Schloss Einstein (668, 669/896)

KiKA

896-teilige deutsche Jugendserie 1998-2017 668 - Folge Bruno meldet sich in einer Single-Community im Internet an und lernt dort Jo kennen. Sándor legt sich ins Zeug, um dem verzweifelten Tamas eine Freude zu bereiten. Für einen Vortrag über die Teilung Deutschlands in Geschichte recherchiert Sophie erschreckende Fakten über Tobias’ Opa. Bruno gesteht Feli, dass er sich eine Freundin wünscht. Feli rät Bruno sich im Internet umzusehen. Zunächst skeptisch beschließt Bruno es zumindest einmal zu versuchen. Inspiriert von Frau Miesbach’s Musikunterricht über Hip-Hop, rät Feli ihm, sein Profil aufzupeppen, indem er die Stichwörter „MC“ und „Einstein“ angibt. Tatsächlich chattet Bruno bald mit Jo, die demnächst auf Schloss Einstein wechseln wird. Die Beiden lernen sich im Chat immer besser kennen. Als Jo vorschlägt, sich in Erfurt zu treffen, stimmt Bruno euphorisch zu. Voller Vorfreude bereitet er sich, mit einem von Feli entworfenem City-Plan, auf das Treffen vor. Jo jedoch hat Bruno ein wichtiges Detail über sich verschwiegen... Sándor und Tamas’ schlimmste Befürchtung ist eingetreten: Tamas wird bleibende Schäden an seiner Hand zurück behalten und nie wieder Klavier spielen können wie bisher. Sein Traum einer Pianistenkarriere ist geplatzt. Verzweifelt über seine Hilflosigkeit Tamas gegenüber, macht sich Sándor verdächtig, wieder zu trinken. Coco und Tamas machen sich nun um ihn Sorgen. Coco forscht nach und macht eine skurrile Entdeckung. Zechs Unterrichtsthema: Mauerbau 1961. Während Tobias stolz auf seinen Opa ist, der am Mauerbau beteiligt war, hat Sophie dafür nur Verachtung übrig. Erschrocken stellt sie fest, dass ein gewisser Hauptwachtmeister „Knecht“ bei der Inhaftierung ihrer Tante an der Berliner Mauer beteiligt war. Tobias’ Opa? Weiterhin soll Knecht sogar einen Flüchtling erschossen haben... Kann das wahr sein? 669 - Folge Bruno und Jo verstehen sich super und verbringen zwei wunderschöne Nachmittage. Sophie setzt ihre Recherchen über Tobias’ Opa fort und findet heraus, dass dieser im letzten Jahr verstorben ist. Tamas erhält eine Absage von der Musikakademie. Ein Mädchen im Rollstuhl war nicht das Date, das sich Bruno erhofft hatte. Das spürt auch Jo. Ihre Gründe, Bruno ihre Behinderung verschwiegen zu haben, überzeugen Bruno aber und er kann sich auf die Situation einlassen. Am Ende des Abends gehen die Beiden mit einem leichten Funkeln in den Augen auseinander. Obgleich Feli kein Potential für eine Beziehung zwischen Bruno und jemandem im Rollstuhl anerkennt, hält Bruno dagegen. Und als Jo am nächsten Tag zum ersten Mal Einstein besuchen kommt, sind alle begeistert von ihrer zukünftigen Mitschülerin. Bruno spürt immer deutlicher seine Zuneigung Jo gegenüber. Der Nachmittag gehört erneut den Beiden und während der spaßigen Citytour kommt es sogar zu einem ersten Kuss. Immer noch etwas skeptisch, freut sich Feli aber für ihren „Bruno in Love“. Tobias ist erschüttert und kann Sophies Anschuldigungen gegen seinen Opa nicht akzeptieren. Der ist mit Sicherheit kein Mörder! Herr Zech kann nur tatenlos zuschauen, wie weder Sophie noch Tobias klein beigeben und Tobias am Ende, den Tränen nahe, das Klassenzimmer verlässt. Sophie setzt ihre Recherchen fort und findet heraus, dass der Oberwachtmeister Knecht letztes Jahr verstorben sei. Ehrlich betroffen kündigt Herr Zech dies in der nächsten Unterrichtsstunde an, als plötzlich Tobias mit seinem Opa hereinspaziert kommt. Tamas wartet nervös auf eine Bescheinigung der Weimarer Musikakademie. Wie wird die Aufnahmekommission auf seine Verletzung reagieren? Als der heiß ersehnte Brief eine Absage enthält, ist Tamas am Boden zerstört. Gegenüber Sándor und Coco gibt er sich optimistisch, man könne statt Pianist ja auch Komponist werden. Die merken aber, dass es ein weiter Weg wird, bis sich Tamas mit diesem Gedanken arrangieren kann.

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