - entsprechend ihres Wesens. Im Laufe der Zeit wird aus der trotzigen, verwöhnten Königstochter schließlich ein warmherziger Mensch, der mit seiner Hilfsbereitschaft und Liebe die Zauber des bösen Zwerges brechen kann und damit auch das Bäumchen zum Singen und Klingen bringt. Darsteller: Christel Bodenstein, Charles Hans Vogt, Eckart Dux, Richard Krüger, Maria Besendahl, Günther Polensen, Friedrich Teitge, Paul Pfingst, Paul Knopf, Dorothea Thiesing, Fredy Barten, Egon Vogel. Regie Francesco Stefani (72 min)

      • MDR aktuell

        80 Jahre DEFA

      • Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

        Märchen Tschechoslowakei/Deutschland (1973). Der Sohn des Königs soll heiraten. Viele junge Damen von nah und fern werden zu einem Ball eingeladen, damit sich der Prinz entscheiden kann. Zu den Geladenen gehören auch Aschenbrödels Stiefmutter und deren Tochter Dora. Sie hofft, den Prinzen für sich zu gewinnen. Aschenbrödel soll zu Hause bleiben und Erbsen aus der Asche lesen. Der König findet es an der Zeit, dass sein Sohn heiratet. Viele junge Damen von nah und fern werden zu einem Ball eingeladen, damit sich der Prinz entscheiden soll. Zu den geladenen Gästen gehören auch Aschenbrödels Stiefmutter und deren Tochter Dora. Sie hofft, den Prinzen für sich zu gewinnen. Aschenbrödel soll zu Hause bleiben und Erbsen aus der Asche lesen. Der Ball auf des Königs Schloss ist in vollem Gange. Der Prinz langweilt sich bis zu dem Augenblick, als plötzlich eine junge Dame mit einer kostbaren Robe bekleidet den Saal betritt. Alle Augen sind auf sie gerichtet. Der Prinz fordert die Unbekannte zum Tanz auf. Aschenbrödel gibt sich nicht zu erkennen, und als ihr der Prinz einen Heiratsantrag macht, soll er zuerst ein Rätsel lösen. So schnell, wie sie gekommen ist, ist sie wieder verschwunden. Auf der Treppe findet der Prinz ihren Schuh. Wird er die Schöne wiedersehen und das Rätsel lösen? Das Märchen von "Aschenbrödel" ist in vielen Ländern bekannt. Die Tschechen haben eine eigene Version, die zwar auch mit einem Wunschbaum zu tun hat, mit dem König und der Stiefmutter, in der aber einiges anders ist. Dieses Aschenbrödel kann schießen und reiten wie ein erfahrener Jäger und auf Bäume klettern wie ein richtiger Lausejunge. Aschenbrödel nimmt hier nicht alles hin, sondern den Kampf gegen die Ungerechtigkeit auf – mit Witz, Charme, List und drei Zaubernüssen. Božena Němcová, die Autorin der tschechischen literarischen Vorlage, ist in ihrer Heimat so bekannt wie hierzulande die Brüder Grimm. Ein erfrischend frecher und witziger Film. Darsteller: Libuše Šafránková, Pavel Trávnícek, Carola Braunbock, Rolf Hoppe, Karin Lesch, Daniela Hlavácová, Jan Libícek, Vladimír Menšik, Vítezslav Jandák, Jaroslav Drbohlav, Helena Ružicková. Regie Václav Vorlícek (82 min)

