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Tatort
In der Wiener Innenstadt findet wieder eine Demonstration statt. Die Polizei hat alle Hände voll zu tun, Ausschreitungen zu verhindern und die Demo ordnungsgemäß aufzulösen. Und jetzt liegt dort am Straßenrand ein junger Mann. Sein Kopf in einer Blutlache, die Todesursache vorerst noch unklar. Moritz Eisner und Bibi Fellner kommen an einen unübersichtlichen Tatort mit kaum verwertbaren Spuren, wenigen unmittelbaren Zeugen und ein zutiefst widersprüchliches Bild, das gleich mehrere Verdächtige in den Blick rückt. Hat die Polizei unverhältnismäßige Gewalt eingesetzt? Jedenfalls sind möglicherweise entscheidende Bodycam-Aufnahmen nicht zu finden. Oder liegen die eskalierten Konflikte womöglich innerhalb der Gruppe, der sich Jakob, das Mordopfer, vor einiger Zeit angeschlossen hat. Je tiefer Moritz und Bibi in diesen Fall eintauchen, desto mehr verdüstert sich der Gesamteindruck - und zwar nicht erst dann, als sich Kollege Schubert von der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst in die Ermittlungen einklinkt.
Clint Eastwood - Der letzte seiner Art
Auch mit Mitte 90 ist er ein hellwacher, kritischer Geist geblieben, von den Verfallserscheinungen, die er an seiner Heimat, den USA, konstatiert, scheint er selbst weitgehend verschont geblieben: immer noch ist Clint Eastwood aktiv.Seinen Weg nach oben schoss er sich quasi frei - in der Westernserie "Tausend Meilen Staub" errang er ersten Ruhm, als namenloser Revolverheld in Sergio Leones Dollar-Trilogie wurde er zur internationalen Filmikone. Die Filmreihe "Dirty Harry" trug zu seiner weiteren Popularität bei. Ab den 1970er-Jahren baute er sich eine zweite - nicht minder erfolgreiche -Karriere als Regisseur und Produzent auf. Vier Oscars zählen zu den vielen Trophäen, die er einsammelte. Erst 2024 erschien seine jüngste Regiearbeit "Juror #2". Regisseurin Clélia Cohen zeichnet Eastwoods Weg nach oben nach und setzt einen Schwerpunkt auf seine Beschäftigung mit den Schattenseiten der USA sowie auch seiner eigenen Person.
Die Brücken am Fluss
Eine Reportage führt den Fotografen Robert Kincaid im Sommer 1965 nach Iowa. Auf der Suche nach den Holzbrücken von Madison County lernt er Francesca Johnson kennen. Die verheiratete Mutter verbringt gerade vier Tage allein im Farmhaus der Familie. Dann wird ihr Ehemann mit den beiden Kindern aus Illinois zurückkehren. In dieser Zeit entdecken Robert und Francesca ihre Seelenverwandtschaft. Aus der zufälligen Begegnung wird die Liebe ihres Lebens.
Elfriede Ott - Ein Leben für die Bühne
Elfriede Ott war eine komödiantische Urgewalt - mit einem unschlagbaren Gefühl für Timing, einer großen Liebe zu ihrem Beruf und einem Feuer, das sie an ihrer Schauspielschule auch an nächste Generationen weitergegeben hat. Perlen aus dem Archiv zeichnen die sieben Jahrzehnte dauernde Laufbahn nach.Elfriede Ott erzählt selbst von den Anfängen, ihrer Familie, ihren Lebenspartnern Ernst Waldbrunn und Hans Weigel, ihrem Unterricht und den Lebensmenschen der letzten Jahre.Ausschnitte aus Bühnenproduktionen, Fernsehfilmen und Interviews mit Weggefährt*innen erinnern daran, warum Elfriede Ott für ihr Publikum schlicht "die Ott" war.
