• ORF2

    • ORF2 od do

      • Unter anderen Umständen - Mütter und Söhne

        Während die Landjugend feiert, stirbt ein skrupelloser Vermieter unter mysteriösen Umständen. Ermittlerin Jana Winter (Natalia Wörner) muss herausfinden, ob ihr Sohn in den Fall verwickelt ist.Als der Vermieter und Chef eines Pflegedienstes, Björn Hinrichs, nachts mit seinem Auto verunglückt, deutet vieles auf einen Unfall hin. Tatsächlich wurde ihm die tödliche Kopfwunde aber schon vor dem Crash zugefügt. Ein Mieter, der mit Hinrichs Streit hatte, gerät schnell unter Verdacht. Doch Kommissarin Jana Winter ist skeptisch. Außerdem macht Jana ihr Sohn Leo Sorgen. Der Bursche ist von einer Party mit einem blauen Auge heimgekommen und zeigt ein ungewöhnlich starkes Interesse an dem Fall.(Hörfilm in Zweikanaltontechnik: deutsch / deutsch mit Bildbeschreibung)

      • ZIB

      • Peter Rapp - Erinnerungen an eine TV-Legende

        Ein Rückblick auf das Leben des berühmten Moderators und Entertainers

      • Peter Rapp - Als wäre es gestern gewesen

        Peter Rapp und Johannes Hoppe haben wieder jede Menge Unterhaltsames von heimischen Kulturschaffenden im ORF-Archiv entdeckt: Zum Beispiel Parodien von zwei Kabarett- und Schauspielgrößen aus ihren Anfängen: Josef Hader und Erwin Steinhauer. Wie ein Tankwart und sein Chef reagieren, wenn ein österreichischer Kleinwagen namens Puch 500 plötzlich 120 Liter an der Zapfsäule "schluckt", amüsierte die Zuschauer bereits 1969 in der Sendung "Versteckte Kamera". Was passiert, wenn aufgrund einer Störung Chris Lohners Stimme am Bahnhof Hütteldorf ausfällt und ein Mitarbeiter von einer Feier kommend live einspringen muss, hat Herbert Steinböck zu einem köstlichen Sketch verarbeitet. Weitere Schmankerln gibt es mit Ernst Fuchs und Günter Tolar, Peter Rapp, Mike Krüger, Richard Österreicher und Lonzo zu sehen. Historisches weiß der "Jäger der verlorenen ORF-Schätze" über die Körnerhalle in Schwechat zu berichten, wurden dort doch zahlreiche TV-Sendungen produziert, und die Musik kommt diesmal von den Schmetterlingen, Georg Danzer, Wolfgang Ambros, Hans Krankl alias Johann K., Cissy Kraner und Peter Josch und der jungen Erika Pluhar.

      • Stöckl

        Die Moderatorin Barbara Stöckl steht für Kompetenz, Glaubwürdigkeit, Offenheit und Neugier. Sie sucht nicht die Konfrontation, sie entdeckt den Menschen hinter der Persönlichkeit: Alles, was die Gäste bewegt, kann zur Sprache kommen - ihre Geschichte, ihre Zukunftsbilder. Spannung und Unterhaltung garantiert auch die Konstellation der Gäste untereinander, denn der Spannungsbogen reicht von jenen, die großen Erfahrungsschatz haben, zu jenen, deren größtes Gut der unverbrauchte Blick auf kühne Zukunftsvisionen ist. Bei "STÖCKL" trifft Erfahrung auf Neues, finden große Themen unserer Zeit und die privaten Ereignisse der Gäste zu einem interessanten Ganzen zusammen.Zu Gast bei Barbara Stöckl:* Peter Rapp, Entertainer* Hans Krankl, Fußball-Legende

      • Spotlight

        Das ORF-Kultprogramm zum Wiedersehen! Im Rahmen seiner beliebten Showreihe der späten 60er und 70er Jahre präsentierte Peter Rapp nationale und internationale Bands, Musiker und Sänger, von denen viele zu Stars geworden sind - in dieser Folge ABBA, Wilfried, Georg Danzer, Stanley & the VIPs, Adi Stassler u.a.

