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      • Unser Dorf hat Wochenende

        Dorf-Tour - Die Heimatvereine

      • Olafs Klub (64)

        Comedy and more und mehr. Auferstanden aus Ruinen erhebt sich Olafs Klub erneut in den Humor-Himmel empor und holt Ostdeutschlands vorzeigbarsten Gastgeber und -nehmer Olaf Schubert zurück an den Tresen der abwegigen Abendunterhaltung. Bei diesem künstlerischen Drahtseilakt unterstützen ihn diesmal der Dirk Nowitzki des kleinen Mannes Christian Schulte-Loh mit ungefragten Kommentar-Blutgrätschen, die starke Frau und Königsmacherin Antonia Stabinger mit einem Blick hinter die Kulissen der mächtigen Männer, Walfänger Ingmar Stadelmann mit einer populistisch-demokratischen Beurteilung des deutschen Bundeskanzlers, der bei den Nürnberger Prozessen durchgerutschte Friedrich Herrmann mit kreativen Verbesserungsvorschlägen für Deutschland und Junior-Atheistin Josepha Walter mit einem gottlosen Comedy-Coaching für Kids.

      • Kommissar Van der Valk - Gejagt in Amsterdam

        Spielfilm Deutschland/Niederlande/Grossbritannien (2022). Ein grausamer Fund vor den Toren Amsterdams: Die junge Anwältin Susie de Windt wird gekreuzigt aufgefunden, markiert mit einem X und einer rätselhaften Botschaft. Während Van der Valk ihren Ehemann verdächtigt, verfolgt Lucienne eine Spur in eine Künstlerkommune. Erst ein zweites Opfer bringt ein tödliches Muster ans Licht - und die Zeit drängt, den nächsten Mord zu verhindern. Kommissar Piet Van der Valk (Marc Warren) und sein Team übernehmen einen ungewöhnlichen Mordfall, der mit einem Leichenfund auf einem Feld vor den Toren Amsterdams beginnt. Die junge Anwältin Susie de Windt (Deirdre Duisterhof) wurde gekreuzigt, ihr Körper ist mit einem X markiert und eine mysteriöse Botschaft in Kalligrafie an der Leiche befestigt. Während Van der Valk eine Beziehungstat für möglich hält und sich Susies Ehemann Roland (Joseph Millson) vorknöpft, folgt seine Partnerin Lucienne (Maimie McCoy) einer anderen Spur. Sie nimmt eine streitbare Künstlerkommune um den smarten Tonie Alderlink (Robert Boulter) ins Visier, die gegen die ermordete Anwältin bei einer Räumungsklage den Kürzeren gezogen hatte. Mit diesen naheliegenden Tatmotiven kommt das Ermittlerteam jedoch nicht weiter. Um den Fall zu lösen, muss sich Van der Valk in die mörderische Logik eines mutmaßlichen Serientäters eindenken. Als ein zweites Opfer (Saskia Neville) entdeckt wird, deren Leiche ebenfalls mit einem X markiert ist, entziffert er ein tödliches Rätsel. Um einen dritten Mord zu verhindern, bleibt nur wenig Zeit. "Kommissar Van der Valk" ist brillant und eigensinnig, fesselnd und zugleich unnahbar - Hauptdarsteller Marc Warren verkörpert in der erfolgreichen Krimireihe einen faszinierenden Titelhelden, der selbst seinem vertrauten Team wenig über sich preisgibt. Zum Auftakt der zweiten Staffel jagt der charismatische Ermittler einen psychopathischen Mörder, dessen Blutspur zu den drei Plagen führt, an die Amsterdams Stadtwappen erinnert: Pest, Feuer und Flut. Drehbuchautor Chris Murray entwickelt auf Basis der Erfolgsromane von Nicolas Freeling einen raffinierten Kriminalfall. Regisseur Jean van de Velde führt den ebenso spannungsgeladenen wie anspruchsvollen Thriller zu einem dramatischen Showdown. Darsteller: Marc Warren, Maimie McCoy, Luke Allen-Gale, Elliot Barnes-Worrell, Darrell D'Silva, Emma Fielding, Robert Boulter, Beatie Edney, Joseph Millson, Bobbie Blijleven, Ruben Brinkman, Deirdre Duisterhof, Loes Haverkort, Peter van Heeringen, Marcel Hensema, Mike Libanon, Saskia Neville, Mark Rietmann, Anastasia Reshetnikova, Anneke Sluiters, Liliana de Vries, Daria Zueva. Regie Jean van de Velde (89 min)

      • Brisant

      • Wunderbares Schlagerland

        Sachsen-Anhalt. Aus dem wunderschönen Garten des Eisleber Klosters Helfta präsentiert Uta Bresan Schlagerstars an den schönsten Flecken Sachsen-Anhalts: Fantasy, Beatrice Egli, Karat, Anna Maria Zimmermann, Mary Roos, Patrick Lindner und sogar Nicki sind mit von der klingenden Landpartie. Aus dem wunderschönen Garten des Eisleber Klosters Helfta präsentiert Uta Bresan Schlagerstars an den schönsten Flecken Sachsen-Anhalts: Fantasy, Beatrice Egli, Karat, Anna Maria Zimmermann, Mary Roos, Patrick Lindner und sogar Nicki sind mit von der klingenden Landpartie. Erleben Sie die Vielfalt und Einzigartigkeit der Landschaften von Börde bis Altmark und lernen Sie Menschen, kennen, die mit Glücksringen, ganz speziellen Nudeln und sogar Whisky tolle Ideen aus Halle, dem Salzatal und der Altmark in die weite Welt tragen. Mit: Beatrice Egli, Fantasy, Mary Roos, Patrick Lindner, Nicki, Anna Maria Zimmermann, Sarah Jane Scott, Lena Valaitis, Linda Hesse, Maximilian Arland, Olaf Berger, Anita und Alexandra Hofmann und vielen mehr.