Meine Ringstraße
Wiener, die durch ihre Arbeit und ihr Leben besonders mit der Ringstraße verbunden sind, erzählen über ihren persönlichen Zugang zum Prachtboulevard. Darunter befindet sich ein Straßenbahnschaffner, der seit über 30 Jahren mit dem D-Wagen fährt, genauso wie ein Mitarbeiter der Magistratsverwaltung, der täglich die Lampen der Ringstraßenbeleuchtung austauscht, ein Gärtner, der sich um die Baumbepflanzung der Ringstraße kümmert, der Pförtner des Burgtheaters und ein Fiaker, der als Reiseführer mit seiner Pferdekutsche täglich viele Runden um die Ringstraße dreht. Die Gespräche führen von einem historisch wichtigen Gebäude zum nächsten und lassen viel Raum, auch von der Architektur und der Geschichte von einer der schönsten Straßen der Welt zu erzählen.
Ikonen Österreichs
In der Reihe "Ikonen Österreichs" werden Gegenstände lebendig gemacht, die eine ikonische Bedeutung für die Geschichte des Landes haben. Ob bedeutende Kunstgegenstände oder unspektakuläre Dinge des Alltags: jedes Objekt erzählt Geschichten über sich und die Menschen, die es nutzten.Wer hätte gedacht, dass das berühmteste Wahrzeichen Wiens eigentlich aus Amerika kommt? Der namensgebende Erfinder des "Ferris Wheels" war der amerikanische Ingenieur George Washington Gale Ferris, der mit seiner einzigartigen Konstruktion bei der Weltausstellung 1893 in Chicago den Pariser Eiffelturm in den Schatten stellen wollte. Damit löste er einen weltweiten Trend aus und zum 50-jährigen Thronjubiläum Kaiser Franz Josephs bekamen die Wiener*innen 1897 ihr eigenes Riesenrad, das heute zum letzten Überlebenden seiner Art geworden ist. Kultstatus erlangte es durch "special appearances" in Filmklassikern wie Der Dritte Mann, James Bond oder Before Sunrise.
Dobar dan Hrvati
Das Wochenmagazin für die burgenländischen Kroaten mit folgenden Themen:*) "Die große Burgenland Tour" führte durch Unterpullendorf/Dolnja Pulja*) 100 Jahre Volksschule Siegendorf/Cindrof*) Kartoffelsetzaktion in Schandorf/Cemba*) 1. Tarockturnier in Stinatz/Stinjaki*) Maifest "Majales" und 20 Jahre LIKUD Nikitsch/Filez Moderation: Silvia Degendorfer Redaktion: Marijana Palatin
Dober dan, Koroška
Das Wochenmagazin für die Kärntner Slowenen mit folgenden Themen:Im Ortszentrum von St.Michael ob Bleiburg/Šmihel pri Pliberku erinnert ein Mahnmal an die 24 Familien, die 1942 zwangsweise ausgesiedelt wurden, sowie an die zivilen Opfer des Nationalsozialismus aus der Marktgemeinde und der Pfarre. Gestaltet und angefertigt wurde es vom Künstler Albert Mesner unter Beteiligung von Schülern aus vier Volksschulen.Das Kultur- und Kommunikationszentrum in Šentjanž (k & k) ist seit bereits 30 Jahren ein Haus der Kultur, ein Ort der Begegnung beider Volksgruppen, verschiedener Generationen und Kulturen. Im Pavelhaus wurde zum 80. Jubiläum des Endes des 2. Weltkriegs die Ausstellung "Pot domov / Der Weg nach Hause" in Zusammenarbeit mit dem Museum für Zeitgeschichte in Ljubljana eröffnet.Im Kulturni dom in Bleiburg/ Pliberk fand unter dem Motto "Za mir bom govoril" ein Gedenkkonzert statt. Die Männerchöre Foltej Hartman, Mežiški knapi aus Mežica und der Pihalni orkester Rudnika Mežica erinnerten mit Liedern und Rezitalen an den Widerstand der Kärntner Slowen*innen.V Šmihelu pri Pliberku so slovesno odkrili obeležje, ki spominja na 24 družin, ki so bile leta 1942 nasilno pregnane, ter na civilne žrtve nacizma iz trške obcine Bistrica in fare Šmihel. Spomenik v središcu vasi z napisom "Sledovi/ Spuren" je na pobudo KPD Šmihel umetniško zasnoval in ob sodelovanju ucencev in ucenk štirih ljudskih šol izdelal umetnik Albert Mesner.Kulturni in komunikacijski center v Šentjanžu(k & k) je že 30 let hiša kulture, kraj povezovanja med narodnima skupnostnima, med