      • MDR aktuell

        Der Osten - Entdecke wo du lebst

      • Die Krämerbrücke – Das Herz von Erfurt

        Spielfilm. Sie ist berühmt und einzigartig nördlich der Alpen. Jeder, der Erfurt besucht, geht in der Altstadt von Erfurt einmal über die Krämerbrücke. Der Film schaut auf die Geschichte dieses besonderen Ortes und erzählt von den Menschen, die hier wohnen oder arbeiten. Sie ist berühmt und einzigartig nördlich der Alpen. Jeder, der Erfurt besucht, geht in der Altstadt von Erfurt einmal über die Krämerbrücke. Sie ist ein Touristenmagnet. Handwerker und individuelle kleine Läden prägen das romantische Flair. Hier arbeiten und leben 80 Menschen. Sie sind wie eine Familie. Der Film schaut auf die Geschichte dieses besonderen Ortes und erzählt von den Menschen, die hier wohnen oder arbeiten. Jeder von ihnen hat sich vorher beworben. Es ist ein Glücksfall, dass die Krämerbrücke fast vollständig in städtischem Besitz ist. Der Film bietet einen Blick hinter die Kulissen der alten Häuser, mit neuen Erkenntnissen über die bewegte Vergangenheit der 700-jährigen steinernen Brücke, die sich über den Fluss Gera im Herzen von Erfurt spannt. Regie Tatjana Kadegge

      • Wetter für 3

        Die Wetterschau für Mitteldeutschland

      • Unser Sandmännchen

        Dr. Brumm. Dr. Brumm verjagt die Krähen Dr. Brumm macht, was er jedes Frühjahr macht: Gemüse aussähen. Auf die frische Saat hat es allerdings auch eine Krähe abgesehen. Dr. Brumm stellt schnell eine Vogelscheuche auf, aber die Krähe lässt sich einfach nicht verscheuchen. Ratlos schauen Dr. Brumm und sein bester Freund Pottwal hinüber zu Bauer Hackenpiep, der auf seinem Feld ebenfalls gerade Saat verteilt. Dort erspähen sie dann den entscheidenden Hinweis, wie man Krähen wirkungsvoll verscheuchen kann.

      • MDR aktuell

        Anschließend: das MDR-Wetter

      • Kulthits - Die besten Schlager

        Unter anderem mit: Mary Roos, Ute Freudenberg, City, Angelika Mann, Nik P., Nicole, Karat, Heinz Rudolf Kunze, Maschine, Roland Kaiser, Uschi Brüning, Nino de Angelo, Beatrice Egli, Matthias Reim, Hartmut Engler In den vergangenen Jahren haben sich die deutschen Stars bei den Kulthits die Klinke in die Hand gegeben - von Roland Kaiser über Dieter "Maschine" Birr, Beatrice Egli, Inka Bause, Nino de Angelo, Matthias Reim, Ute Freudenberg bis hin zu Mary Roos - alle waren sie zu Gast. Das Besondere: alle Künstler haben ihre großen Hits wie "Jugendliebe", "Joanna", "Geh zu Ihr", "Blauer Planet" "Verdammt ich lieb Dich" und ihre Lieblingslieder live gesungen - begleitet von den Fisherfriends und der Pepe Lienhard Bigband. Auf Kim Fishers Kulthits-Sofa haben die Stars dabei in Erinnerungen geschwelgt und so manchen Song in einer extra kuscheligen Sofa-Version zum Besten gegeben - Gänsehaut garantiert! Unter anderem mit: Mary Roos, Ute Freudenberg, City, Angelika Mann, Nik P., Nicole, Karat, Heinz Rudolf Kunze, Maschine, Roland Kaiser, Uschi Brüning, Nino de Angelo, Beatrice Egli, Matthias Reim, Hartmut Engler

