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      • Thomas Junker unterwegs - Vom Ende der Welt (1) i a e f h j

        Chatham Island - Wo der Tag auf der Erde beginnt In seinem sechsteiligen Film erzählt Thomas Junker Geschichten vom Ende der Welt. Zu diesem Zweck reist er in Regionen, die wahrlich am Rande der Zivilisation liegen und meist nur sehr schwer zu erreichen sind. Teil 1: Chatham Island - Wo der Tag auf er Erde beginnt Der Film startet auf Chatham Island im Pazifik. Hier beginnt jeder neue Tag der Erde, geht die Sonne zuerst auf. Die Insel liegt 800 Kilometer östlich von Neuseeland. 680 Menschen, viele Rinder und noch viel mehr Schafe leben hier. Landwirtschaft und die Langustenfischerei dominieren den Alltag. Star der Insel ist Kaai. Ihre Kunst als Gourmet-Köchin wird geschätzt, nicht nur auf Chatham Island.

      • Das Gipfeltreffen (54)

        Schubert, Sträter und König retten die Welt. Diese Gipfeltreffen-Folge ist wie Bio-Obst: nicht besonders schön, aber trotzdem gut für euch! Olaf Schubert, Torsten Sträter und Johann König legen die Karten auf den Tisch und gestehen ihre schlimmsten Straftaten. Olaf der Erste hat beim Schwarzfahren Fahrerflucht begangen und (höchstens) einmal seine Frau angelogen. Torsten hat vor lauter Wolllust aus seinem Alpaka einen Pullover gestrickt und ist wegen unsittlicher Besen-Pflege von Hogwarts geflogen. Johann ist aufgrund seiner frühkindlichen Aufklärung per Schocktherapie ein bisschen zu gut zu Vögeln. Aber so ein feines Spatz-Carpaccio? Knorke, es passt! Mit Fragen von Wincent Weiss, Louis Klamroth, Nikeata Thompson, Ruth Moschner, 2RaumWohnung, Katja Diehl und Marleen Lohse.

      • Kommissar Wisting - Die geheimnisvolle Brandung (3)

        Serie Norwegen (2024). Nach dem Tod seines Informanten erzählt Wisting (Sven Nordin) seiner Tochter Line (Thea Green Lundberg) die Wahrheit über Tommys (Mads Sjogard Pettersen) geheime Rolle bei dem Polizeieinsatz. Die Journalistin sticht die Information durch und bringt ihren Vater in Probleme. Als die Eltern des entführten Clifford (Smylie Bradwell) zu einer entlegenen Kirche gelockt werden, erleben sie eine schockierende Inszenierung. Überraschend wendet sich Cliffords Vater Andrew (Rupert Evans) an die Polizei: Er glaubt zu wissen, wer den Jungen entführt hat! Unterdessen beginnt Wistings Sohn Thomas (Fredrik Stenberg), der als Krankenpfleger im Krankenhaus einen Verdächtigen betreut, eigene Ermittlungen anzustellen. Darsteller: Sven Nordin, Mads Ousdal, Rupert Evans, Andrea Braein Hovig, Thea Green Lundberg, Svein Sturla Hungnes, Smylie Bradwell, Teddie-Rose Malleson-Allen, Fredrik Stenberg, Mads Sjogard Pettersen, Evelyn Rasmussen Osazuwa, Lars Berge, Mariann Hole, Mari Roise Froyland, Maria Bock, Ellen Bendu, Emil Johnsen Vavik, Harald Ottesen Nodtvedt, Shana Mathai, Christian Skolmen, Even Stormoen, Sebastian DeMots, Erik Store. Regie Henrik Georgsson (43 min)

      • Kommissar Wisting - Die geheimnisvolle Brandung (4)

        Serie Norwegen (2024). Auch Cliffords Vater Andrew (Rupert Evans) ist verschwunden. Wisting (Sven Nordin) fahndet nach dem Tauchlehrer Alex (Erik Store), dessen wahre Identität auf einen Racheplan schließen lässt. Indes findet Mai (Andrea Braein Hovig) heraus, wer aus ihrer Familie dem Entführer geholfen hat. Als Wisting ein Geheimnis erfährt, das sein Sohn Thomas (Fredrik Stenberg) seit langem mit sich trägt, muss sich der Ermittler mit eigenen Versäumnissen als Vater auseinandersetzen. Aus der Wut über sich selbst schöpft Wisting die Entschlossenheit, den Fall zu lösen. Darsteller: Sven Nordin, Mads Ousdal, Rupert Evans, Andrea Braein Hovig, Thea Green Lundberg, Svein Sturla Hungnes, Smylie Bradwell, Teddie-Rose Malleson-Allen, Fredrik Stenberg, Mads Sjogard Pettersen, Evelyn Rasmussen Osazuwa, Lars Berge, Mariann Hole, Mari Roise Froyland, Maria Bock, Ellen Bendu, Emil Johnsen Vavik, Harald Ottesen Nodtvedt, Shana Mathai, Christian Skolmen, Even Stormoen, Sebastian DeMots, Erik Store. Regie Henrik Georgsson (43 min)

      • Brisant

      • Thomas Junker unterwegs - Vom Ende der Welt (1) i a e f h j

        Chatham Island - Wo der Tag auf der Erde beginnt In seinem sechsteiligen Film erzählt Thomas Junker Geschichten vom Ende der Welt. Zu diesem Zweck reist er in Regionen, die wahrlich am Rande der Zivilisation liegen und meist nur sehr schwer zu erreichen sind. Teil 1: Chatham Island - Wo der Tag auf er Erde beginnt Der Film startet auf Chatham Island im Pazifik. Hier beginnt jeder neue Tag der Erde, geht die Sonne zuerst auf. Die Insel liegt 800 Kilometer östlich von Neuseeland. 680 Menschen, viele Rinder und noch viel mehr Schafe leben hier. Landwirtschaft und die Langustenfischerei dominieren den Alltag. Star der Insel ist Kaai. Ihre Kunst als Gourmet-Köchin wird geschätzt, nicht nur auf Chatham Island.