      • Falscher Verdacht - Nur die Wahrheit zählt

        Als er der kleinen Nicole Weber nach einem Fahrradunfall das Knie verarztet, ahnt Ex-Kommissar Armin Streiwen nicht, dass ihn dies zum Mordverdächtigen machen wird. Am nächsten Tag wird das Kind tot aufgefunden und Zeugenaussagen belasten ihn schwer. Kurz nach seinem Besuch bei Nicoles Vater ist auch dieser tot. Mit der Polizei auf den Fersen versucht Streiwen, seine Unschuld zu beweisen und Nicoles abgängige Schwester zu finden und zu beschützen.Koproduktion RTL/ORF

      • Die Rosenheim-Cops IV (13)

        Tanzlehrer Rocco Gonzalez ist ermordet worden und Tatverdächtige gibt es wie Sand am Meer. Da wäre zum einen Roccos langjährige Tanzpartnerin Tatjana Dudenhöfer, welcher Rocco kurz vor der internationalen Salsameisterschaft den Laufpass gegeben hatte, zum anderen die Zahnarztgattin Elfi Clauser, deren Mann ihre entflammte Begeisterung für den jungen Tänzer gar nicht gern gesehen hatte. Die Ermittlungen führen Hofer und Satori auf das glatte Parkett der Rosenheimer Tanzschule.

      • Die Rosenheim-Cops IV (14)

        Hobbyjournalist Heinz Krug wird tot auf der Ladefläche eines Möbelwagens aufgefunden. Die Rekonstruktion des Tathergangs ergibt, dass er von einer Brücke in den darunter fahrenden LKW gestürzt ist. Krug war hinter einer heißen Story her. Das wurde ihm nun offenbar zum Verhängnis. Korbinian und Satori treten zunächst auf der Stelle. Bewegung kommt in den Fall erst, als sie herausfinden, dass zwei ihrer Kollegen auf seltsame Weise in die Geschehnisse verwickelt sind.

      • Mariandl

        $

      • ZIB

      • Der Wiener Jugendstil – Aufbruch in die Moderne

        Jeder kennt heute noch berühmte Salonières, Damen des gehobenen Bürgertums oder der Aristokratie ebenso wie Gustav Klimts "Muse" und Geschäftspartnerin Emilie Flöge, die dem Malerfürsten Modell standen. Das Kalkül der Porträtierten, sich durch Klimts Pinselstrich dem Vergessen zu entziehen, ist aufgegangen. Doch hinter der Förderung des Jugendstils besonders durch das jüdische Großbürgertum steht bei genauer Betrachtung mehr als nur Kunstsinnigkeit. Vielmehr wollten die aufstrebenden Familien der Ringstraßenzeit durch die Förderung der neuen Kunst gesellschaftliche Anerkennung finden. So ergab sich eine große Symbiose aus den Künstlern der Secession und den wohlhabenden Familien des späten 19. Jahrhunderts. Die einen kamen dadurch zu Geld und stießen in die bürgerlichen Salons vor, die anderen konnten sich vor einer sonst reservierten Wiener Gesellschaft als Mäzene und Schöngeister profilieren. Zu den bedeutendsten Förderern der Secession gehörten Karl Wittgenstein, Victor Zuckerkandl und Fritz Waerndorfer. Die Akzeptanz jüdischer Großbürger und Industrieller blieb allerdings über weite Strecken ein Wunschtraum. Selbst in ihrer Hochblüte wurden viele von ihnen als "Parvenus" ausgegrenzt. Erst recht die politische Agitation des antisemitischen Bürgermeisters Karl Lueger und das Aufkommen der Nazis ließen diese Erzählung im frühen zwanzigsten Jahrhundert abreißen.