      • MDR aktuell

        Anschließend: das MDR-Wetter

      • 50 Jahre Karat

        Eine deutsche Rockgeschichte. Die MDR-Doku "50 Jahre KARAT - Eine deutsche Rockgeschichte" begleitet die Kultband bei der Arbeit am neuen Album, bei Konzerten und durch ihre bewegte Geschichte seit 1975. Höhepunkt ist der gefeierte Auftritt in der Elbphilharmonie, während prominente Wegbegleiter und Musiker persönliche Einblicke und Erinnerungen teilen. 50 Jahre KARAT im Wechselspiel von Gegenwart und Historie der Band - die Doku des MDR ist eine filmische Tour mit der Band KARAT durch die Arbeit an ihrem neuen Album im Studio, bei mitreißenden Live-Konzerten und durch fünf Jahrzehnte Bandgeschichte. Ein wichtiger Fokus liegt auf einem ersten Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2025: der Auftritt in der restlos ausverkauften Elbphilharmonie zu Hamburg am 2. März. KARAT wird als erste Rockband aus der ehemaligen DDR den ehrwürdigen Saal rocken. Der Eintritt der Band 1975 in die Rock- und Popszene der DDR ist zugleich ein Senkrechtstart. Nach zahlreichen erfolgreichen Titeln wird KARAT mit dem Lied "Über sieben Brücken" zur beliebtesten Band der DDR - und zum lukrativen West-Export. KARATs Alben werden in Westdeutschland mehrfach vergoldet. Als einzige DDR-Band tritt KARAT sogar in der Samstagabend-Show "Wetten daß …?" auf. Im eigenen Land werden die Musiker mit Kunstpreisen und dem DDR-Nationalpreis geehrt. 1980 covert Peter Maffay den Song "Über sieben Brücken", der bis heute zu seinen erfolgreichsten gehört. Anfang der 90er Jahre droht die ostdeutsche Rock- und Popszene sang- und klanglos unterzugehen: statt vor Tausenden spielt KARAT plötzlich vor nicht mal mehr Hundert Leuten. Erst Mitte der 90er Jahre entdecken die Ostdeutschen die Rock- und Pophelden ihrer Jugend wieder. Auch KARAT. Zum 25-jährigen Jubiläum im Jahr 2000 spielt die Band in der Berliner Wuhlheide vor knapp 20.000 Menschen. Als Herbert Dreilich - jahrzehntelang die Stimme der Band - 2004 im Alter von 62 Jahren stirbt, steht sein Sohn Claudius vor der wichtigsten Entscheidung seines Lebens: Manager in Shanghai werden oder Sänger von KARAT. Er entscheidet sich für die Musik. Der Sohn ersetzt den Vater - vielleicht ein einzigartiges Phänomen in der deutschen Rockszene. Die Bandgeschichte von KARAT ist geprägt durch den Einfluss vieler hervorragender Musiker: Die Erfinder der Band Henning Protzmann und Ulli Pexa, verstärkt durch Ed Swilms, Herbert Dreilich, Bernd Römer und Michael Schwandt. Zeitweilig wird KARAT verstärkt durch Thomas Natschinski, ab Mitte der achtziger Jahre ersetzt Christian Liebig Hennig Protzmann am Bass, der Posten an den Tasteninstrumenten wechselt von Ed Swilms zu Thomas Kurzhals und seit 1992 zu Martin Becker. Nach dem Ausstieg von Michael Schwandt und Christian Liebig 2023 verjüngt und modernisiert sich die Band mit Heiko Jung am Schlagzeug und Daniel Bätge am Bass. "KARAT ist man nicht nur auf der Bühne. KARAT muss man leben." (Adele Walter, Managerin) Doch die Band ruht sich nicht auf ihrem Legendenstatus aus, bleibt innovativ und experimentierfreudig. Es entstehen die Alben "Weitergehn" (2010), "Seelenschiffe" (2015), "Labyrinth" (2018) und 2025 das aktuelle Jubiläumsalbum "Hohe Himmel". Die Doku "50 Jahre Karat - Eine deutsche Rockgeschichte" trifft die Musiker und ihre Managerin Adele Walter, die Musikmanager Peter Schimmelpfennig (West) und Jörg Stempel (Ost) und prominente Begleiter der Band wie Ute Freudenberg, Katarina Witt, Inka Bause und Gregor Meyle. Sie erinnern sich an die großen Erfolge, an die einmaligen Lieder, an einige bisher unbekannte Entstehungsgeschichten der Songs und an dramatische Schicksalsschläge der Band. Mit Claudius Dreilich, Bernd Römer, Martin Becker, Daniel Bätge, Heiko Jung, Bandmanagerin Adele Walter, den Musikmanagern Peter Schimmelpfennig und Jörg Stempel, Katarina Witt, Ute Freudenberg, Gregor Meyle, Inka Bause und vielen mehr. Autor: Lutz Pehnert Redaktion: Andreas Fritsch, Denny Niesar Produktion: Hoferichter & Jacobs Erlebnis Musik