      • Riverboat - Klassiker

        Stars, Legenden, Emotionen. Große Legenden, unvergessene Stars oder Sport-Ikonen - sie alle waren im Riverboat zu Gast. Ob Dieter Bohlen, Angela Merkel oder Hape Kerkeling - unzählige Menschen haben bei uns schon aus dem Nähkästchen geplaudert. Wir lachen noch einmal mit der 2006 verstorbenen Komikerin Elisabeth Volkmann und sie erklärt, was ihre verrückten Hüte mit Lady Di zu tun hatten. Der großartige Travestiekünstler Georg Preuße lässt noch einmal seine wundervolle Kunstfigur Mary zu Wort kommen. Die "Riverboat - Klassiker" - überraschende und unvergessene Sternstunden des Talks aus fast 33 Jahren "Riverboat". Ländermagazine

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      • Färöer

        Europas Außenposten im Nordatlantik - nonstop (2026)

      • Daheim in den Bergen - Brüder

        Spielfilm Deutschland (2021). Georg träumt von einer Zukunft mit Marie und dem Baby auf seinem Hof, doch Marie zögert. Sie hat ihre eigene Alm! Während Florian jedes Gespräch mit Georg verweigert, eskaliert der Hofstreit. Lisa hat ihren ersten Erfolg vor Gericht, aber ihr Ex-Chef zeigt sich als schlechter Verlierer. Dr. Kendrich will dafür sorgen, dass sie ihre Zulassung als Anwältin verliert. Georg Leitner (Thomas Unger) kann es kaum erwarten, sein neues Leben in die Hand zu nehmen. Am liebsten möchte er Marie Huber (Catherine Bode) überreden, mit dem gemeinsamen Baby zu ihm auf den Hof zu ziehen und eine Familie zu werden. Das ist für die selbstbewusste Bäuerin jedoch undenkbar: Sie vertraut ihm immer noch nicht - und außerdem hat Marie ihre eigene Alm! Eine noch härtere Nuss ist ausgerechnet Georgs Bruder: Florian (Matthi Faust) will verhindern, dass Georg ihn ausbezahlt und den Hof als Alleinerbe fortführt. Auf ein Gespräch lässt sich der zutiefst gekränkte Florian nicht ein. Über ihren ersten Erfolg vor Gericht kann sich Lisa Huber (Theresa Scholze) nur kurz freuen. Leider zeigt sich ihr Ex-Chef als schlechter Verlierer: Dr. Kendrich (Mathias Herrmann) möchte dafür sorgen, dass sie ihre Zulassung als Anwältin verliert. Als Mila Leitner (Nadja Sabersky) in privater Angelegenheit bei Lisa auftaucht, um ihren Vater zur Besinnung zu bringen, muss sie sich ihrer unglücklichen Liebe stellen. Begegnungen mit ihrem "Ex" Florian sind alles andere als kalkulierbar. Unterdessen steht Karl Leitner (Christoph M. Ohrt) bei seinem neuen Job im Jugendamt vor einer schweren Aufgabe: Er muss eine Familie finden, die zwei syrische Jungen aufnimmt. Wenn es ihm nicht gelingt, werden die Brüder Abed (Mohsen Al Ramadan) und Mohammed (Mouaataz Al Ramadan) getrennt. Auch auf der Huber-Alm läuft der Neuanfang alles andere als rund. Die beiden Schwestern - gespielt von Catherine Bode und Theresa Scholze - haben einige Fragen zu klären. In der Episodenhandlung der beliebten Reihe geht es um zwei syrische Jungen, die ihre Eltern auf der Flucht verloren haben und dringend eine Familie brauchen. Darsteller: Catherine Bode, Theresa Scholze, Thomas Unger, Matthi Faust, Christoph M. Ohrt, Judith Toth, Nadja Sabersky, Mohsen Al Ramadan, Mouaataz Al Ramadan, Julia Jäger, Andreas Hoppe, Barbara Bauer, Patrick Fernandez, Mathias Herrmann, Sophie Beck, Christian Lex, Karin Engelhard, Lisa Jopt, Wowo Habdank, Sarah-Lavinia Schmidbauer, Katrin Wolter, Nina Brandhoff, Jäpke Stahnsdorf. Regie Markus Imboden (87 min)

      • Glaubwürdig: Dagmar Siegert-Libberoth

        "Zwischen Himmel und Erde" - das ist das Thema der diesjährigen "Miester Kirchenlesenacht" für Kinder. Mit der Initiative schlägt Dagmar Siegert-Libberoth aus der Altmark schon zum 15. Mal zwei Fliegen mit einer Klappe: "Kindern vorzulesen, ist emotional und die Kirche ein schöner Kulturraum für alle, ob Christen oder nicht." Es ist ein außergewöhnlicher Anblick, wenn mehrere Dutzend Kinder zwischen sechs und dreizehn Jahren mit Schlafsäcken und Taschenlampen in die Kirche einziehen und den Geschichten lauschen, die ihnen vorgelesen werden. Dagmar Siegert-Libberoth hat dafür gesorgt, dass das vor allem Männer tun. Denn laut einer Studie lesen über die Hälfte der Väter ihren Kindern selten oder niemals etwas vor. Zwischendurch in den Pausen gibt es Lagerfeuer, Spiele, warme Würstchen und viel Spannendes zu entdecken. Der 53-Jährigen liegt besonders die Jugendarbeit in ihrer Gemeinde am Herzen. Als sie selbst noch Kind war, fand sie Halt bei einer Diakonisse im Dorf. "Da kam man an, war willkommen und von Anfang an Teil der Gemeinschaft, wie ein zweites Zuhause. Die Verbindung ist nie abgerissen." Was sie dort erlebt und erfahren hat, möchte sie weitergeben, nicht nur mit der Lesenacht. Seit ihrer Jugend unterstützt sie das Kirchspiel in ihrer Heimat und hält die Gemeinde mit ihrem Engagement zusammen. Nah dran

