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      • Unser Dorf hat Wochenende

        Uthmöden. Das kleine Dorf Uthmöden liegt im Nordwesten von Sachsen-Anhalt und ist ein Ortsteil der Stadt Haldensleben im Landkreis Börde. Es hat gerade mal 451 Einwohner. Früher hat die Landwirtschaft, die auf fruchtbaren Böden große Erträge mit Kartoffeln und Getreide erwirtschaften konnte, das Dorfleben bestimmt. Davon zeugen große Hoftore vor mächtigen Bauernhöfen. Heute hat sich das Leben geändert, Bauern sind die wenigsten. Die Dorfgemeinschaft ist nach wie vor intakt - man kennt die Uthmödener als feierfreudiges Völkchen, Zugezogene werden herzlich aufgenommen und mit Leichtigkeit ins Dorfleben integriert. Da gibt es einen "harten Kern", der zusammenhält und sich darum kümmert, dass es im Dorf schön aussieht und es genug Zusammenkünfte gibt. Wir treffen auf die junge Bürgermeisterin Marie Ohrdorf und die engagierten Leute aus den Vereinen, den Schäfer Christian Kruse und auf Bauer Siegfried Partes. Auch die Frauengruppe, die sich um das Maiengrün kümmert, den Heimat- und Traditionsverein, der ein "Bankenviertel" im Ort eingerichtet hat und den Töpfer Stefan Briza, der sich mit seiner Handwerkskunst in Uthmöden niedergelassen hat.

      • Spiel mir das Lied vom Tod

        Spielfilm USA (1968). Ein unbekannter Mann mit einer Mundharmonika kämpft als einsamer, unbarmherziger Rächer gegen den skrupellosen Bandenchef namens Frank und einen Eisenbahn-Mogul, der über Leichen geht. Ende des 19. Jahrhunderts, der Westen der USA wird immer weiter mit Eisenbahnlinien erschlossen. Der Kampf um das Land wird verbissen geführt. Eines seiner Opfer ist der Siedler McBain (Frank Wolff), der mit seinen Kindern gerade auf die Ankunft seiner neuen Frau Jill (Claudia Cardinale) wartet. Er und die Kinder werden rücksichtslos ermordet, weil das Wasser auf seinem Land für den Eisenbahnmogul Morton unverzichtbar ist. Für die dreckige Arbeit hat Morton (Gabriele Ferzetti) den Banditen Frank (Henry Fonda) und dessen Bande angeheuert, die sich mit langen Staubmänteln als Mitglieder der Gang von Cheyenne (Jason Robards) tarnen. Als McBains Witwe Jill beschließt, das Land und die Farm selbst weiterzuführen, macht sich Frank auf eigene Rechnung an sie heran. Doch da ist auch noch der Namenlose mit der Mundharmonika (Charles Bronson), der sich direkt nach der Ankunft mit dem Zug dreier Angreifer erwehren musste. Er schlägt sich, ohne jede emotionale Regung, auf die Seite der alleinstehenden Frau, die sich prompt in ihn verliebt. Er widersetzt sich Mortons Plänen - und scheint dabei auch eine alte Rechnung mit Frank begleichen zu wollen. Nach zahlreichen Toten kommt es zum finalen Showdown, bei dem Frank von der Vergangenheit eingeholt wird. Sergio Leones Meisterwerk zählt zu den größten Kultfilmen aller Zeiten. Für sein opernhaft inszeniertes Westernepos ließ er sich von Märchen und klassischer Mythologie inspirieren, zitiert klassische Western und erschafft so seinen eigenen, inzwischen oft kopierten Stil. Darsteller: Charles Bronson, Claudia Cardinale, Henry Fonda, Jason Robards, Gabriele Ferzetti, Frank Wolff, Keenan Wynn, Paolo Stoppa, Marco Zuanelli, Lionel Stander, Woody Strode, Al Mulock, Jack Elam. Regie Sergio Leone (159 min)

      • Old Henry

        Spielfilm USA (2001). Oklahoma, 1906. Der verwitwete Farmer Henry McCarty führt ein einfaches Leben. Zum Ärger seines 15-jährigen Sohns Wyatt, der von Abenteuern träumt, schwört er auf die Bibel und hält wenig von Schießkünsten. Als Henry auf seinem Land den schwer verletzten Curry und eine Ledertasche voller Dollarnoten findet, bringt er den bewusstlosen Unbekannten auf seine abgelegene Farm. Tim Blake Nelson alias "Old Henry" beeindruckt als ehemaliger Revolverheld, der zwischen die Fronten einer gnadenlosen Verfolgungsjagd gerät und einem Kampf nicht ausweichen kann. Die hügelige Graslandschaft von Tennessee dient als Schauplatz eines Spätwestern, der den Mythos einer Outlaw-Legende aufgreift und bis zum Showdown überraschend und actionreich erzählt. Gekonnt spielt Regisseur und Drehbuchautor Potsy Ponciroli auf Clint Eastwoods "Erbarmungslos" und Western der Coen-Brüder an. Seine Premiere feierte der US-Kinofilm bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig im Jahr 2021.