      • Im Cottage - Die Gartenstadt in Wien

        Hedy Lamarr wurde hier geboren, Arthur Schnitzler dichtete, Arik Brauer malte hier, und Marcel Prawy lagerte hier seine Plastiksackerl ein: Das Wiener Cottage, ein Villenviertel in bester Währinger und Döblinger Lage, gilt als historischer Ankerplatz der Künstlerschaft, vor allem aber als so exklusiv, dass der Name als "die Cotäääsch" von vielen Wiener*innen blasiert verballhornt wird. Schwer vorzustellbar, dass die Gartenstadt in der Großstadt einst als Sozialprojekt für leistbares Wohnen im Grünen galt. Und doch war dies der Gründungsgedanke. Vor allem "Beamte und deren Witwen" und Familien sollten von einem damals bahnbrechenden Finanzierungsmodell profitieren und sich so ein Eigenheim schaffen können. 1872 konstituierte sich der Wiener Cottage Verein, der auf die Initiative von Heinrich Ferstel, Architekt der Votivkirche und der Uni Wien zurückging. Viele Grundsätze, wie maximale Bauhöhen, lockere Verbauung mit genügend Grünfläche und Ensembleschutz fanden später Eingang in die Wiener Bauordnung. Bis heute achtet der Verein darauf, dass diese Prinzipien nicht verletzt werden. Eine Herausforderung in Zeiten gewinnorientierter Projektentwickler.

      • Follies - Hinter den Kulissen der Wiener Volksoper

        1971 in New York uraufgeführt und mit sieben Tony Awards ausgezeichnet, steht "Follies" am Anfang von Stephen Sondheims 20-jähriger Haupt-Schaffensperiode. Sondheim taucht darin in die Welt der Revuen der 1920er bis 1940er-Jahre ein und erzählt eine Geschichte zwischen Nostalgie und harter Lebensrealität, die sich ausgehend vom Wiedersehen einiger - mittlerweile um Jahrzehnte gealterter - Revue-Girls entfaltet.An der Wiener Volksoper wird der Musical-Klassiker, für den Sondheim einige seiner bekanntesten Songs, wie "I'm Still Here", "Broadway Baby" oder "Losing My Mind", komponiert hat, nun im April 2025 von Regisseur Martin G. Berger erstmals in Österreich auf die Bühne gebracht. Der ORF begleitet das hochkarätige Ensemble - angeführt von Bettina Mönch, Ruth Brauer-Kvam, Drew Sarich, Peter Lesiak und Sona MacDonald - bei den Proben und gibt Einblicke hinter die Kulissen der Wiener Volksoper.

      • ZIB

      • Hohes Haus

        -Pause für FamiliennachzugPrall gefüllt war die Tagesordnung an den beiden Plenartagen in dieser Woche am Donnerstag und Freitag. Durch einen Initiativantrag der Regierungsparteien soll die bereits angekündigte Pause beim Familiennachzug geregelt werden, was die Opposition kritisiert. Caroline Picker hat die Debatte zusammengefasst. -Debatte über StrafmündigkeitDie FPÖ fordert erneut die Herabsetzung der Strafmündigkeit. Die aktuelle Kriminalstatistik zeigt, dass sich die Zahl der registrierten Straftaten, die von Kindern zwischen zehn und 14 Jahren begangen worden sind, mehr als verdoppelt hat. Zurückgeführt wird das auf einige wenige sogenannte "Systemsprenger", das sind Unmündige, die besonders viele Delikte begangen haben. Wäre die Senkung der Strafmündigkeit eine Lösung? Caroline Picker hat sich umgehört.-Zoll-DilemmaDie von US-Präsident Trump angedrohten Zölle treffen auch die Schweiz und Liechtenstein. Als nicht EU-Mitglied fürchtet die Schweiz zwischen den Handelsblöcken zerrieben zu werden, manche Politiker fordern jetzt den raschen Abschluss der EU-Verträge, andere verlangen Gegenzölle, die Regierung setzt auf Verhandlungen, auch daran gibt es Kritik. Marion Flatz-Mäser berichtet.Moderation: Rebekka Salzer

      • Orientierung

        Die Themen:*) Nach dem Papstbegräbnis: Weichenstellungen in Rom.*) Live-Schaltung nach Rom zu Michael Max.*) Evangelische Kirche: Superintendentenwahl in Kärnten.*) Zukunft des Buddhismus: Herausforderungen in Europa.

      • ZIB

      • Wetter

      • Seitenblicke Weekend

        In der Wochenzusammenfassung der Seitenblicke-Redaktion sehen Sie nochmals die besten Beiträge der vergangenen Fernsehwoche.