      • Zwischen Recht und Gerechtigkeit

        Die Geschichte einer Flüchtlingsanwältin. Eine junge Frau, Anfang 20: Auf dem Rücken trägt sie ihr Kind. Für ihn, ihren Sohn, hat sie den qualvollen Weg auf sich genommen. Den Weg in die Freiheit - illegal, vom Sudan nach Deutschland. Unter Einsatz ihres Lebens. Weit ist sie gekommen. Was soll jetzt noch passieren, mitten in Europa? Ein Schleuser hat sie zu den Schienen gebracht. Es sind nur wenige Kilometer bis nach Deutschland. Der Schleuser hat das Geld genommen, aber er hat nicht gesagt, dass die Bahngleise noch befahren sind. Als die junge Frau den Zug bemerkt, ist es schon zu spät. Sie stürzt und überlebt nur knapp. Ihr Sohn auf Ihrem Rücken rettet ihr das Leben. Das Kind ist tot. Eine Geschichte aus Gundula Brunners Berufsalltag. Mehr als 20 Jahre hat Gundula in ihrer Heimatstadt Dresden als Anwältin für Migrationsrecht gearbeitet und für das Bleiberecht von Menschen gekämpft. Menschen, die in Not waren und deshalb aus ihrer Heimat fliehen mussten. Dabei hat sie unzählige erschütternde Lebensgeschichten gehört, vor Gericht gegen Vorurteile gekämpft, zuhause Familienpflichten erfüllt und sich zudem ehrenamtlich engagiert. Im Januar 2022 wird Gundula alles zu viel. Sie bricht zusammen. Nach dem Burnout zieht sie sich aus ihrer Kanzlei zurück und muss sich fragen: Wie soll es weitergehen? Wird sie jemals wieder als Anwältin arbeiten können? Gundula packt Ihre Koffer und geht auf eine schicksalhafte Reise. Sie besucht Frauen und Männer, für die sie gekämpft hat. Haben sie es geschafft in Deutschland anzukommen oder war Gundulas Einsatz umsonst? Eine Reise, die Gundulas Zukunft entscheiden und ihr Leben verändern wird. Selbstbestimmt. Regie Margit Kehry

      • Das kann ich auch!

        In "Das kann ich auch!" stellen wir fünf beeindruckende Menschen vor, die trotz körperlicher, geistiger oder seelischer Einschränkungen ihren Weg in die Arbeitswelt suchen. Sie erzählen uns ihre berührenden Lebensgeschichten und zeigen uns, wie sie trotz aller Hürden ihren Alltag meistern. Wir erfahren, welche Hoffnungen sie antreiben und was sie sich für ihr Leben wünschen.

      • Unser Dorf hat Wochenende

        Burgtonna. Burgtonna hat seinen berühmten Zahn wiederbekommen. Vor über 300 Jahren fanden Bauern beim Sandschürfen hier den Stoßzahn eines Urelefanten, was damals die Gelehrten noch nicht wussten. Anfangs wurde sogar ein Einhorn als früherer Träger des Stoßzahns vermutet. Der fossile Steinzeitfund des Europäischen Waldelefanten ist nun das wertvollste Ausstellungsstück des Dorfmuseums. Die Stiftung Schloss Friedenstein in Gotha hat es als Leihgabe ins neue Dorfmuseum gegeben. Auch sonst ist das Dorf in heller Aufregung, denn das Dorfjubiläum steht bevor. 1150 Jahre alt ist Burgtonna und das wird im Juni eine ganze Woche lang gefeiert. Der Kindergarten schließt sich gleich mit an, denn der wird 70. So liegt es nahe, den Nachwuchs in die Vorbereitungen miteinzubeziehen, bei denen erneut Geschichte geschrieben wird. Der große Stein, der 1974 zum 1100 Dorfgeburtstag gesetzt wurde, kommt weg und macht Platz für einen neuen. Wenn nur wenige hundert Meter vom Kindergarten entfernt ein Bagger den gewaltigen Stein weghievt, sind die Kleinen natürlich Zeugen. Ralf Baumgarten, der Steinmetz, nimmt uns danach mit in seine Werkstatt, wo er zwischen seinen Aufträgen an dem neuen Stein arbeitet. Am Samstagvormittag haben Feuerwehr und Schwimmbadfreunde einen gemeinsamen Arbeitseinsatz vor. Während die Kameraden beginnen, das abgestandene Wasser aus dem Becken zu pumpen, bekommt das Bademeisterhäuschen einen neuen Anstrich. Im Bürgerhaus ist wieder Knirpsenflohmarkt. Der Andrang ist jedes Mal groß, denn der Nachwuchs kann hier nachhaltig und kostengünstig für die neue Saison eingekleidet werden. Für das Flohmarktteam ein enormer Aufwand, denn es bündelt das Verkaufen, was eine aufwendige Sortieraktion vorher und danach mit sich bringt. Am Nachmittag geht es ruhiger und hochkonzentriert zu, wenn sich der Schachverein zum Training trifft. Der Sonntag ist der Tag zum Bäumepflanzen im Privatwald in der Fahner Höhe, den eine Forstbetriebsgemeinschaft bewirtschaftet. Klangvoll endet das Wochenende in der Kirche von Burgtonna, eine der wenigen, die in der DDR gebaut wurden. Hier singt der Chor "Klangfreude" sein Repertoire an geistlichen und weltlichen Liedern a capella in der Kirche. Das geht unter die Haut.