      • Kommissar Wisting - Der Atem der Angst (3)

        Serie Norwegen (2022). Wisting gerät bei der Suche nach Kerr und dessen geheimnisvollem Komplizen an seine Grenzen. Während er verhindern will, dass Kerrs Geliebte verschwindet, heizt ein geleaktes Fluchtvideo die Stimmung an. Line, die das Material gedreht hat, möchte mit der Sache nicht zu tun haben. Sie verdächtigt den Olsoer Einsatzleiter Adrian Stiller die öffentliche Aufmerksamkeit gezielt zu entfachen. Bei ihren Recherchen macht Line eine Entdeckung, die alles in ein neues Licht rückt. Kommissar Wisting (Sven Nordin) geht die Jagd nach dem entflohenen Serienmörder Kerr (Odin Waage) an die Substanz. Weder von dem Flüchtigen, noch von seinem mysteriösen Komplizen gibt es eine Spur. Mit allen Mitteln will Wisting nun verhindern, dass auch noch Kerrs Geliebte Mona (Kjaersti Odden Skjeldal) untertaucht. Nicht nur die Erfolglosigkeit bei der Suche, sondern auch fatale Fehler bei der Flucht entwickeln sich nun zu einem Problem. Die Boulevardpresse schießt sich auf die Ermittler ein und bezieht sich auf geleakte Videoaufnahmen von dem spektakulären Ausbruch. Wistings Tochter Line (Thea Green Lundberg), die das Material gedreht hat, möchte mit der Sache nichts zu tun haben. Sie verdächtigt den Olsoer Einsatzleiter Adrian Stiller (Kyrre Hellum) die öffentliche Aufmerksamkeit gezielt zu entfachen. Der Ärger treibt die investigative Journalistin zusätzlich an. Bei ihren Recherchen macht Line eine Entdeckung, die alles in ein neues Licht rückt.

      • Kommissar Wisting - Der Atem der Angst (4)

        Serie Norwegen (2022). Ein Leichenfund enthüllt, dass Kerr nur das Werkzeug eines noch grausameren Täters war. „Der Andere“ ermordet auch Mona und bedroht weitere Personen aus Lines Filmprojekt. Ausgerechnet jetzt muss Wisting die Ermittlungsleitung an Semmelmann abgeben. Gegen die Anweisung seines neuen Vorgesetzten ermittelt der Kommissar mit Nils Hammer weiter. Ein Hinweis bringt sie zum Ausgangspunkt des Falles zurück: Kerrs Gefängniszelle. Doch die Zeit wird knapp, denn „der Andere“ macht Jagd auf seine Jäger. Ein Leichenfund gibt Kommissar Wisting (Sven Nordin) die verstörende Gewissheit: Der Serienmörder Kerr (Odin Waage) war in Wirklichkeit nicht der Haupttäter, sondern ein grausames Werkzeug seines psychopatischen Anstifters! Dass der mysteriöse "Andere" auch Kerrs Geliebte Mona (Kjaersti Odden Skjeldal) ermordet und zerstückelt hat, schockt besonders Wistings Tochter Line (Thea Green Lundberg). Nun erkennt die Journalistin, dass der Mörder alle ins Visier nimmt, die sie für ihr Filmprojekt über das "Böse" interviewt hat: Kerrs Anwalt Thancke (Eindride Eidsvold) ist ebenso in Gefahr wie sie selbst! Dass Wisting ausgerechnet jetzt die Leitung der Ermittlungen an Semmelmann (Hallvard Holmen) von der Osloer "Kripos" abgeben soll, passt niemandem in seinem Team. Gegen die Anweisung seines neuen Vorgesetzten ermittelt der Kommissar mit seinem Partner Nils Hammer (Mads Ousdal) weiter. Ein Hinweis bringt sie zum Ausgangspunkt des Falles zurück: Kerrs Gefängniszelle. Jedoch bleibt ihnen wenig Zeit, um den wahren Täter zu enttarnen. Denn der "Andere" macht Jagd auf seine Jäger!

      • Riverboat

        Die MDR-Talkshow aus Leipzig. Ländermagazine

      • Ländermagazine

        Ländermagazine

      • Ländermagazine

        Ländermagazine

      • Die Alpen - nonstop

        Zwischen Himmel und Erde (2026)