      • Unser Dorf hat Wochenende

        Dorf-Tour - Die Heimatvereine

      • Elefant, Tiger & Co. (654)

        Geschichten aus dem Leipziger Zoo. Amore bei den Amurleoparden Mia und Xembalo - das Leopardenpärchen lebte bisher strikt voneinander getrennt. Oft hatten beide nicht mehr füreinander übrig als ein Fauchen am Sichtgitter. Doch nun streifen sie gemeinsam über die Anlage, necken sich, liegen in trauter Zweisamkeit beisammen und - das Allerwichtigste für die vom Aussterben bedrohte Art - sie decken. Seit einer Woche schon geben Mia und Xembalo alles, um Nachwuchs zu bekommen, teilweise im Fünf-Minuten-Takt. Nun heißt es abwarten, ob das intensive Liebesspiel der beiden von Erfolg gekrönt ist. Die ersten Neujahrskinder Die Tüpfelhyänen sind schon ein ganzes Stück weiter. Genau 110 Tage nach dem Decktermin war es soweit: Dara hat am 3. Januar zweifachen Nachwuchs bekommen. Die ersten Jungtiere im Zoo in diesem Jahr! Ihr Vater ist Hyänenmann Hondo. Die Wurfkiste steht im warmen Haus - von der Mutter gut bewacht. Mit einer Handkamera möchte Jörg Gräser versuchen, einen Blick auf die Kleinen zu werfen. Welchen Eindruck machen die Neugeborenen? Sind sie fit und gut genährt? Und warum gibt es bereits kurz nach der Geburt Zoff zwischen den Geschwistern? Es muss klappen Stichpimpuli, der neue Krake, scheint nicht ausgelastet. Ein Randalierer, der sich regelmäßig an der Beckeneinrichtung zu schaffen macht. Florian Brandt will seine zerstörerische Ader in positive Bahnen lenken. Doch die Flaschen- und Schraubgläseraufgaben seiner Vorgänger scheinen dafür zu simpel. Deshalb füllt Florian lebende Garnelen in ein Einweckglas mit Bügelverschluss. Vor der Mahlzeit muss der Krake den Metallbügel aufklappen und den Deckel öffnen. Eine bisher nie dagewesene Herausforderung. Ob der kleine Kerl ihr schon gewachsen ist?

      • Elefant, Tiger & Co. (655)

        Geschichten aus dem Leipziger Zoo. Plumploris: Langsam auf die Waage Martina Molch verfolgt ein ehrgeiziges Ziel. Dafür hat sie sich viel Zeit genommen, und das ist auch nötig. Sie kennt ihre Pappenheimer. Die machen alles ganz, ganz langsam. Aber heute will Martina es probieren: Die Plumploris sollen auf die Waage. Und zwar ganz alleine! Einfach die Tiere in die Hand nehmen und auf das Gerät setzen – das würde gegen Martinas Tierpfleger-Ehre verstoßen. Vor allem will sie die beiden Jungtiere nicht verschrecken. Also wartet sie. Und lockt mit leckeren Grillen. Und wartet. Und wartet. Gavial: Millimeter für Millimeter Auch bei den Sunda-Gavialen ist viel Geduld gefragt. Das Weibchen Lima soll bald in einen anderen Zoo umziehen und wird dafür in eine Transportkiste gehen müssen. Deshalb probt Corina Wirth schon jetzt den Landgang. Mit frischem Fisch und viel gutem Zureden. Doch Lima ... traut sich kaum aus dem Wasser. Den Fisch nimmt die Gavial-Dame gerne, aber ans Ufer gehen? Pustekuchen. Nur ein kleines Stück wagt sich das Tier vor. Mit Engelsgeduld trainiert Corina täglich. Der Erfolg lässt sich nur in Millimetern messen. Geparden: Schlechte Laune Bei den Geparden herrscht dicke Luft. Die beiden Damen sind verstimmt. Denn seit Tagen schon dürfen sie nicht nach draußen. Der Wassergraben ist zugefroren, da könnten sie abhauen. Also müssen sie im Haus bleiben. Und langweilen sich. Robert Ruhs versucht, für Ablenkung zu sorgen. Targettraining durch das Gitter, mit köstlichen Filethäppchen als Belohnung. Doch selbst das kann die Stimmung nur vorübergehend lockern. Die Katzen verlieren schnell die Lust aufs Training. Da braucht Robert – genau: viel Geduld. Ländermagazine

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      • Für die Liebe noch zu mager?

        Spielfilm Deutschland (1974). "Für die Liebe noch zu mager" - irgendwann einmal hat die 18-jährige Susanne diesen Spruch satt. Sie beschließt, nicht mehr nur fleißiges Bienchen, sondern in der Beziehung zum "Spinner" Lutz auch mal kesse Biene zu sein. Susanne (Simone von Zglinicki) ist klein und zierlich, 18 Jahre alt und Facharbeiterin in einem Textilbetrieb. Sie ist fleißig und gewissenhaft und immer da, wenn jemand Hilfe braucht. Bei der Maidemonstration werden ihr am Ende die Fahnen in die Hand gedrückt, bei der GST-Übung ist sie die Aktivste. Und zu Hause geht es weiter, brav führt sie ihrem Vater (Norbert Christian) und den Brüdern (Carl-Hermann Risse, Uwe Kockisch) den Haushalt. Und sie ist verliebt in den verwegenen, wuschelköpfigen Lutz (Christian Steyer), einen Kraftfahrer, den sie manchmal "Spinner" nennt. Sie kennen sich seit Kindheitstagen, doch er sieht in ihr den Kumpel, nicht die junge Frau, die ihn interessieren könnte. Als ausgerechnet ihre Freundin Daisy (Ursula Staack) ein Kind von Lutz bekommt, wacht Susanne endlich auf. Sie begreift, dass sie für ihr Glück kämpfen muss und beginnt, Lutz zu erobern. Das neue Selbstbewusstsein steht ihr gut. Das bemerkt schließlich auch der "Spinner". Obwohl das junge Glück nicht lange hält, weil es Lutz auf See in die weite Welt zieht, ist Susanne eine andere geworden - lockerer, gelöster, souveräner. Dieser 1974 von Regisseur Bernhard Stephan als Debüt inszenierte Spielfilm traf genau den Nerv der Jugend jener Zeit. Heiter und unverkrampft erzählt er von Susanne, die nicht mehr "immer den Doofen für andere machen" will. In Simone von Zglinicki, damals Schauspielschülerin in Leipzig, seit mehr als 35 Jahren Mitglied des Ensembles des Deutschen Theaters, fand Stephan eine Darstellerin, die sehr glaubhaft das Spannungsfeld zwischen dem Vorgegebenen, Normalen und den eigenen Wünschen, verbunden mit Schmerzen und Freuden, über die Leinwand transportieren konnte. Hinzu kommt die flotte Musik von Zsusza Koncz und ihrem Illes-Ensemble sowie der Klaus-Renft-Combo. Darsteller: Simone von Zglinicki, Christian Steyer, Norbert Christian, Ursula Staack, Karl Thiele, Carl-Hermann Risse, Uwe Kockisch, Fred Delmare, Karin Beewen, Renate Gey. Regie Bernhard Stephan (82 min)

