Schloss Einstein (667, 668/922)
922-teilige deutsche Jugendserie 1998-2018 667 - Folge Mit einem alten Trick versucht Nino die wahren Drahtzieher hinter der Überwachung zu überführen. Sándor beobachtet beunruhigt, wie Tamas bei Klavierübungen die Nerven verliert. Clara gewinnt gegen Alex und Pasulke im Skat und bekommt so ihren Willen. Nino macht sich Vorwürfe, dass er Berger der Überwachung beschuldigt hat. Nun von Bergers Unschuld überzeugt, fasst er den Entschluss „Schimmel Computers“ genauer unter die Lupe zu nehmen. Nino, Justus, Ronja und Feli schmieden einen Plan. Für den „Schimmel-Logo-Wettbewerb“ konstruieren sie nach antikem Vorbild ein trojanisches Pferd und reichen es ein. Nino, der sich im Körper des Pferdes versteckt, schafft es, sich Zugriff auf Schimmels Festplatte zu verschaffen. Können die gefundenen Daten Berger entlasten? Tamas macht wieder erste Fingerübungen am Klavier. Coco drückt Sándor gegenüber ehrliche Bewunderung für dessen Hingabe und Unterstützung für Tamas aus, was Sándor erfreut aufnimmt. Sichtlich unzufriedener hingegen wird Tamas, als ihm ein schwieriger Part des Lieblingsstückes seiner Oma nicht mehr gelingen will. Tamas verliert die Nerven. Coco und Sándor versuchen ihn zu ermutigen, müssen aber hilflos mit ansehen wie Tamas verzweifelt. In der WG Pasulke, Alex und Clara ist die Stimmung am Überkochen. Zuerst vermasselt Clara Pasulkes Online-Schachspiel, an welchem er seit Wochen knobelt und dann werfen ihr die Männer vor, sich vor Hausarbeiten aller Art zu drücken. Clara schlägt vor, die Angelegenheit bei einer Partie Skat zu entscheiden. Siegessicher gehen Pasulke und Alex auf den Deal ein. Doch Clara ist keine Anfängerin und zieht die Beiden nach allen Regeln der Kunst ab. Mit Genugtuung strapaziert Clara weiter die Geduld der Mitbewohner durch ausschweifende Bade-Sessions und Trommelübungen. Pasulke will endlich einen verbindlichen WG-Plan und hat eine Idee, Clara zu überlisten. 668 - Folge Bruno meldet sich in einer Single-Community im Internet an und lernt dort Jo kennen. Sándor legt sich ins Zeug, um dem verzweifelten Tamas eine Freude zu bereiten. Für einen Vortrag über die Teilung Deutschlands in Geschichte recherchiert Sophie erschreckende Fakten über Tobias’ Opa. Bruno gesteht Feli, dass er sich eine Freundin wünscht. Feli rät Bruno sich im Internet umzusehen. Zunächst skeptisch beschließt Bruno es zumindest einmal zu versuchen. Inspiriert von Frau Miesbach’s Musikunterricht über Hip-Hop, rät Feli ihm, sein Profil aufzupeppen, indem er die Stichwörter „MC“ und „Einstein“ angibt. Tatsächlich chattet Bruno bald mit Jo, die demnächst auf Schloss Einstein wechseln wird. Die Beiden lernen sich im Chat immer besser kennen. Als Jo vorschlägt, sich in Erfurt zu treffen, stimmt Bruno euphorisch zu. Voller Vorfreude bereitet er sich, mit einem von Feli entworfenem City-Plan, auf das Treffen vor. Jo jedoch hat Bruno ein wichtiges Detail über sich verschwiegen... Sándor und Tamas’ schlimmste Befürchtung ist eingetreten: Tamas wird bleibende Schäden an seiner Hand zurück behalten und nie wieder Klavier spielen können wie bisher. Sein Traum einer Pianistenkarriere ist geplatzt. Verzweifelt über seine Hilflosigkeit Tamas gegenüber, macht sich Sándor verdächtig, wieder zu trinken. Coco und Tamas machen sich nun um ihn Sorgen. Coco forscht nach und macht eine skurrile Entdeckung. Zechs Unterrichtsthema: Mauerbau 1961. Während Tobias stolz auf seinen Opa ist, der am Mauerbau beteiligt war, hat Sophie dafür nur Verachtung übrig. Erschrocken stellt sie fest, dass ein gewisser Hauptwachtmeister „Knecht“ bei der Inhaftierung ihrer Tante an der Berliner Mauer beteiligt war. Tobias’ Opa? Weiterhin soll Knecht sogar einen Flüchtling erschossen haben... Kann das wahr sein?
1998