      • Alles was recht ist - Väter, Töchter, Söhne

        Spielfilm Deutschland (2011). Franz Bergen, Leiter eines Kirchenchors, will das Umgangsrecht mit dem kleinen Sohn des Kneipiers René Dörfler erstreiten. Zunächst räumt Richterin Lena Kalbach der Klage keine Chancen ein - bis sich herausstellt, dass Bergen als Samenspender der leibliche Vater des Kindes ist. Aber auch persönlich ist sie vom Thema Vaterschaft betroffen: Während ihre Tochter Nike endlich wissen will, wer ihr Vater ist, bahnt sich zwischen Lena und dem smarten Anwalt Friedrich Gross eine heimliche Romanze an. Auch vor Gericht gibt es Fälle, die sich nicht einfach nach den Buchstaben des Gesetzes beurteilen lassen. Diese Erfahrung muss einmal mehr die freigeistige Richterin Lena Kalbach (Michaela May) machen, als ein scheinbarer Routinefall sich in eine äußerst delikate Sorgerechtsfrage verwandelt. Der Kneipier René Dörfler (Aleksandar Jovanovic) hat den Kirchenchor-Leiter Franz Bergen (Max Herbrechter) attackiert, weil dieser seinen Sohn Moritz (Orlando Lenzen) in Ruhe lassen soll. Bergen sieht zwar von einer Klage wegen Körperverletzung ab, zieht aber wenig später vor Gericht, um das Umgangsrecht mit dem Jungen zu erstreiten. Weder sein Anwalt, der frisch aus Frankfurt zugezogene Topjurist Friedrich Gross (Götz Schubert), noch Lena rechnen Bergen große Erfolgschancen aus. Bis dieser sich als einstiger Samenspender und damit als leiblicher Vater von Moritz zu erkennen gibt. Da der stolze Dörfler sich dennoch weigert, Bergen den Umgang mit Moritz zu gestatten, steht Lena vor der heiklen Aufgabe, eine Lösung zu finden, die allen Seiten und vor allem dem kleinen Moritz gerecht wird. Aber auch in ihrer eigenen Familie wird Lena auf verschiedenen Ebenen mit Vaterschaftsfragen konfrontiert. Da ist zum einen ihre Tochter, die resolute Staatsanwältin Nike (Anna Schudt), die ihren leiblichen Vater nie kennengelernt hat und nun alles daransetzt, diesen zu finden - auch gegen den Willen ihrer Mutter. Zum anderen sind da Lenas Enkelkinder Klara (Anna Hausburg) und Emanuel (Maurice Engst), die befürchten, ihren Papa (Oliver Breite) zu verlieren, nachdem Nike ihn wegen eines Seitensprungs vor die Tür gesetzt hat. Und als wäre das alles nicht Aufregung genug, muss Lena sich auch noch mit ihrem Vorgesetzten Dr. Kästle (Helmfried von Lüttichau) herumärgern, der die unangepasste Richterin am liebsten ins ferne Den Haag abschieben würde. Umso wichtiger ist es, dass Lena ihm keine Angriffsfläche bietet und ihre Neutralität wahrt - was nicht ganz einfach ist, denn zwischen ihr und Rechtsanwalt Gross bahnt sich eine heimliche Romanze an. Gerechtigkeit hat nicht immer etwas mit Gesetzen zu tun - frei nach diesem Motto verfährt die Richterin Lena Kalbach in dem Familienfilm "Alles was recht ist - Väter, Töchter, Söhne". Mit Charme, Einfühlungsvermögen und Vertrauen in ihren gesunden Menschenverstand löst die resolute Juristin diesmal eine Reihe heikler Fälle, sowohl im Gerichtssaal als auch in ihrer Familie. Dabei beweist sie einmal mehr nicht nur Menschenkenntnis, sondern mit einem Urteil im Stil von Brechts "kaukasischem Kreidekreis" auch große Weisheit. Neben Michaela May in der Hauptrolle gehören Anna Schudt, Oliver Breite und Götz Schubert zum Ensemble des Films.

      • Projekt Traumhochzeit

        Der schönste Tag, ein Kraftakt. Maria und Tobias liegen voll im Trend: Sie wollen heiraten und zwar richtig. Das junge Paar aus Sachsen-Anhalt will eine Traumhochzeit feiern, ein Tag wie im Märchen. Dafür planen und sparen sie seit anderthalb Jahren. Tausende Follower sehen den beiden übers Internet dabei zu. Dass ihre private Liebe zum öffentlichen Ereignis wird, macht ihnen nichts aus, im Gegenteil, die Likes spornen sie an, ihren großen Tag in Szene zu setzen. Monatelang sucht Maria nach ihrem Traumkleid. "Da mein neuer Nachname König sein wird, will ich auch wie eine Königin aussehen", lacht die 28-Jährige. Tobias, ihr Zukünftiger, darf vorher keinen Blick darauf werfen. Da schwört Maria auf die alte Tradition, ebenso beim Strumpfband. Keiner muss mehr heiraten, aber immer mehr haben Lust darauf. Die Sehnsucht nach einer stabilen Bindung wächst und der Hochzeitsmarkt floriert. Wer kann, gestaltet seine Hochzeit aufwendig, glanzvoll und individuell. So wird für viele Paare der schönste Tag im Leben zum perfektionistischen Kraftakt. Die brillante Dekoration, umwerfende Brautkleider, einmalige Eheringe, abgefahrene Location - es wimmelt von Angeboten. Da ist es kein Wunder, wenn die Romantik im Planungsstress auf der Strecke bleibt. Kristin Dorst, Hochzeitsplanerin, kann ein Lied davon singen: "Wenn man alles perfekt haben will, ist die Gefahr groß, dass man enttäuscht wird." Eigentlich sollte die Kirche von diesem Hochzeitsboom profitieren, ist sie doch Spezialistin für feierliche Rituale. Aber die herkömmliche Hochzeitszeremonie ist im Wandel. Ausgefallen soll es heute sein und so sehen sich Pfarrerinnen und Pfarrer mit ungewöhnlichen Wünschen konfrontiert. Maria und Tobias beispielsweise wollen im reformiert-evangelischen Dom zu Halle heiraten und ihr Hund soll an der Trauung teilnehmen. Dom-Pfarrerin Dr. Jutta Noetzel ist es bei allem Verständnis wichtig, dass der kirchliche Raum nicht zur Kulisse verkommt. Der Film begleitet Maria und Tobias von den akribischen Vorbereitungen bis zu ihrem großen Tag. Ihre Geschichte wird ergänzt durch die Berichte von Brautausstattern und Eventplanern. Theologen und Soziologen reflektieren, was das "Projekt Traumhochzeit" über uns und unsere Zeit aussagt. Selbstbestimmt - Die Reportage. Regie Anja Krußig

      • Bein ab? Für mich die beste Entscheidung!