      • Moldawien - ein Land im Wandel

        Spielfilm. In Butuceni wird einmal jährlich ein Open-Air Opernfestival veranstaltet. Anatolie Botnaru, Weinbauingenieur, Rechtsanwalt und Unternehmer, hat den Event auf die Beine gestellt. Der 52-Jährige lebt seit 14 Jahren in dem kleinen Ort. Er hat hier verlassene Häuser im traditionellen Stil restauriert und damit ebenso großen Erfolg bei internationalen Touristen wie mit seinem Restaurant. Hier hält Olesea Cojocaru die Küche mit Hilfe der Dorffrauen am Laufen. Sie kochen nach bewährten Rezepten und keltern Wein aus alten Reben. Einst galt das schmale Land, das heute im Westen an Rumänien grenzt und ansonsten von der Ukraine umschlossen ist, als „Obstgarten der Sowjetunion“. Die fruchtbare Schwarze Erde Moldawiens gehört zu den besten Böden der Welt. Das weiß auch Sergiu Țurcanu, der schon in China und in der Türkei gelebt hat. Jetzt züchtet er mitten in der Hauptstadt Chisinău Kräuter, Paprika- und Chiliraritäten aus aller Welt. Und Grigore hat nach Jahren im Ausland im elterlichen Weinberg eine Zukunft für sich entdeckt. Und mit der Besinnung auf alte Rebsorten gleichzeitig eine Nische in dem auf Masse setzenden moldawischen Weinbau gefunden. Seit Anfang des Jahrtausends hat rund ein Sechstel der Bevölkerung auf der Suche nach einem besseren Leben Moldawien verlassen. Menschen wie Anatolie, Olesea, Sergiu und Grigore widersetzen sich der harschen Realität in dem armen Land und entwickeln neue lohnende Perspektiven in der Heimat. Regie Detlev Konnerth

      • Evangelischer Gottesdienst aus der Landesschule Pforta

        1526 gründete der Reformator Philipp Melanchthon das erste Gymnasium in Nürnberg. Nach ihm gründeten viele reformatorisch bewegte Fürsten Schulen - auch Kurfürst Moritz von Sachsen: St. Afra in Meißen, St. Augustin in Grimma und die Landesschule Pforta nahe Naumburg. Das Ziel: jungen Menschen die Pforten zum Leben öffnen. Letzteres ist das Leitmotiv der Landesschule Pforta bis heute. Zum Teil noch in den Mauern des alten Zisterzienserklosters leben rund 450 Schülerinnen und Schüler, die sich sprachlich, musikalisch oder naturwissenschaftlich spezialisieren. Im Gottesdienst wird es darum gehen, wie es gelingt, seinen Platz in der Welt zu finden. Predigt und Liturgie gestalten Schülerinnen und Schüler mit Pfarrer Daniel Schilling-Schön. Es singt der Mädchenchor der Schule unter Leitung von Frank Meinhardt, der Jugendchor unter Annabelle Weinhart, an der Orgel wird die Schülerin Johanna Heinemann zu hören sein.

      • Männer aus zweiter Hand

        Spielfilm Deutschland (1998). Eine beruflich erfolgreiche Optikerin hat sich nach gescheiterter Ehe auf unverbindliche Affären mit verheirateten Männern festgelegt. Als ihre anfangs charmanten Liebhaber sich einer nach dem anderen als Flop erweisen, besinnt sie sich auf ihren Exmann. Die Optikerin Sarah Urban (Simone Thomalla) ist buchstäblich eine "Augenweide". So heißt ihr Brillengeschäft, in dem sie das Mauerblümchen Vera (Jessica Kosmalla) als Gehilfin beschäftigt. Aus der gescheiterten Ehe mit ihrem Mann Ralf (Simon Licht) hat Sarah die Konsequenzen gezogen. Sie erzieht ihren achtjährigen Sohn Benny (Mitja Daniel Krebs) alleine und ist nicht mehr auf der Suche nach der großen Liebe. Sarah lässt sich grundsätzlich nur noch mit Männern ein, die einen Ehering tragen. Da kommt der verheiratete Urologe Eberhard (Mathieu Carriére), der die Brille seiner Frau abholen will, gerade recht. Doch als Eberhard sich nach den ersten Rendezvous als notorischer Putzteufel erweist, der mit Sarah exotische Phantasien in einer anrüchigen Absteige ausleben will - und dabei nicht einmal über das Vorspiel hinauskommt -, ist Sarah erst einmal bedient. Vielversprechender scheint da der Fotograf Dario (Ralf Richter) zu sein, der Sarah mit rauem Halbwelt-Charme becirct. Doch auch Dario erweist sich als Aufschneider, der an der langen Leine seiner reichen, älteren Gattin Wanda (Ingrid von Bergen) lebt. Sohn Benny steht den Liebschaften seiner Mutter sowieso skeptisch gegenüber. Er hängt an seinem Vater und schafft es, dessen zickige Geliebte Regina (Dorkas Kiefer) zu vergraulen. Als Sarah bei einer Party mit ansehen muss, wie ihr Exmann sich mit ihrer Gehilfin Vera amüsiert, kommt es zu einer unerwarteten Eifersuchtsszene. "Männer aus zweiter Hand" ist eine ebenso bissige wie hintersinnige Komödie über wählerische Frauen und nicht immer souveräne Männer. In der Hauptrolle dieser witzigen Demontage des männlichen Egos brilliert Simone Thomalla an der Seite von Mathieu Carriére, Ralf Richter und Ingrid von Bergen. Darsteller: Simone Thomalla, Simon Licht, Mitja Daniel Krebs, Jessica Kosmalla, Mathieu Carriére, Ralf Richter, Ingrid van Bergen, Dorkas Kiefer. Regie Oliver Sudden (82 min)