      • Glaubwürdig: Emma Auerbach

        2023 hat Emma Auerbach am Rande von Dresden ein Blumenfeld angelegt. Sie möchte im Takt der Natur natürliche Blüten heranziehen. Als Teil der Slowflower Bewegung setzt sie auf Schmuckkörbchen, Tulpen und Mutterkraut statt auf Blumenimporte aus Übersee. Bei ihr wachsen die Blumen genau dann und genau so, wie man es aus sächsischen Bauerngärten kennt. Emma Auerbach, die eigentlich Kirchenmusikerin ist, hat sich das Gärtnern selbst beigebracht und auch schon Rückschläge hinnehmen müssen. Wenn zum Beispiel starke Hitze tausende Blüten innerhalb kürzester Zeit explodieren lässt, hat sie keine Chance, die Blumen rechtzeitig zu verkaufen. Die Entscheidung, mit der Natur zu gärtnern wie Gott sie schuf, macht es nicht leicht - zum Beispiel bei der Bekämpfung von Unkraut und Schädlingen. Aber genau so versteht sie als Christin die Bewahrung der Schöpfung: Gift kommt ihr nicht aufs Feld - lieber teilt sie den Ertrag mit Insekten und Wühlmäusen. Und sie freut sich jedes Mal, auf ihr Feld zu kommen und zu sehen, wie frische Blüten ihre Köpfe in die Sonne recken. Echtes Leben

      • Bereit für den Ernstfall - ein Pazifist denkt um

        Spielfilm. Mit 18 Jahren hat Philip de Homont den Kriegsdienst verweigert. Jetzt, mit 40, sieht er die Welt mit anderen Augen. Am Ende hat er entschieden: "Ich will im Ernstfall mein Land verteidigen können." Der Ökonom aus Frankfurt/M. nimmt deshalb mit anderen Freiwilligen an einer militärischen Grundausbildung beim Landeskommando Hessen teil. "Ungediente für die Reserve" nennt sich das Programm. An mehreren Wochenenden werden die Anwärter und Anwärterinnen auch an der Waffe geschult. Für die Reihe "Echtes Leben" haben wir Philip de Homont über Monate bei seiner Ausbildung begleitet. Was hat zu seiner Entscheidung geführt? Wem wird er bei der Bundeswehr begegnen? Was wird er lernen? Wie fühlt es sich für einen ehemaligen Kriegsdienstverweigerer an, plötzlich ein Maschinengewehr in Händen zu halten? Und wie wird das private Umfeld reagieren? Denn nicht nur seine Eltern stehen dem Militärdienst eher kritisch gegenüber. Selbstbestimmt. Regie Mec Ilyas

      • Selbstoptimierung - Geht da noch was? fragt Gina Rühl

        Mehr leisten, gesund sein, sportlich, stark. Perfekter Körper, ausgeglichenes Mindset - der Wunsch nach dem "perfekten Ich" ist in den letzten Jahren bei vielen Menschen immer präsenter geworden. Doch wie viel Selbstoptimierung verträgt der Mensch? Und was bedeutet der Weg zum optimalen Ich für Menschen mit Behinderung? Es gibt Menschen, denen ist der eigene Körper nicht gut genug. Auch "Selbstbestimmt"-Hostin Gina Rühl versucht, sich und ihren Körper stetig weiter zu optimieren. Immer dabei: ihre Smartwatch als Fitnesstracker. Digitale Technologien wie diese messen nicht nur die Herzfrequenz oder auch das Lauftempo, sondern speichern am Ende auch die jeweilige Leistung. Das kann einerseits Ansporn sein, andererseits auch Druck erzeugen. Vor allem im Profisport ist das Streben nach dem "perfekten Ich" weit verbreitet. Michael Mikolaj aus Bayern kennt das aus seiner Zeit als Sportler. Der Kleinwüchsige hat drei- bis viermal in der Woche hart trainiert, neben seiner Arbeit im Büro. Sein oberstes Ziel: mehr Muskelkraft für den höchstmöglichen sportlichen Erfolg. So hat er sich ganz nach oben gekämpft und ist Deutscher Meister und Europameister im Bankdrücken geworden. "2019 hat sich dann allerdings mein Leben radikal verändert. Ich bin am Guillian-Barré-Syndrom erkrankt, eine Nervenkrankheit. Es begann mit Kribbeln in den Fingern und führte innerhalb weniger Tage zur vollständigen Lähmung", erzählt Michael. Er kämpfte sich zurück ins Leben und musste dabei buchstäblich alles neu lernen. Auch zu gehen. Heute treibt er wieder Sport, jetzt in einer anderen Disziplin. Erfolgreicher Boxer möchte er werden und trainiert dafür in einem Verein in seiner Heimatstadt. Sich selbst zu optimieren, ist Teil seines Lebens geblieben. Täglich geht Michael ins Fitnessstudio und stemmt Gewichte. Eine Gegenbewegung zu dieser sportiven Form der Selbstoptimierung ist das sogenannte "Biohacking". Ein Trend, der das Optimieren von biologischen Funktionen und Fähigkeiten durch Selbstexperimente und Technologien mit wissenschaftlichen Ansätzen verspricht. Kathrin-Anna Ziegeler organisiert mit ihrem Team einen viertägigen Kongress für Biohacking, im Kurort Bad Dürrheim im Schwarzwald. "Biohacker wollen die eigene Gesundheit selber optimieren und bestimmen. Als Biohacker möchte man alles wissenschaftlich belegt haben und will verstehen, was genau im Körper bei der jeweiligen Übung passiert." Für Projektleiterin Kathrin-Anna Ziegeler ist "Biohacking" eine Form der Selbstoptimierung, die auf Altbewährtes zurückgreift, es aber neu verpackt und neue Technologien nutzt. Von diesen neuen Möglichkeiten berichtet Dr. Simone Koch. Sie leitet in Leipzig und Berlin zwei der größten Praxen für funktionelle Medizin in Deutschland und ist eine der führenden Biohackerinnen Europas. Um zu verstehen, wie diese Form der Selbstoptimierung genau funktioniert, hat sich Gina Rühl mit dem Teilnehmer Patrick Boillat verabredet. Der Schweizer hat durch Biohacking seine Burnout-Erkrankung besser bewältigen können. "Das war ein langer Prozess, der viel Disziplin erforderte", sagt er.