        Spielfilm. Steven wackelt schelmisch mit der Prothese: "Ich würde mich immer wieder so entscheiden. Das Bein ist zwar ab, aber ich bin gesund!" Steven ist mit sich und seinem Entschluss, sich das Bein abnehmen zu lassen, im Reinen. Jetzt möchte er vor allem andere Menschen unterstützen. In seinem Blog "mein-bein-und-ich.de" schreibt er seine Krankheitsgeschichte auf und kommt so nach und nach in Kontakt mit anderen in ähnlichen Situationen. Bis zu 40.000 Amputationen gibt es in Deutschland pro Jahr, da sind viele Betroffene froh über den Austausch. Denn wie Steven geht es auch anderen: Mit gerade mal 17 Jahren bekommt er die Diagnose Knochenkrebs. Was folgt ist eine Odyssee: Tumor und Knie werden entfernt, er lebt über Jahre mit einem künstlichen Kniegelenk. Doch gut geht es Steven damit nicht. Ständig geht die Prothese kaputt, er kämpft gegen Infektionen, muss mehr als 40 Operationen über sich ergehen lassen. Fest steht, Steven möchte mehr Lebensqualität und nicht ewig Patient bleiben. Daher entscheidet er sich für eine drastische Maßnahme ohne die Empfehlung der Ärzte: eine Beinamputation. Regie Kristin Fröhlich

      • Wasserparadiese in Europa

        Die Dordogne. Die Dordogne hat in ihrem 500 Kilometer langen Verlauf eine malerische Landschaft in Frankreichs Südwesten geschaffen. Sie gilt als ein "schnelles Wasser" und wird doch immer wieder gebremst. Das gesamte windungsreiche Flussbecken mit seinen alten Burgen und Schlössern ist auch UNESCO-Biosphärenreservat. Der Fluss selbst ist das Ziel vieler Wanderfische. Lachse, Forellen und Störe kommen vom Meer und ziehen über die riesige Trichtermündung der Gironde weiter in Richtung Quelle, die in den Bergen des Zentralmassivs liegt. Wer die Dordogne entdecken will, sollte den Fischen flussaufwärts folgen. Gegen die Strömung. Ein innerer Kompass lotst die Fische zurück an ihren jeweiligen Geburtsort, um sich dort selbst fortzupflanzen. Nach der schwierigsten Reise ihres Lebens. Vom einstigen Fischreichtum in der Dordogne zeugen nur noch pittoreske Stelzenhäuser nahe der Mündung. Von den Fischen können die Menschen hier schon lange nicht mehr leben. Isabelle Caut vom Naturschutzverein Migado kümmert sich vor allem um die Lachse in der Dordogne. Vor einigen Jahren waren sie hier fast ausgestorben. Jetzt sollen Aufzuchtstationen dafür sorgen, dass sich die Bestände wieder erholen. Gleichzeitig helfen aufwändige Fischtreppen und -schleusen die künstlichen Hindernisse im Flusslauf zu überwinden. Denn um zu ihren Laichplätzen flussaufwärts zu gelangen, müssen die Wanderfische nicht nur gegen die Strömung anschwimmen. Regie Katja Runge