generacijami ter razlicnimi kulturami. K&k center ni le pomembno središce za Rož, temvec za celo Koroško in preko meja.V Pavlovi hiši so ob 80. obletnici konca druge svetovne vojne v sodelovanju z Muzejem novejše zgodovine v Ljubljani odprli razstavo "Pot domov". V Kulturnem domu v Pliberku je bil spominski koncert "Za mir bom govoril". Z nastopi MoPZ Foltej Hartman, MoPZ Mežiški knapi ter Pihalnega orkestra Rudnika Mežica so se s partizanskimi pesmimi in recitali spomnili organiziranega odpora koroških Slovenk in SlovencevModeration: Aleksander TolmaierRegie: Marica KušejGesamtleitung: Marijan Velik
Orientierung Spezial
Etwa 30.000 Menschen in Österreich leben ohne Krankenversicherung. Die größte Gruppe derer, die keinen Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung haben, sind Asylwerber und Migrantinnen, aber auch österreichische Staatsbürger, die sich in schlechten Arbeitsverhältnissen befinden. Ein Großteil dieser Menschen leidet unter hohem Überlebensstress. Die sozialmedizinische Einrichtung AmberMed, eine Kooperation zwischen dem Flüchtlingsdienst der Diakonie und dem Österreichischen Roten Kreuz, kümmert sich an fünf Tagen in der Woche um Menschen, die nicht krankenversichert sind. Allein im vergangenen Jahr wurden 660 Kinder behandelt, viele von ihnen wegen hohem Fieber. Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist im Vorjahr in Österreich um 25 Prozent gestiegen. Obwohl AmberMed und ähnliche Sozialeinrichtungen einen wichtigen Dienst für die Gesellschaft leisten und den Krankenkassen enorme Folgekosten ersparen, ist die Finanzierung nicht gesichert. AmberMed benötigt jährlich bis zu 130.000 Euro, um die Erwachsenen und Kinder medizinisch zu versorgen. Zoran Dobric hat für seine Reportage mit Betroffenen und Menschen, die unentgeltlich Hilfe leisten, gesprochen.
Erlebnis Österreich
Die Dokumentation "Rebellion 1525 bis heute" lädt zu einer Museumstour durch die Europaregion Tirol. 31 Museen in Tirol, Südtirol und dem Trentino beteiligen sich am Euregio-Museumsjahr 2025, das sich ausgehend vom Bauernaufstand 1525 unter der Führung von Michael Gaismair mit Fragen nach sozialer Gerechtigkeit, nach Formen des Widerstands und dem Umgang mit Krisen auseinandersetzt. Die Tour führt von einer historischen Ausstellung in der Hofburg Brixen, wo der Aufstand begann, über das Volkskunstmuseum Innsbruck bis nach Schwaz ins Haus der Völker, in die Ötztaler Museen und nach Rovereto ins Museo Civico, wo man sich mit den Folgen des Klimawandels in der Europaregion beschäftigt.Was sind die Bedingungen, um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen? Das ist der rote Faden, der sich durch die inhaltlich vielfältigen Ausstellungen und Projekte zieht.
Fit mit den Stars
"Fit mit den Stars" bringt täglich frische Motivation für einen aktiven Start in den Tag! Ob Tanzprofi, Sportlegende oder TV-Star - jede prominente Person bringt seine oder ihre persönliche Note in die Fitnessübungen ein. Neben wechselnden Gästen sorgen Fixstarter Conny Kreuter und Corinna Kamper mit ihren abwechslungsreichen Übungen für Schwung und gute Laune. "Fit mit den Stars" richtet sich an alle Altersgruppen und Fitnesslevels - gemeinsam aktiv bleiben, Spaß haben und fit werden!
Silvia kocht
Silvia Schneider zieht hinaus in die schönsten Regionen Österreichs und präsentiert Ausflugs- und Restauranttipps sowie kulinarische Gustostückerln.
Schlosshotel Orth (5)
Dr. Fabian, ein Stammgast, hat eine Auseinandersetzung mit ihrem Ehemann, beschließt, sich von ihm zu trennen und als Kurärztin in Gmunden zu bleiben. Das Ehepaar Prohaska hat vor 40 Jahren seine Flitterwochen im Hotel verbracht und feiert nun das Jubiläum. Doch vieles hat sich verändert, vor allem die Preise sind gestiegen.