      • Unser Dorf hat Wochenende

        Dorf-Tour - Die Heimatvereine

      • Kirgisistan - Die Jurtenschule der Nomaden

        Spielfilm. Im Norden Kirgisistans ziehen die Nomadenfamilien im Sommer mit ihren Tieren auf die Hochebenen. Schon früh müssen die Kinder hier mit anpacken und ihren Eltern auf den Weiden und im Haushalt helfen. Seit einigen Jahren gibt es endlich einen Ort, an dem sie lernen und sich mit anderen Jungen und Mädchen treffen können: die Jurtenschule. Der Film begleitet Jenya Scharscheva, die Leiterin des Dorfkindergartens. Jeden Tag kommt sie mit ihren Spiel- und Lernangeboten herauf in die Schuljurte. Einer ihrer Schützlinge ist der zwölfjährige Alihan, der mit seiner Familie in einer Jurte auf 2.000 Metern Höhe lebt und seinen Eltern bei der Versorgung der Tiere hilft. In der Zeit der Sowjetunion ist die Zahl der Nomaden Kirgisistans stark zurückgegangen. So wie die Eltern von Alihan haben sich heute viele Kirgisen auf diese alte Tradition zurückbesonnen. Wie ihre Vorfahren züchten sie Tiere, vor allem Pferde, um sich in der atemberaubenden Berglandschaft ihren Lebensunterhalt zu verdienen. In der Jurtenschule erzählt Lehrerin Jenya den Kindern viel über das traditionelle Nomadenleben und die kirgisischen Traditionen. Sie studieren Lieder und Gedichte ein, die sie auf einer großen Familienfeier vortragen wollen. So lernen sie alte kirgisische Rituale wie das "Wiegenfest" kennen, mit dem Neugeborene in die Familie aufgenommen werden - oder das "Fest der ersten Schritte", das von den Eltern ausgerichtet wird, wenn ein Kind laufen lernt. Ohne Kontakt zu Gleichaltrigen könnten die Sommer für die Kinder in den Bergen Kirgisistans sehr lang werden - gäbe es nicht die Jurtenschule der Nomaden. Regie Sybille Smolka

      • Die Olsenbande fährt nach Jütland

        Spielfilm Dänmark (1971). Kaum ist Egon aus der Haft entlassen, plant er mit seinen Komplizen den nächsten Coup. In einem verlassenen Bunker der Deutschen Wehrmacht sucht das Trio nach einem Goldschatz. Dabei kommen die drei dem dänischen Militär in die Quere. Als Schrotthändler Mads Madsen und ein Gaunerpärchen aufkreuzen, gerät der Plan außer Kontrolle. Gleich nach der Haftentlassung schlägt der gerissene Ganove Egon Olsen (Ove Sprogoe) seinen Banden-Mitgliedern, dem heiter-versonnenen Benny (Morten Grunwald) und dem ängstlichen Kjeld (Poul Bundgaard), einen neuen, diesmal scheinbar völlig risikolosen Coup vor. Auf der Nordsee-Seite der Halbinsel Jütland soll sich in einem alten Bunker der Deutschen Wehrmacht ein Schatz mit Gold und Dollarnoten befinden. Das Trio macht sich auf den Weg, begleitet von Kjelds ahnungsloser, aber resoluten Gattin Yvonne (Kirsten Walther) und ihrem frühreifen Sohn Borge (Jes Holtso). Bereits bei der Anreise müssen die gewieften Ganoven sich einiges einfallen lassen, um trotz leerer Brieftaschen ans Ziel zu kommen. Zwar finden sie rasch den Bunker, doch damit fangen die Probleme erst an. Das Gemäuer steht mitten im militärischen Sperrgebiet und wird von der beflissenen Truppe des etwas vertrottelten Leutnants (Peter Steen) streng bewacht. Nachdem Egon bei seiner Suche in den überfluteten Bunker-Katakomben beinahe ertrunken wäre, lassen sie sich vom Schrotthändler Mads Madsen (Karl Stegger) eine antiquierte Taucherausrüstung geben. Mads ist jedoch cleverer, als sie ahnen. Er verlangt für seine Dienste die Hälfte vom legendären Nazi-Schatz. Auf den hat es jedoch auch das mondäne Ganoven-Duo Karin (Helle Virkner) und Rico (Willy Rathnov) abgesehen. Rico scheitert indes kläglich mit dem Versuch, Borge zu entführen, um die Schatzgräber zu erpressen. Doch auch das Trio wird mit dem endlich gefundenen Goldschatz nicht glücklich. Die heftigen Erschütterungen beim Freilegen eines alten Tresors haben eine alte Rakete startklar gemacht, die auf die Schatzsucher zurast. Erik Balling setzte mit Witz, Charme und ironischem Blick auf dänische Tugenden die Reihe mit den Abenteuern der Olsenbande fort. Darsteller: Ove Sprogoe, Morten Grunwald, Poul Bundgaard, Kirsten Walther, Jes Holtso, Helle Virkner, Willy Rathnov, Karl Stegger, Preben Kaas, Peter Steen, Benny Hansen. Regie Erik Balling (95 min)

      • Zwei Frauen für alle Felle - Väter und Töchter (2)