      • Daheim - das Volksgruppenmagazin

        Anlässlich des Gedenkens an die Vertreibung und Deportation von Kärntner Sloweninnen und Kärntner Slowenen in Konzentrationslager im April 1942 und ihrer Befreiung im Mai 1945 widmet sich "Daheim - das Volksgruppenmagazin" in einer Schwerpunktsendung diesem Thema. Vertrieben: Erinnerungen an das Leid der Kärntner Slowenen 80 Jahre ist es heuer her, dass der Zweite Weltkrieg sein Ende genommen hat. Die schrecklichen Erinnerungen daran - auch bei vielen Volksgruppenangehörigen - sind weiterhin präsent. 227 slowenische Familien in Kärnten wurden im April 1942 von ihren Höfen vertrieben und in Konzentrationslager deportiert. Nach ihrer Rückkehr fanden die Überlebenden geplünderte Höfe vor, wurden selten entschädigt, aber weiterhin diskriminiert. Und bis heute bemühen sich Initiativen darum, dass das Leid der Volksgruppe Einzug hält in die Geschichtsschreibung des Landes. Ein Bericht von Sabina Zwitter. Zeitzeugin: Das bewegte Leben von Katja Sturm-SchnablDie Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die die Schrecken des Nationalsozialismus miterlebt haben, werden inzwischen immer weniger. Eine von ihnen ist die Kärntner Slowenin Katja Sturm-Schnabl. Die 89-jährige Sprachwissenschaftlerin und Literaturhistorikerin erzählt im Interview mit "Daheim", wie sie die Befreiung aus einem deutschen Aussiedlungslager für Kärntner Slowenen und Kärntner Sloweninnen und die Zeit danach erlebt hat. Sie spricht über die schwierige Rückkehr ihrer Familie nach Kärnten und was es für sie bedeutet hat, als ehemaliges "Lagerkind" und Angehörige der slowenischen Volksgruppe in der Schule ausgegrenzt zu sein. Ein Beitrag von Regina Nassiri. Vereinte Kulturhauptstadt: Ein Blick nach Görz und Nova Gorica Görz, Gorizia, Nova Gorica - viele Namen für eine Stadt an der Grenze, die Symbol ist für die bewegte Geschichte Europas. Die zur Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie pulsierende multikulturelle Kleinstadt Görz fiel bereits Ende des 19.Jahrhunderts an Italien - die Grenzziehung 1947 trennte sie endgültig von Slowenien ab. Nova Gorica entstand als Antwort darauf, heute sind beide vereint als erste grenzüberschreitende Kulturhauptstadt Europas unter dem offiziellen Titel GO 2025. Ein Bericht von Christine Helfer. "Wie sagt man...?"In der Serie "Wie sagt man...?" treffen sich sechs junge Menschen aus den sechs autochthonen Volksgruppen und sind für den ORF gewissermaßen als lebende Wörterbücher, die sich miteinander austauschen, im Einsatz. Dieses Mal geht es um Feiertage. Ein Beitrag von Adriana Juric und Samuel Mago.

      • Wetter

      • ZIB 2

      • Jazz in Österreich - Von der Befreiung zum Neubeginn

        Jazz war in Österreich während der NS-Zeit verboten und kam nach Kriegsende vor allem durch die amerikanischen Besatzungstruppen nach 1945 ins Land. Sehr bald wurde er zu einer bedeutenden kulturellen Kraft und ist bis heute unzertrennlicher Teil der hiesigen Musikwelt. Einzigartiges Archivmaterial, Interviews mit Musikern und Zeitzeuginnen sowie Originalmusikaufnahmen zeichnen das gesellschaftliche Phänomen in der österreichischen Nachkriegsgesellschaft nach. Wie Jazz zur kulturellen und gesellschaftlichen Erneuerung beitrug und ein Symbol für Freiheit und Individualität wurde, beleuchtet der neue Film von Andreas Felber und Dietmar Petschl, der zum Internationalen Tag des Jazz ausgestrahlt wird.