Erlebnis Österreich
Ein versunkener römischer Gutshof in der Nähe von St. Georgen im Attergau, hartnäckig anhaftende, aber falsche Legenden rund um den berühmten aufständischen Bauernführer Stefan Fadinger, selbst in seiner Heimatgemeinde St. Agatha oder warum der Orden der Ursulinen zunächst in Linz nicht sonderlich willkommen war, gehören zu den Themen von umtriebigen Heimatforscherinnen und -Forschern in Oberösterreich. Viele von Ihnen verbringen Stunden in Archiven oder hinterfragen als wahr geltende Mythen. Ohne ihre vorwiegend ehrenamtliche Recherche, so der emeritierte Historiker Roman Sandgruber, wäre die aktuelle Geschichtsforschung um viele Facetten ärmer, auch wenn er gleichzeitig systematische Publikationen dieser Arbeiten vermisst, die sich damit wissenschaftlichen Diskursen entzieht. Der studierte Historiker Siegfried Kristöfl lehrt Geschichts-Interessierten in Kursen das Handwerkszeug für die Heimatforschung, etwa das Lesen der deutschen Kurrentschrift oder das systematische Erforschen von Quellen und ermuntert die Freiwilligen sich zu vernetzen.
Mayrs Magazin - Wissen für alle
Aktuell, anschaulich, lehrreich - das Wissenschaftsmagazin von und mit Günther Mayr. Jede Woche zeigt es in informativen Beiträgen die neuesten Erkenntnisse der Forschung, die uns allen etwas bringen - z. B. im Kampf gegen die Erderwärmung. Mythen, Gerüchte und Fake-News werden wissenschaftlich überprüft und nachvollziehbar entlarvt. Dazu gibt es spannende Reportagen von den interessantesten Forschungsschauplätzen in Österreich und weltweit.
Hohes Haus
-Was nun teurer wirdDie Regierung befindet sich auf einem Sparkurs. Im Parlament wurden bereits im März erste Maßnahmen zur Budgetsanierung beschlossen, das zweite Budgetsanierungsmaßnahmengesetz folgte letzte Woche. Susanne Däubel fasst die bisher beschlossenen Maßnahmen zur Budgetsanierung, die uns alle betreffen, zusammen. -Wolfgang Schüssel wird 80Am 7. Juni feiert der frühere Bundeskanzler Wolfgang Schüssel seinen 80. Geburtstag. Er war Klubobmann, Wirtschaftsminister, Außenminister, Vizekanzler und schließlich Bundeskanzler, dem Parlament war er immer sehr verbunden, wie er sagt. Claus Bruckmann hat Wolfgang Schüssel zum ausführlichen Interview getroffen. -LehrlingsparlamentDiese Woche hat im Nationalratssaal eine ganz besondere Sitzung stattgefunden. Im Zuge des Lehrlingsparlaments haben sich Lehrlinge aus mehreren Bundesländern zwei Tage lang mit dem Gesetzgebungsprozess im Hohen Haus vertraut gemacht. Marcus Blecha-Stippl war dabei.Moderation: Rebekka Salzer
Universum History
Im Jahr 2025 jährt sich der Bauernkrieg zum 500. Mal. Er nahm seinen Anfang in Württemberg und griff bis nach Mitteldeutschland, in die Schweiz und nach Österreich über. Die klassische Geschichtsschreibung erzählt diesen wie auch andere Kriege in erster Linie als Geschichte von Männern. Die Dokumentation nimmt einen anderen Blickwinkel ein und erzählt die Biografien von vier beteiligten Frauen. Ihre Schicksale zeigen beispielhaft, wie die Aufstände von 1525 das Leben der Menschen im Herzen Europas verändert haben. Im Zentrum steht die Tirolerin Magdalena Gaismair, die eine wesentliche Rolle beim Aufstieg ihres Mannes als Anführer der aufständischen Bauern spielte. Mit ihrem Ritt ins Exil als Hochschwangere wurde sie zur Legende.