        Spielfilm Deutschland (2025). Auf dem Hof von Dirk Rothe bringt Julia mit knapper Not ein Kalb zur Welt. Als kurz darauf eines von Dirks Rindern auf der Weide verendet, wächst die Sorge vor einer Seuche. Dirk, Tochter Lisa, Maja und Julia müssen verhindern, dass sich weitere Tiere infizieren. Da Dirk vor der unmöglichen Aufgabe steht, den Hof allein weiterführen zu müssen, nimmt er Verkaufsverhandlungen auf, die zu scheitern drohen, als noch mehr Tiere erkranken. Können Maja und Julia die Zukunft des des Betriebes retten? Auf dem Hof des Milchbauern Dirk Rothe (Peter Schneider) kalbt die Mutterkuh Lotte. Julia (Meriel Hinsching) kann nur mit Mühe einen Kaiserschnitt abwenden und das Kalb gesund zur Welt bringen. Als kurz darauf eines von Dirks Rindern auf der Weide verendet, sind Maja (Bettina Zimmermann) und Julia alarmiert: Bedroht eine seltene Rinderseuche die Tiere? Mit vereinten Kräften müssen Dirk, seine Tochter Lisa (Lilly Barshy), Maja und Julia verhindern, dass sich noch weitere Rinder infizieren. Da Dirk vor Kurzem von seiner Frau Annette (Annett Sawallisch) verlassen wurde und Lisa Medizin studieren will, sieht sich Dirk damit konfrontiert, den Hof alleine weiterführen zu müssen – ein Ding der Unmöglichkeit! Hinter dem Rücken seiner Familie nimmt er Verkaufsverhandlungen auf, die zu scheitern drohen, als noch mehr Tiere krank werden. Dirks Existenz steht auf dem Spiel. Werden Maja und Julia neben den Tieren auch die Zukunft des Familienbetriebes retten können? Darsteller: Bettina Zimmermann, Meriel Hinsching, Ramona Kunze-Libnow, Wolfgang Stumph, Kai Schumann, Max von Pufendorf, Karl Kranzkowski, Nelly Hoffmann, Wanja Valentin Kube, Matti Schmidt-Schaller, Lilly Barshy, Peter Schneider, Annett Sawallisch, Rinaldo Steller, Marco Matthes, Jolina Simpson, Edelgard Hansen. Regie Stefan Bühling (87 min)

      • MDR aktuell

        Wunderschön!

      • Im Tal der Saale

        Im Herzen von Deutschland liegt das Mittlere Saaletal. Hier lebte die schönste Frau des Mittelalters, Bibi und Tina ritten auf Amadeus und Sabrina, und Weltklasseturner Lucas Dauser trainiert unter den Augen von Turnvater Jahn. Daniel Aßmann startet auf der Leuchtenburg bei Jena und reist vorbei an weiteren prächtigen Schlössern und Burgen, durch das nördlichste Weinanbaugebiet Europas und durch das Naturschutzgebiet Hohe Schrecke - mit unterschiedlichen Fortbewegungsmitteln: Während er auf dem Saale-Radweg das E-Bike bevorzugt, zieht er sich für den Werra-Unstrut-Radweg die Inliner an. Zur Fundstelle der Himmelsscheibe von Nebra ist Daniel Aßmann zu Fuß unterwegs; von Camburg bis zur Käthe-Kruse-Stadt Bad Kösen paddelt er mit dem Kanu. Und den Zusammenfluss von Saale und Unstrut erlebt er von der Fähre aus. Daniel Aßmann erkundet Jena, Naumburg und Freyburg und lässt sich von einer ehemaligen Deutschen Weinprinzessin ihre Heimat zeigen - inklusive Weinproben. Naumburg: der Dom, Schneewittchens böse Stiefmutter und Nietzsches Zuhause Uta, Ehefrau des Markgrafen Ekkehard II., gilt als schönste Frau des Mittelalters - und Walt Disney machte sie zur Vorlage für Schneewittchens böse Stiefmutter. In Stein gemeißelt gehört sie zu den zwölf Stifterfiguren Im Naumburger Dom. Daniel Aßmann lässt sich von Domarchivar Matthias Ludwig durch das fast 1.000 Jahre alte UNSECO Weltkulturerbe führen. Gemeinsam besuchen sie auch das ehemalige Wohnhaus des Philosophen Friedrich Nietzsche. Wandern zwischen Weinbergen Saale-Unstrut heißt das nördlichste Weinanbaugebiet Europas. Hier lernt Daniel Aßmann viel von der ehemaligen Deutschen Weinprinzessin und heutigen Winzerin Sandra Polomski. Sie besuchen eine der ältesten Sektkellereien des Landes und wandern vom Naumburger Blütengrund durch die Weinberge zur fast 1.000 Jahre alten Neuenburg, die hoch über Freyburg thront. Knapp 20 Minuten entfernt liegt in einem ehemaligen Braunkohletagebau-Gebiet der Geiseltalsee, der größte künstlich geschaffene See Deutschlands - und ein Naherholungsbiet. Seltene Tiere und ein Kettensägen-Künstler Im Tal von Saale und Unstrut leben heute wieder Tiere, die in dieser Gegend fast ausgestorben waren, so wie der Knochen-Glanzkäfer im Naturschutzgebiet Hohe Schrecke. Hier liegt auch der Rabenswald mit Erlebnisparcours und dem kleinsten Baumwipfelpfad Deutschlands. Daniel Aßmann geht bei einem Kettensägen-Künstler in die Lehre - und sägt sich eine Eule aus.