      • Riverboat - Klassiker

        Stars, Legenden, Emotionen. Große Legenden, unvergessene Stars oder Sport-Ikonen - sie alle waren im Riverboat zu Gast. Ob Dieter Bohlen, Angela Merkel oder Hape Kerkeling - unzählige Menschen haben bei uns schon aus dem Nähkästchen geplaudert. Wir lachen noch einmal mit der 2006 verstorbenen Komikerin Elisabeth Volkmann und sie erklärt, was ihre verrückten Hüte mit Lady Di zu tun hatten. Der großartige Travestiekünstler Georg Preuße lässt noch einmal seine wundervolle Kunstfigur Mary zu Wort kommen. Die "Riverboat - Klassiker" - überraschende und unvergessene Sternstunden des Talks aus fast 33 Jahren "Riverboat".

      • Sagenhaft - Hiddensee

        In der rauen Ostsee liegt "dat söte Länneken" - das "süße Ländchen" - Hiddensee. Wer einmal hier war, kommt immer wieder. Persönlichkeiten der Weltgeschichte wie der Schriftsteller Gerhard Hauptmann, Stummfilmikone Asta Nielsen oder Albert Einstein urlaubten auf der Insel. Heute folgen ihnen Jahr für Jahr knapp 50.000 Touristen. Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise über die Insel Hiddensee. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen: einen Meteorologen, Aussteiger, Fischer, Kutscher, Ranger und den Inselpfarrer. Axel Bulthaupt ist auf der Suche nach dem Geheimnis der Insel: Warum zieht ausgerechnet dieser, gerade mal 18 Quadratkilometer große Landstrich so viele Menschen in seinen Bann? Warum lassen sich seit über einhundert Jahren so viele Künstler hier inspirieren? Und wie schauen die Urgesteine der Insel auf ihre Heimat? Er trifft auf den Meteorologen Stefan Kreibohm. Seit 1998 liefert er für Fernsehen und Hörfunk Wettervorhersagen von der Insel. Dutzende Male pro Tag muss er für die Touristen die wichtigste Frage klären: Wie wird das Wetter? Tatsächlich enttäuscht er mit seiner Antwort sehr selten: Der Landstrich zählt zu den sonnenreichsten Deutschlands. Um sich auf der Insel fortzubewegen, muss auch Axel Bulthaupt zum Fahrrad greifen: Autos sind, bis auf wenige Ausnahmen, auf der Insel verboten. Daraus erwächst auch das besondere Geschäftsmodell der Familie Neubauer, die mit ihren Pferdefuhrwerken nicht nur Touristen über die Insel fährt, sondern die Hotels und Restaurants mit Lebensmitteln versorgt. Stets mit 2 Pferdestärken. Axel Bulthaupt trifft junge Aussteiger, die auf der Insel eine neue Heimat gefunden haben und Menschen wie Sabine Reichwein, deren Großeltern schon zur Sommerfrische nach Hiddensee kamen. Sie bewohnt das Hexenhaus, eins der ältesten Häuser der Insel. Obwohl die Familie in West-Berlin wohnte, war das Gebäude auch zu DDR Zeiten stets in Familienbesitz. Eine außergewöhnliche und nicht ganz spannungsfreie Konstellation. Natürlich geht es auch hinaus aufs Meer. Nur noch wenige Fischer üben ihr Handwerk auf Hiddensee aus. Einer von ihnen ist Steffen Schnorrenberg. Früh um vier Uhr zieht er auf der Ostsee seine Bahnen. Er ist auf Hiddensee geboren und kennt das Meer wie kein zweiter. Hiddensee verfügt über eine einzigartige Flora und Fauna. Die Insel gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Teile des Eilandes dürfen zum Schutz der Natur nicht betreten werden. Eine der Rangerinnen auf Hiddensee ist Dr. Christiane Wolff. Sie wacht über die Natur und bringt Touristen den einzigarten Landstrich näher. Mit Axel Bulthaupt geht es in die Heide. Kaum einer kennt die Insel so gut wie Konrad Glöckner, der Inselpfarrer. Axel Bulthaupt erlebt sogar eine Taufe in der Inselkirche im Ort Kloster.