Silvia kocht
Die tägliche Kochsendung mit Silvia Schneider und den besten Profiköchinnen und -köchen Österreichs. Jede Woche steht ein anderes Bundesland mit seinen Produkten und regionalen Produzenten im Mittelpunkt. Eine Köchin bzw. ein Koch aus der Region bereitet in einfachen, nachvollziehbaren Schritten in den Studiosendungen zwei Gerichte, die die Freude am Kochen wecken sollen, zu.
Sturm der Liebe
Durch ein schamanisches Ritual kann Erik sein Trauma überwinden - und anscheinend wird dabei auch Sophia bestraft. Dass ihr Ärmel zur gleichen Zeit Feuer fängt, zu der Michael das Feuer-Ritual durchführt, scheint mehr als ein bloßer Zufall zu sein. Yannik lädt Larissa zum gemeinsamen Töpfern ein. Und auch wenn Larissa ihn anfangs für sein Hobby belächelt, haben die zwei doch viel Spaß miteinander und es knistert gewaltig zwischen ihnen. Da kommt es wenig gelegen, dass Larissa ausgerechnet jetzt vor Sophia die verliebte Braut mimen soll.
Die Rosenheim-Cops V (17)
Beim Ausheben einer Baugrube wird eine Leiche gefunden, die wohl schon jahrzehntelang dort vergraben war. Kommissar Hofer erinnert sich an den Vermisstenfall eines alten Freundes. Da sich die Pathologin beim Todeszeitpunkt nicht festlegen will, soll eine Isotopenanalyse Hofers Verdacht bestätigen. Dass tatsächlich Mord im Spiel ist, bezweifelt bald keiner mehr, nur der Tote ist jemand ganz anderer.
Barbara Karlich - Talk um 4
Manchmal hält das Leben unerwartete Wendungen bereit - Momente, die alles verändern.Die Kunst besteht darin, alte Wege zu verlassen und mit frischem Blick voranzuschreiten. Denn die Vergangenheit definiert nicht die Zukunft und jeder Moment kann genutzt werden, um Veränderungen herbeizuführen. Es geht darum, nicht aufzugeben, sondern die Chancen zu erkennen, die sich immer wieder bieten.
konkret
konkret - das Konsumentinnen- und Konsumenten-Magazin mit Onka TakatsSparkurs - wie das konkret-Publikum die Sparmaßnahmen beurteiltGravel Bikes - speziell bei Frauen beliebt
Die Millionenshow
Mit Wissen und einem Quäntchen Glück haben auch diesmal wieder vier Kandidaten die Chance auf den Gewinn von 1 Million Euro!Heute bei Armin Assinger im Studio: Daniel Putschögl aus Lichtenberg in Oberösterreich, Barbara Kronthaler aus Innsbruck, Herbert Gamböck aus Bischofstetten in Niederösterreich und Andrea Glatzer aus Weiden am See im Burgenland
Thema
Missbrauch im Sportverein - mehr als 30 minderjährige Opfer vermutet"All die Nachrichten, Bilder und Videos sind viel kranker, als man sich das vorstellen kann", sagt die Mutter eines minderjährigen Missbrauchsopfers, die anonym bleiben möchte. Ein ehemaliger Platzwart des Kärntner Fußballvereins WAC soll Kinder und Jugendliche missbraucht und kinderpornografische Bilder verbreitet haben. "Alle wussten, wenn du mit dem telefonierst, kriegst du Geld oder Geschenke", berichtet die Mutter eines Betroffenen der Redakteurin Bettina Friedl von der Kleinen Zeitung, die den Fall aufgedeckt hat. Der mutmaßliche 22-jährige Täter wurde verhaftet und ist geständig. Savanka Schwarz und Susanne Kainberger berichten.30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück - Elfriede Ott wäre 100"Ich war immer von Zweifeln getrieben", erklärte die Schauspielerin Elfriede Ott im Interview. Während Sie auf der Bühne die Unterhalterin gab, war sie privat nachdenklich. Am 11. Juni 2025 hätte sie ihren 100. Geburtstag gefeiert. THEMA beleuchtet ihr künstlerisches Vermächtnis und Privates. Die gescheiterte Ehe mit dem Kabarettisten Ernst Waldbrunn, den tragischen Tod ihres Vaters und ihre "zweite Familie", bestehend aus Haushälterin Fritzi Gubik und Adoptivsohn Goran David. Seit den 1960er Jahren war sie mit Hans Weigel ein Paar. Ihre unverkennbare Mischung aus Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit hat das Publikum jahrzehntelang begeistert.Graue Energie - ein guter Grund für GebäudesanierungWird ein Gebäude abgerissen, vernichten wir auch jene Energie, die für seine Errichtung eingesetzt worden ist. Sogenannte graue Energie. Drei Viertel des gesamten Abfalls in Österreich kommen von Baustellen. Bei der Herstellung von Zement fallen weltweit mehr CO2-Emissionen an als beim internationalen Flugverkehr. "Wir haben eine alte Lagerhalle in moderne Büros umgebaut. Dort arbeiten jetzt hunderte Menschen. Das Gebäude kann man noch viele Jahrzehnte nützen", sagt Architekt Philipp Buxbaum. Pia Bichara und Markus Stachl haben bei Abbruchunternehmern, Zementherstellern und Hausbesitzern nachgefragt, wie das Bauen der Zukunft aussehen kann. Zwei Frauen und der sterbende Gletscher"Der Gletscher ist unsere Lebensgrundlage", sagt Beate Rubatscher-Larcher, Geschäftsführerin der Kaunertaler Gletscherbahnen. Sie möchte eine neue Gondelbahn im Eis bauen lassen. "Wir schützen die Gletscher am besten, indem wir sie in Ruhe lassen", sagt Birgit Sattler, Ökologin der Universität Innsbruck. Umweltschutz und Tourismus, zwei unterschiedliche Perspektiven auf das immer schneller schwindende Eis. Die UNO hat 2025 zum Jahr des Gletscherschutzes erklärt. Eine Reportage von Susanne Kainberger.
kulturMONTAG
Klassiker, Knüller & andere KatastrophenOb die Buddenbrooks, der Zauberberg oder Tod in Venedig - Thomas Mann gilt als literarischer Magier, der in seinen Romanen präzise Analysen der Gesellschaft lieferte. Auch 150 Jahre nach seiner Geburt lässt er uns keine Ruhe. Manns Texte wie sein Leben werden verfilmt, auf die Bühne gebracht, seine Bücher rund um den Erdball gelesen, selbst Biografien über ihn werden zu Bestsellern. Warum zieht uns Mann derart in den Bann? Eine Art Vivaldi-Recycling hat sich Kult-Regisseur Barrie Kosky für Cecilia Bartolis Pfingstfestspiele ausgedacht. Sein "Hotel Metamorphosis" ist ein modernes Opern-Pasticcio, in dem er Musikstücke des Barockkomponisten mit sechs Geschichten von Ovid zu einem völlig neuen Abend mixt. Mit Partys, Paraden und Protest setzt sich die LGBTIQ+ - Community Jahr für Jahr im Juni für Vielfalt, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung ein. 1970 wurde der Pride Month in New York ins Leben gerufen, um Vorurteile zu überwinden. Doch 55 Jahre später werden etwa in den USA, Ungarn und in der Slowakei alte Feinbilder mit Rückgriff auf alte Stereotype neu befeuert. Auch in Österreich.
Bekenntnisse des Hochstaplers Thomas Mann
Fast 50 Jahre lang arbeitete Thomas Mann an seinem Roman "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull". In keinem anderen Werk hat der Schriftsteller so viele seiner persönlichen Sehnsüchte und Ängste einfließen lassen. André Schäfers Spiel-Doku wirft einen Blick hinter die Fassade des gefeierten Erzählers und gleichzeitig in die schillernde Welt seines literarischen Alter Egos Felix Krull. Während Krull wie ein Magnet die Elite anzieht, täuscht, verführt und sich als erfolgreicher Hochstapler inszeniert, ringt Thomas Mann mit seinen inneren Konflikten: er sehnt sich nach Anerkennung, verbirgt seine wahre Identität und damit sein homosexuelles Begehren, ist stets bemüht, die Rolle des untadeligen Familienvaters zu spielen. Die ineinander verschlungenen Lebenswege von Mann und Krull verweben sich zu einer fesselnden Reise durch Exil, Selbstinszenierung und die bittersüße Kunst des Verstellens. Aus einem Kaleidoskop aus ausschließlich Originalzitaten und fiktionalen Szenen entsteht mit feiner Ironie eine cineastische Hommage an den Menschen hinter dem Mythos Thomas Mann und den Hochstapler in jedem von uns. Schauspieler Sebastian Schneider schlüpft in die oszillierende Doppelrolle Thomas Mann/Felix Krull.