      • Till Eulenspiegel

        Till Eulenspiegel vagabundiert durch die Lande, um mit Witz, Selbstbewusstsein und Intelligenz die Welt zur Zielscheibe seiner Scherze zu machen. Doch er kehrt immer wieder nach Hause zurück, denn vor der Liebe kann niemand davonlaufen - nicht einmal der größte Narr der Welt. Der größten Herausforderung seines Leben stellt sich Till Eulenspiegel, als er gegen den Lübecker Bürgermeister Klaas Wüllenwever antritt, um seine Jugendliebe Kathrin zu befreien. Die wurde in Wüllenwevers Kerker gesperrt, und Till ist daran schuld. Verfolgt von den Schergen seines mächtigen Gegners, der die Hanse in einen Krieg und zu neuer Stärke und neuem Ruhm führen will, kümmert Till sich - erst widerwillig, dann zunehmend einverstanden - um Kathrins Tochter Marie. Der sprunghafte, spontane Narr übernimmt damit Verantwortung und tut etwas, das er eigentlich scheut wie der Teufel das Weihwasser. Doch am Ende wird ihm sein Einsatz reichlich gelohnt: Kathrin kommt frei, Wüllenwever wird entmachtet und Marie entpuppt sich in einem großen Abenteuer als eine wunderbare Gefährtin, die Till wie eine Tochter liebt. Till verlässt Kathrin und Marie, um wieder durch Deutschland und das halbe Europa zu vagabundieren - mit Witz, Furcht- und Respektlosigkeit, Selbstbewusstsein und Intelligenz die Welt zur Zielscheibe seiner Scherze zu machen. Doch Till wird zurückkehren, immer wieder, zu Kathrin und Marie. Vor der Liebe kann niemand davonlaufen - nicht einmal der größte Narr der Welt. Darsteller: Jacob Matschenz, Anna Bederke, Jule Hermann, Devid Striesow, Peter Jordan, Sebastian Kaufmane, Katja Danowski, Hedi Kriegeskotte, Timo Dierkes, Peter Heinrich Brix. Regie Christian Theede (116 min)

      • Wetter für 3

        Die Wetterschau für Mitteldeutschland

      • Unser Sandmännchen

        Fuchs und Elster (2026). Die Hutflagge Frau Elster drängt den Fuchs etwas zu tun, damit man ihre Anwesenheit auf der Insel bemerkt. Als Herr Fuchs vorschlägt, dafür ihren Hut zu benutzen, will sie zuerst nicht, willigt dann aber ein.

      • Sagenhaft - Rund um den Brocken

        Er ist Norddeutschlands höchster Berg: der Brocken. Bis Südnorwegen gibt es keine höhere Erhebung, im Osten müsste man bis zum Ural reisen und im Westen sogar bis nach Kanada. Der Brocken gilt als mystisch und rau. 300 Tage im Jahr versteckt er sich hinter einem dichten, grauen Schleier - geheimnisvoll und magisch. Vielleicht regt er deshalb seit jeher die Fantasien der Menschen an. Und das Harzer Bergvolk erzählt sich so manche Sage rund um den Norddeutschen Riesen. Tatsächlich aber ist für alles Magische hier oben vor allem die Wetterküche verantwortlich. Mit seinen 1.141 Metern schiebt sich der Brocken hoch hinaus in unserer Atmosphäre. Das Klima hier erinnert eher an Island oder die Alpen. Der Brocken thront majestätisch über dem Harz. Wie eine Trutzburg ragt das Gebirge aus der Norddeutschen Tiefebene empor. Dieser "Buckel" war vor über 1.000 Jahren die Mitte Europas. Könige und Kaiser aus den Dynastien der Ottonen und Salier, die Askanier und Harzgrafen nutzten die exponierte Lage, schöpften großen Reichtum aus den Erzgruben und hinterließen Kirchen, Klöster, Burgen und viele andere Schätze. Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise rund um den Brocken. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen. Einen Westharzer, der mit viel Einsatz im Osten ein altes FDGB-Ferienheim wieder auf Vordermann gebracht hat. Eine Eselflüsterin. Die Eseltreiber im Harz waren einst legendär, nur sie verstanden es, die Berge bei jedem Wetter zu bezwingen. Ganze Karawanen zogen über Wald- und Feldwege in die abgelegenen Regionen und versorgten die Bewohner in den Dörfern mit dem Nötigsten. Einen Wildwasserfan aus Clausthal-Zellerfeld. Einen Förster, der tagtäglich gegen das Waldsterben ankämpft. Eine Frau, die sich ganz den Senfrezepten verschrieben hat. Bei ihr kann man ein Jahrhundert altes Rezept probieren, das noch von den Ottonen stammt. Die hatten einst zu fast allem Senf gegessen. Einen Sagensammler aus Bad Suderode. Einen Spezialisten für Harzer Roller und das rote Harzer Höhenvieh und noch viele mehr. Die Region rund um den Brocken: eine sagenhafte Gegend voller Überraschungen. Und ein Film voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern und ganz besonderen Menschen.

      • MDR aktuell extra: Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

        Moderation: Felix Seibert-Daiker

      • Volksparteien ohne Volk

        Im Osten gescheitert? Als die Mauer fiel, war Demokratie mit Hoffnung verbunden. Heute ist die Stimmung gekippt. Die ehemalige Volkspartei SPD muss im Osten Deutschlands um ihr Überleben kämpfen, und der CDU, Partei des "Einheitskanzlers" Helmut Kohl und der "ostdeutschen" Bundeskanzlerin Angela Merkel, laufen die Wähler in Scharen davon. Die Parteien und mit ihnen die Demokratie sind in der Krise. Was ist geschehen? "Mit der Partei, in die ich 1990 eingetreten bin, hat die heutige CDU nichts mehr zu tun", sagt der langjährige Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz. "Wir waren nicht mutig genug, die Interessen der Ostdeutschen zu vertreten", so formuliert es Stefan Hilsberg für die ostdeutsche SPD. Die Autorin und Journalistin Jana Hensel fasst zusammen: Auch nach der Vereinigung mit den ehemaligen DDR-Blockparteien und den neugegründeten ostdeutschen Parteien im Jahr 1990 sind die Volksparteien des Westens, die CDU und die SPD, immer "vom Westen dominierte Parteien" geblieben, in denen genuin ostdeutsche Interessen nur selten artikuliert wurden. Nur so war es möglich, dass die ehemalige DDR-Staatspartei SED überleben konnte und sich - umbenannt zur PDS - als "Kümmererpartei" der Ostdeutschen etablieren konnte. Seit mehr als 10 Jahren nun ist die AfD in die Lücke gesprungen, die die Volksparteien gelassen haben. Die Dokumentation "Volksparteien ohne Volk" sucht anhand wichtiger Wendepunkte nach den Gründen, warum CDU und SPD das Vertrauen der Wähler in Ostdeutschland in großen Teilen verspielt haben. Dabei zeigt der Blick in die Geschichte erstaunliche Kontinuitäten bis in die Gegenwart: Denn Angst vor Arbeitsplatzverlust und Deindustrialisierung, Angst vor ausufernder Kriminalität und Überfremdung waren bereits in den 90er Jahren Themen, die viele Ostdeutsche bewegten. Damals waren die Parteien nicht präsent genug und es entstanden Zweifel an der Funktionsweise der Parteiendemokratie. Die Herausforderungen der Gegenwart rufen Traumata wach - und die Lösung der Probleme wird von vielen den fernen "Westparteien" nicht zugetraut. Regie Jan N. Lorenzen, Ann-Marie Amthor