      • Der gestiefelte Kater

        Märchen Deutschland (2009). Hans, der jüngste Sohn des Müllers, träumt von Liebe und Glück. Als sein Vater stirbt, vermacht er dem ersten Bruder die Mühle, dem zweiten den Esel und Hans den Kater Minkus. Trotzig beschließt Hans, sich aus Minkus' Fell ein Paar Handschuhe machen zu lassen. Doch er bringt es nicht übers Herz. Aus Dank fängt Minkus an zu reden und verspricht Hans, dass er alle seine Träume wahr machen werde. Anders als seine pragmatischen Brüder Hubert und Hermann träumt Hans, der jüngste Sohn des alten Müllers, von der großen Liebe und von paradiesischem Glück auf Erden. Am meisten sehnt er sich aber nach einem Leben ohne Abaddon, den bösen Zauberer, der Steuerschuldner in Hunde verwandelt. Als nächstes Opfer hat Abbadon den alten Müller auf seiner Liste. Doch Hans' Vater stirbt und vermacht Hermann die Mühle, Hubert den Esel und Hans den Kater Minkus. Hans ist gekränkt ob dieser Erbschaft und beschließt trotzig, sich aus dem Katzenfell ein Paar Pelzhandschuhe machen zu lassen. Doch er bringt es nicht übers Herz. Aus Dank fängt Minkus an zu reden und verspricht Hans, dass er seine Träume wahr machen werde. Wenn er ihm ein Paar Stiefel kaufe! Wider alle Vernunft ersteht Hans von seinem letzten Geld Stiefel für den Kater. Mit diesen verwandelt sich der Kater in einen Menschen und verschwindet. Da die Brüder ihre Steuern nicht bezahlen können, verwandelt Abaddon unterdessen Hubert in einen Hund. Hans macht sich Vorwürfe: Warum hat er sein Geld nur für diese Stiefel ausgegeben? Kater Minkus aber fängt im Wald Rebhühner, die er König Otto im Namen seines vermeintlichen Herrn, dem Grafen von Carrabas, als Geschenk überbringt. Die Jagdbeute des Katers wird ein Riesenerfolg. Denn König Otto ist ein Feinschmecker und auch Prinzessin Frieda erliegt dem Reiz der delikaten Vögel. Mit einem Sack voll Gold kehrt Minkus zu Hans zurück. Hans kann nun die Steuerschuld bei Abaddon tilgen. Doch der Zauberer gibt den Müllersöhnen nicht den Bruder zurück. Allerdings hat er die Rechnung ohne den gestiefelten Kater gemacht. Am Ende wird Minkus den Zauberer in Gestalt einer Maus fressen. Hans wächst in die ihm zugedachte Rolle eines Grafen. Frieda verliebt sich in den Müllersohn und König Otto ist hingerissen von seinem Schwiegersohn. So hat Hans am Ende mehr, als er sich je hätte erträumen können. Darsteller: Roman Knižka, Jacob Matschenz, Jürgen Tarrach, Kai Wiesinger, Jennifer Ulrich, Jan Fedder, Peter Kurth, Peter Jordan. Regie Christian Theede (59 min)

      • Pinocchio (1)

        Märchen Deutschland (2013). Der alte Gepetto staunt nicht schlecht, als die von ihm aus einem Stück Holz geschnitzte Figur plötzlich quicklebendig wird. Schnell sorgt Pinocchio im ganzen Dorf für Aufregung. Mit der Wahrheit nimmt es Pinocchio allerdings nicht immer so genau. Doch bei jeder Lüge wird seine Nase länger und länger. Der arme, alte Geppetto staunt nicht schlecht, als die von ihm aus einem Stück Holz geschnitzte Figur plötzlich quicklebendig wird. Schnell sorgt Pinocchio im ganzen Dorf für Aufregung. Die Holzpuppe hat fast alles, was einen richtigen Jungen ausmacht. Vor allem einen gesunden Appetit und jede Menge Unsinn im Kopf. Mit der Wahrheit nimmt es Pinocchio nicht immer so genau. Doch bei jeder Lüge wird seine Nase länger und länger. Pinocchio schwänzt die Schule, rührt den Direktor des Puppentheaters, Mangiafuoco, zu Tränen und stürzt sich von einem Abenteuer in das andere. Auf einer fantastischen Reise macht Pinocchio Bekanntschaft mit Füchsin und Kater, zwei zwielichtigen Gesellen, gelangt in das märchenhafte Wunderland, wird in einen Esel verwandelt - und findet sich schließlich sogar im Bauch eines riesigen Fisches wieder. Einen Traum verfolgt er dabei mehr als jeden anderen: endlich ein richtiger Junge zu werden, ein Junge aus Fleisch und Blut. Es gibt Geschichten, die es wert sind, weitererzählt zu werden. "Pinocchio" ist so eine. Es ist die Geschichte vom Erwachsenwerden, die jede Generation anders interpretiert. Jeder kennt die um keine Lüge verlegene und dennoch sympathische Holzfigur mit der langen Nase. Doch wie kann es überhaupt sein, dass ein Stück Holz lebendig wird, überall für Chaos sorgt, die Schule schwänzt und schließlich sogar von einem Wal verschluckt wird? Gerade in der Kombination von Animation und Realfilm liegt der besondere Reiz dieser Verfilmung. Die hervorragenden Schauspieler Ulrich Tukur, Sandra Hüller, Florian Lukas, Inka Friedrich, Benjamin Sadler und vor allem Mario Adorf machen aus dieser "Pinocchio"-Verfilmung etwas ganz Besonderes. Darsteller: Mario Adorf, Ulrich Tukur, Inka Friedrich, Benjamin Sadler, Sandra Hüller, Florian Lukas, Arved Friese, Nicolais Borger, Aaron Kissiov, Moritz Russ, Anke Engelke. Regie Anna Justice (59 min)

      • Brisant

      • Wetter für 3

        Die Wetterschau für Mitteldeutschland

      • Unser Sandmännchen

        Fuchs und Elster. Prost Mahlzeit Frau Elster kommt in die Küche zu Herrn Fuchs, um Salz zu borgen. Im Gefäß befindet sich Zucker und in der Brauseflasche Speiseöl. Gegen das anfängliche Sträuben von Herrn Fuchs dringt Frau Elster darauf, dass alles an seinen Platz kommt.

      • MDR aktuell

        Anschließend: das MDR-Wetter

      • Thomas Junker unterwegs - Vom Ende der Welt (2) i a e f h j

        Socotra - Das vergessene Ende der Welt. Der endemische Drachenblutbaum ist das Wahrzeichen der Insel am Horn von Afrika, die offiziell zu Jemen gehört. Defacto aber übt seit vielen Jahren die jemenitische Regierung keine Macht mehr auf der Insel aus. Die liegt in den Händen des Emirates Abu Dhabi. Und das schottet die Insel weitestgehend ab. Einen frei im Internet buchbaren Flug nach Socotra gibt es nicht. Ein Besuch bedarf gewisser Genehmigungen. Zudem ist die Inselgesellschaft inzwischen stark islamisch geprägt. Wunderschön!