      • Gustav Mahler Sinfonie Nr. 2

        Auferstehungssinfonie. Nikola Hillebrand, Sopran Gerhild Romberger, Mezzosopran MDR-Rundfunkchor Gewandhausorchester Andris Nelsons, Dirigent "Warum hast du gelebt? Warum hast du gelitten? Ist das alles nur ein großer, furchtbarer Spaß? - Wir müssen diese Frage auf irgendeine Weise lösen, wenn wir weiterleben sollen." Mit diesen Worten erklärte Gustav Mahler, für den jede sinfonische Anstrengung einen existentiellen Akt darstellte, den geistigen Kern seiner zweiten Sinfonie. Der Funke, der Mahlers Schöpferkraft entzündete, war die Totenfeier für den Dirigenten Hans von Bülow. "Ich habe den ersten Satz ‚Totenfeier‘ genannt, und wenn Sie es wissen wollen, so ist es der Held meiner D-Dur Symphonie (Sinfonie Nr.1), den ich da zu Grabe trage, und dessen Leben ich, von einer höheren Warte aus, in einem reinen Spiegel auffange." Bereits 1888, als er in Leipzig als Kapellmeister am Stadttheater angestellt war, begann der Komponist mit ersten Entwürfen, und erst sieben Jahre später wurde das Werk, das alle sinfonischen Dimensionen seiner Zeit sprengte, in Berlin uraufgeführt. Mahler selbst stand am Dirigentenpult. Der dramaturgische Faden führt von der "Totenfeier" über das transzendierende "Urlicht" bis zur letztendlichen "Auferstehung". Das im Finale verwendete Gedicht von Friedrich Gottlieb Klopstock, hörte er auf der Beerdigung von Hans von Bülow. Wie Klopstock glaubte auch Mahler an ein ewiges Leben, doch nach seiner Auffassung wird es dem Menschen nicht geschenkt, sondern er muss sich, durch irdisches Leid gereift, selbst erlösen.

      • Wut. Eine Deutschlandreise

        Spielfilm. Über ein Jahr lang war Grimme-Preisträger Matthias Schmidt unterwegs im Land, auf den Spuren der Wut. Er ist durch den Osten gefahren und hat Menschen gefragt, was sie wütend macht. Er hat mit ostdeutschem Blick den Westen besucht und dort die Fragen gestellt, die im Osten seit 35 Jahren gestellt werden. Dem Filmemacher ging es vor allem darum, zuzuhören und herauszufinden, was die Menschen umtreibt. Was trennt, was eint uns? Der 90-minütige Film "Wut. Eine Deutschlandreise" ist ein Fazit dieser Reisen. Ein Abbild der Stimmung im Land. Am Ende der Reise kommen einige der Menschen, denen Schmidt in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen begegnete, in Dresden zusammen und ins Gespräch darüber, wie sie die jeweils anderen Geschichten wahrgenommen haben. Eine Begegnung von Ost und West, von jung und erfahren. Diese zwei Tage voller Gespräche und Erlebnisse in Dresden sind das Finale der großen Deutschland-Erkundung. Regie Matthias Schmidt

      • Einfach genial

        Pendler-Bike. Allwetterfahrrad für den Alltag Erfinder Stefan Gloger und sein Team von der Hochschule Darmstadt tüfteln an einem Fahrrad, das so ziemlich jedem Wetter standhalten soll. Inklusive Windschutzscheibe, Dach und Seitenwänden. Dazu soll es genug Stauraum für Getränke, Einkäufe und Laptop bieten.