      • Maikäfer flieg

        Wien 1945: Das Pulverland des Krieges und die Zeit der russischen Besatzung, gesehen mit den vorurteilsfreien Augen der neunjährigen Christine. Sie weiß vom Frieden genauso wenig, wie die Kinder heute vom Krieg wissen. Ausgebombt und vollkommen mittellos kommt sie mit ihrer Familie in einer noblen Villa in Neuwaldegg unter. Jetzt haben sie Quartier, aber mehr nicht. Nach der Kapitulation deutscher Soldaten quartieren sich die Russen im Haus ein.Alle fürchten sich vor den als unberechenbar geltenden russischen Soldaten. Nur Christine nicht.Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen

      • Der Wiener Jugendstil – Aufbruch in die Moderne

        Jeder kennt heute noch berühmte Salonières, Damen des gehobenen Bürgertums oder der Aristokratie ebenso wie Gustav Klimts "Muse" und Geschäftspartnerin Emilie Flöge, die dem Malerfürsten Modell standen. Das Kalkül der Porträtierten, sich durch Klimts Pinselstrich dem Vergessen zu entziehen, ist aufgegangen. Doch hinter der Förderung des Jugendstils besonders durch das jüdische Großbürgertum steht bei genauer Betrachtung mehr als nur Kunstsinnigkeit. Vielmehr wollten die aufstrebenden Familien der Ringstraßenzeit durch die Förderung der neuen Kunst gesellschaftliche Anerkennung finden. So ergab sich eine große Symbiose aus den Künstlern der Secession und den wohlhabenden Familien des späten 19. Jahrhunderts. Die einen kamen dadurch zu Geld und stießen in die bürgerlichen Salons vor, die anderen konnten sich vor einer sonst reservierten Wiener Gesellschaft als Mäzene und Schöngeister profilieren. Zu den bedeutendsten Förderern der Secession gehörten Karl Wittgenstein, Victor Zuckerkandl und Fritz Waerndorfer. Die Akzeptanz jüdischer Großbürger und Industrieller blieb allerdings über weite Strecken ein Wunschtraum. Selbst in ihrer Hochblüte wurden viele von ihnen als "Parvenus" ausgegrenzt. Erst recht die politische Agitation des antisemitischen Bürgermeisters Karl Lueger und das Aufkommen der Nazis ließen diese Erzählung im frühen zwanzigsten Jahrhundert abreißen.

      • Im Cottage - Die Gartenstadt in Wien

        Hedy Lamarr wurde hier geboren, Arthur Schnitzler dichtete, Arik Brauer malte hier, und Marcel Prawy lagerte hier seine Plastiksackerl ein: Das Wiener Cottage, ein Villenviertel in bester Währinger und Döblinger Lage, gilt als historischer Ankerplatz der Künstlerschaft, vor allem aber als so exklusiv, dass der Name als "die Cotäääsch" von vielen Wiener*innen blasiert verballhornt wird. Schwer vorzustellbar, dass die Gartenstadt in der Großstadt einst als Sozialprojekt für leistbares Wohnen im Grünen galt. Und doch war dies der Gründungsgedanke. Vor allem "Beamte und deren Witwen" und Familien sollten von einem damals bahnbrechenden Finanzierungsmodell profitieren und sich so ein Eigenheim schaffen können. 1872 konstituierte sich der Wiener Cottage Verein, der auf die Initiative von Heinrich Ferstel, Architekt der Votivkirche und der Uni Wien zurückging. Viele Grundsätze, wie maximale Bauhöhen, lockere Verbauung mit genügend Grünfläche und Ensembleschutz fanden später Eingang in die Wiener Bauordnung. Bis heute achtet der Verein darauf, dass diese Prinzipien nicht verletzt werden. Eine Herausforderung in Zeiten gewinnorientierter Projektentwickler.

      • Follies - Hinter den Kulissen der Wiener Volksoper

        1971 in New York uraufgeführt und mit sieben Tony Awards ausgezeichnet, steht "Follies" am Anfang von Stephen Sondheims 20-jähriger Haupt-Schaffensperiode. Sondheim taucht darin in die Welt der Revuen der 1920er bis 1940er-Jahre ein und erzählt eine Geschichte zwischen Nostalgie und harter Lebensrealität, die sich ausgehend vom Wiedersehen einiger - mittlerweile um Jahrzehnte gealterter - Revue-Girls entfaltet.An der Wiener Volksoper wird der Musical-Klassiker, für den Sondheim einige seiner bekanntesten Songs, wie "I'm Still Here", "Broadway Baby" oder "Losing My Mind", komponiert hat, nun im April 2025 von Regisseur Martin G. Berger erstmals in Österreich auf die Bühne gebracht. Der ORF begleitet das hochkarätige Ensemble - angeführt von Bettina Mönch, Ruth Brauer-Kvam, Drew Sarich, Peter Lesiak und Sona MacDonald - bei den Proben und gibt Einblicke hinter die Kulissen der Wiener Volksoper.