      • Jungfer, Sie gefällt mir

        Spielfilm Deutschland (1969). "Jungfer, Sie gefällt mir", diesen Satz flüstert mehr als nur einer der hübschen Ev ins Ohr. Kein Wunder, dass Frau Marthe streng über die Tugend ihrer wohlgeratenen Tochter wacht. Als aber doch ein Freier "fensterln" will und dabei Mutter Marthes bester Krug zu Bruch geht, kennt ihre Empörung keine Grenzen. 1792 im Kursächsischen. Die preußischen Grenadiere marschieren gen Frankreich, um dort den freiheitlichen Geist zu ersticken. Auf ihrem Weg dahin kommen sie auch durch ein sächsisches Dorf, in dem Richter Adam (Wolfgang Kieling), ehemaliger Korporal der preußischen Armee, das Sagen hat. Und weil er mit allen Mitteln an die hübsche Ev (Monika Gabriel) herankommen will, lässt er nichts unversucht, den braven Schmied Ruprecht (Jan Spitzer), der Ev heiraten möchte, zu den Soldaten zu verfrachten. Doch das ist leichter gedacht als getan. Als Adam eines Nachts das Fenster der schönen Jungfer geöffnet sieht, nutzt er die Gunst der Stunde, um bei dem Mädchen ins Kämmerlein zu steigen. Doch seine Vorfreude währt nicht lange, denn Ruprecht, Zeuge des unerlaubten Fensterlns, haut dem lüsternen Richter mit voller Wucht einen Krug über den Kopf. Während der arg lädiert das Weite sucht, glaubt Evs Mutter Marthe (Marianne Wünscher), Ruprecht auf frischer Tat ertappt zu haben und verklagt den Burschen. Damit setzt sie unwissend eine ganz andere Lawine in Bewegung und verhilft einem Dritten (Rolf Ludwig) dazu, seinerseits zu flüstern: "Jungfer, Sie gefällt mir". Ganz frei nach Heinrich von Kleists Lustspiel "Der zerbrochene Krug" - das er in den Jahren 1803 - 1806 schrieb und das im Hoftheater in Weimar 1808 uraufgeführt wurde - entstand diese DEFA-Komödie 1969 unter der Regie von Günther Reisch. Das Drehbuch schrieb der Regisseur gemeinsam mit dem Schriftsteller Jurek Becker. Sie verlegten die Handlung ins Sächsische und statteten sie filmisch mit wildbewegten Aktionen aus sowie einem für damalige Zeiten sehr flotten Filmschnitt. Am interessantesten ist aber das prominente Darstellerensemble, das eine große Anzahl von hervorragenden Schauspielern jener Zeit umfasst: So sind Marianne Wünscher, Agnes Kraus, Ingeborg Nass, Herbert Köfer und Rolf Hoppe mit von der Partie; Wolfgang Kieling als Dorfrichter Adam, Jan Spitzer als braver Schmied Ruprecht und Rolf Ludwig als Schreiber Licht geben ihrem komödiantischen Affen Zucker. Darsteller: Wolfgang Kieling, Monika Gabriel, Jan Spitzer, Rolf Ludwig, Marianne Wünscher, Horst Schulze, Ingeborg Nass, Herbert Köfer, Agnes Kraus, Rolf Hoppe, Joachim Zschocke, Nico Turoff, Elsa Grube-Deister, Otto-Erich Edenharter, Albert Garbe, Wilhelm Burmeister, Hans Lucke, Georgi Kissimov, Hellmuth Knoch. Regie Günter Reisch (100 min)

      • Riverboat

        Die MDR-Talkshow aus Leipzig

      • Sagenhaft - Der Bodensee

        Der Bodensee mit seiner sonnendurchfluteten Umgebung ist einfach sagenhaft schön. Und Überraschungen an jeder Ecke. Der Film ist voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern, faszinierenden Luftaufnahmen und ganz besonderen Menschen. Der Bodensee - bergumringt und sonnenverwöhnt. Er ist der drittgrößte Binnensee Mitteleuropas, nur Balaton und Genfer See sind mächtiger. Deutschland, Österreich und die Schweiz teilen sich dieses Idyll, das Axel Bulthaupt erlebt und entdeckt - zu Wasser, zu Land und in der Luft. Und er startet auf dem Wasser. Vor Langenargen beginnt sein Segeltag - mit viel Sonne und leider wenig Wind. An Axels Seite: Eberhard Magg, der schon bei America’s Cup und Admiral’s Cup segelte. Er liebt sein heimatliches Segelrevier und organisiert seit 1997 das "Match Race Germany", eine Regatta, die alljährlich Pfingsten die besten Profisegler auf den Bodensee lockt. Auch Tanja Held ist auf dem Bodensee groß geworden. Ein Leben ohne Wasser, Boote und Schiff will sie sich nicht vorstellen. Natürlich segelt sie, aber sie lenkt auch ein Fahrgastschiff - als jüngste Kapitänin auf dem Bodensee. Ohne Wasser kann auch Familie Knoblauch nicht sein. Vater Andreas und Sohn Marco fahren jeden Morgen eine Stunde vor Sonnenaufgang raus auf den See und fischen. Vor Unteruhldingen werden die Netze ausgelegt für Felchen, die wichtigste Fischart am Bodensee. Ganz früh beginnt auch der Tag auf der "Hohentwiel". Unter Deck wird geölt und geputzt. Denn die mehr als 100 Jahre alte Dampfmaschine braucht drei Stunden, bis sie den historischen Schaufelraddampfer auf Fahrt schicken kann. Vom österreichischen Heimathafen Hard aus zieht er dann elegant und majestätisch los. Diese Ecke vom Bodensee war schon immer anziehend und inspirierend für Künstler. Schriftsteller und Maler wohnten hier - unter anderem Otto Dix und Hermann Hesse. Beiden sind Museen in Gaienhofen gewidmet. Schloss Arenenberg, am Hang des Sees war Sommerresidenz und Wohnsitz der Bonapartes. Napoleon III., der spätere französische Kaiser wuchs hier auf. Vom Schloss aus blickt Axel Bulthaupt hinüber zur Insel Reichenau. Bis Ende des 18. Jahrhunderts war die gesamte Insel ein Kloster: einflussreich, künstlerisch bedeutend. In seiner Schreibstube, dem Skriptorium, entstanden weltberühmte Handschriften, wie der St. Galler Klosterplan. Dieser Bauplan eines großen Klosters wurde im 9. Jahrhundert von den Reichenauer Mönchen auf Schafspergament gezeichnet. Heute wird er in Meßkirch, also ganz in der Nähe des Bodensees, nachgebaut - mit historischem Werkzeug, mit den Methoden des Mittelalters. Diese Baustelle, der Campus Galli - ein Experiment, eine Zeitreise, bei der jeder mitmachen kann. Was wäre der Bodensee ohne seine Zuflüsse? Der größte "Wasserspender" ist der Rhein. Bei Bregenz betritt er die Bodensee-Bühne, durchfließt den See von Ost nach West und verabschiedet sich dann am Rheinfall dramatisch. Natürlich kann man all dies auch von oben betrachten – vom Zeppelin aus. Der wird in Friedrichshafen gebaut und startet zwischen Mitte März und Mitte Oktober zu Rundflügen.