Tatort
In der Wiener Innenstadt findet wieder eine Demonstration statt. Die Polizei hat alle Hände voll zu tun, Ausschreitungen zu verhindern und die Demo ordnungsgemäß aufzulösen. Und jetzt liegt dort am Straßenrand ein junger Mann. Sein Kopf in einer Blutlache, die Todesursache vorerst noch unklar. Moritz Eisner und Bibi Fellner kommen an einen unübersichtlichen Tatort mit kaum verwertbaren Spuren, wenigen unmittelbaren Zeugen und ein zutiefst widersprüchliches Bild, das gleich mehrere Verdächtige in den Blick rückt. Hat die Polizei unverhältnismäßige Gewalt eingesetzt? Jedenfalls sind möglicherweise entscheidende Bodycam-Aufnahmen nicht zu finden. Oder liegen die eskalierten Konflikte womöglich innerhalb der Gruppe, der sich Jakob, das Mordopfer, vor einiger Zeit angeschlossen hat. Je tiefer Moritz und Bibi in diesen Fall eintauchen, desto mehr verdüstert sich der Gesamteindruck - und zwar nicht erst dann, als sich Kollege Schubert von der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst in die Ermittlungen einklinkt.
kulturMONTAG
Klassiker, Knüller & andere KatastrophenOb die Buddenbrooks, der Zauberberg oder Tod in Venedig - Thomas Mann gilt als literarischer Magier, der in seinen Romanen präzise Analysen der Gesellschaft lieferte. Auch 150 Jahre nach seiner Geburt lässt er uns keine Ruhe. Manns Texte wie sein Leben werden verfilmt, auf die Bühne gebracht, seine Bücher rund um den Erdball gelesen, selbst Biografien über ihn werden zu Bestsellern. Warum zieht uns Mann derart in den Bann? Eine Art Vivaldi-Recycling hat sich Kult-Regisseur Barrie Kosky für Cecilia Bartolis Pfingstfestspiele ausgedacht. Sein "Hotel Metamorphosis" ist ein modernes Opern-Pasticcio, in dem er Musikstücke des Barockkomponisten mit sechs Geschichten von Ovid zu einem völlig neuen Abend mixt. Mit Partys, Paraden und Protest setzt sich die LGBTIQ+ - Community Jahr für Jahr im Juni für Vielfalt, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung ein. 1970 wurde der Pride Month in New York ins Leben gerufen, um Vorurteile zu überwinden. Doch 55 Jahre später werden etwa in den USA, Ungarn und in der Slowakei alte Feinbilder mit Rückgriff auf alte Stereotype neu befeuert. Auch in Österreich.
Bekenntnisse des Hochstaplers Thomas Mann
Fast 50 Jahre lang arbeitete Thomas Mann an seinem Roman "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull". In keinem anderen Werk hat der Schriftsteller so viele seiner persönlichen Sehnsüchte und Ängste einfließen lassen. André Schäfers Spiel-Doku wirft einen Blick hinter die Fassade des gefeierten Erzählers und gleichzeitig in die schillernde Welt seines literarischen Alter Egos Felix Krull. Während Krull wie ein Magnet die Elite anzieht, täuscht, verführt und sich als erfolgreicher Hochstapler inszeniert, ringt Thomas Mann mit seinen inneren Konflikten: er sehnt sich nach Anerkennung, verbirgt seine wahre Identität und damit sein homosexuelles Begehren, ist stets bemüht, die Rolle des untadeligen Familienvaters zu spielen. Die ineinander verschlungenen Lebenswege von Mann und Krull verweben sich zu einer fesselnden Reise durch Exil, Selbstinszenierung und die bittersüße Kunst des Verstellens. Aus einem Kaleidoskop aus ausschließlich Originalzitaten und fiktionalen Szenen entsteht mit feiner Ironie eine cineastische Hommage an den Menschen hinter dem Mythos Thomas Mann und den Hochstapler in jedem von uns. Schauspieler Sebastian Schneider schlüpft in die oszillierende Doppelrolle Thomas Mann/Felix Krull.