      • Macht der Mandate - Ost-Stimmen im Bundestag

        Spielfilm. Seit über einem Jahr sind sie Abgeordnete des 21. Deutschen Bundestages: Diana Herbstreuth (CDU), Elisabeth Kaiser (SPD), Carolin Bachmann (AfD), Kassem Taleb Saleh (Bündnis90/Die Grünen), Janina Böttger (Die Linke). Sie vertreten Wähler in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt und haben den Auftrag, deren Interessen in Berlin und damit bundesweit Gehör zu verschaffen. Mit großer Motivation haben sie ihr Mandat angetreten, begleitet von hohen Erwartungen ihrer Wähler. Doch können sie diese erfüllen? Fünf Monate lang begleitet der Film die fünf Abgeordneten bei ihrer Arbeit – im Bundestag, in den Ausschüssen, im Bundeskabinett, bei Lobbyveranstaltungen, in ihren Wahlkreisen. Er zeigt, wie sie ihre Wähler treffen, deren Interessen im komplexen Berliner Politikbetrieb einzubringen versuchen, Partei- und Fraktionslogik unterliegen und sich über Anspruch und Wirklichkeit Gedanken machen. Was haben sie in diesen fünf Monaten für ihre Wähler erreicht? Was kann in der Folge noch gelingen, bis die Legislatur sich dem Ende zuneigt? Woran scheitern die Anliegen und Ambitionen? Wo und warum verstummt die Stimme der Wähler am Ende? Unkommentiert, für sich selbst sprechend zeigt der Dokumentarfilm, wie sich Erwartungen und Realität verhalten, wenn die Interessen der Wähler in Berlin anklopfen. Szenische und dokumentarische Elemente zeigen den Alltag der Abgeordneten, in Interviews reflektieren sie über ihre Arbeit und die Funktionsweise unserer Demokratie. Der 60-minütige Film stellt die schmerzhaften Fragen unserer Zeit an die Volksvertreter. Regie Tatjana Kadegge, Torsten Archut

      • Kripo live - Tätern auf der Spur

        Lebendig verbrannt – Doppelmord in Buckow. Zwei verbrannte, menschliche Körper am Rande eines Lagerfeuers – diese grausige Entdeckung machen Spaziergänger im Mai 2004 in der Nähe von Buckow, einer Kleinstadt im Naturpark Märkische Schweiz. Die Obduktion ergibt: Die beiden haben noch gelebt, als sie verbrannt wurden. Ein Doppelmord. Lange ist unklar, wer die Toten sind. Und: Wer sind die Täter? Den Ermittlern der Kripo Frankfurt (Oder) um Kriminalkommissar René Brümmer gelingt es in diesem True-Crime-Fall die Täter zu überführen. Zwei verbrannte, menschliche Körper am Rande eines Lagerfeuers – diese grausige Entdeckung machen Spaziergänger im Mai 2004 in der Nähe von Buckow, einer Kleinstadt im Naturpark Märkische Schweiz. Die Obduktion ergibt: Die beiden haben noch gelebt, als sie verbrannt wurden. Ein Doppelmord. Lange ist unklar, wer die Toten sind. Und: Wer sind die Täter? Den Ermittlern der Kripo Frankfurt (Oder) um Kriminalkommissar René Brümmer gelingt es in diesem True-Crime-Fall von 2004 mit akribischer Arbeit, den Opfern wieder einen Namen zu geben und schließlich auch die Täter zu überführen, die zwei Menschen auf grausame Art getötet haben. Wunderschön!

      • Im Tal der Saale

        Im Herzen von Deutschland liegt das Mittlere Saaletal. Hier lebte die schönste Frau des Mittelalters, Bibi und Tina ritten auf Amadeus und Sabrina, und Weltklasseturner Lucas Dauser trainiert unter den Augen von Turnvater Jahn. Daniel Aßmann startet auf der Leuchtenburg bei Jena und reist vorbei an weiteren prächtigen Schlössern und Burgen, durch das nördlichste Weinanbaugebiet Europas und durch das Naturschutzgebiet Hohe Schrecke - mit unterschiedlichen Fortbewegungsmitteln: Während er auf dem Saale-Radweg das E-Bike bevorzugt, zieht er sich für den Werra-Unstrut-Radweg die Inliner an. Zur Fundstelle der Himmelsscheibe von Nebra ist Daniel Aßmann zu Fuß unterwegs; von Camburg bis zur Käthe-Kruse-Stadt Bad Kösen paddelt er mit dem Kanu. Und den Zusammenfluss von Saale und Unstrut erlebt er von der Fähre aus. Daniel Aßmann erkundet Jena, Naumburg und Freyburg und lässt sich von einer ehemaligen Deutschen Weinprinzessin ihre Heimat zeigen - inklusive Weinproben. Naumburg: der Dom, Schneewittchens böse Stiefmutter und Nietzsches Zuhause Uta, Ehefrau des Markgrafen Ekkehard II., gilt als schönste Frau des Mittelalters - und Walt Disney machte sie zur Vorlage für Schneewittchens böse Stiefmutter. In Stein gemeißelt gehört sie zu den zwölf Stifterfiguren Im Naumburger Dom. Daniel Aßmann lässt sich von Domarchivar Matthias Ludwig durch das fast 1.000 Jahre alte UNSECO Weltkulturerbe führen. Gemeinsam besuchen sie auch das ehemalige Wohnhaus des Philosophen Friedrich Nietzsche. Wandern zwischen Weinbergen Saale-Unstrut heißt das nördlichste Weinanbaugebiet Europas. Hier lernt Daniel Aßmann viel von der ehemaligen Deutschen Weinprinzessin und heutigen Winzerin Sandra Polomski. Sie besuchen eine der ältesten Sektkellereien des Landes und wandern vom Naumburger Blütengrund durch die Weinberge zur fast 1.000 Jahre alten Neuenburg, die hoch über Freyburg thront. Knapp 20 Minuten entfernt liegt in einem ehemaligen Braunkohletagebau-Gebiet der Geiseltalsee, der größte künstlich geschaffene See Deutschlands - und ein Naherholungsbiet. Seltene Tiere und ein Kettensägen-Künstler Im Tal von Saale und Unstrut leben heute wieder Tiere, die in dieser Gegend fast ausgestorben waren, so wie der Knochen-Glanzkäfer im Naturschutzgebiet Hohe Schrecke. Hier liegt auch der Rabenswald mit Erlebnisparcours und dem kleinsten Baumwipfelpfad Deutschlands. Daniel Aßmann geht bei einem Kettensägen-Künstler in die Lehre - und sägt sich eine Eule aus. Echtes Leben