      • Zitterinchen

        Märchen Deutschland (2021). Als die begabte Alma dem Prinzen ein Porträt ihrer Schwester Christine zeigt, möchte er diese auf der Stelle heiraten. Doch die listige Baronin wittert darin die Chance, ihm ihre eigene Tochter unterzujubeln. Die Rechnung hat sie allerdings ohne das kluge und treue Hündchen Zitterinchen gemacht. In einer längst vergangenen Zeit leben die Schwestern Alma und Christine in ihrem kleinen Häuschen am Rande eines Dorfes und versorgen sich selbst. Während die schöne Christine selbstbewusst und wild durchs Leben springt, nie Schuhe trägt und vor nichts Angst hat, ist ihre Schwester Alma bedächtiger, schüchtern geradezu und lange nicht so selbstbewusst. Sie ist von etwas kräftigerer Statur und frönt ihrem großen Hobby, dem Malen. Hier hat sie ein außerordentliches Talent, das sie selbst bescheiden kleinmacht, während ihr die Schwester eine große Zukunft voraussagt. Und so wird Alma nach einigem Zögern am Hofe von Prinz Philip als Malerin für seinen botanischen Almanach eingestellt. Philip lebt nur für seine Pflanzen, für die Wissenschaft, ist bescheiden und ein wenig versponnen. Auf jeden Fall kriegen ihn heiratswillige Adelsdamen nicht zu fassen. Dafür versteht er sich blind mit Alma, ohne zu merken, dass sie genau die Richtige für ihn wäre. Stattdessen verfällt er Christine, nachdem er ein von Alma gezeichnetes Bild von ihr gesehen hat. Es entspinnt sich ein Liebesreigen, in dem die böse Baronin mit ihrer Tochter Irm eine entscheidende Rolle spielt, Christine beinahe zu Tode kommt und eine Nymphe und das Hündchen Zitterinchen ordentlich mitmischen. Am Ende wird alles gut, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. "Zitterinchen" ist ein Märchen nach Motiven des Thüringer Märchenerzählers Ludwig Bechstein, betitelt nach dem Namen des Hundes, der als struppiger Protagonist diese historisch-moderne Geschichte begleitet. Darsteller: Hund Resi, Annika Krüger, Flora Li Thiemann, Aram Arami, Justine Hauer, Julia Windischbauer, Heiko Pinkowski, Mai Duong Kieu, Roland Florstedt, André Lewski. Regie Luise Brinkmann

      • Das kalte Herz

        Märchen Deutschland (1950). Der arme Köhlerjunge Peter Munk ruft das Glasmännlein, den guten Schwarzwaldgeist, herbei. Das Glasmännlein erfüllt Peters Wünsche, doch der verschleudert gutgläubig den neu gewonnenen Reichtum. Nun bittet er den gefährlichen Holländer-Michel um Hilfe. Der verlangt zur Belohnung das Herz des jungen Köhlers. "Schatzhauser im grünen Tannenwald, bist schon viel hundert Jahre alt, dein ist all' Land, wo Tannen steh'n, lässt dich nur Sonntagskindern sehn.", so ruft der arme Köhlerjunge Peter Munk das Glasmännlein, den guten Schwarzwaldgeist, herbei. Der "Kohlen-Peter" hofft auf Reichtum, um gegen den wohlhabenden Hannes bestehen und als würdiger Bräutigam vor seine geliebte Lisbeth treten zu können. Das Glasmännlein erfüllt Peters Wünsche, doch der verschleudert gutgläubig den neu gewonnenen Reichtum. Nun bittet er den gefährlichen Holländer-Michel um Hilfe. Der verlangt zur Belohnung das Herz des jungen Köhlers. Doch mit dem kalten Ersatzherz aus Stein kann Peter kein Mitgefühl empfinden. Er wird zwar immer reicher, aber auch zunehmend brutal und ungerecht. Als er schließlich gar im Zorn seine Frau erschlägt, ruft ihn ein letzter Funke seiner früheren, guten Eigenschaften zur Besinnung. Peter Munk hofft noch einmal auf die Hilfe des Glasmännleins. Darsteller: Lutz Moik, Hanna Rucker, Paul Bildt, Erwin Geschonneck, Lotte Loebinger, Paul Esser, Hannsgeorg Laubenthal, Walter Tarrach, Alexander Engel, Herbert Kiper. Regie Paul Verhoeven (100 min)

      • Brisant

      • Wetter für 3

        Die Wetterschau für Mitteldeutschland

      • Unser Sandmännchen

        Fuchs und Elster - Der Spiegel. Fuchs und Elster kommen guter Dinge von einem Waldfest, auf dem sie viele schöne Dinge gewonnen haben. Der Fuchs verliert einen Spiegel, den sich die Elster sofort einsteckt, ohne etwas zu sagen. Der Fuchs sucht den Spiegel vergebens, den er doch der Elster schenken wollte, die angeblich von nichts weiß. Die kleine Schwindelei kommt heraus, doch sie darf den Spiegel trotzdem behalten.