      • Unterwegs beim Nachbarn

        In Fertöd, auf der ungarischen Seite des Neusiedler Sees, verbirgt sich ein echtes Barock-Juwel: das Schloss Esterházy. Fürst Nikolaus Esterházy I. schuf sich hier im 18. Jahrhundert eine Residenz, die den kaiserlichen Höfen Europas ebenbürtig war. "Was der Kaiser kann, kann ich auch"- war sein Motto. Bei dem prachtliebenden Fürsten war Maria Theresia zu Gast, Joseph Haydn hat hier die Hälfte seiner aktiven Zeit verbracht und komponierte die meisten seiner Werke. Während der Weltkriege und vor allem in der kommunistischen Ära verfiel das Schloss immer mehr. Dass man heute das Schloss in seiner fast ursprünglichen Pracht wieder besuchen kann, ist das Ergebnis jahrzehntelanger Restaurierungsarbeiten. Die TV-Dokumentation des ORF Burgenland gibt einen Einblick in das "ungarische Versailles" und lädt zu einer historischen, kulinarischen und musikalischen Zeitreise ein.

      • Dober dan, Koroška

        Das Wochenmagazin für die Kärntner Slowenen plant folgende Themen:FAUSTLOS ist ein interdisziplinäres Projekt zum Thema Gewalt mit Schülern. In Bleiburg/Pliberk fanden Workshops statt, bei denen Künstler gemeinsam mit den Schülern auf kreative Art und Weise das Thema Gewalt erarbeiteten.Anlässlich des Gedenkjahres sehen es die Vereine der Kärntner SlowenInnen als ihre Aufgabe das Leid der Opfer und die Verbrechen der Täter zu benennen.Das Musikprojekt Cross-native Soundscapes zeigte die Zusammenarbeit von aktuellen slowenischen und österreichischen Komponisten bei einem Konzert in Graz/ Gradec.Der Tischtennisclub Leppen/ Lepena beendet die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte mit dem 3. Platz in der Kärntner Liga und dem Meistertitel in der Unterliga Ost. DSG Sele Zell steigt nach 20 Jahren wieder in die Meisterschaft ein und schafft auf Anhieb den Aufstieg in die 1. Klasse. V Pliberku je potekal šolski projekt FAUSTLOS, posvecen temi nasilja. Ucenci so skozi razlicne umetniške delavnice na ustvarjalen nacin raziskovali temo nasilja ter se pri tem ucili izražati svoja custva in misli.V okviru spominjanja na konec druge svetovne vojne naj poskrbijo novi spomeniki, digitalizacija pripovedi preživelih ter natancna zgodovinska obdelava, da bo trpljenje deportiranih Koroških Slovenk in Slovencev koncno vkljuceno v zgodovinopisje Avstrije.Glasbeni projekt Cross-native Soundscapes je s koncertom v Gradcu prikazal sodelovanje sodobnih slovenskih in avstrijskih skladateljev.Namiznoteniški klub Lepena je zakljuil najuspešnejšo sezono v zgodovini kluba: s tretjim mestom v Koroško ligo in naslovom prvaka v podligi. Selani so se po 20 letih vrnili v prvenstvo in na mah napredovali v prvi razred. Moderation: Mira Grötschnig-EinspielerRegie: Marica KušejGesamtleitung: Marijan Velik

      • Dobar dan Hrvati

        Das Wochenmagazin für die burgenländischen Kroaten mit folgenden Themen:*) Hebamme Birgit Lichtenberger *) 70 Jahre Staatsvertrag*) Studiogast: HAK-Vorsitzende Sophie Hajszan*) Archiv: Brauchtum und Identität *) Pannonisches Lokal "Das Robitza" in Eisenstadt *) Markt der Erde in Lutzmannsburg *) Video: Vox Bafep in Riga mit Lied "Meni trebaš ti" Moderation: Marijana Palatin Redaktion: Anka Schneeweis