      • Bereit für den Ernstfall - ein Pazifist denkt um

        Spielfilm. Mit 18 Jahren hat Philip de Homont den Kriegsdienst verweigert. Jetzt, mit 40, sieht er die Welt mit anderen Augen. Am Ende hat er entschieden: "Ich will im Ernstfall mein Land verteidigen können." Der Ökonom aus Frankfurt/M. nimmt deshalb mit anderen Freiwilligen an einer militärischen Grundausbildung beim Landeskommando Hessen teil. "Ungediente für die Reserve" nennt sich das Programm. An mehreren Wochenenden werden die Anwärter und Anwärterinnen auch an der Waffe geschult. Für die Reihe "Echtes Leben" haben wir Philip de Homont über Monate bei seiner Ausbildung begleitet. Was hat zu seiner Entscheidung geführt? Wem wird er bei der Bundeswehr begegnen? Was wird er lernen? Wie fühlt es sich für einen ehemaligen Kriegsdienstverweigerer an, plötzlich ein Maschinengewehr in Händen zu halten? Und wie wird das private Umfeld reagieren? Denn nicht nur seine Eltern stehen dem Militärdienst eher kritisch gegenüber. Selbstbestimmt. Regie Mec Ilyas

      • Selbstoptimierung - Geht da noch was? fragt Gina Rühl

        Mehr leisten, gesund sein, sportlich, stark. Perfekter Körper, ausgeglichenes Mindset - der Wunsch nach dem "perfekten Ich" ist in den letzten Jahren bei vielen Menschen immer präsenter geworden. Doch wie viel Selbstoptimierung verträgt der Mensch? Und was bedeutet der Weg zum optimalen Ich für Menschen mit Behinderung? Es gibt Menschen, denen ist der eigene Körper nicht gut genug. Auch "Selbstbestimmt"-Hostin Gina Rühl versucht, sich und ihren Körper stetig weiter zu optimieren. Immer dabei: ihre Smartwatch als Fitnesstracker. Digitale Technologien wie diese messen nicht nur die Herzfrequenz oder auch das Lauftempo, sondern speichern am Ende auch die jeweilige Leistung. Das kann einerseits Ansporn sein, andererseits auch Druck erzeugen. Vor allem im Profisport ist das Streben nach dem "perfekten Ich" weit verbreitet. Michael Mikolaj aus Bayern kennt das aus seiner Zeit als Sportler. Der Kleinwüchsige hat drei- bis viermal in der Woche hart trainiert, neben seiner Arbeit im Büro. Sein oberstes Ziel: mehr Muskelkraft für den höchstmöglichen sportlichen Erfolg. So hat er sich ganz nach oben gekämpft und ist Deutscher Meister und Europameister im Bankdrücken geworden. "2019 hat sich dann allerdings mein Leben radikal verändert. Ich bin am Guillian-Barré-Syndrom erkrankt, eine Nervenkrankheit. Es begann mit Kribbeln in den Fingern und führte innerhalb weniger Tage zur vollständigen Lähmung", erzählt Michael. Er kämpfte sich zurück ins Leben und musste dabei buchstäblich alles neu lernen. Auch zu gehen. Heute treibt er wieder Sport, jetzt in einer anderen Disziplin. Erfolgreicher Boxer möchte er werden und trainiert dafür in einem Verein in seiner Heimatstadt. Sich selbst zu optimieren, ist Teil seines Lebens geblieben. Täglich geht Michael ins Fitnessstudio und stemmt Gewichte. Eine Gegenbewegung zu dieser sportiven Form der Selbstoptimierung ist das sogenannte "Biohacking". Ein Trend, der das Optimieren von biologischen Funktionen und Fähigkeiten durch Selbstexperimente und Technologien mit wissenschaftlichen Ansätzen verspricht. Kathrin-Anna Ziegeler organisiert mit ihrem Team einen viertägigen Kongress für Biohacking, im Kurort Bad Dürrheim im Schwarzwald. "Biohacker wollen die eigene Gesundheit selber optimieren und bestimmen. Als Biohacker möchte man alles wissenschaftlich belegt haben und will verstehen, was genau im Körper bei der jeweiligen Übung passiert." Für Projektleiterin Kathrin-Anna Ziegeler ist "Biohacking" eine Form der Selbstoptimierung, die auf Altbewährtes zurückgreift, es aber neu verpackt und neue Technologien nutzt. Von diesen neuen Möglichkeiten berichtet Dr. Simone Koch. Sie leitet in Leipzig und Berlin zwei der größten Praxen für funktionelle Medizin in Deutschland und ist eine der führenden Biohackerinnen Europas. Um zu verstehen, wie diese Form der Selbstoptimierung genau funktioniert, hat sich Gina Rühl mit dem Teilnehmer Patrick Boillat verabredet. Der Schweizer hat durch Biohacking seine Burnout-Erkrankung besser bewältigen können. "Das war ein langer Prozess, der viel Disziplin erforderte", sagt er.