      • Norwegens Westen

        Vom Sognefjord nach Bergen. Fjorde und Wasserfälle, Gletscher und Hochebenen: An der Seite von Tamina Kallert wird der Westen Norwegens zu einem faszinierenden Naturkino für die Augen. Und erst recht für die Ohren: Denn das WDR Funkhausorchester unterstreicht die atemberaubenden Bilder mit einem außergewöhnlichen Sound, komponiert von dem Australier Gordon Hamilton. Eine neue Zusammenarbeit feiert Premiere. Entstanden ist ein Film, der regelrecht unter die Haut geht, zugleich die erste "Wunderschön"-Produktion in Ultra High Definition (UHD). Die Stationen der Reise sind Fjaerland am Jostedalsgletscher, das Weltkulturerbe Naeroyfjord, die Aussichtsplattform Stegastein und der Nationalpark Hardangerwidda, Europas größte Hochebene. In Bergen trifft Tamina Kallert die norwegische Star-Violinistin Ragnhild Hemsing. Norwegens Westen ist modern und zugleich nahe an der eigenen Vergangenheit. Tamina Kallert erkundet die Bautechnik der 850 Jahre alten, hölzernen Stabkirche Borgund und spricht mit den "Bewohner:innen" eines Wikinger-Freilichtmuseums über den Glauben an Troll-Geister. Sie trifft einen Hotelbesitzer, der sich selbst als "Nationalromantiker" bezeichnet, und eine Biobäuerin verrät, wie man in nur sechs Monaten ausreichend Gemüse hochzuziehen kann. In Bergen geht es um das ehemalige Hanse-Viertel Bryggen und um den Komponisten Edvard Grieg. Stargeigerin Ragnhild Hemsing spielt auf der Hardangerfiddel und erklärt Tamina Kallert den Aufbau des norwegischen Nationalinstruments. Die Fjorde im Westen Norwegens sind UNESCO Weltnaturerbe - und die Norweger begreifen sie als Geschenk, auf das man gut aufpassen muss. Das tun sie. Auf dem engsten und schönsten Fjord, dem Naeroyfjord zwischen Flam und Gudvangen, fährt Tamina Kallert mit der ersten Elektrofähre der Welt: lautlos und ohne Abgase. Das Bücherdorf Fjaerland liegt am Fuß des Jostedalsbreen, des zweitgrößten Gletschers in Europa. Hier hält sie 1.000 Jahre altes Eis aus der Wikingerzeit in den Händen, das vom Gletscher heruntergespült wurde. Der von Einheimischen und Touristen mitgetragene Respekt vor der Natur macht das "Jedermannsrecht" möglich: Übernachten in der Natur und Fischen im Salzwasser ist jederzeit überall erlaubt.

      • MDR aktuell

        Anschließend: das MDR-Wetter

      • Alkohol - Erfolgreiche Frauen und die Sucht

        Es sind Frauen, die beruflich erfolgreich sind und mitten im Leben stehen. Und doch haben sie ein Geheimnis in sich getragen: Sie sind oder waren alkoholabhängig. So wie die Schauspielerin Mimi Fiedler, die Geschäftsfrau Sandra Fricke, die Journalistin Nathalie Stüben oder die dreifache Mutter Gaby Guzek. Die überwiegende Zahl der Betroffenen sind nicht gesellschaftliche Außenseiterinnen, sondern Berufstätige und Mütter. Und das Problem gewinnt an Dringlichkeit. MDR DOK

      • Letzte Runde

        Spielfilm. In Deutschland werden laut WHO 13,4 Liter reiner Alkohol pro Kopf im Jahr getrunken. In Russland sind es im gleichen Zeitraum 11 Liter. Der Film beobachtet vier "funktionierende" junge Alkoholiker - zwei Frauen und zwei Männer, jeweils zwei in Deutschland und in Russland. Sie führen ein normales Leben, nur wenn man sie genauer beobachtet, merkt man, dass alle vier alkoholabhängig sind. Trotz sehr unterschiedlicher Lebensrealitäten und Gründe für ihre Sucht gewähren die Protagonisten einen Einblick in die Mechanismen der Abhängigkeit und zeigen mit ihren Erfahrungen die Sackgassen und die Auswege aus der Sucht, die überall auf der Welt ähnlich sind. Boris ist erst 27 und arbeitet als Koch in der russischen Provinzstadt Tambov. Er trinkt aus Langeweile, obwohl er weiß, dass der Alkohol seine dürftige Existenz immer mehr ruiniert. Er schafft es, neun Monate nicht zu trinken, doch das Gefühl, nichts Grundsätzliches in seinem Leben ändern zu können, wird er nicht los. Seine neue Stelle als Chef-Koch könnte allerdings der Beginn eines Bewusstseinswandels sein - vielleicht braucht es nicht viel mehr, als eine feste Aufgabe im Leben, um auch das Trinken zu beherrschen? Lisa wohnt in München, ist 35, arbeitet als Moderatorin, träumt aber von einer großen Schauspielkarriere. Sie vermutet, dass ihre Misserfolge in Beruf und Liebe am Alkohol liegen. Nach nur zwei Monaten Nüchternheit gibt sie auf, der Alkohol macht ihr einfach zu viel Spaß. Bis zum Ende des Films hält sie an der Hoffnung fest, einen Mittelweg zwischen Absturz und Abstinenz zu finden. Denn ganz ohne Alkohol zu leben, würde bedeuten, der Realität der eigenen Träume ins Auge sehen zu müssen. Jenya aus St. Petersburg ist 42 und schafft es kaum, ihr Gymnastik-Studio am Laufen zu halten. Ihre beiden kleinen Söhne rauben ihr viel Kraft und sie will ernsthaft aufhören zu trinken. Sie besucht verschiedene Therapien, Hypnose, Meditationen und will gründlich verstehen, warum sie den Alkohol braucht. Am Ende des Films hört sie auf zu trinken, genauso entschieden, wie sie 20 Jahre zuvor ihre Heroinsucht überwunden hat. Thomas ist 33 und befindet sich in einer Suchtklinik in Chemnitz, nachdem seine Frau ihn mit der Tochter verlassen hat. Er gibt sich Mühe in der Therapie, fängt neue Beziehungen an und hofft auf einen Neuanfang. Aber nach einem Monat zu Hause wird er rückfällig. Anstatt zu verzweifeln, versucht Thomas aus diesem Rückschlag zu lernen. Denn festen Boden unter den Füßen zu gewinnen, ist ein harter Kampf. Obwohl Alkoholmissbrauch hierzulande noch immer ein Tabuthema zu sein scheint, ist das Trinken derart mit unserem Alltag verschmolzen, dass wir blind dafür geworden sind: Solange wir funktionieren, trinken wir. Solange wir trinken, funktionieren wir. Der Film zeigt, wie es jenen geht, die diesen Mechanismus zu durchbrechen versuchen und welche Wege aus der Abhängigkeit möglich sind. Regie Elizaveta Snagovskaia