      • Ländermagazine

        Ländermagazine

      • MDR aktuell

        Anschließend: das MDR-Wetter

      • Kripo live

        Wunderschön!

      • Mit dem Hausboot auf der Havel

        Streifzug des Moderators Daniel Aßmann über die Seen des Havellandes und auf dem Fahrrad, wenn das Hausboot angelegt hat. Ein Haus auf dem Wasser! So kann Urlaub auch gehen. Daniel Aßmann fährt über die Seen des Havellandes und schwingt sich aufs Fahrrad, wenn das Hausboot angelegt hat. Denn es fährt sich gut in dieser wunderschön flachen Gegend voller Naturschönheiten. Daniel Aßmann besucht die Stadt Werder, Brandenburg an der Havel, wo Loriot geboren wurde, und das historische Zentrum der Optischen Industrie Rathenow. In Caputh hatte Albert Einstein ein Haus, wo er berühmte Kollegen empfing. In Anklam befindet sich das Otto-Lilienthal-Museum. Dort kann man die ersten Flugzeugkonstruktionen des Luftfahrtpioniers bestaunen. Am Ende seiner Reise hat Daniel auch gelernt, welche Anforderungen das Steuern eines Hausbootes hat. Wandern in den Kulturlandschaften Ein Geheimtipp für Wanderurlauber sind die "Glindower Alpen", die durch den Abbau von Ton für die Ziegelindustrie entstanden sind. Die Hügellandschaft ist mittlerweile grün überwuchert und bietet ein einzigartiges Landschaftsbild. Eine Attraktion der besonderen Art sind auch die Beelitz-Heilstätten, die einst als Kurort für tuberkolosekranke Arbeiter aus Berlin gebaut wurden und nach dem Krieg jahrzehntelang brach lagen. Heute kann man die überwucherten Gebäude auf einem originellen Baumwipfelpfad umwandern. Im Innern werden Führungen angeboten, die von der spannenden Geschichte des Ortes berichten. Ferienhäuser abseits von Berlin Das Havelland mit seinen Seen und Wäldern war immer schon Naherholungsgebiet für die Großstadt Berlin. Adelige bauten sich schon vor Jahrhunderten ihre Sommerhäuser in diese Gegend. Daniel Aßmann besucht Schloss Caputh, wo der Große Kurfürst von Brandenburg nach dem 30-jährigen Krieg ein prächtiges Anwesen für seine zweite Frau Dorothea bauen ließ. Schloss Paretz war das Privatschloss des preußischen Königs Willhelm III, wo er zusammen mit seiner Frau Luise und seinen zahlreichen Kindern eine Zuflucht vor dem Hofzeremoniell in Berlin suchte. Beide Schlösser bieten ausgedehnte Landschaftsgärten für ausgiebige Spaziergänge. Gartenstadt Werder Werder wird "die Gartenstadt" genannt. Denn die Produktion von Obst und Gemüse hat hier eine lange Tradition. Eine Woche lang im Frühling findet das sogenannte Baumblütenfest statt - mit Baumblütenfestumzug, Obstweinverkauf und Blütenkönigin. Rund um die Stadt findet man Parzellen, in denen die Leute Obst und Gemüse anbauen und damit auch eine Strecke für eine interessante Fahrradtour.

      • MDR aktuell

        Anschließend: das MDR-Wetter

      • Sendung wird nachgereicht!

        Zum 90. Geburtstag von Jürgen Böttcher

      • Strawalde. Ein Leben in Bildern

        Spielfilm. Jürgen Böttcher, einer der bekanntesten Filmemacher der DDR und herausragender Maler wird 90. Ausgerechnet sein Dokumentarfilm über den Fall der Berliner Mauer gilt heute als einer seiner bedeutendsten Filme - es wurde auch sein letzter. Nach der Wiedervereinigung widmet er sich ganz der Malerei und erlangt unter seinem Künstlernamen Strawalde Weltruhm. Der Dokumentarfilm "Strawalde. Ein Leben in Bildern" portraitiert eindringlich Böttchers künstlerisches Leben: von seiner Kindheit im Nazi-Deutschland, seiner Karriere als Regisseur in der DDR und den Auseinandersetzungen mit dem SED-Regime, bis hin zum Fall der Mauer und seinen internationalen Erfolgen als Filmemacher und Maler. Sehr persönlich erzählt er, warum er die DDR nie verlassen und trotz aller Repressalien nie mit ihr brechen wollte. "Strawalde. Ein Leben in Bildern" ist eine Werkschau dieses außergewöhnlichen Künstlers. Angefangen mit "Rangierer" über "Martha" bis hin zu seinen Übermalungsfilmen und natürlich "Die Mauer" erzählt Jürgen Böttcher anhand seiner Filme von seinem Leben in und mit der DDR, seinem Kunstverständnis, seinem Arbeitsethos und gibt exklusive Einblicke in seine Arbeit im Atelier. Geboren am 8. Juli 1931 im sächsischen Frankenberg, feiert er in diesem Sommer seinen 90. Geburtstag und blickt zurück auf "Ein Leben in Bildern". MDR DOK. Regie Johannes Blume

