Schloss Einstein (669, 670/922)
922-teilige deutsche Jugendserie 1998-2018 669 - Folge Bruno und Jo verstehen sich super und verbringen zwei wunderschöne Nachmittage. Sophie setzt ihre Recherchen über Tobias’ Opa fort und findet heraus, dass dieser im letzten Jahr verstorben ist. Tamas erhält eine Absage von der Musikakademie. Ein Mädchen im Rollstuhl war nicht das Date, das sich Bruno erhofft hatte. Das spürt auch Jo. Ihre Gründe, Bruno ihre Behinderung verschwiegen zu haben, überzeugen Bruno aber und er kann sich auf die Situation einlassen. Am Ende des Abends gehen die Beiden mit einem leichten Funkeln in den Augen auseinander. Obgleich Feli kein Potential für eine Beziehung zwischen Bruno und jemandem im Rollstuhl anerkennt, hält Bruno dagegen. Und als Jo am nächsten Tag zum ersten Mal Einstein besuchen kommt, sind alle begeistert von ihrer zukünftigen Mitschülerin. Bruno spürt immer deutlicher seine Zuneigung Jo gegenüber. Der Nachmittag gehört erneut den Beiden und während der spaßigen Citytour kommt es sogar zu einem ersten Kuss. Immer noch etwas skeptisch, freut sich Feli aber für ihren „Bruno in Love“. Tobias ist erschüttert und kann Sophies Anschuldigungen gegen seinen Opa nicht akzeptieren. Der ist mit Sicherheit kein Mörder! Herr Zech kann nur tatenlos zuschauen, wie weder Sophie noch Tobias klein beigeben und Tobias am Ende, den Tränen nahe, das Klassenzimmer verlässt. Sophie setzt ihre Recherchen fort und findet heraus, dass der Oberwachtmeister Knecht letztes Jahr verstorben sei. Ehrlich betroffen kündigt Herr Zech dies in der nächsten Unterrichtsstunde an, als plötzlich Tobias mit seinem Opa hereinspaziert kommt. Tamas wartet nervös auf eine Bescheinigung der Weimarer Musikakademie. Wie wird die Aufnahmekommission auf seine Verletzung reagieren? Als der heiß ersehnte Brief eine Absage enthält, ist Tamas am Boden zerstört. Gegenüber Sándor und Coco gibt er sich optimistisch, man könne statt Pianist ja auch Komponist werden. Die merken aber, dass es ein weiter Weg wird, bis sich Tamas mit diesem Gedanken arrangieren kann. 670 - Folge Elias entwendet Tommy dessen Geschichtsaufsatz und lässt ihn mit einer schlecht geschriebenen Alternative zurück. Bruno und Jo merken, dass ihnen eine Freundschaft besser steht, als eine Beziehung. Coco und Clara befürchten gesundheitliche Probleme bei Frau Bräuning und deren Baby. Elias und Tommy stehen im Zechs Geschichtsunterricht beide auf fünf. Die letzte Chance zur Aufbesserung der Note ist ein Aufsatz. Abgabe: morgen. Gemacht: nichts. Die Beiden müssen sich nun ranhalten. Während Elias die halbe Bibliothek ausleiht, kommt Tommy gut gelaunt mit einem kleinen Büchlein zurück, welches exakt das Thema des Aufsatzes in kompaktem Umfang behandelt. Elias’ einzige Aussicht auf Erfolg ist eine alte Arbeit von Phillip zum Thema. Allerdings hatte er damals auch nur eine drei erhalten. Schließlich entwickelt Elias einen Plan, Tommy die Arbeit zu entwenden. Durch ein Ablenkungsmanöver lockt er Tommy aus dem Zimmer und kopiert die Arbeit, nicht ohne sie danach zu löschen. Dem verzweifelten Tommy bietet er großherzig die Arbeit von Phillip an. Ohne Beweise, bleibt Tommy nichts anderes übrig, als Elias‘ Spiel mitzuspielen. Die Konsequenzen gestalten sich aber nicht zu Ungunsten Tommys. Mittlerweile ist es offiziell. Bruno und Jo halten in der Öffentlichkeit Händchen und alle sind begeistert von dem neuen Einstein-Pärchen. Ihre nächste gemeinsame Aktion wird das Konzert von „The Trigger“. Schon vor dem Konzert wird Bruno klar, dass er eigentlich nur Freundschaft für Jo empfindet und sich aus dem Wunsch heraus eine Freundin haben zu wollen, etwas eingeredet hat. Das zu erklären, traut sich Bruno jedoch nicht. Gut, dass Jo nach dem Konzert von sich aus darauf zu sprechen kommt. So langsam machen sich Coco und Clara ernsthaft Sorgen, denn der schwangeren Frau Bräuning scheint es tatsächlich Tag für Tag schlechter zu gehen. Auch Pasulke macht sich anscheinend Gedanken. Nach zahlreichem Mutmaßen und undeutlichen Anmerkungen Pasulkes, spricht Coco Frau Bräuning schließlich an und erfährt von derer doppelten Belastung.
1998