      • Musik in den Bergen

        Dominik Glöbl unterwegs im Werdenfelser Land. In "Musik in den Bergen" erkundet Dominik Glöbl das Werdenfelser Land rund um die Zugspitze. Er trifft Handwerker, Trachtenspezialisten und Musiker, blickt hinter die Kulissen von Gipfelbüchern, Pralinen und Likören und besucht mit Ex-Skirennläufer Thomas Dreßen Deutschlands höchsten Berg. Musikalisch begleiten u. a. Claudia Koreck, Stefan Mross, Maxi Pongratz. In dieser Ausgabe von "Musik in den Bergen" führt Dominik Glöbl ins Werdenfelser Land rund um die Zugspitze. Mit einem spektakulären Gleitschirmflug taucht er mitten hinein in die Region. Erste Station ist die Buchbinder-Werkstatt von Bernhard und Sabina Matheisl, in der zahlreiche Gipfelbücher der umliegenden Berge entstanden sind - und ein neues Gästebuch für die Sendung. Auf der Olympia-Skischanze von Garmisch-Partenkirchen trifft Glöbl den ehemaligen Stuntman Toni Rossberger, der von seinem legendären Motorrad-Sprung bei "Wetten, dass ..?" im Jahr 1999 berichtet. Es folgt ein Besuch der Burg Werdenfels sowie ein Abstecher nach Mittenwald, wo Dominik Glöbl bei der Schafschur im Stall von Franz Brandner selbst Hand anlegt. Das Thema Wolle setzt sich im Wollladen von Claudia Brandner und im Trachtengeschäft der Familie Grasegger fort. Juniorchef Franz Grasegger erklärt die feinen Unterschiede zwischen Mittenwalder, Oberammergauer und Garmischer Tracht. Gemeinsam mit Ex-Skirennläufer Thomas Dreßen geht es anschließend auf die Zugspitze. Auf Deutschlands höchstem Berg spricht der gebürtige Garmischer über seine Karriere, Weltcup-Siege und seine Heimatverbundenheit. In der Chocolaterie Amelie kreiert und verkostet Glöbl eigens für die Sendung entwickelte Pralinen, bevor er beim Instrumentenbauer Korbinian Saller mehr über den Klang von Flügelhörnern und Trompeten erfährt. Nach einem Besuch der Partnachklamm unternimmt der Moderator mit Musiker Maxi Pongratz eine musikalische Bergwanderung. In der Destillerie von Kloster Ettal versucht er gemeinsam mit Frater Vitalis dem streng gehüteten Likörrezept näherzukommen. Den Abschluss bildet ein Besuch der "Lebenden Werkstatt" in Oberammergau. Musikalisch begleiten die Sendung u.a. Claudia Koreck, Stefan Mross, Maxi Pongratz, D' Oimhittn-Musi, Dreisam, Kranzberg Blos, Gamsschartla Musi und die Gruppe Maxjoseph.

      • Thomas Junker unterwegs - Vom Ende der Welt (1) i a e f h j

        Chatham Island - Wo der Tag auf der Erde beginnt In seinem sechsteiligen Film erzählt Thomas Junker Geschichten vom Ende der Welt. Zu diesem Zweck reist er in Regionen, die wahrlich am Rande der Zivilisation liegen und meist nur sehr schwer zu erreichen sind. Teil 1: Chatham Island - Wo der Tag auf er Erde beginnt Der Film startet auf Chatham Island im Pazifik. Hier beginnt jeder neue Tag der Erde, geht die Sonne zuerst auf. Die Insel liegt 800 Kilometer östlich von Neuseeland. 680 Menschen, viele Rinder und noch viel mehr Schafe leben hier. Landwirtschaft und die Langustenfischerei dominieren den Alltag. Star der Insel ist Kaai. Ihre Kunst als Gourmet-Köchin wird geschätzt, nicht nur auf Chatham Island.

      • Thomas Junker unterwegs - Vom Ende der Welt (2) i a e f h j

        Socotra - Das vergessene Ende der Welt. Der endemische Drachenblutbaum ist das Wahrzeichen der Insel am Horn von Afrika, die offiziell zu Jemen gehört. Defacto aber übt seit vielen Jahren die jemenitische Regierung keine Macht mehr auf der Insel aus. Die liegt in den Händen des Emirates Abu Dhabi. Und das schottet die Insel weitestgehend ab. Einen frei im Internet buchbaren Flug nach Socotra gibt es nicht. Ein Besuch bedarf gewisser Genehmigungen. Zudem ist die Inselgesellschaft inzwischen stark islamisch geprägt. Nah dran

      • Zwischen Recht und Gerechtigkeit

        Die Geschichte einer Flüchtlingsanwältin. Selbstbestimmt.