      • Schönheit und Vergänglichkeit

        Der Fotograf Sven Marquardt. Annekatrin Hendel Dieser Film zeigt die milde Seite eines Mannes, den man als härtesten Türsteher Europas kennt. Sven Marquardt bewacht nicht nur die Tür des Technoclub Berghain, er ist auch ein Künstler von Weltrang. Schon vor dem Mauerfall porträtiert der gelernte Fotograf die subkulturelle Ostberliner Szene: erotisch, lässig, schmutzig und existenziell, in ausdrucksstarkem Schwarz-Weiß. Nacht, Rausch, Exzess und Dunkelheit strahlen seine Werke aus, obwohl sie bei Tageslicht entstehen. Die Regisseurin Annekatrin Hendel trifft in ihrem Dokumentarfilm den Fotografen und zwei seiner Freunde aus der gemeinsamen Punkzeit: Robert Paris und Dominique Hollenstein (Dome). Dieses Trio leuchtete noch heller als der Rest der vibrierenden Ostberliner Bohemé der 80er Jahre. "Schönheit & Vergänglichkeit" erzählt von drei Freunden mit einem gemeinsamen Start, deren Leben geprägt ist von ihrem künstlerischen Blick auf die Welt, von Radikalität und Offenheit. Aber es ist auch ein Film über die unbedingte Sehnsucht nach Individualismus und Unangepasstheit, Rebellion, Mode, Älterwerden, Liebe und Freundschaft in zwei unterschiedlichen Werte-Systemen. Und es ist ein Berlin-Film. Robert Paris` großartige Stadt-Ansichten von Ostberlin der 80er erzählen von der Attraktivität menschenleerer Straßen, vernagelter Türen und zerschossener Hausfassaden und von der Einzigartigkeit untergegangener Orte. Aber Sven Marquardt, Dome und Robert Paris sind noch da.

      • Musik in den Bergen

        Dominik Glöbl unterwegs rund um den Traunsee. Dominik Glöbl erkundet für "Musik in den Bergen" den Traunsee und das Almtal. Musikalisch sind dabei: Die Seer, das Schneiderwirt Trio, das Gmundner Gesangsduo Sigrid und Marina, die AltBadSeer Musi, die Salzkammergut Geigenmusi, Sepp Mattlschweiger’s Quintett Juchee, die Mirabell Dirndln, das Mundharmonika Quartett Austria, die Grünauer Echobläser und die Lindaua Buam. In seiner ersten Sendung als Moderator von "Musik in den Bergen" erkundet Dominik Glöbl den Traunsee und das Almtal im oberösterreichischen Salzkammergut. Nach einem sportlichen Start auf der Traun begleitet er Fischer Benjamin Mayr und Haubenkoch Lukas Nagl zu einem morgendlichen Fischfang. Während sie einen beeindruckenden Hecht aus dem See holen, erklären die beiden Experten die besondere Artenvielfalt des Traunsees und warum nachhaltige Bewirtschaftung hier eine so große Rolle spielt. Zurück am Ufer trifft Dominik Sassy Holzinger und Fred Jaklitsch von DIE SEER, die sich 2024 auf Abschiedstour befinden. Sie geben erste Hinweise zu einem rätselhaften Abholschein, der Dominik durch die Sendung begleitet. Anschließend besucht er die traditionsreiche Gmundner Keramik, wo er miterlebt, wie aus einfachem Lehm handbemaltes Geschirr entsteht - und sich selbst als "Flammer" versucht. Auf dem Feuerkogel trifft Dominik die Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner, die ihm stolz die umliegende Bergwelt präsentiert. Weiter geht es auf den Grünberg, wo Musiker Sepp Mattlschweiger bereits wartet. Vom Boot aus erlebt Dominik die traditionsreiche Seeprozession von Traunkirchen zum Fronleichnamsfest. Danach verrät Lukas Nagl, "Gault-Millau-Koch des Jahres 2023", ein Rezept für roh marinierten Saibling. Ein weiterer Halt führt Dominik zur Kaffeerösterin Marlene Drack, der jüngsten Rösterin Österreichs, die das alte Familienhandwerk weiterführt. Gestärkt durch einen Espresso besucht er das historische Pferdezentrum Stadl-Paura, wo Hufschmied Wilfried Wallner demonstriert, wie anspruchsvoll das Anpassen glühender Hufeisen ist. Im Naturtierpark Cumberland lernt Dominik verschiedene heimische Wildtiere kennen. Danach ist er im Atelier der Glasbläserin Verena Schatz zu Gast, deren "Traunstein-Vase" durch Steine aus der Traun ihre markante Form erhält. Am Almsee wiederum darf der Trompeter Dominik Glöbl mit den Bläsern des Musikvereins Grünau ein beeindruckendes Echo hervorrufen. Schließlich löst er dank weiterer Hinweise das Rätsel um seinen Abholschein - und beendet seine Reise auf der historischen Dampfschifffahrt "Gisela". Musikalisch begleitet wird die Sendung unter anderem von DIE SEER, dem Schneiderwirt Trio, Sigrid & Marina, der AltBadSeer Musi, der Salzkammergut Geigenmusi, sowie mehreren Bläser- und Volksmusikgruppen aus der Region. Nah dran

      • Projekt Traumhochzeit

        Der schönste Tag, ein Kraftakt. Selbstbestimmt - Die Reportage.

      • Ländermagazine

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